Der Röschenzer Pfarradministrator Franz Sabo bleibt unbeweglich. Der untreu gewordene Geistliche weigert sich, seine Weiheversprechen zu erneuern oder sich beim Bischof von Basel zu entschuldigen.
Montag, 13. Juni 2005 10:17
FioreGraz: @Römisch-Katholisch
Ach irgendein protestantischer Pastor oder Utrechter wird sich schon finden lassen, dann hätten sie wenigstens
den langen Weg zum Protestantismus vollzogen.
LG
Fiore
LG
Fiore
Sonntag, 12. Juni 2005 15:36
Römisch-Katholisch: @Knecht Ruprecht
Offensichtlich kennen Sie die speziellen und zuweilen ziemlich verworrenen Verhältnisse im Bistum Basel
und der Schweiz nicht. Leider ist es für den Bischof nicht so leicht , einen Priester los zu werden.
Wohl ist es ihm möglich, die Missio zu entziehen, wie er es ja auch macht, aber diesem Priester kann
das egal sein. Bezahlt und eingestellt wird er nämlich von der Kirchgemeinde. Dieses protestantische
System wurde der katholischen Kirche in der Schweiz im Kulturkampf Ende des 19. Jh. aufgezwungen. Solange
diese Leute im Kirchenrat mit der Kirche verbunden sind, funktioniert dieses System mehr oder weniger.
Ist es aber so, wie es heute leider an den meisten Orten ist, dass nur noch laue Katholiken da sind, ist
es ja klar, wie es rauskommt.
Theoretisch ist es also möglich, dass Sabo in seiner Gemeinde weiterwirkt. Den Lohn bekommt er ja. Nur schneiden sich die Röschenzer damit ins eigene Fleisch, denn die Sakramente werden nicht mehr erlaubt und gültig gespendet. Es bleibt die Frage, ob das dann wirklich alle einfach so hinnnehmen wollen, wenn es dann so weit ist Ende September. Im Übrigen können sich die Röschenzer schon mal darauf gefasst machen, dass sie wohl nach Ende der Sabo-Zeit nicht so schnell wieder einen Priester für ihre Pfarrei finden werden. Denn, wer will schon in einer solchen Gemeinde arbeiten?
Theoretisch ist es also möglich, dass Sabo in seiner Gemeinde weiterwirkt. Den Lohn bekommt er ja. Nur schneiden sich die Röschenzer damit ins eigene Fleisch, denn die Sakramente werden nicht mehr erlaubt und gültig gespendet. Es bleibt die Frage, ob das dann wirklich alle einfach so hinnnehmen wollen, wenn es dann so weit ist Ende September. Im Übrigen können sich die Röschenzer schon mal darauf gefasst machen, dass sie wohl nach Ende der Sabo-Zeit nicht so schnell wieder einen Priester für ihre Pfarrei finden werden. Denn, wer will schon in einer solchen Gemeinde arbeiten?
Samstag, 11. Juni 2005 23:46
kreuzi: .
Wieso übt das Bistum seine Arbeit nicht aus? Wieso kann ein Mann, der bewiesener Massen zum Priester ungeeignet ist, immer noch als Priester fungieren? Soll das eine Vorführung sein nach dem Motto, schaut mal, wie im Bistum haben kein Plan und lassen uns vorführen? Wieder mal wird Rom alles richten müssen, weil die LEute vor Ort wieder mal versagen.
Samstag, 11. Juni 2005 21:23
mrnka: Sabo
Irenäus sieht den casus, wie man den casus gar nicht anders sehen kann. Der ungetreue Priester gehört unverzüglich exkommuniziert.
Samstag, 11. Juni 2005 21:16
Irenäus: Koch
Es stellt sich die Frage, ob Seine Exzellenz Kurt Koch den Typen nicht auch exkommunizieren könnte. Schließlich ist der doch wohl ein Modernist und somit Apostat. Apostasie, Abfall vom Christentum, schließt seiner Natur nach eine ipso facto Exkommunikation mit ein. Zum Nachweis könnte auch schon das persönliche Gespräch reichen; schließlich macht der Sodomit aus seiner antikatholischen Einstellung kein Hehl.
Samstag, 11. Juni 2005 12:12
thaumaturgos: von kirchenrecht und anderen verordnungen
ist das alles rechtens – der typ gehört suspendiert, nicht nur weil er in einer beziehung zusammenlebt. wer nicht mit dem bischof – ob er mir passt oder nicht – mitarbeitet ist werder als laien- noch klerikaler mitarbeiter tragbar. das geht in keiner firma, und daher schon gar nicht in der kirche.
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