(kreuz.net) Der evangelische Prediger Reinhard Bartha und der Pfarrer der Stadt Lohmar im Regierungsbezirk
Köln, Hw. Fred Schmitz, haben am 6. Juni einen sogenannten Friedwald in Lohmar-Heide eingeweiht.
Das
berichtete die Webseite ‘friedwald.de’.
Hw. Schmitz gehört zur Erzdiözese Köln.
„Friedwald“ ist eine
in Deutschland handelsrechtlich geschützte Bezeichnung für Gebiete, in denen verbrannte Leichen in ungesegneter
Erde entsorgt werden.
Der evangelische Prediger bezeichnete den Entsorgungswald als „eine schöne Alternative
zu den herkömmlichen Bestattungsformen.“
Der 60 Hektar große Entsorgungswald im Rhein-Sieg-Kreis ist
der fünfte seiner Art in Nordrhein-Westfalen.
„Das ist kein Platz mehr für ein Grab“
Bereits am 25.
Dezember 2003 kam Joachim Kardinal Meisner von Köln bei seiner Predigt im Hohen Dom zu Köln auf das
Thema zu sprechen.
Der Kardinal begann mit der Abtreibungsgewalt:
„Denken wir in diesem Zusammenhang
an die vielen Kinder, für die heute in den Familien kein Platz ist, und für deren Entsorgung unsere
Gesetzgebung in den letzten Jahren Abhilfe schuf, über ein Viertel Million gemeldete, straffreie Abtreibungen
wurden allein in den letzten beiden Jahren vorgenommen und die größtenteils noch von der Krankenversicherung
bezahlt wurden.“
Dann nahm er sich der Vertriebenen an:
„Auch für viele Menschen bei uns, die ihre
Heimat vor über fünfzig Jahren und auf dem Balkan vor fünf Jahren verlassen mußten, hieß es damals:
Es ist daheim für euch kein Platz mehr!“
Schließlich kam er auf das Sterben zu sprechen:
„Da ist kein
Platz mehr für ein Grab, und da muß eine Streuwiese oder ein Friedwald herhalten!“
„Mit unserem Glauben
unvereinbar“
Am 15. August 2004 folgte der Kölner Generalvikar Dominik Schwaderlapp (44) auf den Spuren
seines Vorgesetzten.
In einer Predigt zu Maria Himmelfahrt erklärte er, daß es für Begräbnisse einen
neuen Trend gebe:
„Immer mehr Menschen möchten sich in sogenannten Friedwäldern bestatten lassen.“
Indem die Asche an Baumwurzeln vergraben werde, würden sie glauben, daß ihr Leben in den ewigen Kreislauf
des Lebens einfließe:
„Solches Denken ist mit unserem Glauben unvereinbar.“
Email-Adressen der Empfänger
115 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#113 Hare-Krishna 11:10:38 | Dienstag, 14. Juni 2011
Gewaltlosigkeit ist das Markenzeichen Jesu Vor allem solchen sporadisch auftauchenden Möchtegern-Hippies
wie Hare-Krishna sei gesagt, daß wir Katholiken lange genug die linke und die rechte Wange hingehalten
haben und es mit der Gutmütigkeit zur Neige geht. Jesus sagte nicht: Versucht es eine Zeit lang mit Gutmütigkeit,
und wenn es Euch zu blöd wird mit der Gutmütigkeit, lasst Euren Gewaltphantasien und Ungutmütigkeiten
freien Lauf, bis ihr Euer Mütchen gekühlt habt. Das sagte Jesus nicht. Jesus sagte vielmehr als Friedensfürst:
Mt 5,38-42 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage
euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte
Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir
das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit
ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise
nicht ab. Wer sich danach nicht richten will, kann sich ja einen Kriegsgott de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgott
suchen. Auch wenn in der Bibel Gewalt vorkommt. Jesus hat der Gewalt eine Absage erteilt und dies verbindlich
für seine Nachfolger. Wer dem nicht nachfolgt, folgt Jesus nicht nach. de.wikipedia.org/…/Gewalt_in_der_Bibel
Hirnloses Geschwätz von verquerten Drogenjunkies Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses
antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die
andere hin. Wer da meint er müße die Zitate von Jesus Christus durch den Kakao ziehen und zweckentfremden,
dem ist die Hölle sicher. Vor allem solchen sporadisch auftauchenden Möchtegern-Hippies wie Hare-Krishna
sei gesagt, daß wir Katholiken lange genug die linke und die rechte Wange hingehalten haben und es mit
der Gutmütigkeit zur Neige geht. Räum dich vom Acker, Höllenscheit.
#109 Hare-Krishna 16:05:30 | Montag, 13. Juni 2011
Mt 5,38-42 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage
euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte
Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir
das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit
ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise
nicht ab.
Völlig überflüssige Aufregung. Die Grabkultur hat sich in der Kulturgeschichte laufend gewandelt, schließlich
läßt sich ja heute auch keiner mehr zusammen mit Schwert und Lieblingshund begraben. Und der Hauptperson
selbst dürfte es ziemlich wurscht sein, welches Ritual nun zelebriert wird.
Ach Rabe 900 von der „einzig heilsbringenden“ und „ewigen“ katholischen Kirche ermordete Hexen, historisch
zweifelsfrei belegt, allein im Bistum Würzburg sind keine „Fabeleien“ sondern Tatsachen! Religionen,
die das Heil versprechen und moralische Führerschaft, ja sogar Unfehlbarkeit proklamieren, müssen sich
an ihren historischen Taten messen lassen, insbesondere wenn sie sich für göttlich halten (vom Heiligen
Geist geführt). Das gilt für Christentum, Judentum, Islam und allen anderen Religionen! Und ich wüsste
nicht, warum für eine Religion, die sich als göttlich geführt aufspielt, die glaubt, bei der eigenen
Papstwahl würde der Heilige Geist entscheiden, warum für diese Religion eine Verjährung eintreten sollte?
Für die Idee des Kommunismus und dessen Verbrechen wird auch keine Verjährung eingeben. Also lieber
Rabe, versuchen Sie es doch mal mit kritischem Denken, anstatt blindem Glauben! Vielleicht hilft es!
stern 77, sie hukldigen dem stern, das sagt alles! vollziehen sie nur ihre fabeleien, mit worten lässt
sich das doch alles bewirken. kehren sie nach ihrem tode ruhig zurück in den kreislauf ihrer fabeleien
bis zum kreislaufkollaps. nennen sie verbrechen vor hunderten von jahren immerzu beim namen damit ihre
gegenwart sich dahinter verstecken kann.
Sehr Lustig!!! <<Indem die Asche an Baumwurzeln vergraben werde, würden sie glauben, daß ihr Leben in
den ewigen Kreislauf des Lebens einfließe: „Solches Denken ist mit unserem Glauben unvereinbar.“>> Soso,
die Kirche bestimmt mal wieder was mit dem Glauben vereinbar ist und was nicht! Und was hat die Kirche
getan??? Sie hat Hexen (die sie selbst ermordet hat!) und Pestopfer selbst auch nicht auf ihren Friedhöfen
bestatten lassen, sondern vor den Stadtmauern! de.wikipedia.org/…prozesse_in_Würzburg Unschuldige Menschen
als sogenannte Hexen zu ermorden und dann vor den Stadtmauern zu verscharren, war jedenfalls für Jahrhunderte
sehr gut mit dem Glauben vereinbar! Bevor sich ein Kardinal Meissner also über die sehr sinnvolle Einrichtung
der Friedwälder erregt, sollte er sich mal über die eigene völlig unmenschliche Geschichte richtig
aufregen! Es grüßt der Stern!
die schweren verbrechen … des nationalSOZIALISMUS niemals gut heißen, aber das gute auch niemals mit
der nazikeuke quittieren! denn wenn wir das tun verhindern wir es von der schweren dekadenz der demokratien
wegzukommen, die ein interesse daran hat alle schuld auf die vergangenheit zu schieben und ihre eigenen
verbrechen zu vermenschlichen.
@Tomás Lass das bloß die Angehörigen der Katholiken nicht hören, welche in den letzten 100 Jahren
bei uns am Ort begraben wurden Da hier, aufgrund der Bodenverhältnisse, die Leichen kaum verwesen, ist
es hier schon lange Usus, daß die Leichen nach Ablauf der gesetzlichen Liegezeit wieder ausgegraben und
dann verbrannt werden, geht halt nicht anders, sonst wäre der Friedhof schon längst „überbevölkert“
Ein Grün-Grüner Affront…! auszuschließen ist das nicht – dann müsste aber erst recht erlassen werden,
dass man Homosexuelle unter keinen Umständen in solchen Wäldern bestattet – sonst droht massives Waldsterben,
da homosexuelle Bäume sich ja nicht fortpflanzen können. Das hieße dann wiederum, dass sich zum ersten
Mal in der Geschichte Homosexuelle und Grüne auf einem Gebiet nicht mehr einig sein können. –------------------
:)3
juemuc Christus wurde begraben und nicht verbrannt. Das Verbrennen von Leichen ist eine heidnische und
atheistiche Unsitte, mit der dokumentiert wird, daß nach dem Tod alles vorbei ist und die Auferstehung
der Toten nicht geben wird. Wer seine Leichen verbrennen läßt, ist exkommuniziert und bekommt kein kirchliches
Begräbnis.
matt3, eine bekannte von mir ist tierschützerin und gleichzeitig keine menschenhasserin. sie hilft menschen
und tieren. hab schon mal gesagt, dass du deinen verstand matt gesetzt hast.
Blackbird Bei uns erstreckt sich das Eigentum an einer Sache auf alle ihre Bestandteile. (Das heisst aber
noch nicht zwingend, dass ein Hundekothaufen nach CH-Recht Bestandteil der Sache [des Grundstücks] würde. –
Den Gerichten geht die Arbeit wohl nie aus. ) Dieser Unterschied zum deutschen Recht (wichtig/alle) erstaunt
mich ein wenig. Wenn das Nutzungsrecht vor Veränderung schützt, frage ich mich doch, was denn der Inhalt
des Nutzungsrechts sein könnte. Etwa: „Ausschliessliche Nutzung zulasten X als Grundeigentümer zugunsten
Y zur Bestattung und Beibehaltung einer Kremationsurne während … Jahren im Bodenstück von 1m2 gemäss
Plan“? Gut, das ginge wahrscheinlich. Eine weitere Frage ist, ob die Asche eines Toten überhaupt eine
Sache im Rechtssinne ist (Pietät, Persönlichkeitsrecht über den Tod hinaus). Ungeachtet dessen ist
die Formulierung des Nutzungsrechts wie oben wahrscheinlich möglich und rechtmässig…
Mighty das Nutzungsrecht schützt den Grund vor Veränderung )jedenfalls menschenveranlasster, die Wildsau
darf natürlich wühlen). Beim Eigentumsrecht bin ich nicht sicher, nach deutschem Recht gilt das nur
für „wesentliche Bestandteile“, darunter dürfte die Urne nicht fallen. (Ein deutsches Gericht hat auch
mal entschieden, dass der Eigentümer eines Grundstücks nicht Eigentum an Hundekot erwirbt, der auf dem
Grundstück fallengelassen wird – weils nicht wesentlicher Bestandteil ist). Zum anderen Thread: Paulus
war gar kein Grieche, das hab ich verwexelt – stammte nur aus einer griechisch beinflußten Umgebung.
Aber imn Ergebnis dürfte das auf das gleiche rauskommen.
Blackbird, seltsam, ein dingliches Nutzungsrecht. (Wir sagen beschränktes dingliches Nutzungsrecht.)
Nur: Wird die Asche beim Baum in den Boden versenkt, gilt superficies solo cedit. Die Asche wird zum Eigentum
des Eigentümers des Waldgrundstückes. Da fragt man sich, was noch der Inhalt des Nutzungsrechts sein
soll. „Der Eigentümer X räumt den Angehörigen Y ein ausschliessliches Nutzungsrecht an 1 m2 Boden gemäss
Plan ein zwecks … ?“ Ein Baurecht kennen wir nur für Immobilien, bei „Mobilien“ ausschliesslich für
Pflanzen. Das Grundbuchamt ist gefordert, eine rechtskonforme Urkunde aufzusetzen.
@Rabe merke: Tierschützer sind ein unnützes Gesox. Ein Tierschützer vergießt bittere Tränen, wenn
eine Robe stirbt, oder ein Wal gejagt wird, oder wenn ein Hund eingeschläfert wird, aber das menschliche
Elend in der Welt lässt ihn kalt, das kümmert ihn nicht… dafür macht er keinen Cent locker. Tierschützer
sind Mistviecher.
Mighty ja, denke ich auch, er hat es gut getroffen. Übrigens, der Maler war ein Sohn seines älteren
Bruders und beider Vater war der Strafrechtler. Interessante Familie, so viele unterschiedliche Begabungen.
Ich habe gerade noch was lustiges zum Friedwald gelesen, anscheindend wird für die Angehörigen ein dingliches
Nutzungsrecht am Bestattungsbaum im Grundbuch eingetragen- ähnlich wie ein Erbbaurecht für 99 Jahre.
Dann hätte man da im Wald länger die ewige Ruhe, als auf einem normalen Firedhof, wo die Leute schon
nach 25-30 Jahren wieder rausgeräumt werden. Jedenfalls theoretisch, wenns Wildschwein kommt, ist es
in der Praxis natürlich erheblich kürzer…
Das Schleifen unserer Familiengedenkstätten und Friedhöfe gehört selbstverständlich mit zum Plan vo…
einem Herrn Kaufman und seiner Klicke. Es begann mit der stillen Einebnung der Kindergräber unschuldigen
Opfer, welche man 1947 grundlos sterben ließ. Diese Kinderfriedhöfe glichen oftmals einem stummen Aufschrei
gepeinigter deutscher Mütter. Natürlich war diese Erinnerung an Bombenterror, verordneten Hungertod
und unterlassener medizinischer Hilfeleistung unseren Kollaborateuren ein ewiger Dorn im Auge. Darum mußten
sie verschwinden, wie auch die Soldatengräber unserer vor 1945 bestatteten Gefallenen. Der Friedhof als
Ausdrucksmöglichkeit empfundenen Schmerzes und gehuldigter Anerkennung wurde hurtig politisch korrekt
entsorgt. Tierfriedhöfe wurden jetzt mit den Kirchhöfen gleichgesetzt. Damit traditionelle Familiengräber
mit kulturellem Erinnerungswert die politische Umerziehung im Lande nicht mehr stören sollten, wurde
die Friedhofsordnung derart abgeändert, daß sie ihren mahnenden Charakter verlieren mußten. Wenn ich
die modernen Gräberfelder sehe, könnte ich kotzen. Warum betoniert man nicht einfach die ganze Fläche,
streicht sie grün an und läßt zu, daß nur eine Betonplatte mit Nummer auf das Grab verweist? Das ist
es doch, was unsere Vorturner eigentlich wünschen. Denken und Trauern sowie Vergangenes mit dem Heutigen
vergleichen, das ist doch politisch gar nicht mehr gewollt. Insofern hat man das traditionell Gräberfeld
für Zigeuner, Selbstmörder und Gerichtete, welches ehemals außerhalb der Gemarkung lag, nun ex Kathedra
zum sozialistischen Waldfriedhof umfunktionier…
dass der papst… …ns gegner würdigt dagegen habe ich nichts zu sagen, dass er aber keine abtreibungsgegner
und tierschützer würdigt, dagegen gibt es viel zu sagen. auch auf dem pulverfass des zeitgeistes soll
man sich trauen wirklich aktuelle worte zu sagen.
Blackbird, interessant, interessant – nicht zu vergessen Schuld/Reue/Vergebung … Ich bin heute felsenfest
davon überzeugt, dass Feuerbach mit seiner Projektionstheorie Recht hat. Sein Vater verfasste ja das
Bayerische StGB und sein Enkel war Maler.
Feuerbach finde ich auch klasse. Er hat die christlichen Sakramente als rituelle Wiederholung menschlicher
Lebensnotwendigkeiten beschrieben: waschen, essen, trinken, fortpflanzen. Dazu noch Kranken/Sterbenden
Trost zu geben oder den Abschied zu erleichtern. Nur die Priesterweihe passt nicht in diesen interessanten
Ansatz.
#88 Hare-Krishna 22:40:08 | Sonntag, 12. Juni 2011
Mighty Counsellor: In dem Punkt stimme ich Ihnen zu! Es gibt viele Widersprüchlichkeiten beim Glauben.
Aus unserer Sicht. In Wahrheit werden es keine Widersprüchlichkeiten sein. Gott erkennen kann man mit
der Vernunft sicher nicht. Auch wenn man sich ihm damit nähern kann. Aber man kann sich damit eben aufs
Glatteis begeben, wenn man sich in den Wettbewerb mit der wissenschaftlichen Vernunft begibt. Die Vernunft
des Glaubens ist etwas anderes. Daher ist der Begriff Vernunft im Zusammenhang mit Gott nicht ungefährlich.
Blackbird, das bedeutet: Es menschelt sogar bei der Festlegung der elementarsten Grundzüge der Glaubensdoktrin.
Da erfreue ich mich doch immer wieder an L. Feuerbach …
Hare/Mighty als die Religionen entstanden, war Glaube und Vernunft kein Widerspruch. Die Natur ließ sich
nur mit göttlicher Macht erklären. Die Erkenntnismöglichkeiten waren beschränkter. Zunehmend aht dich
das auseinander entwickelt. Letzten Endes war es ein Eigentor der Religionen, den Wissensstand einer Epoche
als „ewiggültige Wahrheit“ festzuschreiben – jetzt kommt man aus der Nummer nicht mehr ohne Gesichtsverlust
raus.
Von Wildschweinen gefressen und ausgeschissen Indem die Asche an Baumwurzeln vergraben werde, würden
sie glauben, daß ihr Leben in den ewigen Kreislauf des Lebens einfließe Das ist völliger Unsinn. Jetzt
die Realität, die der Bestatter verschweigt. Die Urnen, die biologisch abbaubar sein müssen (gesetzliche
Vorschrift in Friedwäldern), sind aus Maisblättern, die Wildschweine magisch anziehen. Diese fressen
die Urnen und die Asche gleich mit dazu. Da man weiß, dass die Angehörigen eh kaum kommen, richtet der
für den Friedwald zuständige Förster in Absprache mit dem Träger die ausgegrabene Stelle wieder her.
Wenn denn dann die Angehörigen kommen, denken sie es ist nichts passiert. Also nix da mit Kreislauf beim
Baum. Von Wildschweinen werdet ihr gefressen und ausgeschissen, ihr Atheisten und Agnostiker!
Der Artikel ist der beste Beweis dafür, daß die Rede … … von der Konzilskirche der Gebrauch eines
untauglichen Begriffs ist, ein Kampfbegriff, ohne Realitätsdeckung.
Hare-Krishna Ich vermute, dass die Katholische Kirche die Vernunft aus nicht ganz uneigennützigen Gründen
pachtet. Sie will damit der wissenschaftlichen, aufklärerischen Vernunft, dem Vernunftsglauben sozusagen,
Paroli bieten. Ich persönlich halte das für sehr gefährlich und etwas primitiv. Von mir aus muss der
Gottesglaube, ja sogar der katholische Glaube, nicht mit irgendeiner säkularen Philosophie übereinstimmern.
Ich bin sogar der Meinung, dass das allerheiligste (in erster Linie philosophische) Prinzip der Nicht-Widersprüchlichkeit
im Glauben nicht zwingend vonnöten ist. Nur, der aktuelle Papst wird da etwas anderer Meinung sein –
und er verbreitet das auch.
#82 Hare-Krishna 22:12:48 | Sonntag, 12. Juni 2011
Im heutigen Zeitalter des Glaubens an die Vernunft will man sich anpassen. (Das gab es ja auch schon früher
bei den ganzen Versuchen des Gottesbeweises de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis) Man meint, mit der Vernunft
dem Mangel an Glauben ein weiteres Gewicht verleihen zu können und merkt nicht, wie man da in den Wald
reitet. Es bleibt wahr, dass man sich Gott mit allen möglichen Arten nähern kann. Viele kamen zu Gott,
die völlig andere Wege, als die von der Kirche oder von Jesus empfohlenen gingen. Und trotzdem landeten
sie letztlich bei Gott. Man kann sich sicher Gott nähern AUCH mit dem Verstand nähern. Aber Gott damit
erfassen oder beweisen ist sicher nicht möglich.
@ juemuc Sehr vorbildlich! @ Hare-Krishna Da kommen wir mitten in die Sauce. Ich verstehe nicht, warum
B16 andauernd auf dieser (hellenistischen) Vernunft rumreitet. Mich beschleicht das Gefühl, dass das
alles miteinander überhaupt nicht aufgeht, sei es die Bindung Gottes an die Vernunft, sei es die Feindesliebe
u.v.a.m.
#80 Hare-Krishna 21:53:44 | Sonntag, 12. Juni 2011
Jesus handelte völlig unvernünftig so empfanden es seine Zeitgenossen. Warum sollte jemand die andere
Wange hin halten? Kann da die Vernunft helfen? Liebe ist nicht vernünftig. Liebe ist!
Bestattung Was ist dann mit den Gefallenen in den diversen Kriegen? Da weiß doch auch bis heute keiner
wo die alle beerdigt sind.Oder die Leute,die von Sozialhilfe leben ? Die Krankenkasse übernimmt ja keine
Beerdigungskosten mehr. Da wird ja auch einfach auf der Wiese verbuddelt.Haben die dann bei der Auferstehung
Pech gehabt?
schamane40 Sorry, das wusste ich gar nicht, dass dieser blöde Spruch aus der Bibel und von Jesus stammt.
Mir liegt etwas daran, anzumerken, dass Gott und der Heilige Geist aus Sicht der Kirche an die Vernunft
gebunden sind. So predigt es auch B16 die ganze Zeit. – Und das kommt mir einfach etwas seltsam vor, denn
a) Was ist die Vernunft? b) Wieso soll Gott an irgendetwas gebunden sein?
@ Diamant… Naja, letztendlich kommts aufs selbe raus. Ich habe mein Testament bereits verfasst und
dort auch meine Begräbnis geregelt, selbiges liegt bei meinen Notar und auf meinem Notfall-/Organspenderausweis,
den ich immer bei mir trage, ist auch festgehalten wie im Todesfall vorzugehen ist. Außerdem sind meine
nächsten Angehörigen informiert.
Mighty haben auch nich alle. Die Moslems (und ich glaube auch die Juden) nutzen normalerweise nur Leinentücher
zum Verpacken. Und bei armen Leuten war es auch im Christentum üblich, einen Mehrwegsarg zu benutzen,
der nur für den Transport zum Kirchhof zum Einsatz kam. An der Grube öffnete sich dann eine Fußklappe
und der Körper klatschte im Sack in die Erde.
juemuc Sie können die Bestattungsart nicht testamentarisch festlegen, da es nicht um die Regelung der
Vermögensnachfolge geht. Sie können die Bestattungsart in jenem Papier, das mit Testament überschrieben
ist, festlegen, aber das ist nicht empfehlenswert, weil das Testament unter Umständern nicht sofort,
d.h. bis zur Bestattung oder Kremation, greifbar ist. Deshalb sei empfohlen, die Angehörigen zu unterrichten.
Die Einsamen können ja einen grossen Zettel im Schlafzimmer aufhängen oder sich den entsprechenden Wunsch
auf den Unterarm tätowieren.
Mighty … der „auch so ein blöder Spruch“, „Der Geist weht, wo er will, stammt von seiner Wenigkeit
Jesus Christus … Spiritus spirat, ubi vult … liebe Nachtfalter
@ Antonio Michele Ghislieri Es ist völlig pille palle ob eine Leiche verbrannt wird oder nicht. Letztendlich
ist der Körper nach einer gewissen Zeit sowieso verwest. Die römisch-katholische Kirche hat das mittlerweile
auch erkannt und es gibt im Rituale Formulare für Feuerbestattungen bzw. Urnenbestattungen. In der Regel
äußert sich ein Mensch schon zu Lebzeiten wie er begraben werden will oder legt dies testamentarisch
fest und dieser Wille ist einfach zu akzeptieren.
schamane40 der Geist weht, wo er will … Das ist auch so ein blöder, profaner Spruch. Immerhin ist auch
der (heilige) Geist an die Vernunft gebunden, weshalb er eben nicht unumschränkt dort wehen kann, wo
er will. In solchen Fragen ist Papst Benedikt XVI. besonders bewandert.
#66 Hare-Krishna 21:32:58 | Sonntag, 12. Juni 2011
In Indien ist das Verbrennen Tradition. Die Bibel sichert auch Heiden die Möglichkeit des Himmels zu.
Also alles kein Problem. Probleme gibts immer nur, wenn Liebe geheuchelt wird, wo keine ist.
Migthy … Sogar der Schamane weiß, dass Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes ist Der Sonntag Trinitatis
(Dreifaltigkeitssonntag) ist ein andermal … der Geist weht, wo er will …
@matt3 Die Ehrfurcht vor den Toten ist eine Urform der Sittlichkeit. In allen Kulturen zeigt sich die
Haltung zum Leben auch in der Pietät vor den Toten. Wer ungeborene Kinder ermordet schändet auch die
Toten indem er sie verbrennt. Es ist freilich kein Problem in Hinblick auf die Ewigkeit, wenn einer sein
Leben bei einem Brand verlor, aber es schändet die Lebenden wenn sie die Toten so schändlich behandeln.
Heute im Pontifikalamt hat es der Dompfarrer geschafft, in seiner Predigt (und in Gegenwart des Bischofs)
nicht einmal das Wort „Dreifaltigkeit“ oder „Trinität“ zu verwenden, obwohl er eingangs festgestellt
hat, dass die meisten Katholiken nicht mehr wüssten, wofür das Pfingstfest stünde.
matt3 tja, ich meinerseits hoffe, dass aus unserem Staatswald niemals ein Friedwald wird. Dann können
sich so manche aufhängen und gleich, wenn sie vom Baum abgeschnitten wurden, unter selbigem begraben
werden.
matt3 warum sollten heidnische Vorstellungen verwerflich sein? Ob nun jemand meint, damit einer Dryade
ein Opfer zu bringen oder lieber auf seine Auferstehung wartet…
schamane40 Hier sind doch die Normalsten und Besten des Planeten Erde … Zu den Besten zähle ich mich.
Zu den Normalsten nicht. Insofern bin ich ein atypischer User.
wenn sich damit heidnische Vorstellungen verbinden… ist das verwerflich, aber ansonsten sehe ich keinen
Grund, dass sich Menschen nicht auch in Wäldern bestatten lassen, oder zuvor verbrennen und dann ausstreuen,
etc… die tote Hülle, die zurückbleibt ist nur noch ein Fraß für die Würmer… wer das nicht glaubt,
der soll sich die halbverwehsten Toten eben mal anschaun. Jesus sagte mal: „Lasst die Toten die Toten
begraben“… soviel zu aufwändigen Bestattungsfeiern in der kath. Kirche.
Es bleibt doch wohl jedem selber überlassen… … wo man sich begraben lässt. Die Erde ist Gottes Schöpfung
und somit ist überall geweihter Boden auch in einem Friedwald.
Mighty na hoffentlich steht nicht drin: Für wertvolle Hinweise danke ich auch Blackbird, mit dem ich
mich auf einer verrückten Fundamentalistenwebsite zufällig über das Thema unterhalten habe… Viel
Erfolg dafür jedenfalls.
Schamane konserviert – jaja, so ist das. Aber indem ich Kirschen konserviere, habe ich das ganze Jahr
über die Möglichkeit davon zu zehren und muss mir so keine ekligen Schattenmorellen für meine Donauwelle
kaufen. Und die Dinger schmecken ja auch konserviert sehr gut – zum Beispiel zu Milchreis oder Pfannkuchen
:&) Natürlich habe ich mir auch schon den Bauch mit frischen Kirschen vollgeschlagen. Man muss ja auf
nichts verzichten, wenn es nicht nötig ist.
Blackbird Es geht um die länderübergreifende Verwaltungszusammenarbeit bei unlauterem Wettbewerb. Aber
kein ganzes Buch. Nur die Kommentierung zu zwei neuen Artikeln des schweizerischen UWG.
Gibt ja den netten Witz, wo ein Jude in den Himmel kommt, man zeigt im alles, vorallem aber auch eine
große Mauer, mit der Anweisung sich dieser Mauer nur ganz still und leise zu näheren. Auf die Frage
„warum“, bekommt er die Antwort: Ach dahinter sind die Christen, die glauben sie wären alleine hier…
kritischer Katholik Ich denke, die Theologen von Barth über Bultmann bis von Harnack, Küng (noch nicht
tot!), Rahner, Schillebexxck usw. werden entspannt in der Sauna liegen und anschliessend ein wenig Dame
spielen.
@Mighty Counsellor Ich würde erst staunen wenn da im Himmel auch noch Irrgläubige wären.Oder Ehebrecher,Wiederverheiratete
Geschiedene oder Juden ? Wäre doch toll wenn Martin Luther mit Pius V diskutieren würde.
Blackbird Vielleicht gibt’s auch ein grosses Fest für gar alle! „Und was ist mit den sündigen Homos“,
frägt ein Katholiban den Tafelmeister. Der antwortet: „Bitte, was ist sündig?“
Mighty Counsellor, Shamane Ja aber Pech, das man nicht zwangsweise gehabt hätte. Engel hat man nicht
nur im Himmel, die können auch hier schon auf Erden helfen dort hin zu gelangen. @Shamane also die grünen
Abtreibungspolitiker, die ich kenne, haben meistens keine Kinder.
Mighty grins, so gehts mir auch. In dem Falle könnte man wirklich sagen: Überraschung gelungen. Allerdings
noch lange kein Grund für die Christen jetzt schon zu frohlocken: Die wissen nämlich auch nicht, WER
ihnen gegenübersitzt. Wenn’s dumm läuft Allah oder Baal.
Ich würde ja schön staunen, wenn ich nach meinem Tod all dieses Zeugs (Fegefeuer, Hölle, Himmel, Engel,
Gericht) sehen würde … Na ja, müsste ich sagen, Pech gehabt.
auch auf klassischen Friedhöfen sieht man ja sofort den Unterschied: prachtvoller Blumenschmuck, Blüten
über Blüten (fortpflanzungsfixierter Kathole) dürftiges Efeu (Konzilssekten-Anhänger) ausgetrocknete
Brache (Homoperverser, dessen teuflische Sündhaftigkeit jedes Leben tötet, selbst nach dem eigenen Tod
und der Verbrennung noch). Oder so ähnlich.
Mighty Counsellor Ja ich weiß, Horribile dictu. Aber die Grünen geben ja auch Fröschen den Vorzug gegenüber
ungeborener Kinder. Also auszuschließen ist das nicht. Aber vielleicht hast du ja Glück und die Grünen
werden eines Tages doch noch etwas menschlicher.
Mighty Counsellor auszuschließen ist das nicht – dann müsste aber erst recht erlassen werden, dass man
Homosexuelle unter keinen Umständen in solchen Wäldern bestattet – sonst droht massives Waldsterben,
da homosexuelle Bäume sich ja nicht fortpflanzen können. Das hieße dann wiederum, dass sich zum ersten
Mal in der Geschichte Homosexuelle und Grüne auf einem Gebiet nicht mehr einig sein können. Wow
Blackbird, bist Du es, der mir einmal Auskunft über den Unterschied zwischen Verwaltungszusammenarbeit
und Amtshilfe gegeben hat? War ein Volltreffer von Dir! Wird demnächst in Buchform erscheinen …
Es gibt tatsächlich schon Leute, die ihre Asche in der Urne nach Holland schicken lassen, damit aus Holland
die Urne nachhause geschickt wird… Da kann man sie zuhause in Ehren halten. In Deutschland bekommt man
bisher die Urne nicht ausgehändigt.
Duce… aber sicher doch. Vielleicht trete ich ja zur Sicherheit noch einer Religion bei, die klassische
griechische finde ich sehr hübsch, vor allem wegen der schnuckligen Aphrodite. Und die Götter sind auch
meistens etwas lockerer drauf. Ich sehe es schon vor mir: Charon schippert mich über den Styx in Richtung
Hades – und ich winke zu Dir rüber im katholischen Flammenmeer.
Den heutigen Tag zusammenfassende Frage: Gesetzt den Fall, ein toter Homo wird eingeäschert. Die Asche
enthält den Krankheitserreger Morbus homosexualis specialis. Wenn diese Asche in einem Friedwald an einen
Baum geschüttet wird, wird dann dieser Baum auch homosexuell?
Blackbird Ich wäre auch ziemlich sauer, wenn ich meine Tomaten demnächst auf menschliche Überreste
ziehen müsste… neeeeee – wenn ihr schon nicht glaubt, aber bitte sagt euren Hinterbliebenen, sie sollen
Sorge dafür tragen, dass ihr nicht „verwandelt wiederkehrt“.
Mighty, ehrlich – mir isses auch egal. Auch wenn der Kreuzberger bloß einen Witz machen wollte, wenn
meine Lieben mich dermaleins auf den Kompost werfen sollten – wen kümmerst? Mich mit Sicherheit nicht
mehr. Aber der Biobauer wäre vielleicht ein bissel angesäuert
Blackbird Ich vermute diesfalls, dass die Regelungen in CH und BRD anders sind. Denke, bei den Urnen ist
CH grosszügiger. Aber wissen tu ich fast gar nichts.
Kraut, Mighty Counsellor mit Sicherheit nicht, dafür tragen die schon Sorge, dass da ja niemand mehr
ein Bäumchen rausholt – weil wenn da ein Baum, der von der Asche des Verstorbenen versorgt wird, gefällt
wird, dann ist das ja quasi so, dass der Baum die „Energie“ des Toten in sich trägt und dann ist das,
als ob man energetisch hochschwingend diesen Toten nochmal tötet. *erleuchtet guck* Mighty Counsellor
Und all der Dreck in der Asche, z.B. Schwermetalle. Ja und die ganzen Hormone – nicht dass am Ende den
Bäumen noch Brüste oder Bärte wachsen. Baumbart lässt grüßen. Ne, nicht so ernst gemeint – aber
einen Wald finde ich für solche Zwecke vollkommen ungeeignet. Ein Wald will genutzt werden – klug und
vorausschauend natürlich. Nur so kann man Wälder verjüngen und pflegen. Nicht indem man sie verwahrlosen
lässt um verbrannte Überreste darin zu bestatten.
Mighty die genauen Regelungen müßte ich mir mal angucken. Vielleicht gibt es Ausnahmen für Asche auf
dem Meer verstreuen und ähnliches. Man darf aber z.Bsp. die Urne nicht einfach im eignen Garten versenken –
das muß schon ein Freidhof sein.
Blackbird Vielleicht gibts einen Unterschied zwischen Bestattung einer Leiche (Omi verscharren) und Ausstreuen
der Asche? Gibt doch viele, die nehmen die Urne nach Hause und streuen die Asche dann auf dem See, auf
dem Meer oder in den Alpen aus. Nun gut, dafür brauchts keine Widmung. Bei einem öffentlich zugänglichen
Wald ist das vielleicht anders.