Hoax
Der Mißbrauchs-Wahnsinn fordert ein prominentes Opfer
So laufen kirchliche Prozesse ab: Es wird ihm offiziell nicht gesagt, wer ihn anklagt und was die Vorwürfe sind. Es ist ihm auch untersagt, sich gegen die Verleumdungen zu wehren.
Pater John Corapi
Pater John Corapi
(kreuz.net) Der bekannte US-amerikanische Prediger, Pater John Corapi (64), wird nicht mehr öffentlich als Priester auftreten.

Das gab er gestern auf seiner neuen Webseite ‘theblacksheepdog.us’ bekannt.

Keine Chance auf einen fairen Prozeß

Pater Corapi war am 18. März von seinen Ordensoberen beurlaubt worden.

Eine ehemalige Angestellte seines Evangelisationswerkes hatte ihm vorgeworfen, daß er mit ihr eine unkeusche Beziehung unterhalten habe und drogenabhängig sei.

Der Pater stellte diese Anschuldigungen bis heute aufs heftigste in Abrede.

In seiner gestrigen Stellungnahme erklärt er:

„Es gibt gewisse kirchliche Vorgesetzte, die mich weghaben wollen – und ich werde weggehen.“

Und: „Sie können nicht beweisen, daß ich der mir vorgeworfenen Dinge schuldig bin, weil ich es nicht bin.“

Doch sein Kirchenrechtler und sein Rechtsanwalt seien zum Schluß gekommen, daß er unter den gegenwärtigen Bedingungen von der Kirche keinen fairen Prozeß erwarten könne und mit einer jahrelangen Beurlaubung rechnen müsse.

Pater Corapi macht sich keine Illusionen: „Die Kirche wird zum Schluß kommen, daß ich mit dem Prozeß nicht zusammenarbeite, weil ich mich weigere, alle meine Bürger- und Menschenrechte aufzugeben, um eine Person zu verharmlosen, die ohne persönliche Folgen für sich selber verleumderische und einklagbare Dinge gegen mich sagt.“

Absturz in die dämonische Homo-Unzucht

Pater Corapi wurde in der 7500-Seelen-Stadt Hudson im US-Bundesstaat New York geboren.

Während seiner Zeit als US-Soldat war er in den späten 60er Jahren in Heidelberg stationiert.

Danach arbeitete er im Finanzbereich und als Immobilienhändler.

Er wohnte in der Nobelstadt Malibu im US-Bundesstaat Kalifornien, fuhr einen Ferrari und besaß eine eigene Jacht.

Zugleich verfiel er mehr und mehr dem Kokain und der Homo-Unzucht.

Später nannte er diese Zeit seines Lebens eine „Begegnung mit dem Dämon“.

Der spätere Priester wurde obdachlos. Man brachte ihn in eine psychiatrische Klinik. Danach lebte er drei Jahre lang auf der Straße.

Schließlich entkam er seinen Lastern und kehrt zu seiner Mutter nach Hudson zurück.

Doktorat beim Opus Dei

Am 24. Juni 1984 bekehrte er sich.

Wenig später trat er in die junge Ordensgemeinschaft ‘Society of Our Lady of the Most Holy Trinity’ ein.

Am 26. Mai 1991 weihte ihn Papst Johannes Paul II. in Rom zum Priester.

Pater Corapi arbeitete in verschiedenen Pfarreien und war Leiter der Evangelisations-Abteilung der Diözese Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien.

Er promovierte in dogmatischer Theologie an der Opus-Dei-Universität von Navarra in der spanischen Stadt Pamplona.

      
14 Lesermeinungen
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#14   Thomasius   15:42:22 | Samstag, 25. Juni 2011
Anaritha
Gottes Barmherzigkeit und die menschlichen „Priestervoraussetzungen“ haben nichts miteinander zu tun.
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#13   Evelynn van der Meer   21:55:17 | Sonntag, 19. Juni 2011
Warum werden die Heuchler, die Oberfrommen, die dem Hass verfallen sind, geschont?
Jesus schonte sie nicht!
Er relativierte die Liebe nicht!
Hass schüren zählt zu den schmlimmsten Sünden, die es gibt.
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#12   DerRabe   20:25:35 | Sonntag, 19. Juni 2011
Gottes Wort:
Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten Bogen; Lüge, nicht Wahrhaftigkeit herrscht im Land. Ja, sie schreiten von Verbrechen zu Verbrechen; mich aber kennen sie nicht – Spruch des Herrn. Nehmt euch in acht vor eurem Nächsten, keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruder betrügt und jeder nächste verleumdet. Ein jeder täuscht seinen Nächsten, die Wahrheit reden sie nicht. Sie haben ihre Zunge an Lügen gewöhnt, sie handeln verkehrt, zur Umkehr sind sie zu träge. Überall Unterdrückung, nichts als Betrug! Sie weigern sich, mich zu kennen – Spruch des Herrn – Darum – so spricht der Herr der Heere: Ja, ich werde sie schmelzen und prüfen; denn wie sollte ich sonst verfahren mit der Tochter, meinem Volk? Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge, trügerisch redet ihr Mund; Friede sagt man zum Nächsten, doch im Herzen plant man den Über-fall. Sollte ich sie dafür nicht bestrafen – Spruch des Herrn – und an einem solchen Volk keine Rache nehmen? Erhebt über die Berge hin Weinen und Klagen, über die Weide-plätze der Steppe ein Totenlied. Jer. 9/1-9
Ist mir mein Erbteil zur Höhle einer Hyäne geworden, daß Raubvögel es umlagern? Auf, sammelt euch, alle Tiere des Feldes, kommt zum Fraß! Hirten in großer Zahl haben meinen Weinberg verwüstet, mein Feld zertreten, mein prächtiges Feld zur Öde gemacht. Man hat es in dürres Ödland verwandelt, verwüstet liegt es vor mir. Das ganze Land ist verödet, doch keiner nimmt sich das zu Herzen.
Jer. 12/9-11
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#11   Anaritha   14:10:39 | Sonntag, 19. Juni 2011
Pater Corapi war vor seiner Bekehrung der Sodomie verfallen?
Dann hätte er wohl nie zum Priesterstand zugelassen werden dürfen.
Nachdem er jetzt von einer Frau angeklagt wird, scheint er doch normal zu sein, obwohl die Vorwürfe der Frau laut Corapi erfunden sind.
Schade, ich habe seine Predigten auf EWTN immer gerne gehört.
Aber nachdem er einmal der Sodomie verfallen war, hätte er wohl nie geweiht werden dürfen.
Gott ist zwar unendlich barmherzig, aber für die Zulassung zum Priestertum sollte es bestimmte Regeln geben.
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#10   DerRabe   11:48:56 | Sonntag, 19. Juni 2011
Der Mensch
Der Mensch
Empfangen und genähret
Vom Weibe wunderbar
Kömmt er und sieht und höret
Und wird des Trugs nicht wahr,
Gelüstet und begehret
Und bringt sein Tränlein dar,
Verachtet und verehret,
Hat Freude und Gefahr,
Glaubt zweifelt, wähnt und lehret,
Hält nichts und alles wahr,
Erbauet und zerstöret
Und quält sich immerdar,
Schläft, wachet, wächst und zehret,
Trägt braun und graues Haar.
Und alles dieses währet,
Wenns hoch kommt, achtzig Jahr.
Dann legt er sich zu seinen Vätern nieder,
Und er kömmt nimmer wieder.
Matthias Claudius
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#9   Tolerant   00:06:03 | Sonntag, 19. Juni 2011
Drei Empfehlungen für (gegen) den Missbrauchs-Wahnsinn
1. Keuschheit ( hat nicht immer beim Klerus versagt )
2. Kastration
3. Auf kreuznet hören!
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#8   Evelynn van der Meer   23:55:36 | Samstag, 18. Juni 2011
Kritik an kirchlichen Prozessen? Verbrüdern sich jetzt die kreuz.net-Brüder mit „Wir sind
Kirche“ und den Medien, die immer als Kirchenhasser-Medien verunglimpft werden?
Will man am Ende jetzt sogar noch einen Hauch Demokratie in kirchliche Prozesse einführen?
Wurde nicht einige Stunden zuvor von Ober-Kreuz.nettern die Inquisition heute vermisst. Ob da mal noch alle Gliedmaßen dran wären…?
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#7   Tolerant   23:21:10 | Samstag, 18. Juni 2011
Princess … Besten Dank für die Definition
über eine islamistische Terrorsekte. Die machen alles richtig, können alles und wissen alles, mehr noch als Allah.
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#6   PrincessSuperstar   23:11:45 | Samstag, 18. Juni 2011
Was soll ich da zu kreuznet sagen?
Redliche Gemeinschaft bibeltreuer, redlicher und moralisch gesunder Christen die im Gegensatz zum Rest der Welt im Allgemeinen und zum Rest der Kirche im Besonderen alles richtig machen, alles können und alles wissen.
Wir blöden anderen wollen es nur einfach nicht begreifen :-D
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#5   Tolerant   22:51:22 | Samstag, 18. Juni 2011
Wenn es so ist, traurig!
„Mißbrauchs-Wahnsinn“
Was soll ich da zu kreuznet sagen?
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#4   matt3   22:51:15 | Samstag, 18. Juni 2011
der Werdegang dieses Paters ist bemerkenswert…
ich hoffe, die Anschuldigungen stellen sich als falsch heraus.
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#3   Mufelius †   20:05:14 | Samstag, 18. Juni 2011
So ist das eben, und es ist gut so.
Ein Lehrer wird auch beurlaubt, wenn Missbrauchs-Vorwürfe gegen ihn auftauchen. Und das muss auch so sein, obwohl ja eigentlich gilt: „Im Zweifel für den Angeklagten“ und „Jeder gilt so lange als unschuldig, bis die Schuld beweisen ist“.
Aber in diesen Fällen geht eben der Schutz der Kinder vor – und das ist auch gut so, auch wenn es im einen oder anderen Fall einen Unschuldigen trifft.
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#2   DerRabe   19:56:38 | Samstag, 18. Juni 2011
palmström,
lass gehirn einström! der pater weiss genau wessen er angeklagt ist.
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#1   Palmström   19:37:36 | Samstag, 18. Juni 2011
Gute Vorarbeit geleistet…
So laufen kirchliche Prozesse ab: Es wird ihm offiziell nicht gesagt, wer ihn anklagt und was die Vorwürfe sind. Es ist ihm auch untersagt, sich gegen die Verleumdungen zu wehren.
Wenn kreuz.net. die Praktik vatikanischer Anklagetechnik anprangert…dann muss ja wohl was dran sein… Dahaben die kirchenfeindlichen Medienkonzerne ganz
gute Vorarbeit geleistet, dass kreuz.net das jetzt einfach so übernehmen kann… :-D :-D :-D Beifall!
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