Orden
Heute ist Schluß
Man könnte den Untergang der Abtei zum Anlaß nehmen, sich endlich von der altliberalen Weichspülung abzuwenden. Doch das wird vermutlich nicht geschehen.
Die Kirche des Klosters auf dem Michaelsberg.
Die Kirche des Klosters auf dem Michaelsberg.
© Beckstet, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Am heutigen Sonntag endet das benediktinische Leben auf dem vierzig Meter hohen Michaelsberg in der Stadt Siegburg.

Damit gehen 947 Jahre Geschichte zu Ende.

Die 40.000-Seelen-Stadt Siegburg befindet sich 35 Kilometer südöstlich von Köln.

Mit einem Requiem für die Klostergemeinschaft – man nennt es offiziell einen Festgottesdienst – wird Joachim Kardinal Meisner von Köln das Ende des monastischen Lebens in Siegburg besiegeln.

Benediktinerabtei Michaelsberg
Die Stadt Siegburg mit dem Michaelsberg und der BenediktinerabteiAbtei Michaelsberg in SiegburgLanghaus der Abteikirche

Nicht viele Optionen

Wie es mit dem Klostergebäude weitergehen wird, steht noch in den Sternen.

Viele Optionen hat die Erzdiözese Köln nicht.

Nach 45 Jahren Konzils-Umnachtung ist die Kirche in Deutschland plattgewalzt.

Hilfe kann darum nur von einer Ordensgemeinschaft aus Osteuropa oder aus einem Entwicklungsland kommen.

Nach Angaben der Tageszeitung ‘Rheinische Post’ sind Gespräche mit „interessierten Ordensgemeinschaften“ geführt worden.

Kardinal Meisner möchte die Abtei als „geistiges Zentrum“ erhalten.

Zerstörung von Innen

In der Vergangenheit wurden die Mönche zweimal vertrieben – einmal durch Napoleon Bonaparte und das andere Mal durch die kirchenfeindlichen Nationalsozialisten.

Dieses Mal gehen geben sich die verbliebenen zehn Mönche selber auf.

Der letzte altliberale Abt Raphael Bahrs (50) verließ die Abtei im Mai 2010 nach einer kanonischen Visitation.

Er war seit dem Jahr 2003 im Amt. Heute lebt er in der Erzabtei Beuron.

Ein Neuaufbruch scheiterte

Ein wichtiger Grund für das Ende der Abtei – wenn wohl auch nicht der wichtigste – ist finanzieller Natur.

Es stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen des Klostergebäudes bevor, das Räumlichkeiten im Umfang von 14.000 Quadratmeter umfaßt.

Sie werden Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen.

„Es ist uns nicht gelungen, mit Personal innerhalb oder außerhalb des Klosters den Weg der geistigen Erneuerung zu beschreiben“ – sagt Pater Christian Dieckmann (35).

Er leitete die Abtei nach dem Weggang von Abt Raphael kommissarisch.

Innerhalb der Gemeinschaft habe die altersmäßige Mitte-Generation gefehlt, die Verantwortung hätte übernehmen können.

Die Mönche müssen sich nun neue Klöster innerhalb des Ordens suchen oder – wenn sie Priester sind – in Diözesen übertreten.
      
82 Lesermeinungen
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#83   caritatem   12:56:09 | Freitag, 24. Juni 2011
Legionäre Christi oder indische Schwestern der hl.Klara sind heiss im Gespräch.
die Piusse habens auch schon versucht mit ihrem Millionenerbe aus Österreich !
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#82   gurgel   12:36:52 | Dienstag, 21. Juni 2011
Wo es notwendig ist, wird der Mensch handeln
Trurig, dass so eine lange Tradition nun zu Ende geht! Scheinbar hat es aber vor allem am Nachwuchs gefehlt! Dieser wird sich nicht dadurch wieder einfinden, indem die Kirche die Schere zur übrigen Gesellschaft sich immer weiter öffnen lässt. Das 2. Vaticanum und seine Ergebnisse zu einer Zeit als Computer, nicht aber die Wählscheibe, noch unbekannt waren, ist für Realos schon seit 20 Jahren überholt! Es benötigt in heutiger Zeit sicherlich keine Neumissionierung von Ost oder West, die unserer Historie z.T. 500 Jahre hinter her sind, sondern ein 3. Vaticanum mit neuen Zielen!
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#81   Siegfried   12:02:51 | Montag, 20. Juni 2011
Die nachkonziliale Kirche!
M. Luther dreht sich noch heute im Grabe. Welche Anstrengungen er benötigte um 50% der Kirche im Heiligen Deutschen Reich zu vernichten.
Der sogenannte katholische Episkopat, der deutschsprachigen Länder hat einige Millionen nach Rom geschickt und konnte die Häresien,der Rheinschiene, einführen, die für die endgültige Vernicht der restlichen 50% der deutschen, die noch Katholische waren und die der Nachbarstaaten mit katholischen Gläubigen vernichten.
Dies alles ohne Anstrengung und ohne Auseinandersetzung mit der politischen Seite.
M.Luther hat das Ziel gezeigt und der Episkopat hat das Ziel erreicht.
Bitten wir alle Heiligen Priester und Ordenschristen, sie mögen für den Episkopat die notwendige Fürbitte an Gott richten, damit sich der Episkopat bekehrt. Die der Bekehrung nicht gewillten möge er die Kraft zur Wahrheit geben, damit diese ihre Ämter niederlegen, zum Wohl der kirche und zum Segen der Menschheit.
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#80   monti   07:40:26 | Montag, 20. Juni 2011
Anscheinend, liebe Anna, anscheinend
zu mehr sind sie scheinbar nicht nützlich.
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#79   r.ruhrgebietler   06:59:24 | Montag, 20. Juni 2011
AnnaAndreasTeresa
Guten Morgen,
liebe Grüsse und Gottes Segen aus dem Ruhrpott!
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#78   AnnaAndreasTeresa   06:41:52 | Montag, 20. Juni 2011
Die Herren Bischöfe
Und sie (die Kirche) feierten das Ende mit einem Festgottesdienst. Als ob es ein Fest wäre wenn so eine Ära zu Ende geht. In „ihren“ Augen vielleicht schon, denn die Zerstörung des Glaubens durch die Kirche macht ja Fortschritte. In Bad Reichenhall (Oberbayern) gingen im Mai die Barmherzigen Brüder. Anstatt darüber traurig zu sein kamen dorthin zum Festgottesdienst sogar zwei Bischöfe um diese Ende feierlich zu begehen. Wie pervers das doch ist. Die Bischöfe rennen vom einem Event zum nächsten, zu mehr sind sie scheinbar nicht nützlich. :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'(
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#77   Atzmon   05:49:53 | Montag, 20. Juni 2011
Bei der Bestürzung, die man
von den Siegburgern und vielen Anderen vernehmen kann, fragt man sich, wie weit es mit der Trauer über den Fortgang wirklich geht. Wo ein Wille, da ein Weg!
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#76   Schalom   23:06:26 | Sonntag, 19. Juni 2011
Johannes, waren Sie der Lustknabe eines Abtes?
weil Sie so gut Bescheid wissen.
Sorry
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#75   Johannes Damaszenus   22:48:06 | Sonntag, 19. Juni 2011
wen wunderts?
Wie in Weingarten war auch dort nicht nur dass Finanzielle der Grund. Aber wenn sich die Äbte selber mit Lustknaben umgeben und mehr Augen dafür haben, als für Spiritualität muß einen nichts mehr wundern.
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#74   Mag. catholicus   22:38:58 | Sonntag, 19. Juni 2011
Das benediktinische Leben endete nicht heute,
sondern vor Jahrzehnten, als man den Konvent mit den konziliaren „Reformen“ umkrempelte. Da diese für jegliches geistliche Leben abortiv sind, kam, was kommen mußte: Nachdem die vorkonziliare Substanz aufgebraucht war, mußte man den entarteten Laden dicht machen. Aber den Konzilsfetischisten gehen davon nicht die Augen auf, im Gegenteil: Es ist ihr Auftrag, die Kirche zu ruinieren, und insofern gibt’s ein dickes Plus von der Loge für die konsequente Auftragserfüllung.
NB.: In REICHENSTEIN macht gerade wieder ein echtes Benediktinerstift auf, auch Mariawald zeigt, wie man Klöster wieder füllen kann!
Wer auf den Müll der Geschichte wirft das Räuberkonzil,
wird haben der gottgeweihten Berufungen viel! :-D
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#73   Schalom   21:49:43 | Sonntag, 19. Juni 2011
O Ihr Frommen, werden Mönche und Nonnen
und besiedelt die aufgelösten Klöster!
Bist Du bereit, Frater tomas? Bruder DerRabe? –
Die Orden rufen Euch.
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#71   Stern77   21:18:59 | Sonntag, 19. Juni 2011
Siegburger Geschichte
Nunja, ob das Kloster immer ein Segen für Siegburg war?
Die Siegburger begannen immerhin einen Krieg gegen ihren Abt:
* 1403 verspricht der Siegburger Abt Pilgram von Drachenfels Johann II. von Loen die Übernahme der Siegburger Schirmvogtei. Hierdurch kommt es zu einem Krieg zwischen Abtei und den Bürgern der Stadt, die mit dem späteren Herzog Adolf von Berg, dem Sohn des bisherigen Stadtvogtes, die Abtei belagern. Die Abtei wurde erheblich beschädigt, aber nicht genommen. Die Stadt wurde in Brand geschossen. Stadt und Abtei einigten sich dann, die Vogtrechte weiter den Herren von Berg zu lassen. Quelle www.kreisgebiet.de/…/siegburg_iframe.htm
Zudem kam es in Siegburg zu zahlreichen Ermordungen von Hexen. Der vom KATHOLISCHEN FÜRSTBISCHOF eingesetzte Hexenkommissar Franz Buirmann de.wikipedia.org/wiki/Franz_Buirmann ermordete allein ca. 100 sogenannte „Hexen“ in und um Siegburg.
Wenn der Autor also tränenreich auf die 947 Jahre Geschichte des Klosters Siegburg verweist, sollte er auch die dunklen Epochen erwähnen.
Die Hexenmorde gingen zwar nicht direkt vom Kloster aus, (sondern vom katholischen Fürstbischof!). Es ist jedoch eine Schande für ein Kloster, wenn vor dessen Türen die Bürger wegen des naiven christlichen Hexenglaubens umgebracht werden! Von dem zitierten Krieg Bürger gegen Abt ganz zu schweigen!
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#70   Nachgefragt   21:17:25 | Sonntag, 19. Juni 2011
Artikel
Der Artikel handelt vom Weggang der Siegburger Benediktiner. In den Leserkommentaren brauchte es vier Einträge, bis man wieder mal beim 2. Vatikanischen Konzil gelandet ist und einen weiteren Eintrag, bis jemand wieder mal persönlich angegriffen wird.
Ist schon interessant. Sicut erat in principio et nunc et SEMPER!
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#69   DerRabe   20:19:34 | Sonntag, 19. Juni 2011
Faule Wächter:
Ihr Tiere auf dem Feld, kommt alle, und freßt, kommt alle, ihr Tiere im Wald! Die Wächter des Volkes sind blind, sie merken allesamt nichts. Es sind lauter stumme Hunde, sie können nicht bellen. Träumend liegen sie da und haben gern ihre Ruhe. Aber gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich. So sind die Hirten: Sie verstehen nicht aufzu-merken. Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließ-lich auf seinen eigenen Vorteil bedacht;“
Jes.56/9-11
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#68   monti   19:31:36 | Sonntag, 19. Juni 2011
Domenico
Wenn man im Ernst glaubt, dass die Menschen zwei Jahrtausende lang von blosser Konvention beseelt waren und dass all die Kathedralen, alle Kunstwerke und Messkompositionen, alle gelebte Caritas, Frömmigkeit und alles Heiligkeitsstreben „nichts anderes als“ – die Grundformel jedes platten Reduktionisten – „Konvention“ und/oder „öffentlicher Zwang“ war, dann hat man niemals einen intimen Blick in die Seele derer geworfen,
Das ist dann eben die dritte Gruppe: Die, die den Blödsinn glauben, den ihnen die Kirche predigt.
Tomás:
Alle Religionen behaupten, die einzige wahre zu sein, aber die katholische ist die einzige, die in sich schlüssig ist und in der tatsächlich Wunder stattgefunden haben. Daher ist sie die einzige göttliche Religion.
Danke dafür, dass Sie mich am frühen Sonntagabend noch so köstlich unterhalten haben !
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#67   r.ruhrgebietler   19:18:09 | Sonntag, 19. Juni 2011
Gotthard
machst jetzt einen auf VOLLPFOSTEN?
seit wann hat das Alte Testament nichts mehr mit dem christlichen Glauben und Jesus Christus zu tun!? du musst doch gänzlich neben der spur hängen so was von dir zu geben!
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#66   Gotthard   17:08:51 | Sonntag, 19. Juni 2011
klare Erkenntnis
Was die Abtei jedoch zum Zusammenbruch brachte, war der nachkonziliare Glaubensabfall: Ohne Glauben keine Berufung, ohne Berufungen keine Mönche, ohne Mönche kein Kloster.
diese Erkenntnis des Pius-Vereins trifft auch auf ihn zu: in diesem Jahr KEINE Priesterweihe aus den deutschen Niederlassungen … der Weg nach Rückwärts ist also auch kein Ausweg …
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#65   Ratzenburgis †   16:52:26 | Sonntag, 19. Juni 2011
Die Wunder
sind also ein Beweis für die Wahrheit der katholischen Religion und welche Wunder echt sind, legt die katholische Kirche fest. Klassischer Zirkelschluss.
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#64   Tomás   16:48:58 | Sonntag, 19. Juni 2011
r.ruhrgebietler
Die Wunder, die nur in der Kirche geschehen sind, sind ein Beweis mehr, daß die Kirche eine Göttliche Einrichtung ist. Damit meine ich die tatsächlichen von der Kirche anerkannte Wunder, und nicht irgendwelche „Wunder“.
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#63   Gotthard   16:48:50 | Sonntag, 19. Juni 2011
@ruhri
sollten die Kirche Jesu Christi an den 10 Geboten Gottes festmachen
diese sind das Bundesgesetz des Alten Bundes … also überhaupt nicht spezifisch christlich.
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#62   r.ruhrgebietler   16:22:01 | Sonntag, 19. Juni 2011
Tomás: sie machen die Kirche Jesu Christ an Wundern fest?
Das ist der Irrtum der Modernisten!
selbst die Sedivakantisten sollten die Kirche Jesu Christi an den 10 Geboten Gottes festmachen. Selig sind die glauben ohne zu sehen – so die Worte Jesu zu den traurigen Jüngern über den anstehenden „Verlust“. Es ist Vorsicht angebracht wenn Sie schreiben: „und in der tatsächlich Wunder stattgefunden haben. Daher ist sie die einzige göttliche Religion.“ insbesondere des 2. Satz öffnet allen Scharlatanen die Türen!!
historisch gesehen ist eine trennung von „glauben“ und „staat“ eine krankhafte erscheinung der neuzeit: bei den Germanen (lapidare zusammenfassung durch Caesar für die Volksstämme), wurden immer die glaubensführer gehört und deren meinung abgewogen – dort wo es nicht geschah, gings oftmals schief…
es ist irre anzunehmen Gott wäre weniger als die menschen einer ethnischen Gemeinschaft. es ist fatal DEN auszusparen durch den sie sind.
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#61   DerRabe   16:19:55 | Sonntag, 19. Juni 2011
gott geht es um unsere heilung…
…nicht um die anklage. wer sich aber nicht heilen lassen will, wer das kranke gesund und das gesunde krank nennt, wie sollte der nicht angeklagt werden?
gott ist der gute arzt den so viele als kurpfuscher beschreiben dem nicht zu trauen ist. stattdessen lässt man sich lieber gift auf die eigenen wunden legen, das gift der selbetrvegessenheit und selbsttäuschung, der verführung, des untergangs…
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#60   Tomás   15:47:14 | Sonntag, 19. Juni 2011
Kirche
ErnstSchneider: Christus hat nur eine Kirche gegründet und zwar auf einem Felsen. Dieser Fels ist das Petrusamt. Wo Petrus ist, ist die Kirche. Die „Orthdoxen“, die Protestanten und die Alt-„Katholiken“ haben sich von dem Felsen und damit von Christus und Seiner Kirche getrennt und bilden häretische Sekten.
Gallowglas: Alle Religionen behaupten, die einzige wahre zu sein, aber die katholische ist die einzige, die in sich schlüssig ist und in der tatsächlich Wunder stattgefunden haben. Daher ist sie die einzige göttliche Religion.
Die Ehre Gottes und die Rettung der Seelen erfordern, daß nicht nur die einzelne Personen, sondern Staat und Geselschaft katholisch sind. Daher sind „Recht“ auf Religionsfreiheit und Trennung von Kirche und Staat Häresien.
Die Modernisten werden vom liberalistischen-sozialistischen Staat hofiert, aber nicht wir, die Sedisvakantisten.
Evelynn van der Meer: Die ersten Katholiken haben die Messen in den Katakomben gefeiert, während der Französischen Revolution wurden sie in Scheunen zelebriert und bei uns finden die Messen in Kellern, Hinterhofgaragen und Wirtshäusern statt. Was spricht dagegen?
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#59   Das Kind   15:34:26 | Sonntag, 19. Juni 2011
Was macht eigentlich der Breitenbach?
Er greint mal wieder: www.mainpost.de/…chof;art1727,6174142
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#58   Gallowglas   15:01:36 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Tomás
Gallowglas: Die Kirche hat das Recht, Freiheit für sich selbst einzufordern, weil sie die einzige wahre Kirche ist.
Dieses Recht besitzen die anderen Religionen nicht, weil sie falsch sind.
Nur die Wahrheit besitzt Rechte.
Die Kirche BEHAUPTET, daß sie recht hat … mehr nicht … das behaupten ALLE Religionen von sich, Beweise blieben bisher haben auch ALLE schuldig …
Nebenbei sind religiöse Ansichten von ein paar Spinnern natürlich keine Grundlage für staatliches Recht.
Aber sei froh, noch werdet ihr an allen Ecken und Enden vom Staat bevorzugt … geniest es, solange es noch geht.
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#57   Susanna die Keusche   14:05:36 | Sonntag, 19. Juni 2011
Schade!
Schade, dass es dieses Kloster nicht mehr geben wird!
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#56   Humbelina   14:00:21 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Thomasius
Eine typisch protestantische Ansicht. Protestantismus aber ist sinnlos.
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#55   r.ruhrgebietler   13:52:06 | Sonntag, 19. Juni 2011
ErnstSchneider: Fundis?
was sind denn ihrer meinung nach Fundis? demnach ist auch Jesus Christus ein Fundi! und er ist es in der Tat!
Ganz auf Gott ausgerichtet, IHM zur Ehre, ganz in der Erfüllung des Willens Gottes.
Wenn das Fundi ist, dann darf jeder „Stolz“ sein ein Diener Gottes zu sein.
FSSPX ist am Ende. Analysieren wir die standard-Predigten der FSSPX-Kleriker, dann sind diese nichtssagende Zeitverschwendung! Im gegensatz zu Jesus Christus ergehen sich FSSPX’ler in Schwelgereien dessen was war, aber eine Katechese zum Zeitgeschehen, gar als Richtschnur für die Gläubige Seele kann man nur schmerzlich vermissen! aber danach lächst die Seele. Und so sind die Gläubigen, die zu den Liturgien der FSSPX’ler alleine gelassen, ohne Hirten, derer sie so dringend bedarf und die ihr Gründer Mons. Lefebvre doch als notwendig erkannte.
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#54   Thomasius   13:44:16 | Sonntag, 19. Juni 2011
Humbelina 12:38
Wie kommen Sie auf die Idee, dass Sie nicht anmaßend – pharisäerhaft – sind. „Katholisch“ ist die Christenheit. Von dieser hat sich die „römisch katholische Kirche“ verabschiedet und die übrige Kirche bekämpft. War das alles im Sinne des Herrn Jesus Christus?
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#53   ErnstSchneider   13:24:05 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Tomás
Da ist aber nur von einer Kirche die Rede,und nicht von der Katholischen,Evangelischen oder sonstwas.
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#52   Evelynn van der Meer   13:20:45 | Sonntag, 19. Juni 2011
D.T., Tomás
D.T. Dann ist es doch ein Grund zum Jubeln! Ich habe zwar nichts daran zu kritisieren, dass es keine deutschen Nachwuchspriester der Piusbrüder gibt, weil die anderen auch einen netten Eindruck machen. Aber es sind wohl nicht wirklich viele.
Auch Esoterik-Sekten haben viel Zuspruch.
Ist das dann Beleg für die Wahrheit?
Tomás: Und die Sedisvakantisten sind also noch viel besser als die Piusbrüder?
Weil sie wenigstens konsequent sind und den Papst und die früheren Päpste gleich komplett ablehnen, gell.
Und die Kirchen dieser waaaren Kirche sind die elterlichen Wohnzimmer?
Diese Gruppe müsste sich wohl noch sehr intensiv um neue Mitglieder bemühen, da sie bislang noch nicht mal eine römisch-katholische Gemeinde bevölkern könnte. Da wurde ja in den letzten 40 Jahren auch gaaannnzz viel Überzeugungsarbeit geleistet, um so viel gute Früchte vorweisen zu können, wie die guten Frucht der Agro-Pöbeleien gegen Kirche und Päpste auf der Sedi-Website.
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#51   Tomás   13:07:08 | Sonntag, 19. Juni 2011
Evelynn van der Meer
Es gibt viele Kirchen auf der Welt, wo die Roncalli-Messe gebetet wird und zwar mit der ausdrücklichen Erlaubnis der „Ortsbischöfe“. Diese werden nur einigen wenigen überwiegende älterer Menschen besucht. 99,99 % der Menschen sind nicht katholisch und haben mit der Messe nichts am Hut.
Daher ist die Behauptung der Piusbrüder, wenn der „Heilige Vater“ die Messe, die allerdings nach Meinung der Piusbrüder nie verboten wurde, zuläßt, werden Hunderttausende Menschen in die Kirchen strömen, totaler Unsinn.
Daß ist ja nur eine Notlüge mit der Schmidberger und Fellay ihre Kreicherei vor dem Ratzinger rechtfertigen wollen.
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#50   bassman   12:53:32 | Sonntag, 19. Juni 2011
@ Monti
Die glauben tatsächlich, dass OHNE das Konzil die Kirchen heute noch so voll wären wie vorher.
Ja, das glauben die tatsächlich!! Ist doch putzig, oder?
Und weißte was: Die glauben auch, dass das Konzil einfach so vom Himmel gefallen ist, pardon, natürlich aus der Hölle o^/ . Wie aus dem nichts, völlig grundlos, wurde es gefeiert, das Konzil. Obwohl es ÜBERHAUPT keinen Anlass gab, ein Konzil einzuberufen!! :-D
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#49   Domenico Tuttisanti   12:47:26 | Sonntag, 19. Juni 2011
E.v.d.M.
… die Erklärung, wieso die Pius-Bruderschaft noch nicht mehr Priester und Anhänger hat?
Viel erklärungsbedürftiger ist es, warum die Piusbruderschaft trotz der allgemeinen und konzertierten Verunglimpfung und Verteufelung in den Medien – vor allem mit dem in Deutschland fast tödlichen pauschalen Antisemitismusvorwurf – immer m e h r Anhänger und Sympathisanten findet.
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#48   Tomás   12:43:09 | Sonntag, 19. Juni 2011
Christlicher Glaube
FranzPuntigam: Die Kirche und die katholischen Staaten sind mit strengen Mitteln gegen Häretiker, die die Katholiken zum Abfall vom Glauben verleiten wollten, und in vielen Fällen, die Gewalt und den Aufstand gegen den Staat propagierte haben, vorgegangen.
Aber sie hat niemals jemand gezwungen zu glauben.
Die Tatschache, daß viele Christen während der Christenverfolgungen (alten Rom, Französische Revolution, im kommunistischen Machtbereich, usw.) – trotz Gefängnis, Folter und Tod – standgehalten haben, beweist, daß viele überzeugte Katholiken waren.
Daß es in einer katholischen Gesellschaft Gruppendruck gibt ist nichts Besonderes. Diesen Druck gibt es in jeder menschlichen Gruppe.
Das Hinweisen auf die Folgen des Nichtsglaubens, d.h. der Sturzt in die Hölle gehört zu den Pflichten der Kirche.
ErnstSchneider: Christus hat die Kirche gegründet und zu den Aposteln gesagt: „Wer euch hört, der hört mich…“ (Luk. 10,16).
Die Kirche ist die „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ ( 1 Tim 3,15), weil sie der fortlebender Christus ist.
Daher sind der christliche Glaube und der Glaube der Kirche identisch.
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#47   Evelynn van der Meer   12:39:37 | Sonntag, 19. Juni 2011
„Nach 45 Jahren Konzils-Umnachtung ist die Kirche in Deutschland plattgewalzt.“ Das ist also auch
gleich die Erklärung, wieso die Pius-Bruderschaft noch nicht mehr Priester und Anhänger hat?!!
Obwohl sie schon seit 40 Jahren als selbsternannte Nachfolgeorganisation oder richtiger gesagt eigentlich wahre Organisation der Konzilskirche um Zulauf werben.
Aber gestern schrieb ja schon jemand, dass sich die Piusbruderschaft eben auf einem toten Acker sehr schwer tue.
Um wieviel leichter tat sich da sicher Jesus. Der Acker war ja hevorragend bestellt. Und nun haben die Piusbrüder einn toten Acker.
Wenn dem Volk danach wäre, die tollen Pius-Bruderschafts-Messen besuchen zu wollen, würden sie das tun. Sie würden das finden. Denn sie finden ja auch die zunächst wenig bekannten Gay-Treffs oder Gay-Bars oder Reiki-Zentren. Vor dem Konzil gab es das so gut wie nicht. Aber inzwischen…?
Vor dem Konzil war der Boden dazu auch nicht bestellt…
Aber es sind einfach natürliche Entwicklungen.
Wäre die Sehnsucht nach der tridentinischen Messe so groß, wie behauptet, wären die Pius-Messen völlig überfüllt und die Piusbruderschaft könnte den Michaelsberg locker kaufen und besetzen.
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#46   Domenico Tuttisanti   12:38:33 | Sonntag, 19. Juni 2011
Peter Scholl-Latour
ist ein ganz unverdächtiger Zeuge dafür, was die Menschen beseelt hatte, wenn sie – in der Zeit vor dem Konzil – sonntags die Hl. Messe aufsuchten.
Ein Flachkopf wie der Journalist Beckmann kommt nahezu ins Stottern vor Verblüffung, als Scholl-Latour ungerührt ein Bekenntnis zur Alten Messe abgibt:
siehe >>> h i e r gloria.tv/?media=154459 <<<!
Ein weiterer Zeuge, der die religiöse Praxis der Fünfziger Jahre noch sehr gut kennt, ist der Philosoph Robert Spaemann:
Für den banalen Liberalismus ist Freiheit: Vermehrung von Optionschancen. Er läßt aber keine Option gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen zu verzichten. Von einer solchen Option aber spricht das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft.
Dieser Schatz war es, der der europäischen Kultur ihre vitale Mitte gab. Diejenigen, die für diesen Schatz wirklich alles verkauften, waren die Heiligen. Das christliche Europa bestand nicht überwiegend aus Heiligen. Im Gegenteil. Aber es existierte so lange, als es nicht daran zweifelte, daß die Heiligen den besten Teil erwählt hatten. Sie waren es, die die letztlich geltenden Wertmaßstäbe repräsentierten. Wenn Europa diesen Schatz verliert, bleibt ihm nur noch der banale Nihilismus, also das Ende jeder Kultur, die diesen Namen verdient www.kath-info.de/kultur.html.
[…] Wenn Europa nicht die kostbare Perle wiederfindet, die seine Mitte war, wird es zum Ort, von dem die Abschaffung des Menschen auf diesem Planeten ausgeht.
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#45   Humbelina   12:38:26 | Sonntag, 19. Juni 2011
Lieber Ernst Schneider
Person Christi, Lehre Christi und Römisch-Katholische Kirche sind identisch. Die r-k Kirche lehrt wahrheitsgemäß alle Menschen das Evangelium. Ihre Lehre ist mit der Lehre Christi identisch.
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#44   ragenvrede   12:25:03 | Sonntag, 19. Juni 2011
Entwicklungsländer
Da muß ich immer an Wickelkleider denken…
Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht, das sich dort auf dem heiligen Berg jemand entwickelt!
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#43   ErnstSchneider   12:16:22 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Humbelina
Wieso Exeget ?.
Man muss sich wirklich fragen um was es der RKK geht.Um den Glauben an Christus oder ihren Machtanspruch.
Doch eher das letztere.
Nur das sie heute diesen Machtanspruch nicht mehr durchsetzen kann.
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#42   Humbelina   12:10:50 | Sonntag, 19. Juni 2011
ErnstSchneider
als Exeget :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#41   ErnstSchneider   12:06:17 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Tomás
Von welchem Glauben reden sie jetzt.Vom Glauben an Gott oder Glauben an die Dogmen der RKK.
Christus kam ohne alle diese Sachen aus.
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#40   matt3   12:01:53 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Tomas
geh lass mich in Ruh mit deinem Sedis-Geschwätz… ihr seids doch die größten Sepperln.
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#39   Tomás   11:59:42 | Sonntag, 19. Juni 2011
„Recht“ auf Religionsfreiheit
Gallowglas: Die Kirche hat das Recht, Freiheit für sich selbst einzufordern, weil sie die einzige wahre Kirche ist.
Dieses Recht besitzen die anderen Religionen nicht, weil sie falsch sind.
Nur die Wahrheit besitzt Rechte.
ErnstSchneider: Sie haben Recht! Die Konsequenzen Ihres Abfalls werden Sie tragen müssen. Vor Gott werden Sie dafür Rechenschaf ablegen. Hier möchte ich Sie daran erinnern, daß für den Abfall vom Glauben es weder eine Rechtfertigung noch eine Entschuldigung gibt.
matt3: Die Kathedralen wurden zu Ehren Gottes errichtet und sind Kunswerke mit einem unschätzbaren religiösen und architektonischen Wert.
Außerdem nach Deutschland kommt nicht der Papst, sondern der Oberguru der Konzilssekte, der Sepp.
Thomasius: Nieman kann gezwungen werden zu glauben.
Daraus resultiert nicht, daß die Anhänger der falschen Religionen das Recht haben, ihre Irrlehren zu verbreiten.
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#38   matt3   11:58:18 | Sonntag, 19. Juni 2011
2000 Jahre brutale Kirchengeschichte…
sind auch einiges auf dem man herumreiten kann. Diese Tragödie ist noch lange nicht aufgearbeitet.
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#37   DerRabe   11:46:12 | Sonntag, 19. Juni 2011
franz puntigam,
sie reiten auf der fergangenheit herum, haben selber aber nichts aus der vergangenheit gelernt. ihre anklagen gegen die vergangenheit lässt nicht den rückschluss zu, dass sie es jetzt besser verstene. im gegenteil, sie klagen die vergangenheit an und decken die gegenwart mit dem leichentuch des zeitgeistes zu.
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#36   Franz Puntigam †   11:44:12 | Sonntag, 19. Juni 2011
Domenico macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt, tra la trallalla
als hätten 2000 jahre lang die menschen eine echte freie wahl gehabt – kaum ein europäer hatte je die wahl, dem verein nicht zu folgen, den menschen wurde angst eingejagt, sie wurden gefoltert, ermordet, geknechtet, ausgebeutet – die kriminalgeschichte der rkk ist lang und blutig – 2000 jahre christentums waren nicht nur ein bedauerlicher betriebsunfall! echtes geld für falsche versprechen – bis heute!
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#35   DerRabe   11:39:30 | Sonntag, 19. Juni 2011
nicht gewarnt
Allein den Betern…
Allein den Betern kann es noch gelingen,
Das Schwert ob unsren Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.
Denn Täter werden nie den Himmel zwingen;
Was sie vereinen wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern über Nacht veralten,
Und was sie stiften Not und Unheil bringen.
Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen.
Bis Gott aus unsren Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Auf entschleiert,
Die trocknen Brunnen sich mit Leben füllen.
Reinhold Schneider
Schuld
Doch schuldig bin ich anders als ihr denkt,
ich mußte früher meine Pflicht erkennen,
ich mußte schärfer Unheil Unheil nennen –
mein Urteil hab ich viel zu lang gelenkt…
Ich klage mich in meinem Herzen an:
ich habe mein Gewissen lang betrogen,
ich habe mich selbst und andere belogen –
ich kannte früh des Jammers ganze Bahn –
ich hab gewarnt – nicht hart genug und klar!
und heute weiß ich, was ich schuldig war…
Albrecht Haushofer
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#34   Thomasius   11:39:11 | Sonntag, 19. Juni 2011
matt3
Die Riesensteinmonster stehen weitgehend unter Denkmalschutz. Einige werden aber auch abgerissen und das Gelände neu bebaut.
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#33   matt3   11:32:00 | Sonntag, 19. Juni 2011
Was nutzen die Steinmonster beim Papstbesuch?
garnichts… er muss doch ein profanes Areal benutzen, denn auch in die Steinmonster gehen leider zuwenig Leute hinein.
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#32   DerRabe   11:31:00 | Sonntag, 19. Juni 2011
matt3 hat nicht alleine…
seinen eigenen verstzand matt gesetzt (obwohl es schlimmere als ihn gibt), er möchte auch den verstand anderer matt sehen.
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#31   Humbelina   11:28:06 | Sonntag, 19. Juni 2011
@MAtt3
Hör endlich mit deinem Geslze auf und begib Dich in das nächste „Steinmonster“
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#30   matt3   11:26:35 | Sonntag, 19. Juni 2011
Gottesdienste unter freiem Himmel…
sind ohnehin das sinnvollste, dann kann man sich die die Riesensteinmonster ersparen.
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#29   Palmström   11:19:34 | Sonntag, 19. Juni 2011
Dom.Tutt.: diese Gelegenheit haben
Sie auch nicht ungenutzt an sich vorbei ziehen
lassen, zu zeigen wessen Geistes Kind Sie sind… O:)
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#28   matt3   11:19:06 | Sonntag, 19. Juni 2011
die Kirche ist zu aufgebläht…
im alten Israel gab es gerade mal einen Tempel und selbst der entstand nur, weil David es wollte… irgendwann im Mittelalter hat dieser Irrsinn begonnen mit diesen Kathedralenbauten. Und jetzt stehen überall die riesigen Kirchen, die man aufwändig erhalten muss.
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#27   Domenico Tuttisanti   11:16:05 | Sonntag, 19. Juni 2011
monti
Die Leute kamen in die Kirche, weil es sich „so gehörte“, weil man ansonsten bei den Nachbarn „unten durch“ gewesen wäre und weil man den Blödsinn glaubte, den die Kirche den Menschen predigte.
Wenn man im Ernst glaubt, dass die Menschen zwei Jahrtausende lang von blosser Konvention beseelt waren und dass all die Kathedralen, alle Kunstwerke und Messkompositionen, alle gelebte Caritas, Frömmigkeit und alles Heiligkeitsstreben „nichts anderes als“ – die Grundformel jedes platten Reduktionisten – „Konvention“ und/oder „öffentlicher Zwang“ war, dann hat man niemals einen intimen Blick in die Seele derer geworfen, die anders sind als man selbst! Tja, monti, in Wahrheit offenbaren Sie nur, wer SIE sind.
Wer die anderen sind, bleibt Ihnen verborgen. :-@
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#26   ErnstSchneider   11:13:06 | Sonntag, 19. Juni 2011
Da gibts eine schönen Spruch von Wilhem Busch
Selig ist der Christ wenn er nur gut bei Kasse ist
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#25   Franz Puntigam †   11:09:58 | Sonntag, 19. Juni 2011
monti, lassen Sie Domenico seinen Wunschtraum vom etwas Wertvollem in der Kirche
Wertvoll sind allein die Steuermilliarden, die in den Kultstätten verschwendet werden – so billig ist die Gnade leider nicht!
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#24   ErnstSchneider   11:09:19 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Domnico Tuttisani
Das liegt doch an mir selbst ob ich mit meiner Lebensweise selig werde oder nicht.
Ich muss ja auch die Konsequenzen tragen.
Und die kann mir niemand abnehmen.Keine Kirche,Religion oder sonstwas.
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#23   Humbelina   11:08:08 | Sonntag, 19. Juni 2011
MOnti,
davon haben Sie verpestetes Plappermäulchen nun wirklich keine Ahnung.
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#22   Domenico Tuttisanti   11:06:17 | Sonntag, 19. Juni 2011
Ernst Schneider
Mir ist unsere Freiheitlich Verfassung in der jeder nach seiner Fason nach selig werden kann als irgentwelche Dogmen der Kirche. Egal welcher.
Die Verfassung gibt ihnen die Freiheit, nach Seligkeit in Ihrer Fasson zu s t r e b e n. (Und das ist auch gut so!) Dass sie die Seligkeit in
I h r e r Fasson auch wirklich erlangen, kann und will sie NICHT garantieren.
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#21   monti   11:05:48 | Sonntag, 19. Juni 2011
Domenico
Die Leute kamen in die Kirche, solange sie spürten: Hier gibt es etwas, dass Du anderswo nicht bekommst und das so wertvoll ist, dass es jede Anstrengung meinerseits rechtfertigt.
Die Leute kamen in die Kirche, weil es sich „so gehörte“, weil man ansonsten bei den Nachbarn „unten durch“ gewesen wäre und weil man den Blödsinn glaubte, den die Kirche den Menschen predigte.
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#20   Humbelina   11:02:12 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Thomasius
Die gebotene Verwerfung des „Rechts auf Religionsfreiheit“ hat mit einem „Kirchenzwang“ überhaupt nichts zu tun. DA das schon 1.000 mal ausgeführt wurde, erspare ich mir hier eine Beweisführung.
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#19   ErnstSchneider   11:01:11 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Tomas
Stimmt ich bin nicht katholisch.Vor langer Zeit habe ich dieser Organisation den Rücken gekehrt.Auch ein Vorteil der hier gewährten Religionsfreiheit.
Mir ist unsere Freiheitlich Verfassung in der jeder nach seiner Fason nach selig werden kann als irgentwelche Dogmen der Kirche.
Egal welcher.
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#18   Gallowglas   11:01:04 | Sonntag, 19. Juni 2011
@r.ruhrgebietler:
die katholische Kirche Jesu Christi kennt keine Religionsfreiheit
Oh doch, kennt sie, und sie fordert sie immer lautstark ein, wie man auch hier bei kreuz.net immer wieder lesen kann.
Und auch (gerade) die Piusler und Sedis berufen sich vehement auf die Religionsfreiheit … natürlich nur für sich und nur, wenn sie auf der sonst benachteiligten Seite stehen.
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#17   Domenico Tuttisanti   10:57:11 | Sonntag, 19. Juni 2011
Monti will uns weismachen, dass die Menschen bis in die 60er Jahre hinein keine Freizeitgestaltung
kannten und mangels attraktiver Alternativen die Kirche besuchten. So ein Unsinn! :-D
Die Leute kamen in die Kirche, solange sie spürten: Hier gibt es etwas, dass Du anderswo nicht bekommst und das so wertvoll ist, dass es jede Anstrengung meinerseits rechtfertigt.
N a c h der Liturgiereform sagen sich die Leute: In der Kirche wird auch nur mit Wasser gekocht und was es dort gibt, kann ich anderswo auch bekommen und im übrigen wird mir ja von den Pfaffen ohnehin alles hinterhergeworfen („billige Gnade!“)… :-O
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#16   ErnstSchneider   10:55:43 | Sonntag, 19. Juni 2011
@ruhrgebietler
Wie man die Verfassung der BRD bezeichnet ist jedem selbst überlassen.Sie lässt aber jedem die Freiheit zu glauben was man will.
Sogar an die Aussprüche von irgentwelchen Päpsten die schon lange tot und begraben sind.
Also profitiert auch ihr Fundis davon.
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#15   Tomás   10:54:40 | Sonntag, 19. Juni 2011
ErnstSchneider
Das „Recht“ auf Religionsfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat wurden von der Kirche als Häresien verurteilt. Ebenso der Grundsatz der Volkssouverenität, nach dem das Volk Beschlüße gegen das Göttliche Recht und das Naturrecht fassen kann.
Wenn diese Häresien im deutschen Grundgesetzt verankert sind, beweist dieser Umstand, daß das Grundgesetz antichristliche ist.
Wenn Sie das „Recht“ auf Religionsfreiheit als ein Gut betrachten, sind Sie nicht katholisch.
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#14   Franz Puntigam †   10:53:00 | Sonntag, 19. Juni 2011
eben, das Monopol des kath. Sendeplatzes ist gefallen
und das ist auch gut so!
Jetzt sind die Privilegien dran.
Ein gestrenger Türsteher vor kath. Sendeempfangsanstalten, wie ihn die Leichtgläubigen vorschlagen würde bestenfalls paar Schaulustige belustigen.
Man wünscht sich einen Allmächtigen, der wenigsten sein eigenes Bodenpersonal seblst bezahlt!
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#13   Thomasius   10:51:14 | Sonntag, 19. Juni 2011
Humbelina
Seit wann „lebt“ die Kirche von Kirchenzwang?
Hat der Herr Jesus Christus den Glaubenszwang seitens des Staates gepredigt? War er für die Pharisäer, die solches gerne hätten?
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#12   ErnstSchneider   10:50:39 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Humbelina
Das ist keine Fiktion sonder Tatsache.Der Glaube ist nicht Sache einer Organisation sondern jedem selbst überlassen.
dejure.org/gesetze/GG/4.html
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#11   r.ruhrgebietler   10:50:27 | Sonntag, 19. Juni 2011
ErnstSchneider – religionsfreiheit?
welch ein Blödsinn! die BRD hat übrigens keine Verfassung! oder sollte sich das gerade geändert haben? soweit belegt hat die BRD ein Grundgesetz.
die katholische Kirche Jesu Christi kennt keine Religionsfreiheit, da sie DIE Religion ist, die alleine zu seligmachenden Anschauung Gottes im Himmel führt! dies wurde auch von vielen Päpsten bis PIUS XI so bekannt.
alle anderen aussagen sind häretisch.
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#10   Humbelina   10:47:30 | Sonntag, 19. Juni 2011
DAs „Recht auf Relifreiheit“
ist reine Fiktion und nichts als ein Werkzeug der Kirchenzertsörung.
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#9   monti   10:44:45 | Sonntag, 19. Juni 2011
Domenico
ja, so ein Zufall aber auch! Dass die Entvölkerung der Kirche
p u n k t g e n a u mit den gesellschaftlichen Umbrüchen Mitte/Ende der 60er Jahre einsetzte und seitdem kontniuierlich fortschreitet!
;-)
Ob man diese Umbrüche für gut befindet oder verurteilt, tut dabei nichts zur Sache.
Die Menschen haben heute eben tausenderlei Möglichkeiten, ihre Freizeit zu verbringen. Die Teilnahme am kirchlichen Leben ist auch nur eine von vielen Optionen.
Ich bin mit EINEM Fernsehsender aufgewachsen. Welche Alternativen hatte ich damals also ? Heute gibt es wieviele ? Da ist das erste Programm eben nur eins unter vielen.
Mit der Kirche verhält es sich ebenso. Dass die Aussagen sog. „moderner Theologen“ nicht gerade zu einer Füllung der Kirchen beitragen, bestreite ich gar nicht.
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#8   Thomasius   10:41:55 | Sonntag, 19. Juni 2011
Interessant
„Siegburg“ „lebte“ schon seit Jahrzehnten von dort abgehaltenen Dienstbesprechungen der nahen Bundesministerien. In Erinnerung blieb der dortige Likör. Es ist wohl ein „Opfer“ der deutschen Vereinigung und der Verlegung der „Hauptstadt“ von Bonn nach Berlin.
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#7   ErnstSchneider   10:41:48 | Sonntag, 19. Juni 2011
@Tomas
Das recht auf Religiobsfreiheit ist aber auch in unserer Verfassung verankert und zählt mit zu unseren höchsten Gütern.
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#6   Franz Puntigam †   10:41:30 | Sonntag, 19. Juni 2011
die piussektenkultstätten platzen ja nur so vor besuchern!
Falsche Hypothesen fallen zu lassen, vom archaischen Hirtenkultur-Aberglauben abzufallen – das ist Fortschritt!
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#5   Tomás   10:30:33 | Sonntag, 19. Juni 2011
monti
Das „Konzil“ hat häretische Beschlüße („Recht“ auf Religionsfreiheit, Ökumenismus und Kollegialismus) verfaßt, die von Montini promulgiert wurden.
Dies führte zu einem allgemeinen Abfall vom Glauben, womit die Anzahl der Glieder der Kirche enorm reduziert wurde, aber die Kirche wurde dadurch nicht verändert, weil die Entscheidungen und Lehre des „Konzils“ und der „Konzilspäpste“ nicht für die Kirche gelten.
Übrigens, kann die Kirche sich im wesentlichen
nicht ändern. Dies besagt das Dogma der Indefektibilität der Kirche.
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#4   Franz Puntigam †   10:26:33 | Sonntag, 19. Juni 2011
monti, ohne vergeltungswaffe II würden heute alle halleluja singend in die kirchen strömen!
das glauben sie nicht?
Ich find auch keine Stellungnahme zu V2 im neuen Testament, man ist ja ganz ratlos – hätte der heilige Geist dazu was eingegeben!?
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#3   Domenico Tuttisanti   10:19:36 | Sonntag, 19. Juni 2011
monti:
ja, so ein Zufall aber auch! Dass die Entvölkerung der Kirche
p u n k t g e n a u mit dem II. Vatikanum und der Liturgiereform Mitte/Ende der 60er Jahre einsetzte und seitdem kontniuierlich fortschreitet!
Siehe h i e r www.dbk.de/…dienstteilnehmer.pdf!
Und natürlich hat das nichts damit zu tun, was der Hl. Vater in seiner Zeit als Kardinal immerhin die „Selbstzerstörung der Liturgie“ nannte. Wenn eine ehedem beliebte Fernsehsendung immer mehr Zuschauer verliert und die Quoten in den Keller herabsinken, dann hat dies gewiss auch gaaaaar nichts mit der Machart der Sendung zu tun. So rechtfertigen sich jedenfalls die Macher der Sendung. Man sucht die Schuld „woanders“. Der Psycholge nennt das „Fremdattribuieren“.
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#2   Anonymus   10:12:34 | Sonntag, 19. Juni 2011
Abschied tut weh –
auch den Ordensleuten. Schließlich hatte bereits im Jahre 1064 der später heiliggesprochene Kölner Erzbischof Anno die Mönche in die ehemalige Burg geholt. Deshalb war die Überraschung sehr groß, als die Mönche im vergangenen November ankündigten, die Abtei aufzugeben. Erklärtes Ziel soll es sein, den Michaelsberg als „Leuchtturm des Glaubens“ zu erhalten. Auch die Benediktiner hatten sich dafür ausgesprochen, daß die „spirituelle Strahlkraft des Michaelsberg“ bewahrt werden soll. Nicht wenige hoffen, daß Meisner bereits am heutigen Sonntag die zukünftigen Nutzer bekannt gibt. Geklärt werden soll auch die Zukunft eines sehr speziellen Siegburger Klosterprodukts, des seit 1504 produzierten Abtei-Liqueurs. 20 000 Flaschen des 42-prozentigen Kräutertrunks wurden bislang jährlich in der Abtei abgefüllt. Die Lizenz dafür wird nach dem Auszug der Mönche wahrscheinlich an einen privaten Hersteller vergeben werden. Nicht nur der Abschied, auch die Privatisierung tut weh !
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#1   monti   10:02:51 | Sonntag, 19. Juni 2011
Was für ein Glück für die Konzilskritiker,
dass das böse, böse Vaticanum II zufälligerweise mit den umfassenden weltlichen Umbrüchen der 60erJahre zusammenfiel.
Nach 45 Jahren Konzils-Umnachtung ist die Kirche in Deutschland plattgewalzt.
Die glauben tatsächlich, dass OHNE das Konzil die Kirchen heute noch so voll wären wie vorher. :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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