Gentechnik
Materialist auf der Suche nach dem „Glaubens-Gen“
Nach dem angeblichen „Homosexuellen-Gen“ entdeckte ein, wie es scheint, in Fachkreisen anerkannter Genforscher nun ein „Gottes-Gen“. Jesus Christus habe daran besonderen Anteil gehabt.
(kreuz.net, Washington D.C.) Der amerikanische Molekulargenetiker Dr. Dean Hamer hat kürzlich nach dem Vergleich von 2000 DNS Proben behauptet, daß dem Glauben an Gott ein besonderes Gen zugrundeliege. Dr. Hamer ist Leiter der Genabteilung im US- amerikanischen Nationalen Krebsinstitut in Washington D.C.

Fachkollegen kritisierten die Mitteilung von Dr. Hamer teilweise heftig. Derartige Spekulationen würden den ganzen Forschungsbereich der Molekulargenetik der Lächerlichkeit preisgeben. Schon im Jahre 1993 erlangte Dr. Hamer Berühmtheit, als er die Welt mit der Entdeckung eines Homosexuellen-Gens überraschte.

Seine neueste ‘Entdeckung’ veröffentlichte der amerikanische Gen-Experte im Buch „Das Gottes-Gen: Wie der Glaube in unseren Genen grundgelegt ist“.

Budda, Mohammed und Jesus seien Gestalten, die besondere mystische Erfahrungen und Bewußtseinsveränderungen erlebt hätten. Bei ihnen sei, laut Meinung Dr. Hamers, das „Gottes-Gen“ auch besonders ausgeprägt. Für den Genetiker ist klar, daß auch die spirituelle Dimension des Menschen Teil seiner genetischen Definition in den Chromosomen sei.

Bei seinen Untersuchungen stellte Dr. Hamer 226 Testpersonen Fragen über Gott und die Welt, um der spirituellen Veranlagung der Kandidaten auf die Spur zu kommen. Als Ergebnis glaubte er, folgenden Schluß ziehen zu können: Je höher die Fähigkeit einer Person sei, an Gott zu glauben, desto ausgeprägter sei das Gen mit dem wohlklingenden Namen „VMAT 2“. Das Gen VMAT 2 bezeichnet Dr. Hamer als das „Gottes-Gen“.

Das Aufwachsen und die Erziehung in einer religiösen Umgebung hätten dagegen, so Dr. Hamer, nur wenig Einfluß auf die spirituellen Fähigkeiten.
      
3 Lesermeinungen
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#3   BossCo139   17:09:04 | Freitag, 1. Juli 2005
Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht Sein. Röm.8;9
Der Geist Gottes macht es und nicht die Gene!
Die Gnade und Liebe des Dreieinigen Gottes ist nicht an genetische oder andere physische Bedingungen oder Befindlichkeiten gebunden.
Die vollkommene Liebe Gottes erweist sich in der Verheißung:„Denn also hat GOTT die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh.3;16)
Auch Homosexualität ist nicht genetisch bedingt. Wär es nur eine „Krankheit“, würde es nicht als Greuel-Sünde bezeichnet werden.
Krankheit und Tod sind Lohn der Sünde, die auf uns allen lastet, aus der wir allein durch die Gnade in Jesus Chrisus errettet werden konnen. Dieses im Glauben, den uns der Heilige Geist vermittelt, anzunehmen, ist die freie Entscheidung eines jeden Menschen.
Gott, der Herr, ist souverän genug, in die „Herzen“ der Menschen zu schauen.
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#2   Bruno-Maria Schulz   16:41:11 | Donnerstag, 20. Januar 2005
Es lebe das Weidevieh
Sorry, aber wer Budda, Mohammed und Jesus in eine Reihe stellt,
muss schon ein besonderes Rindvieh sein
Bruno-Maria Schulz
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#1   Mag. Gernot Steier   13:00:05 | Montag, 15. November 2004
Glaubensgene?
Wenn durch die Erbsünde nicht nur die Seele sondern auch der Leib getroffen wurde – mit ihr kamen nach der Heiligen Schrift Tod, Mühsal, sexuelle Ausbeutung, etc … in die Welt – warum soll die Erlösung nicht auch genetische Auswirkungen haben? So wie manche bessere und manche schlechtere Augen haben, gibt es vielleicht auch eine „Antenne“ für die Wahrnehmung Gottes, auf den der Mensch ja hingeordnet ist.
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