Ist Rom gewillt, der Piusbruderschaft ein von den Amtsbischöfen unabhängiges Apostolischen Ordinariat zu gewähren? Mons. Williamson geht davon aus, daß die Bruderschaft ablehnen wird.
(kreuz.net, London) Pius-Bischof Richard Williamson kommentiert in seiner Email-Kolumne die zu Ende gegangenen
Gespräche der Piusbruderschaft mit dem Vatikan.
Das Scheitern war vorauszusehen
Er unterstellt dem
Papst, die Gespräche begonnen zu haben, um die Bruderschaft zu schwächen.
Doch die Pius-Delegation
habe standhaft am Glauben festgehalten.
Der Bischof zitiert einen Repräsentanten der vatikanische Gesprächsteilnehmer:„Wir
verstehen die Vertreter der Bruderschaft nicht und sie uns nicht.“
Diese Feststellung überrascht den
Pius-Bischof nicht.
Das gegenseitige Unverständnis könne nur beseitigt werden, wenn die Römer ihren
Neo-Modernismus oder die Bruderschaft die Wahrheit verraten würde.
Die Bruderschaft sei für Rom ein
Dorn im Auge, weil sie dessen „Verrat an der Wahrheit“ aufzeige.
Rom soll „zur Wahrheit zurückkehren“
Nach Angaben von Mons. Williamson hat ein Sprecher der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ während
der Gespräche ein „Apostolisches Ordinariat“ ins Spiel gebracht.
Dieses wäre – anders als eine Personalprälatur
wie das Opus Dei – von den Bischöfen unabhängig und nicht – wie etwa eine Apostolische Administratur –
auf ein Gebiet beschränkt.
Doch Mons. Williamson glaubt, daß seine Bruderschaft in erster Linie darauf
bedacht ist, „daß Rom zur Wahrheit zurückkehrt.“
Bevor das geschehe, könne es keine „praktische Zusammenarbeit“
mit Rom geben.
Glaubensunterschiede würden die Bruderschaft aus verschiedenen menschlichen Gründen
in Gefahr bringen, „die Irrlehren der Feinde des wahren Glaubens aufzusaugen“.
Darum lehne der Generalobere
der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, eine kanonische Versöhnung ohne theologische Übereinstimmung
ab.
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Es gibt viele Theorien über die Kirche Volk Gottes, Elemente , Mystischer Leib, Sakrament( was soll das
bedeuten?) usw. also eine bunte Vielfalt (Durcheinander?) Entscheident ist doch das Kirchliche Recht!
Und das ist klar. Entweder ist man in der Kirche oder nicht.
Karljosef Wer hat denn behauptet Kardinal Ratzinger hätte die Einzigartigkeit der katholischen Kirche
geleugnet? Sie ist nach ihm einzigartig, aber in welchem Sinne? Ausschlaggebend dafür ist seine Unterscheidung
zwischen der Kirche Christi und seine Aussage zu dem Verhältnis zwischen beiden: Das Sein der Kirche
Christi reicht viel weiter als die katholische Kirche!!! Die Einzigartigkeit der katholischen Kirche besteht
nach dem Papst darin, dass sie im Gegensatz zu allen anderen christlichen Gemeinschaftenn alle[!] Heilsmittel
besitzt. Einzigartigkeit heißt aber nicht Einzigkeit! Einzig ist nach dem Papst die von der katholischen
Kirche zu unterscheidende Kirche Christi. Sie besitzt eine volle [!!!] Verwirklichung, nämlich die katholische
Kirche, nach seiner Lehre. Da die katholische Kirche, nach der Lehre des Konzils aus Elementen erbaut
wird (s. Ökumenismusdekret) und die anderen christlichen Gemeinschaften diese Elemente, ebenfalls nach
der Lehre des Konzils, in mehr oder minder hohem Maße besitzen, müsste Benedikt XVI. sie auch als Verwirkl.
der Kirche Christi bezeichnen, allerdings mit der Einschränkung, dass sie keine volle [!] Verwirklichungen
derselben seien, weil ihnen Heilselemente fehlen. Im Gegensatz zum Papst vertuscht Kard. Kasper diese
Konsequenz nicht und spricht in Bezug auf die anderen christlichen Religionen von unvollkommenen Verwirklichungen
der Kirche Christi. Also gibt es nach dieser Lehre viele Verwirklichungen der Kirche Christi, aber nur
eine vollständig…
karljosef Das „Konzil“, und damit auch der Ratzinger, behauptet, die Kirche ist nicht die katholische
Kirche, sondern sie ist nur in ihr verwirklicht. Dies schließt nicht aus, daß es auch andere „Verwirklichungen“
geben kann. Folgerichtig besagt das „Konzil“, und damit auch Ratzinger, die schismatischen Ost-„Kirchen“
seien, Teilkirchen der Kirche und diese „Kirchen“ wie auch die protestantischen Sekten (die das „Konzil“
als Gemeinden bezeichnet) seien, Wege des Heiles. Diese (häretische) Behauptungen können Sie in „Lumen
gentium“ n. 8,4 und „Unitatis redintegratio“ n. 3,3 und 6 nachlesen. Damit leugnen das „Konzil“ und Ratzinger
die Dogmen der Einheit der Kirche im Glauben und, daß es außerhalb der Kirche keine Rettung gibt. Daraus
resultiert, daß das „Konzil“ keins war und der Ratzinger kein Papst ist.
#172 Brandenburgis 08:18:29 | Dienstag, 28. Juni 2011
Soll das ein Witz sein? Benedikt hat mehrfach und affirmativ die Einzigartigkeit der katholischen KIrche
geleugnet und den ökumenistischen Kurs seiner Vorgänger uneingeschränkt fortgesetzt. Er vertritt den
Ökumene-Glauben und nicht den katholischen Glauben.
Und ich empfehle Ihnen www.chire.fr/…est-catholique-.aspx Leider auf Französisch. Vom Kloster Le Barroux
Beispiel: Ein Protestant tauft einen Heiden. Der Protestant ist ein Werkzeug des Heils. Trotzdem ist nur
die Katholische Kirche von Christus gestiftet und der Protestantismus eine Erfindung des 16 Jahrhunderts.
Die Ökumene war in den letzten Jahrzehnten ein Experimentierfeld. Die Einzigartigkeit der Katholischen
Kirche wurde nicht ausreichend betont, weder gegeüber den protestantischen Gruppen noch gegenüber den
schismatischen Orthodoxen. Vor allem JPII hat übertrieben. Dies ist jedoch kein Grund , der ebenfalls
schismatischen Piusbruderschaft zu folgen. Die letztere hat doch- auch wenn es sie nicht zugibt- eben
auch ihr Lehramt aufgebaut.
Karljosef Nach dem Ökumenismusdekret besteht die katholische Kirche aus Elementen und diese sind nach
der Lehre des Konzils in mehr oder minder hohem Maße auch bei den anderen christlichen Gemeinschaften
vorhanden. Danach ist die katholische Kirche nicht die einzige Verwirklichung der Kirche Christi, sondern
nur noch die einzige vollständige Verwirklichung derselben. Benedikt XVI. reserviert zwar das „subsistieren“
für die katholische Kirche, davon darf man sich aber nicht täuschen lassen. Bezeichnenderweise sagt
er in „Dominus Iesus“, dass die Kirche Christi nur in der katholischen Kirche voll !!! verwirklicht ist.
Der Sündenfall des Konzils besteht darin, dass es sich im Widerspruch zur überlieferten Lehre der Kirche
ausdrücklich weigerte zu sagen, dass die katholische Kirche die Kirche Christi ist. Den anderen christlichen
Gemeinschaften billigt das Konzil, ebenfalls im Widerspruch zur überlieferten Lehre zu, eine Heilsmittlerschaft
zu besitzen. Wenn Sie sich eingehender mit der subsistit-in-Lehre und ihren Folgen beschäftigen wollen,
dann darf ich Ihnen das unter www.subsistit.de vorgestellte Buch empfehlen. Darin wird sowohl die diesbezügliche
Lehre des Konzils analysiert als auch die römischen Dokumente aus der Zeit nach dem Konzil zu dieser
Problematik. Insbesondere die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007, die ausschließlich dieser
Problematik gewidmet ist, wird Punkt für Punkt untersucht.
Ausserhalb der Kirche kein Heil gilt auch heute. www.theologie-heute.de/Extra_ecclesiam1.pdf seite 2 Unmissverständlich
stellt das II. Vatikanische Konzil fest, dass die Kirche Christi nur in der katholischen Kirche subsistiert,
dass sie allein in ihr ihre Gestalt gefunden hat, in keiner anderen christlichen Gemeinschaft, wenngleich
die anderen christlichen Gemeinschaften mehr oder weniger Elemente der Kirche Christi enthalten, die Kirche
Christi also fragmentarisch darstellen. Von daher versteht sich die katholische Kirche als die Kirche
Christi im Vollsinn. Damit ist gesagt, dass die katholische Kirche zum Heile notwendig ist und dass darum
jene nicht gerettet werden können, die um ihre Heilsnotwendigkeit wissen und dennoch nicht eintreten
in sie oder nicht in ihr verbleiben5. Anders gesagt, bedeutet das, dass die katholische Kirche und nur
sie allein von Gott berufen ist, allen Menschen das Christusheil zu bringen6. Wenn wir sagen, dass sie
und nur sie allein von Gott berufen ist, allen Menschen das Christusheil zu bringen7, so verstehen wir
das nicht komplementär, sondern exklusiv8 .
karljosef In den Dekreten des „Konzils“ werden nicht nur alle Religionen unangemessen gelobt, ohne dabei
zu sagen, daß sie falsch sind und in die Hölle führen, sondern auch behauptet, die ostschismatischen
Sekten seien Teil-Kirchen der wahren Kirche und sie – wie die protestantischen Sekten – seien Wege des
Heiles (vgl. „Unitatis redintegratio“, Nummer 3, Absatz 6). Diese Aussage des „Konzils“ leugnet eindeutig
das Dogma der Einheit der Kirche im Glauben und das Dogma, das besagt, daß außerhalb der Kirche keine
Rettung möglich ist. Diese beide Häresien und andere beweisen, daß das „Konzil“ keins war.
Im VII wird anderen Religionen als solchen keine Heilsmittlerschaft zuerkannt. Es wird nur gesagt, daß
was dort richtig ist ist eben richtig. Damit gibt es in den anderen Religionen auch Falsches das abgelehnt
wird. Die anderen Religionen sind Erfindungen des menschlichen Geistes auf der Suche nach Gott.
Keine Interpretation in Kontinuität Das Pastoralkonzil enthält durchaus eindeutig falsche Aussagen,
wie z. B. die Passage, die den anderen christlichen Religionen eine Heilsmittlerschaft zuerkennt. Da gibt
es nichts zu interpretieren; sie sind einer Interpretation weder fähig noch bedürftig. Was die Interpretation
zwielichtiger Aussagen betrifft, beansprucht Benedikt XVI. eine Interpretation in Kontinuität mit der
überlieferten Lehre zu geben und sieht diese im Gegensatz zu Interpretationen des Bruches, den die konsequenten
Modernisten liefern. Aber ein Gegensatz besteht bei diesen Interpretationen nicht, sondern nur ein gradueller
Unterschied. Jedenfalls gilt das für die Interpretation der subsistit-in-Lehre. Ratzinger liefert für
sie eine Interpretation des Bruches, indem er der Sache nach behauptet, dass die anderen christlichen
Religionen unvollständige Verwirklichungen der Kirche Christi seien. Die konsequenten Modernisten (z.
B. Kardinal Kasper) billigen den anderen christlichen Gemeinschaften zu Verwirklichungen der Kirche Christi
zu sein. Ratzingers Interpretation des subsistit stellt also bereits eine Interpretation des Bruches dar,
der von den konsequenten Modernisten nur vertieft wird.
V2/Gaudium et Spes ist laut Ratzinger ein Gegensyllabus! Rückkehr-Ökumene: Benedikt XVI. sieht einen
Zusammenhang zwischen den Konzilsbeschlüssen und dem Zerfall des Erscheinungsbildes der Kirche, aber
er führt die Zerstörungen auf Interpretationen der Konzilsdokumente zurück, die er Interpretationen
der Diskontinuität in Bezug auf die überlieferte Lehre nennt, und er ist davon überzeugt, dass Rom
diesen Interpretationen der Diskontinuität oder des Bruches, eine Interpretation der Reform in Kontinuität
gegenüber stellt. Nur dass Ratzinger in seiner Theologischen Prinzipienlehre keinen Hehl daraus gemacht
hat, dass G.e.S. „die Rolle eines GEGENSYLLABUS spielt“ und den „Versuch einer offiziellen VERSÖHNUNG
DER KIRCHE MIT DER SEIT 1789 GEWORDENEN NEUEN ZEIT darstellt“, also mit der jüdisch-freimaurerisch dominierten
Zeit. Ratzinger ist also ein Lügner. Es hat schon seine guten Gründe, dass er unter Pius XII. der Häresie
verdächtig war. @Tomás: Nein, Erzbischof Lefebvre hat niemals beabsichtigt, die „Unzufriedenen“ der
Konzilssekte einzugliedern, sondern umgekehrt, er hat aufgezeigt, warum man sich unter gar keinen Umständen
der Konzilssekte eingliedern darf. Dass Katholiken ihm nichts zu verdanken hätten, ist ein schlechter
Witz, denn ohne ihn gebe es so gut wie keine Bischöfe mehr und auch kaum Katholiken, die V2 durchschaut
haben. Man kann die Richtigkeit seine Schlussfolgerungen (V2-Kirche sei sowohl Kirche als auch Sekte)
durchaus anzweifeln, aber zu sagen, ihm sei nichts zu verdanken, ist absurd.
Seit dem Konzil ist die Einheit im Glauben weg Diese (vorgetäuschte) Einheit war doch noch nie da. Sedisvakantismus
und Gegenpäpste sind alte Hüte und sogar die angeblich so zersplitterten Protestantengruppen sind sich
nicht selten einiger als hier Alt-Liberale, Neo-Konservative, Sedis, Piusanhänger, Charismatiker, Anti-Charismatiker,
Medjugorje-Befürworter, Medjugorjegegner usw usf…
doch ein Schisma? Ein Bischof kann eine Bischofsweihe die er selbst gültig erhalten hat, gültig weiterreichen,
eine Bischofswürde mitsamt der erforderlichen Diözese zu verleihen ist nur dem Papst oder einem Patriarchen
möglich der im Schisma lebt, etwa dem Patriarchen von Moskau oder Konstantinopel, und Bischof Lefrebrve
als ehemaliger Erzbischof von Dakar konnte die Bischofsweihe zweifellos gültig weitergeben, aber er konnte
niemanden zum Ordinarius einer Diözese ( Anrede Exzellenz)oder auch nur Titulardiözese und niemanden
zum Monsignore ernennen. Wenn bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. solche Titel geführt und in Anspruch
genommen werden, dann führen sie deren eigene Behauptung, sie lebten nicht im Schisma ad absurdum.
Vogel Eine der Weseneingenschaft der Kirche ist ihre wesentliche Unveränderlichkeit in ihrer Lehre, ihres
Kultes und ihrer Verfassung. Dadurch werden nicht unwesentlichen Veränderung ausgeschloßen. Die Ursache
ist die Tatsache, daß die Kirche das Mystische Leib Christi ist.
Ist JESUS = KIRCHE ? JESUS bleibt JESUS aber die Kirche hat sich doch schon im Laufe der 2000 Jahre verändert,
soweit ich das überblicken kann, als armes LAIENKIND. Gerade überlege ich mir, ob die INSTITUTION KIRCHE
nicht auch noch was von dem Verhalten hat, wie sie die Kirche zur Zeit JESU hatte, Verhaltensweisen, die
JESUS damals bereits kritisiert hat.
#155 Brandenburgis 16:19:33 | Freitag, 24. Juni 2011
Völlig richtig Kein Sedisvakantist auf dem weiten Erdenrund hält eine Rekonziliation mit dem Konzil
oder eine wie auch immer geartete Unterwerfung unter die Konzils“päpste“ für möglich.
Die Frage ist doch Kann das VII Konzil durch eine traditionelle Interpretation verbessert (piusbruderschafts/
sedivakantisten/ traditionalisten- fähig gemacht) werden kann oder nicht. Ich habe den Eindruck , daß
Sie ,Tomas, so etwas ablehnen oder für nicht möglich halten. Somit bleibt für Sie nur das volle Verwerfen
des Konzils durch die Kirche als Vorbedingung zur Einigung mit Rom.
Religionsfreiheit… stellt keineswegs Gott mit Götzen gleich… es wird dadurch kein Gläubiger veranlaßt
seinen Glauben zu relativieren oder andere Religion als gleichwertig zu betrachten. Es wird ja inhaltlich
garnicht über den Wahrheitsgehalt von Religionen geurteilt. Es wird nur jedem die Möglichkeit zugesprochen
seine religiöse Überzeugung im Rahmen der Gesetze des Staates zu verwirklichen.
Häresie Anaritha: Daß es nur einen wahren Gott gibt wurde von Gott offenbart und von der Kirche (z.B
in den Katechismen) als zu glauben vorgestellt. Diese Glaubenwahrheit hat einen dogmatischen Charakter,
auch wenn sie nie feierlich definiert wurde. Das „Recht“ auf Religionsfreiheit stellt Gott mit allen „Göttern“
gleich, leugnet damit diese Glaubenswahrheit und ist damit eine Häresie. Da die „Konzilspäpste“ sich
dazu bekennen, obwohl sie wissen, daß es sich dabei um eine Häresie handelt, sind sie formelle Häretiker.
karljosef: Wenn in den „Konzilstexten“ „subsit in“, dann kann dies nicht als „ist“ interpretiert werden,
weil beide Begriffe nicht identisch sind. Ebenso wenig kann nicht das „Recht“ auf Religionsfreiheit als
religiöse Toleranz verstanden werden. Diese Versuche, die „zweifelhaften“ Stellen der „Konzilsdekrete“
im Sinne der Tradition umzudeuten, sind nur Tricks der Piusbruderschaft, um ihren Anhänger weißzumachen,
man könnte das „Konzil“ unter Umständen annehmen.
Karljosef Eine eingehende Behandlung der subsistit-in-Problematik finden Sie in dem Buch, das unter www.subsistit.de
vorgestellt wird. Derselbe Autor hat in seiner Schrift „Glaubenswahrheit und Abkommensfrage“ u.a. die
Unvereinbarkeit der traditionellen Lehre mit der Lehre des Pastoralkonzils in Bezug auf das Verhältnis
von Kirche und Staat nachgewiesen. Dieses kleine Buch können Sie bei der actio spes unica für 5€ bestellen.
#149 karljosef 19:47:30 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Die Entwicklung die VII Texte auf den Prüfstand zu stellen wurde doch von Bendedikt angestossen. Die
Diskussion über VII ist doch jetzt im Gange. Die Interpretation und die darausfolgende Anwending der
Konzilstexte ist doch wichtig. Beispiel Also wenn im Text „subsistit in“ steht und ich ‘“ est „ intepretieren
muß ist doch das Problem gelöst? Frage : Ist denn die Intepretation des Begriffes der Religionsfreiheit
durch die Piusbruderschaft korrekt? In vorangegangen Kommentaren wurde klar daß dies nicht sicher ist.
#148 Tarcisius 17:36:53 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Um zu verhindern,… …daß Williamson seine Weievollmacht zur Gründung einer Sekte mißbraucht, wird
es wohl notwendig sein, mit der Versöhnung zwischen der Kirche und der Piusbruderschaft bis nach dem
Tod dieses Herrn zu warten.
Die traditionelle Lehre, um die es hier geht, ist nicht interpretationsbedürftig Es ist ein Markenzeichen
des vorkonziliaren Lehramtes, dass es sich klar und eindeutig geäußert hat. Die Sprache war klar, die
Abweisung des Irrtums eindeutig. Wahrte das Konzil das bei seiner Textgestaltung? Nein, allein schon der
subsistit-in-Satz zeigt, dass das nicht der Fall ist, sagte doch der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation
dazu: „Ich lasse diese berühmte Formel hier zunächst unübersetzt, weil sie – wie vorherzusehen war –
die widersprüchlichsten Deutungen gefunden hat – Benedikt XVI. sieht einen Zusammenhang zwischen den
Konzilsbeschlüssen und dem Zerfall des Erscheinungsbildes der Kirche, aber er führt die Zerstörungen
auf Interpretationen der Konzilsdokumente zurück, die er Interpretationen der Diskontinuität in Bezug
auf die überlieferte Lehre nennt, und er ist davon überzeugt, dass Rom diesen Interpretationen der Diskontinuität
oder des Bruches, eine Interpretation der Reform in Kontinuität gegenüber stellt. Es ist weithin übersehen
worden, dass der Papst mit dieser Unterscheidung zugibt, dass die Konzilsdokumente zumindest in Teilen
in gegensätzlicher Weise interpretierbar sind, denn er spricht den Vertretern der Interpretationen des
Bruches keineswegs die wissenschaftliche Qualifikation ab. Für sich widersprechende Interpretationen
offen zu sein, ist aber bereits ein schwerwiegender Einwand gegen die Konzilsdokumente, der für den Papst
Grund genug sein müsste, dieselben auf den Prüfstand stellen zu lassen.
#146 karljosef 16:30:20 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Rückkehr-Ökumene Ich würde argumentieren, daß die Piusbruderschaft die Traditionelle Lehre wie sie
sie interpretiert dargestellt hat. Ob dies mit der Traditionelle Lehre der Kirche übereinstimmt ist doch
die erste Frage. Die zweite Frage ist doch ob es eine eindeutige Festlegung Roms auf die vier Streitpunkte,
(Ökumene, Religionsfreiheit, Kollegialität, Interreligiöser Dialog, ich glaube ich habe was vergessen)
gibt. Ich habe das Gefühl das dies nicht der Fall ist und es ein Durcheinander in der Kirche gibt. (Jendenfalls
findet unser Gemeinde-Priester Jota Unum prima und er ist bei Ecclesia Dei)
@r.ruhrgebietler Bestes Beispiel ist die bekennende Nachfolge der Tradition derFSSPX folgt nicht den Weisungen
des Heiligen P. PIUS V. Erklärungen um WARUM erhält man keine. Welcher Weisung folgen sie denn nicht?
traditionelle Lehre mit verlaub: FSSPX ist zwar deutlich näher an der Tradition als die V-II Konzilssekte,
aber eben nicht vollständig inder Tradition verankert. Bestes Beispiel ist die bekennende Nachfolge der
Tradition derFSSPX folgt nicht den Weisungen des Heiligen P. PIUS V. Erklärungen um WARUM erhält man
keine.
Karljosef Die Wahrheit bringt das traditionelle Lehramt der Kirche zum Ausdruck. Die Priesterbruderschaft
St. Pius X. ist nur das Sprachrohr der traditionellen Lehre. Deshalb fand bei den theologischen Gesprächen
zwischen Rom und der Priesterbruderschaft im Grunde ein Gespräch zwischen der traditionellen Lehre der
Kirche, die durch die Priesterbruderschaft nur zu Wort gebracht wurde und dem vom Pastoralkonzil geprägten
Rom statt. Fazit: Unüberbrückbare Gegensätze.
#142 Anaritha 12:55:56 | Donnerstag, 23. Juni 2011
@Tomás: Es sind nur jene Häretiker aus der Kirche ausgeschlossen, die ein formelles Dogma leugnen und
formelle Häretiker sind. Aus diesem Grund sind auch die Päpste nach dem II. Vaticanum Päpste. Ein formelles
Dogma gegen die Religionsfreiheit gibt es nicht – und wird es auch nicht geben, weil Religionsfreiheit
keine Häresie ist. Wenn Sie so denken, dann zitieren Sie bitte das betreffende Dogma – bzw. lesen Sie
„Sie haben Ihn entthront“ von Erzbischof Marcel Lefebvre: Darin erklärt der Erzbischof, warum er Religionsfreiheit
für eine Häresie hält, zitiert aber kein einziges formelles Dogma (weil es dieses nicht gibt), und
darum weiß auch Mons. Lefebvre, daß höchstens (hätte er recht) ein Irrtum vorliegen kann, aber keine
formelle Häresie.
Primat des Papstes und „Recht“ auf Religionsfreiheit Antonio Michele Ghislieri: Das Dogma des Primates
des Papstes wurde im Vatikanischen Konzil (1869/1870)definiert. Nach diesem Dogma muß jeder Katholik
dem Papst in allen Sachen, die den Glauben, die Sitten, die allgemeine Disziplin und die Leitung der Kirche
betreffen, gehorchen. Lefébvre hat sich geweigert, gewisse Beschlüße des „Konzils“ und die liturgischen
und kirchenrechtliche Reformen zu akzeptieren, obwohl diese von den „Konzilspäpsten“, die für Lefébvre
wahre Päpste waren, promulgiert wurden. Damit hat Lefébvre de facto das Dogma des Primates des Papstes
geleugnet. Anaritha: Die Tatsache, daß es nur einen wahren Gott gibt, ergibt sich unmittelbar aus der
Offenbarung und wurde von der Kirche als Wahrheit den Gläubigen vorgestellt. Das „Recht“ auf Religionsfreiheit
gegenüber dem Staat, stellt Gott und die „Götter“ auf die selbe Stufe und ist somit eine Häresie. Aus
diesem Grund wurde dieses „Recht“ durch die Kirche verurteilt (z.B. Syllabus von Pius IX.). Alle „Konzilspäpste“,
von Roncalli bis Ratzinger, haben, unter anderem, die Häresie des „Rechts“ auf Religionsfreiheit propagiert.
Damit waren sie Häretiker und keine Päpste. Abschlußbemerkung: Für falsche Religionen das „Recht“
auf Religionsfreiheit zu fordern, ist nicht lächerlich, sondern häretisch.
Nicht die Einheit, sondern die Wahrheit ist der höchste Wert Warum wurden die theologischen Gespräche
zwischen Rom und der Priesterbruderschaft St. Pius X. geführt? Um auszuloten, ob in den Glaubensfragen
Übereinstimmung besteht. Dahinter stand vermutlich die Absicht, im Falle von Übereinstimmung ein Abkommen
zu schließen und im Falle von Nichtübereinstimmung kein Abkommen zu schließen. Nun hat sich gezeigt,
dass keine Übereinstimmung besteht: „Wir verstehen die Vertreter der Bruderschaft nicht und sie uns nicht.“
Also kann es logischerweise kein Abkommen geben. Benedikt XVI. scheint aber von vornherein die Übereinstimmung
im Glauben nicht als Kriterium angesehen zu haben, denn sonst hätte er nicht zu einem Zeitpunkt als sich
die unüberbrückbaren Gegensätze bereits gezeigt hatten, gesagt, dass er mit den Gesprächen zufrieden
sei, wie Bischof Fellay einmal berichtete. Dem Papst kommt es offenbar darauf an, die Priesterbruderschaft
St. Pius X. in seine Gewalt zu bekommen. Dieser Absicht gilt es zu widerstehen. Nicht die Einheit (mit
dem modernen Rom) ist der höchste Wert (eigentlich ist diese Einheit ja ein Widerwert), sondern der höchste
Wert ist die Wahrheit. Wer das begriffen hat, der wird erst dann die Abkommensfrage behandeln, wenn Rom
auf den Boden seiner Tradition zurückgekehrt ist.
#137 Anaritha 10:33:52 | Donnerstag, 23. Juni 2011
@Ghislieri: Was soll an staatlicher Religionsfreiheit eine Irrlehre sein? Erzbischof Lefebvres und der
Piusbruderschaft Auffassung dazu kann sich selbstverständlich auf kein einziges Dogma der Kirche berufen.
Es wird auch niemals hierzu ein Dogma geben, weil der Staat nun einmal nicht Teil der Kirche ist. Die
Kirche kann lediglich Freiheit für sich selbst fordern, Unfreiheit für andere zu fordern, ist schlicht
lächerlich. Die Piusbruderschaft darf sich über die Religionsfreiheit freuen, denn ansonsten wäre sie
von der Neuritushierarchie längst staatlich aufgelöst worden, da kann sie sich sicher sein. Die Wut
der Neuritushierarchie hätte sie längst getroffen. Völlig absurd, staatliche Bevormundung durch die
Kirchenhierarchie zu fordern – ausgerechnet durch den Freiheitskämpfer Lefebvre und dessen Piusbruderschaft.
#135 Anaritha 10:19:52 | Donnerstag, 23. Juni 2011
@Sektenscheinkatholik Tomás: Aus der Kirche ausgeschlossen ist ausschließlich ein formeller Dogmaleugner,
für diesen gilt „anathema sit“, und zwar durch den Tatbestand selbst. Das trifft etwa auf den Scheindiözesanbischof
von Regensburg zu, nachdem dieser formell die Jungfräulichkeit Mariens leugnet. Auf die Päpste seit
dem Pastoralkonzil trifft dieser Umstand nicht zu, somit lehnen Sie den Papst ab und sind kein römischer
Katholik. Die etwa ein Dutzend Gegenpäpste führen Sekten an, die sich als Römisch-Katholische Kirche
ausgeben, diese aber nicht sind. Sie sind nur ein Sektierer mehr, einen Gegenpapst können Sie sich nach
Belieben aussuchen (diese finden sich vor allem im sektenreichen Angloamerika). An den Modernistenpäpsten
ist viel zu kritisieren, und ihnen auch zu widerstehen, so wie es Erzbischof Lefebvre und die Piusbruderschaft
zurecht tun, nachdem keine formelle Dogmaleugnung vorliegt, sind Sie als Päpste formell anzuerkennen.
@Tomás Williamson ist kein bekennender Katholik, weil er – wie Lefébvre – den Primat des Papstes leugnet.
So ein Unsinn. Wie wollen Sie denn das begründen?
Lefébvre und Williamson Phineas: Lefébvre war ein Häretiker, der den Primat des Papstes geleugnet hat.
Er hat die Unzufriedenen mit dem „Konzil“ hinter sich gesammelt, um danach diese in die die Konzilssekte
einzugliedern, wo sie definitiv neutralisiert werden. Daher haben wir Katholiken ihm nichts zu verdanken.
Ein Häretiker oder Apostat kann kein Papst sein, Ratzinger ist ein Apostat, also ist Ratzinger kein Papst.
Dies ist Fakt. Ob diese Tatsache „opportun“ und „sinnvoll“ ist, ist unerheblich. Man kann nicht nach dem
Grundsatz, es kann nicht sein, was nicht sein darf, verfahren. Übrigens, die Vakanz des Heiligen Stuhls
kann behoben werden, indem die rechtgläubigen Bischöfe in einem Konklave einen Papst wählen. r.ruhrgebietler:
Williamson ist kein bekennender Katholik, weil er – wie Lefébvre – den Primat des Papstes leugnet. Williamson
mit seinen markanten Sprüchen sammelt – bewußt oder unbewußt – die „Harten“ in der Piusbruderschaft
und verhindert, daß diese zum Sedisvakantismus abwandern. Wenn Williamson tatsächlich katholisch ist
und nicht in die Konzilssekte eingegliedert werden will, soll er sich, offen zum Sedisvakantismus bekennen
und zusammen mit den „Harten“ den Lefébvre-Laden verlassen.
#132 karljosef 09:26:27 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Wenn die Piusbruderschaft in die Kirche kanonisch aufgenommen wird, dürfte die Diskussion über Vatikan
II zunehmen. Mann könnte in der Kirche sein und Teile von Vatikan II ablehen. Das kann man zwar schon
heute, aber es ist der Öffentlichkeit noch nicht so publik.
#131 Hare-Krishna 09:04:25 | Donnerstag, 23. Juni 2011
r.ruhrgebietler: wieso schreiben Sie hier? Regentropfen in den Ozeanen überflüssig? Wie lange würde
es dauern, dass der Mensch dann überlebt, wenn die Ozeane ausgetrocknet wären? Dann gäbe es auch weniger
guten Wein als Messwein. Wenn Sie über einen Trauerfall trauern wollen, trauern Sie doch am besten über
den Trauerfall Williamson. Den Trauerfall Agitation gegen römisch-katholische Priester, Bischöfe und
den Papst von selbsternannten Kirchenfreunden die alle anderen als Kirchenfeinde diffamieren, dürfetn
Sie ruhig beweinen, anstelle fröhlich im dunklen Wald zu pfeiffen.
Fronleichnam es gibt nur wenige Bekenner des Wesens von Fronleichnam! Mons. R. Williamson scheint zu diesen
Bekennern zu gehören! Gott sei Dank war das scheitern vorauszusehen! denn die Infiltration der FSSPX
ist schon lange erfolgt! Erstes Erkennungszeichen: die Tradition wurde verlassen, es wird nicht die von
P. PIUS V. verfügte Liturgie zelebriert, sondern die verkürzte Version nach dem unseligen j-xxiii. hare-krishna –
warum schreiben sie hier? sie sind doch hier so überflüssig wie der tropfen regen im ozean.
#129 Hare-Krishna 00:20:56 | Donnerstag, 23. Juni 2011
„Das Scheitern war vorauszusehen“ sagt Pius-Bischof Williamson. Was hatte er für einen Erfolg gewünscht?
Papst Benedikt XVI. tritt aus häretischen Gründen zurück, schlägt Pius-Bischof Fellay als seinen Nachfolger
vor und gibt der Piusbruderschaft in allem Recht?
Das Volk Gottes hat Erzbischof Lefebvre vieles zu verdanken Ohne den Erzbischof wäre die Kirche noch
weitaus dezimierter und die Tradition praktisch nicht vorhanden, die die Rettung der Seelen noch weniger
gegeben als ohnehin schon. Wenn man Entwicklungen wie Palmar de Troya miterlebt, ist eine so vorsichtige
Haltung ziemlich verständlich. Außerdem ist eine dauerhafte Sedisvakanz wie seit V2 etwas, was man auf
keinen Fall hätte erwarten müssen. Eine sedisvakantistische Position ergibt auch nur Sinn, wenn wir
uns in den letzten Tagen befinden (wofür alles spricht.). Aber da es in der Geschichte immer wieder sowohl
zu unfrommen wie frommen Entwicklungen kam, war dies sogar nach V2 noch nicht mit absoluter Sicherheit
ersichtlich, obgleich ein so gewaltiger Massenglaubensabfall einmalig in der Geschichte des Volkes Gottes
ist. Dass der Erzbischof „Theologe“ war, besagt gar nichts, da Theologen ständig Fehler machen. Der Erzbischof
ging sogar davon aus, Juden und Häretiker können „außerhalb, aber durch die Kirche“ gerettet werden.
Man ist von Fehlern, auch vor schweren, niemals gänzlich gefeit. Dies zeigt uns auch unsere Niedrigkeit
und die Notwendigkeit einer festen Stütze für Erlangung unseres Heils. Vor V2 kam unter Bischöfen und
Theologen die Frage auf, ob es seit dem Vatikanischen Konzil überhaupt jemals wieder eines weiteren ökumenischen
Konzils bedarf. Möglicherweise ein Fingerzeig Gottes.
#124 Sheriffstern 23:17:30 | Mittwoch, 22. Juni 2011
ja, haben wir denn schon wieder Karneval ? Auf dem Bild hüpfen ja ein paar Milchbubis in Brokatteppiche
gehüllt und mit Baretts bekrönt ( in Kirche nimmt man Kopfbedeckungen ab ) durch einen Sektentempel.
Gut das dies nur in dunklen Hinterhöfen geschieht !
Montini-„Messe“ Nicht nur irgendwelche eigenmächtigen „Fortentwicklung“ der Montini-„Messe“ sind das
Problem, sondern die neue „Messe“ selbst. Diese „Messe“ ist laut § 7 der „Institution generalis“ von
Montini kein Opfer, sondern eine Versammlung der Gemeinde. Diese Vorstellung von Messe ist protestantisch
und wurde ausdrücklich durch das Konzil von Trient verurteilt. Diese Messen sind in der Praxis wegen
der verfälschten Wandlungsworte ungültig. Daher darf kein Katholik diese „Messe“ annehmen und muß bei
der Tridentinischen bleiben und zwar Stand 1958. Die Roncalli-Messe darf auch nicht angenommen werden,
weil der Roncalli kein Papst war.
@michael van laak Den Novus Ordo in seiner reinen Form gibt es in Deutschland fast nur noch in Wochentagsmessen,
weil der Priester an die acht oder neun Messbesucher seine und seines Liturgie-Ausschusses Kreativität
nicht verschwenden mag. es gibt Gott sei Dank nicht mehr diesen strengen Rubrizismus … diese sündenbewerte
Abweichung vom gedruckten Buch. Das Messbuch hat eine andere Funktion bekommen: mehr eine editio typica –
als ein absolut festes Ritenbuch. Dies ist ein der Tat eine Revolution – eine Befreiung aus der absoluten
Enge der Rubrizistik und der sündenbewerten Abweichung – ob bewußt oder unbewußt.
Rom hatte vor über 20 Jahren die Petrusbruderschaft über den Tisch gezogen Ihr wurde zugesichert, dass
sie die alte Messe feiern dürfe. Aber es fehlte ein Wort: „nur“, was die Vertreter der Petrusbruderschaft
offenbar nicht bemerkten, und sie strahlten. Aber das Strahlen ist ihnen vergangen. Als nämlich einige
Rebellen unter ihnen sich an Rom wandten, die auch die Neue Messe zelebrieren wollten, da setzte das vom
Konzil geprägte Rom den damaligen Generaloberen, Pater Bisig, kurzerhand ab. Dann dämmerte es den Petrusbrüdern,
dass da ein „nur“ fehlte. Ein solcher logischer Schnitzer darf der Piusbruderschaft nicht unterlaufen.
Deshalb möchte ich noch einmal auf meinen Beitrag verweisen. Ich hoffe, dass die Bruderschaft im Sinne
von Bischof Williamson jegliches Abkommen mit der Begründung ablehnt, dass die Voraussetzung „Einheit
im Glauben“ nicht existiert, was ja offenbar die Gespräche noch einmal gezeigt haben. Wenn aber der Fehler,
ein Abkommen zu schließen, nicht verhindert wird, dann gilt es zumindest, solche Schnitzer, wie sie der
Petrusbruderschaft unterlaufen sind, zu vermeiden. Voraussichtlich wird Rom nicht daran denken, sich im
Sinne meines vorigen Beitrags festzulegen, zumal eine solche Festlegung nicht nur diesen Papst, sondern
auch seinen Nachfolger binden würde. Die Priesterbruderschaft sollte unbedingt auf dieser Nagelprobe
bestehen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dadurch ein Abkommen nicht zustande kommt, und die Bruderschaft
kann diese Bedingungen ja sehr gut vermitteln. Jeder wird verstehen, dass sie sich absichern muss.
@Gotthard Das sehe ich genau so wie sie. Die Anerkennung der Gültig des „Novus Ordo Missae“ ist die Mindestvoraussetzung.
dass nicht Wenige innerhalb der Bruderschaft Bauchschmerzen bekommen, diesen Schritt zu gehen, ist aber
entschuldbar liegt nicht am Ordo, sondern daran, dass ca. 90 % des westeuropäischen Klerus die Messe
so zelebrieren, wie es Ihnen Freude bereitet. Man lässt mal hier was weg, fügt da was ein, lässt z.B.
im Hochgebet Christus den Apostelinnen und Aposteln Brot und Wein reichen und macht aus der Homilie eine
sozialkritische Betrachtung, in der nebenbei der PPast abgeschwartet sowie NT und AT als rein metaphorische
Texte gedutet werden. Den Novus Ordo in seiner reinen Form gibt es in Deutschland fast nur noch in Wochentagsmessen,
weil der Priester an die acht oder neun Messbesucher seine und seines Liturgie-Ausschusses Kreativität
nicht verschwenden mag. Jene, die auf die Bruderschaft Steine werfen, weil diese den Novus Ordo nicht
goutiert, feiern ihn doch schon seit Jahren nicht mehr, sondern führen Bastelstunden-Liturgien vor. Warum
belügen wir Katholiken uns eigentlich immer so gern selbst und übertünchen mit Phrasen die tiefste
Krise der Kirche in Europa seit dem Ausgang des grossen abendländischen Schismas? Wer Rosinen sät, wird
keine Trauben ernten! nlnt
@rückkehr… Die Bruderschaft müsste mindestens verlangen, dass in einem Abkommen festgeschrieben wird,
dass Rom von ihr in Bezug auf die Neue Messe nicht mehr verlangt, als dass sie die Gültigkeit derselben
nicht ausschließt die Gültigkeit nicht ausschließt!… so ein Schwachsinn. Die Gültigkeit selbstverständlich
anerkennt …!!! Wer die Gültigkeit der Messe hier in der Pfarrei nicht erkennt, ist im Schisma!! Punkt –
Ende – Aus
Die Halluzinationen der Fsspx „Ist Rom gewillt, der Piusbruderschaft ein von den Amtsbischöfen unabhängiges
Apostolischen Ordinariat zu gewähren? Mons. Williamson geht davon aus, daß die Bruderschaft ablehnen
wird.“ Ablehnen???????? Was abgelehnt wird, braucht nicht mehr einer Prüfung unterzogen werden. Warum
nimmt die Priesterbruderschaft den Vorschlag an, um ihn zu prüfen, um ihn dann abzulehnen ?????????????
Die Halluzinationen der Fsspx: „Doch Mons. Williamson glaubt, daß seine Bruderschaft in erster Linie
darauf bedacht ist, daß Rom zur Wahrheit zurückkehrt.“ Die wirklichkeitsnahe Realität: Vielmehr ist
Rom hingegen bedacht, die Priesterbruderschaft St. Pius X. zur „VOLLEN“ Gemeinschaft und zur Unangreifbarkeit
des Konzils zurückzuführen. „Darum lehne der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay,
eine kanonische Versöhnung ohne theologische Übereinstimmung ab.“ Wahr ist: „DIE LÖSUNG SOLL UNABHÄNGIG
VON DEN OFFENEN LEHRAMTLICHEN FRAGEN SEIN.“ Fellay nimmt den detaillierten Plan zur kanonischen Errichtung
der Priesterbruderschaft an – um ihn zu prüfen, ungeachtet seiner matten Beteuerungen gegenüber der
nichtsahnenden Schar der Gläubigen, ungeachtet der Kondom-, Seligsprechungs-, Assisi- und eine Reihe
anderer ärgerniserregenden Skandale und des Glaubensabfalls.
Pius II. „Wenn nun ein Angebot kommt, bei dem man seine Meinung nicht ändern muss – mit welchen theologischen
Argumenten wollen Sie denn dann ablehnen?“ Die Tatsache, dass keine Einheit im Glauben zwischen dem vom
Konzil geprägten Rom und der Bruderschaft besteht, ist ein hinreichender Grund kein Angebot anzunehmen.
Das halte ich für den einzig sauberen Weg. Aber wenn man ein solches Angebot in Erwägung zieht, dann
sollte man folgendes bedenken: Es reicht keineswegs aus, dass Rom nicht verlangt, dass die Bruderschaft
alle Konzilsaussagen und die Neue Messe anerkennt. Denn wenn in einem solchen Abkommen davon nichts steht,
dann kann Rom zu jedem späteren Zeitpunkt entsprechende Forderungen nachschieben. Die Bruderschaft müsste
mindestens verlangen, dass in einem Abkommen festgeschrieben wird, dass Rom von ihr in Bezug auf die Neue
Messe nicht mehr verlangt, als dass sie die Gültigkeit derselben nicht ausschließt und in Bezug auf
das Konzil nur verlangt, dass die Bruderschaft alle Aussagen anerkennt, die nachweislich in Übereinstimmung
mit der überlieferten Lehre sind. Wenn Rom dann später versuchen sollte, Forderungen nachzuschieben,
dann könne sich die Bruderschaft darauf berufen. Hier kann sie die Nagelprobe machen, ob Rom die Absicht
hat Forderungen nachzuschieben, oder ob es ehrliche Absicht hat. Das ist den Gläubigen vermittelbar.
Wenn von Messe und Konzil nichts in einem Abkommen gesagt wird, dann sitzt die Bruderschaft in der Falle,
denn Rom hat dann das Recht nachträgliche Forderungen zu stellen, es sei denn, es hätte sie im Abkommen
ausgeschlossen…
nachgelegt @tomás Lefébvre war studierter Theologe und wußte, daß man einen Papst gehorchen muß,
daß die Kirche niemals eine Messe, die schädlich für den Seelenheil ist, promulgieren kann und es keinen
häretischen Papst geben kann. Lefébvre wurde mit diesen Tatsachen konfrontiert und war nicht in der
Lage die Argumente des Sedisvakantisten zu widerlegen. Dafür inzenierte er eine Hexenjagd auf die Sedisvakantisten.
Er war auch doppelzüngig und hat jedem das gesagt, was er hören wollte, d.h. er hat die Menschen angelogen.
Lefébvre wußte sehr wohl oder hätte wissen müssen, daß eine Eingliederung in die Konzilssekte das
Ende des Widerstandes gegen das „Konzil“ wäre. Das ist alles richtig. Ich wollte nur betonen (und mein
Bestreben, immer zu differenzieren, läßt mich manchmal undeutlich werden), daß das objektive Urteil
über ein Verhalten, über einen (praktischen oder lehrmäßigen) Irrtum immer noch unterschieden werden
soll von dem subjektiven Urteil über die persönliche Schuld des Betroffenen, von der Frage also, ob
dieser bei diesem Irrtum bona fide und ggf. sich selbst getäuscht oder bewußt mala fide gehandelt hat,
um andere zu täuschen. Wenn ich schrieb, daß der EB meiner Einschätzung nach bona fide gehandelt hat,
ist dies mein persönlicher Eindruck gewesen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob dieser Eindruck stimmt,
weiß letztlich nur der Herrgott. Das hindert uns nicht daran (und entbindet uns nicht von der Pflicht!),
den Irrtum an sich anhand sicherer Kriterien strikt zurückzuweisen.
Lycobates Man kann nicht in einen Menschen hineinschauen, aber man auf Grund seines Verhaltens, auf seinen
„Innenleben“ Rückschlüsse ziehen. Lefébvre war studierter Theologe und wußte, daß man einen Papst
gehorchen muß, daß die Kirche niemals eine Messe, die schädlich für den Seelenheil ist, promulgieren
kann und es keinen häretischen Papst geben kann. Lefébvre wurde mit diesen Tatsachen konfrontiert und
war nicht in der Lage die Argumente des Sedisvakantisten zu widerlegen. Dafür inzenierte er eine Hexenjagd
auf die Sedisvakantisten. Er war auch doppelzüngig und hat jedem das gesagt, was er hören wollte, d.h.
er hat die Menschen angelogen. Lefébvre wußte sehr wohl oder hätte wissen müssen, daß eine Eingliederung
in die Konzilssekte das Ende des Widerstandes gegen das „Konzil“ wäre. Das selbe gilt für die anderen
beiden Herren. Lefébvre war nicht und die anderen beiden sind nicht „bona fide“.
#111 Alois Bischof 18:11:15 | Mittwoch, 22. Juni 2011
@Pius XII Ich bewundere Ihre ehrlichen Worte hier, aber „pro-Israel“ zu sein nur weil das DDR-Regime nach
1950 mit der UdSSR zu den Palästinensern wechselte, ist schon naiv. Die Helden vom 17.6.1953 kämpften
nicht für einen israelischen Staat, sondern gegen den Kommunismus. Es gibt auch Antikommunisten die ohne
Axel Springer-Imperium, ohne CIA-Fremdbestimmung und ohne naive Verherrlichung Israels auskommen. Es wird
kein Angebot geben exklusiv die „alte Messe“ feiern zu dürfen, da „Universae ecclesiae“ (2011) ausdrücklich
verbietet der Heilige Messe beizuwohnen bei Gruppen die die Neue „Messe“ kritisieren bzw. grundsätzlich
ablehnen. Wer kann Vertrauen haben, wer den zweifachen Coup innerhalb der Petrusbruderschaft kennt, bei
denen P. Josef Bisig durch einen ‘liberaleren’ und ‘Novus Ordo-freundlicheren’ neugeweihten Generaloberen
ersetzt wurde? Der Sieg über die Neomodernisten ist fast errungen, wer jetzt nachgibt, der ist naiv.
Es gibt kein Ordinariat mit Freiheit den Neomodernismus, Assisi III zu bekämpfen. Es wird zum Käfig
und zum Seitenaltar in der Welteinheitsreligion der Konzilskirche werden. Soll da Bischof Fellay auch
konzelebrieren mit Benedikt XVI. in Assisi, nachdem Benedikt XVI. gerade einen Koran geküsst und einen
paganistischen „Exorzismus“ und den rabbinischen Segen empfangen hat? Die römisch-katholische Religion
ist keine Politik. Keine CDU. Sondern Heilsgründung Jesu Christi, und heilsnotwendig. Verstehen Sie das
eigentlich?
Gerüchteküche @Tomás die Piusbruderschaft, möglichst komplett, kassieten und neutralisieren, sondern
dies wollte auch Lefébvre und will das Duo Schmidberger/Fellay. Ich kann nicht in die Seelen schauen.
Von den drei genannten Personen kenne ich (bzw. habe ich gekannt) persönlich nur den Erzbischof, ein
wenig. Mit Bf. Fellay und Hw. Schmidberger habe ich nie ein Wort gewechselt. Ich habe immer an des Erzbischofs
bona fides festgehalten, und tue dies noch heute. Daß er in wichtigen Punkten geirrt (und auch geschwankt)
hat, und namentlich von seiner Ausbildung der 20er Jahre her, ein gallikanisches bzw. jansenisierendes
Kirchenbild hatte, ist richtig. Gott ist sein Richter gewesen und wir müssen für seine Seele beten.
Was Bf. Fellay bewegt, ist mir unklar. Über Hw. Schmidberger wäre vieles zu sagen, aber vieles sind
Gerüchte oder ist nicht öffentlich. Wir müssen es dabei bewenden lassen. Das führt zu nichts. Persönlich
schätze ich von der Führungsriege der PB Bf. Tissier als intelligenten und kompetenten, und auch, soweit
ich das beurteilen kann, moralisch einwandfreien Bischof. Leider scheint sein Einfluß gering zu sein.
Auch er leidet aber an der typischen PB-Krankheit: das jurare in verba Marcelli, was im moralischen Sinne
als eine affectio inordinata gewertet werden muß, und Vieles erklärt, was in der PB seit 1991 schief
geht. Denn in den „Worten des Erzbischofs“ findet sich, je nach Wetterlage, für fast das ganze Spektrum:
vom „Sedi“ zum „Tradi-Ästhetiker“, Belegmaterial.
An Jubärens (Thema Religionsfreiheit) Ich hatte versucht darzulegen, dass es keinen religionsneutralen
Staat geben kann. Deswegen ist der Begriff „Religionsfreiheit des Staates“ noch nicht sinnlos. Er bezeichnet
eben das Unmögliche, das Modernisten vom Staat fordern, dieser aber nie leisten kann: Eben religionsneutral
zu sein. Der Staat kann sich nicht entscheiden, ob er eine Religion für wahr hält. Er kann nur entscheiden,
welche er für wahr hält. Verborgen in den allermeisten staatlichen Handlungen scheint mir ein Für-Wahr-Halten
der Relativismus-Religion. Dies scheint mir mehr oder weniger für alle westlichen Länder zu gelten.
Hier von religionsneutralen Staaten zu sprechen, halte ich nicht für sachgerecht, weil Relativismus eine
Form der Letztbegründung ist – also eine Religion mehr. Ergo ist der sogenannte Säkularismus keine Weise
der Gewährung von Religionsfreiheit. Er wird mehr und mehr zum Gegenteil.
Pius XII./Lycobates Pius XII.: Ich warte noch immer auf die Beweise für die Anzahl von 5 bis 6 Millionen
jüdischer Opfer. Lycobates: Nicht nur der Sepp will die Piusbruderschaft, möglichst komplett, kassieten
und neutralisieren, sondern dies wollte auch Lefébvre und will das Duo Schmidberger/Fellay.
Ach, Herr van Laack! Ich habe meine Meinung nicht geändert. Und auch nie versteckt. Und ich sage auch
innerhalb der FSSPX nichts anderes als außerhalb (ok, vielleicht bin ich draußen manchmal etwas konservativer).
Ich bin Katholik und Christdemokrat. Immer gewesen. Immer öffentlich. Die Kirche in Ostdeutschland, in
der wir praktizierten, wurde von Staat unterdrückt. Der Staat war kommunistisch und pro-Arafat, wir waren
antikommunistisch und pro-Israel. Das ändere ich doch nicht, nur weil irgendwelche durchgeknallten Sektierer
aus England mich angreifen. Die Kirche befindet sich in einer Krise, an der das Vatikanum II wesentlichen
Anteil hat. Deshalb verstehe ich, dass die FSSPX einen Firewall dagegen errichtet, um nicht durch die
Anerkennung des Konzils auch von der Krankheit infiziert zu werden. Ich habe mich ja selbst in diesen
sicheren Bereich geflüchtet. Wenn sie aber nicht mehr anerkennen muss, ändert sich die Lage. Zumal die
Firewall eben auch positive Entwicklungen verhindert und Abgrenzungen befördert. Persönlich war und
bleibe ich Optimist. Krisen vergehen, die Kirche bleibt. Ich sehe mich nicht als Traditionalisten, sondern
als Avantgardisten. Die „alte“ Messe ist nicht Vergangenheit, sondern Zukunft.
Lieber Pius XII. Ich kann Ihnen ja oft nicht zustimmen, wenn wir zu irgendeinem kreuz.net-Artikel aufeinander
treffen. Aber für Ihre letzten drei Beiträge hier erhalten Sie von mir langanhaltenden und donnernden
Applaus! Das klingt ja mal richtig versöhnlich, sanft und überhaupt! Weiter so, bitte, dann hab ich
sie auch wieder lieb :)3 :)3 :)3
zutreffend @Brandenburgis Rom kommt es einzig auf die Versöhnung an. Das ist richtig. Das modernistische
Rom will, koste es, was es wolle, die Priesterbruderschaft, möglichst vollständig, einverleiben und
damit abwürgen. Ziel der Modernisten ist es, die apostolische Sukzession auszulöschen. Diese ist in
der PB bisher intakt vorhanden. Sobald aber die PB eine „Prälatur“ o.ä. geworden sein wird, ist doch
damit zu rechnen, daß Bf. Fellay mittelfristig abgelöst werden und durch einen „Bischof“ neuen Stils
ersetzt werden wird, der dann auch künftig die „Weihen“ vornehmen wird. So geschieht es ja bereits in
der Petrusbruderschaft und verwandten Vereinen, wo fast immer nach dem neuen Ritus geweihte „Bischöfe“
die Weihen vornehmen (einzige mir bekannte Ausnahme: Bf. Palazzini, bereits verstorben). Daß Bf. Williamson
auf einem Abstellgleis steht, ist schon jetzt klar; auch Bf. Tissier und Bf. de Galarreta dürfte Ähnliches
bevorstehen; sie werden sich bestenfalls mit einem „Titularsitz“ von Ratzingers Gnaden begnügen müssen,
etwa Mitropolis in Traditopia. Da die Gültigkeit der neuen Weihen in der PB schon jetzt mehr oder weniger
ein Tabuthema ist, und diese wichtige Frage dort nie gründlich durchgedacht wurde, ist für die Zukunft
das Schlimmste zu befürchten. Der Herr wird es richten! Auch diese Prüfung wir der Klärung und einer
Scheidung der Geister dienlich sein.
die zentrale Frage ist Wollen die Kleriker der von P. PIUS V. festgelegten Liturgie dienen oder weiterhin
im Glaubensabfall stehen. QUO PRIMUM hat alles in gottbefohlener Art festgelegt!
Aber dann … … Brandenburgis, muss man entweder annehmen oder Sedisvakantist werden. Tertium non datur –
unter der von Ihnen genannten Bedingung. Oder sehen Sie das anders?
#100 Brandenburgis 16:26:50 | Mittwoch, 22. Juni 2011
Ich bin sicher, daß Rom konzedieren wird, daß man weder das Konzil annehmen, noch die Neue Messe feiern
muß. Rom kommt es einzig auf die Versöhnung an.
Aber Alois! Ich sprach von einem Angebot, bei dem man gerade die in den Gesprächen herausgearbeitete
theologische Position nicht ändern muss. Ein solchen Angebot kann man auf der Basis der theologischen
Position der FSSPX nicht ablehnen. Das geht nicht. Wenn man nicht annehmen will, muss man seine Position
verändern. Sehen Sie: Bis 1988 hieß es immer, die FSSPX müsse das Konzil annehmen. Das ist inakzeptabel,
ganz klar. Nur haben die Gespräche gezeigt, in welchen Punkten man mit welchen Argumenten man unterschiedlicher
Meinung ist. Wenn nun ein Angebot kommt, bei dem man seine Meinung nicht ändern muss – mit welchen theologischen
Argumenten wollen Sie denn dann ablehnen? Mit denen, über die man gesprochen hat, ja wohl kaum, denn
die darf man ja behalten. Also müssen Sie neue Argumente finden, die FSSPX müsste also ihre Position
verändern, nur um das Angebot nicht anzunehmen. Und lassen Sie doch bitte Ihre persönlichen Angriffe!
Wir können gern Argumente austauschen, aber diese permanenten Unterstellungen, ich würde etwas bestimmen
oder nicht, was soll das? Ich bestimme gar nichts. Und will es auch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass
die Lösung zwischen Rom und der FSSPX eine theologische sein muss. Und wenn man der FSSPX ihre theologischen
Argumente, wie in den Gesprächen vorgetragen, zubilligt – dann muss sie annehmen, weil es eben keine
theologischen Argumente dagegen mehr gibt. Thomistische Theologie ist sehr logisch.
Begriffsverwirrung Lorenz: „Wer in einer solchen Welt Religionsfreiheit des Staates fordert, sollte sehr
genau wägen, ob er nicht lieber eine Donau-Monarchie zurück haben wollen würde.“ Der Begriff „Religionsfreiheit
des Staate“ ist unsinnig. Freiheit bezieht sich immer auf die Rechte der Bürger, die der Staat „achten
und schützen“ muss: „achten“ heißt, er hat als Staat den Bürgern nichts vorzuschreiben, „schützen“
oder gewährleisten heißt, das der Staat die Christen in Ägypten oder Pakistan z. B. vor fanatischen
Moslems schützen muss. Der (ausführende) Staat selbst hat keine „Freiheit“, sondern sein Handeln ist
durch Verfassung und Recht festgelegt.
#97 Alois Bischof 16:11:16 | Mittwoch, 22. Juni 2011
@Pius XII Kommt er zum letzeren Ergebnis, kann die FSSPX doch gar nicht ablehnen, ohne sedisvakantistisch
zu werden. Das bestimmen doch nicht Sie, Herr Hauptmann. Erzbischof Lefebvre hat es stets abgelehnt das
gesamte Konzil annehmen zu müssen, und vor allem auch nur einmal die „Neue Messe“ zu feiern. Denn diese
Bedingung war 1973, 1976 und auch 2011 in „Universae ecclesiae“ (Benedikt XVI.) enthalten. Würde die
Priesterbruderschaft St. Pius X., in ihrem jahrzehntelangen Balancierakt zwischen Neomodernismus und der
Position des theologischen Sedisvakantismus, dem jedoch zustimmen, so wäre der Widerstand ab 1969 gegen
den „Novus Ordo Missae“ umsonst gewesen. „Pius XII“ bestimmt erst gar nichts in der Piusbruderschaft –
auch heute nicht. Ein Paar Videos für Sie: 1. 2011: so weit ist das Bistum Campos (Brasilien) unter Bischof
Arêas Rifan in einem Apostolischen Ordinariat schon gekommen: der alte Assistent Bischof de Castro Mayers
zelebriert jetzt sogar aktiv eine Neue Messe mit Handkommunion in Aparecida (2011!). www.youtube.com/watch?v=cOfr2-q6ARc
2. Bundeskanzler Adenauer. www.youtube.com/watch?v=9CaaQywraXw
Die Gespräche gescheitert? Das wäre neu. Ziel der Gespräche war es doch, die bestehenden Differenzen
herauszuarbeiten. Das ist geschehen. Von Scheitern keine Spur. Nun muss der Papst die Konsequenzen ziehen:
entweder, er erklärt die Differenzen für eine juristische Einheit hinderlich, oder er erklärt sie für
nicht so gravierend. Tut er letzteres, kommt die kirchenrechtliche Lösung. Was er tut weiß niemand.
Kommt er zum letzeren Ergebnis, kann die FSSPX doch gar nicht ablehnen, ohne sedisvakantistisch zu werden.
Wenn die FSSPX das Konzil nicht annehmen muss, die Liturgie behalten darf und rechtlich gegen bischöfliche
Übergriffe geschützt ist – wo ist dann noch ein Notstand, der zum Ungehorsam berechtigt?
Die Frage ist doch könnte die Piusbruderschaft ein Abkommen mit Rom ertragen oder würde sie daran auseinanderbrechen.
Wenn Fellay will und williamson nicht z. B.
Lorenz Der Staat trifft ständig autoritativ Entscheidungen. Dies, wie Sie richtig sagen auf der Basis
von „Werten“. Diesen Werten liegen kaum sichtbar letzte Überzeugungen zu Grunde. Der Staat trifft also,
wiewohl verhüllt, ständig Glaubensentscheide. Meinem Eindruck nach sind diese zuallermeist Ausdruck
des Glaubens an den Nicht-Gott. Ich würde eher sagen, dass der Staat im Bereich der „Werte“ auf bestimmte
Haltungen und Überzeugungen seiner Bürger angewiesen ist, auch wenn er hinsichtlich des Zustandekommens
und der Pflege dieser Überzeugungen und Haltungen keine alleinige Zuständigkeit hat. Der Staatsrechtler
Ernst-Wolfgang Böckenförde drückt das so aus: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen,
die er selbst nicht garantieren kann.“ So weit ihm dies bewußt ist, kann auch der säkulare Staat den
Beitrag der religiösen Gemeinschaften zur Erhaltung der „Werte“ des GG ausdrücklich anerkennen. Dazu
rafft sich inzwischen sogar Habermas auf, der die Religion als willkommenen Bündnispartner gegen eine
„entgleisende Moderne“ erkennt. In Fragen der Bioethik etwa sieht Habermas „n u r in religiöser Sprache“
(!) seine eigenen moralischen Positionen „hinreichend differenziert“ ausgedrückt.
@Tchibo Warum bin ich eigentlich ein Namensdieb? Haben Sie auf „Czibo“ ein Copyright? Und was Namen angeht,
so benutzen Sie ja unendlich viele, lieber Aleph / Gilbert / Schalom etc. etc. Ist natürlich praktisch,
wenn man so oft wie Sie gesperrt wird. Sie wollen bestimmt den „1001-Christenpreis“ von Herrn Breitenbach
verliehen bekommen, für Ihr jahrelanges und unermüdliches Internetapostolat. Strengen Sie sich an
An Domenico (Ihr Begriff der Religionsfreiheit) Machen wir es praktisch: Der Staat (durchaus der Staat,
dort wo er staatliche Autorität beansprucht) beeinflusst unser Für-wahr-halten, also unseren Glauben.
In der Schule, vor Gericht, in der Legislative, ach in allen Politikbereichen. Die Debatten auf kreuz.net
sind ja nur ein Ausschnitt. Dieser Staat behauptet von sich und konzediert kein „religiöses Erkenntnisorgan“
zu besitzen. Das ist aber in Wahrheit eine Irreführung. Und zwar eine ganz hinterlistige (ohne dass ich
für die Hinterlist bösen Willen eines einzelnen Menschen unterstelle). Der Staat trifft ständig autoritativ
Entscheidungen. Dies, wie Sie richtig sagen auf der Basis von „Werten“. Diesen Werten liegen kaum sichtbar
letzte Überzeugungen zu Grunde. Der Staat trifft also, wiewohl verhüllt, ständig Glaubensentscheide.
Meinem Eindruck nach sind diese zuallermeist Ausdruck des Glaubens an den Nicht-Gott. „Unsere Atheisten
sind fromme Leute“ hat schon Max Stirner gewußt. Die Relativismus-Religion wird mit zunehmendem Zelotismus
verteidigt. Wer in einer solchen Welt Religionsfreiheit des Staates fordert, sollte sehr genau wägen,
ob er nicht lieber eine Donau-Monarchie zurück haben wollen würde. Wie sagte schon Novalis: „Es muss
eine herrliche Zeit gewesen sein, als Europa ein katholisches Land war“.
Christenspass gleich werde ich wieder gesperrt. Übrigens kann die Kriminalpolizei kreuznet dankbar sein,
da kann sie die Rechtsradikalen so schön kennenlernen und rausfischen für den knast.
Nur durch die wieder volle Gemeinschaft kann die Piusbruderschaft weiter segensreich wirken ! Auch wenn
noch theologische Ungereimtheiten bestehen; sollte der Heilige Vater tatsächlich ein Angebot eines unabhängigen
„Apostolischen Ordinariats“ unterbreiten, wäre es für die hl. Tradition nicht förderlich, dieses unbedacht
auszuschlagen; gerade Papst Benedikt XVI. hat zu den Gesprächen eingeladen mit der erklärten Absicht
der Erreichung der wieder vollen Kirchengemeinschaft der Piusbruderschaft; kurz nach Beginn der Gespräche:
„In diesem Geist vertraue ich vor allem auf den Einsatz Eurer Behörde, damit die lehrmäßigen Probleme
überwunden werden, die noch bestehen, so dass sich eine volle Kirchengemeinschaft der Bruderschaft St.
Pius X. erreichen läßt.“ www.razyboard.com/…07887-5832582-0.html wenn durch die volle Gemeinschaft
kein Fingerzeig auf die Piusbruderschaft mehr möglich ist, so wäre ihr Wirkungsfeld für ihre segens-
und gnandereiche Verkündigung weitaus grösser; auch Hw Prof. May betont: „Wir brauchen die Piusbruderschaft“ www.razyboard.com/…07887-6042394-0.html so wäre es vielen Gläubigen möglich, die Piusbruderschaft
ohne künstlich gelegten „Hürden“ näher kennen zu lernen; sicherlich auch das Wirken S.E. Lefebvre (
der hl. Pater Pio bat gar um dessen Segen!,. 4. Beitrag Linkhinweis) www.razyboard.com/…07887-5980016-0.html
#81 Brandenburgis 13:50:20 | Mittwoch, 22. Juni 2011
Es kostet viel, ein Christ zu sein und nach dem Sinn des reinen Geistes leben, denn der Natur geht es
sehr sauer ein, sich immerdar in Christi Tod zu geben; und ist hier gleich ein Kampf wohl ausgericht’,
das macht’s noch nicht, das macht’s noch nicht. 2. Man muß hier stets auf Schlangen gehn, die ihren Gift
in unsre Fersen bringen, da kostets Müh, auf seiner Hut zu stehn, daß nicht der Gift kann in die Seele
dringen; wanns mans versucht, so spürt man mit der Zeit die Wichtigkeit, die Wichtigkeit. 3. Doch ist
es wohl der Mühe wert, wenn man mit Ernst die Herrlichkeit erwäget, die ewiglich ein soicher Mensch
erfiihrt, der sich hier stets aufs Himmlische geleget, es hat wohl Müh, die Gnade aber macht, daß mans
nicht acht, daß mans nicht acht. 4. Man soll ein Kind des Höchsten sein, ein reiner Glanz, ein Licht
im großen Lichte. Wie wird der Leib so stark, so hell und rein, so herrlich sein, so lieblich im Gesichte,
dieweil ihm da die wesentliche Pracht so schön gemacht, so schön gemacht.
Wir sollten es doch mehr mit den katholischen Räten halten Die vier Katholovisten heissen Matthäus,
Marcus, Lucas und Johannes, die ihre Katholovien geschrieben haben lateinisch oder griechisch? der begriff
„evangelisch“ ist doch etwas belastet.
Möge er standhaft, damit er vom mystischen Leib der heiligen Kirche nicht aufgesogen werden kann und
dieser Leib keinen Schaden nehmen muss durch altliturgische Fremdkörper…!