Ein neues Buch über die Charismatische Erneuerung zeigt deren Schwächen auf und macht Lösungsvorschläge. Von Marie-Claire Wetterstein.
Das Buch „Sprachenreden oder Zungenreden“ von Wolfgang Lindemann.
(kreuz.net) Sind wir Zeugen einer neuen Ausgießung des Heiligen Geistes über die leidende, gottferne
Menschheit?
Erleben wir heute ein neues Pfingsten – mit den drei Zeichen Reden in fremden Sprachen, Prophetien
und Wunderheilungen?
Viele Christen sind davon fest überzeugt und haben sich deshalb in der Charismatischen
Erneuerung zusammengefunden.
Das Buch „Sprachenreden oder Zungenreden“ von Dr. Wolfgang B. Lindemann
(40) untersucht, ob wir tatsächlich in einer solchen außerordentlichen Zeit leben. Es erschien Anfang
Dezember.
Sein Autor wirkt seit Januar 2007 als Allgemeinmediziner und kognitiver Verhaltenstherapeut
im Nordelsaß.
Kein Generalangriff
Innerhalb der Charismatischen Erneuerung spielt das Zungen- oder
Sprachenreden wohl die größte Rolle unter den oben genannten drei Zeichen des pfingstlichen Kommens
des Heiligen Geistes.
Diese Zeichen sind nach Angaben von Vertretern der Charismatischen Erneuerung ein
Beleg für eine neue Geistausgießung.
Lindemann kennt die Charismatische Erneuerung durch jahrelange
Erfahrung „von innen“.
Er war unter anderem zwei Jahre lang Mitglied der klosterähnlichen „Gemeinschaft
der Seligpreisungen“, die aus der französischen Charismatischen Erneuerung hervorgegangen ist.
Dabei
hat er bei weitem nicht nur negative Erfahrungen gemacht.
Darum ist das Buch kein Generalangriff auf
„die“ Charismatische Erneuerung.
Es möchte vielmehr auf deren spezielle Schwächen hinweisen – wie sie
jede Frömmigkeitsrichtung besitzt.
An diesen Schwächen wird eine grundsätzlich konstruktive Kritik
geübt.
Die Zungenrede ersetzen
Das Buch will einen breiten Leserkreis erreichen und dennoch fachlich
so abgesichert sein, daß auch Theologen, Geistliche und kirchliche Verantwortungsträger angesprochen
werden.
Es enthält eine genaue Untersuchung der biblischen Texte und der einschlägigen Stellungnahmen
des überragenden Theologen Thomas von Aquin († 1274).
Außerdem blickt es auf das Gesamte der überlieferten
Lehre der Kirche sowie auf profanwissenschaftliche Untersuchungen des Zungenredens.
Als Ergebnis wird
postuliert, das charismatische Zungenreden durch bessere und der Natur des Menschen und der katholischen
Religion mehr entsprechende Formen zu ersetzen.
Als Alternative zum Zungenreden wird der Gregorianische
Choral vorgeschlagen.
Eine der ersten Initiativen von Papst Benedikt XVI. war dessen Förderung.
Das
Buch kann beim Bernardus-Verlag oder über eine Buchhandlung bestellt werden.
Dr. med. Wolfgang B. Lindemann:
„Sprachenreden oder Zungenreden“
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49 Lesermeinungen
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Hure Krishna Scher dich fort, du wahnwitziger synkretistischer Sektierer, wo deine Satanistengenossen
a la Blavatsky schmoren. Besser aber du bekehrst dich von deiner Dummheit und deiner Liebe zum Teufel
zu Christus und Seiner Kirche, ehe du aus dem Leben scheidest.
Pfingstler Nach dem Pentecostismus will der Heilige Geist die Kirche erneuern, um alle Menschen zur Einheit
zu führen. Auch der „Papst“ Johannes XXIII. unterstützte die Pfingstler, indem er von einem neuen „Pfingsten“
fabulierte. Im Pentescostismus und in der Konzilssekte ganz allgemein wirkt ein Geist, der nicht der Heilige
Geist ist.
#46 Dumbledor 15:47:44 | Donnerstag, 23. Juni 2011
DerRabe: Zungenrede zungenreden verstummt, so steht es in der bibel. Ja, das stimmt. Die Frage ist nur
WANN. Genau hier glauben die evangelikalen Protestanten, dass nach „Solar Scriptura“ mit der Kanonisierung
der Schrift das „Vollkommene“ erreicht wurde, und daher nicht nur die Sprachen, sondern auch Weisheit
und Erkenntnis und andere Geistesgaben weggenommen wurden (vgl. mit besagter Bibelstelle). Allein schon
deshalb kann dies nicht katholische Lehre bzw. Schriftinterpretation sein. Die Sprachen leben weiter (bis
zur Vollkommenheit in der Wiederkunft Christi), sind aber nicht jedem gegeben.
#43 Hare-Krishna 09:24:26 | Donnerstag, 23. Juni 2011
es gäbe keine katholischen Charismatiker? Die biblische Zungenrede wird von Katholiken geleugnet? Aber
nur von selbsternannten Oberkatholiken. Wahrscheinlich sind Euch katholische Mystiker de.wikipedia.org/wiki/Mystiker
ebenso fremd wie jegliche Form von Charismatikern. Beispielsweise war der Heilige Paolo ein katholischer
Mystiker aber auch de.wikipedia.org/wiki/Paul_vom_Kreuz de.wikipedia.org/…Hildegard_von_Bingen de.wikipedia.org/…iki/Franz_von_Assisi
Franziskus hat der Legende nach 1223 in Greccio das erste Mal das Weihnachtsevangelium in Form einer lebenden
Krippe darstellen lassen. Dass die Heilige Messe in Anwesenheit von Tieren und in einer Stallhöhle über
einer echten Krippe gefeiert wurde, zeigt den Sinn des Franziskus für Anschaulichkeit und Theatralik.
Dies war als Abwandlung der im Mittelalter verbreiteten Mysterienspiele eine Neuerung, die in vereinfachter
Form (beispielsweise durch bildliche oder figürliche Darstellungen) in die Andachtsübungen vieler Klöster
übernommen wurde. Jahrhunderte lang dienten Krippendarstellungen den Franziskanern wie auch den Jesuiten
als anschauliches Material für die Katechese. Der Brauch, an Weihnachten eine Krippe aufzustellen, hat
sich inzwischen über die ganze Welt verbreitet. Ob bei dieser Form die Messfeier vom heiligen Franz von
Assisi von den Obergläubigen und den Piusbrüdern noch als liturgisch korrekt angesehen würde, ist fraglich.
Man könnte ja mal einen Hund in eine Piusmesse mitnehmen und die mystisch-liturgische Reaktion von Traditionsbewussten
beobachten.
Es gibt keine Katholiken, die gleichzeitig „Charismatiker“ sind. Das ist absurd. Die V2-Sekte ist skandalös
und das Gegenteil von katholisch. Im letzten oder vorletzen Mitteilungsblatt der FSSPX gibt es übrigends
einen relativ Ausführlichen Artikel über die Charismatikersekte, die auch in der V2-Sekte Aufnahme gefunden
hat.
Psalmus 150 Laudate Dominum Laudáte Dóminum in sanctuário eius, laudáte eum in firmaménto virtútis
eius. Laudáte eum in magnálibus eius, laudáte eum secúndum multitúdinem magnitúdinis eius. Laudáte
eum in sono tubæ, laudáte eum in psaltério et cíthara, laudáte eum in týmpano et choro, laudáte
eum in chordis et órgano, laudáte eum in cýmbalis benesonántibus, laudáte eum in cýmbalis iubilatiónis :
omne quod spirat, laudet Dóminum.
Halleluja … 1. Traurig, dass der Bernardus-Verlag, eigentlich einer noch als seriös bekannten Abtei
zugehörig, einem Schreiberling wie Dr. Lindemann ein Forum gewährt. 2. Woher stammen die langen Endungen
der gregorianischen Hallelujas, teilweise auch im Gotteslob zu finden? Sie sind Reste einer Praxis spontaner
Improvisation, charismatischen Singens, die wohl noch der hl. Augustinus gekannt (und reglementiert) hat.
SignSal
kristall :)3 Zustimmung! Deswegen habe ich ja auf diese Bibelstelle hingewiesen, denn das Zungengelalle
der Charismatiker kann ja niemand auslegen. Und vor allem lallen alle gleichzeitig, was sich dann anhört
wie eine esoterische Geisterbeschwörung. Und als Ergebnis davon fallen sie dann Reihe nach um, um in
ihren „Geistern“ zu ruhen. Liebe Grüße :(3
Über die Charismen der Prophetie und der Zungenrede „…Wenn man in Zungen reden will, so sollen es nur
zwei tun, höchstens drei, und zwar einer nach dem andern; dann soll einer es auslegen. Wenn aber niemand
es auslegen kann, soll auch keiner vor der Gemeinde so reden. Er soll es für sich selber tun und vor
Gott…“ (1. Korinther, 14,26-27) Alles was Paulus sonst noch über das Zungenreden sagt, ist im ersten
Brief an die Korinther, Kapitel 14 zu finden:
Endlich wieder ein namentlich gekennzeichneter sauberer Artikel Charismatische katholische Gottesdienste
und auch die Gregorianik haben meiner Seele immer gut getan. Beides kann ich bestens empfehlen.
Interessanter Vorschlag zur Freizeitgestaltung! Setze mich dann mal in mein Wohnzimmer und werde ekstatisches
Zeug nach gregorianischen Melodien brabbeln. Bin auf die Zeitspanne bis zu meiner stationären Einweisung
gespannt. Soll keiner denken, ich hätte kein Durchhaltevermögen. Vorraussetzung für diese Handlung
ist, das mir mein wertester Spielgefährte Paul M. eine Mantilla schenkt.
guter Vorschlag aus der Arztpraxis Als Alternative zum Zungenreden wird der Gregorianische Choral vorgeschlagen.
statt Schlangengurken wird Blumenkohl vorgeschlagen!