Familie
Eine sexuelle Gegenrevolution
Der Kongreß ‘Freude am Glauben’ des ‘Forums Deutscher Katholiken’ verabschiedet am 11. Juni in Regensburg drei Resolutionen. Die zweite beschäftigt sich mit dem moralischen Absturz der Gesellschaft.
(kreuz.net, Regensburg) Der eheliche Akt dient der Fortpflanzung und der liebenden Vereinigung von Mann und Frau. Wird er dieser zwei Ziele beraubt, verkommt er zu einer abstoßenden Triebbefriedigung. Der Mensch zerstört sich selber und die Zukunft der Gesellschaft.

In diesem Sinn äußerte sich der Kongreß ‘Freude am Glauben’ am gestrigen Sonntag.

Der Kongreß ‘Freude am Glauben’ wird jährlich vom ‘Forum Deutscher Katholiken’ als offene theologische Tagung veranstaltet.

Das ‘Forum Deutscher Katholiken’ ist ein Zusammenschluß von katholischen Vereinigungen und Einzelpersönlichkeiten. Es wurde im September 2000 gegründet und will kirchen- und papsttreue Katholiken unterschiedlicher Ausrichtung in einem lockeren Verband vereinigen.

Das moralische Fundament unserer Gesellschaft sei systematisch zerstört worden, heißt es in der Erklärung. Gründe dafür sind die Jagd nach sexueller Triebbefriedigung seit den 60er Jahren, die Aufhebung des Pornographieverbots Anfang der 70er Jahre und das Homo-Konkubinat mit Adoptionsrecht zu Beginn des dritten Jahrtausends.

Die Medien spielen mit, indem sie immer neue Grenzen des Schamgefühls und der Menschenwürde einreißen.

Dadurch entsteht – so die Resolution – keine Freiheit, sondern Gefangenschaft sexueller Abhängigkeiten.

Staat, Medien, Erziehungssystem und Wirtschaft wirken in dieselbe Richtung. Die Jugend ist diesen verderblichen Einflüssen ohnmächtig ausgeliefert.

Sie ist der Pornographie ausgesetzt und wird zur Frühsexualität verleitet. Dadurch verliert sie den Wunsch und die Fähigkeit zu Ehe und Familie.

Die Folgen sind die Zerstörung des Einzelnen, das Zerbrechen der Familien, der Verfall der Leistungsfähigkeit, die Kinderabtreibung, die sexuelle Kriminalität vor allem gegen Kinder, die Vergreisung der Bevölkerung und der Glaubensabfall.

Unsere Kultur droht – wie vorher schon andere Zivilisationen der Vergangenheit – durch die Preisgabe moralischer Werte zu verfallen.

Um der tödlichen Umklammerung dieser Kultur des Todes zu entkommen, braucht die Gesellschaft eine sexuelle Gegenrevolution der Reinheit, Keuschheit und ehelichen Treue.

Jeder ist aufgerufen, sich dafür einzusetzen:

– Eltern, indem sie die Reinheit in Liebe und Klarheit vorleben und ihre Kinder dazu erziehen.

– Eltern und Lehrer, indem sie sich einer Sexualerziehung widersetzen, welche die Perversion der Frühsexualität als normal hinstellt.

– Eltern, Lehrer und Bildungspolitiker, indem sie statt „Sexualerziehung“ die schulische Vorbereitung auf Ehe, Familie und Kindererziehung fördern.

– Journalisten, indem sie das geistige Klima eines Landes positiv beeinflussen.

– Politiker, indem sie der Familie – angesichts der Vergreisung der Bevölkerung – die höchste Priorität einräumen und die Kinderabtreibung bekämpfen.

– Bischöfe und Priester, indem sie die kirchliche Morallehre verkünden und den Jugendlichen Glauben statt bloßer Freizeitunterhaltung bieten.

– Junge Menschen, indem sie sich für die Reinheit entscheiden.
      
15 Lesermeinungen
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#15   MilesChristi   15:45:03 | Montag, 20. Juni 2005
@ andere Infos über Medj
Für alle, die Englisch lesen können empfiehlt sich dieses (lange) Buch vom verstorbenen Michael Davies, der auch wegen seiner kroatischen Ehefrau Zugang zu originalsprachlichen Dokumenten hatte.
www.mdaviesonmedj.com/
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#14   Marcel   15:29:11 | Montag, 20. Juni 2005
Charismatismus
sämtliche zuständigen Bischöfe ablehnend geäußert haben ? {…}
Was ist aber mit Gruppen wie totus tuus oder Immanuel ? {…} Solange das Lehramt nicht konkret in Frage gestellt wird
Miles-Christi liegt richtig. Alle für Medj. zuständigen Ortsbischöfe haben sich ablehnend geäußert. Die entsprechenden Reden des jetzigen Ortsbischofes erfolgten öffentlich und unmißverständlich.
„Die“ Medjugorjaner pflegen folgenden Satz: „Und wenn die Kirche Medjugorje als unecht deklarieren würde, wäre es dennoch echt!“.
Viele blenden den diesem Satz innewohnenden Konflikt mit dem Lehramt aus, indem sie von der fiktiven Unmöglichkeit ausgehen, daß Medj. nicht unecht sein könne.
Doch den konkreten Konflikt, sprich: Ungehorsam der Medj-Gruppen gegenüber dem Ortsbischof sieht man vor Ort (illegale Niederlassungen unerlaubter Orden, usw.)
Die wenigen Medj.-Kenner hier im Kommentarbereich äußerten sich vor einiger Zeit hier:
www.kreuz.net/…rticle.694-page.html
www.kreuz.net/…rticle.986-page.html
Im Monatsmagazin „Theologies“ (Hrsg. D.Berger) kam im Februar 2005 eine sehr fundierte Entlarvung Medj., die sich mit meiner Erfahrung deckt (die des Autors ist allerdings wesentlich größer).
Das Heft war als PDF von Theologisches.net zu beziehen und der Artikel ist auch hier erhältlich www.theologisches.info/brot1.htm (*), inkl. der ebenfalls im Magazin puplizierten Replik des Autors auf einen Brief eines Medj.-Paters.
(*) Per Netz-Suche gefunden.
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#13   MilesChristi   12:05:31 | Montag, 20. Juni 2005
Medj
Ja, alle „Seher“ sind verheiratet. Keiner davon arbeitet, sie leben von den Pilgern (denen bzw. Familie und Großfamilie) gehören die meisten Hotels dort. Ja, in den angeblichen Botschaften gibt es auch äußerst unorthodoxe Aussichten (die meisten sind belanglos und der Gottesmutter unwürdig). Ja, keiner der Bischöfe von Mostar hat je die „Erscheinungen“ akzeptiert. In meinen Augen ist Medj die pure Geldmacherei.
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#12   Laurentius2   12:03:06 | Montag, 20. Juni 2005
zu Medjugorje
Ist es wahr, was über die „Seher“ von M. gesagt wird, daß sie alle (?) verheiratet sind, ihre Familien im Luxus schwelgen ? Daß Maria eine Moslemin bezeichnet haben soll: „Schaut her, das ist eine Heilige?“ Daß sich sämtliche zuständigen Bischöfe ablehnend geäußert haben ? Dann hätte ich ebenfalls stärkste Bedenken.
Was ist aber mit Gruppen wie totus tuus oder Immanuel ? Muß man da wirklich alles so negativ sehen ? Solange das Lehramt nicht konkret in Frage gestellt wird, denke ich nicht, oder ?
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#11   Marcel   16:33:58 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Spezialeingaben
ich bin skeptisch gegenüber Charismatikern, aber ich werde sie solange verteidigen, wie sie ihre pfingstlerischen ERFAHRUNGEN nicht als Ersatz oder wesentliche Ergänzung der kirchlichen Lehre sehen, sondern als individuelle Bestätigung des wahren Glaubens.
Aber das machen diese doch. Die großen Charismatismus-Gruppen, allen voran die Medjugorjaner, die seit dem erwähnten Bruch im „Fels“ Prof. Gindert und sein Forum (und generell weltweit die kath. Jugend) dominieren: sie stellen ihre angeblichen Eingebungen und Privatlehren gegen die ewige Lehre der Kirche, in den Dienst des Modernismus, usw. (Dabei teilweise noch über die modernistischen Irrtümer des V.II hinausgehend.)
Ich steckte jahrelang in den Fängen der Med.-Charismatisten, saß ihrer unfaßbar gut organisierten und mächtigen Propaganda auf, propagierte sie sogar selber. Man kennt sie, ihre Wunderheilungsgottedienste, ihren „alle fallen wie tot um“-Pseudo“segen“, ihre glassprengende Gospelei, usw.
Nein danke, mit solchen Gruppen ist der Kirche nicht gedient. Den verführenden Betrügern, die hinter Med. stecken und Millionen gutgläubige Menschen in den Irrtum reißen, gehört das Handwerk gelegt und nicht katholische Foren überlassen.
Doch Rom schweigt, ist unfähig zu handeln. Nicht einmal den für Med. zuständigen und das Spektakel seit Jahrzehnten ablehnenden Ortbischöfen stärkt es den Rücken.
Seit der Vermählung mit der Revolution auf dem V.II läßt man eben auch diese Revolution gewähren…
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#10   Laurentius2   15:12:46 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Rom und Roma aeterna
Ich kann Ihre Enttäuschung über Rom sehr gut verstehen. Was glauben Sie, meinten der alte und der neue Papst beide vor ca. 3 Jahren als sie sich in ausführlichen Interviews (damaliger Kardinal R.) bzw. eindringlichen Appelllen (Papst JP II.) über das Intrigenwesen im Vatikan beschwerten?
Unser Trost: im Mittelalter war es auch nicht besser !
Wenn in Rom aber immer noch neben vielem (!) Versagen die katholische Wahrheit verkündet wird, ist das nicht ein Beweis dafür, daß es ein „Roma Aeterna“ gibt, das der Hl. Geist niemals ganz im Stich läßt ?
Müssen wir nicht alle Kräfte stärken, die dieses ewige Rom lieben und unterstützen wollen ?
Nochmal, auch ich bin skeptisch gegenüber Charismatikern, aber ich werde sie solange verteidigen, wie sie ihre pfingstlerischen ERFAHRUNGEN nicht als Ersatz oder wesentliche Ergänzung der kirchlichen Lehre sehen, sondern als individuelle Bestätigung des wahren Glaubens. Ähnliches tut doch die Kirche mit Lourdes oder Fatima, sie sind ja kein Dogma, aber ein katholischer möglicher Weg zum Ziel. Viele Wege führen eben nach Rom !
Übrigens war der Kongreß außer der für mich persönlich nervig-lauten Musik primär von anderen Gruppen geprägt: zB von Gesellschaften, die in mutiger Weise konversionswilligen Muslimen helfen oder Verlagen, die zeitgemäß geschriebene echt katholische Bücher vertreiben oder den Petrusbrüdern oder prominenten romtreuen Bischöfen oder den neuen Sendern EWTN oder KTV u.s.w.!
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#9   Irenäus   15:34:30 | Dienstag, 14. Juni 2005
Lieber Laurentius der zweite
ich wollte diesen Leuten bestimmt nicht den guten Glauben absprechen. Aber angesichts der Fehlbarkeit des Menschen muß zum guten Willen eben auch die richtige Erkenntnis hinzukommen. Ansonsten greift man ins Leere. Ich möchte in dem Zusammenhang mal aufzeigen, wie in dieser neokatholischen Atmosphäre das viele Traditionelle letzten Endes wirkungslos bleibt, ja sogar eher dazu führt, die Apostasie zu begünstigen:
als ich mal in der Bibliothek war, habe ich mir den Denzinger angeschaut; neben z.T. sehr alten Texten habe ich auch einen Blick in das letzte Konzil genommen. Ja und was muß ich da lesen? Ich wußte, daß es mehrere skandalöse Texte im Konzil gab, aber das war echt…
nicht der Hammer! Im Gegenteil. Es war das Schema über die göttliche Offenbarung. Da hieß es unter anderem, daß zwei der Evangelien Augenzeugenberichte seien, zwei andere auf Augenzeugenberichten basierten. Vom Lefebvre-Sympathisanten zum Neokatholiken hat mich das bekehrt. Denn was steht z.B. in der Einheitsübersetzung? Da heißt es ganz unverfroren, daß nicht Matthäus das nach ihm benannte Evangelium verfaßt hat. Und was hat Rom dagegen getan? Nichts!
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#8   Laurentius2   10:25:33 | Dienstag, 14. Juni 2005
@Marcel
Ihr Rat ist gut gemeint. Ich hege auch Sympathie ür Dr. Graf und sein Wirken. Aber ich werbe weiterhin dafür, daß von diesem Kongreß durchweg positive Impulse ausgehen.
Auch Charismatiker sollte man erst dann vergessen, wenn sie sich nicht am röm.-kath. Lehramt orientieren, sondern im Zweifel an ihren pfingstlerischen subjektiven Erfahrungen, die den wahren Glauben bestätigen, nicht aber ersetzen oder auch nur ergänzen können. Katholisch heißt „allumfassend“ und gleichzeitig lehramtstreu.
Ihr „vergessen Sie sie“ ist eine bedauernswerte Verengung. Prof. Gindert macht viel im Abwehrkampf gegen den Glaubensverlust, vielleicht auch mal einen Fehler. Aber was tun andere kath. Hochschullehrer ? Ich bin gespannt, wer es Ihrer Meinung nach besser macht ?
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#7   Marcel   10:05:31 | Dienstag, 14. Juni 2005
Friede, Freude, …
Laurentius: Wenn Sie, wie ich, am ewigen Rom hängen, was ja offenbar ist, dann ist Ihr Vertrauen auf Herrn Gindert und seine charismatistisch verirrte Gruppe leider auf Sand gebaut.
Viele haben diesen Mann jahrelang unterstützt und den „Fels“ gerne gelesen bis zu dem Tage, an dem diese mit der katholischen Tradition gebrochen haben und sich dem irrigen medjugorjanischen Charismatismus auslieferten. Eine Schande für den ehemaligen „Fels“.
Es erfolgte ein Bruch mit der Tradition, mit den üblichen Folgen: abstoßende Hetzartikel gegen die traditionellen Katholiken im „Fels“, Propagieren des V.II.-Revolutionskonzils, grundsätzliche Ablehnung der Messe aller Zeiten (vielleicht „nur“ aus taktischen Gründen, um es sich nicht bei den nachkonziliaren Bischöfen zu verscherzen?), Gutheißen der Satansliteratur Harry Potter, das absichtliche Spalten der Initiativkreise im deutschsprachigen Raum (vergleiche Nachfolgerin „Pro Sancta Ecclesia“), uam.
Das heißt nicht, daß alles schlecht wäre, was diese Gruppe tut oder daß alle so denkten. Doch insgesamt gilt: Vergessen Sie sie.
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#6   Laurentius2   08:17:50 | Dienstag, 14. Juni 2005
@Irenäus
Lieber Irenäus,
ich gehe davon aus, daß uns beiden die una sancta und das ewige (!) Rom gleichermaßen am Herzen liegt. Deswegen bitte nicht als Polemik mißverstehen:
Wieso nennen Sie einen Kongreß wirkungslos ? Woher nehmen Sie die präpotente Gewißheit, daß „Freude am Glauben“ u.a. wegen der geringen Anzahl der Teilnehmer ohne Ergebnis bleibt ? Ihre Arroganz schreckt ab ! Jeder einzelne Pfarrer, der sich gegen den epochalen Glaubensabfall wehrt, jeder gute Bischof, wenn er auch scheinbar alleine steht, jeder noch so kleine Kongreß hilft mit im Abwehrkampf gegen Modernismus, Protestantisierung und Verweltlichung. Jeder Einzelne ! Die Tatsache, daß unser Papst ursprünglich selber zu diesem Kongreß kommen wollte, sagt ein Übriges.
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#5   highnoon †   22:22:20 | Montag, 13. Juni 2005
Fixpunkt
nach dem Katechismus des Konzils von Trient
Trient scheint bei einigen ja der absolute Fixpunkt zu sein.
Die Rezeption dieses Konzils hat oft sehr lange gedauert! Forsche mal nach, wann der Auftrag zur Erstellung eines CIC abgeschlossen wurde.
Und wie lange hat es in vielen Teile der Kirche gedauert, bis die tridentinische Eheschließungsform eingeführt wurde?
Die Kirche hat dort Lehre und Doktrin und Liturgie den Umständen der Zeit entsprechend ausgedrückt und gestaltet.
Diese Aufgabe hat die Kirche immer! „ecclesia semper reformanda!“
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#4   Irenäus   22:08:59 | Montag, 13. Juni 2005
Wirkungslos…
müssen solche Veranstaltungen bleiben, weil sie im Rahmen der schwammigen Konzilsatmosphäre stattfinden. Man darf nicht vergessen, daß „Freude am Glauben“ auch jene fragwürdige Entscheidung bzgl. der „Messe“ von Addai und Mari unterstützt. Bei aller gebotenen Treue zum Lehramt, muß man sehen, daß diese Treue selbstverständlich auch gegenüber dem derletzten Jahrhunderte zu gelten hat; nach dem Katechismus des Konzils von Trient sind ja auch die Wandlungsworte absolut für die Gültigkeit der Messe notwendig. Was kommt als nächstes? Wenn der Papst nun auf einmal erklären würde, daß vorehelicher Geschlechtsverkehr bei aufrichtiger Liebe nur eine läßliche Sünde sei, würden diese Leute über die Weisheit des Papstes jubeln und sich die ach so rechthaberischen schismatischen Traditionalisten erregen, die sich wieder gegen das Lehramt stellen.
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#3   Toby   17:51:14 | Montag, 13. Juni 2005
Leider
muss ich sagen, dass man nicht allzu viele Erwartungen und Hoffnungen Veranstaltungen wie den Kongress „Freude am Glauben“ setzen sollte, will man am Ende nicht enttäuscht werden. Er ist allein zahlenmäßig viel zu unbedeutend, als dass er maßgeblich Gehör finden würde. Außerdem ist das sogenannte konservative Lager zersplittert, hat sich doch Prof. Gindert von der Initiativkreis-Bewegung um Dr. Graf distanziert. Auch wird das Anliegen um die überlieferte Messe von den Kongressmachern leider negativ beschieden …
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#2   Laurentius2   12:15:19 | Montag, 13. Juni 2005
Mixa – Cardinale subito !
Es gibt sie noch, die guten Hirten in Deutschland! Bei „Freude am Glauben“ waren es die Bischöfe Müller + Mixa, viele gute (meist gemobbte) Pfarrer sowie Kurienerzbischof Cordes. Diese Männer zusammen mit vielen Frauen und Männern aus dem Kirchenvolk (von Fürstinen + Gräfinen bis zu den vielen idealistischen Jugendlichen) gaben einem gläubigen Katholiken viel Anlaß zur „Freude“ !
Der Erzbischof, ein Vertrauter des Papstes, schrieb der deutschen (ich ergänze: Lehmann-)Kirche den Verfall der Glaubenskultur ins Stammbuch, indem er einen authentischen Fall von faktischem Berufsverbot für römisch-katholische Assistenzärzte in einer katholischen (???) Klinik schilderte. Er mahnte eindringlich den Unterschied zwischen Christ und „Weltmensch“ an und kritisierte die wohl typisch deutsche Mentalität, gegebene Strukturen, als etwas naturgegebenes anzusehen. Diese Worte wurden eher von den frech- als den brav-katholischen Zuhörern (sog. „Mitte“) verstanden und beklatscht.
Zur Kirchlichen Mitte gehört vielmehr der auf dem Kongreß begeistert gefeierte Bischof Mixa (Eichstätt), mit dem derzeit größten deutschsprachigen Seminar. Der Bischof brachte die kirchliche Krise auf den Punkt, zeigte ein großes Herz für alle römischen (!) Katholiken, von den kirchentreuen (!) Charismatikern bis zu den katholischen Traditionalisten, die sich auf dem Kongreß regelmäßig treffen und vernetzen. Während seiner erhellenden Rede forderten einzelne Kongreßteilnehmer auf Transparenten: Mixa – Cardinale subito !
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#1   Peccator   11:34:05 | Montag, 13. Juni 2005
Ein großes Zeichen der Hoffnung
ist das Forum Deutscher Katholiken, für alle, die noch an der Tradition des Glaubens der katholischen Kirche festhalten. Dies ist vielleicht der Anfang einer echten Reformbewegung in der Kirche. Würden doch nur die deutschen Bischöfe ihre Augen und Ohren für diese Bewegung öffnen anstatt für alle möglichen Modernisten, Liberalen und Häretiker!!!
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