Heilige
Vertagte Seligsprechung
Papst Benedikt XVI. hat die bereits angekündigte Seligsprechung von Pater Léon Dehon gestoppt. Eine Unterkommission des Staatssekretäriats soll die Angelegenheit jetzt noch einmal überprüfen.
(kreuz.net, Paris) Eigentlich hätte der französische Ordensgründer Pater Léon Dehon am 24. April diesen Jahres seliggesprochen werden sollen. Doch durch den Tod von Papst Johannes Paul II. wurde der Anlaß verschoben.

Als Tag der Seligsprechung war just jener Sonntag vorgesehen, an dem Papst Benedikt XVI. feierlich sein neues Amt übernahm.

Léon Dehon wurde 1843 in Nordfrankreich geboren. Er wurde 1868 in Rom zum Priester geweiht und gründete 10 Jahre später die Kongregation der ‘Herz-Jesu-Priester’. Weitere 10 Jahre später wird der Orden päpstlich anerkannt.

Der Ordensgründer starb im August 1925 in Brüssel. Er sammelte besonders im Kampf für die soziale Gerechtigkeit große Verdienste.

In Deutschland gehören derzeit 81 Brüder und Patres dem Orden an. Weltweit ist die Gemeinschaft mit knapp 2300 Mitgliedern in 38 Ländern vertreten.

Nach Berichten der französischen Presse könnte die Verschiebung der Seligsprechung auf den Sankt Nimmerleinstag ausgedehnt werden. Papst Benedikt XVI. übergab die Untersuchung einer Kommission im Staatssekretariat. Diese solle prüfen, ob sich in den Schriften des Gottesmannes judenfeindliche Aussagen befinden.

Das Wunder für die Seligsprechung sowie der heroische Tugendgrad des Dieners Gottes waren im April letzten Jahres anerkannt worden.

Ein französischer Historiker schlug im vergangenen Februar mit Hilfe der Bischofskonferenz seines Landes Alarm.

Eine Sprecherin der französischen Bischofskonferenz erklärte, daß der damalige Präfekt der Glaubenskongregation angeblich geschockt gewesen sei, als er die Informationen gelesen habe.

Die französische Regierung ließ daraufhin verlauten, daß man zur Seligsprechung nicht erscheinen werde. Vor wenigen Tagen erneuerte die Regierung diese Drohung.

Der französische Episkopat stand den weltlichen Herrschern um nichts nach. Man zog in Betracht, die entsprechenden Akte öffentlich zu beanstanden. Die Sache sei zu schwerwiegend.

Die Untersuchung bezieht sich auf sieben Texte des Dieners Gottes. Die französische Presse – allen voran die in Paris erscheinende sehr antikirchliche Tageszeitung ‘Le Monde’ – befleißigte sich mit zusammenhanglosen Zitaten gegen Pater Dehon. Eine Einordnung der Aussagen in den Kontext läßt man nicht gelten.

Kritisiert werden angebliche Stellungnahmen, wonach das jüdische Volk „nach Gold dürste“. Das Verlangen nach Reichtum sei bei ihnen ein Instinkt der Rasse. Die Juden seien „vereint im Haß gegen Christus“.

Pater Dehon spricht weiter von „Kosmopoliten, welche die Einheit einer Nation zerrütten“. Der Gründer der ‘Herz-Jesu-Priester’ bezeichnete Reaktionen gegen diese angeblichen jüdischen Einflüsse als „Zeichen der Hoffnung“.

Entsprechend dem Gedankengut seiner Zeit schrieb der Ordensgründer, daß Juden von der Bildung und hohen Staatsämtern ausgeschlossen werden sollten. Der Landbesitz solle ihnen nicht zugänglich sein. Sie mögen an spezieller Kleidung erkenntlich sein und in ihren Ghettos bleiben, wo ihnen nur bestimmte kommerzielle Geschäfte erlaubt sein sollten.

Während ‘Le Monde’ behauptet, daß sich Papst Leo XIII. von dem Priester distanziert habe, ist vermutlich das Gegenteil der Fall: Leo XIII. ernannte Pater Dehon zum Berater der Index-Komission. Diese war der damaligen Glaubenskongregation unterstellt.

Der Generalobere der Priester vom Heiligsten Herzen sprach in Zusammenhang mit den Vorwürfen von Anachronismus: „Man muß bestimmte Texte in ihren Kontext setzten – andernfalls ist die Perspektive verfälscht.“

Pater Dehon sei – so der Obere der Gemeinschaft – ein Mann voll Liebe gewesen.
      
34 Lesermeinungen
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#36   Rudolfus   11:50:08 | Dienstag, 8. Februar 2011
P. Léon Dehon glaubte an eine jüdische Weltverschwörung wie auch die US-Gründerväter: Das Ziel
„jüdischer Geheimbünde“ sei es, das Geldwesen durch Zinswirtschaft an sich zu reißen, nach dem Motto: Gebt mir die Hoheit über das Geldwesen, und es ist mir egal, wer die Gesetze macht.
US-Gründerväter forderten deshalb ein Verbot jüdischer Einwanderung in die USA, um nicht künftig ein „jüdisches“ Zinswirtschaftssystem in den USA erleben zu müssen, wie etwa im Britischen Mutterland.
Auch die NSDAP machte den Ursprung des Zinssystems im Judentum aus – gemäß dem ursprünglichen NSDAP-Parteiprogramm.
Vielleicht gibt es wirklich eine Zinsverschwörung jüdischer Kreise.
Nie können wir aber alle Juden deswegen in Kollektivhaftung nehmen, wie dies US-Gründerväter und P. Dehon gerne getan hätten: Und wie dies Adolf Hitler dann getan hat, zu Millionen gegenüber allen Angehörigen des Jüdischen Volkes in Europa!
Nachdem Adolf Hitler Millionen aus New York erhielt, um als unbedeutende Splitterpartei in Berlin an die Macht zu kommen, strich er allerdings den Antizinswirtschaftspassus in seinem Parteiprogramm, nachdem er selbst mit der Zinswirtschaft kollaborierte.
Die Zinswirtschaft ist ein System mit Ablaufdatum: Jeder soll Günther Hannichs Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den Dritten Weltkrieg lesen, erschienen Ende des 20. Jahrhunderts.
Hannich erklärt den Grund des vorprorammierten Zusammenbruches dieses Systens, der regelmäßig erfolgt.
Er erklärte auch, warum der Euro scheitern wird.
Er erklärte auch den Überwachungsstaat.
Er sagt letztendlich: WK3 wird kommen.
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#35   Agiafortuni   10:26:06 | Samstag, 18. Juni 2005
Zur vertagten Seligsprechung Pater Dehons
Sitz eigentlich auf dem Stuhle Petri der Verteidiger des katholischen Glaubens oder der Befehlsempfänger der französischen Bischofskonferenz und der dahinter stehenden Freimaurerei? Frankreich nennt sich gerne die älteste Tochter der Kirche ist aber in Wirklichkeit deren ältestes Sorgenkind, denn kein Land hat so viele Frevler aufzuweisen. König Philipp der Schöne ging gegen Bonifaz den VIII tätlich vor, Franz I kämpfte an der Seite der Türken gegen Habsburg, Richelieu unterstützte im dreissigjährigen Krieg die protestantischen Schweden und verhinderte die Rekatholizisierung Europas, ganz zu schweigen vom grossen Frevler Napoleon. Nach wie vor bin ich den Engländern für die ihm zugefügte Demütigung dankbar.
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#34   Athanasius   14:09:08 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Radio Antisemitica gibt bekannt:
Ich weiss ganz genau was die katholische Kirche zu den Juden lernt.
Und wenn ihr auch Katholiken seid, solltet ihr euch gar nicht darüber aufregen. Dann wisst Ihr, das ich kein Rassist bin, und noch viel weniger ein Antisemit.
Dann könnt ihr euch die Beschimpfungen von Faschist und Antisemit für mich ersparen.
Beschwere Dich doch nicht darüber, ich werde ja auch als Christenfeind und als Anti-Katholik bezeichnet, also, was soll’s?
Nach 1942 gilt die Beschuldigung Antisemit zu sein als doch etwas weit schlimmeres als Kirchenfeind (der r.-k. Kirche, was Du klar bist) zu sein. Das soll dir doch klar sein, oder lebst Du nur wenn’s Dir passt in einer Vorkriegszeit, 1917 etwa?
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#33   Aurelius   11:19:25 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Lieber Athanasius
Leider ist in dieser Diskussion das Gerundivum noch das appetitlichste.
Inwieweit es „katholisch“ ist, zwischen Kritik und rassistischem Antisemitismus zu unterscheiden, weiß ich nicht, für mich ist das nicht unbedingt eine Frage des Glaubens und der Konfession, für mich ist das eine Frage des gesunden Menschenverstandes. In diesem Zusammenhang möchte ich betonen, daß ich in jedem meiner Posts (auch dem, der gelöscht worden ist) Deine Argumentation und Rhetorik kritisiert habe und nicht Dich als Person. Auch hier ist eine Unterscheidung notwendig.
In diesem Zusammenhang ist es aber auch wichtig, sich so auszudrücken, daß man nicht in Kategorien eingeordnet wird, in die man nicht eingeordnet werden will. Wenn jemand sich eines Vokabulars und einer Rhetorik bemächtigt, die zuvor in nationalsozialistischer Hetze gebraucht worden ist, dann muß derjenige natürlich damit rechnen, daß er entsprechende Reaktionen bekommt.
Und da liegt m.E. die Ursache für diese unappetitliche Diskussion hier.
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#32   GerdEric   00:03:53 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Lieber Athanasius
leider komme ich erst jetzt dazu Dir zu antworten (Du weisst, ich habe kein 20 Post zu vergeuden).
In einer Diskussion in der man als Antisemit gebrandmarkt wird, will man manche Sachen wie die Grammatiküberprüfung vergessen.
Beschwere Dich doch nicht darüber, ich werde ja auch als Christenfeind und als Anti-Katholik bezeichnet, also, was soll’s?
Aurelius, Du nimmst jetzt schon Gas zurück.
Was achtens wert ist,
aber aus Deinen Worten klingt es anders.
Da werden die Feinde der Kirchesich freuen, dass wir untereinander schon so wegen der Political Correctness verwirrt und verteilt sind. Ach, die Kirche der Endzeit muss vielleicht genauso von Unsinnstreitereien verteilt sein als die frühe Kirche des 1. Jhs.
Siehst Du?
Ich möchte Dich auch noch an Dein Lob auf die Monarchie mit einem starken Führer erinnern, der sich mehr Rechte heraus nimmt, nehmen soll, muß.
Monarchie?
es gibt nur einen König!
es gibt nur EINEN!
amen
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#31   Athanasius   21:29:28 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Gerundiva
ad defendam positionem meam vielleicht?
Ja, Du hast recht.
In einer Diskussion in der man als Antisemit gebrandmarkt wird, will man manche Sachen wie die Grammatiküberprüfung vergessen.
Aurelius, Du nimmst jetzt schon Gas zurück. Aber ich denke es ist nicht sonderlich katholisch keinen Unterschied zwischen kritische Anmerkungen an bestimmten jüdischen Phänomenen und einem rassistischen Antisemitismus zu machen.
Da werden die Feinde der Kirche sich freuen, dass wir untereinander schon so wegen der Political Correctness verwirrt und verteilt sind. Ach, die Kirche der Endzeit muss vielleicht genauso von Unsinnstreitereien verteilt sein als die frühe Kirche des 1. Jhs.
Lauda Deum tuum Sion.
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#30   mrnka   21:23:08 | Mittwoch, 15. Juni 2005
political correctness
Tja, wenn der gute Pater judenkritische Äußerungen getan hat, dann kann er selbstredend nicht selig gesprochen werden. Ich schlage vor, daß man endlich aus dem Johannesevangelium alle judenfeindlichen streicht.
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#29   Aurelius   19:34:46 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Gerundia, Gerundiva, Juden, Freimaurer und Verschwörungen
ad defendam positionem meam vielleicht?
ich sagte, dass Juden wichtige Rollen in Weltverschwörungen spielen nicht „die Juden“.
Sie schrieben:
Grundsätzlich hatte Pater Dehon recht, wenn er über die west-europäische [sic] Sekularisationsjuden sprach die im internationalen Verband etwa der Freimaurerei und des Kommunismus die Nation, eher gesagt: die christliche Zivilisation, zerstören wollten. [meine Hervorhebung]
Ihn, wie Pater Déhon, würdet ihr als Nazis „Braune Volksmörder!“ usw. bezeichnen. Wenig katholisch.
Es ist nicht sonderlich katholisch, hier in die selbe rhetorische Kerne zu schlagen, wie die Ideologen, die den organisierten Antisemitismus in Deutschland vorgedacht haben.
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#28   Athanasius   16:02:31 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Ad Defendam positionis meae.
Sie sprechen hier von einem „Verband“ der Juden, Freimaurer und Kommunisten. NS-Hetzpropaganda.
Nein, ich sagte, dass Juden wichtige Rollen in Weltverschwörungen spielen nicht „die Juden“. Und auch gibt es keinen direkten Verband, sondern Verbände, für den der jüdische Obstkaufmann auf dem Bremer Markt aber nicht verantwortlich ist oder war. Und der hl. Maxymillian Kolbe hat ja das gleiche gesagt über Verschwörungen. Ihn, wie Pater Déhon, würdet ihr als Nazis „Braune Volksmörder!“ usw. bezeichnen. Wenig katholisch.
Ich sehe hier keine Beiträge, in denen Sie als Faschist beleidigt werden.
Bitte, ich wurde hier mehrfach als Faschist (ein Wort das nichts sagt und Versammelname ist) und gar als Nazi bezeichnet. Vor allem das fand ich schlimm. „Kriech nur raus aus den faschistischen Löchern“, sagte jemand der direkt aus DDR-Staatsradio schallen könnte.
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#27   FioreGraz   11:53:10 | Mittwoch, 15. Juni 2005
@Athanasius
FioreGraz versteht Dich wiederum nicht. «Advocatus Diaboli» ist, wie Fiore Graz nicht weiss, der Verteidiger des seligzusprechenen.
Doch das wußte ich.
Und das ist in diesem Falle gefährlich, weil Kritik auf irgendein jüdisches Phänomen unmittelbar als Antisemitismus gesehen wird.
Das kann einem den Kopf kosten karrieristisch gesehen.
Da habe ich dann die bildhafte Sprache nicht so verstanden, ich nahm „lebensbedrohlich“ auch so an und deshalb verstand ich es auch nicht.
Die Vorurteile Fiores sind wieder deutlich: er denkt es gibt Katholische Gruppen die einen umbringen wenn man nicht mit einer Seligsprechung einverstanden ist.
Die Gruppen gibts in nahezu jeder Religion, ich war eher überascht das es im Christentum anscheinen ebensolche Gruppen gibt die auch noch dazu in der Lage sind, bzw. das Potential besitzen wirklich eine „Bedrohung“ zu sein. Ich schätze die Gefahr bisher bei uns Christen in der heutigen Zeit als vernachlässigbar ein.
Ich bin sicher kein Traditionalist und schon gar nicht einer der sich so einfach allen unterwirft was aus Rom kommt und in einigen Dingen offen in Opposition zu Rom steht, aber prinzipielle Vorurteile gegen die Kirche oder Traditionalisten? Ne, divergierende Ansichten ja.
LG
Fiore
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#26   Ignatius   11:44:43 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Esot-Erik und Freunde im Geiste: Grüazie mittanand!
Athanasius: Lügner und anti-Schriftlicher Christenfeind!
Und das nennst Du Freundlichkeit und katholische Nächstenliebe?
Dass du zur Lüge neigst, stellte ich schon in der Hohmann-Diskussion schriftlich fest.
Weder unfreundlich noch lieblos, darauf hinzuweisen. Wer vorsätzlich eine Unwahrheit sagt, lügt. Wir Katholiken sind zum klaren Ja und Nein gerufen.
Leider fällt mir auf, dass eben die Worte Freimaurer, Freimaurerei als Ersatz für Juden und Judentum oder Weltjudentum genommen werden, wie auf nazi-sites, als auch leider von Athanasius.
Du sollst nicht so viele braune Seiten lesen. Deshalb vermutest du überall „Braune“. Merkst du und deine Brüder im Geiste, wie infam es ist, einem Nichtnationalsozialisten (wie Athanasius) ins Gesicht zu sagen: „Du musst nicht soviele braune Sites lesen“.
Hierzulande zählen Nazi, Braun, Fascho, usw. zu den schlimmsten Beleidigungen.
Kein Katholik setzt Freimaurer mit Juden gleich. Aber er weiss, dass insbes. säkularisierte Juden Freimaurer sein können. Unterschied. Warum kannst du die Freimaurer-Religion nicht erfassen? Weil sie sich nicht offen manifestiert. Warum kannst du mit dem Begriff säkularisiert nicht umgehen? Lerne lieber von den Worten und Taten weiser Menschen.
Ende mit der Faschismuskeule. Bindet in die Defensive und lenkt ab. Habt ihr gut hinbekommen mit dem unerfahrenen Athanasius.
Der Hw. P.Dehon wird vergessen. Ziel erreicht.
www.catholicleague.org/pius/framemain.htm
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#25   Aurelius   11:25:47 | Mittwoch, 15. Juni 2005
@Athanasius: „mein bester Freund ist Jude“
Ich habe nie gesagt es gibt etwa eine Verschwörung wie die Nazis sagten.
Sie schrieben in dem Beitrag Na noch a moal:
Grundsätzlich hatte Pater Dehon recht, wenn er über die west-europäische Sekularisationsjuden sprach die im internationalen Verband etwa der Freimaurerei und des Kommunismus die Nation, eher gesagt: die christliche Zivilisation, zerstören wollten.
Sie sprechen hier von einem „Verband“ der Juden, Freimaurer und Kommunisten. Und genau das war Bestandteil der NS-Hetzpropaganda.
Ich lasse mich nicht weiter beleidigen als Faschist.
Ich sehe hier keine Beiträge, in denen Sie als „Faschist“ beleidigt werden. Ihre Argumente sind kritisiert worden, und das, wie ich meine, zu Recht.
Dass ihr, mit Recht, frustriert seid über die Verbrechen eurer Elterngeneration, solltet ihr beim Psychiater auskotzen und nicht über meinen Kopf!
Dies allerdings ist eine Beleidigung und Unterstellung.
Wie gesagt: mein bester Freund ist Jude, und ich lasse mich nicht von euch beleidigen! Ihr kennt mich gar nicht, ihr Deutschfrustrierte!
Mich würde auch interessieren, was Ihr bestern Freund zu dem sagen würde, was Sie hier so schreiben. Bezeichnen Sie ihn auch als „Sekularisationsjuden“ im internationalen Verband mit Freimaurern und Kommunisten, der die Nation zerstören will? Haben Sie ihn denn auch schon mal ob der „Perversion“ seiner „Doktrin“ angesprochen?
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#24   Athanasius   11:05:35 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Die ANtwort
Wer faschistisches Gedankengut schreibt, ist kein Katholik, selbst wenn er noch so fromme Sätze publizieren sollte.
1. Ich habe nie gesagt es gibt etwa eine Verschwörung wie die Nazis sagten. Überall wo Politiker sich treffen und Finanzmächte eingreifen ist eine Verschwörung. Die Nazis waren selber voll da drin. Sieh doch die Unterstützung Rockefellers mit seiner Synthetischen Benzin an die Wehrmacht und welchem Finanzimperium gehörte eigentlich IG Farben zu Auschwitz?
2. Ich lasse mich nicht weiter beleidigen als Faschist. Ihr würdet dem Heiligen Maxymillian Kolbe das gleiche vorwerfen. Habt ihr jemals gelesen was die „Ritter der Unbefleckte“ schrieb über das tragische Schicksal der Juden in den vielen Irrtümern und Verschwörungen? Kolbe war sicherlich auch ein Faschist der eigentlich jetzt hingerichtet und seiner Kanonisation annuliert werden sehen muss! Mag er auch „noch solche fromme Sätze schrieben“.
3. Dass ihr, mit Recht, frustriert seid über die Verbrechen eurer Elterngeneration, solltet ihr beim Psychiater auskotzen und nicht über meinen Kopf!
4. Ich lass mich als sündiger Katholik ebenso wenig von etwa B’nai B’rith in Seligsprechungen usw. einschüchtern. Hat Pius XII. auch nie getan (weigerte die Anerkennung Israels). War auch ein Judenhasser sicherlich, nit?
5. Wie gesagt: mein bester Freund ist Jude, und ich lasse mich nicht von euch beleidigen! Ihr kennt mich gar nicht, ihr Deutschfrustrierte!
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#23   highnoon †   10:52:40 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Beschimpfungen
Die Beschimpfungen katholischer Teilnehmer als Quasi-Faschisten und Nazis im Geiste visieren bereits strafbare Beleidigungen an.
Wer faschistisches Gedankengut schreibt, ist kein Katholik, selbst wenn er noch so fromme Sätze publizieren sollte.
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#22   GerdEric   10:42:00 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Lieber Ignatius
Athanasius: Lügner und anti-Schriftlicher Christenfeind!
Und das nennst Du Freundlichkeit und katholische Nächstenliebe?
Ich habe in meinen Auseinandersetzungen oft genug immer wieder die gleichen Talmud-Stellen vorgesetzt bekommen, die zum Teil auch die gleichen Fehler enthalten.
(die Bemerkung (Hand. 2:1-23) kannte ich noch nicht, und weiss noch nicht genau, was das heissen soll, Handbuch…?)
Leider fällt mir auf, dass eben die Worte Freimaurer, Freimaurerei als Ersatz für Juden und Judentum oder Weltjudentum genommen werden, wie auf nazi-sites, als auch leider von Athanasius.
Mir liegt gar nichts daran, Andere zu beleidigen (und sollte es passieren, so tut es mir leid (das hoffe ich ja auch von Anderen).
Zudem möchte ich auch Dich darauf hinweisen, dass ich nur 5 mal am Tage posten darf, aber Athanasius 20 mal…
ist das katholisch?
ist das die Welt, die mich in einem katholischen Land, einem katholischen Europa erwarten würde?
Was beschweren sich dann Katholiken darüber, dass wo anders Katholiken „begrenzt“ werden (oder haben meine Worte ein 4faches Gewicht?)?
mit herzlichen Grüssen
GerdEric
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#21   Aurelius   09:48:59 | Mittwoch, 15. Juni 2005
In die Nähe der Nazis gerückt
„Gerderic“ und „Aurelius“ rückten Athanasius gleich in die Nähe der „Nazis“, der „braune Seiten“ läse.
Falsch.
Es war Athanasius, der sich selber dorthin gerückt hat.
Wer auf einer angeblich jüdisch-freimaurerischen-kommunistischen Weltverschwörung gegen Nation und Zivilisationherumreitet, bemächtigt sich einer Rhetorik, die fest mit dem Nationalsozialismus verbunden ist.
Wenn übrigens mein Beitrag von gestern noch online wäre, dann hätten andere die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, daß ich Athanasius nicht in die „Nähe“ der Nazis gerückt habe, sondern seine Argumentation.
Im übrigen finde ich es sehr bedenklich, daß Beiträgen, die sich der Argumentation bemächtigen, die vor einigen Jahrzehnten von den Verantwortlichen für einen Völkermord gebraucht worden, hier Raum gegeben wird, die –- wie ich meine –- berechtigte Kritik daran, aber gelöscht wird.
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#20   Ignatius   08:50:35 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Erbitte Maßnahmen gegen üble Beleidiger
Am 14. Juni 2005, 21:04h, schrieb „highnoon“ mit Betreff „aus den Löchern“ in Erwiderung auf den Katholiken Athanasius:
„Die Kirche darf sich nie der Synagoge anpassen oder auf die Synagoge hören (Apoc. 1), wie sie jetzt ist!“
Kommt nur raus aus den faschistischen Löchern!
„Gerderic“ und „Aurelius“ rückten Athanasius gleich in die Nähe der „Nazis“, der „braune Seiten“ läse. :-(
Das Niveau einger im Kommentarbereich hat ein unerträglich infames Niveau erreicht, das dem Stil linksextremer Sturmtruppen in nichts mehr nachsteht.
Die Beschimpfungen katholischer Teilnehmer als Quasi-Faschisten und Nazis im Geiste visieren bereits strafbare Beleidigungen an.
Ich bitte die Kreut.net-Redaktion, die beleidigenden Artikel zu löschen, die verursachenden Autoren zu verwarnen und bei Wiederholung zu sperren!
Weder die ewige Lehre der Kirche noch gläubige Katholiken müssen sich als Quasi-Nazi und -Faschist beleidigen lassen. Besonders nicht in einem katholischen Forum!
Die Kirche und ihre Gläubigen sind der Todfeind des Sozialismus, des internationalen wie des nationalen. Die Kirche hat in Hitlers und Stalins Reich einen so hohen Blutzoll gezahlt. Zehntausende Kleriker wurden von ihnen ermordet.
Die Nachfolger dieser katholischen Helden nun als in „faschistischen Löchern“ steckend zu bezeichnen, die „den Wahn der Nazis mit einem blinden übersteigerten Katholizismus“ ersetzten, usw, ist nicht hinnehmbar.
Ich erbitte administratives Eingreifen.
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#19   GerdEric   07:53:59 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Lieber Dr. Otterbeck und lieber Athanasius
Dr. Otterbeck: Gelitten unter Pontius Pilatus! Jesus kollidierte letztlich mit dem römischen Staat. Hingerichtet wurde der „König der Juden“.
Also als Rebell gegen Rom.
Das König der Juden bezieht sich allerdings auf Herodes, der nicht aus dem Hause David stammte.
Schon die Makkabäer sassen zu Unrecht als Könige über Israel.
…Religionsstifter und Revolutionäre durch Palästina gewandert sein.
„Selbsternannt“ das war/ist dann jeder Prophet, oder „Apostel“
Athanasius: Die Quelle für diese Behauptung ist der Talmud (direkt): Gittin 56b-57a.
Weißt Du, wie lang Gittin 56b-57a ist?
und dass im Talmud wenigstens zwei Jesusse auftauchen?
die von einander zu unterscheiden sind?
Denkst Du wirklich ich lasse mich für ein komplexes Problem wie das Judentum von rassistischen Skinheads oder Okkultistenparteien informieren?
Die arbeiten mit der gleichen Liste einschlägiger Talmud-Zitate.
Ein Problem mit den Braunen hat Deutschland selbst. Die DDR wie der Westen. Weil auch da der Glaube weg ist und die linksliberale Politik versagt.
Man sollte Atheisten nicht das vorwerfen, was „Gläubigen“ fehlt!
Erst wenn man (die Gläubigen) zum Glauben gefunden hat (da reicht es nicht zu sagen: jaja…),
kann man Andere überzeugen, überzeugen.
Lieber Athanasius, vielleicht solltest Du mehr Liebe für Deine vermeintlichen Feinde aufbringen.
slm
GerdEric
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#18   Dr. Otterbeck   06:39:17 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Pontius Pilatus
Manche der Briefschreiber hier beten wohl das Glaubensbekenntnis nicht mehr: Gelitten unter Pontius Pilatus! Jesus kollidierte letztlich mit dem römischen Staat. Hingerichtet wurde der „König der Juden“. Das ist eben keine Metapher. Dass er gessagt habe, er sei, der König der Jufden, erklärte Pilatus für unbeachtlich. Hier zeigt sich einmal mehr die Präzision der römischen Rechtsidee, die heutiger europäischer „Gestzgebung“ so oft fehlt. Zur bewegten Zeit Jesu („Fülle der Zeit“, er kam in letzter Minute) dürften mehrere Tausend irre, selbsternannte Wundertäter, Religionsstifter und Revolutionäre durch Palästina gewandert sein. Das war nicht das Erkennungszeichen des Messias. Der Anspruch Jesu ist sein Reich „nicht von dieser Welt“; daher die Dornenkrone, die vermutlich niemals zuvor und danach jemals einem Gekreuzigten aufgedrückt wurde.
Das Christkönigsfest am Ausklang des Kirchenjahres wird heute, nach 1945 erst dann wieder mit großer Freude gefeiert werden können, wenn in sein Verständnis das I.N.R.I. verstärkt hineingenommen wird: Rex Iudaeorum.
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#17   Athanasius   01:33:40 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Ja.,
Das gleiche sagst Du doch über die übergrosse Mehrheit der Katholiken auch?
Ja. Und die Untreue der Katholiken ist weit schlimmer als die der Juden, nur sind die Folgen derer Untreue in Gewalt usw. noch nicht ausgebrochen, während die jüdische Untreue schon 2000 Jahre von Folgen aufgezeichnet hat.
Du musst nicht soviele braune Sites lesen.
Ich lese keine braune Sites.
Die Quelle für diese Behauptung ist der Talmud (direkt):
Gittin 56b-57a.
Denkst Du wirklich ich lasse mich für ein komplexes Problem wie das Judentum von rassistischen Skinheads oder Okkultistenparteien informieren?
Denkst Du ich würde etwa Sites lesen der „Odin statt Jesus“ NPD?
Ein Problem mit den Braunen hat Deutschland selbst. Die DDR wie der Westen. Weil auch da der Glaube weg ist und die linksliberale Politik versagt.
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#16   GerdEric   00:26:30 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Lieber Athanasius
Und bedenke, es waren „Römer“, die Jesus gekreuzigt haben!
nach jüdischem Recht wäre er gesteinigt worden…
Jesus wurde als Rebell gekreuzigt.
(Hand. 2:1-23)Und, was soll ich damit anfangen???
… über die Untreue und die geistlicher Verkommenheit des heutigen jüdischen Volkes, ist typisch.
Das gleiche sagst Du doch über die übergrosse Mehrheit der Katholiken auch?
Er sagte das gleiche über den Zionismus, den Kommunismus, die Freimaurerei, die Juden!
Nur weil Du nicht unterscheiden kannst, heisst das nicht, dass MK es konnte.
Die hl. Edith Stein wusste es!
Nun, das ist wirklich lustig, Heilig gesprichen wird man doch nur, wenn man für seinen Glauben als gestorben ist…
aber, Edith Stein starb, wurde ermordet,
weil sie (von Geburt) Jüdin war.
Anti-Semit bin ich auch nicht. Schon, wenn man damit meint sich der talmudischen Religion der Rabbiner zu widersetzen die sagen dass Unser Messias im Abgrund der Hölle gekocht wird in Exkrementen, und auch wenn ihr damit sagen möchtet, ich widersetze mich den zionistischen und freimaurischen Bewegungen des Judentums.
Du musst nicht soviele braune Sites lesen.
Eure Frustrationen über die Verbrechen eurer Elterngeneration solltet ihr nicht auf mich abreagieren!
deshalb brauchst Du Dich nicht davor geschützt glauben.
Schlafe gut
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#15   Athanasius   23:46:09 | Dienstag, 14. Juni 2005
In defensionem meam.
Und bedenke,
es waren „Römer“,
die Jesus gekreuzigt haben
Lügner und anti-Schriftlicher Christenfeind!
„In diebus illis – In jener Zeit trat Petrus nach vorne (…) sprach: „Ihr, alle Jüdische Männer und Bewohner Jerusalems (…) Ihn, Der nach Gottes Ratsbeschluss und Vorkenntnisse ausgeliefert wurde, habt Ihrdurch die Hände der Gottlose ans Kreuz genagelt und getötet!“ (Hand. 2:1-23)
____
Die psychologische Slide Reaktion die die andere hier haben und aufgeschrieben haben auf mein Klagen und Jammern über die Untreue und die geistlicher Verkommenheit des heutigen jüdischen Volkes, ist typisch.
Das gleiche würdet ihr sagen, wenn der hl. Maxymillian Kolbe alle seiner „Ritter der Unbefleckte“ Magazinen drucken würde! Er sagte das gleiche über den Zionismus, den Kommunismus, die Freimaurerei, die Juden! Die hl. Edith Stein wusste es!
Ich bin kein Rassist, und noch viel weniger ein Anhänger des Nazi-Okkultismus.
Anti-Semit bin ich auch nicht. Schon, wenn man damit meint sich der talmudischen Religion der Rabbiner zu widersetzen die sagen dass Unser Messias im Abgrund der Hölle gekocht wird in Exkrementen, und auch wenn ihr damit sagen möchtet, ich widersetze mich den zionistischen und freimaurischen Bewegungen des Judentums.
Aber mein bester Freund ist ein Jude. Ihr wisst nicht wovon ihr redet und urteilt.
Eure Frustrationen über die Verbrechen eurer Elterngeneration solltet ihr nicht auf mich abreagieren!
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#14   GerdEric   22:03:36 | Dienstag, 14. Juni 2005
Lieber Athanasius
Der Prozess sollte überprüft werden, aber wenn nichts gefunden wird, sollte nicht etwa aus Furcht vor der jüdischen Lobby annuliert werden.
Ich halte die zitierten Sätze für ausreichend.
Und bedenke,
es waren „Römer“,
die Jesus gekreuzigt haben…
Die Kirche darf sich nie der Synagoge anpassen oder auf die Synagoge hören (Apoc. 1), wie sie jetzt ist!
auf Teufel komm raus?
Selbst wenn „sie“ (die „Synagoge“) Recht hätte?
PS.: Deine Wortwahl kann man auch auf extrem rechten Foren lesen…
Du ersetzt den Wahn der Nazis mit einem blinden übersteigerten Katholizismus, dem, G’TT sei Dank, Baruch Atadonei, die weitaus meisten Katholiken nicht folgen.
Das hätte Johannes Paul II nicht getan auch Benedikt XVI wird das nicht tun und eben auch die meisten anderen der Kirchenleitung nich,
da bin ich mir sicher.
Athanasius, sei nicht der Bock, der in die Wüste geht
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#11   Athanasius   16:49:44 | Dienstag, 14. Juni 2005
Ja
Allerdings wäre es in diesem Fall lebensbedrohlich, sich als „Advocatus Diaboli“ zu bezeichnen…
FioreGraz versteht Dich wiederum nicht. «Advocatus Diaboli» ist, wie Fiore Graz nicht weiss, der Verteidiger des seligzusprechenen.
Und das ist in diesem Falle gefährlich, weil Kritik auf irgendein jüdisches Phänomen unmittelbar als Antisemitismus gesehen wird.
Das kann einem den Kopf kosten karrieristisch gesehen.
Die Vorurteile Fiores sind wieder deutlich: er denkt es gibt Katholische Gruppen die einen umbringen wenn man nicht mit einer Seligsprechung einverstanden ist.
Der Prozess sollte überprüft werden, aber wenn nichts gefunden wird, sollte nicht etwa aus Furcht vor der jüdischen Lobby annuliert werden.
Die Kirche darf sich nie der Synagoge anpassen oder auf die Synagoge hören (Apoc. 1), wie sie jetzt ist!
Lauda Deum tuum Sion.
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#10   ottaviani   12:46:33 | Dienstag, 14. Juni 2005
die bischofskonferenz
hatte ja die möglichkeit sich im rahmen des verfahrens zu äussern das ist ein unerhörter vorgang und jeder traditionstreue gläubige wird wissen was er davon zu halten hat
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#9   FioreGraz   07:17:04 | Dienstag, 14. Juni 2005
lebensbedrohlich?
Allerdings wäre es in diesem Fall lebensbedrohlich, sich als „Advocatus Diaboli“ zu bezeichnen…?
Warum das denn? Gibts irgendwelche extreme katholische Gruppen die…
LG
Fiore
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#8   Pelagius   23:15:27 | Montag, 13. Juni 2005
Advocatus populi iudaici
Papst Benedikt XVI. scheint doch nicht Verfechter der Eiligsprechungen zu sein.
Wem ein Prozeß einmal zu schnell zu gehen scheint, der weiß zukünftig, wie er ihn ins Stocken bringt.
Allerdings wäre es in diesem Fall lebensbedrohlich, sich als „Advocatus Diaboli“ zu bezeichnen…
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#7   Athanasius   17:57:25 | Montag, 13. Juni 2005
Na noch a moal.
Die Juden seien vereint im Haß gegen Christus.
Dasgleiche sagt der Heilige Maximilian Kolbe in seiner Magazin Ritter der Unbefleckte Es mag vielleicht in Retrospektiv (nach der Genozide an den Diaspora-Juden) zeitlich gesehen äußerst peinlich gewesen sein, aber das heisst nicht es handelt sich um Nazi-Hetzerei.
War Maxymilian ein Anti-Semit? In den Augen der Weltelitejuden von Heute schon, historisch aber nicht: er gab sein Leben für einen jüdischen Familienvater im KZ!
Die Grundwahrheit der Aussagen stimmt zudem auch völlig mit der traditionellen christlichen Lehre überein.
Kosmopoliten, welche die Einheit einer Nation zerrütten
Das heisst nicht er sympathisierte mit dem noch nicht existenten rassistischen Nationalsozialismus der Rosenkreuzer-Reinkarnation-Thule-Gesellschaftsokkultisten! Grundsätzlich hatte Pater Dehon recht, wenn er über die west-europäische Sekularisationsjuden sprach die im internationalen Verband etwa der Freimaurerei und des Kommunismus die Nation, eher gesagt: die christliche Zivilisation, zerstören wollten.
Man kann die Seligsprechung überprüfen, aber nur blockieren wenn Dehon etwa die Rasse und Blut als auszurotten bezeichnete, nicht jetzt weil die B’nai B’rith wieder im Vatikan gewesen ist.
Die Juden müssen geschützt werden, aber nicht die Perversion der Doktrin und der Welt die durch viele (nicht alle) Juden im Zionismus usw. betrieben wird.
Lauda Deum tuum Sion. Hosanna Filio David.
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#6   highnoon †   16:46:25 | Montag, 13. Juni 2005
Zweifel
ergeben sich Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Seligsprechung muss diesen selbstverständlich nachgegangen werden …gleichgültig, von welcher Seite sie erhoben werden.
Darum ist es gut, dass die Akte zurückgegangen ist und die Seligsprechung zunächst aufgeschoben wird.
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#5   Aurelius   14:45:16 | Montag, 13. Juni 2005
seligsprchung der freimaurerei
das kann ja heiter werden wenn das einml funktioniert werden wir also in zukunft jede seligsprechung der freimaurerei und anderen herrschaften zur billigung vorlegen ist daß der auftakt zur nächsten metamorphose des josef ratzinger
Ich verstehe nicht ganz den Ausdruck „seligsprechung der freimaurerei“. und bitte um Erklärung.
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#4   Dr. Otterbeck   14:43:53 | Montag, 13. Juni 2005
Der Ruhm Jerusalems
Die Brücke von Rom nach Jerusalem wird nicht mehr einstürzen; Papst Woytyla und sein Kardinal Ratzinger haben diesbezüglich die Entscheidungen Johannes XXIII. unumkehrbar in einen größeren Kontext eingeordnet.
Wer eine totalitäre Christkönigsromantik herbeiflehen will, der erinnere sich daran, dass Pontius Pilatus ins Credo geraten ist –- nicht nur zur Datierung des historischen Faktums des Todes Jesus, sondern weil er den römisch-rechtlichen Richtspruch korrekt formulierte: I.N.R.I. Der König der Juden! Das Christkönigsfest feiert also den König der Juden, seine Dornenkrone, seine Auferstehung, sein tätiges Wirken „zur Rechten Gottes“ inmitten der Kirche.
Christus herrscht, indem die göttliche Barmherzigkeit dem Bösen eine definitive, unüberwindliche Grenze setzt –- und nicht im Rückgriff auf einen pseudo-römischen „Christkönigs“-Islam. Nicht Napoleon, nicht Charlemagne, Petrus hat das Bekenntnis zum Herrn gesprochen: Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.
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#3   FioreGraz   14:42:54 | Montag, 13. Juni 2005
was hat das mit Freimurern zu tun?
Wenn die Bischofskonferenz Einwände erhebt (und dieses Anscheinend zu recht), dann solten diese geprüft werden. Nur weil JP II. bischöfliche Kollegilität anders verstand und sie schlichtweg ignorierte heißt das nicht das Benedikt dieser Sichtweise folgen muß.
LG
Fiore
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#2   Peccator   14:11:55 | Montag, 13. Juni 2005
Feiglinge
angefangen bei den Bischöfen bis hin in die oberste Spitze des Vatikan. Urteile von Kirchenfeinden und Freimaurern gelten inzwischen in der Kirche mehr als die bereits abgeschlossenen Untersuchungen der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechung. Das Urteil über dieses Verhalten wird aber irgendwann gesprochen.
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#1   ottaviani   13:20:07 | Montag, 13. Juni 2005
wunderbar
das kann ja heiter werden wenn das einml funktioniert
werden wir also in zukunft jede seligsprechung der freimaurerei und anderen herrschaften zur billigung vorlegen ist daß der auftakt zur nächsten metamorphose des josef ratzinger
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