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Vatikanisten aller Länder, vereinigt euch + Beerdigung am Samstag + Gott interessiert die Zölibats-Bekämpfer nicht + Wenn das in der Kirche geschehen wäre + Der ORF-Schuß ging hinten raus
Die neue Webseite 'vaticaninsider.com'.
Die neue Webseite ‘vaticaninsider.com’.
Vatikanisten aller Länder, vereinigt euch

Vatikan. Zeitgleich mit der vatikanischen Langeweile-Webseite ‘news.va’ hat das interessante Online-Projekt ‘vaticaninsider.lastampa.it’ begonnen. Dort schreiben drei Vatikanisten der Turiner Zeitung ‘La Stampa’ – Andrea Tornielli, der pensionierte Marco Tossati und dessen Nachfolger Giacomo Galeazzi. Weitere Mitarbeiter sind laut dem Impressum verschiedene Rom-Korrespondenten aus aller Welt – darunter der Journalist Guido Horst von der katholischen Tageszeitung ‘Tagespost’.

Beerdigung am Samstag

Deutschland. Das Requiem für den verstorbenen Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, findet am Samstag, 9. Juli 2011, um 15.00 Uhr in der Berliner Hedwigskathedrale statt. Das gab das Erzbistum Berlin bekannt. Die Beisetzung erfolgt anschließend in der Unterkirche der Kathedrale.

Gott interessiert die Zölibats-Bekämpfer nicht

Österreich. Die Fixierung auf Themen wie Zölibat, Kommunion für Ehebrecher oder Frauenordination gibt es fast nur in den deutschsprachigen Ländern. Das sagte Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau vor der österreichischen Nachrichtenagentur ‘Austria Presse Agentur’. Man würde sich an diesen Fragen „weiter abarbeiten“, doch fundamentaler sei die Frage, „ob Gott ist und wer er ist“.

Wenn das in der Kirche geschehen wäre

Österreich. Die Wiener Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen systematischen sexuellen Mißbrauchs an Heimkindern im staatlichen August-Aichhorn-Kinder-Haus eingestellt. Das berichtete der kirchenfeindliche ‘Österreichische Rundfunk’, der aus dem NS-Reichssender Wien hervorgegangen ist. Die Staatsanwaltschaft erklärte, daß sie Vorwürfe gegen einen Unternehmer, die Heimleitung und drei ehemalige Erzieher nicht verifizieren konnte. Die Aussagen von zwanzig, teilweise psychisch schwer angeschlagenen Zeugen seien widersprüchlich.

Der ORF-Schuß ging hinten raus

„Kurz, nachdem am Dienstagabend die [Nachrichtensendung des ‘Österreichischen Rundfunks’] ‘ZiB2’ vom ‘Aufruf zum Ungehorsam’ einer Pfarrer-Initiative berichtet hatte, strahlte der ORF in der Sendung ‘Kreuz und quer’ eine Reportage über die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priesterbruderschaft St. Pius X. unter dem Titel ‘Rebellen gegen Rom’ aus. Schon nach ein paar Sendeminuten war klar: Die wahren Spalter sitzen (offiziell) in der Kirche und heißen [Hw.] Helmut Schüller und Co.“

Aus einem Gastkommentar des österreichischen Juristen Michael Etlinger in der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’.
      
73 Lesermeinungen
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#74   Lycobates   11:01:29 | Montag, 4. Juli 2011
@clarissa colonia
„„Nur ist die römische leider nur 1/23 der katholischen Kirche““
Sie meinen wohl die „lateinische“;
„römisch“ sind alle Teilkirchen, die den Jurisdiktionsprimat des römischen Pontifex anerkennen, auch die unierten Orientalen.
Im übrigen stellt die lateinische immerhin schätzungsweise mindestens 95% aller Katholiken (ich blende jetzt die Frage Konzilskirche/katholische Kirche aus, bona fides bei vielen Laien vorausgesetzt), wobei die anderen 22 alle zusammen höchstens 5% der Gläubigen und entsprechend des Klerus stellen dürften.
Das relativiert das von Ihnen immer wieder vorgebrachte Zölibatsargument doch wesentlich. Auch die für die lateinische Kirche gewährten Dispensen sind nur ein winziger Prozentsatz.
Im übrigen gilt die Dispens (in Ost wie West) nie für Bischöfe (für diese gilt die Zölibatspflicht immer uneingeschränkt), nur für den niederen Weltklerus, und nie für bereits Geweihte, sondern nur für noch Ungeweihte.
Auch das wird gerne ausgeblendet!
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#73   Schalom   22:10:53 | Sonntag, 3. Juli 2011
Frau Goldengel sollte von ihrer Diözese als Zölibatsbeauftragte für gefallene Priester bestellt werden. Dann hört „Die Hurerei“ mit den „Dreckschlampen“ auf. Orginaton!
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#72   kristall   17:25:30 | Sonntag, 3. Juli 2011
tja clarisse @ sie ist die größte !!! und stellt den papst !!! hahaha
Y
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#71   clarissa colonia   17:20:07 | Sonntag, 3. Juli 2011
Nur ist die römische leider nur 1/23 der katholischen Kirche …
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#70   kristall   17:03:56 | Sonntag, 3. Juli 2011
die römisch katholische kirche ist programm !!! clarisse @ hahaha
Y
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#69   clarissa colonia   16:57:09 | Sonntag, 3. Juli 2011
„Der wahre Priester ist keusch in dem Sinne, dass er ehelos lebt.“
Die katholische Kirche besteht aus 23 verschiedenen Rituskirchen, von denen 22 vor der Weihe verehelichte Männer zu Priestern weihen. Und in der verbliebenen einen werden immer wieder Dispensen von der Zölibatsverpflichtung erteilt.
Aber, mancher mag sogar in Ignoranz und Bildungsfreiheit einen Vorzug erblicken …
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#68   Goldengel   13:23:36 | Sonntag, 3. Juli 2011
Unkeusch ist der, welcher Ehen bricht, welcher seine Lust vor sein Priesteramt stellt, wer für seine Lust Herzen bricht usw.
Keusch ist, wer Sex in einer Ehe hat.
Der Zölibatbrecher jedoch ist sicher nicht mit Keuschheit gesegnet, weil er ein Lügner ist und er nicht in einer ehelichen Gemeinschaft lebt, sondern in Hurerei.
Der wahre Priester ist keusch in dem Sinne, dass er ehelos lebt.
Die Keuschheit in einer Ehe bezieht sich jedoch darauf, dass hier eben ein Partner dem anderen treu bleibt.
Keuschheit bedeutet nicht keinen Sex zu haben in einer Ehe, sondern dem anderen in Treue verbunden zu sein.
Keusch sind jedoch eben Geistliche, welche zu ihrer Mission treu stehen.
Der Zölibatbruch jedoch ist keine keusche Angelegenheit, sondern Hurerei.
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#67   Tolerant   13:14:47 | Sonntag, 3. Juli 2011
Was ist keusch?
Ein Mann, Priester oder nicht, der liebt, heiratet, Kinder zeugt, für seine Familie sorgt, der ist genauso keusch wie ein Franziskaner, der sein Leben in Indien für Menschen in Not einsetzt.
Die eigentliche Unkeuschheit ist die des lieblosen Herzens.-
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#66   Inglorious Basta   07:33:54 | Sonntag, 3. Juli 2011
Zu „Gott interessiert die Zölllibatsbekämpfer nicht“
Also das die Kirche neuerdings wieder mehr Zeit auf die Frage „ob es einen Gott gibt“ verwenden will finde ich sehr vernünftig.
Allerdings würde mich das als Gläubiger Katholik schon leicht beunruhigen.
Hat denn die Kirche die ob Frage nicht immer schon mit einem ganz klaren „JA“ beantwortet? Und die „wer“ frage mit „Jenes höhere Wesen von dem man in der Bibel liest“?
Wurde es nicht sogar als Ketzerei verfolgt eine dieser beiden Fragen zu stellen?
Sind es nicht gerade diese klaren Antworten die die Gläubigen an der RKK schätzen?
Und jetzt soll mehr Zeit auf diese bereits umfassend beantworteten Fragen verwendet werden als auf all die Themen die so vielen Gläubigen auf den Nägeln brennen? (Seien sie nun dagegen oder dafür)
Dabei haben all diese Fragen mit einer nicht im geringsten gottlosen Frage zu tun nämlich WAS Gott eigentlich will.
Möchte er WIRKLICH nicht das seine Priester keusch leben und das unter seinen Priestern keine Frauen sind?
Lassen sich diese Fragen überhaupt beantworten?
Nein…ausser man hat einen direkten Draht zum himmlischen Trohn und kann mal ganz unverbindlich nachfragen. Daher sollte man sie zur größt möglichen Zufriedenheit der Beteiligten Menschen klären und davon ausgehen das Gott glücklich ist wenn wir es sind,
denn genau das ist ein Vater.
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#65   phönix-kb   22:31:11 | Samstag, 2. Juli 2011
@Horst Metzker, Samstag 2. Juli 2011, 13:16
„"… was der Mensch sät, wird er ernten.“ (Galater 6:7) Das Kausalitätsgesetz (Zusammenhang von Ursache und Wirkung) gilt. Die Folgen des Zölibats sind in der Kirchengeschichte in erschreckender Weise sichtbar. Mangelnde Liebe zu den Priestern führt u. a. sukzessive zur Auflösung der Kirche.
„Der niedere Klerus wehrte sich denn auch leidenschaftlich gegen den Papst (Gregor VII.), nannten ihn verrückt, einen Ketzer, der die Heilige Schrift ignoriere und die Unzucht befördere.“ (W. Schubart, Christentum und Abendland, 79, 1947)
„Gregor VII. kümmerte die Liebesseufzer der kranken Nonnen, die verstohlenen Wege der Ordensbrüder, die stummen und lauten Sünden der Geistlichen, die durch sie gekränkten Ehen … und jede andere Verwirrung nicht, die daraus erwachsen musste; im Buch der Geschichte aber liegen die Folgen davon klar am Tage.“ (Herder, J. G., Theologe, Ideen zur Philosophie der Geschichte, 19. Buch II, 4, Herders Werke)
„In Deutschland wagten allerdings nur wenige Bischöfe, die römischen Dekrete zu verkünden. Der Bischof von Passau wäre vom Klerus beinahe gelyncht worden und wurde schließlich vertrieben. Geistliche des niederen Klerus waren besonders aufgebracht und protestierten zu Tausenden gegen die neuen Gesetze. Allein in der Diözese Konstanz waren 3600 Geistliche auf einer Synode.“ (Wikipedia, Zölibat)
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#64   Hare-Krishna   17:31:10 | Samstag, 2. Juli 2011
Und ich dachte, evangelisch ist, wer glaubt, dass kreuz.net irren kann.
:-)
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#63   Fundi   16:02:18 | Samstag, 2. Juli 2011
Goldengel: Da ich hier ständig – und WIE KREUZNET- auf Differenzen unter Katholiken hinweiese- auch und gerade heute – ist Ihre Aussage, ich würfe alle Katholiken in einen Topf werfen, nun wirklich abwegig… Und unzählige Male habe ich auf Schuld (und Irrlehre) in allen Konfessionen hingewiesen, was übrigens auch DAS berühmteste evgl. Bekenntnis (Westminster Bekenntnis, 2. Londoner Bekenntnis) tut. Luther (!) sagte: Evgl, ist, wer glaubt, daß Päpste und Konzilien irren können (gemeint:,in wesentlichen Fragen), was evgl. Kirchen gleich mit einschloß.
Lycos: Natürlich kann man Vernunft als den richtigen gebrauchten Verstand bezeichnen- aucH IHNEN VIELEN DANK UND GOTTES SEGEN!
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#62   Lycos   15:49:25 | Samstag, 2. Juli 2011
Fundi: Zuerst einmal möchte ich mich für die interessante Diskussion bedanken, ich hoffe wir können irgendwann mal fortsetzen, ich muss jetzt noch etwas erledigen und wünsche einen schönen Sonntag.
Zwei Dinge möchte ich nur noch kurz anmerken, die Vernunft ist nicht der Verstand, der beeinflusst werden kann um die Seele zu verderben und das Luther wirklich vom substansontologischen Personenbegriff in Richtung Dualismus gegangen ist und die Person über den Glauben definierte und dadurch den relationalen Personenbegriff prägte.
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#61   Goldengel   15:48:55 | Samstag, 2. Juli 2011
Fundi – Sie werfen hier alle Katholiken in einen Topf, auch die der vergangenen Jahrhunderte. Wieso machen Sie das denn nicht mit anderen Religionen – wieso denn nur mit der RKK? Laut Ihnen sind also alle anderen Glaubensformen perfekt – so, so…dann haben Sie wohl dringend einen Geschichtsunterricht nötig.
Die millionenfache Abtreibung in unserer Zeit wird einst auch mal Bände füllen und man fragt sich, was sich die nachkommenden Generationen über uns wohl denken werden – über eine Gesellschaft, welche aus egoistischen Gründen, obwohl weder Hunger, noch sonstige Katatrophen herrschten – ihre Kinder dem Tod überlassen haben. Man will heute zwar dieses gottlose Verhalten als „vernünftig“ darstellen – doch die nächsten Generationen werden unsere Richter sein, was wir wohl einst unter „Vernunft“ verstanden haben.
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#60   Fundi   15:36:21 | Samstag, 2. Juli 2011
Lycos: Ob Katholiken öfter vernünftiger (nach welchem Maßstab) sind als Evangelische, will ich einmal unerhört lassen. Und hinter dem Verstand steckt etwas- da sind wir uns einig. Ihr Versuch, Euthanasie über Locke – zumindest unterschwellig- geradezu Luther in die Schuhe zu schrieben, ist abwegig: Niemand ist vor Mißbrauch an sich richtiger Ideen geschützt und jeder hat die Pflicht, sich zu nach Gottes Wort Richtigem bzw. von ihm als richtig Gemeintem zu bekennen.
Die negativen Wirkungen der RKK zu berichten, würde Bände füllen…
AUCH Heiden erkennnen Göttliches, Gottes Gesetz nämlich (im Kern)- da haben sie recht. Luther hat gelehrt, daß die Vernunft (Verstand) Bösem und Göttlichem zu Diensten sein kann.
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#59   Richard Malkes †   15:08:13 | Samstag, 2. Juli 2011
<Weitere Mitarbeiter sind laut dem Impressum verschiedene Rom-Korrespondenten aus aller Welt >
Hier kann das anonyme +.net mal sehen was ein richtiges Impressum ist.
Von wegen kein Name, keine Adresse, keine Telefonnummer und dergleichen. Aber wenn man anonym seinen Mist verbreiten will gibt man von sich ja nichts preis.
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#58   Lycos   14:50:16 | Samstag, 2. Juli 2011
Der Verstand, das Gehirn ist nicht die Vernunft und Dank der Freiheit des Menschen bekommt er durch das Gehirn auch keine Befehle, sondern nimmt die durch Augen, Ohren, Nase etc. empfangenen Sinnesempfindungen auf und verarbeitet sie und diese können z.B. durch das Böse manipuliert werden. Hinter dem Gehirn muss noch etwas stehen, etwas was wir Seele nennen. Die Heiden, die der hl. Paulus im Römerbrief meinte, haben durch diese Vernunftbegabten Seele göttliches erkannt. Da Luther auch dieses ablehnte kam er zu einem anderen Personenbegriff als den bis dahin gültigen von Boethius, der lautet: persona est rationalis naturae et invidua substantia, die person ist eine individuelle Substanz von geistiger Natur. Für Luther hatte die Person keine substantielle Qualität mehr sondern war abhängig vom Glauben, Hegel änderte das dann das die Person die Anerkennung ausmacht was wahrscheinlich die Entwicklung zum Nationalsozialismus begünstigte. Über Descartes führte Luthers Veränderung des Personenbegriffs auch zu der Entwicklung von John Lockes bewußtseinstheoretischen Personenbegriffs, also das ein Mensch ohne Bewußtsein keine Person ist. Befürworter der Abtreibung, Klonen, Euthanasie sind häufig Anhänger von John Lockes bewußtseinstheoretischen Personenbegriffs. Daher sind die Protestanten oft wissenschaftlicher, aber leider nicht vernünftiger als Katholiken.
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#57   Goldengel   14:50:06 | Samstag, 2. Juli 2011
wer sich an die katholische Morallehre hält, der hat auch kein Problem mit der Beichte, sofern er seine kleinen Sünden beichten möchte. Bei großen Sünden, wie Ehebruch und Scheidung, wie Abtreibung…wird der Beichtstuhl sowieso nicht aufgesucht, weil diese großen Sünder glauben immer im Recht zu sein.
In der Beichte findet man also eher die Reue über kleine Sünden.
Große Sünder meiden den Beichtstuhl, wie der Teufel eben das Weihwasser.
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#56   Mufelius †   14:32:12 | Samstag, 2. Juli 2011
Fundi: Na, das sieht die RKK aber ganz anders.
Schauen Sie mal in Beichtspiegel rein, z.B., wo drinsteht, welche Verfehlung wieviele Ave Maria als Buße erfordern oder wieviele Jahre fasten oder all so ein Schwachsinn.
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#55   Fundi   14:29:19 | Samstag, 2. Juli 2011
Ly cos: Glaube und Vernunft (=der vom Heiligen Geist nicht erleuchtete Verstand) stehen nicht gleichberechtigt nebeneinander. Der Verstand ist eine Denkmaschine, eine Hardware, der entweder der Teufel oder Gott als Software die Befehle gibt. Gerade die Psychoanalyse (Freuds, Adlers, usw.) hat gezeigt, welche abwegigen Motive den Verstand steuern. Der Verstand müßte (!) Gott erkennen… Damit ist nun keineswegs gesagt, daß durch den Verstand als solchem nicht Grossartiges (auch durch Nichtchristen) bewirken wird – dank der „allgemeine Gnade“ Gottes. Und evangelische Länder stehen ja nun wahrlich nicht hinter katholischen Ländern zurück, was Leistungen durch Vernunft angeht. Mufelius: Buße ist Umkehr zu Gott, Annahme seiner Verzeihung als REINES Geschenk – und gerade eben nicht das von Ihnen zurecht kritisierte 25- malige Rennen um den Block…
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#54   Goldengel   14:24:40 | Samstag, 2. Juli 2011
Christus spricht: Glaubt an mich, nur durch mich, kommt ihr zum Vater.
Wohin geht also eine Seele, die nicht an ihn glaubt? – Eben sie geht nicht zum Vater, sondern in die Hölle.
Jesus Christus selbst ist geboren worden, damit er die Seelen zum Vater bringt.
Doch das wollen die Magier nicht hören – und darum kämpfen diese mit viel Lüge gegen die Wahrheit Christi an und meinen, dass ja jeder zu Gott käme – doch so ist es nicht, denn wer Magie und Zauber betreibt, ist nicht im Geist Christi, sondern auf der Seite seines Widersachers.
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#53   Lycos   14:17:20 | Samstag, 2. Juli 2011
Fundi: Der Glaube und die Vernunft stehen nicht im Widerspruch zueinander, sondern sind beide von Gott gegeben. Gratia supponit et perfiucit naturam und gratia destruit non natura.
Die Gnade, (das Übernatürliche) setzt die Natur (des Μenschen )voraus und zerstört sie nicht.
Die Vernunft beschäftigt sich mit der immanenten Wirklichkeiten die überall zu erkennen sind und der Glaube mit der geschichtlichen Offenbarung Gottes. Die Synthese von Vernuft und Glauben geht leider immer mehr auseinander, ich würde mir wünschen das sie so wieder zusammengeführt werden das sie wieder gleichberechtigt nebeneinander stehen.
Amseln von Canterbury umschrieb das mit fides quaerens intellectus, den nach Einsicht suchenden Glauben.
Mufelius: Ich weiß es nicht, möglich das ihre Reue und Scham schon Buße genug waren.
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#52   Mufelius †   14:13:47 | Samstag, 2. Juli 2011
„Abgebüßt“, Lycos?
Welche „Buße“ hat Jesus denn der Ehebrecherin auferlegt? Also in der Bibel die ich las stand nix von „Buße“, sondern da sagte er einfach: „Ich vergebe Dir.“
Buße ist ja auch schwachsinnig. Wenn mir einer was getan hat und mich um Verzeihung bittet, dann sag ich doch auch nicht „Ja, gut, aber nur wenn Du 25 Runden um den Block rennst.“ sondern ich vergebe ihm ohne Gegenleistung und ohne ihn demütigen zu wollen.
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#51   Lycos   14:03:20 | Samstag, 2. Juli 2011
Tolerant, natürlich hat Jesus Christus als Lamm Gottes die Sünde der Welt hinweggenommen und jeder der den Willen Gottes tut heiligt sich, auch jeder der Barmherzigkeit übt, wird in diesem Maße auch Barmherzigkeit erlangen.
Ohne Heiligung kann keiner Gott schauen, man muss sich schon auf Gott ausgerichtet haben und die schweren Sünden bereut und abgebüßt haben. Jesus sagt das keiner zum Vater kommt außer durch ihn, man muss also von Jesus zum Vater durchgelassen werden und da kommt wohl keiner vorbei der unseren Herrn und seine Mitmenschen nur geärgert hat.
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#50   Fundi   14:01:24 | Samstag, 2. Juli 2011
Lycos: Mein Handeln, meine Werke, sind wie alles menschliche Handeln, nicht frei von Sünde… Luther (schon wieder verwechseln sie den mit Lutheranismus, wenn nicht Protestantismus) lehrt nun wie die Bibel manches, daß die menschlicher Vernunft, übersteigt… Dem natürlichen Mensch ist der Glaube Blödsinn- sagt die Bibel! Und Gott ist aus sicher heraus unendlich barmherzig, auch wenn der Mensch als solcher und auch die RKK ihr eigenes Bild entwerfen, wie Gottes Barmherzigkeit aussehen sollte… Und jeder Heide (jder Mensch) will gut werden, nur nicht den Preis dafür zahlen… Der Mensch kann nicht anders seit dem Sündenfall- womit wir wieder beim Anfang der Diskussion wären…
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#49   Tolerant   13:51:53 | Samstag, 2. Juli 2011
Lykos, soweit ich die katholische Lehre verstehe, hat Jesu durch sein Leben und seinen
Kreuzestod , die Sünde der Welt weggenommen und die Menschheit geheiligt.
Ich glaube jeder Mensch „heiligt“ sein Leben, wenn er den Willen Gottes tut. Viele Menschen kennen den herrn Jesus Christus nicht, aber sie speisen Hungrige, versorgen Durstige, bekleiden Nackte, besuchen Gefangene, heilen Kranke … und annder rufen jeden Tag „Herr, Herr…“
Was soll ich dazu sagen? „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“
„Mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch zugemessen werden“, J.C.
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#48   Lycos   13:38:48 | Samstag, 2. Juli 2011
Fundi:
Der Glaube ist eine Gnade und der katholische Glaube ist die größte Gnade, aber kein Freifahrtschein in den Himmel, aber doch die bestmögliche Voraussetzung sich auf Gott auszurichten, sich zu heiligen, allein der Glaube an einen barmherzigen Vater der mir bei Reue und Buße die Sünden vergibt und mich immer wieder zu sich einläd ist ein riesen Geschenk, aber wie gesagt nicht das non + ultra.
Sie Herr Fundi können mir aber nicht erzählen das ihre guten Werke frei von Egoismus sind und das ein Heide absolut kein Gespür für das übersinnliche hat. Luther hat in seiner Lehre Punkte die mit der Vernunft nicht nachvollziehbar sind und einen aus sich heraus barmherzigen Gott widersprechen.
Auch will nicht jeder Heide gut werden, es gibt genug die nur ihren eigenen Vorteil suchen.
Herr Metzger,
die anderen Götter sind doch das was mich von der Heiligung abhält, was mich hindert zu Gott zu kommen, das ist auch der Vorteil wenn das Geschenk des Glaubens an den Vater hat, man kann besser erahnen wie ich mich heiligen soll.
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#47   Fundi   13:36:14 | Samstag, 2. Juli 2011
Tolerant: Würden wir Fundamentalisten nicht auf die Lehre der Bibel von der Hölle hinweisen, handelten wir wie der Wirt, der einen total Betrunkenen nicht darauf hinweist, daß bei seinem Zustand stundenlang mit 200 über die Landstraße nach Hause zu rasen und sämtliche Verkehrsschilder und Menschen auf der Straße zu übersehen, Folgen hat… Der auf Leberzirrhose hinweisende Arzt bewirkt nicht die Leberzirrhose…
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#46   Horst Metzker   13:31:46 | Samstag, 2. Juli 2011
@ Lycos. Entschuldigen Sie wenn ich mich da einmische aber Gott sagt: Keine anderen Götter neben mir haben, Jesus: Ihr sollt nur einen heiligen, das ist euer Vater im Himmel.
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#45   Lycos   13:24:57 | Samstag, 2. Juli 2011
Dann aber die Frage an sie Tolerant, was halten sie von Heiligung?
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#44   Fundi   13:24:10 | Samstag, 2. Juli 2011
Lycos: Der katholische Priester und Starpublizist Richard John Neuhaus sagte zurecht, daß „Evangelikale“ (Evangelische im eigentlichen Sinn, Artikel VII. Augsburgisches Bekenntnis) einiger wären als Katholiken: Selbst unter Kardinälen gibt es in zentralsten Frage Lehrunterschiede, da ETWA mehrere Allversöhnung lehren… , Wenn Heiden durch gute Werke in den Himmel kommen können, ist der Glaube nicht heilsnotwendig. Paulus lehrt im Römerbrief nicht das ewige Heil für Heiden, sondern zeigt eindeutig, daß nur der Mensch aus sich heraus in den Himmel können könnte, der NUR Gute Werke tut – und der ist in der Tat Fiktion. Daß Luther kein „Kirchenlehrer für Lutheraner ist, gemäß lutherischer Lehre“, bedeutet, daß man seine Lehre Lutheraner nur vorhalten kann, wenn sie in Bekenntnissen wiederholt werden. Jeder Heide will gut werden, auch nicht Todsünden bewirken den Tod…
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#43   Tolerant   13:22:46 | Samstag, 2. Juli 2011
Pardon, die kreuzprotestanten sind doch auch profunde Höllenfundi.
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#42   Horst Metzker   13:16:34 | Samstag, 2. Juli 2011
„Gott interessiert die Zölibatsbekämpfer nicht.“
Ja warum glauben sie denn das Gott sich überhaupt noch für r./ks interessiert.
Bei uns ist er doch schon vor Jahrhunderten ausgestiegen.
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#41   Lycos   13:12:35 | Samstag, 2. Juli 2011
Da muss ich dem Tolerant sogar beipflichten, Heiden die gut werden wollen und keine Todsünden begangen haben und beim letzten Gericht ihre Sünden bereuen werden werden von Jesus zum Vater durchgelassen.
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#40   Fundi   13:09:30 | Samstag, 2. Juli 2011
Weder (neben Sünden auch gute Werke tuende) Heiden noch sich auf gute Werke etwas einbildende Pharisäer (die laut Bibel meinen, dadurch in den Himnel kommen zu können, und die die Tradition gleichrangig neben die Bibel stellen) kommen ins Himmelreich, sondern nur derjenige, der erkennt, daß er allein durch Gott und dessen Opfertod am Kreuz und durch Gottes Geschenk des Glaubens (sola gratia – ALLEIN aus Gnaden) Vergebung seiner Sünden findet…
Bitte die Internetseiten des Instituts für Reformatorische Tteologie bzw. Lutherische Bekenntniskirche bzw. Lutherische Bekenntniskirche lesen und BITTE NICHT, die EKD mit DEM Protestantismus gleichsetzen- einfach einmal Artikel VII. des lutherischen Augsburgischen Bekentnisses lesen, was WAHRE Kirche ist…
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#39   Lycos   13:08:25 | Samstag, 2. Juli 2011
Das Luther kein Kirchenlehrer ist, da sind wir uns schon wieder einig, aber das sie jetzt mit dem sola scribtura kommen verstehe ich auch nicht, wer soll denn die Bibel verpflichtend auslegen? Nur die Lutheraner? Das sola scribtura ist auch abzulehnen, damit formen sich doch mittlerweile tausende verschiedene Gruppen ihr Gottesbild so wie es ihnen gerade gefällt, bzw. so wie sie meinen das Gott es ihnen persönlich so gesagt hat.
Wo sollen die Heiden den hinkommen, wenn sie von Natur aus das tun was im Gesetz gefordert ist und keine Todsünde, bzw. keine totale Anhäufung von Sünden haben? Oder hat der hl. Paulus nur von etwas fiktivem gesprochen was es in Wirklichkeit nicht gibt?
Also heißt sola fides nicht allein der Glaube genügt, sondern Glaube und Werke? Die Heiligung dient nicht dem loswerden von unerlösten Eigenschaften, die uns von Gott trennen, sondern zeigt nur an das ich wahrhaft Glaube und dadurch erlöst bin?
Ich möchte mich auch nicht streite ob mehr Katholiken für Klonen, Abtreibung und Euthanasie sind, jedenfalls sind sie mit der katholischer Lehre nicht vereinbar, bei den Protestanten scheint diese Eindeutigkeit nicht allgemein zu bestehen, was man wohl auch mit dem sols fides erklären kann.
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#38   Tolerant   12:54:48 | Samstag, 2. Juli 2011
„Gute Werke von Heiden bewirken nur eine gewisse Besserstelung in der Hölle“ (Fundi)
Herrlich, die kreuznetkatolen sind doch excellente Höllenfundis.
Und wenn nun ein Heide, den Willen des Himmlichen Vaters tut, wie der barmhezige Samariter … ?
Eher gehen barmherzige Heiden ins Himmelreich, als dass ein selbstgerechter Pharisäer hineinkommt.
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#37   Fundi   12:45:25 | Samstag, 2. Juli 2011
A) Luther hat später den Jakobusbrief akzeptiert B) Luther ist kein lutherischer „Kirchenlehrer“. Verbindlich sind die Bibel und ihre verpflichtende Auslegung, die Bekenntnisse C) Der Römerbrief lehrt nicht, daß Heiden in den Himmel kommen, das scheitert schon daran, daß sie wie alle Menschen das Gesetz nicht (ganz) halten können. D) Außerdem lehrt die Bibel, daß gute Werke vor Gott nur zählen, wenn sie um Gottes willen gemacht werden. Gute Werke von Heiden bewirken nur eine gewisse Besserstellung in der Hölle E) Die Heiligung bezeugt den Glauben, die Erlösung, (bewirkt sie aber nicht) , dessen (der Heiligung ) Abwesenheit bezeugt Unglauben. F) Damit ist in keiner Weise sola fide verneint: siehe Atembeispiel G) Daß Klonen, Abtreibung, Euthanasie bei Protestanten (weltweit) mehr Zustimmung fänden als bei Katholiken, ist falsch
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#36   Tolerant   12:40:30 | Samstag, 2. Juli 2011
Wer sollte schon alles ausgerottet werden?
Juden, erste Christen, Heiden, Protestanten, Indianer, Tibeter, Homos, Schamanen, wilde Tiere, sogenanntes Unkraut, Maikäfer…
nur nicht die Habgier, der Hass und die Verblendung im eigenen Herzen.
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#35   Lycos   12:30:42 | Samstag, 2. Juli 2011
Sehen sie Fundi, das sola fides ist verkehrt und sollte gestrichen werden. Luther hat den Jakobusbrief damals ja nicht gemocht, ich habe sogar mal gehört das er ihn am liebsten gestrichen hätte, denn natürlich ist Glaube ohne Werke tot.
Jetzt müssen wir nur noch klären welche Auswirkung die Heiligung in diesem und im nächsten Leben haben sollte. Wenn ich bei Protestanten sehe das Kompromisse in Abtreibung, Klonen und Euthanasie gemacht werden, neige ich zu vermuten das es nicht um eine Heiligung vollkommen auf Gott hin ist, sondern nur eine Heiligung die den größten Nutzen bringt.
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#34   Tomás   12:28:01 | Samstag, 2. Juli 2011
Schamane40
Daß der Kommunismus versucht hat, den Schamanismus auszurotten, ändert nichts an der Tatsache, daß die Schamanen versuchen, sich in Verbindung mit „Geistern“ zu setzen, die sehr wahrscheinlich Dämonen sind, und Gott leugnen oder ignorieren und daß Sie nicht katholisch sind.
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#33   Fundi   12:21:00 | Samstag, 2. Juli 2011
Ly cos: Lutherisch ist „Allein der Glaube“, aber nicht ein Glaube, der allein (das heißt ohne Werke=ohne Heiligung) bleibt. Glaube ohne Werke ist kein Glaube. Ich habe einmal in einer Predigt gesagt: Wenn nach einer Herzoperation das Atmen ausbleibt, war die Operation letztlich (LEZTZLICH) nicht erfolgreich. Trotzdem bewirkte die Atmung nicht die Operation…
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#32   Lycos   12:18:56 | Samstag, 2. Juli 2011
Ihre ersten 4 Sätze erhalten meine volle Zustimmung, nur wie erklären sie das sola fides wenn im Römerbrief auch Heiden errettet werden wenn sie in der Natur das Gesetz Gottes erkenn und befolgen?
Eine absolute Sündlosigkeit ist hier auf Erden natürlich nicht möglich und ich muss mich immer wieder auf das Gute besinnen und Tugenden einüben, was auch einen freien Willensakt voraussetzt, aber das widerspricht doch auch dem sola fides, wo ich ja schon durch den Glauben meine größtmögliche Selbstverwirklichung habe.
Der Grund einer Gottesbeziehung für Luther ist doch der Glaube der Gott allein durch Gnade schenkt, also ist die Heiligung allenfalls zweitrangig und nicht Heilsnotwendig, außer bei Todsünden. Die Heiligung dient nicht der Erlösung, sondern spiegelt „nur“ meine Gottesliebe wieder, die Heiligung kann nach lutherischer Theologie nur eine gute Ordnung bringen und keine Erlösung, oder das sols fides müsste weg.
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#31   Hare-Krishna   12:14:26 | Samstag, 2. Juli 2011
Es sieht so aus, dass bei …ektzu.kardinal-meisner.de/ebk/messages?order=rank&sor… die Frage nach der Homosexualität das nächste Rennen macht.
Und nicht die Alte Messe.
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#30   Fundi   12:00:00 | Samstag, 2. Juli 2011
Lycos: Die Heiligung ist heilsnotwendig, denn ihre Abwesenheit zeigt unzweifelhaft die Nichterlösung an. Und Gott handelt natürlich nicht willkürlich- welches Gottesbild stünde wohl dahinter. Gott selber aber sagt (lässt durch Paulus sagen) im Römerbrief (9-11), daß es dem Menschen nicht zusteht zu wissen, warum Gott den einen retet und den anderen nicht. Gnade ist ihrem Wesen nach ein unverdientes Geschenk- ALLE Menschen haben wegen der Sünde(n) den Tod verdient. Im übrigen gibt es natürlich menschlichen Willen, sich für oder gegen die Sünde zu entscheiden. Nur die Entscheidung für die Sündhaftigkeit ist dem Menschen nicht möglich. Seine Willenskraft reoicht hierfür nicht aus: Bei aller Willensanstrengung kann er dieses (Sündlosigkeit) nicht erreichen: Und gerade dieses Wissen kann und sollte den Christen zum besonderen Bemühen um Heiligung antreiben. Abwegig ist daher Ihre Meinung, die Heiligung diene nach lutherischer Lehre nicht der Gottesbeziehung…
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#29   Lycos   11:37:55 | Samstag, 2. Juli 2011
Wenn die Heiligung aber nicht der Gottesbeziehung, der Erlösung dient ist sie ja eigentlich nicht notwendig. Nach katholischer Lehre ist auch die Liebesreue der Sünden die höchste Reue und unsere Hoffnung ist das wir im nächsten Leben können nicht mehr zu sündigen, nur der Grund für die Heiligung scheint mir ein anderer zu sein als bei ihnen. Ein Katholik muss sich heiligen, er muss alles unerlöste immer mehr ablegen, weil dieses vor Gott nicht bestehen kann sie müssen sich ja nicht heiligen, sondern tun dieses ja nur freiwillig aus Liebe zum Herrn, dadurch muss ja auch eine vollkommende Heiligung bei ihnen nicht sein, sondern es muss nur eine bestimmte Form gewahrt bleiben die den größtmöglichen Nutzen bringt.
Das sola gratia, schließt ja eigentlich schon einen freien Willen aus, Gott hat in seiner Allmacht ja schon bestimmt wer errettet werden soll und wer nicht, der Katholik glaubt natürlich auch an die Gnade, aber die Gnade dient dazu ein besserer Mensch zu werden um errettet zu werden und ist noch nicht die Errettung.
Das Argument das man sich ohne freien Willen mehr Mühe zur Heiligung gibt verstehe ich auch nicht, ich fühle mich zum einen als freier Mensch und bin Gott dankbar das ich mich frei entscheiden kann, zu versuchen immer besser zu werden und zu ihm zu wollen. Eine Leugnung des freien Willens macht den Menschen ja nicht nur zu einer Marionette, sondern Gott auch zu einem Herrscher der willkürlich entscheidet wer zu ihm darf und wer nicht.
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#28   Fundi   11:10:14 | Samstag, 2. Juli 2011
Ly cos: Der zentrale Grund für die Heiligung nach lutherischer Lehre ist, daß Gott dem Christen ein neues Leben schenkt, den Menschen zu einem anderen macht. Desweiteren erkennt der neue Mensch, wie schrecklich es ist, zu sündigen, daß jede Sünde eine Beleidigung des Herrn und Erlösers ist. Und wenn ich glaube, daß ich allein durch Gottes Willen gerechtfertigt und gerettet bin, sind der Dank dafür, das Erstaunen darüber, und wohl auch das Bemühen darum eventuell sogar noch höher, als wenn ich annehme, auch durch eine eigene freie Willensentscheidung dazu beigetragen zu haben…
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#27   schamane40   11:06:00 | Samstag, 2. Juli 2011
Schamanismus ist nach der Ethnologie keine Religion, sondern ein kulturgeschichtliches Phänomen so alt wie die Menschheit und kommt in allen klassischen Religionen ( außer Protestantismus ) angefangen vobei den Ritualen der Naturreligionen Zentralasiens bis zum südamerikanischen Katholizismus.
Tomas, Sie sehen nur eine Seite des Schamanismus. Der Neoschamanismus (Plastikschamnismus) in Europa und USA lehnt das Christentum ab. Davon aber distanziere ich mich.
Im übrigen war der größte Feind des sibirischen Schamanentums der kommunistische Atheismus und wollte den Schamanismus und das Christentum ausrotten.
Ich glaube an Gott, liebe Christus und habe nichts gegen Heilungsmethoden und Naturwissen des Schaminismus, der von der Weltgesundheitbehörde durch Wissenschaftler und Ärzte anerkannt ist. Aber davon verstehen Sie, Lieber Tomas, offensichtlich nichts.
Mit freundlichem Gruß, katholischer Alpenschamane
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#26   Lycos   10:54:06 | Samstag, 2. Juli 2011
Fundi, ja unordentliche Liturgie können wir bestimmt in beiden Konfessionen beklagen und es freut mich zu hören das sie noch Todsünden, die vom Heile ausschließen für möglich halten.
Bei ihrem Sündenbegriff fehlt mir aber doch der Bezug zur lehre Luthers,Luther spricht doch vom totus peccator und totus iustificatus, also vom ganz und gar durch den Glauben gerechtfertigten Sünder. Es ist aber nicht nur der verkehrte Freiheitsbegriff der mich bei Luther stört, es ist auch das sola fides, wenn ich nur durch den Glauben gerechtfertigt bin, also nur durch den Glauben eine Gottesbeziehung hergestellt werden kann, wie soll den dann meine Heiligung aussehen die mich zu Gott führt. Ist die lutherische Heiligung denn nur dazu da das ich vor den anderen christlich lebe, oder ist sie nur dazu da Erfolg im Leben zu haben, bis auf Todsünden können sie ja eigentlich nichts mit der Gottesbeziehung zu tun haben. Durch das sola fides scheint mir die lutherische Theologie ja soteriologisch soweit entlastet zu sein das die persönliche Heiligung nur dem bestmöglichem Nutzen dient.
Auch erkenne ich keinen vernünftigen Grund in der lutherischen Theologie mich zu heiligen, verzeihen sie mir die harten Worte, als den eigenen Vorteil, welche Rolle sollte den die Heiligung bei einer bestehenden Heilsgewissheit sonst haBENß
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#25   Tomás   10:48:19 | Samstag, 2. Juli 2011
Schamane40
Der Schamanismus ist eine „Religion“, die aus Geisterbeschwörung besteht und bei den Naturvölker Zentralasiens weit verbreitet ist. Sie ist eine antichristliche Religion, die Gott ignoriert oder sogar leugnet.
Wenn Sie Anhänger dieser „Religion“ sind, können Sie nicht katholisch sein. Entweder-oder und nicht sowohl-als-auch.
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#24   schamane40   10:40:14 | Samstag, 2. Juli 2011
Goldengel,
Entschuldigen Sie, aber Sie haben davon keine Auhnung und kapieren dieses Thema nicht. Dann müssen Sie eben in in Ihren festgefahrenen Vorurteilen erbleiben.
Sie können nicht differenzieren.
Und was die Lüge und Gemeinheit über mich anbetrifft, darin sind Sie ja leider Spezialistin
Mit freundlichem Gruß, Katholischer Schamane
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#23   Tomás   10:30:31 | Samstag, 2. Juli 2011
Konservative Protestanten sind nicht so schlimmm wie Linksprotestanten, aber schlimm genug. Alleine, daß sie – wie die „Orthodoxen“, Piusbrüder und Alt-„Katholiken“ – das Papsamt leugen, macht sie zu Häretikern. Auf solche Leute können wir Katholiken nicht bauen.
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#22   Goldengel   10:26:29 | Samstag, 2. Juli 2011
AnnaAndreasTeresa – verziehen Sie, ich wollte dem Inhalt Ihres Eintrages keine falsche Note geben, doch gerade die Unkeuschheit richtet viel Schaden an wie Abtreibung, Scheidung, Scheidungskinder – die sich mit Patchworkeltern abkämpfen müssen usw.
Sämtlich Talk-Shows verherrlichen durch Dummsendungen noch diese zerstörten Familien und geben so zum Ausdruck, dass dies eben „heute“ so wäre.
Dass heute 98 % der Teenager sich in Facebook profilieren müssen – zeigt in welcher irren Welt wir leben. Aber darüber regt sich niemand auf – denn womit man Geld verdient, ist die Welt ja zufrieden. Ach ja – auch die Scheidungsanwälte, Richter ect. verdienen viel Geld mit der Sünde ihrer Klienten.
Verzeihen Sie – jetzt bin ich wieder abgekommen, doch das wollte ich eben auch sagen – dass man hier bei kreuz.net eben seine Meinung über den Zustand dieser Gesellschaft abgeben kann. Und übrigens – welche politischen Artikeln diese Zeitung bringt, dafür sind die User nicht verantwortlich.
Einen gesegneten Tag an Sie.
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#21   Fundi   10:24:24 | Samstag, 2. Juli 2011
Lycos: Entweder haben Sie im lutherischen Gottesdienst die Beichte vor dem Abendmahl übersehen oder es war ein unordentliches Abendmahl, das ja hier so oft bzgl. katholischer Messen beklagt wird. Lesen Sie einfach in jedem lutherischen Gesangbuch die Ordnung fürs Abendmahl nach. Lutheraner lehren (verlangen) Heiligkeit, nach schweren Sünden verliert man nach ihrer Lehre sogar das Heil, bis man es durch Sünenerkenntnis und Reue wiedererlangt. Die Willensfreiheit in bezug auf das Ewige Heil ist ein anderes Thema. Lutheraner sind eben davon überzeugt, daß die Sündhaftigkeit so von Gott trennt, daß der Mensch von Gott von neuem geboren werden muß (wie es auch Christus sagt): Die Wiedergeburt (man kann Wiederzeugung sagen) ist- wie schon das Wort andeutet- sowenig der Willensfreiheit unterworfen wie die natürliche Geburt (Zeugung). „An ihren Früchten“- Lutheraner sind nach allen Statistiken kaum wesentlich größere Sünder als RKK-ler…
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#20   monens   10:22:45 | Samstag, 2. Juli 2011
Der esoterische Seelenschverschmutzungsfeldzug hat heute unfassbare Diemensionen angenommen; einer Jauche gleich ergiesst er sich über die medialen Kanäle; eine ehemalige Esoterikerin ( heute zum wahren Glauben zurückgefunden ) über die Lau- und Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit Jesus Christus, die auch so manche Glieder der hl. Kirche erfasst hat:
„Ich krieg die Krise wenn ich die Programme der Landfrauen oder der Ökumenischen Frauen sehe, in denen es von esoterischen Angeboten nur so wimmelt, daß in christlichen Klöstern buddhistische Meditationspraktiken angeboten werden oder daß Pfarreien Reikikurse anbieten.
Ihr wißt nicht was ihr tut!
Das Gebet zu einem liebenden Gott, der seinen Sohn geopfert hat um uns zu erlösen
ist etwas grundlegend anderes“
www.razyboard.com/…07891-5840301-0.html
Ein Beispiel vom Glaubensverdunster „Katholizismus light“? bitte sehr: ( aus einer Franziskaner-Homepage)
„Wir Christen lernen am anderen d.h., die Wahrheit, die sich im Glauben des anderen findet, kann die Wahrheit unseres eigenen Glaubens bestätigen, bereichern und womöglich auch korrigieren bzw. modifizieren, was bei einem echten dialogischen Lernprozess möglich ein sollte.“
www.razyboard.com/…07913-5872369-0.html
„Weltreligion“ für jedermann ist „chic“?!
www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html
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#19   AnnaAndreasTeresa   10:14:20 | Samstag, 2. Juli 2011
@ Goldengel
Sie haben schon recht, dass das sonderbar ist. Aber das was Sie hier ansprechen war nicht mein Thema. Im übrigen stimme ich mit Ihnen überein.
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#18   Fundi   10:11:51 | Samstag, 2. Juli 2011
Konservative Lutheranerin ist die von mir nicht so besonders geschätzte Us-Präsidentschaftskandidatin Michele Bachmann. Sie gehört zur relativ großen Wisconsin Evangelical Lutheran Synod, Schwesterkirche der strikt konservativen deutschen Evangelisch-Lutherischen Freikirche. Zu der gehört Wolfgang Engelmann. der als (ehemaliger) sächsischer CDU-Abgeordneter im Bundestag gegen die weitere Freigabe der Abtreibung unter Helmut Kohl stimmte.
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#17   Goldengel   10:07:19 | Samstag, 2. Juli 2011
und an diesem Turm von Babylon bauen heute noch Magier aller Sparten daran – denn das ist deren Zuhause, deren Lüge, deren Anmaßung.
Hütet euch vor Magiern -denn deren Geist ist voller Lüge und Gemeinheit.
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#16   schamane40   10:05:42 | Samstag, 2. Juli 2011
DIE GROSSEN SÜNDEN DER WELT
Gottesverachtung
Menschenverachtung
Leben zerstören
Ichsucht
Naturverschmutzung
Machtgier
Hochmut
Gewalt
Lüge
Seelen töten
Aus diesen Bausteinen ist der „Turm von Babylon“ von heute gebaut.
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#15   Goldengel   10:03:40 | Samstag, 2. Juli 2011
AnnaAndreasTeresa – sonderbar ist anscheinend nicht, wenn in Magazinen die Jugend zur Sexualität aufgefordert wird durch pornografisches Material – wo zur Sünde angehalten wird und das in einem christlichen Land – ich finde es weitaus sonderbarer, dass man dies nicht sonderbar findet.
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#14   Lycos   10:02:33 | Samstag, 2. Juli 2011
Nun, ich habe mir bei uns das Abendmahl der lutherischen Gemeinde angeschaut und nichts von einer Beichte bemerkt.
Die Lutheraner lehren auch Sünde, aber der richtige Sündenbegriff und das daraus enstehende Streben nach Heiligkeit sind leider nicht vorhanden. Nach Luther ist man ja nicht mehr frei zu begehren oder nicht zu begehren, sondern durch die Erbsünde determiniert und kann nur noch wählen was ich begehre. Wenn der Mensch dann zwar frei ist das Objekt der Begierde zu wählen, aber nicht die Begierde selbst fehlt doch irgendwie die qualitative Abstufung. Luther sagte darum doch klar das er gar keinen freien Willen haben möchte (der ist aber doch zum sündigen notwendig!), weil er darin die Möglichkeit sieht sich gegen Gott entscheiden zu können. Für Luther wird man ja nicht durch sein Handeln gerecht, sondern ist einmal durch die Gnade des Glaubens gerecht gemacht worden. Die Scholastik die lehrt das man dadurch gerecht wird wenn man das rechte tut lehnt Luther ja ab, sittliches sein und sittliches Handeln steht für Luther ja nicht im Zusammenhang.
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#13   bassman   10:00:57 | Samstag, 2. Juli 2011
AAT
In der „Amtskirche“ bezeichnet aber niemand den Heiligen Vater als „Kondom-Papst“ oder ähnliches. Ebenso werden keine Juden beschimpft etc.
Das meiste, das hier an „Verfehlungen“ aufgezeigt wird, ist entweder übertrieben oder verzerrt.
Da wird irgendwo eine Westernmesse abgehalten = die neue Messe ist Mist und es wird nur Missbrauch mit ihr betrieben. Applaus!!
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#12   AnnaAndreasTeresa   09:53:23 | Samstag, 2. Juli 2011
Manches ist schon sonderbar, hier bei Kreuz-net, das ist richtig. Aber ich schätze kreuz-net trotzdem und bin froh darüber. Denn hier werden auch Verfehlungen der Kirche aufgezeigt, die sonst nicht zu erfragen wären und unter den Teppich gekehrt würden. Bei der Amtskirche ist doch alles eitel Sonnenschein, aber bei genauem Hinschauen steckt die Kirche tief in der Krise. Verschuldet durch die Kirche selber. Und darüber berichtet Kreuz-net, und das ist gut so. Danke.
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#11   monens   09:47:24 | Samstag, 2. Juli 2011
Die deutschprachigen „aufbruchbewegten“ Diözesen wähnen sich als „wichtig“; in der Weltkirche aber nimmt sie so gut wie niemand wahr; so etwa in Afrika; die „dialogisierenden Aufbruchbewegten“ werden dort überhaupt nicht zur Kenntnis genommen; dort bleibt nur ein müdes Lächeln für sie und niemand schwadroniert von „Intoleranz“ wie in unseren Gefilden
www.razyboard.com/…07901-5845995-0.html
was in unseren Gefilden als „ganz human chic“ gilt, die steten Versuche der Unterminierung des Wesens und der Struktur des geheimnisvollen Leibes Christi, der hl. Kirche, ist in der Weltkirche überhaupt kein Thema; dort kommt kaum jemand auf die verdrehte Idee sich als Verfolger der Wahrheit Jesus Christus zu gebärden
www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
Mit grosser Dankbarkeit nehmen sie die ihnen geschenkte Gnade der Kindschaft Gottes an und niemand „stört“ sich am Willen der Wahrheit Jesus Christus, der Seinen geheimnisvollen Leib, die hl. Kirche, dem Wesen nach monarchisch und der Struktur nach männlich hierarchisch eingesetzt hat und man ehrt die hw Priester als Fortführer des Erlösungswerkes Christi auf Erden
www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html
und ist dankbar für die sakramentale Gnadenfülle
www.razyboard.com/…07691-5831728-0.html
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#10   Goldengel   09:47:19 | Samstag, 2. Juli 2011
Das gehört jetzt zwar nicht hierher, doch betrifft es Kreuz.net.
Viele wollen sich stolz von kreuz.net distanzieren – so als wäre das jetzt eine Art „Seligwerdung“ vor der sündenfreundlichen Welt. Warum eigentlich mit so viel Stolz?
Kreuz.net bringt Artikeln, die einigen gefallen, anderen richt – WIE in jeder an deren Net-Zeitung auch. Ich verteidige kreuz.net nicht, doch ich finde es sonderbar.
Wir leben heute in einer Zeit, wo sehr wohl jede Unanständigkeit gelobt und gepriesen wird, ob sexuelle Deviationen, ob Ehebruch, ob Zölibatbruch, ob sonstige egoistische Handlungen – all dies wird heute als „normal“ betrachtet mit dem stolzen und trotzigen Zusatz „keiner ist ohne Sünde“ – doch bemüht sich heute niemand große Sünden zu unterlassen. Man merke: eine große Sünde ist Ehebruch, Scheidung, Mord, Esoterik mit magischen Zauber sowieso…kleine Sünden werden wir nie vermeiden können, da hier nicht das Paradies ist. Doch stolz zu sein und diese Sünden des Ehebruchs und der Patchworkhurerei, wie der Magie noch zu fördern, ist schon ein starkes Stück an Egoismus und Sündenfreundlichkeit.
Man wirft kreuz.net vor sich unmöglich zu verhalten und seine Arikeln wären schauderbar, seine User teilweise unmöglich.
Doch die großen Sünden der Welt scheinen anscheinend nicht so schwer zu wiegen, als diese täglich aufzuzählen, wie eben es diese Zeitung hier tut.
Das finde ich sonderbar – denn eigentlich müsste doch gerade die RKK durch ihren Auftrag wissen, WAS Sünden eigentlich sind.
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#9   Fundi   09:37:30 | Samstag, 2. Juli 2011
A) Vor jedem lutherischen Abendmahl wird gebeichtet B) Und selbstverständlich lehren Lutheraner Sünde (konservative sowieso) und linke wie so oft in der RKK besonders „soziale“ C) Selbstverständlich verstehen sich konservative Lutheraner dem Bibelwort „Seid perfekt“ verpflichtet (das zu verwirklichen konservative Methodisten, etwa Nazarener, sogar für möglich halten), halten den Menschen dafür aber zugleich nicht fähig. Das geringere Übel ggfs. dem größeren Übel vorzuziehen ist, ist im übrigen auch Teil der Lehre und Praxis in der RKK D) Absoluter Unsinn ist es zu leugnen, daß Lutheraner kein kirchliches Amt kennen: In allen lutherischen Bekentnissen (siehe schon –(ETWA Artikel 28: Bischöfe- des Augsburgischen Bekenntnisses von 1530) wird hierzu Stellung genommen: Carl Ferdinand Wilhelm Walther, wohl DER Lutherische Theologe des 19. Jahrhunderts (der wegen seines Luthertums aus Deutschland fliehen mußte) schrieb ein großes Werk „Gemeinde und AMT“
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#8   schamane40   09:37:12 | Samstag, 2. Juli 2011
Wir freuen uns über jeden Menschen, der Jesus Christus liebt und sich bemüht nach seiner befreienden Guten Botschaft im Alltag zu leben.
Das praktische Vorbild ist glaubwürdig.
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#7   Lycos   09:26:38 | Samstag, 2. Juli 2011
„Vor jedem lutherischen Abendmahl wird gebeichtet“, das halte ich für ein Gerücht, in vielen lutherischen Gemeinden gibt es doch so gut wie keine Sünde mehr. Das liberale Theologieverständnis ist doch von den größtenteils von den Lutheranern gekommen und leider auch in die kath. Kirche eingezogen. Es gibt natürlich noch viele fromme Protestanten die ich meist auch schätze, aber ihr sola fides bringen sie ihre Sünden ja nicht absolut vor Gott, sondern suchen nicht die Sündlosigkeit, sondern das geringste Übel.
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#6   Brandenburgis   09:23:52 | Samstag, 2. Juli 2011
Leider verfügt die lutherische KIrche über kein kirchliches Amt, so daß dort (selbst bei zutreffender Lehre) die Sakramente nicht gültig gespendet werden können.
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#5   Fundi   09:19:40 | Samstag, 2. Juli 2011
Der Rabe: Vor jedem lutherischen Abendmahl wird gebeichtet, die Ohrenbeichte ist ausdrücklich zugelassen, „dies ist mein Leib“ ist Kerngrund für die lutherische Lehre von der leiblichen Gegenwart des Herrn im Abendmahl, im Gegensatz zu unzähligen hohen RKK-Würdenträger lehren alle konservativen Lutheraner (ETWA in der Evangelisch-Lutherischen Freikirche), daß Menschen für ewig in der Hölle sein werden und im Gegensatz zur offiziellen Lehre der RKK (etwa in lumen gentium und schon weit vorher), daß alle Nichtchristen dort sein werden- mit anderen Worten: Es ist kaum möglich, soviel Falsches in so kurzer Zeit zu sagen wie Sie gerade hier…
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#4   Brandenburgis   09:16:28 | Samstag, 2. Juli 2011
Der höchsten Allmacht Wunderhand wirkt im Verborgenen der Erden.
Johannes muß mit Geist erfüllet werden,
ihn zieht der Liebe Band bereits in seiner Mutter Leibe, daß er den Heiland kennt,
ob er ihn gleich noch nicht mit seinem Munde nennt.
Er wird bewegt, er hüpft und springet,
indem Elisabeth das Wunderwerk ausspricht,
indem Mariae Mund der Lippen Opfer bringe
wenn ihr, o Gläubige, des Fleisches Schwachheit merkt,
wenn euer Herz in Liebe brennet,
und doch der Mund den Heiland nicht bekennet,
Gott ist es, der euch kräftig stärkt,
er will in euch des Geistes Kraft erregen,
ja, Dank und Preis auf eure Zunge legen.
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#3   DerRabe   09:06:17 | Samstag, 2. Juli 2011
Evangelium=Evangelisch?
Sie sagen: Nur das Wort Gottes allein!
Komm doch rein!
Beichte Ade!
Hölle Pasee!
„Das ist mein Leib!“ – ein Jesuswort!!!
– sie nehmen es dir schleunigst fort.
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#1   Fundi   08:45:26 | Samstag, 2. Juli 2011
Der Zölibat wird in sehr vielen europäisch-modern geprägten Ländern diskutiert und nach allen Berichten im Rest der Welt sehr oft ignoriert.
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