Homosexuell Konkubinierende sollen in Schottland das Recht zur Kinderadoption erhalten. Doch den Homos gehe es mehr um die Anerkennung ihres Status als um das Wohl des Kindes, erklärt der Kardinalerzbischof von Edinburgh.
(kreuz.net, Edinburgh) Angesichts einer Überarbeitung des schottischen Adoptionsgesetzes soll es homosexuell
Lebenden künftig erlaubt sein, Kinder zu adoptieren.
Es handelt sich um die erste größere Änderung
des Gesetzes seit 25 Jahren.
Das Gesetz erspart sich viel Federlesen: Kinder sollen ungefragt nicht nur
Homo-Konkubinaten, sondern auch wilden Ehen anvertraut werden.
Bereits das existierende Gesetz bietet
Leuten im Homo-Konkubinat ein Schlupfloch. Es erlaubt, daß einer der beiden das Kind adoptiert. Der Homo-Partner
hat aber für das Kind derzeit weder Rechte noch Pflichten.
Das soll sich nun ändern.
Vor vier Jahren
wurde in Schottland ein sogenanntes Expertenkomitee eingesetzt, welches das Gesetz überarbeiten sollte.
Die Ergebnisse wurden am Freitag präsentiert und von den Behörden abgesegnet. In wenigen Monaten soll
das Gesetz in Kraft treten.
Damit folgt Schottland in seiner Gesetzgebung dem Vorbild von England und
Wales. Ab dem 5. Dezember wird somit in ganz Großbritannien das Homo-Konkubinat mit Adoptionsrecht staatlich
anerkannt sein.
Der stellvertretende schottische Erziehungsminister, Euan Robson, erklärte beschwichtigend,
daß homosexuelle Adoptiveltern eine „andauernde familiäre Beziehung“ nachweisen müßten.
Die Paare
würden einer „rigorosen Untersuchung“ unterzogen. Man werde sich versichern – so der Vizeminister – daß
die „elterlichen Fähigkeiten“ vorhanden seien.
Der Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh, Keith Kardinal
O’Brian, erklärte, daß die Gesetzesänderung gegen das Gemeinwohl sei: „Sie schadet den Kindern.“
Homosexuelle
Beziehungen seien für ihre Zerbrechlichkeit und Instabilität bekannt.
„Bedauerlicherweise haben die
Forderungen nach elterlichen Rechten für homosexuelle Partner mehr gemein mit deren Wunsch nach einem
anerkannten Status als mit der Sorge um die Bedürfnisse der Kinder“, erklärte der Kardinal.
Die Kinder
würden in einem Milieu aufwachsen, das ihrer menschlichen Entwicklung schädlich sei. Sie an Homosexuelle
auszuliefern sei schwer unmoralisch:
„Das steht in offenem Widerspruch zum Prinzip – das von der UN-Konvention
für die Kinderrechte anerkannt ist –, daß den besten Interessen des Kindes, als dem schwächeren und
verletzlicheren Teil, die größtmögliche Beachtung geschenkt werden muß.“
Email-Adressen der Empfänger
9 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Gleiche Rechte für gleiche Pflichten!! Wenn es gleiche Pflichten gibt (und die gibt es!), warum sollte
es dann nicht auch gleiche Pflichten geben? Aktion 1:1 www.aktion-einszueins.de/
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Da die UN Menschenrechtsvereinbarung moralische Lügen und Sünden
gutheisst, kann kein Katholik diese unterschreiben. Athanasius, du lässt tatsächlich keine Gelegenheit
aus, eine Ungeheuerlichkeit nach der anderen zu behaupten. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
www.un.org/…runddok/ar217a3.html „heißt“ überhaupt keine „moralischer Lügen oder Sünden“ „gut“.
Jeder Satz dieser Erklärung könnte – und sollte! – von jedem Katholiken unterschrieben werden können,
zumal die Erklärung maßgeblich auf dem christlich-jüdischen Menschenbild beruht. Ist der Mensch das
mit Würde und Freiheit ausgestattete Ebenbild Gottes, dann muss ein Staat diese Rechte respektieren.
Moralische Bewertungen sind damit überhaupt nicht verbunden. Wer sich als Staat eine „katholische Diktatur“
wünscht, wird das alles vielleicht anders sehen; er verrät damit aber zugleich das Menschenbild, das
er zu schützen vorgibt (wenn dieser Staat nicht bereit ist, die Menschenrechte für alle seine Angehörigen
zu gewährleisten). In den Niederlanden wären viele froh gewesen, wenn diese Menschenrechte von 1940-45
beachtet worden wären.
Menschenrechte Da die UN Menschenrechtsvereinbarung moralische Lügen und Sünden gutheisst, kann kein
Katholik diese unterschreiben. Wir brauchen keine Eine Welt Institution um eine ethische Leere zu füllen
die bereits gefüllt ist im Gegensatz zu den sekulär-ideologischen Staaten etwa des Liberalismus und
des Sozialismus. Stimmt nicht so ganz sie wurden sofern sie den Glauben betreffen im CIC aufgenommen,
bzw. auch in „Terra in pacem“ behandelt. LG Fiore
Lieber Niclaas es lassen sich genauso andere Beispiele bringen. alleinerziehende Mutter (Ex-Gatte vergnügte
sich derweilen mit einer Neuen…), wurde aus einem Cartitativen Werk entlassen, aber eine gut abgesicherte
Frau behielt ihren Job… es lassen sich solche und solche Beispiele finden. zu behaupten, alles sei gut,
ist falsch!
Die Kirche i s t überaus großzügig bei den Rechten ihrer Arbeitnehmer Sie geht sogar weit über diese
hinaus und unterläßt gebotene Kündigungen in Fällen, in denen dauerhafte und grobe Sittenwidrigkeit
ihrer Angestellten eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Pflicht machen würde. Letztes Beispiel
von dem ich gehört habe ist ein homosexueller Angestellter in einem Krankenhaus, welches von kirchlicher
Seite (Orden) betrieben wird. Die betreffende Person lebt offen mit ihrem Freund zusammen. Nun behaupte
mal einer, die Brüder seien nicht barmherzig …
#4 methusalix † 00:47:53 | Dienstag, 14. Juni 2005
also mit Arbeitnehmerrechten… … hat die katholische Kirche, zumindest in Deutschland, wahrscheinlich
auch in Österreich, wenig am Hut! Sie ist zwar ein Tendenzbetrieb, kann also verlangen, dass nach ihren
eigenen Regeln gespielt wird, legt diese aber so hart- und unbarmherzig aus, wie es nur geht. Aber über
Barmherzigkeit haben wir ja auch schon diskutiert; damit ist’s ja bei uns nicht allzuweit her. Und dass
die katholische Kirche vor den Menschenrechten einen Horror hat, weil ihr da zu viele Freiheiten für
die Menschen drinstehen ist ebenso eine Binsenweisheit. Man kann nicht für sich alle Freiheiten verlangen
und diese anderen verweigern. Das heisst mit gespaltener Zunge reden. Da ist es doch viel ehrlicher die
Menschenrechte ganz aussen vor zu lassen und anderen deren angebliche nicht Einhaltung auch nicht vorzuwerfen.
Dir. Also ich höre unsere Pfarrer immer darüber lamentieren, dass die Scheidungsrate bei Ehepaaren so
extrem hoch sei. Da scheint wenig Unterschied zu sein. Da hast Du recht und in beiden Fällen hat es mit
der Mangel an Glaube und Opferbereitheit zu tun. Hedonismus heisst das. Vielleicht sollte sich dieser
Hirte, nach dem Motto: wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen, nicht so weit aus dem Fenster
lehnen. Irgendwer könnte sonst die Frage stellen, ob denn die Katholische Kirche endlich die UN Menschenrechtsvereinbarung
unterzeichnet hat; und dann schauen wir ganz betreten drein und müssen sagen nein, so weit sind wir noch
nicht. Da die UN Menschenrechtsvereinbarung moralische Lügen und Sünden gutheisst, kann kein Katholik
diese unterschreiben. Wir brauchen keine Eine Welt Institution um eine ethische Leere zu füllen die bereits
gefüllt ist im Gegensatz zu den sekulär-ideologischen Staaten etwa des Liberalismus und des Sozialismus.
Oder willst Du damit sagen die Kirche schändet die Menschenrechte? Vielleicht, wir haben ja von Dir alles
erlebt.
Hinauslehnen ist noch zuwenig!! Hinausspringen und die Schotten fragen, ob Ihnen das wärmer werdende
Golfstromklima nicht behagt. Den Geizkrägen ist wohl mit dem Kabeljau auch der Verstand in die Beringsee
geflohen. Das gibts ja nicht! Wie will denn der schwachsinnige Schottenstaat die „Eltern überprüfen“,
die gar nicht vorhanden sind. Um die Kinder sch… sich wieder einmal Keiner. Das alles zum Wohl des Kindes?
O Gott, verzeih uns die Gelassenheit, mit der wir das alles mitansehen. mfg 7
zerbrechliche Ehen von Schwulen und Lesben? Der Hirte beklagt, dass dergestaltige Lebensgemeinschaften
zerbrechlich seien. Also ich höre unsere Pfarrer immer darüber lamentieren, dass die Scheidungsrate
bei Ehepaaren so extrem hoch sei. Da scheint wenig Unterschied zu sein. Vielleicht sollte sich dieser
Hirte, nach dem Motto: wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen, nicht so weit aus dem Fenster
lehnen. Irgendwer könnte sonst die Frage stellen, ob denn die Katholische Kirche endlich die UN Menschenrechtsvereinbarung
unterzeichnet hat; und dann schauen wir ganz betreten drein und müssen sagen nein, so weit sind wir noch
nicht.