Kaiser Otto von Habsburg ist gestorben. Das katholische Staatswesen ist die einzige Alternative zu den aktuellen Schreckensregimen der blutrünstigen Genossen und Volksgenossen.
(kreuz.net, Pöcking) Heute morgen starb Otto von Habsburg (98) in seinem Haus in der 5.600-Seelen Ortschaft
Pöcking in Oberbayern.
Er war der älteste Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich, des
Seligen Karl I. († 1922) und Erzherzogin Zita, Prinzessin von Bourbon-Parma († 1989).
Otto von Habsburg
wurde am 20. November 1912 in Reichenau in Niederösterreich geboren.
Nach dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie
mußte er als kleiner Bube mit seiner Familie 1919 ins Exil in die Schweiz.
Im November 1921 reiste die
Flüchtingsfamilie weiter nach Madeira, wo der Selige Kaiser Karl im April 1922 verstarb.
Otto von Habsburg
wuchs in Spanien und Belgien auf.
Er promovierte im Jahr 1933 an der Université Catholique in Löwen.
Gott schenkte ihm sieben Kinder
Der Kaiser war verheiratet mit Prinzessin Regina von Sachsen-Meiningen
(† 3. Februar 2010) und hatte sieben Kinder.
In den darauffolgenden Jahren arbeitete er gegen den National-Sozialismus
und den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich.
Während des Krieges mußte er vor dem antikatholischen
NS-Regime flüchten – dieses Mal in die USA.
Von 1944 bis 1951 lebte er hauptsächlich in Frankreich,
später wieder in Spanien und seit 1954 in Pöcking.
Die Einreise in die nach dem Ersten Weltkrieg errichtete
Republik Österreich war ihm durch das schändliche Habsburgergesetz von 1919 untersagt.
Erst Ende Mai
1961 verzichtete er schriftlich auf die Zugehörigkeit zum Haus Habsburg-Lothringen und die aus ihr gefolgerten
Herrschaftsansprüche.
Nach einem fünfjährigen Rechtsstreit konnte er 1966 erstmals wieder nach Österreich
einreisen.
Europa-Abgeordnete für die Christlichsozialen
Von 1973 bis 2004 war Seine Majestät Internationaler
Präsident der Paneuropa-Union.
Gleichzeitig war er von 1979 bis 1999 Abgeordneter der Abtreibungs- und
Homo-Partei CSU im Europäischen Parlament.
Er ließ sich auch zahlreiche in- und ausländische Auszeichnungen
umhängen.
Zuletzt verlieh ihm der französische Präsident und Kriegsverbrecher Nicolas Sarkozy das
Großkreuz der Ehrenlegion.
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Ergänzend: Otto v. Österreich 1987: „Konservative, also Menschen, die nicht auf die Ideologien der Französischen
Revolution eingeschworen sind, müssen es sich immer wieder gefallen lassen, als restaurativ und reaktionär
verleumdet zu werden. Solche Anwürfe sind grotesk. Ein Konservativer lebt aus seiner religiösen Überzeugung
und der Erfahrung der Geschichte. Schon deshalb weiß er, daß alles Irdische vergänglich ist. So kommt
er gar nicht darauf, sich wie der Materialist an veraltete Formen zu klammern. … Die Anhänger der Reichsidee
wollen keineswegs zurück in die Zeit vor 1806, selbst wenn sie das könnten. Sie versuchen lediglich,
den Schatz einer reichen Überlieferung zu mehren und weiterzugeben, um so zu rechtfertigen, daß dieses
wertvolle Erbe auf sie überkommen ist. Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt. Keine noch so vollkommen
durchdachte politische Ordnung kann es ins Diesseits herüberholen; sie sollte aber danach streben, möglichst
viel davon widerzuspiegeln. Das ist bei den gegenwärtigen Zuständen meist nicht der Fall. Der geistige,
religiöse und moralische Fortschritt hat mit dem materiellen Höhenflug nicht Schritt gehalten. Jede
Enträtselung der Natur schenkt dem Menschen einen weiteren Teil von Gottes Allmacht, allerdings nur im
Negativen. Er kann zwar nichts erschaffen, aber seine Welt vernichten. Ein solches Potential ist jedoch
nur zu verkraften, wenn man innerlich im Glauben und in der Tradition verankert ist…“
In Washington kämpfte Otto von Habsburg während des Zweiten Weltkriegs gegen die von Exilpräsident
Beneš angestrebte Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland und auch dagegen, Stalin einen Teil Europas
zu überlassen. Er sagte die von der Sowjetunion ausgehende Gefahr voraus. Edvard Beneš, Präsident der
Tschechoslowakei, hatte bereits im Oktober 1938, nachdem deutsche Truppen aufgrund eines internationalen
Vertrags mit Frankreich, Grossbritannien und Italien deutschbesiedelte Gebiete der Tschechslowakei okkupierten,
die Vertreibung (odsun) der „staatlich unzuverlässigen 3,5 Millionen Deutschen“ die über 800 Jahre mit
den Tschechen in Böhmen, Mähren und Schlesien zusammen gelebt haben und dieses Land kulturell, religiös
(katholisch), geistig und wirtschaftlich mitgeprägt haben, angestrebt. Beneš erhielt für diese Pläne
die volle Unterstützung von Josef Stalin, dem Führer (Gvožď) der Sowjetunion, Winston Churchill ,
dem Ministerpräsidenten von Grossbritannien und Franklin D. Roosevelt, dem Präsidenten der USA. Viele
Tausende Sudetendeutsche erlitten während der Vertreibung einen gewaltsamen Tod. Edvard Beneš wurde
1948 von den Kommunisten gestürzt. Aus der ČSR wurde bis 1989 eine ČSSR, eine Tschechoslowakische Sozialistische
Republik unter kommunistischer Gewaltherrschaft. Es kam zu einer neuen Umgestaltung nach sowjetischem
Muster.
Die Kapuzinergruft gehört offensichtlich den Kapuzinern, also ist es alleine Sache der Besitzer Kapuzinergruft,
wer dort bestattet wird, eben die Familie Habsburg. Zahlreiche Wientouristen besuchen außerdem Wiener
Attraktionen, die mit dem Haus Habsburg zu tun haben, immerhin war das Haus Habsburg jahrhundertelang
eins mit Österreich. Das ist nun einmal die österreichische Geschichte – sicherlich nicht die schlechteste
Geschichte der Welt. Das Haus Habsburg hat zwar lange Zeit nur die katholische Religion geduldet, war
aber im Gegensatz zu anderen Monarchien äußerst aufgeschlossen allen Sprachen und Nationen. Kein Volk
wurde gezwungen, sich zu germanisieren. Die Habsburger eigneten sich sogar die Sprachen der anderen Völker
an. Die Mehrheit der Österreicher ist stolz auf die habsburgische Geschichte. Sel. Karl I., bitte für
uns!
#152 KonradGeorg 21:00:14 | Mittwoch, 6. Juli 2011
@ Methodist, auf welchem Bildungsniveau sind Sie denn hängen geblieben? Gibt es unter „BILD“ noch eine
Ebene? Was versteht ein Ochse vom Sonntag, wenn er jeden Tag Heu frißt? (Bauernspruch)
Was lese ich gerade als Schlagzeile von kathpress.at: „Kardinal Schönborn vertritt Papst bei Habsburg-Trauerfeiern“?! Na, dann wird es ja wohl im Wiener Stephansdom endlich auch ein dem Haupt des Kaiserlichen Hauses Habsburg einzig angemessenes REQUIEM IM TRIDENTINISCHEN RITUS geben! Noch ist Zeit zum Üben, Eminenz!
@Pascal123 #5 Ein schönes Zeugnis! Auch hatte er (oft beißenden!) Humor. Ich erinnere mich, als ich
ihn zum letzten Mal sah, ganz per Zufall, im Brüsseler Flughafen. Er flog nach Straßburg (es muß vor
1999 gewesen sein), ich nach Graz. „Graz?“, hatte er früher einmal gesagt: „dort leben Generäle im Ruhestand,
und spielen im Sandkasten die verlorenen Schlachten nach, die sie dann aber gewinnen…“. Graz ist aber
doch ein reizendes Städtchen. Mit Otto von Österreich verschwindet das letzte Bindeglied, das unser
verworfenes Zeitalter mit dem Alten Reich verband, über dessen (zugegebenermaßen etwas dubiosen) Rechtsnachfolger
des „Kaisertums Österreich“. Ein Faktum mit historischer, wenn nicht apokalyptischer Qualität, an der
Schwelle dieses zweiten Jahrzehnts, in dem sich der 1. Weltkrieg zum 100. Male jähren wird. Trotzdem
war Otto leider auch ein Kind unserer (nicht seiner!) Zeit: als Politiker freimaurerischen Ideen und Persönlichkeiten
stark verbunden, trotz traditionstreuer Glaubenseinstellung dem Ungeist des Stiefelputzersprößlings
aus Wadowice verschrieben. Ganz entsprechend wird ihm ein vom Freimaurersohn und Laienbruder Schönborn
OP gefeiertes „Requiem“ im geschändeten Stefansdom zuteil werden. Wirkungslos trotz schwarzer Kaseln
und Habsburger Bestattungsritus. Traurig! Ob ihm der apokalyptische Charakter unserer Zeit und die entsprechende
Rolle seines Hauses als Schutzmacht der Kirche je voll bewußt geworden ist? Beten wir für seine Seele!
Beten wir für das Reich!
Hallo Kristall, warum beendest Du nun jeden Text mit einem Y, soll dies bedeuten, dass du ein Mädchen
bist? oder Yvonne heißt – die coole Brille war besser !
@Kreuznetter: schon klar, ich schrieb allerdings von der 1867’er Verfassung. Joseph II hatte mit dem Toleranzpatent
v. 1782 bereits den Grundstein gelegt, die volle rechtliche Gleichstellung kam aber erst mit dem Österreichisch-Ungarischen
Ausgleich und dem Staatsgrundgesetz v. 1867. (ging vor allem um die Juden). Nach der Besetzung und späteren
Eingliederung Bosniens wurden auch die Muslime den Christen gleichgestellt. Die Verfassung v. 1867 war
PiusIX ein besonderer Dorn im Auge, weil die von Dir angesprochene Vorherrschaft der katholischen Kirche
komplett wegfiel.
#141 Kreuznetter † 00:56:50 | Dienstag, 5. Juli 2011
@Grüner Ritter Wegen der Einverleibung des vorher schon besetzten Bosien-Herzegovina in das Österreichisch-Ungarische
Reich wurde unter der Herrschaft von Franz Joseph I. 1912 der Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt.
Weit früher schon erhielten unter Joseph II. („aufgeklärter Absolutismus“) im 18. Jhdt. die Protestanten
und Juden Rechte der Religionsausübung, wenn auch unter der Vorherrschaft der röm.-kath. Kirche.
#140 KonradGeorg 00:31:05 | Dienstag, 5. Juli 2011
@ kammerjäger, Ihr Wissen hat den Charakter eines Misthaufens und auf Ihrem Niveau möchte ich (ein 600 Euro-Rentner) Nicht einmal Millionär sein. Pfui Deifi!
War der Franz-Joseph nicht auch der Kaiser, der in Österreich die verfassungsmäßige Religionsfreiheit einführt hat – begleitet vom feindseligen Gegeifer eines Pius IX? Der hatte sogar noch die Frechheit, die österreichische Verfassung deshalb für nichtig zu erklären!
Wem verdanken wir den Heiligen Papst Pius X.? Ohne Kaiser Franz Josef wäre die Kirche schon viel früher
in die Krise geraten. Dem Gebrauch seines noch aus Zeiten des Heiligen Römischen Reiches stammenden Vetorechts
ist es zu verdanken, daß ein Freimaurer als Nachfolger des am 20. Juli 1903 verstorbenen Papst Leo XIII.
verhindert wurde. Cardinal Mariano Rampolla del Tindaro führte ein Doppelleben und war Meister vom Stuhl
der O.T.O-Freimaurerloge. Er hatte im Konklave bereits die Stimmenmehrheit. cfnews.org/ch-ramp.htm Dem
Kaiser verdanken wir, daß stattdessen Cardinal Sarto zum Papst gewählt wurde.
@juemuc: Das akzeptiere ich. Aber eine Krönung macht halt doch was her, besonders, wenn der Kaiser vom Papst im Rom gekrönt wurde. Das Aufhören der Krönung ist der Anfang des Niedergangs des Reichs. Der Beginn es Niedergangs der Kirche hat ja auch ungefähr zeitgleich mit dem Aufhören der Krönung des Papstes eingesetzt. Paul VI. (vermutlich sein Doppelgänger) legte ja die Krone nieder, und seitdem wagt es kein Papst mehr sich krönen zu lassen.
@ Bourgorus: Eine Krönung hatte im Kaisertum Österreich nur symbolischen Charakter. Es fand daher auch
meist keine Krönungszeremonie statt und wenn, wie z. B. bei Franz Joseph I. im engsten Familienkreis.
Kaiser war der jeweilige Thronfolger auch ohne Krönung sobald der Vorgänger starb oder abdankte. Karl
I. und dessen Gattin Zita von Sachsen war das legendäre letzte Kaiserpaar Österreichs. Das findet man
genauso auch in den Geschichtsbüchern. Da 1916 das Kaiserreich Österreich noch existierte war auch zwangsläufig
ein Kaiser vorhanden.
es ist schon gut, dass man heutzutage Politiker wählen und abwählen kann…und obwohl ich nie wählen gehe ist mir die Demokratie wesentlich lieber als die Monarchie, denn da wurde ohnehin nur Personenkult betrieben um Leute, die es in der Regel nicht wert waren und sinnlose Kriege angezettelt haben aus Langeweile und Präpotenz. So hat sich die Monarchie ja auch selbst vernichtet. Das war schon im alten Israel so, dass der Großteil der Könige nichts taugte. Deshalb wollte Gott ja auch garkeinen König, das Volk verlangte nach ihm. Heute sind die Menschen klüger.
@juemuc: Karl I. mag nominell Kaiser von Österreich gewesen sein, aber er wurde nicht mehr zum Kaiser
gekrönt. Ich weiß das von jemanden, der Bezug zu den jetzigen Habsburgern hatte. So steht auch in Wikipedia-Artikel
„Karl I. (Österreich-Ungarn)“: „Karl ließ sich bereits am 30. Dezember als „Karl IV.“ bzw. ungarisch
„IV. Károly“ zum König von Ungarn krönen.“ Von einer Kaiserkrönung aber ist nichts zu finden.
A propos Mittelalter: ICH geh jetzt – anstatt hier weiterzunölen – zum Tanz auf einem Mittelalterfest. Wunderschön, diese alten Tänze. Also man ließt sich. :)
Die Idiotie des Satzes „eine Monarchie ist grundsätzlich die einzig Mögliche Staatsform“ ist schon an den realen Verhältnissen erkennbar! Aber so sind sie, die Monarchisten und Tradis: Realität spielt keine Rolle in ihrem Wahn!
@kristall und Mufelius kristall: Die Französische Revolution? War die nicht 1914 – 1918? Ich bin nicht
ganz so bewandert in deutscher Geschichte… Mufelius: sag ich doch!
Regina1961: „Aber ich geb es zu: Ich schau mir die Sisischnulzen auch gerne an. Ist, Gott sei es gedankt,
ja nur Film.“ Klar. Ich schau auch gerne Mittelalterfilme, in denen es um hehre Könige, edle Ritter,
liebliche Damen, hohe Minne und ehrenhafte Kämpfe geht. Leider ist dies alles nichts als Phantasie, gleichwohl
es natürlich all dies sicher gegeben hat, jedoch leider nur als Ausnahme. In der Regel haben sich alle
nur um sich selbst gekümmert, auch und gerade „Adelige“, die sich als von Gott eingesetzt dachten und
daher meinten, ein Recht darauf zu haben, das Volk auszubeuten und wie Dreck zu behandeln und ausschliesslich
auf eigene Belange Rücksicht nehmen zu dürfen.
eine Monarchie ist grundsätzlich die einzig Mögliche Staatsform. Nur wer findet die guten Monarchen.
Vererbung kanns nicht sein. Nur ein selbstloser frommer Asket der alles Andere dem Dienst an Gott unterordnet
ist berufen zum Führer. Leute wie Franz von Assisi oder General Franco
„Und dann, während der Sargwagen langsam vorüberfuhr, erklangen in die atemlose Stille der letzten Ehrenbezeigung
Kommandorufe, Gewehrgriffe und der Donnerschlag der Generaldécharge. Da flatterten von allen Gesimsen
und Dächern aufgeschreckte Schwärme von Tauben auf, leichter, bläulicher Pulverrauch wölkte und verzog
sich, die Fahne senkte sich und, aus dem knatternden Wirbel der Trommeln empor, erhob sich als das stärkste
Symbol jenes unvergeßlichen Vaterlandes der Kindheit in herrlich genauem Zusammenklang der Instrumente
mächtig, feierlich und immer wieder erschütternd die begnadete Melodie des »Gott erhalte«.“ www.youtube.com/watch?v=sDlREZfzq_w&…
Ist ja interessant. Zum Kaiser wurde er scheinbar nicht gekrönt. Aber auf der Homepage steht in der Fußzeile noch KuK Hoheit. Bin ich froh, daß dieses ganze Adelsgeschwätz nur noch für die Regenbogenpresse von Bedeutung ist. Was diese adligen Herren und Damen in den vergangenen Jahrhunderten an Leid und Elend über ihre Mitmenschen gebracht haben… wie kann man diesen Dingen auch noch nachtrauern? Aber ich geb es zu: Ich schau mir die Sisischnulzen auch gerne an. Ist, Gott sei es gedankt, ja nur Film.
Nun, sein Herz wird ja woanders liegen als sein Leib. Wo da wohl seine Familie bleibt? Man könnte es so machen wie wailand bei Osiris: überall etwas. Der liebe, gute Kaiser, wäre wirklich überall bei seinem Volk!
Der Willy II soll mal gesagt haben: Monarchie ist wie Jungfräulichkeit, wenn man sie einmal verloren
hat, bekommt man sie nicht wieder. Das wird auch für Österreich gelten. Also laßt’s doch den Mann neben
seiner Familie ruhen, und wenn ein paar Nostalgiker am Strassenrand stehen und Hoftrauer spielen, schadet’s
auch keinem.
Österreich hat ihn überlebt! Sein Papa flüchtete 1918, nach dem er diesen Mist gebaut und 17 Millionen Menschen auf dem Gewissen hatte! Sicher, der Sohn kann dafür nichts! Aber an ihm wird deutlich: das degenerierte feudale Parasitentum findet sein Ende. Es verdunstet geradezu! Karl ist ein schönes Beispiel dafür! Jetzt dürfen sie noch als Wanderprediger durch Europa touren; das kann ihnen ja auch niemand verbieten. Sollen sie! Aber die Entscheidungsgewalt hat das Volk und wird es sich trotz der aktuellen Umtriebe bewahren!
Nun, Herr Schneider um darüber zu spekulieren kenne ich ihn zu wenig, er war jedenfalls ein sehr frommer Mann und hat sich für die Völkerverständigung eingesetzt. Gott wäre sicherlich mit ihm gewesen und es wären Segen und Gnaden geflossen.
@Lycos Da stimme ich ihnen sogar zu.Wir werden leider von einem Haufen Stümper regiert. Aber was würde
denn ein Otto von Habsburg anders oder besser machen.
Herr Schneider, fast alle Politiker heutzutage sind Witzfiguren und werden von mir nicht wirklich ernst
genommen. Der Egoismus und Selbstdarstellungsucht, die Lügen und Selbstbereicherung, die Schauspielerei
und falschen Kompromisse hätte Otto von Habsburg als Kaiser bestimmt nicht schlimmer, bzw. erbärmlicher
machen können. Ich bleibe dabei, unter ihm als Herrscher würde es uns besser gehen.
Hallo … die Kapuzinergruft gehört definitiv nicht den Habsburgern. Und wer dort bestaatett wird entscheidet
auch nicht die Habsburger. Den Habsburgern gehört in Österreich nicht mal mehr der Dreck unter ihren
Fingernägeln, alle Schlösser ect. sind in den Besitz der Republik Österreich übergegangen. Zum Glück.
1919 wurden die Kron- und Familienfideikommisse der Habsburger in Österreich beschlagnahmt und die Habsburger
des Landes verwiesen. Und da sollen sie auch bleiben – ausserhalb des Landes. Schde das Kardinal Groer
nicht mehr lebt der hätte sich sicher wieder entblödet und von „ihren kaiserlichen und königlichen
Majesteten“ gelabert. Und hoffentlich gibt es keine tridentinische Messe und schon gar nicht den Schwachsinn
mit dem Pferdewagen und dem Hofzerimoniell.
Da die Herrscherthrone abgeschafft, Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft, Bis der Tag kommt, wo sich
glaubt verdammt, Wer berufen wird zu einem Amt. Bauer keisert, bis zum Wendetag, All sein Müh’n ins Wasser
nur ein Schlag, Mahnwort fällt auf Wüstensand, Hörer findet nur der Unverstand.
Da hat sich das Hochwohlgeborene Licht in die Finsternis des Prekariats hinab gewagt? Eilen Sie geschwind in Ihren geschichtlichen Elfenbeinturm zurück und sperren Sie hinter sich ab. Sonst könnte die Wirklichkeit in Ihre erlauchte Gegenwart dringen!
Grauslig, wie sich das Prekariat hier und in anderen Foren austobt und dabei die ganze häßliche Fratze
ihrer niederen Gesinnung offenbart. Wien wird ein herrliches Begräbnis geschenkt, das noch Jahrzehnte
Touristenströme nach sich ziehen wird. Wieviel Österreich und Wien an den Habsburgern jährlich verdienen,
davon spricht hier bezeichnenderweise niemand. Man darf jedoch in der Tat gespannt sein, ob der Habsburger
Begräbnisritus für Ihre Kaiserlichen Hoheiten angewendet wird. Dem einzig angemessenen Tridentinischen
Ritus für das Requiem im Stephansdom wird sich Eminenz Schönborn ja ohnehin verweigern, grundlos!
@juemuc Sie sind ein richtiger Dummschwätzer! Die Kaisergruft wird von den Kapuzinern betreut. Wer dort
bestattet wird, liegt einzig in der Entscheidung der Familie Habsburg! Die Kapuziner haben auch nicht
das Geld für die Erhaltung! Und vor allem, Sie Leuchte, hat ein Staatsbegräbnis nichts, aber auch gar
nichts damit zu tun, in welchem Besitz sich die Ruhestätte befindet!
Einem Volk, das ein Schweineschnitzel erst solange klopft bis es nur noch wenige Millimeter dick ist, um es dann in mehreren Metern Panade zu verstecken und in Öl zu ertränken, sollte man auch jede andere Schandtat zutrauen…
Und selbst wenn da wirklich ein paar Schwarz-Gelbe mit dem Tirolerhütchen winken, kommt das Kaiserreich
nicht wieder. Übrigens, ich weiß nicht, wie das in Österreich ist, aber in Deutschland ist für ein
formelles Staatsbegräbnis auch eine formelle Anordnung des Bundespräsidenten nötig. Die wird es ja
sicher nicht geben.
Die Bestattung Ottos in der Kapuzinergruft kommt formaliter einem Staatsbegräbnis gleich. Dann nur noch die Kaiserhymne, …und einige hier erleben seit langem wieder ihren ersten richtigen Org-----!
Wieso gesetzwidrig? Meine Güte, wieviel Angst muß denn eine langjährige Republik vor einem toten Kaisersohn
haben. Noch dazu wo sie ihm einiges verdankt. @juemuc: ist glaube ich sogar noch heute ein Beamtentitel
. Das Adelsaufhebungsgesetz war ohnehin blödsinnig, man hat damit gar nicht die getroffen, die man treffen
wollte. Aber dafür har man treue, hochgediente Beamte und Bürger vergrätzt und gegen die Republik aufgebracht.
Seine Verzichtserklärung auf alle Herrschaftsansprüche war eine Lüge, eine Farce! Darum hat dieser
Herr an dieser Stätte nichts verloren! Darum gesetzeswidrig, wenn sein Leib dort bestattet wird! Habsburg
war ein großes Unglück für die Menschen in Europa! Darum würde ich auch heute noch jedem Anhänger
dieser Sippe 1789 in Erinnerung rufen wollen!
„Humaner und Christlicher Anstand“… LOL Also der „christliche Anstand“ gebietet es, den TOTEN gegenüber
Respekt zu haben – den LEBENDEN aber nicht? LOL
@ Kammerjäger. verscharren in Bezug auf tote Menschen = heimlich, gesetzeswidrig eine Leiche beisetzen.
Steht auch im Duden. de.wiktionary.org/wiki/verscharren Wem es also an Sprachkenntnissen mangelt ist wohl
offensichtlich.
Immerhin war er Staatsbürger! Das ist wahrscheinlich wieder der österreichische Zwiespalt- als Touristenattraktion
wird die K.uK.-Zeit gern verscherbelt, die gewachsenen Bindungen in den Südosteuropäischen Raum nutzt
man gern für die eigne Wirtschaft- solange nur nicht die ganzen Völkerschaften oder gar die Habsburger
zurück wollen.
+.net ist schon manchmal amüsant: Zitat: „Zuletzt verlieh ihm der französische Präsident und Kriegsverbrecher
Nicolas Sarkozy das Großkreuz der Ehrenlegion.“ ist dies nun positiv oder negativ gemeint ???
Mal ganz ernsthaft, Otto Habsburg war schon praktisch sowas wie lebende europäische Geschichte. Was spricht
dagegen, ihn zusammen mit seinen Vorfahren zu bestatten. Die Kapuzinergruft ist ein historisches Denkmal,
das so oder so erhalten werden muss. Und wenn er und Regina von Sachsen-Meiningen dort beigesetzt werden,
ist eh’ voll. Es war historisch richtig, die Monarchie abzuschaffen, aber man kann ja mit den Leuten noch
anständig umgehen.