Behindertenjagd
Heil Hitler! Trommelfeuer wie im Dritten Reich
Die Propagandawalze dreht sich auf Hochtouren: Neonazi-Deutschland will die Endlösung für lebensunwertes Leben einführen. Von Hans-Josef Tuschmann.
Der deutsche Bundestag stimmt heute über die Behindertenjagd ab.
Der deutsche Bundestag stimmt heute über die Behindertenjagd ab.
© AzucarRebelde, Flickr, CC
(kreuz.net) Die Neonazi-Propagandawalze des deutschen Straßenmagazin ‘Spiegel’ läuft seit Wochen auf Hochtouren.

Das Magazin fordert die Einführung einer verbesserten Version der von den National-Sozialisten entwickelten Behindertenjagd.

Der Gründer des Magazins war der Kirchenhasser Rudolf Augstein († 2002). Er stützte das Dritte Reich als Praktikant einer NS-Zeitung und später als Wehrmachts-Offizier.

Die Behindertenjagd wird vertuschend „Präimplantationsdiagnose“ genannt.

Der Totale Krieg der deutschen HS-Medien will die Mitglieder des Bundestages weichklopfen.

Die Abgeordneten sollen heute – zum zweiten Mal in der deutschen Geschichte – die Behindertenjagd einführen.

So kann man alles rechtfertigen

Zuletzt schickte der ‘Spiegel’ den emeritierten Rechtsprofessor Bernhard Schlink (66) in den Kampf gegen die Behinderten.

Mit einem menschenverachtenden Artikel begründete er die Präimplantationsselektion so:

„Die Natur wählt aus, welche befruchteten Eizellen tauglich und welche untauglich sind.“

Schlink folgert: Darum sollen deutsche Ärzte behinderten Kindern den Garaus machen dürfen.

Die gleiche Begründung rechtfertigt auch Mord und Todschlag, da das Opfer am Ende sowieso gestorben wäre.

Morden soll Leiden vermindern

Schlink beteuert, daß die Ermordung von Behinderten das „Leiden“ der Angehörigen vermindere.

Das ist der Inhalt des bis heute brandaktuellen NS-Films „Ich klage an“.

Schließlich bezeichnet Schlink das deutsche Parlament als eine Schwatzbude.

Das taten auch die Nationalsozialisten, bevor sie den Reichstag im Jahr 1933 kaltstellten.

Augstein hat den Film gekannt

Das Neonazi-Trommelfeuer des ‘Spiegels’ beweist, daß das Magazin an die Tradition ihres Gründers, Rudolf Augstein († 2004), anknüpft.

Augstein hat sein journalistisches Handwerk nicht nur im Jahre 1942 als NS-Praktikant gelernt.

Mit Sicherheit kannte und begrüßte er auch den damals populären Euthanasie-Film „Ich klage an“, der Ende 1941 in die Kinos kam.

Es handelt sich um einen NS-Propagandafilm zu Gunsten der Tötung kranker und behinderter Menschen.

Der Mörder klagt an

Der Film wurde im Jahr 1941 vom damaligen Reichs-Propagandaministers Joseph Goebbels († 1945) in Auftrag gegeben, um für das NS-Euthanasieprogramm zu werben.

Der Streifen zählt in Deutschland zur Gruppe der Vorbehaltsfilme und ist dort nur eingeschränkt zugänglich.

Es geht darin um die Frau eines Arztes, die an Multipler Sklerose erkrankt.

Dazu heißt es, daß die Natur selber dafür sorge, daß alle kranken und geschwächten Tiere nicht lange leben und leiden müßten.

Nach diesem Vorbild vergiftet der Arzt und Ehemann seine Gattin.

Bei dem folgenden Gerichtsprozeß hält der beschuldigte Arzt in seinem Schlußwort eine Anklagerede:

„Ich klage an“ – sagt er – daß die Gesellschaft das unnötige Leiden von Schwerkranken und Behinderten verlängere und „Erlösung“ verweigere.

Der Euthanasie-Arzt wird hingerichtet

Die heute wieder aktuellen Nationalsozialisten richteten ab Sommer 1939 mehr als 35 sogenannte Kinderfachabteilungen ein.

Dort wurden behinderte Kleinkinder durch Giftspritzen „von ihrem Leiden erlöst“.

Im Herbst 1939 beauftragte Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) seinen Leibarzt Dr. Karl Brandt († 1948), ausgewählten Ärzten die Befugnis zu geben, auch erwachsene Kranke zu töten.

Hitlers Kriegserklärung gegen die Kranken war auf den 1. September 1939 datiert.

Die Euthanasie-Ärzte sollten gemäß dem Erlaß „nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes den Gnadentod gewähren“.

Man beachte, daß nach dem Erlaß nur die kritischsten Fälle erfaßt werden sollten.

Bis zum Kriegsende 1945 wurden im Deutschen Reich etwa 200.000 Kranke und Behinderte umgebracht.

Euthanasie-Arzt Brand wurde für seine Verbrechen zum Tode verurteilt und im Juni 1948 gehängt.

PID dient der Vermeidung von Kranken

Fazit: Bei einem ethischen Dammbruch läßt sich die Flut der Ansprüche nicht auf ein Rinnsal kritischster Fälle beschränken.

Diese Erfahrung hält den ‘Spiegel’ nicht davon ab, an seiner Neonazi-Propaganda festzuhalten.

In der jüngsten Ausgabe läßt das Straßenmagazin auf den Leserbriefseiten sieben Jubelstimmen zu dem menschenverachtenden Schlink-Artikel abdrucken.

Die Präimplantationsselektion diene primär „der Vermeidung von Krankheiten“ – sekundierte ein Dr. med. Joerg Wiehmeyer aus Regensburg.

Wiehmeyer läßt eine Neonazi-Vision der Rassenaufartung aufleben:

„Selbst wenn mit dieser Methode in ferner Zukunft alle Menschen Gesundheit und blauen Augen hätten, wäre das akzeptabel.“
      
85 Lesermeinungen
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#85   Senatssekretär Danzig   08:32:17 | Sonntag, 18. Dezember 2011
@Jubärens, wenn Du den Juri Below als Nazi-Sozi bezeichnest, als was soll ich Dich dann bezeichnen?
Du bist etwas Besseres?
Ich will Dir nur sagen, das es in der NGOBRD mehr Geld als Drogensüchtigen gibt, Mehraufwand, als für Behinderte mit Merkzeichen und Ausweis mit über 50°d.B.
und das selbst dem Kanzler Kohl sein Vater in der Eutanasiekommission des Deutschen Reiches in Berlin, saß! Ebenso, des Weizsäckerclan, deren Angehörige! Und, wenn Du es wissen willst, ich ging arbeiten auf dem Arbeitsmarkt, als Behinderter in Zeitarbeit auf Baustellen, wegen meines Berufes, tanzte auf den Leitern und wurde von Migrantenkindern fast von der Leiter geholt, mit den Worten:„Bist Du Seetüchtig?“. Ich hätte ihm den Werkzeugladen, den ich auf der Leiter hatte einfach auf den Kopf fallen lassen sollen, weil so eine Plötze, ne, der ist intelligent, so eine Krabbe auch noch in der NGOBRD seinen Freund sitzen hat, der die Löhne begrenzt! Denn in der Arbeit hatte ich weniger für mich, als wenn ich Nichts gemacht hätte! Ich kriegte nicht, die versprochenen Freibeträge und ich kriegte nicht die Fahrzeiten bezahlt und die Überstunden, die wurden vom Arbeitgeber gestrichen, weil die ungesetzlich eingebracht wurden!
Und heute machst Du Dich auf und beleidigst einen Sachkenner? Wer bist Du? Selbst das Arbeitsministerium antwortet nicht auf Beschwerden und Eingner, im Vorstand sitzend, sind OB, Arbeitgeber und Politiker, aber nicht ein Sozialverband, ein Behinderter, falsch, alle dort sind Behindert…
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#84   MamaTe   14:31:50 | Sonntag, 25. September 2011
Trauerfeier für Frauen nach 2 Wochen Schwangerschaft und dann Ende mit dem Traum vom Kind? PID ist die Untersuchung von sehr frühen Embryonen im 8 oder 16 Zell-Stadium. Da bei einer „Retortenbefruchtung“ bis zu mehr als 10 Embryonen entstehen, finde ich es in Ordnung wenn solche die schwere Behinderungen haben oder die erst gar nicht lebensfähig sind (alle Trisomien außer 21 und 13 sind letal) erst gar nicht auf die werdende Mutter übertragen werden. Gesunde verheiratete Frauen mit KInderwunsch wissen: Die meisten werden nicht gleich nach dem ersten Versuch schwanger, bekommen aber sehr schwere Menses. Würden am 12 Tag nach der Befruchtung ein extrem empfindlicher Schwangerschaftstest gemacht werden, würde der Spuren des HCT-Hormons nachweisen das Embryonen bilden. Doch meistens kommt es zu einer natürlichen starken verspäteten Menstruationsblutung, weil der Embryo von selber gestorben ist oder das Immunsystem der Mutter schwere Stoffwechsel-Fehler festgestellt hat. Bei einer Fehlgeburt oder Schwangerschaft mit schwer geschädgtem Kind kann eine Frau auch sterben. Für einen extrem früh gestorbenen Embryo wo die Mutter zwei Wochen schwanger war und dies mit einer noch normalen aber schwereren Menses endete, gibts auch gar keine Trauerfeiern…obwohl die Müttersehr leiden weil die sich so aufs Kind gefreut hatten…
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#83   Atzmon   18:47:48 | Freitag, 8. Juli 2011
Lassen wir die Katze aus dem Sack: Es sind die NaZIONs
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#82   Jubärens   18:39:08 | Freitag, 8. Juli 2011
Der Nazi-Sozi
Jurij Below meint: „Herr Tuschmann bedient sich hier mit bolschewistischen Semantik.
Begründung: die Mosterwort der politisch Korekten NAZI bzw. NeoNazi ist keine deutsche Abkürzung von National-Sozialisten, denn zu Deutsch heißt doch nicht NaZional, sondern naTional.“
Das Wort „Nazis“ haben die Nazis selbst gebraucht. I1932 hat Goebbels in Berlin eine Broschüre für Arbeiter herausgegeben, mit der er sich an die sozialistisch denkenden Arbeiter wandte mit dem Titel: „Der Nazi-Sozi“
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#81   Jurij Below   13:41:47 | Freitag, 8. Juli 2011
Herr Tuschmann bedient sich hier mit bolschewistischen Semantik.
Begründung: die Mosterwort der politisch Korekten NAZI bzw. NeoNazi ist keine deutsche Abkürzung von National-Sozialisten, denn zu Deutsch heißt doch nicht NaZional, sondern naTional. Manche behaupten, dass Wort Nazi wurde von US-Amerikaner übernommen. Das ist auch flasch auch in Englischen heißt „naTional“. In welcher Spache doch solle naZional heißen?
Dioe Antwort lautet. in Russischen: наци, нацисты, национальный. Also überall das Buchstabe „Ц“. (also in Deutsch wäre es möglich durch „C“ eine Abart für Nacional etwa mit französischem Fleur „national“ wiederzugeben).
Und die Geschichte sagt aber Folgendes: 1945 die sowjetische Kommanatur beuftragte sog. Kommissar für politischen Angelegenheiten Ilja Goldman. In alle bolschwistischen Strukturen sei es ein Betrieb, Kolchose, Schule und natürlich Behörde es herrschen damals sog. „Zampolits“ (politischen Stelleverter, immer wieder die Juden). Angeblich russischestammender Gen. Schukow hat sich beschwert wegen der Zwang in Deutsch über die „NAZI“ zu reden. 1946-1952 dafür waren eine optimale Klima: die zahlreiche jüdischen Pogrome wurden veranstallten u.a. JAFK (Jüdische Anifaschistische Komitee) und sogar Judenrepublik in Ferneosten des Landes liquidiert wurden.
Jedoch der abendländische Judentum gern NaZi beutzt.
Russische Historiker Igor Tarassow scherzte: „Mag sein diese semantischer Unfung konnte auch bedeuten – NAtionalistischer ZIonismus…“
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#80   Sign   12:24:34 | Freitag, 8. Juli 2011
Tomas,
da haben Sie sicherlich recht. Den gleichen Verlauf konnte man auch bei der Abtreibung beobachten. Immer mehr Schranken fielen, bis hin zu Spätabtreibungen, wo Kinder teilweise ihre eigene Abtreibung überleben und dann ohne Versorgung zum Sterben in einen Raum gelegt werden.
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#79   Tomás   11:46:45 | Freitag, 8. Juli 2011
Sign:
Hier wurde eine ideologische Entscheidung gegen das menschliche Leben und gegen den Grundsatz der Gleichwertigkeit der Menschen getroffen. Eine Entscheidung, die ganz im Sinne der National-Sozialisten ist. Auch die National-Sozialisten haben menschliches Leben selektiert und „unwerte“ Menschen ermordet.
Die Tatsache, daß die PID nur unter gewissen Bedingungen zulässig ist, ist nur Makulatur. Schritt für Schritt wird dieses „Recht“ erweitert werden und in einem Massenmord an ungeborene Kindern ausarten.
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#78   Sign   23:48:13 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Tja, Leute, die Entscheidung ist gefallen. Pro PID (unter bestimmten Voraussetzungen).
Eine Enscheidung fern von religiösen Ideologien, sondern vernunftbestimmt und human. Anders konnte sie nicht fallen.
______________________
:-D
Sie schlucken wohl auch alles, was aus dem Bundestag kommt. Mitläufer? Plötzlich sind die Leute mit der Politik so zufrieden – Revolte gibt es nur noch gegen die Kirche, die schon lange keine Macht mehr ausübt.
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#77   KonradGeorg   23:32:25 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Selbstverständlich gibt es gaaanz kurzzeitig eine befruchtete Eizelle.
Dieser Zustand ist dann erreicht, wenn ein Spermium in die Eizelle eingedrungen ist. Dann ist sie gepanzert gegen andere Spermien. Von hier bis zum Beginn der Einschnürung zur ersten Zellteilung mag also der Begriff der befruchteten Eizelle gelten. Danach gibt es weder Ei- noch Samenzelle, sondern ein neuer Mensch ist da.
Wie lange er lebt, ist eine andere Frage. Die liegt in Gottes und unserer Hand.
Unsere Hand sollte die Hand Gottes und nicht die seines/unseres Feindes sein.
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#76   Jubärens   21:22:46 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Schön, Credo, dass Sie hier die Didache (griech. διδαχή) zitieren- auch Doctrina apostolorum, „Lehre der zwölf Apostel“, oder Die Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden genannt.
Eine frühchristliche Schrift die wohl jedem hier bekannt sein dürfte (ca. 150-180, nach anderen Angaben 80-100 n. Chr.)
Zitat nach deutscher Übersetzung:
„2,1. Das zweite Gebot der Lehre aber:
2. Du sollst nicht töten, …, du sollst nicht ein Kind durch Abtreibung morden, und du sollst das Neugeborene
nicht töten.“
In der Antike – Griechenland und Rom – waren Abtreibungen und Aussetzungen von behinderten Kindern üblich und von den Philosophen sowie den Rechtsautoritäten weitgehend erlaubt (Ausnahme: Eid des Hippokrates).
Das Christentum mit der Lehre von der Gottebenbildlichkeit aller Menschen brach mit der barbarischen Tradition der Antike.
Aus dem gleichen Grund wurde ja auch die Sklaverei abgelehnt.
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#75   Domenico Tuttisanti   19:15:47 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Gungir†:
Sie teilen nichts Neues mit. Ihr Zitat aus dem Verfassungsgerichtsurteil von 1993 b e s c h r e i b t nur die geltende Abtreibungsregelung, bewertet diese aber nicht. Sie verschweigen jedoch, dass das selbe Gericht eine Abtreibung im Sinne dieser Regelung als weiterhin „rechtswidrig“ qualifiziert, wenn sie auch „straffrei“ bleibt. Dass Verfassungsricht bezeichnetdamit die geltende Regelung als eine Form von gesetzlich geregeltem Unrecht.
Mit dem straffrei gestellten Töten eines wehrlosen kleinen Menschen durch die eigene Mutter wurde also schon vor Jahren der zivilisatorische Damm gebrochen, um dessentwillen nach moderner Staats- und Rechtsphilosophie so etwas wie Staat und Recht sich erst legitimiert (Hobbes!). Der heutige Tag bestätigt nur all jene, die damals schon vor diesem Dammbruch gewarnt hatten. Denn folgende Argumentation wird nun zum Selbstläufer: wenn wir schon Personen der Gruppen A und B umbringen dürfen, warum nicht auch Personen der Gruppe C und D …usw. usf. Nach einer Schamfrist von ein paar Jahren oder Jahrzehnten werden die Alten, die geborenen Behinderten und Schwerkranken dran sein … Vor allem, wenn sie der „Solidargemeinschaft“ Geld kosten.
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#74   LOGDBC   17:54:57 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Je mehr Möglichkeiten es für uns Menschen gibt, bequem zu leben, desto anspruchsvoller ist es, moralisch zu handeln. Aber wollen wir unser Menschsein, also das, was uns ausmacht, an den technischen Fortschritt koppeln u. uns zu beliebig definierbaren Wesen abstempeln? Uns es so leicht machen? Die Ansprüche soweit sinken lassen?
In der Glücksforschung ist empirisch bewiesen, daß inneres Glücksempfinden und Zufriedenheit nicht im geringsten mit Krankheit u. Behinderung, unabhänigig von der Schwere, korrelieren. Wo bleibt die so oft postulierte Toleranz? Auf die pocht man nur so lange, bis man aufstehen müsste. Ein typisches Symptom dessen ist auch die Fernstenliebe. Ich finde es ungeheuerlich, wie ungeniert kaltherzig man über vorgeburtliches Leben reden kann u. gleichzeitig sich über die Klimaerwärmung u. Diskriminierung Homosexueller beklagt.
In diesem Thread wurde unglaublich spitzfindig angemerkt, daß, wenn der Embryo schon Mensch sei, doch auch das Ei schon Huhn sein. Abgesehen davon, dass der Begriff Huhn mit einem ausgewachsenen Tier konnotiert ist und Küken vielleicht noch eher die verstaubten Antennen der Sensibilität berührt hätte, hilft schon wenig Abstraktionsvermögen, z.B. indem man sich die Eischale wegdenkt, daraufzustoßen, dass es doch gar nicht den großen Wesensunterschied gibt. Etwas o. vielmehr jemand, der klein und extern geschützt ist, muss nicht jemand anderes sein, wenn es nicht mehr geschützt ist und weiter wächst. Mensch ist man, wenn die Eltern Mens…
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#73   Besht   16:55:09 | Donnerstag, 7. Juli 2011
#68
Ja, Menschen nach Nützlichkeit selektieren und Menschen mit Behinderung umbringen ist natürlich sehr human. Wenn man unter human freimaurerisch versteht…
Niemand hier hat von den hiesigen Herrschenden: den schwulen Westerwelles, den Pobereits (in Berlin), den Wulffs mit ihren Artemis-Barfrauen als Präsidentengattinen, den Sozis, den Postkommunisten, den grünen Homoideologen usw. etwas anderes erwartet. Ich traue ihnen noch viel mehr zu. Allerdings, je mehr Werte sie zerschlagen, je mehr sie die Grundlagen des gesellschatlichen Zusammenhalts unterhöhlen, desto schneller Schaufeln sie am Grab für diese neue Sodom, diese Hure Babylon. Desto mehr europäische Kinder abgetrieben und vernichtet werden, die ja eher noch der linken Ideologie zugänglich gewesen wären, desto schneller breitet sich bspw der Islam aus, der ihrer Dekadenz und Libertinage spätestens den Garaus machen wird. Das Böse, das heute noch herrscht, hat keinen Bestand.
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#72   Gungir †   16:50:37 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Domenico Tuttisanti
Sie zitieren aus einem Urteil des Verfassungsgerichtes aus dem Jahre 1975, welches in seinen faktischen Auswirkungen auf den aktuellen Fall aus verschiedenen Gründen nicht anwendbar ist.
Einen Entscheidung aus dem Jahre 1993 sagt folgendes: „2. § 218 des Strafgesetzbuches in der Fassung des Schwangeren- und Familienhilfegesetzes findet keine Anwendung, wenn die Schwangerschaft innerhalb von zwölf Wochen nach der Empfängnis durch einen Arzt abgebrochen wird, die schwangere Frau den Abbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff von einer anerkannten Beratungsstelle (…) hat beraten lassen. Das grundsätzliche Verbot des Schwangerschaftsabbruchs bleibt auch in diesen Fällen unberührt.“
Eine Zustimmung der beratenden Stelle zum Abbruch der Schwangerschaft ist nicht notwendig bzw. beabsichtig, der Nachweis der Beratung als solcher genügt.
Analog auf den vorliegenden Fall angewendet – eine explizite höchstrichterliche Entscheidung dazu fehlt – bedeutet dies folgendes: Die Implantation erfolgt zwischen dem 2. und 4. Tag nach der Befruchtung, damit fällt sie klar in den 12-Wochen-Zeitraum der faktischen Entscheidungsfreiheit der Mutter, eine Schlechterstellung bei IV-Fertilation ist nicht zulässig. Und wer wird freiwillig ein behindertes Kind auf diese Weise empfangen? Morallehre ist das eine, reales Leben etwas ganz anderes.
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#71   LOGDBC   16:40:59 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Dank an besht, Jubärens und Tuttisanti für die hervorragenden Beiträge!
Es ist erschreckend zu sehen, wie wir weiter hin zu einer materialistischen und biologistischen Aufassung des Lebens verrohen.
Wenn Konsens ist, dass die Würde des Menschen unantastbar und bedingungslos ist und niemand, kein Philosoph, Biologe oder Jurist bisher unstreitig nachweisen konnte, dass nach dem Beginn der Existenz menschlichen Lebens, nämlich der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, erst noch eine Entwicklungsstufe erreicht werden muss, die einen definitiv zum Menschen macht, solange gebietet allein der Respekt vor dem absoluten Gut des Lebens und der Würde eines jeden, Handlungen zu verhindern, die dieses Gut verletzten könnten.
Die Würde wird nun an Bedingungen gekoppelt, krank oder nicht krank. Die Spitze des Eisberges ist es, wenn nun auch noch im Gewande des Humanismus argumentiert wird. Wenn, dann sollte soviel Aufrichtigkeit vorhanden sein, zu sagen, dass einem die Theorie zu anspruchsvoll ist und man sich in der Praxis kein krankes Leben zumuten lassen möchte und dafür bereit ist, im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen zu gehen. Oder man muss beweisen, dass der vorgeburtliche Mensch noch kein Mensch ist.
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#70   Credo   16:13:36 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die Didache (griech. διδαχή) – auch Doctrina apostolorum, „Lehre der zwölf Apostel“, oder Die Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden genannt.
Eine frühchristliche Schrift die wohl jedem hier bekannt sein dürfte (ca. 150-180, nach anderen Angaben 80-100 n. Chr.)
Zitat nach deutscher Übersetzung:
„2,1. Das zweite Gebot der Lehre aber:
2. Du sollst nicht töten, …, du sollst nicht ein Kind durch Abtreibung morden, und du sollst das Neugeborene
nicht töten.“
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#69   Domenico Tuttisanti   16:09:22 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Gungir
Ich habe weiter unten auf das Argument von Immanuel Kant hingewiesen, dass bis heute unwiderlegt ist und das auch das deutsche Verfassungsrecht grundlegend geprägt hat.
Dementsprechend hat das Bundesverfassungsreicht in einem Urteil befunden:
„Die Pflicht des Staates, jedes menschliche Leben zu schützen, läßt sich deshalb bereits unmittelbar aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ableiten. (…) Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu; es ist nicht entscheidend, ob der Träger sich dieser Würde bewußt ist und sie selbst zu wahren weiß. Die von Anfang an im menschlichen Sein angelegten potentiellen Fähigkeiten genügen, um die Menschenwürde zu begründen.(…) Das menschliche Leben stellt, wie nicht näher begründet werden muß, innerhalb der grundgesetzlichen Ordnung einen Höchstwert dar; es ist die vitale Basis der Menschenwürde und die Voraussetzung aller anderen Grundrechte.“
Die Achtung der Menschenwürde von Anfang an ist ein wichtiges Element unserer gesamten Menschenrechtsdoktrin. Es macht keinen Sinn von Menschenrecht zu reden, wenn es wiederum bestimmte Menschengruppen sind, die darüber entscheiden, welche Menschen „dazugehören“ dürfen/sollen und welche nicht. Wenn mit dem Menschsein als solchem eine Rechtsposition (Recht auf Leben) verbunden sein soll, dann darf es hier keinen willkürlichen „closed shop“ geben. Entweder sind alle Menschen als solche geschützt oder die Rede von Menschenrechten hat sich als ideologische Nebelkerze erledigt!
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#68   Elvenpath †   16:05:32 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Tja, Leute, die Entscheidung ist gefallen. Pro PID (unter bestimmten Voraussetzungen).
Eine Enscheidung fern von religiösen Ideologien, sondern vernunftbestimmt und human. Anders konnte sie nicht fallen.
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#67   Gungir †   15:55:19 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Domenico Tuttisanti
Es mag sein, dass die Äußerungen eines Papstes für die Katholiken von Bedeutung sind. Besonders hier gilt das Prinzip der Unfehlbarkeit eben dieser Äußerungen jedoch nur, wenn die jeweilige Aussage gerade in den persönlichen weltanschaulichen Kram passt. Erst kürzlich war hier von einem „schwachen Moment“ Karol Wojtyłas die Rede, als Äußerungen über die Ökumene verächtlich gemacht wurden. Wer seine eigenen Bezüge – und seien solche Zirkelbezüge – so unterschiedlich bewertet, kann von anderen schwer erwarten, dass sie ihnen große Bedeutung beimessen. Außerdem sind ja nun nicht alle katholisch.
Für ein so kontrovers auch zwischen den Wissenschaftlern diskutiertes Thema wird sich natürlich für jede denkbare Position ein prominenter Protagonist finden, sein Antagonist allerdings ebenso.
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#66   Domenico Tuttisanti   15:46:37 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Nun, Blackbird, jetzt wird’s aber Zeit. Her mit den Belegen!
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#65   Besht   15:43:39 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Nein, auch das ist noch immer kein Zitat. Ich muss Blödsinn nicht widerlegen, Du hast eine Behauptung aufgestellt, Du musst DEINE Behauptung be-legen. Die Behauptung war, dass Abtreibung nur deswegen verboten war, um dem Staat möglichst viele Soldaten und Arbeiter zu verschaffen, „Untertanen“, du hast für deine Gedankenfindung auch die marxistischen Schlüsselbegriffe genannt, die immer kommen müssen: „Industrialisierung“ und „aus ökonomischen Gründen“. Dies wäre ebenso die Grundlage der Weltanschauung der heutigen Lebensschützer.
Ich hab geschrieben:
+ Abtreibungsverbote gibt es schon seit der Antike, und ich werde wohl wissen, woher ich meine Meinung habe;
+ Außerdem ist es unbewiesen, dass dieser Jenull, ein mir völlig unbekannter Autor, überhaupt dies so gesagt und gemeint hat;
+ Selbst wenn es seine Meinung gewesen wäre, dann würde daraus nicht folgen, dass heutige Lebensschützer ihre Überzeugung von dieser Person übernommen hätte, und noch nicht einmal, dass der damalige Gesetzgeber im K.u.K.-Reich diese Meinung vertreten hätte, in letzter Konsequenz der Souverän, der das Gesetz unterschreibt, der österreichische Kaiser.
Es ist also völliger Quatsch, was hier von dir vorgebracht wird. Aber bitte, los, her mit den Zitaten von diesem Jenull, warum nicht?
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#64   Blackbird   15:19:27 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das es in Zeiten von Google und Google-Books offenbar zu schwierig ist, ein Buch nach Autor und Titel herauszusuchen ist zwar armselig, aber bitte schön: www.Books.google.de, vollständige Ansicht, Autor und Titel eingeben und eine Einschränkung wie Abtreibung oder Leibesfrucht…
Ich habe die Ausgabe von 1838 genommen, 2. Band, Kapitel 17. Reicht das?
Ja das christliche Menschenbild- das hat komischerweise die Kirche noch nie abgehalten, Mord und Totschlag zu rechtfertigen, solange es zur höheren Ehre Gottes war…
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#63   Besht   14:56:57 | Donnerstag, 7. Juli 2011
#55 Blackbird Donnerstag, 7. Juli 2011 14:16:34
„ich habe die Quelle genannt … Ich habe nämlich nicht Lust, die Denkfaulheit zu unterstützen“
Wie ich schrieb, Du hast eine Behauptung aufgestellt, die allgemein unbekannt ist, also musst du deine Behauptung belegen, nicht ich die willkürlich aufgestellte Behauptung widerlegen. Und ich will auch nicht kleinlich sein, aber ein Buch von einem Autor aus dem 18. Jahrhundert oder frühen 19. Jahrhundert nennen, ohne Angabe der Seite, ist erstmal keine Quellenangabe, und zum anderen ist das „Heraussuchen einer Quelle“ auch keine Form von „Denken“, damit in der Umkehrung keine „Denkfaulheit“.
Ach, und außerdem gibt es einen Unterschied zwischen herrschender Meinung und Mindermeinung, zwischen Rechtslehre (Professoren), Rechtssprechung (Richtern) und der Meinung des Gesetzgebers (heute: Bundestag).
„Staat müsse im Ebryo den zukünftigen Staatsbürger schützen“
Aha, das klingt doch schon mal ganz anders, weil im Begriff des Staatsbürgers -ausgeführt in entsprechenden Verfassungstexten oder in den Verlautbarungen von Souveränen, sowohl direkt wie indirekt in der Berufung auf Gott, und jede europäische Monarchie berief sich auf Gott- bereits entweder Bürgerrechte (bei Anhängern der Ideologie der Französischen Revolution) und/oder das christliche Menschenbild (bei Christen) enthalten sind. Damit ist der Schutz der Menschen vor dem Abtreibungsmord nicht nur „ökonomisch“ aus „Proftgier“ begründet wie in der Marx’schen vulgären Dialektik.
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#62   matt3   14:47:34 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ich bin auch der Meinung, dass der Mensch kein Recht hat nach seinem Mutmaßen menschliches Leben zu selektieren und Gott ins Handwerk zu pfuschen. Es ist nicht sein Eigentum, wie Tiere und Pflanzen, sodass er damit seine Willkür treiben mag. Es gehört sich selbst und Gott.
Natürlich steht es jedem Menschen frei sich fortzupflanzen, oder nicht, aber wenn er sich entschließt Kinder in die Welt zu setzen, dann soll er akzeptieren was dabei rauskommt. Ich würde schwangeren Frauen nicht einmal raten zum Arzt zu gehen, es sei denn es gäbe ernsthafte Komplikationen.
Und wenn ein Paar keine eigenen Kinder kriegen kann… es gibt genug Waisen, die auf eine Adoption warten.
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#61   Domenico Tuttisanti   14:36:52 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Schon Immanuel Kant hat im 18. Jahrhundert argumentiert, dass wir prinzipiell (und man beachte, was das für einen Prinzipien-Denker wie Kant heisst!) keinen Begriff davon haben k ö n n t e n, wie aus „etwas“ ein „jemand“ wird. Aus diesem Grunde besäßen wir auch zu keinem Zeitpunkt (!) das Recht, das Ungeborene wie ein blosses „Etwas“ zu behandeln. Der Aufklärungsphilosoph begründet damit in seiner Rechtslehre das Abtreibungsverbot. Ausgangspunkt ist ihm die Lehre vom Menschen als „Zweck an sich“, der niemals bloss als Zweck für andere zu behandeln sei, sondern vom frühesten Zeitpunkt ab in seiner Würde zu achten ist.
Diese Vorstellung war noch für die Mütter und Väter des GG (Art. 1 GG!) und für das gesamte Staats- und Verfassungsrecht leitend.
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#60   monens   14:35:58 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Für freigeistig besonders Umnachtete ist Reue über die begangenen Sünden ein Fremdwort, wobei letzere ohnehin bereits im „Anständigkeitsmäntelchen“ untergebracht worden sind; dumm nur, dass nicht der Spassmensch über die Regeln des Lebens entscheidet sondern alleine Jener, Der alleine das Sein und das Leben in Herrlichkeit ist;die hl. Dreifaltigkeit, Gott,
www.razyboard.com/…07888-5878586-0.html
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#59   Tolerant   14:32:45 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Zur Erinnerung:
kindersoldaten
hungerkinder
kindersklaven
kinderprostitution
missbrauchte kinder
misshandelte kinder
strassenkinder
kinder, ermordet von organhändlern
verhinderte kinder
verleugnete Kinder

verkaufte kinder
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#58   Besht   14:32:33 | Donnerstag, 7. Juli 2011
# 46 Thomasius
Was hab ich Ihnen unterstellt? Waren das nicht ihre Worte: #23 Thomasius „…Jesus Christus in seiner Bergpredigt das Gebot: Du sollst nicht töten… auf Töten eines lebenden Menschen bezogen“
Darauf stelle ich klar, das Gebot stammt ursprünglich aus dem Dekalog. Bei Matt. 5,21 geht es zwar auch um dieses Gebot, aber nur in dem Sinn, dass bereits für leichtere Vergehen als Mord ein Mensch „dem Gericht“ und dem „Feuer der Hölle“ verfallen sei.
Jesus lehrt aber, dass es – anders als die Tempelpriester, die Sadduzäer behaupten – nicht nur um jene Menschen geht, die sichtbar herumlaufen, sondern dass z.B. Verstorbene in Wahrheit leben, weil ihre Seele fortlebt und weil es eine Auferstehung gibt.
„Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. 38 Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.“ (Lk 20,37-38)
Aber: „Wer sein Leben retten will“, wer sein irdisches Leben und schnelle Glück dem Willen Gottes und dem Himmel vorzieht, „wird es verlieren, wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen“ (Mt 16,25)
Wo ist jetzt für „jeden des Lesens kundigen Menschen klar“, dass die Seelen im Himmel, sowie menschliche Föten mit Seelen, nicht als lebende Menschen gelten, wo doch geschrieben steht „für ihn sind alle lebendig“, wobei Sünder aber ihr Leben verlieren? Mit Leben ist die Seele gemeint.
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#57   Evelynn van der Meer   14:27:30 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Grenzenlose Barmherzigkeit, die aber an Bedingungen geknüpft ist.
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Pariert das Blag nicht so, wie Mami will, hat sie es nicht mehr lieb.
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Die Mami hat Dich nicht mehr lieb, wenn Du jetzt nicht aufessen willst.
Und die Mami sagt es dem Papi. Und der wird dann danz böse und hat Dich auch nicht mehr lieb.
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Wie schön muss erpresste Liebe sein.
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Ich liebe Dich aus vollem Herzen, weil Du mich sonst vernichtest.
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Danke, aber darauf könnte ich verzichten, so aus vollem Herzen geliebt zu werden.
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So inbrünstig wurde auch Ceausescu geliebt. Bis sich die vollen Herzen entluden.
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#56   monens   14:18:24 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Der Teufel gibt sich auch „intelligent“; die 326 Verbrecher/innen im Bundestag als seine Steigbügelhalter/innen werden seinen „Dank“ noch fürchterlich erfahren, sollten sie in diesem Zustand vor die Wahrheit Jesus Christus treten müssen; dann wird es kein „politisches Gespräch“ mehr geben; keine „teuflische Abstimmung“ und schon gar keine „Revision“ mehr; „status terminus; FÜR oder gegen die Wahrheit Jesus Christus, ein „Dazwischen“ unmöglich; das „Gedächtnis“ der Wahrheit Jesus Christus ist untrüglich; seine Barmherzigkeit grenzenlos, aber nicht bedingungslos;
www.razyboard.com/…07697-5847661-0.html
seine Gerechtigkeit scharf wie ein Schwert
www.razyboard.com/…07888-5855948-0.html
die 326 Schreibtischtäter/innen bezüglich der Verhöhnung der Heiligkeit des Lebens haben sich entschieden; für den Vater der Lüge; noch haben sie Zeit zur Umkehr; noch !
www.razyboard.com/…07898-5865788-0.html
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#55   Blackbird   14:16:34 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Besht: ich habe die Quelle genannt- raussuchen wirst Du es doch selbst können oder? Ich habe nämlich nicht die geringste Lust, die Denkfaulheit zu unterstützen und alles vorzukauen- wer diskutieren will, muss sich schon selber schlau machen.
Jenull führt in seinem Werk als Grund für die Strafbarkeit der Abtreibung an, der Staat müsse im Ebryo den zukünftigen Staatsbürger schützen-von einem Recht auf Leben oder von Beseelung schreibt er gar nichts. Er ist Jurist- kein Moraltheologe.
Fakt ist, das noch im 18.Jh. sehr lange Fristen für eine Abtreibung galten. Der Umschwung setzte im 19. Jh. ein. Das und die von Jenull angeführte Begründung lassen den Schluß zu, das es die militärischen und ökonomischen Gründe waren, die diese Bewusstseinsänderung hervorgerufen haben.
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#54   Michael_Banks †   14:12:11 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Eine sehr gute Entscheidung des Bundestages.
Die Regelungen sind sehr streng und eng gefasst. Wer als Elternteil schon mal (oder meist sehr oft) die Erfahrung von permanenten Fehl- und Totgeburten gemacht hat, hat jetzt eine reele Chance ein Kind zu bekommen.
Hier schreien doch alle immer nach Kindern, jetzt haben endlich auch Eltern eine Chance eines zu bekommen das auf natürlichem Wege niemals geboren werden könnte.
Hut ab, soviel Intelligenz habe ich dem Bundestag nicht zugetraut
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#53   monens   14:08:50 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die 326 Verbrecher/innen im Bundestag, die für die Satanei der PID gestimmt haben, haben somit auch über den Zustand ihrer Seele abgestimmt; TOTALE FINSTERNIS ! Doch sie sollten bedenken; Die Letzten Dinge kennen keine „Abstimmung“; so wie der Baum fällt, so bleibt er liegen, auf ewig !
www.razyboard.com/…07892-5822967-0.html
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#52   Domenico Tuttisanti   14:08:46 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Gungir
Der Zellbiologe Herzog, der auch viele Jahre Präsident der Dt. Zellbiolog. Gesellschaft war, wurde von mir namentlich genannt und seine diesbezüglichen Aussagen verlinkt.
Dass die Lehrmeinung der Kirche und ihres obersten Hirten und Lehrers für Katholiken bedeutsam ist, bedarf eigentlich keiner weiteren Rechtfertigung.
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#51   Evelynn van der Meer   14:08:33 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Gibt es eigentlich Forschungen dazu, wie es zu erklären ist, dass Menschen, denen die Achtung vor geborenem Leben, das aus ihrer Sicht falsch, eklig und/oder minderwertig ist, am Allerwertesten vorbei geht, sich so künstlich ereifern können, wenn ungeborenes Leben im Spiel ist.
.
Weiß man ob das die gleich Typen sind, die schreiend für das Leben ungeborener eintreten, aber die Polizei, Richter und Staatsanwalt rufen, wenn die 4 türkischen Racker von links nebenan, oder die deutschen Kinder im Kindergarten von rechts nebenan zur Mittagszeit ein bisschen plärren?
Oder sind es nur die gleich Typen, die tränenreich das Totenglöckchen läuten für Abgetriebene und gleichzeitg Schwule an den Baukran wünschen und lauern, ob sie nicht einen katholischen Kleriker mobben oder denunzieren können?
Ist so ein deviantes Verhalten durch Gendefete bedingt oder gab es Traumen in durch Eltern, Erzieher oder Umwelt?
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#50   Melchisedek   14:04:54 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Soeben hat der Bundestag der PID zugestimmt.
Die Abgeordneten werden nun nach der Post- ID alle abgetrieben, da sie nicht über die einfachsten genetischen Merkmale verfügen, was dem Volk, sprich Steuerzahler enorme Gehalts- und Pensionszahlungen erspart.
Also positver Tod- PID eben.
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#49   monens   14:03:19 | Donnerstag, 7. Juli 2011
PID im Bundestag angenommen; MORD an ungeborenen Kindern wird gauleiterische ausgefeilt; Euthanasie als „ganz humanes“ Verbrechen gilt als „chic“; 326 Verbrecher/innen im Bundestag weisen weiter den Weg Richtung Schädelhöhe !
www.razyboard.com/…07697-5917335-0.html
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#48   Domenico Tuttisanti   14:01:28 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Thomasius
Es ist jedoch interessant, dass die Meinung einiger Kirchenväter ausgerechnet HIER bedeutsam sein soll, wo es sich klar um eine zeitbedingte Auffassung vormoderner Menschen über die menschliche Genese im Mutterleib handelt, der sich die Kirche als solche niemals angeschlossen hat. (Unterschied: Privatmeinung – kirchliche Lehre)
Dass das 5. Gebot sich nur auf geborene Menschen beziehen soll, ist Unsinn. Auch hier muss der Katholik dem Lehramt folgen, das die gegenteilige Einsicht verkündet (zuletzt in Evangelium vitae. VERBINDLICHE Lehrmeinung!) Es ist übrigens witzlos, dem AT vorzuhalten, dass es etwas nicht geregelt habe, was es so in der heutigen Form gar nicht gegeben hat und für das auch alle naturwiss. Kenntnisse gefehlt hatten. Heute WISSEN wir dagegen, dass Embryonen und Föten Menschen sind und nichts anderes. (Keine Unmenschen und keine Vormenschen. Ausdrücklich betont der Zellbiologe Herzog: Der Mensch entwickelt sich niemals ZUM Menschen, sondern IMMER ALS Mensch) Damit erstreckt sich das Gebot „Du sollst nicht töten“ natürlich auch auf alle unsere vorgeburtlich lebenden Schwestern und Brüder.
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#47   Gungir †   13:53:47 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Domenico Tuttisanti
Auch, wenn es sich bei den Aussagen des >>hochrangigsten Zellbiologen<< deutschlands letztlich auch nur um die Äußerung einer persönlichen Meinung handelt, die für niemanden bindend ist, wäre es interessant, seinen Namen zu erfahren. Schon, damit man dieses Zitat verifizieren kann.
Ich denke, Zitate päpstlicher Äußerungen – die selbstverständlich der katholischen Morallehre entsprechen müssen – sind in dieser Diskussion unbedeutend. Ebenso gut könnte man die Richtigkeit solcher Ansichten damit begründen, dass sie „einfach richtig“ sein.
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#46   Thomasius   13:45:19 | Donnerstag, 7. Juli 2011
#39 Besht
Was labern Sie mit Unterstellungen, die ich nie gemacht habe? Selbstverständlich ist das fünfte Gebot im Dekalog geregelt und betrifft dort „nur“ die Tötung lebender Menschen. Das ist für jeden des Lesens kundigen Menschen klar.
Heidnische Aussagen haben damit nichts zu tun – etwa solche von Platon oder Aristoteles oder auch der Hippokratische Eid. Auch die Seelendiskussion ist vorwiegend philosophisch – heidnisch –.
Jedoch haben die „Kirchenväter“ Augustinus, Hieronymus und Thomas von Aquin die Meinung des Aristoteles geteilt. Deswegen ist die „Nazi-Argumentation“ von kreuz.net und einige Foristen absolut scheinheilig oder besser verlogen.
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#45   Domenico Tuttisanti   13:38:59 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Thomasius
Dass Jesus sich noch nicht zur PID geäußert hat, dürfte wohl einen sehr einfachen Grund haben. Mal scharf nachdenken, Thomasius! Die tautologische Aussage „die befruchtete Eizelle einer Frau“ ist „eine befruchtete Eizelle“ wurde von niemandem vorgetragen. Es wurde dagegen gesagt – und zwar von einem der hochrangigsten Zellbiologen in Deutschland! – dass die befruchtete Eizelle – ZWINGEND, so der Zellbiologe! – ein MENSCH ist!
Der Krieg der Geborenen gegen die Ungeborenen ist ein Krieg der Mächtigen gegen die Schwachen:
„das Leben, das mehr Annahme, Liebe und Fürsorge verlangen würde, wird für nutzlos gehalten oder als eine unerträgliche Last betrachtet und daher auf vielerlei Weise abgelehnt. Wer durch seine Krankheit, durch seine Behinderung oder, noch viel einfacher, durch sein bloßes Dasein den Wohlstand oder die Lebensgewohnheiten derer in Frage stellt, die günstiger dastehen, wird zunehmend als Feind angesehen, gegen den man sich verteidigen bzw. den man ausschalten muß. Auf diese Weise wird eine Art »Verschwörung gegen das Leben« entfesselt.“ (Joh. Paul II. Evangelium vitae 12)
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#44   Gungir †   13:26:25 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Tomás
Artikel 1 des Grundgesetzes schützt explizit die Würde des Menschen, nicht nur sein Leben. In der Rechtsprechungspraxis werden unter dem Begriff der Würde Leben, Gesundheit, Freiheit und viele andere Aspekte Subsummiert.
Die Argumentation, das Leben des ungeborenen Kindes sei das höchste Gut und rangiere auch noch VOR der Gesundheit der Mutter, entbehrt nicht nur einer Grundgesetzlichen Grundlage, selbst im §218a in seiner alten Fassung war eine Gefährdung der Gesundheit der Mutter eine positive Indikation für die Rechtmäßigkeit eines Schwangerschaftsabbruches.
In der aktuellen Fassung der §§ 218a, 219 sind keine positiven Indikationen mehr enthalten, die dort verpflichtend verlangte und durch „Schein“ zu belegende Beratung ist zwar darauf gerichtet, den Abbruch einer Schwangerschaft zu verhindern, die letzte Entscheidung ist aber der Schwangeren überlassen.
Eine erfolgreiche Klage beim BVG gegen §§218a, 219 sind mir nicht bekannt bzw. schließt die Tatsache, dass diese Paragraphen aktuell gültig sind, eine solche aus.
Damit sollten wilde Spekulationen darüber, wie juristische Laien vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Überzeugungen unsere Verfassung verstehen, sich erübrigen.
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#43   Besht   13:12:27 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@ Blackbird
Dieser Jenull, argumentiert er mit Ideen, mit Metaphysik, mit Naturrecht, mit Moral, oder argumentiert er zweckrational, dass Menschen nichts als Kanonenfutter und Arbeitssklaven seien? Wenn er letzteres tut, wie du behauptest, argumentiert er unmoralisch. Du widersprichst dir also.
Du interpretierst außerdem lediglich deine linke, ursprünglich marxistische Denke zuerst in diesen Jenull, und dann in uns heutige Lebensschützer hinein. Da liegt eine Projektion vor: Du schließt von deinem Materialismus auf uns, bestenfalls allerdings (wenn das überhaupt so sein sollte wie du behauptest, was ich stark bezweifle) von Jenull auf uns.
Das Aufstellen von Behauptungen macht selbige nicht wahr, du müsstest 1. mit Zitaten belegen, dass dieser Jenull das genau so gesagt und gemeint wie du ihm unterstellst, 2. dass vor Jenull noch nie jemand gegen Abtreibung argumentiert hat, wobei bereits vor der Geburt Jesu Abtreibung unter den Hebräern als verboten galt, 3. müsstest du zeigen, dass wir heutigen Lebensschützer uns dennoch auf diesen Jenull beziehen, in Wahrheit habe ich noch nie von diesem Mann gehört, mithin bestreite ich energisch die Legitimität weltlichen Rechts überhaupt, soweit es der göttlichen Offenbarung und dem Naturrecht widerspricht. Da hast du also einen ganz schön schweren Job, mir deine linksmaterialistische Geisteskrankheit anzudichten und nachzuweisen.
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#42   st. polterer   13:11:26 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@ Blackbird und Thomasius
DAs Abtreibungsverbot stammt also aus dem 19. Jahrhundert?
Dass bereits der Eid des Hippokrates (~ 400 v. Christus) Abtreibung verbietet hat in eurem Spatzenhirn wohl keinen Platz
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#41   Tomás   13:02:23 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Besht: So ist es! Nach dem deutschen nichtkatholischen Grundgesetzt ist das Leben das höchste Gut und demzufolge können untergeordnete Güte, wie finanziellen interessen, Gesundheit der Mutter, usw. niemals eine Abtreibung rechtfertigen.
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#40   Gungir †   12:58:58 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Jubärens
1. Nach dieser Lesart ist auch die katholische Kirche eine faschistoide Organisation mit klaren NS-Reminiszenzen. Die Ausgrenzung und Verteufelung Andersdenkender, den Anspruch auf sakrosante Richtigkeit der eigenen Lehre und die Bereitschaft, diese Lehre auch mit burtalen Machtmitteln bis hin zum Mord durchzusetzen, teilen die katholische Kirche des Mittelalters und das 3. Reich.
2. Unser Parlament ist eine Schwatzbude, in der eitle Selbstdarsteller ohne Rücksicht auf reale Sachzwänge über alles und jedes schwadronieren. Trotzdem muss man bei einem Vergleich der Berichterstattung des „Spiegel“ bzw. Herrn Schlicks und der auf kreuz.net ganz klar feststellen, dass man hier nur dem „Spiegel“ noch zubilligen kann, auf dem Fundament der Verfassung dieses Staates zu stehen.
Zumindest muss sich der Spiegel nicht unter den Schutz der amerikanischen Freiheit der Rede und der Anonymität des Internet’ flüchten …
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#39   Besht   12:57:02 | Donnerstag, 7. Juli 2011
# 23 Thomasius
Das Gebot „Du sollst nicht Morden“ stammt aus dem Dekalog, den Zehn Geboten, im Exodus, nicht aus der Bergpredigt.
Abtreibung galt bereits im 1. und 2. Jahrhundert in christlichen Predigten als verboten. Schon im Judentum der vorchristlichen Zeit, z.B. bei Philon von Alexadrien, gilt Abreibtung als absolut verboten. Ausnahmen machen spätere jüdische Gelehrte, wenn das Leben der Mutter bedroht ist.
Selbst wenn man sagen würde, dass ein Embryo keine menschliche Seele hätte, so ist ein Embryo gewiss lebendig, denn es wächst, wurde von Menschen gezeugt und besteht aus menschlichen („tierischen“) Zellen. Auch ein Tier darf aber biblisch nicht ohne Grund getötet werden. Ob Behinderung (darum gehts ja bei PID) so ein Grund ist, ist zumindest fraglich. Gewiss ist „Spaß“ kein Grund, also ist z.B. Abtreibung aus Gründen der „Selbstverwirklichung der Frau“ kein legitimer Grund, biblisch betrachtet, selbst ein Tier, geschweige denn einen menschlichen Fötus zu töten.
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#38   Jubärens   12:56:35 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das billige Beispiel, Nachdenklicher,
aus einer Notfall- oder Katastrophensituation ist doch schon in einem früheren Artikel zu dem Thema zerpflückt worden.
„Fiktive Situation:
In einer Klinik brennt es, es bleibt nur noch sehr wenig Zeit, nur noch ein Zimmer kann gerettet werden: Im einen stehen 10 Petrischalen mit befruchteten Eizellen, im anderen Zimmer ein schreiendes Baby, welches Zimmer würden Sie retten ?“
Vor allem gibt das Handlungsergebnis in einer Katastrophensituation nicht das her, was sich die Weitererzähler davon erhoffen:
dass mit der spontanen menschlichen Handlung der Baby-Rettung ein grundsätzliches Urteil über den Wert von Menschen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien legitimiert wäre.
Mit diesem Beispiel könnte man auch Euthanasie rechtfertigen,
denn bei der Wahl zwischen Rollstuhlfahrer, Bettlägrigem und schreiendem Baby würde man auch das Baby wegtragen und die behinderten älteren Menschen verbrennen lassen.
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#37   Blackbird   12:55:51 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Domenico, es spielt keine Rolle, ob dogmatisiert oder nicht- die Simultanbeseelung ist auch nicht dogmatisiert, sondern lediglich Kirchenrecht. Ich habe auch nicht über Dogmen geschrieben, sondern ausschließlich über sie kirchenrechtliche Situation. Und die war nun mal so, wie beschrieben.
Professor Herzog gibt in seinem Interview zwei unterschiedliche Sachen wieder- den naturwissenschaftlichen Forschungsstand und seine persönliche Wertung desselben. Letztere ist wie bei jedem Menschen rein subjektiv- natürlich kann man da auch anderer Auffassung sein.
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#36   Tomás   12:52:49 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Blachbird: Selbsverständlich hat der Staat ein legitimes Interesse, die Bevölkerung zu stabilisieren. Der wichtigste der natürlichen Gründen, um den Kindermord zu verbieten, ist die Tatsache, daß das Leben, das mit der Zeugung ensteht, ein hohes Gut ist und vom Staat geschützt werden muß. Auch wenn der Staat antichristliche ist.
Zu diesen natürlichen Gründen kommt noch der übernatürliche, der der wichtigste ist, und dies ist die Tatsache, daß wenn Kindern vor der Geburt ermordet werden, sterben sie ohne Taufe und kommen nicht in den Himmel, sondern in den Limbus.
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#35   Jubärens   12:44:52 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Gungir hält sich ein Brett vor den Kopf:
„Wer dagegen schon mal einen Blick in den „Spiegel“ geworfen hat, wird niemals auf die Idee kommen, dieses Front-Organ der deutschen Links-Presse verbreite NS-Gedankengut.“
In dem Artikel von Bernd Schlink sind gleich drei Hauptideologien der Nazis enthalten:
Übertragung von Natur-Regelungen auf die Gesellschaft (Sozialdarwinismus)
Tötungen von Behinderungen aus dem Motiv der Leidverminderung
Und Parlamentsbeschimpfung als Schwatzbude.
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#34   Blackbird   12:35:17 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Besht: lies es doch nach! Ich verlass mich jedenfalls eher auf die Aussagen zeitgenössischer Juristen, als auf zweifelhafte Poster auf rechtsradikalen Seiten.
Übrigens habe ich Jenull nicht die Moral abgesprochen, sondern Euch vermeintlichen Lebensschützern, die die theoretischen Grundlagen ihrer Auffassungen nicht mal kennen.
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#33   Tomás   12:32:36 | Donnerstag, 7. Juli 2011
127h: Es total legitim Parallelen zwischen den Marxisten, dazu gehören auch „Die Grünen“, und den National-Sozialisten zu ziehen.
Die National-Sozialisten waren, wie die Marxisten, Atheisten, Materialisten, Sozialisten und waren für „Lebensqualität“ und Umweltschutz (wußten Sie, daß Göring der Erfinder der Naturschutzgebiete war?).
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#32   Gungir †   12:31:26 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Jubärens
Nach dieser Art Deduktion geht also die größte Gefahr für die Zukunft vor allem von abstinenten Vegetariern asexueller Prägung aus. Tragen die dann noch Seitenscheitel und Lippenbart, ist finis germaniae.
Und was die „freundliche Maske des Bösen“ angeht, wieso sprechen sie nicht offen aus, dass es aus ihrer Sicht natürlich nur die Verführungskünste des Satan’ sind? Dann wäre für alle die Lächerlichkeit ihres Standpunktes wenigstens offenbar.
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#31   monens   12:30:07 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Heute wird im Bundestag über die gauleiterisch „ganz human“ ausgearbeiteten Euthanasie“gesetzte“ abgestimmt; kein Fraktionszwang; Entscheidung nach dem Gewissen; doch im Bundestag sitzen leider allzuviele Gewissen-lose; selbstredend die „ganz humanen Freigeister“, aber auch aussenstehende ungeahnte Applaudierer; zu den „Befürwortern“ des MORDES an ungeborenen Kindern zählt denn auch der sog. „Ratsvorsitzende“ der sog. „evangelischen Kirche Deutschlands“; einmal mehr eine Standortbestimmung des Spassvereins Protestantismus; a propos Gewissen; NIEMALS existiert irgendein „autonomes“ Gewissen;
www.razyboard.com/…07891-5931920-0.html
freilich wird die Lüge eines „autonomen“ Gewissens gerade von freigeistigen Schreibtischtäter/innen inflationär verbreitet, um ihrem menschlichen Grössenwahn weiterzutragen; wer von einem „autonomen“ Gewissen faselt, der meint das seelenverderbende Schein“gewisen“ ohne jeglichen Bezug zur Wahrheit Jesus Christus; die „Früchte“ sind dementsprechend
www.razyboard.com/…07688-5907666-0.html
traurige „Logik“ von einer MORDgesellschaft von ungeborenen Kindern ist es, diesen MORDideologie als „gute Tat“ auftischen zu wollen; so soll auch die mörderische Euthanasie an ungeborenen Kindern aufgezwungen werden; freigeistig umnachteter Totentanz hüllt die Welt in Finseternis
www.razyboard.com/…07697-5917335-0.html
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#30   127h   12:22:44 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Mein lieber Scholli, was für ein wirres Geschreibels, ohne Sinn und Konsistent.
Im Prinzip geht es zunächst darum, dem SPIEGEL und RE. Augstein mal wieder eines reinzuwürgen. Das er den Film kennt, kann man sich ja noch vorstellen. Das er hin begrüßt hat ist im besten Falle geraten. Im Endeffekt ist es einfach erlogen.
Dann wird mal wieder der Eindruck erzeugt, dass behinderte Menschen davon betroffen sind – was natürlich totaler Schwachsinn ist.
Also die zweite Lüge.
Am lächerlichsten ist mal wieder die gute alte Kreuz.net Manier, Andersdenkende als Nazis zu verunglimpfen. Man ist eben zu feige zu seiner eigenen faschistischen Gesinnung zu stehen und versucht sich eben des gesellschaftlichen Konsens zu bedienen, dass Nazis verachtenswert sind. Aber wie gesagt, dass wirkt schon extrem lächerlich.
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#29   Jubärens   12:08:51 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das Motiv der Leidverminderung war ebenfalls ein zentrales Motiv der Nazi-Ärzte. Leidensverminderung schwingt sowohl in dem Euthanasieerlass-Begriff vom „Gnadentod“ mit, wird aber auch in dem Film „Ich klage an“ breit verhandelt.
Der Euthanasiearzt Dr. Wahlmann sagte später vor Gericht zu seinen Motiven, dass er die unheilbaren Kranken umgebracht habe, um sie vor ihren schrecklichen Leiden zu erlösen, zugleich sollten dadurch Mittel und Plätze frei werden, um andere Kranke besser zu versorgen und mit neuen Mitteln zu heilen.
Fast alle Euthanasieärzte gehörten zur Gruppe der Heilungsreformer.
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#28   Evelynn van der Meer   11:59:58 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Vogel: Ja, da können Sie recht haben, aber so ganz kapiere ich nicht worauf sie hinaus wollen.
.
Wissen Sie denn wann ts.net wieder am Netz ist.
Mein Kirchenbanknachbar fragte mich nun schon zum dritten mal.
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#27   Gungir †   11:55:10 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Wie so oft weiß man gar nicht, wo man anfangen soll…
Rudolf Augstein eine Stütze des 3. Reiches zu nennen, gar einen Neonazi, ist bizarr. Im Rahmen der Gleichschaltung der Presse gab es ab Ende der 30er Jahre spätestens keine „Nicht-NS-Zeitung“ mehr im deutschen Reich. Den Dienst als Offiizier in der Wehrmacht kann nur jemand als NS-Stützung werten, dem der Begriff der Wehrpflicht unbekannt ist. Wer dagegen schon mal einen Blick in den „Spiegel“ geworfen hat, wird niemals auf die Idee kommen, dieses Front-Organ der deutschen Links-Presse verbreite NS-Gedankengut.
Aber darum geht es ja auch gar nicht. Was hier verteidigt werden soll, sind weder Lebensrecht noch Würde von Behinderten oder gar allen Menschen. Hier wird – im Ton des Eiferers – vehement für den Erhalt der politischen Macht der RKK gefochten. Das Ausmaß an speiendem Hass auf alles, was nicht der katholischen Morallehre folgen will, reflektiert in proportionaler Weise das Ausmaß an Verlust von Macht, Einfluss und gesellschaftlicher Bedeutung der RKK.
Man sollte sich also wünschen, dass der Ton noch schärfer, die Lage der katholischen Fundis damit also noch unhaltbarer und verzweifelter wird. Wer für die aktuelle Lebensrealität nichts anzubieten hat, im Gegenzug aber auch nur mit dem Fegefeuer und der Hölle drohen kann, der ficht auf verlorenem Posten. Und irgendwie ist es ja auch unterhaltsam, diesen „Kampf der letzten Goten am Vesuv“ zu beobachten.
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#26   Vogel   11:55:02 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Evelynn vom Meer,
auch Verbrecher können einen sympathischen Gesichtsausdruck machen.
Ich bin froh, dass ich nicht in der Hitler-Zeit gelebt habe.
Kümmern wir uns denn genug um die Menschen in der heutigen Zeit?
Ich kann mir vorstellen, dass es beliebte und sympathische Menschen
mit schlechten Eigenschaften gibt, die wir einfach nicht sehen wollen, die wir ignorieren, weil wir diese Menschen mögen.
Freundliche Menschen dürfen sich mehr erlauben, ohne, dass jemand überhaupt
Verdacht schöpft – so ganz allgemein.
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#25   Evelynn van der Meer   11:44:58 | Donnerstag, 7. Juli 2011
#20 Ja Hitler meinte es bestimmt sehr ernst. Irgendwie war er ja auch beinahe Menschenfreund. Zumindest seinen Spezln gegenüber.
.
Wie man bezüglich dieser Problematik ständig Hitler ist Spiel bringen möchte… ekelig.
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#24   Nachdenklicher   11:34:49 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Fiktive Situation: In einer Klinik brennt es, es bleibt nur noch sehr wenig Zeit, nur noch ein Zimmer kann gerettet werden: Im einen stehen 10 Petrischalen mit befruchteten Eizellen, im anderen Zimmer ein schreiendes Baby, welches Zimmer würden Sie retten ?
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#23   Thomasius   11:26:06 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Domenico,
warum schreiben Sie immer am Thema vorbei? Selbstverständlich war eine befruchtete Eizelle immer eine befruchtete Eizelle. Wer bestreitet das denn?
Nur hat der Herr Jesus Christus in seiner Bergpredigt das Gebot: Du sollst nicht töten zunächst auf das Töten eines lebenden Menschen bezogen und damit die Abtreibung oder gar die PID überhaupt nicht angedacht.
Der ganze Fragenkreis der Verhütung, der PID und auch der Abtreibung hängt eher mit der „Mitgliederstatistik“ zusammen. Eine Religion ist um so „bedeutender“ je mehr Mitglieder sie hat. Das ist ein rein menschliches Machtstreben und hat mit der Lehre des Herrn Jesus Christus nichts zu tun.
Hat übrigens auch mit der Frage der Euthanasie – Reduzierung der Zahl der „unnützen Esser“ im Dritten Reich – nichts zu tun.
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#22   Domenico Tuttisanti   11:14:08 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Blackbird
Die Kirche hat über den Zeitpunkt der Beseelung als Kirche m.W. keine v e r b in d l i c h e Lehre verkündet. Bis zu dem von Ihnen genannten Zeitpunkt handelt es sich also bei den Aussagen bekannterer Theologen und Kirchenmänner nur um mehr oder weniger einflussreiche Meinungen.
Die modernen Wissenschaften haben die Kirche in ihrer Reserviertheit gegenüber einer eindeutigen Aussage über den Zeitpunkt einer angeblichen (Spät-)Beseelung von Menschen schliesslich nur bestätigt. Auch wenn der Begriff der Seele natürlich kein naturwissenschaftlicher ist, läßt die moderne Biologie doch keinen Zweifel daran zu, dass die befruchtete Eizelle von Anfang an ein Mensch ist. Wenn einer der bedeutendsten Zellbiologen in Deutschland sogar aussagt, dass man mit der Befruchtung „von einem neuen Menschen sprechen MUSS“ [!!!], dann bleibt hier kein Spielraum für Interpretationen.
Interssant bleibt weiterhin, dass Abtreibungsfanatiker ausgerechnet dann mit Thomas v.Aquin daherkommen, wenn dieser vorwissenschaftliche Meinungen und Ansichten vertritt. In allen anderen Fragen wollen sie vom „engelgleichen Lehrer“ natürlich nichts wissen. Verdächtig!
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#21   Besht   11:06:52 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Selbst für Befürworter und Teilnehmer der Französischen Revolution dürfte es als Beleidigung gelten, wenn man ihnen unterstellte, sie hätten gar keine Moral gehabt oder nicht wenigstens versucht irgendwie moralisch zu argumentieren. Das „Namedropping“, hier einen „Sebastian Jenull“, geboren 1777, die vulgär-materialistische Ideologie im (österreichischen) Recht zuzusprechen, ohne ein einziges Zitat zur Stütze zu bringen, werte ich als billiges Ablenkungsmanöver. Natürlich gab es den Materialismus schon gegen Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts. Marx war doch zu blöd um irgendetwas selbst zu „erfinden“, das ist bekannt. Aber andere Materialisten wie Robespierre oder Jean-Paul Marat haben dennoch ihre Thesen nie so vulgär und simplifizierend geäußert: die üblichen Dinge, Gewinn/Profit und daraus ganz automatisch für Linke natürlich Krieg (Soldaten), sei der EINZIGE Grund gegen Abtreibung. Die menschenverachtende Spekulation: alle Gesetzgebung, oder die Gesetzgebung bzgl. Abtreibungen wäre alleine von der Überlegung mehr Soldaten und mehr Arbeiter zu produzieren getrieben gewesen, ist freilich eine marxistische Konstruierung. Sicher spielen Überlegungen wie: der „Schutz des Vaterlandes“ eine Rolle für den Gesetzgeber, so wie wir uns alle heute Gedanken über die Demographie machen, AUCH wegen der Rente usw. Aber das ist nicht unser WIRKLICHER Grund, weswegen wir uns über Demographie sorgen machen. Den feinen Unterschied verschweigt der Linke.
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#20   Jubärens   10:48:43 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Es ist schon bemerkenswert,
dass Hitler in seinem Euthanasie-Erlaß nur die „nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes den Gnadentod gewähren“ will.
Diese Beschränkung auf „kristischste“ Fälle war anscheinend ernst gemeint, denn das Schreiben war ein Geheimerlass und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Aus den kritischsten Fällen wurden dann hunderttausende Euthanasie-Opfer.
Nach dem Erlass wurden dann ärztliche Ethik-Kommissionen eingesetzt – damals T4-Ärztekommission genannt –, die die kritischen Fäll mit kritischster Beurteilung prüfen sollten.
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#19   Besht   10:48:05 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die Strafgesetzgebung des 19. Jahrhunderts war, allgemein oder im Einzelnen bzgl. Abtreibung, natürlich nicht nur „reduktionistisch“ von der rein materialistischen Überlegung getrieben, möglichst viele Soldaten und Arbeiter zu produzieren. Diese reduktionistische Vorstellung ist marxistisch. Das 19. Jahrhundert war von dieser (und ähnlicher) Ideologie noch nicht beseelt. Hitler und Lenin waren allerdings von solchen Gedanken getrieben, das ist bekannt, wie es die heutigen Linken noch immer sind.
Nach Marx hängt die gesamte Kultur (der „Überbau“) nur und ausschließlich von der materialistisch-ökonomischen opportunen Nützlichkeit ab, vor allem von den sog. „Produktionsverhältnissen“, gemeint sind Besitzverhältnisse (v.a. an den „Produktionsmitteln“, zB Fabriken). Würden sich, so Marx, die Besitzverhältnisse ändern, würden alle Fabriken „enteignet“ und in soszialistisches Kollektiveigentum überführt, so würde sich die gesamte Kultur im „Überbau“ ebensorevolutionär verändern. Gegenenfalls „verändert“ man die Kultur eben mit gelenkter Gewalt in einer „Kulturrevolution“ ala Mao Tse-Tung.
In Wahrheit ist die Gesetzgebung kein Geschichtsautomatismus oder Geschichtsdeterminismus, der automatisch von der materialistischen Ökonomie abhängt und „ins linke „kommunistische Arbeiterparadies“ führt, wie bei Marx, sondern hängt von individuellen Personen und ihren Handlungen ab. Individuen können unterschiedliche Motivationen für ihre Handlungen haben, Individuen haben v.a. auch ein Gewissen…
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#18   Blackbird   10:44:04 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Domenico- welche Skepsis denn? Die Sukzessivbeseelung war gültige Lehre bis 1868. Und der Wechsel war nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen geschuldet, sondern rein dogmengeschichtlichen.
Die aktuelle Lehre stimmt nicht im geringsten mit den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein, Von Beseelung redet in der Wissenschaft niemand.
@besht: ich empfehle die Lektüre von Sebastian Jenull: „Das oestereichische Criminalrecht nach seinen Gründen…“ da findest Du die „marxistischen“ Theorien wieder- Jahrzehnte vor Marx’ Geburt.
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#17   Jubärens   10:33:40 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Peinliche Übereinstimmung mit der Nazi-Ideologie:
Bei dem Nazi-Film „Ich klage an“ geht es um die Rechtfertigung der Tötung auf Verlangen bei einer schweren Krankheit. Er wurde von Goebbels in Auftrag gegeben, als die staatliche Tötung -ohne Verlangen – 1941 im vollen Gange war und sollte natürlich mit dem weniger verfänglichen ‘Tötung auf Verlangen’ die Selektion der Behinderten und Kranken rechtfertigen. Nach den Predigten von Bischof von Galen gegen die Krankenselektion wurden noch einige Seitenhiebe gegen die Kirche aus dem Film herausgeschnitten, um eine größtmögliche Zustimmung in der Bevölkerung zur „Erlösung von Kranken und Behinderten auf Verlangen“ zu erreichen. Wolfgang Liebeneiner war ein geschickter Regisseur, der auch nach dem Krieg mit seiner Art von Filmmachen sehr erfolgreich war.
Warum ist der vergleichsweise ‘harmlose’ Film heute verboten?
Offenbar, weil er bei den Medienpropagandisten und Politikern, die heute für begrenzte PID und eingeschränkte Sterbehilfe plädieren, auf breite Zustimmung stoßen müsste – und das wäre bei dem üblichen Kampf-gegen-Rechts-Geschrei natürlich extrem peinlich.
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#16   Evelynn van der Meer   10:32:49 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Dass sich ausgerechnet die rechten“Rechtgläubigen“Rechten für die Rechte von Kranken und Behinderten einsetzen…
Da sollten sie doch mal für die kranken und behinderten Schwulen eintreten, denn die Schwulen sind ja aus Sicht der Übergerechten sowieso alle krank und behindert, wenngleich auch selbstverschuldet…
So als ob sich jemand einen Arm abgehackt hat, gell…
.
Wie God Affi. Mit rotem Kostüm meint er, wurde er auch so wahr sprechen wie Piusler die dazu noch die Handschuhe tragen…
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#15   Blackmore   10:31:30 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die Rechtschreibung sollte man schon kontrollieren, bevor man einen Artikel im Internet veröffentlicht…
„Behindertenjagt“…
vielleicht solle es „Behindertenjagd“ heissen.
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#14   Besht   10:29:57 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Was dieser Blckbird von sich gibt ist die marxistische Basis-Überbau-Theorie, wonach der gesellschaftliche Überbau (z.B. Gesetze) von der materialistischen Basis der ökonomischen Anforderungen und bloßen Nützlichkeiten abhinge. Er soll lieber seine DDR- und Sowjet-Weisheiten für sich behalten.
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#13   Blackbird   10:21:21 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Auch eine Rolle ist gut- es ging ausschließlich um das Recht auf Untertanen.
Dazu kam noch die Kirche mit ihrem Anspruch auf getaufte Seelen- was dazu führte, dass bei schweren Geburten schon mal ein Priester in der Mutter rumgefingert hat, um vielleicht ein Tüpfelchen taufen und „retten“ zu können. Das die Mutter dabei draufging, war hinnehmbar- die war schließlich schon getauft. Lebensschutz…
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#12   Jubärens   10:12:48 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Blackbird meint:
„Auch die weltliche Strafgesetzgebung zu Abtreibung wurde erst im 19. Jh. wesentlich verschärft, vor dem Hintergrund der Industrialisierung und dem nachnapoleonischen Trend zur allgemeinen Wehrpflicht.“
Selbst wenn andere Motive als der Lebensschutz des individuellen Menschen damals auch eine Rolle gespielt haben sollten, ist das Ergebnis (strafbewehrter individueller Lebensschutz) doch richtig und zu begrüßen.
Für die Kinderschutzgesetzgebung im 19. Jahrhundert spielten auch viele politischen Faktoren mit, aber das Ergebnis war gut und richtig.
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#11   Domenico Tuttisanti   10:11:40 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Blackbird, das Kirchenrecht hinkte hinter der theolog. Besinnung in der Kirche hinterher!
Entscheidend ist aber heute, dass die Erkenntnisse der modernen Embryologie und Zytologie es gar nicht mehr zulassen, im Falle von Embryonen und/oder Föten von NICHT-Menschen oder VOR-Menschen zu sprechen. Hier erweist sich, dass die Skepsis der Kirche gegen die zeitweise sehr verbreiteten Ideen von einer sog. „Sukzessivbesselung“ sehr berechtigt war. So wurde auch in diesem Punkt die Kirche vom Hl. Geist davor bewahrt, in einen Irrtum zu fallen.
Wer heute noch an vorwissenschaftlichen Konstrukten des Mittelalters festhält, um damit Vorsatztötungen vorgeburtlicher Menschen zu rechtfertigen, während ihm ansonsten übrigens die Aussagen von Kirchenvätern und Päpsten schnurz-piep-egal sind, der zeigt, dass er das Verbrechen absegnen will, komme, was da wolle.
Das kirchliche Lehramt jedenfalls hat klar und eindeutig Stellung bezogen. Wenn Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Evangelium vitae die Tötung eines vorgeburtlichen Menschen als „Mord“ bezeichnet, dann gibt es für einen Katholiken in seinem Gewissen kein Schwanken mehr. Die Lehramtsposition des Papstes steht i.ü. in vollem Einklang mit dem Wissen der modernen Zytologie über den Status des Embryos von seinen frühesten Anfängen an. Interessant übrigens, dass HIER die Abtreibungsbefürworter verzweifelt in der Vormoderne nach Gewährsleuten graben, während Sie doch sonst immer so „modern“ sein wollen …
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#10   Melchisedek   09:59:35 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Wer kauft denn dieses Hatz- Schwachsinns- Magazin ‘‘Speigel’’ noch ?
Mir unverständlich.
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#9   Jubärens   09:58:44 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Aber sonst, Thomasius, fühlen Sie sich geistig noch ganz fit:
„Diese Auffassung (der antiken Sukzessivbeseelung) rechtfertigt sowohl die Fristenlösung als auch insbesondere die PID.
Wer also die PID als „nazistisch ansieht, sieht zugleich die Heiligen Augustinus, Hieronymus und Thomas von Aquin als Nazis an.“
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#8   Blackbird   09:50:16 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Domenico: genau das stimmt eben nicht- die Sukzessivbeseelungstheorie war Kirchrechtlich verankert bis 1868. Erst in diesem Jahr schwenkte Pius IX auf fie Simultanbeseelung um- und erst seit diesem Zeitpunkt gilt kirchenrechtlich eine Abtreibung vom ersten Tag der Bedruchtung an als Mord. Der Hintergrund hatte mit Lebensschutz überhaupt nichts zu tun.
Auch die weltliche Strafgesetzgebung wurde erst im 19. Jh. wesentlich verschärft, vor dem Hintergrund der Industrialisierung und dem nachnapoleonischen Trend zur allgemeinen Wehrpflicht. Ein individueller Lebensschutz war gar nicht das Ziel- geschützt wurde der staatliche Anspruch auf Steuerzahler, Soldaten und Arbeitskräfte. Genau die „Verzweckung menschlichen Lebens“ die heute gern den Liberalisierern unterstellt wird.
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#7   Domenico Tuttisanti   09:34:35 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Gertrude, wenn ich die Wahl habe der Aussage eines der renommiertesten Zellbiologen in Deutschland über eine Frage auf seinem ureigensten Wissensgebiet oder den willkürlichen Vorstellungen einer gewissen anonymen „GertrudeS“ im Internet, dann fällt mir diese Entscheidung nicht schwer.
Prof. Dr. Volker Herzog trifft im Interview folgende Aussage:
Frage: „Gibt es Brüche in dieser Entwicklung, die das Setzen von Zäsuren rechtfertigen, wie dies bei den Diskussionen um die Forschung an embryonalen Stammzellen und um Abtreibungen getan wird?“
Herzog: „Diese Befruchtung ist der Startpunkt, von ihm an m u s s von einem neuen Menschen [!!!] gesprochen werden.“
Frage: „Oft wird in Diskussionen vorgebracht, dass befruchtete Eizellen sich nicht dauerhaft in den Körper der Mutter einnisten können und unbemerkt absterben. Dass also sehr viele Frauen nach Ihrer Definition Kinder gehabt haben, von denen sie gar nichts wissen.“
Herzog: „Natürlich kommt es vor, dass Embryonen in der Frühphase der Schwangerschaft unbemerkt absterben, aber das ändert nichts daran, dass es sich dabei um einen Menschen in einem – wenn auch sehr frühen – Entwicklungsstadium handelt. Dies rechtfertigt vor allem keinesfalls ein Eingreifen des Menschen und die willkürliche Gefährdung oder Beendigung ungeborenen Lebens.“
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#6   GertrudeS   09:23:26 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Domenico: genom – einverstanden. Nur ist eine befruchtete Eizelle genau so wenig Mensch wie ein Ei huhn
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#5   Blackbird   09:16:14 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Genau so ist es Thomasius. :-)
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#4   Domenico Tuttisanti   09:09:14 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die Vorstellung von einer Sukzessivbeseelung, deren wichtigster Vertreter in der Antike Aristoteles war, durch den sie für mittelalterliche Menschen gewissermassen als „geadelt“ erscheinen mußte, hat kirchlicherseits KEINE Approbation gefunden. Im GEGENTEIL verurteilt die Kirche – ganz im Einklang mit dem heutigen embryologischen Kenntnisstand – die vorsätzliche Tötung vorgeburtlichen menschlichen Lebens als Mord, d.h. als Tötung eines MENSCHEN.
Hierin wird sie gestärkt durch die Aussagen der modernen Zytologie (Zellbiologie). Der ehem. Präsident der Dt. Zellbiolog. Gesellschaft, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med Volker Herzog führt unmissverständlich dazu aus:
Dass man mit der Verschmelzung von weiblicher Eitzelle und Samenzelle und der Entstehung eines neuen Genoms auch von „einem neuen Menschen sprechen MUSS“.
Quelle: www.alfa-ev.com/…nterview_herzog.html
„Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern immer als Mensch. Die Begründung dafür ist folgende: Bei der Befruchtung verschmelzen die Vorkerne von Ei- und Samenzelle miteinander, wodurch ein neues Genom entsteht. Wichtig ist hierbei, dass dies rein zufällig und bisher nicht steuerbar geschieht. Dieses neue Genom verleiht der befruchteten Eizelle alle Potenzen für die Entfaltung des Individuums. Der Mensch und seine Individualität ergeben sich daher aus dem neuen Genom.“
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#3   Thomasius   08:33:27 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Halten wir uns doch zunächst einmal an die gesellschaftliche Realität.
Das Alte Testament schützte das menschliche Leben erst von der Geburt an. – sah eine Fehlgeburt als Sachschaden des Ehemanns an. Im Römischen Reich und nachfolgend begann die „Rechtsfähigkeit“ eines Menschen mit seiner Geburt, so auch im Bürgerlichen Gesetzbuch.
Die Diskussion über die „Seele“ – oder auch „Seelenwanderung“ – wurde zuerst in Indien – Hinduismus,Buddhismus geführt , im Griechenland durch Platon. Abtreibung war dort kein „Thema“.
Bei den Theologen herrschte lange die Lehre der Sukzessivbeseelung vor, auch Epigenismus genannt; demnach findet die Beseelung nach und nach stufenweise fortschreitend statt (Augustinus, Hieronymus, Thomas von Aquin, Alfons von Liguori). Sie geht auf Aristoteles zurück, der meinte, ein Embryo bzw. Fetus habe zunächst eine pflanzliche Seele (anima vegetativa oder vegetalis), auf Grund derer er überhaupt lebt, dann eine empfindende tierische Seele (anima sensitiva oder animalis), und erst 40 Tage (bei einem männlichen Fetus) bzw. 90 Tage (bei einem weiblichen Fetus) nach der Empfängnis eine vernunftbegabte menschliche Seele (anima intellectiva oder rationalis oder humana). Diese Auffassung rechtfertigt sowohl die Fristenlösung als auch insbesondere die PID.
Wer also die PID als „nazistisch ansieht, sieht zugleich die Heiligen Augustinus, Hieronymus und Thomas von Aquin als Nazis an.
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#2   Domenico Tuttisanti   08:32:16 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Schlink und naturalistische Fehlschluss: „Die Natur wählt aus, welche befruchteten Eizellen tauglich und welche untauglich sind“
Genauso wählt die Natur aus, wer von der Klippe fällt und wer sich dort halten kann. Dennoch rechtfertigt das niemals, dass irgendjemand einen anderen von der Klippe hinunter stösst …
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#1   DerRabe   08:26:56 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Wie orientierungslos müssen wir Menschen doch sein, wenn wir die großen Gnadenangebote Gottes ablehnen: die Beichte, die Eucharistie, das Gebet, seine schützenden Gebote, seine Freundschaft, seinen persönlichenSchutz…
Jeder kann doch an sich selbst so viel Unvollkommenes bemerken, soviel Unvermögen sich selbst und andere tiefer zu erkennen, soviel Unvermögen Gutes zu tun und Schlechtes zu unterlassen. Wenn wir uns die vielen politischen Heilsbringer in der Vergangenheit und Gegenwart anschauen, kommt doch fast nie Gutes dabei heraus. Ein Blick in die Medien, die heute so sehr die öffentlichen Meinungen beherrschen, genügt, um eine starke Zurückweisung Gottes zur Kenntnis zu nehmen und damit also das planmäßig herbeigeführte seelische Frieren, die ganz große Ausweglosigkeit, überschminkt mit so viel Blendwerk und glatten Worten.
Wir brauchen echten Trost und wir müssen uns verstärkt an den großen Tröster wenden! Wir wissen ja, dass Jesus gerade auch die verlorenen Schafe voller Liebe und Sorge sucht und wieder in Sicherheit bringen will vor dem Fürsten der Welt.
Man tut den Menschen keinen Gefallen, wenn man die Worte Jesu lau und liberal auslegt und sie nach Möglichkeit gar nicht mehr zitiert und unterschlägt.
Was ist der Mensch noch wert , wenn nur der Mensch über den Menschen befinden darf????? Die Selektion ist das Ergebnis und die totale unterordnung unter den Zeitgeist!
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