Bundestag erlaubt Behindertenselektion
Heil Hitler! Wir jagen wieder Behinderte
Lebensunwerte deutsche Behinderte sollen sich hinter die Ohren schreiben: Sie leben, weil man sie nicht rechtzeitig hat vernichten können – aber da gibt es noch die Euthanasie. Heil! Heil! Heil!
Dieses Mädchen lebt nur, weil man ihm nicht rechtzeitig auf die Schliche kam.
Dieses Mädchen lebt nur, weil man ihm nicht rechtzeitig auf die Schliche kam.
© Andreas-photography, Flickr, CC
(kreuz.net) Naziwahn-Deutschland ist über seinen eigenen Schatten gesprungen.

Am 1. September 1939 ermächtigte der bekannteste deutsche Politiker, Reichskanzler Adolf Hitler († 1945), deutsche Ärzte, behinderte Deutsche nach streng festgelegten Kriterien zu entsorgen.

Heute, am 7. Juli 2011, 66 Jahre nach Auschwitz-Birkenau, ermächtigten die Abgeordneten des deutschen Bundestages in Berlin gesunde deutsche Ärzte, behinderte Unmenschen, die kein Recht auf Leben haben, der Endlösung zuzuführen.

Damit wurde ein Meilenstein der Nazi-Medizin – nach einem kurzen Rückfall im Mief der Adenauer-Republik – wieder errungen:

In HS-Deutschland wird erneut zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterschieden.

Heil! Heil! Heil!

326 Heil-Hitler-Abgeordnete stimmten für die sogenannte Präimplantationsdiagnostik.

260 stimmten dagegen – acht enthielten sich.

Die Abgeordneten entschieden sich – so wie schon bei ihrem Vorbild Adolf Hitler – für eine „begrenzte Zulassung“ der Behindertenjagd.

Für die Einführung der Endlösung an Behinderten hatte unter anderem Reichsozialministerin Ursula von der Leyen von der HS-Blockpartei CDU eingesetzt.

Dafür sprach sich auch ihr HS-Parteikollege Peter Hintze.

Seine Worte sind ein Monument des moralischen Dammbruchs in HS-Deutschland:

In einem Land, in dem Abtreibung erlaubt sei, wäre es widersinnig, die Vermeidung von Abtreibung zu verbieten.
      
243 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#249   Soramonas   12:08:56 | Samstag, 4. Februar 2012
Aufruf! Operation „Nie wieder Euthanasie!“
von Helga Zepp-LaRouche. – Als 1945 das ganze Ausmaß der Verbrechen der Nationalsozialisten deutlich wurde, äußerte sich das Entsetzen in der ganzen Welt und in Deutschland in dem Satz, der zugleich eine heilige Verpflichtung sein sollte: Nie wieder Euthanasie! Nur 65 Jahre später sind wir heute wieder mit einer potentiell gleichen Politik konfrontiert, die von einer klammheimlichen Rationierung bei der medizinischen Versorgung zu einer offenen „Regelung“ übergeht, bestimmte Kategorien von Patienten schon lange nicht mehr gut und nun nicht einmal mehr ausreichend zu versorgen.
www.bueso.de/gesundheit
Redaktion benachrichtigen
#248   Rudi Mentär †   19:11:05 | Sonntag, 14. August 2011
Sie habe Recht, Phineas, Ihre Ansichten sind nicht extrem, sondern bekloppt. Ihre Vergleiche hinken nicht nur, die sind höchst bettlägerig.
Redaktion benachrichtigen
#247   Phineas   15:22:24 | Dienstag, 19. Juli 2011
@Thomasius (#235): Dein Geschwätz ist unerheblich und tut nichts zur Sache.
Redaktion benachrichtigen
#246   Thomasius   09:00:23 | Samstag, 16. Juli 2011
#236 kristall
Unter „undeutsch“ verstand man die von der „völkischen Bewegung“ nicht erfassten Bevölkerungsteile, zum Beispiel die Juden, die Slaven – Polen –.
>Die völkisch nationale Bewegung unserer Tage (1926) ist Zeugnis davon, dass die ausgedachten Ideale der Mitte nicht mehr genügen. Der Rationalismus der sogenannten Wilhelminischen Ära ist in unmittelbarer Erbfolge an die Demokratie von heute übergegangen, aber das gesunde Volkstum wendet sich gegen diese in Krieg und Revolution bloßgestellte Geisteshaltung. Dies ist der tiefe Grund der völkisch-nationalen Bewegung, deren beste Kräfte im Wirrwarr der atomisierten Gesellschaft wieder die Bidungen an Volk und Staat und Gott suchen und hüten.< Aus: Deutsche Politik, ein völkisches Handbuch.
Redaktion benachrichtigen
#245   Antonio Michele Ghislieri   22:26:54 | Freitag, 15. Juli 2011
@kristall: Ich weiß es nicht, aber Sie werden es mir gleich verraten.
Redaktion benachrichtigen
#244   kristall   22:20:55 | Freitag, 15. Juli 2011
Antonio Michele Ghislieri: thumasius wird wahrscheinlich ein fremder sein !? deshalb stellt er so seltsame fragen !!!! @ hahaha
Y
Redaktion benachrichtigen
#243   Antonio Michele Ghislieri   21:03:15 | Freitag, 15. Juli 2011
@kristall
„Undeutsch“, altertümlich für „undemokratisch“.
Redaktion benachrichtigen
#242   kristall   20:54:34 | Freitag, 15. Juli 2011
was meinst du mit undeutschen !!??
Redaktion benachrichtigen
#241   Thomasius   20:43:50 | Freitag, 15. Juli 2011
#234 Phineas
Wie war es doch schön als der von von Papen geförderte katholische Führer das III.Reich führte. Damals herrschte noch Ordnung. Damals kümmerte man sich nicht um Menschenrechte. Man wetteiferte allenfalls mit dem Seminaristen Stalin. In der Tat, seither geht es „Berg ab“.
Aber: Wie ging man damals eigentlich mit allem „undeutschen“ um? War das wirklich so vorzüglich?
Redaktion benachrichtigen
#240   Phineas   23:32:48 | Donnerstag, 14. Juli 2011
@Jubärens: Was ist „extrem“ daran, klarzustellen, dass die BRD schlimmer ist als das III. Reich?
Muss ich Ihnen ernsthaft die Vorzüge des III. Reiches gegenüber der sodomistischen Bananenrepublik aufzählen? So verblendet können Sie doch nicht ernsthaft sein!
Noch nie in der Geschichte war das Land so verkommen wie im BRDismus! Im III. Reich waren weder Prostitution noch Sodomie erlaubt, in der Bananenrepublik steht an jeder Ecke ein Bordell und die Sodomisten tanzen auf den Straßen. Selbst die BRD-Führer (man sollte wohl sagen Unterführer angesichts der Tatsache, dass es sich lediglich um Befehlsempfänger Neujudas handelt) sind Sodomisten und Kindermöder.
Redaktion benachrichtigen
#239   Tchibo   09:39:54 | Donnerstag, 14. Juli 2011
„Heil Hitler! Wir jagen wieder Behinderte, Schwule, fördern Gebärmaschinen, führen antisemitische Reden, pass fast alles wie vor achtzig Jahren …“
Redaktion benachrichtigen
#238   Thomasius   08:53:04 | Dienstag, 12. Juli 2011
#231 Jubärens
Sorry. Den Spiegel kenne ich auch. Ich meinte den Hinweis, dass in fast allen „katholischen Ländern“ PID „erfolgreich“ praktiziert werde.
Redaktion benachrichtigen
#237   Jubärens   22:06:07 | Montag, 11. Juli 2011
Was halten Sie von dem folgenden Artikel? Fragt Thomasius.
www.spiegel.de/…rint/d-74735258.html
Der Zynismus des Speigels zum Thema Lebensschutz
kommt in fast jedem Speigel-Artikel zum Ausdruck –
wenn das Hamburger Schmierenmagazin vom ersten Stadium des ungeborenen Menschen immer wieder vom „Zellklumpen“ spricht –
so auch hier wieder:
„Warum eine Abtreibung christlicher sein soll,
als einen Zellklumpen
gar nicht erst einzupflanzen, entzieht sich in der Tat der Logik.“
Meiner Auffassung zum Lebensschutz entsprechen die Aussagen der folgenden Passage:
„Eine Selektion wie bei der PID sei „mit einer Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes nicht vereinbar“, wetterte Maria Flachsbarth, die Kirchenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Schützenhilfe bekam sie vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Er kritisierte, dass sich der Mensch bei dieser Methode zum Herrn über das Leben mache: „Das ist unerträglich.“
Redaktion benachrichtigen
#236   Thomasius   15:58:54 | Montag, 11. Juli 2011
#229 Jubärens
Was halten Sie von dem folgenden Artikel?
www.spiegel.de/…rint/d-74735258.html
Redaktion benachrichtigen
#235   Jubärens   10:53:34 | Montag, 11. Juli 2011
Verhinderung erbkranken Nachwuchs’
Während der gesamten Debattenzeit zu dem zu dem modernisierten ‘Gesetz zur Verhinderung von erbkranken Nachwuchs’ zeigten sich die Befürworter der Präimplantationsselektion äußerst gereizt, wenn dieses neue Behindertenaussonderungsgesetz mit gewissen Parallelen aus der Hitlerzeit konfrontiert wurde: Empört hat man jegliche sachliche Diskussion um den jeglichen Vergleich der Maßnahmen sowie deren ideologischen Triebkräfte von sich gewiesen – und damit gezeigt, dass eine wunde Stelle im Selbstverständnis der gegenwärtigen Abtreibungsgesellschaft getroffen wurde.
Denn das politisch-korrekte Dogma der BRD-Eliten lautet ja:
Ausnahmslos alle Maßnahmen der NS-Regierung waren von Anfang an auf Auschwitz ausgerichtet und deshalb prinzipiell schlecht.
Dabei war das Gesetz zur Verhinderung erbkranken Nachwuchs vom 14. 7. 1933 noch ein vergleichsweise harmloses Gesetz und überhaupt nicht NS-spezifisch, denn es war vorher schon – z. b. in Schweden – und nach 1933 in allen Staaten Mittel- und Nordeuropas sowie in Nordamerika und Japan angesetzt und angewandt worden – in Schweden war das so genannte Sterilisationsgesetz bis 1970 in Kraft.
Das andere Extrem ist Phineas,
für den die BRD schlimmer ist als der NS-Staat:
„Albern ist es, die BRD in der kreuz.net-Weise mit dem III. Reich zu vergleichen.
Das zeugt nämlich von der absurden Ansicht, die NS-Zeit sei schlimmer als die der BRD gewesen und man könne für alles Negative auf das 3. Reich verweisen.“
Redaktion benachrichtigen
#234   Beda   00:46:19 | Montag, 11. Juli 2011
Der Terminus „reichsgleich“ ist von besonders origineller Güte.
Redaktion benachrichtigen
#233   Phineas   00:43:29 | Montag, 11. Juli 2011
Albern und langweilig ist es, die BRD in der kreuz.net-Weise mit dem III. Reich zu vergleichen.
Das zeugt nämlich von der absurden Ansicht, die NS-Zeit sei schlimmer als die der BRD gewesen und man könne für alles Negative auf das 3. Reich verweisen.
In Wahrheit ist die BRD weit schlimmer als der NS-Staat. Es gibt keinen vernünftigen Grund ständig so zu tun, als sei die BRD quasi reichsgleich.
Beides ist Mist, aber die BRD ist der weitaus teuflischere und dekadentere Staat.
Und die BRD ist von Anfang nicht weniger dekadent, sondern noch dekadenter gewesen als das 3. Reich. Auch unter Adenauer.
Redaktion benachrichtigen
#232   Mighty Counsellor †   20:30:04 | Sonntag, 10. Juli 2011
Kehrt um! – Wünsche noch einen schönen Abend.
Redaktion benachrichtigen
#231   Anne Schneeweiss   20:27:29 | Sonntag, 10. Juli 2011
Es ist das Recht einer jeden Frau zu entscheiden, was sie mit ihrem Körper macht. Ich finde es sogar sehr nobel, dass sich Frauen mit genetischer Vorbelastung dazu entschließen, dass sie ihrem Kind eine normale Zukunft ermöglichen wollen. Und da hat ihnen niemand reinzureden – diese armen Eltern haben schon genug mit ihrem eigenen Gewissen zu kämpfen.
Redaktion benachrichtigen
#230   Thomasius   09:00:41 | Sonntag, 10. Juli 2011
#223 Jubärens
Lustig Ihre Beschreibung der „Aufklärung“. Die fand in Spanien und Portugal nicht statt. Wann wurde der Sklavenexport aus den portugiesischen Kolonien eingestellt? Wann wurde denn in Lateinamerika die Sklaverei abgeschafft? Wann wurden in der katholischen Kirche Indigene und „importierte Sklaven“ – etwa im Klerus – als gleichwertig angesehen und so behandelt?
Außerdem: Was hat Luther mit der Aufklärung zu tun? Die Aufklärung auf dem Festland ist im wesentlichen die Reaktion auf den von Richelieu in Frankreich geförderten Absolutismus insbesondere auf das Regime Ludwigs XIV das letztlich zur französischen Revolution führte.
Redaktion benachrichtigen
#229   Jubärens   20:48:53 | Samstag, 9. Juli 2011
Ach Thomasius
Sie hatte weiter unten aus hohlem Bauch die Behauptung aufgestellt:
„Kant hat sich offenbar ebensowenig zum Problem der Abtreibung geäußert wie der Herr Jesus Christus.“
Daraufhin hatte ich Ihnen bzw. Blackbird durch ein längeres Kantzitat nachgewiesen, dass der Königsberger Philosoph die Auffassung vertritt, dass ein gezeugtes Kind von Anfang an kategorisch als Person und Weltbürger geachtet werden muss – ergo Abtreibungen gegen Person- und Menschenwürde verstößt.
Daraufhin lassen Sie den folgenden Wirr-Satz los:
„Sie sind laso ein Anhänger der Aufklärung und verteten die Auffassung von „Protestunten“?
Meine Antwort: Viele Aufklärungsideen kritisiere ich – z.B. die Rechtfertigung der Sklaverei – und Luther und die Protestanten sowieso.
Redaktion benachrichtigen
#228   Thomasius   17:29:05 | Samstag, 9. Juli 2011
#218 Jubärens
Sie sind laso ein Anhänger der Aufklärung und verteten die Auffassung von „Protestunten“?
Redaktion benachrichtigen
#227   Blackbird   16:18:11 | Samstag, 9. Juli 2011
Im jeweils geltenden Recht manifestieren auch im allgemeinen die zeitgenössischen moralischen Anschauungen und Wertvorstellungen – es gibt immer auch abweichende Meinungen, die von Kant kannte ich nicht, na und?
Die These der sozio-ökonomischen Gründe widerlegt das nicht im geringsten.
Redaktion benachrichtigen
#226   Jubärens   15:35:08 | Samstag, 9. Juli 2011
Noch ein Vordenker der Behinderten-Selektion:
Friedrich Nietzsche hat bekanntlich das Christentum als Sklavenreligion beschimpft in dem Sinne, dass nach christlicher Lehre auch den. Schwachen, Kranken und Behinderten Würde und Schutz zugesprochen werden. Nietzsche dagegen vertrat eine Natur-Lebensphilosophie, nach der nur das Starke und Stärkere ein Recht auf Leben hat, insofern es sich dieses Recht des Stärkeren einfach nimmt, und das Schwache und Kranke mit (Natur-) Recht untergehen soll bzw. in das Untergehen gestoßen wird.
Nietzsche wünscht sich über seine Zweitstimme Zarathustra für die Zukunft „mehr Schüttler an den Lebensbäumen“ und „Prediger des schnellen Todes“, welche den Kranken, Behinderten und allen „Überflüssigen“ sagen: „Stirb zur rechen Zeit!“
Nietzsche wollte gegen die christliche Moral die Wiederherstellung einer Naturordnung, in der durch Selektion alles „Faule und Wurmfressene“ ausgemerzt würde.
Redaktion benachrichtigen
#225   Beda   14:58:35 | Samstag, 9. Juli 2011
Die kleine Hannelore darf ihren Vater bei der Arbeit besuchen. Er ist Gynäkologe und spezialisiert auf Reproduktionsmedizin. In seinem Labor werden künstliche Befruchtungen durchgeführt. In einer Schale liegt eine eben befruchtete Eizelle. Hannerlore betrachtet die Schale, sieht die ganz kleine Zelle und ruft zu Papa: „Schau mal, Papa, ein kleiner Mensch!“
Redaktion benachrichtigen
#224   Jubärens   14:33:37 | Samstag, 9. Juli 2011
#216 Blackbird hat zugegebenermaßen keine Ahnung von Kant:
„ob Kant gegen Abtreibung geschrieben hat weiß ich nicht.“
Das hindert ihn aber überhaupt nicht, einen falschen Wahrscheinlichkeitsschluss zu ziehen:
„Das er sie vom Moment der Zeugung an als Mord betrachtet hat, ist aber unwahrscheinlich, das widerspräche der damaligen herrschenden Rechtsauffassung vollständig – z. B. dem Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten“
In Wirklichkeit war für den eigenständigen Denker Kant, der seinDenken nicht von dem Preußischen Landrecht abhängig machte, der Embryo unmittelbar nach der Zeugung eine Person, wie ein Zitat aus der „Metaphysik der Sitten“ belegt:
„Es ist eine nothwendige Idee, den Act der Zeugung als einen solchen anzusehen, wodurch wir eine Person ohne ihre Einwilligung auf die Welt gesetzt und eigenmächtig in sie herüber gebracht haben; für welche That auf den Eltern nun aucheine Verbindlichekt haftet, sich mit diesem ihrem Zustand zufrieden zu machen.
Sie können ihr Kind nicht gleichsam als ihre Gemächsel (denn einsolches kann kein mit Freiheit begabtes Wesen sein) und als ihr Eigentum zerstören oder es auch nur dem Zufall überlassen, weil an ihm nicht bloß ein Weltwesen, sondern auch ein Weltbürger in eien Zustand herüber gezogen, der ihnen auch nach Rechtsgründen nicht gleichgültig sein kann.“
Mit diesem Kant-Zitat von 1795 wird auch Blackbirds vugärmaterialistische Theorie zerstört, dass Ideen wie Lebensschutz allein aus der materiell-gesell. Basis entspringe…
Redaktion benachrichtigen
#223   Thomasius   12:36:38 | Samstag, 9. Juli 2011
#215 keineChancedenPerversen
Wieder eine falsche Frage gestellt. Kinder darf man nicht töten. Das ist selbstverständlich. Hier geht es um die Frage der Behandlung von Föten. Man unterscheidet zwei Fälle, die Fristenlösung und den übergesetzlichen Notstand, wenn das Leben der Frau bedroht ist.
Außerdem ist es etwas anderes, ob eine Handlung strafrechtlich geahndet ist oder ob man sonst eine Handlung unternimmt. Auch nicht strafbare Verhaltensweisen muss man nicht vornehmen.
Redaktion benachrichtigen
#222   Blackbird   12:13:47 | Samstag, 9. Juli 2011
Thomasius: ob Kant gegen Abtreibung geschrieben hat weiß ich nicht. Das er sie vom Moment der Zeugung an als Mord betrachtet hat, ist aber unwahrscheinlich, das widerspräche der damaligen herrschenden Rechtsauffassung (auch der Kirche) vollständig. Das noch zu seinen Lebzeiten in Kraft getretene Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten kennt eine „Fristenlösung“ bis zur 30. Woche, das sächsische Gesetz sogar bis zur 37. – also bis fast unmittelbar vor der Geburt.
Auch nach den drastischen Verschärfungen im 19. Jh. war es NIE Mord, sondern immer ein eigener, weniger schwerer Tatbestand.
Redaktion benachrichtigen
#221   keineChancedenPerversen   11:43:04 | Samstag, 9. Juli 2011
@Ab wann darf man denn deiner Meinung nach Kinder nicht mehr töten? Bitte um Angabe des Schwangerschaftsmonats.
Redaktion benachrichtigen
#220   Thomasius   11:32:26 | Samstag, 9. Juli 2011
#213 Jubärens
Das Leseverständnis mancher Leute setzt doch sehr zu wünschen übrig.
Wer die hier üblichen Hassreden mit der Verletzung des fünften Gebotes gleichsetzt, wird auch gegen die Abtreibung sein. Nur folgt daraus, dass die Hassreden nicht „wertvoller“ – weniger sündig – als die Abtreibung sind. Es soll ja sogar „Lebensschützer“ geben, die vor dem Mord lebender Menschen nicht zurückschrecken. Jedweder Fanatismus ist aus der Sicht des Herrn Jesus Christus ein Gräuel und einer Verletzung der fünften Gebotes gleichwertig.
Redaktion benachrichtigen
#219   Jubärens   11:20:33 | Samstag, 9. Juli 2011
Thomasius ‘argumentiert’ wie bejorommer:
Weil Jesus sich nicht explizit gegen Abtreibung ausgesprochen habe, deshalb könne man ihm unterstellen, dass er die Abtreibung nicht abgelehnt hätte:
„Kant hat sich offenbar ebensowenig zum Problem der Abtreibung geäußert wie der Herr Jesus Christus. Dieser hat bekanntlich in der Bergpredigt das fünfte Gebot lediglich auf die Tötung lebender Menschen bezogen gesehen;
die Schreiber der Apostellehre – Didache – sahen sich veranlasst, sich gegen die Abtreibung auszusprechen.“
Als die Christen im Römischen Reich mit der selbstverständlichen antiken Praxis konfrontiert waren, dass Abtreibungen vorgenommen und behinderte Kinder ausgesetzt wurden, haben sie schon lange vor der Didache aus der christlichen Lehre der menschlichen Gottebenbildlichkeit und der Gleichheit aller Menschen angesichts der teuer erkauften Erlösung durch Jesus Christus gegen Abtreibung und Kindsaussetzung protestiert bzw. die christliche Lehre dagegen gesetzt.
Thomasius Argumentation impliziert auch, dass die Didache nicht auf den Grundsätzen der Lehre Christi fusst, sondern eine Abweichung von der christlichen Lehre bedeuten würde.
Redaktion benachrichtigen
#218   Soramonas   11:12:24 | Samstag, 9. Juli 2011
Berliner FDP fordert Aktionsplan gegen Deutschenfeindlichkeit
www.jungefreiheit.de/…+M58395637e3a.0.html
ehr
Homosexuelle kritisieren neuen Erzbischof von Berlin
Katholische Kirche
Homosexuelle kritisieren neuen Erzbischof von Berlin
Die Ernennung des bisherigen Kölner Weihbischofs Rainer Maria Woelki zum neuen Erzbischof von Berlin ist bei Homosexuellen auf Kritik gestoßen. Der schwule SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs sagte, die katholische Kirche sei „schlecht beraten, jemanden in die Hauptstadt zu schicken, der offenbar ein Problem mit Homosexuellen hat“. >> mehr
www.jungefreiheit.de/…+M5187f7909a8.0.html
Redaktion benachrichtigen
#217   Thomasius   10:59:34 | Samstag, 9. Juli 2011
#210 keineChancedenPerversen
Selber Lesen!!! Das Alte Testamen kannte wie alle anderen auch schwangere Frauen, wertete die verursachte Fehlgeburt aber anders als die Tötung eines lebenden Menschen (EX 21).
„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht“. Es heißt nicht: „Lasset die Föten zu mir kommen“, oder?
Redaktion benachrichtigen
#216   keineChancedenPerversen   10:24:14 | Samstag, 9. Juli 2011
@Menschenfeind und Christusverleugner Thomasius: Christus soll sich nicht zur Abtreibung geäussert haben????? Du willst behaupten, Mord an unschuldigen Kindern sei im Sinne des Heilands?? Die ganze Heilige Schrift ist durchzogen mit dem Befehl: Du sollst nicht töten!
„Kants kategorischer Imperativ betrifft bekanntlich handlungsfähige und damit lebende Personen.“
Das ist natülich Quatsch. Dann könnte man ja ein Kind kurz vor der Geburt töten, einen Komapatienten umbringen, jemand mit Locked-In-Syndrom hätte keine Rechte mehr usw.
Ich stelle fest: Thomasius hat weder die Heilige Schrift noch Kant gelesen. Setzen, 6.
Redaktion benachrichtigen
#215   Thomasius   10:18:09 | Samstag, 9. Juli 2011
Blackbird
Kant hat sich offenbar ebensowenig zum Problem der Abtreibung geäußert wie der Herr Jesus Christus. Dieser hat bekanntlich in der Bergpredigt das fünfte Gebot lediglich auf die Tötung lebender Menschen bezogen gesehen; es dann aber auf das Verbot des Hasses der Mitmenschen erweitert – also auf das Verhalten der Schreiberlinge hier. Diese Erweiterung hat dann allerdings die Schreiber der Apostellehre – Didache – veranlasst, die Abtreibung ebenso wie das Schlechtreden über andere Menschen zu werten und sich dagegen ausgesprochen.
Kants kategorischer Imperativ betrifft bekanntlich handlungsfähige und damit lebende Personen.
Redaktion benachrichtigen
#214   petersemenczuk †   17:47:51 | Freitag, 8. Juli 2011
@petersemenczuk
Die „Behinderten“ und die vielen Suchtkranken in den Heimen, ist das Resultat und Spiegelbild einer gottlosen Gesellschaft und verführten >heuchlerischen frommen Sünder“ der von Gott abgefallenen Kirchen,Gemeinden und e.V.Sekten.
Redaktion benachrichtigen
#213   Blackbird   17:42:20 | Freitag, 8. Juli 2011
Danke für den Hinweis auf Kant. Und wo ist jetzt bei der Eizelle die vernünftige Person?
Redaktion benachrichtigen
#212   Thomasius   17:22:16 | Freitag, 8. Juli 2011
#200 Domenico Tuttisanti
Das Grundgesetz meint ebenso wie die Bibel – Dekalog – lebende Menschen. Wer die Bibel nicht kennt sollte sich nicht über so subtioe Frage äußern. Es geht nicht bloß um Statistik.
Redaktion benachrichtigen
#211   Jubärens   17:14:54 | Freitag, 8. Juli 2011
Der Angelpunkt unserer Verfassungsgrundsätze und -rechte, die unantastbare Menschenwürde (Art. 1 GG) wird von verschiedenen Seiten angegriffen und aufgeweicht.
Eine Methode ist – wie die von Mufelius – den Begriff Menschenwürde als schwammig, undefiniertbar, unklar hinzustellen, um dann beliebige subjektive Meinungen in die Menschenwürde hinein- und am Art. 1 vorbeizuinterpretieren.
Eine andere Methode ist es, die Menschenwürde als die über allen Wert erhabene Personenwürde oder die Würde als Ausdruck der Anerkennung des Menschen als Zweck in sich – zu inflationieren u. zu verflachen in verschiedene Inhalte des Adverbs oder Adjektivs ‘menschenwürdig’, wie das Mufelius auch tut. Da wird dann Umstände des Lebens im Alter z. B. unter Demenzerkrankung als ‘nicht menschenwürdig’ deklariert, Geburten von behinderten Kindern oder Totgeburten als nicht menschenwürdig hingestellt bis hin zu den Transferzahlungen der Hartz IV Empfänger, die ein menschenwürdiges Leben nicht ermöglichen würden.
Dagegen sei noch mal an die Erklärung von Domenico Tuttisanti erinnert:
Was mit Menschenwürde gemeint ist, ist aus verfassungsrechtlicher Sicht ganz klar: Das Verbot, Menschen allein nach einem sog. „Wert“ zu beurteilen. Was über allen Wert erhaben ist, besitzt „Würde“. Immanuel Kant stellte dazu fest:
„vernünftige Wesen Personen genannt werden, weil ihre Natur sie schon als Zwecke an sich selbst, d. i. als etwas, das nicht bloß als Mittel gebraucht werden darf, auszeichnet…
Redaktion benachrichtigen
#210   Mufelius †   16:11:48 | Freitag, 8. Juli 2011
Verfasssungsfeindlichkeit?
Bei mir?
Eigentlich nicht. Aber selbst wenn – das wäre ja nicht schlimm. „Ewigkeitsklauseln“ sind aber trotzdem Unfug. Die Verfassung wurde von einigen Menschen gemacht, die nicht unfehlbar waren. Und letztlich kann man einfach die gesamte Verfassung neu machen und fertig.
Redaktion benachrichtigen
#209   B.Russel   16:11:30 | Freitag, 8. Juli 2011
‘Menschenwürde’, dazu gibt es vielleicht 10 verschiedene Meinungen oder noch mehr. Es braucht sich im Prinzip nur die Zusammensetzung der Richter etwas ändern und schon ändert sich die Rechtsprechung bzw. Auslegung gewisser Rechtsbegriffe. Wenn auch um Nuancen.
Ein Beispiel: In den 5oer Jahren scheiterte eine Verfassungsbeschwerde gegen § 175 StGB unter anderem daran, weil dieser angeblich als Rechtsgut die „die sittlichen Anschauungen des Volkes“ zum Ziel habe. So eine Entscheidung und Begründung wäre heute nicht mehr denkbar, auch weil sich die sittlichen Anschauungen eben geändert haben.
Redaktion benachrichtigen
#208   Blackbird   16:04:26 | Freitag, 8. Juli 2011
Davor schützt auch die Ewigkeitsklausel nur bedingt- sie verbietet nur die Änderung. Ein Verfassungsgeber nach Art. 146 wäre daran auch nicht gebunden.
Es ist halt wie überall- letzte absolute Sicherheit gibt es nicht.
Redaktion benachrichtigen
#207   Jubärens   15:39:33 | Freitag, 8. Juli 2011
Mufelius verfassungsfeindliches Eingeständnis:
„Die „Ewigkeitsklauseln“ gehen mir am Arsch vorbei. Ich denke lieber selber.“
Das mit aufklärerischem Pathos daherkommende „Ich denke selber!“ heißt in diesem Fall: Die objektiven Festlegungen des Grundgesetzes, wie es die Verfassungsgeber gemeint haben und das BVerfG als interpretatorische Letztinstanz vorgibt, interessieren mich nicht. Ich mache mir meinen subjektiven Reim darauf.
Der Artikel 19 GG – keine Änderung des Wesensgehalts der Grundrechte – und Art. 79 GG – überhaupt keine Änderung der Grundsätze von Art. 1 und 20 – Ewigkeitsklausel zu: unantastbare Würde des Menschen (1), – Volkssouveränität, repräsentative Demokratie, Gewaltenteilung, Wahlen, Rechtsstaat, Sozialstaat, Föderalstaat (Art. 20, Kurzverfassung) – sind deshalb ins Grundgesetz gekommen, um den Missbrauch und die Umformung der Verfassung wie durch die Hitlerregierunng im Frühjahr 1933 zu verhindern. Im Ermächtigungsgesetz war damals mit verfassungsmäßiger 2/3-Mehrheit die Gewaltenteilung ausgehebelt worden, mit der Notverordnung vom 28. 2. die Grundrechte dauerhaft außer Kraft gesetzt worden.
Wer die Sicherungsklauseln der GG zu den Grundrechten und der Grundstruktur des demokratischen Staates verachtet, wie Mufelius, der macht unseren demokratischen Staat anfällig für eine totalitäre Übernahme.
Redaktion benachrichtigen
#206   Domenico Tuttisanti   15:11:02 | Freitag, 8. Juli 2011
Ja, ja – das tödliche Mitleid! Das kennen wir schon. Genau dies ist es, was die Väter und Mütter des GG durch den Art. 79 Abs. 3 GG verhindern wollten: Das irgendjemand sich wieder zum Herrn über Leben und Tod aufwirft und angebliche Mitleidsgründe für Willkür-Tötungen ins Feld führt.
Was mit Menschenwürde gemeint ist, ist aus verfassungsrechtlicher Sicht ganz klar. Es ist das Verbot, Menschen allein nach einem sog. „Wert“ zu beurteilen. Was über allen Wert erhaben ist, besitzt „Würde“. Immanuel Kant hat dazu die klassische Definition geliefert, wenn er feststellt
„vernünftige Wesen Personen genannt werden, weil ihre Natur sie schon als Zwecke an sich selbst, d. i. als etwas, das nicht bloß als Mittel gebraucht werden darf, auszeichnet, mithin so fern alle Willkür einschränkt (und ein Gegenstand der Achtung ist)“
Ein Wesen, das ein Zweck in sich selbst ist, hat keinen Wert, sondern Würde.
Es ist ganz klar, dass die Art. 1 und 2 GG gewissermassen die beiden Seiten einer Medaille sind. Das Lebensrecht des Menschen resultiert unmittelbar aus der Achtung vor seiner Würde.
Der gewollte Dammbruch bei der Abtreibung besteht u.a. darin, dass nunmehr alle glauben, dass die Vorsatztötung eines Ungeborenen „legal“ sei und „erlaubt“, obwohl das BVerfG. auch die Abtreibungen nach der Beratungsregeleung als „rechtswidrig“ qualifizieren. Nächster Schritt nun: PID. Der übernächste wird die Euthanasie sein, denn nach ihr wird in einer überalternden BRD schon bald gerufen werden!
Redaktion benachrichtigen
#205   Mufelius †   14:45:02 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico T.: Nein, die Unterscheidung „lebensfähig oder nicht“ variiert keineswegs „wert oder – unwert“, denn es ist eine objektive Feststellung, die nicht versucht zu werten, ob ein Leben lebenswert ist oder eben nicht.
Und „Ewigkeitsklauseln“ gehen mir am Arsch vorbei. Ich denke lieber selber. Und btw., kann man, wie ich schon sagte, Gesetze interpretieren, und bei der „Menschenwürde“ muss man das sogar – denn definieren Sie das mal präzise ohne zu schwafeln. Darüber, was „Würde“ eigentlich ist, diskutieren die Gelehrten schon so lange das GG besteht. Für mich beispielsweise ist „Würde“ auch, einer Mutter zu ersparen, eine Totgeburt nach der anderen „raushauen“ zu müssen. Und ebenso ist es für mich Würde, einem Kind zu ersparen, ein, zwei Stunden unter Schmerzen auf der Welt leben zu müssen und dann Ex zu gehen, nur weil einige Vernagelte meinen, man dürfe nicht „töten“, auch wenns sich bloss um ein paar empfindungsunfähige Zellen handelt. „Würde“ ist so ein schwammiger Begriff. „Ihre“ Würde ist vermutlich eine ganz andere als „meine“.
Redaktion benachrichtigen
#204   Domenico Tuttisanti   14:30:42 | Freitag, 8. Juli 2011
Mufelius
Auch die nun eingeführte Bewertung „lebensfähig oder nicht“ variiert nur das Thema „lebenswert: ja oder nein“. Solche Bewertungen, incl. der erheblichen Fehleranfälligkeit und Interpretationsbreite, widersprechen unmittelbar der Menschenwürdegarantie des GG. (Ich bin übrigens gespannt, ob hier nicht bald das Verfassungsgericht angerufen wird!)
Mufelius: „Gesetze können geändert werden.“ Grundrechte können nach der sog. „Ewigkeitsklausel“ Art. 79 Abs. 3 GG in der Bundesrepublik NICHT „geändert“ werden! Dies widerspräche ja auch dem Gedanken von überpositiven grundlegenden Rechten, die jedem Menschen als solchem zukommen. Dies war eine aus dem sog. Naturrechtsdenken der Mütter und Väter des GG entsprungene Einsicht, die vor allem die verheerenden Erfahrungen mit dem NS-Regime (=Rechtspoisitivismus = „Gesetze können beliebig geändert werden“) reflektierte.
Redaktion benachrichtigen
#203   Schalom   14:24:43 | Freitag, 8. Juli 2011
B.Russel, der Mensch hier ist nicht natürlich, sondern unnatürlich außernatürlich übernatürlich …
Das ist kein Lehramt, sondern ein ernstzunehmendes übernatürliches Kabarett Außerirdischer Überirdischer …
Viel Spass noch!
Redaktion benachrichtigen
#202   Blackbird   14:24:03 | Freitag, 8. Juli 2011
Das habe ich auch nicht gesagt, aber da handelt es sich eben auch um einem Menschen- und nicht um einen potentiellen Menschen.
Redaktion benachrichtigen
#201   B.Russel   14:18:38 | Freitag, 8. Juli 2011
@Domenico: Der Mensch ist aber nicht übernatürlich, sondern Teil der Natur. Damit sind auch menschliche Handlungen natürlich.
Redaktion benachrichtigen
#200   Mufelius †   14:18:02 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico T:
„Lebens-Wert“ – „Nicht Lebenswert“?
Nein, diese Unterscheidung sollte es nicht geben, aber es gibt eine andere, ganz natürliche, nämlich „Lebens-Fähig“ und „Lebens-Unfähig“. Und genau danach „selektiert“ die PID, die der Bundestag erlaubt hat. Nicht lebensfähige Föten werden aussortiert – die würden auch bei einer Einpflanzung oder natürlichen Zeugung nicht überleben, eben weil sie nicht zum Leben fähig sind aufgrund der genetischen Fehlbilding. Der einzige (und positive, wünschenswerte!) Unterschied ist, dass die Mutter nicht leidet unter einer Schwangerschaft, die irgendwann unweigerlich mit einer Fehl – oder Totgeburt endet oder darunter, dass sie zwar ein lebendes Kind zur Welt bringt, es aber nach ganz kurzer Zeit wieder verliert, weil es eben nicht lebensfähig ist.
Mit einer Wertung im Sinne von Lebens-Un-wert hat das nichts zu tun, es ist lediglich eine Tatsachenfeststellung: Kann die Eizelle überleben oder kann sie es nicht.
Und sparen Sie sich bitte verweise auf irgendwelche Gesetze, Paragrafen, Zitate berühmter Leute und so – das spielt für mich keine Rolle. Gesetze können geändert werden oder interpretiert, auch berühmte Leute können sich irren. Selbst denken ist gefragt.
Redaktion benachrichtigen
#199   Domenico Tuttisanti   14:17:21 | Freitag, 8. Juli 2011
„Unter günstigen Voraussetzungen“ entwickele sich der Embryo, also der Mensch im frühesten Stadium seiner Entwicklung zu einem ausgewachsenen Menschen, hatte ich gesagt. Mit den günstigen Voraussetzungen sind die n a t ü r l i c h e n Voraussetzungen gemeint, nicht w i l l k ü r l i c h e n, vom Menschen gesetzten! Ich kann eben nicht sagen, weil es immer wieder vorkomme, dass Menschen im Autoverkehr ums Leben kommen, sei es statthaft, jemanden vor einen heranbrausenden LKW zu stossen und so seinem (angeblich) „natürlichen“ Lebensende nur etwas aufzuhelfen.
Redaktion benachrichtigen
#198   Schalom   14:08:26 | Freitag, 8. Juli 2011
Vielleicht beginnt der Mensch erst mit 40. Mit 90 hört er dann wieder auf.
Oder sind nur weiße Getaufte Menschen ?-
Oder beginnt der Mensch erst mit dem Konto, etwa 100000 Euro ?-
Sind Arme überhaupt Menschen? –
Richtig Mensch bist Du erst als richtiger !Katholik.
Redaktion benachrichtigen
#197   Domenico Tuttisanti   14:05:29 | Freitag, 8. Juli 2011
Mufelius
Sie haben bei der PID aber das Problem, dass Menschen gezeugt werden zu dem Zweck einer gezielten Selektion „geeigneter“ Exemplare unter mehreren anderen, die dann ungerührt als ungeeignet verworfen, d.h. getötet werden. Tatsächlich ist eine solche Vorgehensweise m.E. mit der Menschenwürdegarantie des GG (Art. 1 GG) und dem Lebensrecht von Ungeborenen (Art. 2 GG) nicht vereinbar.
Es gibt keinen Anspruch auf gesunde Kinder. Es gibt kein erlaubtes Töten (jedenfalls, wenn es nach unserer Verfassung ginge!). Und es gibt keine Existenzrecht-Bewertung in einer Skala mit den beiden Enden: „lebenswert“ und „nicht lebenswert“.
Redaktion benachrichtigen
#196   Blackbird   13:54:56 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenicus: die Sichtweise des Professors ist, wie bereits dargelegt, seine persönliche Ansicht. Er erklärt nicht im geringsten, wie sich der vorhandene Mensch auf einmal in Mensch und Nicht-mehr-Mensch aufspaltet. Er unterstellt einem bestimmten Entwicklungsstadium Individualität, die wenig später nur noch bei einem Teil der daraus hervorgehenden Zellen vorhanden sein soll.
Genau, unter bestimmten günstigen Voraussetzungen entwickelt sich die Zelle weiter – und unter anderen nicht. Genau deswegen ist eine menschliche Zelle mit Entwicklungspotential eben kein Mensch – weil nicht feststeht, ob sie das Potential nutzen kann oder nicht. Mensch ist erst die Zelle, die das Potential bereits genutzt hat.
Redaktion benachrichtigen
#195   Mufelius †   13:54:00 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico Tuttisanti: PID heute.
„Demgegenüber entwickelt sich ein Embryo unter günstigen Voraussetzungen (!) IMMER zu einem ausgewachsenen Menschen.“
Genau. Unter „günstigen Vorraussetzungen“. Bei dem, was das Parlament beschlossen hat, geht es aber um deutlich „UN-günstige Vorraussetzungen“. PID ist demnach in wenigen Fällen erlaubt, und zwar dann, wenn ein hohes Risiko besteht (aufgrund der genetischen Vorraussetzungen der Eltern oder wenn bei früheren Schwangerschaften der Mutter Fehl- bzw Totgeburten auftraten ), dass der Fötus sich eben nicht zu einem ausgewachsenen Menschen entwickelt, sondern eben tot zur Welt kommt oder so schwer behindert, dass er nicht lange überlebt. Genau dann, wenn diese Vorraussetzungen erfüllt sind, ist PID mit Auswahl der Embryonen erlaubt, um genau dieses Risiko zu vermindern oder wenn möglich ganz zu eleminieren.
Dieses schwachsinnige Gekeife (nicht von Ihnen!) auf dieser Seite ist derart fanatisch, dass es um die wahren Gegebenheiten überhaupt nicht mehr geht.
Die Erlaubnis der PID, die der Bundestag nun erlaubte, richtet sich an ganz wenige, bei früheren Schwangerschaften vorbelastete Mütter, die sich ein Kind wünschen. Diese Form der PID ermöglicht die Geburt von Menschen – denn eine Mutter wird kaum so lange Tot- und Fehlgeburten hinnehmen, bis sich die Natur (oder Gott?) endlich erbarmt, dann unter 10 Fehlgeburten mal ein Kind durchkommen zu lassen. Sie wird nach zweien aufgeben und verhüten ab da.
Redaktion benachrichtigen
#194   Domenico Tuttisanti   13:40:54 | Freitag, 8. Juli 2011
Blackbird.
Ein Embryo ist und bleibt ein Mensch, wie Prof. Volker Herzog eindeutig festgestellt hat. Embryonale Zellen (oder Zellbestandteile), die die Entwicklungsperspektive auf ein eigenständiges Menschsein niemals hatten und/oder verloren haben, sind natürlich keine Menschen mehr. Noch nie wurde aus einer Plazenta ein Mensch, auch aus einer Niere, einem Fussnagel oder einer Hand ist noch kein Mensch geworden. Demgegenüber entwickelt sich ein Embryo unter günstigen Voraussetzungen (!) IMMER zu einem ausgewachsenen Menschen. Hier gilt das, was Herzog ausführt: „aus der Aufeinanderfolge der verschiedenen Stadien ergibt sich biologisch ein Kontinuum der Entwicklung. Jede Zäsur, die von Menschen gesetzt wird, ist daher willkürlich und sie ist fragwürdig, weil sie vermeintlichen Bedürfnissen der Gesellschaft, nicht aber der Biologie der Entwicklung Rechnung trägt.“ Für die Zytologie gibt es keine Entwicklung ZUM Menschen, sondern nur ALS Mensch!
Aus diesem Grunde ist die rein biologische Feststellung, dass die befruchtete Eizelle als Mensch betrachtet werden „MUSS“ (!) unausweichlich.
Individualität kommt jedem Lebewesen zu. Das gilt für die befruchtete Eizelle VOR einer möglichen sog. „Teilung“ und danach für die daraus entstehenden Organismen. Es handelt sich nämlich hier um eine seltene Art von ungeschlechtlicher Vermehrung. s. unten #154.
Redaktion benachrichtigen
#193   Blackbird   13:16:36 | Freitag, 8. Juli 2011
Korrekt, wenn man diesem Gewebe nämlich zu einem früheren Zeitpunkt bereits Individualität beilegt, stellt sich die Frage, wieso sie auf ein mal nicht mehr da sein soll. Und woran man diese Individualität überhaupt festmachen soll, wenn nicht an der genetischen Unterschiedlichkeit zu den Körperzellen der Mutter.
Redaktion benachrichtigen
#192   Domenico Tuttisanti   12:26:22 | Freitag, 8. Juli 2011
#184 Tomas
Was Sie sagen ist unbestritten (von mir). Aber Blackbird stellt die Frage nach dem Status des embryonalen Gewebes, das in die Plazenta einwächst und ihre Entwicklung stimuliert.
Redaktion benachrichtigen
#191   Blackbird   12:22:27 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico: ich denke nicht, dass unser Problem die Definition von Leben ist, eher wieso der Zelle Individualität zukommt und einem Teil der aus ihr entstehenden Zellen auf einmal nicht mehr. Die genetische Ausstattung kommt als Merkmal nicht infrage, da sie sich nicht ändert (abgesehen davon, hätte man dann später das Problem zu erklären, wo eineiige Zwillinge ihre jeweilige Individualität her haben).
Du sagst, sie stirbt. Die Zelle stirbt aber nicht – sie entwickelt sich nur in eine andere Richtung, als einige „Schwester“-Zellen.
Redaktion benachrichtigen
#190   Sign   12:16:55 | Freitag, 8. Juli 2011
>>>>> B.Russel
Staub von den Schuhen abschütteln und basta. Die Religiösen sind einfach dumme Zellhaufen, hehe.
_____________________________
Wer sich hier den Staub abschüttelt, sind aufrechte Christen, die mit bösen Menschen nichts zu tun haben wollen, weil diese verstockt sind und sich nicht bekehren wollen. Auch nach dem hundertsten Dialog nicht.
Benutzen Sie bitte keine Worte aus der Bibel, wenn Sie keine Ahnung davon haben.
>>>>Kritischer Katholik
Mich würde mal interessieren,wie die Reaktionen hier wären, wenn man feststellen könnte ob die Embryonen homosexuell werden.
Wäre dann das „Aussortieren“ legal oder hätten die zukünftigen Homosexuellen eine Daseinsberechtigung?
_________________________________________
Andersrum wird ein Schuh draus – jene, die jetzt so geil auf PID sind, werden dann, wenn es die Homos betrifft, plötzlich zu PID Gegnern. Fragen Sie doch mal Elvenpath, die sich immer so sehr für die Unzuchts-Rechte einsetzt.
Redaktion benachrichtigen
#189   Tomás   11:57:01 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico Tuttisanti:
Wenn hier von Leben gesprochen wird, ist ein Mensch gemeint.
Das ungeborene Kinder ist nicht ein Organ der Mutter, sondern ein eingeständiger Mensch und seine „Entfernung“ immer die Tötung eines Menschen.
Redaktion benachrichtigen
#188   Domenico Tuttisanti   11:50:46 | Freitag, 8. Juli 2011
Unser Problem rührt daher, dass man das Wort „Leben“ nicht in eindeutiger Weise verwendet, je nachdem, ob es sich um das „Leben“ eines vollständigen Organismus handelt oder lediglich um die Vitalität eines Organs in diesem.
Es ist also etwas anderes, wenn ich sage: Der Mensch „lebt“ noch und seine Organe funktionierten noch. Der Unterschied macht sich terminologisch auch darin fest, dass man im Falle des Organismus sagen würde, dass er „stirbt“, im Falle eines bloßen Organs aber, dass es „abstirbt“.
Redaktion benachrichtigen
#187   Blackbird   11:41:27 | Freitag, 8. Juli 2011
Nochmal, biologisch ist die Zelle nicht tot. Woran machst Du also das Absterben fest? Wenn sie bereits Individualität hatte, wie kann sie diese wieder verlieren?
Kennzeichen der Individualität ist nach der hier vertretenen Auffassung die genetische Unterschiedlichkeit zu den Zellen des Körpers der Mutter. Und die bleibt erhalten.
Redaktion benachrichtigen
#186   Domenico Tuttisanti   11:30:18 | Freitag, 8. Juli 2011
Blackbird: „Die Plazenta ist aber gar nicht tot.“
Als Organ innerhalb des Organismus ist sie es nicht. Sie „lebt“ aber nur als Teil des gesamten Organismus. Nur dieser kann als beseeltes Wesen gelten (vom Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle bis zum Tode). Eine befruchtete Eizelle, die zur Entwicklung der Plazenta beiträgt, ist als Mensch gestorben. Insofern ist es unrichtig zu sagen, dass es ein „Mensch“ sei, der zum Nährgewebe dient. Mensch war die befruchtete Zelle, bevor sie starb und Teil der Plazenta wurde.
Redaktion benachrichtigen
#185   Blackbird   11:19:00 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico: Die Plazenta ist aber gar nicht tot. Wie darf man sich dieses „Absterben als Mensch“ also vorstellen? Verliert sie ihren Anteil an der bereits geschaffenen Seele wieder? Wo geht dieser dann hin?
Wieso sollte sich eine Zelle nicht zum Menschen entwickeln können, aber umgekehrt ein Mensch zum Nährgewebe?
Redaktion benachrichtigen
#184   Domenico Tuttisanti   11:10:29 | Freitag, 8. Juli 2011
Blackbird:
Die Eizelle kann sich als Mensch weiterentwickeln oder sie stirbt in ihrer Eigenständigkeit als Mensch ab, u.a. indem sie zur Entwicklung der Plazenta beiträgt.
Redaktion benachrichtigen
#183   Lycos   11:08:38 | Freitag, 8. Juli 2011
Blackbird,
die befruchtete Eizelle meinen sie?
Redaktion benachrichtigen
#182   Blackbird   11:04:55 | Freitag, 8. Juli 2011
Wir halten also fest:
Die Eizelle kann sich nicht zum Menschen entwickeln, sie IST Mensch.
Aber dieser Mensch kann sich zum bloßen Organ entwickeln.
Aha. Bestechende Logik.
Redaktion benachrichtigen
#181   Lycos   10:58:18 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico Tuttisanti,
#155wenn man feststellen könnte ob die Embryonen homosexuell werden.
setzt ja schon eine genetische Vorbestimmung zur Homosexualität voraus, was nicht belegt ist.
Interessant ist aber das, wie sie schon ausführten, die Geschlechtsspezifikation schon im Mutterleib durch Verhaltensweisen der Mutter anfangen könnte. Biologisch ist das Geschlecht ja von Anfang an eindeutig festgelegt, aber psychologisch spielen da bis zum Ende der Pubertät viele Faktoren eine Rolle, es wird vermutet das da kulturelle Faktoren eine Rolle spielen, im Zusammenhang mit dem Alter von Frauen und der Menopause, sowie der Erstgeburt und dem Alter von Mädchen sind kulturelle Einflüsse, wie bestimmte Verhaltensweisen und Ernährung schon ziemlich sicher.
Redaktion benachrichtigen
#180   Domenico Tuttisanti   10:40:27 | Freitag, 8. Juli 2011
Blackbird.
Sobald die befruchtete Eizelle zum Organ wird, ist sie als eigenständiger Organismus gestorben. Was soll daran schwer zu verstehen sein?
Redaktion benachrichtigen
#179   Evelynn van der Meer   10:39:43 | Freitag, 8. Juli 2011
Heil Hubertus! Ist besser!
Redaktion benachrichtigen
#178   Blackbird   10:18:28 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenicus: Woran machst Du nun den Unterschied fest? Die Eizelle ist Vorgänger von Embryo UND Plazenta. Warum sollte sie bereits Organismus sein, das was sich daraus entwickelt aber einmal Organ und einmal Organismus?
Redaktion benachrichtigen
#177   Domenico Tuttisanti   09:54:57 | Freitag, 8. Juli 2011
„Angeboren“ ist aber nicht bedeutungsgleich mit „genetisch“. HS kann (während der Schwangerschaft der Mutter, besonders in den für die Ausbildung des Sexualzentrums im Gehirn des Fötus sensiblen Wochen) durchaus „erworben“ (also NICHT genetisch) und dennoch „angeboren“, d.h. bei der Geburt bereits vorhanden, sein.
Redaktion benachrichtigen
#176   Tomás   09:50:25 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico Tuttisanti:
Mit angeboren habe ich genetisch gemeint.
Redaktion benachrichtigen
#175   Domenico Tuttisanti   09:45:07 | Freitag, 8. Juli 2011
Tomás
Übrigens ist „angeboren“ nicht gleichzusetzen mit „genetisch“, weil ja auch der nasciturus in erheblichem Masse und für Monate „Umwelteinflüssen“ ausgesetzt ist, d.h. jener Umwelt, die für ihn der mütterliche Organismus bildet. Und tatsächlich gibt es heute ernstzunehmende Hinweise darauf,
„dass Stresshormone in der Schwangerschaft für Homosexualität verantwortlich sind. Bei männlichen Föten verhindern sie, dass deren Gehirn, das zunächst keine Unterschiede zu einem weiblichen hat, durch bestimmte Hormone ein männliches Geschlecht bekommt. Diese das Gehirn modifizierenden Hormone ‘vermännlichen’ das Gehirn des männlichen Babys normalerweise in der Schwangerschaft in drei Phasen, von denen jede durch Stress gestört werden kann. Zur lesbischen Anlage findet sich eine analoge Aussage, nämlich, dass diese das Produkt von sehr ‘entspannten’ Müttern sind, deren Vermännlichungshormone mangels Stress seltener ausgeblieben sind.“
Dieser Befund vereinbart sich gut mit der Tatsache, dass kein Homosexualitäts-Gen gefunden wurde, aber die Anlage zur Homosexualität dennoch „angeboren“ zu sein scheint.
Falls man nun an eine „Prävention“ der Anlage zur Homosexualität denkt, wäre nach diesem Ansatz die PID untauglich, aber pharmakologische Massnahmen u.U. zielführend.
Redaktion benachrichtigen
#174   Thomasius   09:36:32 | Freitag, 8. Juli 2011
140 Paul M.
Sie haben doch schon lange keine Chance bei dem Höchsten – armer Zeitgenosse! Kehren Sie um und werden Sie Christ.
Redaktion benachrichtigen
#173   Tomás   09:28:51 | Freitag, 8. Juli 2011
Auch wenn Homosexualität angeboren wäre, würde dieser Umstand nichts an der Tatsache ändern, daß Homosexualität pervers ist. Der „geborene“ Homosexuelle könnte seinen Trieb kontrollieren und würde die Verantwortung für seine sündhaften homosexuellen Handlung tragen.
Redaktion benachrichtigen
#172   Domenico Tuttisanti   09:22:06 | Freitag, 8. Juli 2011
Die Plazenta ist ein Organ und kein Organismus. Daran können Sie nichts ändern, Blackbird. Ein Organ dient dem Organismus und hat in dieser Funktion auch keine „eigenständige“ Lebensperspektive.
Redaktion benachrichtigen
#171   Blackbird   09:17:00 | Freitag, 8. Juli 2011
Ach, eben noch eigener Mensch- und dann schwupps, auf ein mal nur noch Organ der Mutter? Wie soll das denn gehen?
Das Argument für die Eigenständigkeit ist doch gerade die genetische Unterschiedlichkeit zur Mutter – die weist die Plazenta auch auf.
Professor Herzog gibt seine persönliche Wertung der Forschungsergebnisse wieder, das ist sein gutes Recht, aber eben auch nur eine Meinung- kein Faktum.
Redaktion benachrichtigen
#170   Domenico Tuttisanti   09:02:02 | Freitag, 8. Juli 2011
Entscheidend ist nur, dass die entstandene Plazenta kein eigenständiger Organismus in der Mutter, sondern lediglich ein Organ der Mutter ist. Aus diesem Grunde kann man sie auch nicht als „Individuum“ bezeichnen. Soweit die befruchtete Eizelle die Potentialität zur weiteren Entwicklung eines Menschen enthält, ist sie – nach den Worten des Zellbiologen Prof. Dr. Volker Herzog – zwingend auch als MENSCH zu betrachten. Diejenigen befruchteten Eizellen, die zur Entwicklung des Mutterkuchen dienen, sind vom Standpunkt ihrer ursprünglich umfassenden Potentialität zur Entwicklung eines eigenständigen Organismus als gestorben anzusehen, sobald sie (die lebenswichtige) Funktionalität eines Organs übernehmen und vorantreiben.
Redaktion benachrichtigen
#169   Blackbird   08:54:49 | Freitag, 8. Juli 2011
Ruhrgebietler: ein sehr überzeugendes Argument! :-D
Redaktion benachrichtigen
#168   r.ruhrgebietler   08:49:51 | Freitag, 8. Juli 2011
„und die soll ja angeblich bereits ein eigener und beseelter Mensch sein.“
ist sie. nur atheisten und gottferne gestalten sprechen dem, dem alle Ehre und Anbetung gebührt Seine Weitsicht und Liebe zu Seiner Schöpfung ab!
Redaktion benachrichtigen
#167   Blackbird   08:45:03 | Freitag, 8. Juli 2011
Das weiß man nach den ersten Teilungen aber noch gar nicht, welcher Teil nun Plazenta wird und welcher zum Fötus- aus der befruchteten Eizelle gehen beide hervor, und die soll ja angeblich bereits ein eigener und beseelter Mensch sein. Entwickelt sich da etwa ein Mensch zum Nährgewebe zurück?
Redaktion benachrichtigen
#166   Domenico Tuttisanti   08:37:18 | Freitag, 8. Juli 2011
Blackbird
Die Plazenta als solche ist aber kein Lebewesen mit eigenständigem Entwicklungsprogramm.
Redaktion benachrichtigen
#165   Blackbird   08:31:11 | Freitag, 8. Juli 2011
Domenico: dann ist die Plazenta auch ein Individuum, die geht auch aus der frühen Teilung der Eizelle hervor.
Müßte dann die Nachgeburt nicht auch getauft und christlich beerdigt werden?
Redaktion benachrichtigen
#164   Domenico Tuttisanti   08:28:38 | Freitag, 8. Juli 2011
Lycos, okay! Aber selbst, wenn es so wäre …
Redaktion benachrichtigen
#163   Lycos   08:25:32 | Freitag, 8. Juli 2011
Kritischer Katholik,
sie setzen damit ja schon voraus das Homosexualität genetisch festgelegt sei, dieses ist aber noch nicht wissenschaftlich erwiesen.
Redaktion benachrichtigen
#162   Günter Annen   08:20:45 | Freitag, 8. Juli 2011
70 Volksverräter in der CDU/CSU haben dieses „Auslesegesetz“ ermöglicht.
So langsam sollten wir Christen den Pseudo-Politiker-Christen nicht nur die „rote Karte“ zeigen sondern erst gar nicht mehr wählen.
Es ist ein Verbrechen, was diese Politiker angerichtet haben.
Diese „Vermessenheit der Politiker“ wird Gott nicht ungestraft lassen.
Redaktion benachrichtigen
#161   Domenico Tuttisanti   08:18:41 | Freitag, 8. Juli 2011
„kritischer“ Katholik
Jeder echte Katholik lehnt die vorsätzliche Tötung von Menschen ab außer in bestimmten Fällen der Notwehr.
Vgl. Evangelium vitae:
www.vatican.va/…gelium-vitae_ge.html
Kompedium zum KKK: Nr. 466 – 486 (Dort sind auch alle möglichen Anwendungsfälle und „Ausnahmen“ erörtert: incl. gerechter Krieg, Notwehr, Strafgesetze etc. Entspricht den Nr. 2258 bis 2330 im KKK)
www.vatican.va/…mpendium-ccc_ge.html
Redaktion benachrichtigen
#160   kritischer Katholik   07:26:49 | Freitag, 8. Juli 2011
Mich würde mal interessieren,wie die Reaktionen hier wären, wenn man feststellen könnte ob die Embryonen homosexuell werden.
Wäre dann das „Aussortieren“ legal oder hätten die zukünftigen Homosexuellen eine Daseinsberechtigung?
Die wird ihnen ja auf dieser Seite oft genug abgesprochen.
Redaktion benachrichtigen
#159   Domenico Tuttisanti   05:42:16 | Freitag, 8. Juli 2011
Übrigens steht auch die „Teilungsfähigkeit“ früher Embryonen in keinem Widerspruch zur Individualität des ungeteilten Embryos. Wenn am Anfang der Embryonalentwicklung aus einem Embryo z.B. zwei Embryonen entstehen, dann liegt hier eine seltene Form von ungeschlechtlicher Vermehrung vor. Alle Lebewesen, bei denen eine Vermehrung durch „Teilung“ vorkommt (insbes. Pflanzen, aber auch einige Tierarten), waren auch vor dem Vermehrungsvorgang einzelne Exemplare ihrer Spezies, nämlich „Individuen“.
Redaktion benachrichtigen
#158   Lycos   05:27:15 | Freitag, 8. Juli 2011
Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an. 2Kor 11,14
Diesen Vers sollten sich die Christen oft vor Augen halten und auch bei der PID Freigabe trifft er zu. Es wird so schön dargestellt die Welt vom Leid zu erlösen und und einen großen Schritt zu machen die Welt in ein Paradies zu verwandeln, aber leider auf Kosten von Tötung, bzw. Ermordung von Menschen. Wenn einer die Tötung von Embryonen noch nicht so richtig als Sünde sehen kann, sollte er sich aber Gedanken über weitere Folgen dieses Schrittes zu machen, denn dadurch ist der Schritt zur Euthanisierung von Behinderten freigegeben und so wird es wohl auch bald kommen.
An Michael Banks:
Nur weil es eine natürliche Ursache von plötzlichen Kindstot gibt, dürfen wir uns trotzdem nicht das Recht rausnehmen die Kinder zu töten die uns lästig sind.
Redaktion benachrichtigen
#157   Domenico Tuttisanti   04:59:28 | Freitag, 8. Juli 2011
Michael Banks fragt:
„Wo ist der Unterschied ob man sie aus dem Reagenzglas entsorgt oder ohne Nachhilfe von aussen durch die Gebärmutter?“
Der Unterschied ist juristisch und moralisch sehr erheblich und heißt Vorsatz. Wird ein Mensch von einem Dachziegel erschlagen, den ein Windstoß vom Dach gefegt hat, dann ist das nicht dasselbe, wie wenn der Ziegel von einem Menschen gezielt herabgeworfen wurde. Der Ziegelwerfer wird sich vor Gericht nicht damit herausreden können, er habe doch nur das getan, was die Natur auch „macht“. (Terminologisch genauso schief ist die Aussage von Banks, dass die Gebärmutter irgendjemanden „enstsorge“.)
An der grundsätzlichen Unterscheidung zw. Naturereignissen und menschlichem Verhalten ändert auch die Höhe der Verlustqupte von Embryonen vor der Nidation nichts. Würde man den Beobachtungszeitraum nur genügend verlängern, könnte man für den Menschen sogar eine hundertprozentige Todesrate feststellen. Ein Recht, Menschen umzubringen, oder die Annahme, Menschen seien deshalb nicht schutzwürdig, kann daraus nicht abgeleitet werden. Der Umstand, dass Lebewesen der Gattung Mensch bereits sehr früh und häufig sterben, macht den Embryonaltod nicht bedeutsamer als die Tatsache, dass Menschen früher oder später überhaupt sterben müssen.
Redaktion benachrichtigen
#156   Michael_Banks †   02:31:16 | Freitag, 8. Juli 2011
@Tomás
Sie kapieren es wohl nicht oder ?
Embryonen gerade im Zellteilungsstadium (und das sind die bei der Invitrofertilisation auch) werden vom weiblichen Körper ebenfalls entsorgt.
Wo ist der Unterschied ob man sie aus dem Reagenzglas entsorgt oder ohne Nachhilfe von aussen durch die Gebärmutter? Und 50% sind ja nicht gerade wenig. Es gibt keinen, weil nach ihrer Definition ist das Mord.
Mal abgesehen davon sind die Zellhaufen im Reagenzglas weder in der Gebärmutter noch ausserhalb lebensfähig.
ich weiß ja nicht was sie sich vorstellen – verabschieden sie sich mal von einem 12 Wochen alten Embryo, wir reden hier von Einer Zelle die sich 4x, 8x oder 16 mal geteilt hat und nicht von einem 12 Wochen Embryo.
Und dazu kommt noch das die Paare die eine PDI in Anspruch nehmen würden verschwindend gering ist. 99% der Kinder entstehen immer noch auf natürlichen Wege und daran wird sich kaum was ändern. Von dem 1% die IV erzeugt werden wird auch nur ein minimaler Teil PDI in Anspruch nehmen. Das müssen sie nämlich selbst zahlen.
Wie gesagt, kümmern sie sich um Frauen in Notlagen die bereits ein Kind haben oder gerade schwanger sind. Und nicht um den verschwindent geringen Teil der Kinder die per IV + PDI gezeugt werden.
Kümmern sie sich um die Kinder die von notg…en Pfaffen mißbraucht wurden, um Kinder die auf dieser Welt verhungern und verdursten. Aber halten sie sich raus bei Themen von denen sie absolut keine Ahnung haben und nur Mist von sich geben.
Redaktion benachrichtigen
#155   Tomás   02:12:19 | Freitag, 8. Juli 2011
B.Russel:
Ein Embryo beinhaltet das komplette genetische Programm eines Menschen und entwickelt sich danach. Wenn der Embryo kein Mensch wäre, könnte er sich niemals zu einem Menschen entwickeln. Spontangeneration und Zufallsmutation sind Phantasieprodukte der Evolutionisten, die nicht wahr haben wollen, daß Gott das Universum geschaffen hat.
Redaktion benachrichtigen
#154   Paul M.   02:00:39 | Freitag, 8. Juli 2011
@ paranoider Neo-Heide B. Russel:
Sonderbar, dass die Neo-Heiden überall Schwule vermuten – krankhaft!
Als Hetero „verschleisse“ ich keine Homos, klar…?!
Armer kleiner Athi-Fanatiker!
Redaktion benachrichtigen
#153   Tomás   01:49:03 | Freitag, 8. Juli 2011
Michael_Banks:
Bei der PID werden nicht irgendwelche Zellen implantiert bzw. entsorgt, sondern menschliche Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, implantiert bzw. entsorgt, d. h. ermordet.
Redaktion benachrichtigen
#152   B.Russel   01:43:55 | Freitag, 8. Juli 2011
Ach Paule. Dein Schwulen Unzuchtspartner selektierst du auch. Oder?
Redaktion benachrichtigen
#151   Paul M.   01:43:03 | Freitag, 8. Juli 2011
Selektion ist SÜNDE!
Redaktion benachrichtigen
#150   kristall   01:39:27 | Freitag, 8. Juli 2011
JA, HALLO !!!!
RUSSEL
SCHUSSEL !!!! @ hahaha
Y
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 6 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
KinderschlachtungDie Neonazis im Bundestag wollen die Behindertenjagd beschließen KinderschlachtungDer Unterschied ist künstlich herbeigeredet KinderschlachtungDie Bischöfe wollen keine Steigbügelhalter des Todes mehr sein KinderschlachtungSpäte Erkenntnis KinderschlachtungAblenkungsfragen für die Grünen Tische KinderschlachtungDas Gerede von der Entscheidungsfreiheit KinderschlachtungHilfe statt Abtreibungsgewalt KinderschlachtungSchon damals: Vergeblicher Wunsch nach einem klärenden Wort der Bischöfe KinderschlachtungGewaltbereite Linke stören Protestmarsch gegen Gewalt KinderschlachtungDiskussion im dunklen Abgrund der Unmoral KinderschlachtungMünchen: Astrid Frohloff – Gauleiterin des Kinder-Holocausts KinderschlachtungEin prophetischer Pater KinderschlachtungDas ist die deutsche Lebensschutzpartei KinderschlachtungIhr Name wird bis in Ewigkeit verflucht sein KinderschlachtungMan ist zu feige, um die Probleme anzupacken
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net