Lebensunwerte deutsche Behinderte sollen sich hinter die Ohren schreiben: Sie leben, weil man sie nicht rechtzeitig hat vernichten können – aber da gibt es noch die Euthanasie. Heil! Heil! Heil!
(kreuz.net) Naziwahn-Deutschland ist über seinen eigenen Schatten gesprungen.
Am 1. September 1939 ermächtigte
der bekannteste deutsche Politiker, Reichskanzler Adolf Hitler († 1945), deutsche Ärzte, behinderte Deutsche
nach streng festgelegten Kriterien zu entsorgen.
Heute, am 7. Juli 2011, 66 Jahre nach Auschwitz-Birkenau,
ermächtigten die Abgeordneten des deutschen Bundestages in Berlin gesunde deutsche Ärzte, behinderte
Unmenschen, die kein Recht auf Leben haben, der Endlösung zuzuführen.
Damit wurde ein Meilenstein der
Nazi-Medizin – nach einem kurzen Rückfall im Mief der Adenauer-Republik – wieder errungen:
In HS-Deutschland
wird erneut zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterschieden.
Heil! Heil! Heil!
326 Heil-Hitler-Abgeordnete
stimmten für die sogenannte Präimplantationsdiagnostik.
260 stimmten dagegen – acht enthielten sich.
Die Abgeordneten entschieden sich – so wie schon bei ihrem Vorbild Adolf Hitler – für eine „begrenzte
Zulassung“ der Behindertenjagd.
Für die Einführung der Endlösung an Behinderten hatte unter anderem
Reichsozialministerin Ursula von der Leyen von der HS-Blockpartei CDU eingesetzt.
Dafür sprach sich
auch ihr HS-Parteikollege Peter Hintze.
Seine Worte sind ein Monument des moralischen Dammbruchs in HS-Deutschland:
In einem Land, in dem Abtreibung erlaubt sei, wäre es widersinnig, die Vermeidung von Abtreibung zu
verbieten.
Email-Adressen der Empfänger
243 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#249 Soramonas 12:08:56 | Samstag, 4. Februar 2012
Aufruf! Operation „Nie wieder Euthanasie!“ von Helga Zepp-LaRouche. – Als 1945 das ganze Ausmaß der Verbrechen
der Nationalsozialisten deutlich wurde, äußerte sich das Entsetzen in der ganzen Welt und in Deutschland
in dem Satz, der zugleich eine heilige Verpflichtung sein sollte: Nie wieder Euthanasie! Nur 65 Jahre
später sind wir heute wieder mit einer potentiell gleichen Politik konfrontiert, die von einer klammheimlichen
Rationierung bei der medizinischen Versorgung zu einer offenen „Regelung“ übergeht, bestimmte Kategorien
von Patienten schon lange nicht mehr gut und nun nicht einmal mehr ausreichend zu versorgen. www.bueso.de/gesundheit
#236 kristall Unter „undeutsch“ verstand man die von der „völkischen Bewegung“ nicht erfassten Bevölkerungsteile,
zum Beispiel die Juden, die Slaven – Polen –. >Die völkisch nationale Bewegung unserer Tage (1926) ist
Zeugnis davon, dass die ausgedachten Ideale der Mitte nicht mehr genügen. Der Rationalismus der sogenannten
Wilhelminischen Ära ist in unmittelbarer Erbfolge an die Demokratie von heute übergegangen, aber das
gesunde Volkstum wendet sich gegen diese in Krieg und Revolution bloßgestellte Geisteshaltung. Dies ist
der tiefe Grund der völkisch-nationalen Bewegung, deren beste Kräfte im Wirrwarr der atomisierten Gesellschaft
wieder die Bidungen an Volk und Staat und Gott suchen und hüten.< Aus: Deutsche Politik, ein völkisches
Handbuch.
#234 Phineas Wie war es doch schön als der von von Papen geförderte katholische Führer das III.Reich
führte. Damals herrschte noch Ordnung. Damals kümmerte man sich nicht um Menschenrechte. Man wetteiferte
allenfalls mit dem Seminaristen Stalin. In der Tat, seither geht es „Berg ab“. Aber: Wie ging man damals
eigentlich mit allem „undeutschen“ um? War das wirklich so vorzüglich?
@Jubärens: Was ist „extrem“ daran, klarzustellen, dass die BRD schlimmer ist als das III. Reich? Muss
ich Ihnen ernsthaft die Vorzüge des III. Reiches gegenüber der sodomistischen Bananenrepublik aufzählen?
So verblendet können Sie doch nicht ernsthaft sein! Noch nie in der Geschichte war das Land so verkommen
wie im BRDismus! Im III. Reich waren weder Prostitution noch Sodomie erlaubt, in der Bananenrepublik steht
an jeder Ecke ein Bordell und die Sodomisten tanzen auf den Straßen. Selbst die BRD-Führer (man sollte
wohl sagen Unterführer angesichts der Tatsache, dass es sich lediglich um Befehlsempfänger Neujudas
handelt) sind Sodomisten und Kindermöder.
#231 Jubärens Sorry. Den Spiegel kenne ich auch. Ich meinte den Hinweis, dass in fast allen „katholischen
Ländern“ PID „erfolgreich“ praktiziert werde.
Was halten Sie von dem folgenden Artikel? Fragt Thomasius. www.spiegel.de/…rint/d-74735258.html Der
Zynismus des Speigels zum Thema Lebensschutz kommt in fast jedem Speigel-Artikel zum Ausdruck – wenn das
Hamburger Schmierenmagazin vom ersten Stadium des ungeborenen Menschen immer wieder vom „Zellklumpen“
spricht – so auch hier wieder: „Warum eine Abtreibung christlicher sein soll, als einen Zellklumpen gar
nicht erst einzupflanzen, entzieht sich in der Tat der Logik.“ Meiner Auffassung zum Lebensschutz entsprechen
die Aussagen der folgenden Passage: „Eine Selektion wie bei der PID sei „mit einer Politik auf der Grundlage
des christlichen Menschenbildes nicht vereinbar“, wetterte Maria Flachsbarth, die Kirchenbeauftragte der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Schützenhilfe bekam sie vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz,
Erzbischof Robert Zollitsch. Er kritisierte, dass sich der Mensch bei dieser Methode zum Herrn über das
Leben mache: „Das ist unerträglich.“
Verhinderung erbkranken Nachwuchs’ Während der gesamten Debattenzeit zu dem zu dem modernisierten ‘Gesetz
zur Verhinderung von erbkranken Nachwuchs’ zeigten sich die Befürworter der Präimplantationsselektion
äußerst gereizt, wenn dieses neue Behindertenaussonderungsgesetz mit gewissen Parallelen aus der Hitlerzeit
konfrontiert wurde: Empört hat man jegliche sachliche Diskussion um den jeglichen Vergleich der Maßnahmen
sowie deren ideologischen Triebkräfte von sich gewiesen – und damit gezeigt, dass eine wunde Stelle im
Selbstverständnis der gegenwärtigen Abtreibungsgesellschaft getroffen wurde. Denn das politisch-korrekte
Dogma der BRD-Eliten lautet ja: Ausnahmslos alle Maßnahmen der NS-Regierung waren von Anfang an auf Auschwitz
ausgerichtet und deshalb prinzipiell schlecht. Dabei war das Gesetz zur Verhinderung erbkranken Nachwuchs
vom 14. 7. 1933 noch ein vergleichsweise harmloses Gesetz und überhaupt nicht NS-spezifisch, denn es
war vorher schon – z. b. in Schweden – und nach 1933 in allen Staaten Mittel- und Nordeuropas sowie in
Nordamerika und Japan angesetzt und angewandt worden – in Schweden war das so genannte Sterilisationsgesetz
bis 1970 in Kraft. Das andere Extrem ist Phineas, für den die BRD schlimmer ist als der NS-Staat: „Albern
ist es, die BRD in der kreuz.net-Weise mit dem III. Reich zu vergleichen. Das zeugt nämlich von der absurden
Ansicht, die NS-Zeit sei schlimmer als die der BRD gewesen und man könne für alles Negative auf das
3. Reich verweisen.“
Albern und langweilig ist es, die BRD in der kreuz.net-Weise mit dem III. Reich zu vergleichen. Das zeugt
nämlich von der absurden Ansicht, die NS-Zeit sei schlimmer als die der BRD gewesen und man könne für
alles Negative auf das 3. Reich verweisen. In Wahrheit ist die BRD weit schlimmer als der NS-Staat. Es
gibt keinen vernünftigen Grund ständig so zu tun, als sei die BRD quasi reichsgleich. Beides ist Mist,
aber die BRD ist der weitaus teuflischere und dekadentere Staat. Und die BRD ist von Anfang nicht weniger
dekadent, sondern noch dekadenter gewesen als das 3. Reich. Auch unter Adenauer.
Es ist das Recht einer jeden Frau zu entscheiden, was sie mit ihrem Körper macht. Ich finde es sogar sehr nobel, dass sich Frauen mit genetischer Vorbelastung dazu entschließen, dass sie ihrem Kind eine normale Zukunft ermöglichen wollen. Und da hat ihnen niemand reinzureden – diese armen Eltern haben schon genug mit ihrem eigenen Gewissen zu kämpfen.
#223 Jubärens Lustig Ihre Beschreibung der „Aufklärung“. Die fand in Spanien und Portugal nicht statt.
Wann wurde der Sklavenexport aus den portugiesischen Kolonien eingestellt? Wann wurde denn in Lateinamerika
die Sklaverei abgeschafft? Wann wurden in der katholischen Kirche Indigene und „importierte Sklaven“ –
etwa im Klerus – als gleichwertig angesehen und so behandelt? Außerdem: Was hat Luther mit der Aufklärung
zu tun? Die Aufklärung auf dem Festland ist im wesentlichen die Reaktion auf den von Richelieu in Frankreich
geförderten Absolutismus insbesondere auf das Regime Ludwigs XIV das letztlich zur französischen Revolution
führte.
Ach Thomasius Sie hatte weiter unten aus hohlem Bauch die Behauptung aufgestellt: „Kant hat sich offenbar
ebensowenig zum Problem der Abtreibung geäußert wie der Herr Jesus Christus.“ Daraufhin hatte ich Ihnen
bzw. Blackbird durch ein längeres Kantzitat nachgewiesen, dass der Königsberger Philosoph die Auffassung
vertritt, dass ein gezeugtes Kind von Anfang an kategorisch als Person und Weltbürger geachtet werden
muss – ergo Abtreibungen gegen Person- und Menschenwürde verstößt. Daraufhin lassen Sie den folgenden
Wirr-Satz los: „Sie sind laso ein Anhänger der Aufklärung und verteten die Auffassung von „Protestunten“?
Meine Antwort: Viele Aufklärungsideen kritisiere ich – z.B. die Rechtfertigung der Sklaverei – und Luther
und die Protestanten sowieso.
Im jeweils geltenden Recht manifestieren auch im allgemeinen die zeitgenössischen moralischen Anschauungen
und Wertvorstellungen – es gibt immer auch abweichende Meinungen, die von Kant kannte ich nicht, na und?
Die These der sozio-ökonomischen Gründe widerlegt das nicht im geringsten.
Noch ein Vordenker der Behinderten-Selektion: Friedrich Nietzsche hat bekanntlich das Christentum als
Sklavenreligion beschimpft in dem Sinne, dass nach christlicher Lehre auch den. Schwachen, Kranken und
Behinderten Würde und Schutz zugesprochen werden. Nietzsche dagegen vertrat eine Natur-Lebensphilosophie,
nach der nur das Starke und Stärkere ein Recht auf Leben hat, insofern es sich dieses Recht des Stärkeren
einfach nimmt, und das Schwache und Kranke mit (Natur-) Recht untergehen soll bzw. in das Untergehen gestoßen
wird. Nietzsche wünscht sich über seine Zweitstimme Zarathustra für die Zukunft „mehr Schüttler an
den Lebensbäumen“ und „Prediger des schnellen Todes“, welche den Kranken, Behinderten und allen „Überflüssigen“
sagen: „Stirb zur rechen Zeit!“ Nietzsche wollte gegen die christliche Moral die Wiederherstellung einer
Naturordnung, in der durch Selektion alles „Faule und Wurmfressene“ ausgemerzt würde.
Die kleine Hannelore darf ihren Vater bei der Arbeit besuchen. Er ist Gynäkologe und spezialisiert auf Reproduktionsmedizin. In seinem Labor werden künstliche Befruchtungen durchgeführt. In einer Schale liegt eine eben befruchtete Eizelle. Hannerlore betrachtet die Schale, sieht die ganz kleine Zelle und ruft zu Papa: „Schau mal, Papa, ein kleiner Mensch!“
#216 Blackbird hat zugegebenermaßen keine Ahnung von Kant: „ob Kant gegen Abtreibung geschrieben hat
weiß ich nicht.“ Das hindert ihn aber überhaupt nicht, einen falschen Wahrscheinlichkeitsschluss zu
ziehen: „Das er sie vom Moment der Zeugung an als Mord betrachtet hat, ist aber unwahrscheinlich, das
widerspräche der damaligen herrschenden Rechtsauffassung vollständig – z. B. dem Allgemeine Landrecht
für die Preußischen Staaten“ In Wirklichkeit war für den eigenständigen Denker Kant, der seinDenken
nicht von dem Preußischen Landrecht abhängig machte, der Embryo unmittelbar nach der Zeugung eine Person,
wie ein Zitat aus der „Metaphysik der Sitten“ belegt: „Es ist eine nothwendige Idee, den Act der Zeugung
als einen solchen anzusehen, wodurch wir eine Person ohne ihre Einwilligung auf die Welt gesetzt und eigenmächtig
in sie herüber gebracht haben; für welche That auf den Eltern nun aucheine Verbindlichekt haftet, sich
mit diesem ihrem Zustand zufrieden zu machen. Sie können ihr Kind nicht gleichsam als ihre Gemächsel
(denn einsolches kann kein mit Freiheit begabtes Wesen sein) und als ihr Eigentum zerstören oder es auch
nur dem Zufall überlassen, weil an ihm nicht bloß ein Weltwesen, sondern auch ein Weltbürger in eien
Zustand herüber gezogen, der ihnen auch nach Rechtsgründen nicht gleichgültig sein kann.“ Mit diesem
Kant-Zitat von 1795 wird auch Blackbirds vugärmaterialistische Theorie zerstört, dass Ideen wie Lebensschutz
allein aus der materiell-gesell. Basis entspringe…
#215 keineChancedenPerversen Wieder eine falsche Frage gestellt. Kinder darf man nicht töten. Das ist
selbstverständlich. Hier geht es um die Frage der Behandlung von Föten. Man unterscheidet zwei Fälle,
die Fristenlösung und den übergesetzlichen Notstand, wenn das Leben der Frau bedroht ist. Außerdem
ist es etwas anderes, ob eine Handlung strafrechtlich geahndet ist oder ob man sonst eine Handlung unternimmt.
Auch nicht strafbare Verhaltensweisen muss man nicht vornehmen.
Thomasius: ob Kant gegen Abtreibung geschrieben hat weiß ich nicht. Das er sie vom Moment der Zeugung
an als Mord betrachtet hat, ist aber unwahrscheinlich, das widerspräche der damaligen herrschenden Rechtsauffassung
(auch der Kirche) vollständig. Das noch zu seinen Lebzeiten in Kraft getretene Allgemeine Landrecht für
die Preußischen Staaten kennt eine „Fristenlösung“ bis zur 30. Woche, das sächsische Gesetz sogar bis
zur 37. – also bis fast unmittelbar vor der Geburt. Auch nach den drastischen Verschärfungen im 19. Jh.
war es NIE Mord, sondern immer ein eigener, weniger schwerer Tatbestand.
#213 Jubärens Das Leseverständnis mancher Leute setzt doch sehr zu wünschen übrig. Wer die hier üblichen
Hassreden mit der Verletzung des fünften Gebotes gleichsetzt, wird auch gegen die Abtreibung sein. Nur
folgt daraus, dass die Hassreden nicht „wertvoller“ – weniger sündig – als die Abtreibung sind. Es soll
ja sogar „Lebensschützer“ geben, die vor dem Mord lebender Menschen nicht zurückschrecken. Jedweder
Fanatismus ist aus der Sicht des Herrn Jesus Christus ein Gräuel und einer Verletzung der fünften Gebotes
gleichwertig.
Thomasius ‘argumentiert’ wie bejorommer: Weil Jesus sich nicht explizit gegen Abtreibung ausgesprochen
habe, deshalb könne man ihm unterstellen, dass er die Abtreibung nicht abgelehnt hätte: „Kant hat sich
offenbar ebensowenig zum Problem der Abtreibung geäußert wie der Herr Jesus Christus. Dieser hat bekanntlich
in der Bergpredigt das fünfte Gebot lediglich auf die Tötung lebender Menschen bezogen gesehen; die
Schreiber der Apostellehre – Didache – sahen sich veranlasst, sich gegen die Abtreibung auszusprechen.“
Als die Christen im Römischen Reich mit der selbstverständlichen antiken Praxis konfrontiert waren,
dass Abtreibungen vorgenommen und behinderte Kinder ausgesetzt wurden, haben sie schon lange vor der Didache
aus der christlichen Lehre der menschlichen Gottebenbildlichkeit und der Gleichheit aller Menschen angesichts
der teuer erkauften Erlösung durch Jesus Christus gegen Abtreibung und Kindsaussetzung protestiert bzw.
die christliche Lehre dagegen gesetzt. Thomasius Argumentation impliziert auch, dass die Didache nicht
auf den Grundsätzen der Lehre Christi fusst, sondern eine Abweichung von der christlichen Lehre bedeuten
würde.
Berliner FDP fordert Aktionsplan gegen Deutschenfeindlichkeit www.jungefreiheit.de/…+M58395637e3a.0.html
ehr Homosexuelle kritisieren neuen Erzbischof von Berlin Katholische Kirche Homosexuelle kritisieren neuen
Erzbischof von Berlin Die Ernennung des bisherigen Kölner Weihbischofs Rainer Maria Woelki zum neuen
Erzbischof von Berlin ist bei Homosexuellen auf Kritik gestoßen. Der schwule SPD-Bundestagsabgeordnete
Johannes Kahrs sagte, die katholische Kirche sei „schlecht beraten, jemanden in die Hauptstadt zu schicken,
der offenbar ein Problem mit Homosexuellen hat“. >> mehr www.jungefreiheit.de/…+M5187f7909a8.0.html
#210 keineChancedenPerversen Selber Lesen!!! Das Alte Testamen kannte wie alle anderen auch schwangere
Frauen, wertete die verursachte Fehlgeburt aber anders als die Tötung eines lebenden Menschen (EX 21).
„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht“. Es heißt nicht: „Lasset die Föten zu mir kommen“,
oder?
@Menschenfeind und Christusverleugner Thomasius: Christus soll sich nicht zur Abtreibung geäussert haben?????
Du willst behaupten, Mord an unschuldigen Kindern sei im Sinne des Heilands?? Die ganze Heilige Schrift
ist durchzogen mit dem Befehl: Du sollst nicht töten! „Kants kategorischer Imperativ betrifft bekanntlich
handlungsfähige und damit lebende Personen.“ Das ist natülich Quatsch. Dann könnte man ja ein Kind
kurz vor der Geburt töten, einen Komapatienten umbringen, jemand mit Locked-In-Syndrom hätte keine Rechte
mehr usw. Ich stelle fest: Thomasius hat weder die Heilige Schrift noch Kant gelesen. Setzen, 6.
Blackbird Kant hat sich offenbar ebensowenig zum Problem der Abtreibung geäußert wie der Herr Jesus
Christus. Dieser hat bekanntlich in der Bergpredigt das fünfte Gebot lediglich auf die Tötung lebender
Menschen bezogen gesehen; es dann aber auf das Verbot des Hasses der Mitmenschen erweitert – also auf
das Verhalten der Schreiberlinge hier. Diese Erweiterung hat dann allerdings die Schreiber der Apostellehre –
Didache – veranlasst, die Abtreibung ebenso wie das Schlechtreden über andere Menschen zu werten und
sich dagegen ausgesprochen. Kants kategorischer Imperativ betrifft bekanntlich handlungsfähige und damit
lebende Personen.
@petersemenczuk Die „Behinderten“ und die vielen Suchtkranken in den Heimen, ist das Resultat und Spiegelbild
einer gottlosen Gesellschaft und verführten >heuchlerischen frommen Sünder“ der von Gott abgefallenen
Kirchen,Gemeinden und e.V.Sekten.
#200 Domenico Tuttisanti Das Grundgesetz meint ebenso wie die Bibel – Dekalog – lebende Menschen. Wer
die Bibel nicht kennt sollte sich nicht über so subtioe Frage äußern. Es geht nicht bloß um Statistik.
Der Angelpunkt unserer Verfassungsgrundsätze und -rechte, die unantastbare Menschenwürde (Art. 1 GG)
wird von verschiedenen Seiten angegriffen und aufgeweicht. Eine Methode ist – wie die von Mufelius – den
Begriff Menschenwürde als schwammig, undefiniertbar, unklar hinzustellen, um dann beliebige subjektive
Meinungen in die Menschenwürde hinein- und am Art. 1 vorbeizuinterpretieren. Eine andere Methode ist
es, die Menschenwürde als die über allen Wert erhabene Personenwürde oder die Würde als Ausdruck der
Anerkennung des Menschen als Zweck in sich – zu inflationieren u. zu verflachen in verschiedene Inhalte
des Adverbs oder Adjektivs ‘menschenwürdig’, wie das Mufelius auch tut. Da wird dann Umstände des Lebens
im Alter z. B. unter Demenzerkrankung als ‘nicht menschenwürdig’ deklariert, Geburten von behinderten
Kindern oder Totgeburten als nicht menschenwürdig hingestellt bis hin zu den Transferzahlungen der Hartz
IV Empfänger, die ein menschenwürdiges Leben nicht ermöglichen würden. Dagegen sei noch mal an die
Erklärung von Domenico Tuttisanti erinnert: Was mit Menschenwürde gemeint ist, ist aus verfassungsrechtlicher
Sicht ganz klar: Das Verbot, Menschen allein nach einem sog. „Wert“ zu beurteilen. Was über allen Wert
erhaben ist, besitzt „Würde“. Immanuel Kant stellte dazu fest: „vernünftige Wesen Personen genannt werden,
weil ihre Natur sie schon als Zwecke an sich selbst, d. i. als etwas, das nicht bloß als Mittel gebraucht
werden darf, auszeichnet…
Verfasssungsfeindlichkeit? Bei mir? Eigentlich nicht. Aber selbst wenn – das wäre ja nicht schlimm. „Ewigkeitsklauseln“
sind aber trotzdem Unfug. Die Verfassung wurde von einigen Menschen gemacht, die nicht unfehlbar waren.
Und letztlich kann man einfach die gesamte Verfassung neu machen und fertig.
‘Menschenwürde’, dazu gibt es vielleicht 10 verschiedene Meinungen oder noch mehr. Es braucht sich im
Prinzip nur die Zusammensetzung der Richter etwas ändern und schon ändert sich die Rechtsprechung bzw.
Auslegung gewisser Rechtsbegriffe. Wenn auch um Nuancen. Ein Beispiel: In den 5oer Jahren scheiterte eine
Verfassungsbeschwerde gegen § 175 StGB unter anderem daran, weil dieser angeblich als Rechtsgut die „die
sittlichen Anschauungen des Volkes“ zum Ziel habe. So eine Entscheidung und Begründung wäre heute nicht
mehr denkbar, auch weil sich die sittlichen Anschauungen eben geändert haben.
Davor schützt auch die Ewigkeitsklausel nur bedingt- sie verbietet nur die Änderung. Ein Verfassungsgeber
nach Art. 146 wäre daran auch nicht gebunden. Es ist halt wie überall- letzte absolute Sicherheit gibt
es nicht.
Mufelius verfassungsfeindliches Eingeständnis: „Die „Ewigkeitsklauseln“ gehen mir am Arsch vorbei. Ich
denke lieber selber.“ Das mit aufklärerischem Pathos daherkommende „Ich denke selber!“ heißt in diesem
Fall: Die objektiven Festlegungen des Grundgesetzes, wie es die Verfassungsgeber gemeint haben und das
BVerfG als interpretatorische Letztinstanz vorgibt, interessieren mich nicht. Ich mache mir meinen subjektiven
Reim darauf. Der Artikel 19 GG – keine Änderung des Wesensgehalts der Grundrechte – und Art. 79 GG –
überhaupt keine Änderung der Grundsätze von Art. 1 und 20 – Ewigkeitsklausel zu: unantastbare Würde
des Menschen (1), – Volkssouveränität, repräsentative Demokratie, Gewaltenteilung, Wahlen, Rechtsstaat,
Sozialstaat, Föderalstaat (Art. 20, Kurzverfassung) – sind deshalb ins Grundgesetz gekommen, um den Missbrauch
und die Umformung der Verfassung wie durch die Hitlerregierunng im Frühjahr 1933 zu verhindern. Im Ermächtigungsgesetz
war damals mit verfassungsmäßiger 2/3-Mehrheit die Gewaltenteilung ausgehebelt worden, mit der Notverordnung
vom 28. 2. die Grundrechte dauerhaft außer Kraft gesetzt worden. Wer die Sicherungsklauseln der GG zu
den Grundrechten und der Grundstruktur des demokratischen Staates verachtet, wie Mufelius, der macht unseren
demokratischen Staat anfällig für eine totalitäre Übernahme.
Ja, ja – das tödliche Mitleid! Das kennen wir schon. Genau dies ist es, was die Väter und Mütter des
GG durch den Art. 79 Abs. 3 GG verhindern wollten: Das irgendjemand sich wieder zum Herrn über Leben
und Tod aufwirft und angebliche Mitleidsgründe für Willkür-Tötungen ins Feld führt. Was mit Menschenwürde
gemeint ist, ist aus verfassungsrechtlicher Sicht ganz klar. Es ist das Verbot, Menschen allein nach einem
sog. „Wert“ zu beurteilen. Was über allen Wert erhaben ist, besitzt „Würde“. Immanuel Kant hat dazu
die klassische Definition geliefert, wenn er feststellt „vernünftige Wesen Personen genannt werden, weil
ihre Natur sie schon als Zwecke an sich selbst, d. i. als etwas, das nicht bloß als Mittel gebraucht
werden darf, auszeichnet, mithin so fern alle Willkür einschränkt (und ein Gegenstand der Achtung ist)“
Ein Wesen, das ein Zweck in sich selbst ist, hat keinen Wert, sondern Würde. Es ist ganz klar, dass die
Art. 1 und 2 GG gewissermassen die beiden Seiten einer Medaille sind. Das Lebensrecht des Menschen resultiert
unmittelbar aus der Achtung vor seiner Würde. Der gewollte Dammbruch bei der Abtreibung besteht u.a.
darin, dass nunmehr alle glauben, dass die Vorsatztötung eines Ungeborenen „legal“ sei und „erlaubt“,
obwohl das BVerfG. auch die Abtreibungen nach der Beratungsregeleung als „rechtswidrig“ qualifizieren.
Nächster Schritt nun: PID. Der übernächste wird die Euthanasie sein, denn nach ihr wird in einer überalternden
BRD schon bald gerufen werden!
Domenico T.: Nein, die Unterscheidung „lebensfähig oder nicht“ variiert keineswegs „wert oder – unwert“,
denn es ist eine objektive Feststellung, die nicht versucht zu werten, ob ein Leben lebenswert ist oder
eben nicht. Und „Ewigkeitsklauseln“ gehen mir am Arsch vorbei. Ich denke lieber selber. Und btw., kann
man, wie ich schon sagte, Gesetze interpretieren, und bei der „Menschenwürde“ muss man das sogar – denn
definieren Sie das mal präzise ohne zu schwafeln. Darüber, was „Würde“ eigentlich ist, diskutieren
die Gelehrten schon so lange das GG besteht. Für mich beispielsweise ist „Würde“ auch, einer Mutter
zu ersparen, eine Totgeburt nach der anderen „raushauen“ zu müssen. Und ebenso ist es für mich Würde,
einem Kind zu ersparen, ein, zwei Stunden unter Schmerzen auf der Welt leben zu müssen und dann Ex zu
gehen, nur weil einige Vernagelte meinen, man dürfe nicht „töten“, auch wenns sich bloss um ein paar
empfindungsunfähige Zellen handelt. „Würde“ ist so ein schwammiger Begriff. „Ihre“ Würde ist vermutlich
eine ganz andere als „meine“.
Mufelius Auch die nun eingeführte Bewertung „lebensfähig oder nicht“ variiert nur das Thema „lebenswert:
ja oder nein“. Solche Bewertungen, incl. der erheblichen Fehleranfälligkeit und Interpretationsbreite,
widersprechen unmittelbar der Menschenwürdegarantie des GG. (Ich bin übrigens gespannt, ob hier nicht
bald das Verfassungsgericht angerufen wird!) Mufelius: „Gesetze können geändert werden.“ Grundrechte
können nach der sog. „Ewigkeitsklausel“ Art. 79 Abs. 3 GG in der Bundesrepublik NICHT „geändert“ werden!
Dies widerspräche ja auch dem Gedanken von überpositiven grundlegenden Rechten, die jedem Menschen als
solchem zukommen. Dies war eine aus dem sog. Naturrechtsdenken der Mütter und Väter des GG entsprungene
Einsicht, die vor allem die verheerenden Erfahrungen mit dem NS-Regime (=Rechtspoisitivismus = „Gesetze
können beliebig geändert werden“) reflektierte.
B.Russel, der Mensch hier ist nicht natürlich, sondern unnatürlich außernatürlich übernatürlich …
Das ist kein Lehramt, sondern ein ernstzunehmendes übernatürliches Kabarett Außerirdischer Überirdischer …
Viel Spass noch!
Domenico T: „Lebens-Wert“ – „Nicht Lebenswert“? Nein, diese Unterscheidung sollte es nicht geben, aber
es gibt eine andere, ganz natürliche, nämlich „Lebens-Fähig“ und „Lebens-Unfähig“. Und genau danach
„selektiert“ die PID, die der Bundestag erlaubt hat. Nicht lebensfähige Föten werden aussortiert – die
würden auch bei einer Einpflanzung oder natürlichen Zeugung nicht überleben, eben weil sie nicht zum
Leben fähig sind aufgrund der genetischen Fehlbilding. Der einzige (und positive, wünschenswerte!) Unterschied
ist, dass die Mutter nicht leidet unter einer Schwangerschaft, die irgendwann unweigerlich mit einer Fehl –
oder Totgeburt endet oder darunter, dass sie zwar ein lebendes Kind zur Welt bringt, es aber nach ganz
kurzer Zeit wieder verliert, weil es eben nicht lebensfähig ist. Mit einer Wertung im Sinne von Lebens-Un-wert
hat das nichts zu tun, es ist lediglich eine Tatsachenfeststellung: Kann die Eizelle überleben oder kann
sie es nicht. Und sparen Sie sich bitte verweise auf irgendwelche Gesetze, Paragrafen, Zitate berühmter
Leute und so – das spielt für mich keine Rolle. Gesetze können geändert werden oder interpretiert,
auch berühmte Leute können sich irren. Selbst denken ist gefragt.
„Unter günstigen Voraussetzungen“ entwickele sich der Embryo, also der Mensch im frühesten Stadium seiner Entwicklung zu einem ausgewachsenen Menschen, hatte ich gesagt. Mit den günstigen Voraussetzungen sind die n a t ü r l i c h e n Voraussetzungen gemeint, nicht w i l l k ü r l i c h e n, vom Menschen gesetzten! Ich kann eben nicht sagen, weil es immer wieder vorkomme, dass Menschen im Autoverkehr ums Leben kommen, sei es statthaft, jemanden vor einen heranbrausenden LKW zu stossen und so seinem (angeblich) „natürlichen“ Lebensende nur etwas aufzuhelfen.
Vielleicht beginnt der Mensch erst mit 40. Mit 90 hört er dann wieder auf. Oder sind nur weiße Getaufte
Menschen ?- Oder beginnt der Mensch erst mit dem Konto, etwa 100000 Euro ?- Sind Arme überhaupt Menschen? –
Richtig Mensch bist Du erst als richtiger !Katholik.
Mufelius Sie haben bei der PID aber das Problem, dass Menschen gezeugt werden zu dem Zweck einer gezielten
Selektion „geeigneter“ Exemplare unter mehreren anderen, die dann ungerührt als ungeeignet verworfen,
d.h. getötet werden. Tatsächlich ist eine solche Vorgehensweise m.E. mit der Menschenwürdegarantie
des GG (Art. 1 GG) und dem Lebensrecht von Ungeborenen (Art. 2 GG) nicht vereinbar. Es gibt keinen Anspruch
auf gesunde Kinder. Es gibt kein erlaubtes Töten (jedenfalls, wenn es nach unserer Verfassung ginge!).
Und es gibt keine Existenzrecht-Bewertung in einer Skala mit den beiden Enden: „lebenswert“ und „nicht
lebenswert“.
Domenicus: die Sichtweise des Professors ist, wie bereits dargelegt, seine persönliche Ansicht. Er erklärt
nicht im geringsten, wie sich der vorhandene Mensch auf einmal in Mensch und Nicht-mehr-Mensch aufspaltet.
Er unterstellt einem bestimmten Entwicklungsstadium Individualität, die wenig später nur noch bei einem
Teil der daraus hervorgehenden Zellen vorhanden sein soll. Genau, unter bestimmten günstigen Voraussetzungen
entwickelt sich die Zelle weiter – und unter anderen nicht. Genau deswegen ist eine menschliche Zelle
mit Entwicklungspotential eben kein Mensch – weil nicht feststeht, ob sie das Potential nutzen kann oder
nicht. Mensch ist erst die Zelle, die das Potential bereits genutzt hat.
Domenico Tuttisanti: PID heute. „Demgegenüber entwickelt sich ein Embryo unter günstigen Voraussetzungen
(!) IMMER zu einem ausgewachsenen Menschen.“ Genau. Unter „günstigen Vorraussetzungen“. Bei dem, was
das Parlament beschlossen hat, geht es aber um deutlich „UN-günstige Vorraussetzungen“. PID ist demnach
in wenigen Fällen erlaubt, und zwar dann, wenn ein hohes Risiko besteht (aufgrund der genetischen Vorraussetzungen
der Eltern oder wenn bei früheren Schwangerschaften der Mutter Fehl- bzw Totgeburten auftraten ), dass
der Fötus sich eben nicht zu einem ausgewachsenen Menschen entwickelt, sondern eben tot zur Welt kommt
oder so schwer behindert, dass er nicht lange überlebt. Genau dann, wenn diese Vorraussetzungen erfüllt
sind, ist PID mit Auswahl der Embryonen erlaubt, um genau dieses Risiko zu vermindern oder wenn möglich
ganz zu eleminieren. Dieses schwachsinnige Gekeife (nicht von Ihnen!) auf dieser Seite ist derart fanatisch,
dass es um die wahren Gegebenheiten überhaupt nicht mehr geht. Die Erlaubnis der PID, die der Bundestag
nun erlaubte, richtet sich an ganz wenige, bei früheren Schwangerschaften vorbelastete Mütter, die sich
ein Kind wünschen. Diese Form der PID ermöglicht die Geburt von Menschen – denn eine Mutter wird kaum
so lange Tot- und Fehlgeburten hinnehmen, bis sich die Natur (oder Gott?) endlich erbarmt, dann unter
10 Fehlgeburten mal ein Kind durchkommen zu lassen. Sie wird nach zweien aufgeben und verhüten ab da.
Blackbird. Ein Embryo ist und bleibt ein Mensch, wie Prof. Volker Herzog eindeutig festgestellt hat. Embryonale
Zellen (oder Zellbestandteile), die die Entwicklungsperspektive auf ein eigenständiges Menschsein niemals
hatten und/oder verloren haben, sind natürlich keine Menschen mehr. Noch nie wurde aus einer Plazenta
ein Mensch, auch aus einer Niere, einem Fussnagel oder einer Hand ist noch kein Mensch geworden. Demgegenüber
entwickelt sich ein Embryo unter günstigen Voraussetzungen (!) IMMER zu einem ausgewachsenen Menschen.
Hier gilt das, was Herzog ausführt: „aus der Aufeinanderfolge der verschiedenen Stadien ergibt sich biologisch
ein Kontinuum der Entwicklung. Jede Zäsur, die von Menschen gesetzt wird, ist daher willkürlich und
sie ist fragwürdig, weil sie vermeintlichen Bedürfnissen der Gesellschaft, nicht aber der Biologie der
Entwicklung Rechnung trägt.“ Für die Zytologie gibt es keine Entwicklung ZUM Menschen, sondern nur ALS
Mensch! Aus diesem Grunde ist die rein biologische Feststellung, dass die befruchtete Eizelle als Mensch
betrachtet werden „MUSS“ (!) unausweichlich. Individualität kommt jedem Lebewesen zu. Das gilt für die
befruchtete Eizelle VOR einer möglichen sog. „Teilung“ und danach für die daraus entstehenden Organismen.
Es handelt sich nämlich hier um eine seltene Art von ungeschlechtlicher Vermehrung. s. unten #154.
Korrekt, wenn man diesem Gewebe nämlich zu einem früheren Zeitpunkt bereits Individualität beilegt, stellt sich die Frage, wieso sie auf ein mal nicht mehr da sein soll. Und woran man diese Individualität überhaupt festmachen soll, wenn nicht an der genetischen Unterschiedlichkeit zu den Körperzellen der Mutter.
#184 Tomas Was Sie sagen ist unbestritten (von mir). Aber Blackbird stellt die Frage nach dem Status des
embryonalen Gewebes, das in die Plazenta einwächst und ihre Entwicklung stimuliert.
Domenico: ich denke nicht, dass unser Problem die Definition von Leben ist, eher wieso der Zelle Individualität
zukommt und einem Teil der aus ihr entstehenden Zellen auf einmal nicht mehr. Die genetische Ausstattung
kommt als Merkmal nicht infrage, da sie sich nicht ändert (abgesehen davon, hätte man dann später das
Problem zu erklären, wo eineiige Zwillinge ihre jeweilige Individualität her haben). Du sagst, sie stirbt.
Die Zelle stirbt aber nicht – sie entwickelt sich nur in eine andere Richtung, als einige „Schwester“-Zellen.
>>>>> B.Russel Staub von den Schuhen abschütteln und basta. Die Religiösen sind einfach dumme Zellhaufen,
hehe. _____________________________ Wer sich hier den Staub abschüttelt, sind aufrechte Christen, die
mit bösen Menschen nichts zu tun haben wollen, weil diese verstockt sind und sich nicht bekehren wollen.
Auch nach dem hundertsten Dialog nicht. Benutzen Sie bitte keine Worte aus der Bibel, wenn Sie keine Ahnung
davon haben. >>>>Kritischer Katholik Mich würde mal interessieren,wie die Reaktionen hier wären, wenn
man feststellen könnte ob die Embryonen homosexuell werden. Wäre dann das „Aussortieren“ legal oder
hätten die zukünftigen Homosexuellen eine Daseinsberechtigung? _________________________________________
Andersrum wird ein Schuh draus – jene, die jetzt so geil auf PID sind, werden dann, wenn es die Homos
betrifft, plötzlich zu PID Gegnern. Fragen Sie doch mal Elvenpath, die sich immer so sehr für die Unzuchts-Rechte
einsetzt.
Domenico Tuttisanti: Wenn hier von Leben gesprochen wird, ist ein Mensch gemeint. Das ungeborene Kinder
ist nicht ein Organ der Mutter, sondern ein eingeständiger Mensch und seine „Entfernung“ immer die Tötung
eines Menschen.
Unser Problem rührt daher, dass man das Wort „Leben“ nicht in eindeutiger Weise verwendet, je nachdem,
ob es sich um das „Leben“ eines vollständigen Organismus handelt oder lediglich um die Vitalität eines
Organs in diesem. Es ist also etwas anderes, wenn ich sage: Der Mensch „lebt“ noch und seine Organe funktionierten
noch. Der Unterschied macht sich terminologisch auch darin fest, dass man im Falle des Organismus sagen
würde, dass er „stirbt“, im Falle eines bloßen Organs aber, dass es „abstirbt“.
Nochmal, biologisch ist die Zelle nicht tot. Woran machst Du also das Absterben fest? Wenn sie bereits
Individualität hatte, wie kann sie diese wieder verlieren? Kennzeichen der Individualität ist nach der
hier vertretenen Auffassung die genetische Unterschiedlichkeit zu den Zellen des Körpers der Mutter.
Und die bleibt erhalten.
Blackbird: „Die Plazenta ist aber gar nicht tot.“ Als Organ innerhalb des Organismus ist sie es nicht.
Sie „lebt“ aber nur als Teil des gesamten Organismus. Nur dieser kann als beseeltes Wesen gelten (vom
Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle bis zum Tode). Eine befruchtete Eizelle, die zur Entwicklung der
Plazenta beiträgt, ist als Mensch gestorben. Insofern ist es unrichtig zu sagen, dass es ein „Mensch“
sei, der zum Nährgewebe dient. Mensch war die befruchtete Zelle, bevor sie starb und Teil der Plazenta
wurde.
Domenico: Die Plazenta ist aber gar nicht tot. Wie darf man sich dieses „Absterben als Mensch“ also vorstellen?
Verliert sie ihren Anteil an der bereits geschaffenen Seele wieder? Wo geht dieser dann hin? Wieso sollte
sich eine Zelle nicht zum Menschen entwickeln können, aber umgekehrt ein Mensch zum Nährgewebe?
Blackbird: Die Eizelle kann sich als Mensch weiterentwickeln oder sie stirbt in ihrer Eigenständigkeit
als Mensch ab, u.a. indem sie zur Entwicklung der Plazenta beiträgt.
Wir halten also fest: Die Eizelle kann sich nicht zum Menschen entwickeln, sie IST Mensch. Aber dieser
Mensch kann sich zum bloßen Organ entwickeln. Aha. Bestechende Logik.
Domenico Tuttisanti, #155wenn man feststellen könnte ob die Embryonen homosexuell werden. setzt ja schon
eine genetische Vorbestimmung zur Homosexualität voraus, was nicht belegt ist. Interessant ist aber das,
wie sie schon ausführten, die Geschlechtsspezifikation schon im Mutterleib durch Verhaltensweisen der
Mutter anfangen könnte. Biologisch ist das Geschlecht ja von Anfang an eindeutig festgelegt, aber psychologisch
spielen da bis zum Ende der Pubertät viele Faktoren eine Rolle, es wird vermutet das da kulturelle Faktoren
eine Rolle spielen, im Zusammenhang mit dem Alter von Frauen und der Menopause, sowie der Erstgeburt und
dem Alter von Mädchen sind kulturelle Einflüsse, wie bestimmte Verhaltensweisen und Ernährung schon
ziemlich sicher.
Domenicus: Woran machst Du nun den Unterschied fest? Die Eizelle ist Vorgänger von Embryo UND Plazenta. Warum sollte sie bereits Organismus sein, das was sich daraus entwickelt aber einmal Organ und einmal Organismus?
„Angeboren“ ist aber nicht bedeutungsgleich mit „genetisch“. HS kann (während der Schwangerschaft der Mutter, besonders in den für die Ausbildung des Sexualzentrums im Gehirn des Fötus sensiblen Wochen) durchaus „erworben“ (also NICHT genetisch) und dennoch „angeboren“, d.h. bei der Geburt bereits vorhanden, sein.
Tomás Übrigens ist „angeboren“ nicht gleichzusetzen mit „genetisch“, weil ja auch der nasciturus in
erheblichem Masse und für Monate „Umwelteinflüssen“ ausgesetzt ist, d.h. jener Umwelt, die für ihn
der mütterliche Organismus bildet. Und tatsächlich gibt es heute ernstzunehmende Hinweise darauf, „dass
Stresshormone in der Schwangerschaft für Homosexualität verantwortlich sind. Bei männlichen Föten
verhindern sie, dass deren Gehirn, das zunächst keine Unterschiede zu einem weiblichen hat, durch bestimmte
Hormone ein männliches Geschlecht bekommt. Diese das Gehirn modifizierenden Hormone ‘vermännlichen’
das Gehirn des männlichen Babys normalerweise in der Schwangerschaft in drei Phasen, von denen jede durch
Stress gestört werden kann. Zur lesbischen Anlage findet sich eine analoge Aussage, nämlich, dass diese
das Produkt von sehr ‘entspannten’ Müttern sind, deren Vermännlichungshormone mangels Stress seltener
ausgeblieben sind.“ Dieser Befund vereinbart sich gut mit der Tatsache, dass kein Homosexualitäts-Gen
gefunden wurde, aber die Anlage zur Homosexualität dennoch „angeboren“ zu sein scheint. Falls man nun
an eine „Prävention“ der Anlage zur Homosexualität denkt, wäre nach diesem Ansatz die PID untauglich,
aber pharmakologische Massnahmen u.U. zielführend.
Auch wenn Homosexualität angeboren wäre, würde dieser Umstand nichts an der Tatsache ändern, daß Homosexualität pervers ist. Der „geborene“ Homosexuelle könnte seinen Trieb kontrollieren und würde die Verantwortung für seine sündhaften homosexuellen Handlung tragen.
Die Plazenta ist ein Organ und kein Organismus. Daran können Sie nichts ändern, Blackbird. Ein Organ dient dem Organismus und hat in dieser Funktion auch keine „eigenständige“ Lebensperspektive.
Ach, eben noch eigener Mensch- und dann schwupps, auf ein mal nur noch Organ der Mutter? Wie soll das
denn gehen? Das Argument für die Eigenständigkeit ist doch gerade die genetische Unterschiedlichkeit
zur Mutter – die weist die Plazenta auch auf. Professor Herzog gibt seine persönliche Wertung der Forschungsergebnisse
wieder, das ist sein gutes Recht, aber eben auch nur eine Meinung- kein Faktum.
Entscheidend ist nur, dass die entstandene Plazenta kein eigenständiger Organismus in der Mutter, sondern lediglich ein Organ der Mutter ist. Aus diesem Grunde kann man sie auch nicht als „Individuum“ bezeichnen. Soweit die befruchtete Eizelle die Potentialität zur weiteren Entwicklung eines Menschen enthält, ist sie – nach den Worten des Zellbiologen Prof. Dr. Volker Herzog – zwingend auch als MENSCH zu betrachten. Diejenigen befruchteten Eizellen, die zur Entwicklung des Mutterkuchen dienen, sind vom Standpunkt ihrer ursprünglich umfassenden Potentialität zur Entwicklung eines eigenständigen Organismus als gestorben anzusehen, sobald sie (die lebenswichtige) Funktionalität eines Organs übernehmen und vorantreiben.
„und die soll ja angeblich bereits ein eigener und beseelter Mensch sein.“ ist sie. nur atheisten und
gottferne gestalten sprechen dem, dem alle Ehre und Anbetung gebührt Seine Weitsicht und Liebe zu Seiner
Schöpfung ab!
Das weiß man nach den ersten Teilungen aber noch gar nicht, welcher Teil nun Plazenta wird und welcher zum Fötus- aus der befruchteten Eizelle gehen beide hervor, und die soll ja angeblich bereits ein eigener und beseelter Mensch sein. Entwickelt sich da etwa ein Mensch zum Nährgewebe zurück?
Domenico: dann ist die Plazenta auch ein Individuum, die geht auch aus der frühen Teilung der Eizelle
hervor. Müßte dann die Nachgeburt nicht auch getauft und christlich beerdigt werden?
Kritischer Katholik, sie setzen damit ja schon voraus das Homosexualität genetisch festgelegt sei, dieses
ist aber noch nicht wissenschaftlich erwiesen.
#162 Günter Annen 08:20:45 | Freitag, 8. Juli 2011
70 Volksverräter in der CDU/CSU haben dieses „Auslesegesetz“ ermöglicht. So langsam sollten wir Christen
den Pseudo-Politiker-Christen nicht nur die „rote Karte“ zeigen sondern erst gar nicht mehr wählen. Es
ist ein Verbrechen, was diese Politiker angerichtet haben. Diese „Vermessenheit der Politiker“ wird Gott
nicht ungestraft lassen.
„kritischer“ Katholik Jeder echte Katholik lehnt die vorsätzliche Tötung von Menschen ab außer in bestimmten
Fällen der Notwehr. Vgl. Evangelium vitae: www.vatican.va/…gelium-vitae_ge.html Kompedium zum KKK:
Nr. 466 – 486 (Dort sind auch alle möglichen Anwendungsfälle und „Ausnahmen“ erörtert: incl. gerechter
Krieg, Notwehr, Strafgesetze etc. Entspricht den Nr. 2258 bis 2330 im KKK) www.vatican.va/…mpendium-ccc_ge.html
Mich würde mal interessieren,wie die Reaktionen hier wären, wenn man feststellen könnte ob die Embryonen
homosexuell werden. Wäre dann das „Aussortieren“ legal oder hätten die zukünftigen Homosexuellen eine
Daseinsberechtigung? Die wird ihnen ja auf dieser Seite oft genug abgesprochen.
Übrigens steht auch die „Teilungsfähigkeit“ früher Embryonen in keinem Widerspruch zur Individualität des ungeteilten Embryos. Wenn am Anfang der Embryonalentwicklung aus einem Embryo z.B. zwei Embryonen entstehen, dann liegt hier eine seltene Form von ungeschlechtlicher Vermehrung vor. Alle Lebewesen, bei denen eine Vermehrung durch „Teilung“ vorkommt (insbes. Pflanzen, aber auch einige Tierarten), waren auch vor dem Vermehrungsvorgang einzelne Exemplare ihrer Spezies, nämlich „Individuen“.
Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an. 2Kor 11,14 Diesen
Vers sollten sich die Christen oft vor Augen halten und auch bei der PID Freigabe trifft er zu. Es wird
so schön dargestellt die Welt vom Leid zu erlösen und und einen großen Schritt zu machen die Welt in
ein Paradies zu verwandeln, aber leider auf Kosten von Tötung, bzw. Ermordung von Menschen. Wenn einer
die Tötung von Embryonen noch nicht so richtig als Sünde sehen kann, sollte er sich aber Gedanken über
weitere Folgen dieses Schrittes zu machen, denn dadurch ist der Schritt zur Euthanisierung von Behinderten
freigegeben und so wird es wohl auch bald kommen. An Michael Banks: Nur weil es eine natürliche Ursache
von plötzlichen Kindstot gibt, dürfen wir uns trotzdem nicht das Recht rausnehmen die Kinder zu töten
die uns lästig sind.
Michael Banks fragt: „Wo ist der Unterschied ob man sie aus dem Reagenzglas entsorgt oder ohne Nachhilfe
von aussen durch die Gebärmutter?“ Der Unterschied ist juristisch und moralisch sehr erheblich und heißt
Vorsatz. Wird ein Mensch von einem Dachziegel erschlagen, den ein Windstoß vom Dach gefegt hat, dann
ist das nicht dasselbe, wie wenn der Ziegel von einem Menschen gezielt herabgeworfen wurde. Der Ziegelwerfer
wird sich vor Gericht nicht damit herausreden können, er habe doch nur das getan, was die Natur auch
„macht“. (Terminologisch genauso schief ist die Aussage von Banks, dass die Gebärmutter irgendjemanden
„enstsorge“.) An der grundsätzlichen Unterscheidung zw. Naturereignissen und menschlichem Verhalten ändert
auch die Höhe der Verlustqupte von Embryonen vor der Nidation nichts. Würde man den Beobachtungszeitraum
nur genügend verlängern, könnte man für den Menschen sogar eine hundertprozentige Todesrate feststellen.
Ein Recht, Menschen umzubringen, oder die Annahme, Menschen seien deshalb nicht schutzwürdig, kann daraus
nicht abgeleitet werden. Der Umstand, dass Lebewesen der Gattung Mensch bereits sehr früh und häufig
sterben, macht den Embryonaltod nicht bedeutsamer als die Tatsache, dass Menschen früher oder später
überhaupt sterben müssen.
@Tomás Sie kapieren es wohl nicht oder ? Embryonen gerade im Zellteilungsstadium (und das sind die bei
der Invitrofertilisation auch) werden vom weiblichen Körper ebenfalls entsorgt. Wo ist der Unterschied
ob man sie aus dem Reagenzglas entsorgt oder ohne Nachhilfe von aussen durch die Gebärmutter? Und 50%
sind ja nicht gerade wenig. Es gibt keinen, weil nach ihrer Definition ist das Mord. Mal abgesehen davon
sind die Zellhaufen im Reagenzglas weder in der Gebärmutter noch ausserhalb lebensfähig. ich weiß ja
nicht was sie sich vorstellen – verabschieden sie sich mal von einem 12 Wochen alten Embryo, wir reden
hier von Einer Zelle die sich 4x, 8x oder 16 mal geteilt hat und nicht von einem 12 Wochen Embryo. Und
dazu kommt noch das die Paare die eine PDI in Anspruch nehmen würden verschwindend gering ist. 99% der
Kinder entstehen immer noch auf natürlichen Wege und daran wird sich kaum was ändern. Von dem 1% die
IV erzeugt werden wird auch nur ein minimaler Teil PDI in Anspruch nehmen. Das müssen sie nämlich selbst
zahlen. Wie gesagt, kümmern sie sich um Frauen in Notlagen die bereits ein Kind haben oder gerade schwanger
sind. Und nicht um den verschwindent geringen Teil der Kinder die per IV + PDI gezeugt werden. Kümmern
sie sich um die Kinder die von notg…en Pfaffen mißbraucht wurden, um Kinder die auf dieser Welt verhungern
und verdursten. Aber halten sie sich raus bei Themen von denen sie absolut keine Ahnung haben und nur
Mist von sich geben.
B.Russel: Ein Embryo beinhaltet das komplette genetische Programm eines Menschen und entwickelt sich danach.
Wenn der Embryo kein Mensch wäre, könnte er sich niemals zu einem Menschen entwickeln. Spontangeneration
und Zufallsmutation sind Phantasieprodukte der Evolutionisten, die nicht wahr haben wollen, daß Gott
das Universum geschaffen hat.
@ paranoider Neo-Heide B. Russel: Sonderbar, dass die Neo-Heiden überall Schwule vermuten – krankhaft!
Als Hetero „verschleisse“ ich keine Homos, klar…?! Armer kleiner Athi-Fanatiker!
Michael_Banks: Bei der PID werden nicht irgendwelche Zellen implantiert bzw. entsorgt, sondern menschliche
Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, implantiert bzw. entsorgt, d. h. ermordet.