Der Wiener Kardinal ist zornig, traurig – und erschüttert noch dazu
Jahrzehntelang wurde der Zusammenbruch der kirchlichen Disziplin als Errungenschaft des diabolischen Zweiten Vatikanums gefeiert. Jetzt können die altliberalen Bischöfe die Scherben auflesen.
(kreuz.net, Wien) Am Dreifaltigkeitssontag veröffentlichte die österreichische ‘Pfarrer-Initiative’
einen „Aufruf zum Ungehorsam“.
Die ‘Pfarrer-Initiative’ ist eine Vorfeldorganisation der österreichischen
Kirchenhaß-Medien. Sie wird von diesen mit einer kritiklosen Jubelberichterstattung bedient.
Heute reagierte
der altliberale Kardinal Christoph Graf von Schönborn in der Mitarbeiterzeitschrift der Erzdiözese Wien
‘themakirche.at’ auf den „Aufruf zum Ungehorsam“.
Er habe in ihm „Zorn und Trauer“ ausgelöst.
Wegen
seiner starken Emotionen habe er nicht sofort darauf reagiert.
Denn er sei darüber auch „erschüttert“.
Die unbeantwortete Frage
Kardinal von Schönborn erinnert an das Schicksal normaler Arbeitgeber:
„Viele
Berufstätige fragen sich, wie es möglich ist, in der Kirche den Ungehorsam zu propagieren und zu praktizieren,
wo sie wissen, daß sie ihren Arbeitsplatz längst verloren hätten, wenn sie dort zum Ungehorsam aufriefen.“
Der Kirchenfürst hätte auch die Frage vieler Arbeitnehmer beantworten können, warum die kirchliche
Hierarchie dem altliberalen Flügel seit Jahrzehnten den Ungehorsam zugesteht, ohne daß jemand einschreiten
würde.
Sich selber als Vorbild
Kardinal von Schönborn kommt über Appelle nicht hinaus.
Er erinnert
an den bei der Priesterweihe versprochenen Gehorsam.
Als Bischof habe er dem Papst selber treue Gemeinschaft
und Gehorsam versprochen.
Der altliberale Kardinal spricht von Momenten, „wo das nicht leicht war“.
Das ist die Lösung
Der Kardinal wehrt sich gegen die Behauptung der Krawatten-Pfarrer, daß sie ihrem
„Gewissen folgen“ würden.
Wenn der Ungehorsam gegen Papst und Bischof zur Gewissensfrage werde, sei
eine klare Entscheidung gefragt.
Dem geformten und kritisch geprüften Gewissen müsse Folge geleistet
werden.
John Henry Kardinal Newman († 1890) sei zur Gewissheit seines Gewissens gelangt, „daß die anglikanische
Kirche von der Wahrheit abgewichen ist und daß die Kirche Jesu Christi in der katholischen Kirche weiterlebt.“
Wer zur Überzeugung komme, daß sich Rom auf dem Irrweg befinde, „müßte im äußersten Fall die Konsequenz
ziehen, den Weg nicht mehr mit der römisch-katholischen Kirche zu gehen.“
Der Kardinal hofft aber, daß
dieser – längst eingetretene – „äußerste Fall“ nicht eintrete.
Er erinnert daran, daß die österreichischen
Krawattenpfarrer mit ihrer Forderung nach einer dem Evangelium widersprechenden Frauenordination die kirchliche
Gemeinschaft in Frage stellten.
Jeder Priester müsse sich entscheiden, ob er den Weg mit dem Papst,
dem Bischof und der Weltkirche gehen will oder nicht.
Noch ein Gespräch
Kardinal von Schönborn kündigt
an, mit dem Vertretern der Krawatten-Pfarrer „ein Gespräch“ zu führen.
Er will sie auf einige Ungereimtheiten
in ihrem „Ungehorsams-Programm“ hinweisen.
Als Beispiele nennt er die Formulierung „priesterlose Eucharistiefeier“
oder die abschätzigen Bemerkungen über Priesteraushilfen als „liturgische Gastspielreisen“.
Noch ein
Schuß Gefühle
Abschließend drückt der Kirchenfürst noch einmal auf die Tränendrüse.
Er erlebe
„mache schmerzliche Verwundung der Einheit“.
Der „Aufruf zum Ungehorsam“ sei eine dieser „Wunden“.
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45 Lesermeinungen
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@Theologicus Haereticus „„Wenn er korrekt benannt werden soll, reicht also „Christph Kardinal Schönborn“
„“ Korrekt wäre Bruder Christoph O.P. oder besser noch, nicht sein 1. Taufnahme Christoph, sondern sein
(mir nicht bekannter) Klostername. Dieser vom katholischen und apostolischen Glauben leider ganz abgefallene
Dominikanerbruder wurde 1970 bzw. 1991 zum Priester und Bischof der Konzilskirche „geweiht“. In einem
Punkt haben Sie recht: „Graf (von) Schönborn“ ist vollständig abwegig, nicht weil er kein Grafensohn
wäre (die Abschaffung des Adels in der 1. Republik ist gegenstandslos), sondern weil ein Kleriker NIEMALS
seine ggf. vorhandenen Adelstitel führt. Schon gar nicht ein Mendikant.
Die besten Priester sind Ordenspriester. Diese leben in einer geistlichen Gemeinschaft und werden dort
täglich an ihre Pflichten erinnert. Dort gibt es das tägliche Gebet, die Stille und die Einkehr, die
ein Priester eigentlich braucht, um mit sich und auch der Umwelt im Reinen zu sein.
Abschätzigen Bemerkungen über Priesteraushilfen als „liturgische Gastspielreisen“. Die immer unverzichtbareren
Priesteraushilfen werden heutzutage immer seltener von Ordensgemenschaften geleistet, die früher auch
eine Art „Wanderprediger“ als „Volksmissionare“ zur Verfügung stellten. Heute sind es hauptsächlich
in Österreich über 75 Jahre alte Priesterpensionisten, die aus Idealismus oder persönlicher Freundschaft
oft große Distanzen in Eigenregie zurücklegen, um ein „liturgisches Gastspiel“ zu geben. Aushilfen kommen
in Veruf, wenn die Aushelfer zu alt sind. Würde die Kirche nicht so „fortschrittlich“ sein und die Pfarrer
nicht erst mit 67 (in D) oder 75(in A) Altersjahren in die Pension entlassen und aller administrativen
Verantwortung entbinden, wäre das ganz anders. Priester fühlen auch nach der administrativen Pensionierung
eine missionarische Berufung in sich.
Goldengel haben Sie eine Schwester namens Galatea? Sose im Rücken: Es muss „Dreckschlampen“ heißen,
den anspruchsvollen Ausdruck habe ich von der Nichtdreckschlampen Goldengel abgeschrieben … und diese
habe ich gewiss so wenig nötig wie Sie. Tschüssi
Schalom reicht Ihr Verstand nicht aus, um einen Eintrag zu verstehen? Ich hatte gemeint, dass man den
Zölibatbrechern den Geldhahn abdrehen soll und nicht der RKK, denn die Zölibatbrecher sind nicht die
RKK. Was Sie hier sonst so an Wunschvorstellung über mich so von sich geben , welche Ihnen völlig unbekannt
ist, mag Ihnen zwar Ihre Seele zum Bersten glücklich machen, ist jedoch sinnlos, weil unwahr. Aber es
gibt ja viele Menschen, welche sich an der Unwahrheit noch laben – nun denn, tun Sie es weiterhin und
verantworten Sie sich mal vor Gottes Gericht dafür.
@ krauterer: Nein! Beton lieben doch eher die protestantismusvergewaltigten Modernisten-Scheinkatholiken,
die ab den 60er Jahren grau-gräßliche Ungetüme aus diesem Baustoff errichteten und diese Objekte dann
„Kirche“ nannten. Auch heute beeilen sich die greisen Alt-68er-Krawattenpfarrer noch in ihren letzten
(religiös scheintoten) Lebensjahren damit, Mahltischchen aus BETON in wehrlose katholische Kirchen zu
stecken und dort hässlich zu verankern…
Sose im Kreuz und der Satan. Welch ein Paar? Die beiden mögen den Herrn Kardinal nicht. Göldengerl will
der Kirche den Geldhahn zudrehen und den Fressnapf wegziehen. So was. Beide notkeuschen Damen (?) erwecken
den Anschein, dass ihnen die Männer abgehauen sind und sich „Dreckschampen“ hingegeben haben. Es ist
so zu verstehen, dass Frustzicken sich hier Luft machen müssen und sogar Kardinäle mobben mögen, wollen,
täten.
ob der wiener kardinal zornig, traurig – und erschüttert ist, dass weder er selber(!) noch jemand in
seinem zuständigkeitsbereich die von P. PIUS V. verfügte Liturgie zelebriert? Oder dem Babycaust entschieden
entgegentritt (wie die Werte Seele Josef Preßlmayer)?? DA WÄRE der Wiener Kardinal zurecht zornig, traurig –
und erschüttert
„Die ‘Pfarrer-Initiative’ ist eine Vorfeldorganisation der österreichischen Kirchenhaß-Medien. Sie wird
von diesen mit einer kritiklosen Jubelberichterstattung bedient.“ Typisch +net und völlig falsch. Wer
Augen hat zu lesen, der lese. Aber der Verfasser hat ja seine Gedanken fest in Tradi-Beton einzementiert.
Da steht er nun und kann nicht anders. Aber ob ihm Gott hilft, sei dahingestellt.
Ach was – dreht den Zölibatbrechern und deren Schlampen einfach den Geldhahn ab und gut is. So schnell
kann mancher Kardinal gar nicht gucken, sind die weg vom Freßnapf und entledigen sich höchst beleidigt
des Priesteramtes. Langes Herumgelulle um nichts.
Wenn Schönborn den Zerfall der Kirchendisziplin bemängelt, muß er als Gegenmaßnahme dem vermeintlichen Papst Paul VI. gehorchen und sich für das Verbot der „Pille“ stark machen. Diese Lamentationen sind nichts anderes als billige Heuchelei.
Wenn Eltern ihre Kinder nicht von frühester Kundheit an, richtig und liebevoll, dennoch mit elternstrenger
Hand erziehen, werden daraus irgendwann verantwortungslose, ungehorsame, weltverdorbene Individuen! Das
weiß doch ein Jeder, oder? Ach so, altliberale Geistliche in Führungspositionen wohl nicht…
#27 schamane40 22:56:06 | Donnerstag, 7. Juli 2011
clericus, ich frage mich manchmal, was mich veranlasst hier zu schreiben. Vielleicht aus dem Tick heraus,
ein paar Impulse zu geben: Humanität, Natur, anders leben… Ja, es ist manches schleierhaft hier. Dank
und Gute Nacht
#26 Petrus Radii 22:54:37 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das ist das Doppelspiel des wiener’schen Rotkaeppchens! Einerseits bedauert er den Ungehorsam, waehrend er andererseits ihn foerdert und gar leistet. Man hat es mir gesagt, dass der Schoengeborene weitere Ernennungen von Pfarrern in der ganzen Erzdioezese verboten habe; es gebe nun nur „Moderatoren“, waehrend ein oder zwei Drittel der Pfarreien sollen geschlossen werden. Des Kardinals Bedauern ueber den „Aufruf“ ist nur Krokodilientraenen.
@„schamane40“: Also ging es Ihrer Ansicht nach doch um, wie Sie schreiben, „permanente aufdringliche Wiederholung“ –
und damit wäre dann die Bezeichnung dieses Sachverhaltes als „Reden dementer Greise“ sehr wohl abschätzig
gemeint gewesen. Was Sie dann zu Ihrer „Hoffnung“ motiviert, „gerade“ (!!!) Leser „Tolerant“ „ehre das
Alter“ , ist mir dann allerdings schleierhaft – wie so manches andere hier. Logisches Denken wird immer
mehr zu einem Faktor, mit dem man in diesem Forum offensichtlich erst gar nicht rechnen sollte. M.a.W.:
Eigentlich ist es reine Zeitverschwendung, sich damit zu befassen.
#23 KonradGeorg 22:09:31 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@ Sycamore, Sie haben im wesentlichen recht, aaaber a) Die Krise der Kirche fing völlig unbemerkt schon
weit vor dem Konzil an. b) Die Katastrophe WK II hatte leider nicht die geistige Wirkung, die sie hätte
haben müssen. c) Es ist völlig unerheblich, ob Marienfried und Heroldsbach „echt“ sind, allein die „Wünsche
der Gottesmutter“ waren deutliche Winke mit dem Zaunpfahl. Der Rest aber anti-katholischer Widerstand.
#22 Rose im Kreuz 22:06:18 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Schönporns Pastoralamts-Tussi meint zur Judas-Priester-Initiative folgendes: „…Auch ich wünsche mir,
dass in Sachen der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt der Heilige Geist der Kirche noch einmal etwas
Neues zeigt und neue Wege eröffnet… Der Wandel der Kirchengestalt, der sich hierzulande abzeichnet,
scheint mir sehr tief zu gehen und notwendig zu sein…“ www.themakirche.at/…les/2011/07/07/a4126/ Diese
antikatholische Schmähschrift der von Schönporn ernannten Wiener Pastoralamts-Tussi stammt bestimmt
aus der Feder des „Krone“-Kolumnisten Schönporn.
@Domenico Tuttisanti „Warum hat es nicht schon vor Jahren …“? Weil kraft ‘68 Ideologie, womit sich die
postkonziliare Kirche infiziert hat, es keine Gebtoe und Verbote mehr geben darf, sondern nur gutes Zureden
und untätige Liebe. Dies wäre ja eine Errungenschaft des Konzils. Daß Liebe in bestimmten Fällen zwingend
auch Strenge und Strafe mit sich bringt, dämmert bis heute den meisten katholischen Hierarchen, vom Papst
angefangen, immer noch nicht ein. Und selbst dann, wenn sie dies doch einsehen, bleiben sie – wie das
Beispiel des Kardinals zeigt – weiterhin untätig, und belassen es beim guten Zureden und beim Ausdruck
von Traurigkeit und Erschütterung. Die eigentlich bei den hartgebrühten rebellischen Klerikern auf ein
müdes Lächeln prallen.
Mei, duats ma do den Herrn Kardinal ned so vü kränkn. Es is eam jo so ölend ums Herzerl… mia Weana san rührsölige Leit, mia wanan ah gean amoi bei an Glaserl Wei.
#19 Rose im Kreuz 21:09:22 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Zitat Schönporn: „Als Bischof habe er dem Papst selber treue Gemeinschaft und Gehorsam versprochen.“
Papst Benedikt XVI. ernannte den österreichischen Priester Gerhard Wagner zum Weihbischof der Diözese
Linz. Wieviel war da der angebliche Treueschwur Schönporns wert? Die Lügner sollen das Maul halten.
Ich habe Jesus als meinen Erlöser angenommen Gott kennen zu lernen ist ganz einfach. Reden Sie zu ihm
im Gebet… Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, Ihr Vertrauen zu Gott zum Ausdruck zu bringen: „Vater
im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib
mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein
Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm du die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich
so, wie du mich haben willst. Danke, dass du mein Gebet beantwortet hast und jetzt in meinem Leben bist.
Amen.“ gottkennen.jesus.net/?/10/Ichhabe-Je…
#17 schamane40 20:52:21 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ich hoffe schon, dass gerade Tolerant das Alter ehrt. Aber ich denke schon auch, dass sich manche Leser
permanent aufdringlich wiederholen. Aber das hat nichts mit dem Alter zu tun. So gut ich kann, will ich
jedem mit Wohlwollwn begegnen, auch wenn er nicht meine Meinung oder meinen Glauben hat. Auf die Ehre
eines „Wilden“ kann man unerschütterlich bauen.
@„schamane40“: Nicht das bloße „Nennen“ der Demenz ist abschätzig, sondern wenn dies zur Kennzeichnung eines als unsinnig, stupide, vernunftwidrig etc. eingeschätzten Verhaltens dienen soll. Dies ist hier mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall – oder sind Sie der Meinung, Leser „Tolerant“ habe lediglich ein neutrales medizinisches Gutachten über die Teilnehmer an der von ihm gemeinten Diskussion abgeben wollen?
Wer redet den Wiener Kardinal als „Graf von Schönborn“ an? das kann nur ein bekloppter Schreiberling
im Auftag von +net! Jedermann weiß: In der Republik Österreich sind alle Adelstitel abgeschafft und
keinesfalls mehr Namenbestandteil. Christoph Schönborn hält sich daran. Wenn er korrekt benannt werden
soll, reicht also „Christph Kardinal Schönborn“
Das Randalieren gegen päpstliche Entscheidungen hat der Kardinal selbst vorgelebt, er war derjenige der die Bischöfe Krenn, Eder und Wagner buchstäblich abgeschossen hat
Ständig Forderungen zu wiederholen, die der Glaubenslehre widersprechen (wie es der schäbig-populistische
„Aufruf zum Ungehorsam“ tut), zeugt auch nicht gerade von Einfallsreichtum. Höchst bezeichnend übrigens ,
daß Leser „Tolerant“ abschätzig über demente Greise spricht – soviel zum Thema „Menschlichkeit“ der
Modernisten.
Die Saat geht auf, die sie selber gesät haben. Sie führen die Herde nicht, – sondern haben die Wölfe
sogar in die wichtigen Ämter berufen, so wie das Pastoralamt in Wien. In anderen Diözesen nicht anders!
Selbst das dümmste, nicht kirchlich engagierte Schaf hat schon bemerkt, dass von dort keinerlei Auferbauung
der Gläubigen kommt, die spirituelle Leere der Gottesdienste nicht dazu anreget, dass der Funke überhaupt
noch überspringt. „Fürchte dich du kleine Herde, denn die Wölfe sind in den Schafstall eingedrungen
und versuchen die Herde Gottes in den Abgrund zu führen!“ Und anderen ihre pseudoliberalen Einsichten
überzustülpen, die eh keiner in der katholischen Kirche will, von Leutenl, die in Namen der Kirche sprechen
wollen, aber schon lange nicht mehr in ihr und mit ihr leben!
(in)tolerant Hirtenleben ist keine Schäferidylle. da sind sie und ihre v-ii-konziliban aber ganz anderer
meinung. statt seelenheil gibt’s füsse hoch und peace…
Das Hirtenleben ist keine Schäferidylle. Es geht nicht, die Probleme und Sorgen mit Pochen auf den Gehorsam
Amtsenthebungen zu beheben. Es kommt: Charismatisch zölibatäre Priester und wie in 22 katholischen Teil-
kirchen verheiratete Priester. Die Frauenordination. Ein freies Entscheidungschristentum anstatt ein sterbendes
Traditionschristentum. Eine Kirche, die sich mehr am Evangelium orientiert als an überflüssigen Regeln.
Kardinal Schönborn findet den Weg durch Christus. Das 2.Vaticanum „diabolisch zu nennen, ist schlichtweg
dumm.
Ungehorsamsaufruf bei einem weltlichen Arbeitgeber ist einfacher zu handeln. . Ein normaler Arbeitgeber
hätte eine Plagiatsorganisation Piusbruderschaft auch mit weltlichen Gerichten verfolgt. . Aber wie man
hier ja stündlich lesen kann. Es kommt nicht so sehr drauf an, was Hirten sagen, denn manche seien ja
eingebildete Hirten, es kommt drauf an, was Jesus sagte. Der Gehorsam Jesu gegenüber muss gelten! Und
dieser Gehorsam geht über das Gewissen. Das Gewissen trieb wohl auch Bischof Lefebvre und andere! Und
es treibt Pfarrer Jolie. Und es treibt kreuz.net. Warum sollten auf einmal die „ungehorsamen“ Priester
gescholten werden, weil sie Eurem Lieblingskardinal und der verkrusteten Kirche neue Wege des Gewissens
aufzeigen wollen? . Gilt die Ungehorsamserlaubnis für Piusweihen für die Edel-Ober-Katholiziken?
„warum hat es nicht schon vor Jahren ein paar saftige Amtsenthebungen und Exkommunikationen gegeben?“
Ganz einfach, geschätzter Domenico, weil da der Braten noch nicht gar war! Jetzt kann man gut traurig
sein!
„Traurig-sein“ bringt jetzt gar nichts, Eminenz! Jahrelang haben Sie Ihren Hirtenstab im Schrank gelassen
statt ihn machtvoll einzusetzen und nun wundern Sie sich, dass die Wölfe in die Herde eingebrochen sind?
Jetzt wird den Abweichlern der Austritt aus der Kirche nahegelegt. Duie Frage ist doch: warum hat es nicht
schon vor Jahren ein paar saftige Amtsenthebungen und Exkommunikationen gegeben?