Wien
Der Wiener Kardinal ist zornig, traurig – und erschüttert noch dazu
Jahrzehntelang wurde der Zusammenbruch der kirchlichen Disziplin als Errungenschaft des diabolischen Zweiten Vatikanums gefeiert. Jetzt können die altliberalen Bischöfe die Scherben auflesen.
Christoph Kardinal von Schönborn
Christoph Kardinal von Schönborn
© Thomas Beranek, Pressebild bischofskonferenz.at
(kreuz.net, Wien) Am Dreifaltigkeitssontag veröffentlichte die österreichische ‘Pfarrer-Initiative’ einen „Aufruf zum Ungehorsam“.

Die ‘Pfarrer-Initiative’ ist eine Vorfeldorganisation der österreichischen Kirchenhaß-Medien. Sie wird von diesen mit einer kritiklosen Jubelberichterstattung bedient.

Heute reagierte der altliberale Kardinal Christoph Graf von Schönborn in der Mitarbeiterzeitschrift der Erzdiözese Wien ‘themakirche.at’ auf den „Aufruf zum Ungehorsam“.

Er habe in ihm „Zorn und Trauer“ ausgelöst.

Wegen seiner starken Emotionen habe er nicht sofort darauf reagiert.

Denn er sei darüber auch „erschüttert“.

Die unbeantwortete Frage

Kardinal von Schönborn erinnert an das Schicksal normaler Arbeitgeber:

„Viele Berufstätige fragen sich, wie es möglich ist, in der Kirche den Ungehorsam zu propagieren und zu praktizieren, wo sie wissen, daß sie ihren Arbeitsplatz längst verloren hätten, wenn sie dort zum Ungehorsam aufriefen.“

Der Kirchenfürst hätte auch die Frage vieler Arbeitnehmer beantworten können, warum die kirchliche Hierarchie dem altliberalen Flügel seit Jahrzehnten den Ungehorsam zugesteht, ohne daß jemand einschreiten würde.

Sich selber als Vorbild

Kardinal von Schönborn kommt über Appelle nicht hinaus.

Er erinnert an den bei der Priesterweihe versprochenen Gehorsam.

Als Bischof habe er dem Papst selber treue Gemeinschaft und Gehorsam versprochen.

Der altliberale Kardinal spricht von Momenten, „wo das nicht leicht war“.

Das ist die Lösung

Der Kardinal wehrt sich gegen die Behauptung der Krawatten-Pfarrer, daß sie ihrem „Gewissen folgen“ würden.

Wenn der Ungehorsam gegen Papst und Bischof zur Gewissensfrage werde, sei eine klare Entscheidung gefragt.

Dem geformten und kritisch geprüften Gewissen müsse Folge geleistet werden.

John Henry Kardinal Newman († 1890) sei zur Gewissheit seines Gewissens gelangt, „daß die anglikanische Kirche von der Wahrheit abgewichen ist und daß die Kirche Jesu Christi in der katholischen Kirche weiterlebt.“

Wer zur Überzeugung komme, daß sich Rom auf dem Irrweg befinde, „müßte im äußersten Fall die Konsequenz ziehen, den Weg nicht mehr mit der römisch-katholischen Kirche zu gehen.“

Der Kardinal hofft aber, daß dieser – längst eingetretene – „äußerste Fall“ nicht eintrete.

Er erinnert daran, daß die österreichischen Krawattenpfarrer mit ihrer Forderung nach einer dem Evangelium widersprechenden Frauenordination die kirchliche Gemeinschaft in Frage stellten.

Jeder Priester müsse sich entscheiden, ob er den Weg mit dem Papst, dem Bischof und der Weltkirche gehen will oder nicht.

Noch ein Gespräch

Kardinal von Schönborn kündigt an, mit dem Vertretern der Krawatten-Pfarrer „ein Gespräch“ zu führen.

Er will sie auf einige Ungereimtheiten in ihrem „Ungehorsams-Programm“ hinweisen.

Als Beispiele nennt er die Formulierung „priesterlose Eucharistiefeier“ oder die abschätzigen Bemerkungen über Priesteraushilfen als „liturgische Gastspielreisen“.

Noch ein Schuß Gefühle

Abschließend drückt der Kirchenfürst noch einmal auf die Tränendrüse.

Er erlebe „mache schmerzliche Verwundung der Einheit“.

Der „Aufruf zum Ungehorsam“ sei eine dieser „Wunden“.
      
45 Lesermeinungen
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#45   Lycobates   14:33:17 | Montag, 11. Juli 2011
@Theologicus Haereticus
„„Wenn er korrekt benannt werden soll, reicht also „Christph Kardinal Schönborn“ „“
Korrekt wäre Bruder Christoph O.P. oder besser noch, nicht sein 1. Taufnahme Christoph, sondern sein (mir nicht bekannter) Klostername.
Dieser vom katholischen und apostolischen Glauben leider ganz abgefallene Dominikanerbruder wurde 1970 bzw. 1991 zum Priester und Bischof der Konzilskirche „geweiht“.
In einem Punkt haben Sie recht: „Graf (von) Schönborn“ ist vollständig abwegig, nicht weil er kein Grafensohn wäre (die Abschaffung des Adels in der 1. Republik ist gegenstandslos), sondern weil ein Kleriker NIEMALS seine ggf. vorhandenen Adelstitel führt. Schon gar nicht ein Mendikant.
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#44   Tolerant   10:15:19 | Sonntag, 10. Juli 2011
Das ist ein sauberer Beitrag.
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#43   Goldengel   16:53:53 | Samstag, 9. Juli 2011
Die besten Priester sind Ordenspriester.
Diese leben in einer geistlichen Gemeinschaft und werden dort täglich an ihre Pflichten erinnert. Dort gibt es das tägliche Gebet, die Stille und die Einkehr, die ein Priester eigentlich braucht, um mit sich und auch der Umwelt im Reinen zu sein.
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#42   franziskus   07:55:46 | Samstag, 9. Juli 2011
Abschätzigen Bemerkungen über Priesteraushilfen als „liturgische Gastspielreisen“.
Die immer unverzichtbareren Priesteraushilfen werden heutzutage immer seltener von Ordensgemenschaften geleistet, die früher auch eine Art „Wanderprediger“ als „Volksmissionare“ zur Verfügung stellten.
Heute sind es hauptsächlich in Österreich über 75 Jahre alte Priesterpensionisten, die aus Idealismus oder persönlicher Freundschaft oft große Distanzen in Eigenregie zurücklegen, um ein „liturgisches Gastspiel“ zu geben.
Aushilfen kommen in Veruf, wenn die Aushelfer zu alt sind.
Würde die Kirche nicht so „fortschrittlich“ sein und die Pfarrer nicht erst mit 67 (in D) oder 75(in A) Altersjahren in die Pension entlassen und aller administrativen Verantwortung entbinden, wäre das ganz anders.
Priester fühlen auch nach der administrativen Pensionierung eine missionarische Berufung in sich.
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#41   Schalom   01:50:40 | Samstag, 9. Juli 2011
Goldengel haben Sie eine Schwester namens Galatea?
Sose im Rücken: Es muss „Dreckschlampen“ heißen, den anspruchsvollen Ausdruck habe ich von der Nichtdreckschlampen Goldengel abgeschrieben … und diese habe ich gewiss so wenig nötig wie Sie.
Tschüssi
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#40   Goldengel   17:10:26 | Freitag, 8. Juli 2011
Schalom
reicht Ihr Verstand nicht aus, um einen Eintrag zu verstehen?
Ich hatte gemeint, dass man den Zölibatbrechern den Geldhahn abdrehen soll und nicht der RKK, denn die Zölibatbrecher sind nicht die RKK.
Was Sie hier sonst so an Wunschvorstellung über mich so von sich geben , welche Ihnen völlig unbekannt ist, mag Ihnen zwar Ihre Seele zum Bersten glücklich machen, ist jedoch sinnlos, weil unwahr.
Aber es gibt ja viele Menschen, welche sich an der Unwahrheit noch laben – nun denn, tun Sie es weiterhin und verantworten Sie sich mal vor Gottes Gericht dafür.
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#39   Paul M.   16:25:16 | Freitag, 8. Juli 2011
@ krauterer:
Nein!
Beton lieben doch eher die protestantismusvergewaltigten Modernisten-Scheinkatholiken, die ab den 60er Jahren grau-gräßliche Ungetüme aus diesem Baustoff errichteten und diese Objekte dann „Kirche“ nannten.
Auch heute beeilen sich die greisen Alt-68er-Krawattenpfarrer noch in ihren letzten (religiös scheintoten) Lebensjahren damit, Mahltischchen aus BETON in wehrlose katholische Kirchen zu stecken und dort hässlich zu verankern…
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#38   Rose im Kreuz   16:20:10 | Freitag, 8. Juli 2011
@ Schalom: Was zur Hölle ist ein „Dreckschampen“ (Zitat Schalom)?
Etwas, was sie nötig haben?
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#37   Schalom   13:42:00 | Freitag, 8. Juli 2011
Sose im Kreuz und der Satan. Welch ein Paar? Die beiden mögen den Herrn Kardinal nicht.
Göldengerl will der Kirche den Geldhahn zudrehen und den Fressnapf wegziehen. So was.
Beide notkeuschen Damen (?) erwecken den Anschein, dass ihnen die Männer abgehauen sind und sich „Dreckschampen“ hingegeben haben. Es ist so zu verstehen, dass Frustzicken sich hier Luft machen müssen und sogar Kardinäle mobben mögen, wollen, täten.
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#36   wickerl   09:13:40 | Freitag, 8. Juli 2011
Er selbst ist auch nicht anders, man denke an seine Privatanerkennung von Medjugorje, „ wie der Herr so’s Gescherr“ heißt ein altes Sprichwort
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#35   r.ruhrgebietler   09:10:00 | Freitag, 8. Juli 2011
ob der wiener kardinal zornig, traurig – und erschüttert ist, dass weder er selber(!) noch jemand in seinem zuständigkeitsbereich die von P. PIUS V. verfügte Liturgie zelebriert? Oder dem Babycaust entschieden entgegentritt (wie die Werte Seele Josef Preßlmayer)??
DA WÄRE der Wiener Kardinal zurecht zornig, traurig – und erschüttert
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#34   krauterer   09:07:48 | Freitag, 8. Juli 2011
„Die ‘Pfarrer-Initiative’ ist eine Vorfeldorganisation der österreichischen Kirchenhaß-Medien. Sie wird von diesen mit einer kritiklosen Jubelberichterstattung bedient.“
Typisch +net und völlig falsch. Wer Augen hat zu lesen, der lese. Aber der Verfasser hat ja seine Gedanken fest in Tradi-Beton einzementiert. Da steht er nun und kann nicht anders. Aber ob ihm Gott hilft, sei dahingestellt.
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#33   lux in tenebris   08:53:20 | Freitag, 8. Juli 2011
An den saftigen Kommentaren merkt man, dass auch Eminenz Schönborns Zeit langsam abgelaufen ist. Man kann ihm einfach nichts mehr glauben!
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#32   Goldengel   08:21:56 | Freitag, 8. Juli 2011
Ach was – dreht den Zölibatbrechern und deren Schlampen einfach den Geldhahn ab und gut is. So schnell kann mancher Kardinal gar nicht gucken, sind die weg vom Freßnapf und entledigen sich höchst beleidigt des Priesteramtes.
Langes Herumgelulle um nichts.
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#31   Rose im Kreuz   07:42:15 | Freitag, 8. Juli 2011
Am Wiener Kardinal zeigt sich, wie mächtig der Einfluss Satans in der Kirche ist.
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#30   Tomás   01:27:13 | Freitag, 8. Juli 2011
Wenn Schönborn den Zerfall der Kirchendisziplin bemängelt, muß er als Gegenmaßnahme dem vermeintlichen Papst Paul VI. gehorchen und sich für das Verbot der „Pille“ stark machen. Diese Lamentationen sind nichts anderes als billige Heuchelei.
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#29   B.Russel   01:09:45 | Freitag, 8. Juli 2011
Gähn…langweilige schwuchtel.
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#28   Paul M.   00:57:31 | Freitag, 8. Juli 2011
Wenn Eltern ihre Kinder nicht von frühester Kundheit an, richtig und liebevoll, dennoch mit elternstrenger Hand erziehen, werden daraus irgendwann verantwortungslose, ungehorsame, weltverdorbene Individuen!
Das weiß doch ein Jeder, oder?
Ach so, altliberale Geistliche in Führungspositionen wohl nicht…
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#27   schamane40   22:56:06 | Donnerstag, 7. Juli 2011
clericus, ich frage mich manchmal, was mich veranlasst hier zu schreiben.
Vielleicht aus dem Tick heraus, ein paar Impulse zu geben: Humanität, Natur, anders leben…
Ja, es ist manches schleierhaft hier.
Dank und Gute Nacht
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#26   Petrus Radii   22:54:37 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das ist das Doppelspiel des wiener’schen Rotkaeppchens! Einerseits bedauert er den Ungehorsam, waehrend er andererseits ihn foerdert und gar leistet. Man hat es mir gesagt, dass der Schoengeborene weitere Ernennungen von Pfarrern in der ganzen Erzdioezese verboten habe; es gebe nun nur „Moderatoren“, waehrend ein oder zwei Drittel der Pfarreien sollen geschlossen werden. Des Kardinals Bedauern ueber den „Aufruf“ ist nur Krokodilientraenen.
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#25   clericus   22:46:47 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@„schamane40“: Also ging es Ihrer Ansicht nach doch um, wie Sie schreiben, „permanente aufdringliche Wiederholung“ – und damit wäre dann die Bezeichnung dieses Sachverhaltes als „Reden dementer Greise“ sehr wohl abschätzig gemeint gewesen. Was Sie dann zu Ihrer „Hoffnung“ motiviert, „gerade“ (!!!) Leser „Tolerant“ „ehre das Alter“ , ist mir dann allerdings schleierhaft – wie so manches andere hier.
Logisches Denken wird immer mehr zu einem Faktor, mit dem man in diesem Forum offensichtlich erst gar nicht rechnen sollte. M.a.W.: Eigentlich ist es reine Zeitverschwendung, sich damit zu befassen.
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#24   schamane40   22:17:54 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Rose im Kreuz,
Entschuldigen Sie, warum haben Sie so einen großen Mund?-
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#23   KonradGeorg   22:09:31 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@ Sycamore, Sie haben im wesentlichen recht, aaaber
a) Die Krise der Kirche fing völlig unbemerkt schon weit vor dem Konzil an.
b) Die Katastrophe WK II hatte leider nicht die geistige Wirkung, die sie hätte haben müssen.
c) Es ist völlig unerheblich, ob Marienfried und Heroldsbach „echt“ sind, allein die „Wünsche der Gottesmutter“ waren deutliche Winke mit dem Zaunpfahl. Der Rest aber anti-katholischer Widerstand.
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#22   Rose im Kreuz   22:06:18 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Schönporns Pastoralamts-Tussi meint zur Judas-Priester-Initiative folgendes:
„…Auch ich wünsche mir, dass in Sachen der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt der Heilige Geist der Kirche noch einmal etwas Neues zeigt und neue Wege eröffnet… Der Wandel der Kirchengestalt, der sich hierzulande abzeichnet, scheint mir sehr tief zu gehen und notwendig zu sein…“
www.themakirche.at/…les/2011/07/07/a4126/
Diese antikatholische Schmähschrift der von Schönporn ernannten Wiener Pastoralamts-Tussi stammt bestimmt aus der Feder des „Krone“-Kolumnisten Schönporn.
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#21   Sycamore   21:40:16 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@Domenico Tuttisanti
„Warum hat es nicht schon vor Jahren …“?
Weil kraft ‘68 Ideologie, womit sich die postkonziliare Kirche infiziert hat, es keine Gebtoe und Verbote mehr geben darf, sondern nur gutes Zureden und untätige Liebe. Dies wäre ja eine Errungenschaft des Konzils.
Daß Liebe in bestimmten Fällen zwingend auch Strenge und Strafe mit sich bringt, dämmert bis heute den meisten katholischen Hierarchen, vom Papst angefangen, immer noch nicht ein. Und selbst dann, wenn sie dies doch einsehen, bleiben sie – wie das Beispiel des Kardinals zeigt – weiterhin untätig, und belassen es beim guten Zureden und beim Ausdruck von Traurigkeit und Erschütterung. Die eigentlich bei den hartgebrühten rebellischen Klerikern auf ein müdes Lächeln prallen.
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#20   matt3   21:13:14 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Mei, duats ma do den Herrn Kardinal ned so vü kränkn. Es is eam jo so ölend ums Herzerl… mia Weana san rührsölige Leit, mia wanan ah gean amoi bei an Glaserl Wei.
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#19   Rose im Kreuz   21:09:22 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Zitat Schönporn: „Als Bischof habe er dem Papst selber treue Gemeinschaft und Gehorsam versprochen.“
Papst Benedikt XVI. ernannte den österreichischen Priester Gerhard Wagner zum Weihbischof der Diözese Linz. Wieviel war da der angebliche Treueschwur Schönporns wert?
Die Lügner sollen das Maul halten.
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#18   Soramonas   20:57:34 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ich habe Jesus als meinen Erlöser angenommen
Gott kennen zu lernen ist ganz einfach. Reden Sie zu ihm im Gebet…
Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, Ihr Vertrauen zu Gott zum Ausdruck zu bringen:
„Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm du die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Danke, dass du mein Gebet beantwortet hast und jetzt in meinem Leben bist. Amen.“
gottkennen.jesus.net/?/10/Ichhabe-Je…
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#17   schamane40   20:52:21 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ich hoffe schon, dass gerade Tolerant das Alter ehrt.
Aber ich denke schon auch, dass sich manche Leser permanent aufdringlich wiederholen. Aber das hat nichts mit dem Alter zu tun.
So gut ich kann, will ich jedem mit Wohlwollwn begegnen, auch wenn er nicht meine Meinung oder meinen Glauben hat.
Auf die Ehre eines „Wilden“ kann man unerschütterlich bauen.
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#16   KonradGeorg   20:33:49 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Hat das Erzbistum Wien in diesem Jahr tatsächlich 23 Neupriester?
Ich habe diese Zahl im Kopf weiß aber die Quelle nicht mehr.
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#15   clericus   20:05:36 | Donnerstag, 7. Juli 2011
@„schamane40“: Nicht das bloße „Nennen“ der Demenz ist abschätzig, sondern wenn dies zur Kennzeichnung eines als unsinnig, stupide, vernunftwidrig etc. eingeschätzten Verhaltens dienen soll. Dies ist hier mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall – oder sind Sie der Meinung, Leser „Tolerant“ habe lediglich ein neutrales medizinisches Gutachten über die Teilnehmer an der von ihm gemeinten Diskussion abgeben wollen?
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#14   Theologicus Haereticus   19:29:10 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Wer redet den Wiener Kardinal als „Graf von Schönborn“ an?
das kann nur ein bekloppter Schreiberling im Auftag von +net!
Jedermann weiß: In der Republik Österreich sind alle Adelstitel abgeschafft und keinesfalls mehr Namenbestandteil. Christoph Schönborn hält sich daran. Wenn er korrekt benannt werden soll, reicht also „Christph Kardinal Schönborn“
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#13   wickerl   19:22:50 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das Randalieren gegen päpstliche Entscheidungen hat der Kardinal selbst vorgelebt, er war derjenige der die Bischöfe Krenn, Eder und Wagner buchstäblich abgeschossen hat
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#12   schamane40   19:06:47 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ich glaube nicht, wenn man die Demenz von Greisen nennt, dass dies abschätzig oder intolerant wäre.
Demente Menschen brauchen Hilfe.
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#11   clericus   18:44:30 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ständig Forderungen zu wiederholen, die der Glaubenslehre widersprechen (wie es der schäbig-populistische „Aufruf zum Ungehorsam“ tut), zeugt auch nicht gerade von Einfallsreichtum.
Höchst bezeichnend übrigens , daß Leser „Tolerant“ abschätzig über demente Greise spricht – soviel zum Thema „Menschlichkeit“ der Modernisten.
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#10   Tolerant   18:11:56 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die Diskussion erinnert an demente Greise, die sich stets wiederholen.
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#9   r.ruhrgebietler   18:10:25 | Donnerstag, 7. Juli 2011
und der oberste Sähmann ist sogar selber am grossen steuer…
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#8   concilium   18:00:31 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Die Saat geht auf, die sie selber gesät haben. Sie führen die Herde nicht, – sondern haben die Wölfe sogar in die wichtigen Ämter berufen, so wie das Pastoralamt in Wien. In anderen Diözesen nicht anders! Selbst das dümmste,
nicht kirchlich engagierte Schaf hat schon bemerkt, dass von dort keinerlei Auferbauung der Gläubigen kommt, die spirituelle Leere der Gottesdienste nicht dazu anreget, dass der Funke überhaupt noch überspringt. „Fürchte dich du kleine Herde, denn die Wölfe sind in den Schafstall eingedrungen und versuchen die Herde Gottes in den Abgrund zu führen!“ Und anderen ihre pseudoliberalen Einsichten überzustülpen, die eh keiner in der katholischen Kirche will, von Leutenl, die in Namen der Kirche sprechen wollen, aber schon lange nicht mehr in ihr und mit ihr leben!
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#7   r.ruhrgebietler   17:49:44 | Donnerstag, 7. Juli 2011
(in)tolerant
Hirtenleben ist keine Schäferidylle. da sind sie und ihre v-ii-konziliban aber ganz anderer meinung. statt seelenheil gibt’s füsse hoch und peace…
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#6   Tolerant   17:43:02 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Das Hirtenleben ist keine Schäferidylle.
Es geht nicht, die Probleme und Sorgen mit Pochen auf den Gehorsam Amtsenthebungen zu beheben.
Es kommt: Charismatisch zölibatäre Priester und wie in 22 katholischen Teil- kirchen verheiratete Priester.
Die Frauenordination.
Ein freies Entscheidungschristentum anstatt ein sterbendes Traditionschristentum.
Eine Kirche, die sich mehr am Evangelium orientiert als an überflüssigen Regeln.
Kardinal Schönborn findet den Weg durch Christus.
Das 2.Vaticanum „diabolisch zu nennen, ist schlichtweg dumm.
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#5   Evelynn van der Meer   17:41:45 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Ungehorsamsaufruf bei einem weltlichen Arbeitgeber ist einfacher zu handeln.
.
Ein normaler Arbeitgeber hätte eine Plagiatsorganisation Piusbruderschaft auch mit weltlichen Gerichten verfolgt.
.
Aber wie man hier ja stündlich lesen kann.
Es kommt nicht so sehr drauf an, was Hirten sagen,
denn manche seien ja eingebildete Hirten,
es kommt drauf an, was Jesus sagte.
Der Gehorsam Jesu gegenüber muss gelten!
Und dieser Gehorsam geht über das Gewissen.
Das Gewissen trieb wohl auch Bischof Lefebvre
und andere!
Und es treibt Pfarrer Jolie.
Und es treibt kreuz.net.
Warum sollten auf einmal die „ungehorsamen“ Priester
gescholten werden, weil sie Eurem Lieblingskardinal
und der verkrusteten Kirche neue Wege des Gewissens
aufzeigen wollen?
.
Gilt die Ungehorsamserlaubnis für Piusweihen für die
Edel-Ober-Katholiziken?
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#4   Soramonas   17:28:20 | Donnerstag, 7. Juli 2011
Modernismus, Liberalismus, Freimaurerei…
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#3   Domenico Tuttisanti   17:17:03 | Donnerstag, 7. Juli 2011
lux i.
Es gärt schon lange, bester lux. Um im Vergleich zu bleiben: jetzt schäumt bereits der Topf über und der Deckel kommt arg ins Hüpfen …
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#2   lux in tenebris   17:11:45 | Donnerstag, 7. Juli 2011
„warum hat es nicht schon vor Jahren ein paar saftige Amtsenthebungen und Exkommunikationen gegeben?“
Ganz einfach, geschätzter Domenico, weil da der Braten noch nicht gar war!
Jetzt kann man gut traurig sein!
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#1   Domenico Tuttisanti   16:43:35 | Donnerstag, 7. Juli 2011
„Traurig-sein“ bringt jetzt gar nichts, Eminenz! Jahrelang haben Sie Ihren Hirtenstab im Schrank gelassen statt ihn machtvoll einzusetzen und nun wundern Sie sich, dass die Wölfe in die Herde eingebrochen sind?
Jetzt wird den Abweichlern der Austritt aus der Kirche nahegelegt. Duie Frage ist doch: warum hat es nicht schon vor Jahren ein paar saftige Amtsenthebungen und Exkommunikationen gegeben?
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