16:27:36 | Dienstag, 12. Juli 2011
Das Problem sind, wie immer in der Kirche, nicht jene, die weggehen, sondern jene die bleiben, um von innen zu zerstören.

Webseite der Ordensgemeinschaft Leginäre Christi.
(kreuz.net) Velasio Kardinal De Paolis (75) hat eine Gruppe von Widerständischen in der Legion Christi
scharf kritisiert.
Das berichteten verschiedene katholische Nachrichten-Agenturen.
Die Gruppe verursache
Spaltungen und innere Spannungen.
Der Kardinal ist seit einem Jahr der Päpstliche Delegierte für die
in Schwierigkeiten geratenen Legionäre Christi.
Er hielt am 3. Juli einen Vortrag zu deren gegenwärtiger
Situation.
Der Anlaß fand in einem Haus der Legion Christi in Rom statt.
Schwieriges letztes Jahr
Nach Angaben des Kardinals hat die Legion bisher etwa ein Drittel der Aufgaben gelöst, die im Hinblick
auf ein Generalkapitel zu leisten sind.
Der Orden habe bezüglich des Personalbestandes im Jahr 2010
die größten Einbrüche erlitten.
Die Austritte bei den Priestern habe man inzwischen konsolidieren
können.
Schwieriger scheint die Situation bei den Legionären zu sein, die noch in Ausbildung sind.
Hier beschuldigte Kardinal De Paolis den negativen Einfluß, „der von einigen Gefährten ausgeübt wurde,
die im Rahmen des Erneuerungsprozesses eine absolut kritische Haltung gegenüber dem Weg der Erneuerung
angenommen haben.“
In sich verdorben?Nach Angaben von Kardinal De Paolis hat sich von Anfang an eine
Gruppe von Mitgliedern zusammengeschlossen, die der Kardinal als „Abweichler“ bezeichnete:
„Das ist keine
große Gruppe, die nur von wenigen Leuten angeführt wird.“
Sie gehe davon aus, daß die Legion aufgrund
des unseligen Handelns ihres Gründers „strukturell verdorben“ sei.
Sie würden deshalb kein Vertrauen
in eine Weiterführung oder Erneuerung der Kongregation besitzen.
Diese Gruppe stelle sich gegen die
legitimen Oberen.
Der Nachwuchs wird abgeschrecktDer Kardinal beziffert die Gruppe auf etwa 200 Personen.
Sie verknüpfen sich vor allem über das Internet.
Dazu gehörten Mitglieder, Ex-Mitglieder sowie Freunde
der Legion.
Sie hätten die jüngsten Mitglieder negativ beeinflußt.
Ihr Treiben ist für den Kardinal
der Grund, „warum die jüngsten Mitglieder die Legion verlassen.“
Einige Anführer dieser Gruppe seien
über ihre eigene Berufung unsicher und würden diese Zweifel an andere weitergeben.
Sie kreisen um die
MißbräucheDie Mitglieder der Gruppe sind nach Angaben des Kardinals von dem betroffen, was in den
letzten Jahren über den Gründer der Legion bekannt wurde:
„Sie scheinen Freude daran zu haben, auf
die Wunden zu schauen und öffnen sie immer wieder statt auf die Zukunft zu blicken.“
„Wir müssen in
der Tat anerkennen, daß wir Sünder sind“ – gesteht der Kardinal ein:
„Aber dort stehenbleiben ist Tod.“
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#19
Konrad 07:00:47 | Mittwoch, 13. Juli 2011
#17
Soramonas 21:01:48 | Dienstag, 12. Juli 2011
#16
catholic 20:59:53 | Dienstag, 12. Juli 2011
#14
Diamant † 17:33:36 | Dienstag, 12. Juli 2011
#13
Tchibo 17:30:28 | Dienstag, 12. Juli 2011
#12
Diamant † 17:26:08 | Dienstag, 12. Juli 2011
#11
Tchibo 17:16:53 | Dienstag, 12. Juli 2011
#10
Diamant † 17:14:40 | Dienstag, 12. Juli 2011
#9
Tchibo 17:13:06 | Dienstag, 12. Juli 2011
#8
Diamant † 17:04:36 | Dienstag, 12. Juli 2011
#7
catholic 17:01:48 | Dienstag, 12. Juli 2011
#6
Tchibo 16:57:34 | Dienstag, 12. Juli 2011
#5
Diamant † 16:47:55 | Dienstag, 12. Juli 2011
#4
Tchibo 16:46:18 | Dienstag, 12. Juli 2011
#3
Diamant † 16:41:51 | Dienstag, 12. Juli 2011
#2
Tchibo 16:40:41 | Dienstag, 12. Juli 2011
#1
Dr.phil Z. Laus 16:33:27 | Dienstag, 12. Juli 2011