Legionäre Christi
Legion Christi: Schwarzmaler machen Schwierigkeiten
Das Problem sind, wie immer in der Kirche, nicht jene, die weggehen, sondern jene die bleiben, um von innen zu zerstören.
Webseite der Ordensgemeinschaft Leginäre Christi.
Webseite der Ordensgemeinschaft Leginäre Christi.
(kreuz.net) Velasio Kardinal De Paolis (75) hat eine Gruppe von Widerständischen in der Legion Christi scharf kritisiert.

Das berichteten verschiedene katholische Nachrichten-Agenturen.

Die Gruppe verursache Spaltungen und innere Spannungen.

Der Kardinal ist seit einem Jahr der Päpstliche Delegierte für die in Schwierigkeiten geratenen Legionäre Christi.

Er hielt am 3. Juli einen Vortrag zu deren gegenwärtiger Situation.

Der Anlaß fand in einem Haus der Legion Christi in Rom statt.

Schwieriges letztes Jahr

Nach Angaben des Kardinals hat die Legion bisher etwa ein Drittel der Aufgaben gelöst, die im Hinblick auf ein Generalkapitel zu leisten sind.

Der Orden habe bezüglich des Personalbestandes im Jahr 2010 die größten Einbrüche erlitten.

Die Austritte bei den Priestern habe man inzwischen konsolidieren können.

Schwieriger scheint die Situation bei den Legionären zu sein, die noch in Ausbildung sind.

Hier beschuldigte Kardinal De Paolis den negativen Einfluß, „der von einigen Gefährten ausgeübt wurde, die im Rahmen des Erneuerungsprozesses eine absolut kritische Haltung gegenüber dem Weg der Erneuerung angenommen haben.“

In sich verdorben?

Nach Angaben von Kardinal De Paolis hat sich von Anfang an eine Gruppe von Mitgliedern zusammengeschlossen, die der Kardinal als „Abweichler“ bezeichnete:

„Das ist keine große Gruppe, die nur von wenigen Leuten angeführt wird.“

Sie gehe davon aus, daß die Legion aufgrund des unseligen Handelns ihres Gründers „strukturell verdorben“ sei.

Sie würden deshalb kein Vertrauen in eine Weiterführung oder Erneuerung der Kongregation besitzen.

Diese Gruppe stelle sich gegen die legitimen Oberen.

Der Nachwuchs wird abgeschreckt

Der Kardinal beziffert die Gruppe auf etwa 200 Personen. Sie verknüpfen sich vor allem über das Internet.

Dazu gehörten Mitglieder, Ex-Mitglieder sowie Freunde der Legion.

Sie hätten die jüngsten Mitglieder negativ beeinflußt.

Ihr Treiben ist für den Kardinal der Grund, „warum die jüngsten Mitglieder die Legion verlassen.“

Einige Anführer dieser Gruppe seien über ihre eigene Berufung unsicher und würden diese Zweifel an andere weitergeben.

Sie kreisen um die Mißbräuche

Die Mitglieder der Gruppe sind nach Angaben des Kardinals von dem betroffen, was in den letzten Jahren über den Gründer der Legion bekannt wurde:

„Sie scheinen Freude daran zu haben, auf die Wunden zu schauen und öffnen sie immer wieder statt auf die Zukunft zu blicken.“

„Wir müssen in der Tat anerkennen, daß wir Sünder sind“ – gesteht der Kardinal ein:

„Aber dort stehenbleiben ist Tod.“
      
19 Lesermeinungen
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#19   Konrad   07:00:47 | Mittwoch, 13. Juli 2011
ein wirklich doofer Kardinal!
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#18   Evelynn van der Meer   03:15:00 | Mittwoch, 13. Juli 2011
Schauen wir in die Zukunft ist wichtig.
Leben im Hier und Jetzt ist wichtig.
Die Vergangenheit nicht zu vergessen, ist wichtig.
Vertuscht man aber die Vergangenheit und arbeitet sie nicht richtig auf,
dann bleibt nicht nur eine Wunde und eine Narbe zurück,
sondern ein Dampfdruckkessel.
.
Schweigen und weiter wie bisher mit dem Blick nach vorn mag gut klingen,
aber aufgearbeitet ist da gar nichts.
.
Kann man sich für Geldbotencouverts bewerben?
Sind ja viele hübsche Bengels bei den Legionären.
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#17   Soramonas   21:01:48 | Dienstag, 12. Juli 2011
Die inneren Feinde…Freimaurer, Zionisten, O.T.O. Satanisten und Vorfeld-Organisationen…
www.luebeck-kunterbunt.de
www.bilderberg.org
www.zeit-fragen.ch
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#16   catholic   20:59:53 | Dienstag, 12. Juli 2011
„Die bittere Rache“ werden wir nicht erleben.
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#15   Prof Rempremmerding   19:58:56 | Dienstag, 12. Juli 2011
In der Tat scheint es schwierig, eine Gemeinschaft zu sanieren, deren Gründer ein offensichtlich von Wojtyla Apostata geduldeter und sogar geförderter sakrilegischer Frauen-, Kinder- und Sakramentenschänder war, der sich seine Position nur mit erklecklichen Schmiergeldern an den korrupten Polacken erhalten konnte. St. Pius X. hätte so einen Sauhaufen, der in weiten Teilen das schandbare Treiben seines Gründers gewußt und gedeckt haben muß, stante pede aufgelöst und aus den brauchbaren Mitgliedern eine neue Kongregation gegründet. Das konziliare Weiterwursteln wird sich auch in diesem Falle bitter rächen.
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#14   Diamant †   17:33:36 | Dienstag, 12. Juli 2011
Tchibo,
gut, vielleicht sollte ich es auch nochmals lesen. Ist es verdächtig, wenn mich der (deutsche!) Kaplan als Kind und Ministrant immer mit „NN, mein Engel!“ begrüsst hat, nachdem er aus tiefem Gebet (vor der Messfeier) „aufgewacht“ ist? ;-)
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#13   Tchibo   17:30:28 | Dienstag, 12. Juli 2011
Diamant @ Das Buch „Der heilige Schein“ lese ich gerade zum dritten Mal.
und noch viel intensiver als die vorhergehenden Male und stelle
eine Reihe von persönlichen Erfahrungen fest, die sich über die
Jahre weggeblendet haben, micht nicht mehr stören, eigentlich
aber Wunden waren, die vernarbt sind… Deshalb war es gut,
dass er das Buch geschrieben hat…
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#12   Diamant †   17:26:08 | Dienstag, 12. Juli 2011
Tchibo,
ich hab mir sein Buch gekauft – und was masslos enttäuscht. Formell betrachtet: Thomas von Aquin zitiert man nicht nach Sekundärliteratur (ist ein kleiner Einwand). Materiell betrachtet: Mit Verlaub, aber diese aufgemotzten Geschichtchen sind einfach Gewäsch. Ohne Fleisch und Knochen. Schade.
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#11   Tchibo   17:16:53 | Dienstag, 12. Juli 2011
Diamant@ Gut, will ich jetzt mal nicht
festklopfen…, sagen wir mal ziemlich.
Er ist eine raumfüllend sympathische
Erscheinung…!
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#10   Diamant †   17:14:40 | Dienstag, 12. Juli 2011
Tchibo,
Sie scheinen D. Berger gut zu kennen.
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#9   Tchibo   17:13:06 | Dienstag, 12. Juli 2011
Diamant @ Das mag ja sein, aber ich kann mir
David Berger da einfach nicht vorstellen. Da
gebricht es mir an Fantasie.
Aus der Kirchgemeinde austreten, ist nicht so
gravierend wie aus der Kirche auszutreten. Das
wird David Berger trotz allem Zoff nicht tun…!
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#8   Diamant †   17:04:36 | Dienstag, 12. Juli 2011
Tchibo,
Sie sind aber recht kritisch!
.
Wenn Berger die „erworbene Freiheit richtig kennen lernen möchte“, wird er sich vielleicht auch die Freiheit nehmen, um aus der Kirchgemeinde auszutreten.
.
Ich denke, in (Männer-)Klöstern geht es immerhin um Einiges fairer zu und her als in manchem Ordinariat oder ähnlichen Einrichtungen.
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#7   catholic   17:01:48 | Dienstag, 12. Juli 2011
Gemäß der Zusage Christi im Evangelium, kann die Kirche weder von außen noch von innen zerstört werden.
Sie lebt und wirkt seit 20 Jahrhunderten mit ihren hellen und dunklen Seiten.
Ich glaube, um die Kirche zu verstehen, an ihr manchmal kritisch zu zweifeln und ihr treu zu bleiben, das braucht viel Familiensinn und Geduld mit Menschen.
Nichts bleibt wie ist: „Siehe, ich mache alles neu.“ Wort Christi.
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#6   Tchibo   16:57:34 | Dienstag, 12. Juli 2011
Diamant@ Das wird sie vielleicht nicht tun. Möglich ist es dennoch, wenn er sich reuig zeigen würde. Das kann ich mir allerdings schlecht verstellen. Ich denke mal, dass er erst mal die erworbene Freiheit richtig kennen lernen möchte.
Berger eigenet nicht, als gebrochener Frater in einem kleinen Kloster hinzuschmachten. Dafür ist er zu gradlinig, zu unverlogen, zu aufrichtig…
Die Kirche und deren Arbeitgeber brauchen hingegen gefügige Menschen, die zwar nicht wissen, was in der schwarzen Personalakte für Schnüffelergebnisse über sie schlummern, die aber deshalb immer ver- und entsagend sind, duldend, lieb und, wenn es verlangt wird, auch zu Untaten und anderen schlimmen Dingen bereit, damit der heilige Schein um so schöner glänzen kann und die Mächtigen ihren Machtzuwachs stetig verdoppeln können…!
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#5   Diamant †   16:47:55 | Dienstag, 12. Juli 2011
Tchibo, aber eine Anstellung vermittelt die Kirche dem Berger nicht mehr?
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#4   Tchibo   16:46:18 | Dienstag, 12. Juli 2011
Diamant@ Da bin ich mir so sicher wie das Amen in der
Kirche… Warum sollte Berger sich von der Kirche abmelden.
Sie hat ihm doch die große Chance geboten, sich zu outen.
So einen humanen Verein würde ich auch unterstützen,
lebenslänglich…!
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#3   Diamant †   16:41:51 | Dienstag, 12. Juli 2011
Werter Tchibo,
wissen Sie, ob D. Berger noch Kirchensteuern bezahlt?
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#2   Tchibo   16:40:41 | Dienstag, 12. Juli 2011
+++Das Problem sind, wie immer in der Kirche, nicht jene, die weggehen, sondern jene die bleiben, um von innen zu zerstören.+++
Denn wenn die Kritiker und Zerstörer nicht blieben, sondern auch gehen würden, könnten die in der Kirche verbliebenen ihre eigenen Unkosten nicht mehr finanzieren…
Das könnte für die Verbleibenden ganz schön ins Auge gehen. Deshalb sollte man auch für kritische Bleibende, wie zum Beispiel den Theologen David Berger, täglich ein Vater unser beten, dass er und die vielen andern noch lange bleiben mögen, damit der heilige Schein weiterhin leuchten kann…
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#1   Dr.phil Z. Laus   16:33:27 | Dienstag, 12. Juli 2011
Gutes Resüme, das sich im Grunde jeder zueigen machen kann:
„Wir müssen in der Tat anerkennen, daß wir Sünder sind“ – gesteht der Kardinal ein:
„Aber dort stehenbleiben ist Tod.“
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