(kreuz.net, Wien) Am nächsten Samstag wird Seine Königliche und Kaiserliche Hoheit, Erzherzog Otto von
Habsburg, in der Wiener Kaisergruft beigesetzt.
Der Trauerzug wird vom Stephandom zur Kapuzinerkirche
neben der Kaisergruft ziehen.
Dort angekommen, wird die berühmte Anklopf-Zeremonie der Habsburger stattfinden.
Das letzte Mal im Jahr 1989
Zuletzt wurde der Anklopf-Ritus an der Tür zur Kapuzinerkirche beim Begräbnis
der letzten österreichischen Kaiserin Zita († 1989), der Mutter von Otto von Habsburg, praktiziert.
Doch diesmal wird die Zeremonie stark verändert.
In ihrem ersten Teil referiert der Zeremonienmeister
wie gewohnt die kaiserliche Herkunft des Verstorbenen.
Dagegen werden im zweiten Teil die weltlichen
Ehrungen und Auszeichnungen angeführt, die Otto von Habsburg verliehen wurden.
Bei diesen beiden Anfragen
antwortet der Kapuzinerpater im Inneren der Kirche: „Wir kennen ihn nicht.“
Der tote Kaisersohn findet
erst Einlaß in die Kirche, wenn er als „sterblicher, sündiger Mensch“ vorgestellt wird.
Der Wortlaut
der Anklopfzeremonie
Der Zeremonienmeister klopft dreimal
Kapuziner: „Wer begehrt Einlaß?“
Zeremonienmeister:
„Otto von Österreich, einst Kronprinz von Österreich-Ungarn, königlicher Prinz von Ungarn und Böhmen,
von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien und Illyrien, Großherzog von Toskana und Krakau,
Herzog von Lothringen, von Salzburg, Steyer, Kärnten, Krain und der Bukowina, Großfürst von Siebenbürgen,
Markgraf von Mähren, Herzog von Ober- und Niederschlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla,
von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara, gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol,
von Kyburg, Görz und Gradisca, Fürst von Trient und Brixen, Markgraf von Ober- und Niederlausitz und
in Istrien, Graf von Hohenems, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg etc., Herr von Triest, von Cattaro und auf
der Windischen Mark, Großwojwode der Wojwodschaft Serbien., etc., etc.“
Kapuziner:„Wir kennen ihn nicht!“
Zeremonienmeister klopft dreimal
Kapuziner: „ Wer begehrt Einlaß?“
Zeremonienmeister: „Dr. Otto von
Habsburg, Präsident und Ehrenpräsident der Paneuropa-Union, Mitglied und Alterspräsident des Europäischen
Parlamentes, Ehrendoktor zahlreicher Universitäten und Ehrenbürger vieler Gemeinden in Mitteleuropa,
Mitglied ehrwürdiger Akademien und Institute, Träger hoher und höchster staatlicher und kirchlicher
Auszeichnungen, Orden und Ehrungen, die ihm verliehen wurden in Anerkennung seines jahrzehntelangen Kampfes
für die Freiheit der Völker, für Recht und Gerechtigkeit.“
Kapuziner: „Wir kennen ihn nicht!“
Zeremonienmeister
klopft dreimal
Kapuziner: „Wer begehrt Einlaß?“
Zeremonienmeister: „Otto – ein sterblicher, sündiger
Mensch!“
Kapuziner: „So komme er herein!“
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56 Lesermeinungen
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Hoho, ich beherrsche die Frakturschreibschrift. Im Selbststudium gelernt. Meine Grossmama hat mir dann noch beigebracht, dass es beim ‘s’ einen Unterschied macht, ob es im Wort oder am Wortende ist. Mit Fraktur habe ich Gedichte verfasst.
Tchibo, womit wir wieder bei den alten jungen Römern (nicht: RömerInnen) wären. . lux in tenebris,
alle Achtung, immerhin kennen Sie Beda Venerabilis, Kirchenhistoriker, Vertreter der theotokos.
lux in tenebris (eher obscuritas in tenebris): <Sehen Sie zu, dass SIE sich für IHRE UNVERSCHÄMTE EHRABSCHNEIDENDE
BEHAUPTUNG nicht die ewige Verdammnis zuziehen, Sie alter Teufel!> . Ach, ich liebe solche Postings! Und
erst die Majuskeln! Und die beeindruckende Selbstsicherheit!
+++wer war es eigentlich, der Lenin ins Zarenreich geschmuggelt hat, um die Revolution auszulösen?+++
Das war die damalige Reichsbahn…, die hat es ber in Unkenntnis getan, weil der Waggon verplombt war…
Sie wollen mich belehren, Bernd-Jupp? Sehen Sie zu, dass SIE sich für IHRE UNVERSCHÄMTE EHRABSCHNEIDENDE BEHAUPTUNG nicht die ewige Verdammnis zuziehen, Sie alter Teufel!
@lux in tenebris Hermann Groer der Kinderschänder wäre wohl eher angebracht. Eine Frechheit ihn in einem
Atemzug mit dem hochverehrten Kard. Innitzer zu vergleiche’n. Das tut man nicht.
@Tomás: Die Freimaurerei wollte die antifreimaurerischen Monarchien beseitigen, besonders war ihr natürlich
die katholische Monarchie Österreich-Ungarns ein Dorn im Auge. Kronprinz Rudolf ist sehr wahrscheinlich
von Freimaurern beseitigt worden, als Kriegserklärung gegen Kaiser Franz Joseph. Das Datum ist auch der
Jahrestag des Todes des Engländerkönigs Karl I., der wegen Konspiration mit der Katholischen Kirche
von protestantischen Rädelsführern hingerichtet wurde. Franz Ferdinand und Sophie wurden von der „Schwarzen
Hand“ ermordet, sehr wahrscheinlich von der Freimaurerei angestiftet. Kaiser Franz Joseph hatte sich zusätzlich
den besonderen Haß der Freimaurerei 1903 zugezogen, als er ein Veto gegen die Papstwahl des Freimaurerkandidaten
Rampolla einlegen ließ – durch den Kardinal von Krakau. Johannes XXIII. wurde wohl nicht zufällig ausgerechnet
am Österreichischen Nationalfeiertag zum Papst gemacht, das Todesdatum Pius’ XII. ist auch der Jahrestag
des Todes des vergifteten deutschen Papstes Clemens II. Kaiserin Zita sprach immer von den Freimaurern,
denen sie die Verantwortung für den Krieg gab. Die Familie Habsburg weiß somit sehr gut, wer ihr Feind
ist. Auch Protestantenkaiser Wilhelm II. galt als antifreimaurerisch.
Ja, ich erinnere mich noch sehr gut an das eindrucksvolle Requiem für Ihre Majestät, Kaiserin Zita. Dies zelebrierte damals Kardinal Groer. Selbst eine majestätisch-mystische Erscheinung, vergeistigt, verinnerlicht und im besten Sinne hoheitsvoll, milde, doch ohne Servilität und Vertretergrinsen. Er erinnerte immer an den großen Kardinal Innitzer.
@konradgeorg Die von Österreich verlangten Konsequenzen und wie die Forderungen kurzfristig durchgezogen wurden, waren so exzessiv, dass sogar Kaiser Wildem meinte, dass die Zugeständnisse der Serben binnen 14 Tagen das Äußerste des Erreichbaren waren, Außenminister Graf Berchthold vertrat die Devise, so viel fordern dass nicht nachgegeben wird und nicht kann, dieser trat 1915 nach den äußerst schweren Niederlagen in Galizien im Herbst 1914, die ganze österreichische Berufsarmee war de facto vernichtet, einschließlich der Tiroler Kaiserjäger, fortan war Österreich auch nicht mehr in der Lage große Offensiven im Alleingang durchzuführen oder abzuwehren, und nachdem er den Kriegseintritt Italiens nicht verhindern konnte, und war, man lese und staune, dieser zurückgetretene Kriegstreiber war bis 1918 militärischer Berater des gottseligen Kaisers Karl, na dann Prost!
#37 KonradGeorg 13:54:57 | Mittwoch, 13. Juli 2011
@ Thomasius sie sind da nicht ausreichend informiert, oder sogar vorsätzlich indoktriniert worden. Im
zaristischen Rußland sind in X Jahren soviele Todesurteile vollstreckt worden, wie unter den Kommunisten
innerhalb 14 Tagen. Ich habe die Zahlen nicht bei der Hand, deshalb habe ich kraß übertrieben. Unter
den Zaren gab es eine Justiz, unter Lenin sofort Willkür und Terror. 16 Jahre nach Lenin kam sein Zwilling
Hitler ans Ruder:
Abu: Bei der Auslösung der beiden Weltkriege waren Kriegstreiber auf allen Seiten tätig. Die These der
deutschen Alleinschuld bei diesen beiden Kriegen ist unhaltbar. Nach Meinung von Verschörungstheoretikern,
wurde der I. Weltkrieg von den Allierten geführt, unter anderem, um die Monarchien in Österreich, Deutschland
und Rußland zu stürzen.
#26 KonradGeorg >Rußland, Deutschland und Österreich haben für die Abschaffung der Monarchie teuer
bezahlt.< Falsch. Russland,Deutschland und Österreich haben für die Taten ihrer Herrscher – Zar, Kaiser,Kaiser –
schwer bezahlt.
Wenn dem so ist, könnte eigentlich jeder den „heroischen Liebesakt“ beten, d.h. das alle geistigen Verdienste
statt einem selbst den „Armen Seelen“ zukommen sollen.Es soll ja für den Beter kein Schaden sein ! (auf
Gloria.TV Video zum Mitbeten). Es muss aber doch „Verdienste“ geben, die im Jenseits zählen, wozu hätte
es sonst diese Offenbarung gebraucht ? Da S.K.u.K.H. doch aus einer sehr gläubigen Familie stammt, hat
er doch bestimmt eine der bekannten Übungen gemacht, mit denen es von der kath. Kirche so etwas wie Heilsgewissheit
gibt: 7 Herz-Jesu Freitage 5 Herz-Mariä Samstage 3 Ave Maria täglich Braunes Skapulier tragen (Samstagsprivileg/Bulla
Sabbatina) Prälat Imkamp: „Wo wir (Skapulierträger) sind ,ist immer oben !“ Verehrung des Bild des barmherzigen
Jesus (ersatzweise Herz-Jesu Bild)
Man sollte nicht so naiv sein zu glauben, die Kriege, die Europa heimsuchten, wären entstanden, weil es irgendeinem König oder Kaiser am Frühstückstisch einfiel, seinen Nachbarn zu überfallen, oder er weil er den sowieso nicht leiden konnte. Es gab sicher bessere und schlechtere Monarchen. Aber für Kriege, die Tod und Verwüstung, Hunger und Elend bedeuten, braucht es KRIEGSTREIBER, die auf verschiedenen Ebenen wirken und nicht zuletzt die Entscheider beeinflußen.
Was würde passieren, wenn kauz.net Einlass begehren würde? . kauz.net könnte sich ja weder als sündig
noch als sterblich bezeichnen! . Das sündlose, ewige kroiz.net schenkt Einlass. Bezahlt wird nicht mit
Geld. Die Seele genügt.
Mal abgesehen von der unterschwelligen Hochlobung ist das bisher der „normalste“ Artikel, den ich bisher auf der Seite gelesen habe. Möge er in Frieden ruhen, unser Otto!
#30 KonradGeorg 01:11:49 | Mittwoch, 13. Juli 2011
@ wickerl, so einfach gestrickt verläuft die Weltgeschichte leider nicht. Ich hoffe, Sie sind für Argumente
zugänglich. Das „Böse“ trat mit dem Aufkommen des Nationalismus und des Sozialismus in die jüngere
Weltgeschichte ein. Andrer Blödsinn war schon genug da. [Deshalb begann die Vertreibung der Deutschen
aus Polen und Tschechien theoretisch um oder nach 1850.] Serben ermordeten den österreichischen Thronfolger.
Österreich verlangte Konsequenzen. Rußland stützte Serbien. Frankreich verfolgte eigene Interessen.
Deutschland war mit Östereich verbündet. Als Ö. den Serben den Krieg erklärte, war D beistandspflichtig.
Prompt mischten alle anderen mit und zum Schluß war D der alleinige Verursacher. Der Auslöser war ein
regionaler Konflikt. (Im jüngsten Balkankonflikt stand Frankreich an der Seite der Serben, die den Krieg
gegen Slowenien begonnen hatten.) Aus heutiger Sicht zu urteilen ist ungerecht.
@wickerl: da gebe ich dir sehr recht! Das letzte deutsch-österreichische Kaiserduo war ein Desaster! Militante, geistlos-dekadente Deppen! Sowas braucht die Menschheit nicht… aber hauptsache der Vatikan sult sich im kaiserlichen Schleim und spricht solche Wahnsinnigen noch selig! Die hätten es wohl verdient in der Hölle zu schmoren!
@konradgeorg Österreich hat für den durch Kaiser Franz Josef völlig sinnlos begonnen 1. Weltkrieg, und dessen starrsinnige Regierungsführung teuer bezahlt, und noch viel teuerer die anderen Kronländer, dieses Haus ist ein großbankrottes
#26 KonradGeorg 00:06:44 | Mittwoch, 13. Juli 2011
@ Diamant „Ein Anklopfritus, mein Gott, ist das was Doofes! Ein Linker; den Kopf voll Qualm, Luft unter
den Füßen, aber den Rüssel im Dreck! @ de Boer, akzeptieren Sie auch die Anrede: Ihre königliche Hohlheit,
Königin Beatrix … Hohlköpfe mit nix Kultur Das Kondolenzschreiben des Heiligen Vaters beginnt so:
Seiner Kaiserlichen Hoheit, Erzherzog Karl von Österreich Mit tiefer Anteilnahme habe ich vom Heimgang
Ihres Vaters S. k. u. k. H. Erzherzog Otto von Österreich Kenntnis erhalten. (DT, Stephan Baier) Rußland,
Deutschland und Österreich haben für die Abschaffung der Monarchie teuer bezahlt.
das finde ich vortrefflich! So soll es sein: wenn der Mensch vor Gott tritt, nützen ihm seine irdischen Ehrentitel nichts… denn am Ende zählt nur die Ehre Gottes.
Da schau an, die Habsburger hättens besser auf dem Papst gehört und sich von den Freimaurern ferngehalten,
aber sie wollten ja nicht hören. Jetzt liegens auf dem Friedhof und Freimaurerei beherrscht die ganze
Welt
Gut AnnaAndreasTeresa habe auch nichts dagegen! Es geht vor Gott nicht um Titel und Ehrungen…sondern
allein um den Menschen, der aus dem Glauben allein Gnade vor Gott findet- egal, welche politischen oder
monarchisteischen Ttiel er wohl innehatte!
@ caesar4441 Ist doch schön so eine alte Zeremonie. Warum regen Sie sich darüber auf? Ich habe diese
Szene schon mal im Fernsehfilm „Kronprinz Rudolf „gesehen und finde es schön, dass sie auch in der heutigen
Zeit noch gehalten wird.
Lol Redax- habt Ihr den „König von Jerusalem“ eigentlich absichtlich weggelassen oder klappt’s mit C&P
noch nicht so richtig? Erzherzog von Österreich war er übrigens auch
@melchisedek Wo ist dein Problem? Es stimmt doch, dass der VFL Bochum schon lange vor dem BVB (Bekloppte
verfolgen Ball) Deutscher Fussballmeister geworden ist! Dafür brauchst du jetzt schon irgendwelche Internet-Seiten
von diversen Kirchengemeinden? Jaja, ich weiß, die Seite ist gewöhnungsbedürftig- aber etwas intensiver
sollte man sich damit schon beschäftigen!
#17 Melchisedek 21:53:02 | Dienstag, 12. Juli 2011
Multi- Kulti gelungen: ….christuskirche-bochum.de/ ‘‘Tötet die Deutschen’’ Die BRD- Sippschaft freut
sich und alle Rundfunksender rufen zu einem ‘‘Aufstand der Anständigen’’
„Wahrscheinlich wurde er erstmals 1989 bei der Beisetzung der Kaiserin Zita praktiziert.“ Soviel ich weiss,
wurde der „Habsburger Begräbnisritus“, wie es immer hieß, erstmals bei der Bestattung Kaiser Franz Josef
I. in dieser Form vollzogen. Aber meine Quelle ist nur das Hörensagen. Am besten einmal hier anfragen:
ottovonhabsburg.org Ich persönlich hätte die überlieferte Form gewählt, also: 1. Otto, Kaiserliche
Hoheit, Kronprinz und Erzherzog sowie alle weiteren Titel des Hauses 2. nur die Haupttitel, also: Otto,
Kronprinz und Erzherzog 3. Otto, ein sündiger, sterblicher Mensch Warum? Weil diese genannten Titel alle
mit der Geburt verliehen und nicht im Laufe des Lebens erworben wurden. Erworbene Titel, Stellungen, Orden
udgl. zählen eh nichts vor Gott, aber den durch Geburt verliehenen Titeln haftet etwas wie ein charakter
indelebilis an. Wenn nun auch diese nichts vor Gott gelten, dann macht dies eben das Schaudereregende
und zugleich Tröstliche dieses „Anklopfritus“ aus. Die jetzt gewählte Form hingegen trägt leider säkulare
Züge.
#14 Melchisedek 21:12:45 | Dienstag, 12. Juli 2011
++++++'‘Herzog von Auschwitz’'+++++ Die Nazi- Wahn BRD- System(Schweine- und Verdummungs-) Medien würden
Sturm laufen, bekäme ein solcher hierzulande überhaupt ein Begräbnis. Als erstes würde sich Knobloch
aufplustern, dann der Konvertit und sich selbst als ‘‘Berufsjude’‘nennende Stefan Kramer, dann Friedmann
und so würde die übliche Leier weitergehen, bis ein ‘‘Aufstand der Anständigen’’ ausgerufen wird und
gemahnt wird, die Erinnerung müsse lebendig bleiben, und die Opfer fordern zu ‘‘Zivilcourage’’ auf…
Zeremonialquellen sind in diesem Fall die Akten der Wiener Hofämter, die die Begräbnisse geplant und durchgeführt haben. Es wurden jeweils Protokolle erstellt, die man als Vorlagen für spätere Zeremonien nutzte.
wer hat denn verhindert, dass Otto Kaiser wurde? Als sein Vater starb, war dieser nicht mehr Kaiser und
das Kaiserreich gab es auch nicht mehr. Also hat niemand einen Kaiser Otto verhindert!
Mit dem „Anklopfritus“ scheint es eine besondere Bewandtnis zu haben. Nach heutigem Kenntnisstand ist er nämlich in den echten Zeremonialquellen nicht nachweisbar. Vielleicht wegen der Stäbe, die von verschiedenen Hofbeamten getragen wurden, spricht aber man spätestens seit dem 19. Jahrhundert von diesem „Ritus“ wie von einer Tatsache. Wahrscheinlich wurde er erstmals 1989 bei der Beisetzung der Kaiserin Zita praktiziert.
Nun ja, ein normaler Würschtelesser wird natürlich mit Zeremonien nichts anfangen können. Dazu bräuchte
es schon einen höheren Bildungsgrad oder die schlichte Einsicht, wie jeder ein sterblicher, sündiger
Mensch zu sein wie Bruder Otto.
NEIN, HALT, STOPP!! Was ich da am Sonntag, den 10. Juli 2011, um 11:38:25 auf: www.kreuz.net/…e.13509-remarks.html unter #13 gepostet habe, sollte doch kein ernstzunehmender Vorschlag sein, Kaiserliche Familie! DAS WAR EIN WITZ! Jessas, wenn ich doch nur geahnt hätt, dass I.K.K.H. Erzherzog Karl und Frau Demmerle hier mitlesen…