(kreuz.net, Trier) Die Sprache der neugläubigen Eucharistiefeier werde angeblich „immer eine gepflegte,
»gehobene« Sprache sein, nicht banal oder ordinär, keine Gassensprache.“
Das sulzte der langjähriger
Leiter des bundesweiten Kursangebotes „Liturgie im Fernkurs“ und Mitarbeiter am altliberalen ‘Deutschen
Liturgischen Institut’ in Trier, Artur Waibel vor der Trierer Bistumszeitung ‘Paulinus’. Das Interview
erscheint erst am 31. Juli.
Eine Zusammenfassung wurde vorab auf der Webseite des Bistums Trier publiziert.
Für ihn besteht Liturgie aus ganz viel reden
Waibel wünscht sich eine sentimentale Sakralsprache.
Sie soll „ansprechen, zu Herzen gehen, die Menschen berühren und bewegen, aufrütteln.“
Die neugläubige
Eucharistiefeier präsentiert Waibel als ein „zutiefst kommunikatives Geschehen, ein Dialog – zwischen
Gott und der Gemeinde und zwischen den Feiernden untereinander.“
Dagegen ist die katholisches Messe Gegenwart,
die durch die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi auf Golgotha zustande kommt.
Trotz des bald
fünfzigjährigen Konzils-Niederganges kocht Waibel immer noch die Sprüche der Nachkonzils-Wirren auf.
Er will die biblische Botschaft in die Sprache der „Menschen heute“ übersetzen.
Die liturgischen Gebete
möchte Waibel „in ein Sprachgewand kleiden, das zugleich schön und ansprechend ist“.
Liturgiker ohne
Liturgieverständis
Daß die Altgläubigen im Aufwind sind, kann er kaum ertragen.
Der entgottete Altliberale
kann nur „psychologisch“ verstehen, daß die jugendlichen Altgläubigen der Alten Messe „nachtrauern“.
Den ewig jungen Ritus will Waibel nur als „Auslaufmodel“ tolerieren.
„Aber, wie viele können denn noch
so gut Latein, daß sie die Botschaft verstehen und mit dem Herzen mitbeten können“ – verwechselt er
sakrale Gegenwart mit altliberalem Blabla.
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22 Lesermeinungen
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#22 Soramonas 19:18:42 | Donnerstag, 28. Juli 2011
Freimaurer und Rotary-Clubs wie die Lions und Kiwanis, Vorfeld-Organisationen, ferner Odd-Fellow Orden
und Round Tables… www.luebeck-kunterbunt.de www.bidlerberg.org Liberalismus, Modernismus, Relativismus---Zersetzung
des Glaubens und der Kirche…
Wer in der Alten Messe Sätze zu hören bekommt wie etwa ‘Adveniat regnum tuum’, muß nicht unbedingt
Latein gelernt haben, um zu verstehen. So viel begreift er allemal, daß ihm etwas signalisiert wird,
das die Enge seines Horizonts übersteigt. Etwas, das – Gott sei Dank – nicht übereinstimmt mit dem,
was gegenwärtig „Sache“ ist und obenan steht. Doch dem Mitarbeiter am ‘Deutschen Liturgischen Institut’,
Artur Waibel, fehlt offensichtlich – da kann er sich noch so sehr für eine „gehobene Sprache“ in der
Liturgie einsetzen – der Sinn für das „ganz Andere“. Wie jenen „Philistern“ in der Satire von Clemens
Brentano, über die er schrieb: „Sie nennen die Natur, was in ihren Gesichtskreis oder vielmehr in ihr
Gesichtsviereck fällt, denn sie begreifen nur viereckige Sachen, alles andere ist widernatürlich und
Schwärmerei.“
#20 Hare-Krishna 14:44:10 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Dumbledor: Naja… ich weiß nicht, ob ich protestantisch ausgerottet werden will… Ich würde katholisch
bleiben, wenn’s beliebt # Auch wenn die Wahrkathopathen nur einen Minikreis der 144 oder wenige mehr
als paradiestauglich ansehen… und sich erfreuen, wenn der gemeinsame Papa die Brüder und die Schwestern
zur ewigen Qual in die Hölle überantwortet…
#16 Hare-Krishna 00:58:45 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Wenn das alles wahr ist, ist doch alles in Butter. In wenigen Jahren gibts also nur noch lateinische alte
und noch ältere Messen!? Frohlocket und träumt weiter.
Karl Georg, ich kann könnte eine Heilige Messe in allen von der Kirche erlaubten Riten mitfeiern und
habe es auch schon mit ganzem Herzen getan. Ich habe die Verschiedenheiten schätzen gelernt. Gott und
Gemeinde gehören innig zusammen. Ich durfte die orientalischen katholischen Messen kennen lernen, die
indischen, syrischen. Die liturgische Schönheit der Gottesanbetung weiß ich zu schätzen. Ebenso eine
südamerikanisch gestaltete Eucharistiefeier. Katholisch in seiner Urbedeutung ist allumfassend, offen,
aufgeschlossen, großzügig, weit, so wie Jesus Christus mit offenen Armen für jeden Menschen. Das bekenne
ich ehrlich.
#13 (endlich mal) ein Beitrag der gut zu lesen ist – Danke! In der Sache: meines Erachtens trifft ihre
Aussage „Gottbezogen gegen gemeindebezogen“ in der Praxis zumeist zu,doch in der Praxis kann+wurde, ob
der äußeren Form, auch im trindent. Ritus die Gottbezogenheit vernachlässigt. Die Zelebration versus
Populum ist ja kein Muss des Novus Ordo+dort,wo man ihn versus orientem erlebt,schwindet ein Teil des
von ihnen beschriebenen Eindruckes der Gemeindebezogenheit.Auch ist+wird der Novus Ordo (selbstverständlich)
weiter als Stille Messe (heute: Privatmesse) gelesen,also die klassische Gemeinde und so die Bezogenheit,die
sie nennen, entfällt. Letztlich ist es ja die ganze Kirche die in jeder Hl Messe am Altar steht,ob nun
Gläubige (leiblich) zugegen oder Stillmesse. Was ich fest denke: die Christozentrik ist im trindent.
Ritus deutlicher+sichtbarer.Dies verbunden mit den äusseren Zeichen (Verneigungen u.w.) drückt die Heiligkeit
des Gescehens geeigneter aus,als der N O. Wer weiss,eine völlige Renaissance des trindent. Ritus ist
m.E. nicht wahrscheinlich,doch eine wirklich (nur) erneuerter Liturgie mit nicht den schmerzlichen Brüchen
ist das, was ich für die Zukunft erwarte – wann?? Das mit dem Hass, ist wohl leider nicht von der Hand
zu weisen. Hört+liest man aber Pius X-Vertreter (auch deren Schriften),dann ist mir das ähnlich.Diese+die
Behauptung,der Papst müsse sich bekehren usw, das Verlangen lieber gar nicht als in Hl Messen im N O
zu gehen,halten mich auf Distanz.
#13 KonradGeorg 22:50:03 | Mittwoch, 20. Juli 2011
#12 catholic Warum gilt Ihre Meinung nicht bei allen? Ich bin über ein Jahr jeden zweiten Sonntag 40
km weit zum Besuch der Alten Messe gefahren. Weil unser Pfarrer die Neue Messe korrekt zelebriert, habe
ich mit dieser keine Schwierigkeiten. Obwohl beide Riten eindeutig gültig sind, bestehen doch gewaltige
Unterschiede: Gottbezogen gegen gemeindebezogen. Schlimm ist aber, daß dieser Unterschied einen ideologischen
Grund hat und darauf die Gegnerschaft der Neugläubigen gegen die Altgläubigen beruht. Das geht ja bis
zum fanatischen Haß, bis zum charakterlosen Hintertreiben der Wünsche einer relativ kleinen Gruppe.
Dieses Verhalten halte ich für geradezu irrational.
Es gibt keine „Altliberalen.“ Das sagen nur Neidapostaten mit dem „Heiligenschein.“ Der Ritus der tridendischen
Messe ist durchaus in Ordnung, auch wenn ich das lateinische Heruntermurmeln und die Hand-und Hutküsserei
nicht jesuanisch finde. Eine verständliche heilige Messe ist mir lieber.
Sefirot: „…die außerordentliche Messe ist tridentinischen Glaubens …“ Und Sefirot ist des nach-tridentinischen
Glaubens, dass er bestens gerüstet und gut beraten ist, sich zu Fragen der katholischen Theologie zu
äußern.
Tja, bejorommer, in letzter Zeit gehen immer mehr junge Leute in die alte Messe. Das müßt ihr alten
Altliberalen jetzt tapfer durchstehen, dass ihr in Euren Selbstbeweihräuchgerungs-Events unter Euch bleibt.
Erinnert alles irgendwie an Altersheim bei Euch und an „Tanztee für Junggebliebene“: z.B. hier: www.youtube.com/watch?v=rh_nqtp3VrU
Wohl bekomm’s, bejorommer!
Bitte möglichst schnell wieder weg von den unverbindlich „spassigen Mahlhalteveranstaltungen“ in Form
der bejorommerisch hofierten „ökumenischen“ Bruchlandungen www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
@bejorommer Ich bin überrascht, es gibt Sie ja noch. Ich dachte schon, dass Sie zu den Lutheranern übergelaufen
sind, dorthin, wo Sie schon lange hin gehören.
blablablabla … – wie langweilig, was ein trauriger Tag, es regnet und regnet, und auf kreuznet werden auch keine Schwulen gejagt, wie langweilig – stattdessen blablabla
Ich habe an dem Kurs „Liturgie im Fernkurs“ teilgenommen um mehr über Liturgie zu erfahren und sie zu verstehen – zu einem tieferen Verständnis bin ich nicht gekommen, dafür habe ich einen ganzen Ordner voll diesem Bla bla … und bin dem Novo Ordus entfremdeter denn je
Zitat:„Daß die Altgläubigen im Aufwind sind, kann er kaum ertragen.“ Welcher Aufwind denn? Wieviel Prozent
der Katholiken wenden sich den Altgläubigen zu und wieviel Prozent wenden sich anderen religiösen Gruppen
(zb Freikirchen) zu und wieviele wenden sich ganz von der Kirche ab?
Ob Herr Weibel überhaupt das leiseste Gespür für das die hl. Kirche über die Jahrhunderte prägende
Wesen der lateinischen Sprache hat?; heute stehen für die hl. Messe im tridentinischen Ritus Messbücher
in Latein-Deutsch zur Verfügung; das „mit dem Herzen mitbeten“ ist ohne Probleme möglich; freilich dürfte
schon alleine die gemeinsame ehrfürchtige Ausrichtung zum Altar mit dem ALLLERHEILIGSTEN ( und nicht
einer „Kreisveranstaltung“ um den sog. „Altartisch“) während der hl. Messe zu Herzensgebeten führen;
Hw Prof. May über die Folgen mangelnder Lateinkenntnisse des Klerus; „Betätigungsdrang“ und „Redseligkeit“
ohne Frömmigkeit haben Einzug gehalten www.razyboard.com/…07921-5938281-0.html wo bleibt die Umsetzung
der Forderungen des Vaticanums II.: „Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, dass die Christgläubigen
die ihnen zukommenden Teile des Mess-Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen oder singen können.“
Ist dies etwa der vollmundig gegen andere geforderte „Gehorsam“?; die lateinische Sprache ist der Ausdruck
der Beständigkeit, der Unveränderlichkeit und der Einheit der hl. Kirche durch die Jahrhunderte, www.razyboard.com/…07888-6084917-0.html
die hl. Messe der Jahrhunderte auf Videos erklärt www.razyboard.com/…07921-5827473-0.html