10:50:03 | Freitag, 22. Juli 2011
Die sexuellen Mißbräuche sind nur eine winzige Teilmenge jener Mißbräuche, welche die Konzilskirche immer verharmlost hat und heute noch verharmlost.
(kreuz.net) Der ehemalige altliberale Bischof von Cloyne in Irland, Mons. John Magee (74), ist gerade
der Buhmann der ganzen Nation.
Das Bistum Cloyne hat seinen Sitz in der Hafenstadt Cobh im Südwesten
Irlands.
Mißbrauch der Mißbräuche für den KirchenkampfBereits im Dezember 2008 prügelten die kirchenfeindlichen
Monopolmedien den altliberalen Prälaten wegen seines Umgangs mit Mißbrauchs-Fällen.
Im März 2010
trat der gesundheitlich angeschlagene Mons. Magee vorzeitig als Bischof von Cloyne zurück.
Am 13. Juli
veröffentlichte die irische Regierung den sogenannten „Cloyne Report“.
Dieser behauptet, daß der altliberale
Prälat den Behörden zugesichert habe, alle Anklagen wegen sexueller Mißbräuche an die Polizei weiterzuleiten,
diesem Versprechen aber nicht nachgekommen sei.
Mons. Magee habe seinem Generalvikar, Prälat Denis O’Callaghan,
freie Hand gegeben, ein bischöfliches Dekret nicht zu beachten, daß die Anzeige aller Anklagen vorsah.
Jetzt wird auch der Erzbischof mutigDer altliberale Erzbischof Diarmuid Martin (66) von Dublin bekundete
jetzt, wo der Gegenwind ins Gesicht seines altliberalen Mitbruders bläst, seine „Wut“ über diesen:
„In Cloyne und vielleicht auch an anderen Orten gab es einige, die sich über die Regeln setzten, die
der Papst für die gesamte Kirche aufgestellt hat“, schimpfte der Erzbischof kürzlich während einer
Predigt.
Er forderte Bischof Magee auf, sich seiner Verantwortung zu stellen.
Der Bischof hält sich
gegenwärtig in den USA auf.
Ein führender Kopf der NachkonzilszeitMons. Magee machte in der dekadenten
Konzilskirche eine spektakuläre Karriere.
Im März 1962 wurde er als Mitglied der St. Patrick’s Gesellschaft
für auswärtige Missionen zum Priester geweiht.
Sodann wirkte er sechs Jahre als Missionar in Nigeria.
Anschließend wurde er als junger Priester Generalprokurator seines Ordens in Rom.
Schon nach wenigen
Monaten ernannte ihn Papst Paul VI.im Jahr 1969 zum Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung
der Völker.
Fast gleichzeitig erwählte der Papst ihn zu seinem Privatsekretär.
Mons. Magee wurde
von den beiden nachfolgenden Päpsten, Johannes Paul I. und Johannes Paul II., als Privatsekretär übernommen.
Im Jahr 1982 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. († 2005) zum Päpstlichen Zeremonienmeister.
Er hatte
dieses Amt bis zum Februar 1987 inne. Damals ernannte ihn der Papst zum Bischof von Cloyne in Irland.
Einfluß auf die Ernennung irischer BischöfeVon 1992 bis 1997 war Mons. Magee Mitglied der Kongregation
für die Bischöfe.
Die Kongregation hat großen Einfluß auf die Ernennung neuer Bischöfe.
Der unvorstellbare
Niedergang weiter Teile der Kirche unter Papst Johannes Paul II. ist insbesondere auf dessen verantwortungslose
Bischofsernennungen zurückzuführen.
Ein erschütterndes Beispiel dafür ist das katholische Irland.
Dort hat Johannes Paul II. einen besonders schweren Schaden angerichtet.
Johannes Paul II. soll seinem
ehemaligen Privatsekretär die letzte Soutane vermacht haben, die er als Papst getragen hat.
Ein liturgischer
ModernistMons. Magee wütete auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. nicht nur bei den Bischofsernennungen.
Er war auch Vorsitzender der Kommission für die Liturgie der Irischen Bischofskonferenz.
Dabei bemühte
er sich sehr um eine „Modernisierung“ der Liturgie.
Er förderte dabei jede Art altliberaler liturgischer
Experimente.
Unter anderem ernannte er die erste sogenannte Glaubensentwicklerin in Irland.
Sie bekam
den Auftrag, der Landdiözese Cloyne ein kosmopolitisch ausgerichtetes Pastoralmodell zu verpassen, das
sich an Vorbildern aus US-amerikanischen Stadtdiözesen orientierte.
Seine liturgischen Ansichten verriet
Bischof Magee auch im 2005, als er Pläne schmiedete, den Chorraum seiner neugotischen Kathedrale mit
einer Planierraupe
platt zu walzen.
Dieses Ansinnen konnte aber von den irischen Behörden verhindert
werden.
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