Der Leiter der islamischen Gemeinschaft in Italien wurde wegen Religionsbeleidigung zu sechs Monaten Haft verurteilt. Der Moslem ist wegen seiner Versuche, das Kreuz von öffentlichen Plätzen entfernen zu lassen, bekannt geworden.
(kreuz.net, Padua) Der Präsident der Moslemischen Union Italiens, Adel Smith, ist wegen Religionsschändung
von einem Gericht in Padua zu sechs Monaten Haft verurteilt worden.
Padua liegt am Rande der Po-Ebene
30 km westlich von Venedig. Der Ort ist die Hauptstadt der gleichnamigen norditalienischen Provinz.
Grund
für die Anklage waren Hetztiraden gegen die Kirche.
In einer italienischen Fernsehsendung hatte Smith
behauptet, daß das Kruzifix eine „an einem Stück Holz hängende nackte Leiche“ sei. Bereits im Jahr
2003 diffamierte Smith die Kirche im Fernsehen als „kriminelle Vereinigung“. Papst Johannes Paul II. beschimpfte
er als „einen Ausländer, der ein doppeltes Spiel treibt“.
Smiths umstrittener Sinn für mediale Inszenierungen
forderte schon mehrere Opfer. Einmal prügelte er sich in einer TV-Show mit einem anderen Gast.
Der Leiter
der italienischen Moslems kündigte an, daß er gegen das Urteil Berufung einlegen werde. Seine sechsmonatige
Haftstrafe wurde in eine Geldbuße von rund 6000 Euro umgewandelt.
„Ich bereue meine Aussagen nicht“ –
wird Smith von der italienischen Nachrichtenagentur ‘AGI’ zitiert. Er habe lediglich unbestreitbare, historische
Fakten ausgesprochen.
Er brenne darauf, zu erfahren, was sich angesichts des Urteils jene dächten, die
in der Vergangenheit für die freie Meinungsäußerung eintraten. Ob diese nicht auch für ihn gelte –
provozierte der Haßprediger.
Wenn nötig, werde er bei den Europäischen Gerichten Berufung einlegen –
so lange, bis er freigesprochen werde: „Ich bin zuversichtlich und sicher, daß ich am Ende Gerechtigkeit
erlange.“
Smith ist ein italienischer Staatsbürger mit einem schottischen Vater und einer ägyptischen
Mutter. Er kämpft bereits seit Jahren – ohne Erfolg – für die Entfernung von Kreuzen aus öffentlichen
Gebäuden.
Im Jahr 2003 erwirke er ein Urteil, wonach die Kreuze in den Klassenzimmern, in denen seine
Kinder unterrichtet werden, per Gerichtsentscheid entfernt werden sollten.
Nach einem Einspruch der Bildungsbehörde,
hob die italienische Justiz das Urteil wieder auf.
Das italienische Verfassungsgericht entschied im Dezember
2004, daß das Kreuz in den Klassenzimmern bleiben soll.
Die Verfassungsrichter lehnten einen Antrag
des Verwaltungsgerichtshofs der Region Veneto ab. Dieser meinte, daß das in Schulen und öffentlichen
Ämtern aufgehängte Kreuz dem Prinzip der Trennung von Kirche und Staat widerspreche.
Der jüngste Vorstoß
des Moslemführers gegen die Kirche scheiterte erst letzte Woche.
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@ Gerd-Eric Na na na Wenn du nicht christlich bist, und unbedingt hier sein möchtest, warum muß du ständig
das Christentum angreifen ? Wäre ich bei einem jüdischen oder islamischen Forum und würde anfangen
das Judentum oder den Islam anzugreifen wäre ich in 2 Sekunden rausgeflogen. Doch, auch Juden bedürfen
Jesus. Ich hoffe sehr, daß du dies nicht zu spät erkennst. Die Folgen könnten schlimm sein… und ewig
dauern.
na, na, na manch einer der lieben Diskutanten wirkt auf mich wie die von den alten Propheten Angegriffenen,
die zwar beten aber ohne wirklichen Bezug zu GOTT, manch einer wirkt wie die Sadduzäer, die nur den Kult
betrieben, ohne die Inhalte zu leben, sie sind mit Wasser besprengt, aber die Taufe ist an ihnen abgeperlt…
der Heilige Geist hat an ihnen keinen Halt gefunden. Jesus selbst hat die Gemeinde nicht auf die ihm direkt
folgen beschränkt, er hat sie geöffnet, wer dieses aber beschränkt, andere wider Jesu Wort ausschliesst,
der schliesst sich selbst aus der Gemeinde um Jesus aus. Abraham folgt blind den Geboten GOTTes und sein
Sohn Isaak ist der versprochene Sohn, doch auch Ischmael ist zu einem grossen Volk berufen. jeruschalem
ist das Zion, Rom allerdings ist zu Jesu Zeiten eine heidnische Metropole gewesen, in der auch der Mitraskult
sein Wesen trieb… Aus der kleinsten Gemeinde kommt der Messias? das ist Rom wahrlich nicht. PS.: Juden
bedürfen Jesu nicht, denn sie leben das Gesetz, und dem stimmt Jesus ausdrücklich zu.
Ora et labora Ein wenig frage ich mich dann, werter Marcel, auf welche Weise sie dem zweiten Teil von
Benedikts Forderung entsprechen wollen. Das „Beten“ (und dazu zähle ich auch das „Opfern“ und „Sühnen“)
allein hätte wohl weder dem Ordensgründer noch Jesus genügt. Das ist die Antwort auf die – pardon –
weltfremde Frage: Wie wollen Sie einen andersgläubigen bekehren, wenn Sie nicht mit ihm ins Gespräch
kommen?“ Meine Frage mag „weltfremd“ sein – aber nicht weltfremder als Jesus das war. Glauben Sie nicht,
dass der, der keinerlei Berührungsängste gegenüber Zöllnern und Sünderinnen hatte, genau das getan
hätte: mit muslimischen Menschen Sprechen, gemeinsam Essen, sich dabei sicherlich auch Streiten. Das
nicht zu tun und sich ganz auf Liturgie und Gebet zu beschränken, halte ich für problematischer, als
diesen „Dialog“ nicht gleich mit der Trinitätslehre zu beginnen! Also: welche ganz konkreten „Werke“
meinen Sie?
@ Romano, Highnoon Highnoon: Protestanten und Orthodoxe sind aber irregeleitet, denn sie schließen sich
der Kirche Christi nicht an. Romano: – ein „Dialog“ mit dem Ziel, Ungläubige zu Christus zu führen wird
anders geführt als alles, was ich bisher gesehen habe. Wenn aber der letzte Papst selber Muslime auffordert,
ihren Glauben auch in der Ferne zu leben, und den Hlg. Johannes den Täufer bittet, den Islam zu beschützen…
und den Koran küßt… was soll da ein gläubiger Muslim denken ? Daß für den Papst – für die Kirche –
ihren Glauben Geltung hat. Kein Wunder, daß die meisten Bekehrungen zum Christentum die ehemaligen Muslime
NICHT zu Kirche führt, sondern zu gewissen protestantischen Gruppierungen, die immerhin den Auftrag des
Herrn, „gehet hin“, noch ernst nehmen, auch wenn sie (noch) keine Katholiken sind. Es wird ein Dialog
geführt um des Quatschens zuliebe. Der Papst hätte den Muslimen sagen MÜSSEN, daß sie sich bekehren
sollen. Auch wenn er aus dem jeweiligen Land sofort verwiesen worden wäre.
Ora et labora Danke für die Rückmeldung zur Qualität. Ich nehme in Kürze den Text vom Netz, sobald
die Interessierten ihn lasen. Miles-Christi lag goldrichtig mit seinem Wort. Die Mär, daß der jüdische
und tatsächliche Abraham, den auch wir Christen verehren, mit dem islamischen virtuellen „Abraham“ und –
nach deren Aussage – Kaababauer identisch sei, widerlegte Dr. Raddatz (nicht nur in dem Artikel, natürlich).
Daß der „Dialog“ nicht funktionieren kann, zeigte Raddatz auch auf bestechende Weise. Jede „Alternative“
ist also besser. Nehme man einfach jene, die die Kirche 2000 Jahre lang praktizierte, bevor sie auf dem
V.II den die Wahrheit und damit Christus aufgebenden Dialog www.sspx.ca/…ellays_Interview.htm eingeflüstert
bekam. Man bete, opfere und sühne! Man rufe die Heiligen an, allen voran die Jungfrau Maria. So „einfach“
ist das, die jeden Christen ausmachende Geduld und Beharrlichkeit vorausgesetzt. Wenn ein Bild mehr sagt
als 1000 Worte, wievielmal mehr erst ein Gebet. Die Gläubigen müssen durch ihr zum Himmel donnernendes
Gebet den Boden für die Mission bereiten (ungleich „Dialog“). Das ist die Antwort auf die – pardon –
weltfremde Frage: Wie wollen Sie einen andersgläubigen bekehren, wenn Sie nicht mit ihm ins Gespräch
kommen?“ Die sich dem Dialog „Verschließenden“ sind wahrlich nicht auf Moslems beschränkt. Das Gebet
wirkt bei „dialogunwilligen“ (=die Regel) Protestanten genauso. Wie ich bezeuge.
Kopf schüttelnd… MilesChristi: es gibt nur eine vermeintliche gemeinsame Basis zwischen den sog. „abrahamitischen
Religion“. Als wenn der Katholizismus einheitlich wäre… ich bin in diesem Forum lange genug, das zu
wissen! Ich kann diesen Terminus nicht leiden, denn da gibt es ewige Gesetze GOTTes, die Jesus nicht aufhob,
die Christen meinen leugnen zu dürfen. Die Juden beten Gott an, aber leugnen Seinen Sohn. Falsch! Es
wird nur der Behauptung widersprochen, Jesus sein Gott gar selbst. Der Islam kennt kein Oberhaupt, hat
keine Organisationsstrukturen. Falsch! Es gibt nur GOTT! Der Islam hat verschiedene Gelehrten, je nach
Rechtsschule. Siehe oben Der Islam hat seinen Absolutheitsanspruch nicht relativiert und wird das garantiert
nicht tun. Erzähl das mal dem Hard-chor-Katholiken … Das gilt für alle – Protestanten, Orthodoxe,
Juden, Muslime. Sie sollten alle erfahren, daß Jesus Christus der Herr ist. Und DAS erreicht man nicht
durch diesen vermeintlichen „Dialog“ oder durch die Pest des Ökumenismus. Siehe oben…
@MilesChristi (1) Wie soll das, was sie wollen, ganz konkret geschehen? Wie wollen Sie einen andersgläubigen
bekehren, wenn Sie nicht mit ihm ins Gespräch kommen? (2) Wenn Jesus gebetet hat, hat er in jüdischer
Tradition sicherlich zum „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ gebetet. Mohammed hat wohl jedenfalls zum
„Gott Abrahams“ gebetet. Ist das nicht ein Ansatzpunkt für Gemeinsamkeiten?
Dialog und Frieden Romano, es gibt nur eine vermeintliche gemeinsame Basis zwischen den sog. „abrahamitischen
Religion“. Ich kann diesen Terminus nicht leiden, denn es drückt in meinen Augen den Versuch aus, Christentum,
Islam und Judentum auf derselben Ebene zu stellen, was zu verwerfen ist. Eine echte BAsis gibt es nicht.
Der Herr, unser Gott, ist NICHT derselbe Gott, der von den Muslimen angebetet wird. Die Juden beten Gott
an, aber leugnen Seinen Sohn. Wo ist die BAsis ?? Es gibt keinen „Vertreter des Islam“. Der Islam kennt
kein Oberhaupt, hat keine Organisationsstrukturen. Der Islam hat verschiedene Gelehrten, je nach Rechtsschule.
Aber auch diese können nicht authoritativ und im Namen des Islams für alle Muslime sprechen. Der Islam
hat seinen Absolutheitsanspruch nicht relativiert und wird das garantiert nicht tun. Das sind Wunschgedanken
vermeintlicher „Islam-Kenner“ und naiver christlicher Theologen (und Laien). Die Kirche soll keinen „Dialog“
führen, sie soll ihre Meinung klar und UNMISSVERSTÄNDLICH kundtun, sie soll lehren. Das ist ihr Auftrag.
Der Herr Jesus Christus hat nciht gesagt, „geht in alle Welt und führt einen Dialog zwischen den Religionen“,
sonder „und macht sie zu meinen Jüngern“ . Das gilt für alle – Protestanten, Orthodoxe, Juden, Muslime.
Sie sollten alle erfahren, daß Jesus Christus der Herr ist. Und DAS erreicht man nicht durch diesen vermeintlichen
„Dialog“ oder durch die Pest des Ökumenismus.
Raddatz M.E. ist die Qualität hervorragend! Ich will aber vorsichtig darauf hinweisen, dass eine solche
Vervielfältigung Verwertungsrechte an dem Artikel verletzen könnte… In der Sache teile viele Einsichten
des Autors. Ich sehe zu einem friedlichen Dialog aber auch keine Alternative, und mir wären konkrete
Beispiele, wie es besser geht, lieber. Aus Angst, keine Fehler zu machen, sollten wir uns jedenfalls nicht
in ein „Schneckenhaus“ zurückziehen. Die Kirche muss m.E. mit Vertretern des Islam im Gespräch bleiben.
Dies ist Grundlage für Mission und dient dem Frieden. Ein letztes: es ist schon richtig, dass wir die
Unterschiede zwischen den Konfessionen und Religionen nicht unter den Tisch kehren. Man sollte der katholischen
Kirche aber auch nicht sofort Schlechtes unterstellen. Dem letzten Papst ging es doch nicht um einen „Ausverkauf“
des Christlichen, sondern darum, in einer ersten Phase des Dialogs erst einmal eine gemeinsame Basis zu
entdecken – und zwar vermutlich eher auf einer emotionalen als auf einer „theologischen“ Ebene. Man kann
schließlich auch nicht sagen, die drei abrahamitischen Religionen hätten nichts gemein. Erst in einem
zweiten Schritt kann man sich dann den Unterschieden zuwenden. Dieses Letztere passiert wohl gerade im
Verhältnis zu den Lutheranern. Eine gewisse (sic!) Einigkeit in der Rechtfertigungslehre wird nun abgelöst
durch einen neuen Blick auf die Differenzen. Eine solche Entwicklung von Dialog macht mir weder Angst
noch Schwierigkeiten.
Raddatz Falls wer den Artikel von Dr. Raddatz gelesen hat bzw. lesen wollte, auf den ich am letzten Freitag
(17.) verwies: klappte alles mit den Pixelbildern? Oder waren sie zu klein/unleserlich? Über eine Rückmeldung
jener, die sich guten Willens dafür interessier(t)en, wäre ich dankbar, damit ich weiß, ob das Format
passabel ist.
AW Christus hat sowohl harte als auch milde Worte verwendet. Er war „sanft und demütig von Herzen“. Das
sollen wir in seiner Nachfolge auch sein! Hart in der Sache, aber mild in der Art, würde ich sagen (ich
weiß, daß ich selbst dieses Ideal auch nicht immer erfülle). Die Tatsache ist nun gerade andersherum:
„Hart ist diese Rede, wer kann sie hören?“ (Joh.) Der Art des Sprechens sollte hart und deutlich sein.
Doch die Praxis sollte vor allem von der Barmherzigkeit unterstützt werden. Barmherzig kann wann aber
nur dann sein, wenn man auch an Sünde und Fehler glaubt. Barmherzigkeit ist kein Indifferentismus oder
Entschuldigung eines jeden. Das heisst: Scheissegalität im Volksvokabular. Und manche Traditionalisten
hier gebrauchen ein Vokabular, daß mir angst und bange wird: „Räubersynode“, „Konzilskirche“ etc. Kann
ich mir vorstellen, wurde aber in der Kirche des öfteren gebraucht. „Konzilskirche“: davon sprach Paul
VI. selbst immer, also keine Erfindung, sondern zeitliche Positionierung. Auch scheinen mir manche Beiträge
regelrecht darauf angelegt, in vielem, was von Rom kommt, vor allem das Negative, auf jeden Fall ein Haar
in der Suppe zu finden. Da hast Du recht; aber es wundert mir nicht, nach dem vierzig Jahre in Deutschland
Stigmatisierung treuer Katholiken straflos passierte und die Vergiftung der Pfarren ruhig vorangetrieben
wurde. Die Haltung ist aber schädlich, da hast Du recht. Manchmal doch sicher.
Hm,… …Christus hat sowohl harte als auch milde Worte verwendet. Er war „sanft und demütig von Herzen“.
Das sollen wir in seiner Nachfolge auch sein! Hart in der Sache, aber mild in der Art, würde ich sagen
(ich weiß, daß ich selbst dieses Ideal auch nicht immer erfülle). Und manche Traditionalisten hier
gebrauchen ein Vokabular, daß mir angst und bange wird: „Räubersynode“, „Konzilskirche“ etc. Auch scheinen
mir manche Beiträge regelrecht darauf angelegt, in vielem, was von Rom kommt, vor allem das Negative,
auf jeden Fall ein Haar in der Suppe zu finden.
Bitte Didimus, Man soll in die harten Worte keine „Bitterkeit“ und „Rebellion“ hineinlesen. Dass die Worte
des Glaubens immer Anlass zur Verteilung waren sagt ja der Herr Selbst: „Ich bringe euch das Schwert,
nicht den Frieden*.“ *) Das heisst: nicht den weltlichen Frieden.
Würden sie nur auf Msgr. Lefebvre hören! Zitat aus dem Schreiben von 1974 (Hervorhebungen von mir):
Deshalb setzen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung unter dem Stern des Lehramtes aller Zeiten
fort, ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll. Würden die Anhänger der Tradition doch nur auf den von
ihnen so verehrten Erzbischof hören und sich zumindest bemühen, Bitterkeit, Rebellion und Groll zu vermeiden!
Offener Brief und Dr. Raddatz Der erwähnte offene Brief der ehrwürdigen Bischöfe Mayer und Lefebvre
an den Papst, der die Hauptirrtümmer des V.II und so die Krise der Kirche zusammenfaßt, ging am 21.11.1983
nach Rom und wurde am 9.12. weltweit verlesen. Hier die EDV-Fassung www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186.
Der Kampf des modernistischen Roms gegen den Erzbischof begann nach seiner kurzen Grundsatzerklärung
vom 21.11.1974. Hier die EDV-Fassung www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=211. Unterstützen kann
der erwähnte Artikel des Islam-Experten Dr. Raddatz, weil er anhand seines Fachgebietes die unhaltbaren
Behauptungen der Konzilstexte über den Islam und den Dialog als Heilmittel widerlegt. Hier eine Pixelfassung
auf fünf Seiten: S. 1 img291.echo.cx/…91/3979/ras017qv.png S. 2 img294.echo.cx/…94/2968/ras023yj.png
S. 3 img240.echo.cx/…40/6733/ras039si.png S. 4 img294.echo.cx/…94/4586/ras048kn.png S. 5 img291.echo.cx/…91/3713/ras053ln.png
Die Lektüre beider Texte empfehle ich allen Gutmütigen, die noch davon ausgehen, daß auf dem V.II alles
mit rechten Dingen zuging und es jenes „Superkonzil“ sei, wofür ausgerechnet die wenigen tatsächlichen
„Macher“ des Konzils es bis heute erfolgreich „verkaufen“. Die Haltung dieser gutgläubigen Katholiken
kann ich als ehemaliger V.II-Papalist bestens verstehen.
Can. Laut Can. 1323 des Kirchenrechts tritt eine Kirchenstrafe wie die Exkommunikation dann nicht ein,
wenn jemand „aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern jedoch die Tat
nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen gereicht“ (Nr. 4). Nr. 7 desselben Kanons legt
fest, dass der Betreffende auch dann ohne Strafe bleibt, wenn er nur „ohne Schuld geglaubt hat“, eine
solche Notlage läge vor. Selbst wenn man/Vatikan/usw keine Notlage anerkennen würde, so muss man doch
Mgr. Lefebvre zugestehen, ohne Schuld geglaubt zu haben, eine solche läge vor; damit ist eine „Exkommunikation“
aber auch bereits hinfällig. Neuer Can., wohlgemerkt. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?
Die unheilige „kreative Zweideutigkeit“ der V.II-Texte… Insofern ist die Ankündigung von Benedikt XVI,
den Buchstaben von V2 hervorzuheben und nicht den schwammigen Konzilsgeist gar nicht mal so schlecht.
Nun sind die Texte des V.II leider generell – und absichtlich – ambivalent formuliert. So unklar drückt
die Kirche sich Kraft des hl. Geistes niemals aus. Auch hier der völlige Bruch. Was bringen zweideutige
Buchstaben? Verwirrung. Wer ist der Durcheinanderbringer? Nicht der hl. Geist. Doch nur so konnte der
V.II-Schildbürgerstreich gelingen und die mehrheitlich rechtgläubigen Bischöfe von der Rheinfraktion
über den Tisch gezogen werden in alter Räubersynodenmanier. Siehe Kirchengeschichte. Wer gehörte zu
dieser unseligen Rheinfraktion und hat heute höchste Posten in der Kurie? Die Erkenntnis, daß den V.II-Texten
ambivalente Aussagen strukturell innewohnen, wird in dem hervorragenden „Essay über den Dialog der Kirche
mit dem Islam“ des letzten großen deutschen Islamexperten und Konvertiten Dr. Hans-Peter Raddatz dargelegt.
Ausgehend von „Nostra Aetat“, den unerhörten Irrtümern des V.II zum Islam. Siehe „Kirchliche Umschau“,
Sonderbeilage 2000-11. Raddatz: »{Es} ist der destabilisierende Umstand zu beachten, daß das Konzil
seinerseits sich durch das Prinzip einer „kreativen Zweideutigkeit“ konstituiert hat und daher seinen
Aussagen eine grundsätzliche Unsicherheit innewohnt. {…} Das antitrinitarische Element {wohnt} der
ambivalenten, traditionsfeindlichen Tendenz des konziliaren Denkens strukturell inne.“
#11 highnoon † 23:00:06 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Augenzeugen Unter den beiden Päpsten war es hoffähig, z.B. zu leugnen, daß die Evangelien Augenzeugenberichte
sind. O heiliger Unverstand!Werden und Entstehen des Neuen Testamentes ist an Dir vollständig vorbeigegangen.
Die Emmaus-Erzählung wird nur im Lukas-Evangelium berichtet. War Lukas also der zweite – ungenannte –
Jünger Jesu, der nach Emmaus auf dem Weg war? Deine Erkenntnisse sind wirklich grandios!
@Miles Christi Ich möchte dem Beitrag noch hinzufügen, daß weder Paul VI noch Johannes PaulII großes
Interesse daran hatten, V2 umzusetzen. Jeder dürfte wohl meine theologischen Positionen hier kennen und
ich denke, daß V2 in sich schädlich ist. Aber das wird noch maßlos durch das gesteigert, was man den
Geist des Konzils nennt. Ein schönes Beispiel ist die Konzilsmesse: Kardinal Stickler hat ganz schön
deutlich gemacht, daß Novus Ordo mit dem Wortlaut von V2 nicht zu vereinbaren ist. Denn worum es Paul
VI und Johannes Paul II ging, war der Geist des Konzils. Oberstes Ziel war der Weg in die ökumenische
Superkirche, wo alle Religionen zusammengeschlossen sind. Da nahm man es auch in Kauf, viel Traditionelles
in das Konzil einzubinden, damit man es hinterher der Vergessenheit anheimfallen lassen kann. Unter den
beiden Päpsten war es hoffähig, z.B. zu leugnen, daß die Evangelien Augenzeugenberichte sind. Aber
wehe den „bösen Schismatiker“ um Marcel Lefebvre. Insofern ist die Ankündigung von Benedikt XVI, den
Buchstaben von V2 hervorzuheben und nicht den schwammigen Konzilsgeist gar nicht mal so schlecht.
#9 MilesChristi 19:15:45 | Donnerstag, 16. Juni 2005
@ Benedikt Es wird aber ständig mit 2 Maßstäben gemessen, und zwar von Rom aus (leider). Bitte nenne
mir einen einzigen häretischen Theologen, pädophilen Priester oder Bischof, irregeleiteten Priester
der exkommuniziert worden ist. Hasenhüttl durfte JAHRELANG künftige Priester ausbilden, obwohl Atheist
und obwohl er faktisch jede Glaubenswahrheit leugnete. Hans Küng ist immer noch Priester, von Exkommunikation
keine Spur. Soweit ich weiß wurde keiner der pädophilen Priester in Amerika und der Bischöfe, der sie
geduldet hat, exkommuniziert. Kardinal Law aus Boston mußte zurücktreten – und wurde mit Santa Maria
Maggiore belohnt. Die (lateinische) Kirche in Indien wurde ab Anfang der 7oer Jahre konsequent hinduisiert
(im Namen einer INkulturation); Laien, die mit dem NOM glücklich gewesen wären und mit der FSSPX nichts
am Hut hatten, haben sich jahrelang bei Rom dagegen beschwert und wurden ignoriert. Der zuständige Erzbischof –
dessen Bruder der Hauptverantwortliche für die Paganisierung der Kirche war – wurde nicht nur Kardinal
aber auch Präfekt der Kongregation für die Ostkirchen (Lourdusamy). Auch dort von Exkommunikation keine
Spur. Priester, die in ihren Kirchen faktisch eine protestantische VErsammlung mit katholischen Brauchtumselementen
abhalten dürfen ohne jede Rüge weiter machen. Auch dort wird keiner exkommuniziert.
@ letzten drei Beiträge @Konrad: Den Namen Benedikt gibt es schon länger als drei Monate. Ich frage
dich auch nicht, ob du im Namen eines salischen Kaisers sprichst. @Marcel & MilesChristi: Ich polemisiere,
weil es mir gelinde gesagt auf den Nerv geht, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn sich ein
Priester nicht an Redemptionis Sacramentum hält, wenn ein Priester für Kondome eintritt, dann kommt
ihr, und redet daher über kirchliche Vorschriften und ewigen Gesetze, die so verletzt würden. Wenn aber
auf einmal ein „traditioneller“ Bischof daherkommt und entgegen Can 1382 einfach Bischöfe weiht, dann
ist das nur ein Gewissenskonflikt. Das sehr geehrte Teilnehmer ist ein nicht hinnehmbares Messen mit zweierlei
Maß. Ihr wendet kirchliche Vorschriften immer nur auf Leute an, die euch nicht passen und hebt die anderen
in den Himmel. Im übrigen habe ich den Gewissenskampf von Lefebvre gar nicht verurteilt. Es kann jeder
der Meinung sein, dass der alte Ritus der bessere war. Das Weihen von Bischöfe ohne päpstliche Vollmacht
dagegen ist und war verboten. Auf die unsachliche Kritik mir gegenüber, was die natürliche Verhütung
angeht sage ich jetzt nichts. Jedes Kind kann nachvollziehen, dass eine Urwaldfrau keine Temperaturkurve
aufzeichnen kann.
„Benedikt“? Willst du im Namen des neuen Hl. Vaters auftreten? Hier muss ich ausnahmsweise „Marcel“ recht
geben. Die Situation des Erzbischofs Lefebvre war von höchster Dramatik. Auch seine Gegner sollten ihn
und sein Gewissensurteil respektieren!
Humor ist, wenn man trotzdem lacht Auch von einem vorkonzilaren Papst wäre der Schismatiker Lefebvre
exkommuniziert worden. Man darf lachen. Humor ist wichtig. Unfreiwilliger auch. Spaß ohne und danke
für den Ball. Sie begreifen die Zusammenhänge nicht bzw. wollen nicht: Just die Treue Erzbischof Lefebvres
zur ewigen Lehre der Kirche, die vor dem V.II noch nicht zur Disposition stand (1), brachte den Erzbischof
erst in Konflikt mit den diese Treue brechenden Hirten bzw. umgekehrt. Ab 1962, nicht 1988! Der Erzbischof
lehrte die überlieferte Lehre der Kirche schon lange vor dem V.II ganz offiziell (2) und rückte niemals
ein Jota von ihr ab, sondern die Nachkonzilskirchenführung. Der Erzbischof wurde vom vorkonziliaren Papst
in hohe Ämter berufen und war mit ihm befreundet; sogar Johannes XIII. berief ihn in die päpstliche
Kommission zur Konzilsvorbereitung (~77 gute Schematas!). Der Erzbischof war ein intimer Kenner der Lehre,
des V.II und seiner revolutionären Vorgänge – deswegen seine Zeugenberichte so interessant. Was 2000
Jahr richtig war, ist heuer falsch? Das gibt es in der ewigen Kirche nicht! Benedikt, Sie haben nicht
nur von Natürlicher Empfängnisregelung, ihrer Verträglichkeit mit der katholische Sittenlehre und ihrer
weltweiten Anwendbarkeit ABSOLUT keine Ahnung. Aber dann schreiben Sie doch entsprechend weniger. (1)
Jedenfalls nicht in der jüngeren Kirchengeschichte. (2) Er war Missionar, Priesterausbilder und Bischofskonferenzleiter
in französisch Afrika, usw.
#5 MilesChristi 15:56:02 | Donnerstag, 16. Juni 2005
Erzbischof Lefebvre und die FSSPX Hallo, es bringt ÜBERHAUPT NICHTS sich auf eine Diskussion mit Leuten
einzulassen, die bei jedem Posting das Wort „Schisma“, „Schismatiker“ oder „Piussekte“ benutzen. Sie sind
hier um zu provozieren. Diejenigen, die es ernst mit ihrem Glauben und mit der Zukunft der Kirche meinen,
werden von sich aus auf die Erkenntnis kommen, daß es kein Schisma gibt bzw. geben kann und daß der
Notstand sehr wohl da ist. Ich frage mich nur, ob diese Leute nicht sehen wollen, daß seit 40 Jahren
(fast) alles in der Kirche erlaubt ist – pädophile Bischöfe, freimaurerische Bischöfe und Kardinäle,
protestantisierte Theologen, Kleriker und Laien, eine protestantisierte Messe, etc. – aber eben nicht
bzw. nur unter teilweise erniedrigenden Bedingungen die Messe aller Zeiten. Man darf über alles diskutieren,
ALLES in Frage stellen – Hasenhüttl war Dogmatikprofessor UND bekennender Atheist – aber eben nichdt
das letzte Konzil. Es bringt nichts, mit diesen Leuten zu diskutieren. Sie wollen es nicht sehen. Verschwinden
wir unsere Zeit nicht mit ihnen. Miles Christi
Lob und Adel 1.) Lob an Smith, daß er von seinem islamischen Götzenrecht, die Andersgläubigen grundsätzlich
belügen und betrügen zu dürfen, in diesem Punkt nicht Gebrauch macht. Im Gegensatz zu den meisten seiner
Glaubensbrüder in Europa und dem zum Sprung ansetzenden Pantherstaat Türkei. Dieser Mann spricht nur
aus, was jeder gläubige Moslem im „Wahn des Islams“ (*) zu denken hat und so bei Mohamed und im Koran
vordefiniert findet. Smiths Offenheit ist löblich. 2.) Durch Smith offenbart sich eine weitere Frucht
des V.II. An den faulen Früchten erkennt man die Natur des Baumes: dem Räuberkonzil, das in allen seinen
vielen neuen Punkten mit der hl. Überlieferung brach. Hier speziell durch die mit dem V.II erfolgte Abschaffung
der Gottesherrschaft Jesu Christi über alles – inklusive dem Staat. Die ehrwürdigen Bischöfe Mayer
und Lefebvre haben am 9. Dezember 1983 in einem offenen Brief an den Papst zusammenfassend die sechs Hauptirrtümmer
des V.II dargelegt. Er wurde in vielen Städten der Welt verlesen. Man kann nicht sagen, niemand habe
es gehört. Liest man diesen nun tatsächlich schon 22 Jahre alten Brief erneut durch, wird einem die
aus Christus gespeiste Weisheit der Worte dieser treuen Diener Gottes deutlich. Gelobt sei Jesus und Maria.
In Ewigkeit, Amen. (*) Wörtliche Bezeichnung der vorkonziliaren Päpste, deren Treue zur hl. überlieferten
Lehre im Normalfall vorbildlich war und deren Darlegung derselben die Unvereinbarkeit der nachkonziliaren
Lehre mir der ewigen dokumentiert.
Und bei uns? Ich frage mich, ob jemand wegen solcher Aussagen bei uns (in Deutschland) auch zu einer solchen
Strafe verurteilet würde. Ich kann mir leider sehr gut vorstellen, daß solcherlei Äußerungen hier
als „freie Meinungsäußerung“ gelten würde.