Heute ernannte der Papst einen Nachfolger für den schwerkranken Bischof von Bozen-Brixen.
Bereits seit August 2008 wird Mons. Muser (rechts) als neuer Bischof von Bozen-Brixen gehandelt.
(kreuz.net, Bozen) Mons. Ivo Muser (49) ist neuer Bischof von Bozen-Brixen.
Das gab der vatikanische
Pressesaal heute mittag bekannt.
Gleichzeitig nahm der Papst den Rücktritt des bisherigen Bischofs,
Mons. Karl Golser (68), an.
Der jetzt Ernannte war bereits nach dem plötzlichen Tod von Bischof Wilhelm
Egger im August 2008 als möglicher Nachfolger genannt worden.
Gesundheitszustand rapid verschlechtert
Bischof Golser wurde im Dezember 2008 von Papst Benedikt XVI. zum Oberhirten der Südtiroler Diözese
ernannt.
Bereits im Dezember 2010 diagnostizierten die Ärzte ein unheilbares Parkinson-Syndrom.
Seitdem
verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Bischofs rapid.
Im Frühjahr bot Mons. Golser dem Papst
seinen Rücktritt an.
Ein Mann des altliberalen Apparats
Mons. Muser empfing am 28. Juni 1987 in Brixen
die Priesterweihe.
Von 1989 bis 1991 war er Sekretär von Bischof Egger.
Der neue Bischof promovierte
an der von den Jesuiten geführten Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom im Fach Dogmatik.
Von
1996 bis 2010 war er Regens des altliberalen Priesterseminars der Diözese.
Seit 2002 ist Mons. Muser
im Domkapitel und seit 2005 Domdekan.
Die Bischofsweihe wird er im September empfangen.
Zölibat weist
auf die Ewigkeit
Die Südtiroler Zeitung ‘Dolomiten’ beschreibt den neuen Bischof als Liebhaber Klassischer
Musik, insbesondere von Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner und Wolfgang Amadeus Mozart.
Die Zeitung
zitiert eine frühere Aussage des neuen Bischofs zum Zölibat.
Dabei erklärte er, „offen für jede Diskussion“
zu sein: „Es ist keine Frage, daß es verheiratete Priester geben kann.“
Diese existierten auch in den
mit Rom unierten Ostkirchen.
Der neue Bischof setzt sich „persönlich nicht für die Aufhebung oder Freistellung
des Zölibates ein.“
Die Ehelosigkeit setze alles auf eine Karte: „Wenn es tatsächlich nur diese Welt
gäbe, wäre Ehelosigkeit völlig sinnlos.“
Der Zölibat weise auf eine andere, vollende Welt hin – so
Mons. Muser in der Vergangenheit.
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75 Lesermeinungen
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#75 Lycobates 20:17:02 | Donnerstag, 28. Juli 2011
@Regina1961 So einfach geht es nicht immer! Die Ehefrau muß dem auch aus freien Stücken zustimmen; sehr
oft zieht sie sich in ein Kloster zurück. Ein treffendes Beispiel aus dem 20. Jh. erwähnte ich schon
einmal: die Eltern des Theologen José Antonio de Aldama SJ 1903-1980, zuletzt in Granada. Der Vater,
Antonio de Aldama y Medívil (Conde de Aldama y Marqués de Ayala), 1867-1930, wurde 1929, wie bereits
drei seiner Söhne, Jesuit und Priester, nachdem auch seine Frau (und bereits zwei Töchter) als Nonne
ins Kloster getreten war. Zu diesem außerordentlichen Schicksal: www.jcpablos.com/…logia/Arbol/248.html
Auf diesem Photo: 4.bp.blogspot.com/…_E/s1600/aldama3.jpg der Vater, assistiert von seinen drei Jesuitensöhnen.
#73 Lycobates 17:00:56 | Donnerstag, 28. Juli 2011
Ihre Ausführungen @Jörg Guttenberger, Köln, sind korrekt. Die Ehe ist nach CIC 542 1° ein Hindernis,
daß die Aufnahme einer/eines Postulanten zum Noviziat invalidiert (Invalide ad novitiatum admittuntur:
Coniux, durante matrimonio); („coniux“ est communis generis). Ferner ist für Priesteranwärter eine bestehende
Ehe ein (einfaches) Weihehindernis, das erst durch eine Dispensation behoben werden muß (CIC 987 2°:
Sunt simpliciter impediti: Viri uxorem habentes).
#72 rheno flavia 16:25:33 | Donnerstag, 28. Juli 2011
Nir eine kleine Korrektur, werter Jörg: Hl. Weihen und feierliche Ordensgelübde sind zwar ein Ehehindernis. Aber Ehe ist kein Weihehindernis – und auch nie gewesen.
Kritischer Katholik: Zölibat Der Zölibat ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Kirchendisziplin!
In 1 Tim. 3, 1 -13 ordnet Paulus, an, daß nur geweiht werden darf, wer nur einmal verheiratet ist bzw.
war. Das schließt auch eine Wiederheirat nach Verwitweung aus. Nichts Anderes bedeutet aber der in Ost
und West gleichermaßen verpflichtgende Zölibat! Das Heiratsverbot für ledig Geweihte bedeutet eine
Erweiterung der Zölibatsverpflichtung. Im Osten kommt für Bischöfe und im Westen zusätzlich für Priester
eine bestehende Ehe als Weihehindernis hinzu. Dieses Hindernis geht über den Zölibat hinaus, ist aber
nicht dessen Inhalt. Wird im Westen ein verheirateter ehemaliger evangelischer Pfarrer nach Konversion
zum Priestr geweiht, wird lediglich vom Weihehindernis durch eine Ehe, nicht jedoch vom Zölibat dispensiert.
Denn nach Verwitweung darf dieser Priester, eben wegen des Zölibates, nicht erneut heiraten. Zwar lesen
wir, Zölibat bedeute Ehelosigkeit. Die Bedeutung dieses Begriffs hat sich jedoch gewandelt, wie die Bedeutung
vieler Begriffe. Rechtsgrundlage für die Ehelosigkeit von Ordensleuten ist nicht der Zölibat, sondern
die Ordensprofeß.
Tolerant: „Recht“ auf Religionsfreiheit, Ökumenismus und Kollegialismus sind Häresien und eine Organisation,
die diese Häresien propagiert ist nicht die Kirche, sondern eine antikatholische Sekte. rheno flavia:
Wo der Papst ist, ist die Kirche, aber wo der Sepp ist, ist nicht die Kirche. Sich einem falschen Papst
zu unterstellen ist genauso schismatisch wie sich einem wahren Papst nicht zu unterstellen.
#69 rheno flavia 02:44:28 | Donnerstag, 28. Juli 2011
Nun, in Beantwortung Ihrer bis jetzt von wesentlich kompetenteren Zuschreibern unbeantworteten Frage,
muss ich Ihnen mitteilen, dass die „blöde Klarisse“ gemeinhin unter dem Namen „ clarissa colonia“ zuschreibt.
Sie ist eine Zuschreiberin, die gewisse Vorlieben – möglicherweise sogar Kenntnisse – im rechtlichen
Bereich besitzt, was an ihren einschlägigen Zuschriften leicht kenntlich wird. Darüber hinaus meint
sie wohl noch über einige – nicht besonders tiefgehende -Kenntnisse in theologischen und kirchlichen
Belangen zu verfügen. Am ärgerlichsten aber für die vorschreibenden Herren und Damen ist es, dass sie
sich nicht jubelnd dem hier herrschenden Mainstream einfügt, sondern mit nicht selten die Grenze zum
Sarkasmus überschreitender, manches Mal auch äztender Ironie die argumentativen Fehler, Schwächen,
Volten und Idiotien hiesiger Artikel und Zuschreiber aufspießt und offenlegt. . Natürlich macht sich
die Dame damit unter den gelegentlich Bloßgestellten nur bedingt Freunde, weshalb diese, meist argumentativ
schwach, geistig überfordert und intellektuell unbewaffnet, keine andere Möglichkeit außer der des
persönlichen Angriffs sehen, der an dieser scheinbar schmerzfreien Zuschreiberin aber abzuprallen scheint.
Letzte Zuflucht suchen – und finden – die armen Geschundenen dann häufig bei hiesiger Redaktion, die
dies dann zum Anlaß nimmt, die auch ihr unangenehme Zuschreiberin durch zeitweilige Sperrung des Accounts
vorübergehend – ohne dauerhaften Erfolg – auszubremsen.
#61 rheno flavia 21:17:42 | Mittwoch, 27. Juli 2011
Nun, mein werter Brandenburgis, sie sind gewiß in vielen Bereichen bewandert; leider enthielten Sie der hiesigen Leserschaft diese multiplen Kompetenzen bislang stets vor …
#55 rheno flavia 21:08:15 | Mittwoch, 27. Juli 2011
Nun, brandenburgis, Sie märkischer Lügenstreuer, welches deutsche Höchstgericht hätte jemals durch
Urteil festgestellt, daß an theologischen Lehrstühlen Irrlehren vertreten oder gelehrt werden? . Wenn’s
Ihnen nichts ausmacht, bitte mit Fundstelle und Aktenzeichen.
@ Brandenburgis Ich wünsche Ihnen einen schönen, guten Abend. Lassen Sie sich von dieser Klarisse nichts
gefallen, sie ist eine schlimme Murmeline., die andere verunglimpft weil sie glaubt, dass sie als schlaue
Professorin das darf.
Oh, dann kann man bei den Murmelbrüdern Schulden runterstreichen lassen. Das wär doch was für die Siechen,
pardon: Griechen. . Mighty Counsellor + R.I.P.
#50 Brandenburgis 20:58:55 | Mittwoch, 27. Juli 2011
BRD Gerichte haben letztinstanzlich festgestellt, daß an konzils-katholischen Universitäten bzw. Lehrstühlen in Deutschland Irrlehren verbreitet werden. Die Konzilskirche konnte trotz erheblicher Anstrengungen die diesbezüglichen Vorwürfe nicht entkräften.
#48 rheno flavia 20:55:21 | Mittwoch, 27. Juli 2011
Warum eigentlich „studieren“ die Murmelbrüder nicht an staatlichen oder päpstlichen Hochschulen? . Selber
behaupten sie ja, dort wäre die Ausbildung nicht „katholisch“ (also, was die eben so darunter verstehen).
. Vermutlich aber deshalb, weil den Verantwortlichen schwant, daß ihre Kirchenlichter dort reihenweise
durch die Prüfungen rasseln würden, so intellektuell ausstattungsfrei wie sie sind. . Thematisiert worden
ist bislang noch zu wenig, wie viele „Kellerkinder“ über das leichterlangte Murmelpriestertum den sozialen
Aufstieg suchen und als Primizspruch am besten Lk 16,3 wählen sollten …
Religionsfreiheit, Kollegialität, Dialog, Ökumene, das alles ist katholisch, all- umfassend. Die Freundlichkeit
des jetzigen Papstes und der Bischöfe zu allen Menschen, wirken für die Kirche anziehend. Nur so kann
die Kirche besser und freier evangelisieren. Europa braucht die Katholische Kirche, die nicht verholzt
und zugenäht ist, sondern gebildet, zeitnah und mit symphatischem Profil. Wer sich gegen diese katholische
Kirche nach dem Konzil bösartig, respektlos und unsachlich stellt, kann kaum noch für römisch katholisch
gehalten werden. Er ist eher ein Apostat. Auch Kritik erfordert höflichen Stil.
#44 rheno flavia 19:19:47 | Mittwoch, 27. Juli 2011
Ach, wo ich Sie grade treffe, mein Bester, wollte ich doch nicht versäumen, Ihnen meine Anerkennung für
Ihre ausgedehnten erfahrungsbasierten Spezialkenntnisse in einigen Disziplinen zu zollen. . Nie hätte
ich gedacht, daß Pornodarsteller mehrheitlich beschnitten sind. . Nun, aber man kann sich ja nicht überall
auskennen; da ist es doch gut, daß es so ausgewiesene Experten für Bereiche gibt, auf welche sich die
eigenen Kenntnisse nicht erstrecken …
catholic: Muser – wie sein Mentor –, der Sepp, befürwortet, das „Recht“ auf Religionsfreiheit, Ökumenismus,
Kollegialismus und die protestantische, und damit häretische, Auffassung von der Messe. Damit ist der
Muser, wie der Sepp, nicht katholisch. Weshalb bin ich nicht katholisch? Ich bitte um ausführliche Begründung!
>>Die Südtiroler Zeitung ‘Dolomiten’ beschreibt den neuen Bischof als Liebhaber Klassischer Musik, insbesondere
von Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner und Wolfgang Amadeus Mozart.<< Wer Bach liebt, kann kein schlechter
Mensch sein. Siehe Benedikt XVI.
kritischer Katholik Ich bin nun wirklich weg, lege mein Haupt nieder. Ich wünsche Ihnen und allen anderen
hier einen schönen Nachmittag. Und nichts für ungut, war nicht so gemeint. Ok?
@AAT erstens kommt es nicht auf die Quantität sondern auf die Qualität an. Verstehen Sie den Unterschied?
Außerdem gehört es sich nicht andere auf ihre Schwächen hinzuweisen. Wenn ich jetzt so ein großes
Hirn wie Sie hätte würde ich jetzt sagen: Entschuldigen Sie sich sofort. Aber wissen Sie soviel hat
in meinem kleinen bescheiden Hirn nicht Platz. Kapiert?
@ kritischer Katholik Bringen Sie nichts durcheinander in Ihrem verwirrten Hirn. Mein Kommentar hat sich
lediglich auf die hier stattfindende Kommunikation bezogen. Hat Ihr kleines Hirn das nun kapiert?
Die so vornehme Dame, die so viel wert auf Entschuldigungen legt, lobt Menschen,die Opfern eine Mitschuld
an ihrem Tod gibt,Wie passt sowas zusammen? Dazu als vorbildliche Mutter? Kann mir mal jemand auf die
Sprünge helfen?
Wie ich finde ist im Artikel der letzte Satz besonders bemerkenswert; „Der Zölibat weise auf eine andere,
vollende Welt hin – so Mons. Muser in der Vergangenheit.“ es ist augenscheinliche Tatsache, dass sich
hw Priester, die zum besonderen Hirtenamt eines hw Bischofs berufen worden ist, oft aus ihren früheren
Aussagen eigentliche Relativierungshülsen werden lassen; dieser Eindruck lässt sich auch bez. Mons.
Muser nicht ganz verhehlen; „offen für jede Diskussion“ Sein hört sich so gar nicht mehr gleich der
eingangs zitierten Aussage an, eher als „dialogbereite Handreichung“ an die Dauerunterminierer/innen der
hl. Kirche; welche „Ergebnisse“ derartige „Dialoge“ zeitigen, sehen wir an den Zuständen in nicht wenigen
deutschsprachigen Diözesen; die Gefahr des freien Falles in den „ökumenischen Treibsand“; die in Teilen
erkrankte hl. Kirche bedarf keiner dialogbereiter „Gutachter“ sondern zur Tat bereite Operateure; wahre
Hirten eben www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html und die ohne „Ja, aber“ die Aussagen von Papst Pius
XII. über den Zölibat verteidigen: „Da sie sich nämlich ganz Dem weihen, der ihre Grundlage schlechthin
ist und der mit ihnen sein göttliches Leben teilt, verarmen sie nicht, sondern werden über die Maßen
reich“ und so das mit der Gabe des Zölibates beschenkte hw Priestertum stärken und fördern www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
@ Mingaer Ich lege mich nun hin zu einem gemütlichen Mittagsschlaf. Die Anwesenheit der User catholic
und rheno flavia finde ich unerträglich, deren Kommentare haben mit einer netten Kommunikation nichts
mehr zu tun. Ich wünsche Ihnen die Kraft, dass Sie sich gegenüber solchen Typen gut behaupten können.
Bis ein ander Mal dann wieder. Ich sende Ihnen freundliche Grüße.
@ Mingaer Jetzt treibt sich die gekeulte Clarisse = rheno flavia sogar schon hier herum und verunglimpft
andere Leute. Mingaer lassen Sie sich von dieser schrägen Person nichts gefallen.
#7 rheno flavia 13:32:18 | Mittwoch, 27. Juli 2011
Ach, Thomas, Ihre Auffassungen und deren Vermögen sind doch hier schon so sattsam bekannt, daß deren
redundante Wiederholung nur langweilig ist. . Zur Arbeitserleichterung schlage ich vor, Sie beschränken
Ihre Zuschriften auf den Eintrag: „Einwand wie gewöhnlich.“
Es gibt keine Zölibatspflicht .Diese steht nirgends geschrieben. Außerdem wird es wohl eng mit den „gültigen“
Bischöfen.Vielleicht wird dann die kath.Kirche mal etwas fortschrittlicher.
Herr Muser ist ein Modernist und damit nicht katholisch. Er wurde im Jahr 1987 von einem modernistischen
„Bischof“ geweiht. Daher ist seine Weihe ungültig. Im September soll er im modernistischen Ritus geweiht
werden. Da diese Weihe ungültig ist, wird er auch kein Weihbischof sein. Nur ein Papst kann jemand inkardinieren.
Da der Sepp kein Papst ist, wird die Amtseinführung null und nichtig sein. Herr Muser ist nur ein häretischer
Laie, der zum Hohenpfaffen der Konzilssekte befördert werden wird. Daß Herr Muser gegen die Zölibatsplicht
ist, paßt sehr gut zu seiner modernistischen Gesinnung und der Sepp ihn befördern will, gut zu der modernistischen
Personalpolitik des Obergurus des Konzilssekte.
„Mons. Muser empfing am 28. Juni 1987 in Brixen die Priesterweihe.“ An Seiner Heiligkeit Stelle hätte
ich lustigerweise gleich einmal einen Primizianten ernannt.
>Mons. Muser ist „offen für jede Diskussion“: „Es ist keine Frage, daß es verheiratete Priester geben
kann.“ Es gebe sie auch in den mit Rom unierten Ostkirchen.< . Das lässt doch hoffen… . Wenn ein Bischof
für jede Diskussion offen, ist er zumindest nicht so verbohrt wie kranke Irre.