Homosexualität
Die Leichen im Schrank der Homo-Ideologie
Am 13. Juni wandte sich die Schweizerische „Katholische Volkspartei“ mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit. Darin kommen einige Leichen im Schrank der Homo-Ideologie zur Sprache.
(kreuz.net, Zürich) Der Homo-Bewegung sei es immer klar gewesen, daß die Familie zerstört werden müsse. Das erklärte die Schweizerische „Katholische Volkspartei“ am Montag in einer Presseaussendung.

Die Homo-Ideologie sei in ihrem Kampf gegen die Familie mit dem Marxismus verbündet. Auch dieser benütze die Zerstörung der Familie, um die gesellschaftlichen Verhältnisse ins Chaos zu stürzen.

Die „Katholische Volkspartei“ verweist in diesem Zusammenhang auf die Homepage eines Homo-Umzuges, der morgen in der Innerschweizer Stadt Luzern stattfinden soll. Die Homepage gibt einen historischen Abriß der Homo-Ideologie.

Bereits am 25. Juni 1983 habe eine homo-ideologische Demonstration im Seebecken von Luzern einen „Familiensarg“ versenkt.

Die Stadt Luzern liegt am Vierwaldstättersee, der vier Kantone der Innerschweiz berührt.

Ziel dieser skurrilen Veranstaltung sei gewesen, die „Beisetzung der patriarchalischen Institution Familie“ zu symbolisieren und den „Zwang zur Heterosexualität“ anzuklagen.

Schon damals hätten die Homo-Ideologen verlangt, daß alle Rechtsnormen, die „Nichtverheiratete benachteiligen“ und die Ehe und Familie bevorzugen, abgeschafft würden.

Gefordert wurden auch „Selbstverteidigungskurse für Homo-Ideologen“. Sie sollten vom Staat finanziert werden.

Auf einem Homo-Transparent habe es geheißen: „Die Institution Familie ist tot! Aus Kind, Frau, Mann wurden Menschen.“

In solchen Sprüche kommen – so die Katholische Volkspartei – marxistische Phantasien zum Ausdruck, wonach die Geschlechtszugehörigkeit das Resultat einer angeblichen Unterdrückung durch die gesellschaftlichen Strukturen sei.

In diesem Weltbild ist die Zugehörigkeit zum eigenen Geschlecht eine bloße Rolle, die jederzeit geändert werden kann.

Diese Theorie führt – so die „Katholische Volkspartei“ – dazu, daß die Sexualität zu einer frei verfügbaren Gebrauchsware verkommt. Die erste Folge davon sei die Promiskuität, das heißt, der unkontrollierte Geschlechtsverkehr mit verschiedenen und häufig wechselnden Partnern.

Die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinates ermutige diese Entwicklung, provoziere aber gleichzeitig den Widerstand dagegen.

Das sei der Beginn eines Heilungsprozesses.

An vorderster Stelle stehe dabei die religiöse Erneuerung. Die verstärkte Zuwendung der Menschen zur Religion sei ein Indiz, daß dieser Heilungsprozeß bereits begonnen habe.

Es sei die Aufgabe der positiven Heilungskräfte, sich in einer christlichen Koalition zusammenzuschließen.

Das sei – so die Schweizerische „Katholische Volkspartei“ abschließend – die hoffnungsvolle Schlußfolgerung aus den verlorenen Volksabstimmungen zur Abtreibung, zur Biotechnologie, zum Homo-Konkubinat, zur neuen Verfassung und zu den bilateralen Verträgen mit der EU.
      
10 Lesermeinungen
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#11   Lilith   07:16:10 | Samstag, 23. Juli 2005
Homo-Ideologie?
1. Es gibt keine Homo-Ideologie und
2. kann diese sich deshalb auch nicht mit dem Marxismus verbünden um die Gesellschaft in ein Chaos zu stürzen.
Homosexualität hat in erster Linie etwas mit Liebe zu tun und mit den Menschen im Verhältnis zueinander. Die Familie wird davon nicht berührt ob zum Beispiel eine Frau alleine mit einem Kind lebt oder mit einer anderen Frau zusammen ein Kind großzieht.
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#9   Padrone   16:08:44 | Donnerstag, 23. Juni 2005
Wasser predigen und Wein saufen …
Liebe Verfasser,
wenn ich eure Artikel zum Thema Homosexualität lese komme ich aus dem Dauergrinsen nicht mehr raus. Getreu dem Motto kehren wir vor anderen Türen dann sehen wir den Dreck vor der eigenen Türe nicht. Die Quote der homosexuellen Priester dürfte extem hoch sein. Ein guter Freund von mir ist homosexuell fühlte sich zum Priester berufen kurz vor der Weihe hat er alles aufgegeben weil er mit dem Zölibat und seiner eigenen Sexualität nicht zurecht kam. Er war in versch. Priesterseminaren und er sprach von einer Homosexuellenquote weit über 40 % die offen ihre Sexualität praktizieren und einer erheblichen Dunkelziffer. Ob diese Zahl repräsantativ ist kann ich nicht sagen aber ich kenne außer ihm auch noch 2 weitere homosexuelle Geistliche die von einer ähnl. Quote sprechen. Ich weiß nicht aber wenn ich soviel schwules Personal hätte würde ich mir mal über die eigene Politik nachdenken. Nachher stehe ich ohne Personal nach zudem heißt es doch bei der kath. Kirche „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ Wo ist denn die viel gerühmte Nächstenliebe bei den Homosexuellen ??
Das der Vatikan eine der römischen Adresse ist wo man schnell und unkompliziert homosexuellen Sex finden kann ist allgemein bekannt zumind. bei denen die es interesiert.
Also nicht vor den Türen anderer kehren sondern auch mal vor der eigenen Türe kehren und nachdenken auch Homosexuelle sind Menschen die Respekt und Liebe verdienen auch wenn sie nicht dem Dogma der röm. kath. Kirche entsprechen.
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#8   Sulpicius   11:14:00 | Samstag, 18. Juni 2005
Mtheusalix…
… und die Faschismus-Keule! Verschon uns damit!
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#7   methusalix †   19:55:30 | Freitag, 17. Juni 2005
Homosexualität und Marxismus
Also ich glaube, die Rechtskatholiken nennen die Homosexualität und den Marxismus nur deshalb in einem Atemzug, damit sie nur einen Knüppel zum draufdreschen brauchen. Ist ja auch viel einfacher! Dabei übersehen sie geflissentlich, dass sie sich damit gefährlich einer anderen, mörderischen, Ideologie nähern, die unsere homosexuellen Mitmenschen einfach ausrotten wollte und damit leider auch ziemlich erfolgreich ware. Am liebsten würde die ja den Menschen wieder den ROSA WINKEL oder den JUDENSTERN, oder ein ARMESÜNDERABZEICHEN anhängen, um sie besser ausgrenzen zu können.
Zur Familienfreundlichkeit des Marxismus noch eine Anmerkung: In der verblichenen DDR war die Geburtenrate sehr viel höher als in Westdeutschland, in Spanien oder in Italien. Genau bis zum 3. Oktober 1990. Mit diesem Datum hörte die marxistische DDR auf zu existieren und man konnte die Segnungen des Kapitalismus geniessen. Die Geburtenrate ist nie wieder auf die Höhe gestiegen, wie zu Zeiten des Marxismus.
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#6   Yersinia   17:14:54 | Freitag, 17. Juni 2005
fragt sich nur, wozu
kreuz.net so massiv gegen den „Homosexualismus“ wettert – durch die Gleichstellung von homosexuell lebenden Menschen sind Ehe und Familie nicht wirklich gefährdet – welcher Mensch, die/der mit Lust heterosexuell lebt, könnte und wollte seine sexuelle Orientierung einfach so ändern? – Ehe und Familie sind durch den „Moloch Wirtschaft“, durch den „Götzen Markt“ und eine alles verschlingende, sich selbst ständig neu schaffende und vorantreibende Leistungs- und Konsumgesellschaft viel mehr gefährdet – profunde Kritik an diesem Gesellschaftsentwurf gibt es übrigens von Autoren wie Assmann, Duchrow, Hinkelammert u.a.; profund deshalb, weil diese „theologische Ideologiekritik“ sich nicht mit Lamentiererei begnügt, sondern Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit theologischer Wissenschaft und persönlichem Glauben verbindet.
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#5   stimme der vernunft †   16:19:21 | Freitag, 17. Juni 2005
sogenannte katholische Volkspartei
Auffällig ist ja, welchen raum kreuz.net dieser winzigen Splittergruppierung einräumt.
Diese „Partei“ ist ja noch nicht einmal im Nationalrat vertreten, obwohl es in der Schweiz keine 5%-Klausel wie in Deutschlang gibt.
Zwölf Jahre nach ihrer Gründung stellt diese „Partei“ in der gesamten Schweiz gerade mal 2 Gemeinderäte als einzige Mandatsträger, sonst ist sie völlig bedeutungslos.
Wenn man kreuz.net (oder übrigens auch kath.net) liest, meint man ja wunder was die für eine gewichtige Kraft darstellen, dbei kommen die gesamtschweizerisch nicht mal auf ein halbes Prozent
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#4   Didimus   14:35:47 | Freitag, 17. Juni 2005
Keine homosexuellen Handlungen
Der ungläubige Thomas Graz will es einfach glauben, dass man schwul und katholisch zur gleichen Zeit sein könne…
Man kann schwul und katholisch sein, nur darf seine Homosexualität nicht praktizieren. Homosexuelle Handlungen sind eine in sich schwere Sünde.
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#3   Ignatius   14:06:49 | Freitag, 17. Juni 2005
Warm anziehen…
Der ungläubige Thomas Graz will es einfach glauben, dass man schwul und katholisch zur gleichen Zeit sein könne…
Er will nicht den Herrn wahrhaben wie er zum Sünder sagte: von nun an sündige nimmer…
Das kommt davon, wenn jeder glauben kann, was er will, aber nicht mehr den Glauben der Kirche annimmt, wie er offenbart worden ist, und im Normalfall auch so von der Kirche zum Glauben vorgelegt wird, für alle für uns…
Leider legt die Kirche das zur Zeit nicht mehr klar und eindeutig vor, weil sie es selber vergass, und sowas kommt heraus, ohje!
Der Mensch braucht die göttliche Führung. Er ist einfach zu beschränkt, alleine auf den Trichter zu kommen. Wie man sieht. Bei einem selber, bei den warmen Brüdern, überall.
Aber die führende Hand Gottes ausschlagen…
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#2   thaumaturgos   13:19:52 | Freitag, 17. Juni 2005
@fiore
ganz deiner meinung, manN (bei den tradis haben frauen ja auch nix zu melden, oder?) findet es schön, daß es die gibt, auf die mit unflat und gehässigkeit verwiesen werden kann
SCHÖNES CHRISTENTUM – leider
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#1   FioreGraz   12:02:49 | Freitag, 17. Juni 2005
LOL
Mann kann wirklich in alles, alles reininterpretieren, und Gruppen von rechtsausen sind da sehr berühmt. Na sima ja froh das die ein Feindbild haben, Ausländer und Judenhaß kommt heutztage nimmer so an.
LG
Fiore
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