Mißbrauchs-Hoax
Die Bischöfe geben den Klerikerstand der öffentlichen Verfolgung preis
„Wir sind über den aus dem geplanten Vorgehen sprechenden Mangel an Vertrauen zu uns Priestern erschüttert.“ Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ kritisiert die Bischöfe scharf. Der Text.
Die deutschen Bischöfe liefern die Akten ihrer Priester aus.
Die deutschen Bischöfe liefern die Akten ihrer Priester aus.
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Das Forschungskonzept des ‘Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen’ für eine empirische Untersuchung des sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz sieht die Durchsicht aller Personalakten des genannten Personenkreise der letzten 65 Jahre vor.

Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat auf seiner 185. Sitzung am 20./21. Juni 2011 beschlossen, mit dem Forschungsinstitut einen Vertrag zu schließen, der eben dieses Vorgehen regelt.

Das beschädigt das Vertrauensverhältnis nachhaltig

Als Sprecher des ‘Netzwerk Katholischer Priester’ teilen wir das Anliegen der Bischöfe, wirksame Maßnahmen zur Verhinderung des sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen durch katholische Kleriker oder andere kirchliche Mitarbeiter zu ergreifen und gegenüber den bisherigen Opfern Entschiedenheit im Handeln zu signalisieren.

Wir sind wie die Bischöfe der Meinung, daß Tätern oder Tatverdächtigen in ordentlichen Strafverfahren ihre Taten nachgewiesen werden müssen und sie durch gerichtlich festgesetzte Strafen die Konsequenzen ihres Handelns tragen sollen.

Dennoch protestieren wir entschieden gegen die beabsichtigte pauschale Herausgabe aller Personalakten zum Zwecke eines Forschungsprojektes.

Denn diese stellt aus unserer Sicht einen unerlaubten Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von Priestern, Diakonen und Ordensgeistlichen dar und beschädigt nachhaltig das Vertrauensverhältnis katholischer Kleriker gegenüber ihren Bischöfen und Oberen.

Die Bischöfe fördern den Generalverdacht

Wir sehen durch die geplante Maßnahme die Mehrheit unserer Mitbrüder einem öffentlichen Generalverdacht im Hinblick auf sexuellen Mißbrauch an Minderjährigen ausgesetzt, der bisher in erster Linie durch eine oft undifferenzierte Behandlung des Themas in den Medien hervorgerufen wurde und jetzt auch durch die eigenen Vorgesetzten in der Öffentlichkeit – wenn auch ungewollt – verbreitet wird.

Wir halten dies für ein falsches Signal in zweierlei Hinsicht.

Erstens wird das ohnehin schwierige Thema in der vergröberten Wahrnehmung der Öffentlichkeit unzulässig pauschalisiert, und zweitens stellt die ohne Befragung und Zustimmung des Einzelnen an Dritte beschlossene Auslieferung von Persönlichkeitsdaten aus allen (!) Bereichen des klerikalen Werdegangs eine grobe Verletzung der den Bischöfen und Oberen obliegenden Fürsorgepflicht für die ihnen Untergebenen dar.

Denn unabhängig von der Frage, ob die Überlassung von personenbezogenen Daten einem massiven und den Personenschutz des Einzelnen übersteigenden und ihn so aufhebenden wissenschaftlichen Interesse dient oder nicht, liegt in der ohne die Mitwirkung des Einzelnen beschlossenen Überlassung der Personalakten mehr als nur ein – auch durch die „Klarstellung“ der Deutschen Bischofskonferenz vom 5. August 2011 keineswegs gelöstes – datenschutzrechtliches Problem.

Ein ungeheuerlicher Bruch

Denn außer dem aus unserer juristisch eingehend geprüften Sicht damit einhergehenden Verstoß gegen die Kirchliche Datenschutzordnung, nach welcher der Einzelne davor zu schützen ist, daß er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird, entsteht auch ein ungeheuerlicher Bruch des Vertrauensverhältnisses zwischen Klerikern und ihren Bischöfen und Oberen.

Denn die Personalakten enthalten neben berufsbezogenen Details auch persönliche Daten aus dem privaten Umfeld eines Klerikers.

Durch das geplante Vorgehen wird der grundgesetzlich garantierte Persönlichkeitsschutz des einzelnen Klerikers, dessen Personalakte eine Vielzahl höchstpersönlicher Dokumente und Daten enthält (kirchliche Leumundszeugnisse, Werdegang, Beurteilungen etc.), grob verletzt, wenn ohne die Zustimmung des Einzelnen eine Herausgabe von personenbezogenen Daten erfolgt.

Analog haben im staatlichen Arbeitsrecht Dritte keinen Anspruch auf Herausgabe der Personalakten.

Ein Arbeitgeber kann auch nicht vertraglich eine solche auf den Weg bringen.

Selbst staatliche Petitionsausschüsse und Gerichte können nur dann die Vorlage der Personalakten anordnen, wenn der Arbeitnehmer zustimmt.

Der Eindruck: Jeder Kleriker ist ein Kinderschänder

Im Rahmen des besonderen Treueverhältnisses zwischen dem Diözesanbischof und seinen Priestern und der Fürsorgeverpflichtung des Bischofs gemäß Canon 384 des kirchlichen Gesetzbuches von 1983 muß der Bischof Maßstäbe ansetzen, die nicht hinter den Grundsätzen des staatlichen Arbeitsrechtes bei der Behandlung der Daten einer Personalakte zurückstehen.

Genau dies aber geschieht hier.

Unter der Voraussetzung daß die Deutsche Bischofskonferenz diese Beschädigung im Innenverhältnis sorgfältig gegenüber dem wissenschaftlichen Interesse abgewogen hat, aus dem heraus sie die Privatsphäre aller (!) ihrer unterstellten Kleriker Dritten überläßt, müssen wir feststellen, daß diese Interessenabwägung zweifelsohne in der breiten Öffentlichkeit den Eindruck hinterläßt, die Deutsche Bischofskonferenz unterstelle durch die Gewährung von Akteneinsicht ohne Einwilligung des Einzelnen alle Priester, Diakone und Ordensangehörige in ihrem Jurisdiktionsbereich dem Generalverdacht von sexuellem Mißbrauch an Minderjährigen.

Ein tiefer Graben

Das ‘Netzwerk Katholischer Priester’ wendet sich mit Entschiedenheit gegen das juristisch wie menschlich höchst bedenkliche Vorgehen der Deutschen Bischöfe.

Denn für die Zukunft des Priesterberufes und des Diakonats in Deutschland ist es aus unserer Sicht unerläßlich, den Zusammenhalt zwischen den Bischöfen und den ihnen anvertrauten Klerikern zu stärken.

Die – wenn auch nur mißverständliche – Stellung aller Geistlichen unter den Generalverdacht der tatsächlichen oder potentiellen Mißbrauchstäterschaft durch die ungenehmigte Überlassung aller Personalakten, wirft jedoch einen tiefen Graben zwischen den Bischöfen und ihren engsten Mitarbeitern auf.

Ein fataler Irrtum

Zahlreiche Anfragen und Beschwerden von Mitbrüdern bestärken uns, diese Kritik am Vorgehen der Bischöfe – ungeachtet unseres gelobten Gehorsams gegenüber den jeweiligen Autoritäten – mit Entschiedenheit vorzutragen.

Denn es ist aus unserer Sicht ein fataler Irrtum, zu glauben, das Joch der Schuld und der Sünde in der Kirche durch öffentlichkeitswirksame Projekte wie das Forschungsprojekt des ‘Kriminologischen Forschungsinstitutes’ abzuwenden, das eher geeignet ist, den Klerikerstand als Ganzen der öffentlichen Verfolgung preiszugeben, als ihm zu einer neuen Vertrauensbasis zu verhelfen.

Auch das zu erwartende positive Ergebnis, daß die Mehrheit der Kleriker unbescholten ist, wird keinesfalls die im Vorfeld ausgelöste Welle an durch die Bischöfe selbst materialiter verursachten Generalverdächtigungen überwiegen.

Bischöfliche Hilflosigkeit

Wir sind erschüttert über den aus dem geplanten Vorgehen sprechenden Mangel an Vertrauen zu uns Priestern und über die damit einhergehende offensichtliche Hilflosigkeit unserer Bischöfe, denen wir unser Geschick bei der Weihe buchstäblich in die Hand gegeben haben, uns in der Öffentlichkeit vor pauschalen Inkriminierungen zu bewahren.

Schon die Tatsache, daß unsere Persönlichkeitsrechte durch das Ignorieren unserer zum Vorhaben notwendigen Zustimmung verletzt werden, belegt, daß sich im Miteinander zwischen Bischöfen und Klerikern in der katholischen Kirche Deutschlands einiges ändern muß, will man den Priesterberufungen noch eine Zukunft schenken.

Wir bitten daher die Deutschen Bischöfe in aller Form ihr Vorgehen zu überdenken und von den bisherigen Planungen Abstand zu nehmen.

Herzogenrath, 6. August 2011, am Fest der Verklärung des Herrn.

Für das ‘Netzwerk Katholischer Priester’ das Sprechergremium Pfarrer Guido Rodheudt, Pfarrer Hendrick Jolie, Pfarrer Uwe Winkel.

Stellungnahme des ‘Netzwerks Katholischer Priester’ zur Entscheidung des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz auf der 185. Sitzung vom 20. /21. Juni 2011 zur Überlassung aller Personalakten sämtlicher Priester aus den deutschen Diözesen an das ‘Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen’ zur Durchführung einer empirischen Untersuchung.
      
190 Lesermeinungen
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#191   Jörg Guttenberger, Köln   21:38:14 | Mittwoch, 10. August 2011
Hier is fairerweise die Frage zu stellen, ob die Personalakten der Bischöfe und Domkapitulare genauso frei gegeben werden.
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#190   Zemach2011   12:02:57 | Dienstag, 9. August 2011
Die wahren >Geisterfüllten< Diener, Priester,Propheten und Theologen des lebendigen Gottes, sind von Anfang der Menschheit,
IMMER von Gott selber >berufen< worden,
IMMER von Gott selber >zubereitet< worden, (siehe Prophet Samuel, Elia etc.)
IMMER von Gott selber <erwählt und legitimiert< zu der Gemeinde,Volk und König gesandt worden mit der >Botschaft Gottes<.
Auch predigten sie nicht im >Namen eines Buches, ihrer Religion, Kirche, Gemeinde, Tempel oder Sekte,
SONDERN in dem GEIST, NAMEN und AUFTRAG des lebendigen GOTTES!!!
Wie Gott von Anfang an, so handelte Jesus Christus,der Sohn Gottes,
auch in demselben Geist und hat diese Vollmacht übertragen über seine berufene, zubereitete,erwählte und wiedergeborene Jünger, Aposteln,Propeten und Weissager bis zum Ende der Welt.
„Christus allein ist die TÜR, zu solch einem >geistigen Amt Gottes<, wer woanders einsteigt sagt Christus, der ist ein Dieb und ein Mörder.
Johannes 10,1-9/Matthäus 17,5/Hebräerbrief 12,25
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#189   Anaritha   09:44:47 | Dienstag, 9. August 2011
Die Wahrheit ist leider, daß der liberalen Hierarchie nicht getraut werden kann. Es sind die Geistlichen in zivil, die unglaubliche Verbrechen begangen haben. Antimodernistische Priester sind leider wenige. Ihnen wäre zu raten, zur Priesterbruderschaft St. Pius X. rüberzuwechseln, oder auch nur zu einem Ecclesia-Dei-Institut, auf jeden Fall weg von der liberalen Hierarchie mit ihren Zivilpriestern und ihren Verbrechern.
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#188   clarissa colonia   23:02:51 | Montag, 8. August 2011
Sie würgen doch nur wieder hervor, was andere ausgespien haben. Bringen Sie Quellenbeweise!
.
Ansonsten kehren Sie wie der Hund zum Ausgespieenen zurück.
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#187   Rückkehr-Ökumene   20:12:33 | Montag, 8. August 2011
Nur ein Pastoralkonzil!
Für die Beurteilung des Konzils sollte man die folgenden Worte von Kardinal Ratzinger beherzigen: „Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich bewußt in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte …“
Dieses Konzil hat sich geweigert in Übereinstimmung mit der traditionellen Lehre der Kirche zu sagen: Die Kirche Christi und die kath. Kirche ist ein und dasselbe, was Pius XII. in seiner Enzyklika Mystici corporis feststellte. Stattdessen verwendete das Konzil die Formulierung, dass die Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistiert. (LG, Art.8) Der Dogmatikprofessor Ratzinger stellte dazu fest, dass dadurch der Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche reduziert wird. Da der Absolutheitsanspruch aber nur ganz oder gar nicht erhoben werden kann, deshalb heißt er ja so, beinhaltet diese Aussage das Eingeständnis, dass mit der subsistit-in-Formel der katholische Absolutheitsanspruch aufgegeben wurde.
Hier liegt ein Bruch mit der überlieferten Lehre vor.
Auch die Aussage im Ökumenismus-Dekret, dass der Heilige Geist es nicht verschmäht, die anderen christlichen Religionen als Mittel des Heiles zu gebrauchen, stellt einen Bruch mit der traditionellen Lehre der Kirche dar.
Damit ist aber auch klar, dass es eine Interpretation des Pastoralkonzils in Kontinuität mit der überlieferten Lehre nicht geben kann. Denn wenn ein klarer Fehler vorliegt, dann ist dieser einer Interpretation gar nicht fähig.
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#186   monens   11:52:45 | Montag, 8. August 2011
Wohin steuern bloss die „Dialog“-Exzellenzen“?; wie sollen, sich zum hw Priesteramt berufene, Männer angesichts deartiger Kniefälle vor dem Weltgeist Mut schöpfen?; wer will sich schon als „gläserner hw Priester“ einer „ganz humanen“ zur Schaustellung überlassen, nur weil die hw Bischöfe in ihrer Verbeugung vor dem Weltgeist das hw Priestertum in „Pauschalverdacht“ in noch nie dagewesenen Misskredit manövrieren; angesichts der verschwindend kleinen Zahl von tatsächlichen Missbrauchsfällen innerhalb der hl. Kirche überwiegt eine erdrückende Mehrheit von ANGEBLICHEN „Missbrauchsfällen“ wie „auf den Fuss treten“, „Kopfnuss“, „am Rücken streicheln“ oder gar völlig FALSCHEN ANSCHULDIGUNGEN!; und nun gehen die hw Bischöfe hin und verkaufen ihre Untergeben am „runden Tisch des Freigeistes“?! und werden so zu Mithelfern in der Verfolgung des hw Priesteramtes!’;
www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
Ein derartiges bischöfliches Theater ist leider „passend“ zum „dialogisierenden“ Ausverkauf; es bedarf sicherlich anderer Schwerpunkte; so z.b.
www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
als die „bischöfliche Unterschrift“ auf die „Vogelfreierklärung“ des hw Priesteramtes; ratlose hw Priester sollen noch ratloser werden
www.razyboard.com/…07887-6003875-0.html
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#185   Beda   11:04:54 | Montag, 8. August 2011
sacerdos helveticus #175: <Leider hat jedoch der damalige Fürstabt wohl die „Zeichen der Zeit“ nicht erkannt.>
.
Dabei handelte es sich wohlgemerkt um Fürstabt Pankraz und nicht um Fürstabt Beda ;-)
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#184   petersemenczuk †   09:24:38 | Montag, 8. August 2011
#180 Tomas
Als ein entschiedener Christ, außerhalb der von anmaßenden Menschen/ Fleisch und Blut organisierten Kirchen, Gemeinden und Sekten seit über 50 Jahre,
bin ich erstaunt,>wie Sie das Schafsfell über Ihre alte Natur werfen<!
Hierzu muss ich auch um der Wahrheit Gottes die Ehre zu geben -sagen,
dass wenn diese niedergeschriebenen „Behauptungen“ stimmen,
ein Fortschritt aller wahren Gottes- und Christenmenschen ist.
Ich habe in meinem 76-jährigen Leben als Christ und seid dem 27-jährigen Leben als >Wiedergeburtschrist< feststellen müssen,
dass die wahren >aufrichtigen Geister Gottes< gleich in welchem menschlichen Gehege/Religionen, Kirchen und als Einzelne ich sie vorfand,
IMMER >eins< sind im Geist und in der Gesinnung und Charakter Jesu Christi,
auch wenn der Name Jesu Christi nie fiel!!!
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#183   kammerjäger   09:07:55 | Montag, 8. August 2011
@Tomás: Sie sind ein Dummschwätzer!
Hören Sie auf irgendwelchen vorgekauten Blödsinn nachzuplabbern, sondern nehmen Sie sich einfach einmal LUMEN GENTIUM zur Hand (Sie wissen doch hoffentlich, um was es sich dabei handelt). Natürlich sind Sie ein Sektierer und stehen in jeder Hinsicht außerhalb der rkKirche! Haben Sie wenigstens die Courage sich dazu zu bekennen und machen Sie sich nicht weiter lächerlich, in dem Sie sich als alleine im Besitz der göttlichen Wahrheit wähnen, mehrere Päpste als unrechtmäßig oder eben als keine, ein ganzes Konzil (und dessen Konzilsväter) als häretisch, Hunderttausende Priester als ungültig geweiht und derlei Schwachsinn mehr von sich geben!
Da war übrigens mein letzte Zuschrift zu diesem Thema an einen solchen Forumstroll (wie Sie einer sind), den man in seiner Krankheit nicht noch fördern sollte! EOD
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#182   clarissa colonia   08:59:24 | Montag, 8. August 2011
Na, Tomas, da haben’s ja eine ganze Anklageschrift verfasst. Können’s für Ihre Behauptungen auch den Beweis im Wortlaut der jeweiligen Konzilsdokumente erbringen – das ist bei Behauptungen so üblich … ?
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#181   Tomás   08:47:34 | Montag, 8. August 2011
clarissa colonia:
Das Konzil lehrt, daß es ein natürliches Recht gibt, jede Religion frei auszuüben. Die Lehre der Kirche, wonach der Staat katholisch sein muß und es dieses Recht nicht gibt, ist kein Dogma, aber eine katholische Wahrheit und ihre Leugnung kommt einer Häresie sehr nahe.
Das Konzil lehrt, daß die Kirche Christi nicht identisch mit der katholischen Kirche ist, sondern nur in ihr verwirklicht und die ostschismatischen „Kirchen“ Teil der Kirche sind. Diese Aussage stellt eine klare Infragestellung des Dogma der Einheit der Kirche im Glauben und ist häretisch.
Das Konzil lehrt, daß diese schismatischen „Kirchen“ und die protestantischen Sekten Mittel des Heiles sind. Damit leugnet das Konzil das Dogma, nach dem es außerhalb der Kirche keine Rettung geben kann. Diese Lehre ist häretisch.
Das Konzil lehrt, daß die Kirche von dem Papst und den Bischöfen geleitet wird. Hier leugnet das Konzil das Dogma des Primates des Papstes, das klar und feierlich erklärt, daß die Kirche vom Papst allein regiert wird. Die Aussage ist häretisch.
Fazit: Die Konzilsdokumente beinhalten – mindestens – ein Irrtum und drei Häresien.
Da der Heilige Geist keine Häresien und Irrtümer verbreitet kann, kommt diese Lehre nicht von Gott und das Konzil war keins.
Wenn Sie diese Festellungen widerlegen wollen, müssen Sie beweisen, daß die von mir angesprochene Irrlehren keine sind.
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#180   lux in tenebris   08:43:13 | Montag, 8. August 2011
„Die Finsternissen begreifen das lux nicht.“
–--
Lach, lukullischer Schalom. Hauptsache wir verstehen uns. Habe schon manch hübsche Kochidee aus ihrem dreifaltigen Wertstoffhof gewonnen.
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#179   clarissa colonia   01:28:33 | Montag, 8. August 2011
Welche Irrlehren?
.
Am 11.10.1962 versammelten sich mehr Konzilsväter (und -mütter) als jemals zuvor in der Kirchengeschichte zum XXI. ökumenischen Konzil.
.
Nach Anrufung des Hl. Geistes fanden angeregte und anregende Diskussionem in der Konzilsaula und außerhalb derer statt.
.
Hätte es jemals ein ökumenisches Konzil ohne dem Beistand des Geistes gegeben?
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#178   Alstak   01:12:36 | Montag, 8. August 2011
Tomás – Wenn Sie meinen, dass die angebliche Nichtbeantwortung einer Zustimmung gleicht, dann sei Ihnen das gegönnt. Die Konzilsdokumente können keine Irrlehren beinhalten. Das habe ich doch hinreichend ausgeführt. Wenn Sie die Frechheit besitzen, dem Konzil und dem Papst Häresien und Irrtümer vorzuwerfen, leugnen Sie die päpstliche Unefehlbarkeit und die Rechtmäßigkeit der Beschlüsse des Konzils. Sie sind somit nicht katholisch, da hilft Ihnen Ihre Engstirnigkeit auch nicht weiter.
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#177   Tomás   01:08:24 | Montag, 8. August 2011
Alstak:
Sie sind nicht bereit meine Frage, ob die „Konzilsdokumente“ Häresien und Irrtümer beinhalten und Ratzinger diese verbreitet, zu beantworten. Damit geben Sie zu, daß diese Vorwürfe berechtigt sind.
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#176   sacerdos helveticus   01:05:24 | Montag, 8. August 2011
@Brandenburgis
Welcher der für eine Demokratie unerlässlichen Wesenszüge entbehrte und entbehrt denn die Eidgenossenschaft beziehungsweise ihre Untergliederungen, die (Kantone und Gemeinden) Ihrer Meinung nach, da Sie Ihr den Charakter einer Demokratie aberkennen und dies scheinbar nicht nur für die Vergangenheit sondern auch für die Gegenwart („nie eine Demokratie“)
@Beda
Kann Ihnen nur zustimmen!
Leider sind die basisdemokratischen Landsgemeinden mittlerweile fast überall abgeschafft, die urdemokratischen Instrumente sind jedoch meines Erachtens im Wesentlichen weiterhin gegeben.
Dank auch für Ihren Hinweis auf die Fürstabtei St. Gallen. Leider hat jedoch der damalige Fürstabt wohl die „Zeichen der Zeit“ nicht erkannt. Hätte er auf seine Ansprüche als Teritorialherr verzichtet, wäre das Kloster als geistliches zentrum wohl erhalten geblieben (ob es dann den „Kulturkampf“ und „Klostersturm“ wie z.B. im Aargau wenige Jahrzehnte später überstanden hätte, muss natürlich offenbleiben).
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#175   clarissa colonia   00:22:51 | Montag, 8. August 2011
Fälle diözesan sammeln.
.
Staatsanwalt in Marsch setzen.
.
Der Rest ist Zurückrudern der Diözesen.
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#174   Beda   23:28:09 | Sonntag, 7. August 2011
Ach, Brandenburgis, Sie waren auch schon mal in Appenzell, Trogen, Hundwil oder Glaris?
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#173   Brandenburgis   23:25:00 | Sonntag, 7. August 2011
@Sacerdos
Die Schweiz war niemals eine Demokratie. Sie hatte vielleicht teils republikanische Züge …
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#172   Schalom   23:17:49 | Sonntag, 7. August 2011
Welch ein Meisterwerk ist doch der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten. In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt!
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#171   sacerdos helveticus   23:04:49 | Sonntag, 7. August 2011
@Brandenburgis
Habe nur ausführen wollen, dass ein Schweizer wohl kaum Interesse an einer Restauration des HRR haben wird, da die durch die Vertreibung der Habsburger und anderer Dynastien erfolgte Befreiung von der Monarchie eben erst die Demokratie der Eidgenossenschaft ermöglicht hat, mit der man bisher im Grossen und Ganzen über jahrhunderte hinweg gesehen sehr gut gefahren ist.
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#170   Beda   22:54:09 | Sonntag, 7. August 2011
Habe in letzter Zeit ein wenig in meinem geliebten Willoweit gelesen. Da stiess ich auf das Ende des Alten Deutschen Reiches. Und ich dachte mir, dieses sei ja gar nicht erloschen; das könnte doch was für die Traditionalisten sein. – Und tatsächlich! Es ist unglaublich.
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#169   Blackbird   22:53:17 | Sonntag, 7. August 2011
So, genug Spaß für heute. Guts Nächtle. :-)
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#168   Alstak   22:49:45 | Sonntag, 7. August 2011
Brandenburgensis – Sie haben Recht, es ist für Tomás wirklich schwer, einzusehen, dass er Irrlehren verbreitet und nicht katholisch ist.
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#167   Blackbird   22:47:11 | Sonntag, 7. August 2011
Nein, denn der Disput ist meistens schnell zu Ende. Die meisten sind ja schon happy, wenn sie das Ermland auf der Landkarte überhaupt finden.
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#166   Brandenburgis   22:47:04 | Sonntag, 7. August 2011
Alstak, ist das so schwer zu kapieren???????
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#165   Alstak   22:45:55 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás – Das habe ich. Vom Papst und Konzil beschlossene Dinge sind gültig. Daran gibt es nichts zu rütteln. Sie können weiter Ihren Irrlehren nachgehen oder ein vollwertiges Mitglied der RKK werden, indem Sie Papst und Konzil anerkennen. Andernfalls sind sie, ich wiederhole mich ständig, nicht katholisch.
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#164   Brandenburgis   22:43:55 | Sonntag, 7. August 2011
Blackbird, sie sind niemals in der LAge, mit Rechten zu disputieren!
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#163   Tomás   22:43:23 | Sonntag, 7. August 2011
Alstak:
Beantworten Sie meine Frage unter #141!
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#162   Blackbird   22:41:36 | Sonntag, 7. August 2011
Beda: ich mach das sehr gerne genauso mit Rechten, die vom Deutschen Reich faseln. Kleiner Hinweis, dass alle Staatsgründungen seit 1805 illegal waren, vom Rheinbund über den Deutschen Bund bis zum „weiterexistierenden Reich“ von 1871. Damit nimmt man ihnen den Wind aus den Segeln, weil sie argumentativ nur darauf vorbereitet sind, das jemand den Untergang postuliert – aber nicht das jemand schon die Gründung in Frage stellt. Wenn die Forderung im Raum steht, die Kurfürsten sollen sich versammeln und einen neuen Kaiser wählen, sind die meisten fassungslos – und still. :-)
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#161   Brandenburgis   22:40:51 | Sonntag, 7. August 2011
@Alstak
Im Gegensatz zu FSSPX ist Tomás überhaupt kein Schismatiker. Gerade weil er die Unfehlbarkeit anerkennt wird er niemals Herrn Ratzinger anerkennen. Und das Konzil war auch kein Konzil, ins Schisma gerät unweigerlich derjenige, der diese Veranstaltung als Konzil anerkennt!!!
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#160   alter ego   22:40:44 | Sonntag, 7. August 2011
@blackbird: da stimme ich zu. aber leider schlägt das pendel zur zeit in die andere richtung aus. jeder, somit auch icht, ich verdächtig, bis er seine unschuld bewiesen hat. und das belastet mich in meiner arbeit.
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#159   Schalom   22:37:45 | Sonntag, 7. August 2011
Die Finsternissen begreifen das lux nicht. So entstehen die Müllberge. Der Müll kann sortiert werden; in Wertstoffe. Aus Müll wird Energie gewonnen. Und schließlich: Was ist der Mensch? Lehm, Erde, Staub. – So beleuchtet …
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#158   Beda   22:37:24 | Sonntag, 7. August 2011
Im Gegensatz zur Schweizerischen Eidgenossenschaft blieb die Fürstabtei St. Gallen auch nach dem Schwabenkrieg eng mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation verbunden; die Äbte liessen sich ihre Regalien immer noch vom deutschen Kaiser übergeben, und die Rechtssätze des Reiches behielten ihre Gültigkeit. Die Fürstabtei St. Gallen war gleichzeitig rechtlich zwar Glied des Reiches, aber tatsächlich als Zugewandter Ort Teil der Eidgenossenschaft mit Sitz und beschränktem Stimmrecht in der Tagsatzung.
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#157   Gotthard   22:36:23 | Sonntag, 7. August 2011
haben sich die Herrschaften hier auch schon einmal mit den Hungenden in Ostafrika befasst? . ich meine finanziell?
DAS ist jetzt angesagt ohne jede Ausrede: „Ich war hungrig – und IHR habt mit zu essen gegeben“.
Alles andere ist Schrott und Müll und gehört in den Feuerofen geworfen … ist eitler Tand!
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#156   Alstak   22:34:17 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás – Sie begreifen nicht, dass die Lage klar ist. Sie aberkennen die Unfehlbarkeit des Papstes und die Rechtmäßigkeit des Konzils. Sie sind ein Schismatiker und verbreiten Irrlehren, sprechen wider die kath. Kirche. Da zwackt die Maus keinen Faden ab.
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#155   Blackbird   22:33:32 | Sonntag, 7. August 2011
Alter Ego: „begründeter Verdacht“ – damit meinte ich natürlich nicht, beim ersten Gerücht zur Polizei rennen.
Aber in der Vergangenheit war’s anscheinend eher so, das alle sehr wohl wussten, dass was dran ist und der Betroffene einfach in eine ahnungslose Gemeinde abgeschoben wurde. Sowas darfs nicht geben.
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#154   Beda   22:33:31 | Sonntag, 7. August 2011
Also ich berufe mich jetzt auf die Konstantinische Schenkung, wonach der Papst der Reichsverweser ist. Der letzte Kaiser des Alten Deutschen Reiches hat ja abgedankt. Also ist der Kaiserthron vakant. Aber hoppla – der Stuhl Petri ist auch vakant! Also brauchen wir einen Reichsverweser des Reichsverwesers. Wer könnte denn das sein? Frau Merkel oder Herr Wulff?
.
Graben auch Sie sich irgendein Dokument aus der deutschen Verfassungsgeschichte aus und erklären Sie alles Nachfolgende als ungültig. So lassen sich wundersame Phantasmen erträumen.
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#153   Gotthard   22:33:30 | Sonntag, 7. August 2011
@beda: >Aus ihrer eigenen Sicht sind die Sedisvakantisten natürlich keine Schismatiker.<
Darauf kommt es auch nicht an! Das ordentliche Lehramt, derzeit aufgeübt durch den obersten Pontifex, Benedikt XVI., ist maßgeblich …
doch diese Insektengrüppchen sind nicht einmal einer Beurteilung durch Rom wert.
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#152   Brandenburgis   22:33:07 | Sonntag, 7. August 2011
@Sacerdos
Ich sehe keinen Gegensatz zwischen Restaurationsbestrebungen im Sinne des HRR und denjenigen der Schweiz. Jeder Stand der Schweiz kann übrigens ohne Weiteres auch Mitglied im HRR sein.
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#151   MaxYasgur   22:32:49 | Sonntag, 7. August 2011
„2009 veröffentlichte Pfeiffer eine Studie über die Verbreitung rechtsextremistischer Einstellungen unter Jugendlichen. Die Studie geriet aufgrund methodischer Mängel, die zu einer deutlichen Aufblähung der Zahlen führten, in die Kritik.“ Auch der berüchtigte „Fall Sebnitz“ geht auf Pfeiffer zurück. Fälschlicherweise wurde weltweit verbreitet, es „hätten über 200 Einwohner der Stadt zugesehen, als“ ein Kind „von rechtsradikalen Jugendlichen im örtlichen Freibad im Rahmen einer so bezeichneten ‘Hinrichtung’ ertränkt worden sei“. In einem anderen Zusammenhang heißt es: „Er wurde jedoch des öfteren wegen seiner Art und Weise der Argumentation kritisiert, die viele als polemisch und verkürzt empfinden.“
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#150   Tomás   22:32:20 | Sonntag, 7. August 2011
Alstak:
Ich stelle fest, daß Sie entweder nicht willig oder unfähig sind meine Frage zu beantworten. Damit bestätigen Sie, daß meine Vorwürfe richtig sind.
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#149   alter ego   22:28:58 | Sonntag, 7. August 2011
das denke ich auch. aber auch eine erste interne untersuchung ist wichtig. auch nicht jeder leher oder kindergärtner wird sofort gemeldet. dafür gibt es zuviel falsche verdächtigungen.
ich denke, hier sind auch die gläubigen gefragt. sie sollten sich hinter oder besser vor ihre priester stellen.
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#148   lux in tenebris   22:27:24 | Sonntag, 7. August 2011
Lustig, wie unsere Foren-Trolle hier wieder fleißig ihren Müll absondern.
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#147   Blackbird   22:24:58 | Sonntag, 7. August 2011
Alter Ego: der Verdacht könnte natürlich aufkommen. Aber wenn jemand Datenschutz-rechtliche Vorbehalte gehen dieses Vorgehen hat, sollte er die schon auch vorbringen.
Es ist ziemlich deutlich, dass die Bischöfe hier versuchen, der Öffentlichkeit zu zeigen „Wir tun was gegen Kinderschänder“.
Der Schuss geht aber nach hinten los, weil auf diesem Wege gerade der Eindruck entsteht, die große Masse könnte straffällig geworden sein.
Viel sinnvoller wäre es, bei begründeten Verdachtsfällen sofort die Staatsanwaltschaft einzuschalten und keine „interne Lösung“ anzustreben, statt jetzt alle unter Generalverdacht zu stellen.
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#146   Beda   22:24:14 | Sonntag, 7. August 2011
Das ist ja logisch, dass die Sedisvakantisten behaupten, sie seien keine Schismatiker. Sie anerkennen den aktuellen Papst (zzgl. eventuell frühere Päpste) nicht und sind aus der Sicht der Amtskirche (derjenigen mit dem lebendigen Männlein auf dem Stuhl Petri im Vatikan, das im Petersdom reale Messen zelebriert und fleissig physische Enzykliken schreibt) Schismatiker. Aus ihrer eigenen Sicht sind die Sedisvakantisten natürlich keine Schismatiker. Und diese Sachlage scheint eigentlich momentan unlösbar, ist aber letzten Endes eine Art Machtkampf.
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#145   Schalom   22:24:04 | Sonntag, 7. August 2011
Ich verstehe ja, nicht viel davon. Der Obertan sticht den Untertan. Ein Papst hat einmal den Priestern mit Drohung und Gewalt das Heiraten verboten.
Was dabei herausgekommen ist, beschreiben am besten kritische Katholiken.
Ich mag es nicht, wenn respektlos gegen anständige Geistliche einer Religion gelästert wird. Vor allem als Gebetsmühle auf zwei Haxen.
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#144   alter ego   22:21:18 | Sonntag, 7. August 2011
ich würde mir wünschen, alle priester und gläubigen würden sich gegen solche unterstellung wehren.
der priester allein kann es nicht, er braucht den rückhalt der gemeinde.
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#143   Alstak   22:20:28 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás – Wie können Sie es wagen, die Beschlüsse der Heiligkeiten in Frage zu stellen? Dazu haben Sie kein Recht. Der Papst und die Beschlüsse der Konferenzen sind unfehlbar und gültig. Sie sind eben einfach ein Schismatiker und Häretiker. Weder katholisch, noch christlich.
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#142   Tomás   22:18:34 | Sonntag, 7. August 2011
Päpste und Konzilien sind unfehlbar, aber in den Dokumenten des „Konzils“ befinden sich Irrtümer und Häresien und diese werden vom Sepp propagiert.
Daher ist zu schließen, daß das Konzil kein war und der Sepp kein Papst ist.
Nicht wir, sondern Sie leugnen die Unfehlbarkeit der Päpste und der Konzilien.
Frage: Ist das „Recht“ auf Religionsfreiheit ein Irrtum und die Behauptungen, die ostschismatischen Sekten seien Teile der Kirche und wären – wie die protestantischen Sekten – Mittel des Heiles, die Kirche Christi sei nicht die katholische Kirche, sondern sei nur in dieser verwirklicht und die Kirche würde nicht vom Papst, sondern von dem Papst und den Bischöfen geleitet, Häresien?
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#141   sacerdos helveticus   22:17:51 | Sonntag, 7. August 2011
@alter ego
Kann ihnen nur zustimmen!
@Brandenburgis
Leider wurde der Beitrag zu früh abgeschickt und ist deshalb verunglückt.
Werde einmal schauen, ob die Studie von Biehl antiquarisch irgendwo erhältlich ist (auch für Jungmann ist sie ein Referenzwerk). Dabei geht es mir jedoch um die liturgiegeschichtliche frage und keineswegs um eine Restauration des HRR. Hier sollte ja klar sein, dass die Eidgenossenschaft eine andere Position vertritt. Auch wurden ja bereits die Vorfahren jener Dynastie, die auf dem Boden der Eidgenossenschaft ihren namensgebenden Stammsitz haben, schon sehr früh aus dem Land vertrieben (Schlacht bei Sempach 1386).
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#140   kristall   22:15:49 | Sonntag, 7. August 2011
ja früher war alles beßer !? pius X war wirklich ein guter papst !!!
schalom @
Y
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#139   alter ego   22:15:15 | Sonntag, 7. August 2011
ich dachte in dem artikel geht es um den generalverdacht und darum, dass die bischöfe ihre priester nicht mehr schützen, sondern selbst verurteilen.
denn sollte ein priester sich wehren, dann wäre er erst recht verdächtig.
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#138   Beda   22:14:37 | Sonntag, 7. August 2011
Ich denke, Tomás ist ein Geheimagent der Deutschen Bischofskonferenz, der beauftragt ist, hier soviel nervenden Blödsinn zu verzapfen, dass jeder, der es liest, in seiner Anerkennung von Papst Benedikt XVI., des NOM und des Konzils bestärkt wird.
.
Im Übrigen ist die sogenannte Diskussion mit Häretikern (und auch Schismatikern) – ohne irgendeiner Seite den Vorzug zu geben – ja schon logisch völlig aussichtslos, weil der Schlussstein jeder noch so langen Argumentation ja ohnehin eine Glaubensfrage ist (auch wenn das Tomás bestreitet).
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#137   Gotthard   22:11:28 | Sonntag, 7. August 2011
@Tomás, ich verbitte mir Deine kirchenfeindlichen und antichristlichen Aussprüche wie „Sepp“ über unseren derzeit regierenden Papst!
Du stehst außerhalb jeder christlichen Gemeinschaft … Deine geäußerte „Katholizität“ ist eine rein behauptete ohne jeden Realitätsbezug.
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#136   Schalom   22:11:10 | Sonntag, 7. August 2011
Früher war alles besser. Die Päpste vor allem, die Monarchie, der Weltkrieg, die Diktatur, Inquistion und Unterdrückung. Die Zahnbehandlung führte ein Schmied durch. Und die Leute waren dümmer, durften die Bibel nicht lesen und wurden von keinen Glaubensfragen gequält. Und heute? Die Kinder werden dick und dumm.
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#135   alter ego   22:10:58 | Sonntag, 7. August 2011
schade, dass hier nie zum thema geschrieben wird.
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#134   Blackbird   22:09:41 | Sonntag, 7. August 2011
Nun, für Karl den Großen musste tatsächlich die angebliche Vakanz herhalten, weil sowohl Leo III., als auch Karl selbst Kaiserin Irene nicht anerkannten.
Es wäre mir aber neu, dass sich später irgendwer um diesen päpstlichen Anspruch geschert hätte.
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#133   Brandenburgis   22:09:06 | Sonntag, 7. August 2011
Sedisvakantisten sind keinesfalls Schismatiker! Soll das ein Witz sein? Die Pius-Gruppierung ist schismatisch durch und durch. Wir hingegen sind die Treuesten der Treuen.
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#132   sacerdos helveticus   22:08:48 | Sonntag, 7. August 2011
Werde einmal schauen, ob die studie von Biehl, die auch von Jungmann mehrfach als referenz angegeben wird, noch erhältlich ist. Jedoch geht es mir mehr um die liturgiegeschichtliche Frage als um eine Restauration des HRR (WAS JA BEI EINEM . w
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#131   Beda   22:08:33 | Sonntag, 7. August 2011
Ergänzung zu #104: Barth schreibt zur Karfreitagsbitte für unseren allerchristlichsten Kaiser.
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#130   Tomás   22:08:12 | Sonntag, 7. August 2011
#121sacerdos helvedticus:
Aus diesem selben Grund dürfen im Kanon keine häretische „Päpste“ und keine häretische „Bischöfe“ genannt werden. Wenn die Piusbrüder una cum mit dem Sepp beten, ist dies unzulässig.
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#129   Gotthard   22:07:28 | Sonntag, 7. August 2011
ich werde meinem Pfarrer sofort am Montag sagen, er möge die Fürbitte für den Kaiser wieder einführen … überlassen wir es dem lieben Gott, die Fürbitte dann zu lenken …
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#128   alter ego   22:05:20 | Sonntag, 7. August 2011
ich als katholischer priester bin enttäuscht von meinem bischof und der dbk.
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#127   Alstak   22:04:35 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás – Wenn der Papst unfehlbar ist, sind es seine Beschlüsse auch. Also war das Konzil gerechtfertigt. Sie sind Schismatiker, Häretiker und Ketzer, ergo kein Katholik, da sie die Unfehlbarkeit des Papstes und seine rechtmäßige Einsetzung ablehnen. Punkt.
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#126   Beda   22:04:04 | Sonntag, 7. August 2011
Blackbird, nur ein kleiner Scherz. So behauptete es die Kirche gemäss der Konstantinischen Schenkung.
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#125   Brandenburgis   22:04:03 | Sonntag, 7. August 2011
@Sacerdos helveticos.
Völlig richtig, ein wichtiger Gesichtspunkt!
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#124   Tomás   22:02:45 | Sonntag, 7. August 2011
Alstak:
Wir weisen nach, daß der Sepp ein Apostat ist und nach der Lehre der Kirche kein Papst sein kann.
Die „Konzilsbeschlüsse“ beinhalten eine Irrlehre („Recht“ auf Religionsfreiheit) und Häresien (Ökumenismus und Kollegialismus).
Da die Lehren eines allgemeinen Konzils Bestandteil des unfehbaren Lehramtes der Kirche sind, können in den Dokumenten eines Konzils keine Irrtümer vorhanden sein. Damit war das Vatikanum II kein Konzil, sondern eine häretische Versammlung, wie die Synode von Pistoia.
Sollte Sie mit dieser Darstellung einverstanden sein, bitte ich diese zu widerlegen, und zwar mit dem Kirchenrecht und der Dogmatik in der Hand.
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#123   Blackbird   22:01:00 | Sonntag, 7. August 2011
Beda, den Rechtstand welchen Jahres referiert Willoweit denn da? Spätestens 1356 gab es eine eindeutige rechtliche Regelung, in der der Papst keine Rolle mehr spielt.
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#122   sacerdos helveticus   22:00:37 | Sonntag, 7. August 2011
@Brandenburgis/Blackbird/Beda
man muss hier unterscheiden zwischen der Oration „für den Kaiser“ und der Nennung des Kaisers im Kanon der Messe Diese war gemäss Jungmann seit dem inkrafttreten des Missale Pius V. nach dem tridentinum allgemein IN WEGFALL gekommen. „Nur auf dem Wege des Privilegs wurde frühzeitig in Spanien und 1761 in Österreich die erwähnung des Monarchen im Kanon zugestanden, ein Brauch, der in Österreich bis 1918 fortbestand.“
An anderen Orten wurde auch gewohnheitsmässig der Landesfürst im Kanon genannt. 1862 erklärte die ritenkongregation jedoch, dass eine solche nennung nur kraft eines römischen indultes statthaft sei.
Wichtig ist das Fazit von Jungmann, dass im Kanon nur die Nennung katholischer Fürsten statthaft ist, da die Nennung ja nach Papst und Bischof und vor der Nennung aller Rechtgläubigen und Förderer des katholischen Glaubens erfolgt, ein nichtkatholischer Herrscher hier in diesem Rahmen ein Fremdkörper wäre.
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#121   Beda   22:00:30 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás, Sedisvakantisten sind – wie es der Name sagt – Schismatiker und damit latae setentiae exkommuniziert.
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#120   Mary Cruz   21:57:39 | Sonntag, 7. August 2011
Jesus sandte seine Jünger wie „Lämmer unter die Wölfe“, aber er gab ihnen auch Macht über die Feinde.
Wenn die Diener Jesu Ihm treu und gehorsam sind, können ihnen die Feinde nichts anhaben.
17 Die Zweiundsiebzig aber kamen zurück voll Freude und sprachen: Herr, auch die bösen Geister sind uns untertan in deinem Namen. 18 Er sprach zu ihnen: „Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. 19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. 20 Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ Lukas 10, 17-20
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#119   kristall   21:51:30 | Sonntag, 7. August 2011
schalom !!!! die physikerin glaubt wohl sie habe einen kosmos kinderspielzeugkasten in den händen !!?? @ hahaha
Y
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#118   Beda   21:51:27 | Sonntag, 7. August 2011
Ist der Kaiserthron vakant, fällt das Reich der Verwaltung des Papstes anheim (vgl. Dietmar Willoweit, Deutsche Verfassungsgeschichte, 5. A., München 2005, S. 99).
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#117   lux in tenebris   21:47:02 | Sonntag, 7. August 2011
„Nicht die Priester sind die Versager. Das Sprichwort sagt „wie der Herr, so das Geschirr!“.“
–--
Bester Siegfried, das ist ja ein weiterer schöner Nebeneffekt dieser dreckigen Angelegenheit, dass die Herren Bischöfe von Sebnitz-Pfeiffer mit Fingern auf die Priester zeigen lassen, während sie dadurch ihre eigene jahrzehntelange Vertunschungspraxis vergessen machen. Sie, die nach dem jesuitischen Lancieren der ihnen längst bekannten Missbrauchsfälle in die Öffentlichkeit so medienwirksam aus allen Wolken fielen, sind doch die eigentlichen Hauptschuldigen an der ganzen Misere. In Irland und der USA hat man deswegen auch die richtigen kKnsequenzen gezogen und die schlimmsten Vertuscher-Bischöfe abgesetzt. Mit diesem Forschungsauftrag jedoch spielen die Bischöfe einmal mehr die Ahnungslosen. Dabei waren ihnen ALLEIN Zahl und Ausmaß der Missbräuche durch all die Jahrzehnte bestens bekannt.
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#116   Blackbird   21:46:22 | Sonntag, 7. August 2011
Brandenburgis: wie ist eigentlich Deine Auffassung zum Kurerzkanzler? Als letzter verbliebener geistlicher Kurfürst konnte er die Würde ja nicht vererben. Das Amt wäre damit seit Dalbergs Tod 1817 ebenfalls vakant.
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#115   Alstak   21:45:35 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás – Weil sie den rechtmäßigen Papst leugnen und das Konzil in Frage stellen. Deshalb sind sie nicht katholisch, sondern eine Sekte.
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#114   Beda   21:45:25 | Sonntag, 7. August 2011
Bei – Verzeihung! – Wikipedia (s.v. Reichsvikar) lese ich: „Nach dem Aussterben der bayerischen Wittelsbacher fielen beide Kurwürden und damit auch die Vikarswürden wieder auf die Pfalz zusammen.“
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#113   Schalom   21:44:33 | Sonntag, 7. August 2011
Die Mächtigen, Kaiser, Könige, Fürsten hat immer der Nimbus der von Gott Geliebten umweht. Es wurde kirchlich angeordnet, für sie zu beten. Könnte nicht auch die Weisheit und Güte des Herrn bestimmt haben, dass eine märkische Physikerin heute unser Geschick lenkt, wenn Er das nicht gewollt hätte? Aus demselben Grund, aus dem Er Katastrophen nicht verhindert? –
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#112   DerRabe   21:44:25 | Sonntag, 7. August 2011
ich hoffe sehr, dass kreuz.net noch oft beric hte gegen den speigel, pardon, spiegel bringt. denn die aussaat gegen die wöchentliche giftinjektion des spiegel kann sehr viel bewirken, auf dauer jedenfalls.
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#111   Tomás   21:44:05 | Sonntag, 7. August 2011
Beda:
Weshalb sind wir Sedisvakantisten nicht katholisch?
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#110   Brandenburgis   21:40:59 | Sonntag, 7. August 2011
Sehr empfehlen kann ich das Buch „Das liturgische Gebet für Kaiser und Reich“ von Biehl, das Barth auch öfters zitiert. Zur Reichslehre unverzichtbar, und zu den liturgischen Fragen natürlich der Standard schlechthin. Sehr gut geschrieben, ein echter Schatz. Habe es mal preiswert antiquarisch erworben und schön binden lassen.
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#109   Egon   21:39:17 | Sonntag, 7. August 2011
Sollten die deutschen Bischöfe etwa die Worte Jesu über die Aussendung der Zwölf falsch verstanden haben? Da heißt es: „Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid also klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ Könnten die Bischöfe das so verstanden haben, daß es am klügsten sei, die Schar der Priester samt Personalakten den Wölfen in den Rachen zu werfen? In dem Glauben, die werden dann satt sein und Ruhe geben?
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#108   Beda   21:38:58 | Sonntag, 7. August 2011
Tomás täuscht den Lesern hier vor, katholisch zu sein.
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#107   Blackbird   21:31:40 | Sonntag, 7. August 2011
Brandenburgis/Tomas: danke für die Korrektur. Ich hatte es nur noch so in etwa im Hinterkopf.
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#106   Mister 11   21:30:07 | Sonntag, 7. August 2011
Siegfried :
Ich stimme Ihnen zu!
Sehr richtig analysiert!
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#105   Beda   21:30:00 | Sonntag, 7. August 2011
„Erst im Jahre 1860 ordnete man an, dieses Gebet nicht mehr zu sprechen. [Anmerkung: Siehe zum Beispiel die Überschrift im Schott-Meßbuch von 1939: ‘Das folgende Gebet wurde früher für den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, den Schirmvogt der Kirche, verrichtet.’ Der Bomm ließ es spätestens seit 1937 – eine solche Ausgabe konnte ich einschauen – ganz aus. Die Altarmissalien hatten den Text aber bis 1955 noch ohne Kommentar weiterabgedruckt…] […] Wenn man diesen Aspekt betrachtet, mag man es als einen Verlust ansehen, daß Papst Pius XII. den uralten Text aus den Meßbüchern entfernen und durch einen anderen ersetzen ließ.“
.
Heinz-Lothar Barth, Ist Sankt Augustinus der Patron des laizistischen Staates?, 24.4.2008
.
www.civitas-institut.de/index.php?option=com_con…
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#104   Tomás   21:28:34 | Sonntag, 7. August 2011
Ratzinger täusch den Menschen vor, katholisch, Bischof und Papst zu sein. Damit ist er ein Betrüger.
Zur Zeit gaukelt er den Piusbruder vor, für die Messe zu sein und die Tradition zu lieben und die naiven und weltfremden Piusbrüder glauben es.
Selbsverständlich nicht Schmdberger und Fellay. Die beide sind selbst Betrüger.
Mitte 2010 hat Fellay in Bahia/Brasilien folgendes von sich gegeben (sinngemäß): „Wir befinden uns auf eine Durststrecken, die ca. 15 Jahren dauern wird. Dann kommen die jungen Bischöfe, die nicht das Konzil erlebt haben, ans Ruder.“
Damit wollte Fellay seinen Anhängern weißmachen, daß dank der jungen „Bischöfen“, die Piusbruderschaft in der Konzilssekte aufgenommen werden wird und es mit der Tradition wieder aufwärts gehen wird, obwohl Fellay sehr wohl weiß, daß die jungen „Bischöfe“ genau so häretisch oder noch häretischer als die alten sind.
Blackbird:
Die Fürbitte für den römischen Kaiser wurde Pius XII., also vor 1958, abgeschaft. Eine umstrittene Maßnahme des letzten Papstes.
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#103   Siegfried   21:27:14 | Sonntag, 7. August 2011
Der Heilige Pfarrer von Ars, der Patron der Priester, sagt in seiner Katechese über die Kirche, den Glauben und das Weihesakrakment:
„wer den Glauben zerstören will, der muß zuerst den Priesterstand vernichten. Ohne Priester gibt es kein Opfer mehr, ohne Opfer keinen Glauben und ohne Glauben keine Kirche. An dieser Vernichtung haben bereits viele gearbeitet aber keiner hat dies bisher erreicht. Die Bischöfe, die heuite zum größten Teil Angehöriger der Rotarier, oder Mitglied in einem Lionsclub sind, setzen in ihren Handlungen aller Kräfte ein, den Priesterstand zu vernichten, wie dies von den Clubs erwartet wird. Aufgabe der Bischöfe wäre es, die Heiligung der Priester und dadurch der Gläubigen zu ermöglicen. Diese Aufgabe wurde seit Beendigung des 2. VK niedergelegt, dafür aber die Entheiligung der Seminare und des Priesterstandes eingeleitet. Nun wird von diesen Herren zur letzten Schlacht aufgerufen. Sie ernten das Lob der Freimaurer. Für Ihre Handlung müssen sie sich vor dem ewigen Hohenpriester verantworten. In seinem Auftrag sollten sie den Priesterstand heiligen und weiter heranbilden und in väterlicher Liebe führen. Nicht die Priester sind die Versager. Das Sprichwort sagt „wie der Herr, so das Geschirr!“. Das heutige Kirchenproblem sind die vielen modernistischen Bischöfe, zu deren Aufgabe die Heiligung des Priesterstandes nicht gehört. Beten wir für ihre Bekehrung, oder für die Kraft zur Wahrheit, damit sie den Amtsmißbrauch beenden und ihr Amt niederlege
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#102   adlimina   21:25:08 | Sonntag, 7. August 2011
Die Formulierung „daß sich im Miteinander zwischen Bischöfen und Klerikern in der katholischen Kirche Deutschlands einiges ändern muß, will man den Priesterberufungen noch eine Zukunft schenken.“ könnte fast aus den Resolutionen von „Wir sind Kirche“ stammen … Auch die dabei vorgetragene Interpretation des Gehorsamsversprechens ist eigentlich auf Selbstbestimmtheit abzielend – jedenfalls macht der Prieser im Augenblick der Ablegung mit seinem „Ich verspreche es“ keine Einschränkungen. Am Ende werden sich die Extreme noch berühren und verbünden gegen die rigide Macht des Establishments – hier erfahren wir doch das meiste Leid in der Kirche, nicht durch irgendwelche doktrinalen Positionen.
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#101   Blackbird   21:24:36 | Sonntag, 7. August 2011
Brandenburgis: in Deutschland gilt die Festlegung der Goldenen Bulle v. 1356. Reichsvikare sind der Pfalzgraf bei Rhein (durch Erbfolge seit 1799 auch Herzog von Bayern) und der Herzog v. Sachsen.
Für Italien hat Savoyen das Generalvikariat beansprucht, was aber keine formalrechtliche Grundlage hat.
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#100   Brandenburgis   21:19:58 | Sonntag, 7. August 2011
Die Fürbitte für den Kaiser wurde endgültig wohl von „Pius XII“ (Pseudopapst) abgeschafft, das dürfte ca. 1953 gewesen sein. Die Formulierung der Ersatzbitte ist ein Scherz. Es wundert mich, daß er damit durchgekommen ist.
Bzgl. der Reichsvikare stimme ich Blackbird zu. Es könnte aber auch noch andere Reichsvikare geben, von denen ich nichts weiß.
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#99   Blackbird   21:19:49 | Sonntag, 7. August 2011
Beda: beachten muss die Kirche die Grundrechte schon auch, weil ihre Freiheit da endet, wo die Freiheit eines anderen anfängt – Stichwort immanente Schranken der Grundrechte.
Ansonsten stimmt Deine Aussage natürlich, die Kurche ist ein Grundrechtsträger und kein -verpflichteter.
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#98   Antonio Michele Ghislieri   21:19:00 | Sonntag, 7. August 2011
@Evelynn van der Meer
Ein Kommentar zu Ihren Einlassungen erübrigt sich. Man sieht mal wieder, dass Hass ein schlechter Ratgeber ist.
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#97   Beda   21:16:50 | Sonntag, 7. August 2011
Brandenburgis, es ist genau bekannt, wer die Reichsvikare heute sind?
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#96   sacerdos helveticus   21:16:02 | Sonntag, 7. August 2011
@Blackbird
Die Fürbitte für den Kaiser wurde nicht erst 1962 abgeschafft sondern bereits viel früher!
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#95   Brandenburgis   21:14:56 | Sonntag, 7. August 2011
Die heutigen Reichsvikare kennen ihre Aufgaben und Kompetenzen auch ganz genau!
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#94   Beda   21:12:05 | Sonntag, 7. August 2011
Evelynn, nochmals: Die Kirche gehört nicht zum Staat (zum Glück). Die Kirche ist nicht an die Grundrechte gebunden! Daran gebunden ist der Gesetzgeber, die ausführende Gewalt und die Gerichte.
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#93   Evelynn van der Meer   21:10:21 | Sonntag, 7. August 2011
Die Kirche darf ansonsten diskriminieren auf Teufel komm raus und damit gegen das Grundgesetz verstoßen.
.
Das ist traurig.
.
Die Kirche ist leider immer noch ein kleiner Staat im Staate.
.
Wenn Ihr wollt, dass das aufhört, habt Ihr sicher viele auf Eurer Seite!
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Es geht darum, dass Akten von zum Datenschutz VERPFLICHTETEN ausgewertet werden.
.
In den meisten kirchlichen Diensten ist die Zahlung der Bezüge outgesourct.
Das verstörß ja auch gegen den Datenschutz!
Da sollteT Ihr gleich dagegen klagen!
Kein Geld mehr, wenn die Bezahlung outgesourced wird.
.
Hat man denn mit dem anderen Priesternetzwerk, die ihrem Gewissen folgen wollen und zum Ungehorsam aufgerufen haben, auch so viel Verständnis, das man mit „Kirchenfeinden“ und schlimmeren Ausdrücken diffamierte?
.
Gehorsam versprochen und dann will man sie verklagen.
Priester sind keine einfachen Bürger mehr.
Sie haben keine vollen Bürgerrechte mehr.
Ihnen darf gekündigt werden, wenn sie sich verlieben und heiraten.
Ist das denn mit der Menschenwürde und dem Grundgesetz vereinbar?
.
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#92   Blackbird   21:03:32 | Sonntag, 7. August 2011
Beda: na bitte, da hast Du es. Im Moment sind Franz v. Bayern und Maria Emanuel v. Sachsen amtierende Reichsvikare :-)
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