Das sind die wahren Bombenwerfer: Das US-Militärbudgets macht rund 45 Prozent der Militärausgaben weltweit aus. Rechnet man Washingtons reiche Alliierte dazu, sind es 80 Prozent. Von Eric S. Margolis.
(kreuz.net/ antikrieg.com) US-Präsident Barrack Obama unterzeichnete das bitter umkämpfte Abkommen um
das US-Budget erst, als der Einbruch der Finanzmärkte ihm das Urteil sprach.
Das beste, was die angeschlagenen
US-Politiker zu dem Abkommen sagen konnten, war, daß es eine Anzahlung für spätere, ernsthafte Ausgabenkürzungen
sei.
Die Party geht weiter
Die Vereinbarung verlangt für die kommenden zehn Jahre Einsparungen in der
Höhe von 2,4 Billionen Dollar.
Ein überparteilicher Ausschuß wurde beauftragt, bis November Einsparungen
von weiteren 1,5 Billionen Dollar vorzuschlagen.
Geht man davon aus, daß das Defizit in diesem Jahr
über 1,4 Billionen Dollar betragen wird und die nationale Verschuldung die 14 Billionen Dollar Grenze
überschreitet, sind diese Kürzungen, falls sie überhaupt durchgeführt werden, um es milde auszudrücken,
bescheiden.
Mehr Kanonen, weniger Butter
Obama pries den Kompromiß als „einen wichtigen ersten Schritt.“
Viele andere sehen ihn als letztes Beispiel für die wachsende finanzielle und politische Lähmung der
USA.
Das Budget-Abkommen drosselt die außer Kontrolle geratenen Regierungsausgaben, reduziert sie aber
nicht.
Zur Zeit sieht es so aus, daß die stärksten Kürzungen die sozialen Bereiche Medicare, Medicaid
und Sozialhilfe betreffen.
Anders gesagt: Die Armen und Alten müssen die Hauptlast der Budgetkürzungen
tragen. Mehr Kanonen, weniger Butter.
Fünfzig Millionen Amerikaner sind bezüglich ihrer medizinischen
Versorgung auf Medicaid angewiesen, 44 Millionen Amerikaner sind auf Lebensmittelhilfen der Regierung
angewiesen.
Wenig überraschend schäumt Amerikas Linke vor Empörung. Die Rechte frohlockt.
Verdoppelte
Militärausgaben
Bemerkenswert ist, daß die Militärausgaben in dem Budget weitgehend ausgespart bleiben.
Das beweist wieder einmal die Macht des US-Militärkomplexes.
Dem Pentagon könnten zwar in den kommenden
zehn Jahre Einsparungen in der Höhe von 350 bis 400 Milliarden Dollar bevorstehen.
Doch das ist eine
Kleinigkeit, gemessen am Budget des Pentagons, das derzeit jährlich fast 900 Milliarden Dollar beträgt,
wenn alle Kriegskosten eingerechnet werden.
Nach den Angriffen vom 11. September 2001 wurden die US-Militärausgaben
verdoppelt.
Der Krieg geht weiter
Das Washingtoner Gerede von einer „Friedensdividende“ aufgrund der
Beendigung der Kriege gegen Irak und Afghanistan ist illusorisch.
Von dem von den USA installierten Bagdader
Regime wird erwartet, daß es die USA „ersucht“, auf unbestimmte Zeit „Ausbildungseinheiten“ im Irak zu
belassen.
Dasselbe wird in Afghanistan der Fall sein.
Mittlerweile hat die Obama-Regierung aktive Militäroperationen
nach Jemen, Libyen, Djibouti, Somalia, Kenia und Westafrika ausgeweitet.
Es kann leicht sein, daß das
Militär im neuen Staat Südsudan zum Einsatz kommt.
Das Schicksal der Sowjetunion
Die USA sind „finanziell
ausgehöhlt“ – warnt der angesehene US-Stratege und Diplomat Charles Freeman (67).
Das gesamte US-Militärbudget
werde mit Geld finanziert, das von China und Japan ausgeliehen ist.
Freeman warnt davor, daß die USA
eine langfristige militärische Rivalität mit China eingehen.
Peking könne diese leicht aushalten,
während sie für die USA „als finanziell ruinös“ erweisen könnte.
Man kommt nicht um die scharfe Ironie
herum, daß die USA während des Kalten Kriegs in den 1980er die Sowjetunion in Grund und Boden verausgabt
haben.
Jetzt sieht es so aus, als wenn China das Gleiche mit den finanziell angespannten USA macht.
Der Chef-Bankrotteur war George W. Bush
Wenige in Washington trauen sich zuzugeben, daß die USA sich
nicht länger die „umfassende globale Dominanz“ leisten können.
Das US-Budget kann nur durch die Halbierung
der gigantischen Militärausgaben ausgeglichen werden, die rund 45 Prozent der Militärausgaben der gesamten
Welt ausmacht.
Rechnet man Washingtons reiche Alliierte dazu, dann sind es 80 Prozent
Die Halbierung
des Budgets des Pentagons würde die Ausgaben nur auf die Höhe vor 9/11 zurückführen.
Kriege und der
ungeheure Aufbau innerer und äußerer Sicherheitskräfte unter Präsident George W. Bush hinterließen
ein Budgetdefizit von 6,1 Billionen Dollar.
Das ist soviel wie die Defizite aller US-Präsidenten seit
Jimmy Carter bis Obama.
Ohne Krieg können die USA nicht leben
Bis jetzt hat noch niemand eine Lösung
präsentiert, wie diesem militärisch-industriellen Moloch beizukommen ist.
Während Ausgaben für die
Armen und Alten gekürzt werden sollen, drängt das Pentagon zum Ankauf von F-35 Kampfflugzeugen um eine
Billion Dollar.
Warum nicht Moskau und Peking anrufen und denen sagen: „Hey, wenn ihr keine neue Generation
von Tarnkappenfliegern baut, bauen wir auch keine.“
Super Idee. Doch der Löwenanteil der in die Politik
fließenden Gelder stammt von der Militär-Industrie und von der Wall Street.
Arbeitsplätze in jedem
Bundesstaat hängen von der Weiterführung der militärischen Produktion ab.
Wer bedroht die Sicherheit?
Der US-Verteidigungsminister, Leon Panetta, warnt bereits, daß die Sicherheit der Nation in Gefahr sei,
wenn das Budget des Pentagons gekürzt werde.
Von wem wird die Sicherheit bedroht, müssen wir fragen.
Sind rotchinesische Truppen dabei, in Los Angeles zu landen?
Sind die Russen dabei, sich Hawaii zu schnappen?
Gut, da lauern immer noch die Moslems, deren schändliche Pläne, ein Kalifat über die Vereinigten Staaten
zu errichten, nur mit neuen schweren Tarnkappenbombern gestoppt werden können.
Email-Adressen der Empfänger
111 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Jubärens . Die Wahl des Wortes „dämonisieren“ bezog sich nicht in erster Linie auf Ihre Argumentation,
mehr auf die oft zu findende Einstellung, dass etwas schon deswegen schlecht sein muss, weil die USA es
propagieren oder tun. . Was die Frage der Legitimität angeht, so verweise ich hier der Einfachheit halber
auf das, was ich an Antonio Michele Ghislieri unter #106 und #108 schrieb. Das Eigeninteresse der USA
stelle ich dabei gar nicht in Abrede, ich zweifele nur die moralische Legitimität moralischer Urteile
über solche Handlungen an, soweit sie den Anspruch der kategorischen Richtigkeit haben. Ich finde nicht,
dass das ein Euphemismus ist, eher eine realistische Betrachtung der Notwendigkeiten bei der Erlangung,
dem Erhalt und der Ausübung von Macht. . Abschließend, wenn ich mich damit auch wiederhole, möchte
ich sagen, dass auch ich es für Heuchelei halte, wenn Amerika sein Vorgehen als segensreiche Wohltat
für die Welt vor dem Hintergrund moralischer Legitimität verkaut. Die Frage, ob man selbst dem moralischen
Anspruch genügen würde, den man an andere anlegt, mag jeder für sich selbst beantworten. In diesem
Fall, und bezogen auf dieses Thema, lautet meine Antwort klar, dass ich große Zweifel habe, moralischer
zu handeln als es die faktischen Machthaber tun. Schon deswegen steht mir keine Kritik daran zu.
#110 Jubärens 19:02:37 | Mittwoch, 17. August 2011
Ihr unaufgeregt-argumentatives Darstellen, TBolt, sagt mir durchaus zu. Aber dazu passt überhaupt nicht,
wenn Sie meinen Beitrag als ‘Dämonisieren’ hinstellen: „Natürlich hat Amerika seine eigenen Interessen
immer mit verfolgt, vielleicht sogar in erster Linie, aber das ist legitim für souveränen Staaten, die
keine „Sorgepflicht“ für Schwächere haben. Im Effekt hat die westliche Welt vom Vorgehen der USA profitiert –
und kein Staat hätte anders gehandelt, wenn ihm diese Machtmittel zur Verfügung gestanden hätten. Was
ist also so dämonisch an den USA?“ Ich hatte aus einem längeren Zitat von Eisenhower aus dem Jahre 1954
über Rohstoffzugriffe in Indochina die Folgerung gezogen, dass die US-amerikanischen Motive und Ziele
zum Vietnamkrieg durchaus nicht allein im Verteidigen der freien Welt bestanden, sondern auch imperialistischer
Art waren. Das wollen Sie mit dem Begriff „dämonisierung“ nicht wahr haben und auch in ihrer obigen Antwort
euphemisieren Sie diese imperialistischen Begehrlichkeiten als legitimes ‘Eigeninteresse’.
TBolt, das Wunderkerlchen Sie brauchen mir nicht antworten. Sie erhalten jedoch weiterhin das was Ihnen
nach Ihren lächerlichen US-Solidaritätsbekundungen an Schelten gebührt. Logisch, daß ich mich diesbezüglich
kurz und knapp fasse, da können Sie Ihren Mist noch so schön verpacken. :o)
@Antonio Michele Ghislieri . Nein, besser macht es das nicht wirklich. Berechtigte und begründete Kritik
am amerikanischen Umgang mit den Dingen stört mich auch nicht, was mich stört ist aber sehr wohl eine
unreflektierte Kritik von der Warte moralischer Überheblichkeit aus, auf die sich viele begeben, was
nur selten berechtigt ist.
@Antonio Michele Ghislieri . Nein, Mitleid war nie die Sache dieser Leute, stimmt. Aber bitte, wo hat
jemals Mitleid das Handeln einer Weltmacht bestimmt? Würde Mitleid unser Handeln bestimmen, hätten wir
Macht dieses Umfangs in den Händen? Das ist wie die Frage nach der rühmlichen Ausnahme von der üblichen
Heuchelei aller Mächtigen, eine zutreffende Antwort dürfte es kaum geben.
@TBolt Irgendwann hat man halt kapiert, dass die Drittweltländer noch besser und vor allem billiger ausbeutbar
sind, wenn sie keine Kolonien sind. Genauso wie man kapiert hatte, dass die Neger Nordamerikas besser
ausbeutbar sind, wenn sie keine Skalven mehr sind. Und man hat kapiert, dass sich daraus sogar noch propagandistisch
Kapital schlagen lässt. Mitleid war die Sache dieser Leute nie.
@matt3 . Man kann ja nun nicht behaupten, das Ende der Kolonialzeit wäre ein „Geschenk“ der Koloinalmächte
an die kolonisierten Länder gewesen. Soweit die Entlassung der Kolonien in die Selbstständigkeit nicht
einer desolaten Verfassung der Kolonialmacht zurückzuführen war, erfolgte sie mehrheitlich kriegerisch.
Und was die zivilisatorischen Errungenschaften angeht, so ist das Fazit auch mindestens durchwachsen,
willkommen waren diese nicht pauschal und überall. . Nicht nur Weltreiche, die sich auf militärische
Stärke stützen, gehen unter, früher oder später gehen alle unter, mal lauter, mal leiser. Natürlich
wäre es wünschenswert, wenn es ein „Mehr“ an Moral dabei gäbe, es ist nur keine realistische Erwartungshaltung.
Sie war es nicht zu Zeiten Alexanders, nicht zu denen der persischen Großreiche, nicht für das römische
Reich, sicher nicht für die spanischen „Besitzungen in Übersee“ und nicht für das britische Empire
und alles andere, was ich in der Aufzählung vergessen habe. Auch die deutsche „koloniale Vergangenheit“
ist alles andere als rühmlich. . Was man den USA vorwerfen kann ist, dass sie hinter dem propagierten
eigenen Anspruch zurück bleiben, natürlich ist das manchmal eine ärgerliche Heuchelei. Nur gehört
eben auch das zum politischen Tagesgeschäft in aller Welt und eine rühmliche Ausnahme davon ist nirgends
in Sicht.
#103 Anaritha 00:04:30 | Mittwoch, 17. August 2011
#101 TBolt Die Verwerflichkeit ist dieselbe, bloß kommt bei den USA Lüge und vor allem Scheinheiligkeit
hinzu, in denen sich die USA als Weltenretter darstellen, und Kriegsanlässe inszenieren oder provozieren,
um sich dann als Weltenretter darzustellen – z. B. der behauptete Tonking-Zwischenfall 1964, um Vietnams
Kommunisten anzugreifen, 1916 die provozierte Lusitania-Versenkung, die Lusitania hatte Waffen geladen,
als US-Passagierschiff, um danach in den Krieg gegen Deutschland eintreten zu können – die USA sind hochgradig
scheinheilig, dabei wollen sie die Weltherrschaft, weil sie ein wichtiger Arm der Weltfreimaurerei sind.
@TBolt: die Verwerflichkeit ist dieselbe, bloß, dass es die USA immer noch versuchen, wo sich einstige Kolonialgroßmächte längst aus ihren ehemaligen Herrschaftsbereichen zurückgezogen haben. Ausserdem hatten die damaligen als Gegenleistung noch echte zivilisatorische Errungenschaften anzubieten und nicht bloß westliche Dekadenz. Es zeichnet sich doch ab in der Weltgeschichte, dass Reiche, die versuchten die Welt auf militärischem Weg zu erobern und zu beherrschen letztlich scheitern. Man muss sich als Nation friedlich geben, friedfertig handeln und mit gutem Beispiel vorangehen und so den Rest der Welt überzeugen, und man muss auch bereit sein einmal Dinge wegzustecken und hinzunehmen und nicht immer gleich blind nach Rache und Vergeltung zu schrein. Das besonders, wenn man vorgibt auf Gott zu vertrauen.
@Kraut . Ihre Kommentare sind von einer Jämmerlichkeit, die mich ehrlich schmerzt. Es ist natürlich
nicht alleine Ihre Schuld, wenn es Ihnen an Bildung, Belesenheit, analytischen Fähigkeiten und Eloquenz
fehlt, trotzdem hat alles seine Grenzen. Ihr Wortschatz – Stichworte „treckern“ und „Gülle“ – gibt aber
beredtes Zeugnis, in welchem sozialen Umfeld Sie anzusiedeln sind. Und ich werde meine Zeit nicht weiter
damit verschwenden, Ihnen a) inhaltlich und b) überhaupt noch zu antworten. . @matt3 . Das mag sein,
aber worin unterscheiden sich die USA dabei von den europäischen Mächten des 19. Jahrhunderts? Liegt
die besondere Verwerflichkeit am Ende nur darin, dass die Machtposition der USA noch gegenwärtig und
nicht schon geschichtlich ist?
Wirschaftliche Interessen mögen wohl auch eine Rolle gespielt haben, aber ich orte als weitere Ursachen schon das Sichhinsteigern in die psychologische Bedeutsamkeit des Zankapfels Vietnam vor dem Hintergrund einer paranoiden Angst vor einer Ausbreitung, oder gar nur eines Teilerfolg des Kommunismus, und einfach die banale Lust am Kriegführen und den überreichen Einfluß der Militärs auf politische Entscheidungen.
@Antonio Michele Ghislieri . Ich empfehle Ihnen, „Der Fürst“ von Machiavelli zu lesen. Soweit ich mich
erinnere, datiert dieses Werk aus dem späten 16. Jahrhundert, wo man sicher noch nicht mit „amerikanischer
Verderbtheit“ rechnen muss. . In diesem Buch beschreibt er sehr anschaulich, dass ein Herrscher schon
über gewisse Tugenden verfügen und es auch verstehen muss, sich tugendhaft zu präsentieren, jedoch
auch die Fähigkeit, ganz gegen diese Tugenden – Machiavelli nennt hier z.B. Anstand, Ehrlichkeit, Worttreue
und Gott-Gläubigkeit – zu handeln, wenn es die Festigung bzw. der Erhalt seiner Macht verlangt. . Die
Tatsache, dass Macht und Moral keine siamesischen Zwillinge sind, ist absolut keine Erfindung der Neuzeit,
schon gar keine „made in USA“, sie ist im Wesen des Menschen angelegt. Verändert hat sich nicht die Moral,
verändert haben sich die Machtmittel in Reichweite und Effizienz. . Ganz ab von akademischen Erwägungen
über das Wesen des Menschhen, ist die persönliche Akzeptanz eines Vorgehens immer sehr abhängig vom
Maß an persönlichem Vorteil, der einem geboten wird. Unter diesem Aspekt wirkt gerade USA-Kritik oft
neid-motiviert und ist damit selbst moralisch fragwürdig.
Herrlich mit anzusehen wie unser TBolt hier Ami-Gülle austreckert und immer wieder aufs peinlichste versucht
die Spritzer wegzuwischen. Junge, was sind Sie nur für ein Waschlappen.
@TBolt >>>>Im Effekt hat die westliche Welt vom Vorgehen der USA profitiert – und kein Staat hätte anders
gehandelt, wenn ihm diese Machtmittel zur Verfügung gestanden hätten. Was ist also so dämonisch an
den USA?<<<< In Wirklichkeit ist die westliche Welt moralisch völlig am Ende, unter anderem weil die
USA nichts als Machtpolitik machen und dies am Ende immer irgendwie moralisch bemänteln.
@Jubärens . Erwarten Sie tatsächlich eine umfassende Abhandlung solche Thermen im Rahmen von 1.500 Zeichen
hier, wenn sie nur ein Teilaspekt aus einer Mehrfach-Fragestellung sind? . Bei mir löst die Kombination
von US und imperialistisch immer großes Unbehagen aus, weil es ein viel – und meist falsch – gebrauchtes
Schlagwort ist. Wenn man sich die Welt der 50er Jahre betrachtet, so gibt es schlicht nur 2 nennenswerte
Akteure, die USA und die Sowjetunion. Das britische Empire, in dem die Sonne niemals unterging, ist weitestgehend
zusammengebrochen, England selbst leidet noch bitter unter den Kriegsfolgen, die kontinentale Kolonialmacht
Frankreich hat Indochina verloren und erlebt erste Unruhen in anderen Kolonialebieten, die ürbigen Staaten
Europas, soweit sie nicht hinter dem eisernen Vorhang liegen, laborieren noch an den Kriegsfolgen herum.
. In dieser Lage ist ein Wort der USA ein Wort „für die (westliche) Welt“, weil es keinen anderen Akteur
gibt, der in diesem Maßstab für sich selbst sprechen könnte. Niemand hat jemals behauptet, das Eintreten
der USA wäre selbstlos gewesen, natürlich hat Amerika seine eigenen Interessen immer mit verfolgt, vielleicht
sogar in erster Linie, aber das ist legitim für souveränen Staaten, die keine „Sorgepflicht“ für Schwächere
haben. Im Effekt hat die westliche Welt vom Vorgehen der USA profitiert – und kein Staat hätte anders
gehandelt, wenn ihm diese Machtmittel zur Verfügung gestanden hätten. Was ist also so dämonisch an
den USA?
Auch beim Vietnamkrieg, TBold, greifen Sie zu kurz: „Der Vietnam-Krieg war zum Einen ein „Erbe“ der französischen
Kolonialpolitik in Südostasien, zum anderen spiegelt sich im amerikanischen Engagement in Vietnam die
Rollback-Doktrin wieder, deren Ziel eine strikte Eingrenzung der sowjetischen Einflussphäre und eine
Verhinderung jeder weiteren Ausbreitung des Kommunismus’ war. Begonnen mit der Entsendung militärischer
und geheimdienstlicher Berater zur Unterstützung Süd-Vietnams, machten die Erfolge des Vietcong rasch
eine Entsendung von regulären Truppen nötig, wollte man vom ursprünglichen Ziel nicht abrücken.“ Eisenhower
betonte in einer Grundsatzrede direkt nach der Niederlage der Franzosen 1954 den US-imperialistischen
Herrschaftsanspruch für diesen Raum: „Zum Ersten geht es um den spezifischen Wert eines geographischen
Raums im Hinblick auf die Produktion von Rohstoffen, die die Welt braucht.“ Mit „Welt“ meinte E. natürlich
die USA, dass die das Vorrecht hätten, dies Rohstoffe von Indochina auszubeuten und nicht die Vietnamesen
selbst. Dazu führt er weiter aus: „Zwei Dinge, die die Welt aus dieser speziellen Gegend bezieht, sind
Zinn und Wolfram. Diese sind sehr wichtig. (sic!) Natürlich gibt es noch andere, die Gummiplantagen usw.“
Das ist nach meiner Ansicht die wirkliche kolonialistisch-imperialistische Begründung für dien Vietnamkrieg,
der dann nach außen als Verteidigung der freien Welt gegen das Vordringen des diktatorischen Kommunismus
propagiert wurde.
@Antonio Michele Ghislieri . Noch immer die Tugend? Na gut, wenn es auch den Bock zum Gärtner macht,
Ihnen scheint es ja irgendwie Freude zu machen. . Was die Anschläge am 11. September 2001 betrifft, so
werden sie schwerlich eine Stelle finden, an der ich gesagt habe, diese wären ohne jeden Zweifel alleine
von al-Qaida verübt worden. Zwar wurden sie von Mitgliedern dieser Organisation ausgeführt, allerdings
habe ich Zweifel, dass die nötige umfangreiche Vorbereitung zum einen wirklich von allen Geheimdiensten
unbemerkt geblieben sein soll, zum anderen keinerlei Unterstützung durch Geheimdienste erhalten haben
soll. Der janusköpfige Geheimdienst paktistans zum Beispiel bietet sich förmlich an, und damit erhebt
sich die Frage, was auch US-Dienste gewusst haben oder gewusst haben könnten. Stellt man dann noch dee
Frage, wem die Anschläge politisch am meisten genutzt haben – und damit meine ich nicht Bush – so ergeben
sich auch daraus Verdachtsmomente für zumindest „wohlwollende Untätigkeit“. . Aber auch dafür gilt,
was Sie zitiert haben. Alles ist rein spekulativ, und selbst, wenn es sich deduktiv förmlich aufdrängt,
bleiben bisher alle Verfechter solcher Thesen wahre Beweise schuldig.
@T(ugend)Bolt >>>>Ich hüte mich aber davor, Dinge, die ins Reich des spekulativen gehören, zu verkaufen,
als wären sie eine belegbare Tatsache.<<<< Da begeben Sie Sich aber auf dünnem Eis. wenn Sie zum Beispiel!
Nehmen Sie beispielsweise den Anschlag der durch al-Qaida durchgeführt worden sein soll auf das WTC.
@Kraut . Ich achte Ihr Bemühen, selbstsicher zu wirken und herablassend zu sprechen – unabhängig vom
Gelingen. . Ich brauche Sie nicht, um zu wissen, wer und was ich bin und hoffe, Ihnen geht es genauso.
Allerdings machen Ihre Einlassungen hier nicht durchweg diesen Eindruck. Zumindest von Stuss verstehen
Sie aber etwas, das haben Sie wirklich umfassend unter Beweiß gestellt. . Ich bin sicher, an Ihrem Stammtisch
in der örtlichen Bierschleuse nimmt man Sie ernst und schätzt Sie wegen Ihrer simplen und griffigen
Argumente. Genießen Sie es, bevor sie in Kreise geraten, die Sie auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
TBolt ist ein Träumer der sich selbst gern sprechen hört. Gut für Sie, daß es sowas wie Weltnetzforen
gibt. Die Erfahrung im realen Leben als Gesprächspartner nicht für voll genommen zu werden dürfte Ihnen
ja bestens bekannt sein. Mit Verlaub; selten liest man so einen genüßlich ausgeführten Stuß wie den
Ihrigen.
@Jubärens . Ich bin kein Freund von Weltverschwörungstheorien, sowas überlasse ich gerne Michael Moore &
Konsorten. . Aus strategischer Sicht war der Irak aus jedem denkbaren Geschehen ausgeschaltet, wenn es
dazu noch eines Beweises bedurft hätte, so wäre er durch den raschen Sieg über das reguläre Militär
des Irak erbracht. . Nun kann man Saddam Hussein natürlich antiamerikanisch nennen, allerdings lehrt
die Vergangenheit dieses Machthabers, wie flexibel er letzlich mit Freund und Feind umzugehen verstand.
Nach einem Schwenk von den Sowjets zu den Amerikanern, und dann von den Amerikanern zum ehemaligen Erzfeind
Iran (dem man ernsthaft weit genug traute, die gesamte irakische Luftwaffe auf iranische Flugplätze „retten“
zu wollen), wäre, unter den richtigen Bedingungen, ein weiterer Schwenk hin zu mehr USA-Nähe sicher
kein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Was die Israel-Lobby und den „Aufmarsch“ gegen den Iran angeht,
habe ich beides angeführt. Ich hüte mich aber davor, Dinge, die ins Reich des spekulativen gehören,
zu verkaufen, als wären sie eine belegbare Tatsache. Das gilt auch für die Gründe des 2. Irak-Krieges,
über die man letzlich wirklich nur Vermutungen anstellen kann – oder sich eben der Fraktion der Verschwörungstheoretiker
anschließen, deren Einsicht in die „geostrategischen Motive“ der USA ungewöhnlich groß zu sein scheint.
TBolt immerhin: „Der Angriff auf den Irak ist sicher ein Fall außerhalb der Anti-Terror-Doktrin.“ Aber
bzgl. der geostrategischen Motive der USA reden Sie um den heißen Brei herum: „Verschiedenen Eindrücken
kann man sich in diesem Zusammenhang schwer erwehren. Einer davon ist zum Beispiel, dass hier der Sohn
das „beenden“ wollte, was der Vater begonnen hatte. Es dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass hier
die Wahrheit der eigenen Propaganda bewiesen werden musste, was letztlich misslungen ist.“ Aus dem US-Irak-Krieg
ein Vater-Sohn-Erbe zu machen, unterschätzt massiv das Gewicht der US-Administration und der Militär-Lobbys.
Opfer der eigenen Propaganda’ ist auch kein überzeugendes Motiv für den Krieg. Nein, alles spricht für
die offizielle Dominanz-Sicherheitsdoktrin, dass die USA die schon eingeschränkte Macht eines regionalen
anti-amerikanischen Machthaber völlig ausschalten wollten. Weitere Einflüsse und Motive – wie von andern
gesagt: Israel-Lobby, Iran einkreisen
@Antonio Michele Ghislieri . Zum einen Hat TBolt Tugend nichts zu tun, zum anderen wäre es noch immer
der TugendBolD. Im übrigen wäre ich wirklich gespannt, von Ihnen aufgezeigt zu bekommen, wo ich so einen
Schwachsinn geschrieben haben soll. Im Grund steht das Gegenteil in meinem Post dazu. Aber wer gibt schon
etwas auf die Realität?
@Matt3 Der T(ugend)Bolt hat natürlich recht. Eine Besetzung der USA durch die Truppen des Irak stand
ja praktisch unmittelbar bevor. Da hatte der Herr Bush gar keine andere Möglichkeit mehr, als den mit
Massenvernichtungswaffen hoch gerüsteten Irak im letzten Augenblick auf eigenem Terrain anzugreifen und
zu vernichten.
Der Irak war einfach zu unamerikanisch. Ausserdem, so wie Hussein sich Ersatzziele suchte, da er die, von den Amis geförderte Vernichtung des Iran nicht zuwege bringen konnte, so suchten sich die Amis ihn als Ersatzziel aus, da sie Osama Bin Laden nicht in angemessener Zeit erledigen konnten. Damit ist das Paradoxon perfekt. Das Ergebnis kennen wir: keine Nuklearwaffen, dafür unzählige, tote Zivilisten.
@Jubärens . Der Anrgiff auf den Irak ist sicher ein Fall außerhalb der Anti-Terror-Doktrin. Verschiedenen
Eindrücken kann man sich in diesem Zusammenhang schwer erwehren. Einer davon ist zum Beispiel, dass hier
der Sohn das „beenden“ wollte, was der Vater begonnen hatte. Es dürfte auch eine Rolle gespielt haben,
dass hier die Wahrheit der eigenen Propaganda bewiesen werden musste, was letztlich misslungen ist. Wie
Putin es formuliert hat: „Hätte ich gesagt, dass es im Irak Massenvernichtungswaffen gibt, hätte ich
auch welche gefunden.“ . Betrachtet man eine Karte der Region, könnte man den Eindruck gewinnen, die
Kriege im Irak und in Afghanistan könnten „Aufmarsch-Operationen“ sein, die eine verschärfte Bedrohungslage
für den Iran und sein Atomprogramm schaffen sollten. Ein amerikanisches Interesse an solchem Vorgehen
könnte macht- und resourcenpolitische Gründe haben, auch die besondere Affinität zu Israel steht dazu
nicht direkt im Widerspruch. . Im übrigen wollte ich nicht die militärischen Operationen der USA in
den letzten 10 Jahren mit der Bedrohung durch den Terrorismus erklären, schon gar nicht mit dem Anspruch
auf Ausschließlichkeit. Es ging dabei viel mehr um die Ursache der steigenden Rüstungsausgaben bei gleichzeitig
wachsendem Defizit. Letztlich wird man für den Moment anerkennen müssen, dass die USA unbeschränkte,
weltweite Handlungsfreiheit besitzen, die durch die UN eher legitimiert als beschränkt wird, was sich
aktuell in Libyen zeigt.
TBolt, Sie begründen und beziehen die amerikanische Kriegs- und „Sicherheitspolitik“ der letzten 10 Jahre
hauptsächlich – teilweise mit dem Eindruck der Ausschließlichkeit – mit der Bedrohung durch den internatiolnalen
Terrorismus. Mich würde interessieren, wie Sie mit dieser Begründung den tatsächlichen US-Angriffskrieg
gegen den Irak begründen würden.
@matt3 . Ich glaube nicht, dass Sie genug von Patriotismus verstehen, um irgend jemand berechtigt einen
Pseudo-Patrioten nennen zu können. Und ich bin kein „Mann der Mitte“, ich bin, ohne jeden Zweifel, ein
Rechtsaußen, was man an meinen Beiträgen leicht erkennen kann. Was daran „Moderatoren-Gehabe“ sein soll,
weiß ich nicht, ich will es aber auch nicht erklärt haben. Und Sie sind entweder das ideologische Gegenstück
eines Nazi-Deppen, oder sie verkaufen sich hier sowohl in Form als auch Inhalt deutlich unter Wert. .
@Kraut . Ich gönne Ihnen ihre Allmachts-Fantasien von furzenden Ärschen, mir ist auch gar nicht bange
davor, weil Sie im auch im schlimmsten Fall nur ein ganz kleiner Arsch sein werden, der nur ganz leise
furzen darf. Wann und wo Sie mich hier entlarvt haben wollen, ist mir grade ein Rätsel, aber vielleicht
liegt das in unserer „unterschiedlichen Wahrnehmung der Realität“ begründet. Ich kann Ihnen darüber
hinaus nur dies sagen: Sie, mit ihrer primitiven und dummdreisten Art, schaden nicht nur jeder Entwicklung
einer politischen Rechten, Sie bestätigen auch noch jedes denkbare Vorurteil bezüglich realitätsblinder,
geistig beschränkter und im Auftreten peinlicher „Neo-Nazis“, die Zuflucht aus der Tristesse Ihrer Lebensrealität
zu wilden Phantasien von Restauration und Allmacht nehmen müssen. Damit passten Sie vielleicht in die
SA, für den Rest sieht es aber eher düster aus.
Ja, ein Dilemma. Denn da wäre noch der Herr TBolt, der da meint die Weisheit mit der Schneeschaufel gefressen
zu haben. Ich habe Sie hier schon einmal als speichelleckenden Kriecher entlarvt. In den Ärschen die
zurzeit am mächtigsten auf die Weltputzbühne hauen fühlen Sie sich offenbar am wohlsten. Aber Vorsicht,
TBolt, es werden Zeiten kommen wo die anständigen Deutschen wieder das Ruder übernehmen werden. Und
diese Hintern werden Sie bestenfalls hinausfurzen, da Parasiten dort nicht geduldet werden.
@TBolt: du täuscht dich gewaltig mit deinen Schubladisierungsversuchen. Ich bin mitnichten ein typisch Linker und auch im Grunde kein Amerikahasser, aber das entzieht sich deinem Urteilsvermögen. Und demensprechend ist dein verzerrendes Moderatorgehabe, in dem du dich hier als Mann der Mitte inszeniert, der quasi die Zügel in der Hand hielte, total unangebracht und selbstgefällig. Dein ideologisches Weltbild ist konform mit den yippie-ya-yay Pseudo-Patrioten a la Bush und anderer Rechts-Republikaner in Amerika. Also bitte nicht als Moderator aufspielen, sehr unglaubwürdig. Ich lasse mich hier doch nicht als extremistisches Gegenstück eines Neo-Nazi-Deppen hinstellen… was bildest du dir eigentlich ein?
Es ist wirklich ein Dilemma… . Ein wenig wie zwischen Skylla und Charybdis, so steckt man hier fest
zwischen dem linksideologischen Geschwafel des Anti-Imperialisten und Anti-Amerika-Propagandisten matt3
und den geschichtlich haltlosen und in bedenklicher Diktion vorgetragenen Behauptungen von Kraut – und
weiß nicht, wer von beiden mehr daneben ist. . Der eine wirft dem anderen, und das zu recht, ein verzerrtes
Geschichtsverständnis vor, der andere dem einen dafür, und ebenso richtig, ideologischen Verrat. Und
trotzdem möchte man keinem zustimmen, um weder in das eine noch das andere Fahrwasser auch nur ein wenig
zu geraten. . Wirklich, ein Dilemma…
@matt3 dazu braucht es oft keine Granaten.Ich hatte mal einen Kollegen,der spuckte auch so große Töne.Als
einmal ein Maikäfer durchs offene Fenster flog und auf seinem Schreibtisch landete lief er schreiend
raus. Er war dann doch froh als eine Frau ihn von dem Ungeheuer befreite.
Ständig daneben: matt3. „Helden“ wie du ermöglichen es den finsteren Mächten und deren Handlangern
daß heute Granaten auf unschuldige Menschen in Libyen und sonstwo geworfen werden.
@Kraut . Hochverrat? Also bitte! Schon die Legende, eine im Felde ungeschlagene Armee sei durch die November-Verräter
in eine Niederlage gerissen worden, ist von höchster Fragwürdigkeit, obwohl es noch viel mehr greifbare
Anhaltspunkte für diese These gibt, als für das, was Sie hier propagieren. . Wenn angeblich 10 Landser
eine ganze Brigarde amerikanischer Soldaten aufwiegen, und damit vermutlich mindestens die selbe Zahl
bolschewistischer Hunnen-Barbaren, plutokratischer Tommies und ein Vielfaches an französischen Brioche-Bröcklern,
dann kann, in Anbetracht der Stärke der Wehrmacht noch 1944, kaum ein Verrat groß genug gewesen sein,
diese absolute und tolale militärische Niederlage zu erklären. . Da müsste quasi schon der Führer
selbst zum Feinde übergelaufen sein, und das wäre auch der realitätsblinden Nachkriegs-Geschichtsschreibung
sicher nicht vollkommen entgangen…
@Kraut: kein Schöndenker, aber dafür ein nazifizierter Hassprediger! Ich wette du Chaot bist um die 40 und hast noch nicht einmal die Nachkriegszeit mitgemacht, aber vollindoktriniert mit der Nazi-Scheisse. Am Computer seids ihr alle Helden, aber wenn dir die Granaten in Stalingrad um die Ohren geflogen wären, dann hättest dich angeschissen, du Wurm!
#72 Sie sollten nicht schon so früh am Tag zu saufen beginnen, das senkt das bereits mehr bescheidene Niveau Ihrer Beiträge auf die Ebene unverständlichen Gelalls ab.
„Niederer Verrat, angesiedelt noch unter dem Level von Schweine-Fäkalien, begangen von orientierungslosen
Opportunisten und Schöndenkern.“ Die biologischen Nebenabfälle (#71) freun sich heute noch, schau, schau.
#64 Der Hochverrat in den obersten Stellen der Militärs und Gesellschaft war entscheidend für die Niederlage.
Niederer Verrat, angesiedelt noch unter dem Level von Schweine-Fäkalien, begangen von orientierungslosen
Opportunisten und Schöndenkern.
#68 kammerjäger 02:26:58 | Dienstag, 16. August 2011
#66 matt3: Der finanzielle Zustand der Amerikaner ist hier völlig unerheblich, da ohne jede Bedeutung in dieser Frage. Hier geht es darum, dass die USA noch immer ein ungemein dynamischer Faktor weltweit dar stellt. Zudem ist der Antiamrikanismus schon über 20 Jahre alt! Die aufstrebenden Länder wie China und Indien kennen keinen Antiamerikanismus, sondern was ihnen an den USA stört ist das strategische Misstrauen, dass nämlich diese ihren wirtschaftlichen-machtpolitischen Erfolg und damit ihre Rivalität „torpedieren“ könnten. Einen Antiamerikanismus wie in West-Europäer oder in arabischen Ländern mit ihrer schwarz-weiss-Kontrastierung findet sich dort nicht.
@matt3 . Ja, ja, die Tentakeln der Krake, das Vieh Amerika… . Am meisten zum Kotzen an linken Dummköpfen,
deren Redensarten das sind ist, dass sie sich diese Rotzlöffeligkeiten unter dem Schutz der Sicherheit
und Freiheit leisten, die Amerika ihnen gebracht und die Amerika 60 Jahre für sie geschützt hat. Das
ist die ekelhafteste Form der Undankbarkeit, die man sich denken kann, da möchte und konnte man ausspucken,
pfui!
@kammerjäger: also du machst mir Spass. Schau dir einmal die USA heute an. Die gehören bereits zu den Verlierern der Globalisierung, sie wollen es nur noch nicht wahrhaben. Die großen Gewinner sind die Chinesen und vielleicht die Inder, weil die unterm Strich einfach billiger sind und die Unternehmen dorthin abwandern. Wer ist denn bei wem mit 1000en Milliarden in der Kreide? Eigentlich gehört die USA in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft unter das Niveau von China. Die USA haben ihre Vormachtstellung auf geborgter Zeit gelebt. Jetzt ist Zahltag und jetzt müssen die Tentakeln der Krake schleunigst eingefahren werden, sonst ist das Vieh insgesamt im Eimer.
#65 kammerjäger 01:54:41 | Dienstag, 16. August 2011
Nein, matt3, aber es ist dies amerikanische Allgegenwärtigkeit, die sich in amerikanischen Stützpunkten und eben all diese Brands, letztlich in der gesamten Globalisierung und dem ungezähmten Kapitalismus ausdrückt. Und hier kommt es zur (der Psychologe würde narzisstische Kränkung sagen) Reaktion des Globalisierungsverlierers: zumindest moralisch und kulturell will er besser, größer und wahrhafter sein!
@matt3 . Der Vietnam-Krieg war zum Einen ein „Erbe“ der französischen Kolonialpolitik in Südostasien,
zum anderen spiegelt sich im amerikanischen Engagement in Vietnam die Rollback-Doktrin wieder, deren Ziel
eine strikte Eingrenzung der sowjetischen Einflussphäre und eine Verhinderung jeder weiteren Ausbreitung
des Kommunismus’ war. Begonnen mit der Entsendung militärischer und geheimdienstlicher Berater zur Unterstützung
Süd-Vietnams, machten die Erfolge des Vietcong rasch eine Entsendung von regulären Truppen nötig, wollte
man vom ursprünglichen Ziel nicht abrücken. : Zu meinem letzten Absatz kann man geteilter Meinung sein,
natürlich. Ich jedenfalls sehe die Notwendigkeit der Ausschaltung Afghanistans als Basis weiterer Terror-Operationen.
Da aber nach einem Abzug der Koalitionstruppen die Taliban sehr rasch die Herrschaft übernehmen werden,
muss dem mit geeigneten, militärischen Mitteln begegnet werden. Das sind eben Luftschläge, und die fordern
eben zivile Opfer. Es stimmt, ich bin pro-amerikanisch, was mich in Ihren Augen zum dummen Imperialisten
macht. Ich bin bereit, damit zu leben, und es fällt mir nicht schwer. Und tatsächlich sind mit tote
Afghanen lieber als tote Landsleute. Frieden und Demokratie lassen sich nicht exportieren, aber Sicherheit
kann man erzwingen. . @Kraut . Genau, deswegen haben wir den 2. Weltkrieg auch so lässig gewonnen, und
Amerika besteht heute aus 49 Reichprotektoraten und dem Reichsgau Hawaii…
@kammerjäger: >>>Hollywood zu Microsoft, über McDonald, Starbuck <<< ist das der Beginn einer Aufzählung
der Übel dieser Welt? Meinst du ernsthaft dieser kommerzielle Amerikanismus sei ein Zeichen von Omnipotenz
oder gar nur eine Bereicherung der westlichen Welt? Dann muss ich dich für schön bescheuert halten.
@TBolt: ich habe mir nie angemaßt das Rad neu erfunden zu haben mit meiner Argumentation. Vieles was
wahr ist wurde schon des öfteren angedacht, aber leider nicht beherzigt, oder einfach wieder vergessen.
Sagen Sie mir doch: worin lag noch einmal der Sinn des Vietnam-Krieges?…soweit ich weiss haben die Amis
da eine arge Schlappe kassiert. >> Ihre Antwort nach dem 1. Satz noch zu lesen, ist eigentlich vergebliche
Liebesmühe << ich würde das gerne zurückgeben aber in Hinblick auf Ihren letzten Absatz. Gratuliere,
sie haben sich überzeugend als dummdreister Imperialist und gnadenloser Menschenvernichter geoutet.
#59 kammerjäger 01:25:43 | Dienstag, 16. August 2011
Was wohl die Zuschreiber und Fangemeinde Ahmadineschad’s und Chávez (nicht von ungefähr, dass Antiamerikanismus,
Antisemitismus und Rechtsradikalismus Hand in Hand daher kommen) rufen würden, wenn an sämtlichen Brennpunkten
der Welt keine Amerikaner ihr Leben riskieren, gleichsam diese sich selbst überlassen würden? Wäre
da nicht genau dieser pathologische Pöbel, der nach der „Ordnungsmacht“ und deren „Verpflichtung“ (als
größtes, stärkstes usw. Land) rufen würde? Das omnipotente Amerika (von Hollywood zu Microsoft, über
McDonald, Starbuck zu wer oder was weiß ich) sollte mal seinen Einfluss verlieren! Die Zuschreiber würden
sich sicher von einem Russland, einem China, einem Iran, einer arabischen Liga usw. besser verstanden
und geschützt wissen?
@matt3 . Ihre Antwort nach dem 1. Satz noch zu lesen, ist eigentlich vergebliche Liebesmühe. Es kommt
nichts, das nicht schon spätestens seit den Tagen des Vietnam-Krieges aus den Mündern linker „Anti-Imperialisten“
kommt. . Aber selbst, wenn Sie mit der Ansicht über die Ursachen des Terrorismus Recht hätten, was maximal
zu kleinen Teilen der Fall ist, wäre es heute trotzdem eine Tatsache, dass die Bedrohung durch den Terrorismus
sehr real und gegenwärtig ist und unsere Art zu Leben schon verändert hat und es weiter tut. . Was schließlich
die Frage nach der besten Strategie zur Vermeidung weiterer terroristischer Angriffe angeht, so stimme
ich soweit zu, dass eine lokale Intervention – wie in Afghanistan – keinen echten Sinn hat und besser
umgehend beendet würde, weil sie nur das Leben von Soldaten kostet, die hier für eine schlechte Strategie
büßen müssen. . Statt dessen ließe man besser die Mähr vom sauberen Krieg ohne unschuldige Opfer
fallen – und bombte, wenn auch auf konventionelle Weise, Afghanistan in die Steinzeit zurück, in der
dort offenbar alle gerne leben wollen. Und das ganze so lange und immer wieder, bis keinerlei Bedrohung
für etwas anderes als Afghanen in Afghanistan von Taliban & Konsorten mehr ausgeht.
@TBolt: du gibst leider 1:1 die Bush-Propaganda wieder, die in eklatanter und ignoranter Weise die Tatsache
verachtet, dass der Terrorismus eine Retourkutsche für die verfehlte, militante Aussenpolitik der USA
seit Jahrzehnten ist. Diese Leute hassen die USA doch nicht, weil sie frei und reich sind, sondern weil
sie sich ständig gewaltsam in die Belange anderer Staaten einmischen. Die USA haben seit dem Ende des
2WK immer interveniert und intregiert um gewisse ideologische, oder wirtschaftspolitische Ziele zu erreichen
und damit haben sie insb. in den muslimischen Ländern Hass und Feindschaft erzeugt. Das fällt auf sie
zurück auf die eine oder andere Weise. Wie sich die USA vor weiteren Terrorakten am besten schützen
sollte ist also sehr einfach: raus aus allen besetzten Regionen und einfach nicht versuchen anderen das
eigenen Ges.model aufzuzwingen. Denn das funktioniert, wie man gegenwärtig feststellen kann – ja nicht
einmal in den USA.
@Jubärens . Zu behaupten, die USA strebten die Weltherrschaft an, auf welchem Wege auch immer, und dazu
Strategiepapiere der unseligen Clinton-Administration heranzuziehen, die ihr Heil in der Flucht vor dem
innenpolitischen Bankrott in eine Außenpolitik der Stärke gesucht hat, ist zumindest kühn. . Die größte
Bedrohung für die Sicherheit von Nationen geht heute nicht mehr von militärischen Angriffen anderer
Nationen aus. Terrorismus ist eine Primär-Gefahr, die schwerwiegendste Folge des 11. September war nicht
der Einsturtz des WTC. Erstmals seit Beginn der Luftfahrtgeschichte stand der amerikanische Flugverkehr
ebenso still, wie der Internationale, soweit er amerikanische Ziele oder Drehkreuze hatte. Die Börsen
setzen den Handel aus, Banken stellten für Tage das Geschäft faktisch ein. Der so angerichtete volkswirtschaftlche
Schaden überstieg die Sachschäden um ein Weites. Dies hat demonstriert, dass nicht nur Wahrzeichen durch
Terrorismus gefährdet sind, unsere ganze Lebensart ist es – zumal im Fall des 11. September die Infrastuktur
gegen uns instrumentalisiert wurde, die für unseren Alltag unerlässlich ist. . Diese Bedrohung ist real
und besteht nicht nur für die USA. Und ihr kann nicht durch starre Abschreckung begegnet werden, nur
durch weltweite Operationsfähigkeit. Europa und seine Teilstaaten sind nicht in der Lage, diesen Schutz
für sich selbst zu gewährleisten. Wer soll, aus Ihrer Sicht, diese Aufgabe wahrnehmen?
Die USA sind die größten Bomben-Terroristen und Finanz-Betrüger auf diesem Planeten. Gute Politiker wie Ron Paul oder Patrick Buchanan haben leider keine Chance, weil die Finanzhaie immer ihre Leute an die Macht bringen.
Sie reden wie der Berater des amerikanischen Sicherheitsberaters, TBolt: „Das Rüsten für kommende Konflikt,
in dem Umfang, wie wir es in Amerika sehen, ist eine Folge dieser Veränderungen der Bedrohungslage. Die
USA folgen dabei dem erlernten Schema, das 60 Jahre gültig war, müssen sich aber auf eine Vielzahl „kleiner“
Konflikte vorbereiten. Dabei geht es nicht um Weltherrschaftsträume, nur um die Adaption der gewohnten
Rolle unter neuen Bedingungen.“ Dieses Reden von „veränderter Bedrohungslage“ durch eine „Vielzahl kleinerer
Konflikt“ sind doch Fensterreden für die Presse. Die Amerikaner sagen es selbst in ihren zentralen Sicherheitsdokumenten,
dass sie von der Hegemonie zur „Dominanz“ der Weltbeherrschung übergegangen sind, sie sprechen von einer
„Full Spectrum Dominance“, d. h. überall auf der Welt schnell und überwältigend eingreifen zu können.
Diese Dominanz-Doktrin hat nichts mehr mit der „Sicherheit“ der USA zu tun, sondern dient allein dem Interesse
der USA, ihre wirtschaftliche und geostrategische dominante Position aufrecht zu erhalten. Clinton hatte
die Führungsrolle Amerikas sogar mit dem „american exceptionalism“ begründet – das säkular auserwählte
Volk zur Weltführungsmacht. Diese Ausnahmestellung sollte A. auch das Recht geben, nicht nur präventiv
Kriege zu führen, sondern auch präemptiv, d. h. mit einem Krieg zu verhindern, dass ein anderer Staat
so stark werden könnte, die Führungsrolle A. zu bedrohen.
@Jubärens . Wie sieht die Sicherheitspolitik einer Weltmacht wohl aus? . Der Gedanke der Ausdehnung der
amerikanischen Einflusssphäre in der Welt ist mindestens so alt wie der Koreakrieg. Die Abkehr vom der
noch mitten im 2. Weltkrieg gepflegten Politik der Neutralität, wenn auch mit erkennbarem Wohlwollen
gegenüber den Briten, war für die Amerikaner schmerzlich und wäre ohne Pearl Harbour sicher nicht so
schnell, vielleicht auch gar nicht vollzugen worden. In den folgenden 40 Jahren hat der latente Konflikt
mit der Sowjetunion das amerikanische Selbstverständnis im Hinblick auf die eigene Rolle in der Welt
geprägt, bei dem es natürlich neben politischen Einflusssphären auch um ganz handfeste Anliegen wie
die Kontrolle über Ressourcen ging. . Der kalte Krieg bot eine leidlich stabile Ordnung, in die sich
alle Teile der Welt irgendwie einordnen konnten. Diese Stabilität ist mit dem Untergang der Sowjetunion
verloren gegangen, dabei hat sich zum einen die „gefühlte Sicherheit“ reduziert, zum anderen wurden politische
und terroristische Kräfte freigesetzt, die vorher zumindest leidlich gebunden waren. . Das Rüsten für
kommende Konflikt, in dem Umfang, wie wir es in Amerika sehen, ist eine Folge dieser Veränderungen der
Bedrohungslage. Die USA folgen dabei dem erlernten Schema, das 60 Jahre gültig war, müssen sich aber
auf eine Vielzahl „kleiner“ Konflikte vorbereiten. Dabei geht es nicht um Weltherrschaftsträume, nur
um die Adaption der gewohnten Rolle unter neuen Bedingungen.
TBolt meint: „Wer die Militärausgaben der USA kritisiert, kritisiert unausgesprochen auch den amerikanischen
Beitrag zur weltweiten Sicherheit. Dieser wird natürlich nicht uneigennützig erbracht, trotzdem hat
die westliche Welt davon in den vergangenen 65 Jahren sehr profitiert, in denen – zum Beispiel – Westeuropa
alleine niemals in der Lage gewesen wäre, die sowjetische Bedrohung an seinen Grenzen in Schach zu halten.
Zumindest hier wäre Dankbarkeit nicht falsch.“ Es geht aber in dem Beitrag nicht um die – zutreffende –
amerikanische Gewährleistung der westlichen Sicherheit gegen den sowjetischen Imperialismus, sondern
über die amerikanische Überrüstung in den lezten 20 Jahren, also gerade nach Ende der westlichen Bedrohung
durch die SU. In diesen Jahren hat die amerikanische Politik – schon unter Clinton – die Doktrin der US-amerikanischen
Weltdominanz als Hintergrund der Sicherheitspolitik entworfen, nach der die amerikanische Sicherheit immer
da und dann bedroht sei, wenn amerikanische Interessen beeinträchtigt sein würden. Das ist keine klassische
Sicherheitspolitik, sondern pure Weltmachtpolitik.
Na sicher hab ich das. Da sind nur noch ein paar Dutzend andere Religionen, die mir ihre Hölle versprechen. Also bitte hinten anstellen und auf die nächste Ewigkeit warten.
TJA DU ALS ATHEIST DER IN WIRKLICHKEIT EIN KATHOLIKENHETZER IST !!!! FÄHRST NATÜRLICH IN DIE HÖLLE
!!!! DORT HAT DU ZEIT !!?? DEINE ALBERNHEITEN ZUM BESTEN ZU GEBEN !!!! @ BLACKY GELL Y
Du meinst Realitätssinn? Nun, wenn’s funktioniert, sich mit einer Illusion zu trösten, vor der man weiss,
dass sie nur Illusion ist, von mir aus. Man sollte nur nicht erwarten, dass alle Welt vor Ehrfurcht erstarrt,
wenn Erwachsene mit unsichtbaren Freunden sprechen.
Obama hat sich zur Marionette des Militärapparats und der Finanzmafia gemacht, dabei hat er sich den Anschein eines moderaten Progressiven gegeben. Das war leider nicht der „change“ auf den ein Großteil seiner Wählerschaft gehofft hat. Jetzt gibt es immerhin ein größeres Bewußtsein für die Folgen der fatalen Aussen- und Fiskalpolitik. Amerika wacht allmählich auf und wird klüger kommt mir vor. Der konstitutionelle Republikaner Ron Paul erfährt starken Zulauf und scheint aus der Masse der lobbyierten Medien- und Imagepolitiker herauszustechen. Er ist vielleicht der einzige, aussichtsreiche, integre Kandidat für das Präsidentenamt, der das Ruder noch herumreissen kann.
Dieser Artikel ist der blanke Schwachsinn. Im besten Fall kann man dem Verfasser vielleicht zugute halten,
er habe die Mähr vom gerechten und um seine Bürger besorgten Staat für bare Münze genommen und sei
nun von den erkennbaren Zügen der Realität schockiert, ich vermute aber schlichten Anti-Amerikanismus
als Motiv. . Politiker „brauchen“ das Volk nur jeweils zum Ende jeder Amtsperiode, dann muss auch denen,
die in technischer Hinsichts nichts als unnütze Kostgänger sind, genug versprochen werden, dass sie
ihr Kreuz an der gewünschten Stelle machen – oder, für Amerika, das richtige Feld ablochen. In den Jahren
zwischen diesen kurzen Phasen der Bedeutsamkeit aller Bürger ist der Teil des Volkes, der keinen produktiven
Beitrag leisten will oder kann, eine Belastung für jedes staatliche System. Ihre Versorgung ist nur in
Sonntagsreden hohes Anliegen der Politik, in der nüchternen Realität des politischen Tagesgeschäftes
ist das eine Aufgabe geringer Priorität, soweit es nicht um die Vorbereitung der eigenen Wiederwahl geht.
. Wer die Militärausgaben der USA kritisiert, kritisiert unausgesprochen auch den amerikanischen Beitrag
zur weltweiten Sicherheit. Dieser wird natürlich nicht uneigennützig erbracht, trotzdem hat die westliche
Welt davon in den vergangenen 65 Jahren sehr profitiert, in denen – zum Beispiel – Westeuropa alleine
niemals in der Lage gewesen wäre, die sowjetische Bedrohung an seinen Grenzen in Schach zu halten. Zumindest
hier wäre Dankbarkeit nicht falsch.
#26 Shadow1979 † 16:47:34 | Montag, 15. August 2011
@Kristall ER hat nicht das Papstamt eingesetzt. Er hat Petrus zu seinem Fels gemacht auf dem Er die Kirche
gründen will. Da ist nicht vom Papstamt ist seiner Jahrhunertelange Ausprägung die Rede. Und das war
auch sicherlich nicht seine Absicht das diese Aussage so missbraucht wird. Er wollte sicherlich keine
Tiara,Keinen Thron und keine in seinem namen geführten Kriegen. Auch das dürfen Sie alles glauben. Ich
tue es nicht!! Denn eine Verpflichtung dies alles zu glauben GIBT es einfach nicht von Gott oder seine
Sohn!! Da kann man noch so lange auf Tradition und mystischen Leib drauf rum reiten. Solch eine Verpflichtung
gibt es nicht,zumindest ist diese nicht gottgewollt.
Kristall: so richtig kannst Du’s nicht fassen, dass es Leute gibt, die ganz ohne Papi oder großen Bruder
klar kommen, wa? Parteien brauch ich genauso wenig, wie unsichtbare Freunde
SCHATTEN ! DU BIST SO DÄMLICH UM NICHT X DIE BIBEL ZU KENNEN !!!! DA JESUS CHRISTUS IN PETRUS !!! DAS
PAPSTAMT EINGESTZT HAT !!! WEITERS ! DIE HEILIGENVEREHRUNG ÜBERLASS GEFÄLLIGST DEN KATHOLIKEN !!! DA
DU ALS PROTESTERER SOWIESO NICHTS DAVON VERSTEHST !!!! @ HAHAHA * * * BLACKY,ABER DU SOLLTEST SCHON ANGST
HABEN ! DU ALS ATHEIST !!!! MUSST DICH HALT AN DIE PARTEI WENDEN WENN ES SCHWIERIG WIRD !!!! @ HAHAHA
#20 Shadow1979 † 15:49:58 | Montag, 15. August 2011
Ähm nein hat er nicht aber wem sag Ich das.Nur weil man etwas gerne hätte muss das nicht auch so sein
nur weil man das selber glaubt.Es kann aber es muss nicht!! Jesus hat nichts von Papstamt gesagt,er hat
nicht von Heiligen und Seligenverehrung gesagt geschweige denn wo diese zu finden sind,er hat nichts von
Dogmen ewähnt oder von Unfehlbarkeit. Das sind alles rein menschliche Erfindungen um Macht zu erlangen
und diese zu behalten. Das die RKK viel Glaubensgut und Wahrheit enthält steht für mich außer Frage,Ihre
Tradition ist gewachsener Glaubene und Wahrheit und trotzdem ist nicht alles Wahrheit und nicht alleinseligmachend.
Meinem Glauben nach.Sie glauben etwas anderes als Ich. Sie meinen zu wissen wer Recht.Ich kenn das schon.
So lange jeder von Uns beiden aber versucht sein bestmöglichstes zu tun um ein christlichstes Leben zu
führen ist das doch in Ordnung.
Kristall, lass mich raten: um die Kirche zu zerstören? Aber da Jesus ja gesagt hat, das wird nix, habt
Ihr auch nix zu befürchten. Also, Hyperventilation einstellen, CAPS ausschalten und ein besinnlich-zufriedenes
Gesicht machen
TJA,SAG DAS JESUS CHRISTUS !!! DER HAT DIE KIRCHE GEGRÜNDET IM PAPSTAMT !!! DU WIRST NICHT MEHR SCHREIEN
!!!! ABER DIE KIRCHE WIRD ES GEBEN !!! DIE PFORTEN DER HÖLLE WERDEN SIE NICHT ÜBERWINDEN !!! ÜBRIGENS
!? WARUM KOMMEN WOHL SÄMTLICHE TYPEN DER WELT DAHERGELAUFEN INS CHRISTLICHE ABENDLAND !!! HÄÄÄ SCHATTEN @
HAHAHA Y
#17 Shadow1979 † 15:30:04 | Montag, 15. August 2011
Man hat ja auch nichts besseres zu tun gell Sry für 5,5 Milliarden Menschen dreht sich die Erde auch
ohne RKK weiter ohne jetzt Ihrer Kirche zu nahe treten zu wollen. Für die meisten Menschen ist die RKK
so wichtig wie nen Sack Reis. Besser gesagt hunderteausende würden grad Ihr rechtes bein für einen Sack
Reis geben da interessiert das existieren der RKK als Institution herzlich wenig. Die Erde dreht sich
trotzdem weiter. Ich spreche NICHT von den Katholiken sondern von DER KIRCHE als Institution!!!
Kristallchen: ja warum wollt Ihr denn dann die Kultur der Freimaurerei unbedingt gegen die angebliche
Islamisierung verteidigen? Habt Ihr nicht dauernd Angst ums christliche Erbe? Wird gleich wieder verdrängt,
wenn’s um den Militäretat geht, gelle?
#13 Shadow1979 † 15:11:20 | Montag, 15. August 2011
@kristall Mir soll er gar nichts sagen!!! Ich kenn den Sch… ja schon den er hier ständig aufsagt. Allein
schon dieses blöde „Heil Mammon“ was soll der Sch…