Weltjugendtag
Mit dem Schiff nach Köln
Magis – auf Deutsch: „mehr“ – heißt das Projekt der Jesuiten für den Weltjugendtag. Mehr deutschsprachige Jugendliche sollen sich dafür anmelden: Damit das Schiff der Gesellschaft Jesu mit einem Meer von Menschen in Köln einfährt.
(kreuz.net, Frankfurt/Main) Die Jesuiten sind im Endspurt. Stolze 2.100 Teilnehmer haben sich für ihr Weltjugendtagsprojekt angemeldet. Sogar aus Brasilien, Nigeria und Taiwan kommen sie.

Doch die Söhne des heiligen Ignatius ruhen sich nicht auf ihrem Erfolg aus. Sie bestürmen den Himmel. Bis zum August wollen sie in ihren Reihen 3.000 Jugendliche zählen können.

Die größten Einzelgruppen kommen aus Frankreich (300) und Spanien (294), Polen (150) und der Slowakei (131). Rund 500 Freiwillige engagieren sich als Gruppenleiter oder Helfer.

Die Gesellschaft Jesu organisiert ein eigenes Vorprogramm für den Weltjugendtag.

Es ist eine Mischung aus Sternwallfahrt und Exerzitien in Gemeinschaft. Das Vorprogramm steht unter dem lateinischen Motto „magis“. Das Wort bedeutet verdeutscht „mehr“.

Es stammt aus der Spiritualität des heiligen Ignatius von Loyola († 1556). Der heilige Ignatius war ein Baske und Gründer der Jesuiten.

„Mehr“ besitzt eine Dynamik zum Größeren. Das Wort bezeichnet das Leben in Gott, an dessen Mehr und Meer der Mensch sich nicht satt sehen kann.

Die Teilnehmer starten am 8. August in elf deutschen Städten sowie in den Nachbarländern Deutschlands.

Das Besondere an „Magis“ sind hundert organisierte Kleingruppen. Sie sind international gemischt. Fünf Tage lang gestalten sie ein apostolisches, kreatives, oder soziales Werk: die Renovierung eines Kinderheims, die Begegnung mit Randgruppen, Straßentheater, Kunstworkshops.

Informationen über den Stand der Vorbereitungen gibt es in neun Sprachen.

Die ganze Gesellschaft der Gesellschaft Jesu trifft sich vom 13. bis zum 15. August auf der Loreley. Die Loreley ist ein kurz vor Sankt Goarshausen aus dem Rhein 132m hoch aufsteigender Schieferfelsen. Sankt Goarshausen befindet sich in Rheinland-Pfalz, rund 20 km südlich von Koblenz.

Auf der Loreley sind die Teilnehmer in einer Zeltstadt untergebracht. Die Zelte sind eine milde Spende der PSD-Bank Frankfurt am Main.

Auf der großen Freilichtbühne auf der Loreley ist am Sonntag, 14. August, ein Pontifikalamt mit dem Bischof von Limburg, Dr. Franz Kamphaus, geplant.

Hierzu werden auch die katholischen und evangelischen Pfarreien der Region erwartet.

Anschließend – ein weiterer Höhepunkt – werden die Teilnehmer eingeschifft.

Auf dem Rhein geht es weiter zum Hauptprogramm des Kölner Weltjugendtages und zur Begegnung mit Benedikt XVI.

Wunschlos glücklich? Fast.

Denn Jugendliche und junge Erwachsene aus Germanien und dem deutschsprachigen Raum knausern noch mit ihrer Anmeldung.

Doch die Jesuiten lassen mit ihrem sprichwörtlichen Apostolatseifer nicht locker. Die Chance dieses ignatianischen Projektes ist einmalig. In der Begegnung über Sprach- und Milieugrenzen hinweg erweitert sich nicht nur der Horizont, sondern auch die Seele – nach außen und nach innen.

Für 17- bis 30jährige aus deutschsprachigen Ländern sind deswegen noch Plätze reserviert.

Das zweiwöchige Programm kostet 330,- Euro pro Person. Im Preis enthalten sind: alle Fahrtkosten, Unterbringung, Verpflegung, Versicherungsschutz, Pilgerrucksack und ein Solidaritätszuschlag für ärmere Teilnehmer. Einzelpersonen sind willkommen. Auch die Teilnahme nur am Vorprogramm ist möglich (151 Euro).

Anmeldung bei:

„Magis“
Offenbacher Landstraße 224
60599 Frankfurt am Main
Tel.: 069/6061-235
oder per Email: magis2005@jesuiten.org
      
15 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   Athanasius   15:12:19 | Sonntag, 19. Juni 2005
Letzter Stoss.
Wenn Sie einen katholische Moral hätten würde ich mit einer Frühaufklärung aber weil Sie Liberalkatholik sind, als nicht Römisch-Katholisch, traue ich dies Ihnen nicht zu.
Einem der seinen Kindern eine Zeitschrift wie TEENIE empfiehlt, sollte man gar nicht mehr zusprechen.
TEENIE propagiert voreheliche Sex als normal, fördert Masturbation, und reizt mit nackten Postern und halbentkleideten 14-Jährigen die Jugendlichen an.
Ich bin nicht für eine Liberal-Kindersex-Moral, sondern für wissenschaftliche Erziehung mit katholischer Moral.
Sie haben sich selber mit Ihrem Lobgesang auf diese Ursache (Sexzeitschriften) vieler Frühschwangerschaften UND Abtreibungen (werden ja gerechtfertigt in TEENIE), enttarnt.
Wie übrigens etwa das belgische Episkopat, dass ein Imprimatur verlieh an einem Katechismus in dem ein dreijähriges Mädchen portrettiert wird, welches angeblich bereits masturbiert.
Kranke Welt. Den Mühlenstein können Sie sich selber abholen.
Redaktion benachrichtigen
#15   methusalix †   10:45:43 | Sonntag, 19. Juni 2005
Sie haben Recht! Sexualität ist NICHT Liebe.
Sie haben Recht! Sexualität ist NICHT Liebe. Aber der Umkehrschluss ist leider auch falsch: Liebe zwischen Menschen ist im Normalfall immer mit Sexualität verbunden, die Natur (und damit Gott) will das so. Selbstverständlich habe ich als guter Katholik NICHT einen hedonistischen Begriff von Liebe. Ich bin seit fast vierzig Jahren mit meiner ersten, einzigen und so Gott will, letzten Liebe zusammen.
Es ist richtig, dass Kinder über Gefahren informiert werden müssen! Das predigen ja immer die Hilfsorganisationen für missbrauchte Kinder, wie „Silberdistel“: nur ein sexuell aufgelärtes Kind kann wissen, was da mit ihm geschieht und kann sich dagegen wehren. Deshalb macht es mich ja so wütend, wenn sie kaltschnäuzig fordern, dass eine Sexualaufklärung erst ab dem 13. Lebensjahr stattfinden darf. Alle kleineren Kinder liefern Sie hilflos den Verbrechern aus. Kinder müssen so früh wie möglich über die körperlichen und moralischen Kriterien der Sexualität aufgeklärt werden. Die hohe Zahl der Frühschwangerschaften in England zeigt, dass die Mädchen überhaupt nicht aufgeklärt worden sind! Weder über körperliche, noch über moralische Aspekte der Liebe!
Und warum sollten Menschen, die sich lieben nicht täglich lieben dürfen?
Und zu guter Letzt, ich giesse keinen Hohn über die Kirche, ich bin nur traurig über die katholische Ignoranz gegenüber, dem wunderbaren Geschenk Gottes an die Menschen, der Sexualität.
Redaktion benachrichtigen
#14   Athanasius   12:07:58 | Samstag, 18. Juni 2005
Jetzt reicht es mit Ihnen!
„Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu!“ ist wohl jedem Menschen klar, der weiss, was Liebe bedeutet.
Dass Sie vor sexueller Betätigung, man nennt es auch im Zusammenhang mit Liebe, warnen wollen, ist nur ein Hinweis, dass Sie anscheinend nicht wissen, was Liebe für Menschen bedeutet. Dieses Wissen mangelt auch den zölibatären katholischen Priestern.
Vielleicht muss ich es den Herrschaften nochmal erklären, aber Sexualität heisst nicht automatisch Liebe.
Haben Sie auch bereits den hedonistischen Begriff von Liebe übergenommen.
Sie wissen ganz gut, dass ich meine, dass man Kinder über die Gefahren informieren muss und das auch beim Namen nennen.
Aber dazu gehört die katholische Moral.
Und ich verbiete Ihnen den höhnerischen Ton der Kirche und den freigemachten Priestern gegenüber in dem Sie typische Generalisierungen der 68er über die kirchliche Moral machen!
Sexualität ist NICHT direkt „Liebe“.
Die Kirche weiss sehr gut was sie ihren Kindern geben muss. Und die hohe Anzahl abgetriebener Babys und Teenagerschwangerschaften im meist sekularistierten Lande Europas (England) deutet auch daraufhin, dass eine zu liberale Aufklärung Sex zu einem „tagtäglichen Recht“ macht.
Redaktion benachrichtigen
#13   methusalix †   11:06:09 | Samstag, 18. Juni 2005
Nochmals Athanasius:
Eine Aufklärung über Körperfunktionen MUSS sein! Und zwar möglichst früh! Je später die Eltern mit der Aufklärung ihrer Kinder beginnen, um so schwieriger wird es und viele katholische Eltern, die sich für besonders fromm und gut halten, klären dann überhaupt nicht mehr auf und bringen Ihre Schutzbefohlenen in entsetzliche Situationen.
Dass man den Kindern dabei selbstverständlich beibringen muss, was Sie als „katholische Moral“ andere als Ethik bezeichnen und ich mit dem Wort: „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu!“ ist wohl jedem Menschen klar, der weiss, was Liebe bedeutet.
Dass Sie vor sexueller Betätigung, man nennt es auch im Zusammenhang mit Liebe, warnen wollen, ist nur ein Hinweis, dass Sie anscheinend nicht wissen, was Liebe für Menschen bedeutet. Dieses Wissen mangelt auch den zölibatären katholischen Priestern.
Im übrigen verbitte ich mir, auch im Namen aller Mitleserinnen únd Mitleser Ihren rüpelhaften Ton. Dieser ist eines wahren Katholiken absolut unwürdig. Mässigen Sie sich bitte!
Redaktion benachrichtigen
#12   Romano   10:30:49 | Samstag, 18. Juni 2005
Danke,
Methusalix, für Ihre Worte!
Allzu schnell vergessen Menschen leider, welches Unheil kirchliche Sexualmoral angerichtet hat. Manche Fehlentwicklung nach 1968 ist wahrscheinlich eine Gegenreaktion auf den heuchlerischen, Angst machenden Umgang mit Sexualität durch die katholische Kirche.
Allein schon die Begrifflichkeit: was mag in Kindern/Jugendlichen vorgehen, denen weisgemacht wird, dass nur die Abwesenheit von Sexualität ihre „Reinheit“ bewahre, die sich aber trotzdem verlieben – und daraufhin im Überschwang der Gefühle „unrein“ werden?
Aber machen wir uns nichts vor: wer im Umgang mit Sexualität das Heil im Verschweigen oder „bestenfalls“ in „Warnungen“ sieht, wird sich selbst von den Erfahrungen Ihrer Frau (und so vieler anderer) nicht umstimmen lassen. Doch um den einzelnen Menschen und dessen Wohl und seelische Gesundheit geht es beim Herbeten der Weisheiten aus dem 19. Jhd. ohnehin nicht. Um einen Umgang mit Sexualität in Freiheit und Verantwortung anscheinend auch nicht.
Redaktion benachrichtigen
#11   Athanasius   10:18:07 | Samstag, 18. Juni 2005
Es reicht.
…um Ihren Hals, ist Ihnen sicher; und Sie werden auch im Meer ersäuft werden, wie Jesus dies mit Menschen tun wird, die Kindern ein Ärgernis geben! Mit DREIZEHN ein Mädchen sexuell aufzuklären, das vielleicht mit 10, 11 oder 12 Jahren ihre erste Monatsblutung hat ist ein Verbrechen an diesem Kind.
Aber Mensch, halte den Maul endlich mal.
Sexualaufklärung heisst nicht einem Kind nicht die Ursache solcher physischen Fakten zu erklären, sondern sie vor Sexuellen Handlungen schützen. Natürlich muss man diesem Mädchen die richtigen Informationen geben. Das ist auch immer geschehen in den katholischen Familien.
Aber wir sprachen über SEXualerziehung. Ein Kind von 13 Jahren muss vor Sex geschützt werden, und nicht etwa wie heute mit Methoden über „wie gefällt meinem Sexfreundchen am besten“ usw.
SIE WISSEN GANZ GENAU WOVON ICH SPRECHE!
Sie haben sich mit ihren Aussagen zur hl. Römischen Kirche auch schon längst aus ihr ausgeschlossen, weil Sie ein anderes Evangelium, ein „Evangelium“ gegen den Zölibat, führen als der hl. Paulus. (Gal. 1:9)
Redaktion benachrichtigen
#10   Kommentator   01:26:17 | Samstag, 18. Juni 2005
Athanasius hat recht!
Athanasius hat in Bezug auf Sexualerziehung wirklich recht! Ja, die Kirche schützt die Mädchen wirklich. Wir brauchen keine Sexualerziehung im heutigen Sinne, sondern wir brauchen eine Erziehung zu Keuschheit und Reinheit und in der Ehe eine Erziehung zu würdigem Umgang der Ehepartner miteinander! Nur das dient der Liebe und dem Leben; alles andere dient nur der Lust, doch der Herr fordert nicht Lust,sondern Liebe von uns.
Redaktion benachrichtigen
#8   Romulus   22:15:59 | Freitag, 17. Juni 2005
@ Athansius Petrusbruderschaft / Iuventutem
Na endlich hast du mal rausgelassen in welche Ecke du gehörst: Sympathisant der Wigratzbader Petrusbruderschaft.
Was willst du eigentlich in dem Haufen, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist??? Die erkennen das Vat.II an und sind eben die Tradi-Ecke der Kirche. Zur Befriedigung von sentimentalen Gefühlen hat der Hl. Stuhl ihnen die Tridentinische Messe erlaubt. Stellenwert genauso wie n’ x-beliebiger anderer Verein in der Kirche. Im Logo oben auf angegebener Internetseite (iuventutem): Bergidylle und das Märchenschloss Ludwigs II (man beachte die Persönlichkeit). Bah, das nenne ich das Evangelium der heutigen Welt zu verkündigen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Athanasius   21:53:44 | Freitag, 17. Juni 2005
Antwort
dazu bete ich lieber drei Rosenkränze und lese Thomas a Kempis.
Sehr gut. Wenn Sie das dauernd machen, bin ich davon überzeugt dass es mit Ihnen ganz gut kommt. Ein Kind Mariens geht nicht verloren. Es ist aber nicht angemessen hier eigene Frommigkeit auszustellen.
Aufklärung ab dem 17. oder 18. Lebensjahr?
Zumindest nich vor dem 13. Lebensjahr. Man sollte vor allem vor den Sachen warnen. Die Taten müssen ja nicht in den Gedanken der Schüler erweckt werden, sondern es muss davor gewarnt werden. Tabuisierung hilft da aber auch nicht. Da haben Sie recht.
Freiwillig wäre nur ein Zölibat der einen Verehirateten nicht vom Priesteramt ausschliesst.
Welch ein Quatsch. Verheiratet sein, hat ja nichts mit der Zölibatsgelübde zu tun! Wie kommen Sie zu dieser Verbindung?
Haben Sie den Geist Mariens aber verstánden?
Der Priester gibt vor seiner Weihe einmal sein „fiat mihi“. Ihm wird öfters gefragt ob er aus freiem Willen die Weihe fragt. Diejenigen die es auf sich nehmen, tun dies nicht unter Zwang. Sie sind ein Lügner wenn Sie anders behaupten.
Redaktion benachrichtigen
#6   methusalix †   20:47:50 | Freitag, 17. Juni 2005
@Athanasius
Nein, den Gefallen tu ich Ihnen nicht! Ihnen zuliebe habe ich schon auf den mir von klein auf vertrauten Gruss -Gelobt sei Jesus Christus- verzichtet, der im deutschen katholischen Sprachraum üblich war. Hier wird öffentlich gegeisselt und auch gekotzt. Wozu wäre dieses Forum sonst da? Zur geistlichen Erbauung sicher nicht, dazu bete ich lieber drei Rosenkränze und lese Thomas a Kempis: Über die Nachfolge Christi.
Im ürigen würde ich gerne wissen, was Sie unter „sexuellem Zufrühanfang“ verstehen? Aufklärung ab dem 17. oder 18. Lebensjahr? Dann ist der Zug abgefahren und der Mühlstein… Sie wissen schon.
@didimus
Bezüglich der Jesuiten haben Sie vollkommen Recht! Aber ein auf und ab gibt es immer und wenn sie von der Bildfläche verschwinden, wäre das zwar schade, aber unersetzlich ist keiner, auch kein Orden und sie hätten sich es selbst zuzschreiben.
Freiwillig wäre nur ein Zölibat der einen Verehirateten nicht vom Priesteramt ausschliesst. Jetzt ist das doch so geregelt, wie die Mitgliedschaft inder Handelskammer. Die ist auch freiwillig, aber ohne sie kannste eben kein Geschäft aufmachen.
Redaktion benachrichtigen
#5   Didimus   20:36:09 | Freitag, 17. Juni 2005
@methusalix
Wenn Sie die Forenbeiträge hier lesen, werden Sie merken, daß ich oft nicht mit Athanasius einer Meinung bin. Ich möchte auch nicht für ihn antworten, das wird er sicherlich bald selbst tun, *g*.
Nur weil Sie die Jesuiten erwähnen: Was mich betrifft, ich habe keine Angst vor ihnen. Die werden nämlich in Zukunft eine immer unbedeutendere Rolle spielen. Seit sie liberal geworden sind, ist dieser Orden immer mehr geschrumpft und verliert immer mehr an Einfluß. Sie werden sich entweder gründlich reformieren müssen und wieder dem Geist ihres Gründers folgen, oder sie marginalisieren sich selbst weiter bis zur Bedeutungslosigkeit.
Übrigens gibt es kein Zwangszölibat. Wer den Zölibat auf sich nimmt, tut das freiwillig!
Redaktion benachrichtigen
#4   Athanasius   20:27:37 | Freitag, 17. Juni 2005
Sie scheinen selbst frustriert über die Kirche
Dass Sie vor Jesuiten Angst haben, kann ich gut verstehen, das sind kluge und bestens ausgebildete Theologen. Die könnten möglicherweise Ihr verqueres Weltbild zerstören.
Ich habe keine Angt vor „den“ Jesuiten. Ich habe Angt vor den modernen Jesuiten. Ich diene ja manchmal die tridentinische hl. Messe bei einem alten Professor SJ.
Sicherlich zerstören sie das Weltbild nicht. Ich kenne die Schriften niederländischer ex-Jesuiten wie des Huub Oosterhuis genügend.
____________
Ihr Hass gegen die Kirche und die Beleidigungen die Sie Ihr vorwerfen, sind ungeheuerlich. Kotzen Sie bitte auf dem Kloo. Nicht in offener Sicht.
Die Kirche hat Kinder zwei Jahrtausende lang versucht vor sexueller Intimidation, Enttäuschung und sexuellem Zufrühanfang geschützt. Weshalb gibt es denn heute solche hohe Raten von Vergewaltigungen und Scheidungen und Depressionen in der Ehe? Zu wenig Opferbereitschaft.
Aber lassen Sie doch lieber die Kinder von ehem. DDR-Funktionären ausbilden, wenn Sie das wollen.
Redaktion benachrichtigen
#3   methusalix †   20:08:01 | Freitag, 17. Juni 2005
@Athanasius
Dass Sie vor Jesuiten Angst haben, kann ich gut verstehen, das sind kluge und bestens ausgebildete Theologen. Die könnten möglicherweise Ihr verqueres Weltbild zerstören.
Von einem Zwangszölibatär aus einer Organisation, die sich seit Jahrtausenden so verklemmt und sexualfeindlich gibt, wie die sancta ecclesia, würde ich mein Kind auch NIE sexuell aufklären lassen.
Das kann nur in die absolute Katastrophe führen. Im übrigen ist eine ordentliche Sexualaufklärung für Eltern Pflicht. Wer Kinder ohne Informationen über ihren eigenen Körper in die Pubertät schickt, dem ist der Mühlstein sicher!
Redaktion benachrichtigen
#2   GerdEric   16:25:09 | Freitag, 17. Juni 2005
Lieber Athanasius
wenn Du mal grob schätzen würdest, wieviele Katholiken gibt es nach Deinen Kriterien?
Redaktion benachrichtigen
#1   Athanasius   15:57:41 | Freitag, 17. Juni 2005
Entschuldigung????!!!!!
Pontifikalamt mit dem Bischof von Limburg,Dr. Franz Kamphaus, geplant.
Kamphaus passt sehr gut zu den heterodoxen Jesuiten. Als Spezialist in der Abtreibung wird er den Kindern auch wohl Sexualunterricht geben können, nit?
Hierzu werden auch die katholischen und evangelischen Pfarreien der Region erwartet.
Also wieder Interkommunion und falscher Ökumenismus.
Anschließend – ein weiterer Höhepunkt – werden die Teilnehmer eingeschifft.
Auf dem Rhein geht es weiter zum Hauptprogramm des Kölner Weltjugendtages und zur Begegnung mit Benedikt XVI.
Romantisch und schön. Damit ist nichts falsches.
Wunschlos glücklich? Fast.
Denn Jugendliche und junge Erwachsene aus Germanien und dem deutschsprachigen Raum knausern noch mit ihrer Anmeldung.
Germanien? Seit wann leben wir wieder im 1 Jhd.? Ist ja logisch.
1. Ich würde wegen ihrer Bekanntheit wegen Heterodoxität als Jugendlicher (20) nie mit den Jesuiten abfahren.
2. Wer will sich schon die Mühe geben mit der heutigen Liturgie und modernen Kirche nach Köln zu ziehen, ausserhalb von ihren Eltern erzwungene Teenagers und Kinder?
3. Deutschland, auch r.k. Deutschland, ist nach 40 Jahren Relativismus in der Kirche ausgeblutet.
4. Wenn man schon gehen würde, ginge ein echter katholische Jugendliche mit Juventutem. www.juventutem.com www.juventutem.com/
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
WeltjugendtagVier Bitten WeltjugendtagAuf Lateinisch WeltjugendtagVon der Bahre des Heiligen Vaters aus WeltjugendtagÖkumenisch: Am Weltjugendtag ist die Alte Messe im Angebot WeltjugendtagWas machen die Evangelischen am Weltjugendtag? WeltjugendtagWeltjugendtag Köln: Messen ohne Gottesbeleidigungen?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net