Erzbistum Wien
Der „Aufruf zum Ungehorsam“ kann nicht stehenbleiben
Kardinal von Schönborn zeigt den Wahnsinn auf: „Stellen Sie sich vor, im Fußballklub wird zum Ungehorsam gegen den Trainer oder Klubmanager aufgerufen.“
Kardinal Schönborn im März 2011
Kardinal Schönborn im März 2011
© Pressefoto Thomas Beranek, bischofskonferenz.at
(kreuz.net, Wien) Der altliberale Kardinal Christoph von Schönborn von Wien kann den altliberalen „Aufruf zum Ungehorsam“ „in dieser Form sicher nicht stehenlassen“.

Das sagte er der scharf antikirchlichen österreichischen Tageszeitung ‘Standard’.

Der „Aufruf zum Ungehorsam“ stammt von der altliberalen ‘Pfarrer-Initiative’.

Deren Obmann ist der altliberale Wiener Pfarrer Helmut Schüller.

In jeder anderen Firma längst geflogen

Zur Frage nach Konsequenzen für den Vorstand der ‘Pfarrer-Initiative’ sagte der Kardinal, daß er eine Klärung für unbedingt notwendig halte:

„Stellen Sie sich vor, im Fußballklub wird zum Ungehorsam gegen den Trainer oder Klubmanager aufgerufen.“

Wenn jemand zu einer Änderung der Spielregeln aufrufe, gäbe es Klärungsbedarf.

Wie mögliche Konsequenzen aussehen, würde die Größe des Dissens entscheiden.

Geschwätz statt Keule

Kardinal von Schönborn hofft auf „eine einvernehmliche Lösung“ mit Hw. Schüller:

„Aber wenn er – oder ein anderer dieser Gruppe – den Dissens in substanziellen Fragen aufrechterhält, muß er sich natürlich die Frage stellen, wie sein weiterer Weg in dieser Kirche und in diesem Amt aussieht.“

Als Pfarrer habe Hw. Schüller den Amtseid geschworen, daß er sich zum Glauben bekennt und zum Lehramt der Kirche steht.

Für Kardinal Schönborn lautet darum die Frage: „Bin ich bereit, die gemeinsamen Regeln zu akzeptieren oder nicht?“

Derzeit setzt der Kardinal „auf Nachdenklichkeit und Gespräch – und nicht auf die Keule“.

Aber es stehe eine Entscheidung an.

Ein Medienprofi oder doch eher ein Kameradenschwein?

Kardinal Schönborn äußerte sich auch zum Rauswurf von Hw. Schüller als Generalvikar im Februar 1999.

Damals legte der Kirchenfürst seinem Generalvikar ein Entlassungsschreiben unter die Fußmatte.

Vor dem ‘Standard’ erklärt Kardinal Schönborn, daß die Zusammenarbeit mit Hw. Schüller als Generalvikar nicht mehr funktionierte.

Hw. Schüller habe die Situation „medial sehr gekonnt ausgenutzt“.

Die Umstände des Briefes seien entschieden anders gewesen als medial dargestellt.

Es habe den Brief vor der Wohnungstür zwar gegeben.

Doch für den übernächsten Tag sei ein persönliches Gespräch vereinbart gewesen.

Doch der Brief sei noch davor bei der Presse gelandet – kritisiert Kardinal Schönborn:

„Wenn ich das durchaus mit Anerkennung sagen darf: Helmut Schüller ist ein Medienprofi“.

Der Zölibat muß bleiben

Ausdrücklich stellte sich Kardinal Schönborn im Interview auch hinter den Zölibat.

Der Kirchenfürst ist klar für die Beibehaltung dieser Institution.
      
36 Lesermeinungen
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#36   gelobtseijesus   09:33:30 | Dienstag, 16. August 2011
@ „Firma“ und „Kameradenschwein“:
Eine „Firma“, die keine interne Kritik verträgt, ist ohnehin zum Scheitern verurteilt. Die Fragen sind ehrlich und motiviert aus der Sorge um und aus der Liebe zur Kirche.
Was das +nette Wort „Kameradenschwein“ anbelangt, gehört dieses zur altehrwürdigen Soldatensprache und zeugt im Zusammenhang mit Herrn Schüller von der Kleingeistigkeit des +netten Redakteurs. Nicht Salz der Erde, eher geschmacklos. Verbaler Sondermüll in geisteswidriger +netter Atmosphäre.
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#35   Heiligsblechle   09:22:52 | Dienstag, 16. August 2011
Ein unglücklicher und gefährlicher Vergleich, denn die katholische Kirche ist kein Verein, geschweige denn ein ordinärer Fußballclub.
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#34   Tomás   23:46:46 | Sonntag, 14. August 2011
r.ruhrgebietler:
Weshalb sollte ein Häretiker wie Schönborn einem Papst gehorchen?
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#33   Ehrenmann   20:17:53 | Sonntag, 14. August 2011
Damit wir wissen, wovon wir reden:
www.pfarrer-initiative.at/
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#32   Mighty Counsellor †   17:25:19 | Sonntag, 14. August 2011
<Der „Aufruf zum Ungehorsam“ kann nicht stehenbleiben>
.
Das ist kein Deutsch.
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#31   r.ruhrgebietler   16:16:57 | Sonntag, 14. August 2011
#27 Simplicissimus
sollte ich mich täuschen, dass sie den Herrn Jesus Christus schon viel zu oft beleidigt haben?
desweitern ist ihr name doch program – simpl…
nun, es braucht einen weiteren verstand als das lesen der desinformation des FSSPX-betriebenen +.net
armer Rabe! warum hat es Sie nur erwischt?? war da zu viel Wahrheit im Spiel?
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#30   DerRabe   12:19:55 | Sonntag, 14. August 2011
unsere gehorsamkeit gegenüber der dekadenz nimmt zu, unsere aufmerksamkeit gegenüber den schützenden geboten gottes nimmt ab. damit erstirbt auch die liebe und muss einer scheinliebe platz machen: im namen der humanität, der liberalität und der totalen toleranz gegenüber dem unrecht …AMEN?
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#29   suchender   09:57:14 | Sonntag, 14. August 2011
Schönborn ist kein Christ, sondern ein Funktionär des Weltkonzerns Vatikan.
Dieser gibt in seinem Interesse vor, was andere zu denken und handeln haben.
Wenn Sie Zweifel daran haben, dann lesen Sie das Buch „Wer lügt – Gott oder die Kirche?“.
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#28   Mariahilfer   08:51:22 | Sonntag, 14. August 2011
@ J.S.Bach #22
Leider falsch! Seit der „Schweizer Meistertrainer Hans Küng den Verein übernommen“ hat wird nicht mehr Fussball, sondern Völkerball gespielt.
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#27   Simplicissimus   21:39:00 | Samstag, 13. August 2011
r.ruhrgebietler
der einfache Mensch ersetzt Argumente
durch Beleidigungen !
Das Wort zum Sonntag von
Simplicissimus
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#26   Brandenburgis   21:32:19 | Samstag, 13. August 2011
Haschek war der geniale Autor des Braven Soldaten Schwejk und tausender Humoresken.
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#25   DerRabe   21:20:41 | Samstag, 13. August 2011
ungeheurlich
heute sagte mir eine fromme frau, dass man sich an die worte jesu erinnern möge. er habe gesagt: du narr, noch in dieser nacht wird man von dir dein leben fordern und wem wird dann all das gehören was du angehäuft hast.
mich regten diese worte in diesem sinne sehr auf als solche worte jesu in nahezu keiner kirche mehr vorgelesen werden. man will diese worte nicht und man schneidet sie heraus. jesus darf nur noch harmlos sein! nirgendwo werden die worte jesu mehr zensiert als in der kirche. man redet unaufhörlich von jesus aber jesu worte werden streng und konsequent vermieden.
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#24   JohannSebastianBach   21:20:00 | Samstag, 13. August 2011
Was ist den ein Haschek???????
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#23   Brandenburgis   21:16:05 | Samstag, 13. August 2011
Ein Haschek bist Du nicht, „Bach“ …
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#22   JohannSebastianBach   21:14:42 | Samstag, 13. August 2011
Also Freunde, wenn Herr Schönborn mit Fussballvergleichen kommt, ruft er mich auf den Plan! Sagen wir mal- Schönborn ist der Trainer oder Manager des 1. FC Sandale Bethlehem! Der FC Sandale Bethlehem ist völlig überraschend Meister der New-Testamentary-Bible-League (NTBL) geworden. Ein packendes Finale gegen Eintracht Herodes Jerusalem! Nun verliert der F C Sandale Bethlehem in der Folgesaison die ersten vier Spiele! Trainer Schönborn kommt mehr und mehr ins Gerede! Die „Jesus-News“ in Tel Aviv sprechen bereits von seiner vorzeitigen Ablösung, weil Mittelstürmer Schüller (ein Millioneneinkauf von Sturm Graz) nicht mehr trifft! Vereinsboss Benediktus Romanus verkündet in der Presse, dass der FC Sandale Bethlehem treu zu seinem Trainer steht! Das nächste Heimspiel gegen die Nazareth Davids geht ebenfalls verloren. Vereinboss Benedictus Romanus setzt Trainer Schönborn ein Ultimatum: „Das nächste Spiel muss er gewinnen!“ Dies ist das Auswärtsspiel der Religion-Champions-League(RCL) bei Zwietracht Vatikan. Dies wird verloren und der FC Sandale Bethlehem scheidet aus dem Wettbewerb aus. Trainer Schönborn muss gehen! Im nächsten Spiel trifft dann Mittelstürmer Schüller wieder wie früher und der FC Sandale Bethelehem kann seinen Titel doch noch verteidigen, da der Schweizer Meistertrainer Hans Küng den Verein übernommen hat!
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#21   r.ruhrgebietler   20:22:00 | Samstag, 13. August 2011
#19 Simplicissimus – schwachkopf!
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#20   lux in tenebris   20:13:11 | Samstag, 13. August 2011
„Doch der Brief sei noch davor bei der Presse gelandet – kritisiert Kardinal Schönborn:
„Wenn ich das durchaus mit Anerkennung sagen darf: Helmut Schüller ist ein Medienprofi“.“
–--
Der Schül(l)er und sein Meister. Gelernt ist halt gelernt, net woar!
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#19   Simplicissimus   19:33:27 | Samstag, 13. August 2011
r.ruhrgebietler
geben Sie es zu. Das Senioren-Bravo (Apotheken-Rundschau)
ist Ihre einzige Lektüre. BILD ist Ihnen zu intelektuell und kreuz.net
zu liberal.
Übrigens Steyler Missionare sind keine Mönche, die an einer
Bergstrasse wohnen. Aber Kopf hoch, Sie schaffen’s auch noch
zum Priesterinnenfan!
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#18   r.ruhrgebietler   19:19:44 | Samstag, 13. August 2011
#12 – ich lese deutlich mehr als +.net & bild-zeitung oder was SIE sonst noch lesen.
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#17   Stimme aus Wien   19:07:45 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Keine Regelung ist für die Ewigkeit – die von den Hw. Herren gewünschte Änderungen haben jedoch andere „FC“ durchgeführt ohne den gewünschten erfolg bei der „Zuschauerschaft“ zu erzielen – wieso sollte man das gleiche nachmachen?
Ich bin für Änderungen – sie sollen nur ein Novum aufweisen – die Wünsche der Herren Pfarrer lässt leider darauf warten.
Oder können Sie mir sagen, was an den Änderungswünschen von Hw. Schüller &Co etwas neu sein könnte, die nicht bereits in der Evangelischen Kirchen, sei es AB oder HB nicht verwirklicht ist?
Ich bitte um Mitteilung, wenn das der Fall ist.
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#16   Ehrenmann   18:52:33 | Samstag, 13. August 2011
@Stimme aus Wien
Sie vergessen, dass auch innerhalb der röm.kath. Kirche im Laufe der Geschichte die Spielregeln schon oft geändert worden sind: Z.B.: Entwicklung des Bußsakramentes, Lebensform der Amtsträger…Spielregeln sind auch in der röm.kath.Kirche offensichtlich nicht für die Ewigkeit. Warum sollten manche Regeln nicht auch heute geändert werden, besonders dann, wenn dadurch Misstände, Ärgernisse, Mangelerscheinungen…beseitigt werden könnten.
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#15   Stimme aus Wien   18:44:34 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Sie haben recht: „immer wieder kommt es dort über Anregungen von Spielern, Zuschauern und Trainern zu Regeländerungen“.
Jedoch – diese Änderungen (ich bleibe beim Fußballspiel) wurden in anderen Ligen durchgeführt (gemeint die evangelischen Kirchen AB/HB). – ohne den erwarteten Rückmeldung der „Zuschauerschaft“ (die Austrittszahlen der Katholischen Kirche beneiden die Evangelischen Kirchen jedes Jahr – Ausnahme das Jahr 2010 – dürfte jedoch einmalig gewesen zu sein).
„Andererseits wäre es doch vom Verein nicht schlau, einen guten, erfahrenen und verdienten Spieler einfach zu verjagen“ – das versucht auch der Kardinal zu verhindern – jedoch wenn der Fußballspieler nach den Regeln eines Handballs spielen will, kann ihm der Trainer nur nur vorschlagen, eine andere Ballspielart wählen. Fußball ist nun mal weder Handball noch Volleyball o.ä.
Sprich: die Kath. Kirche unterscheidet sich nun mal von den Kirchen des Protestantismus. In diesen Kirchen werden diese Wünsche – mehr oder weniger erfüllt – wieso will man diese Unterschiede unbedingt auslöschen?
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#14   Ehrenmann   18:12:44 | Samstag, 13. August 2011
@Stimme aus Wien
Die Regeln des Spieles werden im Fußball nicht vom Trainer festgelegt, sondern von der Regelkomission. Da haben sie recht. Aber immer wieder kommt es dort über Anregungen von Spielern, Zuschauern und Trainern zu Regeländerungen. Denken sie an die Änderung der Abseitsregel oder die Regel für den Rückpass zum Tormann oder die Diskussion über die Zulassung von Videobeweisen bei strittigen Torentscheidungen. Regeln sind eben nicht für die Ewigkeit sondern sind Hilfen dafür, das Spiel flüssig und zeitgemäß zu gestalten.
Daran sollte sich auch die Kirche halten, damit sie nicht mehr und mehr ins Abseits gerät.
Und übrigens: Ein Spieler, der von Kindesbeinen an für einen Verein seine Knochen hingehalten hat, wird nicht so mir nichts dir nichts seinen Verein wechseln wollen, solange Verbesserungsvorschläge von seiner Seite von der Vereinsführung ernst genommen werden. Andererseits wäre es doch vom Verein nicht schlau, einen guten, erfahrenen und verdienten Spieler einfach zu verjagen
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#13   rheno flavia   18:04:31 | Samstag, 13. August 2011
Eine Diskussion über Spielregeln zu führen, sie ggf. auch durch zugespitzte Aussagen provokativ zu erzwingen ist das eine.
.
Die anderen aber ändern die Regeln eigenmächtig und behaupten dann, sie hätten recht gehandelt, weil sie durch eine Notlage gezwungen gewesen wären.
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#12   Simplicissimus   17:53:01 | Samstag, 13. August 2011
r.ruhrgebietler
danke, dafür, dass Sie die „Gottesmutter“ Maria zur Miterlöserin erhoben haben.
Danke auch, dass Sie die Menschen informieren, wer
nach dem Tod, Himmel, Fegefeuer oder Hölle bevölkert.
Werden Sie eigentlich schon in der Allerheiligen Litanei
angerufen?
r.ruhrgebietler – Wir bitten Dich erhöre uns !
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#11   r.ruhrgebietler   17:23:56 | Samstag, 13. August 2011
#9 – wer ist jp-ii?
der kloranküsser und apostat, der den Einzigen Gott, dessen Sohn Jesus Christus ist und des Mutter die Jungfrau, Gottesmutter und Miterlöserin Maria ist, zu einem götzen degradiert hat???
jp-ii ist ausschliesslich nur wg. der Einführung des Barmherzigkeitsonntags und der Barmherzigkeitsnovene nicht in die hölle gekommen. wer also ist jp-ii??
Fakten sind nun einmal Fakten!
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#10   Stimme aus Wien   17:05:59 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Ich möchte etwas zu meiner vorherigen Wortmeldung hinzuzufügen:
Auch in der evangelischen Kirchen spielt mann Ballspiele: dort werden die Regel des Spiels wesentlich schneller der angeblichen Erwartungen der „Zuschauer“ angeglichen – das Fernbleiben der Zuschauer (die Austrittszahlen) spricht jedoch eine andere Sprache.
Für Interessierte hier nachzulesen: de.wikipedia.org/wiki/Kirchenaustritt
Den betreffenden Hw. Herren steht frei zur Verfügung, die Liga oder die Sportart zu wechseln. Es gibt eine Liga oder Sportart, wo alle ihre Wünsche erfüllt werden – wieso wollen die nicht in der selben Liga spielen? Die würde sich nun mal nicht „FC – Röm.Kath.“ nennen, sondern „FC – Evangelisch AB/HB“.
Was die „Zuschauer“ betrifft – mal abwarten.
Es mag sein, das einige Regeln des Spiels als veraltet empfunden werden, aber anscheinend finden das die „Zuschauer“ nicht so.
Keine Firma würde sich gefallen lassen, dass seine Mitarbeiter öffentlich ihr „kreatives, kritisch-loyale Potential“ kundtun – dieses wird firmenintern mitgeteilt. Wieso soll sich die Kath. Kirche anderswie verhalten?
Und was den Abstieg betrifft – um wieder zur Fußballsprache zurückzukehren – scheinen die Innovationen in den anderen Liegen eine klare Sprache zu sprechen. (Ich verweise wieder auf die Statistiken im Link von oben).
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#9   El Santo Padre   16:58:56 | Samstag, 13. August 2011
Folgt erst mal Johannes Paul II.,
bevor Ihr andere wegen Ungehorsam zurecht weisen wollt.
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#8   r.ruhrgebietler   16:57:00 | Samstag, 13. August 2011
schönporn, warum folgst du nicht den Weisungen des Heiligen(!) P. PIUS V.?
also, wer Folgsamkeit fordert und Gehorsam sollte mit gutem und sichtbaren Beispiel vorangehen – besonders was die Zelebration der trid. Liturgie angeht.
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#7   Romulus   16:48:56 | Samstag, 13. August 2011
_________________
Kardinal von Schönborn zeigt den Wahnsinn auf: „Stellen Sie sich vor, im Fußballklub wird zum Ungehorsam gegen den Trainer oder Klubmanager aufgerufen.“
_____________________
Dann wird der Trainer ausgewechselt. So einfach ist das. Ihr Vergleich hinkt, Herr Kardinal!
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#6   kristall   15:59:52 | Samstag, 13. August 2011
ährenmann !!!! nur zur klarstellung deines dämlichen berichtes !!!!: der spieler gehört hochkantig hinausgeschmissen !!!!
klar !!! ährenmann
Y
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#5   Stimme aus Wien   15:30:47 | Samstag, 13. August 2011
@Ehrenmann
Die Regel beim Fußballspiel werden normaler Weise nicht vom Trainer festgelegt – auch wenn sich die Stürmer wünschen würde, dass ein Elfmeterschießen vom Mittelfeld zu erfolgen hat, kann ihm der Trainer, auch wenn er sich intensiv um einen Dialog bemüht nicht helfen – der Stürmer muss sich halt eine neue Sportart suchen, wo man seinen Wünschen entsprechend gespielt wird.
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#4   Gallowglas   14:44:22 | Samstag, 13. August 2011
Tja, wenn in einem Fußballklub die Spieler gegen den Trainer oder Klubmanager rebellieren wird in der Regel der Trainer oder Manager ausgetauscht …
Interessanter Gedankengang eigentlich …
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#3   Ehrenmann   14:27:36 | Samstag, 13. August 2011
Die Kirche spielt gegen den Abstieg!
In der Gehorsamsdebatte – ausgelöst durch den „Aufruf zum Ungehorsam“ der Pfarrerinitiative – bemüht Kardinal Schönborn und auch sein Pressesprecher Vergleiche mit dem Fußball: „Wenn ein Stürmer einer Fußballmannschaft sagt, er bekenne sich nicht mehr zu den gemeinsamen Regeln, dann muss der Trainer auch etwas tun.“
Richtig! Er muss etwas tun.
Er muss den Spieler nach den Gründen seiner Verweigerung fragen. Vielleicht ist seine Kritik an den Regeln berechtigt, vielleicht sind die Vereinsregeln nicht mehr zeitgemäß, vielleicht sind sie sogar hinderlich für eine gedeihliche, erfolgreiche Entwicklung des Vereins und vielleicht wird durch die bestehenden Regeln das Vereinsziel gefährdet oder sogar verfehlt.
Der Trainer muss also in einen offenen Dialog in Augenhöhe mit dem Stürmer treten. Appelle an seine Gehorsamspflicht und Androhungen eines Ausschlusses sind hier völlig fehl am Platz und kontraproduktiv. Die Devise: Entweder nach meiner Pfeife tanzen oder gehen, hilft nicht weiter. Vereine und auch Firmen, die auf das kreative, kritisch-loyale Potential ihrer Mitarbeiter verzichten oder jede Erneuerung ablehnen, treibt der Markt in den Konkurs, oder fußballerisch gesprochen – in den Abstieg.
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#2   Gregorius Nazianzenus   13:40:38 | Samstag, 13. August 2011
Wahrscheinlich ist Kardinal Schönberg aus Überzeugung für den Zölibat. Ihm graust bei dem Gedanken, was auf ihn zukäme mit geschiedenen und wiederverheirateten Priestern, die vielleicht auch noch verhüten und abtreiben würden.
Ist erst die Priesterehe da, dann kommt die Zweitehe und die Bischofsehe auf die Tagesordnung. Übertrieben? Nein, genau das verlangen die Modernisten in der Orthodoxie.
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#1   monens   13:28:11 | Samstag, 13. August 2011
In einem Beitrag verweist ein hw Priester auf die Folgen, die sich durch eine versteckte oder offene Ungehorsamswelle nach dem Vaticanum II. eingeschlichen haben; bezüglich der immer noch nicht zurückgenommenen „bischöflichen Erklärungen“ gegen die Enzyklika Humanae Vitae
www.razyboard.com/…07906-5932550-0.html
schreibt Hw Sieberer:
„Dies zeigt, wie einige Bischöfe das päpstliche Lehramt untergraben und mit ihren Erklärungen (Königsteiner Erklärung, Mariatroster Erklärung, Holländischer Katechismus) zur Zweideutigkeit in der Nachkonziliaren Krise beigetragen und die Glaubenskrise begünstigt haben.“
und bez. der aktuellen abstrusen „Ungehorsamsaufrufen“ ist Folgendes bemerkenswert:
„Teilweise innerhalb und außerhalb der Kirche wurde gehofft, dass die Bischofskonferenzen fast alles entscheiden dürften, so z.B. die Zugehörigkeit zur Freimaurerei. Aus diesem Grund gab Paul VI. 1974 eine genaue Definition der Bischofssynode. Die Würzburger Synode wollte das Konzil „eindeutschen“, welcher jedoch der Heilige Stuhl in wichtigen Fragen kein Entscheidungsrecht zusprach. „
www.razyboard.com/…07887-6098369-0.html
Versuche einer gewissen Systematik bei den Unterminierungsabsichten sind augenscheinlich; „Ungehorsamsaufrufe“ ebenso wie künstl. „Priestermangel“
www.razyboard.com/…07887-6025208-0.html
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