Orden
Klosterbetrieb beantragt Insolvenz
Das Kloster in der Eifel wurde vom Heiligen Bernhard von Clairvaux höchstpersönlich gegründet. Jetzt ist Sparen angesagt.
Klosterkirche Himmerod
Klosterkirche Himmerod
© Langec, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Die ‘Abtei Himmerod Betriebsgesellschaft mbH’ ist bankrott.

Das gab die Webseite des Zisterzienserklosters Himmerod bekannt.

Am 12. August reichte der Betrieb beim Amtsgericht Wittlich einen Insolvenzantrag ein.

Das Zisterzienserkloster Himmerod befindet sich in der Eifel. Es wurde in den Jahren 1134/35 durch den Heiligen Bernhard von Clairvaux gegründet.

Es befindet sich in der Verbandsgemeinde Manderscheid – 56 nördlich von Trier.

Heute leben in dem Kloster dreizehn Mönche.

Abtei Himmerod
Abtei Himmerod
© Daniel Leclercq, Wikipedia, CC
Seit Januar wird das Kloster von einem Administrator, Pater Stephan Senge, geführt.

Es betreibt ein Museum mit wechselnden Kunstausstellungen, eine Buch- und Kunsthandlung, eine Gaststätte, ein Gäste- und Exerzitienhaus.

Nach Verlusten von mehr als 200.000,- Euro jeweils in den Jahren 2008 und 2009 mußten Mitarbeiter entlassen werden und Eigenbetriebe wie zum Beispiel die Fischerei geschlossen werden.

Doch diese Maßnahmen reichten nicht aus.

Die Leitung der Betriebsgesellschaft des Klosters sah sich nach Prüfung einer Beraterfirma gehalten, Konkurs anzumelden, um die Abtei vor größerem Schaden zu schützen.

Das Klosterleben der Mönche ist von dem Schritt nicht betroffen.

Am Dienstag teilte die Webseite des Klosters mit, daß Veranstaltungen, Gästebetrieb, Reservierungen, und alle weiteren Angebote im gewohnten und angekündigten Umfang in der Abtei Himmerod stattfinden.
      
37 Lesermeinungen
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#37   Wallfahrer   12:59:29 | Sonntag, 21. August 2011
@clarissa colonia
Werte Clarissa!
Sie kritisieren,daß die Mönche nicht in der Lage sind,einen Fischereibetrieb zu
führen!Ich bin schon der Meinung,,daß sie in der Lage sind diesen zu führen!
Die Fischbetriebe sind geplagt,von dem Preisverfall,sowie von den Kormoranen,die
die Weiher teilweise leerfischen!Man kann noch so sehr gut wirtschaften,wenn die
Wertschöpfung eines Betriebes auf der Ertragsscala nach unten rutscht!
Ich kenne etliche Betriebe die aufhören,weil sich die Fischzucht nicht mehr lohnt!
Die Mönche sollen doch in erster Linie „Menschenfischer“ sein und nicht
der Profitgier nachjagen,was in ihrer Lebenseinstellung vielleicht die Maxime
bedeutet,was auch in ihrer Kritik zum Ausdruck der Unfähigkeit der Mönche zum
Führen eines Betriebes kommt!Daß sie der deutschen Sprache in Wort und Schrift so mächtig sind,ehrt sie in besonderer Weise,was aber in diesem Forum nicht so wichtig ist!Viele Menschen haben gute Gedanken,können diese aber nicht so exakt zum Ausdruck bringen!Wichtig ist,wenn man die Inhalte versteht,die zum Ausdruck gebracht werden,trotz mangelnder Deutschkentnisse!
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#36   Lycos   16:51:11 | Samstag, 20. August 2011
Erlöst, Leuchtende, wo sind sie denn erlöst? Sie tapern doch auch noch hier im Tal der Tränen herum. Oder sind sie schon so protestantisiert, dass sie die Gnade der Heilsgewissheit haben?
Kritik ist O.K., aber wenn jemand sagt das ich auf Grund meiner Rechtschreibfehler nichts zu sagen hätte, hat das wenig mit Kritik zutun!
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#35   clarissa colonia   16:43:46 | Samstag, 20. August 2011
Tomas, bevor Sie theologischen Unsinn verzapfen, sollten Sie vielleicht an Ihren Kenntnissen der deutschen Sprache arbeiten.
.
Dadurch würde wohl zwar der Inhalt Ihrer sinnlosen Botschaften nicht besser; sie wären aber dann vielleicht wenigstens lesbar …
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#34   Tomás   14:47:29 | Samstag, 20. August 2011
kammerjäger #7:
Christus hatte Umgang mit Sündern, aber nicht um diese in der Sünde zu lassen, um sie zu bekehren. Daher auch der Auftrag an Seinen Aposteln, die Menschen zu bekehren und zu taufen.
Lycos #32:
Wenn das Vatikanum II ein Konzil gewesen wäre, müßten alle Katholiken die Beschlüße „blind“ übernehmen.
Wenn die Piusbruderschaft, die diese modernistische Versammlung als Konzil anerkennt, es nicht tut, weil in diesen Dokumenten sich unklare Stellen befänden, leugnet sie, die Unfelbarkeit der Konzilien.
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#33   clarissa colonia   14:17:40 | Samstag, 20. August 2011
Nun, mein Lieber, sollte das Ihr üblicher Umgang mit Kritik sein, nämlich diese persönlich zu nehmen, befänden Sie sich im Kellerverlies mit den hier mehrheitlich ziemlich unerlösten theologischen Klappspaten in bester Gesellschaft. Diese befinden sich nämlich ebenfalls in einem geistigen Zustand, der ihnen bei Kritik oder abweichender Meinungsäußerung nur das Handlungsmuster verbaler Dekompensation läßt.
.
Ansonsten gehaben Sie sich wohl.
.
cc.
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#32   Lycos   06:56:01 | Samstag, 20. August 2011
Na, mit Kadavergehorsam meinte ich die, die sich scheinbar willenlos dem 2. Vaticanischen Konzil unterordnen, jedenfalls überall so rumerzählen und dann doch wie ein Kadaver, so von Lüge und Verlogenheit stinken das einem schlecht wird.
Leuchtende
Ihre Deutschlehrerin in allen Ehren, man muss sein Fach ja auch etwas interessant reden und die Vorteile für etwaige spätere Schriftstelle un Journalisten rausschälen. Sie aber, meine kleine Leuchte, haben mit der an sich guten Aussage ihrer Deutschlehrerin in ihrem Leben falsche Prioritäten gesetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen das ihre Deutschlehrerin ihre Schüler damit zu kleinen arroganten Herrenrassenrechtschreiberinnen erziehen wollte. Aber der Applaus den der beknackte Ösi Matt ihnen hier spendete wird ihr gekränktes Ego wohl wieder etwas aufpeppen.
Halten sie sich nur an eurer Spendenrechtsprechung, legalisiert eure Korruption, klammert mit eurer Selbstgefälligkeit nur jedes Gericht Gottes aus und werdet freigebiger!!
Ich jedenfalls schenke euch von Herzen meine Rechtschreibfehler
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#31   matt3   00:31:08 | Samstag, 20. August 2011
nun claris: Ist der Inhalt mickrig, ist die Form aber auch bedeutungslos.
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#30   clarissa colonia   00:10:28 | Samstag, 20. August 2011
„Nein, simplicissimus,
was mich störte ist ihre [Ihre] Selbstgefälligkeit[,] das [dass] ich erst 27 x [Mal] nachdenken soll[,] ehe ich [et]was poste, und jetzt sagen sie [Sie][,] das [dass] ich von der Spendenhandhabung hier nichts verstehe. Sie sind ein selbstgefälliger und konzilsverseuchter, [] kleiner Möchtegernegroß!
Semikolon,
da haben sie Recht, ich hätte euch [Sie] beiden [beide] nicht aus Zeitgründen zusammen fassen [zusammenfassen] sollen.“
.
Die Mahnung meiner Deutschlehrerin im Gedächtnis, wer etwas nicht korrekt sagen könne, könne nichts zu sagen haben, empfehle ich höflichst nochmalige Überprüfung.
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#29   KonradGeorg   22:30:46 | Freitag, 19. August 2011
FEIERABEND 17:20
ALLE SIND FORT

@ LYCOS # 1
Ich hätte so gern gewußt, wen Sie unter Kadavergehorsam einstufen?
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#28   Lycos   17:20:33 | Freitag, 19. August 2011
Nein, simplicissimus,
was mich störte ist ihre Selbstgefälligkeit das ich erst 27 x nachdenken soll ehe ich was poste, und jetzt sagen sie das ich von der Spendenhandhabung hier nichts verstehe. Sie sind ein selbstgefälliger und konzilsverseuchter, kleiner Möchtegernegroß!
Semikolon,
da haben sie Recht, ich hätte euch beiden nicht aus Zeitgründen zusammen fassen sollen.
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#27   Semikolon   16:16:26 | Freitag, 19. August 2011
@Lycos, #25
wenn man angesprochen wird, will man sich schon verstanden wissen.
Vielleicht sollten Sie vor dem Schreiben etwas sorgfältiger Lesen.
Ich bin mir z.B. bewusst, irgendetwas mit den Beiträgen von Simplicissimus zu Vereinbarendes gesagt zu haben.
Ich habe z.B. in #24 im Gegensatz zu Simplicissimus, der die Wirtschaftsbetriebe der Möche als „Spekulation“ bezeichnete, die Möche zu rechtfertigen veruscht, indem ich die Tradition und Intention der abteieigenen Betriebe beschrieb, die nämlich nicht etwas mit Geldgier oder Spekulation zu tun hat, sondern mit der Intention die in einem Kloster normalerweise vorhandene reichliche Arbeits- und Schaffenskraft zur wirtschaftlichen Alters- und Zukunftssicherung einzusetzen.
Ferner beschrieb ich, dass dieses traditionelle Konzept in dem Maße, die überalternden Klöster keine eigenen Kräfte mehr haben und alles durch Angestellte oder Verwalter betreiben wollen nicht mehr aufgeht. Dieses Phänomen, so schrieb ich, wird sich demnächst überall in unserem vergreisenden Lande zeigen.
Mit Simplicissimus habe ich nur folgendes gemein, dass ich seinen Vater, den Hans-Jakob von Grimmelshausen, mehr als nur flüchtig kenne.
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#26   Simplicissimus   15:47:01 | Freitag, 19. August 2011
Lycos,
aha, wenn ich, aus eigener Erfahrung, ein Fazit ziehe z.B. vom II.
Vaticanum, dann steht mir das nicht zu und Sie nennen das Phrasen
dreschen. Könnte es sein, dass Ihnen nur meine Meinung gegen den
Strich geht. Dumme Gesetze, die Verwaltungskosten bis 90% fordern
gibt es nicht, es sind nur raffgierige Spendensammler, die sowas vorgaukeln.
Vielleicht sollte die alleinseligmachende Kirche auf ihren Status als
„gemeinnützig“ verzichten, theologische Lehrstühle und Bischöfe aus
eigenen Mitteln bezahlen und die steuerlich unbeschränkt abzugsfähige Kirchensteuer abschaffen; da könnte der Staat Milliarden sparen. Warum
sollen Atheisten den Kult mitbezahlen?
Schreiben Sie nicht von Dingen – von denen Sie nichts verstehen!
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#25   Lycos   15:26:17 | Freitag, 19. August 2011
Simplicissimus & Semikolon
Das Konzil war ja vielleicht nötig, kann sein, aber das Ergebnis und die Früchte sind verkehrt, größtenteils jedenfalls. Die Rolle des weisen Großvaters der zum Nachdenken anregen will, steht ihnen nicht, denn sie gehen ja überhaupt nicht mit gutem Beispiel voran und dreschen nur die Phrasen immer wieder die mir schon seit über 20 Jahren aus den Ohren quillen.
Was ihr Wirtschaftsexperten so drauf habt, sehe ich ja am Dax und den verlogenen Ratings. Das es Menschen auf der Welt gibt denen es nicht so gut geht wie uns hier in Deutschland habt ihr Staatstreuen doch auch mit in Schuld, dumme Gesetze die bis zu 90% der Spendengelder für Verwaltungskosten draufgehen lassen und gnadenloses ausbeute Ärmerer um Schlampenmärsche, CSD’s, Kinderabtreibung und natürlich die eigene Bereicherung finanzieren zu können.
Pfui Teufel
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#24   Semikolon   15:10:57 | Freitag, 19. August 2011
„Heute leben in dem Kloster dreizehn Mönche.“
Vom Altersdurchschnitt erfährt man nichts. Vermutlich sehr hoch;
Die genannten personalintensiven Betriebe können ohne entsprechende (unentgeltlichen) Eigenleistungen der Mönche wohl nicht wirtschaftlich durchgeführt werden. So werden eigentlich zur finanziellen Absicherung der Mönche gedachte Wirtschaftsbetriebe schnell zur Belastung.
;
Ohne ausreichend Nachwuchs läuft nichts. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
;
Ein Phänomen, das in der Greisen-Republik Deutschland auch bald an vielen anderen Stellen offensichtlich werden wird.
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#23   kammerjäger   15:02:11 | Freitag, 19. August 2011
#16 Lycos unser Wirtschaftsexperte: „Wenn man sich Gott hingibt wird man zwar nicht unbedingt reich, aber er sorgt für ausreichend Geld, für ausreichend Nachwuchs und für ausreichend Essen.“ Für den größten Teil der Menschheit wären diese von Ihnen angeführten „Gaben Gottes“ ein immenser Reichtum!
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#22   Simplicissimus   14:31:39 | Freitag, 19. August 2011
Lycos,
natürlich bin ich ein Anhänger des II. Vaticanums. Gibt es noch Menschen,
die die Notwendigkeiten des damaligen Konzils nicht einsehen ?
Ohne diese Reformen wäre die römisch-katholische Kirche heute eine extreme
Minderheit.
Die Mönche haben sich nicht Gott hingegeben, sondern haben in der
Hoffnung auf mehr Gewinn erhebliche Schulden gemacht – und das ist
halt in die Hose bzw in die Kutte gegangen! Was hat Spekulation mit
Gott zu tun ?
Lycos, es fehlt Ihnen noch viel Erfahrung und Wissen. Ich würde mich an
Ihrer Stelle nicht gedankenlos auf die Tastatur stürzen.
Erst denken, dann denken und dann nochmals denken und dann die
Tastatur ruhen lassen !
Nix für ungut !
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#21   clarissa colonia   14:30:33 | Freitag, 19. August 2011
„Die Mönche waren nicht einmal in de Lage einen Fischereibetrieb aktiv zu führen?“
.
Dabei scheint es sich um ein christliches Ursprungscharisma zu handeln, denn auch die jerusalemer Urgemeinde war nach der Kreuzigung des Herrn schnell insolvent (2Kor 8, 1-6).
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#20   Palmström   14:25:30 | Freitag, 19. August 2011
Vielleicht haben die Mönche zu viel gebetet oder das Otium zu arg gepflegt, so daß das Ora-et-labora-Prinzip in Flatulenzen gekommen ist…
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#19   Brandenburgis   13:43:22 | Freitag, 19. August 2011
Die Mönche waren nicht einmal in de Lage einen Fischereibetrieb aktiv zu führen?????
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#18   Lycos   13:26:19 | Freitag, 19. August 2011
Am Ende wird abgerechnet und Erzbischof Marcel Lefebvre ist allein schon dadurch rehabilitiert weil er die „Alte Messe“ bewahrt hat, die ohne ihn verloren gegangen wäre.
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#17   clarissa colonia   13:22:40 | Freitag, 19. August 2011
Nun, zu denen, die alles selber machen wollen, gehört doch wohl eher die Gefolgschaft jenes einen, der sich nicht vertrauensvoll der Führung des Hl. Geistes überlassen wollte, wie die übrigen der 2.497 Konzilsväter, oder?
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#16   Lycos   13:18:10 | Freitag, 19. August 2011
Simplicissimus,
es ist jetzt nicht böse von mir gemeint, aber sind sie ein Anhänger des 2. Vaticanum?
Weil mir kommt es wirklich so vor, das die V-II Anhänger Gott nicht mehr richtig die Ehre geben wollen. Wenn man sich Gott hingibt wird man zwar nicht unbedingt reich, aber er sorgt für ausreichend Geld, für ausreichend Nachwuchs und für ausreichend Essen.
Gehören sie zu den Leuten die dafür Gott nicht brauchen sondern alles selber machen wollen?
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#15   clarissa colonia   13:16:44 | Freitag, 19. August 2011
„… von Geldgier“
.
… oder von schlechter Wirtschaft … !
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#14   Simplicissimus   13:10:41 | Freitag, 19. August 2011
Insolvenz ist die Folge von zu hohen Schulden.
Es ist erstaunlich, dass -ora et labora Mönche –
so in Schulden gekommen sind. Überschuldung
ist in der Regel ein Zeichen von Geldgier !!!
Lycos, Gebetsandachten nützen nicht bei
materiellen Problemen, denn SEIN Reich ist
nicht von dieser Welt.
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#13   Semikolon   12:51:46 | Freitag, 19. August 2011
Als Berater würde ich den klammen Mönchen zu Pfarrer Fliege raten. Da ließe sich doch sicher noch manches Wässerchen aus den ehrwürdigen Klosterhallen zum heilgen Zweck per Gebet zum Seelentröster aufpeppen und für 39,99 oder mehr Euronen pro Viole unters nach immerwährenden Seelenfrieden dürstende Volk bringen.
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#12   Palmström   12:47:11 | Freitag, 19. August 2011
Einmal ist alles vorüber und vorbei, auch wenn der heilige Bernhard von Clairvaux Himmerod gegründet hat… Sic transit gloria mundi…
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#11   Gregorius Nazianzenus   11:59:08 | Freitag, 19. August 2011
Lycons, ich war selbstbezogen genug, unseren Wortwechsel auf das andere Thema unter dem anderen Thread zu beziehen. Was die Zisterzienser angeht, haben Sie völlig recht. Vielleicht will Gott sie aus ihrer Selbstzufriedenheit aufwecken.
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#10   Lycos   11:48:11 | Freitag, 19. August 2011
Das sehe ich genau so, aber warum haben die Mönche keine Gebestsandachten zur Rettung des Klosters organisiert? Warum haben sie nicht öffentlich missioniert und sich um Novizen bemüht? Warum soll man das alles dann mit christlicher Gelassenheit hinnehmen?
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#9   Gregorius Nazianzenus   11:41:25 | Freitag, 19. August 2011
Wie das Dem-Frieden-Nachjagen gemeint ist?
Ohne Kommentare zur Bibel und zur Benediktregel zu bemühen, scheint mir, dass damit gemeint ist: mit Eifer, mit Wachheit und Nüchternheit, mit Ausdauer… – im Gegensatz zu Lauheit, Trägheit…
Mit andern Worten, indem man dem Geheiß des Evangeliums und des Apostels folgt: „Wachet und betet“, und „Betet allzeit“.
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#8   Lycos   11:31:50 | Freitag, 19. August 2011
Gregorius Nazianzenus
Suche den Frieden und jage ihm nach.
Dann sagen sie mir mal wie das jage ihm nach gemeint ist, bestimmt nicht mit Hände in den Schoß legen.
kammerjäger
Ja, aber die richtige christliche Gelassenheit, die besagt das wenn man aufrichtig alles versucht hat sagen soll, Herr dein Wille geschehe und sei mir Sünder gnädig.
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#7   kammerjäger   11:28:13 | Freitag, 19. August 2011
Lycos: Christliche Gelassenheit ist immer richtig!
.
Jesus saß mit Zöllnern und Sündern gemeinsam zu Tisch, ging mit Huren um (ja, Goldengel, furchtbar, nicht?); aber nicht um sie zu bekehren, sondern weil seine Menschlichkeit tief und reich genug war, um auch ihnen die Beziehung zu schenken zu dem Gemeinsamen und Unzerstörbaren: Gott!
Und warum sollte es uns da an Gelassenheit fehlen?
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#6   Gregorius Nazianzenus   11:27:04 | Freitag, 19. August 2011
Lycos,
meine Haare sind schon recht hell geworden in den letzten Jahren, und mögen sie das ruhig weiter tun.
Den inneren Frieden, der die Grundlage christlicher Gelassenheit ist, zu suchen, kann nicht falsch sein, nimmt man das Psalmwort ernst, das der hl. Benedikt in seine Regel übernommen hat: Suche den Frieden und jage ihm nach.
Wenn Sie aber mit Gelassenheit die Sicherheit meinten, in der Wahrheit zu sein, so ist das gerade heute, wie Sie zugeben werden, keine leichte Sache. Wir sind einem Gewirr von Stimmen ausgesetzt, von denen jede behauptet, die Wahrheit darzustellen.
Man muss die Wahrheit aufrichtig suchen und auch finden wollen, seine Entscheidungen ehrlich prüfen, ob sie nicht etwa unreine Beweggründe haben, und vor allem Gott im Gebet um Erleuchtung bitten.
Was meinen Sie?
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#5   clarissa colonia   11:16:19 | Freitag, 19. August 2011
Schaut auf die Vögel des Himmels, sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln nicht in Scheunen; betrachtet die Lilien des Feldes, sie arbeiten und nähen nicht …
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#4   Lycos   11:11:40 | Freitag, 19. August 2011
Von einem schlechten Baum, kommen nunmal keine guten Früchte, rechter Glaube hin, rechter Glaube her.
Gerichtet wird man nach seinen Taten und die Wahrheit muss gelebt und nicht nur doziert werden.
Gregorius Nazianzenus
ihre christliche Gelassenheit erspart ihnen bestimmt eine Menge grauer Haare, aber das heißt noch lange nicht, dass sie richtig ist.
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#3   clarissa colonia   11:08:21 | Freitag, 19. August 2011
Nun, rechter Glaube ist kein Garant für solide Wirtschaft; aber es ist dem Konvent zu wünschen, daß er an diesen wirtschaftlichen Friktionen nicht leidet oder gar zerbricht.
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#2   Gregorius Nazianzenus   11:06:22 | Freitag, 19. August 2011
Schade.
Ich wünsche der Mönchsgemeinschaft, dass sie eine Lösung findet, die es ihr ermöglicht, ein gutes geistliches Leben zu führen.
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#1   Lycos   11:04:42 | Freitag, 19. August 2011
Jetzt nicken natürlich die ganzen Kadavergehorsamen und sagen das ist Gottes Wille, ich wasche meine Hände in Unschuld.
Leider werden die Hände dann nur so gewaschen das sie nicht nass werden und der Kadavergehorsam geht nur soweit, wie die eigenen Pfründe erhalten bleiben.
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