Seit Januar wird das Kloster von einem
Administrator, Pater Stephan Senge, geführt.
Es betreibt ein Museum mit wechselnden Kunstausstellungen,
eine Buch- und Kunsthandlung, eine Gaststätte, ein Gäste- und Exerzitienhaus.
Nach Verlusten von mehr
als 200.000,- Euro jeweils in den Jahren 2008 und 2009 mußten Mitarbeiter entlassen werden und Eigenbetriebe
wie zum Beispiel die Fischerei geschlossen werden.
Doch diese Maßnahmen reichten nicht aus.
Die Leitung
der Betriebsgesellschaft des Klosters sah sich nach Prüfung einer Beraterfirma gehalten, Konkurs anzumelden,
um die Abtei vor größerem Schaden zu schützen.
Das Klosterleben der Mönche ist von dem Schritt nicht
betroffen.
Am Dienstag teilte die Webseite des Klosters mit, daß Veranstaltungen, Gästebetrieb, Reservierungen,
und alle weiteren Angebote im gewohnten und angekündigten Umfang in der Abtei Himmerod stattfinden.
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37 Lesermeinungen
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#37 Wallfahrer 12:59:29 | Sonntag, 21. August 2011
@clarissa colonia Werte Clarissa! Sie kritisieren,daß die Mönche nicht in der Lage sind,einen Fischereibetrieb
zu führen!Ich bin schon der Meinung,,daß sie in der Lage sind diesen zu führen! Die Fischbetriebe sind
geplagt,von dem Preisverfall,sowie von den Kormoranen,die die Weiher teilweise leerfischen!Man kann noch
so sehr gut wirtschaften,wenn die Wertschöpfung eines Betriebes auf der Ertragsscala nach unten rutscht!
Ich kenne etliche Betriebe die aufhören,weil sich die Fischzucht nicht mehr lohnt! Die Mönche sollen
doch in erster Linie „Menschenfischer“ sein und nicht der Profitgier nachjagen,was in ihrer Lebenseinstellung
vielleicht die Maxime bedeutet,was auch in ihrer Kritik zum Ausdruck der Unfähigkeit der Mönche zum
Führen eines Betriebes kommt!Daß sie der deutschen Sprache in Wort und Schrift so mächtig sind,ehrt
sie in besonderer Weise,was aber in diesem Forum nicht so wichtig ist!Viele Menschen haben gute Gedanken,können
diese aber nicht so exakt zum Ausdruck bringen!Wichtig ist,wenn man die Inhalte versteht,die zum Ausdruck
gebracht werden,trotz mangelnder Deutschkentnisse!
Erlöst, Leuchtende, wo sind sie denn erlöst? Sie tapern doch auch noch hier im Tal der Tränen herum.
Oder sind sie schon so protestantisiert, dass sie die Gnade der Heilsgewissheit haben? Kritik ist O.K.,
aber wenn jemand sagt das ich auf Grund meiner Rechtschreibfehler nichts zu sagen hätte, hat das wenig
mit Kritik zutun!
Tomas, bevor Sie theologischen Unsinn verzapfen, sollten Sie vielleicht an Ihren Kenntnissen der deutschen
Sprache arbeiten. . Dadurch würde wohl zwar der Inhalt Ihrer sinnlosen Botschaften nicht besser; sie
wären aber dann vielleicht wenigstens lesbar …
kammerjäger #7: Christus hatte Umgang mit Sündern, aber nicht um diese in der Sünde zu lassen, um sie
zu bekehren. Daher auch der Auftrag an Seinen Aposteln, die Menschen zu bekehren und zu taufen. Lycos
#32: Wenn das Vatikanum II ein Konzil gewesen wäre, müßten alle Katholiken die Beschlüße „blind“
übernehmen. Wenn die Piusbruderschaft, die diese modernistische Versammlung als Konzil anerkennt, es
nicht tut, weil in diesen Dokumenten sich unklare Stellen befänden, leugnet sie, die Unfelbarkeit der
Konzilien.
Nun, mein Lieber, sollte das Ihr üblicher Umgang mit Kritik sein, nämlich diese persönlich zu nehmen,
befänden Sie sich im Kellerverlies mit den hier mehrheitlich ziemlich unerlösten theologischen Klappspaten
in bester Gesellschaft. Diese befinden sich nämlich ebenfalls in einem geistigen Zustand, der ihnen bei
Kritik oder abweichender Meinungsäußerung nur das Handlungsmuster verbaler Dekompensation läßt. .
Ansonsten gehaben Sie sich wohl. . cc.
Na, mit Kadavergehorsam meinte ich die, die sich scheinbar willenlos dem 2. Vaticanischen Konzil unterordnen,
jedenfalls überall so rumerzählen und dann doch wie ein Kadaver, so von Lüge und Verlogenheit stinken
das einem schlecht wird. Leuchtende Ihre Deutschlehrerin in allen Ehren, man muss sein Fach ja auch etwas
interessant reden und die Vorteile für etwaige spätere Schriftstelle un Journalisten rausschälen. Sie
aber, meine kleine Leuchte, haben mit der an sich guten Aussage ihrer Deutschlehrerin in ihrem Leben falsche
Prioritäten gesetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen das ihre Deutschlehrerin ihre Schüler damit
zu kleinen arroganten Herrenrassenrechtschreiberinnen erziehen wollte. Aber der Applaus den der beknackte
Ösi Matt ihnen hier spendete wird ihr gekränktes Ego wohl wieder etwas aufpeppen. Halten sie sich nur
an eurer Spendenrechtsprechung, legalisiert eure Korruption, klammert mit eurer Selbstgefälligkeit nur
jedes Gericht Gottes aus und werdet freigebiger!! Ich jedenfalls schenke euch von Herzen meine Rechtschreibfehler
„Nein, simplicissimus, was mich störte ist ihre [Ihre] Selbstgefälligkeit[,] das [dass] ich erst 27
x [Mal] nachdenken soll[,] ehe ich [et]was poste, und jetzt sagen sie [Sie][,] das [dass] ich von der
Spendenhandhabung hier nichts verstehe. Sie sind ein selbstgefälliger und konzilsverseuchter, [] kleiner
Möchtegernegroß! Semikolon, da haben sie Recht, ich hätte euch [Sie] beiden [beide] nicht aus Zeitgründen
zusammen fassen [zusammenfassen] sollen.“ . Die Mahnung meiner Deutschlehrerin im Gedächtnis, wer etwas
nicht korrekt sagen könne, könne nichts zu sagen haben, empfehle ich höflichst nochmalige Überprüfung.
Nein, simplicissimus, was mich störte ist ihre Selbstgefälligkeit das ich erst 27 x nachdenken soll
ehe ich was poste, und jetzt sagen sie das ich von der Spendenhandhabung hier nichts verstehe. Sie sind
ein selbstgefälliger und konzilsverseuchter, kleiner Möchtegernegroß! Semikolon, da haben sie Recht,
ich hätte euch beiden nicht aus Zeitgründen zusammen fassen sollen.
@Lycos, #25 wenn man angesprochen wird, will man sich schon verstanden wissen. Vielleicht sollten Sie
vor dem Schreiben etwas sorgfältiger Lesen. Ich bin mir z.B. bewusst, irgendetwas mit den Beiträgen
von Simplicissimus zu Vereinbarendes gesagt zu haben. Ich habe z.B. in #24 im Gegensatz zu Simplicissimus,
der die Wirtschaftsbetriebe der Möche als „Spekulation“ bezeichnete, die Möche zu rechtfertigen veruscht,
indem ich die Tradition und Intention der abteieigenen Betriebe beschrieb, die nämlich nicht etwas mit
Geldgier oder Spekulation zu tun hat, sondern mit der Intention die in einem Kloster normalerweise vorhandene
reichliche Arbeits- und Schaffenskraft zur wirtschaftlichen Alters- und Zukunftssicherung einzusetzen.
Ferner beschrieb ich, dass dieses traditionelle Konzept in dem Maße, die überalternden Klöster keine
eigenen Kräfte mehr haben und alles durch Angestellte oder Verwalter betreiben wollen nicht mehr aufgeht.
Dieses Phänomen, so schrieb ich, wird sich demnächst überall in unserem vergreisenden Lande zeigen.
Mit Simplicissimus habe ich nur folgendes gemein, dass ich seinen Vater, den Hans-Jakob von Grimmelshausen,
mehr als nur flüchtig kenne.
Lycos, aha, wenn ich, aus eigener Erfahrung, ein Fazit ziehe z.B. vom II. Vaticanum, dann steht mir das
nicht zu und Sie nennen das Phrasen dreschen. Könnte es sein, dass Ihnen nur meine Meinung gegen den
Strich geht. Dumme Gesetze, die Verwaltungskosten bis 90% fordern gibt es nicht, es sind nur raffgierige
Spendensammler, die sowas vorgaukeln. Vielleicht sollte die alleinseligmachende Kirche auf ihren Status
als „gemeinnützig“ verzichten, theologische Lehrstühle und Bischöfe aus eigenen Mitteln bezahlen und
die steuerlich unbeschränkt abzugsfähige Kirchensteuer abschaffen; da könnte der Staat Milliarden sparen.
Warum sollen Atheisten den Kult mitbezahlen? Schreiben Sie nicht von Dingen – von denen Sie nichts verstehen!
Simplicissimus & Semikolon Das Konzil war ja vielleicht nötig, kann sein, aber das Ergebnis und die Früchte
sind verkehrt, größtenteils jedenfalls. Die Rolle des weisen Großvaters der zum Nachdenken anregen
will, steht ihnen nicht, denn sie gehen ja überhaupt nicht mit gutem Beispiel voran und dreschen nur
die Phrasen immer wieder die mir schon seit über 20 Jahren aus den Ohren quillen. Was ihr Wirtschaftsexperten
so drauf habt, sehe ich ja am Dax und den verlogenen Ratings. Das es Menschen auf der Welt gibt denen
es nicht so gut geht wie uns hier in Deutschland habt ihr Staatstreuen doch auch mit in Schuld, dumme
Gesetze die bis zu 90% der Spendengelder für Verwaltungskosten draufgehen lassen und gnadenloses ausbeute
Ärmerer um Schlampenmärsche, CSD’s, Kinderabtreibung und natürlich die eigene Bereicherung finanzieren
zu können. Pfui Teufel
„Heute leben in dem Kloster dreizehn Mönche.“ Vom Altersdurchschnitt erfährt man nichts. Vermutlich
sehr hoch; Die genannten personalintensiven Betriebe können ohne entsprechende (unentgeltlichen) Eigenleistungen
der Mönche wohl nicht wirtschaftlich durchgeführt werden. So werden eigentlich zur finanziellen Absicherung
der Mönche gedachte Wirtschaftsbetriebe schnell zur Belastung. ; Ohne ausreichend Nachwuchs läuft nichts.
Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. ; Ein Phänomen, das in der Greisen-Republik Deutschland
auch bald an vielen anderen Stellen offensichtlich werden wird.
#23 kammerjäger 15:02:11 | Freitag, 19. August 2011
#16 Lycos unser Wirtschaftsexperte: „Wenn man sich Gott hingibt wird man zwar nicht unbedingt reich, aber er sorgt für ausreichend Geld, für ausreichend Nachwuchs und für ausreichend Essen.“ Für den größten Teil der Menschheit wären diese von Ihnen angeführten „Gaben Gottes“ ein immenser Reichtum!
Lycos, natürlich bin ich ein Anhänger des II. Vaticanums. Gibt es noch Menschen, die die Notwendigkeiten
des damaligen Konzils nicht einsehen ? Ohne diese Reformen wäre die römisch-katholische Kirche heute
eine extreme Minderheit. Die Mönche haben sich nicht Gott hingegeben, sondern haben in der Hoffnung auf
mehr Gewinn erhebliche Schulden gemacht – und das ist halt in die Hose bzw in die Kutte gegangen! Was
hat Spekulation mit Gott zu tun ? Lycos, es fehlt Ihnen noch viel Erfahrung und Wissen. Ich würde mich
an Ihrer Stelle nicht gedankenlos auf die Tastatur stürzen. Erst denken, dann denken und dann nochmals
denken und dann die Tastatur ruhen lassen ! Nix für ungut !
„Die Mönche waren nicht einmal in de Lage einen Fischereibetrieb aktiv zu führen?“ . Dabei scheint es
sich um ein christliches Ursprungscharisma zu handeln, denn auch die jerusalemer Urgemeinde war nach der
Kreuzigung des Herrn schnell insolvent (2Kor 8, 1-6).
Am Ende wird abgerechnet und Erzbischof Marcel Lefebvre ist allein schon dadurch rehabilitiert weil er die „Alte Messe“ bewahrt hat, die ohne ihn verloren gegangen wäre.
Nun, zu denen, die alles selber machen wollen, gehört doch wohl eher die Gefolgschaft jenes einen, der sich nicht vertrauensvoll der Führung des Hl. Geistes überlassen wollte, wie die übrigen der 2.497 Konzilsväter, oder?
Simplicissimus, es ist jetzt nicht böse von mir gemeint, aber sind sie ein Anhänger des 2. Vaticanum?
Weil mir kommt es wirklich so vor, das die V-II Anhänger Gott nicht mehr richtig die Ehre geben wollen.
Wenn man sich Gott hingibt wird man zwar nicht unbedingt reich, aber er sorgt für ausreichend Geld, für
ausreichend Nachwuchs und für ausreichend Essen. Gehören sie zu den Leuten die dafür Gott nicht brauchen
sondern alles selber machen wollen?
Insolvenz ist die Folge von zu hohen Schulden. Es ist erstaunlich, dass -ora et labora Mönche – so in
Schulden gekommen sind. Überschuldung ist in der Regel ein Zeichen von Geldgier !!! Lycos, Gebetsandachten
nützen nicht bei materiellen Problemen, denn SEIN Reich ist nicht von dieser Welt.
Als Berater würde ich den klammen Mönchen zu Pfarrer Fliege raten. Da ließe sich doch sicher noch manches Wässerchen aus den ehrwürdigen Klosterhallen zum heilgen Zweck per Gebet zum Seelentröster aufpeppen und für 39,99 oder mehr Euronen pro Viole unters nach immerwährenden Seelenfrieden dürstende Volk bringen.
Lycons, ich war selbstbezogen genug, unseren Wortwechsel auf das andere Thema unter dem anderen Thread zu beziehen. Was die Zisterzienser angeht, haben Sie völlig recht. Vielleicht will Gott sie aus ihrer Selbstzufriedenheit aufwecken.
Das sehe ich genau so, aber warum haben die Mönche keine Gebestsandachten zur Rettung des Klosters organisiert? Warum haben sie nicht öffentlich missioniert und sich um Novizen bemüht? Warum soll man das alles dann mit christlicher Gelassenheit hinnehmen?
Wie das Dem-Frieden-Nachjagen gemeint ist? Ohne Kommentare zur Bibel und zur Benediktregel zu bemühen,
scheint mir, dass damit gemeint ist: mit Eifer, mit Wachheit und Nüchternheit, mit Ausdauer… – im Gegensatz
zu Lauheit, Trägheit… Mit andern Worten, indem man dem Geheiß des Evangeliums und des Apostels folgt:
„Wachet und betet“, und „Betet allzeit“.
Gregorius Nazianzenus Suche den Frieden und jage ihm nach. Dann sagen sie mir mal wie das jage ihm nach
gemeint ist, bestimmt nicht mit Hände in den Schoß legen. kammerjäger Ja, aber die richtige christliche
Gelassenheit, die besagt das wenn man aufrichtig alles versucht hat sagen soll, Herr dein Wille geschehe
und sei mir Sünder gnädig.
#7 kammerjäger 11:28:13 | Freitag, 19. August 2011
Lycos: Christliche Gelassenheit ist immer richtig! . Jesus saß mit Zöllnern und Sündern gemeinsam zu
Tisch, ging mit Huren um (ja, Goldengel, furchtbar, nicht?); aber nicht um sie zu bekehren, sondern weil
seine Menschlichkeit tief und reich genug war, um auch ihnen die Beziehung zu schenken zu dem Gemeinsamen
und Unzerstörbaren: Gott! Und warum sollte es uns da an Gelassenheit fehlen?
Lycos, meine Haare sind schon recht hell geworden in den letzten Jahren, und mögen sie das ruhig weiter
tun. Den inneren Frieden, der die Grundlage christlicher Gelassenheit ist, zu suchen, kann nicht falsch
sein, nimmt man das Psalmwort ernst, das der hl. Benedikt in seine Regel übernommen hat: Suche den Frieden
und jage ihm nach. Wenn Sie aber mit Gelassenheit die Sicherheit meinten, in der Wahrheit zu sein, so
ist das gerade heute, wie Sie zugeben werden, keine leichte Sache. Wir sind einem Gewirr von Stimmen ausgesetzt,
von denen jede behauptet, die Wahrheit darzustellen. Man muss die Wahrheit aufrichtig suchen und auch
finden wollen, seine Entscheidungen ehrlich prüfen, ob sie nicht etwa unreine Beweggründe haben, und
vor allem Gott im Gebet um Erleuchtung bitten. Was meinen Sie?
Schaut auf die Vögel des Himmels, sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln nicht in Scheunen; betrachtet die Lilien des Feldes, sie arbeiten und nähen nicht …
Von einem schlechten Baum, kommen nunmal keine guten Früchte, rechter Glaube hin, rechter Glaube her.
Gerichtet wird man nach seinen Taten und die Wahrheit muss gelebt und nicht nur doziert werden. Gregorius
Nazianzenus ihre christliche Gelassenheit erspart ihnen bestimmt eine Menge grauer Haare, aber das heißt
noch lange nicht, dass sie richtig ist.
Nun, rechter Glaube ist kein Garant für solide Wirtschaft; aber es ist dem Konvent zu wünschen, daß er an diesen wirtschaftlichen Friktionen nicht leidet oder gar zerbricht.
Jetzt nicken natürlich die ganzen Kadavergehorsamen und sagen das ist Gottes Wille, ich wasche meine
Hände in Unschuld. Leider werden die Hände dann nur so gewaschen das sie nicht nass werden und der Kadavergehorsam
geht nur soweit, wie die eigenen Pfründe erhalten bleiben.