Die schwarze Legende bröckelt
Eine kürzlich erschienene Textsammlung zerpflückt die Lügen, die über Papst Pius XII. und die Haltung der Kirche während des Zweiten Weltkrieges erzählt werden: „Das Volk Israel wird nie vergessen, was Pius XII. in dieser höchst tragischen Stunde für unsere unglücklichen Brüder und Schwestern tut.“
(kreuz.net) Ronald J. Rychlak, Rabbiner David Dallin und andere Autoren verjagen die Verleumder mit dem
Schwert der Wahrheit. Sie sind die Herausgeber einer kürzlich publizierten Anthologie unter dem Titel
„Der Pius Krieg“.Hier einige Ausschnitt aus ihren Entdeckungen:
– Von den 44 Ansprachen, die der spätere Pius XII. als Päpstlicher Nuntius von 1917 bis 1929 in Deutschland hielt, verurteilen 40 den einen oder anderen Aspekt der nationalsozialistischen Ideologie.
– Im März 1935 schrieb Kardinalstaatssekretär Pacelli einen Offenen Brief an den Erzbischof von Köln und nannte die Nationalsozialisten darin „falsche Propheten mit dem Stolz von Luzifer“.
– Obwohl er heute von Verleumdern als „Hitlers Papst“ beschimpft wird, bezeichnete die deutsche Presse der 30er Jahre den vatikanischen Staatssekretär Pacelli wegen der 55 Proteste, die er an das Deutsche Reich sandte, als „Judenfreund“.
– In den Jahren 1939 und 1940 war Papst Pius XII. der geheime Vermittler zwischen den deutschen Verschwörern gegen Hitler und den Briten.
– Im Jahre 1940 gewährte der Papst dem deutschen Außenminister Joachim von Ribbentrop eine Audienz. Der Außenminister warf dem Papst vor, auf der Seite der Alliierten zu stehen. Pius XII. antwortete, indem er ihm eine Liste von nationalsozialistischen Grausamkeiten vorlas. Die damals angesehene Tageszeitung „The New York Times“ schrieb: „In den flammenden Worten, mit denen sich der Papst an Herrn von Ribbentrop richtete, verteidigte der Heilige Vater die Juden in Deutschland und Polen.“
– Nach der päpstlichen Weihnachtsansprache von 1941 schrieb die New York Times: „Die Stimme von Pius XII. ist eine einsame Stimme im Schweigen und in der Dunkelheit, welche Europa an dieser Weihnacht umfangen.“ „Indem er eine ‘wirklich neue Ordnung’ forderte, stellte sich der Papst dem Hitlerismus in die Quere.“
– Nach der Befreiung der Stadt Rom im Oktober 1944 schrieb die New York Times: „Unter der Führung des Papstes, leistete der Heilige Stuhl eine vorbildliche Arbeit bei der Unterbringung und Rettung der Opfer des nationalsozialistisch-faschistischen Regimes.“
– 1943 schrieb Chaim Weizmann, der spätere erste Präsident des Staates Israel: „Der Heilige Stuhl bietet seine mächtige Hilfe überall an, wo es ihm möglich ist, das Los meiner verfolgten Religionsgenossen zu lindern.“
– 1944 erklärte der Israelische Oberrabbiner Isaak Herzog: „Das Volk von Israel wird nie vergessen, was Seine Heiligkeit für unsere unglücklichen Brüder und Schwestern in dieser höchst tragischen Stunde unserer Geschichte tut. Das ist ein lebendiges Zeugnis der göttlichen Vorsehung in dieser Welt.“
– Nach dem Ende des Krieges, wurde Mosche Scharett – der spätere zweite Ministerpräsident von Israel – von Papst Pius XII. empfangen. Scharett erzählt selber: „Ich sagte ihm, daß es im Namen der jüdischen Öffentlichkeit meine erste Pflicht sei, ihm und durch ihn der katholischen Kirche für alles zu danken, was sie in den verschiedenen Ländern getan hat, um die Juden zu retten.
– Als Pius XII. 1958 starb, hielt die israelische Premierministerin Golda Meir eine Lobrede auf ihn.
Ist es wahrscheinlich, daß führende jüdische Vertreter der Kriegsgeneration zum Thema der nationalsozialistischen Judenverfolgungen und der Hilfe der Kirche geheuchelt haben?
Nein. Sie sprachen die Wahrheit.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Die schwarze Legende bröckelt
Weiterlesen:
Dienstag, 21. Juni 2005 07:27
Dr. Otterbeck: Erklimme den Berg ganz so wie ein Kind,
also ungestüm und vertrauensvoll; wir sollten nicht jene beneiden, die ihr Leben lang sündigen mögen und darauf spekulieren, in letzter Minute „irgendwie“ doch noch gerettet zu werden. Das „irgendwie“ ist das furchtbare Geheimnis. Gott rettet auf seinen verborgenen Wegen. Das darf doch nicht dazu führen, die Arbeiter der „letzten Stunde“, die auch ihren vom Herrn ausgesetzten Lohn erhalten, zu beneiden. Der universale „Heilsoptimismus“ ist ein dogmatischer, der dem Herrn der Ernte die Ehre gibt. Es ist kein fröhliches Entertainment darin, das jeden beschwichtigt; wer das Wort Jesu gehört hat, wird sich gern anstrengen. „Gott nimmt mich schließlich so wie ich bin“ ist keine leichtfertige Frohbotschaft, sondern macht ernst. Oben auf dem Gipfel singt jede/r die Melodie des eigenen Lebens, auf ganz unverwechselbare Weise „erfüllt“. Gott die Ehre zu geben ist durchaus antimodern, fast integritär, aber eben optimistisch.
Montag, 20. Juni 2005 10:01
MilesChristi: @ Dr. Otterbeck
Kannst du mir die Frage beantworten: benötigen die Juden den Herrn Jesus Christus für ihre Rettung,
für ihr Heil ? Oder werden sie nach deiner Meinung OHNE Ihn, d.h. auch im aktiven Widerstand bzw. in
aktiver Leugnung von Ihm das Heil erlangen ?
Denn darum geht es letztendlich, daß ALLE Menschen, seien sie Juden, Buddhisten oder Shintoisten, ohne Jesus Christus nicht zum Heil gelangen können.
Denn darum geht es letztendlich, daß ALLE Menschen, seien sie Juden, Buddhisten oder Shintoisten, ohne Jesus Christus nicht zum Heil gelangen können.
Montag, 20. Juni 2005 09:54
Athanasius: Falsch
die Mutter Jesu in neuem Licht als Arche des Bundes, des einen Bundes Gottes, den Er nicht bereut.
Des neuen Bundes, also.
Folgerichtig formulierte ein namhafter Heiliger unserer Zeit: „Ich liebe die Juden sehr, denn ich liebe, wie ein Verrückter, Jesus Christus, der ein Jude ist. Die zweite Liebe meines Lebens ist eine Jüdin: Maria, die Mutter Jesu…“.
Unser Herr und die Gottesmutter waren aber keine Anhänger des talmudischen Judaismus, wie alle Juden heutzutage. Sie waren Juden des Alten Bundes, bis seiner Erfüllung und liessen nicht die Gebote des Herrn von den Rabbis ersetzen. www.talmudunmasked.com
Des neuen Bundes, also.
Folgerichtig formulierte ein namhafter Heiliger unserer Zeit: „Ich liebe die Juden sehr, denn ich liebe, wie ein Verrückter, Jesus Christus, der ein Jude ist. Die zweite Liebe meines Lebens ist eine Jüdin: Maria, die Mutter Jesu…“.
Unser Herr und die Gottesmutter waren aber keine Anhänger des talmudischen Judaismus, wie alle Juden heutzutage. Sie waren Juden des Alten Bundes, bis seiner Erfüllung und liessen nicht die Gebote des Herrn von den Rabbis ersetzen. www.talmudunmasked.com
Montag, 20. Juni 2005 06:59
Dr. Otterbeck: „Die Weltkirche…
nimmt Gestalt an“… So fasste Kardinal Höffner den Zug der Zeit zusammen, an dem er mit zu „ziehen“ befähigt war. Dazu gehört die Brücke vom Mt. Vaticano zum Ölberg: „Erklimme den Berg wie ein Kind“ ermutigte Msgr. Montini 1950 den frz. Literaten Jean Guitton; sein Marienbuch wäre eine neue, stilsichere Übersetzung wert. Fraglos erscheint uns in diesen Tagen die Mutter Jesu in neuem Licht als Arche des Bundes, des einen Bundes Gottes, den Er nicht bereut. Folgerichtig formulierte ein namhafter Heiliger unserer Zeit: „Ich liebe die Juden sehr, denn ich liebe, wie ein Verrückter, Jesus Christus, der ein Jude ist. Die zweite Liebe meines Lebens ist eine Jüdin: Maria, die Mutter Jesu…“.
Sonntag, 19. Juni 2005 11:32
GerdEric: @ Willi
Wohl dem,
der eine Bibel sein Eigen nennt,
und sie auch lesen kann und auch
gelesen hat…
der eine Bibel sein Eigen nennt,
und sie auch lesen kann und auch
gelesen hat…
Samstag, 18. Juni 2005 22:41
Willi: @GerdEric
Echt? Das kann ich mir ja überhaupt nicht vorstellen, kannst du mir darüber mehr Informationen geben
und mir deine Quellen nennen? Ich möchte nämlich auch in die Lage versetzt werden immer so qualifizierte
Kommentare und tiefsinnige Bemerkungen zu machen wie du.
Willi
Willi
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






