Sie sind „antijudaistisch“. Antikatholisch wäre kein Problem
Der arme Schreiberling kann einem leid tun. Er konnte nichts, aber auch gar nichts Negatives über die Pius-Schule finden – keine Homo-Lehrer, keine Mißbräuche, nicht einmal eine Aufregung im Dorf.
Die Schule Sancta Maria auf der Schweizer Webseite der Piusbruderschaft.
(kreuz.net) Gestern spionierte Reinhold Meier für die Tageszeitung ‘Sankt Galler Tagblatt’ bei der Schweizer
Mittelschule der Piusbruderschaft.
Die Schule nennt sich Institut Sancta Maria. Schulleiter ist Pater
David Köchli.
Sie befindet sich in der 3900-Seelen-Gemeinde Vilters-Wangs – in unmittelbarer Nähe zur
Südgrenze des Fürstentums Liechtenstein.
Artig nennt Meier die Piusbruderschaft „umstritten“.
Diese
katholische Schule will wachsen
Die Bruderschaft will die gegenwärtige Kapazität ihrer Schule in Wangs
verdoppeln.
Für das neue Schuljahr wurde auch ein Gymnasium für Knaben aus dem deutschsprachigen Raum
eröffnet.
Es hat mit drei Schülern den Unterricht aufgenommen.
Bisher besuchen 61 Schüler die acht
Klassen auf der oberen Primar-, der Real- und Sekundarstufe.
„Wir möchten das Angebot künftig auf 120
Schüler anlegen“ – wird Pater Köchli zitiert.
Darum wird auf dem Nachbargrundstück ein Neubau entstehen.
Das Gymnasium soll Buben aus dem deutschsprachigen Raum offenstehen.
Sie lehnen die rassistische Aufklärung
ab
Meier muß zugeben, daß die Schule und ihre Ausbaupläne in der Region bisher „keine großen Wellen“
geschlagen haben.
Ein Besuch der regionalen Schulaufsicht sei ohne Anstände verlaufen, betont Gemeindepräsident
Bernhard Lenherr.
Die Bruderschaft lehne ferner eine angebliche „Öffnung“
der Katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ab.
Es ist nicht üblich, daß die Kirchenkampf-Medien
der Kirche „Öffnung“ zubilligen.
Interessanterweise sorgt sich Meier um den „kanonischen Status“ der
Bruderschaft.
Es bestünden keinerlei Kontakte zum Homo-Bischof Markus Büchel von Sankt Gallen, kämpft
die Zeitung – auch eher ungewöhnlich – für die Respektierung der katholischen Hierarchie.
Er findet
nichts Negatives
Meier hat auch versucht, beim Rechtsexperten im kantonalen Bildungsdepartement Negatives
über die Pius-Bruderschaft zu erfahren.
Dieser konnte ihm nur ausrichten, daß private Gymnasien in
der Schweiz in privater Autonomie geführt würden.
Der Staat reagiere jedoch, wenn es beim Kindesschutz
zu Rechtsverletzungen komme.
Doch – leider – seien in der seit Jahren existierenden Schule nie Anstände
bekannt geworden.
Der stellvertretende Bildungsleiter im Sankt Galler Staatssekretariat für Bildung
und Forschung hält fest, daß die Schule die Matura nicht selber abnehmen könne.
Die Schüler müßten
zur Prüfung nach Bern kommen und dort die gleichen Anforderungen bestehen wie alle anderen.
Gleichzeitig
bleibe die Schule in der Gestaltung des Unterrichts frei.
Email-Adressen der Empfänger
126 Lesermeinungen
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#138 karljosef 21:45:56 | Montag, 17. Oktober 2011
1/ Die Jüdischen Gesetze kennen die Todesstrafe. Dies gilt für Ehebruch als auch Gotteslästerung 2/
Die Todesstrafe wird aber von keiner jüdischen Kommunität angewand. Jesus würde von heutigen Juden
nicht mehr umgebracht bzw. keine zivile Autorität dazu gebracht ihn umzubrigen. Damit ist der Vorwurf
(von Tomas) des Gottesmordes an heutige Juden hinfällig
Tomás: Was wollen Sie uns denn mit diesem ganzen „Judaisten“-Mist sagen? Was hat denn das mit dem katholischen
Glauben und der Konzilserklärung „Nostra aetate“ zu tun? Was sind denn „Judaisten“? Sind das nicht jene,
denen Sie in den Mund legen, was Sie (und nur Sie und ein paar andere Drogenkonsumenten) behaupten, um
dann schreiben zu können: „Die Judaisten sagen …“. Womöglich wollen Sie mit dieser Ihren verqueren
Logik die Konzilserklärung als „unwahr“ darstellen. Im Ergebnis heisst dies aus Ihrer Sicht: „Weil das
Konzil etwas nicht gesagt hat, dass ich sage, hat das Konzil die Unwahrheit gesagt und ist somit der Häresie
verfallen.“ Ha ha ha!
MIghty Counsellor: Damit hat das „Konzil“ eine Halbwahrheit und damit eine Unwahrheit gesagt. Nixnutz:
Die Judaisten sagen, Christus war nicht der Sohn Gottes, sondern ein Mensch, der von sich selbst behauptet
hat, es zu sein und damit ein Gottesläster. Da die Gotteslästerung nach dem alttestamentarichen Gesetz
unter Todesstrafe stand, war die „Hinrichtung“ – nach Meinung der Judaisten – legitim. Somit sind die
Judaisten, auch die heutigen, die Gottesmörder.
Danke, Mighty Counsellor, Sie haben sich die Arbeit gemacht, vor der ich mich gedrückt habe. Mir wurde
wirklich beim Lesen schlecht. Und dann die kühne Schlußfolgerung: Wenn ein heutiger Jude Jesus nicht
als Sohn Gottes anerkenne, dann heiße er seine Ermordung gut.
Tomás #119 Montag, 22. August 2011 12:03:46 . <Die „Konzilsväter“ geben zu, daß die Obrigkeit der Juden
Christus ermoderden ließ, aber sie verschweigen, daß alle Judaisten, auch die heutigen, die den Mord
an Christus gutheißen, weil Er – deren Meinung nach – nicht der Sohn Gottes war, sondern sich anmaßte
es zu sein und damit ein Gotteslästerer war, für dieses einzigartiges Verbrechen mit verantwortlich
sind und damit Gottesmörder sind.> . Zuerst einmal der diesbezügliche Wortlaut von Nostra aetate 4:
. <Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, kann
man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den
heutigen Juden zur Last legen.> . Jetzt berufen Sie sich also schon auf das, was die Konzilsväter NICHT
gesagt haben, sondern auf das, was Sie selbst sagen und die Konzilsväter HÄTTEN SAGEN MÜSSEN. Hahaha,
wie geschickt! Das nützt Ihnen alles gar nichts, auch wenn Sie es – hinterhältigerweise – in einen möglichst
komplizierten Satz verkleiden. . PS: Es ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass Sie die Konjugation von
(er)morden nicht beherrschen.
Nixnutz: Sie können Ihren jüdischen Bekannten von dem legitimen katholischen Antijudaismus ruhig erzählen.
Es gibt auch Juden, die antijudaistisch sind. So wie es Rabbiner gibt, die nicht Israel anerkennen und
den „Holocaust“ leugnen.
@ Tomás Vielen Dank für Ihre Erklärungen. Sprachlich kann ich Ihnen nur schwer folgen, aber das ist
wieter nicht schlimm. Inhaltlich WILL ich Ihnen nicht folgen; mir wird nämlich schlecht davon. Ich verspreche
Ihnen aber, daß ich meinen jüdischen Bekannten nichts von Ihrem „legitimen“ Antijudaismus erzähle.
Nixnutz: Es gibt Leute, die behaupten, das „Konzil“ war ein pastorales und daraus schließen sie, man
muß die (Irr-)Lehren des „Konzils“ nicht annehmen. Aus diesem Grund habe ich das klargestellt. Die „Konzilsväter“
geben zu, daß die Obrigkeit der Juden Christus ermoderden ließ, aber sie verschweigen, daß alle Judaisten,
auch die heutigen, die den Mord an Christus gutheißen, weil Er – deren Meinung nach – nicht der Sohn
Gottes war, sondern sich anmaßte es zu sein und damit ein Gotteslästerer war, für dieses einzigartiges
Verbrechen mit verantwortlich sind und damit Gottesmörder sind. Die Folge dieser Rehabilitierung ist
die Tatsache, daß in der Konzilssekte der „Holocaust“ als einzigartiges Verbrechen datgestellt wird (weil
die Opfer ein großer Teil des „auserwählten Volkes“) war und für die „Hinrichtung“ Christi die Römer
verantwortlich gemacht werden. Hier wird Chrsitus durch dieses Volk ersetzt. Folgerichtig betete der Wojtyla
zusammen mit den Judaisten in der Synoge und kroch vor den Juden ganz allegemein. Sein Nachfolger, der
Ratzinger Sepp, schwimmt auch in diesem Fahrwasser, indem er z.B. nach Auschwitz „pilgerte“ und dort die
Blasphemie („Wie konnte Gott dies zulassen?“) von sich gab. Der Begriff „Gottesmörder“ für alle Judaisten
ist zutreffend und der katholische Anjudaismus (wie der Antikommunismus, Antiliberalismus, usw.) ist legitim.
Vagabundo: Der Judaismus ist eine in Kern antichristliche „Religion“. Dabei ist unerheblich, was im Talmud
steht.
@ Tomás Ich dachte ja, Sie würden mir die Ohren wegen Bultmann langziehen. . „Es gibt keine pastorales
Konzil … annehmen wollen.“ Warum schreiben Sie mir das? Habe ich von einem Pastoralkonzil gesprochen?
Wenn Sie sich nicht vorstellen können, daß ein Konzil sich aus pastoralen Gründen mit der kirchlichen
Lehre befaßt, so ist das nicht mein Problem. . <<In „Nostra aetate“ 4, 4 und 5 behauptet das „Konzil“
die Juden als Volk seien am Tod Christus nicht Schuld, verschweigt aber, daß ein Teil dieses Volkes,
die Judaisten, die Christus als Gotteslästerer ablehnen und Seine „Hinrichtung“ befürworten, sehr wohl
verantwortlich für dieses Verbrechen und damit die Gottesmörder sind.>> . So? Da steht: „Obgleich die
jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, …“ – das wird also
nicht verschwiegen – „kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden
ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.“ Daß das Konzil dies betonen mußte, sagt viel
über den immer noch grassierenden Antijudaismus in der Kirche aus und ist eigentlich beschämend. Aber
Ihnen scheint viel an der Vokabel „Gottesmörder“ zu liegen. . „dem katholischen Antijudaismus“ Es gibt
zwar auch protestantischen Antijudaismus, aber darauf legen Sie wohl keinen Wert. Sie sind stolz auf den
katholischen und überzeugt von seiner Berechtigung. . „… eine klare Rehabilitierung des Judaismus,
womit bewiesen ist, daß das „Konzil“ keins war.“ Kein Kommentar.
#129 vagabundo 14:38:04 | Sonntag, 21. August 2011
@ #80 Brandenburgis @vagabundo: „Sparen Sie sich Ihre dümmlichen Ratschläge! Was in Thora und Talmud
steht entscheidet die Kirche.“ Ich lese direkt in den Büchern nach. Da lese ich was tatsächlich drinsteht.
Obs aber Tatsachen sind, die da geschildert werden, weiß ich nicht. Schließlich glaubt heute auch kaum
noch einer, daß es damals Hexen waren, die von der Kirche verbrannt wurden.
Anaritha, Sie Lichtgestalt! Schön, daß wenigstens Sie die Klarheit haben. . Ich denke, wenn Thoma v.A.
ein Gedicht schreibt, dann ist das ein Gedicht und kein Dogma. . „Die Juden befinden sich in der Nacht,
nicht im Licht, genau wie alle Katholiken.“ ??? Und was ist mit Ihnen? Befinden Sie sich auch in der Nacht
oder sind Sie kein Katholik? Sehr verwirrend! Und so wirr geht es weiter. Nochmal: Ich glaube, dabei können
wir es belassen.
Tomás, darf ich Sie bitten, die interessierten relevanten Stellen aus den Konzilstexten wörtlich zu
zitieren, mit der präzisen Fundstelle zu versehen und dann auszulegen. Und nicht – wie Sie es hier machen –
Ihre Auslegung hinschreiben und mit unpräzisen Fundstellen versehen. Das ist nicht seriös.
Nixnutz: Ob die Montinimesse im Sinne des „Konzils“ war, ist unerheblich. Sie wurde von Montini promulgiert
und ist damit das zentrale Ritual der Konzilssekte. Anaritha: Es gibt keine pastorales Konzil. Alle Konzilien
wurde einberufen, um katholische Wahrheiten zu definieren und die entgegengesetze Irrtümer feierlich
zu verurteilen. Auch die Erklärungen des „Konzils“ über Religionsfreiheit, Ökemenismus und Kollegialismus
sind dogmatisch. Das Dokument über die Kirche „Lumen gentium“ heißt offiziell Dogmatische Konstitution.
Das Märchen von dem pastoralen Konzil wird von denen verbreitet, die sich nicht trauen, das „Konzil“
als häretische Versammlung zu verurteilen, aber die häretische Beschlüsse nicht annehmen wollen. In
„Nostra aetate“ 4, 4 und 5 behauptet das „Konzil“ die Juden als Volk seien am Tod Christus nicht Schuld,
verschweigt aber, daß ein Teil dieses Volkes, die Judaisten, die Christus als Gotteslästerer ablehnen
und Seine „Hinrichtung“ befürworten, sehr wohl verantwortlich für dieses Verbrechen und damit die Gottesmörder
sind. Ebenso verurteilt das „Konzil“ jede Art von Antisemitismus, ohne dabei zwischen dem materialistischen
Antisemitismus und dem katholischen Antijudaismus zu unterscheiden und ohne die antichristliche Gesinnung
der Judaisten zu erwähnen. Diese Ansammlung von Halbwahrheiten ist eine klare Rehabilitierung des Judaismus,
womit bewiesen ist, daß das „Konzil“ keins war.
@Nixnutz Selbstverständlich sind die liturgischen Texte des hl. Thomas, die die Kirche weiterverwendet,
weiterhin gültig. Die Juden befinden sich in der Nacht, nicht im Licht, genau wie alle Katholiken. Die
Aussagen des II. Vaticanum sind undeutliche Erklärungen einer Pastoralkonferenz, die auch fehlerhaft
sein können, nachdem das II. Vaticanum keine unfehlbaren Lehrentscheidungen getroffen hat. So gilt im
Zweifel natürlich die überlieferte katholische Lehre, sollte diese Konferenz christusablehnenden Juden
in ihrem nicht mehr gültigen Bund ein „Licht“ zugesprochen haben: Wie alles bei diesem Konzil sehr nebulöse
Aussagen. Dieses Konzil bringt keine Klarheit, sondern Verwirrrung, ein weiteres Zeichen, warum dieses
Konzil theologisch eine sehr geringe Bedeutung hat.
@ sacerdos helveticus Ja. Und so gesehen mußte jede spätere Entscheidung, egal wie sie ausfiel, eine
Gruppe enttäuschen, entweder die Traditionalisten oder die „Progressisten“, wie sie damals oft genannt
wurden. Die Auseinandersetzung über den Zusammenhang zwischen Konzil und Liturgiereform überlasse ich
gerne den Theologen (ich selber bin keiner), aber zu behaupten, daß gar kein Zusammenhang bestehe, geht
mir zu weit. . Etwas anderes: Wenn Thomas v.A. sagt „et antiquum documentum novo cedat ritui“ bzw. „novum
Pascha novae legis Phase vetus terminat“, so steht das für mich nicht höher als die Konzilsaussagen
in „Nostra Aetate“ 4. „Noctem lux eliminat“ ist ein schöner Satz, aber den Alten Bund mit „nox“ und den
Neuen mit „lux“ gleichsetzen – das geht nicht mehr. Thomas ist sicher ein großer Theologe; dennoch hat
er auch Zweifelhaftes und zeitbedingt Falsches gesagt. Niemand wird heute noch behaupten, daß ein männlicher
Fötus am 40. Tag nach der Empfängnis beseelt wird und ein weiblicher am 80. Tag.
@Nixnutz Nun hat natürlich in der Tat das letzte Konzil Leitlinien für eine (nicht nur die Messe umfassende)
Reform der Liturgie beschlossen und dieses Dokument (Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“) hat
eine überwältigende Mehrheit unter den Konzilsvätern gefunden. Die Frage ist nur ob oder wieweit die
nachher durch Papst Paul VI. promulgierte „Neue Messe“ diesen Vorgaben entspricht. Hier gehen die Meinungen
sehr stark auseinander. Dies vor Allem, weil die Leitlinien der Liturgiekonstitution sehr allgemein formuliert
wurden, ja wohl auch manchmal (ähnlich wie andere Konzilstexte; Der Konzilsberater Rahner hat z.B. diese
Strategie in einem Briefwechsel mit seinem Schüler Vorgrimler ausdrücklich zugegeben) bewusst doppeldeutig
formuliert wurden: So wollte man einmal eine möglichst grosse Mehrheit der Konzilsväter hinter sich
haben aber gleichzeitig auch den Freiraum, die Dinge nach dem Konzil in die eigene Richtung zu lenken.
@Nixnutz Genauso ist es. Etwas, das vom Konzil beschlossen wurde, muß auch vom Konzil beschlossen worden
sein, etwa eine Neue Messe. Das ist aber nicht geschehen. Nach 1965 gab es kein Konzil mehr.
@ Anaritha So einfach machen Sie sich das? Und was ist zwischen 1965 und 1969 geschehen? Da haben alle
Bischöfe und Liturgiker nur Urlaub gemacht? Nach Ihren Vorstellungen hätte das Konzil die Liturgiereform
in allen Einzelheiten beschließen müssen? Sie wissen wirklich gut Bescheid!
@Nixnutz Die Neue Messe wurde nicht am Konzil beschlossen, sondern 1969 autoritär durch den Papst erlassen.
Das Konzil endete 1965, also ausreichend klar, daß diese Neue Messe nichts mit dem Konzil zu tun hat.
@ Anaritha „Vorschläge“, „autoritär“, „einsame Papstentscheidung“, etc. etc. Ich bin kein Kirchenrechtler,
Sie scheinen mir aber auch keiner zu sein. . O.H. Pesch ist kein Quacksalber (Kurpfuscher), sondern ein
ernstzunehmender Theologe. Sie müssen diese Auffassung natürlich nicht teilen. Aber ich bezweifle, daß
Sie ihn kennen. . Und wenn ich die Konzilstexte lese, komme ich zu anderen Schlüssen als Sie. Ich glaube,
dabei können wir es belassen.
#103 „Dieses Axiom gilt aber (ganz allgemein) natürlich nur, wenn die bisherige Lehre als verbindlich
aufzufassen ist, sollte sie dagegen bisher als z.B. „Theologice certa“ also nicht mit letzter lehramtlicher
Autorität vorgetragen sein, so kann die später vorgetragene Lehre von höherer Verbindlichkeit sein.
Vgl. Z.B. die Lehre über die Materie der Priesterweihe, die Pius XII. verbindlich geklärt hat, während
früher auch Päpste andere Auffassungen vortrugen.“ Eine später vorgetragene Lehre muß auf jeden Fall,
zumindest ungeschrieben, Teil der apostolischen Offenbarung sein. Um diese Frage zu entscheiden, gibt
es ja die päpstliche Unfehlbarkeit, die auch im ordentlichen Lehramt wirkt, wenn eine Entscheidung mit
endgültigen Charakter getroffen wurde, und das ist bei Pius’ XII. genannter Anordnung offensichtlich
gegeben, denn dazu ist die Entscheidung zu grundlegend. Die Endgültigkeit ist auch dann gegeben, selbst
wenn der Papst nicht direkt die Endgültigkeit durch die Worte „endgültig“ oder „unfehlbar“ feststellt.
@ sacerdos helveticus # 99 „Dies löst jedoch nicht die Frage …“ Richtig. Ich wollte dieses Problem
auch nicht lösen; denn dafür bin ich nicht kompetent. Für mich persönlich ist die gekürzte Fassung
völlig in Ordnung. Sie spricht nur von Gläubigen und Nichtgläubigen („Söhnen, die dich nicht verlassen
haben“), bezieht also alle Menschen ein (falls Frauen auch „Söhne“ sind). In einem GEBET mache ich mir
ungern Gedanken darüber, ob die LEHRE erfordert, diese oder jene Gruppe extra zu erwähnen.
Vielen Dank für die Ausführungen zur Kirchengeschichte , die mir als Theologen ja bewusst sind! Noch
deutlicher als im Tantum Ergo kommt das von Ihnen gemeinte in der Sequenz Lauda Sion des gleichen Autoren
(St. Thomas von Aquin) vor (Hier nach einer deutschen Übersetzung; Strophen „In hac mensa…“ und „Quod
in cenam…“): „Neuer König, neue Zeiten, Neue Ostern, neue Freuden, Neues Opfer allzumal! Vor der Wahrheit
muss das Zeichen, vor dem Licht der Schatten weichen, hell erglänzt des Tages Strahl!“ Sie schrieben:
Bei divergierenden Lehren gilt im Zweifel die traditionelle Lehre, denn es kann keine neuen Lehren der
Kirche geben, alle Lehren sind in der apostolischen Offenbarung vorhanden, die mit dem Tod des letzten
Apostels abgeschlossen ist. –-Dieses Axiom gilt aber (ganz allgemein) natürlich nur, wenn die bisherige
Lehre als verbindlich aufzufassen ist, sollte sie dagegen bisher als z.B. „Theologice certa“ also nicht
mit letzter lehramtlicher Autorität vorgetragen sein, so kann die später vorgetragene Lehre von höherer
Verbindlichkeit sein. Vgl. Z.B. die Lehre über die Materie der Priesterweihe, die Pius XII. verbindlich
geklärt hat, während früher auch Päpste andere Auffassungen vortrugen.
@Nixnutz Das II. Vaticanum hat einige Vorschläge über die Messe gemacht, zu der auch Volkssprache und
Beibehaltung der lateinischen Sprache gehören. Lies doch einfach die Texte, als das Buch eines Quacksalbers
zu lesen. Dieses Konzil endete 1965. 1965 kam autoritär durch den Papst die erste Reform, 1969 die zweite
Reform, die Neue Messe, diese wurde niemals durch das Konzil beschlossen – also keinerlei Mehrheitsbeschluß,
sondern eine einsame Papstentscheidung. Die Tradition lehnt einen blinden Autoritarismus ab – der ist
typisch für die Liberalen, weil sie eben die Inhalte ändern wollen, Dies entspricht nicht der Tradition.
Liberale sind autoritär, wenn es um ihre Irrtümer geht. Die Autorität der Kirche sieht anders aus.
Diese ist im Einklang mit der Tradition.
@ Anaritha „Die Kürzung wurde durch Papst Roncalli vorgenommen.“ Na klar, wer denn sonst? . „Das Pastoralkonzil
hat nahezu nichts Konkretes geändert. Auch die Neue Messe ist nichts vom Konzil, obwohl dies immer wieder
gesagt wird.“ . Das ist zu pauschal. Ich halte mich lieber an das Buch von O.H. Pesch, Das Zweite Vatikanische
Konzil, Würzburg 1993. . „Auch die Neue Messe wurde autoritär durch Papst Montini im Jahr 1969 verfügt.“
. Was heißt da „autoritär“? Die Tradis hier reden abfällig übers Konzil, aber wenn der Papst „autoritär“
ist, paßt es ihnen auch nicht. Davon abgesehen, hat z.B. die Einführung der Muttersprache(n) in die
Liturgie sehr wohl etwas mit dem Konzil zu tun.
#88 sacerdos helveticus Bei divergierenden Lehren gilt im Zweifel die traditionelle Lehre, denn es kann
keine neuen Lehren der Kirche geben, alle Lehren sind in der apostolischen Offenbarung vorhanden, die
mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist. Selbst Päpste verkünden zuweilen häretische Inhalte,
nicht erst heute, sondern schon die ganze Kirchengeschichte hindurch, wenn sie nicht unfehlbar sprechen.
Unfehlbar ist der Papst bekanntlich nur, wenn er eine endgültige Entscheidung trifft, betrefflich der
authentischen apostolischen Lehre. Papst Liberius I. wurde etwa im Zuge der Arianismuskrise aus Rom verbannt,
und durfte erst zurückkehren, als er einen häresieverdächtigen Text des Kaisers unterschrieb, der den
Arianisten entgegenkam. Es lag jedoch keine formelle Leugnung des definierten antiarianistischen Dogmas
der Kirche vor, denn sonst wäre Liberius Apostat geworden und wäre seines Papstamtes verlustig gegangen.
Doch auch in weniger spektakulären Dingen widersprechen sich Päpste gegenseitig. Einer von ihnen muß
dann logischerweise im Irrtum sein. Der gefragte Papst hat dann die Vollmacht, bei divergierenden Meinungen
die unfehlbare Kirchenlehre zu definieren. Müßte der Papst dies über die Juden tun, was er nicht tun
wird, weil es politisch nicht opportun ist, so würde er natürlich die traditionelle Lehre der Kirche
als unfehlbares Dogma feststellen, denn daß der Alte Bund zu bestehen aufgehört hat, verkündet auch
die Liturgie der Kirche im ‘Tantum ergo’.
@Nixnutz und Anaritha Vielen Dank für die Hinweise zur „Textgeschichte“ des Weihegebetes, das ja in der
gekürzten Form noch immer zum „Gebetschatz“ der Kirche gehört und z.B. im „Handbuch der Ablässe“ (Enchiridion
Indulgentiarum“ von 1999 bei gemeinsamem Gebet am Christkönigsfest mit einem vollkommenem Ablass versehen
ist. Dies löst aber wohl noch nicht die Frage, die von mir aufgeworfen wurde, wie der zitierte Satz in
einem öffentlichen Gebet der Kirche zur heute vertretenen Auffasung steht!
@Nixnutz Die Kürzung wurde durch Papst Roncalli vorgenommen. Das Pastoralkonzil hat nahezu nichts Konkretes
geändert. Auch die Neue Messe ist nichts vom Konzil, obwohl dies immer wieder gesagt wird. Auch die Neue
Messe wurde autoritär durch Papst Montini im Jahr 1969 verfügt.
@ sacerdos helveticus # 88 Sie schreiben, die „Weihe des Menschengeschlechtes“ sei nach dem Konzil gekürzt
worden. Ich habe einen Schott 56. Aufl., 1953, in dem das Weihegebet die von Ihnen erwähnte Passage enthält,
und ich habe einen Schott ohne Jahresangabe, aber mit Imprimatur vom 27.01.61 und einer „Vorbemerkung“
der Bearbeiter vom 01.01.63, der also wohl 1963 gedruckt worden ist. Dort findet sich bereits die gekürzte
Fassung dieses Gebetes, die auch auf die Erwähnung des Heidentums und des Islams verzichtet. Es handelt
sich also um eine Kürzung, die schon vor dem 1962 eröffneten Konzil stattfand.
Leider muss ich zugeben, werter sacerdos, dass mir Valser-Wasser noch nie recht geschmeckt hat. Bevorzuge Henniez oder Goba von Frau Manser aus Gontenbad.
@GhislieriI Ich habe hier nur die Frage aufwerfen wollen (nicht als rhetorische), wie die beiden Auffassungen,
die scheinbar kontradiktorischer Art sind, miteinander in Einklang gebracht werden können (Im Sinne einer
„Hermeneutik der Kontinuität“?)! Oder muss man sagen, die eine oder andere der beiden Aussagen sei falsch.
Wenn ja, nach welchem Kriterium erkenne ich dann, welche der beiden richtig oder falsch ist? Eine ernsthafte
Frage wie ich meine ! Dabei möchte ich erklären, dass ich durchaus keine Sympathien für den „Sedisvakantismus“
hege!
>>>>Es gibt Äußerungen der jüngeren Päpste … <<<< Der mir bekannte derzeit jüngste ist Mitte 80.
Schon eher jeunesse dorée! Der zitierte Text sagt richtig verstanden offenbar das Gegenteil dessen was
Sie verstanden haben. Und die „jüngeren“ Päpste richten sich selber durch ihre Irrtümer.
Das mit dem „Auserwählten Volk“ der Juden ist so eine Sache! Es gibt Äusserungen der jüngeren Päpste,
nach denen auch die nachbiblischen Juden dies seien, es gibt aber auch z.B. den Satz in der sogenannten
„Weihe des Menschengeschlechtes an das Herz Jesu“, die früher am Christkönigstag (vor ausgesetztem Allerheiligsten
weltweit gebetet werden MUSSTE. In diesem damit offiziellen Gebet der Kirche heisst es aber (nachkonziliar
wurde der Text des gesamten Gebetes gekürzt und die folgende Passage weggelassen): „Blicke endlich voll
Erbarmen auf die Kinder des Volkes, das ehedem das auserwählte WAR. Möge das Blut, das einst auf sie
herabgerufen wurde, als Bad der Erlösung und des Lebens auch über sie fliessen“ (Enchiridion Indulgentiarum
Nr. 253). Wie lassen sich (Im Sinne einer „Hermeneutik der Kontinuität“) die Aussagen harmonisieren?
#99 Obermaier † 19:09:01 | Samstag, 20. August 2011
Paul M.: Sie sind nicht blind, ganz im Gegenteil, sie sehen sehr gut. Und was sie sehen (wie jeder, der ausserhalb des Christentums steht) ist derart grauenhaft, dass man zu diesem Verein nicht gehören möchte. Christen benahmen sich über die Jahrhunderte wie wilde Tiere, und heute ists auch nicht anders, wie man an dem widerwärtigen Geschmiere über die Toten bei diesem Musikfestival sieht.
Blackmore: Das Christentum hat den Alten Bund aufgehoben. Die Juden die Christus als Sohn Gottes anerkannt
haben, haben sich bekehrt und die anderen, die Ihn als Gotteslästerer ablehnten, haben sich von dem ursprünlichen
gottestreuen Judentum abgespaltet und haben die antichristliche Synagoge gebildet.
Juden sind keine religiöse Sekte! Das ist schon geschichtlich falsch. Sekte bezeichnet eine Abspaltung
von einer bestehenden religion. Von welcher Religion hat sich denn das Judentum abgespalten? Berücksichtigen
Sie bei Ihrer Antwort aber auch das Alter diverser Religionen… Ganz streng genommen ist das Christentum
nämlich eine jüdische Sekte.
Mighty Counsellor: Sollte Sixtus VI. tatsächlich die Versöhnung mit anderen Religionen gewollt und die
Juden – als religiöse Sekte – von dem Vorwurf des Gottesmordes freigesprochen haben, hatte Savonarola
Recht, als er ihn als einen nicht rechtmäßigen Papst bezeichnete. Wenn er die Juden als Volk gemeint
hat, ist diese Aussage richtig, weil man für den Mord an Christus nicht alle Juden verantwortlichen machen,
erst recht nicht die Bekehrten, sondern nur die Judaisten, die nicht umbedingt Mitglieder des jüdischen
Volkes sein müssen. Wenn man in religiösen Disputen den Begriff „Jude“ verwendet, dann ist dieser immer
im religiösen Sinne.
Tomás: Es heisst auf jener Seite: „Die Juden sprach er von der Schuld frei, für den Tod von Jesus Christus
verantwortlich zu sein.“ (am Ende des 4. Absatzes)
Herr Paul M., wieder einmal Lust auf „Urlaub“? Oder warum verbreiten Sie schon wieder Lügen über mich?
Haben Sie Ihre Lügen und Verleumdungen , die Sie hier ständig schreiben, schon einmal gebeichtet? Herr
Tomás, wenn Sie nicht behauptet haben wollen, daß die Juden als Volk für den Tod von Jesus verantwortlich
seien, warum schreiben Sie dann permanent „die Juden“? Ihre Frage hat übrigens Mighty Counsellor schon
beantwortet!
Mighty Counsellor: Ich habe die Seite geöffnet, habe jedoch keine Verurteilung der Behauptung, die Judaisten
seien verantwortliche für den Mord an Christus, durch Sixtus VI. gefunden.
Tomás : Lassen Sie sich von dem antikatholischem, verklemmten, schwulen Blackmore, der sich aus Feigheit
nicht outen will (aber jedem Homo hier im Forum beisteht), nicht beirren. Sie haben recht. Die Juden wollten
damals Jesu Tod; den Römern war er gleich.
#83 Obermaier † 18:14:51 | Samstag, 20. August 2011
Blackmore: Gott ist also nationalsozialistisch angehaucht? Endlich sprichts mal einer aus, Sie haben natürlich
völlig recht mit dieser Aussage. Dankesehr.
Blackmore: Ich habe nicht behauptet, die Juden als Volk seien verantwortlich für den Mord an Christus,
sondern nur die talmudische Juden, d.h. diejenigen, die Christus als Götteslästerer betrachten und seine
„Hinrichtung“ befürworten. Diese sind für Seinen Tod – als ideelle Täter – verantwortlich, so wie ihre
Vorfahren, die brüllten „Keuzigt ihm“, die materiellen Täter waren. Wann hat die Kirche verboten, die
Judaisten oder talmudische Juden als Gottesmörder zu bezeichnen?
Herr Tomás, was mir bei Ihren Zuschriften zu so einem Thema immer wieder sauer die Speiseröhre hochkriecht, ist das permanente Geleier „die Juden“. Sie machen also nach wie vor (wie zu Olims Zeiten auch die Kirche) ALLE Juden für den Tod Jesu verantwortlich? Unsere Mutter Kirche hat EINDEUTIG verboten, „die Juden“ als Gottesmörder zu bezeichnen. Wollen Sie sich gegen die Kirche stellen? Wollen Sie (nationalsozialistisch angehauchte) Sippenhaft auf den Tisch bringen?
Mighty Counsellor: Was ich damit bezwecke? Klarzustellen, daß die Judaisten, die Christus als Gotteslästerer
verachten und Sein Mord gutheißen, – wie ihre Vorfahren – die Gottesmörder sind. Ebenso möchte ich
beweisen, daß der Sepp, der wahrheitswidrig und gegen besseres Wissen behauptet, man kann den Judaisten
nicht diesen Mord anlasten, ein Lügner ist.
clarissa colonia: Nach den Zeugnissen der Evangelien haben der Hoher Rat der Juden den Mord an Christus
zu verüben. Die Juden nahmen Ihn fest und brachten Ihn nur zu Pilatus, weil es ihnen verboten eine Hinrichtung
vorzunehmen (ansonten hätte die Juden nach ihren Gesetzen Christus wegen Gotteslästerung gesteinigt).
Pilatus, der vor der Unschuld Christi überzeugt war, versuchte Ihn zu retten, aber die Juden haben ihm
gedroht bei dem Kaiser als Verräter zu denunzieren. Darauf gab er nach und ließ Christus „hinrichten“.
Die Juden übernahme auch die Verantwortung, indem sie riefen: „Das Blut dieses Unschuldigen komme über
uns und unseren Kindern.“ Der Vorwurf des Gottesmordes gilt nicht nur für die Juden, die vor Ort waren
und sich daran beteiligt haben, sondern auch für die talmudischen Juden, die Christus als Gotteslästerer
haßen und Sein Mord gutheißen. Selbsverständlich nicht für die Juden, die sich bekehrt haben und für
die, die sich zwar nicht bekehrt haben, aber auch keine Judaisten sind.
Ach, die Juden haben den Herrn doch ermordet … . Und ich dachte, nach den Zeugnissen der Evangelien
seien das die Römer gewesen. . Wie man sich doch täuschen kann …
vagabundo: Das jüdische Volk war im Alten Bund das auserwählte Volk, aber dieser wurde durch den Tod
Christi am Kreuz überholt und den Neuen und Ewigen Bund ersetzt. Das Volk Gottes sind nach Christus nicht
mehr die Juden, sondern ist die Kirche, zu der auch die bekehrten Juden gehören. Die talmudischen Juden,
die Christus abgelehnt und ermodertet haben, wollen dies nicht wahrhaben und bestehen, in ihrer Verblendung,
darauf, das auserwählte Volk zu sein. Entsprechend werden die „Gojims“ (= die Nichtjuden), z.B. die Palästinenser,
behandelt
@ #24 Brandenburgis „Es ist ein großer Irrtum, das Judentum als Auserwählte zu sehen. Damit wird man
diesem Volk gewiß nicht gerecht.“ Zumindest steht es so in Thora und Talmud. Mal dort nachlesen.
Jolanda #46: Die Frage ist berechtigt. Die Ökomarxisten (Die „Grünen“) sind für Trennung von Kirche
und Staat, Homosexualität und Abtreibung, aber zugleich unterstützen sie die Verbreitung des Islams,
der einen islamischen „Gottes“staat errichten will und gegen die Homosexualität und Abtreibung ist. Dieser
Widerspruch läßt sich nur durch die Tatsache, daß alle antichristlichen Kräfte, trotz aller ihrer
Differenzen, gegen die Gott und die Kirche gemeinsame Sache machen, erklären. Antichristen dieser Welt
vereinigt euch!
Eine Bitte an alle wahren Katholiken, besonders den Eltern von Grundschülern! + Bitte setzen Sie sich
doch gerne für ein zeitloses, fundiertes, unverdorbenes Wissen der Kinder um ihre katholische Religion
ein. + Das Buch + JESUS KOMM ZU MIR + mit den schönen Zeichnungen von Johannes Grüger ist einfach wunderbar
geeignet, den Kindern sicher und froh, den katholischen Glauben zu vermitteln, welche diesen dann später
einmal ebenso froh und mutig bekennen! + Bitte fragen Sie höflich die zuständigen Stellen an, ob man
das Buch „JESUS, KOMM’ ZU MIR“ nicht wieder auflegen und im katholischen Religionsunterricht verwenden
könnte! + Dieses Schulbuch erschien in mehreren Auflagen von 1963 bis mind. 1970 (Bachem-Verlag, Köln)
und wurde ständig der aktuellen Liturgie angepasst. Somit sind die älteren Fassungen für die Altgläubigen
ein Schatz und die Auflage von 1970 z. B. sehr gut für die heutige Gemeinde-und Schulpastoral und den
gewöhnlichen kath. Religionsunterricht an Grundschulen geeignet! + Erzbischöfliches Generalvikariat
Hauptabteilung Schule/Hochschule Abteilung Schulische Religionspädagogik und Kath. Bekenntnisschulen
Kardinal-Frings-Str. 1-3 50668 Köln + Erzbischöfliches Generalvikariat Hauptabteilung Schule/Hochschule
Abteilung Schulische Religionspädagogik und Kath. Bekenntnisschulen 50606 Köln Telefon: 0221/ 1642-3925
Fax: 0221/ 1642-3924 E-Mail: religionspaedagogik@erzbistum-koeln.de + www.gloria.tv/?media=186289
@Beda Sie haben insofern recht, als man auf 8 Jahrgänge kommt, falls man Sekundar- und Realschule getrennt
zählt. Weiss nicht, wie es im Kanton St. Gallen ist, aber in anderen Kantonen sind auch Modelle möglich,
bei denen Real- und Sekundarschüler nur in einigen Fächern getrennt sind, in anderen jedoch gemeinsam
unterrichtet werden, man also in bestimmten Fächern Synergien nutzen kann.
#64 Pepe Achdaj 01:21:03 | Samstag, 20. August 2011
„zukünftige europäische Islamherrschaft“? Heisst das, dass der Zorn Gottes auf die Katholiken in der
Islamherrschaft mündet? Euer Gott muss ja äußerst zornig auf Katholiken sein.
das seltsame daran !? diese typen posaunen !!!! sie seien die armen unterdrückten jugendlichen !!!! von
den deutschen nur schikaniert !!!! sie fühlen sich noch als arme märtyrer!!!! Y
@clarissa colonia Weiss nicht, wieso Sie eine Schule, in der -nach Ihren Berechnungen- 8 Schüler pro
Jahrhang seien* als „Zwergschule“ bezeichnen? Sie gehen hier wohl von „Bildungsfabriken“ nach deutschem
Massstab aus! Im Nachbarkanton Graubünden ist 5 die Minimalzahl an Schülern, bei der der Kanton einer
Gemeinde die Führung einer öffentlichen Primarschule erlaubt! 5 Schüler jedoch für die sechs Jahrgänge
der Primarstufe insgesamt (die dann in EINEM Schulzimmer bei EINER Lehrperson unterrichtet werden) , das
macht 0,83 Schüler pro Jahrgangsstufe! Dies mag man meinetwegen eine „Zwergschule“ nennen! Klassen mit
durchschnittlich 8 Schülern dagegen (so denn Ihre Berechnung stimmt) scheinen mir doch eine sehr gute
Betreuungsrelation zu sein, die den Schülern zu gutekommt, und von der man bei anderen (öffentlichen)
Schulen träumt! *wie kommen Sie im Übrigen auf 8 Jahrgangsstufen, weil noch gar nicht alle Klassen besetzt
sein werden, da das Gymnasium ja noch im Aufbau ist?
Und ich bin antimuselmanisch! Wiedereinmal haben sich mohamedanische Jugendliche ganz multikultigrüntolerant
aufgefüht: www.bild.de/…n-19490700.bild.html Möchte mal wissen, wie die grünen Homosexuellen und
Frauenbewegten unter der zukünftigen europäischen Islamherrschaft existieren wollen.
Nixnutz, das stimmt. Und mit dem langsamen Aussterben der Gruppenglieder wird auch die antikonziliäre
Ideologie untergehen. Alles nur eine Frage der Zeit. – Ein prominentes Glied ist ja bereits dahingegangen.
Seine Verantwortung allerdings nicht!
Nixnutz, die Spuren verlieren sich im Dunkeln, aber ich meine, gerüchteweise gehört zu haben, Bischof
Mamie habe die Anerkennung der CPX aufgrund Machenschaften des Ungehorsams zurückgezogen. Die Fratres
der ehemaligen Confraternitas wandeln seither als Gruppierung ohne rechtliches Band, sei es kirchlichen
Rechts, sei es weltlichen Rechts. Da taucht die Frage auf: Existiert diese unscharfe Gruppe als Entität
überhaupt noch? Was verbindet die Glieder überhaupt noch?
Nixnutz, Sie schreiben von confraternitas. Da kommt mir die Confraternitas Pius X. (CPX) in den Sinn,
die an Allerheiligen 1970 von Bischof Charrière als „CPX“ mit Sitz in Fribourg sanktioniert wurde. Sie
verlegte später den Sitz nach Ecône (Kanton Wallis/Schweiz). Seltsamerweise ist diese Confraternitas –
immerhin vom Bischof sanktioniert – irgendwie irgendwohin existentiell abgetaucht … . clarissa colonia,
arkane Riten sind es auch deshalb, weil da immer gemurrt, äh, gemurmelt wird. Habe ich gehört. Was könnte
denn da alles gemurmelt werden!?!
@ Diamant „Bruderschaft“ bringe ich nicht primär mit den Freimaurern in Verbindung. Aus dem Rheinland
kenne ich z.B. die Matthiasbruderschaft, die u.a. Wallfahrten nach Trier zu dem einen von drei Gräbern
des Apostels Matthias veranstaltet. Kirchliche Bruderschaften (confraternitas/adelphotes) gibt es wohl
schon länger als Freimaurer. Schwesternschaften sind dagegen relativ neu. Wenn ich mich recht erinnere,
gab es kurioserweise einmal in der Vorgeschichte der Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) eine
Vorstufe, in der die Bezeichnung „Bruderschaft“ eine Rolle spielte.
Träger der Schule ist der Immaculata-Schulverein, d.h. ein Verein nach Art. 60 ff. ZGB. Nicht zuletzt der Kanton St. Gallen pocht vorliegend auf eine zivilrechtliche Trägerschaft.
Nun, werter Kohlenstoffkristall, die Ablehnung der Freimaurerbruderschaften durch Clemens XII. war doch
mE. damit begründet, daß diese arkane Riten praktizierten, in die kein Außenstehender Einblick hätte.
. Ob das für die von Ihnen erwähnte Bruderschaft nicht auch zutrifft, ist nicht leicht zu entscheiden.
Zumidest vollziehen auch diese Bruderschaftler Riten, in welche Außenstehende keinen Einblick haben.
Wer garantiert denn einem christifidelis simplex, der bona fide an solchen Riten teilnimmt, daß da vollzogen
wird, was angekündigt wurde. Wie könnte der einfache Christgläubige sich versichern, daß dort tatsächlich
eine Hl. Messe im Sinne der intentio faciendi quod facit ecclesia zelebriert wird. Da könnte ja alles
Mögliche – ich will mir das gar nicht näher vorstellen – vollzogen werden, und der einfache Christgläubige
sagt aus Unwissenheit „Amen“ dazu. Und – schon wär’s um sein Seelenheil geschehen! . Dagegen bereitet
mir die bürgerliche Organisationsform dieser Vereinigung weniger Kopfzerbrechen. Da sind ja staatliche
Organe an der Verleihung der Rechtsfähigkeit für den bürgerlichen Bereich beteiligt, die man nicht
so leicht hinters Licht führen kann, wie die Gläubigen.
Interessant ist auch, dass die „Bruderschaft“ (was für ein maçonnitischer Ausdruck!) keine Rechtseinheit kirchlichen Rechts ist. Vielleicht ist sie ein bürgerlicher Verein, dessen Zweck indes rechtmässig sein müsste.
Nun, spannend ist der Artikel im St. Galler Tagblatt in zweifacher Hinsicht: . 1) Besuchen in 8 Klassenstufen
derzeit nur 61 Schüler diese Schule; das sind im Duschschnitt weniger als 8 Schüler pro Klassenstufe.
Daß es sich um eine solche Zwergenschule handelt, wird aus dem kreuz.net-Artikel nicht deutlich. . 2)
Die Ablehnung von Konzil und Kirche durch die schultragende Bruderschaft wird im hiesigen Artikel wohlweislich
verschwiegen, weil man gegen diese Aussage in irgendeiner Form hätte positiv Stellung nehmen müssen;
etwa: „Die Piusbruderschaft ist nicht gegen die Kirche“ oder „das Konzil“. Das aber wäre – bezogen auf
nämliche Bruderschaft als Ganze sicher unrichtig und widerlegbar gewesen, weshalb man eben – wohlweislich –
auf das Zitat einer Aussage verzichtet hat, der man ohne die Unwahrheit zu sagen nicht hätte widersprechen
können.
Hier ist der Original-Artikel aus dem Sankt Galler Tagblatt: www.tagblatt.ch/…os/art120094,2634296 .
Äusserst interessant ist darin die Aussage, dass die Priesterbruderschaft sich in der Ablehnung der katholischen
Kirche und des letzten Vatikanischen Konzils definiere. . Diese Aussage wurde in der obigen Nachricht
von ‘kreuz.net’ (wohlweislich?) nicht zitiert.
@ sacerdos helveticus – Korrekte Aussage. Aber: Der neue gymnasiale Zweig soll eine Alternative für Jungen
sein, die in der Schweiz an einer traditionalistisch-kaatholischen Schule das Abitur erwerben wollen.
Gedacht ist dies als Nachfolge des 2007 geschlossenen Jungen-Gymnasiums in Diestedde für Schüler aus
dem deutschen Sprachraum. In Diestedde lagen die Schülerzahlen viele Jahre zwischen 60 und 85. Sie kamen
zumeist aus Deutschland, Österreich und den deutschsprachigen Teilen der Schweiz, Italiens und Frankreichs.
Bis zur Schliessung Diesteddes war also immer ein „Markt“ zur Auslastung eines Gymnasiums vorhanden. Offensichtlich
besteht dieser Markt jetzt nicht mehr und so ist es Aufgabe, Ursachenforschung zu betreiben. Voraussetzung
hierfür ist der Wille zu einer objektiven Analyse. Da stellt sich dann aber schon das erste Problem.
Die Fehlbarkeit eines Priesters der Bruderschaft ist nach dem Selbstverständnis vieler Kleriker inside
PriBru nahe der Infallibilität des Papstes. Daher kann es zu keiner Analyse kommen, die über die Problembenennung
zur Lösung führt. In der Bruderschaft herrscht in vielem die gleiche „Weiter so“-Mentalität“ wie in
der Amtskirche. Der Erzbischof hat vor dem Aufkommen dieser Mentalität innerhalb der Bruderschaft mehrfach
gewarnt. Was Pater David Köchli betrifft, so ist bei ihm ein sehr deutlich ausgeprägter Narzissmus zu
konstatieren. Das war 2006 so und ist auch 2011 so, wie ich vor wenigen Wochen persönlich schmerzlich
erfahren musste! nlnt
Gemäss den Angaben in einem Informationsblatt der Piusbruderschaft in der Schweiz wurde und den Angaben
aus dem Artikel hier stellt sich die Sache wie folgt dar: argestellt: Die ganze Schule hat natürlich
mehr als drei Schüler, es ist kein reines Gymnasium (wie es jenes in Diestedde war und das Pendant für
Mädchen in Schönenberg), sondern eine Schule, in der zuerst alle nach Abschluss der Primarschule die
Sekundarstufe (I) gemeinsam besuchen. Jene, die beabsichtigen, später das Gymnasium zu besuchen, werden
bereits in dieser Zeit durch zusätzliche Lektionen (z.B. Latein) darauf vorbereitet. Daraus erklärt
sich die geringe Zahl der Gymnasiasten, die also wohl eher Quereinsteiger sind. Insgesamt besuchen ja
gemäss Artikel mehr als 60 Schüler den Unterricht.
@clarissa colonia Ich bin derjenige – aber ich bin nicht stolz darauf! Im Gegnteil: Es hat mich sehr traurig
gemacht, dass ich tun musste, was ich getan habe, denn ich bin selbst römisch-katholischer Traditionalist.
Strafverfolgung hätte nur dem Internatsleiter gedroht. Dieser ist in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ auf
Anraten des Anwalts der Bruderschaft (Maximiliam Krah) seinerzeit nach Frankreich zurückgekehrt. Köchli
hat lediglich verschleiert und nivelliert. Solche Begriffe wie „Murmelbruderschaft“ finde ich geschmacklos
oder doch zumindest unnötig. Wenn überhaupt etwas erreicht werden kann (und soll?), dann nur mit Sachlichkeit.
Zur Hemdenbemerkung: Das Textilunternehmen ist bereits seit Mitte der 70er-Jahre nicht einmal mehr anteilmäßig
im Familienbesitz. Warm essen können wior aber trotzdem noch :)!
„… leider … „ ist eine Erfindung – wie die urheberschaftliche Murmelbruderschaft höchstselbst. .
Mein werter van Laak (die Hemden frisch gestärkt?), so Sie derjenige waren, der gewisse Zustände zur
Kenntnis der Öffentlichkeit und öffentlichen Hand gebracht hat, gebührt Ihnen Dank und Anerkennung.
. Solange die Herren von der mikroskopischen Murmelbruderschaft nur meinten, sie hätten für sich den
Weg zum Heile gefunden, müßte daran ja wahrlich niemand Anstoß nehmen. Doch im Dunstkreise dieser Verbrüderungsaktion
gedeihen Sumpfdotterblumen zweifelhaften Charakters, so scheints, ganz vortrefflich. Doch es scheint in
diesen Kreisen, Sie zeigten es indiziell auf, eine merkwürdige Verquickung von liturgischer und politischer
Vorgestrigkeit zu geben, der ich auch schon verschiedentlich auf der Spur war. . Bemerkenswert, daß die
dafür Verantwortlichen von bruderschaftlicher Seite nicht nur nicht zur Rechtenschaft gezogen, sondern
sogar in die Schweiz transferiert worden sind. Ob da der Wunsch maßgeblich war, diese dem Arme der Strafverfolgung
zu entziehen?
Warum reibt sich kaum jemand verwundert die Augen, dass aus dem „deutschsprachigen Raum“ für den ersten Jahrgang nur drei Schüler angemeldet wurden. Wo sind denn die Kinder all der besten, besseren und sonstigen Familien der Bruderschaft? Verspüren deren Eltern gar kein Bedürfnis mehr, ihre Kinder auf eine gute katholische Schule zu schicken? Am Finanziellen würde die Bruderschaft eine Anmeldung gewiss nicht scheitern lassen! Oder liegt es vielleicht an der Führung? Liegt es daran, dass diese Schule von Pater Köchli geleitet wird, der als Co-Adjutor durch sein unsägliches Verhalten und seinen Kadavergehorsam gegenüber einem Mussolini verehrenden und Hitler entschuldigenden französischen Internatsleiter Schule und Schüler in Diestedde zugrunde gerichtet hat? Liegt es an dem Duo Köchli und Kopf gemeinsam, die in der postfranzösischen noch knapp 10 Monate währenden Ära nichts am „System Lorber“ änderten, sondern weiterhin munter Schüler zu Spitzeln machten, Strafen nach Laune und persönliche Affinitäten aussprachen und die Erioehung nach dem heiligen Johannes Don Bosco nur auf ihre Fahnen, nicht aber in ihre Herzen schrieben? Oder liegt es an dem bösen subversiven Ex-Erzieherlein Michael van Laack, der faschistisches Gedankengut bekämpfend, Kindeswohl anmahnend und intellektuelles Leitungsniveau einfordernd 2006 sein widerwärtig antikatholisches Wesen in Diestedde getrieben hat und so als wirkungsgeschichtlicher Verursacher des unerfreulichen Neuanfangs gelten könnte? nlnt