„Als »begeisterndes Glaubensfest« resümieren die Deutsche Bischofskonferenz
und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) den heute in Madrid zu Ende gegangenen Weltjugendtag
[…]. »Es war eine Glaubensparty, die Jugendlichen Kraft gibt, in der Schule oder im Freundeskreis zu
ihrem Glauben zu stehen«, resümiert BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp. Beim Weltjugendtag hätten
die Jugendlichen spüren können, »daß sie zum größten Global Player der Welt gehören«. Vor allem
aus den Katechesen mit den deutschen Bischöfen hätten die Jugendlichen etwas für ihr Leben mitnehmen
können, so [Hw.] Rapp.“
Aus einer Pressemitteilung der deutschen Bischofskonferenz.
BDKJ kritisiert
Weltjugendtag
„»Was die letzten zwei Tage hier stattfand, war eine unwürdige Veranstaltung«, sagte
BDKJ-Bundespräses, [Hw.] Simon Rapp, am Sonntag in Madrid der Katholischen Nachrichten-Agentur. Die Jugendlichen
seien lediglich »Statisten gewesen, um große Zahlen für die Medien zu bekommen«. Ganze Bistumsgruppen
reisten laut dem Bundespräses „aus Verantwortung für die Jugendlichen“ früher ab. Allein aus den Bistümern
Köln und Münster hätten rund 3.000 Teilnehmer vorzeitig die Heimreise angetreten. Besonders verwies
Rapp auf eine unzureichende Trinkwasserversorgung während der Massenveranstaltungen.“
Aus einem Artikel
auf der Webseite ‘katholisch.de’ der deutschen Bischofskonferenz.
„Das ist ja alles so furchtbar hier“
„Offensichtlich ist man [BDKJ] nicht nach Madrid gekommen, um mit anderen jungen Menschen den Papst zu
feiern und den Glauben zu bekennen. Nein, man wollte sich auch auf die Suche begeben. Aber nicht nach
Jesus Christus und der Wahrheit in seinem Wort. Sondern auf die Suche nach Haaren. Das war natürlich
ziemlich schwer in all der guten Stimmung, Haare zu finden. Also fing man an, den Kopf zu schütteln und
schüttelte und schüttelte und irgendwann fiel dann eins runter. Wie erfreut und erleichtert war man,
endlich eins gefunden zu haben: ‘Mami’ ist nicht mitgekommen nach Madrid und schon stehen die dreißigjährigen
Kinder da und lamentieren, daß sie kein Wasser bekommen […] und schon hallen die Rufe durch Madrid:
»Ich will heim zu Mami!« »Das ist ja alles so furchtbar hier«.“
Aus einer Glosse „Der Schlechte-Laune-Club“
auf der Seite ‘blog.freiburgbaerin.eu’.
„Eine
spanische TV-Kommentatorin hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. Der Sturm hat die Bühne erfaßt
und rüttelt an dem goldenen Lebensbaum, der den Baldachin bildet. Der Regen steht waagerecht. Einige
Priester halten einen großen weißen Schirm vor den Papst. Und er? Die seitliche Kamera erfaßt, wie
er lächelt. Er sitzt da mit zerzaustem weißen Schopf und lächelt, und in diesem Moment sieht er nicht
wie der mächtige Pontifex aus, sondern wie der liebe Opa, den man im Regen vergessen hat. Seine Hand
hält das Papier mit den nicht gehaltenen Trostworten an die Jugend. Dann winkt er kurz. Die Geste sagt:
Ihr seid nicht alleine. Wenn ihr naß werdet, werd ich’s eben auch.“
Aus einem Artikel des katholischen
Journalisten Matthias Matussek bei ‘spiegel.de’.
Wie ein Rockstar
„Ein Meer von Menschen harrte vor
Papst Benedikt XVI. aus. Trotzte der höllischen Hitze, Sturm und Regen. Feierte mit Sprechchören und
Jubelsang ihren „Benedicto“, als ob er ein Rockstar wäre.“
Aus einem Artikel von Ralph Schulze für
die Tageszeitung ‘Die Presse’
„Für viele Teilnehmer sei der Weltjugendtag ein »starkes,
lebensprägendes Ereignis«, erinnerte [Kardinal Christoph Graf von] Schönborn im Gespräch mit Kathpress.
Das Jugendtreffen sei geprägt gewesen von einer »Freude am vertiefenden Austausch über den Glauben
und der Freude am Miteinandersein«. Die jungen Katholiken seien nicht wegen einer »Party« nach Madrid
gekommen, stellte der Kardinal auf Nachfrage hin klar. »Der Spaß ist überschaubar, aber die Freude
ist spürbar. «“
Aus einem Artikel der Agentur ‘kathpress’ der österreichischen Bischofskonferenz.
Der Teilnehmer: „Wir tanzen die ganze Zeit“
„Wir sind mit 500 Pilgern in einer Schule untergebracht!
Jetzt auf ins Getümmel! […] Das hier ist die Überparty! Es ist so heiß und wir tanzen die ganze Zeit“.
Die Jugendliche Katharina Weiß (17) aus Bad Wörishofen auf der neokonservativen Internetseite ‘youcat.org’.
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@Abu . Orientiert man sich an den Sozialenzykliken, so fällt auf, dass zwischen Rerum Novarum und Caritas
in Veritate ein zunehmender Verlust entweder am Wahrnehmung der Realität oder der Bereitschaft dazu eintritt.
. Kann man die Inhalte von Rerum Novarum und die entsprechende Fortentwicklung in den nächsten Enzykliken
noch nahezu als „handfeste Handlungsanleitung“ verstehen, verschiebt der Schwerpunkt sich in der Folge
über ideologisch-politische Bewertungen (z.B, Laborem Exercenses, 1981) hin zu geradezu bemittleidenswertem
Beklagen der herrschenden Zustände verbunden mit Aufrufen an der Grenze zur Weltfremdheit, die in der
Forderung gipfelt, eine „Kultur der Liebe“ solle die Fehler der Wirtschafts- und Finanzwelt heilen (Caritas
in Veritate, 2009) . . Ernstzunehmen, als Basis eines ethischeren Handelns in Wirtschaft und Gesellschaft,
mögen die ersten Enzykliken durchaus sein, es stellt sich aber die Frage, wie weit sie dem Wesen des
Menschen ehrlich Rechnung tragen bzw., wie weit sie es wohlmeinend idealisieren. Wohlwollend kann man
selbst der Theorie des Kommunismus zugute halten, sie propagiere einen gerechteren Gesellschaftsentwurf
als die damalige und gegenwärtige Realität. Die Probe auf’s Exempel ist aber „grandios gescheitert“,
weil die Konzeption dem Wesen des Menschen keine Rechnung trug. . Mit welchen Idealen soll also die Soziallehre
Besserung bringen, und wie sollen diese Ideale „durchgesetzt“ werden, weil eine freiwillige Rezeption
eher nicht zu erwarten ist.
Eine „Stärkung christlichen Einflusses“ wäre dann heilsam, wenn es bedeuten würde, mehr auf die katholische
Soziallehre zu schauen. Das ist kein Allheilmittel, aber der respektable Versuch, Prinzipien aufzuzeigen,
wie sich ein Gemeinwesen verhalten sollte. . Hingegen der calvinistisch geprägte Geist des Wirtchaftens:
„Die absolute und bewusste Rücksichtslosigkeit des Gewinnstrebens stand oft ganz hart gerade neben strengster
[ethischer] Traditionsgebundenheit“ (Weber, Max: Die Protestantische Ethik I. Eine Aufsatzsammlung, hrsg.
v. Johannes Winckelmann, Hamburg: Siebenstern 1965, Bd. 1, S. 48) . Das würde ich als typisch amerikanisch
(Bush, Tea-Party) bezeichnen: Kapitalistisch und rücksichtslos aggressiv gegen andere (Militäreinsätze),
aber bioethisch und sexualethisch rigoros. Und bestens befreundet mit Israel.
@Abu . Für all die Probleme, die Sie sehr richtig aufzählen, will niemand, zumindest ganz sicher ich
nicht, Neger verantwortlich machen. . Allerdings greift es auch zu kurz, dem Judentum die Rolle des verursachenden
Hauptschuldigen an all dem zu geben. Soweit es das Geschehen am Finanzmarkt und dessen Auswirkungen auf
die Realwirtschaft betrifft, mag das – schon wegen der überproportionalen Repräsentanz dieser Gruppe
in verantwortlichen Positionen dieser Branche – zumindest nicht abwegig sein. Unsere Erfahrungen mit der
weltlichen Dominanz aktiven Christentums ist aber auch mehr als durchwachsen und hinterlässt zumindest
in der geschichtlichen Betrachtung nicht den Eindruck, dass wir in der Summe damit besser fahren würden.
Auch nicht vergessen sollte man, dass die christlichen Regeln für z.B. Finanzgeschäfte und die Beschränkung
jüdischer Erwerbsaktivität auf eng umgrenzte, heute mehrheitlich akademische und künstlerische Lebensbereiche,
den Aufstieg der Juden in diesen Bereich sehr begünstigt, eine natürliche Veranlagung dieses Volkes
dafür jedenfalls noch zusätzlich gefördert haben. . Die übrigen Probleme, die Sie ansprechen, spiegeln
einen allgemeinen Verfall der Gesellschaften westlich-liberaler Prägung, wobei die Ursächlichkeit dieser
Prägung dafür zumindest fragwürdig ist. Ob in einer Stärkung christlichen Einflusses hier heilend
wäre, wage ich in Anbetracht der Fortgeschrittenheit dieses Verfalls doch sehr zu bezweifeln, ohne eine
bessere Lösung bieten zu können.
Warum sollten sich die Verführten auch widersetzen? Es ist doch ein „Erfolgsmodell“. . Niemand ist dagegen
immun, außer vielleicht Leute, denen es an krimineller Energie, an merkantiler Agressivität mangelt
und die andererseits überdurchschnittlich selbstreflektiert sind und sich mit ethischen Fragen befassen.
. Natürlich sind „Habgier, Hinterlist und Rücksichtslosigkeit keine exklusiven Wesensmerkmale des Judentums
und auch nicht primär durch selbiges geprägt“, aber die Burschen haben das halt jahrhundertelang geübt,
kultiviert und können das durch ihre Religion legitimieren. Bei uns sind da am ehesten die Nachfolger
der Calvinisten anfällig und die, die ihre Religion nicht bewußt leben. . Jedenfalls bin ich der Überzeugung,
daß es dieses Treiben ist, das / daß es diese Kräfte sind, die uns ins Unglück stürzen, nicht kinderreiche
und phlegmatische Neger und unsere Hilfsbereitschaft. . Schauen Sie sich die Probleme der Finanzwelt an,
die Umweltprobleme, die Arbeitslosigkeit, die Jugendkriminalität, die Verrohung und Verblödung – es
mag Leute geben, die finden, das käme alles nur daher, daß die Verlierer, Rebellen und Armen nicht schnell
und effizient getötet werden, dann wären wir die Probleme gleich wieder los … Aber schon der reflektiertere
Zyniker sind in diesen Leuten schon wieder potentielle Sklaven und Konsumenten.
@Abu . Das „Wirken“ des Judentums durch die Geschichte bis heute stellen Sie durchaus richtig dar, hier
unterscheiden sich unsere Auffassungen nicht oder nicht merklich. . Trotzdem bin ich der Meinung, dass
Habgier, Hinterlist und Rücksichtslosigkeit eben keine exklusiven Wesensmerkmale des Judentums sind,
und auch nicht primär durch selbiges geprägt. Nach meiner Erfahrung holt man aus keinem Menschen etwas
heraus, das nicht prinzipiell in ihm steckt, das gilt im Guten wie im Bösen. Dass unsere Gesellschaft
durch Industrie und Finanz und deren Interessen und Bedürfnisse dominiert ist, und dass wiederum diese
Säulen eine überproportionale Repräsentanz jüdischer Protagonisten aufweißen, stimmt. . Nimmt man
jedoch an, dass das die Verführer waren und sind, so haben sich die Verführten zumindest nicht massiv
widersetzt. Und das schon deswegen, weil das Wesenszüge sind, die eben doch in jedem Menschen stecken,
auch im „besten Christen“ im besten Sinn des Wortes. Weil es direkte, greifbare Belohnung verspricht,
diesen Neigungen nachzugeben, wogegen „Gutmenschlichkeit“ keine direkte, meist gar keine greifbare Belohnung
bietet und mit dem Versprechen auf ein besseres nächstes Leben operiert oder andere, nicht quantifizierbare
Entlohnung verspricht.
Sie müssen bitte vor allem eines tun, Sie müssen unterscheiden. . Es gib das Schlechte im Menschen,
es gibt Habgier, Lüge und Verachtung selbstverständlich auch ohne den Talmud. Aber: Das Volk Israel
hat wie keines auf der Welt gelernt zusammenzuhalten und sich abzugrenzen, um seine Identität zu bewahren.
Durch die Diapora wurde das verstärkt. Der maßgebliche Talmud ist der Babylonische. Überall auf der
Welt sahen sich die Juden einer Umwelt gegenüber, mit der sie nicht wirklich etwas zu tun haben wollten,
und diese auch nicht. Sie erwiesen sich als Überlebenskünstler. Dabei halfen ihnen Stellen aus dem Talmud.
Über Jahrhunderte. Und in bestimmten Gegenden brachten Sie es zu beträchlichem Reichtum. Heute sind
sie im Verhältnis zur Winzigkeit ihres Volkes verblüffend oft in Spitzenpositionen, Schlüsselpositionen
und in der Summe wahnsinnig reich. Und das Denken, das ihnen dazu verholfen hat, ist – nicht explizit
natürlich – neben anderen Elementen zur Signatur der westlichen Welt geworden: www.kreuz.net/article.13393.html
Das heißt wiederum nicht, daß es den reichen Ausbeuter, Betrüger und Menschenverächter nicht auch
außerhalb dieses Kulturkreises geben würde, aber hier wurde diese Mentalität kultiviert, gezüchtet.
. Wie wirkungsvoll, das sieht man an Ihnen: Sie sagen, ja so ist der Mensch, alles andere sei naiv. Aber
das ist ein Zerrbild des Menschen: potenzierte Schlechtigkeit. kristall Was die Türken essen, kostet
nicht viel. Sonst würden sie’s nicht essen.
@Abu . Ich bin nun weiß Gott kein Freund des Judentums, aber nicht mal ich bin ideologisch so verblendet,
alles schlechte, das dem Menschen von Natur innewohnt, dem Talmud und seinen Regeln für den Umgang mit
den Goyim zuzuschreiben. . Wenn man überhaupt von dieser Warte aus argumentieren will, kann man allenfalls
sagen, dass der Talmud den Menschen wohl realistischer sieht als die neutestamentarische Bibel, und der
natürlichen Gier des Menschen ein Ventil in Form derer bietet, die nicht zur eigenen Glaubensgemeinschaft
gehören. . Was zum Umgang der Katholiken z.B. des Mittelalters mit Andersgläubigen zu sagen wäre, spare
ich mir hier lieber, ich will nicht wieder endlose Diskussionen über Helligkeit oder Dunkelheit dieser
Phase der Geschichte lostreten. Auf jeden Fall aber schneiden die Kreuzfahrer nicht ehrlich besser ab
als die IDF der heutigen Zeit. . Immerhin halten Sie sich nicht für Gott, das haben Sie dann vielen Postern
hier voraus, was sie aber sonst zu Ihrer Wahrnehmung der Realität sagen, klingt schon sehr entrückt.
Der eine nimmt eben Zuflucht zum Zynismus, um die Welt zu ertragen, der andere zu Gott. Ich halte den
Zyniker zwar für „überlebensfähiger“, aber Sie haben schon Recht. Abgerechnet wird am Ende, dann werden
wir es wissen.
Seltsam TBolt, daß Sie als Antisemit das talmudische Judentum nicht kennen. Dort ist die Ausbeutung und
Ausplünderung des Nichtjuden vollkommen legitim, ebenso diese Leute, die Gojim, für den letzten Dreck
zu halten. Der Talmud und seine Nachfolger, verlängern so die Auserwähltheit des Volkes Israel. Die
sichtbaren Opfer sind die Palästinenser. . Hier wird sie praktiziert, „die Durchsetzung des Stärkeren
gegen den Schwächeren und die Belohnung besonderer Skrupellosigkeit, soweit sie nicht mit Dummheit gepaart
auftritt“. Natürlich ist die Haltung der zionistischen Drecksäcke und ihrer amerikanischen Drohnen in
verdünnter Form über die ganze Welt verbreitet, je kapitalistischer, desto ärger. Und eine dominante
Realität, ja! . Aber die Frage ist, ob ich deshalb die Defintion des Menschen von diesen Hurensöhnen
ableite oder nicht. Sie werden dafür bezahlen, und wenn nicht jetzt, dann am Ende. . In gewisser Weise
ist es nicht meine Sache. Ich habe mit diesen Leuten, mit dieser Mentalität zu rechnen. Ich blicke nicht
in ihr Herz. Und ich bin nicht Gott. Aber ich habe gelernt, anders zu sein, eine andere Gesetzmäßigkeit
als Sozialdarwirnismus und Manchesterkapitalismus im Leben zu sehen. . Und ich halte es im Gegenteil für
naiv, nur diese platte Realität „der Stärkere und Fiesere“ gewinnt eh immer zu sehen. In mir sieht es
anders aus, in Gott sieht es anders aus und auch in der Welt der Menschen gibt es nicht nur „Fressen und
Gefressenwerden“. Wir sind keine Tiere. Wir können ander…
@Abu . Zumindest hatte ich Recht damit, dass sie ein naiver Idealist sind. Was den Rest betrifft … .
Noch heute streiten die Geister, wie die Theorien von Thomas R. Malthus zu bewerten sind. Während sie
im globalen Maßstab und für die Industrienationen widerlegt oder zumindest suspendiert erscheinen, treffen
sie auf Afrika und andere Drittwelt-Nationen zu. Da sich mit der Theorie selbst keine Handlungsempfehlungen
verbinden, kann von einem Scheitern jedenfalls nicht die Rede sein. . ich bin nicht mal „nicht besonders
fromm“, und wenn unsere Welt heute etwas exemplarisch demonstriert, ist es die Durchsetzung des Stärkeren
gegen den Schwächeren und die Belohnung besonderer Skrupellosigkeit, soweit sie nicht mit Dummheit gepaart
auftritt. Wie Sie es schaffen, davor die Augen so fest zu verschließen, dass Sie das kaum wahrzunehmen
scheinen, ist mir ein Rätsel. Der eher akademische Wert des „Segens“, der auf solchen Erfolgen nicht
liegt, ist wohl nur ein Trost für die, die in dieser Auseinandersetzung nicht zu den Siegern gehören.
. Wovon unser Wohlstand abhängt, wäre nur im Rahmen einer sehr komplexen Abhandlung darstellbar, in
jedem Fall gehören aber billige Rohstoffe und billige Arbeitskraft zu den entscheidenden Faktoren bei
der Generierung jedes Mehrwertes. Ich kenne keine ernstzunehmende Wirtschaftstheorie, die das leugnet.
. Was Materialismus und Verachten exklusiv mit dem Judentum zu tun haben, erschließt sich mir nicht,
ich werte das aber als Winkelzug.
Schön, daß Sie die Muslime bis hin zu ihrem Körpergewicht untersucht haben, vermutlich alle in Europa,
nehme ich an … . Dick kann man von so einem Essen leicht werden, erst recht wenn billigstes Zuckerzeug
dazukommt. . Frag mal Pater Lingen, der kennt sich da aus. Und wäre für Dich sehr lehreich, hehe …
kristall, leb mal so wie die meisten Muslime in Europa, die essen fast jeden Tag nur Weißbrot, Oliven
und Schafskäse und sparen auf ein Auto oder ein Haus. . Daß Christen spenden, ist toll. Wenn Christen
darauf stolz sind und auf die anderen herabblicken, ist das nicht toll. „Schon ist euer Rühmen nicht.“
(1 Kor 5,6) . Und die Religionskarte spielen, weil Geld fließt, ist auch nicht schön. Sonst nennt ihr
die „Taufscheinchristen“ und redet von „Gewissen freikaufen“, jetzt sind sie unsere Religionsvertreter …
. TBolt Solange die Leute arm sind, gelten viele Kinder als Segen. Viele Hände sind viel Arbeitskraft,
viel Humankapital, viel Verwandtschaft. . Gottseidank scheitert der Malthusianismus! Totaler Quatsch!
. Zynismus ist nicht unbedingt realitätsdichter als der Appell an das Gute im Menschen. . Unser Wohlstand
hängt auch noch von anderen Dingen ab als von Ausbeutung. Auf Reichtum, der durch Frevel erwirtschaftet
ist, liegt kein Segen. . Sie müssen nicht besonders fromm sein, um das zu glauben. Jede Kultur hat religiöse
und weisheitliche Traditionen, in denen diese Erfahrung festgehalten ist. . Erstaunlich, daß gerade Sie,
der Sie sich als Antisemit bezeichnen, von einem schlimmen bacillus iudaicus befallen sind: dem Materialismus
und der Verachtung. . Ich behaupte nicht, daß Appelle die Welt ändern, sondern ethisches Handeln. Etwas
anderes als Gutsein haben wir nicht, egal was es bringt. Wenn Sie lieber Zyniker sind, werden Sie sehr
bitter sterben. Tut mir leid für Sie.
abusel,es ist eher so !!?? dass die spenden der in europa ansäßigen muslime derart gering sind !!??
dass es nicht der rede wert ist !!! deshalb haben die christen die spenderrolle ubernommen !!! @ Y
@Abu . Natürlich ist es das Recht der Afrikaner, so viele Kinder zu bekommen, wie immer sie wollen. Allerdings
ist es nicht ihr Recht zu erwarten, dass wir den Kindersegen dann großfüttern. Die Initiativen zur sexuellen
Aufklärung und zur Verbreitung von Kontrazeptiva sind mehrheitlich an einer Mischung aus Medizinmann-Katholizismus,
Bildungsmangel, traditionellem Afro-Machisme und dem typisch afrikanischen Laissez faire gescheitert.
. SIe sind sicher ein anständiger Mensch mit besten Absichten, Aussagen wie „Anständig sein bringt immer
was, Leute!“ zeigen jedoch ein Maß an idealistischer Naivität auf, das einem fast leid tun könnte.
Speziell für Sie fasse ich deswegen den wichtigsten „Mechanismus“ der afrikanischen Krankheit knapp und
möglichst brutal zusammen, vielleicht gewinnen Sie dann wenigstens Einsicht in die böse Realität. .
Der Wohlstand, in dem wir leben, in Europa und Amerika, der Wohlstand, den China gerade vehement anstrebt,
beruht zu einem guten Teil auf einer gnadenlosen Ausbeutung der 3. Welt, zu der Afrika auch gehört. Menschenleben
spielen dabei keine Rolle, das Vorgehen ist ähnlich wie das Spaniens im 15. und 16. Jahrhundert als man
nur um das Leben der „Indios“ besorgt war, weil die Sklavenarbeiter auf den Besitzungen in Übersee knapp
zu werden drohten – bevor man das Problem durch schwarze Sklaven aus Afrika löste! An der Mentalität
des Menschen hat sich seit dem so gut wie nichts geändert, idealistische Appelle helfen da leider auch
nicht.
Von einem dem unseren vergleichbaren Lebensstandard spricht kein Mensch. Anständig sein bringt immer
was, Leute! – TBolt Wie gesagt, es wäre schon mal großartig, die Leute nicht auszubeuten, nicht zu verarschen
und nicht hintenrum zu bevormunden. – Wenn man das aber bisher immer so gemacht hat, wird es aber lange
dauern, bis sich was ändert. – Es ist das Recht der Afrikaner, soviele Kinder zu haben, wie sie wollen.
Wir haben sie nicht mit Kontrazeptiva und Abtreibungskliniken zu bombardieren. – kristall Sie wissen doch
überhaupt nicht, wieviele muslimische Hilfswerke gibt und wieviel die Muslime spenden. Die müssen das
auch nicht an die große Glocke hängen. Außerdem gehören die meisten Muslime in Europa den unteren
Einkommensschichten an. – Und weder Sie noch ich sind deren Tanten, die ihnen zu sagen hätten: Ihr müßt
euch von denen distanzieren! Ihr müßt denen Geld geben! – Wer moralisch sein will, der verhalte sich
selbst moralisch. Ihren Stein können Sie wieder auf den Boden legen. Legen, nicht werfen!
@Abu . Ich gebe Ihnen recht, dass die deutsche ebenso wie die europäische Entwicklungshilfe in ihrem
Zuschnitt an Lächerlichkeit grenzt. Die Vorstellung, die Problemregionen Afrikas könnten – mit welchem
Aufwand auch immer – binnen ein oder zwei Generationen einen Lebensstandard erreichen, der unserem auch
nur entfernt vergleichbar ist, ist aber absolut lächerlich. . Dem steht neben der geradezu inflationären
Vermehrung der Bevölkerung und der strukturellen und administrativen Realität afrikanischer Staaten
auch die afrikanische Mentalität entgegen. Wer mit dieser noch keine persönlichen Erfahrungen gemacht
hat, kann sich vielleicht nicht vorstellen, wie an dem durch keinerlei Notwendigkeit beeindruckbaren,
fröhlichen Phlegma dieser Leute jeder Versuch abprallt, eine der Aufgabe angemessene Dynamik zu entwickeln.
In diesem Zusammenhang fällt mir eine Äußerung eines afrikanischen Partners aus einem Projekt vor einigen
Jahren ein. „Eure Lösungen sind nicht schlecht – für Europa. Aber für Afrika taugen sie nichts, und
von Afrika habt ihr auch keine Ahnung.“ . Nimmt man so eine Entwicklung überhaupt als möglich an, muss
sie schnell gehen, wenn sie ihr Ziel nicht verfehlen soll, und in Afrika geht gar nichts schnell. Wenn
Afrika eine Chance hat, liegt sie in einer „Gesundschrumpfung“, nicht im Fördern der weiteren Aufblähung
der Bevölkerung über jedes vernünftige Maß hinaus. Im Moment „züchten“ wir nur die Hungeropfer von
morgen, welchen Sinn soll das haben?
warum laßen die muselmanen ! die in europa ihr geld bekommen !!!! nicht eine riesige spendenwelle anlaufen
!!?? für die verhungernden muslime in afrika !!!! damit die viel beschworene brüderlichkeit zum tragen
kommen könnte !!?? sind ihnen die hungernden muslime in afrika auch egal !!?? fragen über fragen !!??
abusel @ Y
Weil die Ölprinzen Drecksäcke sind (siehe Karl May), genauso wie unsere Kapitalisten Drecksäcke sind. 90 % der Muslime betrachten das Gebaren der Mitglieder des Hauses Saud als Frevel.
Wenn unsererseits staatliche Hilfe im großen Stil für Afrika erfolgt, können Sie sicher sein, daß
dies weder uneigennützig geschieht noch uns auf Dauer die Party verdirbt. . Sie brauchen nur einmal das
Budget des Ministeriums für Entwicklungshilfe anschauen oder die seit 1970 (!) zwischen den reichen Industrieländern
vereinbarte Höhe von albernen 0,7% des BIPs, die nie erreicht wurde. . Seit 2005 gibt es sogar die Debatte
um die Phantomgelder, d.h. daß ein Großteil der Summe nicht der Armutsbekämpfung dient, sondern Gehältern
von Beratern und Firmen aus den Industrieländern selbst oder anderweitig verschwendet wird. . Auch die
Katastrophenhilfe „macht das Kraut nicht fett“, wie man in Bayern zu sagen pflegt. . Die „Hypothek für
die vermutlich nahe Zukunft“ mit drohenden „offenen Verteilungskämpfen“ schaffen wir nicht durch die
Hilfe qua Hilfe, sondern durch schlechte bzw. halbherzige Hilfe, durch die mangelhafte Unterstützung
bis Unterminierung der Emanzipation unserer ehemaligen Kolonien und durch deren Ausbeutung. . Nur wenn
in Afrika selbst das Leben lebenswert ist, suchen nicht immer mehr Afrikaner in Europa nach dem besseren
Leben. Wie wäre es denn, unsererseits alles zu unterlassen, das die Lebensqualität und kulturelle Identität
Afrikas verdirbt? . Das Leben gelingt nicht nach dem bloßen Prinzip Eigennutz, sei er individueller oder
kollektiver Natur. Die, die ich heute knechte oder verarsche, schlagen mir morgen den Schädel ein, und
wenn nicht sie, dann ihre Kinder.
@Abu . Zunächst zum Benzin. Das war als Schlagwort gegriffen, weil die Anzahl möglicher Zeichen in der
Antwort fast verbraucht war. Tatsächlich ist Afrika eher für andere Rohstoffe bedeutend, das stimmt.
Aber über steigende Preise bei Konsum-Elektronik würde ich mich genauso wenig freuen. . Ich habe nie
behauptet, dass die Politik der Industriemächte, in deren Reihen nun auch China massiv drängt, was sich
gerade in Afrika bemerkbar macht, moralisch sei oder dem Wohl der Afrikaner gedient habe. Das wäre aber
auch widersinnig. Mit Ausnahme der Deutschen erwarten die Bürger aller anderen Nationen, dass die Politik
ihres Landes zuerst ihren Interessen dient, und das ist legitim – selbst, wenn man sich Vorteile auf Kosten
anderer verschafft. So ist der Mensch, und so funktioniert die Welt eben, außer in netten Utopien. Darunter
lassen sich alle „Phänomene“, die Sie beschrieben haben, leicht subsummieren. . Ich persönlich beklage
gar nicht, dass in Afrika Hunger herrscht, und auch nicht, dass die Afrikaner damit nicht selbst fertig
werden. Ich beklage aber sehr wohl, dass ganz offenbar die zivilisierte Welt zuständig dafür sein soll,
durch Verzicht diesem Zustand abzuhelfen. Mag das im Moment noch ohne merkliche Einschnitte gehen, ist
es eine Hypothek für die vermutlich nahe Zukunft, wo aus der Bitte um Hilfe ein offener Verteilungskampf
werden wird. So, wie wir uns im Moment aufstellen, werden wir den nämlich verlieren, mit schweren Folgen
für unser gewohntes Leben.
Mein Beispiel Ägypten war nicht als 1:1-Milchmädchenrechnung gedacht, sondern nur um zu zeigen, daß
es da schon einmal eine erheblich höhere landwirtschaftliche Produktivität gab. Deutschland könnte
seine Bewohner ja auch nicht nur durch eigene Landwirtschaft ernähren, jedenfalls nicht im heutigen Zustand.
. Die Stabilität ist so ein Großmachtsargument: Die können es eh nicht, da müssen wir’s regeln. Sonst
verderben sie uns noch die Preise. Wegen der Stabilität hat man auch Mubarak unterstützt. Und einen
Bürgerkrieg an der Elfenbeinküste angezettelt und unterstützt, bis wieder der richtige Mann dran war.
. Und was ist mit den Landkäufen? Wir können uns nicht einerseits beklagen, sie würden verrecken, wenn
wir ihnen nicht helfen, und andererseits zusehen, wie ihre besten Böden anderen Kontinenten dienen. .
Unser Benzin kommt ja nicht großenteils aus Schwarzafrika. Und irgendwann ist sowieso Schluß mit der
Ölverbrennung, weil keins mehr da ist. Bis dahin wird es hübsche Preissteigerungen geben.
@Abu & matt3 . Das sind ja entzückende Träumereien. Ja, Ägypten war die Kornkammer des römischen Reiches.
Allerdings lebten im gesamten Römischen Reich zu diesem Zeitpunkt weniger Menschen als heute in Ägypten
alleine. Deswegen ist dieser „Fakt“ für die heutige Situation unbedeutend. . Die französiche Einflussnahme
auf die ehemaligen Kolonien Afrikas ist prinzipiell richtig dargestellt, allerdings hat diese Einflussnahme
wenigstens zu leidlicher politischer Stabilität dieser Staaten beigetragen, wogegen andere ehemalige
Kolonien, die in die vollkommene Unabhängigkeit entlassen wurden, oft in ethnischen und politischen Bürgerkriegen
die eigene Lebensgrundlage vernichtet haben. . Wer behauptet, die Afrikaner wären in der Lage, eine eigene
Industrialisierung zu bewerkstelligen, würden sie dabei nur nicht immer behindert, übersieht dabei die
Tatsache, dass schon der Betrieb simpelster Anlagen in afrikanischer Eigenregie meistens rasch im Chaos
endet. . Der Ruf nach „modernen, charismatischen, selbstlosen Anführern“ klingt ein wenig, als sei er
aus dem Märchenbuch der Kommunistischen Partei der 1920er entnommen, Hugo Chavez als Beispiel zu nennen
bestätigt diesen Eindruck nur. . Afrika kann nur auf Kosten der industrialisierten Welt „erstarken“.
Es kann und darf nicht Ziel und Aufgabe „unserer“ Politik sein, dem auch noch Vorschub zu leisten. Ich
will den sehen, der gerne 4 oder 5€ pro Liter Benzin bezahlt, damit es Afrika besser geht, ich jedenfalls
bin meinem Geld nicht so böse…
@Abu: dazu brauchst du dort erstmal einen Haufen anständige Politiker, die nicht bestechlich sind. Es braucht moderne, charismatische, selbstlose Anführer, die in diesen Länder Frieden schaffen, ihnen Selbstbewußtsein verleihen und sie in Richtung Wohlstand und Eigenständigkeit regieren können. Wollen sie den Einfluß westlicher Unternehmen auf ihre Wirtschaft und Landesressourcen einschränken, müssen sie ihnen für die Zukunft klare Auflagen stellen oder es eben so machen, wie die Sozialisten in Südamerika und zunächst einmal gewisse Bereiche verstaatlichen und Einfuhrzölle erheben. Und dann muss man im großen Stil industrielle Agrarwirtschaft planen und umsetzen, damit die Menschen endlich satt werden. Da kann dann die Entwicklungshilfe einmal zeigen, ob sie wirklich helfen will und zwar mit echtem Know-How und richtigen Maschinen, nicht irgendwelchem Öko-Kleinplunder. Diese idealistische Kleinbauernwirtschaft, die man immer so sehr fördert, ist zwar sehr beschaulich in manchen Regionen, aber kaum in der Lage eine große Bevölkerung sinnvoll zu ernähren.
#51+52 Die Sache ist recht komplex. Mal ein paar Beispiele: . Ägypten war die Kornkammer des Römischen
Reiches. Heute von US-Nahrungsmittelhilfe abhängig. . Die früheren französischen Kolonien Afrikas sind
keineswegs „in die Unabhängigkeit entlassen“. Das Spielchen funktioniert vielmehr so: Die Franzosen haben
überall noch Truppen stationiert. Die Währung und das Finanzsystem sind an Frankreich gebunden. Nur
wer den Franzosen und ihren Kapitalinteressen paßt, regiert diese Länder. Milliarden fließen ab Richtung
Frankreich, und wer im frankophonen Afrika Geld verdient, bringt es ins Ausland. . Lebensmittelproduktion:
Der Rest der Welt, der sich’s leisten kann, kauft in Afrika Flächen zusammen, die landwirtschaftlich
genutzt werden können. Der Bauer wird nicht gefragt, es gibt noch nicht mal Grundbucheinträge. Und dann
wird dort Reis für China oder Indien angebaut, Biosprit erzeugt oder sonstwas, wo die Afrikaner sich
selbst ernähren könnten (Subsistenzwirtschaft und Kleinhandel). . Es ist also nicht so einfach mit „wir
ernähren die“. Wir könnten auch deren Produkte importieren, aber wenn die unseren Konkurrenz machen,
gibt’s Zölle, Einfuhrbeschränkungen usw. Wir könnten auch mehr daran interessiert sein, daß die Menschen
in Afrika bestimmen, wer sie wie regiert usw. Aber wenn wichtige Partner andere Interessen haben, ist
das sekundär … . Wenn es den Leuten besser geht, kriegen sie weniger Kinder. Und ernähren kann die
Welt noch viel mehr Menschen. Mit Anstand geht viel!
#55 Mufelius † 17:32:59 | Mittwoch, 24. August 2011
So ist es, TBolt: „die Menge an Nahrung, die wir produzieren können, ist faktisch begrenzt“ Ganz genau.
Auch wenn wir momentan noch alle Menschen gut ernähren KÖNNTEN, wird das nicht ewig gehen, denn die
Wachstumskurve der Bevölkerung ist eine exponentielle, d.h. die Bevölkerung wächst bei gleichbleibendem
prozentualen Wachstum immer schneller. Irgendwann – in gar nicht so ferner Zukunft – wird die Masse an
Menschen nicht mehr ernährt werden können und von einem einigermaßen vernünftigen Lebensstandart für
alle ist dann nicht mal mehr zu träumen. Und dann hört das Wachstum ja nicht auf, sondern es werden
immer mehr und immer mehr, bis wir uns schliesslich gegenseitig vernichten werden – und somit das Gleichgewicht
wiederherstellen. Aber wollen wir, dass das passiert? Ich schrieb oben „könnTen“, weil man bei allen
Planungen den menschlichen Faktor berücksichtigen muss – und der besagt, wie Sie schon sagten, dass der
Mensch nicht bereit ist, dauernd für andere zu arbeiten und den anderen zu Liebe auf viel zu verzichten.
So ist der Mensch und wer seriös für die Zukunft plant MUSS das miteinbeziehen, ansonsten sind die Planungen
von vornherein zum Scheitern verurteilt. Daran sind schon die Kommunisten gescheitert: An der Bereitschaft
oder Möglichkeit des Menschen, sich grundlegend zu ändern. Es ist nicht möglich, den Menschen derart
zu ändern.
@Abu . Tatsächlich sitzen wir nicht auf einem Geldsack, das stimmt. Aber wir sitzen, im übertragenen
Sinn, auf einem Sack Reis, Weizen oder Mais, und der leert sich zunehmend. Das ist durch Produktivität
nur bedingt aufzufangen, die Menge an Nahrung, die wir produzieren können, ist faktisch begrenzt, und
das mindestens durch die Fläche, die uns zum Anbau von Agrarprodukten überhaupt zur Verfügung steht,
und durch die Menge an Trinkwasser, die wir zur Bewässerung dieser Fläche aufwenden können, bevor zum
Hunger- ein Durstproblem kommt. . Wie Sie richtig schreiben, macht nur Hilfe einen Sinn, die die Betroffenen
befähigt, sich künftig selbst zu erhalten. Ertragreiche Landwirtschaft wäre in diesen Regionen, wenn
überhaupt, nur unter großem technischen Aufwand und dem Einsatz agrarchemischer Produkte möglich, deren
richtige Handhabung sichergestellt werden muss. Tatsächlich hat sich aber gezeigt, dass schon eher simple
Techniken und Verfahren durch die Betroffenen nicht selbstständig in Stand gehalten bzw. angewendet werden
können. . Was die Strukturen angeht, die einer Verbesserung der Gesamtsituation entgegen wirken, haben
Sie prinzipiell recht. Sie übersehen dabei aber offenbar, dass unsere eigene Lebensart eng mit diesen
Strukturen verwoben ist und in der Masse keine echte Bereitschaft besteht, zum „Wohle Afrikas“ Abstriche
zu machen. Um es offen zu sagen, auch ich bin nicht dazu bereit, meinen Lebensstandard der hemmungslosen
Vermehrung der Afrikaner zu opfern.
#32 TBolt Ich verstehe nicht genau, was Sie da schreiben. Abgesehen davon: 1. Vom Grundsatz, Notleidenden
zu helfen, kann man nicht deshalb abrücken, weil man sagt, dann habe ich irgendwann selbst nichts mehr.
Denn schließlich sitzen wir nicht auf einem Geldsack, der irgendwann leer ist, sondern sind produktiv.
Und aus christlicher Sicht kommt noch an eine andere Dimension dazu. 2. Natürlich ist es richtig zu sagen,
eine solche Hilfe sei prinzipiell auch limitiert. Man muß deshalb Vorsorge treffen, daß es zu bestimmten
Situationen nicht kommt. Man muß die Menschen auch befähigen, sich selbst zu helfen. 3. Aber alle Entwicklungshilfe
usw. nützt nichts, wenn Strukturen dagegenarbeiten, die man nicht aufbrechen will. Diese Strukturen sind
mächtig, sie sind von Mächten gewollt.
@Palmström Der Papst ist der Nachfolger des hl. Petrus, der vom Herrn direkt den Auftrag erhalten hat:
„Weide Meine Schafe!“ Gott sendet besondere Gnaden durch den Papst. Es ist grundsätzliche eine wunderbare
Idee, daß die Päpste seit Johannes Paul II. große Festivals im Dienste des Glaubens veranstalten –
was sollte an der Idee grundsätzlich schlecht sein: Mit Ausnahme der sakrilegischen Novus-Ordo-Messe,
in der die Hostien ehrfurchtslos an die stehenden Meßteilnehmer in deren ungeweihte Hände verteilt werden;
an diesen Messen sollte man als Katholik keineswegs teilnehmen; am übrigen Weltjugendtag kann man sogar
als traditionalistischer Katholik teilnehmen, solange man nur der Papstmesse fernbleibt.
@Palmström . Das war jetzt aber geistreich! Da kann man sich nur verneigen. Aber ich schlage vor, sie
wenden Ihre wertvolle Zeit – und am besten alles andere dazu – nun der Rettung der Hungernden der Welt
zu, Ihr Pfarrer weißt Ihnen sicher gern den Weg. . @Mufelius . Ich weiß auch nicht, was man dagegen
tun soll. Und ich bin nicht sicher, ob es nicht jeder Versuch, wie er auch immer aussieht, nur noch schlimmer
macht. Europa hat 300 Jahre gebraucht, Hunger, Krieg und Elend weitgehend zu überwinden, und nicht mal
hier scheint mir der Erfolg absolut sicher für die Zukunft. Und Afrika ist heute weit von dem Stand entfernt,
den Europa vor 300 Jahren erreicht hatte, in jeder Hinsicht.
#49 Palmström 16:56:39 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström . Ich habe nichts anderes erwartet. Zumindest ist Ihre Erklärung, wo das keinen Unterschied
macht, aufschlussreich im Bezug auf den Kern Ihrer Interessen. Wobei wirklich ambitionierte Menschen zwischen
dem 3 und 5. Lebensjahr von Cent zu Euro übergehen… . Es freut mich aber, dass Sie in Ihrer Empörung
über den WJT nicht alleine sind und sogar Ihr Pfarrer Ihnen bestätigend zur Seite steht. Kritik macht
ja am meisten Spass, wenn man sie mit anderen teilen kann, die eben solche Heuchler sind wie man selbst –
denn dann ist sie frei von jeder Anfechtung. Ein Käse wie oben, kann gar nicht oft genug vervielfältigt
werden…, nicht wahr TBolt…!
@Palmström . Ich habe nichts anderes erwartet. Zumindest ist Ihre Erklärung, wo das keinen Unterschied
macht, aufschlussreich im Bezug auf den Kern Ihrer Interessen. Wobei wirklich ambitionierte Menschen zwischen
dem 3 und 5. Lebensjahr von Cent zu Euro übergehen… . Es freut mich aber, dass Sie in Ihrer Empörung
über den WJT nicht alleine sind und sogar Ihr Pfarrer Ihnen bestätigend zur Seite steht. Kritik macht
ja am meisten Spass, wenn man sie mit anderen teilen kann, die eben solche Heuchler sind wie man selbst –
denn dann ist sie frei von jeder Anfechtung.
#47 Mufelius † 16:48:13 | Dienstag, 23. August 2011
Tja, TBolt, das mag stimmen – die Frage ist halt, was „man“, also wir, machen kann. Offensichtlich hat
die Jahrzehntelange Entwicklungshilfe nicht gefruchtet, aber ist „nichts tun“ die Alternative, bzw kann
oder darf sie es sein, aus ethischen Gesichtspunkten heraus? Oder wie könnte man helfen? Also ich habe
da irgendwie Bauchschmerzen, kenne aber auch kein Rezept dagegen, da ich nur weiss, was nicht funktioniert,
aber nicht, was funktionieren könnte.
@Palmstörm . Dann entschuldige ich mich hiermit offiziell. Sie sind dann kein Heuchler. Dafür sind sie
ein Schmarotzer, wenn offenbar auch ein Gesundheitsbewusster. . @Mufelius . Es gehört zum Hochmut der
westlichen Welt, ihre Errungenschaften für unbegrenzt exportierbar zu halten. So wenig, wie Afghanistan
auf Demokratie nach westlicher Prägung gewartet hat, so wenig kann Afrika mit technischen Hilfen anfangen,
zu deren Betrieb und Instandhaltung eben die westliche Mentalität gehört. Es mag schon stimmen, dass
jemand, dem man einen Fisch gib, einen Tag satt ist, jemand, dem man ein Boot und Netze gibt, aber jeden
Tag satt sein kann. Das ist ja ein altes Mantra der Entwicklungshilfe. Das nützt aber gar nichts, wenn
der Hungrige einfach weder Lust hat, Fischen zu gehen noch Einsicht in die Notwendigkeit, es zu tun. Diese
„afrikanische Eigenart“, die bei einem Menschenschlag, der traditionell eher passiv und „vom Angebot der
Natur“ lebt, als sie zu kultivieren und ihren Ertrag zu steigern, verständlich sein mag, hat man in der
Entwicklungshilfe lange verkannt bzw. ignoriert und tut es noch.
#44 Palmström 16:36:24 | Dienstag, 23. August 2011
Trotzdem halte ich Massenveranstaltungen in der Größe des WJT nicht gerechtfertigt…, weil der Papst
mal wieder gefeiert werden will. Was ist denn das für eine himmelschreiende Begründung…! Und den Glauben
bekennen, muss man nicht im Bad der Ma(e)sse. Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Ich wette,
dass am Sonntag nicht wenige Geistliche in der Predigt ausschließlich freundliche Worte für den Mummenschanz
in Madrid gefunden haben. Mein Pfarrer war recht zornig darob. Es war aber nicht Roland Breitenbach…bevor
wieder ätzende Giftspritzen fliegen…
#43 Mufelius † 16:23:36 | Dienstag, 23. August 2011
So isses, TBolt. Schon die Tatsache, dass Palmström einen PC besitzt und seine kostbare Zeit, der er
mit der Bekämpfung des Afrikanischen Hungers würde nutzen können, aber hier mit labern verschwendet,
zeigt, dass er selbst auch andere Prioritäten als den Hunger der Menschen setzt. Was ja auch ganz natürlich
ist. Wenn eine punktuelle Katastrophe eintritt, dann sind die Menschen bereit zu helfen, sich einzusetzen,
die Priorität auf diese Katastrophe zu setzen – aber nicht bei Jahrzehntelangem Elend. Wie auch? Da würde
man sich selbst ja jeder Freude und jedem Luxus enthalten müssen… und das das ganze Leben lang, denn
zumindest in MEINER Lebensspanne ist das Afrika-Hunger-Problem ein permanentes, welches an Dramatik eher
zu- als abnimmt, egal wieviel „Entwicklungshilfe“ der Westen nach Afrika pumpt. Eigentlich müsste ganz
Afrika voller Brunnen sein, so viele, wie da in den letzten 5 Jahrzehnten gebaut wurden von „Hilfs-„Organisationen –
aber es ist halt leider so, dass die Afrikaner diese geschenkten Dinge so lange benutzen, bis sie kaputtgehen
und dann wieder dursten. Und so läuft das auch mit allen anderen „Hilfen“. Schulen werden von Helfern
gebaut, einige Jahre von Afrikanern benutzt, nicht gepflegt oder repariert, dann verfallen die Gebäude
und die Scheisse geht weiter – und das, während ein Großteil der männlichen Bevölkerung arbeitslos
ist und genug Zeit hätte, zumindest die Gebäude zu erhalten.
@Palmström . Dann nehme ich an, Sie feiern keine Geburtstage, andere Jahrestage, Grillen nicht mit Freunden,
gehen nicht aus und tun auch sonst nichts, was nicht Ihrer direkten Lebenserhaltung dient, damit sie all
das, was Sie auf diese Weise sparen, direkt den Hungernden in Afrika zukommen lassen können? . Wenn doch,
tut es mir leid, denn dann sind sie ein Heuchler, der bei anderen laut predigt und zuhause still „sündigt“.
@Tomás . Zu den Ursachen und dem Umfang der Rodungen kann ich nichts belegbares sagen, ich nehme also
Ihre Zahlen erst mal unwidersprochen hin. Trotzdem ging es nicht um Südamerika, die Rede war von Afrika.
Und Afrika hat seit mindestens 50 Jahren ein massives strukturelles Hungerproblem. . Es hat auch niemand
die 1-Kind-Familie nach chinesischem Vorbild als Lösung für das afrikanische Hungerproblem propagiert.
Ich werde aber den Eindruck nicht los, dass es bei Ihnen Befürchtungen gibt, es könnte jemand künstliche
Verhütung und Abtreibung als Mittel zur Lösung vorschlagen. Zumindest ich habe das schon deswegen nicht
vor, weil das, in Anbetracht des eklatanten Bildungsmangels und der afrikanischen Mentalität, stumpfe
Waffen wären. . Ganz unabhängig davon bleibt es aber Fakt, dass eine Vermehrung über das Maß hinaus,
das aus Mitteln und Resourcen eines Lebensraums ernährt werden kann, immer Hunger bedeutet und auch in
Zukunft bedeuten wird. Selbst in westlichen Labors existieren keine Verfahren, mit denen der landwirtschaftliche
Ertrag in den Hungergebieten Afrikas auch nur annähernd im selben Maße steigern ließe, in dem schon
aktuell die Bevölkerung wächst. Aber selbst, wenn es dieses Wunder-Verfahren gäbe, gäbe es noch immer
eine „Lücke“ von 250 Jahren Aufklärung und Bildung der Bevölkerung, die geschlossen werden müsste,
bevor dieses Verfahren auch angewendet werden könnte.
TBolt: Teile des Regenwalde in Brasilien (maximal 20 % der Gesamtfläche) werden gerodet, um die dem Expost
des Holzes die Auslandsschulden zu bezahlen, Weiden für Viehzucht zu gewinnen und Bodenschätze abbauen
zu können. Es gibt ein kontinuerliches Wachstum der Bevölkerung, aber dies als Gefahr zu bezeichnen
ist falsch, weil dieses Wachstum zur materieller Entwicklung beitragen kann. Es ist ein alter Hut, daß
die Unterschicht mehr Kinder hat als die Mittel- und Oberschicht. Aber daraus zu schließen, die Menschen
seien arm, weil sie viele Kinder haben und sie wären reich, wenn sie nur ein Kind hätten, ist falsch.
#37 Mufelius † 13:41:06 | Dienstag, 23. August 2011
TBolt, Sie haben Recht, zumindest zu einem Teil. Die Hungerproblematik in Afrika wird sich auf Dauer nur
beseitigen lassen, indem sich GRUNDLEGEND etwas ändert. Bleibt hingegen alles beim Alten, also so wie
es schon seit vielen Jahrzehnten ist, dass es der Bevölkerung dauernd dreckig geht und die westlichen
reichen Nationen in den schlimmsten Hungerkatastrophen aushelfen, dann wird das Problem eher schlimmer
denn besser. Denn in der Tat ist Ihre Analyse zutreffend (leider), dass ein heute vor dem Hungertod geretteter
Afrikaner morgen zwei hungernde Afrikaner bedeutet.
@ Tomás . Zunächst war bisher die Rede von Afrika, nicht Südamerika, aber gut. Ich habe zwar keine
Zahlen über Brachflächen in Südamerika, ich nehme aber mal an, dass jemand, der von seinem Ackerbau
einigermaßen auskömmlich leben kann, sich nicht freiwillig in den Moloch einer südamerikanischen Metropole
stürtzt. Außerdem fragt man sich natürlich, wieso in gigantischem Umfang Urwald gerodet werden muss,
wenn es diese Flächen gibt. Aber ich vermute mal, Sie haben dafür schlagende Begründungen. . Das Wachstum
der Weltbevölkerung ein Märchen zu nennen ist schon mutig. Um Christi Geburt lebten ca. 400 Millionen
Menschen, um das Jahr 1800 dann ca. 1 Milliarde, um 1925 2 Milliarden, um 1960 3 Milliarden, um 1975 4
Milliarden, um 1988 5 Milliarden, um die Jahrtausendwende 6 Milliarden. Wenn das kein explosionsartiger
Zuwachs ist – von 600 Millionen in 1800 Jahren auf 1 Milliarde in etwas mehr als 10 Jahren, dann weiß
ich auch nicht, was explosionsartige Vermehrung sein soll. . Zwar hat die Wachstumsrate von ca. 2% im
letzten Jahrhundert auf ca. 1.2% in den ersten 11 Jahren des aktuellen Jahrhunderts abgenommen und ist
weiter leicht rückläufig, von einer Entspannung kann hier aber nicht gesprochen werden. Auch bei Wachstumsraten
von 1% oder knapp darunter werden es in ca. 25 Jahren 8 Milliarden Menschen sein, wobei die Bevölkerung
besonders da zunimmt, wo Hunger schon jetzt ein Problem ist. Wovon soll das besser werden? Das Leugnen
dieser Tatsache hilft jedenfalls sicher nicht.
GertrudeS: Durch das Bevölkerungswachstum kommen nicht neue Ackerbauflächen dazu, aber die schon vorhandenen
können erschlossen und bewirtschaft und dadurch die Produktion von Nahrungsmittel gesteigert werden.
Das Brachliegen von riesigen Ackergebieten in Südamerika führt zur Entvölkerung dieser Regionen und
zur Bevolkerungskonzentration in den Großstädten und Bildung der „Slums“. Die Gefahr der Bevölkerungsexplosion
ist ein Märchen, das von internationalen Organisationen verbreitet wird, um damit die Entwicklung der
Bevölkerung weltweit „regulieren“ zu können.
@Abu . Es war ja klar, dass dieser „Aufschrei“ kommen würde. . Was ich dargestellt habe, ist eine Tatsache,
mehr nicht. Wer heute gibt, was er hat, und wer das selbe morgen und übermorgen tut, ist am Ende der
Woche – in stark geraffter Darstellung – eben auch bei denen, die verhungern. Wer diese Konsequenz billigend
in Kauf nimmt, oder wer, warum auch immer, nicht willens oder in der Lage ist, sie zu erkennen, der mag
sich gerne so verhalten, es wird aber am Ausgang der Entwicklung nichts ändern. Naturgesetze lassen sich
eben auch durch „Menschlichkeit“ – und hier spreche ich nicht von „christlicher Nächstenliebe“ – nicht
außer Kraft setzen. . Was den Rest angeht… gehört schon eine sehr „besondere“ Phantasie dazu, von
einer Genozid-Show zu sprechen. Aber sie haben Recht, wer von sowas spricht, und sei es, dass er es „nur“
ernsthaft jemand anderem unterstellt, der spinnt. Da könnten Sie auch jemandem, der Sie auf die Sterblichkeit
aller Menschen ansich hinweist, unterstellen, er wollte jeden lebenden Menschen töten. Und nun bitte,
sprechen Sie nicht auch noch von Nemesis-TV…
#33 GertrudeS 09:32:48 | Dienstag, 23. August 2011
@ Tomas: natürlich. Und je mehr Menschen es gibt desto mehr gute ackerbauflache kommt automatisch dazu…
Und die Sahara ist deswegen so leer weil sie unterentwickelt ist und nicht etwa weil es ne Wüste ist.,.
Mann denken sie eigentlich irgendwann auch mal nach oder sind sie ein reiner textgenerator?????
TBolt: Der Hauptgrund der Mißstände in Afrika sind die korrupten und unfahigen Regierungen und die Volksmentalität.
Bevolkerungswachstum ist nicht nur schädlich, sondern der Entwicklung förderlich, weil nur wo es Konzum
gibt, wird auch produziert. Mehr Menschen bedeuten mehr Konsumenten und mehr Arbeitskräfte. Es ist kein
Zufall, daß die total unterentwickelt Regionen auf dieser Welt menschenleer sind.
#28 TBolt: ob es „humaner“ ist, jetzt 2 Millionen verhungern zu lassen, oder 10 Millionen in 15 oder 20
Jahren . Diese Frage stellt sich für einen anständigen Menschen nicht. Er gibt jetzt, was er hat. Denn
jetzt streckt ein Hungernder die Hand aus. Jetzt geht es um die Menschenwürde und um die Nächstenliebe.
. Aber bitte, wenn Sie unbedingt als Zyniker in die Menschheitsgeschichte und in die Hölle eingehen wollen,
sprechen Sie’s doch aus: „Gleich alle 2 Millionen zerbomben, dann gibt’s später keine Probleme. Und das
war nur der Anfang …“ . Live-Übertragungen im Pay TV und Public Viewing vom „TBolt-Genocide“ könnten
die Bomben-Kosten reinspielen und der Gastronomie aufhelfen. Souvenirs vom Schlachtfeld könnten sich
auch gut verkaufen … . Spinnen Sie mal schön weiter … auf Ihrem Highway to Hell!
@Palmström . Sie werden nicht satt, weil es mehr von ihnen gibt, als ihre Umgebung selbst dann ernähren
könnte, wenn sie nicht von Krieg und der hemmungslosen Bereicherung von Warlords, Lokalpotentaten und
Alibidemokraten verwüstet wäre. . So unpopulär – manche werden auch unmenschlich sagen – es ist, sie
MÜSSEN verhungern, wenn der Rest der Population jemals eine Chance haben soll, selbstständig zu leben.
Und die Frage ist nicht, ob wir unbegrenzt ganz Afrika ernähren können, nur, wann wir es nicht mehr
können – und, ob es „humaner“ ist, jetzt 2 Millionen verhungern zu lassen, oder 10 Millionen in 15 oder
20 Jahren.
Blacky liebt mich wohl sehr, wenn er einfach nicht davon lassen kann, an meinen Lippen zu hängen… Jedes
Wort, dass ich hier schreibe, lässt den alten Mann glücklich glucksen!
Herr Paul M., fangen Sie schon wieder mit Ihren Beleidigungen in Fäkalsprache an? Hatte ich nicht bereits gestern angekündigt, was die Folgen sein werden?
@Palmstörm #18 . Was soll schon wieder das Gejammere wegen Somalia? Der Hunger in Afrika hat 2 Hauptursachen.
Die eine ist die offenbare Tendenz der Afrikaner, sich jenseits aller Grenzen der Vernunft zu vermehren.
Die andere ist die ebenso latente Neigung, das eigene Land mit ethnischen oder pseudo-politischen Bürgerkriegen
zu überziehen und dabei die letzten Reste noch vorhandener Lebensgrundlagen zu vernichten. . Beides scheint
fest in der „afrikanischen Seele“ angelegt zu sein, jedenfalls findet nahezu der ganze Kontinent einfach
nicht heraus aus diesem „Teufelskreis“. Statt dessen wird alle Nase lang nach Hilfe gerufen, nach Spenden,
nach Aufbauprojekten. nach neuen Krediten und schließlich nach Schuldenerlass. . Wer ein wenig von Mathematik
versteht, kann sich, mit Hilfe natürlicher Wachstumsfunktionen, ganz leicht ausrechnen, dass der Punkt,
an dem Europa und Amerika die explodierte Bevökerung des schwarzen Kontinents nicht mehr ernähren kann,
unweigerlich kommen wird – wenn die Afrikaner nicht selbst etwas tun, um die Ursachen ihres Elends in
den Griff zu bekommen. . Und nun soll bloß nicht wieder jemand schreien, das wären ja nur die Folgen
der Kolonialzeit und der „Ausbeutung Afrikas“ durch die zivilisierte Welt. In den Zeiten, in denen weite
Teile Afrikas noch unter Kolonialverwaltung standen, gab es weniger bzw. oft gar keine Ernährungsprobleme,
und dauernde enthnische Unruhen gab es auch nicht. Und das liegt nicht daran, dass damals weniger „ausgebeutet“
wurde.
„Wir sind mit 500 Pilgern in einer Schule untergebracht! Jetzt auf ins Getümmel! […] Das hier ist die
Überparty! Es ist so heiß und wir tanzen die ganze Zeit“. . Überparty hat durchaus etwas Transzendentes.
Beachtenswert!
Wären die Piusbrüder aus Angst vor Austrocknung abgereist hätte es geheissen, dass sie dem Gotteszornurteil
Folge leisten. Der BDKJ zählt nun nicht die geschmähten und als Oldies verleumdeten Mitglieder von Kvu
oder WsK sondern Junge Das passt ihnen natürlich nicht in den Kran weil alle wahren Jugendlichen ja angeblich
in die alte Messe rennen. Ein Hoch auf die Relativität, wenn sie die Altgläubigen anwenden, weil es
mal wieder opportun ist.
#19 Melchisedek 21:18:57 | Montag, 22. August 2011
@Palmström: Das übliche Geseiere: In Somalia gibt es keine Christen, Hilfslieferungen werden von den
islamistischer Milizen nichts ins Land gelassen. Was soll der Papst das machen ? Die Islamisten aus dem
Weg räumen ? Nein, da würden alle schrei(b)en: Neuer Kreuzzug – der deutsche Papst will fremde Länder
erobern!! Nein, nein, der Papst ist der Hirt, der für seine Schafe zu sorgen hat.
***Offensichtlich ist man [BDKJ] nicht nach Madrid gekommen, um mit anderen jungen Menschen den Papst
zu feiern und den Glauben zu bekennen.*** Haben junge Katholiken nix besseres zu tun, als den Papst feiern,
der sich offenbar gern feiern lässt? Mich stört nun mal dass gleichzeitig Kinder in Somalia nicht zu
feiern haben haben, weil ihnen keine Nahrung zur Verfügung steht, um den Hunger zu stillen… Da muss
man schon ganz schön hartgesotten sein, auf die Idee zu kommen, den Papst zu feiern…
#17 Jenenser I. † 20:16:20 | Montag, 22. August 2011
Ach Paule alte Socke(npuppe). Ist das Adrinalin mal wieder in den Kopf gefahren und nicht dort hin, wo
es hingehört? Na dann brauchen Sie wenigstens keine Lampe anschalten, wenn es dunkel wird. Paule ist
nämlich kein geringerer als Gernot Hassknecht! www.youtube.com/watch?v=IMZ5VHFtQu8
Tja, wenn der Herr Rapp so stolz auf seinen „Global Player“ ist, dann braucht er sich doch auch nicht wundern, dass die Kundschaft entsprechend behandelt wird. Als Geld- und Gute-Presse-Bringer, der Rest ist Wurscht.
Jenenser I. hat doch recht. BDKJ scheint für kreuz.net noch schlimmer zu sein, als der Weltjugendtag – denn bislang wurde noch ganz anders über den WJT berichtet. Entscheidet euch doch mal – fall es euch überhaupt um Inhalt geht, was ich mehr als stark bezweifel.
@TBolt: Naja, klare Sache bei kreuz.net: Die Meinung von vor 3 Minuten ist egal. Hauptsache die Aktion
„Hass und Hetze“ kann durchgeführt werden. Nach dem Motto: „Schwule sind doof“ + Papst findet Schwule
doof = Papst gut „Moslems sind doof“ + Papst redet mit Moslems = Papst doof „Juden sind doof“ + Moslem
durch extremistischen Jude ermordet= „armer Moslem“ usw…
Mir war noch gar nicht klar, dass auf dem WJT der Papst gefeiert werden sollte. Damit würde ja, dem Wortsinn
nach, aus dem Stellvertreter Petrus’ ein Götze mit eigenem Götzendienst, oder? . Und schreibt nicht
kreuz.net an vielen Stellen gegen den Papst? Eine gewisse Flexibilität zeugt natürlich von Einsichtsfähigkeit
und Distanz zu jedem Dogmatismus, aber der Wandel, der hier – je nach Thema – in der Beurteilung des Papstes
vor sich geht, erinnert eher an Janusköpfigkeit – eder an den Versuch, die eigenen Ziele mit wechselnden
Bündnissen zu erreichen. . Hat der Papst – hinter seinen blütenweißen Schirmen – vielleicht deswegen
gelächelt, weil er hoffte, das Unwetter würde die zerschmettern, die nicht „reinen Glaubens“ sind? Oder
passiert sowas nur in Hasselt? . Man wird den Eindruck nicht los, das hier verzweifelt nach allem gegriffen
wird, das irgendwie nach lebendigem Katholizismus aussieht. Dabei scheint es egal zu sein, wie sehr man
die eigene Linie verbiegen muss, wie paradox man argumentiert, und wie wenig Rücksicht auf die Lebensrealität
man dabei nimmt.
Die Aktion bei den Unwetter war unverantwortlich!!! Aber gut, bei Religionen (und anderen Ideologien)
scheint auch das Lemmings-Verhalten als Pflicht zu gelten.
ich finde es gut, das ein paar wenige alle 5 sinne zusammengenommen haben und die jugendlichen nach hause gebracht haben. es ist keinem damit geholfen, wenn irgendeinem dort etwas passiert wäre. und wenn einem was passiert wäre, hätte kreuznet dies zum anlass genommen entweder eine hymne für diese mertyrerselle zu singen, oder eine hasspredigt über die kirchenkampfzeitungen zu verfassen.
Es wäre Entscheidendes gewonnen, wenn man den Bunzelbürgern – zu denen ganz offensichtlich auch viele
BDKJ’ler gehören – vermitteln könnte, dass sie Menschen sind wie alle anderen. Aber das scheint ein
hoffnungsloses Unterfangen zu sein, wie man hier wieder lesen kann. Da wird gequengelt, natürlich alles
besser gewusst, klug geschi…, dass es einen graust. 30-Jährige benehmen sich, als wären sie noch Kleinkinder.
Nur ein Tipp: Wenn man zu so einem „event“ in Spanien im August geht, dann nimmt man Wasser mit.
Die schönsten Bilder vom WJT 2011, die uns das deutsche TV vorsorglich vorenthält, damit der Funke der
Papstbegeisterung nicht etwa von den Jugendlichen auf den saturierten deutschen Fernsehzuschauer und „Linkskatholiken“
überspringt: www.youtube.com/watch?v=lZMeNklEcn0