Benedikt XVI.
Weltjugendtag: Ich will heim zu Mami!
Typisch: Die spanische Organisation war den schulmeisterischen Deutschen nicht gut genug. Darum reisten sie vorzeitig aus Madrid ab. Pressesplitter.
Benedikt XVI. bei der Vigil am Samstag in Madrid
Benedikt XVI. bei der Vigil am Samstag in Madrid
© Catholic Church (England and Wales), CC
BDKJ lobt Weltjugendtag

„Als »begeisterndes Glaubensfest« resümieren die Deutsche Bischofskonferenz und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) den heute in Madrid zu Ende gegangenen Weltjugendtag […]. »Es war eine Glaubensparty, die Jugendlichen Kraft gibt, in der Schule oder im Freundeskreis zu ihrem Glauben zu stehen«, resümiert BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp. Beim Weltjugendtag hätten die Jugendlichen spüren können, »daß sie zum größten Global Player der Welt gehören«. Vor allem aus den Katechesen mit den deutschen Bischöfen hätten die Jugendlichen etwas für ihr Leben mitnehmen können, so [Hw.] Rapp.“

Aus einer Pressemitteilung der deutschen Bischofskonferenz.

BDKJ kritisiert Weltjugendtag

„»Was die letzten zwei Tage hier stattfand, war eine unwürdige Veranstaltung«, sagte BDKJ-Bundespräses, [Hw.] Simon Rapp, am Sonntag in Madrid der Katholischen Nachrichten-Agentur. Die Jugendlichen seien lediglich »Statisten gewesen, um große Zahlen für die Medien zu bekommen«. Ganze Bistumsgruppen reisten laut dem Bundespräses „aus Verantwortung für die Jugendlichen“ früher ab. Allein aus den Bistümern Köln und Münster hätten rund 3.000 Teilnehmer vorzeitig die Heimreise angetreten. Besonders verwies Rapp auf eine unzureichende Trinkwasserversorgung während der Massenveranstaltungen.“

Aus einem Artikel auf der Webseite ‘katholisch.de’ der deutschen Bischofskonferenz.

„Das ist ja alles so furchtbar hier“

„Offensichtlich ist man [BDKJ] nicht nach Madrid gekommen, um mit anderen jungen Menschen den Papst zu feiern und den Glauben zu bekennen. Nein, man wollte sich auch auf die Suche begeben. Aber nicht nach Jesus Christus und der Wahrheit in seinem Wort. Sondern auf die Suche nach Haaren. Das war natürlich ziemlich schwer in all der guten Stimmung, Haare zu finden. Also fing man an, den Kopf zu schütteln und schüttelte und schüttelte und irgendwann fiel dann eins runter. Wie erfreut und erleichtert war man, endlich eins gefunden zu haben: ‘Mami’ ist nicht mitgekommen nach Madrid und schon stehen die dreißigjährigen Kinder da und lamentieren, daß sie kein Wasser bekommen […] und schon hallen die Rufe durch Madrid: »Ich will heim zu Mami!« »Das ist ja alles so furchtbar hier«.“

Aus einer Glosse „Der Schlechte-Laune-Club“ auf der Seite ‘blog.freiburgbaerin.eu’.

Jugendliche in Madrid

Wie ein Opa

„Eine spanische TV-Kommentatorin hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. Der Sturm hat die Bühne erfaßt und rüttelt an dem goldenen Lebensbaum, der den Baldachin bildet. Der Regen steht waagerecht. Einige Priester halten einen großen weißen Schirm vor den Papst. Und er? Die seitliche Kamera erfaßt, wie er lächelt. Er sitzt da mit zerzaustem weißen Schopf und lächelt, und in diesem Moment sieht er nicht wie der mächtige Pontifex aus, sondern wie der liebe Opa, den man im Regen vergessen hat. Seine Hand hält das Papier mit den nicht gehaltenen Trostworten an die Jugend. Dann winkt er kurz. Die Geste sagt: Ihr seid nicht alleine. Wenn ihr naß werdet, werd ich’s eben auch.“

Aus einem Artikel des katholischen Journalisten Matthias Matussek bei ‘spiegel.de’.

Wie ein Rockstar

„Ein Meer von Menschen harrte vor Papst Benedikt XVI. aus. Trotzte der höllischen Hitze, Sturm und Regen. Feierte mit Sprechchören und Jubelsang ihren „Benedicto“, als ob er ein Rockstar wäre.“

Aus einem Artikel von Ralph Schulze für die Tageszeitung ‘Die Presse’

Vigil und Übernachtung im Freien

Der Kardinal: Nein, das war keine Tanzparty

„Für viele Teilnehmer sei der Weltjugendtag ein »starkes, lebensprägendes Ereignis«, erinnerte [Kardinal Christoph Graf von] Schönborn im Gespräch mit Kathpress. Das Jugendtreffen sei geprägt gewesen von einer »Freude am vertiefenden Austausch über den Glauben und der Freude am Miteinandersein«. Die jungen Katholiken seien nicht wegen einer »Party« nach Madrid gekommen, stellte der Kardinal auf Nachfrage hin klar. »Der Spaß ist überschaubar, aber die Freude ist spürbar. «“

Aus einem Artikel der Agentur ‘kathpress’ der österreichischen Bischofskonferenz.

Der Teilnehmer: „Wir tanzen die ganze Zeit“

„Wir sind mit 500 Pilgern in einer Schule untergebracht! Jetzt auf ins Getümmel! […] Das hier ist die Überparty! Es ist so heiß und wir tanzen die ganze Zeit“.

Die Jugendliche Katharina Weiß (17) aus Bad Wörishofen auf der neokonservativen Internetseite ‘youcat.org’.

Abschlußmesse in Madrid
      
79 Lesermeinungen
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#82   TBolt   20:41:05 | Montag, 29. August 2011
@Abu
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Orientiert man sich an den Sozialenzykliken, so fällt auf, dass zwischen Rerum Novarum und Caritas in Veritate ein zunehmender Verlust entweder am Wahrnehmung der Realität oder der Bereitschaft dazu eintritt.
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Kann man die Inhalte von Rerum Novarum und die entsprechende Fortentwicklung in den nächsten Enzykliken noch nahezu als „handfeste Handlungsanleitung“ verstehen, verschiebt der Schwerpunkt sich in der Folge über ideologisch-politische Bewertungen (z.B, Laborem Exercenses, 1981) hin zu geradezu bemittleidenswertem Beklagen der herrschenden Zustände verbunden mit Aufrufen an der Grenze zur Weltfremdheit, die in der Forderung gipfelt, eine „Kultur der Liebe“ solle die Fehler der Wirtschafts- und Finanzwelt heilen (Caritas in Veritate, 2009) .
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Ernstzunehmen, als Basis eines ethischeren Handelns in Wirtschaft und Gesellschaft, mögen die ersten Enzykliken durchaus sein, es stellt sich aber die Frage, wie weit sie dem Wesen des Menschen ehrlich Rechnung tragen bzw., wie weit sie es wohlmeinend idealisieren. Wohlwollend kann man selbst der Theorie des Kommunismus zugute halten, sie propagiere einen gerechteren Gesellschaftsentwurf als die damalige und gegenwärtige Realität. Die Probe auf’s Exempel ist aber „grandios gescheitert“, weil die Konzeption dem Wesen des Menschen keine Rechnung trug.
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Mit welchen Idealen soll also die Soziallehre Besserung bringen, und wie sollen diese Ideale „durchgesetzt“ werden, weil eine freiwillige Rezeption eher nicht zu erwarten ist.
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#81   Abu   08:04:22 | Montag, 29. August 2011
Eine „Stärkung christlichen Einflusses“ wäre dann heilsam, wenn es bedeuten würde, mehr auf die katholische Soziallehre zu schauen. Das ist kein Allheilmittel, aber der respektable Versuch, Prinzipien aufzuzeigen, wie sich ein Gemeinwesen verhalten sollte.
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Hingegen der calvinistisch geprägte Geist des Wirtchaftens: „Die absolute und bewusste Rücksichtslosigkeit des Gewinnstrebens stand oft ganz hart gerade neben strengster [ethischer] Traditionsgebundenheit“ (Weber, Max: Die Protestantische Ethik I. Eine Aufsatzsammlung, hrsg. v. Johannes Winckelmann, Hamburg: Siebenstern 1965, Bd. 1, S. 48)
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Das würde ich als typisch amerikanisch (Bush, Tea-Party) bezeichnen: Kapitalistisch und rücksichtslos aggressiv gegen andere (Militäreinsätze), aber bioethisch und sexualethisch rigoros. Und bestens befreundet mit Israel.
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#80   TBolt   04:39:29 | Montag, 29. August 2011
@Abu
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Für all die Probleme, die Sie sehr richtig aufzählen, will niemand, zumindest ganz sicher ich nicht, Neger verantwortlich machen.
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Allerdings greift es auch zu kurz, dem Judentum die Rolle des verursachenden Hauptschuldigen an all dem zu geben. Soweit es das Geschehen am Finanzmarkt und dessen Auswirkungen auf die Realwirtschaft betrifft, mag das – schon wegen der überproportionalen Repräsentanz dieser Gruppe in verantwortlichen Positionen dieser Branche – zumindest nicht abwegig sein. Unsere Erfahrungen mit der weltlichen Dominanz aktiven Christentums ist aber auch mehr als durchwachsen und hinterlässt zumindest in der geschichtlichen Betrachtung nicht den Eindruck, dass wir in der Summe damit besser fahren würden. Auch nicht vergessen sollte man, dass die christlichen Regeln für z.B. Finanzgeschäfte und die Beschränkung jüdischer Erwerbsaktivität auf eng umgrenzte, heute mehrheitlich akademische und künstlerische Lebensbereiche, den Aufstieg der Juden in diesen Bereich sehr begünstigt, eine natürliche Veranlagung dieses Volkes dafür jedenfalls noch zusätzlich gefördert haben.
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Die übrigen Probleme, die Sie ansprechen, spiegeln einen allgemeinen Verfall der Gesellschaften westlich-liberaler Prägung, wobei die Ursächlichkeit dieser Prägung dafür zumindest fragwürdig ist. Ob in einer Stärkung christlichen Einflusses hier heilend wäre, wage ich in Anbetracht der Fortgeschrittenheit dieses Verfalls doch sehr zu bezweifeln, ohne eine bessere Lösung bieten zu können.
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#79   Abu   15:39:52 | Sonntag, 28. August 2011
Warum sollten sich die Verführten auch widersetzen? Es ist doch ein „Erfolgsmodell“.
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Niemand ist dagegen immun, außer vielleicht Leute, denen es an krimineller Energie, an merkantiler Agressivität mangelt und die andererseits überdurchschnittlich selbstreflektiert sind und sich mit ethischen Fragen befassen.
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Natürlich sind „Habgier, Hinterlist und Rücksichtslosigkeit keine exklusiven Wesensmerkmale des Judentums und auch nicht primär durch selbiges geprägt“, aber die Burschen haben das halt jahrhundertelang geübt, kultiviert und können das durch ihre Religion legitimieren. Bei uns sind da am ehesten die Nachfolger der Calvinisten anfällig und die, die ihre Religion nicht bewußt leben.
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Jedenfalls bin ich der Überzeugung, daß es dieses Treiben ist, das / daß es diese Kräfte sind, die uns ins Unglück stürzen, nicht kinderreiche und phlegmatische Neger und unsere Hilfsbereitschaft.
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Schauen Sie sich die Probleme der Finanzwelt an, die Umweltprobleme, die Arbeitslosigkeit, die Jugendkriminalität, die Verrohung und Verblödung – es mag Leute geben, die finden, das käme alles nur daher, daß die Verlierer, Rebellen und Armen nicht schnell und effizient getötet werden, dann wären wir die Probleme gleich wieder los … Aber schon der reflektiertere Zyniker sind in diesen Leuten schon wieder potentielle Sklaven und Konsumenten.
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#78   kristall   14:35:05 | Sonntag, 28. August 2011
abusel,ja die armen sind schon fast am verhungern !!!! @ hahaha
Y
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#77   TBolt   14:22:47 | Sonntag, 28. August 2011
@Abu
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Das „Wirken“ des Judentums durch die Geschichte bis heute stellen Sie durchaus richtig dar, hier unterscheiden sich unsere Auffassungen nicht oder nicht merklich.
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Trotzdem bin ich der Meinung, dass Habgier, Hinterlist und Rücksichtslosigkeit eben keine exklusiven Wesensmerkmale des Judentums sind, und auch nicht primär durch selbiges geprägt. Nach meiner Erfahrung holt man aus keinem Menschen etwas heraus, das nicht prinzipiell in ihm steckt, das gilt im Guten wie im Bösen. Dass unsere Gesellschaft durch Industrie und Finanz und deren Interessen und Bedürfnisse dominiert ist, und dass wiederum diese Säulen eine überproportionale Repräsentanz jüdischer Protagonisten aufweißen, stimmt.
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Nimmt man jedoch an, dass das die Verführer waren und sind, so haben sich die Verführten zumindest nicht massiv widersetzt. Und das schon deswegen, weil das Wesenszüge sind, die eben doch in jedem Menschen stecken, auch im „besten Christen“ im besten Sinn des Wortes. Weil es direkte, greifbare Belohnung verspricht, diesen Neigungen nachzugeben, wogegen „Gutmenschlichkeit“ keine direkte, meist gar keine greifbare Belohnung bietet und mit dem Versprechen auf ein besseres nächstes Leben operiert oder andere, nicht quantifizierbare Entlohnung verspricht.
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#76   Abu   08:07:52 | Sonntag, 28. August 2011
Sie müssen bitte vor allem eines tun, Sie müssen unterscheiden.
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Es gib das Schlechte im Menschen, es gibt Habgier, Lüge und Verachtung selbstverständlich auch ohne den Talmud. Aber: Das Volk Israel hat wie keines auf der Welt gelernt zusammenzuhalten und sich abzugrenzen, um seine Identität zu bewahren. Durch die Diapora wurde das verstärkt. Der maßgebliche Talmud ist der Babylonische. Überall auf der Welt sahen sich die Juden einer Umwelt gegenüber, mit der sie nicht wirklich etwas zu tun haben wollten, und diese auch nicht. Sie erwiesen sich als Überlebenskünstler. Dabei halfen ihnen Stellen aus dem Talmud. Über Jahrhunderte. Und in bestimmten Gegenden brachten Sie es zu beträchlichem Reichtum. Heute sind sie im Verhältnis zur Winzigkeit ihres Volkes verblüffend oft in Spitzenpositionen, Schlüsselpositionen und in der Summe wahnsinnig reich. Und das Denken, das ihnen dazu verholfen hat, ist – nicht explizit natürlich – neben anderen Elementen zur Signatur der westlichen Welt geworden: www.kreuz.net/article.13393.html
Das heißt wiederum nicht, daß es den reichen Ausbeuter, Betrüger und Menschenverächter nicht auch außerhalb dieses Kulturkreises geben würde, aber hier wurde diese Mentalität kultiviert, gezüchtet.
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Wie wirkungsvoll, das sieht man an Ihnen: Sie sagen, ja so ist der Mensch, alles andere sei naiv. Aber das ist ein Zerrbild des Menschen: potenzierte Schlechtigkeit.
kristall
Was die Türken essen, kostet nicht viel. Sonst würden sie’s nicht essen.
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#75   TBolt   22:38:19 | Samstag, 27. August 2011
@Abu
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Ich bin nun weiß Gott kein Freund des Judentums, aber nicht mal ich bin ideologisch so verblendet, alles schlechte, das dem Menschen von Natur innewohnt, dem Talmud und seinen Regeln für den Umgang mit den Goyim zuzuschreiben.
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Wenn man überhaupt von dieser Warte aus argumentieren will, kann man allenfalls sagen, dass der Talmud den Menschen wohl realistischer sieht als die neutestamentarische Bibel, und der natürlichen Gier des Menschen ein Ventil in Form derer bietet, die nicht zur eigenen Glaubensgemeinschaft gehören.
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Was zum Umgang der Katholiken z.B. des Mittelalters mit Andersgläubigen zu sagen wäre, spare ich mir hier lieber, ich will nicht wieder endlose Diskussionen über Helligkeit oder Dunkelheit dieser Phase der Geschichte lostreten. Auf jeden Fall aber schneiden die Kreuzfahrer nicht ehrlich besser ab als die IDF der heutigen Zeit.
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Immerhin halten Sie sich nicht für Gott, das haben Sie dann vielen Postern hier voraus, was sie aber sonst zu Ihrer Wahrnehmung der Realität sagen, klingt schon sehr entrückt. Der eine nimmt eben Zuflucht zum Zynismus, um die Welt zu ertragen, der andere zu Gott. Ich halte den Zyniker zwar für „überlebensfähiger“, aber Sie haben schon Recht. Abgerechnet wird am Ende, dann werden wir es wissen.
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#74   kristall   22:28:54 | Samstag, 27. August 2011
abusel,das ungesunde zeugs ist ja auch nicht gerade billig !!!! @ hahaha
Y
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#73   Abu   22:21:00 | Samstag, 27. August 2011
Seltsam TBolt,
daß Sie als Antisemit das talmudische Judentum nicht kennen. Dort ist die Ausbeutung und Ausplünderung des Nichtjuden vollkommen legitim, ebenso diese Leute, die Gojim, für den letzten Dreck zu halten. Der Talmud und seine Nachfolger, verlängern so die Auserwähltheit des Volkes Israel. Die sichtbaren Opfer sind die Palästinenser.
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Hier wird sie praktiziert, „die Durchsetzung des Stärkeren gegen den Schwächeren und die Belohnung besonderer Skrupellosigkeit, soweit sie nicht mit Dummheit gepaart auftritt“. Natürlich ist die Haltung der zionistischen Drecksäcke und ihrer amerikanischen Drohnen in verdünnter Form über die ganze Welt verbreitet, je kapitalistischer, desto ärger. Und eine dominante Realität, ja!
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Aber die Frage ist, ob ich deshalb die Defintion des Menschen von diesen Hurensöhnen ableite oder nicht. Sie werden dafür bezahlen, und wenn nicht jetzt, dann am Ende.
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In gewisser Weise ist es nicht meine Sache. Ich habe mit diesen Leuten, mit dieser Mentalität zu rechnen. Ich blicke nicht in ihr Herz. Und ich bin nicht Gott. Aber ich habe gelernt, anders zu sein, eine andere Gesetzmäßigkeit als Sozialdarwirnismus und Manchesterkapitalismus im Leben zu sehen.
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Und ich halte es im Gegenteil für naiv, nur diese platte Realität „der Stärkere und Fiesere“ gewinnt eh immer zu sehen. In mir sieht es anders aus, in Gott sieht es anders aus und auch in der Welt der Menschen gibt es nicht nur „Fressen und Gefressenwerden“. Wir sind keine Tiere. Wir können ander…
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#72   TBolt   21:52:47 | Samstag, 27. August 2011
@Abu
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Zumindest hatte ich Recht damit, dass sie ein naiver Idealist sind. Was den Rest betrifft …
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Noch heute streiten die Geister, wie die Theorien von Thomas R. Malthus zu bewerten sind. Während sie im globalen Maßstab und für die Industrienationen widerlegt oder zumindest suspendiert erscheinen, treffen sie auf Afrika und andere Drittwelt-Nationen zu. Da sich mit der Theorie selbst keine Handlungsempfehlungen verbinden, kann von einem Scheitern jedenfalls nicht die Rede sein.
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ich bin nicht mal „nicht besonders fromm“, und wenn unsere Welt heute etwas exemplarisch demonstriert, ist es die Durchsetzung des Stärkeren gegen den Schwächeren und die Belohnung besonderer Skrupellosigkeit, soweit sie nicht mit Dummheit gepaart auftritt. Wie Sie es schaffen, davor die Augen so fest zu verschließen, dass Sie das kaum wahrzunehmen scheinen, ist mir ein Rätsel. Der eher akademische Wert des „Segens“, der auf solchen Erfolgen nicht liegt, ist wohl nur ein Trost für die, die in dieser Auseinandersetzung nicht zu den Siegern gehören.
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Wovon unser Wohlstand abhängt, wäre nur im Rahmen einer sehr komplexen Abhandlung darstellbar, in jedem Fall gehören aber billige Rohstoffe und billige Arbeitskraft zu den entscheidenden Faktoren bei der Generierung jedes Mehrwertes. Ich kenne keine ernstzunehmende Wirtschaftstheorie, die das leugnet.
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Was Materialismus und Verachten exklusiv mit dem Judentum zu tun haben, erschließt sich mir nicht, ich werte das aber als Winkelzug.
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#71   Abu   21:50:02 | Samstag, 27. August 2011
Schön, daß Sie die Muslime bis hin zu ihrem Körpergewicht untersucht haben, vermutlich alle in Europa, nehme ich an …
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Dick kann man von so einem Essen leicht werden, erst recht wenn billigstes Zuckerzeug dazukommt.
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Frag mal Pater Lingen, der kennt sich da aus. Und wäre für Dich sehr lehreich, hehe …
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#70   kristall   21:20:44 | Samstag, 27. August 2011
also die meisten moslems in europa sind wohlgenährt !!!! @
abusel
Y
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#69   Abu   21:18:39 | Samstag, 27. August 2011
kristall,
leb mal so wie die meisten Muslime in Europa, die essen fast jeden Tag nur Weißbrot, Oliven und Schafskäse und sparen auf ein Auto oder ein Haus.
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Daß Christen spenden, ist toll. Wenn Christen darauf stolz sind und auf die anderen herabblicken, ist das nicht toll. „Schon ist euer Rühmen nicht.“ (1 Kor 5,6)
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Und die Religionskarte spielen, weil Geld fließt, ist auch nicht schön. Sonst nennt ihr die „Taufscheinchristen“ und redet von „Gewissen freikaufen“, jetzt sind sie unsere Religionsvertreter …
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TBolt
Solange die Leute arm sind, gelten viele Kinder als Segen. Viele Hände sind viel Arbeitskraft, viel Humankapital, viel Verwandtschaft.
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Gottseidank scheitert der Malthusianismus! Totaler Quatsch!
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Zynismus ist nicht unbedingt realitätsdichter als der Appell an das Gute im Menschen.
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Unser Wohlstand hängt auch noch von anderen Dingen ab als von Ausbeutung. Auf Reichtum, der durch Frevel erwirtschaftet ist, liegt kein Segen.
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Sie müssen nicht besonders fromm sein, um das zu glauben. Jede Kultur hat religiöse und weisheitliche Traditionen, in denen diese Erfahrung festgehalten ist.
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Erstaunlich, daß gerade Sie, der Sie sich als Antisemit bezeichnen, von einem schlimmen bacillus iudaicus befallen sind: dem Materialismus und der Verachtung.
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Ich behaupte nicht, daß Appelle die Welt ändern, sondern ethisches Handeln. Etwas anderes als Gutsein haben wir nicht, egal was es bringt. Wenn Sie lieber Zyniker sind, werden Sie sehr bitter sterben. Tut mir leid für Sie.
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#68   kristall   19:34:14 | Samstag, 27. August 2011
abusel,es ist eher so !!?? dass die spenden der in europa ansäßigen muslime derart gering sind !!?? dass es nicht der rede wert ist !!! deshalb haben die christen die spenderrolle ubernommen !!! @
Y
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#67   TBolt   19:27:27 | Samstag, 27. August 2011
@Abu
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Natürlich ist es das Recht der Afrikaner, so viele Kinder zu bekommen, wie immer sie wollen. Allerdings ist es nicht ihr Recht zu erwarten, dass wir den Kindersegen dann großfüttern. Die Initiativen zur sexuellen Aufklärung und zur Verbreitung von Kontrazeptiva sind mehrheitlich an einer Mischung aus Medizinmann-Katholizismus, Bildungsmangel, traditionellem Afro-Machisme und dem typisch afrikanischen Laissez faire gescheitert.
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SIe sind sicher ein anständiger Mensch mit besten Absichten, Aussagen wie „Anständig sein bringt immer was, Leute!“ zeigen jedoch ein Maß an idealistischer Naivität auf, das einem fast leid tun könnte. Speziell für Sie fasse ich deswegen den wichtigsten „Mechanismus“ der afrikanischen Krankheit knapp und möglichst brutal zusammen, vielleicht gewinnen Sie dann wenigstens Einsicht in die böse Realität.
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Der Wohlstand, in dem wir leben, in Europa und Amerika, der Wohlstand, den China gerade vehement anstrebt, beruht zu einem guten Teil auf einer gnadenlosen Ausbeutung der 3. Welt, zu der Afrika auch gehört. Menschenleben spielen dabei keine Rolle, das Vorgehen ist ähnlich wie das Spaniens im 15. und 16. Jahrhundert als man nur um das Leben der „Indios“ besorgt war, weil die Sklavenarbeiter auf den Besitzungen in Übersee knapp zu werden drohten – bevor man das Problem durch schwarze Sklaven aus Afrika löste! An der Mentalität des Menschen hat sich seit dem so gut wie nichts geändert, idealistische Appelle helfen da leider auch nicht.
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#66   Abu   17:06:48 | Samstag, 27. August 2011
Von einem dem unseren vergleichbaren Lebensstandard spricht kein Mensch.
Anständig sein bringt immer was, Leute!

TBolt
Wie gesagt, es wäre schon mal großartig, die Leute nicht auszubeuten, nicht zu verarschen und nicht hintenrum zu bevormunden.

Wenn man das aber bisher immer so gemacht hat, wird es aber lange dauern, bis sich was ändert.

Es ist das Recht der Afrikaner, soviele Kinder zu haben, wie sie wollen. Wir haben sie nicht mit Kontrazeptiva und Abtreibungskliniken zu bombardieren.

kristall
Sie wissen doch überhaupt nicht, wieviele muslimische Hilfswerke gibt und wieviel die Muslime spenden. Die müssen das auch nicht an die große Glocke hängen. Außerdem gehören die meisten Muslime in Europa den unteren Einkommensschichten an.

Und weder Sie noch ich sind deren Tanten, die ihnen zu sagen hätten: Ihr müßt euch von denen distanzieren! Ihr müßt denen Geld geben!

Wer moralisch sein will, der verhalte sich selbst moralisch. Ihren Stein können Sie wieder auf den Boden legen. Legen, nicht werfen!
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#65   TBolt   14:14:55 | Samstag, 27. August 2011
@Abu
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Ich gebe Ihnen recht, dass die deutsche ebenso wie die europäische Entwicklungshilfe in ihrem Zuschnitt an Lächerlichkeit grenzt. Die Vorstellung, die Problemregionen Afrikas könnten – mit welchem Aufwand auch immer – binnen ein oder zwei Generationen einen Lebensstandard erreichen, der unserem auch nur entfernt vergleichbar ist, ist aber absolut lächerlich.
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Dem steht neben der geradezu inflationären Vermehrung der Bevölkerung und der strukturellen und administrativen Realität afrikanischer Staaten auch die afrikanische Mentalität entgegen. Wer mit dieser noch keine persönlichen Erfahrungen gemacht hat, kann sich vielleicht nicht vorstellen, wie an dem durch keinerlei Notwendigkeit beeindruckbaren, fröhlichen Phlegma dieser Leute jeder Versuch abprallt, eine der Aufgabe angemessene Dynamik zu entwickeln. In diesem Zusammenhang fällt mir eine Äußerung eines afrikanischen Partners aus einem Projekt vor einigen Jahren ein. „Eure Lösungen sind nicht schlecht – für Europa. Aber für Afrika taugen sie nichts, und von Afrika habt ihr auch keine Ahnung.“
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Nimmt man so eine Entwicklung überhaupt als möglich an, muss sie schnell gehen, wenn sie ihr Ziel nicht verfehlen soll, und in Afrika geht gar nichts schnell. Wenn Afrika eine Chance hat, liegt sie in einer „Gesundschrumpfung“, nicht im Fördern der weiteren Aufblähung der Bevölkerung über jedes vernünftige Maß hinaus. Im Moment „züchten“ wir nur die Hungeropfer von morgen, welchen Sinn soll das haben?
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#64   kristall   11:39:49 | Samstag, 27. August 2011
warum laßen die muselmanen ! die in europa ihr geld bekommen !!!! nicht eine riesige spendenwelle anlaufen !!?? für die verhungernden muslime in afrika !!!! damit die viel beschworene brüderlichkeit zum tragen kommen könnte !!?? sind ihnen die hungernden muslime in afrika auch egal !!?? fragen über fragen !!?? abusel @
Y
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#63   Abu   11:28:29 | Samstag, 27. August 2011
Weil die Ölprinzen Drecksäcke sind (siehe Karl May), genauso wie unsere Kapitalisten Drecksäcke sind. 90 % der Muslime betrachten das Gebaren der Mitglieder des Hauses Saud als Frevel.
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#62   kristall   11:26:01 | Samstag, 27. August 2011
warum helfen die reichen muselmanischen ölprinzen bloß ihren verhungernden muslimischen brüdern in afrika nicht !!?? abusel @
Y
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#61   Abu   11:16:56 | Samstag, 27. August 2011
Wenn unsererseits staatliche Hilfe im großen Stil für Afrika erfolgt, können Sie sicher sein, daß dies weder uneigennützig geschieht noch uns auf Dauer die Party verdirbt.
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Sie brauchen nur einmal das Budget des Ministeriums für Entwicklungshilfe anschauen oder die seit 1970 (!) zwischen den reichen Industrieländern vereinbarte Höhe von albernen 0,7% des BIPs, die nie erreicht wurde.
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Seit 2005 gibt es sogar die Debatte um die Phantomgelder, d.h. daß ein Großteil der Summe nicht der Armutsbekämpfung dient, sondern Gehältern von Beratern und Firmen aus den Industrieländern selbst oder anderweitig verschwendet wird.
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Auch die Katastrophenhilfe „macht das Kraut nicht fett“, wie man in Bayern zu sagen pflegt.
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Die „Hypothek für die vermutlich nahe Zukunft“ mit drohenden „offenen Verteilungskämpfen“ schaffen wir nicht durch die Hilfe qua Hilfe, sondern durch schlechte bzw. halbherzige Hilfe, durch die mangelhafte Unterstützung bis Unterminierung der Emanzipation unserer ehemaligen Kolonien und durch deren Ausbeutung.
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Nur wenn in Afrika selbst das Leben lebenswert ist, suchen nicht immer mehr Afrikaner in Europa nach dem besseren Leben. Wie wäre es denn, unsererseits alles zu unterlassen, das die Lebensqualität und kulturelle Identität Afrikas verdirbt?
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Das Leben gelingt nicht nach dem bloßen Prinzip Eigennutz, sei er individueller oder kollektiver Natur. Die, die ich heute knechte oder verarsche, schlagen mir morgen den Schädel ein, und wenn nicht sie, dann ihre Kinder.
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#60   TBolt   15:39:31 | Freitag, 26. August 2011
@Abu
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Zunächst zum Benzin. Das war als Schlagwort gegriffen, weil die Anzahl möglicher Zeichen in der Antwort fast verbraucht war. Tatsächlich ist Afrika eher für andere Rohstoffe bedeutend, das stimmt. Aber über steigende Preise bei Konsum-Elektronik würde ich mich genauso wenig freuen.
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Ich habe nie behauptet, dass die Politik der Industriemächte, in deren Reihen nun auch China massiv drängt, was sich gerade in Afrika bemerkbar macht, moralisch sei oder dem Wohl der Afrikaner gedient habe. Das wäre aber auch widersinnig. Mit Ausnahme der Deutschen erwarten die Bürger aller anderen Nationen, dass die Politik ihres Landes zuerst ihren Interessen dient, und das ist legitim – selbst, wenn man sich Vorteile auf Kosten anderer verschafft. So ist der Mensch, und so funktioniert die Welt eben, außer in netten Utopien. Darunter lassen sich alle „Phänomene“, die Sie beschrieben haben, leicht subsummieren.
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Ich persönlich beklage gar nicht, dass in Afrika Hunger herrscht, und auch nicht, dass die Afrikaner damit nicht selbst fertig werden. Ich beklage aber sehr wohl, dass ganz offenbar die zivilisierte Welt zuständig dafür sein soll, durch Verzicht diesem Zustand abzuhelfen. Mag das im Moment noch ohne merkliche Einschnitte gehen, ist es eine Hypothek für die vermutlich nahe Zukunft, wo aus der Bitte um Hilfe ein offener Verteilungskampf werden wird. So, wie wir uns im Moment aufstellen, werden wir den nämlich verlieren, mit schweren Folgen für unser gewohntes Leben.
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#59   Abu   06:19:48 | Freitag, 26. August 2011
Mein Beispiel Ägypten war nicht als 1:1-Milchmädchenrechnung gedacht, sondern nur um zu zeigen, daß es da schon einmal eine erheblich höhere landwirtschaftliche Produktivität gab. Deutschland könnte seine Bewohner ja auch nicht nur durch eigene Landwirtschaft ernähren, jedenfalls nicht im heutigen Zustand.
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Die Stabilität ist so ein Großmachtsargument: Die können es eh nicht, da müssen wir’s regeln. Sonst verderben sie uns noch die Preise. Wegen der Stabilität hat man auch Mubarak unterstützt. Und einen Bürgerkrieg an der Elfenbeinküste angezettelt und unterstützt, bis wieder der richtige Mann dran war.
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Und was ist mit den Landkäufen? Wir können uns nicht einerseits beklagen, sie würden verrecken, wenn wir ihnen nicht helfen, und andererseits zusehen, wie ihre besten Böden anderen Kontinenten dienen.
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Unser Benzin kommt ja nicht großenteils aus Schwarzafrika. Und irgendwann ist sowieso Schluß mit der Ölverbrennung, weil keins mehr da ist. Bis dahin wird es hübsche Preissteigerungen geben.
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#58   TBolt   14:11:57 | Donnerstag, 25. August 2011
@Abu & matt3
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Das sind ja entzückende Träumereien. Ja, Ägypten war die Kornkammer des römischen Reiches. Allerdings lebten im gesamten Römischen Reich zu diesem Zeitpunkt weniger Menschen als heute in Ägypten alleine. Deswegen ist dieser „Fakt“ für die heutige Situation unbedeutend.
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Die französiche Einflussnahme auf die ehemaligen Kolonien Afrikas ist prinzipiell richtig dargestellt, allerdings hat diese Einflussnahme wenigstens zu leidlicher politischer Stabilität dieser Staaten beigetragen, wogegen andere ehemalige Kolonien, die in die vollkommene Unabhängigkeit entlassen wurden, oft in ethnischen und politischen Bürgerkriegen die eigene Lebensgrundlage vernichtet haben.
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Wer behauptet, die Afrikaner wären in der Lage, eine eigene Industrialisierung zu bewerkstelligen, würden sie dabei nur nicht immer behindert, übersieht dabei die Tatsache, dass schon der Betrieb simpelster Anlagen in afrikanischer Eigenregie meistens rasch im Chaos endet.
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Der Ruf nach „modernen, charismatischen, selbstlosen Anführern“ klingt ein wenig, als sei er aus dem Märchenbuch der Kommunistischen Partei der 1920er entnommen, Hugo Chavez als Beispiel zu nennen bestätigt diesen Eindruck nur.
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Afrika kann nur auf Kosten der industrialisierten Welt „erstarken“. Es kann und darf nicht Ziel und Aufgabe „unserer“ Politik sein, dem auch noch Vorschub zu leisten. Ich will den sehen, der gerne 4 oder 5€ pro Liter Benzin bezahlt, damit es Afrika besser geht, ich jedenfalls bin meinem Geld nicht so böse…
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#57   matt3   09:22:55 | Donnerstag, 25. August 2011
@Abu: dazu brauchst du dort erstmal einen Haufen anständige Politiker, die nicht bestechlich sind. Es braucht moderne, charismatische, selbstlose Anführer, die in diesen Länder Frieden schaffen, ihnen Selbstbewußtsein verleihen und sie in Richtung Wohlstand und Eigenständigkeit regieren können. Wollen sie den Einfluß westlicher Unternehmen auf ihre Wirtschaft und Landesressourcen einschränken, müssen sie ihnen für die Zukunft klare Auflagen stellen oder es eben so machen, wie die Sozialisten in Südamerika und zunächst einmal gewisse Bereiche verstaatlichen und Einfuhrzölle erheben. Und dann muss man im großen Stil industrielle Agrarwirtschaft planen und umsetzen, damit die Menschen endlich satt werden. Da kann dann die Entwicklungshilfe einmal zeigen, ob sie wirklich helfen will und zwar mit echtem Know-How und richtigen Maschinen, nicht irgendwelchem Öko-Kleinplunder. Diese idealistische Kleinbauernwirtschaft, die man immer so sehr fördert, ist zwar sehr beschaulich in manchen Regionen, aber kaum in der Lage eine große Bevölkerung sinnvoll zu ernähren.
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#56   Abu   06:03:00 | Donnerstag, 25. August 2011
#51+52
Die Sache ist recht komplex. Mal ein paar Beispiele:
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Ägypten war die Kornkammer des Römischen Reiches. Heute von US-Nahrungsmittelhilfe abhängig.
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Die früheren französischen Kolonien Afrikas sind keineswegs „in die Unabhängigkeit entlassen“. Das Spielchen funktioniert vielmehr so: Die Franzosen haben überall noch Truppen stationiert. Die Währung und das Finanzsystem sind an Frankreich gebunden. Nur wer den Franzosen und ihren Kapitalinteressen paßt, regiert diese Länder. Milliarden fließen ab Richtung Frankreich, und wer im frankophonen Afrika Geld verdient, bringt es ins Ausland.
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Lebensmittelproduktion: Der Rest der Welt, der sich’s leisten kann, kauft in Afrika Flächen zusammen, die landwirtschaftlich genutzt werden können. Der Bauer wird nicht gefragt, es gibt noch nicht mal Grundbucheinträge. Und dann wird dort Reis für China oder Indien angebaut, Biosprit erzeugt oder sonstwas, wo die Afrikaner sich selbst ernähren könnten (Subsistenzwirtschaft und Kleinhandel).
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Es ist also nicht so einfach mit „wir ernähren die“. Wir könnten auch deren Produkte importieren, aber wenn die unseren Konkurrenz machen, gibt’s Zölle, Einfuhrbeschränkungen usw. Wir könnten auch mehr daran interessiert sein, daß die Menschen in Afrika bestimmen, wer sie wie regiert usw. Aber wenn wichtige Partner andere Interessen haben, ist das sekundär …
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Wenn es den Leuten besser geht, kriegen sie weniger Kinder. Und ernähren kann die Welt noch viel mehr Menschen. Mit Anstand geht viel!
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#55   Mufelius †   17:32:59 | Mittwoch, 24. August 2011
So ist es, TBolt: „die Menge an Nahrung, die wir produzieren können, ist faktisch begrenzt“
Ganz genau. Auch wenn wir momentan noch alle Menschen gut ernähren KÖNNTEN, wird das nicht ewig gehen, denn die Wachstumskurve der Bevölkerung ist eine exponentielle, d.h. die Bevölkerung wächst bei gleichbleibendem prozentualen Wachstum immer schneller. Irgendwann – in gar nicht so ferner Zukunft – wird die Masse an Menschen nicht mehr ernährt werden können und von einem einigermaßen vernünftigen Lebensstandart für alle ist dann nicht mal mehr zu träumen. Und dann hört das Wachstum ja nicht auf, sondern es werden immer mehr und immer mehr, bis wir uns schliesslich gegenseitig vernichten werden – und somit das Gleichgewicht wiederherstellen. Aber wollen wir, dass das passiert?
Ich schrieb oben „könnTen“, weil man bei allen Planungen den menschlichen Faktor berücksichtigen muss – und der besagt, wie Sie schon sagten, dass der Mensch nicht bereit ist, dauernd für andere zu arbeiten und den anderen zu Liebe auf viel zu verzichten. So ist der Mensch und wer seriös für die Zukunft plant MUSS das miteinbeziehen, ansonsten sind die Planungen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Daran sind schon die Kommunisten gescheitert: An der Bereitschaft oder Möglichkeit des Menschen, sich grundlegend zu ändern. Es ist nicht möglich, den Menschen derart zu ändern.
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#54   TBolt   17:11:52 | Mittwoch, 24. August 2011
@Abu
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Tatsächlich sitzen wir nicht auf einem Geldsack, das stimmt. Aber wir sitzen, im übertragenen Sinn, auf einem Sack Reis, Weizen oder Mais, und der leert sich zunehmend. Das ist durch Produktivität nur bedingt aufzufangen, die Menge an Nahrung, die wir produzieren können, ist faktisch begrenzt, und das mindestens durch die Fläche, die uns zum Anbau von Agrarprodukten überhaupt zur Verfügung steht, und durch die Menge an Trinkwasser, die wir zur Bewässerung dieser Fläche aufwenden können, bevor zum Hunger- ein Durstproblem kommt.
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Wie Sie richtig schreiben, macht nur Hilfe einen Sinn, die die Betroffenen befähigt, sich künftig selbst zu erhalten. Ertragreiche Landwirtschaft wäre in diesen Regionen, wenn überhaupt, nur unter großem technischen Aufwand und dem Einsatz agrarchemischer Produkte möglich, deren richtige Handhabung sichergestellt werden muss. Tatsächlich hat sich aber gezeigt, dass schon eher simple Techniken und Verfahren durch die Betroffenen nicht selbstständig in Stand gehalten bzw. angewendet werden können.
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Was die Strukturen angeht, die einer Verbesserung der Gesamtsituation entgegen wirken, haben Sie prinzipiell recht. Sie übersehen dabei aber offenbar, dass unsere eigene Lebensart eng mit diesen Strukturen verwoben ist und in der Masse keine echte Bereitschaft besteht, zum „Wohle Afrikas“ Abstriche zu machen. Um es offen zu sagen, auch ich bin nicht dazu bereit, meinen Lebensstandard der hemmungslosen Vermehrung der Afrikaner zu opfern.
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#53   Abu   06:35:44 | Mittwoch, 24. August 2011
#32 TBolt
Ich verstehe nicht genau, was Sie da schreiben.
Abgesehen davon:
1. Vom Grundsatz, Notleidenden zu helfen, kann man nicht deshalb abrücken, weil man sagt, dann habe ich irgendwann selbst nichts mehr. Denn schließlich sitzen wir nicht auf einem Geldsack, der irgendwann leer ist, sondern sind produktiv. Und aus christlicher Sicht kommt noch an eine andere Dimension dazu.
2. Natürlich ist es richtig zu sagen, eine solche Hilfe sei prinzipiell auch limitiert. Man muß deshalb Vorsorge treffen, daß es zu bestimmten Situationen nicht kommt. Man muß die Menschen auch befähigen, sich selbst zu helfen.
3. Aber alle Entwicklungshilfe usw. nützt nichts, wenn Strukturen dagegenarbeiten, die man nicht aufbrechen will. Diese Strukturen sind mächtig, sie sind von Mächten gewollt.
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#52   Mighty Counsellor †   23:04:13 | Dienstag, 23. August 2011
… in deren ungeweihte Hände … Wie bitte?
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#51   Anaritha   22:57:15 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström
Der Papst ist der Nachfolger des hl. Petrus, der vom Herrn direkt den Auftrag erhalten hat: „Weide Meine Schafe!“
Gott sendet besondere Gnaden durch den Papst.
Es ist grundsätzliche eine wunderbare Idee, daß die Päpste seit Johannes Paul II. große Festivals im Dienste des Glaubens veranstalten – was sollte an der Idee grundsätzlich schlecht sein: Mit Ausnahme der sakrilegischen Novus-Ordo-Messe, in der die Hostien ehrfurchtslos an die stehenden Meßteilnehmer in deren ungeweihte Hände verteilt werden; an diesen Messen sollte man als Katholik keineswegs teilnehmen; am übrigen Weltjugendtag kann man sogar als traditionalistischer Katholik teilnehmen, solange man nur der Papstmesse fernbleibt.
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#50   TBolt   17:04:34 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström
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Das war jetzt aber geistreich! Da kann man sich nur verneigen. Aber ich schlage vor, sie wenden Ihre wertvolle Zeit – und am besten alles andere dazu – nun der Rettung der Hungernden der Welt zu, Ihr Pfarrer weißt Ihnen sicher gern den Weg.
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@Mufelius
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Ich weiß auch nicht, was man dagegen tun soll. Und ich bin nicht sicher, ob es nicht jeder Versuch, wie er auch immer aussieht, nur noch schlimmer macht. Europa hat 300 Jahre gebraucht, Hunger, Krieg und Elend weitgehend zu überwinden, und nicht mal hier scheint mir der Erfolg absolut sicher für die Zukunft. Und Afrika ist heute weit von dem Stand entfernt, den Europa vor 300 Jahren erreicht hatte, in jeder Hinsicht.
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#49   Palmström   16:56:39 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström
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Ich habe nichts anderes erwartet. Zumindest ist Ihre Erklärung, wo das keinen Unterschied macht, aufschlussreich im Bezug auf den Kern Ihrer Interessen. Wobei wirklich ambitionierte Menschen zwischen dem 3 und 5. Lebensjahr von Cent zu Euro übergehen…
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Es freut mich aber, dass Sie in Ihrer Empörung über den WJT nicht alleine sind und sogar Ihr Pfarrer Ihnen bestätigend zur Seite steht. Kritik macht ja am meisten Spass, wenn man sie mit anderen teilen kann, die eben solche Heuchler sind wie man selbst – denn dann ist sie frei von jeder Anfechtung.
Ein Käse wie oben, kann gar nicht oft genug vervielfältigt werden…, nicht wahr TBolt…!
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#48   TBolt   16:54:20 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström
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Ich habe nichts anderes erwartet. Zumindest ist Ihre Erklärung, wo das keinen Unterschied macht, aufschlussreich im Bezug auf den Kern Ihrer Interessen. Wobei wirklich ambitionierte Menschen zwischen dem 3 und 5. Lebensjahr von Cent zu Euro übergehen…
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Es freut mich aber, dass Sie in Ihrer Empörung über den WJT nicht alleine sind und sogar Ihr Pfarrer Ihnen bestätigend zur Seite steht. Kritik macht ja am meisten Spass, wenn man sie mit anderen teilen kann, die eben solche Heuchler sind wie man selbst – denn dann ist sie frei von jeder Anfechtung.
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#47   Mufelius †   16:48:13 | Dienstag, 23. August 2011
Tja, TBolt, das mag stimmen – die Frage ist halt, was „man“, also wir, machen kann.
Offensichtlich hat die Jahrzehntelange Entwicklungshilfe nicht gefruchtet, aber ist „nichts tun“ die Alternative, bzw kann oder darf sie es sein, aus ethischen Gesichtspunkten heraus? Oder wie könnte man helfen?
Also ich habe da irgendwie Bauchschmerzen, kenne aber auch kein Rezept dagegen, da ich nur weiss, was nicht funktioniert, aber nicht, was funktionieren könnte.
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#46   Palmström   16:46:30 | Dienstag, 23. August 2011
TBolt@ Das geht mir ziemlich am A…ch vorbei, zu was sie mich verwenden mögen… Das macht keinen Cent mehr und keinen weniger…
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#45   TBolt   16:43:47 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmstörm
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Dann entschuldige ich mich hiermit offiziell. Sie sind dann kein Heuchler. Dafür sind sie ein Schmarotzer, wenn offenbar auch ein Gesundheitsbewusster.
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@Mufelius
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Es gehört zum Hochmut der westlichen Welt, ihre Errungenschaften für unbegrenzt exportierbar zu halten. So wenig, wie Afghanistan auf Demokratie nach westlicher Prägung gewartet hat, so wenig kann Afrika mit technischen Hilfen anfangen, zu deren Betrieb und Instandhaltung eben die westliche Mentalität gehört. Es mag schon stimmen, dass jemand, dem man einen Fisch gib, einen Tag satt ist, jemand, dem man ein Boot und Netze gibt, aber jeden Tag satt sein kann. Das ist ja ein altes Mantra der Entwicklungshilfe. Das nützt aber gar nichts, wenn der Hungrige einfach weder Lust hat, Fischen zu gehen noch Einsicht in die Notwendigkeit, es zu tun. Diese „afrikanische Eigenart“, die bei einem Menschenschlag, der traditionell eher passiv und „vom Angebot der Natur“ lebt, als sie zu kultivieren und ihren Ertrag zu steigern, verständlich sein mag, hat man in der Entwicklungshilfe lange verkannt bzw. ignoriert und tut es noch.
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#44   Palmström   16:36:24 | Dienstag, 23. August 2011
Trotzdem halte ich Massenveranstaltungen in der Größe des WJT nicht gerechtfertigt…, weil der Papst mal wieder gefeiert werden will. Was ist denn das für eine himmelschreiende Begründung…! Und den Glauben bekennen, muss man nicht
im Bad der Ma(e)sse. Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Ich wette, dass am
Sonntag nicht wenige Geistliche in der Predigt ausschließlich freundliche Worte für den Mummenschanz in Madrid gefunden haben. Mein Pfarrer war recht zornig darob. Es war
aber nicht Roland Breitenbach…bevor wieder ätzende Giftspritzen fliegen…
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#43   Mufelius †   16:23:36 | Dienstag, 23. August 2011
So isses, TBolt.
Schon die Tatsache, dass Palmström einen PC besitzt und seine kostbare Zeit, der er mit der Bekämpfung des Afrikanischen Hungers würde nutzen können, aber hier mit labern verschwendet, zeigt, dass er selbst auch andere Prioritäten als den Hunger der Menschen setzt.
Was ja auch ganz natürlich ist. Wenn eine punktuelle Katastrophe eintritt, dann sind die Menschen bereit zu helfen, sich einzusetzen, die Priorität auf diese Katastrophe zu setzen – aber nicht bei Jahrzehntelangem Elend. Wie auch? Da würde man sich selbst ja jeder Freude und jedem Luxus enthalten müssen… und das das ganze Leben lang, denn zumindest in MEINER Lebensspanne ist das Afrika-Hunger-Problem ein permanentes, welches an Dramatik eher zu- als abnimmt, egal wieviel „Entwicklungshilfe“ der Westen nach Afrika pumpt. Eigentlich müsste ganz Afrika voller Brunnen sein, so viele, wie da in den letzten 5 Jahrzehnten gebaut wurden von „Hilfs-„Organisationen – aber es ist halt leider so, dass die Afrikaner diese geschenkten Dinge so lange benutzen, bis sie kaputtgehen und dann wieder dursten. Und so läuft das auch mit allen anderen „Hilfen“. Schulen werden von Helfern gebaut, einige Jahre von Afrikanern benutzt, nicht gepflegt oder repariert, dann verfallen die Gebäude und die Scheisse geht weiter – und das, während ein Großteil der männlichen Bevölkerung arbeitslos ist und genug Zeit hätte, zumindest die Gebäude zu erhalten.
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#42   Palmström   16:22:02 | Dienstag, 23. August 2011
Nee, grillen tue ich nicht… ist mir zu ungesund und Geburtstag feiere ich bei andern…!
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#41   TBolt   16:06:39 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström
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Dann nehme ich an, Sie feiern keine Geburtstage, andere Jahrestage, Grillen nicht mit Freunden, gehen nicht aus und tun auch sonst nichts, was nicht Ihrer direkten Lebenserhaltung dient, damit sie all das, was Sie auf diese Weise sparen, direkt den Hungernden in Afrika zukommen lassen können?
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Wenn doch, tut es mir leid, denn dann sind sie ein Heuchler, der bei anderen laut predigt und zuhause still „sündigt“.
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#39   TBolt   15:56:19 | Dienstag, 23. August 2011
@Tomás
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Zu den Ursachen und dem Umfang der Rodungen kann ich nichts belegbares sagen, ich nehme also Ihre Zahlen erst mal unwidersprochen hin. Trotzdem ging es nicht um Südamerika, die Rede war von Afrika. Und Afrika hat seit mindestens 50 Jahren ein massives strukturelles Hungerproblem.
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Es hat auch niemand die 1-Kind-Familie nach chinesischem Vorbild als Lösung für das afrikanische Hungerproblem propagiert. Ich werde aber den Eindruck nicht los, dass es bei Ihnen Befürchtungen gibt, es könnte jemand künstliche Verhütung und Abtreibung als Mittel zur Lösung vorschlagen. Zumindest ich habe das schon deswegen nicht vor, weil das, in Anbetracht des eklatanten Bildungsmangels und der afrikanischen Mentalität, stumpfe Waffen wären.
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Ganz unabhängig davon bleibt es aber Fakt, dass eine Vermehrung über das Maß hinaus, das aus Mitteln und Resourcen eines Lebensraums ernährt werden kann, immer Hunger bedeutet und auch in Zukunft bedeuten wird. Selbst in westlichen Labors existieren keine Verfahren, mit denen der landwirtschaftliche Ertrag in den Hungergebieten Afrikas auch nur annähernd im selben Maße steigern ließe, in dem schon aktuell die Bevölkerung wächst. Aber selbst, wenn es dieses Wunder-Verfahren gäbe, gäbe es noch immer eine „Lücke“ von 250 Jahren Aufklärung und Bildung der Bevölkerung, die geschlossen werden müsste, bevor dieses Verfahren auch angewendet werden könnte.
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#38   Tomás   13:50:00 | Dienstag, 23. August 2011
TBolt:
Teile des Regenwalde in Brasilien (maximal 20 % der Gesamtfläche) werden gerodet, um die dem Expost des Holzes die Auslandsschulden zu bezahlen, Weiden für Viehzucht zu gewinnen und Bodenschätze abbauen zu können.
Es gibt ein kontinuerliches Wachstum der Bevölkerung, aber dies als Gefahr zu bezeichnen ist falsch, weil dieses Wachstum zur materieller Entwicklung beitragen kann.
Es ist ein alter Hut, daß die Unterschicht mehr Kinder hat als die Mittel- und Oberschicht. Aber daraus zu schließen, die Menschen seien arm, weil sie viele Kinder haben und sie wären reich, wenn sie nur ein Kind hätten, ist falsch.
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#37   Mufelius †   13:41:06 | Dienstag, 23. August 2011
TBolt, Sie haben Recht, zumindest zu einem Teil. Die Hungerproblematik in Afrika wird sich auf Dauer nur beseitigen lassen, indem sich GRUNDLEGEND etwas ändert. Bleibt hingegen alles beim Alten, also so wie es schon seit vielen Jahrzehnten ist, dass es der Bevölkerung dauernd dreckig geht und die westlichen reichen Nationen in den schlimmsten Hungerkatastrophen aushelfen, dann wird das Problem eher schlimmer denn besser.
Denn in der Tat ist Ihre Analyse zutreffend (leider), dass ein heute vor dem Hungertod geretteter Afrikaner morgen zwei hungernde Afrikaner bedeutet.
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#36   TBolt   13:25:31 | Dienstag, 23. August 2011
@ Tomás
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Zunächst war bisher die Rede von Afrika, nicht Südamerika, aber gut. Ich habe zwar keine Zahlen über Brachflächen in Südamerika, ich nehme aber mal an, dass jemand, der von seinem Ackerbau einigermaßen auskömmlich leben kann, sich nicht freiwillig in den Moloch einer südamerikanischen Metropole stürtzt. Außerdem fragt man sich natürlich, wieso in gigantischem Umfang Urwald gerodet werden muss, wenn es diese Flächen gibt. Aber ich vermute mal, Sie haben dafür schlagende Begründungen.
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Das Wachstum der Weltbevölkerung ein Märchen zu nennen ist schon mutig. Um Christi Geburt lebten ca. 400 Millionen Menschen, um das Jahr 1800 dann ca. 1 Milliarde, um 1925 2 Milliarden, um 1960 3 Milliarden, um 1975 4 Milliarden, um 1988 5 Milliarden, um die Jahrtausendwende 6 Milliarden. Wenn das kein explosionsartiger Zuwachs ist – von 600 Millionen in 1800 Jahren auf 1 Milliarde in etwas mehr als 10 Jahren, dann weiß ich auch nicht, was explosionsartige Vermehrung sein soll.
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Zwar hat die Wachstumsrate von ca. 2% im letzten Jahrhundert auf ca. 1.2% in den ersten 11 Jahren des aktuellen Jahrhunderts abgenommen und ist weiter leicht rückläufig, von einer Entspannung kann hier aber nicht gesprochen werden. Auch bei Wachstumsraten von 1% oder knapp darunter werden es in ca. 25 Jahren 8 Milliarden Menschen sein, wobei die Bevölkerung besonders da zunimmt, wo Hunger schon jetzt ein Problem ist. Wovon soll das besser werden? Das Leugnen dieser Tatsache hilft jedenfalls sicher nicht.
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#35   Tomás   13:06:41 | Dienstag, 23. August 2011
GertrudeS:
Durch das Bevölkerungswachstum kommen nicht neue Ackerbauflächen dazu, aber die schon vorhandenen können erschlossen und bewirtschaft und dadurch die Produktion von Nahrungsmittel gesteigert werden.
Das Brachliegen von riesigen Ackergebieten in Südamerika führt zur Entvölkerung dieser Regionen und zur Bevolkerungskonzentration in den Großstädten und Bildung der „Slums“.
Die Gefahr der Bevölkerungsexplosion ist ein Märchen, das von internationalen Organisationen verbreitet wird, um damit die Entwicklung der Bevölkerung weltweit „regulieren“ zu können.
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#34   TBolt   12:51:18 | Dienstag, 23. August 2011
@Abu
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Es war ja klar, dass dieser „Aufschrei“ kommen würde.
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Was ich dargestellt habe, ist eine Tatsache, mehr nicht. Wer heute gibt, was er hat, und wer das selbe morgen und übermorgen tut, ist am Ende der Woche – in stark geraffter Darstellung – eben auch bei denen, die verhungern. Wer diese Konsequenz billigend in Kauf nimmt, oder wer, warum auch immer, nicht willens oder in der Lage ist, sie zu erkennen, der mag sich gerne so verhalten, es wird aber am Ausgang der Entwicklung nichts ändern. Naturgesetze lassen sich eben auch durch „Menschlichkeit“ – und hier spreche ich nicht von „christlicher Nächstenliebe“ – nicht außer Kraft setzen.
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Was den Rest angeht… gehört schon eine sehr „besondere“ Phantasie dazu, von einer Genozid-Show zu sprechen. Aber sie haben Recht, wer von sowas spricht, und sei es, dass er es „nur“ ernsthaft jemand anderem unterstellt, der spinnt. Da könnten Sie auch jemandem, der Sie auf die Sterblichkeit aller Menschen ansich hinweist, unterstellen, er wollte jeden lebenden Menschen töten. Und nun bitte, sprechen Sie nicht auch noch von Nemesis-TV…
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#33   GertrudeS   09:32:48 | Dienstag, 23. August 2011
@ Tomas: natürlich. Und je mehr Menschen es gibt desto mehr gute ackerbauflache kommt automatisch dazu… Und die Sahara ist deswegen so leer weil sie unterentwickelt ist und nicht etwa weil es ne Wüste ist.,.
Mann denken sie eigentlich irgendwann auch mal nach oder sind sie ein reiner textgenerator?????
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#32   Tomás   07:51:20 | Dienstag, 23. August 2011
TBolt:
Der Hauptgrund der Mißstände in Afrika sind die korrupten und unfahigen Regierungen und die Volksmentalität.
Bevolkerungswachstum ist nicht nur schädlich, sondern der Entwicklung förderlich, weil nur wo es Konzum gibt, wird auch produziert. Mehr Menschen bedeuten mehr Konsumenten und mehr Arbeitskräfte. Es ist kein Zufall, daß die total unterentwickelt Regionen auf dieser Welt menschenleer sind.
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#31   Abu   06:37:11 | Dienstag, 23. August 2011
#28 TBolt: ob es „humaner“ ist, jetzt 2 Millionen verhungern zu lassen, oder 10 Millionen in 15 oder 20 Jahren
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Diese Frage stellt sich für einen anständigen Menschen nicht. Er gibt jetzt, was er hat. Denn jetzt streckt ein Hungernder die Hand aus. Jetzt geht es um die Menschenwürde und um die Nächstenliebe.
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Aber bitte, wenn Sie unbedingt als Zyniker in die Menschheitsgeschichte und in die Hölle eingehen wollen, sprechen Sie’s doch aus: „Gleich alle 2 Millionen zerbomben, dann gibt’s später keine Probleme. Und das war nur der Anfang …“
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Live-Übertragungen im Pay TV und Public Viewing vom „TBolt-Genocide“ könnten die Bomben-Kosten reinspielen und der Gastronomie aufhelfen. Souvenirs vom Schlachtfeld könnten sich auch gut verkaufen …
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Spinnen Sie mal schön weiter … auf Ihrem Highway to Hell!
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#30   TBolt   01:48:18 | Dienstag, 23. August 2011
@Palmström
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Sie werden nicht satt, weil es mehr von ihnen gibt, als ihre Umgebung selbst dann ernähren könnte, wenn sie nicht von Krieg und der hemmungslosen Bereicherung von Warlords, Lokalpotentaten und Alibidemokraten verwüstet wäre.
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So unpopulär – manche werden auch unmenschlich sagen – es ist, sie MÜSSEN verhungern, wenn der Rest der Population jemals eine Chance haben soll, selbstständig zu leben. Und die Frage ist nicht, ob wir unbegrenzt ganz Afrika ernähren können, nur, wann wir es nicht mehr können – und, ob es „humaner“ ist, jetzt 2 Millionen verhungern zu lassen, oder 10 Millionen in 15 oder 20 Jahren.
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#29   FreiherrvonderTrenck   23:31:04 | Montag, 22. August 2011
Am Rande des Flugplatzes ist ein Piusbruder kollabiert!
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#28   Palmström   23:09:21 | Montag, 22. August 2011
TBOLT@ von dem Gepolter werden die Leute aber nicht satt…!
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#27   Paul M.   22:33:48 | Montag, 22. August 2011
Blacky
liebt mich wohl sehr, wenn er einfach nicht davon lassen kann,
an meinen Lippen zu hängen…
Jedes Wort, dass ich hier schreibe, lässt den alten Mann glücklich glucksen! ;-)
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#26   Mighty Counsellor †   22:24:07 | Montag, 22. August 2011
Hw. Simon Rapp: <Die Jugendlichen seien lediglich »Statisten gewesen, um große Zahlen für die Medien zu bekommen«.>
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Leider Hw. Rapp an acedia?
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#25   Blackmore   22:21:43 | Montag, 22. August 2011
Herr Paul M., fangen Sie schon wieder mit Ihren Beleidigungen in Fäkalsprache an? Hatte ich nicht bereits gestern angekündigt, was die Folgen sein werden?
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#24   TBolt   22:04:34 | Montag, 22. August 2011
@Palmstörm #18
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Was soll schon wieder das Gejammere wegen Somalia? Der Hunger in Afrika hat 2 Hauptursachen. Die eine ist die offenbare Tendenz der Afrikaner, sich jenseits aller Grenzen der Vernunft zu vermehren. Die andere ist die ebenso latente Neigung, das eigene Land mit ethnischen oder pseudo-politischen Bürgerkriegen zu überziehen und dabei die letzten Reste noch vorhandener Lebensgrundlagen zu vernichten.
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Beides scheint fest in der „afrikanischen Seele“ angelegt zu sein, jedenfalls findet nahezu der ganze Kontinent einfach nicht heraus aus diesem „Teufelskreis“. Statt dessen wird alle Nase lang nach Hilfe gerufen, nach Spenden, nach Aufbauprojekten. nach neuen Krediten und schließlich nach Schuldenerlass.
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Wer ein wenig von Mathematik versteht, kann sich, mit Hilfe natürlicher Wachstumsfunktionen, ganz leicht ausrechnen, dass der Punkt, an dem Europa und Amerika die explodierte Bevökerung des schwarzen Kontinents nicht mehr ernähren kann, unweigerlich kommen wird – wenn die Afrikaner nicht selbst etwas tun, um die Ursachen ihres Elends in den Griff zu bekommen.
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Und nun soll bloß nicht wieder jemand schreien, das wären ja nur die Folgen der Kolonialzeit und der „Ausbeutung Afrikas“ durch die zivilisierte Welt. In den Zeiten, in denen weite Teile Afrikas noch unter Kolonialverwaltung standen, gab es weniger bzw. oft gar keine Ernährungsprobleme, und dauernde enthnische Unruhen gab es auch nicht. Und das liegt nicht daran, dass damals weniger „ausgebeutet“ wurde.
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#23   Mighty Counsellor †   21:54:47 | Montag, 22. August 2011
„Wir sind mit 500 Pilgern in einer Schule untergebracht! Jetzt auf ins Getümmel! […] Das hier ist die Überparty! Es ist so heiß und wir tanzen die ganze Zeit“.
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Überparty hat durchaus etwas Transzendentes. Beachtenswert!
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#22   El Santo Padre   21:46:14 | Montag, 22. August 2011
Wären die Piusbrüder aus Angst vor Austrocknung abgereist hätte es geheissen, dass sie dem Gotteszornurteil Folge leisten.
Der BDKJ zählt nun nicht die geschmähten und als Oldies verleumdeten Mitglieder von Kvu oder WsK sondern Junge
Das passt ihnen natürlich nicht in den Kran weil alle wahren Jugendlichen ja angeblich in die alte Messe rennen.
Ein Hoch auf die Relativität, wenn sie die Altgläubigen anwenden, weil es mal wieder opportun ist.
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#21   Palmström   21:34:47 | Montag, 22. August 2011
Paul M. hat mal wieder seine Brille nicht geputzt…huhuhuhn
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#19   Melchisedek   21:18:57 | Montag, 22. August 2011
@Palmström:
Das übliche Geseiere:
In Somalia gibt es keine Christen,
Hilfslieferungen werden von den islamistischer Milizen nichts ins Land gelassen.
Was soll der Papst das machen ?
Die Islamisten aus dem Weg räumen ?
Nein, da würden alle schrei(b)en: Neuer Kreuzzug – der deutsche Papst will fremde Länder erobern!!
Nein, nein, der Papst ist der Hirt, der für seine Schafe zu sorgen hat.
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#18   Palmström   21:14:06 | Montag, 22. August 2011
***Offensichtlich ist man [BDKJ] nicht nach Madrid gekommen, um mit anderen jungen Menschen den Papst zu feiern und den Glauben zu bekennen.***
Haben junge Katholiken nix besseres zu tun, als den Papst feiern, der sich offenbar gern feiern lässt? Mich stört nun mal dass gleichzeitig Kinder in Somalia nicht zu feiern haben haben, weil ihnen keine Nahrung zur Verfügung steht, um den Hunger zu stillen… Da muss man schon ganz schön hartgesotten sein, auf die Idee zu kommen, den Papst zu feiern…
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#17   Jenenser I. †   20:16:20 | Montag, 22. August 2011
Ach Paule alte Socke(npuppe).
Ist das Adrinalin mal wieder in den Kopf gefahren und nicht dort hin, wo es hingehört?
Na dann brauchen Sie wenigstens keine Lampe anschalten, wenn es dunkel wird.
Paule ist nämlich kein geringerer als Gernot Hassknecht!
www.youtube.com/watch?v=IMZ5VHFtQu8
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#16   Palmström   19:13:29 | Montag, 22. August 2011
Wenn schon, dann bitte schulmeisterlich…!
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#15   Franzi71 †   19:13:22 | Montag, 22. August 2011
#12 wie war es in der Arbeit?
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#14   AusKöln   19:04:57 | Montag, 22. August 2011
jenenser i hat es ganz auf dem punkt gebracht und dem kann man auch nichts mehr hinzufügen.
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#13   Blackbird   19:01:55 | Montag, 22. August 2011
Tja, wenn der Herr Rapp so stolz auf seinen „Global Player“ ist, dann braucht er sich doch auch nicht wundern, dass die Kundschaft entsprechend behandelt wird. Als Geld- und Gute-Presse-Bringer, der Rest ist Wurscht.
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#12   r.ruhrgebietler   19:00:02 | Montag, 22. August 2011
ekelhaft! Gott wird nicht die Ehre gegeben, fleischeslust steht wieder im vordergrund!
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#11   Sockenpuppe †   18:51:50 | Montag, 22. August 2011
Hier ist es noch nie um Inhalte gegangen, hier geht es nur ums Hetzen.
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#10   BigBang †   18:45:28 | Montag, 22. August 2011
Jenenser I. hat doch recht. BDKJ scheint für kreuz.net noch schlimmer zu sein, als der Weltjugendtag – denn bislang wurde noch ganz anders über den WJT berichtet. Entscheidet euch doch mal – fall es euch überhaupt um Inhalt geht, was ich mehr als stark bezweifel.
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#9   Paul M.   18:10:52 | Montag, 22. August 2011
Jenenser I.: Der Einzige, der hier doof ist, bist Du, schwuler Jena-Bub! :-)
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#8   Jenenser I. †   18:04:28 | Montag, 22. August 2011
@TBolt:
Naja, klare Sache bei kreuz.net:
Die Meinung von vor 3 Minuten ist egal. Hauptsache die Aktion „Hass und Hetze“ kann durchgeführt werden.
Nach dem Motto:
„Schwule sind doof“ + Papst findet Schwule doof = Papst gut
„Moslems sind doof“ + Papst redet mit Moslems = Papst doof
„Juden sind doof“ + Moslem durch extremistischen Jude ermordet= „armer Moslem“
usw…
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#6   TBolt   17:53:37 | Montag, 22. August 2011
Mir war noch gar nicht klar, dass auf dem WJT der Papst gefeiert werden sollte. Damit würde ja, dem Wortsinn nach, aus dem Stellvertreter Petrus’ ein Götze mit eigenem Götzendienst, oder?
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Und schreibt nicht kreuz.net an vielen Stellen gegen den Papst? Eine gewisse Flexibilität zeugt natürlich von Einsichtsfähigkeit und Distanz zu jedem Dogmatismus, aber der Wandel, der hier – je nach Thema – in der Beurteilung des Papstes vor sich geht, erinnert eher an Janusköpfigkeit – eder an den Versuch, die eigenen Ziele mit wechselnden Bündnissen zu erreichen.
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Hat der Papst – hinter seinen blütenweißen Schirmen – vielleicht deswegen gelächelt, weil er hoffte, das Unwetter würde die zerschmettern, die nicht „reinen Glaubens“ sind? Oder passiert sowas nur in Hasselt?
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Man wird den Eindruck nicht los, das hier verzweifelt nach allem gegriffen wird, das irgendwie nach lebendigem Katholizismus aussieht. Dabei scheint es egal zu sein, wie sehr man die eigene Linie verbiegen muss, wie paradox man argumentiert, und wie wenig Rücksicht auf die Lebensrealität man dabei nimmt.
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#5   Jenenser I. †   17:37:18 | Montag, 22. August 2011
Die Aktion bei den Unwetter war unverantwortlich!!!
Aber gut, bei Religionen (und anderen Ideologien) scheint auch das Lemmings-Verhalten als Pflicht zu gelten.
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#4   AusKöln   17:21:16 | Montag, 22. August 2011
ich finde es gut, das ein paar wenige alle 5 sinne zusammengenommen haben und die jugendlichen nach hause gebracht haben. es ist keinem damit geholfen, wenn irgendeinem dort etwas passiert wäre. und wenn einem was passiert wäre, hätte kreuznet dies zum anlass genommen entweder eine hymne für diese mertyrerselle zu singen, oder eine hasspredigt über die kirchenkampfzeitungen zu verfassen.
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#3   Guapimirim   17:14:17 | Montag, 22. August 2011
Es wäre Entscheidendes gewonnen, wenn man den Bunzelbürgern – zu denen ganz offensichtlich auch viele BDKJ’ler gehören – vermitteln könnte, dass sie Menschen sind wie alle anderen. Aber das scheint ein hoffnungsloses Unterfangen zu sein, wie man hier wieder lesen kann.
Da wird gequengelt, natürlich alles besser gewusst, klug geschi…, dass es einen graust. 30-Jährige benehmen sich, als wären sie noch Kleinkinder. Nur ein Tipp: Wenn man zu so einem „event“ in Spanien im August geht, dann nimmt man Wasser mit.
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#2   Domenico Tuttisanti   17:10:29 | Montag, 22. August 2011
Die schönsten Bilder vom WJT 2011,
die uns das deutsche TV vorsorglich vorenthält,
damit der Funke der Papstbegeisterung nicht etwa von den
Jugendlichen auf den saturierten deutschen Fernsehzuschauer und „Linkskatholiken“ überspringt:
www.youtube.com/watch?v=lZMeNklEcn0
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#1   kristall   17:04:59 | Montag, 22. August 2011
ES WAR EINE SHOW !!!
Y
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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