Alte Messe
Niederlande: Ist das Ende des altliberalen Winters in Sicht?
Das große Vorbild der altliberalen Konzils-Lümmel von vorgestern erholt sich langsam von den Schrecken des Zweiten Vatikanums.
Erste Messe in der Kirche Sankt Agnes in Amsterdam 2006 auf der Seite fssp.org.
Erste Messe in der Kirche Sankt Agnes in Amsterdam 2006 auf der Seite fssp.org.
(kreuz.net) In den Niederlanden praktizieren noch sieben Prozent der neugläubigen Katholiken ihren Glauben.

Das berichtete die französische Webseite ‘paixliturgique.org’ in einer Aussendung.

Die Webseite stellt fest, daß Mißbräuche und Skandale auch in den Niederlanden nicht aufgehört haben.

Doch die Webseite sieht zugleich kleine Hinweise auf eine Erneuerung.

So würden sich die Vorsteher der neugläubigen Eucharistiefeier im großen und an die liturgischen Normen halten.

Es existiere sogar eine starke Strömung, der Neuen Messe auf Lateinisch vorzustehen.

Stillstand bei der Alten Messe

Bei der Alten Liturgie sieht ‘paixliturgique.org’ wenig Bewegung.

In der Folge von ‘Summorum Pontificum’ wurde nur eine regelmäßige Sonntagsmesse im Alten Ritus neu eingeführt.

Insgesamt gibt es im ganzen Land nur zwei regelmäßige Sonntagsmessen unter der Verantwortung der Diözesen.

Eine wird seit 2006 in Amsterdam in der Pfarrei Sankt Agnes von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus zelebriert.

Dort sind Pater Martin Knudsen (36) und Pater Andrzej Komorowski (36) tätig.

Am Sonntag versammeln sich 120 Gläubige und an Werktagen 20 hochmotivierte Gläubige.

Die andere Messe findet in Utrecht in der Kirche Sankt Willibrord statt – allerdings erst um 17.30 Uhr.

Die Altliberalen – das Saatbeet für die Sedisvakantisten

Von den neunzehn Alten Messen – die in den Niederlanden mehr oder weniger regelmäßig gefeiert werden – stehen nur zehn in voller Einheit mit Rom.

In der Verantwortung der Diözesen sind neben den zwei sonntäglichen Alten Messen noch vier monatliche Sonntagsmessen und vier regelmäßige Wochentagsmessen.

In einem Meßort außerhalb der Verantwortung der Diözese wird die Messe nur gelegentlich zelebriert.

Zwei Meßorte unterhält die Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Die restlichen sechs gehören zu Sedisvakantistengruppe, die ihre beständige Präsenz den altliberalen Konzilswirren in den Niederlanden verdanken.

Alte Messe im Priesterseminar

Ein kleiner Hoffungsschimmer leuchtet in den Priesterseminarien.

In den Seminaren der Diözese Haarlem-Amsterdam und der Diözese s’Hertogenbosch werden die Alumnen in die Zelebration der Alten Messe eingeführt.

Im Seminar von s’Hertogenbosch scheint der Rektor dem Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ wohlwollend gegenüberzustehen.

Dort wurde der aus Deutschland stammende Kirchenrechtler, Hw. Gero Weishaupt, beauftragt, die Alte Messe dreimal wöchentlich zu feiern.

Den Seminaristen steht es frei, an der Messe teilzunehmen.

Der Rektor des Seminars scheint aufgrund seiner offenen und liberalen Haltung in der Vergangenheit unter Druck geraten zu sein.

Interesse bei den Jungen

Seit dem Jahr 2007 erlernte über dreißig – vorwiegend junge – niederländische Diözesanpriester die Zelebration der Alten Messe.

In den Niederlanden gibt es insgesamt 800 aktive Diözesanpriester.

Ein kürzlich von der Diözese s’Hertogenbosch veranstaltetes liturgisches Seminar bestätigte das Interesse der Seminaristen für den Alten Ritus.
      
29 Lesermeinungen
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#29   Tomás   08:50:02 | Samstag, 27. August 2011
Wenn sich Seminaristen für die Messe interessieren, ist dies kein Hoffnungschimmer, weil das bedeutet noch längst nicht, daß diese auch bereit sind, sich zu bekehren.
Die Messe ohne den Glauben ist uninteressant. Auch die Ostschismatiker („Orthodoxen“) feiern die Messe.
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#28   Palmström   16:03:32 | Freitag, 26. August 2011
Der Altar im Bild ist viel zu nahe am Volk, wie können da Hostien gültig konsekriert werden…, wegen der Unreinheit des Volkes…?
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#27   Tomás   22:40:20 | Donnerstag, 25. August 2011
Die Modernisten praktizieren in den Niederlande und weltweit nicht den Glauben, sondern den Irrglaube.
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#26   Dumbledor   21:26:09 | Donnerstag, 25. August 2011
Zitat.„Das große Vorbild der altliberalen Konzils-Lümmel von vorgestern erholt sich langsam von den Schrecken des Zweiten Vatikanums.“
Ja, das war wahrhaftig ein Schrecken. So schrecklich, dass sie ganze Welt davor zittert und derzeit kein anderes Problem kennt.
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#25   monens   12:25:38 | Donnerstag, 25. August 2011
Ein sehr aufschlussreiches Interview mit Prof. Waldstein über die handstreichartigen Vorägnge nach dem Vaticanum II.; sehr interessante Details über die Unrichtigkeit der heute als „Konzilsvorgabe“ gehandelten „Neuen Messe“; sehr empfehlenswert!;
www.razyboard.com/…07921-5992873-0.html
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#24   Gregorius Nazianzenus   08:15:36 | Donnerstag, 25. August 2011
Atzmon, hat Dir das Dein Herr und Gebieter eingeflüstert, der die Heilige Schrift hasst – und fürchtet?
Vade retro, Satana!
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#23   de Boer †   07:58:41 | Donnerstag, 25. August 2011
„Die Webseite stellt fest, daß Mißbräuche und Skandale auch in den Niederlanden nicht aufgehört haben.“
Und ich dachte die Missbrauchsfälle sind so selten, dass sie gar nicht der Erwähnung bedürfen. Dass es sie nun gerade bei uns weiterhin geben soll. Oder um es noch deutlicher zu sagen, etwas das weitergeht muss es vorher schon gegeben haben. Soviel zur hiesigen Propaganda.
Am Rande: 120 Leute in der Hauptstadt, das ist wirklich eine maginale Größe. Da kann man ja mit dem über den Link im Artikel zugänglichen Video nur sagen oranje boven, wir schaffen es, uns gegen die ewig gestrigen zu wehren…
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#22   r.ruhrgebietler   06:44:14 | Donnerstag, 25. August 2011
es glaubt doch keine Seele, dass der claim der konzilsglaubensgemeinschaft sich verkleinert hat!
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#21   KonradGeorg   00:27:45 | Donnerstag, 25. August 2011
# 20 Atzmon

WAS FÜR DÄMLICHE VORWÜRFE AN GREGORIUS NAZIANZENUS.
_
Wie schmeckt es Ihnen, wenn man Sie als extrem vertrottelt bezeichnen würde?
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#20   Atzmon   23:26:18 | Mittwoch, 24. August 2011
An Gregorius Nazianzenus :
.
.
gewaltverherrlichend, homophob, islamopohb, rechtsradikal, frauenfeindlich und
.
.
ANTISEMITISCH
.
Sie sollten sich schämen.
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#19   Gregorius Nazianzenus   23:20:17 | Mittwoch, 24. August 2011
Sockenpuppe,
studieren Sie Epheser 6, 11 ff:
11 Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. 12 Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs. 13 Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt. 14 Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an 15 und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. 16 Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. 17 Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. 18 Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen, …
Und aus diesem Grunde ziehe ich mich jetzt zurück.
Eine gute Nachtruhe wünsche ich.
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#18   clarissa colonia   22:48:10 | Mittwoch, 24. August 2011
Nun, ich kenne mich da nicht so wirklich aus, doch wann war eine Konterrevolution nach erfolgter Levee en masse letztmals erfolgreich gewesen?
.
Aber, vielleicht soll da auch nur ein Präzedenzfall geschaffen werden?
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#17   Sockenpuppe †   22:44:56 | Mittwoch, 24. August 2011
Revolution, aha. Na, dann auf zu den Waffen, Ihr Konterrevolutionäre. Was sind denn Eure Waffen? Argumente sind es nun einmal nicht.
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#16   Gregorius Nazianzenus   22:40:11 | Mittwoch, 24. August 2011
Nein, den Widerstand gegen die Revolution in der Kirche nennt man Konterrevolution
8-)
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#15   clarissa colonia   22:36:37 | Mittwoch, 24. August 2011
„Konterrevolution“ – ts, ts …
.
Nennt man das katholischerseits nicht „Gegenreformation“?
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#14   Gregorius Nazianzenus   22:33:10 | Mittwoch, 24. August 2011
lux in tenebris,
Weihbischof Laun ließ sich kürzlich in einem Artikel in „Kirche heute“ über die revolutionären Neuerungen Johannes Pauls II. aus, und Sie reden von der revolutionären Wende im Pontifikat Benedikts XVI.
Bischof Laun meinte, damit etwas Positives über den kanonisierten Pontifex auszusagen, und merkte nicht einmal, dass er ihm mit dem Wort „Revolution“ das Urteil sprach.
Wenn etwas diese römische Kirche retten kann, dann höchstens eine entschiedene Konterrevolution, aber keine wie immer geartete „Revolution“.
Heutzutage weiß in der katholischen Kirche fast niemand mehr, was katholisch ist, und noch schlimmer: keiner will es wissen.
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#13   Dumbledor   22:24:22 | Mittwoch, 24. August 2011
„In den Niederlanden praktizieren noch sieben Prozent der neugläubigen Katholiken ihren Glauben.“
Seinen Glauben praktizieren oder nicht praktizieren ist ohnehin barer Unsinn. Entweder glaubt man an etwas oder man glaubt eben nicht.
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#12   Krak des Chevaliers   21:59:01 | Mittwoch, 24. August 2011
Das Beispiel Niederlande macht deutlich, dass erst einmal alles, aber auch restlos alles, den Bach herunter sein muss, bevor der Wiederaufbau starten kann. Wichtig sind jetzt gute Bischofsernennungen für das Königreich.
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#11   lux in tenebris   21:25:45 | Mittwoch, 24. August 2011
#8: „…selbst wenn es nur Taktik gewesen wäre, dann wäre es für einen Seelen- Hirten ein Akt der Katastrofalpädagogik gewesen.“
–--
Ach, bester wickerl, Sie sind ein unverbesserlicher Moserer vor dem Herrn. Was hätte denn der Papst in der vollkommen konzilsgeistverseuchten Kirche anderes tun sollen? Das Konzil und seine Folgen anathematisieren?? Was wären die Folgen gewesen??Wäre er damit vor der Geschichte seiner Rolle als Pontifex gerecht geworden? Bei allen berechtigten Wünschen: würde es der Re-katholisierung vielleicht sogar schaden, wenn der Papst zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Messe im alten Ritus feiern würde? Mir scheint, viele Kritiker haben überhaupt noch nicht realisiert, welch revolutionäre, kopernikanische Wende mit dem Pontifikat Benedikt XVI. eingesetzt hat.
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#10   clarissa colonia   21:11:52 | Mittwoch, 24. August 2011
Nun, 120 Gläubige bei der „altgläubigen Euchristiefeier“ offenbaren schon ein dirngendes pastorales Bedürfnis.
.
Wie wollte Walter Ulbricht nochmal mit dem Westen fertigwerden? „Einholen ohne zu überholen“, war doch, glaube ich, seine Devise. Vielleicht wäre das ja auch eine Empfehlung an die Altmeß-Propagandisten?
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#9   Gotthard   21:02:59 | Mittwoch, 24. August 2011
„Am Sonntag versammeln sich 120 Gläubige“
eine enorme Nachfrage in ganz Amsterdam – 780.000 Einwohner!
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#8   wickerl   20:45:36 | Mittwoch, 24. August 2011
Nein bei einem Papst für den der Ritus des Hl. Gregor, der Hl. Pii und des Hl. Petrus der „ außerordentliche“ ist, ist für Altliberalität gesorgt , sie ist geradezu gewährleistet. Noch mehr hätte sich Papst Benedikt mit dieser Regelung nicht in die Karten schauen lassen können, selbst wenn es nur Taktik gewesen wäre, dann wäre es für einen Seelen- Hirten ein Akt der Katastrofalpädagogik gewesen
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#7   andromeda_promethium   20:00:45 | Mittwoch, 24. August 2011
Lümmel?!!?!
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#6   Paul M.   18:53:30 | Mittwoch, 24. August 2011
Werter Mighty Counsellor,
+
die altliberalen, antikirchlichen Klauen verlieren so langsam an „Fesselkraft“…!
Du verstehst schon…
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#5   Mighty Counsellor †   18:49:06 | Mittwoch, 24. August 2011
Aber, Paul M., Du willst damit nicht sagen, dass Du den Lead dieses Artikels verstehst? – Ich verstehe den Lead nicht.
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#4   Paul M.   18:47:51 | Mittwoch, 24. August 2011
Nein, Sefirot!
Kreuz.net lässt sich nicht den Mund verbieten!
Es ist äußerst erfrischend, dass man hier KLARTEXT sprechen darf!
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#3   Mighty Counsellor †   17:57:59 | Mittwoch, 24. August 2011
<Die Webseite stellt fest, daß … Doch die Webseite sieht zugleich …>
.
Eine Website (engl.) ist eine Website (dt.) – und keine Webseite!
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#2   Sefirot   17:53:04 | Mittwoch, 24. August 2011
***Das große Vorbild der altliberalen Konzils-Lümmel von vorgestern erholt sich langsam von den Schrecken des Zweiten Vatikanums.***
Kommentar überfällig…wa?
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#1   SignumSalutis †   17:15:14 | Mittwoch, 24. August 2011
„stehen nur zehn in voller Einheit mit Rom.“ äh- gibt es auch halbe oder 2/3-Einheit mit Rom? So wie „halbschwanger“?
„Die andere Messe findet in Utrecht in der Kirche Sankt Willibrord statt – allerdings erst um 17.30 Uhr.“
Au – das ist auch eine ganz schlimme Zumutung! Müssen alte Messen immer morgens um 6 sein?
SignSal
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