Gomorrhismus
„Papa, wo ist Mama?“
Gestern protestierten 1,5 Millionen Spanier gegen die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats mit Adoptionsrecht. Ein fünffacher Vater: „Jetzt nennen sie meine Familie eine traditionelle Familie. Es ist, als ob meine Familie altmodisch geworden wäre.“
(kreuz.net, Madrid) Am gestrigen Samstag fand in Madrid eine Großkundgebung gegen die Einführung des staatlich anerkannten Homo-Konkubinats mit Adoptionsrecht statt.

Die Organisatoren sprechen von 1,5 Millionen Demonstranten. Links orientierte Medien wollen weniger gesehen haben. Sie berichteten von 500.000 versammelten Menschen.

Unter dem Motto „Die Familie zählt“ zogen die Demonstranten bei 35 Grad Hitze durch das Zentrum der spanischen Hauptstadt.

Die Kundgebung wurde vom ‘Forum für die Familie’ organisiert. Dem Forum gehören zahlreiche, meist katholische Bürgerinitiativen an.

In einer Erklärung forderten die Organisatoren die sozialistische Regierung auf, ihr umstrittenes Homo-Gesetz zurückzunehmen. Das Homo-Konkubinat sei ein „Attentat“ auf die Institution der Familie.

Die Kundgebung wurde von der Katholischen Kirche Spaniens und dem oppositionellen „Partito Popular“ – der Volkspartei – unterstützt.

18 Bischöfe sowie der Generalsekretär der Volkspartei befanden sich unter den Demonstranten.

Die spanische Bischofskonferenz hatte zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren zu einem Protest gegen die Regierung aufgerufen.

Die Demonstration in Madrid verlief in festlicher Atmosphäre mit bunten Luftballons und den Flaggen der verschiedenen spanischen Regionen.

Auf Bannern waren unterschiedliche Sprüche zu lesen:

„Familie = Mann + Frau“
„Eine Mutter und ein Vater für jedes Kind“
„Für das Recht auf einen Vater und eine Mutter“

Kinder trugen Schilder mit folgenden Aufschriften:

„Ich bin kein Experiment“
„Ich will Mama und Papa!“
„Papa, wo ist Mama?“

In der Menge befanden sich auch zahlreiche Priester und Ordensleute.

„Diese Demonstration ist die Antwort der Menschen auf die Provokationen der Regierung“ – meinte ein Priester. Er habe nichts gegen die Homosexuellen, sonder gegen eine staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats, welches die Ehe abwertet.

Der Priester verglich das neue Homo-Gesetz mit dem Dritten Reich: „So wie eine Mehrheit im Parlament heute dieses Gesetz unterstützt, stärkte man damals Adolf Hitler den Rücken.“

Das Gesetz werde nach einer gewissen Zeit das moralische Rückgrat Spaniens und des ganzen Westens brechen.

Eine Klosterschwester, die seit mehr als 30 Jahren in ihrem Orden lebt, beteiligte sich das erste Mal an einer Demonstration: „Wir erleben einen derartig brutalen Angriff auf die Grundfesten der Gesellschaft, daß wir zur Selbstverteidigung schreiten müssen.“

Ein fünffacher Vater aus dem südspanischen Sevilla meinte:

„Jetzt nennen sie meine Familie eine traditionelle Familie und sich selbst eine Familie. Es ist, als ob meine Familie altmodisch geworden wäre. Doch sie ist nicht traditionell, sondern die einzige Form der Familie.“

Die Sozialisten erklärten im Vorfeld der Veranstaltung, daß die Demonstration an dem gesetzlichen Vorstoß nichts ändern werde. Homosexuelle hätten – so die Sozialisten – einen Anspruch auf eine rechtliche Gleichstellung mit den Eheleuten.

Das Gesetz zur Einführung des staatlich anerkannten Homo-Konkubinats mit Adoptionsrecht wurde im April in erster Lesung vom sozialistisch dominierten spanischen Abgeordnetenhaus verabschiedet.

Es wird dem Senat diese Woche vorgelegt und soll noch vor der Sommerpause in Kraft treten.
      
12 Lesermeinungen
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#12   GerdEric   22:14:50 | Dienstag, 21. Juni 2005
Ach Athanasius
Athanasius: GerdEric kennt die Rosarot-Gayfreundliche hl. Schrift ohne Evangelium und Epistel sehr gut.
Leviticus wurde gestrichen?
Ups,
wusste ich nicht,
welches Konziel war denn das?
Einfach mal für die jenigen die als Christen noch glauben an der Lehre der Apostel und des hl. Paulus.
Du sagst es: Einfach mal für die jenigen die als Christen noch glauben an der Lehre der Apostel und des hl. Paulus.
Eben,
es ist die Lehre des Paulus,
nicht die des Juden Jesus.
Jesus hat
weder den Schabbat abgeschafft,
nicht die Speisegebote aufgehoben,
noch GOTTes Verbot des Homosexuellen Umganges
(was absolut nichts mit der Sünde des Missbrauches und der Ausbeutung Sodoms gemein hat) erlaubt,
aber er hat auch Zion nichtr von Jerusalem in das heidnsiche Rom verlegt
(es ist schon Bekenntnis,
dass sich die Römisch-Katholische Kirche Römisch-Katholische Kirche nennt…).
Ich bin umrahmt von Homosexuellen und kenne auch die Verdreher der hl. Schrift, die praktizieren doch als Katholiken erscheinen wollen.
Was würdes Du eigentlich machen,
ohne diese Homosexuellen,
von denen Du umrahmt bist?
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#11   Athanasius   10:20:47 | Montag, 20. Juni 2005
Holy Scripture? Satanic edition, I guess?
GerdEric kennt die Rosarot-Gayfreundliche hl. Schrift ohne Evangelium und Epistel sehr gut.
Leviticus wurde gestrichen?
Einfach mal für die jenigen die als Christen noch glauben an der Lehre der Apostel und des hl. Paulus.
Es geht um eine Verurteilung der Sünde und nicht der Sünder (daran sollten die Rechtgläubigen dann wiederum manchmal denken: mit ‘perversen Schwulen’ lässt sich nicht reden in diesem Stil, ebenso wie ich ihnen den attackierenden Stil der hl. Kirche gegenüber verbiete). Ich bin umrahmt von Homosexuellen und kenne auch die Verdreher der hl. Schrift, die praktizieren doch als Katholiken erscheinen wollen. Geben wir aber nicht der Empörtheit Raum, die ja wie die Unzucht „ex voluntate carnis“ kommt. Wir müssen die wahre Caritas betreiben.
Nil hoc Verbo veritatis verius:
Lectio Ep. B. Pauli Ap. ad Romanos (Röm 1:24-27)
„Deshalb hat Gott sie den unreinen Süchten preisgegeben, damit sie das eigne Leib entehren. Sie haben die göttliche Wahrheit eingewechselt für die Lüge und die Schöpfung angebetet anstatt des Schöpfers; Er sei gelobt in Ewigkeit. Amen. Deshalb hat Gott sie dem entehrenden Treiben des Fleisches überliefert. Ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr eingewechselt für den gegennatürlichen. Ebenso haben die Männer die natürliche Gemeinschaft mit Frauen aufgegeben und sind in Lust zu einander entbrannt: Männen begehen Unzucht mit Männern. So empfangen sie an ihrem Leibe das verdiente Lohn ihres Irrtums.“ – Deo gratias.
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#10   GerdEric   23:19:22 | Sonntag, 19. Juni 2005
hallo Andrija
Andrija: @Gallowglas; unserem homophilen Erleuchteten
Dir sei mal das Buch der Bücher ans Herz gelegt.
Und Du kennst es?
oder doch nur die einseitig römische Auslegung…
Abgesehen davon interessieren mich die Schwulen und ihre Perversionen nicht.
aber das es pervers ist, das weisst Du?
Was weisst denn Du von den Sünden Sodoms?
wobei es bei dem „Verkehr“ dort nicht um Sex geht, sondern eindeutig um Missbrauch,
Unterdrückung,
denn was die Leute von Sodom forderten war keine Liebe.
Doch Missbrauch kann auch sowas sein,
wie das Recht der Ersten Nacht (was im christlichen Europa praktiziert wurde)
Diese ganze moralisch verkommene Indoktrination geht mir auf den Senkel.
Dies Worte würd ich mich hier nicht getrauen zu benutzen, denn da müssten sich auch andere angesprochen fühlen…
Da versuchen einem Lobbyisten solange einzuhämmern das das Verkehrte richtig ist bis man selber glaubt man stammt vom Affen ab, Menschen seien auch nur Tiere und Schwule seien Opfer die gepflegt und gehegt werden müssen damit sie gedeihen.
Davon kann gar nicht die Rede sein,
aber als Menschen anerkannt zu werden,
mit den gleichen Bürgerrechten,
mehr nicht,
und dass Schwule Opfer lange genug waren,
kann wohl nicht bestritten werden.
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#9   Gallowglas   19:19:12 | Sonntag, 19. Juni 2005
@Andrija
Dir sei mal das Buch der Bücher ans Herz gelegt.
Das Teil kenne ich zur genüge, was glaubst du, warum ich kein Christ mehr bin ?
Abgesehen davon interessieren mich die Schwulen und ihre Perversionen nicht.
Sollte dich aber, denn dein Buch, bzw. dein Jesus, schreibt dir vor, dich für deine Mitmenschen zu interessieren … und nicht, um sie zu verleumnen und Lügen über sie zu verbreiten …
Diese ganze moralisch verkommene Indoktrination geht mir auf den Senkel. Da versuchen einem Lobbyisten solange einzuhämmern das das Verkehrte richtig ist bis man selber glaubt man stammt vom Affen ab, Menschen seien auch nur Tiere und Schwule seien Opfer die gepflegt und gehegt werden müssen damit sie gedeihen.
Warum ? Was bitte machen Christen denn anderes, als die Leute von frühester Jugend an zu Indoktrinieren und sie „Auf Linie“ zu erziehen ?
Wer versucht denn den Menschen einzureden, daß z.B. so normale Dinge, wie Sex etwas negatives ist ?
Also, deine Argumentation trifft zwar auf die Kirchen zu, aber nicht für die, auf die du sie anwenden willst …
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#8   Andrija   18:30:07 | Sonntag, 19. Juni 2005
@Gallowglas; unserem homophilen Erleuchteten
Dir sei mal das Buch der Bücher ans Herz gelegt.
Abgesehen davon interessieren mich die Schwulen und ihre Perversionen nicht. Diese ganze moralisch verkommene Indoktrination geht mir auf den Senkel. Da versuchen einem Lobbyisten solange einzuhämmern das das Verkehrte richtig ist bis man selber glaubt man stammt vom Affen ab, Menschen seien auch nur Tiere und Schwule seien Opfer die gepflegt und gehegt werden müssen damit sie gedeihen.
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#7   Gallowglas   17:47:22 | Sonntag, 19. Juni 2005
Unseren Homophobie-Erkrankten hier
sei die Dokumentation „Ich kenne keinen – Allein unter Heteros“ heute um 21.15 Uhr auf 3Sat ans Herz gelegt …
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#6   GerdEric   16:36:38 | Sonntag, 19. Juni 2005
Lieber Athanasius
Hat Dir schon mal jemand gesagt,
dass Faschisten und Nazis nicht das gleiche sind?
Faschisten wünschen eine undemokratische (möglicherweise auch monarchistische),
auf einen starken Führer orientierte Herrschaft.
Zur Legitimation bedient man sich religiöser Gruppierungen,
die den Faschismus den Segen geben.
Nazis wollen eine undemokratische,
auf einen starken Führer orientierte Gewaltherrschaft.
Die keine Meinung toleriert,
sondern nur das Program,
deren erster Punkt die Herrschaft über die Welt ist,
andere Nationen für minderwertig erklärt und diese ausbeutet,
wenn sie diese nicht gar für lebensunwert erachtet.
Zu den Ziele der Nazis gehört es,
Juden und „Zigeuner“ und unwertes Leben auszurotten.
Da man sich selbst zur Religion erhebt,
benutzt man religiöse Gruppen,
die in die Falle gehen.
Kommunisten lehnen Religionen als Opium für das Volk ab,
solange es der Religion darum geht,
das Volk gefügig und zum Kampf für die Freiheit unfähig macht.
(in allen Lagern gibt es Menschen, die Härten mildern wollen, aber auch solche, denen es nur um die eigenen Gelüste geht)
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#5   FioreGraz   16:05:49 | Sonntag, 19. Juni 2005
@Athansius
Nur weil es euch Apostaten nicht gefällt, ist die Zahl noch keine Lüge.
Sicher, das Medien und der Staat weniger draus machen mag ja noch stimmen, aber eine 10er Potenz?
LG
Fiore
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#4   Athanasius   14:58:42 | Sonntag, 19. Juni 2005
Sind ja Nazis, diese Demonstranten.
Auch wenn ihr Linken „Einträger“ hier wiederum die Seite auf der ihr schreibt, diskreditiert und attackiert, bestätigen CBS und ABC die Zahlangaben.
Man kann ja auch davon ausgehen, dass Sprecher einer Sozialistischen Regierung Gegendemonstranten leicht reduzieren wollen, wenn auch das nicht geht.
Ich möcht euch gerne bestätigen, dass solch eine Kundgebung in Deutschland oder Österreich schon unmöglich ist, aber das heisst nicht in Spanien kann’s das nicht geben.
Nur weil es euch Apostaten nicht gefällt, ist die Zahl noch keine Lüge.
Trotzdem muss man aber hinzusagen, dass die Mehrheit der Spanier wahrscheinlich gleichgültig der Homosexuellen Tat zustimmen, während die Mehrheit in Deutschland z.B. weit höher gewesen wäre.
Aber ja: ist ja eine Wiederbelebung des „nazistischen“ Spaniens „Francos“, wie es die Belgische sozialistische Zeitung „De Morgen“ versuchte zu erklären.
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#3   FioreGraz   09:13:36 | Sonntag, 19. Juni 2005
Sonderbar
Allen reden von weniger als 100.000, offizell waren es laut Regierung in Madrid 170.000. Aber es sit schlimm wenn man mit ner Mile rechnet, da macht mal halt gern ne Null hintendran.
LG
Fiore
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#2   Gallowglas   09:08:05 | Sonntag, 19. Juni 2005
Sonderlich glaubhaft sind …
die Zahlenangaben ja nicht gerade, offizielle Pressestellen sprechen ja nur von „ein paar 10000“ christlich orientierte Medien machen 100000 draus, Kath.net legt gleich ein paar Hunderttausen drauf und macht 700000 draus, und Kreuzchen hier, muß das ganze ja nochmal verdoppeln, um nochmehr Effekt zu haschen …
Soviel zur Glaubwürdigkeit …
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#1   Konrad   08:44:26 | Sonntag, 19. Juni 2005
Kundgebung
In Deutschland, der Schweiz und Österreich wäre eine solche Kundgebung undenkbar. Die Provokation der Sozialisten hat zur Formierung eines einheitlichen Widerstandes in Spanien beigetragen. In der „C“DU dagegen breitet sich der Geist des Relativismus weiter aus: siehe die von Dr. Merkel und Dr. Beckstein als Stimmenfang in Großstaädten gelobte „LSU“ (Lesben und Schwule in der Union) oder die immer noch am Tropf der Partei saugende antirömische Einrichtung „Donum Vitae“ des überholten, aber immer noch seine Pfründe hütenden „Zentralkommitee Deutscher Katholiken“.
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