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Sonntag, 19. Juni 2005 10:07
Der Generalvikar vergleicht den Homo-Marsch mit einem Jodelfest
Rund 10.000 militante Homosexuelle propagierten gestern in Luzern die Sünde Sodoms. Die katholische Kirche stellte dem Greuel ein Gotteshaus zur Verfügung. Wer dagegen ist, ist nicht römisch-katholisch. Meinte der Generalvikar.
Rund 100 Gegendemonstranten baten angeführt von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betend und singend um Vergebung für die Frevel der militanten Homos.
Rund 100 Gegendemonstranten baten angeführt von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betend und singend um Vergebung für die Frevel der militanten Homos.
(kreuz.net, Luzern) Am gestrigen Samstag fand in Luzern ein Aufmarsch militanter Homosexueller statt. Die Stadt Luzern liegt am Vierwaldstättersee, der vier Kantone der Innerschweiz berührt.

Zehntausend gleichgeschlechtliche Unzüchtige versammelten sich zu einer umstrittenen Homo-Kundgebung auf dem dortigen Löwenplatz.

Sogar der Stadtpräsident war da. Er bezeichnete die Gegemdemonstranten in seiner Ansprache als „Eiferer“.

Er freue sich über die „Offenheit“, die Luzern und die Schweiz am 5. Juni mit ihrem Ja zur staatlichen Anerkennung des Homo-Konkubinats gezeigt haben.

Daran ließen sich weitere „politische Hoffnungen“ knüpfen.

Andere Redner bedankten sich unter anderem beim katholischen Frauenbund. Dieser setze sich – wie verschiedene andere offizielle katholische Organisationen – seit Jahren für angebliche Rechte militanter Homosexueller ein.

In einer Nebengasse des Löwenplatzes protestierte eine winzige Schar von etwa hundert Katholiken gegen den Homo-Aufmarsch.

Luzern ist historisch eine ganz katholische Stadt.

Auf Plakaten erklärten die Katholiken:
„Die Homosexualität ist ein Frevel gegen Gott.“
„Homosexualität ist heilbar.“
„Sexualität gehört ins Schlafzimmer, nicht auf die Straße.“ oder „Tsunami-Katastrophe läßt grüßen.“

Angeführt von einer Luzerner Faschingsmusik, zogen die sexuell Verdrehten nach ihrer Kundgebung auf dem Löwenplatz durch die Altstadt.

Zwei konkubinierende Frauen winkten aus einer Hochzeitskutsche. Sie kamen frisch vom Standesamt.

Nach dem Umzug feierten die Homo-Ideologen entlang der beiden Ufer der Reuß ein Gelage. Die Reuß ist der Fluß, der durch Luzern führt.

Am Abend versammelten sich militante Homosexuelle zu einem offiziellen und von der katholischen Kirche bewilligten „ökumenischen Gottesdienst“ in der katholischen Franziskanerkirche.

Man wolle sich am „Tag des Festes und der Freude“ auch auf Gott besinnen – erklärte ein Pastor von der katholischen Kanzel.

Im Vorfeld des Greuels im Gotteshaus versuchten mehrere katholische Gruppierungen und Einzelpersonen ein Eingreifen des verantwortlichen Bischofs von Basel, Mons. Kurt Koch, zu erwirken. Der Bischof hielt sich bedeckt.

Dessen Generalvikar, der Dominikanerpater Roland-Bernhard Trauffer, rechtfertigte die Untätigkeit seines Vorgesetzten in einem Interview für die Samstagsausgabe der stark antikirchlichen ‘Luzerner Zeitung’.

Der Umzug der militanten Homosexuellen sei – so der Generalvikar – kein Thema für die Kirche:

„Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um die Demonstration einer bestimmten Personengruppe. Dazu haben wir nichts zu sagen.“ Man würde sich auch nicht zu einer Jodelveranstaltung äußern.

Die Kirche habe ihre Position wiederholt unmißverständlich klar gemacht: „Immer, wenn diese Position in Erinnerung gerufen wird, gibt es einen Aufschrei in der Bevölkerung. Das möchten wir nicht.“

Zur Frage, ob der Bischof von Basel den Gottesdienst in der Franziskanerkirche gutheiße, erklärte sich der Generalvikar für nicht zuständig. Die Verantwortung liege beim örtlichen Pfarrer: „Es ist eine ökumenische Feier geplant, und diese entspricht den entsprechenden Anforderungen.“

Schärfere Worte fand der konziliante Generalvikar gegen die vom verstorbenen Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründete Priesterbruderschaft St. Pius X.:

„Meines Wissens hat sich keine römisch-katholische Gruppe in dieser Sache exponiert.“

Sollte die Priesterbruderschaft St. Pius X. den Gottesdienst stören, so handle es sich um keine römisch-katholische Gruppe.

Gottseidank.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 37 Lesermeinungen:
Donnerstag, 29. Dezember 2005 21:40
gerechter: Störung der Priesterweihe in Econe – Jahresende Jahresrückblick
Man kann sich fragen, was kreuznet bewegen konnte. Mein Beitrag dazu:
mitte Juni endeckte ich kreuznet durch diesen artikel, ich dachte zuerst, die Seite sei ein Witz, dann las ich andere Artikel, es wurde mir übel. Da ich selber in Luzern beim „Homo-Marsch“ gewesen bin und mich beim Anblick der knienden und falsch singenden Pius Brüder tot gelacht habe, entschied ich einen fingierten Kommentar zu diesem Artikel zu schreiben. Eine Freundin, die soeben bei mir war, schrieb einen Brief mit dem selben Inhalt an Pr. Benoît de Jorna , Direktor des Mutterseminars Ecône. Und schon begann eine paranoide Eskalation. Angestiftet durch einen selbst ernannten, der FSSPX nah stehenden Journalist, der meinen Kommentar hier las, eskalierte der Furz zu einer echten Affäre, die hier (leider nur in französisch) vom schon erwähnten Journalist mit Texten, Interviews und Videos dokumentiert wurde. Eine Horde Polizisten und eine noch grössere Horde freiwillige Sicherheitsmänner waren im Einsatz am Tag der Priesterweihe, kontrollierten alle Fahrzeuge nach versteckten „Homos“. Es kamen selbstverständlich keine Alles umsonst! Anscheinend haben die Pius Brüder sich nicht vorstellen können, dass die „Homos“ gar kein Interesse an eine Störung einer Priesterweihe (und noch weniger an die Weihe selbst) haben.
Ja kreuznet hat doch etwas bewegt dieses Jahr. Danke fürs Lachen. Lebe wohl… Tschüss
Donnerstag, 23. Juni 2005 10:09
Athanasius: Anwaltschaft
Schreib direkt an die örtliche Polizei, dass es Gerüchte gibt über eine Störung kirchlicher Zeremonien!

Jetzt mobilisieren.

Die Polizei muss etwas tun. Ich würde den Störefrieden auch warnen vor einer gerichtlichen Verfolgung.
Mittwoch, 22. Juni 2005 11:34
gerechter: Sie treiben es noch schlimmer !
ich habe soeben erfahren, dass die Homos etwas neues planen.

Sie wollen sich wegen dem Gebet der PBSPX in Luzern rächen. Sie wollen am 29. Juni bei der Priesterweihe nach Ecône dabei sein. Es seien schon 3 Cars (davon 1 aus der Romandie) organisiert. Es ist wirklich grässlich.

Was soll man dagegen tun? Kann man das nicht verhindern?
Dienstag, 21. Juni 2005 11:31
Römisch-Katholisch: Ein neuer Versuch
Hier ist der erwähnte Link von kath.net zur Gayparade. http://www.kath.net/detail.php?id=10793
Dienstag, 21. Juni 2005 10:22
daffi: @FioreGraz
Vergebung erbittet man auch in der katholischen Kirche nur von Gott, da nur er Sünden vergeben kann. Alles andere ist Häresie.

Sie beteten den Rosenkranz zu unserer hl. Mutter, damit sie Führsprache bei Ihrem Sohn für diese Menschen einlegt, damit ER ihnen ihre Sünden vergibt.

Liebe(r) Fiore, wir schreiben hier keine Doktorarbeit, bitte nicht mit Wortzerpflügereien anfangen, sondern über den gemeinten Sinn etwas nachdenken, OK?

lg daffi
Dienstag, 21. Juni 2005 09:29
Marcel: Hilfe bei Entsetzlichem
„DU scheinst mir, eine protestantische Auffassung zu haben“
Das wäre entsetzlich!


In der Tat.

Allerdings ist Hilfe nah: die allerseligste Jungfrau Maria hilft (natürlich nicht nur, aber auch) Protestanten und den mehrheitlich protestantisierten Katholiken gerne und führt sie geduldig und zielstrebig ans Ziel: zur einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche und damit weiter weg vom Protestantismus, als man je zu träumen wagte.

Das funktioniert selbst bei jenen, die, wie Sie, grundsätzlich „dialogunwillig“ sind und auf die wahren Worte der Katholiken hier im Forum niemals hören, weswegen bloße Worte hier vergebene Liebesmüh sind.
… wenn man für diese „Dialogunwilligen“ betet und sich über den Unterschied zwischen irdischer Zeitrechnung und der Ewigkeit bewußt ist.

Ich danke der Muttergottes dafür, daß sie Nächsten und mir half, den Grobian Luther ein für allemal zu überwinden.

„Maria hilf“ – bei diesem Stoßgebet läßt sich unsere Mutter der Kirche tatsächlich nicht zweimal bitten.

Oh Maria, Mittlerin aller Gnaden, unbefleckt Empfange, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.
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