Homosexualität
Der Generalvikar vergleicht den Homo-Marsch mit einem Jodelfest
Rund 10.000 militante Homosexuelle propagierten gestern in Luzern die Sünde Sodoms. Die katholische Kirche stellte dem Greuel ein Gotteshaus zur Verfügung. Wer dagegen ist, ist nicht römisch-katholisch. Meinte der Generalvikar.
(kreuz.net, Luzern) Am gestrigen Samstag fand in Luzern ein Aufmarsch militanter Homosexueller statt. Die Stadt Luzern liegt am Vierwaldstättersee, der vier Kantone der Innerschweiz berührt.

Zehntausend gleichgeschlechtliche Unzüchtige versammelten sich zu einer umstrittenen Homo-Kundgebung auf dem dortigen Löwenplatz.

Sogar der Stadtpräsident war da. Er bezeichnete die Gegemdemonstranten in seiner Ansprache als „Eiferer“.

Er freue sich über die „Offenheit“, die Luzern und die Schweiz am 5. Juni mit ihrem Ja zur staatlichen Anerkennung des Homo-Konkubinats gezeigt haben.

Daran ließen sich weitere „politische Hoffnungen“ knüpfen.

Andere Redner bedankten sich unter anderem beim katholischen Frauenbund. Dieser setze sich – wie verschiedene andere offizielle katholische Organisationen – seit Jahren für angebliche Rechte militanter Homosexueller ein.

In einer Nebengasse des Löwenplatzes protestierte eine winzige Schar von etwa hundert Katholiken gegen den Homo-Aufmarsch.

Luzern ist historisch eine ganz katholische Stadt.

Auf Plakaten erklärten die Katholiken:
„Die Homosexualität ist ein Frevel gegen Gott.“
„Homosexualität ist heilbar.“
„Sexualität gehört ins Schlafzimmer, nicht auf die Straße.“ oder „Tsunami-Katastrophe läßt grüßen.“

Angeführt von einer Luzerner Faschingsmusik, zogen die sexuell Verdrehten nach ihrer Kundgebung auf dem Löwenplatz durch die Altstadt.

Zwei konkubinierende Frauen winkten aus einer Hochzeitskutsche. Sie kamen frisch vom Standesamt.

Nach dem Umzug feierten die Homo-Ideologen entlang der beiden Ufer der Reuß ein Gelage. Die Reuß ist der Fluß, der durch Luzern führt.

Am Abend versammelten sich militante Homosexuelle zu einem offiziellen und von der katholischen Kirche bewilligten „ökumenischen Gottesdienst“ in der katholischen Franziskanerkirche.

Man wolle sich am „Tag des Festes und der Freude“ auch auf Gott besinnen – erklärte ein Pastor von der katholischen Kanzel.

Im Vorfeld des Greuels im Gotteshaus versuchten mehrere katholische Gruppierungen und Einzelpersonen ein Eingreifen des verantwortlichen Bischofs von Basel, Mons. Kurt Koch, zu erwirken. Der Bischof hielt sich bedeckt.

Dessen Generalvikar, der Dominikanerpater Roland-Bernhard Trauffer, rechtfertigte die Untätigkeit seines Vorgesetzten in einem Interview für die Samstagsausgabe der stark antikirchlichen ‘Luzerner Zeitung’.

Der Umzug der militanten Homosexuellen sei – so der Generalvikar – kein Thema für die Kirche:

„Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um die Demonstration einer bestimmten Personengruppe. Dazu haben wir nichts zu sagen.“ Man würde sich auch nicht zu einer Jodelveranstaltung äußern.

Die Kirche habe ihre Position wiederholt unmißverständlich klar gemacht: „Immer, wenn diese Position in Erinnerung gerufen wird, gibt es einen Aufschrei in der Bevölkerung. Das möchten wir nicht.“

Zur Frage, ob der Bischof von Basel den Gottesdienst in der Franziskanerkirche gutheiße, erklärte sich der Generalvikar für nicht zuständig. Die Verantwortung liege beim örtlichen Pfarrer: „Es ist eine ökumenische Feier geplant, und diese entspricht den entsprechenden Anforderungen.“

Schärfere Worte fand der konziliante Generalvikar gegen die vom verstorbenen Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründete Priesterbruderschaft St. Pius X.:

„Meines Wissens hat sich keine römisch-katholische Gruppe in dieser Sache exponiert.“

Sollte die Priesterbruderschaft St. Pius X. den Gottesdienst stören, so handle es sich um keine römisch-katholische Gruppe.

Gottseidank.
      
36 Lesermeinungen
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#37   gerechter   21:40:22 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Störung der Priesterweihe in Econe – Jahresende Jahresrückblick
Man kann sich fragen, was kreuznet bewegen konnte. Mein Beitrag dazu:
mitte Juni endeckte ich kreuznet durch diesen artikel, ich dachte zuerst, die Seite sei ein Witz, dann las ich andere Artikel, es wurde mir übel. Da ich selber in Luzern beim „Homo-Marsch“ gewesen bin und mich beim Anblick der knienden und falsch singenden Pius Brüder tot gelacht habe, entschied ich einen fingierten Kommentar zu diesem Artikel zu schreiben. Eine Freundin, die soeben bei mir war, schrieb einen Brief mit dem selben Inhalt an Pr. Benoît de Jorna , Direktor des Mutterseminars Ecône. Und schon begann eine paranoide Eskalation. Angestiftet durch einen selbst ernannten, der FSSPX nah stehenden Journalist, der meinen Kommentar hier las, eskalierte der Furz zu einer echten Affäre, die hier (leider nur in französisch) www.bafweb.com/…e/demo_news_page.php?lp=232&list_id… vom schon erwähnten Journalist mit Texten, Interviews und Videos dokumentiert wurde. Eine Horde Polizisten und eine noch grössere Horde freiwillige Sicherheitsmänner waren im Einsatz am Tag der Priesterweihe, kontrollierten alle Fahrzeuge nach versteckten „Homos“. Es kamen selbstverständlich keine Alles umsonst! Anscheinend haben die Pius Brüder sich nicht vorstellen können, dass die „Homos“ gar kein Interesse an eine Störung einer Priesterweihe (und noch weniger an die Weihe selbst) haben.
Ja kreuznet hat doch etwas bewegt dieses Jahr. Danke fürs Lachen. Lebe wohl… Tschüss
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#36   Athanasius   10:09:28 | Donnerstag, 23. Juni 2005
Anwaltschaft
Schreib direkt an die örtliche Polizei, dass es Gerüchte gibt über eine Störung kirchlicher Zeremonien!
Jetzt mobilisieren.
Die Polizei muss etwas tun. Ich würde den Störefrieden auch warnen vor einer gerichtlichen Verfolgung.
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#35   gerechter   11:34:52 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Sie treiben es noch schlimmer !
ich habe soeben erfahren, dass die Homos etwas neues planen.
Sie wollen sich wegen dem Gebet der PBSPX in Luzern rächen. Sie wollen am 29. Juni bei der Priesterweihe nach Ecône dabei sein. Es seien schon 3 Cars (davon 1 aus der Romandie) organisiert. Es ist wirklich grässlich.
Was soll man dagegen tun? Kann man das nicht verhindern?
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#34   Römisch-Katholisch   11:31:14 | Dienstag, 21. Juni 2005
Ein neuer Versuch
Hier ist der erwähnte Link von kath.net zur Gayparade. www.kath.net/detail.php?id=10793
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#33   daffi   10:22:54 | Dienstag, 21. Juni 2005
@FioreGraz
Vergebung erbittet man auch in der katholischen Kirche nur von Gott, da nur er Sünden vergeben kann. Alles andere ist Häresie.
Sie beteten den Rosenkranz zu unserer hl. Mutter, damit sie Führsprache bei Ihrem Sohn für diese Menschen einlegt, damit ER ihnen ihre Sünden vergibt.
Liebe(r) Fiore, wir schreiben hier keine Doktorarbeit, bitte nicht mit Wortzerpflügereien anfangen, sondern über den gemeinten Sinn etwas nachdenken, OK?
lg daffi
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#32   Marcel   09:29:49 | Dienstag, 21. Juni 2005
Hilfe bei Entsetzlichem
„DU scheinst mir, eine protestantische Auffassung zu haben“
Das wäre entsetzlich!
In der Tat.
Allerdings ist Hilfe nah: die allerseligste Jungfrau Maria hilft (natürlich nicht nur, aber auch) Protestanten und den mehrheitlich protestantisierten Katholiken gerne und führt sie geduldig und zielstrebig ans Ziel: zur einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche und damit weiter weg vom Protestantismus, als man je zu träumen wagte.
Das funktioniert selbst bei jenen, die, wie Sie, grundsätzlich „dialogunwillig“ sind und auf die wahren Worte der Katholiken hier im Forum niemals hören, weswegen bloße Worte hier vergebene Liebesmüh sind.
… wenn man für diese „Dialogunwilligen“ betet und sich über den Unterschied zwischen irdischer Zeitrechnung und der Ewigkeit bewußt ist.
Ich danke der Muttergottes dafür, daß sie Nächsten und mir half, den Grobian Luther ein für allemal zu überwinden.
„Maria hilf“ – bei diesem Stoßgebet läßt sich unsere Mutter der Kirche tatsächlich nicht zweimal bitten.
Oh Maria, Mittlerin aller Gnaden, unbefleckt Empfange, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.
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#31   FioreGraz   08:19:31 | Dienstag, 21. Juni 2005
Vergebung
Und wer’s noch nicht ganz begriffen hat (sttn), sie haben nicht nur die Sünde beim Namen genannt, sonern auch zu unsere hl. Mutter gebetet, um für sie Vergebung zu erflehen.
Vergebung erbittet man auch in der katholischen Kirche nur von Gott, da nur er Sünden vergeben kann. Alles andere ist Häresie.
LG
Fiore
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#30   highnoon †   07:30:47 | Dienstag, 21. Juni 2005
Pfui
DU scheinst mir, eine protestantische Auffassung zu haben,Das wäre entsetzlich!
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#29   MilesChristi   00:29:56 | Dienstag, 21. Juni 2005
@sttn
DU scheinst mir, eine protestantische Auffassung zu haben, mein Lieber.
WAS genau meinst du ?
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#28   Athanasius   22:52:45 | Montag, 20. Juni 2005
na.
und bitte belege wo steht das wir eher mit den Finger auf andere zeigen sollten als Ihnen das Evangelium nahe zu bringen.
Es steht auch da: „steh’ auf und sündige nicht mehr“. Würdest Du das Letzere sagen, oder nicht?
Die Protestierenden haben sich dem Prinzip des Marsches widersetzt, nicht den Marschierenden etwa die ewige Verdammnis zugewünscht.
Ganz im Gegenteil.
Die Purpurstolen lassen vermuten die Priester waren auch bereit Leute die hl. Beichte abzunehmen!
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#27   sttn   21:55:56 | Montag, 20. Juni 2005
@MilesChristi
Was steht nicht drin ? Gib mir die Punkte, die du meinst, sie würden nicht drin stehen, und ich gebe dir die Zitate. OK ? Alles nach guter protestantischen Tradition.
„Protestantische Tradition“? Ist das Deine Tradition?
Bibel: Wo steht das mein Glaube verkehrt ist? Bitte belege wo steht das wir das Evangelium NICHT verkünden sollen und bitte belege wo steht das wir eher mit den Finger auf andere zeigen sollten als Ihnen das Evangelium nahe zu bringen. Denn das habe ich in meinen Beitrag geschrieben.
Und zur Kirche: Les mal den katholischen Katechismus, denn was ich hier geschrieben habe entspricht dem was die katholische Kirche lehrt.
Ob es Dir nun paßt oder nicht.
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#26   MilesChristi   21:40:42 | Montag, 20. Juni 2005
@ sttn
Was steht nicht drin ? Gib mir die Punkte, die du meinst, sie würden nicht drin stehen, und ich gebe dir die Zitate. OK ? Alles nach guter protestantischen Tradition.
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#25   spiritus   21:34:19 | Montag, 20. Juni 2005
Info
Der katholische, sich schwul bekennende Priester ist Lukas Baumann, Brugg AG. Er stand der Andacht vor.
Suchstiwort auch ADAMIM, COOL, das wird seine Haltung zeigen, bzw. beweisen, dass die Sünde in der Kirche nicht benannt wurde, sondern Stärkung für den weiteren „mutigen – sich zur HS bekennenden Weg“ (weg von Christus)!!
gute Reportage dazu www.kath.net/detail.php?id=10793
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#24   Ignatius   19:39:16 | Montag, 20. Juni 2005
Schwupps
„Als erstes würde mich mal interessieren warum mein Beitrag gelöscht wurde.“
… wo dieser doch dein bester war im Sinne der schlafenden Lausbuben, die dann am anständigsten sind. :-)
Mein lieber warmer Bruder, ich wünsche dir viel Gotterkenntnis und somit ein starkes Erwärmen deiner Gottesliebe und daraus folgendes Erkalten im Warmsein.
Gebe dich ganz Gott hin, sage total und bedingungslos JA zu IHM, dann wird alles gut! ER kann jeden heilen, dich, mich, und alle, die nur wollen. Mache dir den Glauben der Kirche zueigen und sieh, wie gut der Herr ist. Die unbefleckte Jungfrau Maria steht uns bei.
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#23   Römisch-Katholisch   17:21:03 | Montag, 20. Juni 2005
Die Mitte
Ein guter und sachlicher Beitrag zur Homoparade und dem Zustand der Kirche Schweiz befindet sich auf kath.net unter folgendem Link: www.kath.net/detail.php?id=10793 Hier wird es auf den Punkt gebracht: Der Kirche Schweiz scheint die Mitte abhanden gekommen zu sein. Was in Spanien möglich ist, sollte doch auch in der Schweiz machbar sein…
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#22   sttn   17:10:03 | Montag, 20. Juni 2005
Wo ist mein Beitrag?
Als erstes würde mich mal interessieren warum mein Beitrag gelöscht wurde. Er enthält nichts was nicht „katholisch“ ist, sondern ich unterstütze in meinen Beitrag die offizielle katholische Haltung. Mag sein das es nicht jeden gefällt, aber damit muß man dorch umgehen können, oder?
@MilesChristi
Ich habe die Bibel gelesen, vermutlich mehr verstanden wie Du, denn was Du schreibst steht definitiv nicht drinnen.
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#21   Dr. Otterbeck   16:05:09 | Montag, 20. Juni 2005
Zu wem sollen wir gehen,
Pelagius; mir ist erinnerlich, dass ich neulich eine sehr konzise kurze Schrift zur Eucharistie wieder auffand und meiner Schwester zu lesen gab. wenn auch aus den 1970er Jahren: Könnten Sie sich vorstellen, Ihre wertvollen Gedanken zu diesem Themenkomlex –- gern auch mit „non p.c.“ Seitenblick auf die aktuelle politisch-moralische Großwetterlage –- auch etwas zu verfassen (ca. 40 Seiten). Wir werden noch Gelegenheit haben, uns darüber auszutauschen.
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#20   daffi   11:14:44 | Montag, 20. Juni 2005
Respekt!
Es ist ein bewundernswerter Mut, gegen 10.000 Homobeführworter eine katholische Gegendemonstration zu machen.
Und wer’s noch nicht ganz begriffen hat (sttn), sie haben nicht nur die Sünde beim Namen genannt, sonern auch zu unsere hl. Mutter gebetet, um für sie Vergebung zu erflehen.
Es ist jedoch traurig, dass nur mehr die kleine Schar der Piusbrüder gegen diese Sünde auftritt, was ist mit den anderen Katholiken in der Schweiz, schweigen sie genauso, wie der Bischof darüber, um ja keine Gegenstimmen aufzuwühlen?
Ist es mit den Bischöfen in der Schweiz auch so weit wie mit unseren Österreichischen? Das der Kirchenbeitragszahler ja nicht durch irgendwelche Katholischen Standpunkte verschreckt werden darf?
Was wird von unserer Amtskirche in einigen Jahrzehnten noch über sein, wenn es jetzt schon nur mehr darum geht es allen recht zu machen, selbst den Homos?
Ist es wirklich nur mehr ein Sozialverein, der auf primär sein Einkommen schaut?
Wo ist der Rest der missionarischen Kirche, die die Wahrheit lehrt und den Irrtum verwirft, die die Seelen heiligt und in den Himmel führt?
Orate fratres, betet wie die kleine Herde von 100 Katholiken, orate sine intermissione.
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#19   Athanasius   10:08:43 | Montag, 20. Juni 2005
Es reicht.
Miles,
Ich stimme Dir zu.
Eine Diskussion ad argumenta ist leider nicht möglich. Anstatt wird der Andere als „Faschist“ usw. bezeichnet und daneben noch mal die hl. Kirche a la „Römische Hure“ und „Intolerante Fanatikerclique“ bezeichnet.
Es reicht für mich jetzt.
Wo man dich nicht hören will, sagt der Herr: „Klopft den Staub von den Füßen und zieh’ weiter.“
Ich finde es sehr fremd, dass die Redaktion bei einigen Kirchenkotzern keine IP-Sperre benutzt, denn all zu oft hat es mit Diskussion nichts mehr zu tun.
(Es ist auch gut, dass alle Tradis auf dem Forum, ich voran, auch selbst mal reflektieren wo wir zuviel und zu attackierend gesprochen haben.)
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#18   MilesChristi   09:58:44 | Montag, 20. Juni 2005
@ Highnoon, @ sttn
Highnoon:
das müßte er tun, sicher ! Es müßte viel mehr über die Sünde gepredigt werden und über den Weg, von der Sünde wegzukommen und zu Gott (wieder)zu finden.
sttn:
Das Evangelium beinhaltet aber auch die klare Verurteilung der Sünde. Du hast es wahrscheinlich nie gelesen, sonst würdest du nicht denken, daß der Herr Jesus Christus der tolle FReund von nebenan ist, der uns sagt, wir sollen lieb zueinandersein und das wär’s – oder daß wir einfach „tolerant“ sein sollten. Er hat nie über „Friede, Freude, Eierkuchen“ gepredigt. Aber was soll’s. Einige von euch (von denjenigen, die sich katholisch bezeichnen) seid schon so weit weg vom Glauben bzw. habt so eine verkehrte Meinung über den Glauben daß eine Diskussion fast unmöglich geworden ist. Ich kann euch nur empfehlen zu lesen, was die Kirche lehrt.
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#17   Benedikt   01:20:21 | Montag, 20. Juni 2005
Zum Text…
„Sexualität gehört ins Schlafzimmer, nicht auf die Straße.“ Welch wahres Wort…
@GerdEric:
Um die Hl. Eucharistie gültig empfangen zu können, darf man
a) nicht mit einer schweren Sünde/ Todsünde belastet sein (dann müsste man vorher beichten) und
b) nicht exkommuniziert sein
c) Außerdem muss man (natürlich) römisch-katholisch sein und an die Lehre der Kirche über die Eucharistie glauben.
Die meisten anderen Vorschriften (Nüchternheit 4 Stunden vor Empfang usw.) wurden nach dem Konzil abgeschafft.
Bezügl. der Fortgeltung jüdischer Reinheitsgebote ist mir nichts bekannt.
Die Priester unterliegen denselben Voraussetzungen. Er muss kein Bad vorher nehmen; die Reinigung der Hände findet als rituelle Waschung (Purifikation) direkt vor dem Beginn der Opferhandlung statt. Messobergewänder (Kaseln) müssen nach neueren Vorschriften zu einem bestimmten Anteil aus Seide sein. Allerdings bezeifle ich stark, dass sich außer dem Vatikan irgendjemand für diese Vorschrift interessiert…
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#16   GerdEric   23:46:42 | Sonntag, 19. Juni 2005
ich hab da mal eine Frage an die Fachleute
wie ist jemand richtig auf den Empfang des Messopfers vorbereitet?
sollte er (oder sie) zuvor zur beichte gehen?
sollte zuvor enthaltsam gelebt sein (den Hohenpriester machte schon ein „Missgeschick“ des Nachts unrein, an den Altar zu treten um das Opfer zu bringen),
darf eine Frau wärend der Periode teilhaben,
darf ein „sterilisierter“ Mann teilhaben (denn dies käme zerquetschten Hoden gleich)…?
Wie ist es mit dem „Priester“,
muss er im linnenen Gewande zum Altar treten?
muss er zuvor ein rituelles Bad nehmen?
(als ehemaliger Protestant kann ich das nicht wissen)
PS.: auch wenn es manchem nicht so scheint, es sind ernsthafte Fargen
Danke
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#15   highnoon †   23:32:02 | Sonntag, 19. Juni 2005
Sünder
Ich werde meinen Pfarrer bitten, in jeder Messe auf die Sündhaftigkeit hinzuweisen:
– des Ehebruchs (sind bestimmt einige in der Messe)
– des Versicherungsbetruges (sind bestimmt einige in der Messe)
– der Masturbation (sind bestimmt einige in der Messe)
– des Alkoholmissbrauchs (sind bestimmt einige in der Messe)
– der Pilleneinnahme (sind bestimmt einige in der Messe)
– der Lieblosigkeit den Kindern gegenüber (sind bestimmt einige in der Messe)
– des Geizes gegenüber einem Armen (sind bestimmt einige in der Messe)
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#13   MilesChristi   22:55:11 | Sonntag, 19. Juni 2005
@ Das Evangelium…
… verurteilt die Sünde (auch die homossexuelle). Wie gesagt : ich denke nicht, daß auf die Sündhaftigkeit eines homossexuellen Lebens während der Versammlung in der Kirche hingewiesen wurde. Die Kirche wurde von der schwulen-lesbischen Propaganda mißbraucht, mit Wissen und Duldung des zuständigen Bischofs.
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#12   highnoon †   22:52:21 | Sonntag, 19. Juni 2005
@MilesChristi
es geht nicht darum, ob ich einen Lebensstil akzeptabel finde oder nicht …
es geht darum, Menschen mit dem Evangelium in Kontakt zu bringen …
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#11   MilesChristi   22:34:22 | Sonntag, 19. Juni 2005
@ Highnoon
Dein Versuch die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Problem abzulenken funktioniert nicht, mein Lieber. Es geht darum, daß bei der Gay Pride oder sonstigen Veranstaltungen (Christopher Street Day etc) Homossexualität als akzeptablen Lebensstil propagiert wird, in anderen Worten: Propaganda für die Sünde. Ich bezweifle, ohne da gewesen zu sein, daß in dieser Versammlung in der Kirche die Homosexualität mit ihrem wahren Namen bezeichnet wurde: als Sünde.
Aber das interessiert dich nicht, oder ?
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#10   highnoon †   22:25:20 | Sonntag, 19. Juni 2005
Verbot?
Welchen Christen muss ein Bischof oder ein Pfarrer einen Gottesdienst verbieten?
Schaut in jede gottesdienstliche Versammlung … Ihr schaut IMMER in eine Versammlung von Sündern …
schaut in jeder Versammlung von Priestern und Bischöfen … ihr schaut IMMER in eine Versammlung von Sündern.
doch es gibt eine Ausnahme: kreuz.net ist eine Versammlung von wenigen Sündern und vielen Heiligen…
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#9   MilesChristi   22:19:08 | Sonntag, 19. Juni 2005
@ Römisch-Katholisch
Ja, mir sind die Eigenschaften der Verhältnisse Staat-Kirche in der Schweiz bekannt. Aber es kann nicht sein, daß dem Bischof die Hände gebunden sind ! Vielleicht hätte er nicht verbieten dürfen, daß in einer der Kirchen seines Bistums so was passiert – was schon ein Skandal ist – aber er hätte den zuständigen Priester maßregeln müssen. Nicht damit androhen, aber einfach t-u-n. Aber es kam soweit ich weiß von ihm nichts. Keine Verurteilung. Gar nichts. Ich schäme mich dafür, daß solche Männer Bischöfe geworden sind. Was wird passieren, wenn die großen Verfolgungen kommen ?? Auf der anderen Seite: es ist gut, daß die FSSPX wieder sozusagen als einzige dagegen protestiert hat. Es zeigt allen, die sehen WOLLEN, wer wirklich für den katholischen Glauben eintritt.
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#8   Römisch-Katholisch   21:29:25 | Sonntag, 19. Juni 2005
@Rosa von Lima und MilesChrist
Der Pfarrer der Franziskanerkirche in Luzern heisst Justin Rechsteiner und ist ein Immenseer Pater. Ob er dem ökumenischen Gottesdienst katholischerseits vorstand weiss ich nicht. Allerdings ist er als Pfarrer dieser Kirche massgeblich verantwortlich, weil er ja sicher sein Einverständnis geben musste.
In dieser Kirche beten auch Laien eucharistischen Hochgebet mit. Das habe ich hier zu meinem Entsetzen selber erleben müssen, als der Pfarrer plötzlich einen Schritt zurücktrat und die Pastoralassistentin Claudia Jaun am Altar ihre Hände ausbreitete und einen Teil des Hochgebetes vortrug. Mittlerweile arbeitet sie in der Pfarrei St. Josef im Maihof, einer sehr progressiven Luzerner Stadtpfarrei.
Zu Bischof Kurt Koch: Wie schon mal gesagt hätte ein bischöflicher Protest nichts genützt, weil gewisse Herren sowieso machen was sie wollen. Und wenn man die speziellen Verhältnisse in der Schweiz, vor allem in der Diözese Basel kennt, dann stellt man fest, dass der Bischof nichts machen kann. Ihm sind die Hände gebunden. Dieser Zustand ist unhaltbar, aber solange die staatskirchenrechtlichen Institutionen der Kirche noch dreinfunken wird das noch so bleiben. Es ist allerdings nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses System zusammenfällt.
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#7   MilesChristi   19:05:25 | Sonntag, 19. Juni 2005
Schande
Es ist eine Schande, aber nicht nur für die Schweiz.
Es ist eine Schande für die Kirche, für den Bischof von Basel der sich in Schweigen hüllt und nicht den Mut hatte, dagegen zu protestieren.
Das zeigt allen, die sehen wollen, wie tief die Krise innerhalb der Kirche ist: jeder darf (fast) alles machen, was er will. Auch die Räume einer Kirche für so was öffnen.
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#6   Rosa von Lima   18:54:29 | Sonntag, 19. Juni 2005
Franziskanerkirche
Weit haben wir es gebracht, wirklich, wir Schweizer Katholiken! Was würde wohl ein Bruder Klaus dazu sagen? Ueber den Pfarrer katholischerseits, der beim oekumenischen „Gottsdienst“ dabei war, hört man überhaupt nichts. Wie ist denn sein Name?
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#5   FioreGraz   13:55:10 | Sonntag, 19. Juni 2005
@Pelagius
Wenn demnächst eine Neonazigruppe in einer katholischen Kirche der „Vorsehung“ für ihre brüderliche Verbundenheit danken und das in einem ökumenischen Gottesdienst (der auch allen Anforderungen des Generalvikars Trauffer O.P. genügt) ausdrücken will, wird man das gestatten?
Die Gefahr besteht weniger da ja die Naziideologie im Gegensatz zum Christentum die brüderliche Verbundentheit unter den Christen egal welcher Hautfarbe ablehnt. Deswegen können Nazis keine Christen sein und deshalb werden sie auch in einer Kirche keinen Gottesdienst feiern.
LG
Fiore
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#4   Pelagius   13:47:10 | Sonntag, 19. Juni 2005
Konsequenzen
Vorsicht, jetzt wird’s politisch inkorrekt:
Wenn demnächst eine Neonazigruppe in einer katholischen Kirche der „Vorsehung“ für ihre brüderliche Verbundenheit danken und das in einem ökumenischen Gottesdienst (der auch allen Anforderungen des Generalvikars Trauffer O.P. genügt) ausdrücken will, wird man das gestatten?
Ich denke, nach den gestrigen Ausschreitungen müßte man es.
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#3   Konrad   12:32:19 | Sonntag, 19. Juni 2005
Luzern, Franziskanerkirche
Das Ganze ist ein Beweis der Schwäche des übriggebliebenen Schweizer Katholizismus. Natürlich muss sich der Generalvikar nicht zu einer schamlos-dekadenten CSD-Gruppe äußern, aber er hätte die Pflicht, für ordentliche und nicht instrumentalisierte ökumenische Gottesdienste zu sorgen. So ist es eine bleibende Schande für eine Kirche (wohl die schönste in ganz Luzern!) , in der seit Jahrhunderten Christen gebetet und geopfert haben.
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#2   FioreGraz   12:08:48 | Sonntag, 19. Juni 2005
@highnoon
Militant, wird seitens kreuz.net jeder „Abweichler“ bezeichnet, der seine Meinung bzw. für sein Recht auch noch „organisiert“ vorgeht. Sprich jede Meinungskundgebung von abweichlern ist für kreuz.net militant. Sprich es ist sehr leicht erkennbar das kreuz.net die Meinungsfreiheit hochält solange es die „echte Meinung“ ist.
LG
Fiore
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#1   highnoon †   11:58:32 | Sonntag, 19. Juni 2005
militant
worin zeigte sich, dass da gestern militante Menschen demonstrierten? Aus dem Artikel geht das nicht hervor.
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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