Ein Vorbild für die Reform der Reform? + Kanadischer Kardinal verstorben + Die Bischöfe können auch scharf – sofern sie die Mächtigen auf ihrer Seite haben + Diözese will Ehebruch zur Tugend erklären + Bischof empfängt Ungehorsams-Priester
Spanien. Die Päpstlichen Liturgien am Weltjugendtag hätten
ein „tiefes religiöses Gefühl“ gezeigt. Das meinte der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Antonio
Kardinal Cañizares Llovera, in der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’. Der Kardinal glaubt,
daß die Riten am Weltjugendtag in Madrid „ein Vorbild“ für künftige Massen-Konzelebrationen mit Jugendlichen
wären. Der Weltjugendtag lasse laut Kardinal Cañizares die wirkliche Bedeutung der kirchlichen Liturgie
spüren.
Kanada. Am Freitag starb der kanadische
Kardinal Aloysius Matthew Ambrozic (81) nach einer langen schweren Krankheit. Kardinal Ambrozic war von
1990 bis 2006 Erzbischof von Toronto. Er erblickte 1930 in Slowenien das Licht der Welt. 1945 emigrierte
seine Familie nach Österreich und 1948 nach Kanada. Nach seiner Priesterweihe dozierte er Neues Testament
an der Theologischen Hochschule von Toronto. Paul VI. ernannte ihn im März 1976 zum Weihbischof in Toronto.
Johannes Paul II. erhob ihn im Mai 1986 zum Koadjutor und 1990 zum Erzbischof der Stadt.
Die Bischöfe
können auch scharf – sofern sie die Mächtigen auf ihrer Seite haben
Schweiz. Derzeit lanciert die bürgerliche
‘Schweizer Volkspartei’ die Initiative „Masseneinwanderung stoppen“. In einem Inserat hieß es im Plural
„Kosovaren schlitzen Schweizer auf“. Mehrere Zeitungen lehnten das Inserat ab. Sie verlangten die Formulierung
im Singular: „Kosovare schlitzt Schweizer auf“. In der Tageszeitung ‘Sankt Galler Tagblatt’ erschien die
Anzeige in der ursprünglichen Form. Die bisher unbekannte Medien- und die Migrationsfachstelle der Schweizer
Bischofskonferenz bewertete das Inserat als „Volksverhetzung“: „Die Publikation dieses Hetzinserates stellt
einen erneuten Dammbruch in der politischen Kultur der Schweiz dar“. Das ‘Sankt Galler Tagblatt’ entschuldigte
sich, daß das „Hetz-Sujet unkontrolliert den Weg ins Blatt fand“.
Diözese will Ehebruch zur Tugend
erklären
Österreich. Die österreichische Diözese Gurk-Klagenfurt ist bereit, von den Forderungen
der altliberalen ‘Pfarrer-Initiative’ besonders über „Angebote für wiederverheiratete Geschiedene“ zu
reden. Das sagte der Ordinariatskanzler Jakob Ibounig am Dienstag vor dem ehemaligen ‘Reichssender Wien’.
Bischof in der Diözese Gurk-Klagenfurt ist der altliberale Mons. Alois Schwarz (59).
Bischof empfängt
Ungehorsams-Priester
Österreich. Im der Diözese Gurk-Klagenfurt sind nur sechzehn Priester Mitglieder
der altblieralen ‘Pfarrer-Initiative’. Darüber berichtet der ehemalige ‘Reichssender Wien’. Am Montag
werden sie von Bischof Alois Schwarz in Audienz empfangen.
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133 Lesermeinungen
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#135 Thomasius 08:29:12 | Dienstag, 30. August 2011
#121 KonradGeorg >Wer ohne zeitgeistigen Denkschaden durchs Leben geht, kann erkennen, daß die göttliche
Forderung nach kultischer Reinheit bereits für den Stamm Levi gilt.< Zur Klarstellung: Der direkte Dienst
am Altar wurde nur von einer Untergruppe der Leviten, den Kohanim, ausgeübt; diese gelten als direkte
Nachfahren Aarons, der selbst Levit war. Mit dem Ausdruck „Leviten“ sind heute meist nur die gemeint,
die keine Kohanim sind. Die Kohanim haben bei der Torah-Lesung wiederum Vorrang vor den anderen Leviten,
sie sprechen einen besonderen Segen in der Synagoge, und für sie gelten besondere Ehe- und Reinheitsvorschriften.
So dürfen sie nach religiösem Recht, das in Israel auch als staatliches Recht anwendbar ist, beispielsweise
keine Nichtjüdin, Konvertitin oder geschiedene Frau, sondern nur eine jüdisch geborene Jungfrau heiraten.
Hat also mit dem Zölibat nicht das geringste zu tun. Immer diese Lügner, die sich als „große Weise“
ausgeben.
#134 Pepe Achdaj 20:56:40 | Montag, 29. August 2011
Jesus hat sicher aus gutem Grunde jemanden als Fels, als Kirchenfels, berufen, der verheiratet war. Er
hätte ja auch jemand berufen können, der unverheiratet war. Oder eine Frau. Aber Jesus entschied sich
für einen verheirateten Mann. Wenn die Tatsache, dass von der Frau von Petrus nicht geschrieben wurde,
gefolgert werden muss, dass sie früh gestorben ist, könnte ja auch jemand, der Jesus nahe gestanden
ist, früh gestorben sein, denn davon steht auch nichts geschrieben. . Genau, Lycobates: EIN MAL verheiratet
sein DARF. Und die Kirche machte daraus: KEIN MAL verheiratet sein DARF. Das Spiel „Stille Kirchen-Post“
hat viele solcher Beispiele. . „seit immer“ ist eine wohl klingende Formulierung, die dafür spricht,
dass Zeitreisen möglich sind. . Und wie wir wissen, ist es bei einem evangelischen Priester, der zum
katholischen Glauben konvertiert, auch im Westen kein Weihehindernis. . Und wie wird bei dem vom evangelischen
zum katholischen Glauben konvertierten Priester sichergestellt, dass er enthaltsam lebt und das seine
Frau auch so hält? Was passiert, wenn die Gattin wider Erwarten schwanger wird?
#129 Pepe Achdaj . Der heilige Apostel Petrus war zwar verheiratet (seine Frau ist aber vermutlich früh
gestorben, da in Mt. 8 und Parall. nur die kranke Schwiegermutter erwähnt wird), aber als der Herr ihn
rief (Mt. 4,18-20). verließ er „alles“ (Lk. 5,11), auch die Ehefrau (vgl. Mt. 19,27-29), um Ihm zu folgen.
Und dabei blieb es. Zu den viel beschworenen begleitenden Gehilfinnen bzw. Dienerinnen erwähnt in 1Kor.
9,5, wurde hier bereits ausführlich diskutiert im Januar 2011. Der Apostel Paulus schreibt an seine Schüler
Titus und Timotheus nicht, daß ein Bischof (bzw. Priester) oder Diakon, einmal verheiratet sein *soll*
(er war ja selber nicht verheiratet, und Titus und Timotheus trotz ihrer Jugend auch nicht), sondern,
daß ein Priester bzw. Diakon (nur) einmal verheiratet sein *darf*; d.h. daß eine Heirat nach der Berufung
bzw. Weihe nicht möglich ist, nur ggf. eine (1!) Heirat vor der Weihe, bzw. u.U. die Fortführung derselben
nach ihr. Oportet episcopum esse continentem (Tit. 1,8), ἐγκρατῆ, enthaltsam. So hat es die Kirche
immer gehalten. . Diese bestehende einmalige Heirat (falls vorhanden) ist allerdings, nach Kirchenrecht,
für Diakone und Priester nur im Westen, für Bischöfe in Ost und West, seit immer ein einfaches Weihehindernis
(CIC 987 2°), das u.a. durch separatio tori et mensae behoben werden kann, in selteneren Fällen durch
Dispens vom Zölibat (dies aber nie für Bischöfe). Aber wie gesagt: Non omnes capiunt verbum istud,
sed quibus datum est. (Mt. 19,11).
#128 Lycobates >12 Ja, es gibt Eunuchen, die von Geburt an so waren, und es gibt Eunuchen, die von Menschen
zu solchen gemacht wurden, und es gibt Eunuchen, die sich um des Himmelreiches willen selbst zu solchen
gemacht haben. Wer das fassen kann, fasse es!< So hat sich Origines selbst entmannt. Paulus ist meines
Erachtens nicht der Herr jesus Christus. Irre ich mich da?
#131 Pepe Achdaj 16:58:33 | Montag, 29. August 2011
Actinobacillus von und zu actinomycetemcomitans a. D.: Das wird die Altgläubigen aber gar nicht freuen.
Diese Schleckereien an dem einen oder anderen traditionellen Bazi hat so viele lange Jahre viele Altgläubige
gefreut, aber heutzutage muss ja jeder aufpassen, weil ja alles entdeckt wird. Die Untersuchungsmethoden
sind inzwischen viel moderner und wirksamer geworden. Dass es heutzutage so gefährlich ist, jüngere,
moderne Bazis zu schlecken, liegt also an einer Umbenennung. Die Europäische Freimaurer-Union gönnt
den Altgläubigen aber auch wirklich kein Zuckerschlecken. . Wenn Petrus, der Fels der Kirche verheiratet
war, und Jesus sich für einen Verheirateten als Fels der Kirche entschieden hat, und in Timotheus steht,
dass ein Diakon und Bischof ein mal verheiratet sein soll, braucht man viel intellektuelles Geschwurbel,
um zu definieren, dass Jesus lieber einen Fels berufen hätte, der unverheiratet ist und bleibt. . Aber:
Alles ist möglich! Toyota (TM)
#125 Pepe Achdaj Weil der Keim kürzlich in Aggregatibacter actinomycetemcomitans umbenannt wurde. Die
altgläubigen haben immer noch ein Recht auf ihre Zahnfleischfäule und speziell auf eine Endocarditis,
aber halt nicht mehr mit einem traditionellen Keim, der leider ausser Dienst ist, sondern mit einem modernistischen.
Ein herzliches Servus von der Ostschweiz ins Tirol
#127 Pepe Achdaj 15:05:43 | Montag, 29. August 2011
Hallo, Actinobacillus von und zu actinomycetemcomitans a. D.: Warum bist Du eigentlich außer Dienst?
Haben nicht auch Altgläubige ein Recht auf Parodontose? Danke für das Kompliment. Aber die Altgläubigen
können darüber gar nicht lachen. Denn es sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Mittelalters aus
1570, die ewig-gültig sind und da hat Frau Adelgune auch abgeschrieben, um ihre wissenschaftliche Studien
(Befragung ihres besten Freundes, der durch exgax fast geheilt ist) ein Faltblatt drucken zu lassen. .
Gruezi nach Tirol. Jawohl!
Es solle auch heute Eltern ihre Kinder verkommen lassen und die Schuld bei anderen suchen. Hier ein bericht:
Die Geschichte vom Anderl von Rinn ist schon recht seltsam. Da soll 1462 ein dreijähriges Kind bestialisch
von Juden ermordet worden sein (nachdem der Vater es ihnen – ohne Zustimmung der Mutter – verkaufte!)
und der Vater starb vor Gram auf der Stelle. Ein Christenkind von Juden hingemetzelt! Gab es daraufhin
einen Aufschrei des gläubigen Volkes in Nordtirol? Nein. Gab es eine Morduntersuchung? Nein. Hat man
die Täter gefasst, die sich noch auf Tiroler Gebiet befunden haben mussten? Nein. Sie sollen aus Nürnberg
gewesen sein. Hat man später beim Nürnberger Rat um Auslieferung der Verdächtigen angesucht? Nein.
Keinerlei Aufruhr, keinerlei Volksempörung. Gar nichts. Außer dass in einer tiroler Familie ein kleines
Kind unter nicht geklärten Umständen ums Leben kam und man in der Öffentlichkeit kein Aufhebens davon
machte. Und die Sippe des Kindes hat wohl eine Geschichte erfunden, um sich von der Schuld an dessen Tod
freizusprechen.
Ich habe auch noch ein paar Vorschläge für ein paar Plakate . – Ausländer bauen für SVP Rassisten
Wohnungen und Strassen – Ausländer putzen im Spital die Hintern von SVP Rassisten, die von Ausländern
operiert wurden – Ausländer pflegen die dementen Eltern von SVP Rassisten. – Ausländer bringen ihr gesuchtes
Fachwissen ein, damit die SVP Rassisten von der erhöhten Wirtschaftsleistung ihres Heimatlands profitieren
können – Ausländer servieren den SVP Rassisten die Menues, damit die SVP-Spatzenhirne genügend Kalorien
bekommen und so weiter hetzten und verleumden können. . Wer mehr wissen will über die Personenfreizügigkeit
der EU und deren wirtschaftlichen Effekte empfehle ich folgende Seite: www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/Arbeitsmarkt_als_Spielball_der_Einwanderungsdebatte_.html?cid=30326174
#123 KonradGeorg 11:48:02 | Montag, 29. August 2011
# 108 Palmström Wer ohne zeitgeistigen Denkschaden durchs Leben geht, kann erkennen, daß die göttliche
Forderung nach kultischer Reinheit bereits für den Stamm Levi gilt. – # 120 Tomas Könnte es sein, daß
in der Jüngergemeinschaft die Bedeutung der Enthaltsamkeit so selbstverständlich war, daß man darüber
kein Wort verlor? Auf einem Konzil um 400 herum wurde zu diesem Thema gesagt: „…, wie es von Anfang
an gehalten wurde.“
Christus hat den Zölibat nicht vorgeschrieben, aber empfohlen und hat ihn selbst praktiziert. Aus diesem
Grund lebt der Priester – wie der Hoher Priester Christus – in dem lateinischen Teil der Kirche aus religiösen
Grunden ehelos. Die Tatsache, daß der Zölibat vielen Menschen in dieser sexsüchtigen Gesellschaft ein
Dorn im Auge ist, ist kein Grund, um diese Pflicht, die von keinen echten Priester als Zumutung empfungen
wird, aufzuheben. Daß die „Priester“ der Konzilsseke, die keine sind, keinen Grund haben, um zölibater
zu leben ist richtig.
Zum WJT Wiener Erzbischof beim Ratzinger-Schülerkreis: Das jüngste Jugendtreffen in der spanischen Hauptstadt
habe wie eine „Injektion neuer Hoffnung“ gewirkt. Hoffentlich war es nicht eine Rausch – Injektion, die
tolle Gefühle produziert, dann aber die Wirkung verliert und Entzugserscheinungen hinterlässt.
#120 KonradGeorg 01:21:31 | Montag, 29. August 2011
catholik # 118 – >>> Du lieber Herrgott, wenn es nur lauter solchene gäbe (aufdringliche ALTGLÄUBIGE
Fixierungen), dann könnt einem der ganze gute Glauben zuwider werden. <<< – Dann muß man Sie also zu
den Neugläubigen, den Neukatholischen rechnen? Dann sind eher Sie ein Sektierer, als die Altgläubigen.
– Der „Geist des Konzils“ ist nicht identisch mit dem Heiligen Geist. Er hatte eine ganz andere Vorstellung
von Kirche: Die haben wir jetzt, gespalten.
Du lieber Herrgott, wenn es nur lauter solchene gäbe (aufdringliche altgläubige Fixierungen), dann könnt
einem der ganze gute Glauben zuwider werden. . Gute Nacht
Woher kommt nur diese aufdringliche „altgläubige“ Fixierung auf die Individualmoral, während man die Sozialmoral eher für eine quantité négligeable hält?
Palmström, mit ihrer psychopathischen Abschafferei seit dem Konzil hat die Katholische Kirche bisher nur eins erricht: sich selbst fast gänzlich abzuschaffen. Da wollen wir doch mal langsam zur Besinnung kommen und nicht auch noch die letzten Kronjuwelen für ein leichtes Leben den Schweinen geben, gell. Ihr Konzept ist abgelehnt!
MöchtegernPIus 5. „Gott sieht alles“… Im Himmel droben sitzt ein imponierend überlebensgroßer Greis
mit einem riesigen grauen Vollbart und alles sehenden Augen … und hat nichts anderes zu tun, als die
menschlichen Sexualverahltensweisen seit Adam zu observieren …
#113 Pepe Achdaj 00:26:54 | Montag, 29. August 2011
Und da Gott alles sieht, sieht er auch in die rabenschwarzen Herzen von Typen, die Hetze als Liebe ausgeben
und Hass als Gerechtigkeit und sich selbst als Gerechtigkeitsoberapostel verkaufen. Das sollten sich die
Gerechtigkeitsfuntasten mal hinter die Ohren schreiben oder vielleicht hinter die Binde gießen.
@AMG Nichtssagend wie immer deine Antworten. @catholic „Was in römisch katholischen Kirchenschlafzimmern
geschieht, wird wohl was anderes sein als in den orientalisch-katholischen Schlafgemächern“ Na ich weiss
nicht da wird wohl genauso gepoppt. Aber es stimmt das geht niemanden was an.
Kirche hängt nicht vom Zölibat ab…aber das Zölibat von der Kirche. Wenn die Kirche die Einrichtung nicht mehr will, braucht sie diese nach einem Jahrtausend nur abzuschaffen… marsch in die Mottenkiste auf glücklichere Jahrtausende, ohne die Quälerei…
#109 Pepe Achdaj 00:21:45 | Montag, 29. August 2011
Die Kirche hat eine eigene Abteilung für Forschungen und Empfehlungen für das heimische und fremde Schlafzimmer.
Kirchliche Experten haben hierfür Empfehlungskataloge erartbeitet in jahrhunderte langer akribischer
Arbeit fanden sie heraus, dass das Rückenmark schwinet, wenn man onaniert, man nur 1000 Schuss frei hat
und alles was ohne den ehelichen Segen stattfindet in die Hölle führt. Diese wissenschaftlichen Empfehlungen
werden grundsätzlich durch Kurz- oder Langoffenbarungen abgesichert. Alle sollten sich danach richten.
Was in römisch katholischen Kirchenschlafzimmern geschieht, wird wohl was anderes sein als in den orientalisch-katholischen
Schlafgemächern. . Niemand gehts was an.
@Ernst Schneider Wer die Wahrheit annimmt wird sein Leben daran ausrichten; wer sie nicht annimmt wird
sein Leben nicht daran ausrichten. Das hat mit dem heutzutage nichts zu tun, sondern mit dem Verstand
und dem Herzen.
Zur Richtigstellung: Ich achte jeden Menschen, der charismatisch das Zölibat lebt, etwa Mönche, Nonnen
usw. Aber ich weiß aus kirchlicher Erfahrung, wie sehr Menschen unter einem mittelalterlichen Zölibatsgesetz
leiden, und wie es jahrhundertelang umgangen worden ist … wie es zum Fetisch gemacht wird. Es geht um
die Evangelisation und nicht um die Zölibation, die weder Jesus noch Paulus gefordert hat. Was „Pornojäger“
verkündet, hat schon Paulus schlicht „Lehre von Dämonen“ bezeichnet. Kann er im NT nachlesen, der Herr
Porno-Siebengescheit.
„ … die … die Lehre Christi (und damit auch den Zölibat) den Lenden opfern wollen, weil sie von der
eigenen Geilheit besiegt sind …“ . Nun, in mindestens 20 der 23 katholischen Kirchen gilt seit altersher
eine andere Zölibatsdisziplin als in der lateinischen Kirche. Und doch sind diese Kirchen alle ebenso
katholisch, wie ihre Kleriker gültig den ordo sacer empfangen haben. . „Katholisch“ ist vielleicht doch
größer, als Sie es fassen können …
Nee die interessieren sich nur dafür wer wann mit wem und warum schläft. Wer welche Körperteile in welche Körperöffnungen steckt usw. Daran sind gerade die Fundis, und dazu gehören sie in meinen Augen auch, immer sehr interessiert. Warum? Keine Ahnung, vielleicht weil sie selbst kein erfülltes Sexualleben haben? Sich daran aufgeilen? Ich weiß es nicht, aber fällt doch immer wieder hier auf.
@BigBang: Die Antwort des Pornojägers: Wer wühlt denn bitteschön in Unterhosen? Die Homoverwirrten?
Die Heterounzüchtigen? Die, die wie „Catholic“ die Lehre Christi (und damit auch den Zölibat) den Lenden
opfern wollen, weil sie von der eigenen Geilheit besiegt sind? Die modernen Folterknechte (Sadomaso-Jünger)?
Das kann schon sein. Die Kirche Christi und ihre Bewahrer (die Bruderschaft Pius X sicher nicht.
Na, werter pornojäger, wer sich hier wie gut in wessen Leibwäsche auskennt; diese Frage scheint mir – namentlich auf Ihre Person bezogen – abschließend noch nicht geklärt …
@„Catholic“ Christus selber hat gegen die Unzucht gepredigt. Das ist Herrn Catholic sicher fremd. Der
Pornojäger kämpft gegen Sünde und Pervertierung, genauso wie so viele Heilige und auch der Märtyrer
Martin Humer dagegen gekämpft haben. Herr „Catholic“ betet sicher lieber seine Unterhose als Christus
an. – der Pornojäger
Was treibt die jungen Katholiken aus der Kirche ? 1. Die Amtskirche hält sich nicht an die Menschenrechte.
Frauen werden nicht als gleichberechtigt behandelt. Kein Priesteramt für Frauen. Viele junge Frauen treten
aus dem „Männerverein“ aus. 2. Der Beruf römisch katholischer Priester wird von der Zölibatspflicht
abhängig gemacht. Verheiratete Diakone sind Geistliche 2.Klasse. Tausende junge Männer treten wegen
der Sexualfeindlichkeit alter Kirchenherren aus. 3. Priester und Laien haben nichts wesentliches zu sagen.
Bischöfe verhalten sich als diktatorische Hierarchen. Priester gehen teilweise in den inneren Widerstand.
Laien kehren der Kirche für immer den Rücken. . Die einzige Chance ist Offenheit, Ehrlichkeit, Gleichberechtigung.
Die anstehende Kirchenreform bewegt weiter die Gemüter: Kirchen-Streit: Gegen die Unehrlichkeit in den
eigenen Reihen Anstatt gegenüber Vertretern der „Pfarrer-Initiative“ eine Einheit zu beschwören, die
nicht mehr existiert, sollte sich Kardinal Schönborn endlich selbst für Reformen einsetzen – oder sein
Amt zurücklegen – Von Anton Kolb derstandard.at/…n-den-eigenen-Reihen
@Anaritha Kanonisationen gehören nach vorherrschender Auffassung zum „sekundären Gegenstand der Unfehlbarkeit“.
Primärer Gegenstand der Unfehlbarkeit sind die formell geoffenbarten Wahrheiten der christlichen Glaubens-
und Sittenlehre, sekundärer Gegenstand nicht formell geoffenbarte Wahrheiten der christlicchen Glaubens-
und Sittenlehre, die aber mit der Offenbarungslehre eng zusammenhängen. Auch der Kommentar der Glaubenskongregation
von 1998 zur „Professio Fidei“ bezeichnet Kanonisationen als „facta dogmatica“, d.h. „Wahrheiten, die
nicht als von Gott offenbart verkündet werden können, aber aufgrund geschichtlicher Notwendigkeit mit
der Offenbarung verbunden und endgültig zu halten sind“
Eben gelesen: Der „Aufruf zum Ungehorsam“ der Pfarrer-Initiative um Helmut Schüller bedeutet eine dramatische
Zerreißprobe für die katholische Kirche in Österreich. Zwar spricht noch niemand offen von Spaltung,
doch selbst hohe Würdenträger fragen sich mittlerweile, ob sie de facto nicht schon erfolgt ist. Von
Emil Bobi www.profil.at/…60/305449/kirche-das
der Pontifikat von Benedikt XVI. entwickelt sich immer bedenklicher, mir fällt mehr und mehr das Wort Katastrophe ein, am Vorgänger kann es ja nicht liegen, den hat er ja selbst selig gesprochen
@ Tomás # 69 „… daß das Opfer nach jüdischen Ritual ermordet wurde.“ Wie wird eigentlich nach jüdischem
Ritual gemordet? Wer mordet nach jüdischem Ritual?
@ Tomás # 69 „Was stimmt nicht an den Aussagen von Kaplan Melzer?“ Die Frage ist kurz: die Antwort wäre
sehr lang. Vielleicht soll ich Ihnen demnächst noch beantworten, was an Hitlers „Mein Kampf“ nicht stimmt?
. „Ganz entscheiden in dem Fall von Judenstein ist die Tatsache, daß das Opfer nach jüdischen Ritual
ermordet wurde.“ Woher wissen Sie das? . „Woher wissen Sie und Herr Eder, daß die Deggendorfer Zeugen
gefoltert wurden?“ Ich weiß das nicht und habe nicht behauptet, es zu wissen. Ich habe Sie gefragt, ob
Sie sicher sind, daß die Zeugen nicht gefoltert wurden. Merken Sie den Unterschied? Was Herrn Eder betrifft:
er hat eine Dissertation geschrieben. Es steht Ihnen frei, nachzuprüfen, ob er wissenschaftlich sorgfältig
gearbeitet hat, ob er die Zeugenaussagen herangezogen hat oder nicht und wie er sie bewertet hat. Jeder
Jurist wird Ihnen bestätigen, daß Zeugenaussagen nicht unbedingt richtig sein müssen. . „… Grund
kann der „Bischof“ von Innsbruck nicht hergehen …“ 1961 hat Rom die Erlaubnis entzogen. Danach MUSSTE
der Bischof wohl „hergehen“ und konnte das Treiben nicht einfach weiterlaufen lassen.
Auch die Kanonisation des Römischen Ritusses und der übrigen bis 1370 nachgewiesenen Riten kann nach
dem Willen von Papst St. Pius V. durch niemanden aufgehoben werden. Sollte es doch jemand versuchen, so
wisse er, daß er mit dem Zorne Gottes belegt ist. Deshalb erklärte Papst Ratzinger auch, daß dieser
Ritus nie verboten war – wir wurden also 1969-2007 von der Novus-Ordo-Hierarchie angelogen. Modernisten
sind Lügner. Wir sehen es schon an ihren Bibellügen in ihren unbewiesenen Behauptungen der „unendlich
vielen später angefügten Verse“, an den Dogmaleugnungen, an den Irrlehren, und dann eben bei ihrer Rituslüge,
die Benedikt Ratzinger am 7. VII. 2007 demaskierte.
@Tomás Ich kann Ihnen keines geben. @catholic Unfehlbarer ! Noch verwunderlicher wird allerdings sein,
wer aller nicht drine ist. Hoffen wir darauf, dass wir in die Lage kommen es zu verifizieren.
AntonioMicheleGhislieri: Vor einer Kanonisation wird das gesamte Leben der Person über Jahre hinweg genauesten
geprüft, so daß es ausgeschlossen ist, daß ein Umstand auftauchen könnte, daß die Heiligkeit dieser
Person in Frage stellen könnte. Ein Heiiger ist im Himmel und darf deswegen auch als Vermittler angerufen
werden.
#71 Tomás Die Päpste erklären in einer Heiligsprechung, daß dieser Beschluß nicht mehr aufgehoben
werden kann. Doch gehört der Großteil der Heiligen keineswegs der apostolischen Offenbarung an. Ich
glaube, daß diese Heiligsprechungen nur aus Respekt vor den früheren Päpsten nicht aufgehoben werden;
sollte doch noch etwas zutage kommen, daß gegen die Heiligsprechung spricht, so könnte der Papst die
Heiligsprechung sicherlich wegen falscher Vorraussetzungen annullieren.
@Tomás Das ist nicht unumstritten. Zumindest beim Auftauchen neuer Details aus dem Leben eines Heiligen
kann ich mir das schon vorstellen. Es ist ja schließlich nicht so, dass einer automatisch im Himmel ist,
weil er heiliggesprochen wurde. Freilich wird man in einem solchen Fall eher davon ausgehen, dass der
Rechtsakt nichtig war, damit wäre dem Ludwig Ott und der Rechtsstellung der Päpste Rechnung getragen.
Anaritha: Die Kanosisation ist ein Akt der Unfehlbarkeit eines Papstes und kann von seinen Nachfolgern
nicht aufgehoben werden. Vgl. Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik, Freiburg 1957, Seite 361.
#66 sacerdos helveticus >Heiligsprechungen (Kanonisationen) gelten nach vorherrschender Lehre der Dogmatiker
als unfehlbare Akte der Kirche. Was Sie mit Personen, die „nicht der apostolischen Überlieferung angehören“
meinen, weiss ich nicht! A) Ob diese Lehre heute noch vorherrscht, wage ich zu bezweifeln, auf jeden Fall
spricht einiges gegen diese Lehre, denn die Offenbarung der Kirche ist bekanntlich mit dem Tod des letzten
Apostels abgeschlossen, und hier beansprucht die Kirche die Unfehlbarkeit, ausdrücklich nicht für spätere
private Offenbarungen. B) Die Kirche kann sich auch nicht für Privatoffenbarungen verbürgen, nicht einmal
für kirchlich anerkannte wie für Fátima. C) Heilige, die zur Offenbarung der Kirche gehören, sind
etwa der hl. Joseph und die Gottesmutter. Deshalb kann der Papst auch unfehlbare Mariendogmen verkünden.
D) Über Heilige in nachapostolischer Zeit kann der Papst keine unfehlbaren Dogmen verkünden, E) deshalb
ist es sehr zweifelhaft, daß Selig- und Heiligsprechungen dieser Personen nicht mehr als einfache Kulterlaubnisse
sind. Für die hohe Autorität spricht lediglich, daß die Päpste erklären, diese Beschlüsse wären
unaufhebbar (wenn man eine Kanonisation liest). Diese haben aber vermutlich nur appellativen Charakter
an ihre Nachfolger als Papst.
sacerdos helveticus: Sie haben Recht, aber auch bei einer Beatifikation werden die Fakten genauesten geprüft.
Aus diesem Grund kann der „Bischof“ von Innsbruck nicht hergehen und einfach die ganze Sache als antisemitische
Verleumdung abtun. Nixnutz: Was stimmt nicht an den Aussagen von Kaplan Melzer? Ganz entscheiden in dem
Fall von Judenstein ist die Tatsache, daß das Opfer nach jüdischen Ritual ermordet wurde. Woher wissen
Sie und Herr Eder, daß die Deggendorfer Zeugen gefoltert wurden?
@Sullivan Habe keine Informationen über Mattuseks Status und weiss daher auch nichts von einer Zweitehe.
Es könnte ja sein, dass die erste Ehe annuliert wurde, bzw. nicht kirchenrechtlich gültig geschlossen
wurde. Für Belege wäre ich Ihnen dankbar!
@ Tomás # 65: Sie werden es nicht glauben: Die „Studie“, besser das Pamphlet, liegt gerade vor mir. Herr
Melzer hat früher auf +net als „marranenjäger“ gepostet, bis er verdienterweise gekeult wurde. Das ist
keine seriöse Literatur über Anderl von Rinn. Wahrscheinlich pilgert Herr Melzer jedes Jahr im Juli
mit seinen Nazi-Gesinnungsgenossen zum „Judenstein“. . # 63: Sie meinen, Bischof Müller müsse den Zeugenaussagen
mehr Beachtung schenken. Mir scheint, daß Sie den Zeugenaussagen von vornherein ungeprüft vertrauen.
Sind Sie sicher, daß die Zeugen nicht gefoltert wurden? Wollte ich entscheiden, wer von Ihnen recht hat,
müßte ich mich jetzt in die Literatur dazu vertiefen. Vielleicht hat aber Herr Eder etwas darüber gesagt,
wie die Zeugenaussagen zustande kamen und wie sie zu bewerten sind? . Interessant ist es sicher, verschiedene
Fälle miteinander zu vergleichen. Manchmal gibt es anscheinend bestimmte Gemeinsamkeiten: eine Kinderleiche
wird gefunden, einen Mörder kann man nicht feststellen, aber wurden da nicht drei Juden gesehen? War
das nicht am gleichen Tag, als das Kind verschwand? Eine Krankheit bricht aus, man sucht nach einer Ursache.
Ist da nicht ein Jude am Brunnen vorbeigegangen? Das Vieh im Stall wird krank, vielleicht wegen der neidischen
Nachbarin? Das muß eine Hexe sein, die hat das Vieh behext! Auch solche wiederkehrenden Erzählmotive
sollte man beachten.
@Tomas Bei Andreas von Rinn handelt es sich aber um eine Seligsprechung (Beatifikation) beziehungsweise
hier konkret um eine beatificatio aequipollens , das heisst eine Anerkennung eines bestehenden Kultes
durch die Kirche. Die Seligsprechung ist nach vorherrschender Lehre der bewährten Autoren nun aber im
Gegensatz zur Heiligsprechung (Kanonisation) kein unfehlbarer Akt der Kirche ! @Anaritha Heiligsprechungen
(Kanonisationen) gelten nach vorherrschender Lehre der Dogmatiker als unfehlbare Akte der Kirche. Was
Sie mit Personen, die „nicht der apostolischen Überlieferung angehören“ meinen, weiss ich nicht!
Nixnutz: Das Märtyrium des hl. Andreas von Rinn ist durch Zeugen belegt und durch die Unfehlbarkeit der
Kirche garantiert, weil die Kanonisationen Akte der Unfehlbarkeit sind. Jüdische Organisationen haben
hier Druck gemacht, die ganze Angelegenheit wurde schnell als eine antisemitische Verleumdung dargestellt
und der „Bischof“ von Innsbruck hat den Heiligen von den Altären einfach heruntergeholt, ohne die Ergebnisse
der Ermittlungen zu widerlegen. Der Vorgang ist gut in einer Studie des traditionalistischen Priesters
P. Melzer, erschienen im Anton Schmid Verlag, Postfach 22, D-87467 Durach, dokumentiert. Die Unsitte,
jeden Vorwurf gegen die Juden „a priori“ als antisemitische Verleumdung abzutun, ist ein Markenzeichen
der Konzilssekte. Sie eine Folge einer Entwicklung, die begonnen hat, als die „Konzilsväter“ alle Juden,
bis auf die Hohen Priester, von dem Vorwurf des Gottesmordes freigesprochen, die Juden als unschuldiger
Opfer dargestellt und jede Form von Antisemitismus, einschließlich des katholischen Antijudaismus, verurteilt
haben (vgl. „Nostra aetate“, 4, 4 und 5).
@ Anaritha „Dann war die Tiroler Diözese eben über 20 Jahre lang ungehorsam.“ Nicht gleich die ganze
Diözese Innsbruck; das wäre eine unzulässige Verallgemeinerung. Aber eben die Leute, die an der Aufrechterhaltung
von Kult und Wallfahrt ein Interesse hatten, weil sie der Legende glaubten oder weil sie an der Wallfahrt
verdienten, weil sie meinten, ihr Ort könne an Bedeutung verlieren oder … oder … Sie waren sogar
über 30 Jahre lang ungehorsam: denn die Wallfahrt wurde erst 1994 aufgehoben. Schwer zu sagen, wie viele
von ihnen verstockte Antisemiten waren und sind, und wie viele „nur“ mit durchschnittlicher Leichtgläubigkeit
einer antijüdischen Legende vertraut haben. . @ Diamant: Auch das halte ich für möglich. Es heißt
ja, daß Herrchen und Tier sich immer ähnlicher werden …
Nixnutz: „Bischof“ Müller von Regensburg hat darauf hingewiesen, daß die Zeugen sich erst Jahre nach
der Profanierung der Hostie durch Juden zu Wort gemeldet haben. Daraus schließt er, daß die Deggendorfer,
um den Pogrom zu rechtfertigen, es danach diese Profanierung erfunden haben. Dies ist ein Vermutung, mit
der man die Zeugenaussagen nicht widerlegen kann. Interessant ist ihr Zitat: „…da jetzt die Haltlosigkeit
der jüdischen Hostienschändungen auch für den Deggedorfer Fall endgültig bewiesen ist,…“. Müller
gehr offensichtlich von der Prämisse aus, es gäbe keine jüdischen Hostienschändungen, und schließt
daraus, daß es die Deggendorfer Hostienschändung nicht gegeben hat und ignoriert dabei die Zeugenaussagen.
#40 Die Kulterlaubnis für das sel. Anderl v. Rinn wurde bereits 1961 entzogen? Wieso wurde der Kult dann
erst in den 1980ern durch Bischof Stecher verboten? Nachdem 1961 noch Gehorsam üblich war, hätte der
Kult auch in der Diözese bereits 1961 verboten werden müssen. Aber ich glaube Ihnen schon, nachdem Papst
Roncalli ein großer Judenfreund war, ist ihm zuzutrauen, daß bereits Papst Dr. Roncalli den Kult um
das sel. Anderl verboten hat. Dann war die Tiroler Diözese eben über 20 Jahre lang ungehorsam. Weder
eine Selig-, noch eine Heiligsprechung ist unfehlbar, wenn sie Personen betrifft, die nicht der apostolischen
Offenbarung angehören. Ich nehme also zur Kenntnis, daß das Anderl v. Rinn kein offizieller Seliger
mehr ist. Inoffiziell, im privaten Gebeten können die Gläubigen das Anderl aber weiter einen Seligen
nennen, denn immerhin ist das Anderl Patron von vielen Leuten, und die können dann inoffiziell das Fest
des inoffiziellen sel. Anderl begehen.
@ Brandenburgis # 36 Durcheinandergekommen? Was soll ich denn „gegen“beweisen? Der Bischof hat die Wallfahrt
aufgehoben, „da jetzt die Haltlosigkeit jüdischer Hostienschändungen auch für den Deggendorfer Fall
endgültig bewiesen ist, …“. Sie bezweifeln, daß die Haltlosigkeit bewiesen sei (# 30) Jetzt stehen
Ihre Aussage und die des Bischofs gegeneinander. Dann widerlegen Sie doch den Bischof! Das wird mit einer
bloßen Behauptung nicht gehen!
kristall, Du verstehst nicht ganz richtig. Ich meine das Bibelzitat: „Die Hohenpriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern“ (Mk 15,11). Das bedeutet, die Menge war von den Hohenpriestern manipuliert worden.
kristall, Du siehst, es steht beides im Neuen Testament geschrieben, das, was Du zitiert hast, und das,
was ich zitiert habe. Man kann es auch zusammen lesen. So macht es auch der Katechismus. . Ich habe von
einem Rabbi gelesen, der schrieb, der Holocaust sei die Strafe Gottes für den Zionismus. Ebenso habe
ich von einem Rabbi gelesen, der schrieb, der Holocaust sei die Strafe Gottes für den Antizionismus.
Diamant #42 Es gibt orthodoxe Juden, die meinen, der „Holocaust“ sei die gerechte Strafes Gottes gewesen,
weil diese den „Glauben“ ihrer Vorfahren verrraten haben, indem sie sich der liberalen europäischen Gesellschaft
angepaßt haben. ErnstSchneider #43 Ich habe behauptet, daß das Absondern der Juden durch die Katholiken
im Mittelalter bis zur Französichen Revolution, um Machtgewinn durch die Juden und Mord und Totschlag
zwischen Juden und Katholiken zu unterbinden, war legitim. Der atheistische Antisemitismus der antikatholischen
National-Sozialisten hatte dagegen als Ziel, die Juden aus Europa zu vertreiben (was ganz im Sinne der
Zionisten war, die für die Gründung des Judenstaates Leute brauchten) oder sie auszurotten.
@ Tomás Bitte: es heißt POgrom ohne r nach dem p. Das Wort kommt aus dem Russischen, wo es neben der
Vorsilbe pro- auch eine Vorsilbe po-gibt. Hier der Rest: Ich kann Ihnen kein Buch posten. Lesen Sie: Manfred
Eder, Die „Deggendorfer Gnad“, Diss. Regensburg 1992.
@Tomas Als die Nazis die Juden ins Warschauer Ghetto einpferchten und sie dort elendig verrecken liessen
war das wohl auch zu ihrem Schutz gedacht,oder was.
Thomasius #79: Die Kirche hat niemals Progrome gutgeheißen. Im Gegenteil die hat die Juden vor solchen
Exzessen geschützt. Dazu gehört die Verbannung der Juden in Ghettos. Diese Ghettos waren nicht nur dar,
um die Macht der antichristlichen Juden gering zu halten, sondern auch um zu verhindern, daß es zwischen
Juden und Gojms zu Mord und Todschag kommt. Im Übrigen ist hier festzustellen, daß der Antisemitismus
in einem hohen Maße durch die Juden selbsverschuldet war und ist. Der jüdische deutsch-amerikanischer
Politiker Henry Kessinger sagte einmal (sinngemäß): „Wenn die Juden 2 000 Jahre verfolgt wurden, haben
sie etwas falsch gemacht.“
Immer schön der Reihe nach. Zuerst @ Tomás: Bis zur Heiligsprechung hat es Anderl von Rinn nicht gebracht.
Papst Benedikt XIV. erlaubte 1762 die Verehrung. Die Erlaubnis zum Kult wurde 1961 – also VOR dem Konzil –
von Rom entzogen.1994 wurde der Kult von Bischof Reinhold Stecher endgültig verboten und die Wallfahrt
aufgehoben. Jetzt gibt es jedes Jahr am Sonntag nach dem 12. Juli eine private Wanderung von Rechtsextremisten
und katholischen Fundis zum „Judenstein“. Quelle: LThK Bd 1 Freiburg etc. 1993, Sp. 632 . „Personen zu
verachten, weil sie Juden, Schwarze oder Deutsche sind ist inakzeptabel.“ Richtig. „Ebenso inakzeptabel
ist der jüdische Rassismus, der daraus besteht, das jüdisches Volk als ein auserwähltes zu sehen und
die Gojms (die Nichtjuden) als die Nichtauserwählte zu verachten.“ a) bitte: „die Gojim“ ohne s. Gojim
ist der Plural von goj. b) DEN jüdischen Rassismus gibt es nicht. Es gibt innerhalb des Judentums sehr
unterschiedliche Auffassungen davon, was es heißt, ein „auserwähltes“ Volk zu sein. Ich werde als goj
von Juden nicht verachtet, sondern GEachtet. Es gibt bei Juden Rassisten und Nicht-Rassisten genau wie
bei anderen Völkern und Religionen auch. . „Dagegen ist der katholische Antijudaismus, der den antichristlichen
Judaismus ablehnt, legitim.“ Bitte posten Sie mir das nicht mehr. Es ist zum Grausen. . „Wer hat die Unhaltbarkeit
der „Deggendorfer Gnad“ bewiesen?“ Ich kann Ihnen hier kein Buch posten. Rest folgt.
#6 Rose im Kreuz Haben Sie zufällig mal etwas vom Lateran IV-Konzil erfahren? von der Ghetto-Bildung?
von Pogromen? Alles hat mit der französischen Revolution nichts zu tun sondern war „richtig schönes
traditionelles“ christliches Verhalten #20 Tomás Der Homo-Mensura-Satz stammt aber nicht von den Franzosen
sondern von Protagoras und wurde von der „Kirche“ umgewandelt in den „Papa-Mensura-Satz“. Von den Herrn
Jesus Christus ist dabei nicht die Rede.
Betr. „Kosovare schlitzt Schweizer auf“ . Die Pressemitteilung der Kommission für Medien und Kommunikation
der Schweizer Bischofskonferenz ist überschrieben mit: „Gegen gotteslästerliche Menschenverachtung in
Inseraten und Plakaten“. . Im Text heisst es dann: „Wir fordern alle Verantwortlichen in den Medien auf,
dieser gotteslästerlichen Menschenverachtung keinen Platz mehr einzuräumen.“ . Dieser Sprachstil, namentlich
das „gotteslästerliche“, ist absolut inakzeptabel. Eine (scharfe) Veurteilung dessen, was geschehen ist,
ist auch mit anderer Wortwahl ohne weiteres möglich, sofern man überhaupt die Ansicht vertritt, dass
sich die Schweizer Bischöfe in die Tagespolitik einmischen sollen. . www.bischoefe.ch/…seraten-und-plakaten
@Tomás Solche Ritualmorde können nur von Luziferisten ausgeführt worden sein. Diese gibt es eben auch
unter den Juden, genau wie heute unter den Freimaurern.
Brandenburgis #22: Auch jüdische Ritualmorde, z.B. die Ermordung des hl. Andreas von Rinn in Tirol. Nixnutz
#23: Personen zu verachten, weil sie Juden, Schwarze oder Deutsche sind ist inakzeptabel. Ebenso inakzeptabel
ist der jüdische Rassismus, der daraus besteht, das jüdisches Volk als ein auserwähltes zu sehen und
die Gojms (die Nichtjuden) als die Nichtauserwählte zu verachten. Diese Form vom Rassismus wird seltsamerweise
von der Konzilssekte nicht verurteilt. Dagegen ist der katholische Antijudaismus, der den antichristlichen
Judaismus ablehnt, legitim. Wer hat die Unhaltbarkeit der „Deggendorfer Gnad“ bewiesen? Der modernistische
„Bischof“ Müller? Ich bitte Sie, hier die Beweise zu veröffentlichen.