Der schiebt Gott beiseite + Zivilprälat in kurzen Hosen + Ein großer Schwindel + Bischöfe suchen Kontakte zur Piusbruderschaft + Hw. Schüller als Ersatz-Protestant
Der schiebt Gott beiseite
Vatikan. Selbstverwirklichung mit sozialem Erfolg, Fitness und Wohlstand folgen
der menschlichen, nicht der göttlichen Logik. Das erklärte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Angelusgebet
in Castel Gandolfo. Wer nach der Art der Welt denke, der „schiebt Gott beiseite und verweigert sich seinem
Liebesplan.“
Zivilprälat in kurzen Hosen
Deutschland. Kürzlich wurde der Stiftspropst von Altötting,
Prälat Günther Mandl, im 14.000-Seelen-Kurort Bad Wörrishofen im schwäbischen Landkreis Unterallgäu
auf der Straße in Zivil und kurzen Hosen gesichtet. Der Zivilprälat ist ein Todfeind der Alten Messe
und der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
Ein großer Schwindel
Österreich. Der Vorstand der altliberalen
‘Pfarrer-Initiative’ hält an seinem „Aufruf zum Ungehorsam“ fest. Das sagte der Linzer Zivilpriester
Peter Paul Kaspar, der Zeitung ‘Oberösterreichischen Nachrichten’. Hw. Kaspar sitzt im Vorstand der ‘Pfarrer-Initiative’.
Er hat den „Aufruf zum Ungehorsam“ im Schaukasten der Linzer Ursulinenkirche gehängt. Der altliberale
Bischof Ludwig Schwarz von Linz kritisierte das. Konsequenzen zieht der Bischof aber keine. Hw. Kaspar
gibt zu, daß die ‘Pfarrer-Initiative’ die Mitglieder nicht über den Aufruf befragt hat. Der Zivilpriester
nennt einen interessanten Grund: „Eine Umfrage hätte vermutlich kein repräsentatives Bild ergeben.“
Bischöfe suchen Kontakte zur Piusbruderschaft
Asien. In Asien bestehen viele offizielle Kontakte zwischen
der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und den Bischöfen. Das berichtete der Distriktsobere der Bruderschaft
in Asien, Pater Daniel Couture, laut der Webseite ‘lesalonbeige.blogs.com’. Ein asiatischer Bischof sandte
zwei Priester zur Bruderschaft, damit diese ihnen die Alte Messe beibringe. Mehrere philippinische Bischöfe
tafelten bereits in dem Priorat der Piusbruderschaft. Sie stellten den Lefebvristen sogar Dokumente für
das Erlangen von Visas aus. Auch in China hat die Piusbruderschaft Priestern die Alte Messe gelehrt. Dort
wurde die Alte Messe erst vor wenigen Jahren abgeschafft. Im Jahr 2010 lud ein Bischof in einer nicht
genannten Diözese einen Pius-Pater ein, vor 45 Priestern einen Vortrag zum Priesterjahr zu halten. Der
Bischof bat den Pater, besonders über die Bedeutung des Breviergebets zu sprechen.
Hw. Schüller als
Ersatz-Protestant
„Im ORF-Mittagsjournal am Samstag wiederholte [Hw.] Helmut Schüller einen der zentralen
Sätze: Die Kirchenleitung müsse »auf das Kirchenvolk hören«. Der katholische Papst und seine »gehorsamen«
Bischöfe verlangen das Gegenteil: Die „Gläubigen“ müßten auf das Wort des Lehramts, also der Bischöfe,
hören. Und die wiederum folgten dem Papst. In diesem Punkt ist Schüller protestantisch.“
Aus einem
Artikel von Gerfried Sperl in der österreichischen Kirchenkampf-Zeitung ‘Standard’.
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49 Lesermeinungen
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#49 Sycamore 11:27:33 | Donnerstag, 1. September 2011
#48 Wie immer, lieber Thomasius, bringen Sie es fertig, mir aus dem falschen Grund Recht zu geben. Also
noch einmal: die katholische Kirche ist keine Basisdemokratie, nicht aber deshalb, weil die Gläubigen
nicht gelten, sondern weil sie ein göttliches Konstrukt ist, das, nach dem Willen des Gründers, eine
hierarchische Struktur aufzeigt, deren Fundament nicht die soziologisch-politische Volksbasis ist, sondern
der Apostel Petrus und seine Nachfolger, da das Konstrukt bis zum Ende der Zeit konzipiert ist (Mt 16,18):
„Ich aber sage dir: du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen…“ Dieses Konstrukt
bekommt ferner eine Ewigkeitsgarantie, nicht vom Volk, sondern von dem göttlichen Stifter selbst (Mt
16,18): „ … und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ Petrus wiederum bezieht
seine Regierungsgewalt nicht von einer Volksversammlung sondern vom göttlichen Stifter selbst (Mt 16,19):
„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben…“ Petrus Entscheidungen schließlich werden nicht
von einem vom Volk gewählten Parlament ratifiziert, sondern vom göttlichen Stifter selbst (Mt 16, 19):
„Was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst,
das wird auch im Himmel gelöst sein.“ Die Darlegung könnte beliebig fortgesetzt werden. Aus dem bereits
Gesagten geht jedoch eindeutig hervor, daß die katholische Kirche keine Basisdemokratie ist.
#48 Thomasius 09:02:25 | Donnerstag, 1. September 2011
#47 Sycamore In 46 habe ich auf Ihren HInweis in 41 geantwortet, dass die Katholische Kirche keine Basisdemokratie
sei. Diese Ihre Aussage habe ich bestätigt. Sie ist auch evident, da in der Katholischen Kirche die Basis –
die Gläubigen – nichts gilt/gelten sondern nur der Klerus, der als solches wiederum eine Klassengesellschaft
ist – niederer Klerus und die „besseren“ sowie dem „unfehlbaren“ Papst an der Spitze. Mit Fragen der Sozioöogie
habe ich mich nicht befasst. Ihr Hinweis auf einen nach der Bibel fehlsamen Menschen von vor 2000 Jahren
dürfte eher als Satire gemeint sein. Der Herr ist tot, der Legende – einer Dichtung – nach in den sechzigern
des ersten Jahrhunderts gestorben. Sein damaliger Stuhl, wenn er einen besessen hat dürfte verrottet
sein. Seine „Nachfolger“ dürften nicht weniger unfehlbar sein als er selbst. Übrigens: Die bedeutenden
Schulen christlicher Denker waren nicht in Rom sondern in Alexandria oder Antiochia, wo der Apostel Petrus
nach Mitteilung des Hieronymus als Bischof tätig war. Die Römer konnten die Bibel ja noch nicht einmal
lesen und „brauchten“ eine Übersetzung des Hieronymus.
@Thomasius (46) Achtung vor Ihrem hohen Alter und die Berücksichtigung Ihres anfänglichen dementialen
Zustandes gebieten, auf eine Stellungnahme zu Ihrer mißglückten Eingabe (#46) zu verzichten. Sei mir
nur eine Erläuterung gegönnt. Der Begriff „societas perfecta“ bedeutet lediglich, daß die katholische
Kirche sämtliche Strukturmerkmale besitzt, die eine Gesellschaft als solche charakterisieren. Darüber
nun, ob diese eine bürgerliche, sozialistische, klassenslose Gesellschaft, ob sie eine Monarchie, Oligarchie,
Aristokratie, Demokratie oder Theokratie sei, und, wenn doch demokratisch, ob es sich um eine repräsentative,
direkte, Räte- oder Basisdemokratie handele, darüber besagt der Begriff „societas perfecta“ gar nichts.
Der Lapsus der Greisin Clarissa besteht nunmehr darin, bie Ihrem törichten Einwand (# 44) das Gegenteil
angenommen zu haben.
@ Clarissa (#44) Was meinen Sie mit „beide“, dulcissima? Wovon ist eigentlich hier die Rede? Die Tatsache,
daß die Kirche eine „societas perfecta“ ist, macht as ihr kein „rein politisches Gebilde“, dulcissima
mea, und kein basisdemokratisches dazu. Sie haben offensichtlich mit begrifflichen Schwierigkeiten zu
kämpfen, meine liebe Greisin, denn es scheint, es sei Ihnen nicht vollkommen klar, was eine Basisdemokratie
von anderen Arten der Demokratie unterscheide. Wäre Ihnen dieser Begriff geläufig, so hätten Sie von
dessen Anwendung, um die Realität der katholischen Kirche zu beschreiben, Abstand genommen. Denn die
katholische Kirche weist keinerlei basisdemokratischen Elemente auf. Ihre Hauptschwierigkeit scheint jedoch
von theologischer Natur zu sein, wie in meinem Beitrag (# 43) bereits angedeutet .
„ … ein kirchliches von einem rein politischen Gebilde zu unterscheiden … „ . Sind nicht beide societates
perfectae, wie die Kirche schon zuzeiten lehrte, als die Pontifices noch gültig regierten … ?
Clarissa (42) ‘Sub specie aeternitatis’ war das in der Tat vor nicht allzu lange Zeit, für uns in der
Zeit lebende Geschöpfe allerdings wohl. Dies jedoch, dulcissima, macht aus der katholischen Kirche keine
Basisdemokratie, worin bekanntlich die Basis nicht nur mitwirkt sondern auch bei allen Angelegenheiten
von Belang entscheidet, nicht nur bei der Wahl des Bischofs. Ihre getrübte Sicht scheint ferner nicht
mehr in der Lage sein, ein kirchliches von einem rein politischen Gebilde zu unterscheiden. Ihr altersgemäß
schwindendes Gedächtnis hat zudem Mt. 16,19 offensichtlich nicht mehr in Erinnerung – ein wahrlich nicht
basisdemokratischer Text: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden
wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel
gelöst sein.“ Ihre defizitären theologischen Kenntnisse schließlich erlauben Ihnen nicht, die Diskrepanz
zwischen dem Begriff „Basisdemokratie“ und dem Begriff „Kirche als mystischer Leib Christi“ zu erahnen.
Angesichts dieses desolaten Zustandes Ihrer geistigen Verfassung, wird Ruhe und Gebet verordnet.
@ Thomasius (40) Lieber Thomasius, ich darf wohl annehmen, daß Sie meiner Behauptung beipflichten werden,
daß die katholische Kirche keine Basisdemokratie ist, wofür Beliebheitswerte von Belang wären (#39).
Wie sehr solche Werte an Belanglosigkeit mit sich tragen, kann man an einer Fülle von Beispielen verdeutlichen.
Sprichwortlich ist ja der unmittelbare Zusammenhang von „halleluja“ zum „crucifige“, innerhalb weniger
Stunden und beim selben Subjekt.
#40 Thomasius 12:37:17 | Mittwoch, 31. August 2011
#39 Sycamore Die Kirche arbeitete doch gerne mit „Statistiken“, wenn es ihr in den Kram passte. Das Martyrium
des Herrn ereignete sich in Jerusalem aus Anlass des Passahfestes. Aus dem Land strömtem Judäer herbei,
um es gemeinsam zu begehen. Statistisch gesehen waren es etwa 5 oder 10 % der Judäer, die nach Jerusalem
zum Tempel pilgerten. Mehr konnen es sich nicht leisten, aus den zahlreichen Diasporagemeinden in hellenistischer –
später römischer – Zeit wie etwa Elephantine,Alexandria oder Tarsis schon gar nicht. Diese Pilger wurden
nun von den Priestern – auch dem Hohen Priester – gegen den Herrn „aufgestachelt“ . Es handelte sich um
eine typische Situation, wie sie bei Pogromen seitens der Christen gegen die Juden oder die Muslime üblich
war. Fast immer waren Kleriker Anführer der „Meute“. Aus dieser Pilgerschar – 5 – 10 % der Judäer machte
die „Kirche“ „die Juden“ – bewusst die Tatsachen falsch darstellend. Später ging sie auch gegen die „Judenchristen“
vor.
@Thomasius (#38) Sie weichen geflissentlich vom eigentlichen Thema ab: daß die katholische Kirche keine
Basisdemokratie ist, wofür Beliebtheitswerte von Belang wären. Daß Schüller Schnüller in Österreicht
beliebter sei als Eminenz Schönborn, ist damit völlig irrelevant.
#38 Thomasius 09:01:36 | Mittwoch, 31. August 2011
#37 Sycamore Die Kebsen sind doch eigentlich eine Erfindung der traditionellen Kirche – des Pflichtzölibates
–, um das Kirchenvermögen zu schonen. Im Mittelalter war es nicht unüblich, dass in der Nähe von Klostern
„Frauenhäuser“ eingerichtet wurden abgesehen davon, dass es nicht selten „natürliche Kinder“ nicht nur
der Herren von Gottes Gnaden sondern auch von Angehörigen des Klerus gab.
@ Thomasius (35) Schnüller „Schüller ist in Österreich beliebter als Schönborn“. Offensichtlich war
Barabbas in Jerusalem beliebter als Jesus Christus. So zumindest geht es aus der von Pilatus veranstalteten
statistischen Erhebung hervor. www.pilatus.com/…zt-Kreuzigungsinitiative?from=spqr.home p… Werter
Thomasius: na und? Sind aus Ihrer getrübten Sicht die Symapthiewerte einer Person für die Stichhaltigkeit
deren Positionen maßgeblich? Ein Neubeginn für die katholische Kirche in Kakanien, angefangen von den
Pfarrern, die sich von ihren Kebsen trennen müßten, wäre allerdings zu empfehlen.
#36 concilium 20:21:38 | Dienstag, 30. August 2011
Es sei an die Tränenlehre der Heiligen Katharina von Siena erinnert, – oder den Tränen der Heiligen Scholastik als sie den Himmel bestürmte, dass ihr Bruder doch seine Regel Regel sein ließe und die letzten Stunden ihres Lebens mit ihr im geistlichen Gespräch verbringe (Dialoge V, Gregor des Grossen)
@Clarissa (#31) „fides ratione CARENTE“? da Sie, wie es für eine künftige Präfektin der Glaubenskongregation
sein soll, stets großen Wert auf Genauigkeit setzen, sollen Sie doch auf die lateinische Grammatik achten
und den in Ihrem Ausdruck verwendeten Ablativ (carente) mit einem Vokativ (carens) ersetzen. Ein Ablativ
(ratione) reicht da völlig aus.
Na, fides ratione carente, Sie verwechseln da, scheint’s, einiges – aber das ist Ihnen als Nichtfachmann
nachzusehen: . Pius XII. bedrohte mittels einer Kirchenrechtsänderung im Jahre 1951 Bischofsweihen ohne
päpstlichen Weiheauftrag mit der Tatstrafe der Exkommunikation – und zwar ausdrücklich auch dann, wenn
sie unter Furcht und Zwang stattgefunden hätten. . Die Herren in Österreich haben aber, soweit mir bekannt,
noch keinen schismatischen Akt gesetzt, der strafrechtliche Konsequenzen rechtfertigen würde. . Wer hier
Rechtsbeugung als Rechtsapplikation auszugeben versucht, sind allein Sie, mein Bester!
Was diese ungehorsame Klerikerbagage anbelangt: in jedem anständig geführten Unternehmen wären solche Mitarbeiter längst vor die Tür gesetzt. Den Ungehorsam der Piusbrüder mit der Exkommunikation zu ahgnden erschien der scheinheiligen kölschen Klara angemessen und durchaus berechtigt gewesen zu sein, den penetranten Schwachsinn dieser selbsternannten Reformer scheint sie dem pars sanior der Kirche zumuten zu wollen. Durchsichtiger geht es ja wohl nicht. Und von solchen „Katholiken“ gibt es leider zu viele. Abstrakte akademische bildung allein macht weder einen Heiligen noch einen verantwortungsvollen Katholiken. Das macht CC überdeutlich!
@ Clarissa (#28) Über den Stil von kreuz.net – vergleichbar mit der BILD Zeitung im katholischen Webwald –
braucht man sich nicht zu unterhalten. 1) Der Formulierung „Irgendwelche Kleriker haben ein Problem mit
ihrem legitimen Oberhirten“ kann ich nicht beipflichten. Sie verniedlicht allzu sehr. Es sind nicht nur
„irgendwelche Kleriker“ die ihre Probleme vortragen, sondern ca. 300 Priester bei einer Gesamtzahl von
ca. 4000 Priestern in Österreich. Ihr Vortrag ist organisiert, öffentlich, medial gut inszeniert, von
antikirchlichen Medien mit Handkuss aufgenommen und dementsprechend instrumentalisiert. Der Vortrag ruft
zudem zu Ungehorsam auf. Damit verstöß er gegen das Konzilsdogma Nr. 1, das die Verpflichtung zum (selektiven)
DIALOG ist. Es wird nicht zum Dialog aufgerufen, sondern zu einem Kräftemessen zwischen den Unterzeichnern
und der kirchlichen Obrigkeit: der stärkere soll also obsiegen. Kirchlicher Darwinismus. 2) Welches Problem
tragen nun diese rebellischen Priester vor? Legitime Anliegen soll es geben, und es gibt sie im Aufruf.
Zu diesen gehört gewiß nicht die Infragestellung des priesterlichen Zölibats, daß Frauen zum Priestertum
zugelassen werden, daß die katholische Morallehre sich nach den Richtlinien des Zeitgeistes neu definiert,
wie auch der Berliner Oberbürgermeister Wovereit mit Unterstützung der Schwulen und Lesben in Deutschland
von der Kirche verlangt. 3) Dies „eine Mücke“ zu nennen, entspricht dem allgemeinen Verniedlichungscharakter
Ihres Beitrags
Na, Sycamore, jetzt bleiben’s aber mal auf dem Boden: . 1) Irgendwelche Kleriker haben ein Problem mit
ihrem legitimen Oberhirten – das soll’s geben. . 2) Der Ortsordinarius reagiert gelassen und ruhig darauf,
daß sich die Sau im Wienerwald an ihm scheuern will. . 3) Kreuz.net macht daraus ein Drama und wertet
damit die klerikalen Spinner (siehe 1) nur auf. . 4) Eine unübersichtliche Personengesamtheit hilft diesem
Forum beim Aufblasen einer Mücke auf Elephantengröße. . So – oder ähnlich – darf man den Sachverhalt
doch darstellen, oder?
@ clarissa (26) Eminentissima, die gleiche unbeantwortete Frage hat mich hinsichtlich Ihrer literarischen
auf diesem Forum an den verdienten Murmelverein gerichteten Giftpfeile stets gequält. Nun mal im Ernst,
Grund der scheinbaren Aufregung ist der Versuch von bekannten Mitforisten, diesen törichten Aufruf ausgerechnet
mit Hinweis auf höchst zweifelhafte „Autoritäten“, wie die OÖN oder die ÖRF, die ihre ebenso törichte
Sympathie für diesen Aufruf wie für alle antikirchlich instrumentalisierbaren Ereignisse, deren Autorenschaft
auf die klerikalen ‘nützlichen Idioten’ zurückzuführen ist, gilt, aufzuwerten.
Nur, wenn dieser Aufruf denn tatsächlich – was ich ebenfalls denke – so unbedeutend war, weshalb wird
seinetwegen dann hier diese unvergleichliche Aufregung zelebriert? . Oder gehts da mehr um diese als um
diesen?
@Ehrendepp (#23) Daß die Pfarrerinitiative hohe Zustimmung in der Bevölkerung gehabt hätte, ist ja
neu. Daß die OÖN und die ÖRF dies behaupten, war zu erwarten, entbehrt allerdings jeder Grundlage.
Der „Standard“ aus Wien berichtet, daß die Mehrheit der Befragten Kakanier den „Aufruf zum Ungehorsam“
als den üblichen Selbstprofilierungsversuch von (gelangweilten?) Priestern betrachtet. Die „Ungehorsamen“
selbst, geleitet vom Profilneurotiker Schüller Schnüller, fühlten sich dabei düpiert und waren wegen
der geringen Resonanz ihres Aufrufs maßlos enttäuscht.
Nun, Mariechen, das Kompliment geht postwendend an Sie zurück: . Ich mutmaßte ja, daß Günther Mandl
zum Wassertreten gegangen sei, muß mich aber insoweit korrigieren, als er natürlich auch von dort gekommen
sein könnte …
#19 clarissa colonia: „Verständlich, daß er nicht in Soutane zum Wassertreten geht …“ Sie sind doch
sonst immer in allem so akribisch und lesen vermutlich die Zeitung mit einem Rotstift in der Hand. Haben
Sie denn diesmal den Beitrag nicht genau studiert? Dort heißt es nämlich: Kürzlich wurde der Stiftspropst
…‘auf der Straße’ in Zivil und kurzen Hosen gesichtet.
Wenn der Weltgeist von „Freiheit“ spricht, meint er stets das Engerziehen der Ketten der Knechtschaft
der Sünde; wenn hw Priester in einer sog. „Pfarrer-Initiative“ des offenen Ungehorsams ins selbe Horn
bläst, dann belegen sie die Worte des hl. Ludwig v. Montfort; „Seit Jahrhunderten geht ein Schrei nach
Freiheit durch die Welt. Alle Bindungen lockern und lösen sich in Beruf und Familie, in Gesellschaft
und Staat. Aber wird hier die Freiheit nicht missverstanden ? Jedem Gelüste nachgeben, sich über alle
Schranken hinwegsetzen, ist nicht Freiheit, sondern Zügellosigkeit, GOTT dienen heisst herrschen; sich
GOTT aus freien Stücken hinzugeben, ist die höchste Freiheit für den Christen.“ www.razyboard.com/…07667-5880151-0.html
wenn der Weltgeist, der nichts anderes als der Geist des Vaters der Lüge, Satan, ist, sein Gift streuen
will, so benötigt er willfährige Marionetten, die daran gehen, die Sünde in den Mantel der „Anständigkeit“
zwängen zu wollen; laut posaunen die falschen Propheten/innen ihr „Heilsangebot ohne Sündenvergebung“
hinaus; www.razyboard.com/…07891-5919897-0.html und hinterlassen enstellte Gesellschaften im Wahnfieber
der „Logik“ des Bösen; diese zielt alleine auf das Aus-leben, koste es was es wolle, auch die Seele!; www.razyboard.com/…07697-5932554-0.html
#15 Pepe Achdaj 12:09:35 | Montag, 29. August 2011
Auf mich macht kreuz.net einen sehr effeminierten Eindruck. Diese Weinerlichkeit ständig. Jeder Typ in
kurzen Hosen ist eine Meldung wert. Ständig das Thema schwule, Schwule, Pobereit und Körperöffnungen.
Was das wohl zu bedeuten hat?
@ dämlicher Palmstroh (#13) Sind Sie schwul? @Ehrendepp (#9) Welche Linie die OÖN verfolgen ist ja bekannt.
Sie hätten genauso gut eine statistische Erhebung der Pravda während der Sowjetzeit über die beliebtheit
der Partei im Volk anbieten.
Kürzlich wurde der Stiftspropst von Altötting, Prälat Günther Mandl, im 14.000-Seelen-Kurort Bad Wörrishofen
im schwäbischen Landkreis Unterallgäu auf der Straße in Zivil und kurzen Hosen gesichtet. Der Zivilprälat
ist ein Todfeind der Alten Messe und der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. …und die Welt steht noch
immer. Vielleicht hat er schöne Beine und knackige Shorts und warum sollte er sich nicht präsentieren.
Warum sollte ein Prälat, wenn er inkognito ist, mit seinen Reizen geizen…?
Deshalb erzielte Ratzinger als Papst sozialen Erfolg, hält sich fit und lebt im Luxus. So sieht also die höchste Stufe der Liebesplanverweigerung aus. Er spricht aus eigener Erfahrung. Der muß es wissen!
Kath.net: Schönborn predigte bei Papst-Messe mit dem Schülerkreis Schönborn: Eine neue tiefe Freundschaft
mit Jesus Christus sei nur über den Weg der Selbstverleugnung möglich. Etwas abgewandelt könnte der
Satz auch lauten: Schönborn: „Das Papstamt ist für mich nur über den Weg der Selbstverleugnung erreichbar.“
Manchmal kommt mir vor, dass Schönborn sein eigenständiges Denken verleugnet, um ja gehorsam zu sein,
damit er sich bei der nächsten Papstwahl seine Chance nicht verdirbt.
#10 Shadow1979 † 11:02:28 | Montag, 29. August 2011
@Jolanda Was hat das jetzt mit den Artikeln zu tun??? Ihnen ist auch kein Mittel zu billig um über HS
zu hetzen was??? Suchen Sie sich mal nen Mann oder helfen Sie in der Suppenküche Ihrer Stadt. Besser
wäre es Sie gingen arbeiten und dann in der Suppenküche helfen.
…wenn Schüller, Schönborn & Co wüssten, was der allergrößte Teil der Menschen von ihnen denkt…sie
würden im Boden versinken! Zur Information: Umfrage im Auftrag der OÖN: Gehen die »ungehorsamen« Pfarrer
den richtigen Weg? Ja 66,24% Nein:31,94% Unentschieden:1,82%
Der Papst scheint ja als Mensch mit jener göttlichen Logik, die er in derart scharfen Gegensatz zur menschlichen
Logik zu setzen weiss, bestens vertraut zu sein. Über diese Logik kann man sich seine Gedanken machen.
Es ist ja höchst aufschlussreich, dass dem Katholizismus die Selbstverwirklichung des Menschen derart
verhasst ist und legt die Vermutung nahe, dass der Gegensatz nicht so sehr zwischen Gott und Mensch, sondern
zwischen Gott/Mensch und der Machtinstitution Kirche besteht. Selbstständige Menschen sind der Kirche
ein Dorn. Sie erwartet die bedingungslose, geistige Kapitulation und Unterwerfung des Menschen unter ihre
Doktrin als Akt der Selbstlosigkeit. Der Mensch soll den Bezug zu sich selbst ablegen und Gott nicht durch
sich selbst erfahren. Er soll nur jenen Gott erfahren, den ihm die kath. Kirche vor Augen stellt mit viel
Pomp und sakralem Getue, so wie es ihr halt gefällt. Nur der Mensch, der sich der Selbstsucht der Kirche
unterwirft, sei so ein guter, ein frommer Mensch.
Ein katholischer Priester ist ein Gott geweihter Mensch und dieser Umstand wird zum Ausdruck gebracht,
indem einer Kleidung trägt, die ihn klar von den anderen nicht geweihten Menschen unterscheidet. Daß
die Popen der Konzilssekte, die keine Priester sind und es auch nicht sein wollen, sich legere kleiden,
ist logisch. Die Tatsache, daß die modernistischen „Bischöfe“ zur Lefébvresekte Kontakt suchen, zeigt,
daß der Kuhhandel zwischen Ratzinger und Schmidberger voran schreitet.
marienkind: So oberflächlich? Ich glaube kaum, dass die Art der Kleidung, die ein Priester trägt, irgendeinen
Einfluss hat auf die „Gefülltheit“ von Kirchen. Das Problem ist eher die Absurdität des Glaubens.
>Zivilprälat in kurzen Hosen< Priester in kurzen Hosen sind doch keine Sensation mehr sondern Tagesordnung.
Eher wird ein Priester in Soutane zum Tagesthema. Erst vor einigen Tagen habe ich von einer Weltjugendtagsteilnehmerin
gehört: „Unser Diözesanjugendseelsorger ist ein total cooler Typ, echt witzig, modern und weltoffen
und vor allem hat er nicht so verpappte Ansichten. Man sieht ihm gar nicht an, dass er ein Priester ist.
In Madrid ist er die ganze Zeit im karierten Hemd und Bermudas rumgelaufen. Ja, wenn alle Priester so
wären …“ Ja, was dann? Die meisten Priester sind doch so und trotzdem werden die Kirchen immer leerer.
Es sind die Homoperversen, auf der Suche nach ständig neuen Sexualpartnern, solche Gerüchte in die Welt
setzen: www.bild.de/…r-19636402.bild.html Ich erinnere mich noch zu gut, wie die perverse Helga von
Sinnen in einer Talkshow des ÖR-TV ungestraft sagen durfte, Verona Feldbusch, inzw. Pooth, würde man
es ansehen, daß sie lesbisch sei, sie hätte es quasi auf der Stirn stehen.
In der EKD gilt keineswegs Demokratie-freie, gleiche, geheime und unmittelbare Wahlen zu den Synoden oder auch nur freie Pfarrerwahl durch die Gemeinde. Weit mehr als die EKD demokratischere evgl. Kirchen, etwa die Evangelisch-Lutherische Freikirche und die Freien Baptistengemeinden sind theologisch und ethisch ERZKONSERVATIV!
Schön, dass Herr Ratzinger mal wieder deutlich macht, wofür die Welt Religionen braucht. Nicht nach Gesundheit oder Wohlstand, streben sondern nach Gott. Damit wird der „Pöbel“ seit Jahrtausenden abgespeist.