Er wuchs in New York in jüdischem Umfeld auf. Jetzt hat er seine Begnadigung bekommen – von Jesus Christus.
David Berkowitz im Jahr 1977 und 2009 auf der Seite nydailynews.com
(kreuz.net) Der bekannte New Yorker Serien-Mörder David Berkowitz (58) wird sich nicht um eine Freilassung
bemühen.
Das berichtete die US-Webseite ‘foxnews.com’.
Berkowitz ermordete in den Jahren 1976 und 1977
sechs Personen und verwundete weitere sieben.
Er wurde im Jahr 1977 gefaßt. Doch seither ist viel geschehen.
„Ich habe kein Interesse an einer vorzeitigen Haftentlassung und keine Pläne, mich darum zu bemühen“ –
erkärte er am 6. August in einer Stellungnahme.
Berkowitz weiter: „Ich bin bereits ein freier Mensch.
Das sage ich nicht zum Scherz. Ich bin wirklich frei. Jesus Christus hat mir bereits vergeben und mich
begnadigt.“
Eine Sprecherin des New Yorker Amtes für Begnadigungen bezeichnete Berkowitz vor ‘foxnews.com’
als einen vorbildlichen Strafgefangenen.
Im Gefängnis ist Berkowitz als Blindenführer und Helfer für
Häftlinge mit psychischen Problemen tätig.
Der ehemalige Mörder hilft auch in Gefängniskapelle bei
den Sonntagsgottesdiensten und bei Bibelkreisen.
Berkowitz verbreitet seine Bekehrungsgeschichte und
schreibt regelmäßig auf der Webseite ‘ariseandshine.org’.
Nach eigenen Angaben liest er täglich in
der Bibel.
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95 Lesermeinungen
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Hoffentlich darf er im Gefängnis bleiben wenn er das möchte.Mit fast 60 Jahren wird er es nicht mehr schafffen einen Arbeitsplatz zu bekommen. Und er arbeitet ja sinnvoll im Gefängnis, ist also eine Art Sozialarbeiter
#95 VanDaalen 17:56:57 | Freitag, 2. September 2011
# 92: Huch, gerade erst finde ich Ihren Beitrag zur Fahnenflucht, überschätzterThomás. Fahnenflucht in einem ungerechten Krieg (wenn es denn gerechte und ungerechte Kriege geben soll) ist ein Akt des selbständigen Denkens und ein Akt der Zivilcourage. Ich wünschte mir, im 2. WK wären gegen Ende mehr Soldaten desertiert, dann wäre das Töten auch schneller zu Ende gewesen. Denken Sie mal drüber nach.
VanDaalen: Der Staat hat das Recht, Grundrechte, auch die das Recht auf Leben, einzuschrenken. Fahnenflucht
ist ein gravierendes Verbrechen, weil dadurch die gesamte Verteidigung eines Landes in Frage gestellt
wird und ist die einzige Art und Weise, einen Menschen in einer Extremsituation von der Desertion abzuhalten.
Die Tatsache, daß niemand an einem ungerechten Krieg teilnehme darf, hebt diesen Grundsatz nicht auf.
#85 VanDaalen Das war nicht meine Absicht den Eindruck zu erwecken, dass Thomàs ironisch ist. Ich bin
mit Ihnen vollständig einer Meinung über die Ernsthaftigkeit von Thomàs. Ich wollte sagen, dass mein
Kommentar „Das strotzt ja wieder von Lebensrecht. Wow“ ironisch gemeint war. . Leider habe ich noch viel
Arbeit vor mir und wünsche allen einen schönen Abend.
#81 VanDaalen Dies war ironisch gemeint, da Thomàs und andere hier bei Abtreibung von Mord sprechen,
aber gleichzeitig den gerechten Krieg und die Todesstrafe verteidigen. Ich bin ein Gegner der Todesstrafe
und befürworte den Krieg nur, wenn alle anderen Mittel nichts nützen. (Verteidigung gegenüber einem
Angreifer, wenn massive Völkerrechtsverletzungen vorliegen und die Zivilbevölkerung geschützt werden
muss).
#84 VanDaalen 19:33:04 | Dienstag, 30. August 2011
Von wem soll denn das Recht auf Leben eingeschränkt werden? Von Ihnen? Im übrigen will ich nichts in
irgendeiner Moraltheologie nachlesen, sondern Ihre Meinung dazu erfahren. Mord und Fahnenflucht stehen
auf der selben Stufe? Ein Kindermörder oder ein übergelaufener Soldat aus Hitlers Armee, der das verbrecherische
an diesem Regime und Krieg erkannt hat, sollen beide getötet werden? Sind Sie krank, Mann?
VanDaalen/Actinobacillus Das Recht auf Leben – wie jedes andere Recht – kann eingeschränkt werden. Kurios
ist, daß die Gegner der Todesstrafe für das „Recht“ auf Abtreibung eintreten. Unter welchen Bedingungen
die Kirche einen Krieg als gerecht anerkennt, habe ich schon dargelegt. Können Sie in jeder Moraltheologie
nachlesen. Durch die Hinrichtung eines Täters wird der Ermordete nicht lebend gemacht (im übrigen durch
eine Haftstrafe auch nicht), aber es ist ein Gebot der Gerechtigkeit (was nichts mit Rache zu tun hat),
ein Unrecht angemessen zu bestrafen. Für ein so schweres Unrecht wie Mord oder Gleichgestellte Delikte
(z.B. Fahnenflucht im Krieg) ist die einzige angemessene Strafe die Todesstrafe. Hinzu kommt noch der
präventive Aspekt, d.h. die Abschreckung. Die Abschreckung hängt von der Wahrscheinlichkeit, verurteilt
zu werden, aber auch von der Schwere der Strafe, ab. Wegsperren macht keinen Kriminellen besser, aber
schützt die Gesellschaft vor einer tickenden Zeitbombe. Sogar in einem liberalen Staat wie Deutschland,
ist man – unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit – dazu übergegangen, Sicherheitsverwahrung auszusprechen.
#80 VanDaalen 14:18:46 | Dienstag, 30. August 2011
zu 76: Thomás, wie kann es gerechte Kriege geben? Und wie kann durch die Tötung eines Menschen eine Tat wiedergutgemacht werden? Hat der Ermordete etwas davon? Hier apellieren Sie an niedere Racheinstinkte; ein Umstand, für den ich lediglich bei Angehörigen des Opfers ein gewisses Verständnis aufbringe. Ebenso macht lebenslanges Wegsperren niemanden besser. Und das in Deutschland Straftäter mehr und bessere Rechte als Normalbürger haben sollen, ist keine Tatsache, sondern ihre ganz eigene subjektive Empfindung, die wer-weiß-woher rührt.
Eigentlich wie gehabt: Wenn WIR Krieg führen und Leute massakrieren ist es gerecht, wenn ANDERE es tun nicht. Genau die Einstellung hält den Blutrausch seit Jahrtausenden am Laufen…
Shadow1979: Nach der Lehre der Kirche ist ein Krieg gerecht, wenn er aus einem schwerwiegenden Grund,
danach alle friedliche Möglichkeiten erschöpft wurden, mit dem Ziel geführt wird, ihn so schnell wie
möglich zu beenden und der Schaden, der durch den Krieg entsteht, in keinem krassen Mißverhältnis zum
Zweck steht. Gerechte Kriege waren die Kreuzzüge, die Kriege gegen die türkischen Invasoren, die spanische
„Reconquista“, der bewaffnete Aufstand der katholischen Bauern in der Vendèe während der Französichen
Revolution und der „Alzamiento“ gegen Volksfrontdiktatur in Spanien im Jahr 1936. Die Todesstrafe bei
gewissen Delikten (z.B, Mord) ist berechtigt, weil nur so kann eine so schwere Tat wiedergut gemacht werden.
Wenn eine hohe Gefahr besteht, daß Täter, wenn die in Freiheit, schwere Straftaten begehen werden, dürfen
sie nicht entlassen werden. Sollte Sicherheitsverwahrung nicht möglich sein, müssen überwacht werden
und die Bevölkerung vor ihnen gewarnt werden. Der Schutz der Bevölkerung geht vor dem Wohlbefinden von
Kriminellen. Daß in Deutschland in vielen Fällen Verbrecher mehr Rechte als die anständigen Menschen
haben, ist eine traurige Tatsache.
zu # 74: Da haben wir uns mißverstanden, geehrter sct. Ich meine nicht die Selbstjustiz, sondern bürgerliche Maßnahmen zum Selbstschutz und zur Prävention. Das erfordert allerdings ein hohes Maß an Zivilcourage und Selbstdisziplin.
@VanDaalen „Besser wäre eine fundierte Aufklärung der (umgebenden) Bevölkerung, die ihrerseits den
ehemaligen Straftäter im Auge behält und sich entsprechend verhält.“ Ich glaube aber das ist hierzulande
illegal.Bin mir aber nicht sicher…
#71: sollte die Frage an mich gerichtet sein, so möchte ich das so beantworten: Kriegsglück, das manche
Feldherren und Eroberer der Geschichte begleitet hat, kann ein Zeichen der Auserwähltheit und der Begnadung
sein, aber es kann auch eine auserwählte Geisel Gottes sein um die allg. Verderbtheit mit Krieg zu bestrafen.
Meistens zerfallen solchen Größen dann sehr bald wieder nach ihren kriegerischen Umtrieben und es bleibt
von ihrem Ruhm nichts bestehen, ausser Schutt und Asche und Leichenberge.
#64 Brandenburgis Genau nur diesen, der für eine Zivilgesellschaft eingetreten ist und. Anderen Oligarchen
ist nichts geschehen. Er war halt das Bauernopfer. Ich würde einmal deutsche Unternehmer über ihre Erfahrungen
mit dem Putin-Regime fragen. . Das mit Tschetschenien sehen aber human rights watch und AI etwas anders.
Wenn die Menschenrechte und Bürgerrechte eingehalten werden, dann werden den Monarchen auch kein Haar
gekrümmt.
#72 Dr. Guillotin 15:43:15 | Montag, 29. August 2011
Und was war mit der Franz Revolution? Im Namen der Liberalität wurden die Köpfe abgehackt? Und was war mit Napoleon? Er war damals der Fortschritt schlechtin. Hat er im Namen Gottes Kriege geführt?
#62: man darf sich natürlich keine Illusionen machen. Es dachten schon viele, sie hätten Gott auf ihrer Seite und waren doch nur geltungssüchtige Narren. Ich wünsche mir im übrigen auch, die Kriege würden vorwiegend mit Worten und nicht mit Waffen ausgetragen. Aber manches Mal geht das halt nicht.
#69 Pepe Achdaj 15:35:10 | Montag, 29. August 2011
Präventivschutz? Wer schützt die Bevölkerung präventiv vor religiösen Fundamentalisten? . Sollte
man nicht religiösen Fundamentalisten ein Aquarium einrichten? Ein katholisches Aquarium, ein jüdisches
Aquarium, ein muslimisches Aquarium, und ein evangelikales Aquarium. Man könnte auch ein Terrarium einrichten.
Aber schwimmen würde sie sinnvoll beschäftigen.
Nun, wenn ein Ex-Straftäter seine Strafe abgesessen hat und deswegen nicht mehr inhaftiert werden darf, dann darf er erst recht nicht umgebracht werden. Vielmehr müssen hier intelligente Lösungsansätze her, jenseits von populistischem Stammtischgehaue und +.net-weisheiten
#60 matt Ihre Aussage „Wenn sie moralisch im Recht sind, dann können sie auf die gnädige Unterstützung
Gottes im Kampf hoffen“ dachten auch die Katholiken und Protestanten im 30 jährigen Krieg und im Irland
Konflikt.
#65 Brandenburgis 15:30:16 | Montag, 29. August 2011
@Bazille Putin hat ja einen Superreichen zu Recht ins Lager geschickt. Da wars dann auch wieder nicht
recht. Komischerweise lamentierten diejenigen, die gern jeden Bäcker mit Mercedes enteignen würden am
meisten herum wegen Chodorkowski. : Der Krieg im Kaukasus war schmutzig – von den Tschetschenen. Rußland
hat einen milden Krieg der Selbstverteidigung geführt und auf allzu harte Pädagogik verzichtet. Das
danken wir (und die anständigen Tschetschenen) Wladimir Putin. Pressefreiheit ist ein Synonym für Vergiftung
des Geistes. Auch hier war Putin viel zu mild. Der letzte Zar hat leider weder gegen die Preß- noch gegen
die Meinungsgfreiheit irgend etwas unternommen. Zum Dank dafür wurde er mit Frau, Dienerschaft und Kindern
viehisch abgeschlachtet. Ganz in ihrem Sinne, Bazille, und auch im Sinne der Klarisse, um das noch kurz
zu erwähnen.
Dr. Guillotin – natürlich nicht. Besser wäre eine fundierte Aufklärung der (umgebenden) Bevölkerung, die ihrerseits den ehemaligen Straftäter im Auge behält und sich entsprechend verhält.
Womit wir beim alten Thema wären. Ein gerechter Krieg ist bei der Kirche gut und bei Karl Marx böse. Der islamische Dschihad ist aus deren Sicht auch nur ein gerechter Krieg und diese Plattform hier tut die „westliche Dekadenz der Ungläubigen“ gradezu heraufbeschwören uns somit den Dschihad in die Hände spielen.
#62 Dr. Guillotin 15:25:00 | Montag, 29. August 2011
Wenn die Sicherungverwahrung aufgehoben wird und gefährliche rückfällige Kinderschänder wieder freigelassen werden, wäre dann zum Schutz der Gesellschaft ein Todesstrafe angezeigt?
Wenn man die Bibel ernstnimmt, dann muss man davon überzeugt sein, dass es auch gerechte Kriege gibt, die im Sinne Gottes geschehen. Aber ich glaube nicht, dass ein gerechter Krieg immer nur auf ausdrückliche Anordnung Gottes passieren darf, wenn die Menschen etwa von selbst zur Einsicht gelangen, dass einer böswilligen Bedrohung nicht anders beizukommen ist. Wenn sie moralisch im Recht sind, dann können sie auf die gnädige Unterstützung Gottes im Kampf hoffen.
#54 Brandenburgis Dann ist Korruption speziell der Herrschenden und Superreichen kein Thema für Sie?
Selbstverständlich auch nicht der schmutzige Krieg im Kaukasus und natürlich nicht die Angriffe auf
Menschen und Bürgerrechte (Versammlungsfreiheit, Meinungs- und Pressefreiheit, politische Freiheit etc.).
Er ist halt für die Ultrakatholiken so schön autoritär. Er erinnert halt an die Zaren und anderen,
absolutistisch regierende Monarchen, die auch gegen die pöse pöse freie Press und Zivilgesellschaft
waren.
#53 Inglorious Bass : „Wenn es eine wirklich sinnvolle Sache im katholischen Glauben gibt dann doch das
man sich die sog. Sünden nicht selbst vergeben kann sondern dafür auf andere angewiesen ist. Wenn also
Berkowitz, der noch vor einigen Jahrzehnten behauptete Befehle von einem sprechenden Hund entgegenzunehmen,
Jesus habe ihm die Sünden vergeben ist das dummes Geschwätz. Ist der Heiland vielleicht in seine Zelle
gekommen und hat ihm die Absolution erteilt?“ Theoretisch könnte er es, durch Wände gehen, auf dem Wasser
laufen und an mehreren Orten gleichzeitig gesehen werden. Aber hier geht es doch wohl eher um die Frage
ob Jesus ausschließlich nur nach katholischen Regeln Sünden vergibt, Regeln die schon im antiken Babylon
bekannt waren?
Wenn es eine wirklich sinnvolle Sache im katholischen Glauben gibt dann doch das man sich die sog. Sünden
nicht selbst vergeben kann sondern dafür auf andere angewiesen ist. Wenn also Berkowitz, der noch vor
einigen Jahrzehnten behauptete Befehle von einem sprechenden Hund entgegenzunehmen, Jesus habe ihm die
Sünden vergeben ist das dummes Geschwätz. Ist der Heiland vielleicht in seine Zelle gekommen und hat
ihm die Absolution erteilt? Viel realistischer scheint mir das der gute schlicht ein Problem damit hat
zuzugeben das er ernste psychische Probleme, um genau zu sein Probleme mit Frauen, hat. Schon damals versuchte
er mit der Hundegeschichte davon abzulenken. Natürlich ist es schön das er sich im Knast so mustergültig
macht, aber wenn ihn der Christliche Glaube geheilt hat (was ja dieser Artikel wohl nahe legen möchte)
warum bemüht er sich nicht um ein Leben in Freiheit? Ist ihm vielleicht doch klar das ein Bibelstudium
nicht vor Rückfällen bzw. Psychotischen Schüben schützt? Schade…dabei gäbe es sicher genug Beispiele
wie der Glaube Menschen geholfen hat ein verantwortungsbewusstes Leben in Freiheit zu führen. Wird hier
vielleicht der Son of Sam nur angeführt weil er ähnlich konservative Ansichten wie Kreuznet vertritt?
Was hält er z.B. von Sex vor der Ehe… oder Unsittsamkeit in seinem Fall eine Interessante Frage da
er immerhin seinerzeit Pärchen erschoss die im Begriff waren „Unzucht“ zu begehen.
Als Katholik kann ich auf keinen Fall die Todesstrafe gut heißen, denn der Mensch kann irren und hat oft geirrt in der Vergangenheit. Nur hierbei gibt es den „Point of no return“, und der steht einem Menschen nicht zu.
#46 Dr. Guillotin 14:12:45 | Montag, 29. August 2011
Ich halte das eingreifen in Jugoslawien in den 90 Jahren durch die Nato für gerechtfertigt. Ich halte
das Nichteingreifen in Ruanda , auch in den 90 Jahren für kriminell.
#45 Shadow1979 † 14:03:39 | Montag, 29. August 2011
Dann nennen Sie mir mal einen gerechten Krieg??? Welch ein konstrukt!! Wie kann ein Krieg der imer mit
Gewalt, Unrecht und Tod auch und gerade Unschuldiger einhergeht gerecht sein???? Was muss man bei der
Todesstrafe denn abwägen???
#43 Shadow1979 † 13:44:44 | Montag, 29. August 2011
Wie kann man als Christ FÜR die Todesstrafe sein??? Selbst wenn man die Tatsache der völlige widersprüchlichkeit
und ineffektivität der Todesstrafe mal außeracht lässt, dazu Fehlurteile berücksichtigt ist die Todesstrafe
doch wohl nichts was ein Christ aufrichtig vertreten kann
#39 Dumbledor #38 marienkind Das ist sehr schön, dass das NT die Todesstrafe ablehnt, aber wie können
Sie sich erklären, dass es 13 Jahrhunderte Christentum brauchte, bis der radikal Aufklärer Cesare Beccaria
in seiner Streitschrift „Dei delitti e delle pene“ 1764 die Abschaffung der Todesstrafe forderte. Seine
Streitschrift löste in einigen Ländern eine Justizreform aus und 1772 hat Schweden auch die Todesstrafe
abgeschafft Quelle: Philipp Blom; Böse Philosophen 2010 Hanser). Warum haben da alle christlichen Konfessionen
in dieser Frage versagt? . #40 Dr. Guillotin Aber Ihre Spezialität ist das Kastrieren, Sie mini-Guillotine
@ #40 Dr. Guillotin: „Auch als Katholik kann man für die Todesstrafe sein.“ Na, ich weiß nicht. Welche
Stelle aus der Hl. Schrift soll das belegen? Mir ist nur bekannt: „Wer dich auf die rechte Wange schlägt,
dem halte auch die linke hin“ (Mt. 5,39) „Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr.“ (Römer
12,19)
Im AT brauchte es in der Tat wesentlich weniger als ein Mord zur Todesstrafe. Für uns aber gilt: „Wer von euch ohne Sünde ist (also NIEMAND)…“ (vgl. Joh 8,1-11)
Nur EINER ist HERR über Leben und Tod. Was für die Tötung von Ungeborenen oder die Euthanasie gilt,
das gilt ebenso auch für einen Schwerstkriminellen. Niemand hat das Recht – unter welchen Argumenten
auch immer – einem anderen das Leben zu nehmen. Dies steht nur dem Schöpfer zu – ER gibt das Leben und
ER nimmt es auch wieder. Wäre z. B. David Berkowitz hingerichtet worden, wer weiß, ob er vorher noch
die Gnade der Bekehrung erfahren hätte.
#8 Tomás Todesstrafe nur bei Mord? Was ist mit den Demokraten, Liberalen und Sozialisten, die nie eine
katholische Monarchie anerkennen und eine solche bekämpfen würden? Was ist Ihrer Meinung zu tun mit
den Atheisten und Evolutionisten, die nie und nimmer Kreationismus an Schule und Universität akzeptieren
würden? Was ist die gerechte Strafe für Abtreibungsärzte und Bürgerrechtler? Berufsverbot, Gefängnis,
Umerziehungslager oder doch besser die Todesstrafe?
zu 33; Sie sehen nicht, daß es Streit gibt unter denen, die sich katholisch nennen und es nach allgemeinem
Sprachgebrauch sind, wer katholisch ist, und sprechen dann von der Konzilssekte und der noch schlimmeren
FSSPX…? „Sektierer und noch schlimmere“ sind ja wohl nach Ihrer Meinung nicht RKK-ler, oder doch… ?
Immerhin sind Sie ein ehrlicher und anständiger Diskutant, AUCh deshalb sei gerne zugestanden, daß wir
uns um Worte „streiten“ (besser: darüber diskutieren)
#27: das ist mir schon bewußt. Ich meine auch nicht, dass jede Mordtat – und im Falle Davids ja sogar eine vorsetzlich geplante – automatisch in die Hölle führen muss, oder, dass man nicht auch einmal von der Todesstrafe absehen kann, wenn sich ansonsten der Mensch als anständig erweist. Aber daraus zu schließen, dass die Todesstrafe überhaupt nicht anzuwenden sei, geht mir irgendwie nicht ein.
#33 Brandenburgis 12:23:13 | Montag, 29. August 2011
@Gregor Naziazensus Ja, das ist mir bekannt. Ich teile diese Meinung nicht. Das sind auch keine kompetenten
Meinungsäußerungen : @Fundi: So sehe ich das nicht. Das 2.„vatik.„Pseudokonzil hat zwar viel Verwirrung
geschaffen, doch gab es immer eine einschlägige Personengruppe die kühlen Kopf bewahrt hat. Das fast
größte Übel ist FSSPX, die eine momentum des Irrsinns in die ganze Auseinandersetzung hineingetragen
haben, leider dabei (weshalb wohl?) recht erfolgreich waren. In meinen Augen sind sie schlimmer als die
Konzilskirche.
#30 Pepe Achdaj 12:16:44 | Montag, 29. August 2011
Das Rennen bleibt also offen. Bischof Williamson könnte am Ende nicht den Himmel erlangen und der von
Jesus begnadigte Mörder oder Schwule oder Postbote schon? . Danke kreuz.net für diese Erkenntnis.
zu 24: Ihr Beitrag zeigt ja gerade ERNEUT den Streit. Denn Sie sprechen offenkundig Unzähligen, die sich katholisch nennen und es nach allgemeinem Sprachgebrauch auch sind (etwa den letzten Päpsten) ab, Katholiken zu sein.
Ich staune nur, dass man einem sechsfachen Mörder die Betreuung psychisch kranker Menschen überlässt. Und irgendwie fehlt mir der Sinn des Artikels, wenn einer sagt, ich will gar nicht mehr raus, wenn er sowieso keine Chance hätte auf Entlassung. So what?
@Brandenburgis Scheint mir aber doch so.Schau dir doch nur die Postings von Tomas an.Für den ist niemand
Katholisch ausser er selbst. Als obs nichts wichtigeres gäbe.
@Dumbledor: also jetzt tu nicht schwindeln. Die Praxis der Todesstrafe war bis ins 20. Jahrhundert durchaus üblich. Und was die Bekehrung angeht: Ich bin mir sicher, dass diejenigen, die wegen ihrer Schandtaten in die Hölle gelangen, sich auch noch gerne bekehren würden und sich beklagen könnten, dass man ihnen nicht genug Zeit dafür gab. Ich denke, es gibt einen „Point of no return“ und wenn man den überschreitet und derart Böses begangen hat, dann nutzt alles Bekehren nichts mehr.
#12 Brandenburgis Montag, 29. August 2011 11:38:35 @Dumbledor: Da der Mann sich zu Jesus Christus bekennt,
ist er auch katholisch, bzw. als katholisch zu betrachten. Das ist das Grundprinzip. Brandenburgis, das
sind ja gaaanz neue Töne. So lange katholisch, bis sie sündigen und nicht zur Beichte gehen, sondern
anders damit umgehen?
#18 Brandenburgis 11:54:22 | Montag, 29. August 2011
@Fundi: Habe das Bekenntnis nicht gelesen, Bibelkritik kann kein Papst predigen. Benedikt und seine Vorgänger, auch Pius XII. der wohl mit dem Mist angefangen hat, sind keine Päpste bzw. waren keine Päpste.
zu 14: Hier herrscht ja viel Streit unter RKK-lern, was katholisch ist. Sie wollen offenkundig (bald)
jeden Christen (siehe 12) als RKK-ler sehen… Bitte diskutieren mit Tomas und co. Artikel 1 des Berkowitz-Bekenntnisses
lehnt jedenfalls die Bibelkritik ab, die die Päpste und auch Papst Benedikt (ETWA Seite 10/11 seines
1. Jesusbuches) seit Jahrzehnten predigen
#matt: Wir leben aber nicht in der Zeit des AT sondern in der von Jesus durch seinen Tod erworbenen Gnadenzeit. Wäre sofort eine Todesstrafe vollzogen worden, so hätte er die Möglichkeit der Bekehrung nicht gehabt. Warum sollte er etwas vorlügen, wenn er eh keine Chance mehr hat rauszukommen? Im Übrigen kann nur Gott die Ernsthaftigkeit der Bekehrung beurteilen. Die Aussage von Tomas mit Strich, dass er ja nicht katholisch wurde, ist schlichtweg Blödsinn. Gegen eine generelle Todesstrafe spricht auch die Vielzahl von Justizirrtümern, auch wenn es im vorliegenden Fall eindeutig zu sein scheint.
#15 Shadow1979 † 11:43:05 | Montag, 29. August 2011
@Dumbledor Und was sagt Uns das jetzt?? In den USA haben die Bundesstaate aber weitaus mehr kompetenzen
als unsere popeligen Bundesländer. Die Todesstrafe könnte in New York angewendet werden,wird dort aber
faktisch schon Jahrzehtelang nicht mehr gefordert und auch nicht ausgeführt. Das Thema Todesstrafe ist
vom Tisch in New York.
Auf Berkowitz Webseite (über kathnet. leicht klickbar) findet sich ein rein evangelikal-konservatives (= „fundamentalistisches“ im besten Sinne des Wortes) ) Glaubensbekenntnis.
„Die Todesstrafe wird in New York nicht mehr ausgeführt. New York war einer der erste Staaten der USA
in dem die Todesstrafe ausgesetzt wurde. Faktisch ist Sie möglich nur angewendet wird Sie nicht.“ Faktisch
steht die Todesstrafe auch noch in der Bayerischen, Hessischen und Rheinland-Pfälzischen Landesverfassung
und vielleicht noch in weiteren. Die Ausübung ist durch das Grundgesetz aufgehoben, basierend aber auf
dem für viele unverständlich wirkenden Satz des Artikel 31 „Bundesrecht bricht Landesrecht“.
Mord muß mit dem Tode bestraft werden, weil diese in diesem Fall die einzige angemessene und damit gerechte
Strafe ist. Es ist sehr lobenswert, daß dieser Herr das Unrecht seines Handels eingesehen hat, aber es
kann von keiner Bekehrung zum Christentum gesprochen werden, weil er nicht katholisch wurde.
#6 Shadow1979 † 11:26:00 | Montag, 29. August 2011
Die Todesstrafe wird in New York nicht mehr ausgeführt. New York war einer der erste Staaten der USA
in dem die Todesstrafe ausgesetzt wurde. Faktisch ist Sie möglich nur angewendet wird Sie nicht. Ich
glaube auch kaum das er überhaupt möglichkeit hat vorzeitig raus zu kommen. Bei sechsfachen Mord hat
er sowieso keine Berechtigung Begnadigung und/vorzeitige entlassung,wenn die Strafen nacheinder zu verbüssen
sind.
wieso hat man den überhaupt am Leben gelassen? Normalerweise sind die Amis da nicht so zimperlig. Er mag glauben, dass Gott ihm vergeben hat, aber das muss deshalb noch lange nicht stimmen. Die Anspielung auf das „jüdisches Umfeld“ ist gewohnt widerlich. War er denn überhaupt Jude? Und selbst wenn, ist das doch völlig unbedeutend.