Zölibat
Mainzer Priester suspendiert
Zuerst wurde er lange hin und her geschuppst. Dann stürzte er über den Rand. Ob sein Bischof überhaupt etwas gemerkt hat?
Die 'Wetterauer Zeitung' zeigt ein Archiv-Bild von Hw. Andreas Heger.
Die ‘Wetterauer Zeitung’ zeigt ein Archiv-Bild von Hw. Andreas Heger.
(kreuz.net) Der Mainzer Priester Andreas Heger ist von Kardinal Karl Lehmann suspendiert worden.

Das berichtete die Online-Ausgabe er ‘Wetterauer Zeitung’ am 29. August.

Heger war bisher Pfarrer der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim.

Er wohnte in der 6800-Seelen-Stadt Reichelsheim – etwa dreißig Kilometer nördlich von Frankfurt.

Gelassene Gläubige

Heger sehe sich nicht mehr in der Lage, die ehelose Lebensform eines Priesters zu führen. Er werde künftig „eine Partnerschaft“ unterhalten.

Das erklärte der Mainzer Generalvikar am vergangenen Wochenende von der bisherigen Kanzel des Ex-Priesters.

Die Gläubigen nahmen die Ankündigung nach Angaben der ‘Wetterauer Zeitung’ gelassen.

Die meisten schienen bereits informiert gewesen zu sein.

Das Generalvikariat hatte die kirchlichen Gremien der Pfarrgruppe bereits Mitte vergangener Woche ins Bild gesetzt.

Turbulenzen

Heger stammt aus Darmstadt. Er übernahm die Pfarrstelle in Dorn-Assenheim zum 1. August 2008.

Seit Anfang des Jahres leitete er den Pfarrverband mit Wickstadt.

Er war für die zwölf Ortschaften der Pfarreien Wickstadt und Dorn-Assenheim zuständig.

In der Vorweihnachtszeit 2009 kam es zu Konflikten mit der Gemeinde in Dorn-Assenheim.

Heger bat die Bistumsleitung um Entbindung von seinen Aufgaben in der dortigen Kirche Sankt Maria Magdalena.

Acht Wochen später kehrte er zurück.

Heimatlose Priester

Heger kam im Juli 2005 zum ersten Mal in die Medien.

Er präsentierte in seiner damaligen Pfarrei die vom Bistum Mainz geforderte Pfarreien-Fusion.

Dabei gab er aus heiterem Himmel seinen Abschied von der Gemeinde bekannt.

Er kündigte an, als Bundesseelsorger der altliberalen ‘Katholischen Landjugendbewegung’ nach Bonn zu ziehen.

Dort wurde schnell klar, daß man an Priestern kein Interesse hatte.

Nach drei Jahren zog Heger wieder ab.

Danach versuchte er vergebens wieder in der Diözese Fuß zu fassen.

Der Mainzer Bischof – der keinen Kontakt zu seinem Klerus unterhält – bemerkte das Problem, als Heger um seine Entlassung aus dem Priesterstand bat.
      
50 Lesermeinungen
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#52   Tchibo   02:18:23 | Freitag, 2. September 2011
Die armen Arme des Herrn tres Jolie haben auch nur eine ganz bestimmte Kürze und können nicht überall hinreichen, wo sie eh’ nix zu tun haben…!
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#51   clarissa colonia   01:28:59 | Donnerstag, 1. September 2011
Niemand weiß also, weshalb der mainzer Kardinal – angeblich – keinen Kontakt zu seinen Klerikern pflegen sollte.
.
Auch gut. Sind die haltlosen Behauptungen eben mal wieder zu viel Meinung bei erheblich zu wenig Ahnung …
.
Wie es in „altgläubigen“ Kreisen eben so üblich ist.
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#50   Burgvogt   00:00:38 | Donnerstag, 1. September 2011
nö herr zehnter der bin ich net
sehr schwach von dir
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#49   catholic   23:58:31 | Mittwoch, 31. August 2011
Da hat einer Kreide gefressen und tritt nun als „Burgvogt“ auf.
Zieht der alte Elijahu etc. nicht mehr? –
Die Sprache hat dich schon verraten.
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#48   Burgvogt   23:57:06 | Mittwoch, 31. August 2011
also ich finde als bevollmächtigter der kirche von unten, dass nur jener der schon 5000 mal gefickt hat prieter werden sollte. schliesslich sollte ein toleranter weltzugewandter priester von heute mitten im leben stehen und auch erotisch aufgeschlossen fest in der heutigen lebensrealität verwurzelt sein.
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#47   Mighty Counsellor †   23:56:05 | Mittwoch, 31. August 2011
Wow, das erste Zitat – durch den Herrn Burgvogt.
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#46   Diamant †   23:50:44 | Mittwoch, 31. August 2011
#3 Evelynn van der Meer Mittwoch, 31. August 2011 10:59:18
<Lasst die Priester doch endlich frei entscheiden, ob sie heiraten wollen oder nicht!>
.
Wenn das Zölibatsgesetz abgeschafft wird, dann werden selbstredend neu die Priester VERPFLICHTET, zu heiraten!
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#45   Burgvogt   23:50:04 | Mittwoch, 31. August 2011
catholic
sind sie nun ein kerniger naturbursch oder nicht. ich frage nur wegen den vorhin erwähnten analrittern im forum. auf da alm solls ja ka sünd geben, wie in der modernistenkirche.
ich trage nur dazu bei dass sich menschen finden und lieben lernen
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#44   catholic   23:46:38 | Mittwoch, 31. August 2011
Werter Mauselochvogt, Sie befriedigen durchaus die heimlichen Begierden der Keuschesten aller Frommen. Weiter so, ich halts aus, werte Burgsau.
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#43   Diamant †   23:40:26 | Mittwoch, 31. August 2011
Ach, Burgvotz, Sie sind ja noch widerlicher als ich! Das lasse ich nicht gelten! (Heute mochte es nicht mal die richtige Aussprache von „Anaritha“ leiden: „Analritter“.)
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#42   Burgvogt   23:38:21 | Mittwoch, 31. August 2011
minimax und diamant
herr „catholik“ ist ein sehr extravaganter aber auch naturverbundener mensch der den innigsten kontakt zu mutter erde pflegt. er will sie richtig spüren und intensiver als nur visuell wahrnehmen. das geht am besten mit der eichel in einem mausloch da dort die meisten nervenzellen sitzen.
was ist an dieser feststellung unsachlich und hasserfüllt
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#41   Diamant †   23:30:55 | Mittwoch, 31. August 2011
Wer über’s Zölibat referiert, ist gehalten, eine möglichst widerwärtige Sprache zu benutzten, gelt, Burgvotz!
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#40   Minimax   23:30:32 | Mittwoch, 31. August 2011
#35 Burgvogt –
„für einen wie dich, der seinen pimmel immer in ein mäuseloch hält und auf ein erdbeben wartet um endlich befriedigt zu werden“ – ist es das, was Du unter hassfrei und sachlich verstehst?
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#39   catholic   23:29:12 | Mittwoch, 31. August 2011
Werter Burgvogt ! Er ist eher ein ordinärer Rossknecht, dem die Kuhmagd verweigert ist worden. Er muss seine Erfahrungen nicht auf andere spiegeln. Mag er seinem Zwangszölibat handsam frönen.
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#38   Diamant †   23:26:32 | Mittwoch, 31. August 2011
Streitet Ihr wieder über’s Zölibat? Wen betrifft’s? Euch, Ihr virtuellen Zähnefletscher, ja wohl kaum.
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#36   clarissa colonia   23:23:51 | Mittwoch, 31. August 2011
Nun, so scheint’s, der nächste der Scheinkatholiken aus dem Rinnstein …
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#34   catholic   23:16:52 | Mittwoch, 31. August 2011
cowboyhut
Es ist doch klar, dass die Kritik am Zwangszölibat und eine Befürwortung der Priesterehe für die Leibfeindlichen, Impotenten und Frauenflieher „dummes Zeug“ sein muss.
Was kann man von schwarzen Krähen und Gruftleuchten schon anderes erwarten? –
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#33   cowboyhut †   21:43:28 | Mittwoch, 31. August 2011
@ Raben Tier – dann ignorierst Du also die Aussage des Neuen Testamentes ?
Petrus, der sog. 1. Papst war verheiratet, der Apostel Philippus hatte mehrere Töchter, Paulus war der Meinung, dass das Ende eh kurz bevorsteht, und es sich deshalb nicht mehr lohnen würde, zu heiraten ( allerdings steht die Welt immer noch da )
Der Zölibat ist eine „ Erfindung aus dem 11. jahrhundert- damals eine Art Reform, sollte er doch u.a verhindern, dass Priesterämter nur in den Familien auf die Söhne übergehen und die Priester sich wieder mehr um die gemeinde kümmern .
Er ist nicht biblisch begründet- in den ältesten christlichen Kirchen, wie die orthodoxen Kirchen Äqyptens und Äthiopiens und dann danach die griechische ist die ehe den Priestern erlaubt.
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#32   lux in tenebris   21:38:34 | Mittwoch, 31. August 2011
Werter Rabe, dass catholic nicht nur als erster, sondern auch als letzter und eigentlich immer und durchweg und das sogar noch unter verschiedensten Accounts „dummes Zeug“ schreibt, ist doch nichts absonderliches. Allein, das muss der Neid ihm lassen, dies „dumme Zeug“ entbehrt mitunter nicht eines gewissen Amüsements.
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#31   Mrs.Cologne   20:53:43 | Mittwoch, 31. August 2011
@Matthäus_1956: Schreiben Sie absichtlich an mir vorbei oder geschieht das bewußt?
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#30   DerRabe   20:47:47 | Mittwoch, 31. August 2011
catolic,
sie haben den ersten leserbrief zu dem beitrag hier verfasst und gleich als erster dummes zeug geschrieben. die apostel des herrn haben um christi willen alles verlassen!!!!! und der apostel paulus schreibt, dass es besser für den menschen wäre um gottes willen alleine zu bleiben, um gott eben ganz und gar dienen zu können. geht das in ihren schädel noch rein? tun sie also nicht so, als ob der wert der ehelosigkeit um gottes willen erst im mittelalter erfunden worden sei.
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#29   Matthäus_1956   20:40:15 | Mittwoch, 31. August 2011
Er spricht davon, die ehelose Lebensform eines Priesters nicht mehr mittragen zu wollen. Er wird eine Partnerschaft eingehen. Ist doch gut…
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#28   Mrs.Cologne   20:38:09 | Mittwoch, 31. August 2011
@Matthäus_1956: Aber der Artikel kritisiert doch gar nicht Ihn sondern die Gegebenheiten, welche dazu geführt haben?!
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#27   Matthäus_1956   20:31:07 | Mittwoch, 31. August 2011
Kölnerin, ich spreche Ihnen und den anderen Hardcores hier ab, in irgendeiner weise die Entscheidung eines nicht entmündigten, erwachsenen, sich durch ein Studium qualifizierten Menschen zu kritisieren, nur weil’s Ihnen nicht passt. Da sch…t der Hund drauf.
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#26   Mrs.Cologne   20:26:38 | Mittwoch, 31. August 2011
@Matthäus_1956: Wenn Sie auf der Suche nach Gleichgültigkeit sind, dann sind Sie hier ganz bestimmt falsch.
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#25   Matthäus_1956   20:15:09 | Mittwoch, 31. August 2011
Meine Güte, was soll denn das? Der Mann hat sichentschieden, und gut is…
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#24   Mrs.Cologne   20:03:12 | Mittwoch, 31. August 2011
@lux in tenebris: Danke sehr! Schön auch Sie hier wieder anzutreffen.
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#23   Amethyst   18:10:06 | Mittwoch, 31. August 2011
Evelynn van der Meer Mittwoch, 31. August 2011 10:59:18
Lasst die Priester doch endlich frei entscheiden, ob sie heiraten wollen oder nicht!
.
Ein geweihter, katholischer Priester hat kein Recht, darüber zu entscheiden!
Das hätte er sich vor der Weihe oder dem Eintritt ins Priesterseminar überlegen sollen.
Offensichtlich hatte er keine Berufung und die Liebe zum lieben Gott war auch nicht vorhanden.
Solche Ex-Priester sind kein Verlust – wir brauchen glaubwürdige Geistliche und keine sexsüchtigen Statisten!!!
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#22   clarissa colonia   17:43:23 | Mittwoch, 31. August 2011
Woher will denn der anonyme Schreiberling wissen, daß
.
„der Mainzer Bischof … keinen Kontakt zu seinem Klerus unterhält“ und „ … das Problem [erst bemerkte], als Heger um seine Entlassung aus dem Priesterstand bat“?
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#21   Holder   14:37:37 | Mittwoch, 31. August 2011
Kanon 5 der Heiligen Apostel bestimmt, dass kein Bischof sein Frau unter dem Vorwand der Religion wegschicken darf, bei Strafe der Exkommunikaton bzw. Amtsenthebung.
Canon V.: Let not a bishop, presbyter, or deacon, put away his wife under pretence of religion; but if he put her away, let him be excommunicated; and if he persists, let him be deposed.
sites.google.com/…apostles/canons-i-xl
Es scheinen die Bischöfe in der alten Kirche doch noch Jahrhunderte lang verheiratet gewesen zu sein.
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#20   Vogel   14:08:58 | Mittwoch, 31. August 2011
de.wikipedia.org/…3%A4pstlichen_Kinder
so „himmlisch“ scheint ein Eheleben nicht immer zu sein, sonst gäbe es nicht so viele Scheidungen.
Ein wirklich „freier“ Mensch ist ungebunden,
frei von der Abhängigkeit von anderen Menschen,
frei von jeglichen Süchten
wollen die Priester eigentlich wirklich „heiraten“ oder wollen sie nur
offiziell auch „Geschlechtsverkehr“ haben dürfen.
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#19   defendor   13:57:43 | Mittwoch, 31. August 2011
Aus einer Predigt S.E. Wolfgang Haas:

„ Der Zölibat, also die Ehelosigkeit des Priesters um des Himmelreiches willen,
ist eine unverzichtbare Gnadengabe für das Leben der Kirche.
Er ist dem katholischen Priesterstand wahrhaft angemessen und von der Kirche als Geschenk des Heiligen Geistes stets hochgehalten worden.
Dies wird auch weiterhin so sein und bleiben.
Der Zölibat ist nämlich ein unverkennbares Zeichen für die
Ganzhingabe an den göttlichen Heiland und seine Kirche.
Er ist von schönstem und tiefstem Sinn, wenn wir wirklich an das ewige Leben glauben:
an den Himmel, wo – wie Jesus selbst sagt – nicht mehr geheiratet wird. Die Ehe gehört der zeitlichen Ordnung an;
das zölibatäre Priestertum verweist
eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel. Die freudvoll und konsequent gelebte Ehelosigkeit des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der verwandelt ist und vollendet sein will für den, der ihn
berufen und erwählt, geweiht und gesandt hat.“

Es ist ein Zeichen von mangeldem Vertrauen in den Beistand
unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS, wenn hw Priester sich einreden lassen, dass es „nicht möglich wäre“ ein zölibatäres Leben zu führen.
Wer so denkt, wird es auch kaum schaffen !
.
Der hl. Franz von Sales:
„Unter den kirchlichen Überlieferungen ist die von der Ehelosigkeit der Priester eine der bedeutendsten.“
.
Der hl. Pfarrer von Ars:

„Das Priestertum ist die Liebe des Herzens Jesu.“
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#18   catholic   13:51:01 | Mittwoch, 31. August 2011
Interessant ist, dass Paulus vor dem dämonischen Heiratsverbot, die Bischofsehe stellt.
.
Meine Empfehlung: Orientierung an den Evangelien.
Christus ist das Licht in der Finsternis.
Das sei auch der Leuchte im Zapfenduster empfohlen.
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#17   Vogel   13:42:03 | Mittwoch, 31. August 2011
Es gab ja Zeiten im Christentum ohne den Zölibat.
Aber selbst die PÄPste haben damals ja scheinbar rein moralisch alles andere als einen vorbildichen Eindruck auf ihre „Schäfchen“ hinterlassen. Wenn sie mit verschiedenen Frauen mehrere Kinder hatten, wer weiß was so für Orgien gefeiert wurden – dies hat sicher dem „einfachen Volk“ auch gestunken.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Zölibat wirklich nur eingeführt wurde, um den
Besitz in der Kirche zu behalten.
Das eine Extrem hat dann das andere Extrem hervorgerufen.
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#16   lux in tenebris   12:35:34 | Mittwoch, 31. August 2011
#15 Trefflicher Bene2, was ist an catholic’s aka Schalom’s aka Tolerant’s aka etc.pp. hiesigen Hinterlassenschaften schon seriös, außer seinen gelegentlichen Menueempfehlungen?
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#15   Bene2   12:29:05 | Mittwoch, 31. August 2011
Danke @ catholic, ich habe die Stelle nachgelesen. 1 Thimotheus 4,3 wendet sich doch wohl gegen die Irrlehre der „Gnosis“ (gemeint ist doch wohl ein „Heiratsverbot“ für alle !?).
Es ist nicht seriös, wie Sie diese Stelle gegen den (freiwilligen und selbstgewählten) Zölibat in Stellung bringen.
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#14   catholic   12:28:46 | Mittwoch, 31. August 2011
Immerhin hat die Römisch Katholische Kirche die 1 Milliardengrenze überschritten und wächst täglich um ca 25 000 neue Mitglieder.
Ohne das 2. Vatikanum wäre die Kirche zu einer mittelalterlichen europäischen Sekte geworden.
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#13   monens   12:24:17 | Mittwoch, 31. August 2011
Hw Sieberer über die Identitätskrise vieler hw Priester;
„War die Öffnung zur Welt nicht häufig eine erstaunlich einfallslose Anbiederung an den Zeitgeist?
Wo sind die Massen in die Kirche geströmt, die man durch die „Modernisierung“ der Liturgie und Verkündigung gewinnen wollte?
Zehntausende Priester haben in der Zeit nach dem Konzil ihr Amt aufgegeben, viele sind in ihrem Denken und Tun zum Protestantismus konvertiert und unzählige haben vor lauter Ent-täuschungen mit den Menschen ihre Freude an Gott verloren. „
www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
dort, wo systematisch versucht wird, die gott gegeben HOHE WÜRDE des Priesters als Fortführer des Erlösungswerkes Christi auf Erden
www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
zu einem profanen „Sozialdienst“ herunterzu“humanisieren“, dort sehen wir die beadauerlichen hw Priester als „Spielbälle“ der „ganz humanen“ selbstgefälligen Lauheit der „Aufbruchbewegten“; rund um den sog. „Altartisch“, umringt von Laienaufmärschen mit „guten Ratschlägen“ zur „Anpassung an die Welt“, versinkt der hw Priester in eine tiefe Identitätskrise und läuft Gefahr im lau-gleichgültigen Treiben mitgerissen zu werden; nicht mehr die LeHre des wahren Glaubens sondern die Vewaltung eines leEren Glaubens bleibt übrig;
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
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#12   catholic   12:14:22 | Mittwoch, 31. August 2011
Die Irrlehrer
1 Timotheus 4, 3
Sie verbieten die Heirat…
.
Paulus über die Bischofsehe
1 Timotheus 3, 4
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#11   Franzi71 †   12:14:04 | Mittwoch, 31. August 2011
#8 defendor wie können Sie hier vom hlg. Vater
Papst Bendedikt 16, Stellvertreter Gottes auf Erden, Chef von mind.
1.000.000.000 Christen sprechen, wenn tomas (z.Zt. rote Karte) und Brandenburgis
ihn abgesetzt haben. Der Mann ist ohne Amt und Würden.
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#10   lux in tenebris   12:08:19 | Mittwoch, 31. August 2011
Servus, Mrs. Cologne! Das ist eine freudige Überraschung!
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#9   AktivDabei   11:59:46 | Mittwoch, 31. August 2011
Ich verstehe nicht, wie man so mit Vorurteilen belastet sein kann.
Kennt ihr den Mann persönlich, wisst ihr wirklich was seine Beweggründe sind?
Fragt ihn doch mal selbst, was seine Gründe für die verschiedenen „Versetzungen“ sind. Oder fragt in den Gemeinden nach, warum sie so gelassen reagieren.
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#8   defendor   11:50:33 | Mittwoch, 31. August 2011
Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. nennt in einem Vortrag den Zölibat…
GNADEN-GABE und WESENTLICHEN BESTANDTLEIL des Priestertums !
Der Heilige Vater betont weiter, dass der Priester vielfach in den vergangen Jahren zu einem profanen „Sozialarbeiter“ herunterdekliniert worden wäre.
Er mahnt an, Geistliche müssten…

„jede Sorge darauf verwenden, sich der herrschenden Mentalität zu entziehen, die dahin tendiert, den Wert des Dienstes nicht mit seinem Sein, sondern mit seiner Funktion zu verbinden.“

„Priester und nichts anderes“ müssen sie sein, um so die Erwartungen der Gläubigen erfüllen zu können…
Aus dem Lehrschreiben „Sacra virginitas“ von Papst Pius XII. :

„All diese Jünger haben sich um der Gleichgestaltung mit Christus, dem Bräutigam, willen dem Stand der Jungfräulichkeit angeschlossen […].
IHRE GÜHENDE LIEBE zu Christus gab sich nämlich nicht damit zufrieden, lediglich aufgrund von gefühlsmäßigen Banden mit ihm verbunden zu sein:
Sie hatte das unbedingte Bedürfnis, sich durch die Nachahmung seiner Tugenden als solche zu erweisen, insbesondere durch die
GLEICHGESTATLUNG MIT SEINEM LEBEN, welches ganz und gar dem Wohl und der Erlösung des Menschengeschlechts geweiht war.
Wenn die Priester […]
die vollkommene Keuschheit einhalten, geschieht das sicherlich,
weil ihr GÖTTLICHER MEISTER selbst AUCH bis zu seinem Tod im
JUNGFRÄULICHEN STAND verblieben ist.“

www.pater-pio.de/content/index.php?id=409
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#7   Bene2   11:38:44 | Mittwoch, 31. August 2011
@ catholic #1 Bitte nennen Sie mir die Stelle im Neuen Testament, damit ich es nachlesen kann („Lehre von Dämonen“) !
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#6   Vogel   11:11:43 | Mittwoch, 31. August 2011
Evelynn,
die Männer dürfen ja selbst entscheiden, ob sie heiraten wollen oder nicht,
sie sollten es eben vor der Priesterweihe tun.
Mir ist gerade heute morgen in der FZ der Name Winfried Engel aufgefallen, der war ja früher auch schon mal im Priesterseminar, hat dann aber vor der Weihe sich doch für eine Familie entschieden. Er ist aber dennoch im religiösen Bereich beruflich tätig.
Man kann sich religiös auch austoben, ohne speziell Priester zu sein.
Persönlich hänge ich nicht an dem ZÖLIBAT, habe keine AHNUNG, inwiefern JESUS an ihm hängt.
Die ganze Energie, die für die Diskussionen für oder gegen ZÖLIBAT aufgebracht wird, kann doch anderweitig eingesetzt werden.
Es geht doch einem MANN nicht nur um das AMT; wenn er JESUS nachfolgen will.
Wenn sich keiner mehr im Priesterseminar anmeldet, dann ists halt so.,…
In Afrika melden sich genügend an, ob sie dies nun aus Berufung tun oder weil sie finanziell ärmer sind, kann ich nicht beurteilen.
Vielleicht kannste ja mit der Aufhebung des Zölibats ein paar hinterm Ofen hervorlocken, aber nur vereinzelte, es wird sich kaum rentieren…
Schau mal, wie viele Eltern mit den Kindern zur Kirche gehen…
Selbst bei sog. Pflichtterminen geht kaum einer hin. Bei dem Einschulungsgottesdienst war vielleicht 1/4 in der Kirche, wenns hochkommt.
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#5   Mrs.Cologne   11:06:10 | Mittwoch, 31. August 2011
@Evelynn: Und dann?
@Lux in tenebris: So ist es. Servus!
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#4   lux in tenebris   11:01:02 | Mittwoch, 31. August 2011
Hw. Heger ist ein weiteres trauriges Beispiel dafür, dass Zölibatsbruch nur eine Folge des Desinteresses und der Infragestellung der priesterlichen Identität ist.
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#3   Evelynn van der Meer   10:59:18 | Mittwoch, 31. August 2011
Lasst die Priester doch endlich frei entscheiden, ob sie heiraten wollen oder nicht!
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#2   Pikachu   10:55:17 | Mittwoch, 31. August 2011
@catholic
Vielleicht sind es ja aktuell die „Dämonen des Engelwerks“
in Verbindung mit denen des Opus Dei,
die jede Änderung diesbezüglich blockieren.
Der Opus-Dei Priester Prof. Irrgang hat vor einigen Jahren
in einer Jugendpredigt erstaunlich offen erklärt, das „wir“
(also das Opus Dei) sowohl an den Schaltstellen in Rom sitzen,
die die Ehemoral bestimmen ,wie auch für die Zölibatsvorschriften.
Und das Opus Dei und Opus Angelorum gern Hand in Hand gehen
beweist sich immer wieder an Wallfahrtsorten und Gebetsstätten.
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#1   catholic   10:34:11 | Mittwoch, 31. August 2011
So will ich dem Priester Andreas Heger und seiner Frau Gottes Segen wünschen.
Er steht in der Tradition der verheirateten Apostel, Bischöfe und Priester der frühen Kirche. Heute gehört er zu den 125 000 verheirateten römisch katholischen Priester, die Opfer eines Zölibatsgesetzes aus dem Mittelalter geworden sind. Der Apostel Paulus hat schon zu seiner Zeit das Heiratsverbot als „Lehre von Dämonen“ bezeichnet.
Auch unsere Bischöfe werden wieder vom Evangelium lernen müssen!
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