Wird das Bistum Aachen zur Gewalt Zuflucht nehmen?
Viele Gläubige scharen sich um die zwei Karmelitinnen in Zweifall. Sie werden das Feld nicht kampflos räumen.
‘bild.de’ berichtet über eine drohende ‘Zwangsräumung’ der Karmelitinnen von Zweifall.
(kreuz.net) Das Damokles-Schwert der Zwangsräumung hängt über dem Kopf der zwei Karmelitinnen von Zweifall.
Das berichtete die deutsche Straßenzeitung ‘Bild’ am Montag.
Seit ihr Fall öffentlich bekannt wurde,
haben Schwester Regina (60) und Schwester Katharina (40) viele Sympathie-Kundgebungen erhalten.
Das Kloster
der beiden fleißigen Eifel-Nonnen mit 4.000 Quadratmetern ist seit sechs Jahren kirchenamtlich aufgehoben.
Das Bistum Aachen möchte den Karmel zumachen und verkaufen.
Doch die Nonnen fallen niemandem zur Last.
Sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit ihrer Hostienbäckerei.
Auf Antrag der Diözese hat das Aachener
Amtsgericht mit sofortiger Wirkung einen Notvorstand für den Trägerverein des Klosters eingesetzt.
Das Ziel: Er soll den Verein auflösen. Dann würden Kloster und Land an das Bistum Aachen fallen.
Für
die beiden Nonnen wehren sich mit Händen und Füßen:
„Freiwillig gehe ich nicht“, erklärt Schwester
Regina vor ‘Bild’: „Da muß die Polizei mich hier schon raus tragen.“
Und: „Die Menschen im Ort hier
stehen hinter uns, kämpfen auch mit uns, wenn es jetzt hart kommt.“
Für die Schwester ist klar: „Wenn
wir das Kloster verlassen müssen, ist das wie wenn Jesus das zweite Mal ans Kreuz geschlagen wird.“
Ein Sprecher des Bistums Aachens hofft auf die Mitglieder im Notvorstand. Es handelt sich um zwei Karmelitinnen
aus zwei anderen Klöstern:
„Die beiden Nonnen im Notvorstand werden jetzt entscheiden, wie es weiter
geht – und was aus den Schwestern in Zweifall wird.“
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93 Lesermeinungen
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Dieser Zwei-„Fall“, der nicht allein auf kreuz.net „gepusht“, sd. in Warheit durch alle Medien geistert und allenthalben für Kopfschütteln und Ärger über die Amtskirche von Aachen sorgt, zeigt einmal mehr die ganze Verlogenheit der aggiornamentistischen „Liebeskirche“, die sich zwar hübsch zeitgeistgemäß die „Stärkung der Rechte der Frauen in der Kirche“ auf’s Panier schreibt und im Ungehorsam oder geheucheltem Gehorsam vorgeblich zu diesem Zwecke (der wahre Grund ist ein ganz anderer!) sogar die der wahren Kirche Jesu Christi wesensfremde „Frauenordination“ herbeidialogisieren möchte, die andererseits jedoch jene Frauen, die schon längst ein eminent wichtiges, unverzichtbares geistliches Amt in der/für die Kirche bekleiden, die ihr ganzes Leben nach marianischem Vorbild in großer Demut Gott und der Kirche geweiht und im Vertrauen auf Respekt und Anstand, auf ein christliches Miteinander ihre Verhältnisse geregelt haben, in der grausamen Realität einer hedonistisch-neokapitalistischen Gierkirche regelmäßig wie vogelfreie Stiefelknechte und Hausmägde herumschubst, erniedrigt und entrechtet. Und eine Klarisse nutzt dann hier ihr mühsam anstudiertes Fachwissen, nicht um sich ehrenhaft für Gerechtigkeit einzusetzen, sondern um Justizia die Binde von den Augen zu reißen und das Recht je nach Gusto und Interessenlage zu beugen. Dem lehnsherrischen Bischof von Aachen und seinen Ordinariats-Prin-z/t-en sei dringend geraten, die Ordensschwestern von Zweifall in FRIEDEN zu lassen!
#90 Thomasius 08:29:36 | Freitag, 2. September 2011
Es ist doch offensichtlich, dass die Organisation eines Ordens Angelegenheit der Ordenleitung ist. Dazu
gehört auch die Zusammenlegung /Zusammenführung von Mönchen (Nonnen) in gemeinsame Einrichtungen zur
besseren Ausnutzung der Liegenschaften. Der Artikel ist doch nur Ausdruck von kreuz.netteschem Kirchenhass.
Kreuz-net versteht sich nun mal als Kirchenhass-Magazin. Das Problem ist doch, dass in einer Zeit des
Bevölkerungsrückgangs der „Bedarf“ an Klosterplätzen allenthalben rückläufig ist.
Mi care sacerdos, diese „Vorgänge“ sind nicht seriös nachvollziehbar, weil, wenn überhaupt, nur hier
berichtet. . Ich habe zur aktuell berichteten Auseinandersetzung nur eine Analyse zur Rechts- und Sachlage
lt. berichtetem Kenntnisstand vorgenommen. . Die unterschwellig vorgetragene – und zuschreiberseits „gepushte“ –
Auffassung geht ja davon aus, daß die Diözese Aachen Auflösung und Räumung betreibt, um sich als Heimfallsbegünstigter
ins Eigentum der Vermögenswerte zu setzen. . Gegen diese Unterstellung spricht aber: . 1) Daß Aachen
als vermutlich Heimfallsbegünstigter benannt wurde, als bei Vereinsgründung auch dieser Eventualfall
satzungsrechtlich geregelt werden mußte, ohne, daß seinerzeit jemand konkret mit dieser Möglichkeit
gerechnet hätte. . 2) Daß Aachen auf die personelle Situation keinen Einfluß hatte; die angeblich verweigerte
Genehmigung zur Aufnahme von Sodalen wäre bei exemten Verbänden päpstlichen Rechts ausschließlich
in Zusammenwirken zwischen Generalleitung und SCRel zustandegekommen. . 3) Daß dabei die Frage der Heimfallsbegünstigung
an Aachen eine Rolle gespielt hätte, halte ich für unwahrscheinlich. . 4) HausRECHT in diesem Kloster
haben nicht die Nonnen, sondern der Verein, dem das Ganze als juristischer Person gehört. . 5) Dieser
Verein steht mangels Vorstandes & Mitgliedern vor der Auflösung und dem Vermögensheimfall. . 6) Was
die Nonnen betreiben, läuft auf Heimfall an die letzten Vereinsmitglieder hinaus. . War das nachvollziehbar?
@clarissa colonia Die Schliessung wurde meines Wissens bereits verfügt, als der Konvent noch „collegiums-Stärke“
hatte und auch von einem bereits vor einigen Jahren verhängten Aufnahmeverbot für Novizinnen wurde berichtet.
Dies erinnert an eine auch in der Vergangenheit nicht unbekannte Praxis, um Klosterschliessungen zu erreichen
(z.B. im Gefolge von Reformation oder Säkularisation), wenn man sich noch den Anschein der Humanität
geben wollte! @lux in tenebris Was die Zustimmung „in necesariis“ („in dubiis libertas“ betrifft, kann
dies gut sein, nur weiss ich dann nicht, warum Sie sich dann in nicht „wirklich wichtigen Dingen“ (Ihre
Diktion; vgl. den vorherigen Disput) so ereifern!
#87 lux in tenebris 21:01:21 | Donnerstag, 1. September 2011
Lese ich richtig!?: „Es geht nur ums Geld; und die den beiden Nonnen vorschwebende Lösung ist: Die beiden
wollen den direkten Zugriff auf das mobile und immobile Vereinsvermögen durch Aufteilung zu gleichen
Teilen.“ Sagen Sie mal Klarisse, schließen Sie immer von sich auf andere? Das grenzt ja schon an üble
Verleumdung. Die Schwestern kämpfen um Ihr HausRECHT, um ihr HeimatRECHT, um Ihr DaseinsRECHT, Sie kämpfen
um ihr Lebenswerk, um die mit diesem Ort verbundenen guten geistlichen Werke, um das Andenken und um die
Gräber ihrer verstorbenen Mitschwestern, kurz um die nackte Existenz ihres Konvents. Um’s Geld hingegen
geht es denen, die ohne Not diesen Konvent aufheben wollen, um an die ansehnliche Immobilie und dessen
Verkaufserlös zu kommen. Zwar ist Ihre tres-faciunt-Begründung vollkommener Quatsch, weil für das Bestandsrecht
einer Ordensniederlassung ohne Belang, aber wenn man sie Schmalspurjuristin so quatschen hört, könnte
man fast zu der Meinung gelangen, dass man den Tod der Priorin absichtlich herbeigeführt oder billigend
in Kauf genommen hat, um dadurch die Position der Schwestern entscheidend zu schwächen. Ein Fall für
den Staatsanwalt??
Nun, dann sind’s eben Karmelitinnen; nur, wertes Kirchenlicht, das Verfahren zur Aufhebung eines Nonnenklosters
nach c. 616 CIC ist nicht davon abhängig, ob außer den im Gesetz Genannten noch andere mitgewirkt haben,
denn 1) gab es keine Leitung mehr, die befragt hätte werden können, weshalb es sich dabei 2) mangels
Nonnen (Sie erinnern sich: tres faciunt collegium) nicht mehr um einen Ordenskonvent handelte. . Auch
der Verein, dem die Vermögenswerte des Klosters gehören ist nicht mehr handlungsfähig, weil die Zahl
der Mitglieder (2 Nonnen) unter drei gesunken ist. Damit droht dem Verein der Rechtsentzug und die Auflösung,
womit der Heimfall eintritt. . Strittig ist nur, ob dieser Heimfall an den satzuungsgemäßen Heimfallbegünstigten
geht (Diözese Aachen), den die Schwestern in der Vereinssatzung selbst als Heimfallbegünstigten bestimmt
haben, oder ob das verbleibende Vereinsvermögen zu gleichen Teilen an die verbleibenden Vereinsmitglieder
(2 Nonnen) fällt. . Egal, was Sie (vel al.) mit diesem schlechtinformierten Artikel bezweckten: Es geht
nur ums Geld; und die den beiden Nonnen vorschwebende Lösung ist: Die beiden wollen den direkten Zugriff
auf das mobile und immobile Vereinsvermögen durch Aufteilung zu gleichen Teilen. . P.S.: Dafür mußte
ich keine einzige Information einholen, weil dazu das kleine juristische 1x1 genügt. . Schönen Tag auch!
#85 lux in tenebris 17:19:29 | Donnerstag, 1. September 2011
Oh, da hat wohl jemand bei den Aachener Orinariats-Printen Erkundigungen eingezogen! Einen Schönheitsfehler
hat der ganze schöne Sermon: es handelt sich hierbei um Karmelitinnen, nicht um Klarissen! Inhaltlich
wäre u. a. anzumerken: „Da die Klarissen [sic!] ein rechtlich selbständiges Nonnenkloster waren, konnte
es nach c. 616 § 4 CIC nur vom apostolischen Stuhl unter Mitwirkung des Generalkapitels gem c. 616 §
3 CIC aufgehoben werden.“ +++ Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die betreffenden Schwestern zuvor
der Auflösung zugestimmt haben! Da dies nicht der Fall war und ist, ist das ganze Verfahren nichtig!
Die Klarissen sind nach c. 589 ein exemter Orden päpstlichen Rechts, der nach c. 593 unmittelbar und
ausschließlich dem Hl.Stuhl untersteht. . Zur Errichtung des Klosters waren nach c. 609 CIC die Zustimmung
des Diözesanbischofs und des apostolischen Stuhles erforderlich. . Da die Klarissen ein rechtlich selbständiges
Nonnenkloster waren, konnte es nach c. 616 § 4 CIC nur vom apostolischen Stuhl unter Mitwirkung des Generalkapitels
gem c. 616 § 3 CIC aufgehoben werden. . Kirchenrechtliche Rechtspersönlichkeit erzeugt nicht staatliche
Rechtsfähigkeit. Daher mußte Träger der klösterlichen Vermögenswerte nach staatlichem Recht geschaffen
werden. Hierfür wählte man die Rechtsform eines eingetragenen nichtwirtschaftlichen Vereins nach §
21 BGB. . Die Satzung eines solchen Vereins muß nach § 45 BGB Verfügung für den Vermögensheimfall
im Falle der Auflösung des Vereines treffen. Hierfür sind drei Möglichkeiten vorgesehen: 1) Heimfall
an eine durch die Satzung bestimmte natürliche oder juristische Person. 2) Heimfall an die verbliebenen
Mitglieder zu gleichen Teilen. 3) Heimfall an den Fiskus. . Ohne satzungsgemäßen Vorstand nach § 26
BGB (der Verein hat noch zwei Mitglieder) ist der Verein nicht mehr rechtlich handlungsfähig, ihm droht
die Entziehung der Rechtsfähigkeit nach § 73 BGB. . Der Streit dreht sich also nur darum, wer Heimfallbegünstigter
wird: Die Diözese oder die verbliebenen Nonnen zu gleichen Teilen.
#81 Thomasius 15:57:05 | Donnerstag, 1. September 2011
#79 lux in tenebris Ich habe geguckt: >Und wenn Jesus Christus das sagt, wie wenig wiegt dann das Wort
des Bischofs? Oder das der römischen Ordenskongregation, der ordentlichen Gerichte? Oder das der anderen
Karmelitinnen, die es auch am liebsten sähen, wenn Schwester Regina und Schwester Katharina ihr Kloster
aufgäben. „Ich verlasse das Kloster nur im Sarg“, sagt Schwester Regina. <
#80 Mingaer † 15:29:45 | Donnerstag, 1. September 2011
Wie lange noch will Kreuz.net seine Desinformationskampagne betreiben? Die beiden Damen sind keine Karmelitinnen und im Bistum Aachen herrscht spätestestens seit Ende des Jahres 1965 Sedisvakanz, was zur Folge hat, dass dort auch keine administrativ-juristischen Akte mehr getätigt werden.
#78 Thomasius 12:55:32 | Donnerstag, 1. September 2011
#77 sacerdos helveticus Der Bischof dürfte dem Orden gegenüber nicht weisungsberechtigt sein. Wenn der
Orden daher auf Anregung des Bischofs oder der Ordenskongregation gehandelt hat, liegt die Verantwortung
eindeutig nicht beim Bischof.
@lux in tenebris Hier kann ich Ihnen nur zustimmen. @Thomasius Nach meinen Informationen ging die Sache
vom Bischof aus, der dann die Ordenskongregation in Rom und den Generaloberen des Karmeliterordens einschalten
liess.
#76 lux in tenebris 12:11:20 | Donnerstag, 1. September 2011
#74: „Also handelt es sich um eine Entscheidung der Ordens, die hier bei kreuz.net dem Bischof „in die
Schuhe geschoben“ wird.“ +++ Thomast, wenn Sie sich wenigstens der kleinen Mühe unterziehen wollten,
sich vorher ein wenig mit der Materie auseinaderzusetzen, über die Sie Kommentare abzusetzen beabsichtigen,
wäre man Ihnen allgemein sehr dankbar!
#73 Vogel 11:22:45 | Donnerstag, 1. September 2011
Apropos KLOSTER Petr Dombek, 21, ist Novize im Bonifatiuskloster in Hünfeld und will Pater werden. In
diesem Kloster wohnen und arbeiten 35 Oblaten. Wäre das was für euch – dort gibts jetzt auch so eine
Art Hochseilgarten in Mini-Ausführung für die persönliche Grenzerfahrung.
@Grüner Ritter Das Kloster ist finanziell autark und eerhält keinerlei Zuwendungen aus Kirchensteuermittteln
oder sonst von der Diözese. Ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass vor einigen Jahren (die ganze Geschichte
läuft ja schon einige Zeit) und als der Konvent noch ein wenig grösser war, den Nonnen verboten wurde,
Novizinnen aufzunehmen, obwohl es junge Frauen (aus dem Ausland) gab, die als Novizinnen eintreten wollten.
#69 lux in tenebris 08:52:31 | Donnerstag, 1. September 2011
Die Klarisse redet doch, unter Schützenhilfe Ihres hiesigen Theaterlogenfreundes „catholic“ aka etc. pp., aus rein egoistischen Gründen so verbissen der widerrechtlichen Klosterauflösung das Wort, weil sie hofft, durch den lukrativen Verkauf des Klostergrundstücks an einen Immobilienhai könnte die drohende Zwangsvereinigung des Suffragans Aachen mit der Archidioecesis Coloniensis noch abgewendet und sie auf diese Weise von der herkulischen Aufgabe, den Musinghoffschen Saustall ausmisten zu müssen, verschont bleiben.
„Sie werden das Feld nicht kampflos räumen.“ . Nun, das wird kein Zuckerschlecken für die Damen. Ich
habe socn gelegentlich erlebt, wie unter Polizeischutz zwangsgeräumt wurde …
Es wird doch wohl noch ein schmuckes Häuschen mit Gärtchen oder ein trautes Konventchen für die beiden
armen Nonnen geben. Der kreuznet- Freundeskreis ( kristall, pius V., marientochter usw. ) kann auch reichlich
spenden. In Deutschland muss keine Nonne unter einer Brücke schlafen.
„Hat wer behauptet, dass die auch nur halbwegs bei Verstande sind?“ . Von den Nonnen behauptete das tatsächlich
bislang noch niemand ernsthaft; danke, daß Sie darauf aufmerksam gemacht haben!
Achtung Polizei! Wie sie aus dem Bild entnehmen können, stehen die beiden altgläubigen Kampfzicken vom
ultrakatholischen autonomen schwarzen Block Schmiere. . Sorry, ich weiss es ist daneben, aber bei dem
Bild konnte ich nicht anders.
Salve et tu, mi cara! . Gestatten Sie in Beantwortung Ihrer Frage eine Gegenfrage: Glauben Sie allen Ernstes,
daß jemand, der auch nur halbwegs bei Verstande ist, würde einem solchen Kirchenlicht eine Vermögensverwaltung
anvertrauen?
Mein wertes Kirchenlicht, soweit den Meldungen zu entnehmen, gehören die Immobilien einem derzeit – mangels
Vorstand – nicht mehr rechtlich handlungsfähigen Verein. . Was dieser Verein – so er wieder rechtlich
handlungsfähig wird – mit den in seinem Eigentum befindlichen vermögenswerten Gütern und Rechten anstellt,
ist sicher nicht meine Angelegenheit – die Ihre aber noch weniger.
#33: „Doch bei hausbesetzendn Nonnen, wird plötzlich mit anderemMaße gemessen.“ *--* Lese ich richtig?!
HAUSBESETZENDEN NONNEN?! Sind sie doof oder nur verlogen, clarisse. Dieses Grundstück wurde den Nonnen
von der Dorfgemeinschaft geschenkt, damit sie am Orte bleiben. Es ist das EIGENTUM der Schwestern, aus
dem sie ein in Schulden verstrickter Tunichtgut von Bischof vertreiben will, damit er sich und sein eldendes
Bistum mit Hilfe FREMDEN EIGENTUMS sanieren kann. Das nennt man unrechtmäßige Bereicherung. Das zählt
zu den strafwürdigen Betrugsdelikten, wie sie möglicherweise wissen! Und was versprühen Sie hier Ihre
lateinischen Binsenwahrheiten? Wissen Sie nicht, dass es drei gesunde Schwestern waren, gesund, bis die
Priorin von den Häschern dieses Bischofs in den Herzinfarkt getrieben wurde?? Dieses Bistum hat eine
VISITATION verdient, die sich gewaschen hat. Und dieser „alerte“ Bischof gehört in ein Kloster gesperrt,
wo er Busse tut, für seine unmenschlichen Taten. .
Karmelitinnen müssen zweifellos gehorchen. Wenn dies gegenüber der modernistischen Hierarchie nicht mehr möglich ist, müssen sie eben das Konvent wechseln.
Hier erfolgte doch erst kürzlich ein „Aufruf zum Gehorsam“, oder irre ich da? . Und jetzt finden die
frondierenden Nonnen hier so alert Beifall? . Wie ist das nur zu erklären?
Ich denke: Nein; die Bestellung eines Notvorstandes ist keine gerichtliche Klärung per se. Auch handelt
es sich wohl kaum um eine Besetzung! Abwarten und Wasser trinken
Das Bistum hat doch auch in der Vergangenheit gehandelt und versucht, mit der Generalleitung des Ordens
und den Nonnen zu einer einvernehmlichen Übereinkunft zu gelangen. . Da dieses an besagten Nonnen gescheitert
ist, mußten Rechte und Rechtsverhältnisse gerichtlich geklärt werden. . Diese Klärung ist nun allem
Anscheine nach erfolgt.
So isset!! Aber, pardon, wo bleibt da die Barmherzigkeit? Das das „Konvent“ leben – ja fast schon überleben –
kann, hat es bewiesen. Das Bistum hat – trotz Recht s. cc #33 – bisher nicht gehandelt. Auch hier ein
kapazitatives V…??
Zwei Nonnen sind kein Konvent mehr, denn tres faciunt collegium. . Die Nonnen haben zwar das Gelübde
der stabilitas loci abgelegt, aber keine Garantie darauf erhalten, wo sie diese stabilität leben werden.
. Die zeitlichen Güter stehen im Eigentum eines ebenfalls nicht mehr handlungsfähigen Vereins nach deutschem
Recht. . Das Kloster ist bereits mit Zustimmung der Generalleitung aufgehoben worden. . Sämtliche Rechtsfragen
sind geklärtund harren nur des Vollzuges. . Aber, wenn linke Chaoten Häuseer besetzen, bricht hier beinahe
die Hölle aus. Doch bei hausbesetzendn Nonnen, wird plötzlich mit anderemMaße gemessen. . Aber das
dahinterstehende Problem ist bei den zuschreibenden „Altgläubigen“ – wie so oft – wieder mal ein kapazitatives
…
#31 Thomasius 17:05:48 | Mittwoch, 31. August 2011
#16 catholic Es sind nicht nur Frauen sondern auch Männer früher ins Kloster gegangen. Es soll früher
sogar ausreichend Priester gegeben haben – „Arbeitsplätze“ en masse. Warum bleiben soviele unbesetzt?
Was soll man mit dem ungenutzten Vermögen nur anfangen in Zeiten der Finanzkrise?
#30 widerlich † 16:46:09 | Mittwoch, 31. August 2011
Da die beiden ja sicherlich nach dem VK II Nonnen wurden, sind sie ja somit keine echten Katholikinnen,
geschweige denn Nonnen und können ruhig auf die Strasse gesetzt werden und dann unter einer Brücke kampieren.
Was regt ihr euch also drüber auf, nur zwei vom Glauben abgefallen Ketzerinen… (so wie 99,9999999%
aller Katholiken), oder spielt das plötzlich keine Rolle mehr?
#29 Franzi71 † 15:57:57 | Mittwoch, 31. August 2011
Ich höre immer, die Kirche hat kein Geld. Die hat Geld mehr als genug, sie will es nur nicht ausgeben.
Die Kirchen in der BRD sind die größte wirtschaftliche Macht. Das Vermögen wird weit über 1 Milliarde €
geschätzt. Wahrscheinlich ist es ein mehrfaches, weil sie sich nicht in die Bücher schauen läßt. Und
der Staat macht da mit.
catholic, Du hast wohl heute eine schlechte Verdauung? Diese zwei Nonnen erhalten ihr Grundstück, das ihr Eigentum ist, und ihr gemeinschaftliches Leben völlig autark. Sie brauchen dazu keine Unterstützung der Kirche, weder der von Rom noch der von Aachen. Aber Aachen braucht das Grundstück, um seine ruinierten Finanzen aufzubessern. Deshalb verliert der Mussinghoff seinen Schafpelz und zeigt seine wahres Gesicht: lupus est homo homini.
Werte Funsel, dann gehen Sie und helfen Sie konkret den Schwestern und bewerben Sie sich als Wächter
der Nonnengruft. Die Kirche ist nicht dazu da, zwei Nonnen in alten Gemäuern ( 4000 qm) zu halten. Der
Bischof ist nicht geldgierig, sondern vernünftig, wie die Ordensleitung in Rom. Gott sein Dank !
#26 Brandenburgis 14:10:34 | Mittwoch, 31. August 2011
Ja, ich lebte einst unter Sowjetmenschen, sogar unter Sowjetbürgern. Bayern kannten wir nur aus Märchen- und Geschichtsbüchern. Polen kannten wir schon eher, sogar etliche polnische katholischen Priester, die stets einen soliden und geistlichen Eindruck hinterlassen haben. Man muß wohl sagen, daß Johannes Paul II. kein typischer Pole und somit auch kein typischer polnischer Priester war. Ethnisch war er ja wohl auch eher Jude, was sicherlich einige Besonderheiten seiner Performance erklärt. Aber der hl. Petrus war ja auch ethnischer Jude, und so etliche Päpste zwischendrinnen auch.
Frager: noch deutlicher wird dieser Text: www.geocaching.com/…k/cache_details.aspx?guid=42095ff6-…
Schwester Regina wird auch an ihre vielen Mitschwestern denken, die hier vor und mit ihr gelebt, gewirkt,
gelitten, gebetet haben, deren Leiber im Kloster nun der Auferstehung entgegenharren und die von einem
geldgierigen Bischof nun wie Josef von seinen Brüdern verkauft und aus ihren Gräbern gerissen werden
sollen. Pfui Teufel!
#23 Brandenburgis 14:00:47 | Mittwoch, 31. August 2011
@Catholic: 1. Da das s.g. „2. Vaticanum“ irrig und verwirrend gelehrt hat war es kein Geschenk des HL.
Geistes und kein Konzil der Kirche. 2. Die Wahl Ratzingers war fehlerbehaftet und ist deshalb ungültig,
abgesehen davon, daß dort wahrscheinlich überhaupt keine bevollmächtigten Wähler erschienen sind.
Brandenburgis, Du hast ja Recht – Papst Benedikt XVI war niemals ein Bischof selbst Joseph Aloisius Ratzinger
war niemals ein Bischof das können aber auch nur Insider oder Googler verstehen
Das 2.Vatikanische Konzil ist das Geschenk des Heiligen Geistes an die Kirche. Kardinäle haben durch
das Wirken des Heiligen Geistes Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst gewählt. Lob sei Gott für diesen
guten Papst Benedikt XVI. .
Gründe, warum Frauen früher in Scharen ins Kloster eingetreten sind. 1. Druck von seiten der „gläubigen“
Familie. 2. Versorgung der Tochter. 3. Rechtlosigkeit der Frauen. 4. Armut 5. Bildungschancen im Kloster
6. Das Schul- und Krankenwesen lag in den Händen der Klöster 7. Unkritisches Denken. Pfarrerhörigkeit.
8. Keine Selbstbestimmung als Frau 9. Im Frauenkloster ein Freiraum ohne Männerbefehle 10. Frauenklöster
als einzige Möglichkeit der Emanzipation in der patriarchalen Gesellschaft ( Siehe Hildegard von Bingen)
Die römische Ordensleitung hat die Aufhebung des Klosters verfügt – und das Bistum Aachen muss diese
Anweisung in die Tat umsetzen. Das Verhalten der zwei Schwestern ist mit ihrem Gehorsams-Versprechen nicht
vereinbar!
Das ist aber eine traurige Nachricht, von der Klosterschließung. Die Schwestern vom Berge Karmel tun
mir leid! Aber wenn man mal sieht, wessen Entscheidung das ist, dann weis man wessen Kind diese kirchenpolitische
Entscheidung ist. Euer Don Giovanni Angelorum
Irgendwann laufen dann alle Klöster mal Gefahr, von irgendwelchen geldgierigen Bischöfen aufgelöst
zu werden. Ist das etwa der Inhalt des 2. Vaticanuums: „Löst die Klöster auf!“ Viel besser wärs gewesen,
Werbung für das Kloster zu machen, vielleicht wären dann wieder mehr Nonnen eingetreten. Aber die Konzilskirche
lässt sich nicht lumpen und schaut mal wieder aufs Geld. Wird mal wieder ein hübsches Sümmchen was
Mons. Müssinghof da einstreicht. Zusätzlich zu erwähnen, im Priesterseminar Aachen siehts genauso Mau
aus, vielleicht ist das die nächste Schließung!?
#12 Siegfried 13:01:32 | Mittwoch, 31. August 2011
die zugeleiteten Beiträge sprechen plötzlich von Gehorsam. Das Kloster ist eine Stiftung, die erst mit
der Auflösung dem Bistum zufällt. Das Bistum hält diese Gemeinschaft,, die von ihrer Gründung her,
niemals sehr groß war in allen Arbeiten zurück, so auch in der Aufnahme vo Postulantinnen. Nun zeigt
das Bistum unserer jungen Generation , wie sie mit den Alten umzugehen hat, um endgültig an das Erbe
zu kommen, wenn diese nicht sterben können, wie es in der Lebensplanung der Jungen vorgesehen ist. Diese
älteren Menschen sehen dann durch das vorhergehende Mobbing auch älter aus und dann wird die Frage gestellt,
„brauchen die zwei Alten das noch?“ Zur Frage der erneuten Kreuzigung von Jesus Christus in unserer Zeit.
Bis zum 2. VK wurde das Kreuzesopfer durch den Heilswillen unseres Erlösers in jeder heiligen Messe vergegenwärtigt.
Die Form des Novus Ordo läßt hier Zweifel aufkommen. Dafür feiert heute ein Priester nicht mehr tägtlich
die Vergegenwärtigung des Opfers Christi, das zum Heil der Menschheit täglich und ständig geschehen
müßte. Dafür wird Chritus entgegen seines Heilswillen durch die vielen Häresien unserer Oberhirten
besonders im deutschen Sprachraum ständig auf das Neue gekreuzigt. Mit Unterstützung der durch die Bischöfe
geförderten neuen Kleriker (PastIs zum Schaden der priesterlichen Berufungen), werden in der Sakramentenlehre
diese göttlichen Heilsgeschenke ins Lächerliche und zur Volksbelustigung freigegeben (siehe Narrenmessen,
Frauenmessen u.v.a.m.)
Vermutlich geht’s dem Bistum auch nicht um den Lebensunterhalt der Nonnen, sondern um die Betriebs- und Erhaltungskosten für das riesige Gebäude. Das werden die Nonnen wohl kaum mit ihrer Bäckerei erwirtschaften.
Wie heißt doch der Kernspruch des Christentums? Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst. Hier heißt es:
Sei Egoist. Gleichzeitig kann man lesen: www.welt.de/…ersorgung-fehlt.html Was interessiert die Karmeliterinnen
„die Welt“!!!
Die WELT wird noch deutlicher: www.welt.de/…zen-ihr-Kloster.html Nervenstärke muss man haben, wenn
man in der heutigen, finanziell notorisch klammen, theologisch und spirituell ausgebluteten Wellness,
Sex- und Spasskirche, in deren entsakralisierten Domen schon mal ein Spanferkel gegrillt und Bier gesoffen,
statt Beichte gehört und Messe gelesen wird, seinen Weg der geistlichen Nachfolge Jesu gehen möchte.
Den Schwestern Gottes Segen und allen Beistand des Heiligen Geistes!
Zitat: „Für die Schwester ist klar: „Wenn wir das Kloster verlassen müssen, ist das wie wenn Jesus das
zweite Mal ans Kreuz geschlagen wird.““ Mehr Gotteslästerung geht wohl nicht !!!
Aha, das ist mal interessant! Dem Bistum Aachen scheint es nur ums Geld zu gehen. Eine gut laufende Hostienbäckerei
wird zugemacht und die Nonnen ins nächste Altersheim abgeschoben. S. Ex. Mons. Heinrich Mussinghof, dass
Sie geldgieriger Sack sich nicht schämen!