Legionäre Christi
Legion Christi: Die Abschlußliste
Das Problem der Legionäre Christi: Eine Taktik ihres Gründers und des Legions-Systems bestand darin, die Heranbildung eigenständiger und kernkatholischer Führungskräfte zu verhindern.
Pressebild der Legionäre Christi zum Tod von Pater Macial Maciel
Pressebild der Legionäre Christi zum Tod von Pater Macial Maciel
(kreuz.net) Bereits am 29. März des vergangenen Jahres veröffentlichte der italienische Vatikanist Sandro Magister auf seiner Webseite die Namen der Führungsriege der ins Strudeln geratenen Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi.

Magister sprach von der „Unmöglichkeit einer wirklichen Erneuerung“, solange die bisherige Führungsriege im Amt bleibe.

Hier ist die damals von Magister veröffentlichte Liste:

Generaldirektor: Pater Álvaro Corcuera (54), Mexikaner

Generalvikar: Pater Luís Garza Medina (54), Mexikaner

Generalräte:

• Pater Francisco Mateos (über 60), Spanier
• Pater Michael Ryan (über 60), Ire
• Pater Joseph Burtka (41), US-Amerikaner

Generalsekretär: Pater Evaristo Sada (51), Mexikaner

Generalprokurator: Pater Cristóforo Fernández (über 70), Mexikaner

Territorialdirektoren

• Pater Luís Garza Medina (54), Mexikaner: Italien, Schweiz, Belgien, Polen, Heiliges Land, Korea, Philippinen.

• Pater Jesús María Delgado (46), Spanier: Spanien.

• Pater Emilio Díaz Torre (51), Mexikaner: Mexico-Monterrey

• Pater Rodolfo Mayagoitia (51), Mexikaner: Mexico und Zentralamerika

• Pater José Manuel Otaolaurruchi (46), Mexikaner: Venezuela and Colombia

• Pater Leonardo Nuñez (46), Mexikaner: Brasilien

• Pater José Gerardo Cárdenas (56), Mexikaner: Chile and Argentinien

• Pater Julio Martí (46), Venezuela: USA und Kanada

• Pater Scott Reilly (46), US-Amerikaner: USA-Atlanta

• Pater Jacobo Muñoz (41), Spanier: Frankreich und Irland

• Pater Sylvester Heereman (41), Deutscher: Deutschland und Zentraleuropa.

Für den Neokonservativen ist halt nicht, was nicht sein darf

Der Direktor, der Generalvikar und die Mitglieder des Generalrates wurden während des dritten Generalkapitels der Gemeinschaft im Januar 2005 gewählt.

Doch Magister weist darauf hin, daß ihr Aufstieg auf das zweite Generalkapitel zurückgeht, das im Jahr 1992 in Rom abgehalten wurde.

Damals wurde der Gründer, Pater Marcial Maciel († 2008), gegen den bereits Gerüchte kursierten, vor allem von Pater Corcuera und Pater Garza heftig verteidigt – „vom zweiten mehr als vom ersten“, fügt Magister hinzu.

Ihnen habe sich eine Gruppe angeschlossen, „deren Namen in der gegenwärtigen Nomenklatura zu finden ist.“

Magister erklärt, daß es Zeugen gebe, die ausgesagt hätten, daß einige von ihnen über das Doppelleben des Gründers im Bilde waren.

Der CEO der Legionäre Christi

Für Magister ist Pater Luis Garza Medina eine der Schlüsselfiguren.

Er kontrollierte als Generalvikar die Verwaltung und war Direktor der italienischen Provinz, die ihren Hauptsitz in Rom hat.

Zusätzlich schuf und leitete er die ‘Integer’-Gruppe.

Es handelt sich um eine Holding, die weltweit als Finanz- und Verwaltungszentrum für alle Werke der Legion tätig ist.

Die Aktivposten von ‘Integer’ werden auf 25 Milliarden Euro geschätzt.

Pater Garza stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie in der Millionenstadt Monterrey im Nordosten Mexikos.

Sie war einer der führenden Wohltäter des Gründers der Legion. Die Familie ist eng mit Pater Francisco Mateos, einem der Generalräte der Legion, verbunden.

Der Generalsekretär des Ordens, Pater Evaristo Sada, ist sein Cousin.

Eine große mexikanische Familie

Magister weist darauf hin, daß einige Regional-Direktoren der Legion jahrelang eng mit dem Gründer verbunden waren.

Pater Alejandro Ortega war bis vor drei Jahren Direktor einer der zwei mexikanischen Provinzen. Vorher war er der persönliche Sekretär des Gründers.

Pater Julio Marti, der Direktor der Provinz der USA und Kanada, war Oberer im römischen Generalhaus der Legion.

Pater Michael Ryan ist ein alter Freund der Familie Maciel. Er unterstützte den Seligsprechungsprozeß für Pater Maciels Mutter, Maura Degollado Guízar.

Nach Magisters Angaben wurden aus Italien stammende Ordensmitglieder von Führungspositionen ferngehalten.

Man habe sie als weniger vertrauenswürdig betrachtet.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Nixnutz   12:20:37 | Sonntag, 4. September 2011
Was die SZ so über die Legionäre schreibt:
www.sueddeutsche.de/…ensbrueder-1.1138594
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#13   No Comment   23:47:42 | Freitag, 2. September 2011
Es ist überwiegend wahrscheinlich, dass die LC mittelfristig einen Schwerpunkt in Mexiko zugewiesen bekommen – oder in einen mexikanischen Teil diözesanen Rechts und eine Neugründung päpstlichen Rechts (außerhalb Mexicos) zerlegt werden.
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#12   Brandenburgis   11:06:27 | Freitag, 2. September 2011
#11 Das sind lediglich Gerüchte, die auf keiner objektiven Grundlage beruhen.
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#11   Tomás   11:03:33 | Freitag, 2. September 2011
Homosexuellen Handlungen sind schwere Sünden gegen die Natur und werden sowohl in Alten als auch im Neuen Testament verurteilt. Daher ist ein praktizierender Homosexuelle als Priester nicht tragbar.
Dr. Guillotin:
#5 Williamson hat im Seminar von La Reja (Argentinien) den Homosexuelle Urrutigoyti gedeckt und hat die Kritiker als Verleumder hingestellt.
Von Erzählungen weiß ich, daß die Leitung des Seminars, die Seminaristen angewiesen hat, während der Nacht die Zimmertüren abschließen, um von ihm keinen „Besuch“ zu bekommen.
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#10   Evelynn van der Meer   09:25:31 | Freitag, 2. September 2011
Was soll das?
Ist doch nicht überraschend, wenn es bei der FSSPX auch Schwule gibt.
Man sollte nicht über sie her fallen.
Sie sind Schwule wie anderswo auch.
Nur dass sie sich noch viel weniger zu erkennen geben können, weil man sie dann christliche nächstenlieben intern zerfleischen würde…
.
Übrigens habe ich eine neue wissenschaftliche Studie entdeckt, konnte aber noch nicht herausfinden, ob sie in den Laboren von Adelgunde und Paul erarbeitet wurde.
Dannach ist wohl bewiesen, dass Gott kein weisser Mann ist:
.
www.youtube.com/watch?v=-WybvhRu9KU
.
Das ist ja wohl revolutionär…
.
.
.
www.youtube.com/watch?v=yWGDeBFLsf8
www.youtube.com/watch?v=c1zJzr-kWsI
.
Mutter Teresa weiß und wusste wie man Gott liebt:
www.youtube.com/watch?v=-yFzCBIK-PY
.
Was sie wohl zu den Hasstiraden von Obergerechtigkeitsfetischisten gesagt hätte?
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#9   Dr. Guillotin   09:10:54 | Freitag, 2. September 2011
Zaitzkofen ich komme: Homopädosexopathen in Soutane darf es nicht geben.
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#8   Abu   07:04:24 | Freitag, 2. September 2011
#5 Dr.Guillotin
Sie dürfen Ihr Gerät ruhig einmal bei der FSSPX aufbauen: Die Herren Ensey und Urrutigoity wurden von Bischof Williamson entweder in maßloser Verblendung nicht als praktizierende Homo- und Pädosexopathen erkannt oder wider besseres Wissen gedeckt und gefördert. Diese Machenschaften in der FSSPX nimmt kaum einer zum Anlaß, Skandal zu schreien und den Kopf von Williamson (und im Falle von Urrutigoity) oder Schmidberger zu fordern.
.
Gegen die Legionäre Christi ist das Feldgeschrei hier deshalb so laut, weil sie
1. 1965 von Paul VI. anerkannt wurden und nach dem Höllenkonzil der Freimaurersatanisten nichts gut sein kann, was nicht Lefebvreschen Segen hat
2. weil sie keine altrituellen Freibeuter sind, sondern im 20. Jahrhundert ein Werk begonnen haben, wie es im 16. Jahrhundert die Jesuiten begannen
3. weil sie mehr Priester haben als die FSSPX, weil sie ein beachtlicheres Werk und ein umfassenderes Wirken vorzuweisen haben und
4. weil sie zeigen, daß auch nachkonziliar ein vorbildliches, traditionelles Priesterleben in 100%iger Übereinstimmung mit Rom möglich ist, ohne altrituell zu sein (die FSSP und ICRSS werden ja hier systematisch verschwiegen).
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Hätte es also nicht den Maciel-Skandal gegeben, stünden die LC glänzender da als die giftspeiende FSSPX, deshalb gilt es, hier immer wieder nachzutarocken nach dem Motto: „Daß Ihr es nur nicht vergeßt, die LC sind angeschlagen, gell?!“
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Extrem schäbig.
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#7   Mighty Counsellor †   23:50:01 | Donnerstag, 1. September 2011
<[…] die Heranbildung eigenständiger und kernkatholischer Führungskräfte zu verhindern.>
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Eigenständig u n d kernkatholisch? Das geht nicht miteinander.
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#6   schamane40   19:48:29 | Donnerstag, 1. September 2011
Ich verstehe es nicht, welch widerliche Fallbeile hier schreiben. Es ist zum Grausen.
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#5   Dr. Guillotin   16:29:57 | Donnerstag, 1. September 2011
Masoeur Clarissa, was sagen Sie da? Hatte Williamson etwa ein Doppeleben? Hat er Kinder? Oder hat er es mit Seminaristen? Ich traue ihm einige Verrücktheiten zu aber so etwas nicht.
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#4   schamane40   16:09:59 | Donnerstag, 1. September 2011
Komm Grosser Heiliger Geist !
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#3   clarissa colonia   16:07:21 | Donnerstag, 1. September 2011
Durch die scheinheilige Beschäftigung mit den Legionären soll wohl nur von konzentrierter Beschäftigung mit der ehrehnwerten Bruderschaft ablenken …
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#2   Mingaer †   16:04:06 | Donnerstag, 1. September 2011
Es stellt sich die Frage wie dieser fanatische Antichristenclub von Rom jemals approbiert werden konnte. Das war doch von Anfang an klar, dass das Kirchenzerstörer sind, die den Glauben ausrotten wollten.
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#1   Evelynn van der Meer   15:51:23 | Donnerstag, 1. September 2011
Äh, diese Umschläge,
ob man da wohl noch ein paar für wohltätige Werke bekommen kann?
.
Dieser mexikanische Milliardär spendet so viel.
Das muss doch ein frommer Mann sein.
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