(kreuz.net) Derzeit kostet der Euro etwa 1,14 Franken. Noch im April waren es 1,30 Franken.
Dieser Höhenflug
macht den in Genf ansäßigen internationalen kirchlichen Organisationen zunehmend zu schaffen.
Das berichtete
die deutsche Tageszeitung ‘Welt’ heute.
Als Leidtragende nennt das Blatt den ‘Ökumenische Rat der Kirchen’,
den ‘Lutherische Weltbund’ oder die ‘Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen’.
Die Einkünfte der kirchlichen
Organisationen werden zum größten Teil in Euro oder US-Dollar eingezahlt.
Doch die Ausgaben müssen
in Franken beglichen werden.
So gehen beim ‘Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen’ achtzig Prozent der
Einkünfte in ausländischer Währung ein. Dagegen sind rund neunzig Prozent der Ausgaben in Franken.
Die ‘Weltgemeinschaft’ will den Ausfall durch mehr Spenden decken.
Ebenfalls will man die Mitglieds-Kirchen
außerhalb Europas und Nordamerikas einladen, ihre Mitgliedsbeiträge künftig in Schweizer Währung zu
entrichten.
Doch angesichts der derzeitigen Situation komme daher ein früheres Thema erneut auf den
Tisch: die Verlegung des Hauptsitzes weg von Genf.
Beim ‘Lutherischen Weltbund’ hat der Wechselkursverlust
ein zusätzlicher Fehlbetrag von einer Million Euro gegenüber dem erst im Juni beschlossenen Haushaltsplan
für 2012 erzeugt.
Der ‘Ökumenische Rat der Kirchen’ will alle Programme auf mögliche Kostenreduzierungen
überprüfen.
Ein Grund zur Panik bestehe jedoch nicht.
Kürzungen von Stabsstellen seien derzeit nicht
ins Auge gefaßt.
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31 Lesermeinungen
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Nixnutz/Humbelina: In den 50er. Jahren als viele katholische Priester in Polen vefolgt wurden, hat Wojtyla
niemals Schwierigkeiten mit den Kommunisten gehabt. Als darum ging das Amt der Bischofs von Krakau zu
„besetzen“, haben die Kommunisten verschiedene Kandidaten abgelehnt und Wojtyla bevorzugt. Wojtyla reiste
zum „Konzil“ mit einem polnischen Diplomatenpaß. Erst als Anfang der 80er die Gewerkschaft Solidarität
immer stärke wurde und den Kennern es klar war, daß der Ostblock auseinanderbrechen würde, fing Wojtyla
an, umzuschwenken. Wojtyla hat auch die marxistische „Befreiungstheologie“ unterstützt, indem er die
„Documentos de Puebla“, in denen sich die Mehrheit der lateinamerikanischen „Bischöfe“, zu der „Option
für die Armen“ bekennen und damit zum Klassenkampf ausrufen, promulgiert. Hier muß daran erinnert werden,
daß ein großer Teil dieser „Bischöfe“ vom Wojtyla ernannt wurden. Wojtyla hat auch in Lateinamerika
marxistoidische Reden gehalten und bei seinem Besuch bei Fidel Castro, mit dem er diesen kommunistischen
Serienmörder aufgewertet hat, die „Errungenschaften“ des Sozialismus gelobt. Aus diesem Grund sind bei
den Exilkubaner erhebliche und offene Irritationen enstanden, als der Ratzinger den Wojtyla „selig“ gesprochen
hat. Daher ist es absurd, Wojtyla als ein Todfeind der Kommunismus darzustellen.
Nixnutz: Die Kirche hat immer gelehrt, Kapital und Arbeit seien gleichwertig. Die Sozialisten meinen,
die Arbeit würde über dem Kapital stehen, so daß die Arbeiternehmer („Arbeiter“) die tragende Säule
der Produktion sind und die Besitzer der Betriebe („Kapitalisten“) dagegen nur Trittbrettfahrer, sie sich
bereichern, ohne zur Produktion etwas beizutragen. Dieser Gedanken hat auch „Papst“ Johannes Paul II.,
ein Kollaborateur der polnische Kommunisten, verbreitet. Im sozialistischen Paradies gibt er keine Regierung
und alle Menschen leben friedlich miteinander (solidarisch), weil die Klassen aufgehoben wurden. Das Paradies,
von dem der Wojtyla träumt, ist aus diese Grund anachistisches (regierungslos) und solidarisch.
@ Tomás #25 Danke für die Literaturangabe. Manfred Erren: ein Altphilologe und katholischer Traditionalist.
Um etwas über katholische Soziallehre zu erfahren, würde ich eher zu Autoren greifen, die diesem Thema
näherstehen. Das Zitat, das Sie rausgesucht haben, ist auch sprachlich bemerkenswert. Der Herr Altphilologe
schreibt 1982 noch „fascinierend“. Er spricht von einer „total solidarisierten und anarchistischen Menschheit“.
Solidarität führt zu Anarchie? Das läßt tief blicken. „Die Arbeit wird direkt auf den Schöpfungsauftrag
bezogen – man sieht, wir sind wieder im Paradies.“ Das ist ja wohl ein bißchen kurzschlüssig. . Und
daß das Kapital ÜBER der Arbeit stehe – das soll katholische Soziallehre sein? Das ist mir aber völlig
neu!
Nixnutz #21 „ Auch die späteren Enzykliken sind futurologisch interessant. Vor allem die Enzyklika „Laborem
exercens“ zeigt eine Eschatologie der menschlichen Arbeit mit fascinierenden Perspektiven auf eine universale
technische Herrschaft einer total solidarisierten und anarchistischen Menschheit. Die Arbeit wird direkt
auf den Schöpfungsauftrag bezogen – man sieht, wir sind wieder im Paradies, und das Paradies ist hier!“
(Prof. Mandfred Erren, Die Philosophie Karol Wojtylas, Zeitschrift Kyrie eléison, Heft Juli/August 1982,
Seite 13). Passend dazu ist die ständige Betonung durch Wojtyla – entgegen der Soziallehre der Kirche
–, daß die Arbeit über dem Kapital steht. Damit bekommt die Arbeit bei Wojtyla eine quasi religiöse
Bedeutung. Nahe liegend ist der Gedanke, daß durch die Arbeit der Mensch, sich verwirklicht und damit
die total solidarisierte und anarchistische Menschheit, von der Wojtyla fabuliert, d.h. das marxistische
Paradies, entseht. Humbelina: #24 Ich widerhole meine Frage: Was soll an meinen Aussagen #19 und #22 falsch
sein?
#25 Humbelina 14:05:15 | Sonntag, 4. September 2011
@Tomas a) Ihre Aussage ist 1. falsch, 2. auch sinnlos. Ihren Überblick auf die historischen Sachverhalte
möchte ich auf null schätzen. b) Sie kennen die katholische Lehre nicht. Nur deshalb können Sie auf
eine derartig absurde und falsche Aussage kommen.
Werte Humbelina, wenn Ihr geschätzter Gatte Brandenburgis in der +net’schen Ausnüchterungszelle pausiert,
müssen Sie ihn doch nicht so eifrig vertreten!
Humbelina: #20 Fundi und ich haben festgestellt, daß unter Franco und Salazar die Wirtschaft halb verstaatlich
war. Was ist daran falsch? Pius XII. hat die ABC-Massenvernichtungswaffen als Abschreckung gegen den Osten
gutgeißen. Was ist hier falsch? Sie behaupten, Pius XII. war ein Apostat. Haben Sie Beweise dafür?
# 19 >>Das Sozial(istische) Schreiben „Laborem excersens“ von Wojtila soll Marxismus in Reinkultur sein.<<
a) Das Schreiben heißt „Laborem exercens“ und wurde 1981 – 90 Jahre nach der Sozialenzyklika „Rerum novarum“ –
veröffentlicht. b) Papst Johannes Paul II. hieß mit Familiennamen Wojtyla. c) Daß das Schreiben Marxismus
in Reinkultur sei, behauptet nicht mal Tomás („soll sein“). Aber daß es sozialistisch sei, das unterstellt
er mal.
#21 Humbelina 13:33:17 | Sonntag, 4. September 2011
Schon wieder wird hier gegen Franco und Salazar gehetzt. Bleib bitte bei deinem Leisten und dilletiere hier nicht über historische Sachverhalte. Wird diese Verblödung denn nie ein Ende finden? Und dann nach den Atombomber und Apostaten Pius XII. unterstützen. Das ist nahe am Glaubensabfall.
Fundi: #17 Hier muß unterschieden werden. Die Kirche hat immer den Sozialismus, besonders die schlimmte
Variante, den Kommunismus, verurteilt. Pius XI. stellte klar, daß niemand Katholik und Sozialist zugleich
sein kann. Zwiefelsohne war es ein politischer Fehler von Pius XI. und Pius XII., die halbsozialistischen
Regierungen von Franco und Salazar zu unterstützten. Daß die Modernisten, wie Nell-Breuning und Wojtyla,
für den Sozialismus waren ist richtig. Wojtyla hat die „Documentos de Puebla“, die sich für die Option
für die Armen aussprechen und damit zum Klassenkampf aufrufen, promulgiert. Das Sozial(istische) Schreiben
„Laborem excersens“ von Wojtila soll Marxismus in Reinkultur sein. Und die „Befreiungstheologen“ betreiben
in Lateinamerika, mit bewußter Duldung vom Ratzinger, kommunistische Agitation. kritall: #18 Nicht nur
in der „EKD“, sondern auch in der Ratzingersekte.
zu 17: DER Nestor der katholischen Soziallehre von Nell-Breuning nannte das Godesberger Programm der SPD, in der sich diese sehr rigide zum demokratischen Sozialismus bekannte, eine Kurzfassung der katholischen Soziallehre. Der vorherige Bischof von Limburg meinte laut Wikipedia, der Christ müsse Sozialist sein. Frühere päpstliche Verurteilungen „des“ Sozialismus meinten wohl auch eher weltanschaliche Grundlagen oder Exzesse desselben denn den Sozialismus als solchen. Vom Papst unterstützte ständestaatliche Diktaturen, etwa Portugal, Spanien, sozialisierten recht kräftig und die Sozialenzyklika Joh. Pauls II. trifft nur so von Sozialismus- sagen martwirtschaftlich denkende RKK-ler…
A) Ob Zinsen nehmen zu dürfen, Ursache der Finanzkrise ist? B) Zinsen könnte man zudem leicht durch
faktisch ähnliche Investitionen ersetzen C) A und B mit den katholischen (oft katholisch-tradionalistischen)
Anarcho-Kapitalisten erötern D) Genf und die Schweiz sind so teuer, weil der Franken so im wrert steigt,
weil die Schweiz erstens etwas kapitalistischer ist als die EU und zweitens den Beitritt zu sozialistischeren
EU und Euro noch ablehnt, während Papst und RKK-Bischöfe die EU fördern und nur z.B. Papst Benedikt
in seinem Buch „Werte im Umbruch der Zeiten“ von einer gewissen Nähe von katholischer Soziallehre und
„demokratischem Sozialismus“ spricht…
Darin ist er, Luther, dem mittelalterlichen Denken sehr ähnlich geblieben… Aber stellen wir uns doch die Gegenwart einmal zinslos vor, was das den Bankern, Hedgefondsmanager, Borsenmaklern und Spekulanten an kniefiesligen Zinsberechnungen ersparen würde. Die Armen wären doch plötzlich völlig arbeitslos und müssten bei Frau v. d. Leyen um Hartz-IV-Bezüge einkommen…!
Interessanter an der Schweiz ist wohl das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten von sich aufs Christentum berufenden Parteien zur Abschaffung der Finanzierung von Abtreibungen durch Krankenkassen (wie man es kathnet entnehmen konnte): Dafür 0 % der katholischen Christlich-Sozialen Patei , 23 % der katholischen Christlich-Demokratischen Volkspatei, 50 % der pietistisch geprägten Evangelischen Volkspartei, 100 % der evangelikal-konservativen Eidgenössisch-Demokratischen Union, deren Fraktionspartner, die viel größere, überkonfessionelle Schweizerische Volkspartei von Dr. Christoph Blocher, Sohn eines konservativen Pastors, zu 77 % dafür stimmte. Die SVP-Fraktion zählt 31 % aller Sitze im Nationalrat der Schweiz.
Wenn diese protestantischen Organisationen, besonders der marxistische „Okumenischer Rat der Kirchen“, zugrunde gehen, ist dies ganz im Sinne Gottes. Beten wir, daß die Ratzingersekte so schnell wie möglich verschwindet.
#3 Dumbledor 22:06:09 | Freitag, 2. September 2011
Wie gut, dass in der Schweiz keine Katholiken unter dem Franken leiden, durch ein Wunder der Jungfrau
Maria auch nicht die Katholiken in der Tourismusbranche… na mal ernsthaft, so langsam geht der Redax
der Stoff aus.