Die Gesundheitsbeauftragte der Stadt Moskau möchte den stark ausbreitenden Geschlechtskrankheiten an den Kragen. Dabei baut sie auf Verstand statt auf Gummi: Schluß mit russischem Roulette.
(kreuz.net, Moskau) Im Gespräch mit der russischen Tageszeitung „Prawda“ äußerte Ludmila Stebenkowa,
die Gesundheitsbeauftragte der Stadt Moskau, revolutionäre Ansichten.
Stebenkowa erklärte, daß man
im Volk die völlige Enthaltsamkeit vor der Ehe verkünden müsse. Dies berichtete die katholische US-Nachrichtenagentur
‘CWNews’ vor zehn Tagen.
Stebenkowa ist für die Gesundheit der russischen Riesenmetropole verantwortlich.
Moskau zählt gegenwärtig zwölf Millionen Einwohner. Die Gesundheitsbeauftragte ist davon überzeugt,
daß die Propagierung des angeblich sicheren Geschlechtsverkehrs mittels Gummihüllen das Ergebnis einer
moralischen Zersetzung ist.
Wegen der sorg- und kopflosen Verwendung von Kondomen seien die sexuell übertragbaren
Krankheiten auch in den USA am Zunehmen.
Deshalb gebe die US-Regierung dort derzeit hohe Geldbeträge
für Abstinenz-Programme aus. Werte wie Unschuld und Jungfräulichkeit sind in den USA wieder modern.
Die Amerikaner hätten – so Stebenkowa – die Ausgaben für Keuschheitsprogramme in den letzten drei Jahren
vervierfacht. Dabei würde das Kondom als Verhütungsmittel überhaupt nicht erwähnt.
Die Propagierung
eines angeblich „sicheren Geschlechtsverkehrs“ würde dagegen die Illusion nähren, daß man sich trotz
fahrlässigem Verhalten vor jeder Krankheit schützen könne. In Rußland hätten Geschlechtskrankheiten
massiv zugenommen, kommentiert die Gesundheitsbeauftragte die Lage.
Bei der Propagierung des sogenannten
„sicheren Geschlechtsverkehrs“ würden die Menschen nicht lernen, daß der außereheliche Geschlechtsverkehr
und frühe sexuelle Kontakte unter jungen Menschen nicht nur körperliche Krankheiten, sondern auch seelische
Probleme fördern.
Die Gesundheitsbeauftragte kritisierte auch das Programm für Sexualerziehung, das
im russischen Parlament verabschiedet wurde. Sie warf der Regierung vor, Geld zu verschwenden.
Stebenkowa
nannte ferner die Ukraine als Beispiel. Dort habe der Staat kürzlich die enorme Summe von 2 Millionen
Euro für den Einkauf von Kondomen eingesetzt. Nicht weniger als 235.000 Euro sind dabei nur für Trainingsprogramme
bestimmt, bei denen die Verwendung der Gummiverpackung erklärt wird.
Sie selber wende dagegen 700.000
Euro für Erziehungsprogramme, Fernsehwerbungen und Plakate einsetzen, welche die sexuelle Enthaltsamkeit
propagieren.
Eines der Plakate trage den Schriftzug: „Sicherer Sex existiert nicht“.
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12 Lesermeinungen
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Faszinierend Äußerst faszinierend, wie sehr man sich über ein Thema echauffieren kann, dessen alleinige
Existenz auf Grund jahrelanger und ausgiebiger Forschung vollkommen nichtig ist. Wer hier herkommt und
derart aus der Luft gegriffenen Zahlen und Argumenten bedingungslos Galuben schenkt, der ist es echt selber
schuld… der verdient es gar nicht anders als so auf den Arm genommen zu werden. janet1983.getyourfree.netjanet1983.getyourfree.net/
#11 Laurentius2 17:44:44 | Dienstag, 21. Juni 2005
7 % ? 8,33 %, ok ? Woher stammt denn diese abenteuerliche Zahl ? Geschenkt ! Ich bleibe bei meinem Beispiel
mit dem 12-schüssigen Colt und dem russischen Roulette damit: macht Versagerquote von 8,33 % . Hilfsweise
akzeptiert, Signore Fiore ? Ist das christlich, Mitchristen zu raten, ruhig öfter auf den Abzug zu drücken
mit dem hirnrissigen Hinweis, es sei doch relativ sicher ? Gut, daß unsere Päpste noch logischer denken
können als liberale Forumsteilnehmer. Höhere Eingebungen müssen dafür nicht extra bemüht werden,
nur das kleine Einmaleins. Lieber Fiore, lassen Sie sich doch den Kopf nicht von Litfaßsäulen und massenmedialen
Nebelkerzen verwirren ! Selbst (!) denken macht katholisch !
Vergleich. Wenn man jemanden einfach nur Messer und Gabel in die Had drückt, gibts auch Full House auf
der Unfalstation. Ja, und deshalb haben meine Eltern mich bereits früh gelernt, wie ich sie gut und sicher
benütze ohne sie bei einem meiner Wutangriffe direkt zu benützen gegen anderen. Das gleiche sollten
die Eltern und die Oberhoheit im Falle von Sexualität tun. Und würdest Du den Menschen einen Kopfschutz
geben und ihnen dann empfehlen so viel wie möglich zu stechen, auch wenn der übrige Körper noch getroffen
werden kann? Natürlich nicht. Aber bei Sex „muss das ja sein“.
Kondom Die Versagerquote liegt zwischen 10 und 20 Prozent. Tjo das ist ungewiss, da gehen die Schätzungen
weit auseinander, wo ich mal gerade hinschaue etc. Fakt ist jedoch das lt. Norm nur max 3,5% der Kondome
versagen dürfen und das aber bei einem Druck und Belsatungen, bei denen du wahrscheinlich untenrum nicht
mehr viel hast. Also wenn ein Kondom richtig angewendet wird, ohne das man es in Brieftaschen zerknittert,
kein Reservoir lässt und was man sonst noch alles damit anstellen kann, ist es sehr wohl sicher. Ich
würde mal sagen selbst mit allen möglichen Missbrauchsfällen inkludiert ist jede Angabe über 7% unseriös.
Aber eins stimmt damit ist die Versagensrate auch noch immer sehr hoch, man sollte also den Leuten auch
beibringen damit umzugehen. Wenn man jemanden einfach nur Messer und Gabel in die Had drückt, gibts auch
Full House auf der Unfalstation. LG Fiore
Non nobis, non nobis. … wenn das ABC-Programm gelungen wäre, würden in Afrika und Asien nicht mehr
so viele Menschen an den Folgen der HIV-Infektion leiden und sterben. Dabei handelt es sich doch um reinstes
katholisches Wunschdenken. Nach den UN-Zahlen ist nur in Uganda, wo das ABC-Programm gefördert wurde
(in anderen Ländern noch immer die Kondomverbreitung seit 40 Jahren), die Zahl AIDS-Infektierter gewaltig
runtergegangen. Das zu leugnen ist einfach die Wahrheit nicht ertragen wollen. Ich werde es aber Ihnen
nicht überlassen, Afrika „aufzuklären“, sonst würden da innerhalb von Tagen Tonnen mit TEENIE-Zeitschriften
eingeflogen werden um die schwarzen Kinder „aufzuklären“ wie man am „leckersten“ masturbiert und dass
man rund 13 Jahren wenn man es will doch schon mal „es“ probiert haben muss. Süße Worte verwenden Sie,
Tod predigen Sie.
@methusalix –-- russ. Roulette spielen ? Es ist keine katholische Version der Wahrheit, daß Kondome nicht
schützen. Die Versagerquote liegt zwischen 10 und 20 Prozent. Spielen Sie doch russisches Roulette mit
einem Colt (12 Schuß), in dessen Trommel eine scharfe Patrone steckt ! Bitte stellen Sie der kreuz.net-Redaktion
ein Foto zur Verfügung – kurz vorm Abdrücken !
Auch Helmut Schmidt, der sich einst rühmte, den Papst persönlich zur Abänderung des humanae vitae-Kurses
aufgefordert zu haben, gibt jetzt in FOCUS der „Pille“ die Schuld am Familienelend; vielleicht werden
manche Staaten noch vor 2068 zu einem Verbot schreiten, weil anders kein Ausweg aus der Misere zu erblicken
sein könnte… Königsweg statt Königstein.
#5 methusalix † 00:14:48 | Dienstag, 21. Juni 2005
Hallo Athanasius… … wenn das ABC-Programm gelungen wäre, würden in Afrika und Asien nicht mehr so
viele Menschen an den Folgen der HIV-Infektion leiden und sterben. Dabei handelt es sich doch um reinstes
katholisches Wunschdenken. Es gibt nur einen einzigen wirksamen Weg aus der Lage: Aufklärung, Aufklärung,
Aufklärung (auch wenn Sie das nicht gerne hören, wie ich in userer letzten Diskussion zu meinem grossen
Bedauern feststellen musste) und zwar nicht die katholische Version alleine, die die Schutzfunktion von
Kondomen verheimlicht oder sogar abstreitet, sondern die WHO-Version PLUS die katholische Version. Mit
Angst und/oder Unwissenheit die katholischen Vorstellungen von Moral durchsetzen zu wollen, ist vergebliche
Liebesmüh!
Russland. Das ist das Problem, dass die Propagandisten für Kondome zugleich auch der aussereheliche und
junge Sex fördern. Z.B. die Rockefeller Firma (auch verantwörtlich für Hitlers Synthetikbenzin mit
dem er zum „Morgenrot im Osten“ vorstossen konnte) investiert in Kondomen únd in Sexpropaganda und Porno.
Die Treue ist am wichtigsten. Das ABC-Programm ist gelungen. Aber davon spricht keiner. Und diejenigen
die sich von der Kirche nichts vorschreiben lassen, werden auch keine Kondome liegen lassen wegen der
Kirche.
@Yersinia Genau das, daß nämlich Kondome absolut sicher seien, wird in der Werbung oft suggeriert. Es
heißt „Kondome schützen“, ohne wenn und aber und das ist nun mal falsch! Auf das Risiko einer Aids-Ansteckung
trotz Kondom-Benutzung, gerade beim Verkehr mit zahlreichen verschiedenen Partnern wird nun mal recht
selten hingewiesen. Selbstverständlich wird sich außerehelicher Sex nicht verhindern lassen, aber grob
fahrlässig wäre es, nicht für Treue in der Ehe und Enthaltsamkeit vor der Ehe zu werben. (Hat seinerzeit
meine ökologisch-links-alternative Biolehrerin, die mit der Kirche nicht viel am Hut hatte, übrigens
getan)
Sicherlich absolut sicher „es gibt keine absolute Sicherheit“ Sicher gibt es diese: im dreifaltigen Gott.
Wenn du den auch mal erkennst – und dazu musst du nur dein ach so kluges Köpfchen einschalten und ein
bisschen die Bienen und Hummeln studieren – wirst du es schon sehen mit deinen geistlichen Äuglein. Viel
Erfolg dabei, wünsche ich jedenfalls. „ganz nebenbei: Sex läßt sich auch nicht verhindern!“ Was ein
hirnloses Geschwätz. Da wird doch viel klarer, warum Darwinisten behaupten, der Mensch sei Vieh… Nein –
wir haben einen Verstand. Klar, der wurde grösstenteils ausgeschaltet. Siehe die völlige Pornografisierung
unserer schamlosen Gesellschaft. Trotzdem: wir haben einen geschenkt bekommen und sind gehalten, ihn einzusetzen.
Auch wenn es bei weitem nicht allen gelingt. Was die Moskauer Genossin sagt, stimmt. Da bekommt man einen
Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn Russland sich endlich bekehrt, also katholisch wird. Beten wir
dafür, dass der Papst und alle Bischöfe die Weihe Russlands an Maria vollzieht.
nicht „sicher“, aber „sicherer“ ist wie so vieles im Leben – es gibt keine absolute Sicherheit, aber Sicherheitsmaßnahmen
nicht zu ergreifen, ist erst recht fahrlässig; ganz nebenbei: Sex läßt sich auch nicht verhindern!