Prälat Lamza wurde am 5. Juni 1938 in Pschow – 51 Kilometer südwestlich von
Kattowitz – im zur Zeit polnisch besetzten Oberschlesien geboren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er nach
Fulda.
Dort besuchte er das Domgymnasium und legte im Jahr 1958 das Abitur ab.
Danach studierte er an
der Philosophisch-Theologischen Hochschule zu Fulda und an der Universität Fribourg in der Schweiz.
Ab dem Jahr 1961 folgten Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana und am Päpstlichen Orientalischen
Institut in Rom, die er mit dem Lizentiat abschloß.
Römischen Doktorat
Im Jahr 1965 wurde Prälat
Lamza in Rom durch den russisch-katholischen Bischof, Mons. Andreas Katkoff, im byzantino-slawischen Ritus
zum Priester geweiht.
Anwesend waren der damalige Fuldaer Diözesanbischof, Mons. Adolf Bolte († 1974),
der damalige Fuldaer Weihbischofs, Mons. Eduard Schick († 2000), sowie einer Delegation aus der Fuldaer
Stadtpfarrei – der Heimatgemeinde des Weihekandidaten.
Danach setzte Prälat Lamza seine Studien in Rom
fort und promovierte in den orientalischen Kirchenwissenschaften.
Mitarbeiter der Römischen Kurie
Im
Jahr 1973 wurde er vom Bischof offiziell für den Dienst in der römischen Kongregation für die Orientalischen
Kirchen freigestellt.
Im Jahre 2004 kehrte Prälat Lamza in die Diözese Fulda zurück.
Dort wurde er
von Bischof Heinz Josef Algermissen mit der Leitung des Referates „Mission, Entwicklung, Frieden“ im Generalvikariat
beauftragt.
Gleichzeitig ist er Diözesandirektor der Bischöflichen Hilfswerke ‘Missio’, ‘Misereor’,
‘Adveniat’, des ‘Päpstlichen Missionswerkes der Kinder’ und der ‘Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe’
sowie Diözesanbeauftragter für das Bischöfliche Hilfswerk ‘Renovabis’.
Im Jahr 1979 machte ihn Papst
Johannes Paul II. zum Monsignore und im Jahr 1993 zum Päpstlichen Ehrenprälaten.
Im Jahre 1999 wurde
Prälat Lamza Ehrenkanoniker der Stiftskirche zum Heiligen Kreuz in Breslau und 2004 zum Apostolischen
Protonotar.
Seit Juni 2004 ist er Geistlicher Beirat des Päpstlichen Missionswerkes der Frauen im Bistum
Fulda.
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147 Lesermeinungen
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#142 Brandenburgis 09:06:16 | Sonntag, 18. September 2011
Es kann nicht schaden, auch Figuren wie Stalin und Hitler sachlich, aus klarer geschichtswissenschaftlicher Perspektive zu betrachten. Namentlich bei Stalin ist sicherlich noch viel zu entdecken. Aber auch bei Hitler liegt noch so einiges im Dunkeln.
#141 Thomasius 08:51:47 | Sonntag, 18. September 2011
#140 Brandenburgis Sie sind doch so ein Hitler und Stalin Fan – gilt allerdings auch für den lieben Tomás
–, da ist ein sachliches Geschichtsbuch doch geradezu „wohltuend“.
#139 Thomasius 20:24:52 | Samstag, 17. September 2011
#131 Brandenburgis Sie sollten sich mal belesen. Lesen Sie doch mal Timothy Snyder, Bloodlands Europa
zwischen Hitler und Stalin, gibt es inzwischen auch auf deutsch.
#135 Thomasius 16:40:35 | Donnerstag, 15. September 2011
#134 Brandenburgis Adolf Hitler war überzeugter „Deutsch-Österreicher“. Er hasste den Multikultistaat.
Ernst Moritz Arndt war kein „Randdeutscher“ , wurde auf Rügen – wenn auch damals schwedisch Vorpommern
geboren. Er war Deutscher wie auch die Bewohner Wismars oder Stades, wie übrigens auch die Bewohner Holsteins –
Matthias Claudius – Kein Vergleich mit den kaukasischen Völkern.
#134 Brandenburgis 14:00:40 | Donnerstag, 15. September 2011
@Thomasius Hitler war ja auch „Österreicher“ und Verfechter des Pangermanismus. Ernst Moritz Arndt als
Randdeutscher und Pommer einer der eifrigsten Großdeutschen Nationalisten. Das ist typisch.
#132 Matthäus_1956 11:22:26 | Donnerstag, 15. September 2011
zu 119/120: Trenck hat vollkommen recht. Weder lügt er, was die verlorenen Kriege angeht, noch ist er deshalb ein Dr…Schw… Sie führen sich hier unmöglich auf, verbreiten Meinung als nichtverstandenes Halbwissen und versuchen andere, die Sie mühelos widerlegen, durch Beleidigungen mundtot zu machen. Sieht so Ihr Demokratieverständnis aus?
#131 Brandenburgis 11:19:20 | Donnerstag, 15. September 2011
@Thomasius: Also das „R. S.“ nehme ich mal zurück. Stalin war in jeder Hinsicht Erbe und Träger des Panslawismus und als solcher wurde er auch gesehen und sah sich selbst. Lenin und Trotzkij nannte ich nicht als Theoretiker des Panslawismus, sondern als Analytiker des Imperialismus, so auch insbesondere des russischen Imperialismus.
#130 Thomasius 11:13:40 | Donnerstag, 15. September 2011
#128 Brandenburgis Lenin,Trotzki und insbesondere Stalin interessierten sich nicht für den „Panslavismus“
sondern zunächst für die „Weltrevolution“ und später „zumindest“ für die „Wiederherstellung des Gebietes
des Zarenreichs“. Deswegen waren sie auch gegen die ukrainischen und die polnischen „Nationalisten“. Außerdem
fand Stalin die Nazis als nicht so sonderlich sympathisch.
#127 Thomasius 10:53:40 | Donnerstag, 15. September 2011
#125 Brandenburgis Lenin und Trotzki haben mit dem Problem nichts zu tun. Der Panslawismus ist eine Bewegung
des 19.Jhd. Die vergleichbaren „Nationalbewegungen“ führten in Italien und in Deutschland jeweil zur
„nationalen Einigung“. Die „Nationenbildung“ orientierte sich an der „kulturstiftenden Sprache“ – Herder
im Anschluss an Rousseau – so auch die Ideologie der französischen Revolution, die die Besonderheiten
der „französischen Randbereiche“ geflissentlich übersah.
#126 Theolungus † 10:44:42 | Donnerstag, 15. September 2011
Psychopathische Typen wie der Brandenburger und der Slawentomás sind letzte Überbleibsel dieses untergegangenen, in sich perversen Deutschherrenmenschentums. Bedauernswerte Subjekte! Lasst ihnen ihre Hirngespinste!
#125 Brandenburgis 10:41:14 | Donnerstag, 15. September 2011
Thomasius, Sie haben nun gar keine Ahnung. Was treibt Sie eigentlich dazu, hier leicht überprüfbaren Unsinn zu posten und sich zum „Horst“ zu machen??? Lesen Sie lieber mal ein wenig Lenin und Trotzkij … :) :) :) :)
#124 Thomasius 10:00:38 | Donnerstag, 15. September 2011
#123 Brandenburgis Der „Panslawismus“ ist keine Erfindung der „Großrussen“ sondern die Folge von Unterdrückungsmaßnahmen
der „deutschen Herrenmenschen“, die sich weigerten – etwa in der Tchechoslovakei/Böhmen und Mähren oder
in Polen die einheimische Bevölkerung zu assimilieren. (Hinweis auf Bolzano und auf Herder).
#123 Brandenburgis 09:45:55 | Donnerstag, 15. September 2011
Ja, und Thomasius? Abgesehen vom hypothetischen Charakter der Etymologie (mögliche Wurzeln) sagt das
ja zur Sache gar nichts aus. Du beleidigst die Intelligenz der Mitglieder dieses Forums. „vom lateinischen
sclavus für die ethnische Gruppe der seit dem Mittelalter so genannten Slawen“ – was soll denn dieser
Quatsch? Es beweist nur, daß die Vertreter der Slawen-Lüge mit allen Mitteln versuchen, ihre „Slawen“
so früh als möglich zu positionieren, in diesem Fall durch Koppelung des Wort „Slawen“ mit „lateinisch“
und „Mittelalter“. Im s.g. „Mittelalter“ d.h. von der frühen Frankenzeit bis in die Neuzeit hinein hat
aber das Wort „Sclave“ bewiesener Weise überhaupt nichts mit einer ethnischen Gruppe zu tun, sondern
bezeichnet die weiter östlich wohnende [nichtchristlichen] Volksgruppen, völlig unbeschadet ihrer ethnischen
Herkunft. Es können alle möglichen „Germanen“ sein, Skythen, Sarmaten, Mongolen, Ungarn, Balten, Pruzzen,
etc. pp. Deine arabische Herleitung zeigt, daß es diese es anscheinend nicht anders gehalten haben. :
Es bleibt dabei, daß der Begriff „Slawen“ keine historische ethnische Grundlage hat, und daß er lediglich
ein homunkulischer Hilfsbegriff des „slawischen“, sprich großrussischen Imperialismus zur Begründung
der ethnisch-staatlichen Zerstörung Ost- und Mitteleuropas darstellt.
#122 Thomasius 09:23:15 | Donnerstag, 15. September 2011
#47 Brandenburgis > Der ganze Begriff des „Slawentums“ ist eine Fiktion. Und er war tatsächlich vor dem
18. Jh. überhaupt nicht bekannt.< Das Wort „Sklave“ hat verschiedene mögliche Wurzeln: Es wird vom griechischen
Verb skyleúo („Kriegsbeute machen“, 1. Person Singular skyláo)[2] oder vom lateinischen sclavus für
die ethnische Gruppe der seit dem Mittelalter so genannten Slawen – rumänisch şchiau – abgeleitet. Einige
Autoren neigen dazu, es in den Kämpfen der Ottonen gegen die Slawen im 10. Jahrhundert entstanden zu
sehen,[3] zumal bereits bei Widukind von Corvey und in den Quedlinburger Annalen für Slawe anstatt „slavus“
„sclavus“ geschrieben wird. So wurde am 11. Oktober 973 einem Sklavenhändler eine in den Monumenta Germaniae
Historica enthaltene Urkunde ausgestellt, in der zum ersten Mal anstatt des lateinischen „servus“ „sclavus“
für Sklave erscheint.[4] Der in mittelalterlichen arabischen Quellen verwendete Begriff Saqaliba صقالبة /
ṣaqāliba /‘Slaven’ bezieht sich ebenfalls auf Slawen und andere hellhäutige bzw. rötliche Völker
Nord- und Mitteleuropas.
#118 Nixnutz 21:54:44 | Dienstag, 13. September 2011
@ Tomás # 101 Sie haben ja sooo Recht! Es ist unerheblich, daß Sie als „Antijudaist“ ein Interesse daran
haben, daß ein Hostienfrevel stattgefunden hat. Aber das Interesse erklärt, warum Sie so sehr an Zeugenaussagen
hängen, wobei Sie anscheinend nicht darüber nachdenken, ob und wie glaubwürdig die Zeugenaussagen sein
können. . …isches-lexikon-bayerns.de/…rtikel/artikel_45332 . Daraus: >> Erst nach 1370, also eine
ganze Generation später, spricht eine bayerische Quelle von einem ausdrücklich als üble Nachrede (lat.
infamia) bezeichneten Verdacht, Juden hätten Hostien geschändet … Mit dem „Gedicht von den Deggendorfer
Hostien“, wohl aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, erscheint dann unvermittelt eine voll ausgeformte,
naiv-phantastische Legende … Aufgrund innerer Widersprüche, sachlicher Fehler und ihres aus Einzelelementen
völlig schematisch und schablonenhaft konstruierten Aufbaus … muss ihr jegliche Glaubwürdigkeit abgesprochen
werden. Insbesondere fällt das geringe Maß an ortsspezifischen Zügen auf, wobei der einzige überhaupt
in dieser und auch in der späteren Legendenversion genannte Personenname einen nicht existenten „Hartmann
von Degenberg“ bezeichnet. << Welche Zeugenaussagen sind Ihnen bekannt? Bitte nennen Sie die Quelle, auf
die Sie sich stützen. Und vergessen Sie nicht: „Behauptungen, die man nicht beweisen kann, als erwiesen
zu deklarieren, ist ein alter Trick.“
#117 Brandenburgis 08:44:59 | Dienstag, 13. September 2011
Ich referiere hier nur die Rechtslage, völlig unabhängig von weiteren historischen Sachverhalten und Realien. Ironischerweise ist nach „offizieller“ Lehre namentlich in Schlesien eine weitgehend „slawische“ Bevölkerung von Russen und Polen ausgemordet und vertrieben worden. Die Vorstellung, daß der Anschluß Schlesiens an Tschechien und Polen jemals „Rechtskraft“ erlangte ist völlig albern. Dieser Anschluß ist bis heute ebenso rechtswidrig wie die Installation us-höriger Regierungen in Irak und Afghanistan. Und so wie diese wieder verschwinden werden, so wird auch die Fremdbesetzung Schlesiens ihr Ende finden.
#115 Thomasius 08:31:43 | Dienstag, 13. September 2011
#10.025 Brandenburgis >Ja, Oberschlesien ist polnisch besetzt, andere Teile Schlesiens sind tschechisch
besetzt. Das ist bekannt.< Wann wurden sie deutsch besetzt? So reden doch nur geistig gestörte.
#114 Nixnutz 00:01:51 | Dienstag, 13. September 2011
a) sieht aus, als ob ein Reisender jeweils nach 10 km auf einen neuen Stamm traf. b) Wer hat denn die
Liste wann zusammengestellt? c) Ich werde den Teufel tun und nachschauen. ob das alles Germanen waren.
Ich habe mal gelernt, daß Altpreußisch zu den baltischen Sprachen gehört. Sarmaten? Vielleicht wollen
Sie zeigen, daß in der „Slavania“ alles mögliche zusammenlebte wie später im Habsburgerreich. Das wäre
keine Überraschung, würde aber nur heißen, daß in einem als „Slavania“ bezeichneten Gebiet viele Völker
und Stämme lebten, die nicht alle slawisch waren.
#113 Brandenburgis 23:37:48 | Montag, 12. September 2011
Hier eine kleine Auswahl der in der „Slavania“ lebenden Völker und Stämme: Bastarnen, Burgunden, Brizanen,
Gepiden, Goten, Heruler, Heveller, Kessiner, Krimgoten, Masuren, Milsener, Ostgoten, Pruzzen, Ranen, Redarier,
Retschanen, Rugier, Sarmaten, Skiren, Sorben, Tollenser, Wandalen = Wenden, Wukraner, Zirzipanen. : Und
das sind lange nicht alles.
#112 Nixnutz 23:18:21 | Montag, 12. September 2011
@ Brandenburgis Danke! Tja, offensichtlich sind die Sclavi keine Sklaven. Die Frage ist, ob sie Slawen
oder Germanen sind. Nun, wie Sie selbst anmerken, entscheiden sich alle neueren Übersetzer für „Slawen“,
während Sie für „ausschließlich Germanen“ (# 106) plädieren und sich dabei offensichtlich auf ältere
Literatur stützen. Ob nun die Neueren oder Sie und die Älteren Recht haben, ob die Neueren völlig sachfremd
übersetzen oder ob die Älteren vorurteilslosfrei und interesselos auf „Germanen“ kamen, mögen die Fachleute
entscheiden. Aber die Goldene Bulle spricht von „Sclavica (lingwis)“, Einhard von „Sclavi“ wobei es sich
nicht um Sklaven handelt, sondern um eine, sagen wir, Stammesbezeichnung. Sie meinen, es handele sich
um Germanen und eine germanische(?) Sprache, andere meinen das nicht. Auf jeden Fall gehören „Sclavi“
und „Slawen“ zusammen, selbst wenn „Slawen“ nur ein anderer Name für bestimmte germanische Stämme sein
sollte. Jedenfalls ist damit Ihre gestrige Aussage >>Von Slawen oder „slawischen“ Sprachzeugnissen werden
Sie niemals irgend etwas finden<< (# 81) deutlich relativiert. nur ein andere Name für bestimmte germanische
Stämme seinUntergruppe der Germanen sein sollten.
#109 Brandenburgis 22:27:41 | Montag, 12. September 2011
Absatz 12 lautet im Original: „His motibus ita conpositis, Sclavis, qui nostra consuetudine Wilzi, proprie
vero, id est sua locutione, Welatabi dicuntur, bellum inlatum est. In quo et Saxones velut auxiliares
inter ceteras nationes, quae regis signa iussae sequebantur, quamquam ficta et minus devota oboedientia,
militabant. Causa belli erat, quod Abodritos, qui cum Francis olim foederati erant, adsidua incursione
lacessebant nec iussionibus coerceri poterant. Sinus quidam ab occidentali oceano orientem versus porrigitur,
longitudinis quidem inconpertae, latitudinis vero quae nusquam centum milia passuum excedat, cum in multis
locis contractior inveniatur. Hunc multae circumsedent nationes; Dani siquidem ac Sueones, ques Nordmannos
vocamus, et septentrionale litus et omnes in eo insulas tenent. At litus australe Sclavi et Aisti et aliae
diversae incolunt nationes; inter quos vel praecipui sunt, quibus tunc a rege bellum inferebatur, Welatabi.
Quos ille una tantum et quam per se gesserat expeditione ita contudit ac domuit, ut ulterius imperata
facere minime rennuendum iudicarent.“ Hier wird von allen neueren Übersetzern völlig sachfremd „Sclavi“
mit „Slawen“ übersetzt! Man muß wohl davon ausgehen, daß bewußt Geschichtsfälschung vorgenommen werden
soll. Zwei Beispiele dieser Manipulat: O. Abel und W. Wartenbach in der Ausgabe des Winkler Verlages,
München von 1965; Wilhelm Wattenbach, Ausgabe des Phaidon-Verlages, Essen ca. 1990.
#108 Nixnutz 21:10:20 | Montag, 12. September 2011
@ Brandenburgis Das erklärt immer noch nicht, wie „sclavi“ in die lateinische Sprache kam, wo es ja für
Sklaven schon das Wort „servus“ gab. Warum werden DIESE Leute auf einmal „sclavi“ genannt? Das widerlegt
auch nicht die Stelle in der Goldenen Bulle. Das beantwortet auch nicht die Frage, zu welcher Sprachgruppe
die „sklavische“ Sprache gehört. Ist es unbescheiden, nach den bibliographischen Angaben zu Ihren Textausgaben
bzw. Kommentaen zu fragen? . @ Pius XII. Wikipedia wird von Brandenburgis nur als „Wikiblödia“ bezeichnet.
Da steht er ddrüber.
#106 Brandenburgis 19:25:23 | Montag, 12. September 2011
Aus den Aufzeichnungen des Geschichtsschreibers Karls des Großen, Einhard, wissen wir, daß mit den als
„sclavi“ erwähnten Volksangehörigen der ostelbischen Stämme ausschließlich Germanen gemeint waren
und Ostelbien bis zum Bug in den Begriff Germanien eingeschlossen wurde. In den „Annales Alamanici“ findet
sich der Vermerk, daß Karl der Große gegen die „Sclavi“ einen Kriegszug „in das Land der Wandalen“ („in
regionem Vandalorum“) unternahm.
#104 Pius XII 15:22:52 | Montag, 12. September 2011
„im zur Zeit polnisch besetzten Oberschlesien“ . Naja, immerhin gehörte dieses Städtchen schon vor 1939
zu Polen. Und spätestens mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag haben sich Sprüchlein a la „zur Zeit polnisch
besetzt“ ohnehin erledigt. Insofern: „Im russischen, derzeit polnisch besetzten Warschau“
„Wis seh’n uns wieder!“ . Wäre das schon einmal passiert, könnte ich mich an einen Menschen Ihres übersichtlichen
intelektuellen Formats sicher erinnern …
#102 Brandenburgis 10:25:01 | Montag, 12. September 2011
@Klarisse: Wie kann man nur so dumm und abgefackt sein und permanent sein von Schwachsinn triefendes Maul so weit aufreißen? Niemand hier in x-net wurde öfter widerlegt und des Schwachsinns überführt wie die kaputter Klarisse. Ein echtes Trauerspiel! Wir sehn’n uns wieder!
Nixnutz #90 Ob ich als Antijudaist Interesse habe, den Deggendorfer Hostienfrevel zu beweisen, ist unerehblich.
Damit können Sie nicht die Zeugenaussagen wegdiskutieren.
Na, brandenburgis, ob nicht auch für Analphabeten wie Sie die „sklavische Sprache“ wohl eher eine „lingua
serva“ sein müßte. . Wer, wie Sie, „s[c]lavica“ mit „sklavisch“ übersetzt, disqualifiziert sich damit
doch nur als Lateiner. Aber, Sie sind ja doch nur Heimatforscher und Speiskübelanreicher; da ist das
verzeihlich …
#93 Nixnutz 23:38:37 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis: „Wir bestimmen daher, daß die Söhne, Erben oder Nachfolger der erhabenen Fürsten,
nämlich des Königs von Böhmen, des Pfalzgrafen bei Rhein, des Herzogs von Sachsen und des Markgrafen
von Brandenburg, die doch wahrscheinlich als Kinder die deutsche Sprache auf natürliche Weise erlernt
haben, vom siebenten Jahre an in der lateinischen, italienischen und slawischen [d. h. wohl tschechischen]
Sprache 83 unterrichtet werden.“ . pom.bbaw.de/mgh/ . Wie kommt eigentlich „sclavicus“ in die lateinische
Sprache? Gehört m.W. nicht ins klassische Latein.
#90 Nixnutz 23:23:03 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis: Das habe ich mir gedacht, daß dieser Einwand kommt. Und zu welcher Sprachgruppe gehört
die sklavische Sprache? Zu # 83: Wie sind eigentlich die orthodoxen Missionare auf die „Besonderheiten“
der altkirchenslawischen Sprahe gekommen? Hätten sie sich auch etwas völlig anderes ausdenken können?
. .@ Tomás # 88: Deggendorf hatten wir schon. Sie haben meine Frage an Brandenburgis nicht beantwortet.
Sie behaupten, der Hostienfrevel sei hinreichend belegt, weil Sie als „Antijudaist“ ein Interesse daran
haben, daß ein Hostienfrevel stattgefunden hat. Sie haben neulich geschrieben, daß „bei allen diesen
Vorfällen“ „jede Menge von Fakten“ vorliege. Deshalb frage ich Sie noch einmal, was Sie über den Fall
des Werner von Bacharach wissen, welche Fakten da vorliegen, und wie der Kaiser reagiert hat.
Nixnutz #77 Der Hostienfrevel in Deggendorf ist hinreichend durch verschiedenen Zeugenaussagen belegt.
Der „Bischof“ von Regensburg, Müller, hat einfach behauptet, diese Aussage seien nicht echt, weil sie
nicht unmittelbar nach dem Vorfall gemacht wurden und damit den Vorwurf vom Tisch zu wischen versucht.
Selbstverständlich war es nur ein Kniefall vor „seinen älteren Brüdern im Glauben“.
#87 Brandenburgis 23:02:34 | Sonntag, 11. September 2011
Ja und, da steht nichts von Slawen oder slawischen Völkern. Übersetzen Sie den Abschnitt doch mal sorgfältig (sie dürfen auch eine seriöse Übersetzung heranziehen) Kommentare dazu gibt es auch reichlich. Daß es 1356 bereits „slawisch/sklavische“ Sprache gib, namentlich in Böhmen, ist bestens bekannt.
#86 Nixnutz 22:56:26 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis # 81 „Auch der Goldenen Bulle, kann ich nichts von slawischen Völkern (resp. Sprache)
erkennen.“ . Das habe ich in Kap XXXI gefunden: Quapropter statuimus, ut illustrium principum, puta regis
Boemie, comitis palatini Reni, ducis Saxonie et marchionis Brandemburgensis electorum filii vel heredes
et successores, cum verisimiliter Theutonicum ydioma sibi naturaliter inditum scire presumantur et ab
infancia didicisse, incipiendo a septimo etatis sue anno in gramatica, Italica ac Sclavica lingwis instruantur, …
. @ Blackbird: Danke für den Hinweis!
#85 Brandenburgis 22:55:43 | Sonntag, 11. September 2011
Ja, die Kelten sind ebenso wie die diversen gemanischen Völker, in der europäischen/mitteleuopäischen Ethnie aufgegangen. Es wäre verfehlt, einen Germanenkult zu betrieben, wie es im 19. Jh. und teils auch noch um 20. Jh. üblich war. Es kann durchaus sein, daß das keltische Erbe sogar noch stark dominant ist. In der französischen Revolution und ihrer Literatur spielt wohl der Gegenastz von Kelten und Germanen eine gewisse Rolle, da die Germanen (Franken) als Fremdherrscher über die Keltenvölker dargestellt werden.
#83 Brandenburgis 22:42:12 | Sonntag, 11. September 2011
Nochmals, in den Jahrhunderten der Völkerwanderung und danach gab es keine in weitestgehend entvölkerte riesige Territorien nachrückenden Slawenvölker. Die Fiktion der VÖlkerwanderung ist völlig unhistorisch. Im Raum an der Weichsel in Öterreich, in Schlesien, überall siedelten die nämlichen germansichen Völker, die den Römern bekannt waren und die dort auch blieben. Der Teil dieser Völker, der christianisert und im fränkischen und deutschen Reich zusammengefaßt wurde bildete das christliche Reichsvolk, diejenigen, die nicht in diesem Herschaftsbereich lagen, Vandalen, Silinger, Burgunden etc. lagen sowohl mit den Franken, als auch mit den Sachsen/Schwaben bis zu ihrer Eingliederung meist im Kriegszustand. Die Entstehung des vorgeblichen „Slawentums“ verdankt sich AUSSCHLIESSLICH der oströmischen „orthodoxen“ Mission und der von ihr entwickelten Schrift und Sprache mit ihren Besonderheiten. Der Gegensatz Germanen – Slawen ist in Wahrheit ein Gegensatz von lateinischer und griechisch-orthodoxer Mission und Kultur.
#81 Brandenburgis 22:24:45 | Sonntag, 11. September 2011
Ostelbische Wenden=Wandalen, und viele andere Stämme, die ebenfalls germanischer Herkunft waren. Die lateinischen Übersetzungen für die Bezeichnung „Wenden“ in Urkunden etc. war stets „Vandal(i)ae“ . Von Slawen oder „slawischen“ Sprachzeugnissen werden Sie niemals irgend etwas finden. Auch der Goldenen Bulle, kann ich nichts von slawischen Völkern (resp. Sprache) erkennen.
@Mighty Counsellor Ich dachte immer, die Germanen stammten aus dem Gebiet der Ostsee. Die nachdrückenden
Slawen hatten ihnen diese Gebiete nur ein paar Jahrhunderte weggenommen als sie selber im Westen mit den
Römern beschäftigt waren.
#77 Nixnutz 22:16:07 | Sonntag, 11. September 2011
@ Brandenburgis: Was hat eigentlich Julius Streicher mit seinem „Stürmer“ betrieben? Ich erwarte auch
noch diverse Antworten von Ihnen, z.B. den Beweis, daß Juden in Deggendorf einen Hostienfrevel verübt
haben. Ach ja, wer hat eigentlich bewiesen, daß die Wannseeprotokolle gefälscht sind?
#76 catholic 22:14:51 | Sonntag, 11. September 2011
Wenn Leute wie Atzmon etwas über mich behaupten, dann weiß ich, dass ich nicht 0815 bin. . Mit dem Herzen
kannst Du Jesus schauen. Mit dem Herzen das Gute sehen, ist eine himmlische Freude.
@Mighty . Da kannste warten bis zum St. Nimmerleinstag. Catholic durchlebt einen manischen Schub und sieht
als Christus. Das inkludiert frei erfundene Zitate und eine häretische, wenn nicht sogar apostatische
Verzerrung der Worte Christi. Er darf mit dem Langmut und Nachsicht himmlischer Herrscharen rechnen.
#66 Blackbird 22:02:04 | Sonntag, 11. September 2011
#47: schon die Goldene Bulle von 1356 verpflichtet die Kurfürsten, ihren Söhnen neben der deutschen
auch die slawische, italienische und lateinische Sprache beizubringen, weil das Reich von unterschiedlichen
„Nationen“ bewohnt wird. Das ist schon ein paar Tage älter als 18. Jahrhundert.
#64 Brandenburgis 22:01:12 | Sonntag, 11. September 2011
Nein, Schmatzi, weder davor, noch danach!!! Das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis nach Prüfung sine
ira et studio. Ich erwarte übrigens noch erwiesene Falschaussagen von mir hier. Aber sag nicht, daß
ich dich doof genannt habe!
catholic, ich würde es – gerade auch bei diesem Zitat – sehr schätzen, wenn Sie jeweils noch die Bibelstelle angäben. Aber das ist natürlich nur ein Wunsch.
Aber, aber, Brandenburgis, werden Sie denn schon wieder ausfällig? Nur kommt mir kein sächliches Wort
in den Sinn, dass mit „Schw“ anfängt und vier weiteren Buchstaben aufhört. . Armer Jesus, das ist wahrscheinlich
noch vornehm ausgedrückt. Ich lüge nicht, ich schwör’s!
#55 Brandenburgis 21:54:00 | Sonntag, 11. September 2011
Es bedeutet impliciter, daß Mighty Counseloor ein verlogenes Schw**** ist. Was er selbst am besten weiß. Wie kann man nur mit dieser Last leben :) :) :) :) :)
#49 Nixnutz 21:49:49 | Sonntag, 11. September 2011
Der Begriff „Antisemitismus“ wird zum ersten Mal von Wilhelm Marr im Jahr 1879 gebraucht. Das ist der Beweis, daß es vor 1879 keinen Antisemitismus gab.