Der Pfarrer hat ein leichtes Spiel: Er kann seine Kirche zerstören, weil das dem nachkonziliaren Traditionsbruch entspricht.
Die Seite ‘suedkurier.de’ zeigt den neuen Mahlblock in der Friedhofskirche in Öhningen.
(kreuz.net) Die barocke Friedhofskirche in Öhningen ist mit einem brutalen Holzklotz als Mahltisch verunstaltet
worden.
Das berichtet die regionale Zeitung ‘Südkurier’.
Die 3.600-Seelen Gemeinde Öhningen liegt
im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg direkt an der Grenze zur Schweiz.
Kirchlich gehört die Gemeinde
zum altliberalen Erzbistum Freiburg.
Modern bedeutet geschmacklos und unpassend
Die Friedhofskirche
wurde in der Gegenreformation 1610 erbaut und ist dem Heiligen Jakobus geweiht.
Der neue Mahltisch wird
am Sonntag als angeblicher Altar konsekriert. Es handelt sich um einen banalen quadratischen Block aus
hellem Holz ohne künstlerischen Wert.
Er paßt nicht vor den schmucken barocken Hochaltar der Kirche.
Das gab Pfarrer Stefan Hutterer von Öhningen selber zu: „Es ist ganz bewußt eine moderne Ausführung
in einer barocken Kirche.“
Der Geistliche hält den Kastentisch für eine „Form der heutigen Zeit“.
Das würde „in vielen Kirchen so gemacht“.
Die angebliche Renovierung der Kirche läuft seit zehn Jahren
nach den angeblichen „Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils“.
Das Zweite Vatikanum sieht nirgends
einen Mahltisch vor.
In den letzten Jahrzehnten wurde die neugläubige Eucharistiefeier auf einem provisorischen
Mahltisch gefeiert.
Geld zum Fenster hinausgeworfen
Die Kosten des Mahltisches übernahm zur Hälfte
das Land Baden-Württemberg und zur Hälfte die Kirchengemeinde. Sie erhält einen Zuschuß aus dem Ordinariat
Freiburg.
Ein erstes Mahltisch-Modell wurde bereits im November 2010 aufgestellt.
Der Klotz war den
Besuchern zu dominant und zu dunkel.
Darum arbeitete die Tischlerin Eva Straub den Holzblock um.
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89 Lesermeinungen
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#89 Palmström 14:14:39 | Mittwoch, 14. September 2011
An dem Begriff Lutherbock kann man sich nicht satt beißen. Und keiner der Gegner von Lutherböcken kann erklären, was denn ein ordentlich ausgewachsener Lutherbock sei…?
#87 Lycobates 11:44:50 | Mittwoch, 14. September 2011
#28-23 Domenico Tuttisanti, zustimmend zu Methodist . In Latein geht es auch, wie hier in Berlin, wo die
Praefatio de Nativitate gesungen wird (ab 3:25, nach dem allerdings dürftigen Kirchenlied), vom Herrn
Professor gut gesungen, allerdings in einem anderen (etwas schwierigeren!) Tonus, als bei uns geläufig.
. www.youtube.com/watch?v=DaA2rtIQUHY&… . . Ein Beispiel aus Schweden, das Sie auch erwähnten, ebenso
die Präfation, zwar im Tonus, aber hier in Schwedisch: . www.youtube.com/watch?v=cx2N-J2ujuk&… . Aus
diesem Beispiel erhellt die auch bei Luthern oft beibehaltene überlieferte gemeinsame Gebetsrichtung
von Priester bzw. hier Vorbeter, und Gemeinde, die grundsätzlich immer geostet ist. . Vielleicht gelingt
es einmal, auch den hiesigen Banausen klarzumachen, daß für ein grundsätzliches Sich-gegenseitig-ins-Gesicht-Gucken
beim Beten weder im Altertum, noch in der Neuzeit der geringste Ansatz gegeben ist! In nicht-geosteten
Kirchen, wie in einigen römischen Patriarchalbasiliken, die auf bereits bestehender Bausubstanz (oft
profaner Art) fußen, und wo die Absis gewestet ist, wurde deshalb der Altar so gebaut, daß der Klerus
im Presbyterium gen Osten steht und betet. Auch das Volk stand (damals) ungefähr in Halbkreisform (wobei
der Altar und das Presbyterium den Scheitel des Kreises bilden) beim Mitbeten gen Osten gewendet. Als
Stühle in die Kirche kamen, hat sich diese Praxis verflüchtigt. Das hatten wir hier schon mal.
#86 Thomasius 08:08:56 | Mittwoch, 14. September 2011
#39 Domenico Tuttisanti Sicher kann man in Großstädten Gottesdienste unterschiedlicher Liturgien besuchen.
Was ist daran besonderes? Jeder Gläubige kann die Liturgie und die Uhrzeit wählen, die ihm am besten
zusagt. Übrigens: Die polnische Messe gleicht auch nicht der deutschen – die Besucher schon gar nicht.
Ach, Ildefonsus, Liturgie ist ebensowenig eine „Wissenschaft“ wie das Recht; beide sind – recht betrachtet –
ein Handwerk. . Beide unterliegen dem rechtschaffenden und rechtsgestaltenden Verwaltungshandeln des zuständigen
Gesetzgebers. . Als Juristin habe ich für die Rechtsanwendung nur zu prüfen, . * ob der Gesetzgeber
im Rahmen seiner Zuständigkeit gehandelt hat; * ob das Gesetz oder die Verwaltungsvorschrift in hinreichender
Weise publiziert wurde; * ob das Gesetz oder die Verwaltungsvorschrift in hinreichender Weise einen Tatbestand
und eine daraus resultierende Rechtsfolge definieren. . Damit sind das Gesetz oder die Verwaltungsvorschrift
anzuwendendes Recht. . Jetzt praktisch: . Der sechste Paul ist rechtmäßig zum römischen Pontifex gewählt
worden (natürlich ungeachtet des Umstandes, daß die die Kathedra Petri seit 1492 vakant ist). . Damit
war Paul VI. mit gleichem Recht und gleicher Vollmmacht Pontifex wie Pius V. . Damit stand es in seiner
Macht, Anordnungen seines (ebenso illegitimen) Vorgängers zu modifizieren und aufzuheben. . Was Paul
VI. damit angeordnet, akzeptiert oder approbiert hat, geschah damit in pontifikaler Vollmacht über die
Kirche (sofern solche seit 1492 überhaupt noch existent ist). . Die entsprechenden Gesetze und Vorschriften
wurden hinreichend in den AAS publiziert; sie sind in der (seit 1492 natürlich führerlosen) Kirche geltendes
Recht. . Geltendes Recht ist anzuwenden.
#84 Ildefons 23:11:34 | Dienstag, 13. September 2011
#73 clarissa colonia Sie sind gebildet, was das Kirchenrecht betrifft, und offenbar auch, was die Liturgiewissenschaft
betrifft. Erklären Sie doch bitte den Besuchern dieses Forums, was „Sacrosanctum Concilium“ noch alles
festgelegt hat. Vorrang der Volkssprache vor dem Lateinischen ? Vernachlässigen des Gregorianischen Chorals
im Gottesdienst ? Laien als Kommunionspender ? Entfernen der Kommunionbänke ? Stehende Handkommunion ?
Grundsätzliche Zelebration versus populum ?
#77 Ildefons 23:01:15 | Dienstag, 13. September 2011
#72 Tarcisius Dem Kommentar kann ich voll zustimmen. Die Liturgieeiferer haben es leider aber geschafft,
dass die Menschen glauben, das II. Vat. Konzil hätte die Vorgabe gemacht, jede Kirche müüse einen Mahltisch
bekommen. Genau so wenig wurde die Umkehrung der Zelebrationsrichtung beschlossen, durch die m.E. der
Glaubensverfall beschleunigt wurde. Denn nun meinen die Gottesdienstbesucher, sie selbst seien die Adressaten
des hl. Messopfers. In Wirklichkeit wird das hl. Messopfer Gott allein dargebracht. Die Anthropozentrik,
die beim modernen sowieso schon stark ausgeprägt ist, verstärkt sich noch mehr; der Glaube an Gott schwindet.
Dass das Konzil auch nicht die Entfernung der Kommunionbänke und die stehende Handkommunion beschlossen
hat, wissen auch nur die wenigsten.
#73 Tarcisius 22:49:52 | Dienstag, 13. September 2011
Es wäre scön, wenn man in dem Artikel auf den Unsinn hinweist, den der Südkurier schreibt; denn das
Zweite Vatikanische Konzil hat ja keineswegs die Vorgabe gemacht, Kirchen mit neuen Altären auszustatten.
Schon gar nicht, mit solchen Geschmacklosigkeiten. Zweifellos haben die Verantwortlichen, allen voran
dieser komische Priester, nicht alle Tassen im Schrank. Nun ja, Erzdiözese Freiburg. Wenn der Kopf faul
ist, stinkt der ganze Fisch. @Shalom Es gibt auch Barockkirchen ohne Volxaltäre, die bestenfalls Neobarock
sein können. Der Volxaltar ist überflüssig und auch durch die Rubriken des Missale Pauls VI. keinesfals
verbindlich vorgeschrieben. Wer soll nur diesen ganzen Sperrmüll entsorgen, wenn die 68er endlich abgetreten
sind?
#69 Schalom 22:35:16 | Dienstag, 13. September 2011
@ Ikonikus, ich bedauere, dass Sie ein kranker Künstler sind.- . @ Im Obergemach, in dem Jesus Pessach
feierte war der Tisch ein Leinentuch mit den jüdischen Ritualspeisen darauf; man lag um diesen Tisch
auf Polstern und Decken herum.
#67 Dumbledor 22:07:01 | Dienstag, 13. September 2011
@Schalom ja, die künstlerische Zusammensetzung ist das Eine, aber das Holz, an dem Jesus selber starb,
als Altar zu dämonisieren ist das Andere. Im Abendmahlssaal gab’s kein Steinaltar (nicht mal überhaupt
ein Altar) und Jesus starb am Holz.
#65 Schalom 22:00:50 | Dienstag, 13. September 2011
Die schlichte Form und das natürliche Holz ist ästhetisch schön. Aber es beißt sich mit der geschwungenen
Kunst des Barock. Es gibt Barockkirchen mit barocken Volksaltären.
#64 Dumbledor 21:50:09 | Dienstag, 13. September 2011
#60 FIDEI DEFENSOR FIDELIS „Die Neugläubigen Mahltische gehören zertrümmert !“ Oh ja, das klingt um
einiges produktiver als die protestantischen Bilderstürme^^
#63 mathild 20:12:06 | Dienstag, 13. September 2011
Wo doch die Kirche kein Geld hat…und dann so ein begnadete Künstlerein (die sich aber wohl an die Vorgaben
der Auftraggeber halten muß – denn sonst fließen keine Provisionen an die Kunstkommision des Bistums)
mit so einem tollen Tisch. Sieht aus wie ein Schlachtblock für „Schw…“. Der Pfarrer muß ein besonders
guter Kunstfreund sein…denn er hat es so schön formuliert. REX Glorie – und Christus Vincit bis zum
bitteren Ende ! Schuld sind die Bischöfe – oder besser gesagt die hervorragend besoldeten Kirchenfürsten
in ihren Palais.
Die Neugläubigen Mahltische gehören zertrümmert ! Wir brauchen die Wiedereinsetzung der Kirche in den
vorherigen (VK-2) Stand. Die Ablehnung jeglichen Ökumenismus (auf allen Ebenen) zur Erlangung der Bewährten /
Heilsbringenden Ordnung. Erst wenn die Neugläubigen Mahltische aus den Heiligen Räumen der Kirche verbannt
werden, um auf den Korchenvorplätzen zertrümmert zu werden, sind wir wieder auf dem Wege des Herren
angekommen, um ihn in Demut weiter zu beschreiten.
#60 ANGELUS ULTOR 19:11:56 | Dienstag, 13. September 2011
Ossietzky : Ich wiederhole auch: Der protestantische Holzsarg der unfähigen, weltlichen Schreinerin,
den man zur Hälfte in diese arme Kirche gestellt hat, um das Gotteshaus zu schänden! Typisch – wenn
Emanzenweiber in der Kirche frei herumspielen dürfen…!
#59 Ossietzky 19:10:06 | Dienstag, 13. September 2011
Angelus Ultor@ Sie können nicht lesen. Ich habe gefragt, was denn ein Lutherbock ist. Datrauf haben Sie
nicht gewntwortet. Wenn ich es wüsste, hätte ich hier nicht nachgefragt.
#58 ANGELUS ULTOR 19:08:08 | Dienstag, 13. September 2011
Ossietzky : Sind Sie schwer von Begriff? Der protestantische Holzsarg der unfähigen, weltlichen Schreinerin,
den man zur Hälfte in diese arme Kirche gestellt hat, um das Gotteshaus zu schänden! Typisch – wenn
Emanzenweiber in der Kirche frei herumspielen dürfen…!
#55 ANGELUS ULTOR 19:01:28 | Dienstag, 13. September 2011
Die Schei*sargkiste, die man zur Hälfte in diese arme Kirche gestellt hat, um das Gotteshaus zu schänden!
Typisch – wenn Emanzenweiber in der Kirche frei herumspielen dürfen…!
#53 ANGELUS ULTOR 18:26:42 | Dienstag, 13. September 2011
Schreinermeisterin? LOL !!!! Wenn man weltliche Weiber in der Kirche schalten und walten läßt, kommt
halt so eine Schei*e bei raus! … Die Gemeinde sollte diese mißratene Kunst auf keinen Fall bezahlen!
Die angebliche Schreinermeisterin soll mal beweisen, was sie Meisterliches zu bieten hat! (Wenn überhaupt
möglich…)
#52 Rheiny 17:46:52 | Dienstag, 13. September 2011
Ein solcher Freimaurerwürfel ist allein schon vom verfügbaren Platz her zur Zelebration denkbar ungeeignet. Da hat kein Messbuch mehr Platz, es sei denn man legt es vor sich hin und zelebriert wie aus dem Kochbuch. Und wehe es kommt noch die Mesnerin und will Blumen auf den Altar stellen, dann wirds echt eng ;)
#46: WAHR gesprochen, Domenico! +++ Die „moderne Welt“ – so sacht man bei unns immär – in ihräm Laauff,
hält wädr Oxs noch Äsell auf! +++ youtu.be/B7reIMSpBNA
#50 Jolanda 17:39:08 | Dienstag, 13. September 2011
@#49 Methodist Als die Protestanten den Magdeburger Dom okkupierten warfen sie als erstes zig Altäre
hinaus. Die Lutheraner und die Calvinisten haben die diktatorische Kulturrevolution – vergleichbar mit
der rotchinesischen Kulturrevolution – das Kirchenbrechen und Bilderstürmen, die europaweite Zwansgehirnwäsche
zu verantworten.
#47 Goldengel 16:36:47 | Dienstag, 13. September 2011
genau Tuttisanti, Das gab es nämlich auch schon in der Antike so eine „Moderne“: *durch wachsenden Missbrauch
der Kinder infolge der ungebremsten Pornographisierung und sexuellen Entartung der Elterngeneration, durch
Verlust der basalen zivilisatorischen Standards im alltäglichen Umgang * . Es gibt also keine Moderne,
es gibt nur verantwortungslose Menschen, welche Schaden anrichten und das tun diese zu jeder Zeit.
Nachdenlklicher: „Die moderne Welt aber … geht ihren Weg weiter…“ . Ja, ihren Weg in den Ruin durch
millionenfachen Babymord, durch Islamisierung und Schaffung von Parallelgesellschaften, durch steigende
Zahlen psychischer Erkrankungen, durch wachsenden Drogenmissbrauch, durch Überalterung und Erosion der
Sozialsysteme, durch steigende Verschuldung der Staatsfinanzen, die wir unseren (wenigen!) Nachkommen
als lebenslängliche Hypothek aufhalsen ebenso wie den bis heute nicht kontrollierbaren Atommüll auf
Jahrtausende (!) hinaus, durch Ruin der natürlichen Lebengrundlagen, durch zivilisatorisch mitverursachte
Klimakatastrophen, durch sinkendes Bildungsniveau bei steigender Schein-„Informiertheit“, durch wachsenden
Missbrauch der Kinder infolge der ungebremsten Pornographisierung und sexuellen Entartung der Elterngeneration,
durch Verlust der basalen zivilisatorischen Standards im alltäglichen Umgang usw. usw.
#44 Goldengel 16:20:05 | Dienstag, 13. September 2011
#43, Es gibt keine moderne Welt – denn die Abtreibung und die Hurerei (Unzucht jeder Form) war schon in
der Antike gang und gäbe. Diese Sünde ist nichts Neues – neu war jedoch der christliche Geist, welcher
sich durch Jesus zeigte – ein Geist, der die Sünde verabscheute, indem er diese ihre Schranken zeigte
und auf die Reue verwies, damit die Seele im Jenseits zu Gott findet und auch im Diesseits richtige Wege
geht. Falsche Wege zu gehen – das ist nicht modern, das gab es immer schon. Aber den richtigen Weg zu
gehen – das war seit Christus eben neu und diese Neuheit kann der Satan und seine Diener immer noch nicht
ertragen, deshalb pochen diese auf die „Moderne“, die es gar nie gegeben hat, aber der Teufel fordert
eben „Gehorsam“ seinen Sünden gegenüber.
#43 Nachdenklicher 16:15:20 | Dienstag, 13. September 2011
@Thomasius ** Bei den Katholiken aber ist alles anders. Dort muss „der Papst“ jeden Handschlag genau regeln,
sonst „bricht die Kirchenwelt zusammen“. ** Stimmt, das traditionelle katholische Milieu ist ein weltanschaulich
geschlossenes System, abgewandt von der modernen Welt bei gleichzeitigem Anspruch auf das Monopol letztgültiger
Weltdeutung. Damit eine kompromisslose Verteidigung mittelalterlicher Machtfülle, die aber längst abhanden
kam und somit nur noch aus der Defensive agieren kann. Die moderne Welt aber, die weitgehend ohne und
gegen Rom entstanden ist, geht ihren Weg weiter, wenig beeindruckt von der reformfeindlichen Rückwärtsutopie
einer dem Mittelalter nachtrauernden kirchenstaatlichen Bürokratie, die vor allem Geschlossenheit, Unterordnung,
Demut und Gehorsam fordert.
Der Lutherbock kann diesen modernistischen Tempel nur ästetisch verschändeln. Theologische würde diese ehemal katholische Kirche entstelt, als hier die erste Montinimesse gebetet wurde.
Fehlen in dieser einstmals schönen Friedhofskirche nur noch die beliebten Urnenstelen zu Aufnahme veraschter Leichenreste und der diabolische Hohn auf alles genuin Katholische wäre perfekt!
Thomasius . Es geht der Professorin Bobert in Kiel nicht darum, „mal was anderes auszuprobieren“, sondern
es geht um eine Rückbesinnung auf Ursprüngliches im Luthertum, was im Zeitalter der sog. „Aufklärung“
verlorengegangen ist. Interessanterweise koinzidiert diese lutherische Re-form in vielen Dingen mit den
Anliegen der katholischen Tradition. . Von ihrer Homepage: . „Soll jetzt etwa der normale Gottesdienst
abgeschafft werden? – Nein. Die Messe soll einer von vielen Beiträgen zur Wiederherstellung der Schönheit
des lutherischen Gottesdienstes sein. Hierbei geht es um keine historische „Restauration“, da Christsein
inzwischen im ökumenischen Austausch stattfindet. Es geht um das Bekanntmachen mit zentralen Bausteinen
aus der Tradition, um sie wieder lieben zu lernen. . Sind das nicht tote traditionen? – Nein, diese lutherische
Selbstverständlichkeit ist noch heute in Skandinavien und in Deutschland bei der „Selbständigen Evangelisch
Lutherischen Kirche (SELK)“ lebendig. Das zeigt, dass eine evangelische Messe gerade kein Abfall zum Katholizismus,
sondern lutherisches Urgestein ist.“ . www.uni-kiel.de/…rojekte/Trailer.html .
#38 monens 15:37:39 | Dienstag, 13. September 2011
Die Schriftstellerin und Konvertitin Gabriele Kuby hat anlässlich eines unbeabsichtigten Beiwohnens bei
einem „Wortgottesdienstes“ unter Laienregie folgende Worte gefunden; „ Die Entsakralisierung ist gewollt.
„ Die Sehnsucht nach der hl. Messe der Jahrhunderten, der Alten Messe, machte sich bei ihr spürbar bemerkbar; www.razyboard.com/…07888-6049492-0.html die Verschandelung der geweihten röm. kath. Kirchen hat System;
dort, wo es aus Denkmalschutzgründen nicht möglich ist, die Hochaltäre „wegzumodernisieren“, dort werden
immer unansehnlichere, vom Vaticanum II. niemals angeordneten, sog. „Volksaltäre“ in den Altarraum gestellt;
die im Artikel gezeigte „Holzversion“ ist nur eine Variante unter vielen weiteren Unansehnlichkeiten;
eine kurzer Rundgang; www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html angesichts derartigen Versuchen der flächendeckenden
Erzwingung der Teilnahme an unverbindlichen Mahlhalteveranstaltungen steigt bei immer mehr Gläubigen
die Sehnsucht nach der hl. Messe der Jahrhunderte; die Alte Messe; der ANBETUNG der hl. Dreifaltigkeit,
Gottes, Dessen LOBPREIS, SÜHNE für die hl. Dreifaltigkeit und DANKSAGUNG an die hl. Dreifaltigkeit;
das Wesen der hl. Messen aller Zeiten hier sehr schön in einem Video der Piusbruderschaft erklärt; www.razyboard.com/…07921-6108790-0.html
Thomasisus #34 Es gibt nur eine lateinische Kirche und aus diesem Grund nur eine lateinische Liturgie,
die tridentinische. Daher ist nicht erlaubt, die Luthermesse, auch Montinimesse genannt, zu feiern. Um
Exzesse, Auswüchse und Fehlentwicklungen zu vermeiden, ist die Liturgie genausten geregelt. Daß in der
Konzilsseke und bei den Protestanten in allen Bereichen chaotische Zustände herrschen, ist bekannt. Obwohl
es Situationen gibt, in denen die Modernisten versuchen, die Protestanten links zu überholen.
#34 Thomasius 15:23:37 | Dienstag, 13. September 2011
#32 Domenico Tuttisanti Ich fand die Messe in Upsala während meines diesjährigen Schwedenurlaubs auch
beeindruckend. Nur: Protestanten finden nichts dabei, wenn in verschiedenen Regionen der Gottesdienst
unterschiedlich gefeiert wird. Bei den Katholiken aber ist alles anders. Dort muss „der Papst“ jeden Handschlag
genau regeln, sonst „bricht die Kirchenwelt zusammen“.
Thomasius: „ Selbstverständlich kann man auch „Luthermessen“ feiern. Was ist denn dabei? ‘Verbissen’
sind doch nur die Katholiken!!!“ . Ich habe das Beispiel der luther. Professorin Sabine Bobert von der
Uni-Kiel deswegen vorgeführt, weil in der Frage der Rückbesinnung auf den alten Ordo sogar die Lutheraner
(natürlich nur kleinere Gruppen) den Katholiken noch etwas vormachen können. . In Schweden fühlen sich
manche Katholiken zu den Lefebvrianer versetzt, wenn sie lutherische Messen besuchen. Dort wird immer
noch seklbstverständlich versus apsidem zelebriert, in den alten Messgewändern, die Kommunion wird oft
genug immer noch kniend empfangen an einer Kommunionbank und auf den Mund usw. usf. . Die Professorin
und ihr „Team“: www.uni-kiel.de/…ekte/Werwirsind.html . Nochmals das Video aus der Sankt Nikolaikirche
zu Kiel: www.youtube.com/watch?v=kAVVR3dD11U .
#30 Thomasius 14:32:58 | Dienstag, 13. September 2011
Barock (1600-1720) Das Wort „Barock“ („der“ oder „das“ Barock) kommt aus dem portugiesischen „barocco“
und bedeutet „seltsam geformte, schiefrunde Perle“; es wurde im 18. Jh. in Frankreich als Bezeichnung
(„baroque“) für Kunstformen gebraucht, die dem klassizistischen Geschmack der Franzosen nicht entsprachen;
der Begriff war also ursprünglich abwertend gemeint. #28 Domenico Tuttisanti Selbstverständlich kann
man auch „Luthermessen“ feiern. Was ist denn dabei? „Verbissen“ sind doch nur die Katholiken!!!
Hier ein besonderes „Schmankerl“ für unsere Liturgiker: Eine ProfessorIN in Kiel feiert die alte luther.
Messe: . www.youtube.com/watch?v=kAVVR3dD11U .
#27 Goldengel 13:53:50 | Dienstag, 13. September 2011
Es geht im allgemeinen doch nicht nur um Gebäude – es geht um das Glaubensgut, welches verbreitet wird.
Mittlerweile lehnen sich einige katholische Geistliche ja schon an den Weltgeist an und das ist eben nicht
im Sinne Christi, der sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Nun, die Sünde ist von dieser Welt
und leider nehmen es manche katholische Geistliche an und beginnen die Weltsünden schon als gottgewollt
anzunehmen (Absegnung des Ehebruchs durch die Hl. Kommunion). Darum geht es eigentlich.
#26 Semikolon 13:49:23 | Dienstag, 13. September 2011
Vielleicht bezog sich das mit dem „Lutherbock“ darauf, dass Luther evtl. etwas bockig war? #23 Die Kommunionbank
habe ich da aber auch nicht gesehen. Aber sonst eine „würdige Kürche“.
#25 Goldengel 13:37:37 | Dienstag, 13. September 2011
Methodist, Sie schreiben: Einen solchen liturgischen Kahlschlag wie seit dem 2. Vatikanischen Konzil in
der Katholischen hat es gerade in den Lutherischen Kirchen nicht gegeben. Warum wohl? Weil diese ja immer
kahl waren. – Und warum sollten die Katholiken von den Protestanten was lernen? Sollen wir auch lernen
die Sünde zu hofieren wie die Pille zum Geschenk Gottes zu erklären, somit also die Hurerei als gottgewollt
darstellen? Ist die Ehescheidung bei den Protestanten eine Sünde? Wohl nicht, da sich ja schon deren
Geistliche dort munter scheiden lassen. WAS bitte soll ein Katholik von der Luthervereinigung lernen?
#24 Methodist 13:33:21 | Dienstag, 13. September 2011
Genau, Domenico, genau so ist es… Ich möchte den Abfall vieler Protestanten vom überlieferten Glauben
ihrer Väter nicht beschönigen, aber da sollten die Katholiken wirklich bescheiden sein. Einen solchen
liturgischen Kahlschlag wie seit dem 2. Vatikanischen Konzil in der Katholischen hat es gerade in den
Lutherischen Kirchen nicht gegeben. Und es gibt viele Beispiele: Warum benennt man die Passions- (Fasten)
Sonntage nicht mehr mit ihren lateinischen Namen. Warum zählt man die Sonntage als „Sonntage im Jahreskreis“
und nicht mehr „nach Trinitatis“. Sicher können Protestanten von den Katholiken manches lernen, aber
der katholischen Kirche täte eine liturgische Rückbesinnung gut… Aber ich habe auch den beruhigenden
Eindruck, das machten sich immer mehr Katholiken auch selbst klar…
Ich möchte Leser „Methodist“ von Herzen zustimmen! . Viele lutherische Kirchen würden sich für die
alte Messe eher eignen als moderne katholische Sakralräume mit Volksaltar. Siehe z.B. die Regensburger
Kirche St. Oswald: www.drmorsbachverlag.de/…/stoswald/index.html (Virtueller Rundgang)
JESUS war ZIMMERMANN nur zur Info. ALSO Jungens lernt erst was ordentliches, werdet Zimmermann – die werden
gesucht – anschließend könnt ihr noch Theologie studieren – geht auch ohne Abi.
#20 Methodist 13:23:35 | Dienstag, 13. September 2011
Nun müsst Ihr nicht Euren Katholischen Unsinn auch noch den Protestanten anlasten. Was iese katholische
Gemeinde da treibt, ist ein Frevel an der Bausubstanz. Das wäre einer lutherischen Gemeinde garnicht
in den Sinn gekommen, schliesslich kennt das Luthertum keinen „Volksalltar“. Die Pfarrer setzen bis heute
das Abendmahl selbstverständlich am Hochaltar ein, in der Regel zum Altar hin gewand. Gepredigt wird
nicht von einem „Ambo“, sondern natürlich von den schönen alten Kanzeln. Das Abendmahl wird in vielen
Gemeinden noch knieend empfangen. Also, hört endlich auf, andere Konfessionen mit Dreck zu bewerfen.
Kehrt lieber vor und in eurer katholischen Kirche… Widerlich, dieses Geschreibsel von Leuten, die kleinen
blassen Schimmer vom gottesdienstlichen Alltag einer lutherischen Gemeinde haben, aber sich hier aufspielen…
Jenenser: „Wo ist jetzt aber der Punkt zum aufregen?“ . Für Sie wohl nirgends. Sie müssen ja auch nicht
allwöchentlich auf diesen Bretter-Kubus schauen.
#17 widerlich † 13:20:08 | Dienstag, 13. September 2011
Ich bin geschockt und erschüttert. Ein Holzaltar – der Untergang des Abendlandes ist bald soweit. Ich
muss jetzt ja nicht die vielen Bibelstellen zitieren in denen Jesus und andere sich eindeutig gegen Holz
stellen. Jeder gute Christ kennt das das Anti-Holz Dogma. Holz ist des Teufels! So fängt es an, erst
ein Holzaltar, dann ein schwuler Pfarrer und irgendwann wird eine Synagoge draus. Gott wird uns für diesen
unaussprechlichen Frevel schwer strafen. Der Vatikan muss sich nicht wundern, dass mehr und mehr Menschen
der Kirche den Rücken kehren, wenn solche abgrundtiefen Perversionen wie Altare aus Holz Einzug halten.
Jenenser. „…geringer, als Goldverziehrte Steinklötze …“ . Klassische Altäre in Barockkirchen sind
selten reine „Klötze“, ganz gleich aus welchem Material sie bestehen.
#14 Jenenser I. † 13:08:28 | Dienstag, 13. September 2011
@Domenico Tuttisanti: Sicherlich geringer, als Goldverziehrte Steinklötze. Aber gut, macht nur was ihr
wollt. Am Ende zahlen ja auch die, die nichts mit diesen Spaß zutun haben wollen. Ist ja aber bei Fußball-Stadien
nichts anderes.
Siegfried Es ist immer wieder erstaunlich, wie dumm Ihre Beiträge sind. Wenn Sie auch nur ein weniig
Qualifikation in kirchlichen oder theologischen Dingen besäßen, würden Sie nicht dauernd von Freimaurern
und Kirchenzerstörern faseln. Was soll im übrigen Martin Luther mit dem Aufstellen eines Zelebrationsaltares
zu tun haben? Jeder weiß doch, dass Martin Luther niemals versus populum zelebriert hat. Und in den norddeutschen
lutherischen Kirchen wird das Abendmahl auch heute noch immer versus Deum gefeiert. Martin Luther lehnte
zwar die Lehre vom Opfercharakter der Messe zutiefst ab, bekannte sich hingegen eindeutig zur Realpräsenz.
Das sollte man eigentlich wissen, wenn man mit solchen Begriffen um sich wirft.
#7 Siegfried 12:30:23 | Dienstag, 13. September 2011
Es ist ein Jammer mit den Freimauerern im Bischofsamt. Bezogen auf die Zerstörung der Kirchen versuchen
sie mit aller Kraft Luther, Calvin und die anderen Protestanten zu überholen. Jede noch so blöde Aktion,
von den in der Katholischen Kirche verboten (seit Anfang 1900) Modernistenpöbel, behauptet sie folgen
dem II. VK. Die Dokumente des Konzil besitze ich. In keinen Dokument steht etwas von den Häresien und
Zerstörung ,daß diese gemacht werden sollen. Weder die Kirchenzerstörung, nach die Liturgie- und Glaubenszerstörung.
Sobal ein Bischof anfängt, mit wie das 2. VK uns sagt, kommt eine Lübe hervor. Das Konzil hat im Glauben
nichts gesagt. Lediglich in der Ordnung und Pastoral wurden viele „sowohl als auch Sätze“ gebildet, daß
jeder Lügner machen kann was er will. Papst Paul VI. der mit der modernistischen Welt im Gleichschritt
gehen wollte und der Freimauerei keinen Einhalt geboten hat,sagte wenigsten als einzigster Konzilspapst
das Ergebnis der Welt „Satan ist in die Kirche eingedrungen!!“ Warum wurde nichts dagegen unternommen?
Weil das Pastoralkonzil es nicht zu lies!
#5 Nachdenklicher 12:13:18 | Dienstag, 13. September 2011
@Vogel Das denke ich nicht, aber es wäre heutzutage unbezahlbar so zu bauen. Zudem es sich für die paar
Kirchgänger eh nicht mehr lohnt, sich in solche Kosten zu stürzen.
13.09.2011 KOOP VERLAG Pleite-Griechen: 16 Millionen Euro aus dem EU-Rettungsfonds für Moscheebau Udo
Ulfkotte Am 7. September 2011 hat das griechische Parlament mit überwältigender Mehrheit beschlossen,
einen Teil der EU-Rettungsmilliarden jetzt sofort in den Moscheebau in Athen zu investieren. 198 von 300
Abgeordneten stimmten dafür. In einem ersten Schritt werden nun 16 Millionen Euro aus dem EU-Rettungspaket
für den Bau der Großmoschee in dem christlich-orthodoxen Land bereitgestellt. 198 von 300 Abgeordneten
stimmten dafür. Zudem wird innerhalb von sechs Monaten in Votanikos vor den Toren Athens – ebenfalls
auf Kosten der europäischen Steuerzahler – eine weitere Moschee gebaut. Und wieder stimmten 198 von 300
Abgeordneten dafür. Bis vor wenigen Jahren noch hatte Griechenland eine Bevölkerung, die zu 97 Prozent
aus christlich-orthodoxen Gläubigen bestand. Inzwischen sind zu den rund elf Millionen Griechen fast
zwei Millionen (meist illegale) Einwanderer aus der Türkei, Afghanistan, dem Irak, Nordafrika und Pakistan
hinzugekommen. In den letzten Monaten hatte die Vertretung der islamistischen Muslimbruderschaft in Griechenland
(siehe den Bericht auf RIMSE) die sozialistische Regierung offen herausgefordert, indem zehntausende ihrer
Anhänger freitags in Athener Straßen beteten und den sofortigen Bau von Moscheen einforderten. Im August
2011 gab die sozialistische Regierung erstmals nach und öffnete das Athener Olympia-Stadion für islamische
Massengebete Alles wird gu…
Alte Kirchen finde ich auch schöner als die ganz modernen. In den ganz modernen Kirchen haben sie oft
schöne Fenster, mit schönen Farben – ansonsten ist nicht viel los an Schnörkeln – aber wir leben auch
nicht mehr in der Barockzeit. Glaube, die bekommen auch heute nicht mehr so tolle Dinge hin. Könnte Menschen
heute noch einen so schönen Dom bauen, Burgen, Schlösser usw., glaube, die haben das verlernt.