11:02:06 | Dienstag, 21. Juni 2005
Die „Kultur des Todes“, die Kinder abtreibt und kranke, schwache und alte Menschen euthanasiert, tötet zuerst die anderen und wird am Schluß selber den Tod finden. Danach kommt ein neuer Frühling des Lebens. Gibt es dafür in Europa schon Anzeichen?
(kreuz.net, Wien) Das klare Scheitern des italienischen Referendums zu bioethischen Fragen verhindert
in Italien weitere Manipulation am Menschen in der Anfangsphase seines Lebens.
Dazu Dr. Gudrun Kugler-Lang,
Vorsitzende des in Wien tätigen Vereins Lebens.wert: „Die italienischen Bürger haben durch ihren Boykott
eugenischer Aussortierung und Patch-Work-Kindern á la carte eine klare Absage erteilt.“
Beim Embryonenschutz
sei unsere Grundhaltung gefragt:
„Wie stehen wir zum Leben an sich? Die Tür einen Spalt breit öffnen,
heißt, das Prinzip der Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen zu zerstören.“
Bestätigt werden die
Italiener vom sogenannten „Eurobarometer zu Lebensschutzfragen“: 53 % der EU-Bürger halten den Schutz
und die Würde des ungeborenen Lebens für sehr wichtig.
Das „Eurobarometer“ ist eine Initative der Europäischen
Kommission und dient der Analyse der Öffentlichen Meinung in den Mitgliedsstaaten der EU.
Österreich
bezeugt mit einem Wert von 68 % ein starkes Interesse für Lebensschutzfragen und liegt damit deutlich
über dem EU-Durchschnitt.
Interessant sind – nach Frau Kugler-Lang – auch die sinkenden Abtreibungszahlen
in Deutschland.
Laut Angaben des Statistischen Amtes der Bundesrepublik Deutschland haben heuer
rund
3,6 Prozent weniger Abtreibung stattgefunden als im gleichen Quartal des vergangenen Jahres.
Der christdemokratische
österreichische Abgeordneter Vincenz Liechtenstein begrüßt das neue Meinungsklima zu Fragen des Lebensschutzes
im EU-Raum.
Für den Nationalratsabgeordneten ist „das Eurobarometer für die österreichische Politik
richtungsweisend und das italienische Referendum ein wichtiger Präzedenzfall, der sich in konkreten Initiativen
auswirken muß.“
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#2
miles immaculatae 12:07:14 | Mittwoch, 22. Juni 2005
#1
Irenäus 13:22:51 | Dienstag, 21. Juni 2005