Kindsentführung
Wieder ein „christlicher Fundamentalist“
Kindsentführer Axel Hüls: Die verbissenen Versuche der Medienbosse, das Christentum zu dämonisieren erreicht immer groteskere Formen.
Ägypten - wo es seit dem ersten Jahrhundert Christen gibt.
Ägypten – wo es seit dem ersten Jahrhundert Christen gibt.
© Zephyrance Lou, Flickr, CC
(kreuz.net) Der Entführer Axel Hüls (37) ist kein „christlicher Fundamentalist“.

Das erklärte die neokonservative Felizitas Küble am 8. September in einer Aussendung.

Frau Küble ist Vorsitzende des Christoferuswerks in Münster.

Christliche Erziehung in islamischen Ländern?

Sie bezieht sich auf den Fall von Axel Hüls, der seine Kinder zunächst in den Sudan und dann nach Ägypten verschleppte.

Hüls wird von den Medienbossen unisono als „christlichen Fundamentalisten“ bezeichnet.

Er habe seinen Kindern in diesen islamischen Ländern eine „christliche Erziehung“ ermöglichen wollen – heißt die skurrile Information.

Er hat seine Kinder nicht getauft

Durch die Medienmanipulationen entsteht nach Angaben von Frau Küble der Eindruck, daß Hüls als konservativer Christ seine Kinder dem Einfluß einer gottlosen Mutter habe entreißen wollen.

Doch Frau Küble berichtet: „In Wirklichkeit ist seine getrennt lebende Frau eine gläubige Christin, die zu einer konservativ-lutherischen SELK-Gemeinde in der niedersächsischen Kleinstadt Hermannsburg gehört“.

Der Kindsentführer selber ist nach Angaben von Frau Küble aus der evangelischen Gemeinschaft ausgetreten.

Er habe sich trotz des Wunsches der Mutter strikte dagegen gewehrt, daß die beiden jüngsten Kindern getauft würden.

Er wollte nicht einmal, daß sie einen Kindergottesdienst im Ort besuchten.

Ein interreligiöser Ökumenist

Dem Kindsentführer sei „jede Form von institutioneller Kirche“ ein Übel.

Frau Küble stellt die Frage: „Sieht so etwa ein »christlicher Fundamentalismus« aus?“

Sie weist darauf hin, daß Hüls auf seiner Webseite schreibt:

„Für Gespräche, Vorträge oder Diskussionen, auch und insbesondere mit Muslimen und anderen Glaubensrichtungen, stehe ich gerne zur Verfügung! Ich freue mich und erachte es als große Ehre, dazu eingeladen zu werden.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   lux in tenebris   15:49:01 | Dienstag, 13. September 2011
Frau Küble ist für diese Klartstellung zu danken. Und kreuz.net für den Artikel!
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#22   priester   15:30:53 | Dienstag, 13. September 2011
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#21   Brandenburgis   10:59:22 | Dienstag, 13. September 2011
Als die am 20. November 1947 veröffentlichte Enzyklika in Deutschland mit einiger Verzögerung bekannt wurde, war unter den Freunden und Förderern der Liturgischen Bewegung die Erleichterung groß. Rom hatte gesprochen, und zwar im Sinne einer grundsätzlichen Anerkennung der Grundanliegen der Liturgischen Bewegung. Josef Andreas Jungmann wertete das Ergebnis als ‘Markstein in der inneren Geschichte der katholischen Kirche’.
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#20   widerlich †   10:57:43 | Dienstag, 13. September 2011
Na wenn Felizitas Küble das so sagt, dass muss das ja so sein. Wie könnte man sie in Zweifel ziehen – abgesehen davon wer ist die überhaupt.
Aber schaut euch die Seite von dem an, der Link wurde ja gepostet.
Das ist das gleiche Gesülze was man hier auch lesen kann.
Der Typ ist auf jeden Fall einer der euren, ein Fundamentalist und Menschenverachter.
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#19   Fundi   09:39:11 | Dienstag, 13. September 2011
Hermannsburg ist eine Hochburg – wie auch Berlin – der konservativeren Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK): Rund 30 % der rund 8000 Einwiohner gehören dazu. Bekannte Mitglieder der SELK waren oder sind u.a. auch Königin Sylvia von Schweden, Jürgen Ponto, der gerade gestorbene ehemalige Finanzminister Prof. Dr. Hans Apel, Vertriebenenbundpräsidentin Erika Steinbach. Strikt konservativ ist die Evangelisch-Lutherische Freikirche, der auch der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Engelmann angehört, der gegen die weitere Freigabe der vorgeburtlichen Kindstötung unter der Kohl-Regierung stimmte.
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#18   catholic   23:16:45 | Montag, 12. September 2011
Jesus
.
Von Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornbusch erntet man keine Trauben.
Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist;
ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist.
Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.
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#17   Blackbird   23:12:18 | Montag, 12. September 2011
Wieviele Karten hat Ratzi denn nu vertickt? Hat er diesen M. Hat-ja-so’nen-Barth als Live-Comedian mit den meisten Zuschauern abgelöst?
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#16   Antonio Michele Ghislieri   23:10:42 | Montag, 12. September 2011
@catholic
Modernismus ist Unordnung. Das bringt keine Ordnung ins Chaos, das organisiert nur das Chaos ein wenig.
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#15   catholic   23:00:06 | Montag, 12. September 2011
Platzkarten verhindern Chaos.
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#14   Antonio Michele Ghislieri   22:58:22 | Montag, 12. September 2011
@Clarisse
Nicht so der Herr Ratzinger, Eintrittskartenkatholizismus, das ist die ultimative Form gemeinschaftlicher Religionsausübung.
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#13   clarissa colonia   22:55:51 | Montag, 12. September 2011
Na, je abgedrehter der Fundamentalismus, desto abständiger gegenüber jeder Form gemeinschaftlicher Religionsausübung …
.
Das muß also kein Widerspruch sein.
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#12   Blackbird   21:36:02 | Montag, 12. September 2011
Volltreffer?
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#11   Franz_J   21:31:11 | Montag, 12. September 2011
@ Blackbird
Was redest /schreibst du nur für einen Scheiß ?
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#10   Blackbird   21:21:19 | Montag, 12. September 2011
Komisch, immer wenn einer Eurer Fundi-Kollegen irgendetwas fürchterlich Dummes anstellt, gehört er nicht mehr zur Familie. Das ist aber nicht sehr christlich :-D
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#9   Melchisedek   21:04:30 | Montag, 12. September 2011
Das sieht nach Psychopath aus-
die Systemmedien, denen man kein Wort mehr glauben sollte,
machen einen ‘‘christlichen Fundamentalisten’’ daraus.
Wer bezahlt nun die Befreiuung der Kinder ?
Ist der Psychopath wenigstens festgenommen ?
P.S. Üblicherweise zeichen sich ja ‘‘christliche Fundamentalisten’’
aus den USA aus durch Waffenarrheit und Bejahung des Kapitalismus:
Der Typ hatte damit nichts gemein:
Er wollte offenbar nichts mehr arbeiten und als Einsiedler in der Wüste
schmoren:
Das kann er gerne tun: Aber ohne minderjährige Kinder.
Einmalig düften dort ein paar Al Kaida-Mitglieder vorbei kommen,
mit denen er dann in eine kurze Diskussion über seine Religion und die
‘‘Friedensreligion’’ eintreten kann:
Die analfixiert, multikriminellen, geisteskranken und bescheuerten Systemmedien würden
dann üblicherweise eine story daraus machen, dass er selbst schuld sei,
weil er sich den Sitten des Landes nicht angepasst habe
( Todesstrafe auf Missionierung )
Von den grünen Toleranzmarsmännchen wird man kein Wort des
Bedauerns hören-
andersrum wird üblicherweise zum ‘‘Kampf gegen rechts’’
und ‘‘Aufstand der Anständigen’’ ( das sollen Schröder& Fischer und andere Kapitalisten sein )
aufgerufen:
Das ganze Propagandaprogramm eben.
Kein Wunder, wenn die Leute vor Graus in die Wüste rennen.
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#8   Nixnutz   20:54:33 | Montag, 12. September 2011
>> Die … Versuche der Medienbosse … erreicht immer groteskere Formen <<
>> wird … als „christlichen Fundamentalisten“ bezeichnet.
>> die beiden jüngsten Kindern <<
Dazu die >> entstarrte Liturgie << aus dem Ratzinger-Thread …
.
Welches Deutsch-feindliche Virus grassiert in der Redaktion?
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#7   Tolerant   20:47:55 | Montag, 12. September 2011
Wenn das stimmt, was hier berichtet wird, dann können wir erkennen, wohin verdrehte Religiosität führen kann. Ob die Kinder, wenn sie erwachsen sind noch etwas von einem solchen „Christentum“ noch etwas wissen wollen ? – Dazu gibt es genug Fälle.
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#6   Gotthard   20:14:53 | Montag, 12. September 2011
auch ein Baptist hätte sich gegen die Taufe seiner minderjährigen Kinder gewehrt…
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#5   Blackbird   20:04:00 | Montag, 12. September 2011
Nun, seine Website www.gottistwahrheit.de enthält ein sehr vertrautes Gefasel.
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#4   wickerl   20:00:02 | Montag, 12. September 2011
Diese Irrsinnsfundamentalisten haben alle eines gemeinsam, sie sind nicht katholisch, Kreuznet braucht bei seiner Argumentation gar nicht so weit zu gehen, …
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#3   Jenenser I. †   19:45:58 | Montag, 12. September 2011
Tja, das ist das Problem bei euch:
Ihr steht nichtmal dazu, was ihr seid.
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#2   Blackbird   19:44:44 | Montag, 12. September 2011
Vielleicht betrachtet der Mann „institutionalisierte Kirchen“ als vom wahren Glauben abgefallene Sekten? Das spräche nicht gegen eine fundamentalistische Haltung – siehe die Kommentare allhier.
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#1   Tchibo   19:34:03 | Montag, 12. September 2011
Der Entführer Axel Hüls (37) ist kein „christlicher Fundamentalist“.
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Die Verkündigungen der Felicitas Küble sind mit großer Vorsicht zu genießen…
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