(kreuz.net) Der Entführer Axel Hüls (37) ist kein „christlicher Fundamentalist“.
Das erklärte die
neokonservative Felizitas Küble am 8. September in einer Aussendung.
Frau Küble ist Vorsitzende des
Christoferuswerks in Münster.
Christliche Erziehung in islamischen Ländern?
Sie bezieht sich auf den
Fall von Axel Hüls, der seine Kinder zunächst in den Sudan und dann nach Ägypten verschleppte.
Hüls
wird von den Medienbossen unisono als „christlichen Fundamentalisten“ bezeichnet.
Er habe seinen Kindern
in diesen islamischen Ländern eine „christliche Erziehung“ ermöglichen wollen – heißt die skurrile
Information.
Er hat seine Kinder nicht getauft
Durch die Medienmanipulationen entsteht nach Angaben
von Frau Küble der Eindruck, daß Hüls als konservativer Christ seine Kinder dem Einfluß einer gottlosen
Mutter habe entreißen wollen.
Doch Frau Küble berichtet: „In Wirklichkeit ist seine getrennt lebende
Frau eine gläubige Christin, die zu einer konservativ-lutherischen SELK-Gemeinde in der niedersächsischen
Kleinstadt Hermannsburg gehört“.
Der Kindsentführer selber ist nach Angaben von Frau Küble aus der
evangelischen Gemeinschaft ausgetreten.
Er habe sich trotz des Wunsches der Mutter strikte dagegen gewehrt,
daß die beiden jüngsten Kindern getauft würden.
Er wollte nicht einmal, daß sie einen Kindergottesdienst
im Ort besuchten.
Ein interreligiöser Ökumenist
Dem Kindsentführer sei „jede Form von institutioneller
Kirche“ ein Übel.
Frau Küble stellt die Frage: „Sieht so etwa ein »christlicher Fundamentalismus«
aus?“
Sie weist darauf hin, daß Hüls auf seiner Webseite schreibt:
„Für Gespräche, Vorträge oder
Diskussionen, auch und insbesondere mit Muslimen und anderen Glaubensrichtungen, stehe ich gerne zur Verfügung!
Ich freue mich und erachte es als große Ehre, dazu eingeladen zu werden.“
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23 Lesermeinungen
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#21 Brandenburgis 10:59:22 | Dienstag, 13. September 2011
Als die am 20. November 1947 veröffentlichte Enzyklika in Deutschland mit einiger Verzögerung bekannt wurde, war unter den Freunden und Förderern der Liturgischen Bewegung die Erleichterung groß. Rom hatte gesprochen, und zwar im Sinne einer grundsätzlichen Anerkennung der Grundanliegen der Liturgischen Bewegung. Josef Andreas Jungmann wertete das Ergebnis als ‘Markstein in der inneren Geschichte der katholischen Kirche’.
#20 widerlich † 10:57:43 | Dienstag, 13. September 2011
Na wenn Felizitas Küble das so sagt, dass muss das ja so sein. Wie könnte man sie in Zweifel ziehen –
abgesehen davon wer ist die überhaupt. Aber schaut euch die Seite von dem an, der Link wurde ja gepostet.
Das ist das gleiche Gesülze was man hier auch lesen kann. Der Typ ist auf jeden Fall einer der euren,
ein Fundamentalist und Menschenverachter.
Hermannsburg ist eine Hochburg – wie auch Berlin – der konservativeren Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK): Rund 30 % der rund 8000 Einwiohner gehören dazu. Bekannte Mitglieder der SELK waren oder sind u.a. auch Königin Sylvia von Schweden, Jürgen Ponto, der gerade gestorbene ehemalige Finanzminister Prof. Dr. Hans Apel, Vertriebenenbundpräsidentin Erika Steinbach. Strikt konservativ ist die Evangelisch-Lutherische Freikirche, der auch der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Engelmann angehört, der gegen die weitere Freigabe der vorgeburtlichen Kindstötung unter der Kohl-Regierung stimmte.
#18 catholic 23:16:45 | Montag, 12. September 2011
Jesus . Von Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornbusch erntet man keine Trauben. Ein guter Mensch
bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in
seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.
Na, je abgedrehter der Fundamentalismus, desto abständiger gegenüber jeder Form gemeinschaftlicher Religionsausübung …
. Das muß also kein Widerspruch sein.
#10 Blackbird 21:21:19 | Montag, 12. September 2011
Komisch, immer wenn einer Eurer Fundi-Kollegen irgendetwas fürchterlich Dummes anstellt, gehört er nicht mehr zur Familie. Das ist aber nicht sehr christlich
#9 Melchisedek 21:04:30 | Montag, 12. September 2011
Das sieht nach Psychopath aus- die Systemmedien, denen man kein Wort mehr glauben sollte, machen einen
‘‘christlichen Fundamentalisten’’ daraus. Wer bezahlt nun die Befreiuung der Kinder ? Ist der Psychopath
wenigstens festgenommen ? P.S. Üblicherweise zeichen sich ja ‘‘christliche Fundamentalisten’’ aus den
USA aus durch Waffenarrheit und Bejahung des Kapitalismus: Der Typ hatte damit nichts gemein: Er wollte
offenbar nichts mehr arbeiten und als Einsiedler in der Wüste schmoren: Das kann er gerne tun: Aber ohne
minderjährige Kinder. Einmalig düften dort ein paar Al Kaida-Mitglieder vorbei kommen, mit denen er
dann in eine kurze Diskussion über seine Religion und die ‘‘Friedensreligion’’ eintreten kann: Die analfixiert,
multikriminellen, geisteskranken und bescheuerten Systemmedien würden dann üblicherweise eine story
daraus machen, dass er selbst schuld sei, weil er sich den Sitten des Landes nicht angepasst habe ( Todesstrafe
auf Missionierung ) Von den grünen Toleranzmarsmännchen wird man kein Wort des Bedauerns hören- andersrum
wird üblicherweise zum ‘‘Kampf gegen rechts’’ und ‘‘Aufstand der Anständigen’’ ( das sollen Schröder&
Fischer und andere Kapitalisten sein ) aufgerufen: Das ganze Propagandaprogramm eben. Kein Wunder, wenn
die Leute vor Graus in die Wüste rennen.
>> Die … Versuche der Medienbosse … erreicht immer groteskere Formen << >> wird … als „christlichen
Fundamentalisten“ bezeichnet. >> die beiden jüngsten Kindern << Dazu die >> entstarrte Liturgie << aus
dem Ratzinger-Thread … . Welches Deutsch-feindliche Virus grassiert in der Redaktion?
Wenn das stimmt, was hier berichtet wird, dann können wir erkennen, wohin verdrehte Religiosität führen kann. Ob die Kinder, wenn sie erwachsen sind noch etwas von einem solchen „Christentum“ noch etwas wissen wollen ? – Dazu gibt es genug Fälle.
Diese Irrsinnsfundamentalisten haben alle eines gemeinsam, sie sind nicht katholisch, Kreuznet braucht bei seiner Argumentation gar nicht so weit zu gehen, …
#2 Blackbird 19:44:44 | Montag, 12. September 2011
Vielleicht betrachtet der Mann „institutionalisierte Kirchen“ als vom wahren Glauben abgefallene Sekten? Das spräche nicht gegen eine fundamentalistische Haltung – siehe die Kommentare allhier.
Der Entführer Axel Hüls (37) ist kein „christlicher Fundamentalist“. –----------------------------------------------------
Die Verkündigungen der Felicitas Küble sind mit großer Vorsicht zu genießen…