Prälat Georg Ratzinger
Die Liturgiereform war „eine ziemliche Umstellung“
Der Bruder des Papstes gibt im neuen Interviewbuch Details aus der Familienchronik preis. 1953 kam plötzlich die Todesmeldung des Vaters.
Das neue Buch "Mein Bruder, der Papst".
Das neue Buch „Mein Bruder, der Papst“.
(kreuz.net, Regensburg) Heute erschien das Interviewbuch „Mein Bruder, der Papst“ des Düsseldorfer Autors Michael Hesemann.

Hesemann traf sich für das Werk im Frühjahr zu fünf Sitzungen mit dem Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger (87).

Im Buch dementiert der Prälat eine angebliche Begegnung des jetzigen Papstes mit dem ehemaligen SS-Freiwilligen und späteren linken Schriftsteller Günter Grass in jungen Jahren.

Das hatte Grass mehrfach behauptet, um sich wichtig zu machen.

Es handle sich „vielleicht um eine schöne Geschichte, aber wahr ist sie nicht“ – korrigierte Prälat Ratzinger.

Grass habe sich etwas zusammenphantasiert.

Wo sind diese vielen Studenten heute?

Prälat Ratzinger schildert auch die Liebe seines kleines Bruders als Kind für Teddybären.

Die beiden Buben haben sich manchmal gestritten, aber schnell wieder versöhnt.

Über die Zeit seines Bruders als Professor in Tübingen berichtet Prälat Ratzinger, daß es dort „keine Wende“ gegeben habe.

„Es war eher eine Zeit, in der sich manches in seinem theologischen Forschen geklärt hat und systematisiert wurde.“

Das umstrittene Buch „Einführung in das Christentum“ des Papstes habe angeblich viele Studenten von „irrealen Träumereien“ auf den rechten Weg gebracht.

Falsche Todesmeldung

Im Jahr 1953 erhielten Georg und Joseph Ratzinger wegen eines mißverständlichen Telegramms plötzlich die Todesnachricht ihres Vaters.

Beide setzten sich sofort in den Zug nach Traunstein.

Dort fanden sie den Vater gesund vor dem Haus beim Schuheputzen.

Rutscht mir den Buckel ‘runter

Bei der Papstwahl 2005 war Prälat Ratzinger traurig, „daß er jetzt wahrscheinlich keine Zeit mehr für mich haben würde“.

Als das Telefon an dem Tag pausenlos klingelte, hob er nicht mehr ab.

Er dachte sich: „Rutscht mir doch alle den Buckel herunter.“

Die entstarrte Liturgie ist ein echtes Problem

Zur Liturgie erzählte Prälat Ratzinger, daß der Papst eine würdige und korrekte Feier wünsche.

Das sei „heutzutage ein echtes Problem“.

Es gebe zu viele Priester, die glaubten, sie müssten in Gottesdiensten da etwas hinzufügen und dort etwas ändern.

Die nachkonziliare Liturgiereform bezeichnet er als „eine ziemliche Umstellung“.

Die Messe seiner Jugend beschimpft der Prälat als „doch ein bisserl starre Liturgie“.

Sie sei angeblich „immer mehr aufgelockert“ worden.

Seinem Bruder wünscht der Prälat, daß dieser von gesundheitlichen Problemen verschont bleiben möge und vor dem himmlischen Prüfer bestehen könne, „wo wir alle das Ex-Amen ablegen müssen, das allerletzte Examen.“
      
88 Lesermeinungen
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#89   Tomás   18:01:48 | Dienstag, 13. September 2011
Lycobates
#43
Ich stimmen Ihnen zu. Sie behaupten, eine Wiederkehrung eines Häretikers oder Apostaten sehr unwahrscheinlich ist. Der hl. Paulus spricht sogar von unmöglich. Egal wie. Wir können davon ausgehen, daß Ratzinger, Lehmann, Zölltisch und Konsorten niemals den Weg zum Glauben züruckgehen werden.
Vielleicht auf dem Sterbebett.
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#88   r.ruhrgebietler   17:32:34 | Dienstag, 13. September 2011
#52 – >>Die päpstliche Drohung (Pius V.) vom Zorn Gottes und den der Apostel Petrus und Paulus hat sich nicht erfüllt.<<
das meinen die konzilibanen! doch die wirkung ist nicht zu übersehen!
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#87   Frommm   13:14:30 | Dienstag, 13. September 2011
Es ist schon witzig zu lesen, wer oder was für die Verrohung der Gesellschaft verantwortlich gemacht wird. V II muss immer herhalten. Kann es nicht such dein, dass die Verlagerung der Abortes aus dem Garten in das Haus ehr ausschlaggebend ist? Denn spätestens mit der Installation von fließendem Wasser zur Fäkalienbeseitigung war das Absetzen von Exkrementen nichts Unangenehmes, der Thematisierung von bisher Tabuisiertem ist Tür und Tor geöffnet worden! Darüber sollten Sie auch mal nachdenken, werte Herren und Damen!
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#85   clarissa colonia   00:21:20 | Dienstag, 13. September 2011
… et infinitus est numerus eorum …
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#84   catholic   00:09:04 | Dienstag, 13. September 2011
Das bestimmen die Klugen und Weisen.
stultorum plena sunt omnia.
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#83   cowboyhut †   00:03:12 | Dienstag, 13. September 2011
Warum sollte sie jetzt voranschreiten und irgendwelche Häresien überwinden ?
Und inwiefern ist sie rechtgläubig ?
Gibts auch ein falschgläubig oder linksgläubig? Und wer bestimmt das ?
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#82   catholic   00:01:24 | Dienstag, 13. September 2011
Lieber cowboyhut
.
Nicht alles ist überliefert, was in der Urgemeinde von Jerusalem (Judenchristen)selbstverständlich war. Etwa die Taufe Mariens und Frauen im Abendmahlsaal …
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#81   Brandenburgis   23:54:07 | Montag, 12. September 2011
Ja, cowboyhut, und weiter?
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#80   cowboyhut †   23:51:42 | Montag, 12. September 2011
Soweit ich mich erinnere, war Maria aber Jüdin und dass sie getauft wurde, davon ist nirgends etwas überliefert.
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#79   Brandenburgis   23:47:29 | Montag, 12. September 2011
Sie tuts halt. Daß es Dir nicht paßt, wundert mich nicht.
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#78   Antonio Michele Ghislieri   23:46:53 | Montag, 12. September 2011
@catholic
Damit ist nur bewiesen, dass Sie ihre Häresien nicht zu überwinden braucht.
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#77   catholic   23:41:20 | Montag, 12. September 2011
Maria braucht keine Häresien überwinden; sie ist rechtgläubig.
Das weiß jedes orthodoxe Kind.
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#76   Brandenburgis   23:39:13 | Montag, 12. September 2011
Ave Maria, gratia plena,
Dominus tecum, virgo serena.
Ave cujus conceptio,
Solemni plena gaudio,
Coelestia, terrestria,
Nova replet laetitia.
:
Ave cujus nativitas
Nostra fuit solemnitas,
Ut lucifer lux oriens,
Verum solem praeveniens.
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#75   cowboyhut †   23:37:01 | Montag, 12. September 2011
@ Sinah, dann wird sie ja auch die Häresie der Piussekte überwinden.
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#74   catholic   23:09:56 | Montag, 12. September 2011
Auf dem Fischmarkt zu Hamburg ? –
.
Schreiten? Mit den Rollatoren.
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#73   Sinah   23:07:27 | Montag, 12. September 2011
Heute ist das Fest MARIÄ NAMEN.
Unter Ihrem Banner schreiten wir voran, denn Sie allein wird alle Häresien überwinden! –
Und wird alle Marktschreier zum Schweigen bringen.
AVE MARIA!
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#72   catholic   22:58:36 | Montag, 12. September 2011
Jesus
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Selig die Barmherzigen, sie werden Erbarmen finden.
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Freut euch
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#71   Brandenburgis   22:58:10 | Montag, 12. September 2011
Klarissse jetzt „Lady gaga“
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#70   Antonio Michele Ghislieri   22:54:47 | Montag, 12. September 2011
Oh je die verwirrte Clarisse.
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#69   clarissa colonia   22:52:47 | Montag, 12. September 2011
Na, sind wir etwas durcheinandergekommen, meine Herren?
.
Das letzte gültige ökumenische Konzil war das XVII.
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Infolge der Sedisvakanz seit 1492 existiert keine gültige apostolische Sukzession mehr.
.
Deshalb wird es auch kein XVIII. ökumenisches Konzil mehr geben können, weil es keinen gültigen Pontifex mehr gibt.
.
Außerdem haben wir ja auch genug Dogmen, so daß es wahrlich keines XVIII. ökumenischen Konziles mehr bedarf; zu viele Dogmen verwirren ja nur die einfachen Gläubigen, die dann nicht mehr wissen, woran Sie im Moment glauben müssen.
.
Daher hat es dem Hl. Geist und der orsehung des Allmächtigen gefallen, dies alles aufs Beste und zu unser aller Heil so segensreich einzurichten.
.
Denn wir leben in der besten aller Welten und der besten aller Kirchen.
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#68   catholic   22:50:23 | Montag, 12. September 2011
Beda, viele, wandern in eine Wahlgemeinde aus.
.
Es gibt Gemeinden, da ist Niveau und Glaubensfreude und Sie werden freundlich aufgenommen.
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Es gibt Gemeinden, da ist ein eitler Pfarrer und sein Pfarreranbetungsverein. Da haben Sie keine Chance. Da werden Sie als Außenseiter behanndelt.
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Gehen Sie dorthin, wo sie sich wohlfühlen.
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#67   kurt friedgen   22:45:59 | Montag, 12. September 2011
#49 @gotthard:
… warum lässt du uns ansonsten nicht in Ruhe die ordentliche Form feiern? …
Ach, Gotthard, Ihnen geht es doch gar nicht um die „ordentliche Form“, sondern um die unordentliche, die jedem wahrhaft gläubigen Katholiken ein Greuel ist!!
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#66   Antonio Michele Ghislieri   22:44:57 | Montag, 12. September 2011
@catholic
…sondern Freude und Mitgefühl zu leben…
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Das ist nicht Ihre Aufgabe! Ihre (und meine) Aufgabe ist es zu glauben und Gott zu lieben. Und das kann zu ganz schönen Durststrecken führen. Wenn Sie Wellness suchen, dann lassen Sie uns hier in Ruh und fahren Sie ins Hotel Brimer!
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#65   Sinah   22:43:56 | Montag, 12. September 2011
Fortsetzg. #60:
Wir erleben mit Schaudern: Die Neureformierung der Fsspx läuft auf Hochtouren! Die Zuneigung für Benedikt auch!
Neuer Artikel der Fsspx:
„Ist das 3. Geheimnis von Fatima VOLLSTÄNDIG veröffentlicht worden?“
Mit dieser Aussage bestätigt die Priesterbruderschaft , daß der „Bischof in Weiß“ zum Inhalt des Dritten Geheimnisses gehört: Nur kommt noch was dazu, es ist noch nicht ganz vollständig.
Zur Erinnerung, werte Bruderschaft:
Es gibt keinen „Bischof in Weiß“ im Dritten Geheimnis von Fatima. Denn Jacinta spricht an einer anderen Stelle eindeutig von „Ich habe den Hl. Vater gesehen“!
Ebenso Lucia! Beide sprechen vom „Hl. Vater“!
Es gab auch keine Vision der Seherkinder, die einer Erklärung erst noch bedurfte.
Maria gab keine Anordnungen, daß diese ihre Worte oder eine Schau noch einer päpstlichen Interpretation bedürfen. Das hat sie nicht gesagt und dabei bleibt es! Ihre Aussagen waren bereits von ihr selbst interpretiert wie beim 1. und 2. Geheimnis, wie bei allen vorausgegangenen Erscheinungen.
Rom sollte nichts anderes tun als wortgetreu die Worte Mariens im Dritten Geheimnis veröffentlichen. Das tat es aber nicht!
Darüber hinaus: Kardinal Bertone spricht mit der (wahren) Seherin Lucia überhaupt nicht, weder im November 2001 noch im Dezember 2003!
Dieses „10-Stunden-Gespräch wurde nicht aufgezeichnet“. Warum? Weil es nicht stattfand mit der wahren Seherin Lucia.
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#64   Beda   22:43:07 | Montag, 12. September 2011
catholic,
Lebenslauf hin oder her, die Priester stehen in der Öffentlichkeit und haben eine bestimmte Mindestaufgabe zu erfüllen. Hohe Ansprüche stelle ich schon lange nicht mehr. Aber auch die geringsten Ansprüche werden nicht erfüllt. So wird einem die Freude, die man von früher her kannte und liebte, vergällt.
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#63   catholic   22:39:12 | Montag, 12. September 2011
Beda,
Pfarrer sind Menschen. Was habe ich mich früher geärgert über geweihte „Dummköpfe.“ Auch die Dummen und Unwissenden haben ihre Geschichte.
Ich erlebe Priester, die haben Menschlichkeit, Einfachheit und ein Können, die Botschaft zu vermitteln. Dort ist die Kirche voll.
Leere Kirchen kommen von der Leere.
Aber es nicht meine Aufgabe, MICH zu ärgern, sondern Freude und Mitgefühl zu leben. Gelingt nicht immer.
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#62   Beda   22:27:00 | Montag, 12. September 2011
catholic
Aus einem bestimmten Grund bin ich an ein bestimmtes Gotteshaus gebunden. Und die Augen müsste ich eigentlich dauernd geschlossen haben, ebenso die Ohren. Ich denke, es ist nicht die Funktion eines Gottesdienstes, Ärgernis zu bereiten, zumal ich inzwischen sicher bin, dass der Pfarrer bewusst provoziert. Aber Sie haben recht: Ich müsste eigentlich die Konsequenzen ziehen und mich vollständig von solcherart Regelvakanzen abkoppeln. Das täte mir im Herzen weh.
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#61   catholic   22:21:01 | Montag, 12. September 2011
Beda, nichts ist perfekt. Auch nicht in der Kirche. Das, was sie kritisieren, hat der Papst schon vor Jahren „Wildwuchs“ genannt.
Ich kenne beide Formen der Heiligen Messe.
Beide Formen kann man „verkommen“ lassen.
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Ich habe gelernt, mich in der Kirche zu freuen, über manches drüber weg zu sehen.
Zudem besuche ich verschiedene Gemeinden, um vergleichen zu können.
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#60   Sinah   22:14:50 | Montag, 12. September 2011
Die neue Idee der Neuen „Kirche“:
Der Geistesfunke Ratzingers:
Es gibt eine Erneuerung der Liturgie der Kirche aus dem Geist der Tradition und die Neuentwicklung eines einheitlichen Ritus für die ganze Kirche.
Ein „einheitlicher Ritus“ für die reformierte NOVUSkirche inklusive der neureformierten Fsspx!
Er übersieht aber, daß 12 Apostel genügten als Fundament der universalen Kirche Christi und daß auch heute 12 Traditionstreue Priester genügen, die sich diesem „einheitlichen Ritus“ widersetzen und somit die katholische Kirche fortsetzen werden – denn „die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“.
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#59   Beda   22:14:28 | Montag, 12. September 2011
Verstehen Sie mich richtig, catholic, ich bin ein grosser Anhänger des NOM, bin damit aufgewachsen. Aber so wie er konkret praktiziert wird, ist er verkommen. Was da bei uns abläuft, müsste ich Ihnen genauer und ausführlich schildern. Aber das ist ja nicht der Ort (und Platz) hierfür.
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#58   catholic   22:12:31 | Montag, 12. September 2011
Beda, für Sie mag der Ritus „vollständig verkommen“ sein.
Für mich ist er es nicht, ebensowenig wie der alte.
Auf das Herz kommt es an, das Geheimnis des Glaubens zu erfahren.
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#57   Beda   22:07:24 | Montag, 12. September 2011
Nun, ich spreche vom praktizierten NOM. Vielleicht sollte ich einschränken: vom NOM, wie er bei uns praktiziert wird. Da wird alles, aber auch gar alles vom Pfarrer unternommen, damit ja keine Idee des Opfercharakters der Messe aufkommt. Gerade auch das Geheimnis des Glaubens wird durch ein läppisches Liedlein ersetzt. Es liessen sich hier tausendundeine Geschichte erzählen von einem vollständig verkommenen Ritus.
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#56   catholic   22:03:02 | Montag, 12. September 2011
Beda, zweifeln ist Ihr gutes Recht.
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„dein Tod verkünden wir …
„ … mein Blut, das für alle (viele) vergossen wird …
.
Das Brechen der Hostie weißt zeichenhaft auf den Opfertod Christi hin.
Auf oder vor jeden Altar ist ein Bild des Gekreuzigten …
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#55   Granus   21:59:50 | Montag, 12. September 2011
Bei einigen Kommentaren klann man nur hoffen, dass der Kommentator wenigstens nicht unter zu starken Schmerzen leiden muß. Obwohl – Bußcharakter hätte es ja schon…
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#54   Antonio Michele Ghislieri   21:58:15 | Montag, 12. September 2011
@catholic
…Die päpstliche Drohung (Pius V.) vom Zorn Gottes und den der Apostel Petrus und Paulus hat sich nicht erfüllt…
Woher wollen Sie das wissen?
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#53   Beda   21:53:11 | Montag, 12. September 2011
Na ja, catholic, ob es im praktizierten NOM um „sein Heiliges Opfer“ geht, mag ich ernsthaft zu bezweifeln.
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#52   catholic   21:51:26 | Montag, 12. September 2011
Die päpstliche Drohung (Pius V.) vom Zorn Gottes und den der Apostel Petrus und Paulus hat sich nicht erfüllt.
Es ist durchasus möglich die Alte und neue Messe zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen zu feiern. Jeder Katholik hat die Wahl, ob er die Heilige Messe in Latein mit Andacht hören will oder ob er die Heilige Eucharistie in der Landessprache feiern will.
Inhaltlich geht es immer um Jesus Christus, sein Heiliges Opfer, seine Auferstehung und seine Botschaft.
Ich könnte mir vostellen, dass Pius V. heute sein Placet geben würde.
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#51   Beda   21:40:28 | Montag, 12. September 2011
Die Stilllegung der Atomkraftwerke wird auch „für alle Zeiten“ verbrieft werden … was einen Gesetzgeber nicht daran hindert, ein altes Gesetz – dennoch – aufzuheben.
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#50   Sinah   21:38:19 | Montag, 12. September 2011
#39
„Quo Primum“ stand immer zu Beginn eines jeden Meßbuches!
„Von nun an soll in allen kommenden Zeiten…“ – auch in der Zeit des lycobates –
Dann hat sich also Pius V., der Heilige, etwas angemaßt, was nie in seiner Befehlsgewalt stand. Und das war kein Hindernis bei seiner Heiligsprechung?
Es bleibt dabei, der heilige Pius V. hat gesprochen:
„Damit aber alle das von der Hl. Römischen Kirche – der Mutter und Lehrerin der übrigen Kirchen – Überlieferte überall erfassen und beachten, setzen Wir durch diese ewig gültige Konstitution unter Androhung Unseres Unwillens fest und ordnen an:…“
Jeder verfällt der Androhung dieses Unwillens, wenn er etwas anderes behauptet und dieses Kirchengesetz nicht als gebrochen ansieht.
„Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies [e] [Messordnung] anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.“
Amen!
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#49   Gotthard   21:27:17 | Montag, 12. September 2011
@sinah: „Er würdigt angeblich die Alte Messe, warum liest er sie selbst nicht und verbietet auch nicht die neue?“
warum gehst du nicht einfach in die außerordentliche Form der römischen Liturgie – und läßt uns ansonsten in Ruhe die ordentliche Form feiern?
Warum läßt du den Papst nicht in aller Ruhe die ordentliche Form feiern – und erfreust dich selber an der außerordentlichen Form?
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#48   Tolerant   21:20:03 | Montag, 12. September 2011
Soweit ich die Kirche beobachten kann, hat sich der liebe Gott in seiner unendlichen Güte und auch nicht der liebe Herr Jesus Christus, bis jetzt noch nicht über die sogenannten Alten Messen und auch nicht über die sogenannten Neuen Messen beschwert.
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#47   Sinah   21:18:37 | Montag, 12. September 2011
#29 luxi,
„Sinah, Sie und Hw. Milch haben ja prinzipiell recht. Aber der Hl. Vater kann das Steuer nicht mit einem Ruck herumreißen, ohne dass die alte MS Mater Ecclesia droht zu kentern.“
„mit einem Ruck“? Wo leben Sie? Wie viele Jahre hat Ratzinger bereits mitgearbeitet am Werk der Zerstörung? Vor dem Konzil, während des Konzils und nach dem Konzil.
Und jetzt in seinem Amt geht es um schmeichelnde Worte, doch Taten bleiben aus.
„Der Papst teilt aber keine Handkommunion aus“ – und wie die Sprüchlein alle heißen: Nun, warum verbietet er sie dann nicht weltweit.
Er würdigt angeblich die Alte Messe, warum liest er sie selbst nicht und verbietet auch nicht die neue?
Das Kentern wäre nur die schon längst fällige Reinigung. Beim Kentern werden alle die absacken, die schon längst ihre Ämter verlassen müßten.
Beim nächsten Konzil, das das 21. sein wird, wird „mit einem Ruck“ aufgeräumt, das garantieren wir Ihnen!
#14
„Es geht nicht nur um den Ritus, es geht noch um viel mehr. Die verrotteten Modernisten haben den Glauben verändert.“
Der veränderte Glaube hat sich im veränderten Ritus präsentiert.
Das ist sehr wesentlich! Der in der Liturgie veränderte Glaube hat alle anderen Veränderungen und Irrtümer nach sich gezogen und alles zerstört. Das war das „viel mehr“!
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#46   r.ruhrgebietler   21:08:28 | Montag, 12. September 2011
#44 gotthard… schon wieder unter drogen?
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#45   Mighty Counsellor †   20:54:59 | Montag, 12. September 2011
<Die entstarrte Liturgie ist ein echtes Problem>
.
Wohl ein Freudscher Verschreiber!
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#44   Gotthard   20:17:28 | Montag, 12. September 2011
@lycobates, hast Du sonst keine Probleme und Sorgen und Beschwerden?
Tu felix lycobates!
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#43   Lycobates   19:34:37 | Montag, 12. September 2011
#39 karljosef
.
1) Das hatten wir schon öfter und ausführlich. Bitte nachschlagen.
(Stichwörter: Messe als Opfer Christi, Canon actionis, gefälschtes Wandlungsverständnis)
.
2) Nein, ein ehemals katholischer Häretiker oder Apostat, der aus dem Grunde kein Kirchenamt (mehr) innehat, kann auch nach seiner Bekehrung nicht ohne weiteres (wieder) ein Kirchenamt bekleiden, als wäre nichts gewesen.
Sofern es sich um vom Glauben abgefallene Kleriker handelt, hat die Kirche es in der Regel so gehandhabt, daß sie als Laien z.B. in einem strengen Kloster den Rest ihres Lebens Buße tun.
.
Sollte Hw. Ratzinger zum katholischen und apostolischen Glauben seiner Priesterweihe zurückfinden, was zu erhoffen und zu erbeten wäre (aber nach Hebr. 6,4-6 sehr unwahrscheinlich ist), bliebe ihm nichts anders übrig, als nach erfolgter Rekonziliation den Hut zu nehmen, durch eine Hintertüre des Vatikans zu verschwinden und nicht mehr gesehen zu werden.
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#42   r.ruhrgebietler   19:29:03 | Montag, 12. September 2011
#38 bitte belegen sie doch einmal ihre these!
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#41   karljosef   19:18:10 | Montag, 12. September 2011
#39 1/ Wie kommen Sie zu der Behauptung, die neue Messe ist in sich schlecht? Der NOM ist doch keine schwarze Messe!
2/ Wenn ein Papst die alte Liturgie wieder zulässt ist er nach Ihrerem Verständnis wieder Papst, oder?
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#40   Gotthard   19:14:01 | Montag, 12. September 2011
ich kenne eine Kirche, in der seit der Wiederherstellung 1947 versus populum zelebriert wird …
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#39   Lycobates   19:01:03 | Montag, 12. September 2011
#36-32-30
Man sollte sich davor hüten, aus kanzleisprachlichen Ausdrücken dogmatische Schlüsse zu ziehen.
Eine apostolische Konstitution wie Quo Primum kann von einem legitimen Papst per apostolische Konstitution abgeändert oder sogar ganz zurückgenommen werden. Das ist Kirchenrecht.
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Nicht möglich ist allerdings, daß ein legitimer Papst der ganzen Kirche eine liturgische Praxis auferlegt, die den Glauben verfälscht und den Seelen schadet.
.
Das Problem ist nicht, daß Quo primum geändert oder zurückgenommen wurde.
Das Problem besteht darin, daß der frevelhafte Versuch unternommen wurde, ein häretisches Meßbuch, den NOM, unter Mißbrauch päpstlicher Autorität der gesamten (lateinischen) Kirche aufzuerlegen. Das kann kein Papst, der Papst wirklich ist und bleibt.
Dazu erhellend der Artikel von Hw. Cekada hier:
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www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=…
.
Die dogmatische Verbindlichkeit und bleibende Verpflichtung des Meßbuchs von 1570 können also nicht aus einer kanzleisprachlichen Formulierung hergeleitet werden, sondern, wie schon Kard. Ottaviani und Bf. Bacci 1969 in ihrem Breve Esame Critico betonten, sie werden begründet durch die Tatsache, daß das Meßbuch die dogmatischen Definitionen des Tridentinums bezüglich Meßopfer und Eucharistie ausdrückt und für immer festschreibt. Aus eben demselben Grunde muß der NOM als unkatholisch abgewiesen werden.
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Diese Diskussion hatten wir hier schon einmal. Ich setze darum zwei ältere Texte hier wieder ein.
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#38   clarissa colonia   18:54:42 | Montag, 12. September 2011
Ach, Sinita, sämtlich Fürsten, Könige, Kaiser und Päpste haben „ad perpetuam rei memoriam“ geurkundet.
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Aber, da der fünfte Pius nicht gültig Papst war (seit 1492 ist der apostolische Stuhl anerkanntermaßen vakant!), konnte auch der ungültige sechste Paul das verändern, was der ungültige fünfte Pius beschlossen hatte …
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#37   Tomás   18:51:59 | Montag, 12. September 2011
marienkind
#35
Der Ratzinger, um die Konservativen zu halten und Piusbrüder in die Montinisekte zu locken, wünscht sich die Mund-„Kommunion“. Aber er selbst gibt die Hand-„Kommunion“. Den Konservativen und den Piusbrüder wird erzählt, Ratzinger würde nur so handeln, weil es die Modernisten nicht aufschreken will.
Alles nur Manipulation und Volksverdummung unterste Schublade.
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#36   Sinah   18:48:34 | Montag, 12. September 2011
„Der soll den Zorn Gottes u. der Apostelfürsten auf sich ziehen“!
Wer behauptet, die Bulle Quo Primum des hl. Papstes Pius V. antasten zu dürfen, wie #32, gilt unweigerlich:
„Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dieses [von uns für alle Zeiten festgelegte Missale] anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Hl. Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.“
Somit gilt für IMMER die UNANTASTBARKEIT DIESES MISSALE DES HL. PIUS V.
In dieser „Neuen Kirche“ mußte alles neu sein: Neuer Ordo, neue Rubriken, neues Kirchenrecht, „Neuentwicklung“, „Neuevangelisierung“, „neues Wesen der Kirche“, übersahen aber, daß das ewig Unveränderliche immer neu ist.
„Es gebe zu viele Priester, die glaubten, sie müssten in Gottesdiensten da etwas hinzufügen und dort etwas ändern.“
Und schon ist Ratzinger dabei, hier u. dort hinzuzufügen, etwas zu ändern: eine neue erneuerte Liturgie!
So wie Benelli seine Kirche die Konzilskirche nannte, Joh. Paul II. seine neudefinierte Kirche „eine Kirche mit einem neuen Wesen“, so hat jetzt Benedikt XVI. seine neue Kirche erstehen lassen: die Reform-der-Reform-Kirche: eine erneuerte Kirche der Neuentwicklung!
Für Ratzinger soll es eine Erneuerung der Liturgie d. Kirche a. d. Geist der Tradition geben und dies wird die Fssp am 14.9. akzeptieren, „die Neuentwicklung eines einheitlichen Ritus für die ganze Kirche“.
Natürlich „ein einheitlicher Ritus“ für die reformierte Konzilskirche incl. der neureformierten Fsspx!
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#35   marienkind   18:46:30 | Montag, 12. September 2011
„Zur Liturgie erzählte Prälat Ratzinger, daß der Papst eine würdige und korrekte Feier wünsche“
.
Der Wunsch allein ist halt einfach zu wenig, es müssen ganz klare Vorschriften und Bestimmungen her.
.
Gestern konnte man z. B. bei der Papstmesse in Ancona mehrfach sehen, dass die Hl. Kommunion wieder auf Hände ausgeteilt wurde, obwohl seit Dezember 2010 offiziell gilt: Bei Papstmessen generell nur mehr Mundkommunion. Ich bin echt mal gespannt, wie das demnächst bei den Papstmessen in Deutschland gehandhabt wird. Vermutlich wird alles beim alten bleiben.
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#34   clarissa colonia   18:41:35 | Montag, 12. September 2011
Na, tomas, jetzt sein’s aber mal net so kleinlich! Selbst „Pius V.“ war nur ein Scheinpapst, da der apostolische Stuhl anerkanntermaßen seit 1492 vakant ist.
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#33   Mönchlein   18:31:32 | Montag, 12. September 2011
Ist nicht der letzte satz das wichtigste in diesem Schreiben:
…und vor dem himmlischen Prüfer bestehen könne, „wo wir alle das Ex-Amen ablegen müssen, das allerletzte Examen“.
Das wird einmal das wichtigste sein…und nicht was mal Paps Pius v. gesagt hat.Das Konzil von Trient war sicherlich wichtig gewesen in der damalige Zeit.
Aber wieso hat es den 21 konzile in der Kirchengeschichte gegeben?
Doch sicherlich nicht weil Gott zu dumm ist,die Fügung der Heilsgeschichte zu leiten.
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#32   Tomás   18:28:33 | Montag, 12. September 2011
karljosef
#30
Ein Papst hat das Recht, die Messe zu reformieren, weil die Bulle positives Recht der Kirche ist, d.h sie kann von einem Papst verändert oder aufgehoben werden.
Diese Recht hat aber nur ein Papst und die Scheinpäpste Roncalli und Montini.
lux in tenebris
#29 So ist es. Der Ratzinger will ein paar Kurskorrekturen vornehmen, um zu verhindern, daß die „Liturgie“ und damit sein Laden im Chaos untergeht.
Vielleicht bittet er sogar die Piusbrüder um Hilfe. Es wäre ein guter Trick, um diese einzufangen und definitiv platt zu machen.
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#31   Nachdenklicher   18:21:41 | Montag, 12. September 2011
@Tomas
Schön, wenn +net Ihnen hilft, Ihre persönliche Paranoia in den Griff zu bekommen, aber Sie gehören zu den Postern, deren Antworten man gerne überliest, da der Inhalt den Aufwand der Kenntnisnahme nicht lohnt.
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#30   karljosef   18:20:09 | Montag, 12. September 2011
In wie weit ist den die Bulle von Pius V ein Dogma? Ist die denn noch heute gültig? Wieso durften denn Papst Montini nicht die Messe ändern? Das haben doch alle etwas gemacht. Siehe Pius XII und die Karwoche.
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#29   lux in tenebris   18:19:40 | Montag, 12. September 2011
Sinah, Sie und Hw. Milch haben ja prinzipiell recht. Aber der Hl. Vater kann das Steuer nicht mit einem Ruck herumreißen, ohne dass die alte MS Mater Ecclesia droht zu kentern. Kurskorrekturen müssen behutsam erfolgen. Wäre ja schön, wenn man dabei auch auf die FSSPX zählen könnte…
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#28   Tomás   18:12:33 | Montag, 12. September 2011
monens
#20
Der Ratzinger will nicht die katholische Liturgie in die Konzilssekte einführen (wo sie nichts zu suchen hat), sondern nur die eigene modernistische „Liturgie“ reformieren, um Auswüchse zu verhindern.
Auch wenn er etwas, was katholisch ist, sagen oder anweisen würde, würde dies nichts an der Tatsache ändern, daß er die offiziellen Häresien und Irrtümer der Montinisekte propagiert und damit kein Papst sein kann.
Lycobates
Beten wir für die Bekehrung vom Ratzinger, der nicht nur mit einem Bein im Grab steht, sondern sich mit einem Bein schon in der Hölle befindet und wenn er seine Sünden nicht bereut, bald dem Judas Iskariot Gesellschaft leisten wird.
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#27   Sinah   18:09:49 | Montag, 12. September 2011
Nur eine nicht vom HEILIGEN GEIST geleitete Kirchenversammlung konnte diese Ausgeburt der Liturgiezerstörung hervorbringen, denn in dieser Versammlung wurde das Fundament gelegt:
Hören wir, was Pfarrer Milch, der vielgeachtete Priester – unerschrocken im Auftreten und Bekennen – sagt:
„Was ist denn der Zentrale Irrtum? Es ist nämlich ein einziger! Eine einzige Falschideologie und aus dieser einen einzigen Falschideologie ergibt sich der ganze Rattenschwanz von Skandalen, Irrtümern, Entstellungen und Verfälschungen seit dem sogenannten Zweiten Vatikanischen Konzil,
DAS KEIN KONZIL WAR –
mit Sicherheit keines! Daß dieses Konzil einmal als ungültig erklärt, als ein Räuberkonzil erklärt wird, ist so sicher wie 2 x 2 vier ist. Absolut sicher! Das Sicherste vom sichersten! Ein äußerst raffiniertes Ereignis! Eine Versammlung, die der Satan so bewusst geleitet hat, daß man seine Genialität bewundern muß…“
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#26   r.ruhrgebietler   17:54:45 | Montag, 12. September 2011
Pius V.: „…und setzen fest, daß diesem Unserem gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm etwas verändert werden darf.“
SIC!
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#25   Nephtali   17:51:29 | Montag, 12. September 2011
„Die entstellte Liturgie ist ein echtes Problem!“
Stimmt! Doch sie ist mehr: Sie ist mit Gewissheit die Entfachung des vorhergesagten Zornes Gottes!
„Zur Liturgie erzählt Prälat Ratzinger, daß der Papst eine würdige und korrekte Feier wünsche“.
Ein Papst „wünscht“ nicht, sondern befiehlt: „Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, diese [von Uns festgelegte Messordnung] anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Hl. Apostel Petrus u. Paulus auf sich ziehen wird.-Gegeben zu Rom…1570 – (Bulle Quo Primum v. hl. Papst Pius V.)
Diesen Zorn haben sich die Konzilspäpste allesamt zugezogen. Sie haben sich die Annäherung an den Protestantismus gewünscht und im Beisein und Anregung von Protestanten diese Zerstörung der Liturgie bewusst vollzogen.
„Es gebe zu viele Priester, die glaubten, sie müssten in Gottesdiensten da etwas hinzufügen und dort etwas ändern.“
Doch das haben bereits die Konzilspäpste geglaubt, „da etwas hinzufügen und dort etwas ändern“ zu müssen und haben sich damit den Zorn des Allmächtigen zugezogen.
Pius V.: „…und setzen fest, daß diesem Unserem gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm etwas verändert werden darf.“
„Die nachkonziliare Liturgiereform bezeichnet er als „eine ziemliche Umstellung“.
Doch Ihr verehrter Herr Bruder war fleißigst dabei, diese „Umstellung“ zu bewirken und zu billigen!
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#24   lux in tenebris   17:38:25 | Montag, 12. September 2011
Danke, monens, für Ihre wertvollen Hinweise zu Theologie Ratzingers! Diese doofen, weil ungerechten Sedisvakantophilistensprüche sind doch wirklich nicht mehr zum aushalten.
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#23   r.ruhrgebietler   17:26:02 | Montag, 12. September 2011
Lycobates – beten wir also für die Seelen der vom Glauben und der Nachfolge Jesu Christi abgefallen ratzinger’s!
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#22   Lycobates   17:13:41 | Montag, 12. September 2011
#19 r.ruhrgebietler
Weil er, wie viele einst gültig geweihte Priester, die Liebe zur Wahrheit verloren hat.
„Und deshalb sendet ihnen Gott die Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.“
2Thess. 2,10 ff.
Deswegen sagt der Apostel noch (ebd. 2,15):
„Stehet fest, Brüder, und haltet die Traditionen ein, die ihr gelernt habt, sei es durch unser Wort oder durch unseren Brief.“
Kρατεῖτε τὰς παραδόσεις!
Beten wir für die Bekehrung dieser Priester, die ja schon mit einem Bein im Grabe stehen.
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#21   r.ruhrgebietler   17:11:08 | Montag, 12. September 2011
#20 somit ist bewiesen, dass herr ratzinger schon zu zerstörerzeiten des vat-i-konzils über die wirkung bescheid wusste, obgleich er sie nicht vorhersagen konnte!
sein persönlicher Abfall von der Messe aller Zeiten ist sein persönliches Armaggedon!
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#20   monens   17:03:07 | Montag, 12. September 2011
Der jetzige Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat als seinerzeitiger Kardinal Bemerkenswertes geschrieben;

„Daß die negativen Seiten der Liturgischen Bewegung hernach verstärkt wiederkehren und geradezu auf die SELBSTZERSTÖRUNG der Liturgie
hindrängen würden, habe ich nicht vorauszusehen vermocht.“
+
„Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben,
weitgehend auf dem ZERFALL DER LITURGIE beruht, die mitunter SOGAR SO KONZIPIERT WIRD,
«etsi Deus non daretur».“
( Uebersetzt: „Als wenn es keinen Gott gäbe“)

www.razyboard.com/…07699-5821707-0.html
nicht von ungefähr hat Papst Benedikt XVI. eine ( wenn auch noch zögerliche ) Reform der Liturgiereform in die Wege geleitet; Kardinal Llovera;

Die Liturgie muss immer in Richtung Gott ausgerichtet sein nicht in Richtung der Gemeinschaft. Es ist nicht die Gemeinschaft, die die Liturgie macht sondern es ist Gott, der diese macht.

www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
Liturgiereform und „Liturgiereform“;
www.razyboard.com/…07690-5999313-0.html
das Wesen des hl. MessOPFERS ist im Zuge der „Oeffnung“ von liberalen Kreisen auch gleich „zeitgemäss relativiert“ worden;
www.razyboard.com/…07690-5822815-0.html
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#19   r.ruhrgebietler   16:56:39 | Montag, 12. September 2011
„…eine ziemliche Umstellung“ ??? Dummkopf! warum hast du ratzinger dann mitgemacht!!!!
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#18   Ecclesiastes   16:23:34 | Montag, 12. September 2011
Sehr interessanter Artikel.
Ich vermute, daß der Bruder des Papstes eine wohlverstandene, klare Sprache zu sprechen bereit ist, wenn man ihn nur läßt.
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#17   AnnaAndreasTeresa   16:21:04 | Montag, 12. September 2011
@Jolanda
Sie haben recht. Was hat die zeitgeistige Liturgie gebracht? Antwort: Leere Kirchen.
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#16   Jolanda   16:17:52 | Montag, 12. September 2011
Wenn Leute, besonders Jugendliche, Halli-Galli erleben möchten, können zum Schützenfest, auf die Kirmes, in eine Disco oder zur Facebook-Party usw. gehen, dazu braucht keiner eine Kirche und Heilige Messe. Daher ist es vollkommen unnötig, die Alte Messe aufs Abstellgleis zu schieben und an der zeitgeistigen Liturgie immernoch mehr herumzumodernisieren mit Rock- und Popeinlagen in Bermudashorts oder dgl.!
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#15   Vogel   16:07:14 | Montag, 12. September 2011
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#14   AnnaAndreasTeresa   16:07:12 | Montag, 12. September 2011
Hier wird tagein und tagaus über den richtigen Ritus der Hl. Messe gestritten. Es geht nicht nur um den Ritus, es geht noch um viel mehr. Die verrotteten Modernisten haben den Glauben verändert. Plötzlich kommen alle in den Himmel, die Hölle haben sie abgeschafft, und so ist natürlich auch die Beichte überflüssig geworden. Die verrotteten Modernisten haben aus der Kirche einen Verein gemacht, dessen Mitglieder sie mit einem bunten Programm unterhalten wollen. Die verrotteten Modernisten glauben größtenteils nicht mehr an die Realpräsenz Christi im Allerheiligsten. Buße, Buße,Buße lautet die Botschaft von Fatima. Aber die verrotteten Modernisten machen keine Buße, im Gegenteil, sie wollen nur Spaß: Pfarrfeste statt Andachten und Rosenkranz nach dem Motto: Wir kommen alle in den Himmel …usw.
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#13   Brandenburgis   16:06:13 | Montag, 12. September 2011
Hesemann jetzt plötzlich kein „Historiker“, sondern lediglich „Autor“? Weiß er das schon?
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#12   wickerl   15:50:16 | Montag, 12. September 2011
@clarissa Sie sollten aufhören in die Glaskugel zu schauen, weil dort gibt es, wenn überhaupt etwas, nur von Dämonen stammendes zu sehen, es ist einem Katholiken gänzlich verboten wo etwas zu tun
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#11   clarissa colonia   15:42:18 | Montag, 12. September 2011
Tja, so san’s eben, die „Altgläubigen“ und die „Sedis“:
.
Immer mehr Meinung, als die eigene Ahnung verträgt.
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#10   Vogel   15:31:20 | Montag, 12. September 2011
Ich „denke“ (immerhin etwas), dass es für alle Kirchenbesucher, vor allem für die Priester, die vor dem II. Vatikanischen Konzil aufgewachsen sind, geweiht wurden – eine Umstellung war.
Es gibt sicherlich DINGE aus der „guten alten Zeit“, die es wert sind, nicht so ganz und gar in Vergessenheit zu geraden.
Allerdings „denke“ ich weiterhin, dass bei einem KONZIL alle wichtigen „Herren“
der Schöpfung beisammengesessen haben – man sollte sich dran halten.
Stellt euch mal vor, die FRAUEN würden auch noch mit aufgenommen und würden bei so einem KONZIL mitreden, mitschreiben – da wäre was los, die würden sich nie einig.
Was wir haben, das kennen wir – laßt einfach alles so, wie es ist.
Was getrennt ist, das führt einfach wieder zusammen – alles auf JESUS ausgerichtet, aufregender brauchs gar nicht sein.
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#9   Jubärens   15:18:34 | Montag, 12. September 2011
Tomás Kommentarplappereien zeigen, dass Thomás außer pauschalen Unterstellungen, Beschuldigungen und Beleidigungen nichts drauf hat:
„Diese Kommentare zeigen, daß der Georg Ratzinger – wie sein Bruder – ein waschechter Modernist ist.“
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#8   karljosef   15:08:44 | Montag, 12. September 2011
Wieso Modernist?
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#7   Vogel   15:07:52 | Montag, 12. September 2011
www.youtube.com/watch?v=vins9iOHaoU
Papst Benedikt Circus.
Die Herren in schwarzer Kleidung freuen sich, und der in weiß ebenso.
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#6   hieronymus333   15:02:43 | Montag, 12. September 2011
Das nenn ich mal Abzocke der besonderen Art!
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#5   Tomás   14:54:40 | Montag, 12. September 2011
Diese Kommentare zeigen, daß der Georg Ratzinger – wie sein Bruder – ein waschechter Modernist ist.
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#4   Gotthard   14:54:16 | Montag, 12. September 2011
„Die Messe seiner Jugend beschimpft der Prälat als „doch ein bisserl starre Liturgie“.“
wo beschimpft der Prälat denn diese Liturgie?
„Erstarrt“ ist sie auf alle Fälle … hat der Prälat sehr gut und knackig formuliert.
Bravo!
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#3   Franz_J   14:49:03 | Montag, 12. September 2011
sicher auch so ein UN-Wort wie der Laienbischof
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#2   klaus.klitzing   14:47:50 | Montag, 12. September 2011
Entstarrt? Redaktion wieder beim Trinken erwischt?
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#1   Nixnutz   14:35:58 | Montag, 12. September 2011
„Die entstarrte Liturgie“
Was ist „entstarren“?
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