Gomorrhismus
Die Medien manipulieren
Letzten Samstag demonstrierte in Spanien ein Menschenmeer gegen die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats und gegen ein Adoptionsrecht für Homos. Wieviele Menschen waren es genau? Die Antwort der Medien: Je weniger desto besser. Den Tiefpunkt erreichte die früher für ihre Seriösität bekannte „Neue Zürcher Zeitung“.
(kreuz.net, Madrid) Wieviele Menschen nahmen am vergangenen Samstag in der spanischen Hauptstadt Madrid an der Großkundgebung gegen die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats teil?

Die Organisatoren der Veranstaltung erklärten am Samstag abend, daß nach vorsichtigen Schätzungen 1,5 Millionen Menschen auf der Straße gestanden seien.

Von ihnen sah die anwesende Polizei gerade noch jeden Zehnten. In ihren Augen tummelten sich 166.000 Menschen auf dem halbleeren Platz. Offensichtlich zählten die Ordnungshüter mit dem Schieberechner der herrschenden Sozialisten.

Aufgrund dieser enormen Abweichung beschränkten sich die meisten Medien darauf, von einigen Hunderttausenden zu schreiben.

Nur die einseitigsten unter den Journalisten übernahmen in ihren Artikeln die Zahl der Polizei. Unter ihnen findet sich die inzwischen für ihre einschlägige Berichterstattung bekannte ‘Neue Zürcher Zeitung’.

Die internationale Presseagentur ‘Associated Press’ sprach von 500.000 Demonstranten. Diese Zahl wurde von seriöseren Journalisten als Mittelwert am häufigsten zitiert.

Die Medien in Kanada verschwiegen die Kundgebung. Ausnahmen waren selten. Das Land wird gegenwärtig medial auf die landesweite Anerkennung des Homo-Konkubinats eingestimmt. Ein entsprechendes Gesetz soll bereits in den nächsten Wochen durch das Parlament gedrückt werden.

Der katholische Nachrichtendienst LifeSiteNews.com erkundigte sich angesichts der widersprüchlichen Berichte bei den Organisatoren der Demonstration, ob die von ihnen angegebenen Zahlen haltbar seien.

Die Veranstalter bestätigten die Zahl und erhöhten ihre Schätzung sogar noch. Am letzten Samstag seien zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen in Madrid für die Rechte der Familie und der Kinder eingestanden.

„Wenn die Fußballmannschaft von Madrid ein Spiel gewinnt, und sich der Platz füllt, ist üblicherweise von 300.000 Menschen die Rede“ – so die Erklärung der Veranstalter. Die Kundgebung gegen die lebensfeindlichen Gesetze der Sozialisten habe aber den erwähnten Platz, die ganze Hauptverkehrsader und einen weiteren Platz gefüllt.

Das Problem mit den Zahlenangaben zur Demonstration sei durch Manipulationen der sozialistischen Regierung und ihrer Helfershelfer entstanden.

Seit etwas mehr als einem Jahr boxen die Genossen unter Ministerpräsident José Zapatero ein menschenfeindliches Gesetz nach dem anderen durch das Parlament. Das neue Homo-Gesetz wurde im April verabschiedet. Es wird dem Senat diese Woche vorgelegt und soll noch vor der Sommerpause in Kraft treten.

Die Sozialisten wollen sich die breite Opposition gegen ihre lebens- und familienfeindlichen Gesetze nicht eingestehen. Regierungsmitglieder ergriffen im Vorfeld der Großkundgebung die Flucht nach vorne und äußerten sich abschätzig und verleumderisch über die demokratische Versammlung.

Die Veranstalter der Großdemonstration wiesen ihrerseits darauf hin, daß die manipulierten Zahlen der sozialistischen Regierung durch einen einfachen Blick auf die Photos der Veranstaltung widerlegt werden können.
      
16 Lesermeinungen
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#17   Athanasius   08:06:32 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Andiamo.
Konklusion:
Es gibt keinen Verband zwischen Religion und Lebenserwartung.
Die Japanischen Zen-Buddhisten werden genauso alt wie die japanische katholische Minderheit.
So ist es in Europa auch.
Und die wenig körperfeindliche Polygamisten Afrikas, werden ja auch nur 30 Jahre alt.
Es gibt keinen Verband oder Parallelstruktur zwischen Religion und Alter.
Schweden und Dänemark hatten damals bereits eine bessere Ernährungsversorgung als die Großstädte Kontinental- und Mitteleuropas.
Muss ich Dir das noch erklären, GerdEric?
Und die katholischen Länder sind immer am wenigsten körperfeindlich gewesen, was auch TEENIE-Propagandist Methusalix, behauptet, wenn man nach der Gesundheitlichen Lage schaut. Das viktorianische England mit seiner „Körperfeindlichkeit“ hatte eine niedrigere Lebenserwartung als die „körperfeindlichen“ Bauern Italiens.
Ist also alles Quatsch um gegen die Kirche zu hetzen.
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#16   GerdEric   22:32:42 | Dienstag, 21. Juni 2005
Lieber Athanasius, wer nun ein Volksverhetzer ist…
Dass Schweden und Dänemark einen höheren Lebensstandart hatten bis 1950, ist daraus zu erklären, dass sie eine dünnbesiedelte Fläche bestreichen.
Seit wann ist denn ein Land,
das eine vorwiegend landwirtschaftliche Struktur hat und deren natürlichen Bedingungen erheblich mehr Schwierigkeiten bietet,
leichter mit höherem Lebensstandard zu erklären?
Wie erklären Sie, dass die Lebenserwartung im körperfeindlichen Mittelmeerraum bis 1900 viel höher war als im „protestantischen“ Europa?
Liegt das etwa an der römisch-katholischen Kirche?
aber,
warum werden dann auch Muslime,
Protestanten und andere,
oder gar auch Atheisten und gar Kommunisten alt?
zB auch Mao Tze Tung oder Ho Che Min,
auch Herodes der Grosse soll recht alt geworden sein.
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#15   methusalix †   19:17:09 | Dienstag, 21. Juni 2005
@Athanasius
Sie schiessen hier gegen etwas, was die katholische Zensur, längst entfernt hat. Und jetzt mache ich Sie Glücklich: Ich verabschiede mich aus diesem Froum. Leben Sie wohl und Gott segne Sie, sie haben es bitter nötig!
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#14   kreuzi   18:55:13 | Dienstag, 21. Juni 2005
.
Der Homosexualismus ist wohl die Gefahr dieser Zeit. Medien- und andere Machthaber die anscheinend mit dem Homosexualismus sympathieren, wiedersetzen sich Gottes Gesetz und drücken den Völkern Lebensrichtungen auf die Gott zu wider sind. Selbst eine gottlose EU Verfassung, wird von Machthabern einfach so durchgedrückt ehe sie vom Volk gestoppt wurde. Man muss sich einmal das deutsche Fernsehen anschauen, wie Homosexuelle gepuscht werden, jetzt sitzt schon ein Vertreter des Homosexualismus jeden Sonntag im Fernsehgarten des ZDF. Es ist ein schleichender Prozess mit dem der Satan durch politische und medientechnischer Machthaber dem Volk aufgedrückt wird.
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#13   Athanasius   18:55:02 | Dienstag, 21. Juni 2005
Volkverhetzer.
Der Grund dafür ist die Körperfeindlichkeit der katholischen Kirche, bis hin zur Entstehung ecclesiogener Neurosen.
Alles was Sie hier dahinplappern stimmt nicht.
Belgien war das Land mit der besten Hygiene der industrialisierten Länder. Und bis 1960 vollkatholisch – Sie würden sagen körperfeindlich-psychopathisch.
Dass Schweden und Dänemark einen höheren Lebensstandart hatten bis 1950, ist daraus zu erklären, dass sie eine dünnbesiedelte Fläche bestreichen.
Wie erklären Sie, dass die Lebenserwartung im körperfeindlichen Mittelmeerraum bis 1900 viel höher war als im „protestantischen“ Europa?
Ihre Soziologen kennen offensichtlich die Geschichtliche Fakten nicht.
Sie sind ein Lügner. Und ein Volksverhetzer. Basta.
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#11   Athanasius   17:39:01 | Dienstag, 21. Juni 2005
ABC
EWTN ist aber am Ende auch sehr infiltriert von Charismatikern und Ökommunisten, seit Mother Angelica wegen Krankheit das Feld räumen musste (viel Respekt für Mother Angelica).
Aber hat trotzdem oft gute Programme.
Man sollte sich aber anstatt einen Satellitempfänger zu kaufen, besser ein paar Stunden mehr dem Gebet weihen.
______________
Zum Bericht:
darf ich daran erinnern, dass die übrige amerikanische Weltpresse die hohen Zahlen übernommen hat (1,5 M) und es also ein europäisches Problem ist.
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#10   Laurentius2   17:03:08 | Dienstag, 21. Juni 2005
@Irenäus
Ja, wie gesagt, KTV, bei mir zB auf Receiver – Kanal 179 (!) oder EWTN für Hardcore-Katholen. Dieser Sender „parkt“ ab und zu auf Bibel TV (das nenn ich konservative Ökumene !). Der Gong (früher mal katholisch) informiert darüber aber nicht – abbestellen ! KTV & Bibel TV suchen, bis man es findet …
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#9   MilesChristi   14:37:23 | Dienstag, 21. Juni 2005
@ Beobachterin
Warum dies nicht möglich ist ?
Weil unsere Bischöfe (die Mehrheit davon) sich NIEMALS zutrauen würde, dies zu unterstützen. Kannst du dir einen Kardinal Lehmann unter den Demonstrierenden vorstellen ? Ich mir nicht. Hoffentlich irre ich mich dort. Aber ich habe schon zu viel Skandalöses gesehen um zu glauben daß aus Herren dieser Generation was Positives kommen kann.
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#8   Beobachterin   14:00:19 | Dienstag, 21. Juni 2005
und in Deutschland?
Warum ist bei uns nicht so etwas möglich? Eine Gegendemonstration? Na, kommt Zeit kommt Tat.
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#7   Irenäus   13:14:57 | Dienstag, 21. Juni 2005
@Laurentius2
Ich sehe die Dinge ganz ähnlich; sinnvoller als der Katzenjammer, gerade auch in traditionalistischen Kreisen, über das Fernsehen, etwa das Fernsehen sei „die Kanzel des Teufels“ oder es gar als Teufelswerk zu bezeichnen, ist es , ein entsprechendes Gegenprogramm zu schaffen.
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#6   Konrad   12:59:57 | Dienstag, 21. Juni 2005
Was die „Neue Zürcher Zeitung“ angeht
kann man über ihre „Seriösität“ und ihr eigenständiges Niveau nur sagen: Es war einmal. Sie ist voll eingeklinkt im allgemeinen schweizerischen Trend nach unten. Thomas Bernhard hätte heute kein Interesse mehr an seiner „NZZ“.
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#5   Augustinus   12:20:55 | Dienstag, 21. Juni 2005
Journalistenaugen …
Ich kenne das Schätzungsspiel der Medien von der Lebensschutzkundgebung im Dezember 2004 in Salzburg. Abgezählt wurden etwa 300 Personen (Abweichung +/- 5 Personen) auf der Seite des Lebens, 45 Personen bei den Abtreibungsbefürwortern. Die Schätzungsbrille des staatlichen Fernsehsenders ORF sah 150 Lebensschützer und 70 Tötungsbefürworter.
Mein Tipp an alle, die den Zahlen keinen Glauben schenken wollen: Einfach selber kommen und für das Leben Zeugnis geben. Die persönlichen Eindrücke werden überzeugen und motivieren :-)
Außerdem zählen in den Belangen des Lebens eigentlich nicht die (erfreulichen) Mehrheiten, denn die Würde jedes einzelne Leben ist unantastbar und Mehrheitsunanhängig zu behandeln. Jeder einzelne Mensch zählt.
LG Augustinus
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#4   FioreGraz   11:55:27 | Dienstag, 21. Juni 2005
Also
Ich sehe den Platz ich sehe die Bäume ich sehe die Häuser, weiters ne Perspektive, ein Riesenplakat, am Rand sieht man weiße flecken. Sorry perspektivische Aufnahme. Man sieht nicht mal den ganzen Platz, ma sieht am Rand freie Flecken,… Also mit den 2 Mile ist noch immer nicht bewiesen. Selbst wenn man der spanischen Polizei starke untertreibung unterstellt, bedeutet das nicht meht als 300.000 Leute wie im Artikel erwähnt.
LG
Fiore
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#3   Gallowglas   11:15:19 | Dienstag, 21. Juni 2005
Nunja …
daß die Medien versuchen zu manipulieren sieht man an jedem Artikel von Kreuz.net sehr deutlich … mit Tatsachen oder gar seriöser Berichterstattung hat das hier ja nun wirklich nichts zu tun …
Aber manche Christen nehmen es mit dem 8. Gebot bekanntlich nicht so genau, vorallem in katholischen Kreisen …
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#2   PietroParente   10:25:17 | Dienstag, 21. Juni 2005

ich hab auch noch so nachgedacht, als ich die Tage am Weltbild Ideenshop vorbeiging und mir das „Teelichhalterset Buddha“ins Auge fiel, dem natürlich eine Buddhastatue beilag.
Ich stimme zu: Kennst du einen Bischof, dann rüttel ihn wach!
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#1   Laurentius2   10:14:05 | Dienstag, 21. Juni 2005
Ein Lehrstück für die Bischofskonferenz …
… könnte diese Story sein, wenn sie denn an einer wirklich katholischen Medienöffentlichkeit interessiert wäre. Auch hierzulande werden harte „facts“ systematisch verschwiegen bzw. kleingeredet:
zB Erfolg der Enthaltsamkeitskampagnen von Afrika bis Amerika, der Boom erz-katholischer Schulen, die weltweite Verfolgung der katholischen und anderer Christen, wunderbare, ärztlich und wissenschaftlich unerklärbare Gebetserhörungen nicht nur in Lourdes, soziologische Auffälligkeiten bei katholischen Staatsbürgern bzw. solcherart geprägten Ländern (halbsoviel Selbstmorde, wesentlich geringere Kriminalität u.s.w.), die psychologischen Folgen einer Abtreibung, die Nebenwirkungen der Pille (u.a. Frühabtreibung), die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen !
Doch was sagte der ehemalige , teilweise von korrupten Verhältnissen umgebene Bischof Spital: „Wir brauchen kein katholisches Fernsehen.“
Nichts nötiger als das ! Gut, daß es EWTN (Mother Angelica) und K-TV gibt und im Internet natürlich kath.net (allerdings mit Einschränkungen) und kreuz.net. Von den Printmedien sind noch katholisch: u.a. PUR-Magazin, der „13.“, Kirchliche Umschau und Komma. Alle ohne einen Pfennig Kirchensteuer !
Aber Hauptsache es ist Geld da für Weltbild, verschlafene Bistumsblätter, X-mag u.s.w.
Natürlich läßt man auch weiterhin seine Meßbücher beim selben Verlag drucken, der fröhlich Häretisches unters Volk streut …
Kennst Du einen Bischof, lieber Leser ? Rüttel ihn wach !
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