Aussöhnung mit dem Vatikan
Piusbruderschaft muß eine „doktrinelle Präambel“ annehmen
Die Glaubenskongregation läßt es der Piusbruderschaft offen, das Pastoralkonzil einer „berechtigten Diskussion“ zu unterziehen.
Bischof Bernard Fellay bei einer Kirchweihe in den USA
Bischof Bernard Fellay bei einer Kirchweihe in den USA
© Piusbruderschaft, dici.org
(kreuz.net) Heute nachmittag publizierte der vatikanische Pressesaal eine Medienmitteilung zum Treffen zwischen dem Präfekten der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Bischof Bernard Fellay.

Der Text erschien auf Italienisch und Französisch.

Neben Kardinal Levada nahm der Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Luis Ladaria, und der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Prälat Guido Pozzo, an dem Treffen teil.

Bischof Fellay erschien mit seinen beiden Assistenten, Pater Niklaus Pfluger und Pater Alain-Marc Nély.

Der in diplomatischer Sprache verfaßte Pressetext vermeidet jede Polemik gegen die Bruderschaft.

Er erinnert an die bisherigen acht Treffen einer Kommission aus vatikanischen Theologen und Vertretern der Piusbruderschaft vom Oktober 2009 bis April 2011.

Die dogmatischen Gespräche hätten das Ziel erreicht, die jeweiligen Positionen und Motivationen zu klären.

Die Glaubenskongregation verlangt für eine vollständige Aussöhnung der Piusbruderschaft die Annahme eines Textes, einer „doktrinellen Präambel“.

Der Text der Präambel wurde Bischof Fellay heute übergeben.

Sie enthält lehrmäßige Prinzipien und Kriterien für die Interpretation der katholischen Lehre.

Diese seien nötig, um die Treue zum Lehramt der Kirche und das ‘sentire cum Ecclesia’ zu gewährleisten – heißt es im Pressetext.

Gleichzeitig werden „das Studium und die theologische Klärung einzelner Ausdrücke oder Formulierungen“ im Zweiten Vatikanischen Konzil und dem nachfolgenden Lehramt einer „berechtigten Diskussion überlassen“.

Ferner haben die Vertreter der Glaubenskongregation Elemente für eine kanonische Lösung präsentiert im Hinblick auf eine „erhoffte Aussöhnung“.

Der Generalobere der Piusbruderschaft kündigte für heute Abend eine Stellungnahme an.
      
117 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#117   Mighty Counsellor †   18:32:01 | Samstag, 17. September 2011
Ach, Anaritha, ich dachte, der Papst gehöre selbst zur Modernistenhierarchie?
Redaktion benachrichtigen
#116   Anaritha   11:45:18 | Freitag, 16. September 2011
Solange der Papst die Modernistenhierarchie nicht zur Einheit mit der Kirche zurückführt, solange wird sich die PB sicher nicht dieser Hierarchie unterstellen können. Denkbar wäre höchstens eine Personaldiözese, die direkt dem Papst unterstellt ist, mit eigenem Recht, wie die Exklusivität der Riten des hl. Pius V.
Redaktion benachrichtigen
#115   catholic   00:21:13 | Freitag, 16. September 2011
Heute war ich beim Hagebau. Da huschte ein dicklicher Bruder in Kutte.
Was hat er gekauft?
Eine Klobürste.
Redaktion benachrichtigen
#114   SignumSalutis †   00:14:50 | Freitag, 16. September 2011
Schismatisches Verhalten hat immer eine Eigendynamik. Man muss auch das Erwählungsbewußtsein, das erhebende Gefühl, ein „heiliger Rest“ zu sein in Rechnung stellen. Ich unterstelle mal: es gibt bei den Piusbrüdern einen Teil, dem geht es weitgehend um ihre streng konservativen bis reaktionären Anliegen an sich. Die würden vielleicht eine solche Präambel unterschreiben.
Ich vermute aber, dass der ganze Piusladen in seiner kirlichen Parallelexistenz eine Eigendynamik und Entfremdung entwickelt hat, wo viele sich ganicht mehr lösen können. Es ist ja nicht mit einer Unterschrift des Usurpatorenbischofs Fellay getan: vor Ort muss man sich plötzlich den Ortsbischöfen unterordnen. Oder sollen die plötzlich sagen: „Rührt bloß die Piusbrüder nicht an, sonst spalten die sich wieder ab.“ – während andere die Leviten gelesen bekommen.
Ich glaube auch nicht, dass es in der Kirchengeschichte schon einen Fall gegeben hat, dass eine Gruppe volle Einheit mit der Kirche in Anspruch nimmt bei gleichzeitiger teilweiser oder ganzer Ablehung der Ergebnisse eines ökumenischen Konzils … man belehre mich eines Besseren!
SignSal
Redaktion benachrichtigen
#113   FreiherrvonderTrenck   23:31:25 | Donnerstag, 15. September 2011
Ist die liturgische Handlung auf dem Foto eigentlich piusecht? Sieht eher aus wie ein Glühweintopf auf einem Lutherbock!
Redaktion benachrichtigen
#112   Sycamore   12:47:13 | Donnerstag, 15. September 2011
@ Brandenburgis (# 102)
Clarissa Thomasia setzt ihren Triumphzug als die verkommene nackte Kaiserin im Rotlichtviertel fort.
Es ist unsere Aufgabe, als demütige Arbeiter im Weinberg, die verschiedenen Aspekte dieser Nacktheit immer wieder kritisch herauszustellen, der Verkommenen gleichsam zu buchstabieren, damit sie versteht.
Von alleine ist sie nicht dazu in der Lage.
Unser Werk ist also ein Werk der Liebe.
Ein schwieriges Werk, denn es passiert immer wieder, daß Clarissa Thomasia einen blamablen logischen faux-pas begeht.
So z.B. geht die armselige offensichtlich davon aus (# 91), aus nur ihr einsichtigen Gründen, ich sei Theologe, und spricht mir unselbstkritisch die Kompetenz ab, die ich auf dem Feld nie beansprucht habe, und pikanterweise die sie selbst nicht besitzt.
Von der falschen Annahme auszugehen und daraus zu argumentieren ist nun ein plumper Anfängerfehler, welchen die ahnungslose Clarissa Thomasia immer wieder begeht.
Was ihr kritisches Unvermögen angeht, so tadelte sie neulich einen Mitforisten, weil er sich hinter einen Pseudonym vesteckte, ohne selbstkritisch zu bedenken, daß sie selbst sich hinter zwei Pseudonyme versteckt, und nicht dazu bereit ist, ihren (seinen?) Klarname preiszugeben.
Die Saga der Clarissa Thomasia könnte beliebig fortgesetzt werden, wenn es nicht zu skurril wäre, dies zu versuchen.
Redaktion benachrichtigen
#111   Przybislav Iamesseblo   12:35:44 | Donnerstag, 15. September 2011
Obermaier: einfache Gläubigen besitzen oftmals einen ausgeprägteren „sensus catholicus“ als halbegbildete Apostaten à la Küng, Rahner, Congar etc. Erzbischopf Lefebvre hätte nicht diese Gefolgschaft gefunden, wenn der Frevler Montini sich so verhalten hätte- wie es eines Papstes würdig ist. Weil seine Gesinnung frevelhaft und nicht katholisch war, suchte er vor allem den Beifall der Welt
Redaktion benachrichtigen
#110   Obermaier †   12:18:07 | Donnerstag, 15. September 2011
Jaja, Mary, dass Erlösung nötig ist, ist ja klar, nur hat das nichts mit der Vernunft zu tun.
.
Die Vernunft ist unser – einziger – Schutz gegen falsche Glaubensvorstellungen. Könnten wir unserer Vernunft nicht glauben, dann könnte uns jeder alles erzählen, er müsste nur das Etikett „Göttliche Wahrheit“ draufpappen und schon müssten wirs glauben. Dem ist aber nicht so. Vielfach ist das versucht worden und oft – zu oft – hat das auch geklappt. Viele von uns Menschen haben daraus gelernt, andere nicht. Aber Hoffnung besteht, dass es irgendwann alle kapieren.
Redaktion benachrichtigen
#109   Mary Cruz   12:04:13 | Donnerstag, 15. September 2011
@Obermaier: Nach dem Sündenfall der Menschen sind sie leider nicht mehr das Ebenbild oder Abbild Gottes und bedürfen der Erlösung von der Gottesferne durch den Sohn Gottes und Erlöser Jesus Christus, denn wer ihn sieht, sieht den Vater.
Aber der Glaube an ihn hängt wahrscheinlich davon ab, wen der Vater zu ihm zieht.
Alles was Jesus von Gott seinem Vater erhalten hat, hat er uns jedoch kundgetan.
Darum kann es keine Entschuldigung für die Beibehaltung der Sünde – der Gottesferne – geben.
+
22 „Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorwenden, ihre Sünde zu entschuldigen. (Johannes 9.41) 23 Wer mich haßt, der haßt auch meinen Vater. (Lukas 10.16) 24 Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie es gesehen und hassen doch beide, mich und den Vater. 25 Doch daß erfüllet werde der Spruch, in ihrem Gesetz geschrieben: „Sie hassen mich ohne Ursache.“
26 Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir…“ Joh. 15, 22-26
Redaktion benachrichtigen
#108   Obermaier †   11:45:05 | Donnerstag, 15. September 2011
Nein, Mary.
.
Und zwar deshalb, weil der Mensch frei geschaffen ist und nach dem Bilde Gottes (also geistig – ich nehme nicht an, dass Gott eine Verdauung hat, beispielsweise).
.
Und geistig frei kann er NUR DANN sein, wenn sein Verstand ihn nicht betrügt, quasi und Gott ihn nicht absichtlich „verarscht“. Wenn also etwas in der Bibel steht (und das tut es ja massenweise), was unserer Vernunft nicht standhält, dann ist es falsch überliefert (von den Schreibern der Bibel, von den Übersetzern, oder gar von absichtlichen Fälschern) bzw. wird falsch interpretiert.
Redaktion benachrichtigen
#107   Mary Cruz   11:37:11 | Donnerstag, 15. September 2011
@Obermaier: Die geschaffene menschliche Vernunft ist dennoch der ungeschaffenen Vernunft Gottes unterzuordnen, also dem geoffenbarten Glauben durch Jesus Christus.
Redaktion benachrichtigen
#106   Obermaier †   11:30:54 | Donnerstag, 15. September 2011
Mary Cruz: „sondern die menschliche Vernunft muss sich der Wahrheit, die Jesus Christus ist, unterwerfen.“
.
Au Contrair! Wenn etwas der menschlichen Vernunft zuwiderläuft, dann muss es falsch sein. Auch und gerade im Glauben.
Redaktion benachrichtigen
#105   Mary Cruz   11:28:06 | Donnerstag, 15. September 2011
@Sycamore # 83 /# 85: >>>>Derselbe Gott, der sich in der Natur, durch die Propheten und schließlich in seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, geoffenbart hat, hat unsere Vernunft geschaffen, damit wir in der Lage sind, diese seine Offenbarung zu verstehen…<<<<
+
Auf die Gefahr hin, dass wir uns wieder missverstehen – es ging nicht darum, dass die Vernunft nicht den geoffenbarten Glauben verstehen könnte, sondern um die Vereinbarkeit von Glaube und Vernunft.
Es kann aber keinen Automatismus darin geben, sondern die menschliche Vernunft muss sich der Wahrheit, die Jesus Christus ist, unterwerfen.
Redaktion benachrichtigen
#104   Mighty Counsellor †   11:27:16 | Donnerstag, 15. September 2011
Obermaier, Ihr Wort zugunsten Treu und Glauben – auch in der Kirche. Bravo!
Redaktion benachrichtigen
#103   Obermaier †   11:24:18 | Donnerstag, 15. September 2011
Przybislav Iamesseblo: Wie konnten denn die Bischöfe – vom hl. Geist geführt – diesen „Fehler“ überhaupt machen?
.
Sehen’s, die Garantie Gottes, dass die Kirche stets von ihm geführt wird, hat den Sinn, dass die Menschen es einfach haben und auch die einfachen Gemüter sicher sein können, richtig geführt zu werden. Das, was Sie und Brandenburgis annehmen, ist derart kompliziert und spitzfindig, dass 95% der Menschen sich überhaupt nicht derartige Gedanken machen. Das was wir hier besprechen ist eben jenen 95% der Menschen heute völlig Banane und war es schon immer. Dazu sind ja die Priester da – nämlich in der Kirche (also steinernes und geistiges Gebäude) zu verkünden, was zu glauben ist.
.
Wenn Sie jetzt hergehen und sagen „Das, was da verkündet wird, ist falsch.“ dann machen Sie den angeblich wahren Glauben zu einer Art „Elite-Veranstaltung“ derer, die sich in spitzfindigen, theoretisch-theologischen Diskussionen verlieren können und wollen – und das ist sicher nicht gottgewollt, wobei ich mich da eigentlich zurückhalte, denn was Gott wirklich will ist ja einigermaßen nebelhaft. Aber zumindest ist es nicht logisch, das zu wollen, wie ich finde.
.
Es kann also m.E.n. nicht sein, dass die sichtbare Kirche nicht die wahre Kirche ist, denn das würde einfach auf einen Schlag 95% der Mitglieder der Kirche ausschliessen vom angeblich wahren Glauben – und das ist für mich völlig undenkbar und eben auch nicht logisch.
Redaktion benachrichtigen
#102   Brandenburgis   11:12:10 | Donnerstag, 15. September 2011
@Sycamore: Der Alterswahnsinn der Klarissse entzieht sich wohl jeder Therapie. Das ist trotz allem wohl bedauerlich.
:
@Obermaier: Das ist durchaus und vollkommen logisch. Pribslaw hat es ja kurz skizziert.
Redaktion benachrichtigen
#101   Przybislav Iamesseblo   11:03:04 | Donnerstag, 15. September 2011
Obermaier: Natürlich waren es die selben Bischöfe doch hatten sie nach dem Tode Pius XII den verhängnisvollen Fehler begangen, den Frevler Roncalli auf den Stuhl zu heben. Sie glaubten mit dieser Wahl die zwischen der gallikanischen und römischen Strömung sich anbahnende Polarisierung beseitigen zu können. Auf diese Weise gaben sie einer politischen Lösung den Vorrang vor einer grundsätzlichen Lösung. Solche Kompromisse begegnen uns immer wieder innerhalb der Kirchengeschichte, doch ging er dieses Mal zu weit. Mit der Wahl des Frevlers Roncalli war auch jene des Frevlers Montini und seines für die Kirche katastrophalen Pontifikates sichergestellt. Es sieht so aus, als ob die gegenwärtige Führung der Piusbruderschaft aus dieser Fehlentscheidung nichts gelernt hat.
Redaktion benachrichtigen
#100   Sycamore   11:01:06 | Donnerstag, 15. September 2011
@Clarissa Thomasia (# 91)
1) Die Fähigkeit zur Selbstironisierung fehlt Ihnen gänzlich, wie es aus Ihren Zuschriften hervorgeht.
Diese setzt die Fähigkeit zur Selbstkritik voraus, die Ihnen ebenso fehlt, wie merhrfach von mir herausgestellt wurde.
Die Fähigkeit zwischen Ironie und Kritik zu unterscheiden fehlt Ihnen auch.
So auch die Fähigkeit zwischen Dingen zu unterscheiden, die Ernst verlangen, und denen, worüber man spötten kann.
Sie werden in die Geschichte von kreuz.net als der selbsternannte nackte Kaiser eingehen.
Nackt, effeminiert & eitel.
Keine schmeichelhafte Perspektive, Hochwürden!
2) Ihre übrigen Sottisen offenbaren die Verbitterung eines frustrierten Greis, der die Akademe für sich verpachtet zu haben glaubt.
Eine gründliche Psychoanalyse könnte dabei hilfreich sein.
Vermutlich kommt sie jedoch zu spät.
Salut, mon choux!
Redaktion benachrichtigen
#99   Obermaier †   09:52:09 | Donnerstag, 15. September 2011
Kommense, Brandenburgis, jetzt erklärense mal logisch, wann genau der heilige Geist die Kirche verlassen hat. Also die Bischöfe, die das 2. vat. Konzil abhielten waren doch dieselben, die (also Ihrer Meinung nach) vorher die wahre Kirche ausmachten, oder nicht? Und deren jeweilige Vorgänger ja auch – oder auch nicht?
.
Also es ist logisch völlig unmöglich – meines Erachtens nach, aber es steht Ihnen ja frei, mir den Fehler aufzuzeigen – an die Führerschaft des hl. Geistes zu glauben und trotzdem zu sagen, dass jene vorher die Kirche ausmachenden Bischöfe dann plötzlich nicht mehr die Kirche ausmachen. Verstehen Sie, das geht nicht.
.
Entweder – oder. Beides geht einfach logisch nicht zusammen.
Redaktion benachrichtigen
#98   Brandenburgis   09:26:35 | Donnerstag, 15. September 2011
Die Kirche wurde und wird immer vom Heiligen Geist geführt und geleitet, hingegen jedoch nicht Sie und auch nicht die Konzilssekte. So isses halt, und das erklärt Ihre völlig abwesende Wahrnehmungsfähigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#97   Obermaier †   09:17:17 | Donnerstag, 15. September 2011
Jajaja, Brandenburgis…
.
Entweder, man glaubt, dass die Kirche insgesamt vom heiligen Geist geführt wird – oder man glaubt dies nicht.
.
Ich für meinen Teil glaube das.
.
Sie nicht.
.
Jo. So isses halt und das erklärt die unterschiedliche Wahrnehmung.
Redaktion benachrichtigen
#96   Brandenburgis   08:58:42 | Donnerstag, 15. September 2011
Du bist im Irrtum, Obermaier, da Du die Dokumente des 2. Vatikanums für kirchlich hältst, und die Kirche des 2. Vatikanums für die katholische Kirche. Ein fataler Irrtum, das sei hiermit klargestellt.
Redaktion benachrichtigen
#95   Obermaier †   08:42:22 | Donnerstag, 15. September 2011
Nö, Brandenburgis, ist es nicht. Wäre es „gültige Lehre“, dann gäbe es keine Gespräche auf gleicher Augenhöhe mit anderen christlichen Kirchen – da es diese aber gibt ist „Mortalium animos“ wohl keine Lehre mehr.
Redaktion benachrichtigen
#94   Brandenburgis   08:13:14 | Donnerstag, 15. September 2011
@Obermaier: Sie sind außerordentlich weich in der Birne. Ihr Hohlsinn wird nur noch von dem neurotischen Gesabbere der Klarisse übertroffen. „Mortalium animos“ ist gültige päpstliche Lehre, das nehmen Sie nun zur Kenntnis.
Redaktion benachrichtigen
#93   Atzmon   03:48:45 | Donnerstag, 15. September 2011
Redaktion benachrichtigen
#92   AnnaAndreasTeresa   03:03:02 | Donnerstag, 15. September 2011
@Clarisse
Sie sind ja noch immer wach, gehen Sie nun endlich schlafen. Gute Nacht, Liebchen.
Redaktion benachrichtigen
#91   clarissa colonia   02:52:21 | Donnerstag, 15. September 2011
Mi care Sybarita (oder sollte ich Sie „Herr Professor“ nennen?), der – hier vielfach gescholtene – Hans Küng wurde vor vielen Jharen in einem Radiointerview des schweizer Rundfunks einmal gefragt, ob er gerne Papst werden würde; geantwortet hat er darauf, daß er das nicht anstrebe, weil er dann nicht mehr so unfehlbar sei, wie als deutscher Professor.
.
Küngs Reaktion auf diese Frage läßt eine erfreuliche Fähigkeit zur Selbstironisierung erkennen. Diese Fähigkeit konnte ich bislang bei wirklichen Koryphäen auf ihrem Gebiete ebenso sicher beobachten, wie sie Ihnen, mein Allerwertester, aufs Schmerzlichste vollständig abzugehen scheint.
.
Sie versuchen hier zu kämpfen, wo andere Zuschreiber nur Meinungen äußern wollen oder können. Sie versuchen, Ihre elaten theologischen Halbwahrheiten als Waffe gegen Zuschreiber einzusetzen, die noch geringere Kenntnisse besitzen als Sie. Gerade dieser Umstand ist ein ziemlich zuverlässiges Indiz dafür, daß es mit Ihrer vermeintlichen Wissenschaft wohl nicht allzuweit her sein kann.
.
Und, daß Ihre Lippen ob der daran hängenden „Studenten“ bereits gedehnt und ausgeleiert sein sollten ob der daran hängenden, den Honigseim Ihrer Leere bereitwilligst aufschlürfenden „Studenten“, darf man wohl getrost bis zum Gegenbeweis als unbewiesene, selbstüberschätzte Behauptung sine fundamento in re abtun.
Redaktion benachrichtigen
#90   Botschafter   01:01:21 | Donnerstag, 15. September 2011
Wenn sich die Piussen in Gehorsam dem Hl.Vater unterstellen und endlich mitkämpfen, den Verprotestantisierungsmüll zu entfernen, dann ist einiges wieder gerade gebogen.
Das Konzil muss in der Kontinuität der Hl.Kath.Kirche gesehen werden und darf nicht uminterpretiert werden.
Redaktion benachrichtigen
#89   Theolungus †   00:15:56 | Donnerstag, 15. September 2011
Rom – Seine radikale Gefolgschaft hat Bernard Fellay schon vorab beruhigt. „Unseren Kreuzzug gegen das modernistische Rom und gegen die Progressiven, deren Gift wir schlucken sollen, setzen wir fort“, sagte der Chef der ultrakonservativen Piusbruderschaft: „Selbst wenn der Vatikan uns kirchenrechtlich anerkennt, dann macht euch keine Illusionen: Dann wird der Kampf sogar noch härter.“ Unter diesen Vorzeichen haben sie sich am Mittwoch im Vatikan zusammengesetzt: Spitzenvertreter der Glaubenskongregation und jene der Piusbrüder. Der Vatikan wollte seine Schlussfolgerungen aus den acht Annäherungsgesprächen mitteilen, die seit Oktober 2009 liefern.
Im Januar 2009 hatte Papst Benedikt XVI. die vier Bischöfe der Piusbrüder aus der Exkommunikation befreit, in die sie sich mit ihrer Gehorsamsverweigerung gegenüber Rom und mit ihren als kirchenspalterisch eingestuften Bischofsweihen begeben hatten. Unter den Rehabilitierten befand sich auch der Holocaust-Leugner Richard Williamson. Was aber hat sich in den „Lehrgesprächen“ bewegt? „Bei uns gar nichts“, sagte Fellay zuletzt. Was die Glaubenskongregation nun zur „wünschenswerten vollen Versöhnung“ vorschlägt, das hat sie am Mittwoch nur der Spur nach veröffentlicht. So bietet Rom „im Gefolge einer Versöhnung“ die kirchenrechtliche Anerkennung der Piusbruderschaft an. Mit deren Antwort rechnet Rom binnen Wochen oder Monaten. Fellay selbst äußerte sich nach dem Treffen am Mittwoch in der Sache noch nicht.
Berliner Tagesspiegel
Redaktion benachrichtigen
#88   Obermaier †   00:11:44 | Donnerstag, 15. September 2011
@ #50 Guiseppe / @ Brandenburgis:
Nein, ich bin nicht „wirr in der Birne“. Es ist nur so, dass ich Dokumente, die aus einer Zeit stammen, als der Vatikan noch gegen Demokratie, Menschenrechte und dergleichen „modernen Unsinn“ auftrat, ablehne, bzw natürlich auch nicht alle, aber eben die mit jenen katholizistischen Irrtümern – beispielsweise der „Unfehlbarkeit“ und anderem Unfug, der den heutigen Kirchenvertretern in der Regel (zu Recht!) peinlich ist.
.
Ebenso verhält es sich mit der reinen „Rückkehrökumene“ – davon kann ein Vernunftbegabter Mensch nichts halten und so gibt es eben heute Gespräche auf gleicher Augenhöhe mit den anderen christlichen Denominationen, denn diese Arroganz, alleine die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, hat heute halt kaum noch ein Vertreter der RKK – wie sollte man diese Arroganz auch begründen, bei DER Kirchengeschichte?
.
Und nein, die Evangelien sind nicht „zu alt“, denn diese enthalten keine politisch-ideologische Aussagen von Päpsten mit Weltmachtanspruch.
Redaktion benachrichtigen
#87   Theolungus †   00:09:00 | Donnerstag, 15. September 2011
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner lobte unterdessen die Anstrengungen des Papstes um die Piusbruderschaft. Benedikt XVI. habe sehr viel auf sich genommen, um die von Rom abgespaltene Gemeinschaft wieder „heimzuholen“, sagte Meisner in Köln. Wenn aber die Piusbrüder „das Konzil nicht annehmen, müssen sie draußen vor bleiben“.
Redaktion benachrichtigen
#86   FreiherrvonderTrenck   23:57:03 | Mittwoch, 14. September 2011
Ich spendiere dem braunen Tomas eine doktrinelle Präambel!
Redaktion benachrichtigen
#85   Sycamore   22:58:17 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Mary Cruz (#84)
Sie wissen offensichtlich nicht, was Sie sagen.
„Mit der vernunft Unvereinbar“ bedeutet, daß es sich um einen Widerspruch handelt.
„Mit der Vernunft vereinbar“ bedeutet, daß es sich nicht um einen Widerspruch handelt.
Die Äußerungen Jesus zur „Welt“ – in seinem Sinne, nicht in Ihrem – bleiben davon unberührt und haben mit der Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit des Glaubens mit der menschlichen Vernunft überhaupt nichts zu tun.
Der Begriff „Welt“ im NT hat auch eine ganz andere Bedeutung als unser gängiger Weltbegriff, der auch in den Dokumenten des II. Vaticanum gebraucht wird.
Redaktion benachrichtigen
#84   Mary Cruz   22:23:26 | Mittwoch, 14. September 2011
Sycamore: Daß der geoffenbarte Glaube mit der Vernunft unvereinbar sei („credo quia absurdum“) kollidiert mit der Schrift…
+
Der geoffenbarte Glaube ist nichts anderes als die göttliche Vernunft, und von daher eigentlich nur mit der gottmenschlichen Vernunft Jesu Christi vereinbar.
Seine Aussagen u. a. von dem Hass der Welt um seines Namens willen bestätigen das meiner Meinung nach.
Redaktion benachrichtigen
#83   Sycamore   22:08:55 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Mary Cruz (# 79)
Derselbe Gott, der sich in der Natur, durch die Propheten und schließlich in seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, geoffenbart hat, hat unsere Vernunft geschaffen, damit wir in der Lage sind, diese seine Offenbarung zu verstehen.
Daß der geoffenbarte Glaube mit der Vernunft unvereinbar sei („credo quia absurdum“) kollidiert mit der Schrift (die Verkündigung Jesus im NT / Paulus: der Glaube als „rationabile ossequium“, die apostolische Tradition, etc.).
Wir halten nicht am „absurdum“ – das in der Tat der Vernunft widerspricht – fest, sondern am „mysterium“ – feste objektive Bestandteile des Glaubens, deren innerste Verbindung unserer Vernunft nicht zugänglich ist.
Wenn es einen gibt in der Kirche, der das Primat der Wahrheit sowohl im Glauben als auch in der Praxis eindrucksvoll herausgestellt hat, ist es ja Benedikt XVI.: „Veritas in Caritate“.
Man muß nur seine Schrifte lesen und nicht vom Hörensagen approximativ argumentieren.
Die Kirche kann nicht die Moderne ignorieren und nicht versuchen, ihr das Evangelium zu verkünden.
Daß die Vernunft einen hervorrangenden Zugang zum modernen Menschen bieten kann, steht außer Diskussion und ist nicht erst eine Entdeckung des Konzils.
Die Konzilsväter, auch das muß gesagt werden, waren einerseits überoptimistisch hinsichtlich der Bereitschaft des modernen Menschen, das Evangelium anzunehmen, andererseits haben sie die Gefahren der Moderne für die Kirche hinsichtlich der Sekularisierung sträflich unterschätzt.
Redaktion benachrichtigen
#82   catholic   21:56:12 | Mittwoch, 14. September 2011
Habt ihr schon mal den Mahltisch von Leonardo da Vincis Abendmahl gesehen.
So was von modernistischem Unfug. Dieses Wandschmiererei muss man übertünchen.
Redaktion benachrichtigen
#81   Ossietzky   21:52:23 | Mittwoch, 14. September 2011
Schon wieder so eine engmaschige Feier auf einer kleinen Kredenz, anstatt an einem Mahltisch. Schwupp kippt der Kelch um… und dann?
Redaktion benachrichtigen
#80   catholic   21:27:59 | Mittwoch, 14. September 2011
„ Durch den Scheinfrieden, bleibt die Wahrheit auf der Strecke“, sprach die Putzfrau Mimi el Ibra zum Obermufti der Großen Moschee zu Kaf Kameli.
Redaktion benachrichtigen
#79   Mary Cruz   21:08:29 | Mittwoch, 14. September 2011
@Sycamore # 68: „…Das Verhältnis von Glauben und Vernunft ist in der katholischen Orthodoxie stets umstritten gewesen, mit Heiligen, die vor den Gefahren der Vernunft warnten…
Seine Interpretation von Benedikts Hermeneutik scheint mir eher paranoid.“
+
Vielleicht waren sie wie Bischof Tissier der Ansicht, dass der von Gott geoffenbarte Glaube unvereinbar mit der menschlichen Vernunft ist, weil sie den Ansprüchen Gottes an den Menschen entgegensteht.
B. XVI. ist überzeugt davon, dass die konziliare Vereinigung des Glaubens mit der Moderne fähig ist Probleme zu lösen und alle Menschen zu einem friedlichen Zusammenleben zu bringen.
Durch einen Scheinfrieden bleibt die Wahrheit aber auf der Strecke.
Redaktion benachrichtigen
#78   Mighty Counsellor †   20:38:20 | Mittwoch, 14. September 2011
Stolzi, behalte Deine Arroganz für Dich, gelt.
Redaktion benachrichtigen
#77   Walther von Stolzing   20:36:16 | Mittwoch, 14. September 2011
Nicht denke, Mighty. Beten.
Redaktion benachrichtigen
#76   Mighty Counsellor †   20:29:58 | Mittwoch, 14. September 2011
Ich dachte, es gehe um den Begriff „Glieder“, die Glieder der Kirche, die Glieder am Leib Christi. – Nun denn. Dass Sie, Herr Walther, praktisch alles, was hier geschrieben wird, für unqualifizierten Mist halten, ist mir schon länger bekannt. Das brauchen Sie nicht zu wiederholen. Schreiben Sie doch mal was Gescheites!
Redaktion benachrichtigen
#75   Walther von Stolzing   20:25:09 | Mittwoch, 14. September 2011
Also, ich hab keine Probleme. Ich kann nicht für r.ruhrgebietler sprechen, aber mir scheint, ihm geht es auch gut. Die Probleme scheinen Sie zu haben, Mighty Counsellor. Sonst würde Sie nicht so einen unqualifizierten Mist schreiben, gelle?
Redaktion benachrichtigen
#74   Mighty Counsellor †   20:22:54 | Mittwoch, 14. September 2011
ruhri und stolz
Mein Gott, habt Ihr Probleme!
Redaktion benachrichtigen
#73   r.ruhrgebietler   20:21:50 | Mittwoch, 14. September 2011
#72 – unter dem dreckmantel des wissens möchten sie jetzt die rethorische flucht nach vorne antreten? sie sind ein semantisches schlitzohr – und sind sich dessen ganz bewusst…
Redaktion benachrichtigen
#72   Mighty Counsellor †   20:16:45 | Mittwoch, 14. September 2011
Walther von Stolzing, was haben Sie denn? Beherrschen Sie die deutsche Sprache nicht? Kennen Sie die Ausdrucksweise „Glieder der Kirche“ nicht?
Redaktion benachrichtigen
#71   r.ruhrgebietler   20:12:45 | Mittwoch, 14. September 2011
mighty, sie werden diesen schrieb nicht lesen und auch nicht verstehen können, das ist ganz sicher!
Redaktion benachrichtigen
#70   Walther von Stolzing   20:11:30 | Mittwoch, 14. September 2011
Mighty Counsellor: projizieren Sie Ihr Glied bitte nicht auf andere, denn das ist ekelhaft.
Redaktion benachrichtigen
#69   Mighty Counsellor †   20:08:40 | Mittwoch, 14. September 2011
Gibt es denn Glieder der Piusbruderschaft, welche die „doktrinelle Präambel“ lesen und verstehen können?
Redaktion benachrichtigen
#68   Sycamore   20:05:34 | Mittwoch, 14. September 2011
@Mary Cruz (#59)
Das Verhältnis von Glauben und Vernunft ist in der katholischen Orthodoxie stets umstritten gewesen, mit Heiligen, die vor den Gefahren der Vernunft warnten, und anderen Heiligen, die von „fides quaerens intellectum“ sprachen.
Eigentlich die zweifache Bewegung der Vernunft, die den Glauben sucht, und des Glaubens, der das Verstehen sucht, wie Anselm von Canterbury dies herausstellt, kann selbst ein Tissier nicht zurückweisen.
Seine Interpretation von Benedikts Hermeneutik scheint mir eher paranoid.
Redaktion benachrichtigen
#67   Mighty Counsellor †   20:03:04 | Mittwoch, 14. September 2011
Und man braucht dann nicht mehr zu schimpfen … Friede durch Spaltung!
Redaktion benachrichtigen
#66   schamane40   20:01:43 | Mittwoch, 14. September 2011
So gibts für jedes schnurrende Kätzchen ein warmes Plätzchen.
Redaktion benachrichtigen
#65   Mighty Counsellor †   19:41:47 | Mittwoch, 14. September 2011
Eine Vereinigung der Sedisvakantisten mit dem zur Abspaltung erwarteten Teil der FSSPX steht bevor. Juhu!
Redaktion benachrichtigen
#64   Brandenburgis   19:40:25 | Mittwoch, 14. September 2011
Die sichtbare Kirche kristallisiert sich heraus.
Redaktion benachrichtigen
#63   Mighty Counsellor †   19:31:03 | Mittwoch, 14. September 2011
Die Spalter spalten sich von den Spaltern ab.
Redaktion benachrichtigen
#62   r.ruhrgebietler   19:29:57 | Mittwoch, 14. September 2011
na denn Gute Nacht FSSPX – tschüss und untergang, die Spaltung steht, wie schon länger von mir hier verkündet, kurz bevor.
Redaktion benachrichtigen
#61   Mighty Counsellor †   19:19:38 | Mittwoch, 14. September 2011
<Piusbruderschaft muß eine „doktrinelle Präambel“ annehmen>
.
Die Piusbruderschaft muss gar nichts.
Redaktion benachrichtigen
#60   Sycamore   19:04:41 | Mittwoch, 14. September 2011
„Si Rome veut nous donner une véritable autonomie, celle que nous avons maintenant, mais avec la soumission, nous le voudrions.
Nous l’avons toujours souhaité: être soumis au Saint Père: pas question de mépriser l’autorité du Saint Père“ (Msgr. Marcel Lefebvre).
„Wenn Rom uns eine echte Autonomie gewähren will, diejenige, die wir gegenwärtig haben, aber mit der Unterwerfung, dies möchten wir [auch].
Dies haben wir uns immer gewünscht: dem Heiligen Vater unterworfen zu sein.
Es kommt nicht infrage, die Autorität des Heiligen Vaters zu missachten.“
…rorate-caeli.blogspot.com
Redaktion benachrichtigen
#59   Mary Cruz   18:58:41 | Mittwoch, 14. September 2011
„Der Glaube, gefährdet durch die Vernunft: Papst Benedikts Hermeneutik“
Bischof Tissier de Mallerais :
„Faith Imperiled by Reason: Benedict XVI’s Hermeneutics“
Erschienen im französischen Original in „La Sel de Terre, Issue 69“, Sommer 2009.
Die englische Übersetzung war vor kurzem auf ‘True Restoration’ elektronisch verfügbar.
Sie wurde jedoch auf Drängen Bischof Tissiers leider entfernt.
Man darf annehmen, daß auch er gedrängt wurde: von der Fsspx-Führung…
+
Eleison Kommentare CXXXIV. ― Samstag, den 6. Februar 2010:
Bischof Tissier de Mallerais von der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat vor ein paar Jahren über die Glaubenslehre von Papst Benedikt XVI. eine wertvolle 100seitige Abhandlung veröffentlicht, namens: „Der Glaube, gefährdet durch die Vernunft“. Das französische Original erscheint jetzt in einer englischen Übersetzung (siehe truerestoration.blogspot.com ). Der Titel sagt alles: Bischof Tissiers These lautet, daß Benedikt XVI. der menschlichen Vernunft erlaubt, den katholischen Glauben zu verderben. Lassen Sie mich aus dem bischöflichen Schlußteil einen Absatz umschreiben, welcher des Pudels Kern trifft :
»Benedikt XVI. fordert häufig eine „Hermeneutik der Kontinuität“ und meint damit die Auslegung des II. Vatikanum und der katholischen Tradition auf solche Weise, daß zwischen beiden kein Bruch, sondern eine Kontinuität erscheine. Nach dem Studium der Lehren des Papstes ist es mir klar geworden, daß diese Auslegung (Hermeneutik)…
Redaktion benachrichtigen
#58   Mariahilfer   18:34:29 | Mittwoch, 14. September 2011
ad #36 clarissa colonia
Ich finde Ihre Zusammenfassung „daß aus meiner Sicht zwischen den bruderschaftlichen Rechtsagnostikern und den infulierten Rechtsnihilisten kein wahrnehmbarer Unterschied besteht, und daß sich jeder dieser beiden selbst das Urteil spricht, wenn er zur Rechtfertigung eigener Rechtsbrüche auf die mangelnde Rechtstreue des anderen zeigt“ sehr treffend. Zwar bin ich in rechtlichen Fragen oft anderer Ansicht als Sie, kann Ihnen aber heute beipflichten. Die aufgeworfenen und mE für die Gesamtkirche äußerst schwerwiegenden Fragen sind eben mit dem Kirchenrecht alleine nicht lösbar. Hier geht es um theologische Fragen und einmal mehr zeigt sich die im Kirchenrecht allgemein anerkannte Unterordnung der Kanonistik unter die Theologie.
Redaktion benachrichtigen
#57   matt   18:31:51 | Mittwoch, 14. September 2011
@monens: du magst das gerne so sehen, ich nicht. Aus meiner Sicht ist Jesus kein anderes/höheres Wesen als ich. Wir alle sind im Wesen eins mit Gott und es ist uns allen gegeben nach der Vollkommenheit des Vaters zu streben.
Redaktion benachrichtigen
#56   HERRMANN   18:23:38 | Mittwoch, 14. September 2011
Die Einigung der Pius – Bruderschaft mit dem Hl. Stuhl ist ein begrüßenswertes Ereignis. Man kann der Bruderschaft vieles vorwerfen.Tatsache ist, ohne die Pius – Bruderschaft hätte es keinen nennenswerten Widerstand gegen die Konzilsrevolution gegeben
Redaktion benachrichtigen
#55   Nephtali   17:53:00 | Mittwoch, 14. September 2011
Piusbruderschaft „MUSS“!
Also wird’s nichts mit der „Bekehrung Roms“, Bischof Fellay? SIE müssen durch Rom „bekehrt“ werden!
Es läuft also, für alle längst vorhersehbar, genau umgekehrt!
„Piusbruderschaft MUSS eine „doktrinelle Präambel“ annehmen“!
Ja, geben Sie Ihr Ehrenwort für diese Abfallkirche, die Sie in bälde in diesen Abfall ersticken lassen wird.
Redaktion benachrichtigen
#54   Sycamore   17:50:53 | Mittwoch, 14. September 2011
@Clarissa Thomasia (# 36)
1) Ihr „dabei“ relativiert in keiner Weise den Unsinn Ihrer Aussage über das Glauben dessen, was Sie sehen. Die zwei Begriffe schießen einander aus.
2) Es geht um Aussagen und Ausdrücke, die nicht nur interpretationsbedürftig sind, sondern wegen ihrer Ambiguitäten, die eine Hermeneutic des Bruchs erst ermöglicht haben, einer nicht nur „berechtigten“ sondern einer „notwendigen“ Diskussion unterworfen werden müssen (s. Msgr. Brunero Gherardini, Concilio Vaticano II…). Es geht um die Bewahrung des katholischen Glaubens.
So Andrea Tornielli in „La Stampa/Vatican Insider“:
„L’offerta del Vaticano, spiega la Sala Stampa, tiene conto delle ‘preoccupazioni e delle istanze’ presentate dai lefebvriani ‘in ordine alla custodia dell’integrità della fede cattolica’ di fronte a quella che Benedetto XVI nel suo discorso alla Curia Romana del 22 dicembre 2005 aveva definito ‘l’ermeneutica della rottura del Concilio Vaticano II rispetto alla Tradizione’, ovvero un’interpretazione del Concilio che lo metta in contrapposizione con la storia millenaria della Chiesa.“
Es geht also nicht nur um „cose d’ordinaria amministrazione, come l’interpretazione di un testo qualsiasi“, Thomasia.
Ferner, wurden diese „preoccupazioni e istanze“ der Lefebvrianer von deutschen Oberhirten stets als fehlgeleitet und abzulehnende betrachtet.
3) Es fehlt mir die Kompetenz, über Ihre Rechtswahrnehmungen zu diskutieren.
Redaktion benachrichtigen
#53   Brandenburgis   17:50:27 | Mittwoch, 14. September 2011
@Obermaier: 1928 ist Ihnen zu alt? Sind Sie wirr in der Birne???
Redaktion benachrichtigen
#52   clericus   17:49:48 | Mittwoch, 14. September 2011
#46: Werter Herr, in meinem Kommentar vom 7.Mai 2010, 7:42 hatte ich Sie darauf hingewiesen, daß Sie in diesem Forum Plagiate einstellten – bezeichnenderweise ohne jede Reaktion Ihrerseits. Nehmen Sie doch erst einmal dazu Stellung, anstatt hier Ihren üblichen grenzwertigen Brei von sich zu geben.
Redaktion benachrichtigen
#51   Tomás   17:48:06 | Mittwoch, 14. September 2011
Lefébvre hat im Jahr die Politik der Kapitulation gegenüber dem Modernismus begonnen und durchgesetzt. Fellay und Schmidberger möchten diese beenden, indem sie die Lefébvresekte in die Montinisekte integrieren, was zu Folge hätte, daß die Piusbrudeschaft definitiv ausgeschaltet wird.
Wenn dies nocht nicht geschehen ist, dann nur weil diese beiden Herren und ihr Komplize Ratzinger befürchten – zu Recht –, daß ein Teil der Priester und Laien sich treennen und sogar sich dem Sedisvakantismus zuwenden werden. Von 10 % ist die Rede. Als der Ratzinger die Exkommunikationen aufgehoben hat, sind in Südamerika drei Priester abgesprungen (P.Juan Carlos Cereani, P.Turco und P.Méramo). Also wird es beim Blabla zwischen Fellay/Schmidberger und Ratzinger bleiben.
Mit diesem status quo können ja beide Seiten gut leben, auch wenn die Integration den drei Herren lieber wäre.
Redaktion benachrichtigen
#50   Guiseppe   17:42:19 | Mittwoch, 14. September 2011
Obermaier: „1928? Ist mir zu alt.“
Dann müsste Ihnen die Bibel (incl. Evangelien) erst recht zu alt sein. Ab welchem Erscheinungsjahr ist Ihnen ein Dokument nicht „zu alt“?
Mingaer: „monens: Warum hat ihr Scheinpapst in einer Moschee zu Allah gebetet? Die Antwort finden Sie in der Lehre des V2:‘Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde’. Was gibt es an solchen gotteslästerlichen, häretischen wenn nicht apostatischen Aussagen zu interpretieren?“
Ist es für Sie, Mingaer, unerträglich, dass Jesus mit Zöllnern und Sündern aß, und das noch in aller Öffentlichkeit, mit Hochachtung ihnen (aber nicht ihren Sünden) gegenüber?
Redaktion benachrichtigen
#49   Sinah   17:40:13 | Mittwoch, 14. September 2011
#40 Forts. – Wer einmal lügt…
Abbé Carlo, ein früherer Seminarist aus Lyon in Frankreich, der eine Rom-Annäherung in die Wege leitete, hat am 2.6.1989 der Fsspx geschrieben, daß sie in eine Falle gegangen seien:
„Kardinal Ratzinger hat kein einziges seiner Versprechen gehalten. Wir sollten nach kurzem …anpassen,… wir haben komplett die neue Messe akzeptiert,… Es war eine einzige Falle. Sie haben recht gehabt, Monseigneur, schreibt dieser Seminarist: WIR HABEN UNS UNGEHEUER TÄUSCHEN LASSEN.
Und das war bereits der 3. Fall, daß dies so gemacht worden ist. Bereits zwei frühere Austrittswellen aus Ecône wurden mit den gleichen Versprechungen nach Rom gezogen und dort binnen einem Jahr allerspätestens aufgelöst, zerschlagen und gleichgeschaltet.
Kardinal Ratzinger sagte nach der Unterzeichnung unseres Rahmenabkommens im kl. Kreis in Rom, es wurde uns dies unmittelbar mitgeteilt, daß dies alles selbstverständl. nur ein Provisorium sei; daß binnen kurzem die verschiedenen Klostergründungen, Ordensniederlassungen im Geiste der Tradition, ihren diversen Orden untergeordnet würden, integriert würden, also losgekoppelt selbst von diesem römischen Sekretariat und daß dieses früher oder später aufzulösen wäre und auch die Fsspx entsprechend zu integrieren…
Kardinal Ratzinger wollte ursprünglich sogar, daß sämtliche Post vonseiten der römischen Behörden geöffnet würde, so daß uns völlig hier die Hände gebunden gewesen wären.“
Aus: MBl 116/117-1988, Zu den Bischofsweihe
Redaktion benachrichtigen
#48   monens   17:39:19 | Mittwoch, 14. September 2011
@matt; ein gewichtiger Unterschied; der erschaffene Mensch ist der angenommene Sohn Gottes; die Wahrheit Jesus Christus aber ist der
E I N G E B O R E N E
Sohn Gottes; der Abglanz des Vaters in der Einheit mit dem Heiligen Geist;

Joh 8,58
Jesus erwiderte ihnen:
Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich.

dazu Detaillierteres hier;
www.razyboard.com/…07888-5835202-0.html
die Wahrheit Jesus Christus alleine ist Der, Der Er ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit;
www.razyboard.com/…07888-5878586-0.html
Redaktion benachrichtigen
#47   Obermaier †   17:28:53 | Mittwoch, 14. September 2011
1928?
.
Ist mir zu alt. Seitdem hat sich die RKK in positiver Weise fortentwickelt. Glücklicherweise, auch wenn noch viel zu tun ist.
Redaktion benachrichtigen
#46   Sinah   17:27:38 | Mittwoch, 14. September 2011
„Grundlage für eine VOLLE Versöhnung“
Wieder geht es um die „Wiederversöhnung“ – und nicht um den katholischen Glauben!
Wer muß denn versöhnt werden. Versöhnt muß GOTT werden. Wer muß sich versöhnen? Die vom Glauben abgefallene Konzilskirche. Na logisch! Jene in Rom, die den Glauben zerstört haben und zerstören ließen.
Eine „Versöhnung“ der Priesterbruderschaft mit Abgefallenen ist vor GOTT VERBOTEN!
Die katholische Lehre als solche ist ein für allemal festgelegt und bedarf keiner Interpretation!
Wie konnten nur die Gläubigen und die Priester diesem dem Lehramt der Kirche ungetreuen Bischof Fellay nachlaufen, der jetzt erst beginnen muß, „Treue zum Lehramt der Kirche“ zu gewährleisten. Nur Fellay mit seinem Anhang braucht fortwährende „Klärungen“ und Studien über die von der Kirche längst festgesetzten Glaubenswahrheiten.
#2 clericus „Beten wir, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. endlich ihr Heimatrecht in der Kirche finden kann!“
Die Priesterbruderschaft hat nichts zu finden! Wer Heimatrecht braucht, sind die unzähligen von der Konzilskirche Betrogenen. Ihnen entzog man das Feststehen im Glauben in der römisch-katholischen Kirche und haben durch den Verrat der Konzilskirche ihre Heimat verloren.
Redaktion benachrichtigen
#45   Brandenburgis   17:27:01 | Mittwoch, 14. September 2011
Lieber Obermaier: Ich bin kein Anhänger der Piusse, ich halte von Ihnen, sagen wir mal, eher wenig. Beim ganzen Ökumenismus aller Art ist zu beachten, daß die Kirche gar keiner „Einigung“ irgend welcher Art bedarf. Sie ist in sich selbst selbst völlig einig, in gar keiner Weise ergänzungsbedürftig und sie ist vollkommen. Der ganze Ökumenismus (der letzten 100 Jahre) ist nichts anderes als ein gen Himmel stinkendes Lügengebirge, das aus der Hölle kommt und wieder dorthin strebt. Mit der Kirche, und zwar mit der römisch-katholischen, hat das überhaupt nichts zu tun. Aus Sicht der Kirche gibt es nur eine Ökumene – und das ist die bedingungslose Rückkehrökumene. Lesen Sie das bitte in „Mortalium animos“, der Enzyklika des letzten Papstes Pius XI. aus dem JAhre 1928 nach.
Redaktion benachrichtigen
#44   matt   17:25:12 | Mittwoch, 14. September 2011
Gott nennt seine Kinder Götter!
Im Psalm 82, 6 steht:
+
„Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter, ihr alle seid Söhne des Höchtens.
+
Jesus, in Johannes 10, 34 verweist abermals darauf.
Redaktion benachrichtigen
#43   Romulus   17:23:25 | Mittwoch, 14. September 2011
Diese doktrinellen und kanonischen Geschichten werden auch eine Klärung INNERHALB der Bruderschaft bringen. Von ihr wird der ganze gallikanische und sedisvakantistische personelle Balast abfallen.
Diese werden den Weg in die Versektung und in die Bedeutungslosigkeit gehen.
Redaktion benachrichtigen
#42   Mingaer †   17:22:18 | Mittwoch, 14. September 2011
monens:
Warum hat ihr Scheinpapst in einer Moschee zu Allah gebetet? Die Antwort finden Sie in der Lehre des V2:‘Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in
sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde’.
Was gibt es an solchen gotteslästerlichen, häretischen wenn nicht apostatischen Aussagen zu interpretieren? Irrgläubige beten den dreifaltigen Gott an.
Redaktion benachrichtigen
#41   Obermaier †   17:16:12 | Mittwoch, 14. September 2011
Brandenburgis: Ja, so argumentieren die Lutheraner auch: Eine Einigung wäre Verrat an Dr. Martin Luther.
.
Es ist offensichtlich so, wie ich schon immer annahm: Sie (und wahrscheinlich viele Anhänger der Piusse) wollen keine Annäherung, keine Einigung, denn Sie wollen Ihren „Messias“ Levebvre verehren.
.
Um Jesus von Nazareth gehts da schon lange nicht mehr. Genausowenig wie bei den Lutheranern und anderen Abspaltungen der RKK.
.
Nebenbei: Das kommt vom übertriebenen Gestreite um Formalismen.
Redaktion benachrichtigen
#40   Sinah   17:15:03 | Mittwoch, 14. September 2011
„Dazuhin wurde sehr deutlich im Verlauf dieser Verhandlungen, daß die Absicht Kard. Ratzingers, der der wesentliche Gesprächspartner gewesen ist, …nicht nur darauf zielte, eine juridische Regularisierung ins Auge zu fassen, sondern daß er auch eine theologische Harmonisierung u. WIEDERVERSÖHNUNG hier beispielhaft, modellhaft zwischen der Tradition u. dem Konzil realisieren wollte, um mit der Zeit alles, dieses gesamte Spektrum der Tradition, in die konziliare Linie hineinzuziehen. Wobei er daran dachte, langfristig, die Prinzipien der konziliaren Position: Ökumenismus, Religionsfreiheit, grundsätzliche Anerkennung der neuen Messe, auch wenn man sie selber nicht feiert – daß das auf lange Sicht von ihr zugestanden werden müsste.“
Folgendes hierzu:
Als etwa 9 Leute Ecône verlassen haben [wegen Rom-Annäherg.], hat der führende Kopf dieser Gruppe, ein gewisser Abbé Carlo aus Lyon in Frankreich am 2.6.1989 der Fsspx geschrieben, daß sie in eine Falle gegangen seien.
„Kardinal Ratzinger hatte ihnen versichern lassen, diesen neun Seminaristen, sie würden die Tradition zugesichert bekommen, die lateinische Messe mindestens, die Priesterkleidung, die Soutane, gregorianischer Choral, eine kath. theol. Ausbildung u. daß er deswegen in Rom ein Studienhaus »Mater Ecclesiae« einrichten würde, er, Kardinal Ratzinger. Und dieser Abbé Carlo schreibt uns also jetzt: Es war eine einzige Falle. Kardinal Ratzinger hat kein einziges seiner Versprechen gehalten.“
MBl 116/117-1988, Bischofsweihen
Redaktion benachrichtigen
#39   Brandenburgis   17:13:12 | Mittwoch, 14. September 2011
Nicht mehr interpretationsfähig ist die Dummheit der Klarisse.
Redaktion benachrichtigen
#38   monens   17:12:11 | Mittwoch, 14. September 2011
Der hl. Franz v. Sales;

Wollen wir nicht zu schnell Engel sein;
seien wir kleine Küken unter dem Flügel der Mutter, denn wir können
noch nicht fliegen.
Üben wir die kleinen Tugenden, die uns angemessen sind und nicht so glänzen.

Und diese Mutter ist die hl. Kirche; nicht irgendeine Mutter; der hl. Ambrosius;

Die Kirche ist die Mutter der Lebendigen.

www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
wer das Steuer der hl. Kirche abrupt rumreissen will, der läuft Gefahr zu kentern; unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. hat bereits die Koordinaten des neuen Kurses eingegeben; der Kurswechsel ist eingeleitet; die Piusbruderschaft gehört mit zu dessen Kern; so hätte kaum jemand gedacht, dass die Alte Messe wieder Einzug hält im Petersdom am Hauptaltar;
www.razyboard.com/…07887-6071170-0.html
Der neue Kurs ist eingegeben; diesen umzusetzen benötigt gerade in der aktuellen Zeit Umsicht und Geduld; der Heilige Vater handelt genau so wie er es schon zeitig angedeutet hat;
www.razyboard.com/…07699-5822718-0.html
das Angebot an die Piusbruderschaft ist der nächste wichtige Schritt zur Gesundung der hl. Kirche;
www.razyboard.com/…07887-5832582-0.html
Redaktion benachrichtigen
#37   Brandenburgis   17:06:26 | Mittwoch, 14. September 2011
An einer heterodeoxen Scheinsynode gibt es weder zu klären noch zu deuteln. Jeder Kompromiß wäre Verrat am Erbe Ebf. Lefebvres.
Redaktion benachrichtigen
#36   clarissa colonia   17:05:40 | Mittwoch, 14. September 2011
Ach, Sybarit, versuchen Sie’s schon wieder?
.
1) Ich schrieb, >dabei< werde ich nür glauben, was ich sehe; einem derart sprachgewandten und philosophisch gebildeten Menschen, wie Sie sein wollen, hätte durchaus auffallen dürfen, daß das von mir mit Bedacht beigefügte Pronominaladverb >dabei< die Aussage auf den ausgesagten Sachverhalt beschränkte und eine Interpretation des Verbs >glauben< in umfassendem religiösen Sinne ausschloß.
.
2) Wie jede sprachliche Aussage sind die Dokumente sämtlicher Konzilien – des XXI. ökumenischen nicht ausgenommen – und des obersten Lehramtes grundsätzlich interpretationsbedürftig. Auch das ist nichts Neues; neu ist vielleicht die beim deutschen Episkopat aufdämmernde Erkenntnis, daß sich der apostolische Stuhl nicht den von oberhirtlichen Wunschvorstellungen geleiteten Interpretationen der Konzilsdokumente anzuschließen beabsichtigt.
.
3) Ich wüßte nicht, was mir bei dieser Einschätzung der Sach- und Rechtslage schwer gefallen sein sollte; wiederholt habe ich in diesem Zusammenhang darauf verwiesen, daß aus meiner Sicht zwischen den bruderschaftlichen Rechtsagnostikern und den infulierten Rechtsnihilisten kein wahrnehmbarer Unterschied besteht, und daß sich jeder dieser beiden selbst das Urteil spricht, wenn er zur Rechtfertigung eigener Rechtsbrüche auf die mangelnde Rechtstreue des anderen zeigt.
Redaktion benachrichtigen
#35   lux in tenebris   17:03:16 | Mittwoch, 14. September 2011
Oh Gott, hier wird gerade Kirchengeschichte geschrieben!
Der Heilige Geist pfeift durchs die Gemäuer.
Und wir können sagen: wir sind dabei gewesen!
Hoffentlich bekommt niemand davon die große Flatter!
Redaktion benachrichtigen
#34   Goldengel   16:59:57 | Mittwoch, 14. September 2011
#33, Franz v.Assisi – daher hat der Ort seine katholische Bedeutung.
Redaktion benachrichtigen
#33   Shadow1979 †   16:58:41 | Mittwoch, 14. September 2011
Wer sagt denn das Assisi Katholisch ist??? Jetzt sind Orte schon Religiös???
Erstaunlich
Redaktion benachrichtigen
#32   Goldengel   16:54:39 | Mittwoch, 14. September 2011
Damit man mich nicht falsch versteht: Die Religionsfreiheit soll selbstverständlich für ein Land gelten, denn es soll jedem selbst überlassen werden, an was er glaubt.
Doch an einem katholischen Ort wie Assisi soll man eigentlich nur Christus die Glaubensehre geben.
Redaktion benachrichtigen
#31   Maximus Confessor   16:53:55 | Mittwoch, 14. September 2011
Eine der schlimmsten Nachrichten der letzten Jahrzehnte!!!
Gebe Gott, dass die Piusbrüder noch so viel theologische Substanz in sich tragen, daß sie sich nicht von der satanischen V2-Sekte über den Tisch ziehen lassen!
Aber wahrscheinlich geht es denen am Ende auch nur um den Beifall der Welt und ihres Fürsten! Grauenhaft.
Redaktion benachrichtigen
#30   Romulus   16:50:11 | Mittwoch, 14. September 2011
Wir dürfen gespannt sein auf heute abend!
–--
„das Studium und die theologische Klärung einzelner Ausdrücke oder Formulierungen“ im Zweiten Vatikanischen Konzil und dem nachfolgenden Lehramt einer „berechtigten Diskussion überlassen“.
–---
Dieser Satz ist ein Wunder nach dem jahrzehntelangen Geschwafel von Geist des Konzils usw. Dieser Satz ist der erste Schritt zurück zur vernünftigen gesunden katholischen Lehre! Man weiß das in Rom ganz genau!
Redaktion benachrichtigen
#29   Mingaer †   16:49:36 | Mittwoch, 14. September 2011
Was ist an einer Aussage wie: Der Geist Christi hat „sich gewürdigt“, die „getrennten Kirchen … als Mittel des Heiles zu brauchen“ (V2) klärungsbedürftig? Häresie und damit Räubersynode. Da gibt es nichts zu klären.
Redaktion benachrichtigen
#28   lux in tenebris   16:45:37 | Mittwoch, 14. September 2011
Nach jahrzehntelanger Überhöhung bei gleichzeitiger Ballhornisierung des Pastoralkonzils und seiner Beschlüsse endlich die Stimme der Vernunft:
„Gleichzeitig werden „das Studium und die theologische Klärung einzelner Ausdrücke oder Formulierungen“ im Zweiten Vatikanischen Konzil und dem nachfolgenden Lehramt einer „berechtigten Diskussion überlassen“.“
Jetzt kann man nur noch Hoffen und Beten, dass die Piusbruderschaft den Kairos nicht verspielen möge. Vielleicht kann man heute Abend schon ein Te Deum anstimmen, Exzellenz Fellay??
Redaktion benachrichtigen
#27   Goldengel   16:43:39 | Mittwoch, 14. September 2011
#21, Kammerjäger,
Nun Sie scheinen nicht in der Lage zu sein meinen Eintrag ganz zu verstehen, denn ich meinte selbstverständlich die Handlung des Gottessohnes Christus.
.
Doch Sie sollen bedenken, dass wer meint, dass Gott viele Namen hätte, der meint auch, dass Gott überall wäre,eben in jeder Religion zu finden.
Und das ist aber der Punkt, der so nicht stimmt – denn Gott ist nur in seinem Sohn Christus zu finden und sonst nirgends.
Und es ist sehr wohl auch der Name JESUS CHRISTUS, der den Teufel erzittern lässt.
Redaktion benachrichtigen
#26   Sycamore   16:43:21 | Mittwoch, 14. September 2011
@Clarissa (# 9)
1) „… aber glauben werde ich dabei nur, was ich sehe.“
Das ist natürlich Unsinn, Clarissa.
Denn Glauben ist „die Substanz dessen, was unsichtabr ist“, wie Paulus uns sagt.
Das Sehen, also die unmittelbare sinnliche & intelligible Wahrnehmung, schließt den Glauben aus, sagt uns die Philosophie.
Ich werde Sie allerdings auf Grund Ihres Unglaubens künftig Thomasia nennen.
2) Nun haben wir es also von der Glaubenskongregation selbst: „das Studium und die theologische Klärung einzelner Ausdrücke oder Formulierungen“ der Dokumente des II. Vaticanum und des nachfolgenden Lehramts (sic!) werden „einer berechtigten Diskussion überlassen“.
Also erkennt das oberste Magisterium der katholischen Kirche (denn diese zweiseitige Erklärung wurde mit dem Papst abgestimmt):
(a) daß es sowohl in den Konzilsdokumenten als auch im den Erklärungen des dem Konzil nachfolgenden Lehramts es „einzelne Ausdrücke oder Formulierungen“ gibt, die theologisch klärungsbedürftig sind.
(b) Diese werden der „berechtigten Diskussion“ überlassen.
Sie sind also diskutierbar, gehören demnach den „dubiis“ an, für die es gilt: „in dubiis libertas“ (Pius XII).
Einen größeren Triumph der Pius-Bruderschaft, und eine größere Demütigung der Maximalisten unter den deutschen Bischöfen und ihrer Koterie, kann man kaum denken.
3) Als „romanae ecclesiae devotissima filia“ wird Ihnen diese Entwicklung sehr schwer fallen, meine Liebe – ich weiß!
Mein tiefes Mitgefühl sei Ihnen zugesichert, Thomasia!
Redaktion benachrichtigen
#25   kammerjäger   16:42:25 | Mittwoch, 14. September 2011
#23
Der Spreu wird sich endgültig vom Weizen trennen.
Redaktion benachrichtigen
#24   Mariahilfer   16:41:52 | Mittwoch, 14. September 2011
ad #17 clarissa colonia
Salus animarum suprema lex gilt aber gerade auch im CIC/1983. Aber ganz unrecht haben Sie, wie gesagt, nicht. Vor allem der Umstand, dass bereits für heute abend eine Antwort angekündigt wurde, läßt die von mir gehegte Hoffnung auf eine Versöhnung verschwinden.
.
Ganz abgesehen davon, dass es, egal wie die Lösung aussieht, sicher einen mehr oder weniger großen Teil der FSSPX geben wird, der zurückbleibt.
Redaktion benachrichtigen
#23   Guiseppe   16:40:42 | Mittwoch, 14. September 2011
Schätze mal, dass Bischof Fellay heute Abend sagen wird: „wir werden in uns gehen und uns viel, viel Zeit nehmen, die Doktrinelle Präambel zu studieren.“ Mit einer Veröffentlichung der Präambel wird nicht so schnell zu rechnen sein, um die (wohl langwierige) Entscheidungsfindung der Piusbruderschaft nicht zu manipulieren. Es ist anzunehmen, dass Fellay annehmen würde, aber Rücksichten nehmen muss, denn: klar ist, dass u. a. Bischof Williamson ablehnen wird. – Hatte er auch bereits im Grunde schon, als er vor einigen Wochen in seinem wöchentlichen Hirtenbrief vor der „tödlichen Umarmung“ durch das „neomodernistische Rom“ und dessen „falscher Lehre“ warnte. Dort schrieb er außerdem: „Deshalb hören wir bereits von einem Sprecher von Ecclesia Dei, der sagt, dass Rom sehr bald der Bruderschaft ein ‘Apostolisches Ordinariat“ anbieten wird.“
Eine wahre Zerreißprobe für die Piusbruderschaft. Wir werden noch sehr lange im Unklaren darüber bleiben, wie – und ob überhaupt – sich die Piusbruderschaft entscheiden wird.
Redaktion benachrichtigen
#22   Goldengel   16:39:05 | Mittwoch, 14. September 2011
matt,
das A.T. kennt aber den Gottessohn Christus noch nicht – denn die Wahrheit war noch nicht erkannt.
Erst Christus, der einzige Sohn Gottes, bringt nämlich durch das Neue Testament das NEUE HIMMELSBROT! Dieses Himmelsbrot ist die Wahrheit, die man im A.T. noch nicht ganz gewahr wurde.
Für diese Wahrheit wurde Christus von den „Söhnen des A.T., der Kaiphasrunde“ den Römern wegen Gotteslästerung zur Kreuzigung ausgeliefert.
Redaktion benachrichtigen
#21   kammerjäger   16:37:30 | Mittwoch, 14. September 2011
#18 Goldengel: Sie schreiben einen Blödsinn im Namen der Ihrer „Rechtgläubigkeit“, dass es einem die Haare zu Berge stehen lässt!
Nicht der Name „Jesus“ führt uns zu Gott, sondern das Heilshandeln Gottes durch diese Pertson Jesus Christus
Redaktion benachrichtigen
#20   matt   16:35:00 | Mittwoch, 14. September 2011
Gott hat Söhne… das steht schon im AT.
Redaktion benachrichtigen
#19   kammerjäger   16:33:18 | Mittwoch, 14. September 2011
#17 Ich denke, dass es einen Teil geben wird, dem die Integration in die katholische Weltkirche ein Anliegen ist (und diese auch vollziehen wird).
Ein nicht unerheblicher Teil dieser Gruppierung jedoch wird sich endgültig in irgendwelchen sektiererischen Splittergruppen zurückziehen.
Redaktion benachrichtigen
#18   Goldengel   16:30:58 | Mittwoch, 14. September 2011
#13 Vogel,
Sie schreiben: Es gibt nur einen einzigen GOTT im HIMMEL, egal mit welchem NAMEN wir ihn betiteln.
.
So ein Satz stiftet Mißverständnisse, denn es gibt eben viele Namen für viele Götter und deshalb kommt es auf den Gottessohn Christus an – denn wer meint, dass Gott ja viele Namen hätte, für den ist dann bei anderen Religionen plötzlich alles göttlich, denn Gott hätte ja verschiedene Namen.
.
Gott hat – und das ist das Ausschlaggebende – nur einen SOHN und das ist Jesus Christus – deshalb führt nur sein Name JESUS CHRISTUS uns zum VATER.
.
Redaktion benachrichtigen
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
VatikanEine vatikanische Kongregation arbeitet gegen die andere „Vatikanisches Dossier“Die deutschen Christen stemmen sich gegen eine katholische Erneuerung VatikanDer Sinnlos-Vatikan ist erwartungsgemäß nicht eingeschritten VatikanProtestantische Ordination in katholischer Kathedrale verboten VatikanDie Instruktion „Universae Ecclesiae“ VatikanDie Ausführungsbestimmungen kommen am Freitag VatikanNicht mehr katholisch VatikanIrreführender ‘YouCat’ bleibt im Handel VatikanProtestant wird Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften VatikanWeiß der Papst, wen er befördert? VatikanNoch mehr Spione im Vatikan VatikanNeues Dokument: Die Glaubenskongregation versucht, den Brand zu löschen VatikanUS-Diplomaten: Der Papst umgibt sich mit Schleimern VatikanDie Bischöfe sollen das Engelwerk fördern VatikanZum Scheitern verurteilt: Die Bischofssynode will es allen recht machen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net