(kreuz.net) Das heutige Treffen zwischen Vertretern der Glaubenskongregation und der Piusbruderschaft
verlief in „großer Höflichkeit und ebenso großer Offenheit“.
Das sagte der Generalobere der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X., Bischof Bernard Fellay, im Interview mit der französischen Seite der Bruderschaft, ‘dici.org’.
Mons. Fellay betont, daß die Bruderschaft das Pastoralkonzil nicht anerkenne.
Die Bruderschaft bekenne
die Dogmen der Kirche, wie die Trinität – natürlich auch jene Dogmen, auf die sich das Pastoralkonzil
beziehe.
Die doktrinelle Präambel ist vertraulich
Bischof Fellay äußerte sich auch zur „doktrinellen
Präambel“, die ihm der Präfekt der Glaubenskongregation heute vorgelegt hat und welche die Bruderschaft
vor einer Versöhnung anerkennen müßte.
Der Inhalt des Dokuments sei „vertraulich“. Darüber könne
er sich nicht äußern.
Der Begriff Präambel zeige bereits, daß ihre Anerkennung die Voraussetzung
für eine kanonische Anerkennung der Bruderschaft sei.
Bischof Fellay will den Text mit seinen Beratern
studieren.
Die Diskussion ist legitim
Die Präambel macht bei den Konzilstexten keine Unterscheidung
zwischen unantastbaren, dogmatischen und zur Diskussion stehenden pastoralen Inhalten.
Sie enthalte „Lehrprinzipien
und Interpretationskriterien der katholischen Lehre“ – zitiert Mons. Fellay die heutige Medienmitteilung
des vatikanischen Pressesaales.
Der Text erlaube eine „legitime Diskussion“ über bestimmte Formulierungen
in den Konzilstexten.
„Das ist es – nicht mehr und nicht weniger“, kommentierte Mons. Fellay.
Derzeit
sei es noch zu früh, um über eine mögliche kanonische Anerkennung zu reden.
Nicht außerhalb der Kirche
Bischof Fellay berichtet auch von einem Gespräch aus dem Jahr 2005 mit dem damaligen Präsidenten der
Kommission ‘Ecclesia Dei’, Kardinal Dario Castrillon Hoyos.
Damals trug Mons. Fellay fünf Stunden lang
die Einwände der Piusbruderschaft gegen das Pastoralkonzil vor.
Der Kirchenfürst antwortete, daß er
nicht in allem einer Meinung mit dem Gesagten ist:
„Aber das, was Sie mir gesagt haben, schließt Sie
nicht aus der Kirche aus.“
Email-Adressen der Empfänger
165 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#166 Quanta Cura 14:42:42 | Mittwoch, 5. Oktober 2011
„Die Bruderschaft bekenne die Dogmen der Kirche“ Leider tut die Lefebvre-Bruderschaft gerade dies nicht.
Sie bekennt nicht die Dogmen der Kirche, sondern nur einige von ihnen, seien es auch die meisten. Sie
leugnet das Heilsdogma und glaubt, Hinduisten und Juden könnten in den Himmel gelangen. Das ist radikale
Häresie. Niemand, der nicht getauft und als Glied der Kirche stirbt, findet Rettung. heilsdogma.blogspot.com
– Die Lefebvristen sind nicht bereit, mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis des Glaubens an die alleinseligmachende
Kirche abzulegen. Sie halten zwar an der „Parole“ fest: „außerhalb der Kirche gibt es kein Heil“, aber
nur mit dem Zusatz, dass sie etwas ganz anderes zum Inhalt habe als es scheine. Lefebvre selbst hat nicht
geglaubt, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. So glauben seine Nachfolger ebenfalls nicht daran.
#165 piophil 10:34:57 | Dienstag, 20. September 2011
Einige Gründe gegen die Annahme eines kanon. Status’ unter dem modernist. Rom: –: Der Papst und der weitaus größte Teil der Kurie stehen offensichtl. nach wie vor unbeirrt zu dem sog. Konzil und dem von ihm ausgehenden antikath. Geist. –: Es ist eine Illusion zu meinen, man könne sich einer Gewalt unterstellen und bliebe dennoch unbeeinflußt von den Prinzipien, die diese Gewalt realisieren will. In diesem Fall also den Prinzipien des Modernismus. –: Das Schicksal der Petrusbruderschaft, die bekanntl. vor elf Jahren von Kard. Hoyos gemaßregelt und auf die konziliare Linie gebracht wurde, ist sehr wahrscheinlich als Warnung an die Priesterbruderschaft St. Pius vor diesem Weg (der Unterstellung unter das modernist. Rom) zu verstehen. –: Der Papst kann nicht, selbst wenn er wollte, auf das Recht verzichten, bei einer zukünftig notwendig werdenden Bischofsweihe für die Bruderschaft, frei über den auszuwählenden Kandidaten zu entscheiden. Und welcher Gesinnung dieser Kandidat dann wäre, das versteht sich wohl von selbst. Damit wäre das Schicksal der Priesterbruderschaft St. Pius besiegelt.
Ob die Pius-Bruderschaft die doktrinelle Präambel akzeptiert und tatsächlich auf die offenbar glaubensdogmatisch begründete Forderung verzichtet, dass die Bundesrepublik Deutschland zu einer katholischen Monarchie werde?
„Bischof Fellay berichtet auch von einem Gespräch aus dem Jahr 2005 mit dem damaligen Präsidenten der
Kommission ‘Ecclesia Dei’, Kardinal Dario Castrillon Hoyos. Damals trug Mons. Fellay fünf Stunden lang
die Einwände der Piusbruderschaft gegen das Pastoralkonzil vor. Der Kirchenfürst antwortete, daß er
nicht in allem einer Meinung mit dem Gesagten ist: „Aber das, was Sie mir gesagt haben, schließt Sie
nicht aus der Kirche aus.““ Damit verrät Bischof Fellay seine irrige Annahme, daß die Konzilssekte die
römisch-katholische Kirche ist. Eine Annahme, widersprechend und entgegengesetzt des Gründers der Priesterbruderschaft
und des Bischofs, der ihn geweiht hat. Während Lefebvre unverkennbar unterschied zwischen der Konzils“kirche“
und der römisch-katholischen Kirche, der einzig wahren Kirche Christi: „Hier haben wir das Drama der
BESETZUNG der streitenden Kirche durch eine FREMDE MACHT direkt vor Augen: Im Namen der katholischen Kirche
wird Katholiken befohlen, sich der konziliaren Kirche zu unterwerfen…“ Dann ging’s bei diesen „Einwänden“
auch nicht um die Einwände des Erzbischofs Lefebvre gegen das Konzil, der sagte: „In Rom schließen sie
verstockt die Augen vor den durch das Konzil verursachten Katastrophen. Und sie wollen, daß auch wir
uns dieser Richtung anschließen.“
#162 Gotthard 22:03:22 | Samstag, 17. September 2011
@sinah, das Verstehen von Texten will gelernt sein! der pius-verein meint in der Tat, dass in allen Pius-Vereins-Häusern
für einen guten Ausgang der Gespräche gebetet werde.
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland freut sich sehr über das väterliche Entgegenkommen
des Papstes und betet in allen ihren Kirchen für eine guten Ausgang der Gespräche.“ Nicht alle beten
mit! Fsspx-Webseite: „Sehen Sie hier einen kurzen Ausschnitt aus dem gestrigen Fernsehgottesdienst. Er
kommt aus der katholischen Kirche von Kirchschlag. Blumen in den Haaren, Gospel singend und klatschend
stehen die Sänger vor dem ehemaligen Opferaltar, auf dem der Priester früher einmal die heiligste Handlung
der Kirche vollzog: das Messopfer. Es sind dies kurze aber eindeutige Bilder von der neuen Art, sich selbst
und den lieben Gott zu feiern. Das heilige, Ehrfurcht gebietende Messopfer aller Zeiten ist mittlerweile
seit vierzig Jahren aus allen Gotteshäusern verdrängt. Statt dessen feiert man in gutmenschlicher Fröhlichkeit,
dass Gott alle lieb hat.“ Auch hier „väterliches Entgegenkommen“, wo doch der Papst die Pflicht hätte,
solches augenblicklich strengstens zu verbieten?
@MC, zu Ihrer Frage (#148): . Natürlich gibt es auch dazu Bücher im Verlag Anton Schmid / Pro Fide Catholica,
Durach!! . Hier die wichtigsten: . 1. Maurice Pinay (Joaquin Sáenz y Arriaga u.a.), Verschwörung gegen
die Kirche . 2. (Les amis du Christ Roi / Christkönigsfreunde), Verfinsterung der Kirche . 3. Mary Ball
Martínez, Die Unterminierung der Katholischen Kirche . 4. Johannes Rothkranz, Vorsicht – Wölfe im Schafspelz!
… und Fatima hat doch Recht behalten! Danke liebe Jungfrau, Gottesmutter und Miterlöserin Maria! Wie
grausam hat sich Deine Ansprache erfüllt! Millionen Seelen wurden Opfer Satan, weil die sogenannten Priester
nur Mietlinge waren statt dem Kreuz Jesu Christi zu folgen, statt dieses Kreuz selber zu tragen, statt
die Opfermesse zu zelebrieren sich dem Tanz um das golden Kalb hingegeben…
@Brandenburgis Montini hat keine Fehlentscheidungen getroffen! Er hat immer den Erwartungen seiner Auftraggeber
entsprochen, außer vielleicht da, wo er davon gesprochen hat, der Rauch Satans sei in die Kirche eingedrungen.
@r.r Noch ist wohl nichts entschieden. Und es würde auch nur eine begrenzte Anzahl der Priester mit in
den Untergang gehen. Das Maximale was Ratzinger erreichen kann ist eine erneute Spaltung und ein erneuter
Raub der Baulichkeiten.
#136 – ja, so ist es! erst der verrat durch das apostatische II-Vat. Konzil, jetzt die Kreuzigung Jesu
Christi durch die FSSPX! >>Wenn der Menschsohn zurückkehrt, wird Er dann noch Glauben finden?<< so die
bibel – heute können wir unumwunden gestehen: NEIN. Es ist gut, dass die kleine recht(!)gläubige Kirche
Jesu Christi im Untergrund ist und lebt, wich nicht dem Zeitgeist deren Anhängern und duckmäusern ergibt!
@Anaritha Doppelgänger hin, Doppelgänger her. . Fakt ist, dass spätestens seit der Wahl Pacellis zum
„Papst“ Halacha-Jüdlinge und Freimaurer im Vatikan das Heft in der Hand haben, sprich die jeweiligen
Oberhäupter keine Päpste mehr sind!!!
#146 Anaritha 11:24:35 | Freitag, 16. September 2011
#137 Konsequent katholisch >Lefebvre im Dezember 1974: „Es gibt keinen Doppelgänger; Paul VI. und kein
anderer ist für all die Übel verantwortlich“< Hier irrte Lefebvre. Es gab einen Doppelgänger. Bild-
und Stimmvergleiche belegen dies. Dennoch war der echte Papst für die meisten Fehlentscheidungen selbst
verantwortlich, nach Aussagen aus dem Vatikan war er jedoch unter Drogen gesetzt.
#145 Brandenburgis 10:45:13 | Freitag, 16. September 2011
Den Sedis schwimmen die Felle davon?? Im Gegenteil: Das totale Desaster der FSSPX kommt ans Licht und wird zu einer Art Explosion führen. Die Sedis sitzen auf dem Trockenen und könnten sich die Hände reiben, wenn sie schadenfroh wären, was sie gewiß nicht sind.
Konsequent katholisch #139 Nein, nein, ich habe lediglich festgestellt. Für mich persönlich bedeutet
der Verlagsort Dubach nur, dass ich das Buch nicht lesen werde. Jetzt sowieso nicht mehr, wo man zu merken
beginnt, dass den Sedis die Felle davon schwimmen.
@Brandenburgis Die Piusbrüder hätten eigentlich wissen müssen, dass auch ein zweifelhafter Papst nicht
Papst sein kann, und daraus die Konsequenz ziehen müssen, sich von „Paul VI.“ und seinen „Nachfolgern“
zu trennen.
@Brandenburgis Wovon man heute in der PBSPX nichts mehr wissen will, sind die massiven Zweifel, die Lefebvre
noch an der Gültigkeit des Pontifikats „Paul VI.“ hatte (Lefebvre im Dezember 1974: „Es gibt keinen Doppelgänger;
Paul VI. und kein anderer ist für all die Übel verantwortlich, unter denen wir heute in der Kirche zu
leiden haben, und übrigens ist er nicht der Papst!“ Zeuge: Abbé Guépin; vgl. Die Verfinsterung der
Kirche, Durach 2004, 234) . oder die Tatsache, dass er zwischen 1988 und 1991 – seinem Todesjahr – nach
der Lektüre des Werks „Le problème de l’heure présente“ (Das Problem der Gegenwart) von Msgr. Delassus
gestanden hat: „Hätte ich das früher gelesen, so hätte ich meinen Kampf anders geführt. Mein Werk
ist im Eimer!“ (vgl. Die Verfinsterung der Kirche, 199 Anm. 205)
#137 Brandenburgis 08:46:59 | Freitag, 16. September 2011
Erzbischof Lefebvre hat lediglich vorbereitet, was Bf. Fellay jetzt praktiziert. Ich fordere alle traditionstreuen Priester auf, die FSSPX zu verlassen. Schlimm genug, daß sie so lange bei dem Verein geblieben sind.
#134 – ich verweise auf das Buch „Sie haben IHN entthront“ die Spaltung der FSSPX steht und fällt mit
der Ablehnung oder Akzeptanz dieser häretisch-apostatischen Präambel!
#135 Winona 08:13:43 | Freitag, 16. September 2011
#132 @Sinah >>>Dann erkennen Sie, wie Erzbischof die jetzige Lage gesehen hätte.>>> . Erzbischof Lefebvre
hat die jetzige katastrophale Lage bereits vor knapp 40 Jahren klar erkannt. Wie Sie bereits schrieben,
ist dies auch in all seinen Schriften offensichtlich. Die heutige FSSPX- Führung handelt bzgl. der Gespräche
mit Rom und dem daraus resultierenden Kuhhandel m. E. vollkommen entgegen den Überzeugungen des Erzbischofs.
Er würde wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, das muss man wohl leider dazu sagen.
# 71 Romulus „Erzbischof Lefebvre war ein Hitzkopf und zunehmend verbittert.“ Ich kenne keinen erhitzten
Hitzkopf mit Namen Marcel Lefebvre. Noch weniger einen verbitterten. Schlamperei in der Kirche? In der
Konzilssekte meinen Sie wohl? „Seinen Einfluß vergrößert man, in dem man INNERHALB der Kirche wirkt,
nicht irgendwo am Rande.“ Sie kennen sich mit den Instruktionen von Lefebvre noch nicht so recht aus?
Lesen Sie seine Bücher. Hier sagt er klar, was man z.B. von dem Blödsinn des Wirkens „am Rande“- „außerhalb“
zu halten hat. „Diese Chance besteht JETZT für die FSSPX und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft.“
Sie besteht dann, wenn GOTT sie will. Dieser Frage ist die Fsspx nicht nachgegangen, deswegen geht es
schief! Sie wollte selbst handelt und das bedeutet ein Vorgreifen Gottes. Das Warten langweilte sie. „Mit
Sicherheit hätte der Erzbischof dies auch so gesehen…“ Nocheinmal: Lesen Sie in Sorgfalt seine Abhandlungen
und Artikel – zusammenhängend! Dann erkennen Sie, wie Erzbischof die jetzige Lage gesehen hätte.
@Konsequent katholisch Ist alles bekannt. Erheiternd ist es doch, dass nun eine „legitime Diskussion“
zugelassen werden soll, als Zugeständnis wohlgemerkt. Das ist ja wie Fürstenwillkür im 17.Jahrhundert
und zugeben tun sies auch noch.
@AMG Das ist ja gerade das Ablenkungsmanöver, dem übrigens auch EB Marcel Lefebvre Vorschub geleistet
hat: Von den wirklich brisanten Stellen (z.B. DH 9, wo die Lehre des V2 über die [externe] „Religionsfreiheit“
als geoffenbart und daher von alle Christen zu glauben ausgegeben wird) in den Konzilstexten soll abgelenkt
werden, um so zu vertuschen, dass man nun das genaue Gegenteil von dem lehrt, was die Päpste vor „Pius
XII.“ gelehrt haben. Immerhin wird auch von den Theologen der Konzilssekte mittlerweile offen zugegeben
(s. Artikel „Quanta cura“ in der 3. Aufl. des LThk!), dass DH einen nicht auflösbaren Widerspruch zur
Enzyklika Quanta cura von Pius IX. darstellt.
Konsequent katholisch: <Mal wieder viel Lärm um nichts bzw. viel heiße Luft produziert, ohne dass der
katholische Glaube davon profitiert!!!> . Trifft zu.
@r.ruhrgebietler …Der Text erlaube eine „legitime Diskussion“ über bestimmte Formulierungen in den
Konzilstexten… Ja, weil die legitime Diskussion von Rom ja bisher verboten worden war. Soviel zum Thema
„legitime Diskussion“.
#126 r.ruhrgebietler 19:27:03 | Donnerstag, 15. September 2011
#125 – genau! die trid. Liturgie wird weiterhin nicht von allen Klerikern der rkK zelebriert! Gott wird weiterhin beleidigt durch die sakrilegische nom
Mal wieder viel Lärm um nichts bzw. viel heiße Luft produziert, ohne dass der katholische Glaube davon
profitiert!!! . So lange nicht die Irrlehren des 2. Vatikanum, wie sie beispielsweise in DH, NA und GS
zu finden sind, Gegenstand des Dialogs mit dem apostatisch-schismatischen Vatikan ist, bleibt alles vergebliche
Liebesmüh und wird den Katholiken Sand in die Augen gestreut!!!
#124 Brandenburgis 16:10:06 | Donnerstag, 15. September 2011
Lingen, und weiter, was hat das zu bedeuten? Warum teilen Sie uns das alles mit? Wandern Sie nach USA aus und unterstellen Sie sich Bischof Sanborn! Einen besseren Rat kann Ihnen kein Mensch auf der ganzen weiten Welt geben.
#123 Pater Lingen 16:02:08 | Donnerstag, 15. September 2011
Die „Lehren des II. Vatikanischen Konzils“ sind „unfehlbar“ und „kraft göttlichen und katholischen Glaubens
zu glauben“ (Thomas Schüller, „Gutachten“ gegen Pater Lingen, 17.08.2011). Ich wurde vom Gericht verpflichtet,
mich diesem „Gutachten“ vollumfänglich und bedingungslos zu unterwerfen. Dazu gehört übrigens auch,
dass ich annehmen muss, gar kein V2-Diplom zu besitzen (ausgestellt von der V2-Gruppe Chur, 30.06.1995,
Prädikat „sehr gut“).
#122 monens 14:32:47 | Donnerstag, 15. September 2011
S.E. Hoyos 2005 zu S.E. Fellay; „ Aber das, was Sie mir gesagt haben, schließt Sie nicht aus der Kirche
aus. „ Völlig deckungsgleich mit dem Schreiben S.E. Cassidy aus dem Jahre 1994; „ Die Situation der Mitglieder
dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen Kirche. Die Bruderschaft ist nicht
eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität in der in dem Direktorium gebrauchten Bedeutung „ www.razyboard.com/…07699-5821697-0.html
folgerichtig auch die zentrale Aussage auf der gestrigen Pressekonferenz des Vaticans; „ wobei gleichzeitig
das Studium und die theologische Klärung einzelner Ausdrücke oder Formulierungen, die in den Dokumenten
des II. Vatikanischen Konzils und im nachfolgenden Lehramt gegenwärtig sind, einer berechtigten Diskussion
überlassen werden „ www.razyboard.com/…07887-5832582-0.html Kardinal Ratzinger 1988; „ Das Zweite Vatikanische
Konzil behandelt man nicht als Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als Ende der Tradition
und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert
hat und sich bewußt in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; „ www.razyboard.com/…07699-5821707-0.html
Nicht mehr allzu lange wird der Hund zukucken, wie der Schwanz mit dem Hund wedelt. Zappzarapp und wenn
die Zweitmeinung keine dogmatischen Prämbeln, also kleine Daumenschrauben, mag, wird das Fressi künftig
nicht mehr so üppig sein.
#120 Noricum 11:12:04 | Donnerstag, 15. September 2011
@Botschafter Ist doch egal, laß sie reden. Sedisvakantisten und Post-VII Katholiken haben beide ein Recht
auf freie Meinungsäußerung, ist doch alles Ansichtssache. Ernst nehmen kann man den Papst und vieles,
vieles andere im katholischen Bereich jedenfalls nicht, das ist meine persönliche Sicht sowie ich Weihrauch
und die tridentinische Messe schön (egal ob bei der FSSPX oder bei sedisvakanten Gruppen) und die neue
Liturgie nicht nur im kulturidealistischen Sinn unschön finde.
#119 Botschafter 10:47:32 | Donnerstag, 15. September 2011
Zitat Rita: „Die „Hermeneutik der Kontinuität“ ist eine der vielen Lügen Ratzingers, mit der der Orwell-Papst
die Katholiken einer Gehirnwäsche unterziehen und glauben machen will, das schwarz weiß und weiß schwarz
ist.“ Nur Sedisvakantisten reden so über den Hl.Vater! ER ist der BOSS – nicht ihr! – Dann bleibt doch
in eurer verdammten Sekte!!!!!!!!!!!
#118 Nephtali 10:42:01 | Donnerstag, 15. September 2011
#116 Stimme Ihnen voll zu, geehrte(r) santa rita! Sie sehen sehr richtig: Lange war es schon erkennbar,
daß diese „Hermeneutik der Kontinuität“ – der Schachzug und die Listanwendung von Ratzinger sein wird.
Die Anerkennung der Fsspx ist in vollem Gange! Es bedeutet das Ende der Bemühungen des Erzbischofs, von
denen sie sich zwar weihen ließen, jetzt aber seinen Kurs verlassen als arrogante Besserwisser. Sie bestätigten
damit vor aller Welt: Erzbischof hatte Unrecht, er war im Irrtum. Richtig!: „Die „Hermeneutik der Kontinuität“
ist eine der vielen Lügen Ratzingers, mit der der Orwell-Papst die Katholiken einer Gehirnwäsche unterziehen
und glauben machen will, das schwarz weiß und weiß schwarz ist“ und wie Bischof Williamson sagt, daß
2 x 2 auch fünf sein kann. Die Tragik liegt darin, man könnte sagen die Unverschämtheit, daß man ohne
weiteres auf eine Zahl treubleibender Priester verzichtet, jene Priester, die jahrelang ihren Dienst in
Liebe und Treue durchführten, und die diesen Weg nicht mitgehen werden.
#117 Sycamore 10:39:49 | Donnerstag, 15. September 2011
@Ach, Rita non santa (#116) Sie randalieren. 1) Daß die „Hermeneutik der Kontinuität“ von Joseph Ratzinger
erfunden worden sei, ist Ihr Märchen. So wurden kirchliche Texte und Entscheidungen in der Kirche immer
gesehen und gedeutet. Daß sie „eine Lüge Ratzingers“ sei, entspricht nur Ihrer Paranoia. Nur die Gegensätzlichkeit
zwischen einer „Hermeneutik der Kontinuität“ und einer „Hermeneutik des Bruchs“ bei der Interpretation
des II. Vaticanum ist – celà va sans dire – postkonziliarer Ursprung. Wir müssen Benedikt XVI. außerordentlich
dankbar sein, daß er die reformatorischen Kontinuität in der apostolischen und kirchlichen Tradition
so kraftvoll herausgestellt hat and so beharrlich, Schritt für Schritt, in der Kirche durchsetzt. 2)
Die Pius-Bruderschaft könnte, wenn sie das päpstliche Angebot annimmt, viel effektiver für Ihre Ziele
aus dem Inneren der Kirche streiten als von außerhalb. Durch ihre kanonische Eingliederung in der Kirche
werden ihre Motive im nachhinein als legitim und richtig anerkannt. 3) Was Sie genauso plakativ wie falsch
in ‘68 Manier als „antikonziliaren Widerstand“ nennen, ist in dem Maßen irreführend, als er keine Unterscheidung
zwischen dem, was in den Konzilsdokumenten der theologischen Tradition entspricht, und dem, was dieser
Tradition zu widersprechen scheint, erlaubt. 4) Keine Hysterie und keine Paranoia, Rita! Sie sind schlechte
Beraterinnen, und spiegeln einen krankhaften Zustand des Geistes wieder, wie Foucault anmerkt.
#116 santa rita 09:23:11 | Donnerstag, 15. September 2011
Zum möglichen Inhalt der „doktrinellen Präambel“: Aus Ratzingers Sicht würde es das Ende der Priesterbruderschaft
bedeuten, wenn diese die von ihm erfundene „Hermeneutik der Kontinuität“ anerkennt. Dann wäre der antikonziliare
Widerstand von Anfang an Makulatur gewesen, hätte quasi auf einem Irrtum beruht. Durch eine entsprechende
Anerkennung würde die Bruderschaft ihr eigenes Legitimationsfundament sprengen. Es ist also wahrscheinlich,
dass die Bruderschaft etwas in diese Richtung anerkennen soll. Die „Hermeneutik der Kontinuität“ ist
eine der vielen Lügen Ratzingers, mit der der Orwell-Papst die Katholiken einer Gehirnwäsche unterziehen
und glauben machen will, das schwarz weiß und weiß schwarz ist.
#114 Inglorious Bass 04:22:08 | Donnerstag, 15. September 2011
Schon bemerkenswert welche Mühe man sich gibt verlorene Schäfchen zurückzuholen während man andere im Regen stehen lässt. Ich hoffe die Wiedereingliederung der Piusbrüder geht noch vor dem Papstbesuch über die Bühne das man nur nicht vergisst für was dieser Papst eigentlich steht…einen gewaltigen Rechtsruck.
@Atzmon Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Lieber Freund, es wird zeit für Dich.
Die Clarisse erreichst Du heute nicht mehr, sie schläft bereits selig dahin. Also schlaf schön: GUTE
NAChT
#107 Atzmon 02:38:21 | Donnerstag, 15. September 2011
Alles vorbei. Es war einmal. Klärchen, wenn du rechtschaffend seiest, Du könntest meine Muter sein, überdies kenne ich ausschließlich einen Kommilitonen Küngs, einen Religionslehrer, den bürgerlichen Namen verschweige ich, was ich jedoch offenbare ist Achtung, respekt und -ja- Demut.
Ich glaube, Hans Küng ist noch im Besitze dieser Geistesschärfe. – Das Plusquamperfekt dürfte da wohl
unangebracht sein … . Und darüber hinaus ist mir bei ihm, den persönlich zu kennen ich den Vorzug
genieße, noch nicht aufgefallen, daß er dem Fürsten dieser Welt geopfert hätte …
#105 Atzmon 00:59:45 | Donnerstag, 15. September 2011
#104 Küng hatte Geistesschärfe und Intelligenz. Auch wenn er diese einem Fürsten als Opfer darbrachte, der mir Christus nichts gemein hate, so nötigt mir das Respekt ab. give me one küng for 1000 Meisners
#104 Botschafter 00:55:05 | Donnerstag, 15. September 2011
Schön wäre dann auch, wenn die Hasstiraden gegen den Hl.Vater und seinen Vorgänger enden würden. Vorallem JP.2. wird im Tradikreisen regelrecht zerschossen. Sollen sie lieber endlich Theologen wie Küng und Co. aus dem Verkehr ziehen. Ja Küng muss endlich EXKOMMUNIZIERT werden!!!! Auch müssen die Freimaurer endlich auf ein öffentliches schwarzes Brett gesetzt werden, denn von dort kommt die Fäulnis!
Nun laasen wir sie mal beraten, die Brüder. Immerhin zeugt es von Sorgfalt, einen Vertrag zu lesen, bevor
man ihn unterschreibt. . Wollen wir mal mit Horaz hoffen, daß nicht Berge kreißen, um Mäuse zu gebären
…
#100 Theolungus † 00:09:41 | Donnerstag, 15. September 2011
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner lobte unterdessen die Anstrengungen des Papstes um die Piusbruderschaft.
Benedikt XVI. habe sehr viel auf sich genommen, um die von Rom abgespaltene Gemeinschaft wieder „heimzuholen“,
sagte Meisner in Köln. Wenn aber die Piusbrüder „das Konzil nicht annehmen, müssen sie draußen vor
bleiben“. Also bleiben sie draußen!
Vatikan legt den Piusbrüdern Forderungskatalog vor – Radio Vatikan Die Verhandlungen zwischen Heiligem
Stuhl und der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. sind an einen kritischen Punkt gelangt.
Der Vatikan knüpft eine eventuelle Wiederaufnahme der Lefebvrianer in die katholische Kirche an klare
Bedingungen. Der Forderungskatalog wurde an diesem Mittwoch an der Glaubenskongregation dem Leiter der
Piusbruderschaft, Bernard Fellay, ausgehändigt. Das steht in einer Mitteilung des vatikanischen Presseamtes
von diesem Mittwoch. Acht Treffen hat es zwischen Vertretern der Piusbruderschaft und des Heiligen Stuhles
zwischen Oktober 2009 und April 2011 gegeben. Über die Inhalte wurde jeweils Stillschweigen vereinbart.
In der Mitteilung von diesem Mittwoch heißt es aber, die Gespräche hätten ihr Ziel erreicht, nämlich
„die wechselseitigen Positionen und Begründungen zu klären“. Es ging darum, „die grundlegenden lehramtlichen
Schwierigkeiten über umstrittene Themen“ zu vertiefen. Um welche Themen es sich handelt, bleibt in der
Mitteilung offen, ist aber Beobachtern aus zahlreichen Stellungnahmen u.a. der Piusbruderschaft selbst
klar. So geht es beispielsweise um die Gültigkeit der Messe nach den neuen Büchern oder die Anerkennung
der katholischen Lehre zu Ökumene und Religionsfreiheit.
#98 Romulus 00:00:31 | Donnerstag, 15. September 2011
@ Antonio Michele Ghislieri #73 Du schreibst: Rom muss sich bekehren, das ist im Grunde die Forderung.
Und von der k a n n und d a r f man nicht abrücken. –-- So und jetzt konkret: Wie genau stellst Du Dir
eine solche Bekehrung vor? Denn Worthülsen wie „Bekehrung Roms“ oder „Neurom“ bringen keinen Menschen
weiter. Predigten von verstorbenen Bischöfen und Erzbischöfen sind auch nur bedingt zu gebrauchen…
DAS haben die Verantwortlichen der FSSPX verstanden und der Papst auch. Und deswegen geht es jetzt endlich
vorwärts.
wickerl „…davon bin ich überzeugt, aber dass Bischof Fellay sich auf so einen Kompromiss einlässt, …
das ist die Frage.“ Einen Kompromiß ist er bereits eingegangen, weil er ohne den Glauben zu fordern,
Gespräche begonnen hat. Eine Einigung wollen mit Rom bedeutet, Kompromiß schließen MÜSSEN. Es bedeutet,
die Apostasie unterstützen! Jetzt erst greift die reale Exkommunikation! Denn Apostasie öffentlich begünstigen
führt zu ihr! Es war ungeheuerlich, zuvor von einer nicht stattgefundenen Exkommunikation zu sprechen,
dann aber sich von Rom von dieser Schwerststrafe befreien zu lassen. Alle 4 Bischöfe haben erklärt,
daß diese Autoritäten Roms vom Geist des Modernismus zerfressen sind und so gegen die hl. Traditionen
handeln und sie deswegen „alle von diesen Autoritäten verhängten Strafen und Zensuren für null und
nichtig“ erachten. Diese Tat der Bischöfe der Priesterbruderschaft war schwerwiegend! Denn sie ist nichts
anderes als Abweisung und Verleugnung der Person von Marcel Lefebvre. Es ist Verwerfung seiner kath. Glaubensauffassung.
Denn was gab Kard.Ratzinger damals auf die Frage, ob Lefebvre wegen den Bischofsweihen oder wegen seiner
falschen Theologie exkommuniziert wurde, als Antwort? „Wegen beides“, antwortete der Kardinal!! Mit dieser
Rücknahme der Exkommunikation steht Lefebvre als Lügner und Glaubensfälscher da. Während er erkannte:
Wir können solchen Leuten nicht folgen wegen der schwerwiegenden Irrtümer. Lefebvre ist also Rom nicht
gefolgt wegen den schweren Irrtüme…
#88 cowboyhut † 23:24:31 | Mittwoch, 14. September 2011
Am besten sollen doch die Piusianer ihre eigene Kirche gründen. Millionen Katholiken werden sich nicht
dem Rechtsgläubigen Diktat von ein paar wenigen unverbesserlichen Frömmlern unterwerfen und diese werden
sich sicher nie der heutigen katholischen Kirche anschließen. Darum, macht doch Eueren eigenen Stall
auf mit noch mehr Weihrauch und bunten Teppichen, in die ihr Euch beim Murmel- Ritual eingehüllt habt.
Und mehrere Päpste ( gegenpäpste ) gab es doch auch schon mal, Euer Petersdom ist dann die Hinterhof
-Autogarage vom Bauer Huber aus Tradihausen.
<Der Text erlaube eine „legitime Diskussion“ über bestimmte Formulierungen in den Konzilstexten.> . Man
würde meinen, eine legitime Diskussion sei immer erlaubt. ☺
Gotthard Auch bei einer Enigung wird der „Pius-verein“ eine ganz spezielle Selbständigkeit behalten,
um fruchtbar in die Kirche hineinwirken zu können. Denn es geht letztlich darum, Leute wie Sie so zu
vergrätzen, damit sie dorthin gehen, wohin sie eigentlich schon lange gehören.
#45 santa rita „Es ist schon erstaunlich, in welche Lage sich die Bruderschaft von Rom hat bringen lassen.“
Sie liegen absolut richtig, santa rita GOTT vergelt’s! Man kann’s nicht oft genug wiederholen: „Während
Erzb. Lefebvre immer die Rückkehr Roms zur Tradition und die Beseitigung der Konzilsirrtümer verlangt
hat, befindet sich die Bruderschaft nun in der Situation einen von Rom vorgelegten Text anerkennen zu
müssen… Wenn dies geschieht, ist das Bollwerk des antikonziliaren Widerstandes und damit der Widerstand
selbst endgültig domestiziert und erledigt.“ So ist es! Ansteckungsgefahr! Msg. Lefebvre 9.9.1988, Econe:
„Man muß also aus diesem Milieu der Bischöfe hinausgehen, wenn man nicht seine Seele verlieren will.
DAS ABER GENÜGT NICHT, denn die Häresie hat sich in ROM eingenistet. Wenn die Bischöfe häretisch sind,
so nicht ohne den Einfluß von Rom. Wenn wir uns von diesen Leuten entfernen, so genau wie von Personen,
die AIDS haben. Man hat keine Lust, es sich zu holen. Nun aber haben sie das geistige AIDS, eine ansteckende
Krankheit. Will man seine Gesundheit erhalten, SO DARF MAN NICHT MIT IHNEN GEHEN.“
Romulus Sie werden mehr von Ihren Wünschen getrieben. Die Wirklichkeit ist wohl eine andere. Ihr Flügelgerede
ist ebenfalls ganz weit von der Wirklichkeit entfernt. Der Piusbruderschaft mag man eine Übervorsichtigkeit
vorwerfen können, aber die hat auch reale Gründe. Ansonsten warten Sie doch ab und ergießen Sie sich
nicht voreilig in allgemeinem Geschwätz.
KATHOLISCHER GLAUBE – VERTRAULICH? Bedingung Roms: Annahme der Präambel in Glaubensfragen. Heißt übersetzt:
Bekenntnis des Glaubens an die Dokumente des Konzils und die nachkonziliaren Reformen! „Der Text erlaube
eine „legitime Diskussion“ über bestimmte Formulierungen in den Konzilstexten.“ Dagegen Erzbischof Lefebvre:
„Je mehr man die Dokumente des II. Vatikanums analysiert und die Interpretation, die ihnen die Autoritäten
der Kirche gegeben haben, desto mehr wird man gewahr, daß es sich nicht nur um einige Irrtümer handelt,
den Ökumenismus, die Religionsfreiheit, die Kollegialität, einen gewissen Liberalismus, sondern geradezu
um eine Perversion des Geistes.“ Bedingungen von Rom? LEFEBVRE: „Bei einer Wiederaufnahme der Gespräche
mit Rom stelle ICH meine Bedingungen“ „ICH werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: „Sind Sie
einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta
Cura’ Pius’ IX., ‘Immortale Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius X., ‘Quas Primas’
Pius’ XI., ‘Humani generis’ Pius’ XII.? Sind SIE in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren
festen Aussagen? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres
HERRN JESUS CHRISTUS über die Gesellschaft? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es
unnütz zu reden…“
@Romulus … Seinen Einfluß vergrößert man, in dem man INNERHALB der Kirche wirkt, nicht irgendwo am
Rande. Diese Chance besteht JETZT für die FSSPX und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft…
Es geht um den Glauben und nicht um den Einfluss. Solange Rom den Glauben „innerhalb“ der Kirche verbietet
muss man „außerhalb“ bleiben. Beides in Anführungszeichen, Glaube ist freilich da wo der Glaube ist.
Rom muss sich bekehren, das ist im Grunde die Forderung. Und von der k a n n und d a r f man nicht abrücken.
#71 Romulus 22:56:32 | Mittwoch, 14. September 2011
@Sinah Erzbischof Lefebvre war ein Hitzkopf und zunehmend verbittert. Er hat in seiner Zeit gutes und
großes bewirkt. Z.B. war es gut, Bischöfe auch ohne Zustimmung Roms zu weihen. Das hat das Überleben
der Tradition gesichert. Trotzdem jetzt ist eine andere Zeit als die 70er und 80er Jahre. Mittlerweile
hat man auch in Rom eingesehen, dass es so mit der Schlamperei in der Kirche nicht weitergehen kann. Seinen
Einfluß vergrößert man, in dem man INNERHALB der Kirche wirkt, nicht irgendwo am Rande. Diese Chance
besteht JETZT für die FSSPX und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Mit Sicherheit hätte
der Erzbischof dies auch so gesehen und ich bin mir sicher, dass es ihm lieber gewesen wäre die Alte
Messe in ehrwürdigen Domen und Kirchen zu zelebrieren als auf Hinterhöfen und Pseudobarockkirchen. Diese
Chance hätte er ergriffen! Ständiges Wiederholen von irgendwelchen Predigtzitaten, die noch dazu aus
dem Zusammenhang gerissen sind, bringt keinen weiter.
#70 Unschuld 22:47:03 | Mittwoch, 14. September 2011
Liebe Mitchristen Hoffentlich finden die Piusbrüder wieder vollständig Aifnahme in der Römisch-Katholischen
Kirche. Viele Grüße Unschuld P.S.: Am Samstag in Berlin
Vatikan: Rom macht der Pius-Bruderschaft Angebot . Der Vatikan hat der abtrünnigen konservativen Bruderschaft
einen Forderungskatalog zukommen lassen. Dieser Katalog listet auf, was die Bruderschaft tun muss, um
wieder in den Schoss der Kirche zurückkehren zu dürfen. So verlangt der Vatikan etwa, dass die Pius-Bruderschaft
die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils aus den 60er-Jahren anerkennt. Die katholische Kirche hatte
sich darin für Religionsfreiheit und die Ökumene ausgesprochen. Nach Angaben des Vatikans wird eine
Antwort der Pius-Bruderschaft in einigen Monaten erwartet. . www.drs.ch/…e2dc0335330f3c7.html?s=in
#67 Sycamore 22:44:34 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Sinai (#43) Ihre Übersetzung eines Ihnen unbekannten Dokuments ist wahrlich eindrucksvoll. Interessant
bei vielen Beiträgen diesen Blick in die Vergangenheit, um sich der Gegenwart zu vergewissern. Die Gegenwart
eilt hingegen rasant vorbei und bestätigt immer wieder die Weisheit des Adenauer’schen „Was kümmert
mich mein Geschwätz von gestern?“