Kommentar
Bischöfe ohne Unterhosen
Natürlich ist die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht katholisch. Hat ja auch niemand behauptet. Wo aber waren die katholischen Hirten als letztes Wochenende der Wolf in ihre Herde einbrach? Ein Kommentar.
(kreuz.net) Wenn es um gesellschaftspolitische Zeitfragen geht, geben sich die Schweizer Bischöfe – frei nach Paulus: kompetent oder inkompetent – redselig. Sie sind mit ihren oft ungefragten Ratschlägen schnell zur Hand.

Die Bischöfe treffen sich mit iranischen Delegationen. Die Bischöfe sorgen sich um die brasilianischen Wasser. Die Bischöfe rufen zum Flüchtlingssabbat auf.

Die alten Herren der Bischofskonferenz waren – Bravo! – sogar gegen das am vorletzten Sonntag in der Schweiz anerkannte Homo-Konkubinat. Theoretisch wenigstens.

Denn praktisch haben sie sich tunlichst gehütet, dagegen etwas Konkretes zu unternehmen:

„Alles nun, was sie euch sagen, das tut und befolgt. Nach ihren Werken aber handelt nicht, denn sie reden zwar, handeln aber nicht“ – hat irgendein Extremist einmal von sich gegeben.

Die Schweizer Bischöfe werden auch gegen das demnächst einzuführende Adoptionsrecht für Homo-Paare sein. Sie werden dazu eine Presseerklärung verfassen und diese beim nächsten Ad-Limina-Besuch wie kleine Musterschüler stolz nach Rom tragen.

Kirchen- und papsttreu bis in den Tod.

Wo waren die Schweizer Bischöfe während des erschreckenden Auftritts von Homo-Ideologen in Luzern am letzten Sonntag? Sie waren nicht abwesend. Sie waren dort.

Die Schweizer Bischöfe beteiligten sich am greulichen Homo-Spektakel, indem sie dem üblen Schauspiel eine katholische Kirche zur Verfügung stellten.

Dort gaben sie reuelosen Homo-Ideologen Gelegenheit, die gleichgeschlechtliche Unzucht, die dem Herrn ein Greuel ist, religiös zu verbrämen und zu legitimieren.

Wenn ein solches Schauspiel in einer katholischen Kirche vor dem Angesicht Gottes möglich ist: Warum sind die Bischöfe dann gegen das Homo-Konkubinat?

Warum bekommen kirchenfeindliche Homo-Ideologen ein katholisches Gotteshaus, um es zu einem billigen Marktplatz der Sünde zu machen, während Priester – zugegeben: keine katholischen – mit ihren Gläubigen auf der Straße stehen?

Auf welcher Seite stehen die Schweizer Bischöfe?

Die Bischöfe – allen voran Bischof Kurt Koch von Basel – haben im Vorfeld dieser Abscheulichkeit geschwiegen. Sie haben während des Spektakels geschwiegen. Sie schweigen immer noch. Sie schweigen betreten.

Aber ihre Taten schreien zum Himmel.

Einfache Gläubige – oder waren es Ungläubige? – wurden aktiv. Sie versammelten sich im Angesicht der militanten Homos. Sie standen unter der Leitung von Priestern – zugegeben: keine katholischen (wo waren die katholischen?).

Wofür steht das Wort „katholisch“? Vielleicht für die politische Großwetterlage, nach der die offiziellen Katholiken ihren offiziellen katholischen Glauben ausrichten?

Ist „katholisch“ ein Begriff der Meteorologie?

Oder bedeutet „katholisch“, daß man ein doppeltes Spiel treibt? Etwas behauptet und gleichzeitig das Gegenteil tut.

Ist „katholisch“ synonym mit „doppelzüngig“, „verlogen“, „unehrlich“, „zweideutig“, „doppelbödig“?

Die Bischöfe haben den Homo-Wahnsinn von Luzern aktiv unterstützt, indem sie den Homo-Ideologen hochoffiziell eine Kirche zur Verfügung stellten.

Daß man der Priesterbruderschaft St. Pius X. – die zugegebenermaßen nicht katholisch ist – keine Kirche gibt, versteht sogar ein neugeborenes Kalb.

Aber wie ist das mit Homo-Ideologen, die ihre Todsünde auf der Straße feiern?

In Spanien demonstrierten gleichzeitig über eine Million Menschen gegen die Einführung des Homo-Konkubinats. Allen voran zahlreiche Bischöfe, sogar ein Kardinal.

Sind diese Bischöfe „katholisch“ oder würden sie sich in der Schweiz zusammen mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. – die zum Glück, das heißt, zugegebenermaßen nicht katholisch ist – auf die Straße stellen?

Man wolle mit einem eventuellen Widerstand keinen „Aufschrei in der Bevölkerung“ provozieren, erklärte der Generalvikar des Bistums Basel, Pater Roland Trauffer OP, kleinlaut.

Hören Sie gut hin, Herr Generalvikar: Das hier ist ein Aufschrei. Fürchten Sie sich davor?

Niemand hat Euch gezwungen, Bischöfe oder Generalvikare zu werden. Ihr habt alle dazu freiwillig ja gesagt. Wer Angst hat – „Schiß“ sagen die Schweizer – taugt nicht für eine solche Aufgabe.

Wo steckt ihr, Schweizer Bischöfe?

„Wir vernahmen deinen Schritt im Garten. Da fürchteten wir uns, weil wir nackt sind und verbargen uns.“
      
44 Lesermeinungen
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#44   Athanasius   02:15:11 | Sonntag, 26. Juni 2005
Versäuerte Menschen, wenig Humor, noch weniger Humorverständis?
Wenigstens wird in dem Artikel mehrfach betont, das die Piussekte nicht katholisch ist.
Das ist auch gut so, damit nicht Gläubige der wahren Kirche Christi von den Schismatikern in diese Sekte und damit in ihr Verderben gelockt werden.
Ist ja gut, dass der Vatikan zumindest den Gläubigen zugesteht in diese „Sekte“ die hl. Messe beizuwohnen (1999).
Wer wirklich sektarisch ist, zeichnet sich deutlich ab.
Es ist nicht die FSSPX.
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#43   Camellus   02:05:26 | Samstag, 25. Juni 2005
„katholisch“
Das Wort „katholisch“ kommt von griechisch καθολικος (katholikos) und bedeutet das Ganze betreffend, allgemeingültig.
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#42   Irenäus   19:56:00 | Freitag, 24. Juni 2005
@stimme der „vernunft“
Da bin ich ja heilfroh, daß wir den aparten Benedikt XVI haben, der diesen Schwachsinn nicht glaubt.
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#41   stimme der vernunft †   10:05:13 | Freitag, 24. Juni 2005
Piussekte
Wenigstens wird in dem Artikel mehrfach betont, das die Piussekte nicht katholisch ist.
Das ist auch gut so, damit nicht Gläubige der wahren Kirche Christi von den Schismatikern in diese Sekte und damit in ihr Verderben gelockt werden.
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#40   Sarto   17:58:04 | Donnerstag, 23. Juni 2005
Deo gratias!
Bei all diesen häßlichen Vorgängen in der Konzilskirche bin ich froh, dass ich bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. meinen Frieden und eine geistliche Heimat gefunden habe.
Der göttlichen Vorsehung sei unendlich gedankt für das Werk von Mgr. Lefebvre, durch das meiner Generation – ich bin 20 Jahre alt – der Weg zum ewigen Heil, fernab von allem unnatürlichen Wissenschaftsdünkel, gewiesen wurde. Mag kommen was wolle. Kindliche Gelassenheit, treues Ausharren im Gebet und Opfer werden uns retten, und wenn ein Papst zehnmal den Koran küsst.
Kardinal Gagnon hat einmal gesagt: „Ich habe eine unendliche Achtung vor Monseigneur Lefebvre: Er überlegt, holt Rat ein, betet; dann handelt er, und wenn die ganze Welt auf dem Kopf steht.“
Gott sei gedankt für den Athanasius der Neuzeit!
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#39   Benedikt   17:38:37 | Donnerstag, 23. Juni 2005
@ Laurentius2
Lang lebe der katholische Pfingstmontag!!
Auf das er niemals profanen Sparzwängen zum Opfer falle!
Wohl tobet um die Mauern
der Sturm in wilder Wut,
das Haus wirds überdauern
auf festen Grund es ruht!
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#38   Marcel   09:58:52 | Donnerstag, 23. Juni 2005
Ihr Wort, Laurentius, zur FSSPX, in Gottes Ohr
Leider wird es die gehässigen Verfolger der Tradition in der Kirche nicht von ihrem Tun abhalten.
Wem das schon hart vorkommt, was sowohl modernistische als auch besonders papalistische Nachkonzils-Katholiken in Internet-Foren gegen die mit der Tradition verbunden Katholiken schreiben, der sollte mit den vielen Betroffenen FSSPX-Kirchgängern reden.
Da passieren jeden Tag häßlichste Dinge. Wie von den Nachkonzils-Katholiken inkl. -Priestern in aller Regel mit den FSSPX-Besuchern und natürlich den FSSPX-Angehörigen selber umgesprungen wird, in den Ortsgemeinden, auf den Ämtern, das paßt auf keine Kuhhaut mehr. Von wegen „Mobbing gibt es nur auf Arbeit“.
Man glaubt es nicht, wenn nicht selber erlebt oder aus erster Hand erzählt. Was Wunder, daß viele FSSPX-Meßbesucher, die im christlichen Kampfe unerfahren sind, entsprechend auf diesen Haß reagieren: sich in ein Schneckenhaus zurückziehen oder in Zukunft verhärtet bis verbittert mit den Angreifern (und jenen, die sie ihnen zugehörig wähnen) umspringen…
Der erst wieder erwähnte „Geist der Konzils“ offenbart sich uns traditionellen Katholiken täglich. An den Früchtern erkennt man den Ungeist.
Lernte ich nicht vom hl. Athanasius praktisch, wie es den wahren Katholiken bis ans Ende der Zeit ergeht, müßte ich meinen, wir wären unter Nero, mit der Ausnahme, daß er nun nicht satanischer Kaiser sei, sondern Kirchgänger oder Priester der Konzilskirche.
Ein Riesenpotential für Aufopferung!
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#37   Laurentius2   08:51:55 | Donnerstag, 23. Juni 2005
Warum dieser Dauerstreit ?
Ständig diese selbsternannten Bannfluchschleuderer wider die Pius-Priester. Warum immer dieser unnötige Streit im glaubenstreuen Lager, cui bono ?
Der ehemalige Kardinal Ratzinger hat doch ausdrücklich erklärt, daß katholische Anhänger der liturgischen Tradition selbstverständlich ihre Sonntagspflicht erfüllen, wenn sie eine alte Messe bei diesen Priestern besuchen. Anders ist es zB mit einem „ökumenischen Gottesdienst“, wie er aber von deutschen Bischöfen oft so angeboten wird, daß die brav-katholischen Schäfchen gar nicht auf den Gedanken kommen, sie müßten bspw. am Pfingstmontag noch zusätzlich in die Messe gehen …
Reicht’s jetzt ?
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#36   Marcel   18:59:57 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Es ist 5 vor 12…
Es lohnt nicht, mit einem polit-kirchlichen 68er zu diskutieren: er hört, wie seine Fischerchöre auch, nicht auf jene, welche die kennen, die er nicht kennt, aber zu kennen vorgibt. Er kennt weder Luther noch Lefebvre; was denn sollte schon sein Vor-Urteil über beide enthalten können? Nur heiße Luft wie zur Mittagszeit diese Tage…
Er hört nicht auf jene, die sowohl Luther als auch Lefebvre kennen, beispielsweise, weil sie als ehemalige Lutheraner erst katholisch wurden und dann traditionell katholisch; und so verlief der Weg bei vielen, wie man sieht. Es gibt auch kleine Sauluse, die zu kleinen Paulusen werden. :-)
Beten kann und soll man natürlich für den blutroten Saulus. Das macht die FSSPX ja Gott sei Dank sehr regelmäßig: für alle beten, die noch nicht katholisch sind, weil erstere eben ganz und gar katholisch sind – und sonst nichts. Wodurch sie tatsächlich eine Sonderrolle in der Kirche einnehmen (nicht ausschließlich, aber besonders).
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#35   daffi   17:15:17 | Mittwoch, 22. Juni 2005
@highnoon
Solltest du nicht vielleicht nochmal darüber nachdenken, was du geschrieben hast?!?
Vielleicht hast du das kleine Detail übersehen, dass Martin Luther nicht die katholische Lehre vertrat.
Martin Luther verwirft das Papsttum und die katholische Lehre und hat zusätzlich disziplinäre Vergehen auf sich geladen. DAFÜR WURDE ER ZU RECHT EXKOMMUNIZIERT!
Erzbischof Levebfre vertrat immer die katholische Lehre und lehnte niemals das Papsttum ab. Er wurde nur wegen eines disziplinären „Vergehens“ exkommuniziert.
Also lesen, denken, schreiben…
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#34   highnoon †   16:59:58 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Reha
Wenn ein Bischof, der zuerst Rat einholt, dann lange nachdenkt, dann lange betet, so einer Entscheidung trifft, dann müssen die Gründe wohl sehr gravierend gewesen sein.
Wenn ein Mönch und Theologe genauso handelt, müssen die Gründe wohl gravierend gewesen sein. Damit wäre Dr. Martin Luther rehabilitiert.
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#33   Marcel   16:46:35 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Die Wahrheit ist ihnen unerträglich
Daffi & Athanasius bringen es auf den Punkt.
Weil die FSSPX die Kirche darstellt, wie sie es entsprechend der heiligen Überlieferung immer war (es gibt nie etwas Neues in der Kirche, nur Vertiefungen, besseres Verständnis, des abgeschlossenen „alten“ Geoffenbarten), ist sie dem nachkonziliaren Neuerungs-Rom unerträglich.
Übrigens ist die FSSPX weder schismatisch noch exkommuniziert. Siehe Bistumszeitungen, denen eine gerichtlich erwirkte Gegendarstellung aufgetragen wurde.
Und der Erzbischof und seine geweihten Bischöfe – sie sind genausowenig gültig exkommuniziert wie schon ihr Vorgänger, der Kirchenlehrer Athanasius. Siehe Fsspx-FAQ #25 www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=fragen&pa…
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#32   daffi   16:31:15 | Mittwoch, 22. Juni 2005
@Benedikt
RICHTIG!!!!
Und genau hierin sieht man ja, dass Rom die Bruderschaft nicht als abgespalten sieht. Denn sonst würde man Ihnen eben auch den Freiraum zugestehen, wie man es den Altkatholiken, den Orthodoxen, den Lutheranern, den Islamisten, den Budhisten, … tut.
Es ist etwas anderes, was Rom so handeln lässt.
Erzbischof Levebfre hat seinen Glauben nie geändert, er hat nach dem Konzil den selben kath. Glauben gelebt und die selbe kath. Lehre vertreten, wie zuvor.
Dadurch, dass seine Seminaristen die selbe Ausbildung wie zuvor erhielten (sie baten ihn ja darum), war er und sein Seminar ein Dorn in den Augen Roms und den anderen Bischöfen.
Rom sieht darin einen Spiegel, der ihnen Vorhält, wie sie eigentlich sein sollten, nicht für die Welt, sondern für Gott.
Natürlich sind die Priester der Bruderschaft auch nicht ohne Fehler, welche Priester waren das je (außer manche Heilige). Aber sie vertreten die katholische Lehre wie nur wenige in unserer Zeit.
Und dass auf die unerlaubte Weihe eines Bischofs die Exkommunikation stand, das wusste der Erzbischof sehr wohl, er war ja nicht dumm! Wenn ein Bischof, der zuerst Rat einholt, dann lange nachdenkt, dann lange betet, so einer Entscheidung trifft, dann müssen die Gründe wohl sehr gravierend gewesen sein.
Gäbe es denn heute noch die Tradition, wenn er die Bischöfe nicht geweiht hätte?
Wir würden hier und heute nicht darüber diskutieren, denn wir (meine Generation >25) hätten die Tradition niemals kennengelernt.
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#31   Athanasius   16:25:56 | Mittwoch, 22. Juni 2005
So ist es
Ihres sonstigen modernen Ansichten müssten die Bischöfe auch hier gelten lassen.
Zur Zeit des hl. Athanasius bekamen die Gnostiker auch die Kirchen der Arianisten und wahrscheinlich auch die Pelagianisten.
Aber wehe dem hl. Athanasius und dem hl. Servatius: die durften nicht rein!
Wie die Englische Katholiken sagten bei Cranmer’s Bloody Reform und seinem Book of Common Prayer: „Sie haben die Kathedralen, Kirchen und Gebäuden, wir die hl. Messe!“
Toleranz hat ja noch nie für die Wahrheit gegolten. Das ist bereits so seit 1789 und im Römerreich. (Wo ja auch alle Sekten und Kulten existieren durften, solange sie die Kaiser als Götter verehren würden, mit Ausnahme der Juden.)
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#30   Benedikt   15:47:14 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Keine Kirche?
Ich habe ja auch meine Probleme mit der FSSPX, aber wieso bekommen die laut Artikel keine Kirche zur Verfügung gestellt? Selbst wenn sie schismatisch sind, wo ist da heutzutage das Problem? Ihres sonstigen modernen Ansichten müssten die Bischöfe auch hier gelten lassen. Sogar Altkatholiken und Protestanten bekommen auf Anfrage eine katholische Kirche zur Verfügung gestellt und umgekehrt! Auch wenn die FSSPX sich von der Kirche abgespalten hat (hätte), so ist sie immer noch eine christliche Gemeinschaft, mit der man aus Brüderlichkeit so nicht umgehen darf.
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#29   Marcel   14:43:20 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Droiden, Trendoiden und der Märchenkaiser
Oder der Tradi meint, er müsse selber drauf rumreiten, daß das „konziliare Rom“ ja ach so Unrecht hat und irgendwie selber im Schisma ist, FSSPX aber nicht und man hält ja nun den Katholischen Glauben hoch wärend Rom und die Modernisten auf der ganzen Linie versagen und das mit dem Schisma stimmt ja auch nicht und Lefebvre ist ja ein Heiliger…
So ist es.
Man muß im Zusammenhang denken, auch wenn unpopulär. Betrachte man das V.II, die es durchpeitschten, den Widerstand, wie er abgewürgt wurde, usw. Die Arbeit der Freimaurer, 100 Jahre vor, während und nach V.II. Und den vor ~15 Jahren entdeckten Brief des Großlogenmeisters an Bugnini.
Betrachte man Marcel Lefebvre. Wer war er, was tat er vor dem V.II, nachher, warum wurde er zum hl. Athanasius, handelte er anders nachher als vorher, uam.?
Betrachte man seine Mutter. Hatte sie die unsichtbaren Stigmata? Hat sie ihrem Sohn im Bubenalter das prophezeit, was er später vollbrachte?
„Trendoid“ ist gut. Übernehme ich gerne. „Tradi“ nicht. Das klingt süßlich, was wir nicht sind. Die Tradition der Kirche, ihre heilige Überlieferung, ist keine Gegenscheitelpunkt zum Trendoidentum, sondern Basis der Kirche.
Rom wird das noch merken; ohne hl. Tradition geht es nicht, wie man jedes Kirchenjahr deutlicher sieht.
Nur die Unterhosen fehlen?
Nein, der Kirche neue Konzilskleider sind Schwefeldampf – sprach der Erzbischof und deutete auf die Betrüger mit der einen Hand und auf den entthronten Heiland mit der anderen.
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#28   Pelagius   13:11:03 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Pastores dabo vobis…
Lieber Laurentius,
ein kleines Mißverständnis hat sich eingeschlichen. Nicht ob man einem Bischof dafür „böse“ sein könne, daß er einen der drei (durchaus erweiterbaren) Punkte nicht ernst nimmt, wollte ich in Frage stellen, vielmehr: ob man es einem Gläubigen verübeln darf, der daran zweifelt, daß die drei Punkte von unseren aktuellen Hirten auch so gesehen werden.
Dazu meine bescheidene Ansicht: Obwohl Gott allein Herz und Nieren prüft, legen doch die Fakten Zeugnis davon ab, daß bei einigen der kirchlichen pastores nicht die Gottesfurcht und die brennende Sorge um das Heil der Seelen im Vordergrund steht, sondern das menschliche Taktieren.
Und was das Stichwort „Rücktritt“ anbelangt: Anstatt die Möglichkeit bei einem alt und krank gewordenen Papst zu diskutieren, sollte man sie vielmehr mit Blick auf Bischöfe thematisieren, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind oder sie uminterpretieren.
Darf man übrigens von einem Papst als pastor pastorum erwarten, daß er aus den Luzerner Vorgängen personalpolitische Konsequenzen zieht und sich seiner Vollmacht zur Ab- und Einsetzung von Bischöfen bedient? Ich denke, man sollte es erwarten dürfen…
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#27   Laurentius2   11:06:56 | Mittwoch, 22. Juni 2005
@Pelagius’ Rückführung aufs Titelthema
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen ! Nur in einem melde ich Zweifel an: Kann man einem Bischof, der an einem der 3 von Ihnen bezeichneten „Essentials“ des Bischofsamtes zweifelt, wirklich nicht böse sein ?
Jeder Vereinsvorsitzende, der nicht mehr an sein Amt glaubt, tritt zurück, wenn ihn nicht die Eitelkeit dazu verführt zu bleiben.
Jeder Geschäftsführer, der die Grundzüge der Konzernleitung nicht verinnerlicht, muß abtreten.
W a r u m n i c h t e i n B i s c h o f ?
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#26   Athanasius   11:01:17 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Stimme dir zu Aurelius
Du hast eigentlich Recht.
Alle sollten sich hier mal beschränken.
Auf kath.net ist die ganze Community auch schon wieder tagelang in einer Diskussion um das Hot Topic „Piusbruderschaft“ verwickelt.
Zeigt wohl, dass die FSSPX sowohl Gegnern als unterstützern wichtig ist.
Regularisation unter dem hl Vater Benedikt XVI. sollte nicht ausbleiben, denn als Kardinal kannte Ratzinger alle Deutsche Priester und Seminaristen. Sosehr beschäftigt Rom sich mit den „Schismatikern“.
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#25   Aurelius   09:46:15 | Mittwoch, 22. Juni 2005
und da sind wir wieder mal beim Thema: FSSPX…
Es scheint ja unmöglich zu sein, irgendwo über Mißstände irgendwelcher Art in der katholischen Kirche zu diskutieren, ohne, daß ehr früher als später die Abkürzung FSSPX mit dem Adjektiv „schismatisch“ in irgendeinem Zusammenhang auftaucht. Entweder geschieht daß, weil ein trendoider Verfechter der „Reform“ meint, er müsse einem Katholiken, der sich ehr der traditionellen Disziplin und Liturgie verbunden fühlt, so richtig unter die Nase reiben, er (der Trendoide) sei ja in Gemeinschaft mit Rom, der Tradi (im Zweifelsfall immer ein Pius X-Typ) aber nicht weil Erzbischof Lefebvre ungehorsam war, ätschi-bätschi…
Oder der Tradi meint, er müsse selber drauf rumreiten, daß das „konziliare Rom“ ja ach so Unrecht hat und irgendwie selber im Schisma ist, FSSPX aber nicht und man hält ja nun den Katholischen Glauben hoch wärend Rom und die Modernisten auf der ganzen Linie versagen und das mit dem Schisma stimmt ja auch nicht und Lefebvre ist ja ein Heiliger…
Für den obigen Artikel ein herzliches Danke and kreuz.net! Während woanders der FSSPX das Katholischsein abgesprochen wird, ist hier gezeigt worden, daß die FSSPX und ihre Gläubigen dann doch da sind, wo andere sich in political correctness üben.
Und zum Schluß der Newsflash: man muß ja nicnht unbedingt zur Bruderschaft gehen, wenn man sich der traditionellen Liturgie und Disziplin verbunden fühlt…
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#24   Pelagius   09:37:10 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Hirten
Die Kommentare zu diesem Artikel sind offensichtlich wieder um den Aufweis bemüht, daß in unserer katholischen Glaubenswelt alles mit allem zusammenhängt.
Dennoch zurück zum eigentlichen Thema: Das Verhalten der örtlichen Kirchenleitung zu den Luzerner Vorgängen läßt sich wohl kaum anders erklären als damit, daß die sog. Homo-Ideologie schon weit bis in die höheren Etagen durchgedrungen ist. Jene berühmten Seilschaften, mit denen sich eine Gruppe nach und nach hochbefördert.
Ein Bischof, der sich dem konsequent entgegenstemmt, muß von außerkirchlicher wie innerkirchlicher Seite mit Pressekampagnen und sonstigen Repressalien rechnen. Die Bereitschaft, das auf sich zu nehmen, setzt u.a. voraus,
(a) daß jemand von der Wahrheit der Offenbarung und der unverbrüchlichen Geltung der Gebote Gottes überzeugt ist;
(b) daß er das letzte Gericht und die Möglichkeit der endgültigen Verdammnis für die Verführer, die Verführten und diejenigen, die tatenlos zusehen, ernstnimmt;
(c) daß er sein Amt als Hirtenamt (mit der Pflicht zum Wachen und Einschreiten), nicht als Ehrenvorsitz in einem humanistischen Club, versteht.
Wem, der am Vorhandensein dieser Voraussetzungen bei kirchlichen Würdenträgern zweifelt, könnte man das verübeln?
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#23   virOblationis   09:29:59 | Mittwoch, 22. Juni 2005
FSSPX schismatisch?
Das Bild war doch ganz klar und spricht für sich:
Auf der einen Seite standen diejenigen, die eine himmelschreiende Sünde propagieren, auf der anderen die katholischen Gläubigen.
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#22   MilesChristi   09:18:00 | Mittwoch, 22. Juni 2005
@ Maximilian
Denkst du daß Papst Benedikt XVI es nicht wußte ? Es handelte sich auch um Fälle von Vertuschungen von Mißbrauch durch Priester sowohl in der Diözese von Portland (Oregon) und San Francisco. Das war alles bekannt. Auch die theologische Haltung der Erzbischofs. „The Remnant“ – Zeitung aus den USA (NICHT mit der FSSPX verbunden, die Redakteure gehen eher zur Petrusbruderschaft) hat in der jetzigen Ausgabe einen ausführlichen Artikel dazu, leider nur in der Print-Ausgabe.
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#21   Aurelius   08:31:36 | Mittwoch, 22. Juni 2005
@Dr. Otterbeck
Die Tatsache, dass die in der Ap. Konstitution von 1969 festgelegten Grundzüge der gegenwärtigen Liturgie (des lebendigen, gegenwärtigen Gottes) fast vollständig sofort akzeptiert wurden, auch die wichtige Entscheidung innerhalb der erlaubten Vielfalt die Identität der Einsetzungsworte zu wahren […].
Die angeblich „fast vollständige Akzeptanz“ von Missale Romanum ist keine Argument, die „Reform“ zu verteidigen, vor allem wenn diese angebliche Akzeptanz in Zeiten von Reformtrunkenheit liegt („Geist des Konzils,“ „Aufbruchstimmung“ u.ä.).
Was sie mit „erlaubter Vielfalt“ bezeichnen ist mir schleierhaft. Wenn es erlaubte Vielfalt gäbe, wäre der ursrüngliche Ritus nicht gegen etwas neues ausgetauscht worden und dann so gut wie verboten worden.
Und wer angesichts der willkürlichen Verfälschung der Einsetzungsworte in sowohl dem lateinischen Text des Novus Ordo (Entfernung des „mysterium fidei“) als auch in einigen Übersetzungen (die verfälschenden Übersetzung von pro multis als „für alle“) noch von Wahrung der „Identität“ der Einsetzungesworte sprechen kann, hat sich mit der Identität der Konsekration noch nie beschäftigt oder hat sie nicht verstanden. Oder ist ein Zyniker.
Lesen Sie doch bitte mal im Römischen Katechismus nach, was da zum Thema „für alle“ steht.
Vielleicht merken Sie dann, daß es echte und berechtigte Kritik am Novus Ordo gibt und gab.
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#20   Athanasius   07:52:58 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Gerechtfertigt.
Missale Romanum hatte nicht die Kraft und hat auch nie die Autorität beansprucht, die Quo Primum für sich fragte und noch immer innehat.
Als Jurist, sollten Sie, Herr Doktor, doch den Unterschied zwischen Obrogation und Abrogation kennen.
Man darf gültig und mit voller Kraft die Neue Messordnung kritisieren, wie es auch die Kardinäle Ottaviani und Bacci nach deren Publikation gemacht haben. Trotz Ap. Konstitution (die ja eingezogen werden kann).
Darin haben die Kardinäle nur über die offizielle Fassung gesprochen, nicht über Missbräuche die sie ja noch nicht direkt kannten.
Ich verbiete Ihnen die traditionalistische Sache als eine Karikatur zu beschreiben als ob es ohne Grund wäre. So etwas hat nicht einmal Papst Johannes Paul II. versucht.
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#19   Dr. Otterbeck   07:47:24 | Mittwoch, 22. Juni 2005
Grabenkämpfe
Tatsächlich werden noch Schlachten aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg gekämpft, anstatt nach vorne zu blicken. Wie bereits angedeutet, habe ich dieses militante Forum genutzt, um einige vorläufige Gedanken zu testen, die einer Publikation vorarbeiten. Auch scharfe Reaktionen helfen da weiter, „Tradis“: Die Tatsache, dass die in der Ap. Konstitution von 1969 festgelegten Grundzüge der gegenwärtigen Liturgie (des lebendigen, gegenwärtigen Gottes) fast vollständig sofort akzeptiert wurden, auch die wichtige Entscheidung innerhalb der erlaubten Vielfalt die Identität der Einsetzungsworte zu wahren, bedeutet noch nicht, dass die Abgrenzung zum Traditionalismus damit „topisch“ hinreichend geklärt ist. Die „Mona Lisa“ M.L. hat somit fraglos ein prekäres Defizit angezeigt. Da aber jene Ap. Konstitution für Jahrhunderte gedacht ist (vgl. Bezugnahme auf Pius V.), und keinesfalls Einfallstor für selbstgebastelte Pseudoliturgien nach gusto sein wollte, wird die Kirche noch Zeit haben, das Defizit aufzuarbeiten.
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#18   Sulpicius   01:32:49 | Mittwoch, 22. Juni 2005
@Maximilian
warum nicht? Der Fisch stinkt vom Kopf her!
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#17   MilesChristi   23:56:30 | Dienstag, 21. Juni 2005
@ Maximilian
Liebe Maximilian,
du schreibst:
„Setzt Eure Ernergie lieber dafür ein, zu überlegen, wie man hier den Heiligen Vater zu einem solchen Schritt ermutigen könnte, anstatt Grabenkämpfe zu führen, die uns lähmen und überhaupt nicht weiterbringen.“
Das ist auch LEIDER das Problem. Der verstorbene Papst Johannes Paul II wurde jahrelang von allen möglichen besorgten Laien und Priestern (wohl auch von Bischöfen) über den wahren Zustand der Kirche informiert, und er hat einfach nichts getan – oder doch, einige der Problemfälle hat er als Kardinal kreiiert (Lehmann und Kasper, zB). Der jetzige Papst Benedikt XVI hat Erzbischof Levada zum Präfekten der Glaubenskongregation gemacht – obwohl Levada bewiesenermaßen jede Menge Unstimmigkeiten sowohl in Oregon als in San Francisco hatte.
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#16   Sulpicius   23:43:52 | Dienstag, 21. Juni 2005
„Schiß“-Bischöfe…
… haben wir zu 95 % seit Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum. Nicht nur auf diesem Themengebiet! Der Kommentar trifft den Nagel in jeder Hinsicht auf den Kopf und müßte in jeder Kirchenzeitung abgedruckt werden! Gratuliere!
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#15   Dr. Otterbeck   23:30:02 | Dienstag, 21. Juni 2005
Disneyland
Die „Pius“ Bruderschaft behauptet eine virtuelle „Kirche“, die es nie gab. Der Hl. Papst Pius X. war ein Reformpapst, der das Bild der pastoralen Päpste bis heute prägt; die Ähnlichkeit bspw. J.P. 2 zu P X ist größer als die Unähnlichkeit. Die „Fraternitas“ ignoriert die Zeitumstände. Der Kampf des Pius X. war ein Friedenskampf. Der damalige „Modernismus“ (unvergleiuchlich mit heutigen Tendenzen!) musste zurückgewiesen werden; Benedikt XV. hat die „condemnatio“ des Modernismus 1914 sofort bestätigt; auch Paul VI. hielt sie für richtig. Die eigentliche Verdammung hat aber die Geschichte selbst gesprochen, mit der sich die Moderniusten vorgeblich versöhnen wollten; Krieg und Unheil der Jahre 1914 bis heute gestatten niemandem, heute noch frech die Thesen zu wiederholen, welche die historischen Modernisten vertraten (längst widerlegt!). Die moderne Welt von heute empfindet einen quälenden Durst nach dem Evangelium; daher bleibe ich optimistisch: Wir werden massenhafte Bekehrungen erleben!
Wer denn, wenn nicht der „Vater aller Lüge“ mag sich ausgedacht haben, das römische Prinzip gegen Rom ins Feld zu führen? Der Dialog, den Montini meinte, entspricht dem Dialog der Seele mit Christus (vgl. Catharina Senense), keinem Allerweltspalaver. Diesen Dialog hat nur der algerische Militarist abgewiesen, keiner im Episkopat sonst.
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#14   Konrad   21:25:48 | Dienstag, 21. Juni 2005
Danke an Irenäus
hat vollkommen recht, man kann über FSSPX denken wie man will, kirchenrechtlich sind die ohne Erlaubnis des Ppastes geweihten Bischöfe zur Zeit noch exkommuniziert (das sage ich für Paragraphenreiter wie „Romano“), aber ein Schisma hat Rom nie festgestellt, beharrt auch im Kontakt zu den Orthodoxen nicht auf diesem lieblosen Begriff einiger sich selbst vergewissern müssender Rechthaber.
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#13   Irenäus   21:11:46 | Dienstag, 21. Juni 2005
Was soll man dazu wohl sagen!
Ja, und wo ist der zugehöriger Paragraph zu finden? Der neue CIC wurde doch im Jahre 1983 promulgiert, wie kann denn da etwas vom Lefebvre-Schisma stehen? Und was war, als Michael Davies starb? Da hat der gegenwärtige Papst ihn in höchsten Tönen gelobt und vom Schisma-Vorwurf war überhaupt nicht die Rede.
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#12   Konrad   21:05:27 | Dienstag, 21. Juni 2005
Luzern, Franziskanerkirche
das war eine peinliche Angelegenheit. Hier haben die Priester der FSSPX richtig gehandelt – so wie 20 Bischöfe und fast eine Million Menschen in Madrid. Vielen Dank dafür, auch wenn es ein Kampf gegen Windmühlen war.
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#11   thaumaturgos   20:49:54 | Dienstag, 21. Juni 2005
nach GELTENDEM KIRCHENRECHT
ist der Levevre-Verein SCHSMATISCH! was immer irgend ein kardinal auch sagt, der steht auch nicht über dem CIC
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#10   mrnka   20:36:14 | Dienstag, 21. Juni 2005
Katholisch
Was, bitteschön, ist katholischer als die Priesterbruderschaft St. Pius X ? Erzbischof Lefebvre hat den Glauben gerettet. er ist der Athanasius unserer Zeit.
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#9   Irenäus   19:35:56 | Dienstag, 21. Juni 2005
@Thomisticus
Komisch, aber bei mir (und vielen anderen Gläubigen übrigens!) war es gerade umgekehrt: ursprunglich hatte ich gewisse Sympathien für das Rom des Woityla-Papstes; als ich von der FSSPX zunächst erfuhr, war ich dagegen. Aber dann erfuhr ich vom skandalösen Korankuß des damaligen Papstes durch eine Homepage der FSSPX; ich hielt das alles für eine Propaganda von Schismatikern, bis ich auf die Homepage eines gewissen Dave Armstrong, der im übrigens ein großer Johannes PaulII Verehrer ist. Der Typ bestritt gar nicht den Frevel, er verteidigte ihn vielmehr. Seitdem verstehe ich das Vorgehen Marcel Lefebvres im Jahre 1988…
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#8   Athanasius   19:23:28 | Dienstag, 21. Juni 2005
Lügen.
Ich versteh’ wirklich nicht, wie etwa das neokonservative Kath.net (der Counterpart von Kreuz.net…;-) ) dazu kommt immer wieder zu wiederholen:
„die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. ist NICHT in Gemeinschaft mit der Kirche und dem Papst“, wenn Kardinal Hoyos und viele Kongregationen sagen die Mitglieder und Priester und Bischöfe haben keinen schismatischen Geist (und schon gar keinen „häretischen“ natürlich) in ihren Öffentlichen Publikationen/Briefen des hl. Stuhles.
Ich kann mir aber vorstellen, dass Kath.net sich nicht darüber freut, dass jedes Mal wenn „FSSPX“ in einem Artikel steht, ihr Forum tagelang von der Diskussion „Piusbruderschaft, schismatisch oder nicht?“ besetzt wird, wie jetzt wieder.
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#7   highnoon †   18:50:56 | Dienstag, 21. Juni 2005
kopfschütteln
Der Verfasser dieses üblen Textes mit seiner pornografischen Überschrift steht längst völlig nackt da!
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#6   Athanasius   18:46:12 | Dienstag, 21. Juni 2005
Na.
Nachdem ich seit längerer zeit mal wieder diese Seite besucht habe, scheint mir der „Club“, der hinter dieser Seite steht, immer deutlicher zu werden: wenn das mal nicht die Piusbruderschaft ist.
Anscheinend sind Sie so naiv wie ein jungen Hündchen.
Würde eine „Pius-Seite“ etwa advertieren für ihren größten „Dissenter“ und Verlust der letzten drei Jahre?
Würde das Institut Sankt Philipp Neri des Pater Goesche hier advertiert werden?
Aber natürlich nicht.
Sie sehen irgendwie wieder Bären wo es keine gibt.
Dass Sie der Piusbruderschaft falsche und schlaue und lügnerische Taktik unterstellen sagt viel über ihre Einschätzungfähigkeiten. Mit solchen Vorurteilen ist eine Schlussfolgerung wie Ihre nur logisch.
Mit Realismus hat’s aber nichts zu tun.
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#5   sttn   18:40:20 | Dienstag, 21. Juni 2005

@Thomisticus
Ich denke auch der FSSPX muß sich in der katholischen Kriche wiederfinden können. Und auch wenn die ofizielle katholische Kriche ein Problem mit dem FSSPX hat, inofiziell ist man vermutlich froh über den FSSPX, da dort doch viele eher konservativere Katholiken eine Heimat finden. Besser in der FSSPX als sonst wo.
@Laurentius2
Zu Hans Küng: Kardinal Lehmann hat doch Recht. Auch wenn die Meinungsverschiedenheiten trennen gibt es doch vieles wo man keine unterschiedliche Meinung hat. Wir sollten nicht den Fehler machen und jemand – nur weil er in bestimmten Punkten eine anderne Meinung hat – komplett ablehnen.
Zum Artikel: Ich habe immer noch nicht verstanden warum man die Schweizer Bischöfe kritisiert. Denn deren Haltung war korrekt, auch wenn es die Deomostranten anders gesehen haben.
Mir ist schon klar das ich wieder eine Löschung meiens Beitrages riskieren, aber ich sags nochmal: die Demostranten hätten besser das Evangelium verkünden sollen als mit dem Finger auf die Homosexuellen zu zeigen. Das wäre allemal christlicher gewesen.
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#4   Laurentius2   18:15:04 | Dienstag, 21. Juni 2005
@Thomisticus
Vorab: ich gehe in eine „normale“ römisch-katholische Gemeinde mit neuem Meßritus. Ich hoffe aber auf die von unserem Papst einmal angeregte „Reform der Reform“ mit mehr Würde, Heiligkeit, Latein und liturgischem Stil …
Zur Frage, ob die Piusleute und Priester katholisch sind:
Erinnern Sie sich an den letzten „Katholikentag“, Thomisticus ? Dort sprach unser deutscher Oberbischof Lehmann doch wortwörtlich im Radio zu Hans Küng, der die Gottheit Christi in Frage stellt: „ Lieber Hans, wir haben mehr gemeinsam als uns trennt.“
So jetzt sind Sie dran mit ihrer Defintion, was katholisch ist und was nicht. Ich bin sehr gespannt ! Ehrlich.
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#3   Thomisticus   18:03:35 | Dienstag, 21. Juni 2005
PIUS X
Nachdem ich seit längerer zeit mal wieder diese Seite besucht habe, scheint mir der „Club“, der hinter dieser Seite steht, immer deutlicher zu werden: wenn das mal nicht die Piusbruderschaft ist.
Das Vorgehen ist immer gleich und wurde bereits auch bei bestimmten Zeitschriften praktiziert: erst mal nicht öffentlich in Erscheinung treten und dann immer deutlicher auf den PiusX-Kurs einschwenken …
Wie peinlich muss es sein, Mitglied bei dieser Gemeinschaft zu sein, dass man solche Taktik nötig hat?
Früher hatte ich gewisse Sympathien für die FSSPX, je mehr ich mich mit ihr beschäftigt habe, um so besser verstehe ich jetzt das Vorgehen Roms über all die Jahre …
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#2   kreuzi   18:01:54 | Dienstag, 21. Juni 2005
.
Bischöfe haben ihre Arbeit als Bischof zu tun und das heißt an vordester Front gegen den Satan zu kämpfen und die Gläubigen zu beschützen. Wenn ein Bischof seiner Arbeit nicht nachkommt, oder sie schlecht macht, ist dieser Mann als Bischof und somit vertreter der Kirche nicht geeignet. Und wenn die schweizer Bischöfe gegen die Homosexualisierung der Straße nichts unternehemn, lassen sie den Satan gewehren und sind seine Helfer. Das sollte die Kirche untersuchen und bei entsprechenden Erkenntnissen, diese Männer der Kirche verweisen, damit sie dem Satan nicht als offiziele Kirchenangehörige sondern als Heiden nachfolgen.
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#1   Athanasius   17:58:35 | Dienstag, 21. Juni 2005
Zugegebenermassen
Ja, das ist ja wahr.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist nicht katholisch. Zumindest nicht schweizerisch-katholisch.
Sie ist Römisch-Katholisch.
Mit zweimal Kapital.
Bei Kath.net hört man auch immer das gleiche: „FSS Pius X. geben wir keine Aufmerksamkeit, DA nicht-katholisch“.
Wir werden mal sehen wir in Zukunft die Unterhose des anderen waschen muss.
Ich denke die Soutanenpriester bekommen alle frische Unterhosen.
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